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Kategorien-Archiv: Literatur

Echo Leipzig 2019: Neue deutsch-tschechische Hörstücke zu erleben

24 Freitag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur, Poesie

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Unterwegs mit Texten und Tönen – Die Stadt als Klanglandschaft

Neue deutsch-tschechische Hörstücke sind am 26. und 27. Mai 2019 in Leipzig zu erleben.

Der Verein Geräuschkulisse, spezialisiert auf die Förderung von HörKunst wie Hörspiel, Feature und Klangkunst, präsentiert am 26. und 27. Mai 2019 besondere akustische Literatur deutscher und tschechischer Künstlerinnen und Künstler in Leipzig:

Workshop: Die Entdeckung der Stadt über Klangkunst und Literatur

In einem Workshop unter dem Titel „Stadt – Raum – Mein“ laden am 26. Mai, 14-20 Uhr, der Dichter, Performer und Essayist Jaromír Typlt und der Komponist und Klangkünstler Michal Rataj dazu ein, den Stadtraum mit literarischen und klangkünstlerischen Methoden zu erkunden. Der Lyriker und der Komponist leiten durch einen Arbeitsprozess, der die eigene Stadt neu entdecken lässt: Von genauen Beobachtungen ausgehend, entstehen Texte, zu denen Klänge gesammelt und improvisiert werden. Abschließend gipfeln die Erkundungen des Tages in eigenen Kompositionen. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Adresse: Kanal 30, am Karl-Heine-Kanal, 04229 Leipzig

Premiere eines literarischen Hörstücks über Brno und Live-Performance eines lyrischen Klangkunstwerks über Leipzig

Der deutsch-tschechische Austausch steht am 27. Mai ab 20 Uhr im Fokus mit der Ur-Aufführung des literarischen Hörstücks „1-2-3 Brno“ der Autorin Bettina Hartz und des Klangkünstlers Konrad Behr sowie der lyrischen Klangkunstperformance des Duos Jaromír Typlt und Michal Rataj. Bettina Hartz und Jaromír Typlt haben als Ahoj!-Residenzautoren im Vorausblick auf die Leipziger Buchmesse 2019 vier Wochen in Brno bzw. Leipzig verbracht. Ihre Beobachtungen und lyrischen Sprachaufnahmen in Brno verarbeitete Bettina Hartz, angestiftet vom Verein Geräuschkulisse, zu einem Audio-Portrait der mährischen Landeshauptstadt. Jaromír Typlt verbrachte seine Residenz in Leipzig. „Škrábanice“ (Kritzeleien) heißt die 360-Grad-Live-Performance mit Texten, die in Leipzig entstanden sind und von Michal Rataj in experimentelle Klanglandschaften verwandelt werden. Dabei entwickeln sich Laut- und Wortverbindungen zu Wortgruppen, zu vollkommenen Sätzen und wieder zurück, Poesie-Fragmente verdichten sich klanglich, verharren und lösen sich auf.

Adresse: Atelier ART_ONLY, Westwerk, Karl-Heine-Straße 89, 04229 Leipzig

Die Künstlerinnen und Künstler

Konrad Behr, geboren 1974, lebt als Medien- und Klangkünstler in Weimar. Er kreiert vor allem Installationen und Formen der Radiokunst, u.a. für den ORF und für savvy funk, das Radio zur documenta 2018. Er hat an zahlreichen internationalen Residenzen teilgenommen und arbeitet als Dozent.

Bettina Hartz, geboren 1974, ist Autorin von Drehbüchern, Theaterstücken, Prosa und Lyrik. Seit 1999 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und Kulturjournalistin. 2018/19 kuratierte sie am Literaturhaus Berlin eine Veranstaltungsreihe zum „Prager Frühling und den Folgen im Osten bis ’89“. Bisher erschienen u.a.: „Nicht viel: Erzählung“, Lunardi 2007, und „Auf dem Rad – Eine Frage der Haltung“, DVA 2012.

Michal Rataj, geboren 1975, lebt als Komponist und Klangkünstler in Prag. Seit 2000 arbeitet er als Radioproduzent beim Tschechischen Radio, wo er über 150 Radiowerke mit Künstlern aus der ganzen Welt produzierte und das Radiokunst-Archiv rAdioCUSTICA aufbaute. Als Filmmusikproduzent hat er über 40 Soundtracks für TV und Kino komponiert sowie klassische Orchester- und Kammermusik.

Jaromír Typlt, geboren 1973, lebt als Dichter, Performer und Essayist mit dem Schwerpunkt Art Brut in Prag. Seit 1990 sind zahlreiche Gedichtbände erschienen, zuletzt „Za dlouho“ (2016). In seinen Performances experimentiert Jaromír Typlt entlang der Grenzen von Dichtung, Musik und bildender Kunst.

Das Hörprogramm des Geräuschkulisse e.V. wird veranstaltet mit freundlicher Unterstützung der Tschechischen Zentren, von CzechLit, des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, der Mährischen Landesbibliothek Brünn und dem Gastland Tschechien auf der Leipziger Buchmesse 2019, der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), dem Studentenwerk Leipzig, dem Referat für Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig und dem Gromke Hörzentrum.

Informationen zum Programm und Ticketverkauf

Geräuschkulisse 26./27. Mai 2019

Text: Susanne Meierhenrich/Gastland Tschechien und Tschechisches Kulturjahr

www.ahojleipzig2019.de

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Verleger Jens Kuhbandner vom Notschriften-Verlag eröffnete seinen Verlagsladen mit Büchern, Kunst und Wein in Radebeul

23 Donnerstag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart, Literatur

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Bücher-Oase, Kunst und edle Tropfen. Zeit zum Genießen. Verleger Jens Kuhbandner hat einen schönen Arbeitsplatz.

Zeit zum Verweilen.

Viel zu entdecken.

„Kleine Verlage sind das Salz in der Suppe“

Verleger Jens Kuhbandner betreibt einen Verlagsladen mit Büchern, Kunst und Wein in der alten Apotheke in Radebeul. Hier ist auch Raum für Lesungen.

An der Ladentür steht „NOTschriften“ in roten Buchstaben.
Passen würde aber auch „Bücher-Apotheke“. Ein gutes Buch kann wie Arznei wirken, aufmuntern, anregen, beflügeln. Verleger Jens Kuhbandner eröffnete Ende März seinen Verlagsladen mit Büchern, Kunst und Wein in einem Gebäude der alten Apotheke auf der Bahnhofstraße 19 in Radebeul-West. Etwas versteckt hinter der Toreinfahrt lädt der helle, ungewöhnliche Ladenraum mit großem Schaufenster Besucher zum Anschauen und Verweilen ein. Mit einer gemütlichen Sitzecke, wo man in Regionalliteratur, Natur- und Reisebänden und Künstlerbüchern blättern, lesen und erwerben kann. Bücher aus über 20 Jahren Verlegertätigkeit stehen in den Regalen.

Seit 1996 besteht der „NOTschriften-Verlag“ Radebeul. Er ist umgezogen aus seinem bisherigen Domizil im Pfarrhaus in Altkötzschenbroda, da dieses saniert und umgebaut wird. Im Oktober vorigen Jahres war Jens Kuhbandner mit seinen Büchern einen Monat lang im Bürgertreff Radebeul präsent. Dort konnten sich Initiativen und Kulturschaffende mit ihren Projekten vorstellen, wozu Quartiersmanagerin Nadine Wollrad einlud. „Dort entstand auch die Idee, künftig Verlagsbüro und Laden zu verbinden“, sagt Jens Kuhbandner.

Neben den Bücherregalen steht nun sein Schreibtisch mit Computer.
Den Raum hat er selbst vorgerichtet. Es fallen etwas mehr Kosten an als bisher für den 30 Quadratmeter großen Verlagsladen, sagt er. „Doch es ist erträglich.“
Noch schauen eher zufällig Leute herein, Bekannte, Radebeuler und Touristen. Das neue Angebot muss sich noch herumsprechen. Neben originellen Büchern werden hier edle Tropfen von Winzern aus Radebeul und Umgebung  angeboten.

Die Wände schmücken farbenfrohe Bilder seiner Frau, der Künstlerin Dorothee Kuhbandner. Ein Blickfang ist auch der aktuelle Kalender zur Sächsischen Weinstraße mit lustigen Illustrationen von Kay „Leo“ Leonhardt und Fotografien von Werner Böhme. Die Bandbreite an Regionalliteratur reicht vom Buch über den Radebeuler Naturheilkundler Eduard Bilz, einen Roman über Wolf von Kreyern und sein barockes Jägerleben im einst sächsisch-kurfürstlichen Friedewald über einen opulenten Bildband, „Schmetterlinge im Weinberg“ (die Fotografien daraus sind derzeit im Schloss Wackerbarth ausgestellt), ein Buch über Lößnitzbachmühlen, über „Paddeln auf der Elbe“ bis zu einem Band mit spöttisch-frechen Gedichten zu deutschen Befindlichkeiten. Gerade erschienen ist ein Band, „Gedanken auf Glatteis“ mit neuen Aphorismen und Bildern des Radebeulers Christian Uri Weber.

Im Verlagsladen ist auch Platz für Lesungen. Jens Kuhbandner offen für entsprechende Angebote. Er vermittelt schon hin und wieder Autoren seines Verlags zu Lesungen in der Stadtbibliothek Radebeul. „Kleine Verlage sind das Salz in der Suppe“, lautet das Motto von Jens Kuhbandner. Da sie gezwungen sind, immer etwas Besonderes und keine Massenware wie die großen Verlage herauszubringen. Ein gesundes Maß zu finden zwischen Idealismus und finanziellem Ausgleich, sei die Kunst dabei. Und solange die Bücher anderen Freude bereiten, will er weitermachen.

Text + Fotos (lv)

http://www.notschriften.com

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Lesung „Den Jungen machen“ mit Jérome Meizoz im Landhaus Dresden

22 Mittwoch Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Was ist männlich?

In der Reihe „Literarische Alphabete“ sind der Schweizer Autor Jérôme Meizoz und die Übersetzerin Corinna Popp am 24. Mai, um 19.30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Straße 2 zu Gast.

„Der Junge“, die namenlose Hauptfigur im Roman „Den Jungen machen“ der Schweizers Autors Jérôme Meizoz, kann die Männlichkeitserwartungen seiner Lebenswelt nicht erfüllen. „Der Junge hat nie verstanden, um was es bei dieser Männlichkeit ging, von der seine Klassenkameraden wie besessen waren.“„Du bist kein richtiger Mann“, hört er immer wieder. Der Junge ringt mit sich, versucht, sich selbst einen Platz im Leben zu schaffen. Es gelingt ihm, sich selbst zu erziehen. Er richtet eine Blumenwohnung mit Arbeitsbett ein und gibt eine Anzeige auf: „Jung und männlich, Massagen und mehr. Erfüllt diverse Wünsche, je nach Bezahlung. Ausschließlich Frauen. Kein Verkehr.“ Der Junge wird zum Therapeuten, um Schmerzen zu lindern, die letztlich tiefer liegende gesellschaftliche Ursachen haben. Der Roman ist letztlich eine Parabel über die verzweifelte Suche nach einem Sinn des Lebens.

Jérôme Meizoz wurde 1967 im Wallis geboren und ist dort aufgewachsen. Er schreibt auf französisch. „Den Jungen machen“ ist sein zweites Buch, das ins Deutsche übersetzt wurde.

2018 erhielt er für diesen Roman den Schweizer Literaturpreis.
Corinna Popp studierte an der Sorbonne in Paris Bühnenkünste und Deutsche Sprachwissenschaft. Heute arbeitet sie als Übersetzerin und als Dramaturgin.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

Text: Jörg Scholz-Nollau

https://www.srf.ch/sendungen/52-beste-buecher/den-jungen-machen-von-jerome-meizoz

—
Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 DresdenInh.: Jörg Scholz-NollauTel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Tieck-Abend: „Liebeszauber“ im Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik

11 Samstag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur, Musik

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Wort & Klangzauber: Schauspielerin Annette Richter und Harfenistin Andrea Dorschner zelebrieren den ersten literarischen Salon Ludwig Tiecks in Dresden. Foto: AR

Liebeszauber oder Herr Tieck wünscht, nach sechs Uhr das Schnäuzen zu lassen

Ludwig Tieck – der König der Romantik lädt zu einem seiner legendären Salonabende am 15. Mai, um 18 Uhr im Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik auf der Hauptstraße 13 ein. Neue, dunkle Poesie wird er seinen begeisterten Zuhörern präsentieren. „Der Liebeszauber“, eine fürwahr schwarze Romantik. Doch wo ist er? Seine Freundin und Gönnerin Henriette von Finkenstein wartet auf ihn und mit ihr Hofharfenistin Andrea von Dorschner.
Ob ihm etwas zugestoßen ist? Warten wir ein Weilchen, aber nach 18.00 Ihr wünscht Herr Tieck nicht mehr zu schnäuzen.
1819 zog der Dichter Ludwig Tieck (1773-1853) nach Dresden und begründete die schon bald berühmten Tieck`schen Vorleseabende. Drehen wir also die Zeit 200 Jahre zurück und zelebrieren den ersten literarischen Salon Tiecks mit seiner Erzählung „Liebeszauber“, einem Paradebeispiel der deutschen schwarzen Romantik, als Augen- und Ohrenfreude.

Ein Abend mit dem Literaturtheater Dresden.

Karten für die Veranstaltung gibt es im Kügelgenhaus unter Tel.:
(0351) 804 47 60

Text: (ar)

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10 Jahre Galerie Kunst & Eros: Verführerische Kunst

08 Mittwoch Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Musik

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Frau mit Maske“, Michael Hofmann, 2019, Farbholzschnitt

Galeristin Janett Noack als barocke und moderne Kunst-Muse und mit einer „wilden Leda“ von Steffen Fischer. Foto re. (lv)

Mit allen Sinnen 

Die Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Die Jubiläumsausstellung zeigt Malerei, Farbholzschnitte und Zeichnung von Michael Hofmann. Die Vernissage ist am 10. Mai, um 19 Uhr. Um 20 Uhr gibt es eine musikalische Lesung, „Facile & Lüstern“ mit Solvig Frey und Christian Mögel am Piano, außerdem wandelt ein burlesques Schokoladenmädchen mit verführerisch Süßem umher.

Verlockendes für die Sinne begegnet einem an den Wänden, auf Leinwänden, Grafiken, Kleinplastik, bemalter Keramik und edlem Porzellan. Bilder, Gefäße  und Schmuckstücke, die Liebespaare in inniger Umarmung, zarte Insektenpaare und grazile Frauenakte zeigen. Sinneslust – Lust der Sinne. Diese werden reichhaltig angeregt in der Galerie, in der Besucher eine Fülle
zeitgenössischer Ausdrucksformen entdecken können.

Mal direkt, mal subtil, heiter, verspielt bis frivol zeigen die Künstler in ihrer Malerei, Plastik, Fotografie und Grafik vielfältige Blicke und Sichtweisen auf Körperlichkeit, Zwischenmenschliches, Sinnlichkeit und Erotik. Wechselnde Einzel- und Gruppenausstellungen bieten die ganze Bandbreite mit Arbeiten bekannter sowie junger Künstler aus Sachsen und internationaler Künstler. Insgesamt 40 Ausstellungen gab es bereits.

Neben verführerischer Kunst füllen sich die Räume regelmäßig mit Musik und Lesungen zu den Vernissagen und zum „Erotischen Advent“. Ein Ort der Künste und Begegnung – damit hat sich die Porzellanmalerin und Galeristin Janett Noack einen lang gehegten Traum erfüllt. Hier lässt sie eine jahrhundertealte Handwerkskunst und Dresdner Tradition mit viel Leidenschaft aufleben, greift das Barocke auf in ihrem lust- und liebevoll bemaltem Porzellan und bringt es in die Gegenwart in eigenen Dekoren. Reizvoll, fantasievoll, filigran auf strahlendem Weiß. Jedes Stück ein Unikat. Die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern verbindet und befruchtet ihre eigene Arbeit.

Kunst ist immer ein Wagnis, weiß sie. Doch ein lohnendes, erfüllendes. Denn Kunst weitet  und verändert den Blick in die Welt und hält die Sinne wach und lebendig.

„Kunst muss prickeln!“

„Erotischer Advent – Zum Fest der Liebe gehört das dazu, und diese Form hat sich bewährt. Mir ist solch ein Ort für Besinnlichkeit wichtig in der heutigen schnelllebigen Zeit, dass man sich in die Augen und nicht nur aufs Smartphone schaut und aufeinander eingeht“, sagt Janett Noack. Sie ist 38 Jahre alt, Porzellanmalerin und Galeristin. „Kunst muss prickeln“, lautet ihr Motto. Mit Einzel- und Gruppenausstellungen bekannter, gestandener ebenso wie junger Künstler aus der Region und anderen Ländern widmet sich die Galerie hauptsächlich dem unerschöpflichen Thema Sinnlichkeit und Erotik. Damit ist sie die einzige weit und breit.

“Ich will damit nicht provozieren, sondern die schöne Seite des Lebens zeigen, wobei natürliche Körperlichkeit und wie wir miteinander umgehen, im Vordergrund stehen“, sagt Janett Noack. Die Bilder wollen den Betrachter ansprechen, nicht abstoßen. Künstler haben sich in ihren Werken schon immer mit Erotik beschäftigt. Sie möchte mit den Ausstellungen auch zu echter Auseinandersetzung mit dem Thema anregen. Nicht oberflächlich, künstlich, sondern subtil, subjektiv und vieldeutig sind die Blicke auf den Körper in den gezeigten Arbeiten. „Die kann man sich gern über die Couch hängen, das sind nicht nur Schlafzimmerbilder“, so die Galeristin. „Es muss ja nicht nur das Liebesspiel gezeigt werden, sondern auch Blicke, Gesten, Körperhaltung.“

So sind auch vielfältige Paarungen aus dem Mensch- wie Tierreich zu sehen. Darunter auch ihre eigenen, lust- und liebevoll bemalten Dinge aus Porzellan. Bilder, Schalen, Vasen, Schmuckdosen, Kettenanhänger und Ohrringe aus dem edlen Material. „Schmuck ist für mich überhaupt ein erotisches Element, der die Frau ziert und er wirkt erotisierend“, so Janett Noack. Bei der Gestaltung lässt sie sich gern von Formen aus der Natur inspirieren. Fantasievoll, verspielt, neckisch  bis frivol sind die Dekore mit Insekten, Libellen, Schmetterlingen, Fröschen und Schnecken paarweise. Taucht man ein in eine Unterwasserwelt mit schwerelos im Wellenspiel treibenden weiblichen Körpern in der Serie „Nymphenbad“, umrankt von herz- und venusförmigen Muscheln, Meerespilzen und Schwämmen, die phallusartig aufragen.

Ein neues, erotisch-figürliches Dekor, ein Gedeck mit Sushi-Schalen ist in Vorbereitung. Im vorderen Teil der Galerie hat Janett Noack ihr Atelier. Die Besucher können ihr zuschauen, wenn sie mit Rohrfedern filigran die Porzellanhaut bemalt. Zu ihr in die Galerie in der Kunsthandwerkerpassage kommen Spaziergänger aus dem Barockviertel nebenan, Touristen und Einheimische.

Das Angebot ist vielfältig. Die Preise sind gestaffelt. Von kleinen, erschwinglichen Arbeiten wie Zeichnungen oder Schmuck bis zur großen, gehaltvollen Porzellanplastik. „Die Mischung macht`s“, weiß Janett Noack. Inzwischen hat sie schon ein Stammpublikum zumeist im mittleren Alter, die sich gern mit Kunst umgeben und sich diese leisten. Bei den Ausstellungen und musikalisch-literarischen Abenden sind die Plätze in der kleinen Galerie immer gut gefüllt. „Die Besucher lassen sich gern von Neuem überraschen, können den Bildern und Künstlern begegnen. Kunst ist nicht nur für elitäre Leute, sondern für alle da und soll jeder genießen können.“

Text + Foto (lv)

www.kunstunderos.de

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

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Lesung & Musik mit Ulrich Thiem aus „Die Spieluhr“ bei Büchers Best

24 Mittwoch Apr 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Literatur, Musik

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Musiker Ulrich Thiem am Violoncello

Die Macht der Malerei und die Magie der Musik

Der Musiker Ulrich Thiem liest aus „Die Spieluhr“ von Ulrich Tukur und spielt dazu Violoncello am 25. April, um 20.30 Uhr bei Büchers Best in der Neustadt.

Eine ungleiche Liebe und die Kraft der Vergangenheit. Die Macht der Malerei und die Magie der Musik. Eine fantastische Reise durch drei Jahrhunderte, in eine beunruhigende Welt zwischen Traum und Wirklichkeit.

Ulrich Thiem, seit Jahrzehnten als Cellist mit seiner Gruppe BACH & BLUES DRESDEN unterwegs, stellt ein Buch vor, das ihn fasziniert hat wie kaum ein anderes. Sein Programm „Die Spieluhr“ beruht auf dem gleichnamigen Buch von Ulrich Tukur, dem in Berlin und Venedig lebenden Weltbürger, Schauspieler/Musiker und Schriftsteller, das er einmal in die Hand genommen und erst aus der Hand gelegt hat, als er am Ende angekommen war.
Mit diesem Programm frönt er seiner Begeisterung, Literatur lesend zu verbreiten und tut dies als Sprecher, mit seinem Cello und weiterem Musizieren (wie Pfeifen und Percussion).
So hört der geneigte Interessent Auszüge aus der Novelle Tukurs, verbunden mit klassischen Kompositionen (J.S.Bach, M.Reger, A.Franchomme u.a.), mit Improvisationen, Geräuschen, auch Rezensionen.

Eintritt: Hut an der Tür

Text + Foto: Büchers Best

Buchhandlung „Büchers Best“, Louisenstr. 37, 01099 Dresden, Tel. (0351) 801 5087

Geöffnet: Mo 12 – 20, Di – Fr 11 – 20, Sa 10 – 16 Uhr

http://www.buchersbest.de

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Lesung mit Sasa Stanisic aus seinem neuen Buch „Herkunft“ im Hygiene-Museum Dresden

09 Dienstag Apr 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Foto: Sasa Stanisic

Geschichten-Fülle über Heimaten

Der Schriftsteller SAŠA STANIŠIC stellt sein neues Buch „HERKUNFT“ iam 10. April, um 19 Uhr in der Literatur-Reihe im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1 vor.

Saša Stanišić stellt sein neues Buch Herkunft vor, in dem er sich mit dem ersten Zufall unseres Lebens befasst: unserer Herkunft. Saša Stanišić, geboren 1978 in  Višegrad (Jugoslawien) und für seine Romane Wie der Soldat das Grammofon repariert (2006) und Vor dem Fest (2014) bekannt geworden, lässt in seiner Biografie eine Fülle von Geschichten entstehen und setzt sich mit dem Ort auseinander, an dem ein jeder von uns geboren wird.

Herkunft ist kein Roman, kein Sachbuch und kein Erzählungsband. Was es ist, sagt Stanišić selbst: „Herkunft ist ein Buch über meine Heimaten, in der Erinnerung und der Erfindung. Ein Buch über Sprache, Schwarzarbeit, die Stafette der Jugend und viele Sommer. Den Sommer, als mein Großvater meiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass ich beinahe nie geboren worden wäre. Den Sommer, als ich fast ertrank. Den Sommer, in dem Angela Merkel die Grenzen öffnen ließ und der dem Sommer ähnlich war, als ich über viele Grenzen nach Deutschland floh. Diese sind auch Herkunft: ein Flößer, ein Bremser, eine Marxismus-Professorin, die Marx vergessen hat. Ein bosnischer Polizist, der gern bestochen werden möchte. Ein Wehrmachtssoldat, der Milch mag. Eine Grundschule für drei Schüler. Ein Nationalismus. Ein Yugo. Ein Tito. Ein Eichendorff. Ein Saša Stanišić.“

Info zur Lesung: Jörg Scholz-Nollau

—
Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 DresdenInh.: Jörg Scholz-NollauTel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

Auszüge aus dem Roman „Herkunft“ von Sasa Stanisic sind zurzeit zur Lesezeit auf MDR-Kultur zu hören (bis 24.1.2020, 9.05 und 19.05 Uhr)Oder zum Nachhören in der ARD-Audiothek.

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Erich Kästner Museumsfestival 2019, Drittes Kapitel: „Lassen Sie sich nichts weismachen!“

31 Sonntag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur, Poesie, Projekte

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„Von Vielfalt und Neuer Sachlichkeit“

Literaturinteressierte und Kästner&Gäste-Fans aufgepasst. Das Festival zum 120. Geburtstag Erich Kästners und dem 20. Geburtstag des Micromuseums zu seinem Leben und Schaffen geht in die dritte Runde vom 3. bis 7. April im Literaturhaus Dresden am Albertplatz.

Mit Wolfgang Korn, Kenah Cusanit und Franziska Gerstenberg, mit der Erich Kästner Gesellschaft und dem Meet & Read Literaturclub stehen tolle Mitwirkende im Programm.

Am 5. April wird im Literaturhaus Dresden am Albertplatz mit Weggefährten und Kästner-Freunden auf das 20-jährige Bestehen des Micromuseum angestoßen. Wer mitfeiern will, melde sich bitte bis zum 1. April telefonisch unter 0351 8045086 oder per E-Mail an info@erich-kaestner-museum.de an!

Drittes Kapitel: Lassen Sie sich nichts weismachen!*
Themenfeld Bildung
3.-7. April

*Aus: Erich Kästner, „Weisheit der Bücher“, erschienen am 17.12.1926 in der Neuen Leipziger Zeitung (Nr. 348)

Erich Kästner, Jahrgang 1899, wurde Zeuge und Handelnder in einem Jahrhundert voller Kontinuitätsbrüche und Gewalt, Neuanfänge und technischer Fortschritte. Er war nicht nur ein äußerst produktiver Schriftsteller, der alle literarischen Genres beherrschte, sondern auch ein vielseitiger und weitsichtiger Intellektueller, der sich in das öffentliche Geschehen einmischte. Ob es um gesellschaftliche Schlüsselfragen, um Bildungskonzepte oder technologische Entwicklungen geht – Kästner schlägt Brücken vom Beginn des 20. Jahrhunderts in unsere Gegenwart und unsere Zukunft.

Mi., 3.4. Verwischte Spuren
10 h
Wolfgang Korn, „Lauf um dein Leben. Die Weltreise der Sneakers“ / Lesung und Gespräch für Schüler 

Ein spannendes Jugendbuch über die Suche nach einem Paar Sneakers und zugleich eine kenntnisreiche Recherchereise zur Globalisierung. Als auf dem Stadtmarathon ein ungewöhnliches Paar Sneakers gefunden wird, beginnt für einen Reporter ein zweites Wettrennen: Er soll als Erster herausfinden, wer die Schuhe getragen hat, wo sie hergestellt wurden und wer sie entworfen hat. Seine Reise führt ihn von deutschen Marken-Turnschuh-Erfindern zu Produktpiraten in China bis zu Billiglohnarbeitern in Äthiopien.

Wolfgang Korn, geboren 1958, schreibt als Autor und Wissenschaftsjournalist über historische und gesellschaftliche Themen. Für „Das Rätsel der Varusschlacht“ wurde ihm zusammen mit dem Illustrator Klaus Ensikat 2009 der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen.

Do., 4.4. Zwischen Orient und Okzident
19 h Kenah Cusanit, „Babel“ / Lesung und Gespräch / Moderation Franziska Gerstenberg 

1913, unweit von Bagdad. Der Archäologe Robert Koldewey leidet ohnehin schon genug unter den Ansichten seines Assistenten Buddensieg, nun quält ihn auch noch eine Blinddarmentzündung. Die Probleme sind menschlich, doch seine Aufgabe ist biblisch: die Ausgrabung Babylons. Zwischen Orient und Okzident bahnt sich gerade ein Umbruch an, der die Welt bis in unsere Gegenwart hinein erschüttern wird. Kenah Cusanits erster Roman ist Abenteuer- und Zeitgeschichte zugleich – klangvoll, hinreißend, klug.

Kenah Cusanit, geboren 1979, lebt in Berlin. Für ihre Essays und Gedichte wurde die Altorientalistin und Ethnologin bereits mehrfach ausgezeichnet.

Fr., 5.4. Neue Räume – Neue Wege
19 h
Museumssalon von Ruairí O’Brien / Impulsvortrag „Lernorte für die Zukunft“ / Einweihung der neuen Kabinettausstellung / Gesprächstreibstoff in der SupernoBAR / Eintritt frei

Der Museumsarchitekt und Vorstandsvorsitzende Ruairí O’Brien ist bekannt für seinen zukunftsorientierten, interdisziplinären Arbeitsansatz und die Entwicklung neuer Typologien in Architektur, Lichtdesign und Hochschullehre.
Als Vorstandsmitglied der Architektenkammer initiierte und kuratierte er 2016 die erste Schulbaukonferenz Sachsens. Seit 2017 ist er zudem Associate Professor and Head of the Architecture and Visual Design Department an der German University in Kairo und betreut dort mehrere Projekte im Kontext von Raum- und Bildungskonzepten.

Sa, 6.4. Bücherwelten und Bildsprachen / Die Erich Kästner Gesellschaft zu Gast
19 h
Andreas Bode, „Emil im neuen Gewand: Neuillustrierung von „Emil und die Detektive“ und anderen Kinderbüchern Kästners im Ausland“ / Vortrag und Diskussion / freier Eintritt

Andreas Bode nimmt sich einige der Kinderromane Kästners vor, vor allem ausländische Ausgaben von „Emil und die Detektive“, und unterzieht ihre Neuillustrierung einer kurzen stilkritischen Analyse. Dabei werden einige Fragen erörtert, etwa, was die Gründe dafür sein können, dass manche Verlage Erich Kästners Bücher überhaupt neu illustrieren lassen, obwohl doch die Bilder von Walter Trier perfekt zu Kästners Texten zu passen scheinen, und, ob es besondere Gründe gibt, dass die Verlage in den ehemaligen sozialistischen Ländern besonders häufig andere Illustratoren als Trier gewählt haben.

Andreas Bode, geb.1942 in Leipzig, studierte in München, Stockholm und Moskau osteuropäische und neuere Geschichte, sowie Slawistik, gefolgt von der Ausbildung zum wissenschaftlichen Bibliothekar des höheren Dienstes in München. Von 1978 bis 1983 war er Leiter der Bibliotheken der Hochschule der Künste in Berlin und anschließend bis 2007 Direktor der Internationalen Jugendbibliothek in München.

20 h Remo Hug, „Die bunte Welt der Kästner-Bücher“ / Vortrag und Diskussion / freier Eintritt

Von Erich Kästners Büchern ist bis dato eine fast unüberschaubare Fülle von Ausgaben und Auflagen entstanden, seine Werke sind in zahlreiche Sprachen rund um den Globus übersetzt worden. Eine exakte Erfassung und eingehende Beschreibung dieses enormen Korpus ist bisher allerdings ausgeblieben. Remo Hug arbeitet seit Längerem daran, diese Forschungslücke zu schließen; in seinem Vortrag gibt er anhand repräsentativer Beispiele einen informativen Einblick in diese bunte Bücherwelt und zeigt mithilfe vieler Bilder, wie sich Erscheinung, Ausstattung und Aufmachung der Kästner’schen Werke im Verlaufe ihrer jahrzehntelangen Publikationsgeschichte weltweit gewandelt haben.

Remo Hug wurde 1967 in der Schweiz geboren. Studium der neueren deutschen Literaturwissenschaft und Philosophie, Tätigkeit als Korrektor und Redakteur für verschiedene Zeitungen, seit 2009 freiberuflicher Lektor. 2006 veröffentlichte er die Monographie Gedichte zum Gebrauch – Die Lyrik Erich Kästners, für Sammelbände verfasste er außerdem drei umfangreiche Artikel über Kästner. Zurzeit arbeitet er an einer auf drei Bände angelegten, detaillierten und reich illustrierten Darstellung des gesamten in Buchform veröffentlichten Werkes von Erich Kästner samt einer Primärliteratur-Bibliographie aller Ausgaben und Auflagen, die bis heute weltweit erschienen sind.

So, 7.4. Von Hausapotheken und Gemischten Gefühlen
11 h Die Mitglieder des Meet & Read Literaturclubs lesen gesammelte Texte Erich Kästners / freier Eintritt

Es lesen: Maren Frei / Steffi Michel / Petra Qadan / Brigitte Zschaber
Moderation: Noelle Waibel

Über den Literaturclub

Diskutieren über Literatur ist langweilig? Nicht im Literaturhaus Villa Augustin! Vorgestellt und besprochen wird Prosa des 20. und 21. Jahrhunderts in deutscher Sprache. Der Literaturclub trifft sich an jedem ersten Dienstag des Monats um 19 Uhr. Neugierige sind willkommen!

Das Erich Kästner Museumsfestival wird von der Landeshauptstadt Dresden gefördert.

Text: Literaturhaus Dresden

Förderverein für das Erich Kästner Museum /
Dresdner Literaturbüro e.V.
Literaturhaus Villa Augustin
Antonstraße 1
01097 Dresden
Tel 0351 / 8045087
http://www.facebook.com/Literaturhaus.Dresden
http://www.literaturhaus-dresden.de

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7. Bibliothekskongress Leipzig 2019: „Bibliotheken verändern“

25 Montag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte

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Fake News und verbale Ausfälligkeiten: Bibliotheken stellen sich als Informationsvermittler gegen Spaltung der Gesellschaft

7. Bibliothekskongress gibt wichtige Impulse für die Zukunft / Bibliotheken in der digitalen Welt unverzichtbar und diskursfördernd

Die Gesellschaft wandelt sich rasant. Bibliotheken begegnen dieser Dynamik mit innovativen Konzepten für Medienzugang und Teilhabe. So lautet das positive Fazit, mit dem der 7. Bibliothekskongress in Leipzig zu Ende ging. Vier Tage lang hatten sich mehr als 4.000 Teilnehmer von öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken im Congress Center Leipzig getroffen, um gemeinsam das Motto „Bibliotheken verändern“ intensiv zu diskutieren und Lösungsansätze konsequent auf den Weg zu bringen. Dabei stand die Positionierung als sogenannter Dritter Ort – als Schnittstelle für Wissenserwerb und Möglichkeit zur Teilhabe in der modernen Gesellschaft – genauso auf der Tagesordnung wie Fragen rund um die Digitalisierung.

„Der Bibliothekskongress hat sprichwörtlich ein neues Kapital in der Zukunft der Bibliotheken aufgeschlagen. Wir haben die digitale Aufbereitung von Forschungsdaten und somit Themen wie Open Access, Open Data oder Open Science intensiv beleuchtet. Zudem haben wir eruiert, wie Blockchain-Technologien unsere Arbeit verändern werden“, lobt Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Präsident des BID den hohen Stellenwert der Veranstaltung. Er betont: „Mit unserem klaren Fokus auf die Weiterentwicklung von Bibliotheken als Kommunikations-, Interaktions- und Erlebnisräume schaffen wir attraktive Angebote für die Alphabetisierung. Mit Blick auf die aktuellen technischen Entwicklungen kommt die digitale Alphabetisierung – also der Zugang sowie Kenntnisse über die sinnhafte Nutzung der digitalen Welt – als zusätzliche Aufgabe für Bibliotheken hinzu. Dem stellen wir uns aktiv, um als Ermöglicher für gesellschaftliche Teilhabe Verantwortung zu übernehmen.

Partnerland Niederlande: Royales Engagement für Leseförderung

Zahlreiche Anregungen dafür gab es auch durch das Gastland Niederlande. Denn mit der Etablierung der Bibliotheken als Dritter Ort nehmen die Niederlande international eine Vorreiterrolle ein. Dies zeigte die niederländische Prinzessin Petra Laurentien Brinkhorst, die sich zugleich als ehrenamtliche UNESCO-Botschafterin für Alphabetisierung engagiert, deutlich. Die Prinzessin erläuterte beispielsweise die in den niederländischen Bibliotheken eingeführten Sprachhäuser. In diesen wird die Alphabetisierung sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch von Migranten kontinuierlich gefördert. Zudem können die Bürger dank e-Government in den Bibliotheken zahlreiche Verwaltungsgänge komfortabel realisieren.

Bibliotheken für bessere Diskussionskultur und gegen Fake News

Um die richtige Umsetzung ging es auch in den mehr als 260 Vorträgen innerhalb der Plenarpanels. Hier richteten die Vertreter der Bibliotheken nicht nur den Blick auf die eigene Branche, sondern nutzten die Kompetenzen externer Profis, um den eigenen Horizont zu erweitern. Besonderes Interesse erfuhr dabei der Vortrag der renommierten niederländischen Architektin Francine Houben, die für zahlreiche Bibliotheksbauten in aller Welt verantwortlich zeichnet und aktuell bei der Sanierung der New York Public Library federführend ist. Die bereits mehrfach ausgezeichnete Architektin besitzt große Expertise bei der Gestaltung von Bibliotheken als Dritte Orte und stellte zugleich ihre Initiative „Eye opener“ vor. Diese soll Entscheidern die „Augen öffnen“, um Innovationen von Bibliotheken konsequent voranzutreiben.

Gerade mit Hinblick auf die immer häufigeren unsachlichen und emotional aufgeladenen Debatten in der Öffentlichkeit können Bibliotheken eine wichtige Schnittstelle für respektvollen Meinungsaustausch werden. Dr. Lorenzen: „Immer häufiger werden extreme Meinungen ohne sachliche Argumente ausgetauscht und die Gesellschaft auf diese Weise in zwei Lager getrennt. Als Bibliotheken wollen wir uns dem verstärkt entgegenstellen. Wir brauchen neue Ideen für Inhalte und Veranstaltungen. Auf dem Bibliothekskongress gab es zahlreiche Impulse dafür. Jetzt gilt es diese in naher Zukunft umzusetzen.“

Ein neues Denken und strukturierte Aktivitäten braucht es auch beim Thema Fake News. Da waren sich die Teilnehmer nach den vier Veranstaltungstagen einig. Denn immer häufiger werden gezielt falsche Informationen über alle Kommunikationskanäle gestreut, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen oder um anders denkende Menschen zu diskreditieren. Porträtfotos mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten, die vielfach über soziale Netzwerke verbreitet werden, sind dabei nur die Spitze des Eisberges. In ihrer Rolle als Informationsvermittler müssen die Bibliotheken dem entgegentreten und immer mehr Menschen dazu befähigen, Fake News von tatsächlichen Nachrichten zu unterscheiden. Anregungen für entsprechende Formate für die Arbeit vor Ort – insbesondere für die Jugend – gab es dazu in Leipzig zur Genüge.

Positives Fazit und nächster Termin

Spannende Diskussionen, gewinnbringende Plenarpanels, ein sechsprozentiges Teilnehmerplus und eine ausgebuchte Fachausstellung mit rund 150 Ausstellern machten den 7. Bibliothekskongress zu einer gelungenen Veranstaltung. Die nächste Bibliothekskongress in Leipzig findet 2022 statt und wird wieder eng mit der Leipziger Buchmesse verankert sein.

Über den Bibliothekskongress Leipzig

Der Bibliothekskongress (zugleich Deutscher Bibliothekartag) ist der größte nationale Fachkongress in Europa. Als wichtigster Treffpunkt der Informations- und Bibliotheksbranche für internationale Fachbesucher aus dem Bibliothekswesen findet der Kongress im Vorfeld der Leipziger Buchmesse in einem dreijährigen Turnus im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Die Fachausstellung dient mit einer Gesamtnettofläche von 2.213 qm Messeausstellern als Forum, um ihre Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen. Zu den zentralen Ausstellungsbereichen gehören: Archivierungssysteme, Aus- und Weiterbildung, Bibliotheks- und Informationssysteme, Bibliothekseinrichtungen/Mobiliar, Bibliotheksmaterialien und -zubehör, Buchhandel/Verlage, Datenbanken, Fachbücher und -zeitschriften, Information-Retrievalsysteme, Konversion und Digitalisierung, Mikroformen, OCR, Recherche- und Informationsdienstleistungen, Restauration und Pflege, Scanner und Codierung, Selbstverbuchungssysteme, Sicherheit und Sicherungssysteme, Software, Verbände und Organisationen. Die Fachausstellung zum Bibliothekskongress Leipzig wird vom Veranstalter Leipziger Messe GmbH organisiert und durchgeführt.

Über Bibliothek & Information Deutschland (BID) e. V.

Bibliothek & Information Deutschland (BID) e. V. ist der Dachverband der Institutionen- und Personalverbände des Bibliothekswesens und zentraler Einrichtungen der Kulturförderung in Deutschland. BID vertritt deren Gesamtinteressen auf nationaler und europäischer Ebene sowie in internationalen Gremien.

Text: Frank Schütze/priori-relations

Bibliothekskongress Leipzig im Internet:
bid-kongress-leipzig.de 

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Leipziger Buchmesse: 286 000 Buchbegeisterte kamen

24 Sonntag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte

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Auf dem Weg zur Leipziger Buchmesse gab es manch lustige Überraschung. Und eine Fülle zu entdecken und erleben an den drei Messetagen. Fotos (lv)

Literatur als sensible Zeitzeugin der Gegenwart und Seismographin der Zukunft

Dem Sog der Worte folgten vom 21. bis 24. März 286.000 Besucher zur Leipziger Buchmesse (2018: 271.000) und dem Lesefest Leipzig liest. Sie entdeckten die Neuerscheinungen der 2.547 Aussteller aus 46 Ländern, tauschten sich mit Branchenexperten aus und ließen sich vom geschriebenen und gesprochenen Wort faszinieren. Letzteres war vor allem bei Europas größtem Lesefest Leipzig liest zu erleben: Auf dem Messegelände und in der ganzen Stadt wurden in 3.400 Veranstaltungen die Novitäten des Frühjahrs vorgestellt und ließen damit einmal mehr ein lebendiges Fest für die Literatur erklingen.

Sichtbarkeit für das Medium Buch im Dschungel der Medienangebote und für einzelne Werke sowie ihre Macher im Meer der Bücher zu schaffen, sind die großen Anliegen der Leipziger Buchmesse, ihrer Aussteller und Partner. Bereits zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse im Gewandhaus zu Leipzig mahnte Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien: „Ohne Menschen, die das Buch wertschätzen, wird es nicht gehen.“ Fazit der Leipziger Buchmesse 2019: Es geht! „286.000 Besucher haben ihre Begeisterung für Bücher, Autoren und Verlage zum Ausdruck gebracht und bestätigen damit einmal mehr die Kraft und Faszination des Wortes“, erklärte Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

„Die Buchbranche zeigte sich auf der Leipziger Buchmesse in Aufbruchsstimmung. Verlage und Buchhandlungen gehen selbstbewusst neue Wege, um das Buch wieder stärker in den Alltag der Menschen zu bringen“, so Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Innovative Veranstaltungsformate, Lesungen und Diskussionen machten die Vielfalt und die Stärken des Buches sichtbarer denn je. Die Branche hat sich in Leipzig für ein faires Urheberrecht stark gemacht und ein deutliches Zeichen für Toleranz, Freiheit und Vielfalt sowie ein solidarisches und demokratisches Europa gesetzt.“

Tschechien: Türen auf dem internationalen Buchmarkt geöffnet

Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, betonte in seiner Rede zur Eröffnung, dass ein Gastlandauftritt Besuchern die Möglichkeit biete, zu lesen, zu lernen und zu verstehen, warum es in anderen Ländern andere Ansichten gebe. Tatsächlich nutzten die 55 tschechischen Autorinnen und Autoren in 130 Veranstaltungen diese Gelegenheit. Sie erläuterten im Rahmen des Gastlandauftritts ihre Gedanken zur Geschichte und Gegenwart ihrer Heimat in der Mitte Europas. Auf dem Leipziger Messegelände und in der Innenstadt erlebten die Besucher in gut gefüllten Veranstaltungen ein reiches Programm in allen Genres – Poesie, Roman, Sachbuch, Comic, Graphic Novel, Kinder- und Jugendliteratur, Film, Theater, Musik und Fotografie. „Der Gastauftritt der Tschechischen Republik auf der Leipziger Buchmesse war außerordentlich erfolgreich“, resümierte Antonín Staněk, Kulturminister der Tschechischen Republik. „Es ist uns gelungen, den deutschsprachigen Leserinnen und Lesern über 70 neue Übersetzungen aus der tschechischen Literatur vorzustellen und damit hoffen wir, unseren Autorinnen und Autoren die Türen zu weiteren internationalen Märkten zu öffnen. Diese Aussicht, aber insbesondere der aktuelle Erfolg bereitet uns große Freude und motiviert uns, die Verbreitung der tschechischen Literatur weiterhin besonders zu fördern. Nun bleibt, uns bei all den Menschen und Institutionen aufs Herzlichste zu bedanken, die zu diesem großen Erfolg beigetragen haben, der alle unsere Erwartungen übertroffen hat.“

Raus aus der Zeitschleife: The Years of Change 1989-1991

30 Jahre nach der Wende stieß die Premiere des neuen Programmschwerpunkts der Bundeszentrale für politische Bildung und der Leipziger Buchmesse „The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach“ auf großes Interesse. In acht Diskussionsrunden reflektierten Schriftsteller, Journalisten, Publizisten, Zeitzeugen und Mitgestalter der Wende aus Deutschland, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und der Slowakei die Entwicklungen ihrer Länder und der Europäischen Union. Im Mittelpunkt der Debatten stand die Sorge um den Erhalt und die Stärkung demokratischer Werte in Europa. „Wir hängen in dieser Zeitschleife fest und kämpfen wieder um unsere Freiheit“, so einer der Teilnehmer, Schriftsteller und Dissident Jáchym Topol aus Tschechien, der sich bereits zum Prager Frühling 1968 und der Samtenen Revolution 1989 für eine freiheitliche Demokratie einsetzte. Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, zog eine positive Bilanz: „Einmal mehr hat sich gezeigt, wie wertvoll es ist, neue Allianzen einzugehen: Literatur als Kommunikationsmittel, sensible Zeitzeugin der Gegenwart und Seismographin der Zukunft bereichert die politische Bildung mit ungewöhnlichen Perspektiven, Brüchen und Bildwelten, die aufhorchen lassen, Leerstellen füllen und neue Fragen aufwerfen. Und wir sind ein gutes Stück weitergekommen bei der Suche nach Antworten auf die Frage: Wie lassen sich die vielen Erfahrungen des Widerstands, des Undergrounds und politischen Engagements für die Wiederherstellung des Vertrauens in Demokratien nutzen?“

Medienbildung als Chance eines demokratischen Miteinanders

Zum ersten Mal öffnete auf der Leipziger Buchmesse die Werkstatt+, ein Gemeinschaftsprojekt der Leipziger Buchmesse, des Bundesverbands Bibliothek Information Deutschland e.V. und der Verlagsgruppe Westermann, koordiniert von der gemeinnützigen European Learning Industry Group (ELIG.org). In spannenden Workshops wurden Kinder- und Jugendliche zu Meinungsmachern, die zu gesellschaftlichen Themen Beiträge für Print-, Online-, Hörfunk- und TV-Beiträge entwickelten. „Wir haben vier Tage lang junge, inspirierte Menschen erlebt, die Lust haben, mit der Vielfalt an Medien ihre Meinung zu unserem demokratischen Miteinander auszudrücken“, so Buchmessedirektor Oliver Zille. „Medienbildung gehört auf die Leipziger Buchmesse und stärkt damit die Stimme der jungen Leser – das haben die vier Tage auf der Leipziger Buchmesse einmal mehr gezeigt.“

Das Projekt war Teil des Forums Politik- und Medienbildung, in dem während der gesamten Messelaufzeit aktuelle, gesellschaftliche Trends in experimentellen Foren diskutiert wurden. Einen Höhepunkt bildete der Democracy Slam am Messefreitag: Im Vorfeld hatten Schülerinnen und Schüler an zehn mitteldeutschen Schulen gemeinsam mit Slammern Texte zu ihren Werten entwickelt. Das Ergebnis war beeindruckend mutig und sorgte für tosenden Applaus bei den Zuhörern.

Leipzig liest – ganz Leipzig!

Einmal mehr war der Name des Lesefests Leipzig liest Programm. Vier Tage lang präsentierten 3.600 Mitwirkende an 500 Orten auf dem Messegelände und in der ganzen Stadt ihre Novitäten des Frühjahrs. Vom kleinsten Café bis zum großen Forum war Leipzig von Literatur erfüllt und sorgte für nachdenkliche Momente, spitze Diskussionen, erheiternde Gedanken und jede Menge Inspiration.

Preiswürdige Begegnungen versprachen dabei zahlreiche Autoren, die im Rahmen der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurden. Den Reigen eröffnete am Messemittwoch die Vergabe des Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung an Masha Gessen. Am Donnerstag erhielten Anke Stelling (Belletristik), Harald Jähner (Sachbuch/Essayistik) und Eva Ruth Wemme (Übersetzung) den renommierten Preis der Leipziger Buchmesse. Es folgten mehr als 20 Preisverleihungen im Rahmen der Leipziger Buchmesse.

104.000 Besucher bei der 6. Manga-Comic-Con

Wenn auf der Manga-Comic-Con sanfte Teddybären wilde Krieger umarmen, oder Aragorn Sailor Moon über die Schwelle hilft, ist dies ein wunderbarer Beleg, was Literatur leisten kann: gemeinsam in Geschichten einzutauchen und füreinander einzustehen. Die Manga-Comic-Con begeisterte einmal mehr damit 104.000 Besucher (2018: 104.000 Besucher). Große Stars aus Übersee wie Hiro Mashima, Erubo Hijihara und suu Morishita zogen Besucher in den Bann. Schwerpunktthema in diesem Jahr war „Übersetzen im Comic“.

Die kommende Leipziger Buchmesse im Verbund mit der Manga-Comic-Con findet vom 12. bis 15. März 2020 statt.

Über die Leipziger Messe

Die Leipziger Messe gehört zu den zehn führenden deutschen Messegesellschaften und den Top 50 weltweit. Sie führt Veranstaltungen in Leipzig und an verschiedenen Standorten im In- und Ausland durch. Mit den fünf Tochtergesellschaften und dem Congress Center Leipzig (CCL) bildet die Leipziger Messe als umfassender Dienstleister die gesamte Kette des Veranstaltungsgeschäfts ab. Dank dieses Angebots kürten Kunden und Besucher die Leipziger Messe – zum fünften Mal in Folge – 2018 zum Service-Champion der Messebranche in Deutschlands größtem Service-Ranking. Der Messeplatz Leipzig umfasst eine Ausstellungsfläche von 111.900 m² und ein Freigelände von 70.000 m². Jährlich finden mehr als 270 Veranstaltungen – Messen, Ausstellungen, Kongresse und Events – mit über 15.500 Ausstellern und über 1,2 Millionen Besuchern aus aller Welt statt. Als erste deutsche Messegesellschaft wurde Leipzig nach Green Globe Standards zertifiziert. Ein Leitmotiv des unternehmerischen Handelns der Leipziger Messe ist die Nachhaltigkeit.

Text: Julia Lücke/Pressebüro Leipziger Buchmesse

http://www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben 

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Lilli Vostry

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