• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Musik

Für Mitträumer & naturverbundene Menschen: Ahnenschwitzhütte & Trommeln an der großen Motherdrum zu Samhain

26 Sonntag Okt 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Natur, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Gemeinsames Singen & Trommeln von Kraftliedern verbindet und öffnet einen Raum in Kontakt mit der Natur und unseren Altvorderen zu gehen, Absichten und Wünsche auszusprechen. Das geschieht bei einer feierlichen Samhainzeremonie am Reformationstag am 31. Oktober, um 15 Uhr im Zaubergarten Kriebstein, Am Wald 1 in Höfchen. Gastgeber ist Jürgen Schütz von den „Schwitzhütten Himmelssteine“. Fotos: privat

Mit der Kraft der Natur verbunden

Zu einer besonderen Zeremonie mit Ahnenschwitzhütte und Trommeln wird am Reformationstag am 31. Oktober, um 15 Uhr im Zaubergarten Kriebstein eingeladen.

Auf der Wiese liegen Steine rings um eine Feuerstelle. Inmitten von einem Gerüst aus filigranen Zweigen liegen gelbe Blätter, Trauben, Blumen, ein Apfel, Nüsse, Reißigzweige und helle weiche Federn. Ein weißer Kristall und eine Laterne stehen dort. Ein stiller, feierlicher Zauber geht davon aus. Hier startet zum Reformationstag und Feiertag in Sachsen am 31. Oktober um 15 Uhr die diesjährige Samhainzeremonie im Zaubergarten in Kriebstein. Dazu gibt es für Mitträumer, naturverbundene, neugierige und aufgeschlossene Menschen eine Ahnenschwitzhütte mit Trommeln an der Motherdrum mit den Veranstaltern der „Schwitzhütten Himmelssteine“ Am Wald 1 in Kriebstein-Höfchen.

Samhain bedeutet bei den Kelten Anfang, Ende und Neubeginn. Es ist das Ende und der Beginn eines neuen Jahres. „Es ist auch die Zeit, wo die Grenzen zwischen den Welten durchlässig werden. Wo wir uns mit unseren Ahnen und auch den Naturgeistern verbinden und sie um Rat und Beistand bitten können“, sagt Jürgen Schütz, Inhaber der „Schwitzhütten Himmelssteine“. Er kommt aus dem Ruhrgebiet, ist Allgemeinmediziner und beschäftigt sich schon lange mit Naturmedizin. Daher hat er eine enge Verbindung auch zu Kreiswissen und Denken in größeren Zusammenhängen im Zyklus der wiederkehrenden Jahreszeiten, von Leben und Tod und ein Teil von Gemeinschaft zu sein. Seit rund 15 Jahren veranstaltet Jürgen Schütz Zeremonien mit Schwitzhütten und Trommeln zusammen mit Mirko Luckau. Die beiden fahren regelmäßig zum Lebenstanz-Treffen zum Trommeln, das jedes Jahr im Sommer in Südfrankreich in den Pyrenäen stattfindet und ihnen viele neue Impulse gibt.

Viele Jahre fand das Trommeln monatlich in der Salzgrotte Himmelssteine in Altnaundorf bei Radebeul statt. Auch die Schwitzhütten und Seminare gab es dort. „Doch ein Hof neben dem anderen, wurde zu eng. Daher haben wir unseren Wirkungskreis vor drei Jahren nach Höfchen verlegt“, sagt Schütz. „Die Schwitzhütten finden nun auf dem einen Hektar großen, schönen Platz am Wald mit Blick auf die Talsperre statt.“ Der Weg dorthin ist freilich weiter und der Platz abgeschieden. Die Besucher kommen zumeist aus dem Dreieck Leipzig, Dresden und Chemnitz, sowohl Stammbesucher als auch neue Teilnehmer. Eröffnet wird die Zeremonie am kommenden Freitag mit Drumchief Mirko Luckau an der Motherdrum. „Durch unseren Gesang und unser Trommeln nehmen wir Kontakt zu unseren Altvorderen auf und verbinden uns mit ihrer Kraft“, so Jürgen Schütz. Dabei stehen die Teilnehmer an einer großen runden Tischtrommel mit fell- und lederbespannten Trommelschlägern, singen und tönen gemeinsam Kraftlieder aus der indianischen Kultur, indische Mantren und deutsche Kreistanzlieder.

Anschließend schwitzen sie in einer Rundhütte zusammen wie im Bauch von Mutter Erde. Es ist ein geschützter und geborgener Raum. Wo man im Dunklen in die Stille lauschen, in sich gehen, meditieren und mit den Ahnen verbinden, danken, bitten und Offenes und nicht Beendetes mit ihnen klären kann. „Es geht darum, einen Zugang zu sich selbst zu finden, was will ich wirklich und wo erfülle ich nur Erwartungen anderer. Jeder bringt seine eigenen Themen mit und kann sie für sich bearbeiten, Absichten und Wünsche aussprechen, Stress und Ängste loslassen und hinterher hat man mehr Klarheit und Gelassenheit“, sagt Jürgen Schütz. Das Erfahrene bleibt wie beim Arzt im Raum. Ein Feuerhüter bringt die Steine zum Glühen und danach in die Schwitzhütte.

Vorher wird der Raum mit einem Federfächer mit Salbei geräuchert und gereinigt. Hinterher kann man sich ans Feuer setzen oder hinlegen oder mit dem Wasserschlauch erfrischen, manche gehen sogar hinunter an die Talsperre. Die Zeremonie wird beendet mit einem gemeinsamen genussvollen Essen und Trinken, wofür jeder Teilnehmer etwas mitbringt. „Wenn ich mit mir selbst im Reinen bin, kann ich auch in gute Beziehungen zu anderen Menschen gehen und in Gemeinschaft sein“, ist seine Erfahrung.„Neben den Schwitzhütten und Trommeln bieten wir außerdem viele Erfahrungsgruppen mit Austausch, Jahreszeitfeste und Baumzeremonien an“, so Schütz. „Außerdem machen wir Nature Work und Jugendinitiation zu den Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft, padddeln auf dem Stausee, sammeln Feuerholz und nehmen die Umwelt bewusst wahr.“ In die Schwitzhütte passen rund 20 Leute. Trommelschläger sind vorhanden.

Text (lv)

Es sind noch einige freie Plätze für die Zeremonie (Kosten pro Teilnehmer: 90 Euro). Übernachtungen sind im Haus im Gelände möglich. Anmeldung unter: info@himmelssteine.de

Kontakt und weitere Infos unter www.himmelssteine.de

Nächste Termine im Zaubergarten Kriebstein

20.12., 16 Uhr, Schwitzhütte zur Wintersonnenwende
30.12., 17 Uhr, Rauhnachtsschwitzhütte zum Jahresende

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Farbreicher Bilder & KlangZauber in der Full Moon Gallery Dresden mit Malerei von Dorothee Kuhbandner & Musiker Peter Koch

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Farbenfroher, fantasievoller Bilderkosmos zum Therma: „Wer bin ich?“ Mit einem Gedicht an den Mond von mir und wundervollen, warmen und traumversunkenen Klängen am Cello von Peter Koch eröffnete gestern Abend die Ausstellung der Radebeuler Künstlerin Dorothee Kuhbandner in der Full Moon Gallery, Hechtstraße 17 in Dresden. Der Vollmond war hinter einer dichten Wolkendecke verborgen, doch sein magisch strahlendes, helles Licht sicht- und fühlbar in den Bildern in den Schaufenstern und drinnen.

Intensive, helle und dunkle Klänge & eine Ode an die Freude voller Zauber und Brüche mischten sich im Cellospiel mit viel Hingabe des Musikers und Malers Peter Koch. meinwortgarten-Inhaberin, freie Journalistin und Autorin Lilli Vostry hielt die Laudatio zur Ausstellungseröffnung.

An den Mond

Drinnen hält mich
nichts
lausche in die Nacht hinaus
höre Vogelstimmen
vergesse den weißen Atemrauch
mittendrin ein einsamer Segler auf dunkler See

Du bist mein Leuchtturm
der sich über der Schwärze erhebt
Wolken und schwere Gedanken beiseite schiebt
als Lampion lichttorkelnd
hoch über den Bäumen schwebt

mich anstrahlt
voll und ganz
legt sich Dein Glanz
über alle Schatten
überlasse mich
dem Sog der Klänge
der Ode an die Freude

gehe durch ein Tränengebirge
beim Vers: „Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuss der ganzen Welt…“

und lächle dem Mond vorm Davonsegeln zu

LV
1.1.2021

Die Tauben wollen fliegen!

Liebe Kunstfreundinnen und –freunde,
Liebe Doro,

mit diesem Gedicht an den Mond, das ich am 1.1.2021 schrieb, möchte ich meine Rede zu den Bildern von Dorothee Kuhbandner passend zu diesem Ort, der Full Moon Gallery im Hechtviertel in Dresden, beginnen. Was für ein schöner Name für eine Galerie! Immer zur Vollmondzeit wird hier eine neue Ausstellung gezeigt. Heute strahlt La Luna voll und rund wieder am Nachthimmel und verzaubert uns mit ihrem magischen Licht. Jene Zeit, wenn die Gedanken, helle und dunkle, und Träume wie Katzen umher streifen, Einlass begehren und unsere Herzen erweichen. Dann sind wir besonders offen und empfänglich für Sinnesreize und Neues. Die meisten Bilder hängen in den Schaufenstern und sind somit zu jeder Tag- und Nachtzeit sichtbar. Die Kunstwerke sind auch gut beleuchtet. Weitere Bilder hängen drinnen an den Wänden, in denen Kunst, Natur und Zwischenmenschliches aufs Schönste miteinander verbunden sind.

Dorothee Kuhbandner ist eine Bilderzauberin. Auf kleinen und großen Formaten, Leinwänden und Papier entführen ihre Werke in leuchtenden Farben, fantasievoll, symbolhaft und ausdrucksreich in einen ganz eigenen Bilderkosmos zwischen Traum und Wirklichkeit, gemalt im „Dorealismus“, wie sie es nennt. Drei Fensterbilder, sacht bewegt vom Wind und gehalten von Drähten unter dem Blätterdach eines Baumes, drehen sich und erscheinen immer wieder anders im Spiel von Licht und Schatten. Auf dem Weg zu ihrem Wohnhaus und Atelier in Radebeul, in der Oberen Berggasse, unterhalb der Weinberge. Das erste Bild zeigt drei Figuren mit Augenbinde, Kopfhörern und Maske vorm Mund in einem Boot sitzend. Es trägt den Titel „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen aber fühlen“, eine Hand liegt auf einer Mauer. Wie ein roter Lampion wirkt auf den ersten Blick die Maske mit den rot-weißen Signalbändern, auf der eine weiße Taube thront vor einem staunenden Gesicht. Im dritten Bild sind aufgespannte Rettungsschirme über lodernden Flanmen, eine Taube, ein versteckter Gekreuzigter, eine waghalsige Dame, ein getarnter Uhu und, und, und zu sehen. Die Fensterbilder sind großformatig auch in dieser Ausstellung zu sehen.

Insgesamt neun Bilder in Tusche- und Acrylmalerei, die 2023 entstanden sind und einige kleinere und ältere Arbeiten, zeigt die in Radebeul lebende Künstlerin unter dem Titel „Wer bin ich?“ Angeregt wurde Dorothee Kuhbandner dazu von einem Gedicht von Dietrich Bonhoeffer, das der Theologe und Dichter 1944 im Gefängnis schrieb. Mit dem Thema ist sie schon lange vertraut. Als sie vor 20 Jahren in der Friedenskirche Radebeul ausstellte, machte sie der dortige Pfarrer Schleinitz auf das Bonhoeffer-Gedicht aufmerksam mit den Worten: „Das passt.“ Dorothee Kuhbandner beschäftigt ebenso die Frage: „Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Oder bin ich nur das, was ich selber von mir weiß? Unruhig, sehnsüchtig, krank wie ein Vogel im Käfig, ringend nach Lebensatem…“, wie es Bonhoeffer formulierte.

Die Bilder ihrer Ausstellung „Wer bin ich?“ waren bereits in der Wuhlgartenkirche in Berlin im Jahr 2023 zu sehen, außerdem in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Chemnitz im Kulturhauptstadt-Jahr 2025 und in der Uniklinik der Medak in Dresden ein halbes Jahr lang. Dies ist nun die vierte Station in der Full Moon Gallery. Den Bildern hat Dorothee Kuhbandner eigene Texte hinzugefügt, die auch in einem Begleitheft zur Ausstellung „Wer bin ich ?“ in ihrem ZilpZalp Verlag Radebeul erschienen sind. Nicht um die Bilder zu erklären, sie sieht die Zeilen vielmehr als zusätzliche Ebene. Es sind gedankliche Reflexionen von ihr zu den Bildern: „Warum habe ich das gemalt?“

Sie sei selbst oft überrascht von dem, was sie sieht. Malen ist ein intuitiver, spontaner Vorgang. Manche Besucher lesen nur die Texte und sehen die Bilder nicht an, sagt sie. Idealerweise ergänzt sich beides, Worte und Bilder. Bäume, Pflanzen, Tiere und immer wieder Gesichter, die sich ansehen wie im Spiegel, aus Trichtern, Tunneln oder Megaphonen hervorschauen, oft im schwarz-weißen Schachbrettmuster und Fabelwesen, halb Mensch, halb Tier, mit buntem Gefieder, Flügeln, Hörnern, Knospen und Jahresringen, besiedeln und beäugen auf den Leinwänden den Betrachter offen, wundersam und neugierig. Neben einem Bildnis des Musikers Frank Zappa sind ein Porträt von ihrem Sohn Friedrich, mit nachdenklichem Blick und hervorquellenden Gedankengängen, aus denen weiße Tauben flattern und ein Selbstporträt zu sehen, das eine Frau zeigt, aus deren Kopf Blumen sprießen bis hinunter auf die schwarz-weiß karierte Halskrause mit Harlekinglöckchen. In den Bildern von Dorothee Kuhbandner nehmen Erlebtes, Träume, Ängste, Zweifel und Hoffnungen farbenfroh und vieldeutig, oft mit leisem Schmunzeln, Gestalt an. Sie möchte, dass die Betrachter sich selbst Gedanken zu den Bildern machen, sich verbinden und etwas entdecken, wiederfinden von sich selbst in den Bildern. Man muss sie nicht sofort und völlig verstehen. Diese Bilder wollen vor allem gefühlt werden. Sie sind eine Einladung an die Betrachter, das Staunen und Träumen in einer zunehmend technisierten, widerspruchsvollen und kalten Gegenwart nicht zu verlernen, vielmehr den eigenen Sinnen und Erfahrungen zu vertrauen.

Die Malerin, Grafikerin, Objektkünstlerin und Illustratorin wurde 1964 als Dorothee Friedrich in Dresden geboren und ist in Radebeul aufgewachsen, verheiratet und Mutter von vier Söhnen. Sie hat Ausbildungen als Buchbinderin, Krankenschwester, Tagesmutter und Entspannungspädagogin. Sie ist äußerst gestaltungs- und experimentierfreudig und verwandelt alles, was ihr zwischen die Finger kommt, liebe- und kunstvoll.
Sie ist Autodidaktin und seit 2010 freischaffend als Bildende Künstlerin tätig. Seit 2012 hat sie die „Galerie mit Weitblick“ in Radebeul betrieben, die sie dieses Jahr wegen neuer Besitzer des Grundstücks aufgeben musste. Doch so wie Vögel fliegen wollen und sie es zurückgezogen im Schneckenhaus nicht lange aushalten würde, hält Dorothee Kuhbandner immer wieder Ausschau nach neuen Wundern und Möglichkeiten, sie glaubt weiterhin an Träume für eine bessere Welt ohne ein „Traumtänzer“ zu sein. Das spricht aus all ihren Bildern, die unbeschwert, feinfühlig und fröhlich, aufmunternd und wagemutig sind
und die Welt ein Stück freundlicher, farbenfroher und heller machen.
Nun bleiben mir noch die magischen vier Worte: Die Ausstellung ist eröffnet!

Text + Fotos: Lilli Vostry

P.S. Ich halte gern weitere Ausstellungsreden für KünstlerInnen auf Anfrage in Dresden und der Region. Außerdem könnt Ihr mich live erleben bei Gedicht-Lesungen rund um Kunst, Natur und Zwischenmenschliches mit musikalischer Begleitung. Ich komme gern an Veranstaltungsorte wie Kultureinrichtungen, Galerien, Literaturhäuser, Buchhandlungen, Bibliotheken, Cafés und Begegnungsstätten für Jung und Alt. Kontakt unter: lilli.vostry@web.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Ausstellungseröffnung „Mittendrin III“ mit Malerei & Grafik von Anita Rempe & Markus Retzlaff im Hoflößnitz Radebeul

01 Mittwoch Okt 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Urwüchsig, licht- und klangfunkelnd wie die Bilder waren auch die Klänge von Jazzmusiker Hartmut Dorschner zur Ausstellungseröffnung im Hoflößnitz Radebeul.


Farbreiche Spiegelungen von Landschaften und Zeit

Der Wald als licht- und geheimnisvoller Ort taucht immer wieder auf in der Malerei von Anita Rempe. Prägnant, klar und feinsinnig spiegeln die Landschaften und Bauwerke in den Druckgrafiken von Markus Retzlaff die Schönheit, Traditionen, Wandel und Brüche unserer Gegenwart. Facettenreich begegnen sich ihre Arbeiten derzeit n der Ausstellung „Mittendrin III“ im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz Radebeul.

Die Farben locken, raunen und flüstern. Sie ziehen einen unweigerlich in die Farblandschaften hinein. In den „Verbotenen Wald“ beispielsweise, das Titelbild der Ausstellung „Mittendrin III“ mit Malerei, Zeichnungen und Druckgrafik von Anita Rempe und Markus Retzlaff. Das gleißende Licht des Frühherbstes ließ die Farben auf den Leinwänden noch mehr leuchten zur Ausstellungseröffnung am vergangenen Sonntagnachmittag im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz Radebeul, am Knohllweg 37 unterhalb der Weinberge.

Es ist die fünfte und letzte Ausstellung dieses Jahres in den Räumen im Bergverwalterhaus. Eröffnet wurde die Ausstellung im Winzersaal vor vollen Rängen mit abwechselnd wild expressiven, schnellen, vibrierenden und urwüchsigen, tiefen, langgezogenen, sanften und meditativen Klängen auf dem Saxofon von Jazzmusiker Hartmut Dorschner, der im Erzgebirge, in Bärenstein wohnt und arbeitet. Anita Rempe stellt bereits zum dritten Mal im Hoflößnitz aus, vor drei Jahren erstmals zusammen mit Peter Pit Müller in der Ausstellungsreihe „Mittendrin“. Bei denen die Bilder der Künstler sich jeweils paarweise gegenüberstehen und sie bringen immer einen weiteren Künstler in die nächste Ausstellung mit. „Anita Rempe konnte Markus Retzlaff gewinnen, einen Meister der ,Schwarzen Kunst`, der auch überregional einen Namen hat“, freute sich Museumsleiter Frank Andert zur Ausstellungseröffnung, sein Werk hier zu haben. Bei einem guten Glas Wein wurden die farb- und kontrastreichen Arbeiten der beiden Künstler ausgiebig betrachtet und einige von Retzlaffs Grafiken haben auch schon rote Punkte von Kaufinteressenten.

Zu sehen sind frühe und neue Arbeiten. Darunter ein Porträt, das Anita Rempe von ihrem ehemaligen Freund Markus Retzlaff in jungen Jahren zeichnete. Markanter, aufmerksamer und offener Blick und Gesichtszüge. Sie sagt, von ihm habe sie Malerei gelernt. Neben einigen Bildnissen zeigt sie vor allem Wald-Bilder in flirrenden, kräftigen Farben und im Licht-Schatten-Spiel mit dichtem Blattwerk oder kahlen, dunklen Stämmen, konkret bis abstrahiert. Der Wald als lichtvoller und dunkler, geheimnisvoller Ort der Ruhe, Schutz, Zuflucht bietet und Träume und Erinnerungen bewahrt, aber auch mit Verstecken und lauernden Gefahren. Manchmal verschwimmen, fließen die Farben der Landschaft ineinander wie vom Zugfenster aus gesehen, scheinen Zeit und Raum aufgehoben. Mit dem Verwischen der Farbtöne und den Spachtelspuren in  den Bildern wird die Zeit in Schichtungen, wie im Zeitraffer, sichtbar. Schön auch ihre Baumgruppen am Elbufer mit Spiegelungen in Wasserölfarbe auf Leinwand aus diesem Jahr und in hell und dunkel fließenden, dichten Linienbündeln das Wasser, Flussufer und Himmel, die einander umspielen und reflektieren, in einer Zeichnungsserie festgehalten. Sie zeigt außerdem Ansichten von Waldstücken und Hügellandschaften im Erzgebirge und Tharandter Wald. Außerdem eine Bildserie „Unwirkliche Landschaften“ mit surreal abstrakten, ornamentalen wie Bildteppiche wirkenden Traumlandschaften in Grün-, Punk- und Rosétönen.

Die Einheit von Natur und Leben sind Anita Rempe ein zentrales Thema und Anliegen ebenso wie die Plenair-Malerei im Freien, aus der ebenfalls die Sehnsucht nach dem Wald als Ursprungsort der Natur und lebendiger Vielfalt spricht. Sie wurde 1965 in Magdeburg geboren, absolvierte ein Studium für Gebrauchsgrafik und Illustration von 1990 bis `94, war als Plakatmalerin im Puppentheater Dresden und als freie Trickfilmzeichnerin für Fernseh- und Filmproduktionen tätig und von 2000 bis 2005 Mitglied im „Atelier Oberlicht“ in Radebeul, das Markus Retzlaff 1999 mit fünf Künstlern gründete und heute alleine führt. Anita Rempe hat eine Ausbildung als Kunsttherapeutin und arbeitet seit 2013 in diesem Bereich. Seit 2020 widmet sie sich wieder stärker der Malerei, Zeichnung, Hoch- und Tiefdruck. Sie lebt und arbeitet im Fischerdorf Gauernitz bei Meißen nahe der Elbe.

Der Radebeuler Künstler Markus Retzlaff ist vor allem für seine prägnant klaren und feinsinnigen Radierungen von Landschaften und Architektur bekannt. Einige davon sind auch in dieser Ausstellung zu sehen wie eine Ansicht der Gölzschtalbrücke und eine helle und dunkle Grafik der eingestürzten Brückenteile der Carolabrücke vor der Dresdner Altstadtkulisse mit Dampferanlegestelle von der Neustädter Seite aus gesehen. Er hielt das Ereignis in seiner Radierung „Dresden am 14. September 2024“ mir malerischer Feinheit fest. Die geborstenen Brückenteile, die halb im Fluss ragen, im Spannungsfeld der barocken Bauwerke, von Glanz, Kontinuität und Bruch sind zugleich ein Sinnbild der Moderne für rigorosen Wandel, Umbrüche und Zerfall von Bestehendem. Das klingt auch an in der Farbradierung und Aquatinta o.J. „Erinnerung“, in der zerbrochene Fensterscheiben im verwitterten Holzrahmen eines alten Hauses, die an einen auffliegenden Vogel erinnern, an Vergangenes, Vertrautes und Verlorenes. Gleich daneben ein „Wiener Interieur“, eine Aquatinta von 2025, ein Tür-Blick in einen halb offenen Raum mit Sofa, hellem Kissen und Schatten auf der Stehlampe und auf dem Boden wie ein Moment, in dem die Zeit und Leben stillsteht. Urig und kraftvoll hingegen die Ansicht von einem hohen, knorrigen, immer noch blätterberankten, stattlichen alten Baum im Wald auf Usedom. Ein wundervolles Blatt über die Größe und Erhabenheit der Natur.

Markus Retzlaff wurde 1963 in Dresden geboren und war nach einer Lehre als Porzellanmaler in Meißen ab 1985 autodidaktisch freischaffend tätig. Er hat von 1991 bis `94 an der Dresdner Kunsthochschule bei Claus Weidensdorfer studiert, war von 1995 bis 98 in der Restaurierung mit Gunter Herrmann tätig. Von 1995 bis 2007 wohnte Retzlaff zusammen mit Anita Rempe in Scharfenberg. Sie haben einen gemeinsamen Sohn Ferdinand.

Die Bilder von Anita Rempe und Markus Retzlaff verbindet ihre malerische Hingabe, Empfindsamkeit, nuancenreiche Farb- und Formsprache, Naturverbundenheit und das Sichtbarmachen der Schönheit und Fragilität unserer eigenen Lebenswelt und Umgebung.

Die Ausstellung „Mittendrin III“ ist noch bis 30. November im Hoflößnitz Radebeul zu sehen. Außerdem sind in einer Kabinettausstellung edle und alltägliche, historische Trinkgefäße aus einer Dresdner Sammlung in der Tafelstube im Lust- und Berghaus ebenfalls bis Ende November zu sehen.

Geöffnet: Di bis So von 10 bis 18 Uhr

http://www.hofloessnitz.de

Text + Fotos (lv)


Farbenfreudiger Bildergenuss & ein edler Wein: Der Radebeuler Maler Peter Pit Müller stellte bereits zusammen mit Anita Rempe im Hoflößnitz aus.
Gelegenheit zum Schauen & Genießen § Austausch: die Künstlerinnen Renate Winkler und Gabriele Schindler in der Ausstellung im Hoflößnitz.
Bilder zwischen barockem Glanz & Zerfall: Radierungen zur eingestürztem Carolabrücke in Dresden von Markus Retzlaff.

„Erinnerung“ und „Wiener Interieur“

Künstlerische Wiederbegegnung: Anita Rempe und Markus Retzlaff in ihrer gemeinsamen Ausstellung im Hoflößnitz Radebeul. Im Hintergrund sein Sohn Anselm Retzlaff.

Selbstbildnis von Markus Retzlaff, Öl auf Leinwand auf Platte, 2014 – 2025

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Aufführung „Die Geschöpfe des Prometheus“ im Schlossgarten Lauenstein & im Kunstgewerbemuseum von Schloss Pillnitz

19 Freitag Sept 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Magie der Musik im Grünen: die Musikerin Katrin Meingast probt für die diesjährige Open-Air-Aufführung „Die Geschöpfe des Prometheus“ mit Musik von Ludwig van Beethoven des Kammermusikensembles „Opéra en miniature“ im Garten von Schloss Lauenstein. Zu erleben diesen Sonnabend um 16 Uhr und am Sonntag um 17.30 und 19.30 im Kunstgewerbemuseum von Schloss Pillnitz.

Eine zauberhafte Geschichte über die Erschaffung der Welt

Die Open-Air-Aufführung „Die Geschöpfe des Prometheus“ mit Musik und Tanz mit dem Ensemble „Opéra n miniature“ ist am Sonnabend, dem 20.9., um 16 Uhr im Garten von Schloss Lauenstein und am 21.9., um 17.30 und 19.30 Uhr im Kunstgewerbemuseum von Schloss Pillnitz in Dresden zu sehen.

Die Musikerin sitzt in der Spätsommersonne auf der Wiese mit dem Violoncello und spielt mit Hingabe. In einer Hand hält Katrin Meingast den Bogen für das Instrument, mit der anderen eine Kasperpuppe, die greift schelmisch mit in die Saiten. Die Vorbereitungen für die diesjährige Open-Air-Aufführung „Die Geschöpfe des Prometheus“ von Ludwig van Beethoven im Garten von Schloss Lauenstein sind in vollem Gange. Umgeben von Buchshecken, mit Blick auf die imposante Kulisse des Renaissance-Schlosses, sitzen die Zuschauer mitten im Grünen. Eine steinerne Treppe mit schnörkeligem Gelände führt hinunter zum Spielort.

„Es ist eine Wiederaufnahme. ,Prometheus` war unser erstes Stück in derselben Fassung als Ballett mit Tänzer, Instrumentalensemble und Erzähler“, sagt Katrin Meingast, Musikerin und Projektleiterin im Ensemble „Opéra en miniature“. Seit 2020 musizieren in dem Barockensemble zehn freischaffende Musikerinnen und Musiker aus Dresden auf historischen Instrumenten und wahlweise mit Gesangssolisten und Chor. Die Musiker verbinden konzertante Opernaufführungen oft mit Puppentheater oder Tanz, bei denen Jung und Alt in die Magie der Musik eintauchen und sich verzaubern lassen können. „Wir haben eine mobile Puppenbühne, die für jede Produktion neu ausgestattet wird“, so Katrin Meingast. In Kooperation mit dem Schloss Lauenstein können sie außerdem auf deren Puppenfundus zurückgreifen. Jedes Jahr kommt eine Neuproduktion auf die Bühne mit der „Opéra en miniature“ an verschiedenen Spielorten. Nach „Orpheus“, „Die Entführung aus dem Serail“, „Die Zauberflöte“, „Hänsel und Gretel“, „Rübezahl oder Die wahre Liebe“, „Bastien und Bastienne“ wird dieses Jahr „Die Geschöpfe des Prometheus“ gezeigt.

Zu erleben ist die Aufführung am 20. September, um 16 Uhr im Schlossgarten Lauenstein. Und am 21.9. um 17.30 und 19.30 Uhr im Kunstgewerbemuseum im Schloss & Park Pillnitz. „Angelehnt an den griechischen Mythos geht es um die Erschaffung der Welt und um Prometheus. Der für die Menschwerdung den Göttern das Feuer entwendet, es den Menschen bringt und damit den Zorn der Götter auf sich zieht“, erzählt Katrin Meingast. Das originale Libretto zum Stück ist verschollen. Als Erzähler tritt Wolf-Dieter Gööck auf, der auch die Texte schrieb, begleitet wird er von Musik und der Tänzerin Rahma Ben Fredj, die aus Tunesien stammt. „Sie erwartet gerade ein Kind, es wird also ein doppelter Schöpfungsakt und sie wird die Geschichte mit Bewegung nachempfinden“, so Katrin Meingast. Musikalisch hörbar wird auch, wie der Göttervater Zeus Unwetter durch Donner und Zorn sendet. „Man kann es auch so sehen, dass die Götter auch den Menschen heute noch zürnen, wie sie mit der Erde umgehen.“

Es gehe auch um die Frage, woran wir noch glauben in einer technisierten Welt. „Um das Feuer als der innere Funke, der in uns angelegt ist, damit es weiterlebt“, sagt sie. „Wir selbst als Schöpfer unseres Lebens. Dann sind wir weniger anfällig und braucht es keine übergeordneten Führer.“ Die altertümliche Sage habe nichts an Wahrheitsgehalt verloren. „Vielleicht ist es eine Anregung an unser Publikum, das Schöne, Gute, Wahre in der Welt wie ein Samenkorn zu pflegen und bewahren“, wünscht sich Katrin Meingast. „Wir haben 100 Plätze im Garten für kleine und große Besucher“, sagt Gabriele Gelbrig, Museumsleiterin vom Schloss Lauenstein. Die familienfreundlichen Tickets für die Aufführung kosten 6 Euro pro Kind und ermäßigt sowie 10 Euro für Erwachsene. Man kann sie vorher reservieren oder an der Abendkasse erwerben.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos: http://www.operaenminiature.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Klangkunst: Baden in Licht & Klang des Vollmonds in der Toskana Therme Bad Schandau

06 Samstag Sept 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Liquid Sound Residency in Bad Schandau

Am Sonntag, den 7. September 2025 finden in der Toskana Therme Bad Schandau ab 19 Uhr bis Badeschluss um 22 Uhr Vollmondkonzert und (Blut)mondfinsternis statt.

Der zu Beginn des letzten Jahres gegründete Verein zur Förderung von Kunst und Kultur im ländlichen Raum Sachsen e.V. sieht seine Aufgabe darin „im Raum Sächsische Schweiz, Osterzgebirge und Oberlausitz ein vielfältiges, zeitgenössisches Kunst- und Kulturangebot zu schaffen und bereits bestehende Orte und Akteure zu vernetzen“. Der Bad Schandauer Kurator und Medienkünstler Andreas Ullrich ist Mitbegründer und initiierte das Projekt Liquid Sound Residency. Auf seiner ständigen Suche nach neuen integrierenden Kunsterfahrungen abseits der üblichen Kunstwelt stieß er auf das Soleschwebebad in der Toskana Therme.

Idee ist es internationale Kulturschaffende einzuladen, die insbesondere den Liquid Sound® Tempel als sensiblen Raum ganzheitlich erforschen. Yenting Hsu aus Taiwan führt dieses Sound-Experiment fort. Seit über einem Monat ist sie Gast im Künstlerhaus des Vereins und feilt im Tonstudio an ihrer Komposition. Das Besondere an dieser Arbeit ist die Anpassung an das Unterwasser-Akustiksystem. Ihre Werke verbinden Naturklänge, elektroakustische Texturen und poetische Feldaufnahmen – für ein Hörerlebnis, das unter Wasser wie zwischen den Welten erklingt.

Die totale Mondfinsternis entfaltet sich während des Konzerts – ein seltener kosmischer Moment, der das Baden in Licht und Klang des Vollmonds in ein magisches Ritual verwandelt.

Die taiwanesische Klangkünstlerin Yenting Hsu schafft in Kombination mit anderen künstlerischen Medien und Disziplinen Installationen, Performances, Audio-Dokumentationen, elektroakustische Musik. Sie arbeitet als Sound-Designerin/Komponistin mit Tanztheatern und Filmstudios zusammen.

Das Vollmondkonzert ist Teil des regulären Thermeneintritts. Zusätzliche Eintrittskosten fallen nicht an.

Das Residenzprogramm wird freundlich unterstützt vom Netzwerk Medienkunst Dresden und Dresdencontemporaryart e.V..

Text:  Petra Lulei/Toskanaworld AG

 

So. 7.9.25, 19:00 Uhr Residenz-Vollmondkonzert mit Yenting Hsu (Taiwan) und Seljuk Rustum (Indien) – Blutmond und Mondfinsternis Liquid Sound Tempel · Toskana Therme Bad Schandau

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Spielzeiteröffnung 2025/026: Machtspiele & Teuflisches Intermezzo am Staatsschauspiel Dresden

04 Donnerstag Sept 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Theater, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Feurig entflammt, machtbesessen und mit allen Wassern gewaschen: Maria Stuart trifft auf Mephisto und Fischer Fritz am Premierenwochenende im Staatsschauspiel Dresden.

Maria Stuart und Mephisto eröffnen die neue Spielzeit

Um Machtkämpfe, Intrigen, Werte und eigene Lebensvorstellungen geht es in insgesamt 20 Premieren in der nächsten Zeit im Staatsschauspiel Dresden.

Zungenbrecherisch, fröhlich und fantastisch phänomenal geht es zu in der neuen Spielzeit am Staatschauspiel Dresden. Aber auch dunkel, abgründig und machtberauscht. Feurig entflammt und mit allen Wassern gewaschen kommen die drei ersten Premieren morgen und am Wochenende daher, auf die das Publikum gespannt sein darf: Den Reigen eröffnet „Maria Stuart – eine Frage der Macht“, eine Inszenierung mit Dresdner Jugendlichen frei nach dem Drama von Friedrich Schiller ist unter Regie von Katharina Bill in einer Produktion der Bürgerbühne im Kleinen Haus am 5.9., 19.30 Uhr zu erleben. Erzählt wird das Stück um politische Intrigen aus neuem Blickwinkel, bei dem der Machtkampf zweier Frauen zu einer Frage von Schönheit, Begehren und gesellschaftlicher Erwartung wird. Wer bekommt Macht, wer nicht und warum ?!, hinterfragt die Aufführung.

Weitergeht`s am Sonnabend mit „Mephisto“ nach dem Roman von Klaus Mann im Schauspielhaus, unter Regie von Nicolai Sykosch, Beginn: 19.30 Uhr. Einen Vorgeschmack auf das teuflische Intermezzo gab es zur Saisonvorschau. Rauchvernebelt fällt aus dem Getränkeautomat eine fleischfarbene Gestalt auf die Bühne. Mit weiß geschminktem Gesicht, hoch stehenden Augenbrauen, zurückgekämmtem Haar, dunkel umrandeten, listigen Augen und blutroten Lippen steht er da, zieht sich ein schwarzes Hemd und helle Hose an, reicht einem Zuschauer in der ersten Reihe die Hand und ruft ins Publikum: „Ich bin euer Geselle, Diener, Knecht…“ und flüstert lockend: „Ich gebe euch, was noch kein Mensch gesehen hat…“ Top, die Wette gilt! Um den Pakt mit dem Teufel und die verkaufte Seele, die Verlockungen und Zugeständnisse an die Macht zugunsten der eigenen Karriere und um eigene Wahrhaftigkeit und Gewissen des Einzelnen geht es in diesem Stück. Manns Roman spielt zur Zeit der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Im Mittelpunkt steht der Schauspieler Hendrik Höfgen, angelehnt an Gustaf Gründgens, der sowohl seine Gesinnung als auch seine Geliebte dem beruflichen Aufstieg opfert. Es geht ebenso um moralische Urteile, Angepasstheit oder Aufstehen und Auseinandersetzen mit beunruhigenden politischen Entwicklungen damals wie heute.

Wie es ist, wenn sich plötzlich alles im Leben ändert, erzählt „Fischer Fritz“ – ein Sprechtheater von Raphaela Bardutzky, das am 7.9., 19 Uhr Premiere im Kleinen Haus hat. Es verspricht komödiantisch, sprachspielerisch und tragikomisch zu werden. Fischer Fritz fischt sein Leben lang frische Fische, wie schon sein Vater und Großvater. Nach einem Schlaganfall geht das nicht mehr, muss er mühsam die Worte wiederfinden. Mit seinem Sohn, der kein Fischer werden wollte und die Tradition gebrochen hat, mag er nicht mehr reden. Eine polnische Pflegekraft zieht bei ihm ein, die sich ihr Leben in Deutschland anders vorgestellt hat, und irgendwann kommen sich Pflegerin und Patient in ihrer Einsamkeit näher.

Insgesamt stehen 20 Premieren, von Schauspiel in allen Facetten bis Tanz- und Musiktheater, im Spielplan des Staatsschauspiels. Darunter etliche Komödien und Stücke, in denen es um Werte, um Beziehungen zwischen Frau und Mann, Identität und die Suche nach dem eigenen Ich und Bewahren eigener Lebensvorstellungen in einer immer komplexeren, brüchigen und fragilen Welt geht.

Text + Fotos (lv)
Mehr zur neuen Spielzeit demnächst.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de


Barock, opulent und vergnügt: Akteure und Zuschauer tanzten gemeinsam unterm Sternenhimmel trotz aller Einsparungen und Widrigkeiten nach der Saisonvorschau im Schauspielhaus Dresden.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

2. Kultur Open Air Karierte Katze liebt das Besondere & erfreut sich großer Beliebtheit beim Publikum

11 Montag Aug 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Zelebriert die Katzen-Kultur mit viel Hingabe, Fantasie, Witz & Eigensinn: Holger John, Zeichner, Galerist, Erfinder der karierten Katze und Initiator des gleichnamigen Kultur-Festivals auf der Palaiswiese nahe der Elbe in Dresden.

Die Karierte Katze trotzt dem Wettergott

Das KulturOpenAir mit kreativ buntem Programm lockte nach verregnetem Start bisher rund 12 000 Besucher an 18 Veranstaltungstagen auf die Wiese am Japanischen Palais in Dresden. Nun miaut die Katze zum Endspurt und hält noch einige Highlights bereirs bis zum 24. August.

Mit ihrem schwarz-weiß karierten Fell und keck verschmitztem Blick zieht sie derzeit die Blicke auf sich. Sie klettert und thront auf Türmen, die abends leuchten, auf Zeltdächern und entlang der umzäunten Festwiese unterhalb des Japanischen Palais. Überall taucht sie gezeichnet in vielerlei Varianten auf und lädt Vorbeigehende und Besucher zum Schmunzeln, Verweilen und Genießen ein beim 2. Open Air Karierte Katze im Palaisgarten an der Elbe in Dresden. Auf dem Titelplakat ziert die karierte Katze sogar das Stadtwappen. Und verteidigt mit geschärften Krallen alles Besondere, Schöne und erfrischend Eigensinnige. Seit einem Monat lockt das Kultur Open Air jetzt mit Konzerten von Jazz, Rock, Klassik bis zum Tanz-Kaffee. Farbenfroh von Kindern mit allerlei Getier und ihren Träumen bemalte Papphäuschen stehen rings um die Palaiswiese.

Die Karierte Katze, das Herzensprojekt der Veranstalter Holger John und Markus Richter, läuft in diesem Jahr erstmalig über mehr als sechs Wochen. Nach einem verregneten Startwochenende schnurrt die Katze inzwischen recht zufrieden. Die Wiese füllt sich täglich mehr und mehr. Bisher kamen ca. 12 000 Besucherinnen und Besucher an 18 Veranstaltungstagen, so John.

Regenwetter machte der Karierten Katze zu schaffen

„Alle lieben die Katze. Die Leute fragen sich alle: Was ist denn das?! Die karierte Katze und den Menschen treibt die Neugier. Bei Nacht nimmt er die Katze mit ins Bett und der Name bleibt hängen“, sagt Holger John augenzwinkernd. Er ist Zeichner, Galerist, Erfinder der karierten Katze und Initiator des Kultur-Festivals. Dieses sei schwarz-weiß – so bunt wie das Leben. Es geht dabei um die Fantasie, Fröhlichkeit und die Liebe zur Natur und zum Tier, so John. Die meisten Veranstaltungen sind eintrittfrei. Montag und Dienstag ruht sich die Wiese aus. „Wir hatten zunächst etwas Pech mit dem Wetter. Jeden zweiten Tag regnete es. Dadurch kamen weniger Besucher“, so John. „Die Katze ist trotzdem durch den Regen gesprungen“, so John. Er hat seinen schwarzen Regenschirm aufgespannt, obendrauf gedruckt eine Hand mit Stinkefinger gegen den Wettergott gerichtet. Das Kulturfestival wird finanziell unterstützt durch Unternehmen wie Sachsen Energie als Hauptsponsor, die Ostsächsische Sparkasse und Gerolsteiner. Die Stadt Dresden gibt auch Geld dazu.

Außerdem sind der Zoo Dresden und der Tierschutzverein Dresden als Partner mit im Boot bei der Karierten Katze. Diese Einrichtungen freuen sich auch über neue Tierpatenschaften von Besuchern für ihre Schützlinge. „Wir generieren Einnahmen über die Gastronomie. Außerdem unterstützen viele Künstler das Festival, indem sie ohne oder nur für symbolische Gagen auftreten. Und nicht zuletzt gibt es private Förderer, die dazu beitragen, dass die Katzen-Kultur leben kann“, so John. Für das Festival dürfen sie nun an vier Tagen Eintritt verlangen für die Fläche auf der Palaiswiese, die vom Freistaat Sachsen gemietet ist mit Nutzungsgebühr. Die Künstler wollen alle wiederkommen, so John. Ein Highlight waren die Eröffnungskonzerte mit Mia und Band und Sängerin Conchita Wurst aus Wien, welche die Idee und das Format wunderbar finden.

Künstler sind die bunten Hunde und Katzen

“Die Künstler sind die bunten Hunde und Katzen, die die Gesellschaft bereichern. Wir schaffen Erlebnisse. Sachen, die eigentlich nicht zusammen passen, führen wir zusammen“, so John. Wie schwarze und weiße Katzen, die sich vereinigen und herauskommt die karierte Katze. Gegensätze und Absurditäten wie Wurst ohne Wurst für Veganer, frisch gezapftes und sogar alkoholfreies Bier, die „Katzenpisse“ gibt es hier. Unter den Bäumen stehen lange Tafeln mit schwarz-weiß karierten und witzig bemalten Tischdecken und schwarz-weiße Stühle, wo man an einem der schönsten Plätze mitten in der Stadt mit Blick auf Schloss und Frauenkirche zusammensitzen und miteinander ins Gespräch kommen kann. Es werde auch viel Schach gespielt. „Wir haben sogar Roland-Kaiser-Fans da gehabt. Man erkennt sie, da sie alle bei einem Frisör waren, oft Glitzerkatzenohren und Blumenkränzchen tragen und fröhlich sind“, erzählt John. Am Rand der Festwiese stehen filigrane und kuriose Installationen aus Sperrholz mit Schirmen, die jedem Sturm standhalten, errichtet hat sie der Künstler Reinhard Zabka vom Lügenmuseum Radebeul.

Außerdem probiert die junge Katze sich gern aus, etwa im Yoga und Tanzen. Beides möchten die Veranstalter optimiert im kommenden Jahr erneut anbieten. Wie viele Wochen es kommendes Jahr bei diesem Festival werden, könne man heute noch nicht sagen. „Wir sind optmistisch, weil Katzen haben sieben Leben!“ Sagt Holger John, schwingt sich auf sein weißes Fahrrad und fährt samt Schirm im Regen nach vorn an der Elbe entlang heimwärts.

Die Highlights der kommenden Wochen: Tozzkat mit prominenter Besetzung (mit Musikern von Die Toten Hosen und Fehlfarben) am 15.8., Großes ganztägiges Electro-Festival am 23.8 und Grande Finale mit RasgaRasga & Britannia Theatre am 24.8. Das Festival Karierte Katze geht noch bis 24. August. Die Musikalische Katzenwirtschaft hat von Mittwoch bis Freitag ab 16 Uhr, Samstag und Sonntag ab 13 Uhr geöffnet.

Text + Fotos (lv)

Weitere Programm-Infos unter: http://www.kariertekatze.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Musik verbindet: 1. Sommercamp „cellovitale“ mit jungen tschechischen und deutschen Musikerinnen und Musikern im Schloss Lauenstein

07 Donnerstag Aug 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Wenn im Klangrausch der Funke überschwappt zu den Zuhörern

Zwölf  junge Musiker aus Tschechien und Deutschland proben und geben gemeinsam Konzerte mir ihren Dozenten beim 1. Sommercamp „cellovitale“ im Schloss Lauenstein. Am Fr., dem 8.8., um 18 Uhr geben sie ein Konzert im „Cellorausch“ in der Bärensteiner Kirche.

Im Schlosshof Lauenstein herrscht reges Kommen und Gehen. Gruppen mit Ferienkindern und Familien strömen in die aktuelle Sonderausstellung „Von Drachen, Burgen und Murmelspaß“ und lassen sich auch vom Regen nicht davon abhalten. Vielleicht staunen und fragen sie sich auch, woher die wundersamen Klänge auf einmal kommen. Wenn gerade die Fenster und Tür im Seitengebäude offenstehen. Notenblätter liegen auf den Tischen neben Tablets und dem Tagesablauf-Plan in dem urigen Gewölberaum mit weißen Wänden. Auf einem Tisch sind Stifte, Farben, Pinsel und Zeichenpapier versammelt. Auf einem Blatt stehen Worte auf deutsch und tschechisch: Auge – Oko, Nase – Nos, Mund – Pusa, Ohren – Usi und Gesicht – Oblicej.

Das sind die wichtigsten Vokabeln, um gemeinsam grenzüberschreitend zu musizieren. 12 Cellistinnen und Cellisten im Alter von elf bis 23 Jahren, davon vier aus Tschechien und acht Teilnehmer aus Deutschland, erfahren dies derzeit beim 1. Sommercamp „cellovitale“ im Schloss Lauenstein im Osterzgebirge. Eine Woche lang stehen zusammen proben, neue Leute kennenlernen, Musizieren im Schloss und Park, Ausflüge in die Umgebung, Lagerfeuer und Natur erleben im Programm. „Es geht hier nicht um Leistungen, sondern um das gemeinsame Musikerleben, die Teilnehmer können mit uns ihre kreativen Potenziale entdecken in schöner Atmosphäre in den Schlossräumen. Jeder wie er ankommt, schauen wir, welche Stücke wohin passen und schaffen ein Miteinander, wo sich jeder wohfühlt“, sagt Katrin Meingast, Cellistin, Pädagogin und eine der drei Dozentinnen des Sommercamps. Mit ihrer Stuttgarter Studiums- und Musikerkollegin Konstanze Liebeskind hatte sie die Idee zu dem Cello-Camp. Von tschechischer Seite ist als Dozentin Alena Kramerova von der Musikschule in Usti nad Labem dabei.

Gefördert wird dieses besondere Musikprojekt aus dem Programm aus dem Deutsch Tschechischen Zukunftsfonds, der Euroregion Elbe Labe und weiteren Unterstützern. Die Teilnehmer zahlen einen Anteil für Verpflegung und Übernachtung. Jan Kvapil ist Germanist, Historiker und Dolmetscher und vom Partnerverein „Grenzstein“ als Reiseleiter im Sommercamp dabei. Täglich von 9.30 bis 12.30 Uhr wird geprobt in drei Quartetten und abends von 19 bis 21 Uhr musizieren alle Teilnehmer gemeinsam mit den Dozenten in der Runde. Zwischendurch kann außerdem jeder individuell seiner Inspiration spielerisch nachgehen. „Ich finde die Idee gut und genieße es, mit verschiedenen Leuten zusammen zu musizieren, neue Erfahrungen zu sammeln und mich zu verbessern“, sagt Karel Dvoracek, 18 Jahre, aus Vizovice fünf Stunden von Prag entfernt. Mit acht Jahren begann er mit dem Cellospiel. Karel mag Barockmusik, speziell Bach, sein Lieblingskomponist ist Camille Saint-Sens. Neu hinzugekommen für ihn ist die Begegnung mit Tangomusik.

„Ich liebe temporeiche Musik, die Künste und Sprachen und möchte meine Horizonte erweitern“, sagt Emma Lia Balint, 19 Jahre, aus Leonberg bei Stuttgart. Sie hat sich als Erste zum Sommercamp angemeldet. Mit zehn Jahren ist sie mit ihrer Familie aus Ungarn nach Deutschland gezogen. Emma spricht sechs Sprachen  und hat spät mit dem Cellospiel, in der fünften Klasse, angefangen. „Ich mag es, wenn man eine musikalische Verbindung zu anderen spürt, fließend wie Wasser.Wenn das Innere, die Seele mit schwingt in der Musik und der Funke überschwappt zu den Zuhörern.“

Clara Schütz, 15 Jahre, kommt aus Dresden und spielt Cello im Schulorchester im Kreuzgymnasium. „Das gemeinsame Musizieren ist schöner als alleine zuhause üben. Man kann sich austauschen und alle sind hilfsbereit, wenn man etwas fragt, z.B. einen Fingersatz“, sagt sie. Dieses Aufeinander eingehen im Spiel fördern die Dozenten auch im Sommercamp. Die Bandbreite der Musik reicht von Barock, Romantik bis Filmmusik. Drei Konzerte wird es zum Abschluss des Sommercamps der Cellisten geben. Am Freitag, dem 8. August, um 18 Uhr gibt es einen „Cellorausch“ in der Bärensteiner Kirche, am Sonnabend zwischen 15 und 17 Uhr ein Wandelkonzert in Lauenstein, dort werden Schloss, Park, Galerie und Kirche bespielt. Das Abschlusskonzert findet am Sonntag, um 11.30 Uhr in der Kirche Lauenstein statt. Das Cello-Camp will Katrin Meingast weiterführen im nächsten Jahr, dann auch mit Konzerten auf tschechischer Seite.

Text (lv)

Fotos von den Proben (3): Katrin Meingast

http://www.schloss-lauenstein.de
http://www.artes123.org


Gemeinsames Musikerleben in schönen Räumen: Teilnehmer des 1. Sommercamps „cellovitale“ im Schloss Lauenstein.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Musiksommer Bärenstein: Drei Ausstellungseröffnungen an einem Tag

07 Donnerstag Aug 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart, Musik, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Farbenfrohe Kunst & neue Räume für Begegnung und Austausch im kleinen Ort Bärenstein im Osterzgebirge (im Foto von oben li. nach re.): Auf Besucher freuen sich Hartmut Dorschner, Jazzmusiker und Initiator des Musiksommer Bärenstein, Künstler Reinhard Zabka, die Sängerin Agnes Ponizil, die Malerin Anita Rempe, der Künstler Klaus Liebscher, der Maler und Bildhauer Mario Nitschke und die Künstlerin Dorora Zabka. Hier vor dem neuen Veranstaltungsraum „Musikladen“ in der Kirchgasse 2 am Markt.

Neue Kunsträume für Begegnung und Austausch in Bärenstein

Gleich drei Ausstellungen eröffneten an einem Tag mit Arbeiten von fünf Künstlerinnen und Künstlern im Rahmen des 3. Musiksommer Bärenstein am vergangenen Sonntag. Am Fr, dem 8.8., um 18 Uhr gibt es ein Konzert „Cellorausch“ mit 15 Cellisten in der Bärensteiner Kirche.

Eine lebensgroße Holzskulptur, aus deren Mitte ein Baum hervor wächst, der sie zusammenhält, steht im Schaufenster mit Blick auf den Marktplatz. Neben ihr steht eine Tänzerin in rotem Rock und schwarzem Pullover und nähert sich langsam der Skulptur. Diese und die Malerei im Musikladen in der Kirchgasse 2 in Bärenstein stammen von Mario Nitschke. Landschaften, Orte und Figürliches, von konkret, kubistisch bis surreal, in leuchtenden, erdigen und meerblauen Farbtönen, die angeregt sind von Lionel Feininger und Salvatore Dalí, zeigt er in dem neuen Veranstaltungsraum. „Es ist eine Reise in Bildern von Bärenstein bis an die Küste und nach Forst in der Lausitz“, sagt Mario Nitschke, der dort aufwuchs, seit 1999 freiberuflich als Maler und Bildhauer in Bärenstein lebt und seit einer Weile als Praxisberater in der Oberschule Geising tätig ist, u.a. den Marktbrunnen in Bärenstein gestaltete.

Gleich drei Ausstellungseröffnungen an einem Tag gab es mit regem Zuspruch von Besuchern, vorwiegend aus dem Dresdner Raum und einigen älteren Bärensteinern, am vergangenen Sonntagnachmittag in Bärenstein. Der kleine Ort im Osterzgebirge bietet Räume für neue Kunst, die mit ihrer Farb- und Formenvielfalt überrascht. In denen Natur und Menschen, ferne und nahe Orte auf und vor den Leinwänden zusammenfinden, wo man andere Kulturgesinnte treffen, sich austauschen, genießen und lauschen kann im Rahmen des 3. Musiksommer Bärenstein. Veranstaltet wird dieser vom kult-ur-art Kunstverein zu Bärenstein e.V. und gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds sowie drei privaten Unterstützern. Initiator des Musiksommer Bärenstein ist der Jazzmusiker Hartmut Dorschner, der zusammen mit der Sängerin Agnes Ponizil in der Kirchgasse 2, 10 und in der Bärensteiner Kirche fünf Künstlerinnen und Künstler aus der Region mit ihren Arbeiten einlud. Begleitet von Saxofon- und Akkordeonklängen und der Tänzerin Valentina Cabro, die mit den Kunstwerken und Zuschauern bezaubernd interagierte, zogen die Besucher weiter zum nächsten Ausstellungsort.

Kunsträume beleben alte Häuser und den Ort

In der Kirchgasse 10 befindet sich im Erdgeschoss ein neuer Musik- und Kunstraum, den Agnes Ponizil in ihrem noch auszubauenden Haus eingerichtet hat. Hier zeigt die Künstlerin Anita Rempe aus Meißen vor roh steinernem Mauerwerk, Rasenteppich, Spinnrad, Bergmanns-Kerzenleuchtern und gemütlichem Sofa derzeit ihre neuesten Bilder, darunter farbenfroh impressionistische Waldbilder, Kraniche über leuchtend gelben Rapsfeldern und expressiv farbige Gesichter. Sie mag die Landschaft, Ruhe und die Schellerhauer Kirche, wo sie in der Stille gern meditiert, sagt Anita Rempe. In Schellerhau hat sie ihr zweites Zuhause. Wenn sie malt, fühle sie sich glücklich. Gegenüber in der Bärensteiner Kirche sind in Glaskästen zauberhafte „Schreine für das Unsichtbare“ von Dorota Zabka aus Radebeul zu sehen. Außerdem farbreiche, fragile Papierarbeiten des aus Geising stammenden Künstlers Klaus Liebscher zu sehen, die als „Bewegte Bilder“ von der Tänzerin zusammen mit Besuchern feierlich und andächtig zum Betrachten durch den Kirchenraum getragen wurden, begleitet von gefühlvollen Harfenklängen von Aerdna Harp. Für Bärenstein übermalten Klaus Liebscher und Reinhard Zabka dessen Kunstrollos von 1974 – als „Reaktivierung des Vergangenen“. Die Bilder wirken wie Farbteppiche, betupft und bemalt mit Blühendem, Feldwegen und Fensterblicken in allen Jahreszeiten. „Für mich sind Bilder auch Gefäße, die gefüllt werden, aus denen der Betrachter für sich herausnehmen kann, was er möchte und sie weiterfüllen kann. Die Farbtöne finden selbst zueinander, ich sehe mich wie ein Dirigent“, sagt Liebscher, 84-jährig, mit weißem Rauschebart und immer noch rüstig. Bis vor kurzem sei er noch den Geisingberg mit Skiern runtergefahren. In Geising ist er mit den damaligen ortsansässigen Malern großgeworden.

Maler mit Ausstrahlung aus dem Osterzgebirge

Zu denen gehörten Heribert Fischer-Geising und Buchwald-Zinnwald. „Wahrscheinlich war das der Ursprung meiner Begeisterung für die Kunst, dass da jemand vor einem stand, der nicht nur Lehrer war, sondern eine eigene Ausstrahlung und Aussage besaß“, so Liebscher. „Jetzt kommt mit uns die moderne Kunst ins Osterzgebirge. Vielleicht hätte sich Heribert Fischer-Geising gefreut.“ Die Ausstellungen sind während des Musiksommer Bärenstein noch bis 6. September zu sehen. Die Ausstellung in der Kirche ist täglich von 10 bis 19 Uhr zu sehen und die anderen zwei Kunsträume sind täglich von 14 bis 17 Uhr geöffnet (bitte klingeln bei Hartmut Dorschner, Kirchgasse 12).

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter: http://www.kult-ur-art.eu


Musik & Kunst in Bewegung: Bei der Ausstellungseröffnung im Musikladen mit den Musikern Hartmut Dorschner, Saxofon und Agnes Ponizil, Klavier und der Tämzerin Valentina Cabro, die mit den Kunstwerken und Besuchern interagierte. Hier sind eine Holzskulptur und Malerei von Mario Nitschke zu sehen.
Im neuen Musik- und Kunstraum in der Kirchgasse 10 von Agnes Ponizil zeigt derzeit die Malerin Anita Rempe aus Meißen ihre expressiv farbigen Landschaften und Figürliches.

Fest der Farben & Formen angeregt von der Natur in der Bärensteiner Kirche: Hier sind von Klaus Liebscher übermalte Kunstrollos von Zabka und zauberhafte Schreine von Dorota Zabka zu sehen.

Urig und immer noch schaffensfroh: der aus Geising stammende Künstler Klaus Liebscher wird dieses Jahr 85 Jahre.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Gedicht-Lesung: Natur- und Katzenpoesie von Lilli Vostry beim 2. OpenAir Karierte Katze im Palaisgarten Dresden& beim Musiksommer Bärenstein

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Kurzgeschichten, Lebensart, Musik, Natur, Poesie, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Lesekatze: Sie liebt Überraschungen, Abenteuer, Papierrascheln umgeblätterter Buchseiten, überhaupt alles, was sich bewegt & hört gern Wohllaute & Klänge, die ihrer Natur entsprechen, voller Neugier, Fantasie, Poesie, Witz und Eigensinn. All das könnt Ihr zusammen mit der Karierten Katze bei der Langen Neustadt-Lesenacht am 24. Juli, ab 18 Uhr erleben. Miau!

Von Mohn, Meer, Möwen und Meerkatzen

Welche Freude! Ich bin mit dabei, zusammen mit acht AutorInnen, bei der Langen Neustadt-Lesenacht beim 2. OpenAir Festival Karierte Katze im Palaisgarten in Dresden mit Natur- und Katzenpoesie aus meinem ersten Buch, „Geliebte Ungeheuer. Außerdem lese ich einige neue Gedichte, frisch aus meinem Ostseeurlaub, über Mohn, Meer, Möwen und Meerkatzen und weitere Gedichte über fliegende Katzen, Jade auf dem Koffer und mein erstes Katzengedicht „FreiWild“. Meine drei geliebten Fellmusen Jade & Lina und meine erste Katze Lola würden sich sehr freuen und große Augen machen und werden vom Himmelszelt aus auch mit lauschen. Miau!

Ich freue mich ebenso über diese Möglichkeit beim 2. Festival Karierte Katze zu lesen. Herzliches Dankeschön auch im Namen meiner Fellmusen an den Initiator des KulturFestivals, Holger John und Jan Frintert alias Anton Launer vom online Magazin „Neustadtgeflüster“ und Organisator der Langen Neustadt-Lesenacht.

Kommt gern vorbei zu diesem besonderen Leseschmaus bei der Karierten Katze am Donnerstag, dem 24. Juli, Beginn 18 Uhr.
Ich lese ca. um 19.15 Uhr.

Text + Fotos (lv)

Weitere Programm-Infos unter: http://www.kariertekatze.de


Meine geliebten Fellmusen Lina & Jade und meine erste Katze Lola, von denen ich viel über das Wesen und die Eigenarten von Katzen lernte, die mich begleiteten und weiter beflügeln. Seit letztem Sommer wohnen und halten mich drei neue Fellwesen, Geschwister: Minnie, Lino und Flausch Kasimir auf Trab und in Schwung. In diesen Tagen feiern wir ihren ersten Geburtstag! Von ihnen wird auch noch einiges zu hören sein!

Geliebte Dreierbande: Die Kater Flausch Kasimir und Lino und die getigerte Mieze Minnie sind lieb, aufgeweckt, neugierig und tollen gern umher wie ihre Vorgängerinnen, die uns weiter unsichtbar begleiten und in den Gedichten & Erzählen von ihnen lebendig bleiben. 🙂

Vorfreude! Dieser Artikel über mein Katzenbuch „Geliebte Ungeheuer“ (erhältlich über den Notschriften Verlag Radebeul, per Klick auf der Webseite) erschien heute, am 23.7.2025, vorab zur Langen Neustadt-Lesenacht beim Festival „Karierte Katze“ in der Dresdner Morgenpost, Kultur:

Donnerstag, 24.07.
Beginn 18:00 Uhr

Lange Neustadt-Lesenacht

Die Karierte Katze liest – präsentiert vom „Neustadt Geflüster“. Ab 18 Uhr lesen acht Autorinnen und Autoren aus ihren eigenen Werken.

Es geht dabei – wie könnte es anders sein – um Katzen, aber auch um wonnevolle Erotik, kriminelle Neustädter, tratschende Damenkränzchen.

Alles in allem ist für kurzweilige Unterhaltung gesorgt. Musikalisch wird die Lesenacht vom E-Cellisten Philipp Gottesleben eingezäunt.
Er interpretiert neben Rock und Blues auch europäischen Jazz oder amerikanische Jazz-Standards. Beginn ist 18 Uhr mit Intro von Philipp Gottesleben.
ca. 18.30 Uhr: Anmoderation Jan Frintert

Es lesen:
ca. 18.35: Heinz Kulb „Weibsbilder“
ca. 19.00: Benedikt Dyrlich „Der Tiger im Pyjama“
ca. 19.15: Lilli Vostry, Natur- und Katzenpoesie
ca. 19.40: René Seim (Windlustverlag mit Lyrik und Kurzprosa)
ca. 20.05: Zwischenspiel Philipp Gottesleben
ca. 20.20: Anne Es (Erotisches und Kriminelles)
ca. 20.45: Holger John lässt die „Katze aus dem Sack“
ca. 20.55: Oskar Staudinger (Einspiel von von vier Audiostücken – Gedichte)
ca. 21.05: Anton Launer (True Crime aus der Neustadt)
ca. 21.25: Outro: Philipp Gottesleben

Zauberhafte Gedichte und Geschichten & Sphärische Klänge gab es gestern abend bei der Langen Neustadt-Lesenacht beim Kulturfestival Karierte Katze zu hören.

Die Wiese vor der Bühne am Japanischen Palais in Dresden war gut gefüllt mit Zuhörern. Das Wetter war uns hold. Acht AutorInnen lasen ihre Texte. In großer stilistischer und inhaltlicher Bandbreite fanden sie ein aufmerksam lauschendes Publikum. Begonnen bei humorvollen Geschichten aus Elbflorenz Anfang des 20. Jahrhunderts von Heinz Kulb, bilderreich und sprachlich fesselnde Lyrik über eine aus den Fugen geratene Welt von Benedikt Dyrlich aus seinem neuen Band „Sicheltage“ aus dem Domowina-Verlag (Rezension folgt demnächst auf diesem Blog), witzig-hintergründige Lyrik und Kurzprosa von René Seim (sein neuester Gedichtband „Peitsche aus Sand“ erschien 2024 im Windlustverlag), skurrilen und erotischen Gedichten und Prosa von Anne Es über schräge Vögel und ihre Besitzer bis zu morbiden Gruselgedichten von Oskar Staudinger. Geschichten aus der Äußeren Neustadt in Dresden, den Anfängen der Bunten Republik Neustadt, ihrem kreativ, spontan, lebendigen Anarchogeist und der Blütezeit im  Szene- und Kneipenviertel und über die schleichende Kommerzialisierung und den Verlust an Kultur- und Freiräumen las kenntnisreich Anton Launer vom online-Magazin „Neustadtgeflüster“. Holger John erwies sich einmal mehr als umtriebiger Künstler und Geschichtenerzähler, der mit immer wieder neuen, unkonventionellen Ideen und Auftritten verschiedenster Künste überrascht, für Furore, Staunen und Zuspruch und frischen Wind in der hiesigen Kulturlandschaft sorgt. Man darf gespannt sein, wer noch alles auf der Bühne stehen wird beim Festival Karierte Katze. John hat bereits bei Blixa Bargeld und Nina Hagen angefragt. Text (lv)


Ein wunderbarer Ort für Meer- und Katzenpoesie: Es war mir ein Vergnügen, an meine geliebten Fellmusen Jade & Lina und Lola zu erinnern und aus meinem Katzenbuch „Geliebte Ungeheuer“ (zu beziehen über den Notschriften Verlag Radebeul per Mausklick) zu lesen beim Kulturfestival Karierte Katze im Palaisgarten in Dresden. Foto: M.R,

Freitag, 25.07.20:00 Uhr, 5 String Theory: Alexey Kochetkov

Die KARIERTE KATZE präsentiert ein Konzert für Violine und Elektronik

Samstag, 26.07. 18:30 Uhr  3DAVONKENNICH

Die junge Band aus Dresden steht erst seit einem Jahr in Kleeblattbesetzung auf der Bühne. Ihre Improvisationen und die Mischung aus Pop und Jazz holen alle Generationen ab. Überzeugt euch selbst im Katzengarten!

Samstag, 26.07.20:00 Uhr, Bahnhof Motte
Wie der Mensch ein ambivalentes Wesen ist, so kombinieren Bahnhof Motte rasende Emotionen mit schönen Blumenketten. Die Dresdner Kultband steht für unkonventionelle, bislang ungehörte Musik. Rohe verzerrte Gitarren und dröhnende Bässe verschrauben sich mit einem unaufhaltsamen Schlagzeug zu einem wütenden Geflecht – und werden ganz plötzlich zu einer verträumten Landschaft, gemalt von Saxophon und Synthesizer. Ohne zu ahnen, was als nächstes passiert, wird das Publikum eingesogen und nicht mehr losgelassen. Bahnhof-Motte-Konzerte sind Trips durch sämtliche emotionale Zustände.

Aktuelle Ausstellung in der Galerie Holger John, Rähnitzgasse 17 in Dresden

MAX GIERMANN | MALEREI: Dann mal doch, du dumme Sau!
Ausstellung 13.06. – 10.08.2025
KOOPERATION GALERIE ROY

Gedicht-Lesung mit Natur- und Katzenpoesie & neuen Gedichten vom Meer beim 3. Musiksommer Bärenstein

Gleich noch eine Lesung mit Gedichten aus meinem Katzenbuch und neuen Gedichten vom Meer von Lilli Vostry, Autorin aus Dresden und Inhaberin von meinwortgarten.com gibt es zum 3. Musiksommer Bärenstein am Sonnabend, dem 26. Juli, um 19 Uhr im Musikladen, Kirchgasse 2, in Bärenstein im Osterzgebirge. Musikalisch begleitet die Lesung Aerdna Harp mit Harfenspiel.

Außerdem locken dort noch einige Konzerte, Ausstellungen (Vernissage am 3.8., ab 13 Uhr) , mit Singewanderung ab 15 Uhr mit Musik auf der Sachsenhöhe) und ein Improvisationsfest verschiedener Künste (2.8., 16-19 Uhr). Der Musiksommer Bärenstein dauert noch bis 6. September.

Zauberhafter Besuch nach unserer Gedicht-Lesung mit Harfenspiel am Sonnabend in Bärenstein: Diese Tigerkatze kam, wie ein Gruß von Jade!, zu uns spaziert und blieb lange,

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 129 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Closed Account
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von wirthstef
  • Avatar von Sehnsuchtsbummler
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von wildgans
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von mitohnesahne
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Change Therapy
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfgang Schiffer
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Zbyszek
  • Avatar von Manuela Mordhorst
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von sant marc air
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von piartista
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von veline2
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von jeanp
  • Avatar von Yves Drube
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 201.310 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Premiere im Boulevardtheater Dresden- Herr Lehrer, Fräulein Lustig schwänzt!
  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"
  • Premiere "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" an den Landesbühnen in Radebeul
  • Ausstellung "Aktfotokunst heute" im Museum aktfotoART im Kunstkeller
  • Ausstellungseröffnung: "Emotionen in Kunst" von Mandy Baldauf im "Kastenmeiers" in Dresden
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die 28. Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst startet im riesa efau
  • Natürlich nackt und lebensfroh - die Galerie Kunstkeller aktfotoART Dresden feiert 20jähriges Jubiläum
  • BilderAlbum: Lauschen dem Fluss des Lebens - Gabriela Schlenz im Kastenmeiers
  • Neue Lyrik: Rhabarber - Ein Gedicht aus dem Backofen & Im Rausch der Regensinfonie

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    • meinwortgarten.com
    • Schließe dich 129 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • meinwortgarten.com
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen

Kommentare werden geladen …