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Kategorien-Archiv: Literatur

Buchvorstellungen im Live-Stream

29 Samstag Mai 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Frühjahrsschau! Einladung zu drei Buchvorstellungen im Live-Stream am 29. Mai 2021
Anlässlich der Leipziger Buchmesse vom 27. bis 30. Mai sind Literaturfreunde herzlich eingeladen, in der digitalen Frühjahrsschau des Sandstein Verlags zu stöbern und Neuerscheinungen zu entdecken: www.sandstein.de/FJS21

Ein besonderes Highlight wird der Live-Stream der Buchvorstellungen am Samstag, den 29. Mai sein, in dem die Autor*innen selbst ihre Bücher präsentieren und Zuschauer*innenfragen direkt beantworten können.

live: Samstag, den 29. Mai, 17:00 bis ca. 17:30 900 Jahre Plauen
Von den Anfängen bis in die Gegenwart
Zum 900. Jubiläum der Stadt Plauen erscheint Anfang November 2021 die reich bebilderte Überblicksdarstellung der wechselvollen Stadtgeschichte. Zwei der Autoren, Andreas Krone (Herausgeber des Geschichtsmagazins Historikus Vogtland) und Clemens Uhlig (Stadtarchiv Plauen), werfen mit uns Blicke auf zwei Kapitel der Stadtgeschichte: die Großstadt Plauen von 1905 bis 1945 sowie die Stadt während der DDR-Zeit. Ab dem 29. Mai kann das Buch zum Subskriptionspreis von 29 Euro vorbestellt werden (ab dem 2. November kostet der Band 38 Euro).
https://verlag.sandstein.de/detailview?no=98-626

live: Samstag, den 29. Mai, 18:00 bis ca. 18:30 Es geht um Leben und Tod
Bernini und Caravaggio in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Die Kunsthistorikerinnen Claudia Kryza-Gersch und Yvonne Wagner (Staatliche Kunstsammlungen Dresden) nehmen uns mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Kunst des römischen Barock – und dabei geht es tatsächlich um Leben und Tod!
Zum Buch: Bernini, der Papst und der Tod. Skulpturensammlung Dresden
Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Stephan Koja; Claudia Kryza-Gersch
144 Seiten, 134 meist farbige Abb.25 x 20 cm, FesteinbandSandstein VerlagErscheinungsdatum 28.5.2021ISBN 978-3-95498-615-6 19,80 €
https://verlag.sandstein.de/detailview?no=98-615

live: Samstag, den 29. Mai, 19:00 bis ca. 19:30 Kunst in der Krise
Zum Umgang mit einem europäischen Erbe
Kunstwerke dienten der Macht, als Geschenke oder der Mahnung zum Frieden. Die Kuratorinnen Claudia Brink (Staatliche Kunstsammlungen Dresden) und Susanne Jaeger (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa) beleuchten Künstler und Kunstwerke in einer der dramatischsten Epochen der europäischen Geschichte, dem Dreißigjährigen Krieg.
Zum Buch: Bellum & Artes. Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg
Herausgeber: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa; Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Nationalgalerie Prag; Claudia Brink; Susanne Jaeger; Marius Winzeler
544 Seiten, etwa 470 Abb.28 x 24 cm, FesteinbandSandstein VerlagErscheinungsdatum 8.7.2021ISBN 978-3-95498-605-7Der Subskriptionspreis von 29,00 € gilt bis 07.07.2021. Danach kostet der Band 48,00 €
https://verlag.sandstein.de/detailview?no=98-605

Hier gibt´s den aktuellen Verlagsprospekt Frühjahr 2021 zum Download:
https://verlag.sandstein.de/res/user/sandstein/media/verlagsprospekt.pdf

Text: Meike Griese-Storck

Über den Sandstein Verlag
Der Sandstein Verlag mit Sitz in Dresden wurde 1990 aus der Wendezeit heraus gegründet, um gesellschaftliche Debatten anzustoßen und zu begleiten. Als unabhängiger Verlag verbindet dieser heute einen kritischen Geist mit anspruchsvollem Design. Dabei leitet ihn die Leidenschaft, kulturhistorischen, künstlerischen und kunsthistorischen Themen eine möglichst perfekte Form zu geben: schön, lesbar, aufregend und informativ.
 
www.facebook.com/sandsteinverlag
www.instagram.com/sandstein.kultur
www.sandstein-verlag.de

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Leipzig liest extra mit Christoph Hein, Ingo Schulze, Alexander Osang und vielen mehr

29 Samstag Mai 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Eine Veranstaltung der Leipziger Buchmesse
(27. bis 30. Mai 2021)
 
 
Leipzig liest extra: Highlights am 29. Mai 2021

10:00 – 17:00:     
8. Leipziger Autorenrunde

Beschreibung:
Konferenz der Leipziger Buchmesse speziell für Autor:innen.
Ort: www.leipziger-autorenrunde.de


11:30 – 12:30:
Belarus – Revolutionszustand

Beschreibung:     
Seit August 2020 versuchen viele Menschen in Belarus das sowjetische Erbe abzustoßen und sich vom diktatorischen Regime zu befreien. Doch das System schlägt brutal zurück und hinterlässt persönliche und kollektive Traumata. Eine Debatte des Programmschwerpunktes „The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach“ mit Sasha Filipenko, Viktor Martinowitsch und Jenny Friedrich-Freska.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


12:30 – 13:00:        
Fast Hell

Beschreibung:  
„Das aber war es doch, was ich eigentlich erzählen wollte: Ein nicht zu fassendes Leben …“ Autor Alexander Osang zu Gast bei Das Blaue Sofa.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


13:00 – 16:00:     
Bücherfrühling 2021

Beschreibung:
Deutschlandfunk Kultur sendet ein Literatur-Sonderprogramm – live aus der Moritzbastei! Mit Wiebke Porombka, Christian Rabhansl, Mithu Sanyal, Ingo Schulze, Shida Bazyar und Matthias Jügler.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


14:00 – 15:00:     
Jugoslawien ist tot. Der Jugoslawismus auch?

Beschreibung:
Was ist noch übriggeblieben von Jugoslawien in der Erinnerung seiner ehemaligen Bewohner, und wie lauten die offiziellen nationalen Narrative zu diesem ehemaligen Staat? Ein Gespräch mit Dubravka Stojanoviæ und Dragan Markovina im Rahmen von Common Ground. Literatur aus Südosteuropa.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


14:30 – 15:00:     
Ein anderer Krieg.
Das jüdische Palästina und der Zweite Weltkrieg


Beschreibung:
Das Buch von Dan Diner erzählt die Anatomie des Zweiten Weltkrieges aus einer ungewohnten Perspektive.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


15:30 – 16:30:     
Gefangen im Vergangenen. Russland heute.

Beschreibung:
„Die Hauptfundamente unserer Identität liegen in der Vergangenheit“, so Sergej Lebedew. Wie können Russland und seine Gesellschaft einen Weg in die Zukunft finden? Eine Debatte des Programmschwerpunktes „The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach“ mit Viktor Jerofjew und Sergej Lebedew.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


18:00 – 18:40:     
Paul Celan 100

Beschreibung:
Präsentation der Deutsch-ukrainischen Anthologie, in der Leben und Werk des Dichters diskutiert wird, mit Eugenia Lopata, Serhij Zhadan, Tanja Maljartschuk und Klaus Reichert.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


20:00 – 21:30:     
4. Frankophone Kriminacht

Beschreibung:
Zwei der angesagtesten französischen Krimiautor:innen, Hannelore Cayre und Colin Niel, diskutieren mit dem Regisseur Dominik Moll.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


19:00 – 20:30:     
Leipzig-liest-Abend mit Christoph Hein

Beschreibung: Autor Christoph Hein im ausführlichen Gespräch mit Carsten Otte zu seinem druckfrischen Roman „Guldenberg“.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


19:30 – 20:30:     
Der geliebte Diktator: Tito

Beschreibung:
Er war ein Held, jubeln seine Fans. Verbrecher! Massenmörder! – schreien die anderen. Eine Debatte im Rahmen von Common Ground. Literatur aus Südosteuropa.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


19:30 – 22:30:
Die Unabhängigen – Spätausgabe

Beschreibung:
Neuerscheinungen der unabhängigen Verlage in Lesungen und Gesprächen mit Martina Hefter, Ally Klein, Natasja Penzar, John Sauter, Tilman Sprengler und Tino Dallmann.
Ort: www.leipziger-buchmesse.de


Alle Veranstaltungen von Leipzig liest extra sind über die Website www.leipziger-buchmesse.de  kostenfrei zu erreichen. Je nach den vom 27. bis 30. Mai gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen begrüßen die einzelnen Veranstaltungsorte Publikum. Die Details erfahren Interessierte auf den Websites der jeweiligen Veranstaltungsorte.

Über Leipzig liest extra – eine Veranstaltung der Leipziger Buchmesse
2020 musste die Leipziger Buchmesse aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Um dennoch Autoren und Leser zusammen zu bringen, veranstaltet die Leipziger Buchmesse in diesem Jahr ein Leipzig liest extra – mit rund 300 Veranstaltungen im Leipziger Stadtgebiet, Preisverleihungen und digitalen Begegnungen. Ausgewählte Veranstaltungen werden zusätzlich auf der Website der Leipziger Buchmesse gestreamt und so einem breiten Publikum zugänglich gemacht. #Leipzigliestextra #lbm21
 
Text: Julia Lücke
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse
               


Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de
blog.leipziger-buchmesse.de/Buecherleben
 

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Preis der Leipziger Buchmesse 2021 verliehen

28 Freitag Mai 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Leipzig liest extra
Eine Veranstaltung der Leipziger Buchmesse
(27. bis 30. Mai 2021)
  
Preis der Leipziger Buchmesse 2021 für Iris Hanika, Heike Behrend und Timea Tankó 

Iris Hanika, Heike Behrend und Timea Tankó haben heute den Preis der Leipziger Buchmesse 2021 im Rahmen von Leipzig liest extra, einer Veranstaltung der Leipziger Buchmesse, erhalten. Die siebenköpfige Jury um den Vorsitzenden Jens Bisky zeichnete Iris Hanika in der Kategorie Belletristik für ihr Werk „Echos Kammern“ (Literaturverlag Droschl ) und Heike Behrend in der Kategorie Sachbuch/Essayistik für ihr Buch „Menschwerdung eines Affen. Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung“ (Matthes & Seitz Berlin) aus. In der Kategorie Übersetzung würdigte die Jury Timea Tankó für die Übersetzung aus dem Ungarischen von „Apropos Casanova. Das Brevier des Heiligen Orpheus“ (Die Andere Bibliothek) mit dem renommierten Preis. Insgesamt 389 Werke wurden für den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse eingereicht.

Kategorie Belletristik:

Iris Hanika | Echos Kammern | Literaturverlag Droschl

Zur Begründung der Jury:

„Bevor ich bin gereist nach New York, ich war in Sorge. Weil war das große Reise über Atlantik und war das auch lange Reise – zehn Wochen ist lang, in diese Zeit viel kann geschehen.“ Ja, es ist viel. Doch was genau in Iris Hanikas herrlich palimpsesten Roman zwischen Berlin und New York geschieht, ist kaum seriös in aller Kürze zu erzählen. Es blitzt und spiegelt, experimentiert nur so vor sich hin. … Diese Autorin ermächtigt sich, den Mann mit den Mitteln des Jahrtausendealten männlichen Blicks zu betrachten. Josh, Narziss, der Mythos wird zum Resonanzraum, in dem sein eigener Hohlkörper sichtbar wird, Iris Hanika schiebt ihn sachte in eine ihrer Echokammern. Nicht zuletzt hier weist sich die Autorin als kluge, witzige und wüste Erzählkonstrukteurin aus. Iris Hanika schreibt unbeirrt und seit fast drei Jahrzehnten ihre Literatur, schreibt auf ihrem Stern, an ihrem Stern. Als eine der eigensinnigsten Stimmen der deutschen Gegenwartsdichtung, die mit brutal klarem und unverschämten Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse schauen kann. Und dann wieder unheimlich erheitert. Iris Hanika übt in aller Virtuosität ihre Sprachexperimente aus und ja, sie hat diebische Freude daran, dass sie das jeden Moment den Roman kosten könnte. Eben dieses riskante Schreiben zeichnet sie aus. 

Autorin:

Iris Hanika wurde 1962 in Würzburg geboren. Ihr umfangreiches Werk, u. a. die Erzählungen Katharina oder Die Existenzverpflichtung (Fannei & Walz, 1992), Treffen sich zwei (2008),Tanzen auf Beton (2012), Wie der Müll geordnet wird (2015, alle drei im Literaturverlag Droschl) bescherten der Autorin zahlreiche Preise, darunter den Hans-Fallada-Preis 2006, den European Union Prize for Literature 2006 und den Hermann-Hesse-Literaturpreis 2020.

Kategorie Sachbuch und Essayistik:

Heike Behrend | Menschwerdung eines Affen. Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung | Matthes & Seitz Berlin

Zur Begründung der Jury:

Nur wer sich selbst für die Welt öffnet, wird auch in ihr heimisch werden. Diese Erfahrung ist das zentrale Moment des Buchs von Heike Behrend. Die eigene Neugier der Ethnologin stieß während ihrer Feldforschungsaufenthalte auf die der besuchten Gruppen, und sie selbst wurde zum Gegenstand der Beobachtung durch ihre Gastgeber. Es gehört viel Selbsterkenntnis dazu, sich erkannt zu fühlen. „Menschwerdung eines Affen“, benannt nach der sich wandelnden Zuschreibung, die man ihr in den kenianischen Tugenbergen als Forscherin, die dort zur Freundin wurde, angedeihen ließ, legt Zeugnis davon ab, dass Heike Behrend diese Befähigung besitzt. Und mit ihrer Betrachtung der Betrachter ihrer selbst als Betrachterin gewinnt sie auch eine Perspektive auf die eigene Kultur – sowohl verstanden als nationale wie als disziplinäre Geisteswissenschaft in der Form, wie Heike Behrend sie teilnehmend beschreibt, ist im besten Sinne Geistesbeschwörung: Sie provoziert zu einem Blick, der intellektuell agiert statt visuell. Ihr Buch ist eine ebenso köstliche wie kostbare Lektüre, die unsere Horizonte weit verschiebt, ohne dabei eine politische Agenda vermitteln zu wollen. Es ist geboren und geschrieben aus der Emphase für die Gemeinsamkeit dessen, was Menschsein ausmacht: die Überwindung von Vorurteilen. Solchen seiner selbst über andere und solchen anderer über einen selbst. Es ist ein erhellendes Buch in diesen sich verdunkelnden Zeiten.

Autorin:

Heike Behrend studierte Ethnologie und Religionswissenschaft. Sie arbeitete ethnografisch vor allem in Ostafrika und unterrichtete an verschiedenen Universitäten. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze, u. a. Alice und die Geister. Krieg im Norden Ugandas (Trickster, 1993) und Contesting Visibility. Photographic Practices and the „Aesthetics of Withdrawa” along the East African Coast (transcript, 2013). 

Kategorie Übersetzung:

Timea Tankó | „Apropos Casanova. Das Brevier des Heiligen Orpheus“ von Miklós Szentkuthy übersetzt aus dem Ungarischen | Die Andere Bibliothek

Zur Begründung der Jury:

Wie lässt sich so etwas Quecksilbriges, sich jeder Zuordnung Entziehendes, wild Fantasierendes und zugleich messerscharf Argumentierendes in eine andere Sprache bringen? Die Antwort kann nur lauten: indem man mitdenkt. Und nichts anderes tut Timea Tankó. Ihre deutsche Fassung wird der intellektuellen Beweglich-, ja Quirligkeit Szentkuthys absolut gerecht, dank ihr gerät man unweigerlich in den Sog seiner kapriolenhaften Gedankenflüge – und ohne, dass einem flau dabei wird. Er und sie, Miklos und Timea, diese beiden Liebenden der Sprache, können aber auch ganz anders, konkret-anschaulich und poetisch-bildhaft zugleich: „An einem Vormittag“, heißt es da, „war das Meer ungewöhnlich blau, die kleinen weißen Wellenspalten waren besonders parallel und zahncremefrisch, die Luft war sportlich klar, die Möwen wirkten einen Hauch melancholischer, herbstblattähnlicher als sonst, die fernen griechischen, persischen und russischen Yachten vibrierten noch höher über den Horizont als sonst – und wegen dieser kleinen Frühlingskomposition, die einen halben Augenblick zuvor noch nicht einmal ansatzweise so aussah und im nächsten ihren fröstelnden Maifestcharme bereits verloren hatte, musste Rom untergehen.“ Wow. Was für ein Satz, was für ein Schmelz in den Beschreibungen, welch ein sanfter Rhythmus, und was für ein eiskalter Knalleffekt am Ende. Dafür, dass sie sich dieser Prosa einfühlsam und doch selbstbewusst angeschmiegt und dabei immer die Spannung gehalten hat, dafür danken wir Timea Tankó.

Übersetzerin:

Timea Tankó, 1978 in Leipzig geboren, arbeitet als Dolmetscherin sowie als Übersetzerin ungarischer und französischer Literatur. Neben Übertragungen u. a. von Werken István Keménys, Antal Szerbs und György Dragománs ins Deutsche brachte sie z. B. auch Texte Esther Kinskys ins Ungarische. Zuletzt wurde sie mit dem Exzellenzstipendium des Deutschen Übersetzerfonds 2020 ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.

Über den Preis der Leipziger Buchmesse
Der Preis der Leipziger Buchmesse wurde von einer siebenköpfigen Jury vergeben: Unter der Leitung von Jens Bisky haben Anne-Dore Krohn, Tobias Lehmkuhl, Andreas Platthaus, Marc Reichwein, Katrin Schumacher und Katharina Teutsch die Nominierten und Preisträger:innen ausgewählt. Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Medienpartner ist das Kundenmagazin buchjournal und Deutschlandfunk Kultur. 

Text: Julia Lücke
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse              

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de
blog.leipziger-buchmesse.de/Buecherleben
 

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Internetlesung: „Gottesquartett – Erzählungen eines Ausgewanderten“ mit Patrick Roth

19 Mittwoch Mai 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte

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Patrick Roth spricht über Träume, Umarmungen, das Unbewusste und liest aus „Gottesquartett – Erzählungen eines Ausgewanderten“

Das Literaturforum Dresden e.V. lädt in seiner Reihe Literarische Alphabete zur nächsten virtuellen Lesung am 20. Mai, um 19 Uhr ein.

Das Video: https://youtu.be/8-jQGREswbY

Der Tod seiner Therapeutin bewegt einen bekannten Schriftsteller dazu, nach Los Angeles zurückzufliegen, um an ihrer Gedenkfeier teilzunehmen. Im Gepäck hat er das Gottesquartett, vier fesselnde Erzählungen, die er ihr gewidmet hat. Während die Stadt von Bränden bedroht wird, liest und bespricht er die Texte im Kreis seiner Freunde. Patrick Roth inszeniert in seinem neuen Buch diese packende Rahmenhandlung rund um jene vier zentralen Erzählungen, die die Erfahrung biblischer Figuren wie Abraham, Samuel, Simson und Paulus bündeln. Auf brillante Art spürt Patrick Roth diesen Figuren nach, macht sie lebendig und weckt das Feuer, das in ihnen schlummert. Es geht dabei um menschliche Ur-Erfahrungen, um religiöse Suche, um brennende Sehnsucht – ein Meisterwerk! (Verlagstext Herder)

Patrick Roth, geb. 1953, lebt als Schriftsteller in Los Angeles und Mannheim. Er begann seine künstlerische Karriere in den USA als Regisseur und Drehbuchautor. Neben der filmjournalistischen Arbeit verfasste er Hörspiele und Theaterstücke, die er überwiegend selbst inszenierte. In den 1990er-Jahren wechselte er in die Prosa und entwickelte seinen charakteristischen Stil als Erzähler von biblisch-mythischen Stoffen. Für sein literarisches Schaffen wurde er vielfach geehrt (u. a. mit dem Preis der Stiftung Bibel und Kultur, dem Hugo-Ball-Preis, dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und mit Poetikdozenturen an verschiedenen Universitäten). Seit 2007 ist er Resident Scholar des C. G. Jung Study Center of Southern California und Mitglied im Board of Directors. .

www.mythograph.de

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.

**************************************

Außerdem:

Unsere Lesung mit Muhō Nölke aus „Futter für Pferd und Esel: Das Dôgen-Lesebuch“ über Zazen, Meditation und Praxis  ist  weiterhin über unseren Youtube-Kanal abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=hVXvmudaxsA

Text: Patrick Beck

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„Zeitbrüche“ – Livestream-Lesung mit Thomas Kunst & Jens Wonneberger aus der Zentralbibliothek im Kulturpalast Dresden

13 Dienstag Apr 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte

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Einladung_Zeitbrueche_1-2EINLADUNG

„Zandschower Kliniken“ von Thomas Kunst
und „Mission Pflaumenbaum“ von Jens Wonneberger

Die Lesung wird am 14. April, um 19.30 Uhr per Livestream aus der Zentralbibliothek im Kulturpalast Dresden übertragen.

Wir laden Sie recht herzlich zur ersten Lesung unserer neuen Literaturreihe „ZEITBRÜCHE: Von gesellschaftlichem Wandel und familiären Zäsuren.“ ein.

An fünf Abenden stellen Autor*innen in Tandem-Lesungen und moderiertem Gespräch ihre neuesten Romane vor, die anhand von Familiengeschichten, die wechselvolle deutsche Geschichte des 20. Jahrhundert erfahrbar machen.

Die Lesung findet als LIVESTREAM statt. Nutzen Sie den QR-Code oder den angegebenen Direktlink.

Wir freuen uns auf Sie!

Text: Elke Ziegler

Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Kultur und Tourismus
Städtische Bibliotheken Dresden

Telefon +49 (0)351 8648103 | Fax +49 (0)351 8648102
e.ziegler@bibo-dresden.de
Schloßstraße 2, 01067 Dresden
www.bibo-dresden.de

Da zur Zeit Präsenzlesungen auf Grund der coronabedingten Beschränkungen nicht möglich sind, veranstalten die Städtischen Bibliotheken Dresden Lesungen im LIVESTREAM.

Literatrurfreunde können signierte Bücher von Thomas Kunst und Jens Wonneberger per email an: info@buchlesen oder unter Tel. 0351-8033914 bestellen!

Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Ihr könnt die Bücher abholen, Buchhändler Jörg Scholz-Nollau kann diese verschicken oder bringt die Bücher vorbei.

Näheres zu den Büchern findet Ihr hier:

https://buchlesen.buchkatalog.de/Product/3000003362634/66212/10002/-3/Buecher_Romane/Thomas-Kunst/Zandschower-Klinken/4099276460822241225/4099276460822241224/4099276460822241224

https://buchlesen.buchkatalog.de/Product/3000002135095/66212/10002/-3/Buecher_Romane/Jens-Wonneberger/Mission-Pflaumenbaum/4099276460822241225/4099276460822241224/4099276460822241224

-- 
Mo-Fr. 10-13 und 15-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Leipziger Buchmesse: Lesefest & Literaturerlebnisse im digitalen Raum

11 Donnerstag Mär 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Projekte

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Leipzig liest extra

Eine Veranstaltung der Leipziger Buchmess
vom 27. bis 30. Mai 2021.

Persönliche Begegnungen mit Autor:innen – trotz pandemischer Regeln. Literatur sichtbar machen – trotz fehlender Plattformen. Blickwinkel aus aller Welt – trotz eingeschränkter Mobilität. Das alles wird es vom 27. bis 30. Mai geben. Dann veranstaltet die Leipziger Buchmesse ein Leipzig liest extra mit Lesungen im Stadtgebiet, der Prämierung herausragender Bücher und digitalen internationalen Begegnungen. Das detaillierte Programm wird Anfang Mai veröffentlicht.

„Wenn der Branche im Moment eines fehlt, dann ist es die persönliche Begegnung“, erklärt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Nach der Absage der diesjährigen Leipziger Buchmesse haben wir uns daher entschieden, den Fokus in diesem Jahr genau auf dieses persönliche Miteinander zu setzen – natürlich soweit es das pandemische Geschehen zulässt. Leser:innen und Autor:innen sollen sich wieder begegnen, diskutieren, einander inspirieren. Ideen sollen wieder sichtbarer werden. Lasst uns lesen – das ist das Credo für unser Leipzig liest extra. Und darauf freue ich mich sehr.“

Den Kern der Sonderausgabe des Lesefests bilden – sofern es die pandemischen Bedingungen erlauben – rund 300 Veranstaltungen im Leipziger Stadtgebiet. An ausgewählten Orten werden Autor:innen und Leser:innen einander treffen können, natürlich unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen. Um die Lesungen einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen, werden einzelne Veranstaltungen zusätzlich auf der Plattform der Leipziger Buchmesse gestreamt – für alle interessierten Leser:innen zugänglich und kostenfrei.

Auf zwei eigens geschaffenen „Leipzig liest“-Bühnen präsentieren die öffentlich-rechtlichen Programmanbieter die Novitäten des Frühjahrs. So planen MDR und ARD vom 27. bis 30. Mai zahlreiche Literaturerlebnisse im digitalen Raum. Unter anderem startet am 29. Mai von 10 bis 20 Uhr ein Lesemarathon im ARD-Forum in der Alten Handelsbörse. Im Halbstundentakt präsentieren hier Kulturjournalist:innen aus der ganzen ARD Autor:innen und ihre Bücher. Auch das Blaue Sofa ist bei Leipzig liest extra mit einem Sonderprogramm dabei. Das Autorensofa von Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat wechselt von der Glashalle in die Kongresshalle am Zoo Leipzig und präsentiert täglich Lesungen und Autor:innengespräche. Diese werden ebenfalls gestreamt und auf der Plattform der Leipziger Buchmesse präsentiert.

Ausgezeichnete Literatur: Preis der Leipziger Buchmesse und Preis zur europäischen Verständigung

Großartige Bücher werden auch in pandemischen Zeiten geschrieben. Die Würdigung dieser Bücher darf daher bei Leipzig liest extra nicht fehlen. Die Verleihung des Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung an Johny Pitts findet am Abend des 26. Mai 2021 in der Nikolaikirche statt. Die Laudatio hält die Lektorin, Verlegerin und Literaturagentin Elisabeth Ruge. Im Rahmen des Festaktes wird zudem der Preisträger 2020 László Földényi coronabedingt nachträglich geehrt. Der Preis der Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr am Freitag, 28. Mai, 16 Uhr vergeben. In der Kongresshalle am Zoo Leipzig werden die Preisträger in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung geehrt. Beide Veranstaltungen werden zusätzlich über die Plattform von Leipzig liest extra gestreamt.

Weitere Preisverleihungen wie der Lesekompass zur Prämierung von Kinder- und Jugendbüchern, der Fantasypreis Seraph, der Kurt-Wolff-Preis für unabhängige Verlage, der prix de lyceens für französische Jugendliteratur und der Sales Award für herausragende verkäuferische Leistungen in der Buchhandelsbranche sind geplant.

Internationale Einblicke trotzt eingeschränkter Mobilität: Common Ground und Portugal

Nie war die Sehnsucht nach internationalen Eindrücken größer. Mit internationalen Lesungen und Diskussionen wirft Leipzig liest extra einen Blick auf die europäische Literatur. Literatur aus Südosteuropa rückt bei Common Ground in den Fokus. Schwerpunkt bildet in diesem Jahr „Archipel Jugoslawien – Von 1991 bis heute“. In digitalen Gesprächen, Diskussionen, Buchpräsentationen, Spiel- und Dokumentarfilmen werden Autor:innen und weitere Akteur:innen dieser Region zur Sprache kommen. Das Programm wird auf der Plattform von Leipzig liest extra gestreamt. Die genaue Umsetzung des ursprünglich geplanten Gastland-Auftritts Portugals „Unerwartete Begegnungen“, in deren Fokus die Präsentation der über 50 Novitäten steht, wird aktuell mit den Organisatoren besprochen. Informationen dazu folgen zeitnah.

Leipziger Autorenrunde: Digitaler Austausch zu aktuellen Herausforderungen

Die Corona-Pandemie hat das Arbeiten der Autor:innen grundlegend verändert. Es fehlt an Austausch und unmittelbarer Reflexion durch das Publikum. Umso mehr hat sich die Leipziger Autorenrunde – eine Kooperation der Leipziger Buchmesse mit Publisher und Community-Konzepter Leander Wattig – in diesem Jahr das Ziel gesetzt, diesen Austausch noch stärker zu fördern. Nach acht Jahren analoger Leipziger Autorenrunde findet diese erstmals digital statt. Am 29. Mai können sich Branchenvertreter:innen im digitalen Raum treffen, um über die drängenden Themen dieser Zeit zu diskutieren.

Bunte Farbtupfer: Manga-Comic-Con mit Community-Aktionen

Wenn die Community der Manga-Comic-Con (MCC) in den letzten Jahren eins bewiesen hat, dann ist es die Tatsache, dass sie bunt und vielfältig ist – eine gelungene Abwechslung in herausfordernden Zeiten. Im Rahmen von Leipzig liest extra präsentiert sich die MCC mit mehreren Community-Aktionen und MCC Kreativ Digital, einer Kunstausstellung im Netz. Detaillierte Infos folgen im April.

Über Leipzig liest extra – eine Veranstaltung der Leipziger Buchmesse
2021 musste die Leipziger Buchmesse aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Um dennoch Autoren und Leser zusammen zu bringen, veranstaltet die Leipziger Buchmesse in diesem Jahr ein Leipzig liest extra – mit rund 300 Veranstaltungen im Leipziger Stadtgebiet, Preisverleihungen und digitalen Begegnungen. Ausgewählte Veranstaltungen werden zusätzlich auf der Website der Leipziger Buchmesse gestreamt und so einem breiten Publikum zugänglich gemacht. #Leipzigliestextra #lbm21

Text:

Julia Lücke
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
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Buch-Premiere: Graphic-Novel „Nachtgestalten“ von Jaroslav Rudis & Nicolas Mahler im Literaturhaus Stuttgart

11 Donnerstag Mär 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur

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Von der Tragik der Liebe und dem Wahnsinn des Lebens

„Nachtgestalten“ , die gemeinsame Graphic Novel von Jaroslav Rudiš und Nicolas Mahler feiert am Montag, den 15. März um 19.30 Uhr ihre Online-Premiere im Literaturhaus Stuttgart. Die Moderation übernimmt Andreas Platthaus. 

Am Mittwoch, den 24. März sind Autor und Zeichner im Hamburger Literaturhaus im Rahmen der 9. Hamburger Graphic Novel Tage gemeinsam mit der Zeichnerin Tina Brenneisen um 19 Uhr zu Gast im Livestream „Inhaltliche Vielfalt als Lustprinzip“. Moderiert wird der Abend ebenfalls von Andreas Platthaus. Mehr Informationen dazu hier.

Weitere Lesungstermine findet Ihr hier. 

»„Nachtgestalten“ ist eine Elegie auf das versäumte Leben, nicht nur zu Lockdown-Zeiten.« Welt am Sonntag

In „Nachtgestalten“ lassen sich zwei Freunde in einer Nacht von Bier zu Bier und von Geschichte zu Geschichte treiben und erzählen scharfsinnig, klug und mit subversivem Witz von der Tragik der Liebe, dem Wahnsinn des Lebens sowie den Spuren der Geschichte, die allem zugrunde liegt und nie ganz verschwindet.

Vom tschechischen Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker Jaroslav Rudiš erschien zuletzt der Roman „Winterbergs letzte Reise“, der 2019 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde. Für sein Werk wurde er außerdem mit dem Usedomer Literaturpreis, dem Preis der Literaturhäuser sowie dem Chamisso-Preis/Hellerau ausgezeichnet. Der Zeichner und Illustrator Nicolas Mahler lebt in Wien. Seine Comics und Illustrationen erscheinen unter anderem in Die Zeit, NZZ am Sonntag, FAZ und in der Titanic. Für sein Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Max-und Moritz-Preis als „Bester deutschsprachiger Comic-Künstler“ und mit dem Preis der Literaturhäuser.

Text:
Elsa Antolín
Pressereferentin

Luchterhand Literaturverlag | Neumarkter Straße 28 | 81673 München
Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
www.luchterhand-literaturverlag.de

Auf ein Bier mit Jaroslav Rudiš und Nicolas Mahler

Ein Gespräch über ihre Graphic Novel »Nachtgestalten«

Erst einmal Prost! Wir sitzen mit einem Bier vor
dem Bildschirm. In normalen Zeiten hätten wir
uns in einer Kneipe treffen können.
Was würden Eure Nachtgestalten während des CoronaLockdowns machen?

Rudis: Das würde sie traurig machen aber sie würden
mit Sicherheit Bier kaufen.
Mahler: Oder Wein trinken.
Rudiš: Ja, schrecklich, der Lockdown hat aus mir auch einen Weintrinker gemacht. Es geht vielen Biertrinkern so. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Nachtgestalten mit zwei Flaschen Bier losziehen würden. Oder mit zwei Flaschen Wein. Was meinst du, Nicolas?
Mahler: Ich bin mir nicht so sicher. Ich habe zum Beispiel einen Freund, den kriege ich nicht zum Spaziergehen. Eigentlich will er nur Auto fahren und das ist natürlich mit Alkohol schwierig.
Rudiš: Ja, manchmal ist es schwer. Auch bei den Nachtgestalten würde der Eine mehr unter dem Lockdown leiden und sich in seine Geschichten verkriechen. Der Andere würde all seine Kraft einsetzen, um ihn aus der mit Geschichtsbüchern vollgestopften Wohnung herauszuzerren und ihn auf einen Spaziergang zu überreden.

Wie kam es überhaupt dazu, dass ihr gemeinsam die Graphic Novel herausgebracht habt?
Rudiš: Ich fahre oft über Wien. Wien ist sozusagen mein Umsteigebahnhof. Dort treffe ich mich immer mit Nicolas im „Steman“ oder im „Rüdigerhof“ und wir essen gemeinsam Schnitzel und trinken böhmisches Bier dazu. An einem Abend, nach ungefähr sechs Budweiser vom Fass, haben wir gesagt: Lass uns etwas zusammen machen.

Und war die Idee von den zwei Prager Nachtgestalten von Anfang an da?

Rudiš: Ich hatte tatsächlich mal eine kleine Erzählung mit dem Namen  „Nachtgestalten“ geschrieben, die Nicolas gut fand. Wir haben dann gemeinsam mehrere Geschichten dazu erfunden. Ich bin jemand, der gerne
und viel erzählt, mein Roman „Winterbergs letzte Reise“ ist über 500 Seiten
lang. Gleichzeitig mag ich es sehr, wie reduziert Nicolas‘ Zeichnungen sind.
Daher fand ich es super, dass er meinen Text nahm und radikal kürzte.
Mahler: Ausschlaggebend waren für mich die Dialoge, die ich richtig gut fand.
Mich hat bei den Nachtgestalten auch angesprochen, dass es nur zwei Figuren
sind. Da meine Zeichnungen sehr reduziert sind, ist es für mich am besten,
wenn es einen kleinen Dicken und einen großen Dünnen gibt. Die kann man gut unterscheiden. Bei vier Protagonisten muss ich gleich mit den Frisuren arbeiten. So habe ich gar keine Frisuren gebraucht.

Wie kann man sich eure Zusammenarbeit vorstellen? Was entsteht zuerst – Text oder Zeichnung?

Rudiš: Ich hatte Nicolas mehrere Geschichten mit einem wiederkehrenden Grundgedanken geschickt: Zwei Freunde gehen durch die Prager Nacht von Gasthaus zu Gasthaus und erzählen sich kleine private Geschichten. Dabei kommt immer wieder die ganz große Geschichte zum Vorschein. Nicolas hat ziemlich schnell die ersten Zeichnungen angefertigt und ich dachte: Wow, das hat er wirklich perfekt getroffen!
Kein Theaterstück, kein Roman könnte das so gut einfangen wie eine Graphic Novel mit Nicolas.

Nicolas, du beschäftigst dich oft mit der Welt der Literatur, mit Thomas Bernhard oder Robert Musil. Jaroslav, du hast mit „Alois Nebel“ zusammen mit dem tschechischen Zeichner Jaromír 99 ebenfalls schon eine Graphic Novel herausgebracht. Was reizt euch an der „Symbiose“ von Literatur und Comic?

Mahler: Schwierige Frage… Ich könnte sagen, weil ich selbst so schlecht schreibe.
Rudiš: Und ich kann nicht zeichnen! Wo wir uns treffen ist Wien und die Welt der mitteleuropäischen Literatur, die Nicolas immer wieder in seinen Comics porträtiert. Seine „Alten Meister“ zum Beispiel finde ich großartig! Die Gradwanderung zwischen Groteske und Tragödie, das verbindet uns – und davon leben auch die Nachtgestalten.

Nicolas, kann es sein, dass Jaroslav dein erster lebender Autor ist?

Mahler: Da müsste ich jetzt überlegen…. Nein, Elfriede Jelinek lebt auch noch!
Bei ihr war jedoch der Text schon längst veröffentlicht, und das macht doch
einen Unterschied. Wenn der Schriftsteller sich nicht mehr wehren kann, ist
das natürlich einfacher. Aber wir sind bei den Nachtgestalten so auf einer
gemeinsamen Wellenlänge gewesen, dass keiner irgendetwas durchsetzen
musste, was der andere nicht wollte.

Eure Nachtgestalten sinnieren über die Tragik des Lebens und scheinen sich
über die Absurdität des Daseins gleichzeitig zu amüsieren. Wie wichtig ist
euch Humor?

Rudiš: Humor ist für mich Lebensrettung. Meine Geschichten sind oft traurig,
düster und abgründig, aber letztendlich rettet der Humor die Helden immer
vor dem Untergang.
Mahler: Ich glaube, das ist bei den Allermeisten so. Wenn man Menschen fragt, was sie beim eigenen Partner am meisten schätzten, kommt als Antwort fast immer Humor. Wobei Männer oft damit meinen, dass die Partnerin über ihre Witze lacht. Bei mir ist es so, dass ich im Endeffekt mein Leben damit verdiene, Witze zu machen und Cartoons zu zeichnen. Der Humor ist immer auch das Ziel meiner Arbeit. Nur traurig
ist mir zu wenig. Traurig ist schön und gut, aber am besten ist es, wenn es schön traurig und lustig ist. Dann ist mir die Sache gelungen.

Kneipen, Bier und Selbstmitleid. Ist das besser als Yoga, Achtsamkeit und Selbstoptimierung?

Rudiš: Vielleicht ist das Selbstoptimierung auf böhmische Art.
Mahler: Ja, unsere Nachtgestalten tendieren zur Selbstzerstörung – aber mit Humor! Ich glaube, dieser Zugang ist ziemlich out, oder?
Rudiš: Ja, vielleicht ist es wieder an der Zeit, dass er zurückkommt.
Mahler: Lieber das, als Selbstzerstörung ohne Humor. Selbstzerstörung ohne Humor ist schlimm, da möchte man nicht dabei sein.

Könnten eure Nachtgestalten auch weiblich sein?

Rudiš: Hm, in der Tat waren alle meine Figuren in letzter Zeit männlich… Vielleicht hängt das damit zusammen, dass viele Dialoge aus den Nachtgestalten echt sind. Ich habe sie irgendwo in Gesprächen mit Freunden aufgeschnappt.
Mahler: Mit Frauen sprichst du nicht?
Rudiš: Doch, denen höre ich auch zu! In der „Nationalstraße“ gibt es zum Beispiel eine sehr starke Frauenfigur. Aber vielleicht fällt es mir leichter, über Männer zu schreiben.

Letztendlich ist euer Buch vor allem eine Hommage an die Kneipenkultur und an Männerfreundschaften, oder?

Rudiš: Absolut. Es ist eine Geschichte über eine lange und tiefe Freundschaft. Die beiden stehen zueinander und streiten auch manchmal. Es geht aber auch ums Zuhören. Heute steht der Individualismus sehr im Mittelpunkt: ICH lebe gesund, ICH mache Sport. Aber hier haben wir zwei Freunde, die zuhören.
Mahler: Ja, aber der eine kann sich den Namen der Freundin des anderen
nicht merken.
Rudiš: Das stimmt auch wiederum.

Am Ende des Buches gibt es eine kleine, entlarvende Zeichnung…

Rudiš: Naja, wenn man sich da die Nachtgestalten ansieht, kann man schnell den kleinen Dicken und den großen Dünnen erkennen, diesmal auch mit Frisuren! Irgendwie sind es auch wir, die durch die Geschichte gehen.

Februar 2021. Das Gespräch führten Elsa Antolín und Madlen Reimer, Luchterhand Literaturverlag.

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Bücher-Frühling: „Lebenssekunden“ von Katharina Fuchs

08 Montag Mär 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Träume kennen keine Grenzen. Nah dran an den turbulenten Ereignissen wie die Fotografin im Buch erzählt Katharina Fuchs in ihrem Roman „Lebenssekunden“ zwei bewegende Lebensgeschichten von Frauen aus der Zeit des Mauerbaus. Foto: Jürgen Bauer

Momente des Glücks und die Welt draußen

Bestsellerautorin Katharina Fuchs erzählt in ihrem neuen Buch „Lebenssekunden“ über zwei starke Frauen aus Ost und West. Der zeithistorische Roman erschien Anfang März in der Verlagsgruppe Droemer Knaur in München.

Die Geschichte der ersten deutschen Fotojournalistin und einer Leistungsturnerin aus der DDR. Um zwei starke Frauenfiguren und ihre Lebensträume geht es im Roman „Lebenssekunden“ von Katharina Fuchs (Droemer, 416 S., 20 Euro). Es sind Sekunden, die das Leben der jungen Leistungsturnerin Christine Magold für immer verändern werden. Sie wohnt in Ostberlin. Ihr Freund Thomas in einem möblierten Zimmer im Wedding und studiert Betriebswirtschaft an der Freien Universität in Westberlin. Ihr sehnlichster Wunsch, zusammen mit Thomas bei den Olympischen Spielen in Rom anzutreten, erfüllt sich nicht. Der Deutsche Turn- und Sportbund DTSB hatte 1961 kurzfristig und ohne offizielle Begründung entschieden, keine weibliche deutsche Kunstturn-Mannschaft zur Olympiade zu entsenden.

Wann würde aus irgendwann jetzt? Fragt Christine sich immer wieder mit Blick auf ihr Leben, die Strapazen des Leistungssports und das ersehnte Zusammensein mit Thomas, der auf der anderen Seite der Sektorengrenze für sie unerreichbar lebt,  manchmal auf der anderen Straßenseite vor ihrem Haus mit einer Blume steht und ihr in seinen Briefen seine Liebe beteuert.

Angelika Stein hatte sich als erste deutsche Fotojournalistin einen Namen gemacht. Sie hat viel in ihrem Leben erreicht, führt eine glückliche Ehe, aber es gab einen schwarzen Fleck in ihrem Lebenslauf und zwei tiefe Schrammen in ihrer Seele, erfährt man über sie. Sie wohnt in Charlottenburg mit ihrem Mann Rudi, der als Leiter der Haushaltswarenabteilung bei Hertie arbeitet und ihr vor eineinhalb Jahren aus Kassel nach Berlin mit seinem aufregenden Nachtleben gefolgt war.

Beim Bau der Berliner Mauer 1961 treffen die beiden jungen Frauen unter dramatischen Umständen aufeinander. Wie sie dieses Ereignis dies- und jenseits der Mauer erleben, wie sie aufwachsen, von ihrem Ehrgeiz, Talent, Mut, Erfolgen, Enttäuschungen und Hoffnungen erzählt der Roman „Lebenssekunden“ packend, lebendig und mitfühlend mit viel Zeitkolorit und detailfreudig. Angelika und Christine erzählen im Wechsel über ihre Kindheit und Jugendzeit in der Zeit vor und nach dem Mauerbau, im Westen und Osten, und der Leser erhält die Gelegenheit, intensiv in eine aufregende, turbulente wie schicksalsreiche Zeit deutscher Geschichte einzutauchen in Katharina Fuchs` Roman. Manchmal trägt dieser etwas dick auf wie in den reißerisch geschilderten Szenen mit spektakulären Fluchten und Fenstersprüngen mittels Bettlaken in den Westen, in die Freiheit, die Vopos, Volkspolizisten ihnen dicht auf den Fersen.

Die Stärke des Romans ist die Gratwanderung, wie Alltägliches, privates Glück und die Welt draußen beiden Protagonistinnen immer wieder in die Quere kommen und deren Schilderung der Geschehnisse aus den jeweils anderen Lebensumständen, Erfahrungen und Blickwinkeln heraus. Da wünscht sich die Fotojournalistin Angelika manchmal, sie könnte wegsehen, weghören, aber… Sie kann sich nicht einfach die Decke über den Kopf ziehen, wenn vor der Haustür die Lage eskaliert. Sie greift sich die Fototasche und fährt mit dem Moped nach Ostberlin und wird Augenzeugin der aufreibenden Ereignisse. Doch die Euphorie der Geflüchteten weicht bald der Angst vor einer ungewissen Zukunft im Westen.

Zu ihrem Roman „Lebenssekunden“ hat Katharina Fuchs Barbara Klemm inspiriert, eine der ersten Redaktionsfotografinnen der  Frankfurter Allgemeinen Zeitung, deren Bilder sie schon lange faszinierten und die sie 2016 bei einer Auktion ihrer berühmten „Bilder der Einheit“ in Frankfurt am Main persönlich kennenlernte. „Ihre Fotografien kreisen immer um Menschen und behandeln sie mit Respekt und Mitgefühl, werben beim Betrachter um Verständnis und Anteilnahme“, gefällt ihr an deren Arbeiten. „Und dann gab es in der Auktion noch diese eine Fotografie einer blutjungen Kunstturnerin, einem Kind, das weit oben in einer leeren, maroden Halle an Ringen hängt, über einer Grube voller Schaumstoffschnitzel – aufgenommen in der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig. Ein Bild, das die monströse Menschenverachtung, Härte und Einsamkeit des Leistungssportsystems in der DDR in sich trug.“ Katharina Fuchs, geboren 1963 in Wiesbaden, verbrachte ihre Kindheit am Genfer See. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und in Paris wurde sie Rechtsanwältin und Justiziarin in einem Unternehmen. Sie lebt mit ihrer Familie im Taunus. Ihre Romane „Zwei Handvoll Leben“ und „Neuleben“ basieren auf ihrer eigenen Familiengeschichte.

Text (lv)

http://www.droemer-knaur.de

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Erich Kästner Museum feiert Geburtstag des großen Dresdner Schriftstellers

23 Dienstag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Spaß & Ernst. Genuss & Verdruss. Nicht Menschliches war ihm fremd. Erich Kästner schrieb für Kinder und Erwachsene Bücher, Theaterstücke, Lyrik und Zeitungsartikel. Voller Leicht- und Tiefsinn. Chapeau! Collage: Pauline Saath

Kästner Geburtstag – Digitaler Aufruf

Am 23. Februar würde nicht nur Erich Kästner 122 Jahre alt. Es jährt sich auch der Geburtstag seines Museums zum 21. Mal. Diesen besonderen Tag möchte das Erich Kästner-Museum auf keinen Fall allein feiern.

Deshalb lud es Literaturbegeisterte dazu ein, ihre Glückwünsche als kurzes Video, Audio, Text, Bild zu schicken. Die TeilnehmerInnen konnten erzählen, welche Erinnerungen sie mit Kästner oder dem Erich Kästner Haus für Literatur verbinden, oder ein kleines Geburtstagsständchen singen. Auch schöpferische Irrtümer waren willkommen!

Schaut doch mal herein auf der Webseite des Erich Kästner-Museums auf Facebook,Instagram,YoutubeundTwitter.
http://www.kaestnerhaus-literaturhaus.de

P.S. Die für mein Empfinden schönste, berührendste Geburtstagsbotschaft für Erich Kästner hat der Schauspieler Mike Zaka Sommerfeldt, ehemals am Theater Junge Generation Dresden engagiert und nun mit einigen Kästner-Programmen auf Bühnen unterwegs. Ihn verbindet mit Kästner die Liebe zur Sprache, zum Spiel und wie er die kleinen und großen Dinge des Lebens betrachtete, für kleine und große Leute.

Ich mag Kästners Gedichte sehr, seine „Lyrische Hausapotheke“ ist für mich unverzichtbar. Er war ein grandioser Erzähler, Zeit- und Menschenbeobachter, seine Stücke „Fabian“ und „Drei Männer im Schnee“, die ich vor einer Weile im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden sah, beschreiben eindrucksvoll das aufregende Berliner Großstadtleben der 20er Jahre vor der heraufziehenden Weltwirtschaftskrise, Lebensträume und -lügen im Kleinen wie im Großen. Seine Texte sind erstaunlich zeitlos und es lohnt sich immer wieder, sie zu lesen. (lv)

„Seid doch laut!“ online

Im Oktober mussten wir die in der Reihe „30 Jahre Deutsche Einheit“ geplante Lesung mit Almut-Ilsen und Rommy Baumann-Sevim kurzfristig absagen. Wenig später haben wir uns jedoch mit den beiden Damen im digitalen Raum getroffen, um das Buch „Seid doch laut! Die Frauen für den Frieden in Ost-Berlin“ vorzustellen. Die komplette Veranstaltung ist nun HIER abrufbar.

Neu im Shop

Das Blaue Buch. Geheimes Kriegstagebuch 1941-1945 (Taschenbuch)
Erstmals erscheinen die von Sven Hanuschek in Zusammenarbeit mit Silke Becker und Ulrich von Bülow herausgegebenen und umfangreich kommentierten Kriegsaufzeichnungen Erich Kästners als Taschenbuch. Enthalten sind neben Tagebucheinträgen auch Notizen für einen Roman über das Dritte Reich sowie Zeitungsartikel, die Kästner im Blauen Buch aufbewahrte.
Preis: 16 €
Erscheinungstermin: 19.2.2021

Gullivers Reisen
Neuerscheinung der grandiosen Nacherzählung des Klassikers mit neuen Illustrationen – das perfekte Vorlesebuch für die ganze Familie.
Preis: 16 €
Erscheinungstermin: 19.2.2021
Bestellung per Mail unter: kontakt@kaestnerhaus-literatur.de

Text: Erich Kästner Haus für Literatur e.V.
Villa Augustin
Antonstr. 1
01097 Dresden

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Der Meister der Übertreibungskunst: Thomas Bernhard zum 90. Geburtstag

10 Mittwoch Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Absurdkomischer Blick auf die Verrücktheiten des Lebens

Zwischen schallendem Gelächter, Wahnwitz und Verzweiflung hin und her gerissen, erzählt der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard von den Widersprüchen und Widerwärtigkeiten des menschlichen Daseins. Eine Auswahl an Texten, von ihm selbst gelesen, ist in der „Lesezeit“ auf MDR Kultur noch bis Freitag zu hören.

„Ich greif` ja gar nicht an, ich schreib ja nur. Es ist ja kein Angriff, ist ein geschriebenes Buch, kein angreifendes. Ich schreib` ja mit der Maschine und nicht mit dem Geschütz“, sagte Thomas Bernhard (1931 – 1989) einmal. Tatsächlich ist der österreichische Schriftsteller und Dramatiker für seine „literarischen Beschimpfungen“ und Lust an der Provokation weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt-berüchtigt geworden.

Am 9. Februar wäre Bernhard, der Meister der Übertreibungskunst,  90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass sind diese Woche in der „Lesezeit“ im MDR Kultur Radio einige Erzählungen von Bernhard, gelesen von ihm selbst und von Schauspieler Bruno Ganz vorgetragen, zu hören. Insgesamt fünf Folgen bis zum 12. Februar (täglich um 9.05 und 19.05 Uhr) mit Texten, die unter dem Titel „Midland in Stilfs“ wie all seine Bücher bei Suhrkamp erschienen sind.

Den Anfang machte am Montagabend die Erzählung „Die Mütze“ in einer Aufnahme von 1969. Darin beschreibt Bernhard herrlich absurdkomisch, sich immer mehr hineinsteigernd, einen Mann, 25 Jahre alt, der eine Mütze findet und sie unbedingt dem Besitzer zurückbringen will, zumal er es allein im Haus seines in Amerika weilenden Bruders und in düsterer Stimmung ohnehin nicht aushält. Angetrieben von seiner „Kopfhitze“ und kurz davor, verrückt zu werden, bei verschiedensten Ärzten und allen möglichen „Kopfspezialisten“ gewesen, die ihm seine Krankheit nicht erklären konnten, läuft er los, um seine Angst vor der beklemmenden Finsternis zu vertreiben. Er geht von Haustür zu Haustür und wird überall abgewiesen. Die Mütze ist ihm eine Last und beherrscht ihn bald vollends bis zur völligen Erschöpfung. Er wollte sich „nicht auf erbärmlichste Weise der Mütze entledigen durch Wegwerfen…“ Hinterher beim Aufschreiben des Erlebten wird ihm kalt, ob seiner eigenen Ausweglosigkeit, die Mütze behalten zu müssen und der Gleichgültigkeit der Mitmenschen.

Meine erste Begegnung mit seinem Werk war das Stück „Der Theatermacher“, das ich Mitte der 1990er Jahre im damaligen Schlosstheater in einer Inszenierung des Staatsschauspiels Dresden sah, voll bissiger Ironie zum Geschehen vor und hinter den Kulissen des Kulturbetriebes in seiner Heimatstadt Wien und einer selbstgefällig im eigenen Saft schmorenden Kulturszene, die er auch in seinem Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ drastisch direkt auf`s Korn nimmt. Die Aufführung von Bernhards Komödie „Alte Meister“, die ursprünglich im Wiener Kunsthistorischen Museum im Bordone-Saal spielt, war in den Räumen der Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger vor zwei Jahren immer ausverkauft. Dort wettert ein Mann, der regelmäßig auf der Sitzbank gegenüber den Gemälden Stellung bezieht, in aberwitzigen Tiraden gegen die Kunst im allgemeinen, die Maler im besonderen, sucht mit Hingabe nach Fehlern in den Meisterwerken und wünscht sich doch nichts sehnlicher als ein menschliches Gegenüber zum Reden und Streiten.

Vom Umgang mit den „Alten Meistern“, der Lust oder Unlust an Schöpferischem bis hin zu Stumpfsinnigkeit gegenüber der Vergangenheit seiner Landsleute, erzählt in einer imaginären Begegnung mit dem Schriftsteller Thomas Bernhard und ihrem Vater in seinen zeichnerischen Anfängen Teresa Präauer, die als Schriftstellerin in Wien lebt, in einem Beitrag in der Literaturbeilage der Zeitung „Die Welt“ vom vergangenen Wochenende. Eine Hommage für den „Erregungskünstler“, der doch das Bestehende vielmehr benannt habe und anstatt es zu übertreiben, in seinen Beschreibungen verallgemeinert und wiederholt habe. Woraufhin es derart wiederholt und wiederholt, aus der Komödie eine Tragödie und umgekehrt machend, dann zur „Thomas-Bernhard-Wurst“ verkocht werden kann, meint süffisant ihr Vater. Die gebe es in der Feinkostabteilung neben den Mozartkugeln und sie schmecke, nach mildem Rezept, nun auch den Abonnenten am Pausenbuffet vom Theater in der Josefstadt. Wie Bernhard selbst das wohl fände?!

Und was würde Thomas Bernhard, der selbst wegen einer Lungentuberkulose im Landeskrankenhaus Salzburg behandelt wurde und mehrmals nah am Tod war, wohl zum Leben in Corona-Zeiten sagen? Vielleicht, sich weder zu viel Sorgen machen, noch zu unbesorgt sein. Vielleicht schrieb er gerade deswegen so trocken lakoniscn und erbarmungslos über existenzielle Fragen von Leben und Tod, menschliches Sein, Unsinn und Nichtigkeiten, um sie maßlos übertrieben der Lächerlichkeit preiszugeben.

Seine Texte über zu viel oder zu wenig Denken, kleingeistige Verhältnisse und seine Hassliebe zu seiner Heimatstadt Wien sind scharf- und feinsinnig zugleich. Derb, ätzend komisch, traurig, verzweifelt und anrührend von einem Moment zum anderen. Ein ständiges Ringen mit den (Un)möglichkeiten und Zumutungen des Lebens, die er durch Schreiben sucht zu bannen, abgrundtief ehrlich zu sich selbst und immer um Wahrhaftigkeit bemüht. Das fasziniert, fesselt, verstört und man ist hin und her gerissen zwischen schallendem Gelächter und gleichzeitig Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein angesichts all dieser menschlichen Ungeheuerlichkeiten und Verrücktheiten, an denen es auch in der Gegenwart nicht mangelt. Das macht Bernhards Texte zeitlos und immer noch treffsicher.

Thomas Bernhard gehört zu meinen Lieblingsschriftstellern. Weniger bekannt, aber eine Entdeckung für sich ist er als Lyriker, der er zuerst war. Sein erstes Gedicht „Mein Weltenstück“ und alle weiteren enthält der Band „Gesammelte Gedichte“, bei Suhrkamp Taschenbuch erschienen, voll eigener Sprachbilder und Kraft. Mir gefällt sein offen unerschrockener Blick auf die Welt, oft selbstironisch, niemandem außer sich selbst verpflichtet, oft zum Heulen komisch, der auf die erkennende und befreiende Kraft des Lachens setzt. „Das ist ja das Schöne an meinen Büchern, dass das Schöne überhaupt nicht beschrieben ist, dadurch entsteht es von selbst“, schrieb Bernhard einmal schön ironisch.

Text + Foto (lv)

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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

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TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • Lebensfreude & Genuss contra Ignoranz beim Gastspiel "Chocolat" mit Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer & Les Manouches Du Tannes im Schauspielhaus Dresden
  • Premiere "Der Raub der Sabinerinnen" in der Comödie Dresden
  • Atelierbesuch bei Jochen Fiedler in Cunnersdorf, Sächsische Schweiz
  • BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!
  • BilderAlbum: Zu Besuch bei dem Künstler Eckhard Kempin im Melli Beese-Haus in Dresden-Laubegast & Neue Ausstellung
  • Premiere "Faust I" von Johann Wolfgang von Goethe in den Landesbühnen Sachsen
  • Atelierbesuch bei André und Ralf Uhlig in Radebeul
  • Jürgen Haase verabschiedet sich als Old Shatterhand auf der Felsenbühne Rathen
  • Beim Elbhangfest Dresden: Das geheime Leben der Feen in Wachwitz erkunden

Aktuelle Beiträge

  • Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!
  • Unterwegs: Der Zauber des Kinos & Theaters wird zelebriert beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • BilderAlbum: Ausstellung „Emotionen in Kunst“ von Mandy Baldauf im „Kastenmeiers“ in Dresden
  • Worte zur Gegenwart: Unter dem schwarzen Himmel der Macht. Von Armin Kraft
  • Premiere „Kritischer Zustand“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Neue Lyrik: Ode an das Weiß
  • Kurzgeschichte: In deinem Kopf
  • Ausstellung: Liebesbriefe von Max Schwimmer in der Galerie Himmel in Dresden
  • Premiere „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg im Kleinen Haus Dresden

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