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Kategorien-Archiv: Musik

Herbst & Weinfest Radebeul: Feuriges Finale in Labystan & Verleihung des Wandertheaterfestival-Publikumspreises

01 Sonntag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Theater

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Ein bewegender Moment: die Künstler um Richard von Gigantikow übergaben am Sonntag abend ihr selbsterschaffenes Fantasieland Labystan den Flammen, in dem sie drei Tage lang mit den Besuchern feierten, musizierten, tanzten und Ideen sammelten für eine schönere Zukunft für alle. Doch die Ideen leben, einmal entzündet, weiter.

  

Beim feurigen Finale noch einmal versammelt: die Akteure des Internationalen Wandertheaterfestivals. Der begehrte Publikumspreis ging in diesem Jahr vom Vorjahressieger PuntMoc (Spanien) an Circo Ripopolo (Belgien), womit auch ein Wiedersehen beim Wandertheaterfestival 2018 in Radebeul verbunden ist.

Sächsischer Wein und europäische Vielfalt

Zehntausende feierten in Radebeul das Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival.

Etwa 50.000 Besucher aus Nah und Fern kamen am Wochenende zum 27. Herbst- und Weinfest mit XXII. Internationalem Wandertheaterfestival nach Radebeul. Unter dem Motto „Europa, Du Schöne!“ zeigten 14 Theatergruppen aus Europa und Südamerika beeindruckende und humorvolle Inszenierungen. Die Aufführungen waren ausnahmslos sehr gut besucht. Schon lange vor Beginn der Vorstellungen bildeten sich lange Schlangen vor den Bühnen. Auch das regnerische Wetter am Sonntag trübte die Stimmung der Besucher nicht.

Gewinner des diesjährigen Publikumspreises ist die Gruppe Circo Ripopolo aus Belgien. In ihrer Inszenierung „A Rovescio“ ließen sie das Publikum hinter die Kulissen des Zirkus blicken. Gemeinsam mit den Zuschauern entdeckten sie unerwartete Aspekte des Zirkuslebens und kamen sich dabei ungewöhnlich nahe. Auch vor poetischen Abschweifungen wurde nicht zurückgeschreckt.

Besonders begehrt waren die Plätze im Hoftheater. Dort zeigte die Gruppe PuntMoc, Gewinner des Publikumspreises 2016, ihre Siegesinszenierung GAGSonTRIX. Auf dem Dorfanger sorgte das Theater Irrwisch für jede Menge Chaos. Als britische „Bobbies“ und „Grannies“ tauschten und stibitzten sie aus den Reihen des Publikums allerhand Leckereien und Kleidungsstücke und sorgten damit für jede Menge Lacher unter den Zuschauern. Ein Höhepunkt des Wandertheaterfestivals war die Inszenierung „Es war einmal… ein Schwanensee“ des italienischen Oplas Teatros. Auf der Elbwiese verliehen sie am Samstagabend dem Ballettklassiker Schwanensee mit Stelzentanz, eindrucksvollen Kostümen und faszinierenden Wasser- und Feuereffekten ein neues Federkleid.

Die OOZ-Band sorgte am Kuffenhaus innerhalb weniger Takte für ausgelassen tanzende Besuchermassen. Voller Energie und mit unnachahmlicher Spielfreude sorgte die ausgeflippte Brassband auch auf dem Dorfanger für Stimmung.

Ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein waren die Fahrten mit dem Theaterkarussell von Georg Traber. Zur Musik der clownesken Band „The Bombastics“ drehte sich das muskelkraftbetriebene Fahrgeschäft und ließ den Festtrubel rundherum zu einem bunten Schleier verschwimmen.

Auf der Elbwiese erschufen Richard von Gigantikow und sein internationales Künstlerteam in diesem Jahr mit LABYSTAN einen eigenen Fantasiestaat inmitten des Weinfestes. In dem labyrinthischen Pop-up-Land konnten sich die Besucher innerhalb weniger Minuten einbürgern lassen und jedes Wunschamt vom Präsidenten bis zum Chefkritiker bekleiden.

Beim Finale Grande am Sonntagabend wird traditionell der Publikumspreis für die beliebteste Theaterinszenierung verliehen. Bei diesem feurigen Festhöhepunkt geht das hölzerne Labyrinth spektakulär in Flammen auf. Künstler und Besucher feiern vor der flammenden Kulisse gemeinsam den Ausklang des Festwochenendes.

Das Herbst- und Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival findet jährlich Ende September im historischen Stadtteil Radebeul Altkötzschenbroda statt. Die Komposition aus Weinfest und internationalem Wandertheater ist weltweit einzigartig und lockt jedes Jahr etwa 50.000 Besucher nach Altkötzschenbroda. Das Fest wird von der Stadt Radebeul organisiert.

Text &  Kontakt:
Ina Dorn, Amt für Kultur und Tourismus, Altkötzschenbroda 21, 01445 Radebeul
Telefon: 0351 / 83 11 624
http://www.weinfest-radebeul.de

Fotos (lv)

 

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BilderAlbum: Herbst- und Weinfest & Wandertheaterfestival Radebeul

01 Sonntag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Auf der Gartenbank mit..., Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Tanz, Theater

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Bunte Vielfalt und Lebensfreude zwischen Weindorf und Wunderland Labystan

Unter dem Motto „Europa, Du Schöne!“ locken wieder reichlich Kultur- und Naturgenuss pur beim Herbst- und Weinfest und dem Internationalen Wandertheaterfestival auf dem alten Dorfanger, in geöffneten Höfen und auf den Streuobstwiesen in Radebeul-Altkötzschenbroda, das seit Freitag- bis Sonntagabend gefeiert wird. Bei sonnigem Herbstwetter zog es am Sonnabend viele kleine und große Besucher zum Schauen, Umherwandeln und Genießen. Die Weinstände und bunten Theaterzelte waren dicht umlagert und meist bis auf den letzten Platz besetzt. Mancher Spielort erwies sich allerdings als zu klein, stand man umsonst in der Warteschlange am Eingang. Mehr Spielflächen im Freien – mit Straßentheater, Stelzenläufern, Clowns und Musikanten – wie in den vergangenen Jahren wären daher angesichts des wachsenden Besucherzuspruchs für das Wandertheaterfestival angebracht.

Besondere Anziehungskraft hatte das während des Herbst- und Weinfestes auf den Elbwiesen erstandene Fantasieland Labystan, wohin ein Künstlerteam um Richard von Gigantikow kleine und große Besucher einluden. Hier konnten sie fröhlich spielen, toben und tanzen, schauen und im kunstreichen Irrgarten aus Holz umher wandeln und gemütlich entspannen. Außerdem konnten alle Labystan mit ihren Ideen und Träumen füllen, sich als Labystaner mit Urkunde einbürgern lassen und ihre ausgefüllten Fragebögen in der „Reparaturwerk statt Demokratie“ hinterlassen, was für sie kaputt ist und was sie ändern würden als Präsident.

Heute ist der Himmel grau verhangen und regnerisch. Doch echte Labystaner hält das nicht ab. Sie gestalten ihre Welt wie es ihnen gefällt. So mache auch ich mich heute noch einmal auf den Weg in dieses fantastische Wunderland. Auch wenn das Holzlabyrinth heute abend in Flammen aufgeht. Da es Transformation, Verwandlung für Erneuerung braucht und die Wünsche und Träume von Labystan in  den Besuchern weiterleben.

Mit einem großen Feuer- und Theaterspektakel mit viel Musik und der Verleihung des Wanderthheater-Publikumspreises (ab 20 Uhr) auf den Elbwiesen endet heute abend das Herbst- und Weinfest in Radebeul.

Text + Fotos (lv)

  Willkommen im fantastischen Labystan

Musiker Robert Hennig

Zauberhafte Installation „Metamorphose“ von Muriel Cornejo und César Olhagaray (Chile) auf der Streuobstwiese

Traumhaft schön: Maler, Reisender, Faun & Clown Mai Rojas (Costa Rica) mit intensivem Körpertheater voller Poesie, Wildheit, Witz, Zartheit und Kraft

Humorvoller Rollentausch: Wie fühlt es sich an, schöner oder hässlicher als der andere zu sein?

Doch als Gefahr in Gestalt des Jägers droht, der das schönste Tier für den Zoo einfangen will, bleibt „Berta und Girolama“, der Nilpferd- und der Giraffendame nichts anderes übrig als sich zusammenzutun im gleichnamigen, witzig-nachdenklichen Stück des Teatro Paravento (Schweiz) über Identität, Individualismus, krankhaftes Konkurrenzdenken und Miteinander sein im Anderssein.

Kultur & Naturgenuss: Streuobstwiesenäpfel

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Witzige Reise durch die Balladenwelt von Goethe und Schiller in der St. Pauli Theaterruine

25 Montag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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der Musiker und der Mime: Benni Gerlach und Jürgen Stegmann

„Verweile doch – du bist so schön“ in der St. Pauli Theaterruine

Mit viel Witz und Musik bringen Jürgen Stegmann und Benni Gerlach Balladen-Klassiker auf die Bühne. Am Mittwoch, um 19.30 Uhr in der St. Pauli Theaterruine in Dresden.

Ob der verhexte Besen aus dem Zauberlehrling. Oder der von einem todesmutigen Ritter aus dem Raubtierkäfig geholte Handschuh für die schöne und grausame Kunigunde. Diese und viele andere Balladenklassiker von Goethe und Schiller bringen der Schauspieler und Komödiant Jürgen Stegmann und der Cellist Benni Gerlach (auch zu sehen und hören bei „Letzte Instanz“, „Land Über“, „Folkdestille Jena“) in ihrem überaus witzigen, liebevoll-leidenschaftlichen szenischen Spiel auf die Bühne der St. Pauli Theaterruine am 27. September, um 19.30 Uhr. Mit ihrem literarisch-musikalischen Programm „Verweile doch – du bist so schön“ beweisen sie, dass Klassik überhaupt nicht weh tut, sondern sogar Spaß macht. Das Balladenprogramm entstand 2002 als Ergänzung zum Literaturunterricht und feiert nunmehr sein 15jähriges Bühnenjubiläum.

Inzwischen spielen die beiden es auf großen und kleinen Bühnen, bei Feiern und in Unterrichtsräumen. Mancher Zuschauer entdeckt die „alten Schinken“ dadurch neu und junge Leute erleben die Balladen einmal ganz anders als Humor gepaart mit Lebensweisheit.

„Das Tolle und Besondere an diesem Programm ist, dass es sich um wirkliche Klassik handelt. Denn nicht nur die Texte sind immer wieder und nach wie vor gültig, sondern das Publikum wächst nach. Denn immer, wenn eine Deutschlehrerin wieder eine 7. Klasse hat, wird das Programm wieder eingeladen“, erzählt Jürgen Stegmann. So freuen sich die Künstler über eine bereits seit vielen Jahren bestehende Symbiose zwischen Dresdner Schulen und Bibliotheken, so dass die Klassik in literarischer Atmosphäre aufgenommen werden kann. Aber auch über die Landesgrenzen hinaus war das Programm schon erlebbar. Besonderer Höhepunkt waren die Abschlussveranstaltungen des Sächsischen Buchsommers 2015. Aber selbst in Prag und in Pristina wurde die Klassik von Deutschlernwilligen begeistert aufgenommen.

Das Programm ist in Länge und Aufwand mobil und für Schüler ab Klassenstufe 7 geeignet, weil ab diesem Zeitpunkt die Balladen im Unterricht thematisiert werden. Es kann also jederzeit und überallhin eingeladen werden. Jedenfalls – allen literaturbegeisterten Menschen versprechen die beiden Spieler eine unterhaltsame und in dieser Form einmalige (Wieder)Begegnung mit der Deutschen Klassik, denn schließlich handelt es sich um die „alten Schinken“, die jeder mal lernen musste …

Das Programm ist in seiner ganzen abendfüllenden Länge und Schönheit zu erleben am  Mittwoch, dem 27. September 2017, um 19:30  in der Theaterruine St.Pauli Dresden.

Die meisten Balladen entstanden übrigens im literarischen Wettstreit zwischen Goethe und Schiller im sogenannten Balladenjahr 1797 – also 200. Jahrestag
Goethe hätte am 28. August seinen 268. Geburtstag und Schiller am 10. November seinen 258. Geburtstag.

Text (lv)

Foto: privat, Jürgen Stegmann

Weitere Infos gibt es unter http://www.pauliruine.de odee unter http://www.theaterstegradebeul.de

 

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Neustadt Art Festival: Bühne für Kunst von unten

13 Mittwoch Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Literatur, Musik

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Grafiken: Thomas Schreiter

Bild: Anne Kirlum

Bunte Oase der Kunst

Das bereits sechste Neustadt Art Festival lockt an bisher 19 Orte mit über 100 Veranstaltungen mit reichlich Kunst, Musik, Lesungen und vieles mehr.

Das Neustadt Art Festival zählt eine Woche vor Beginn (vom 22. bis 24. September)
19 Orte, an denen über 30 Künstlerinnen und Künstler über 100 Veranstaltungen in der Äußeren Neustadt ausrichten. Da die Anmeldung bis zum Festival möglich ist, kommen weitere Orte hinzu.

„Es sind alte Hasen wie die Blaue Fabrik, das Stadtteilhaus, die Alte Fabrik und die Waldbühne dabei“, schwärmt Jan Kossick, Mitinitiator des Festivals, „aber auch neue Orte wie der Geldschneider, der Wagenplatz, die Weiße Birke und das ‚Da Unten‘. Besonders freue ich mich, dass der Dachboden ‚Kunst unterm Dach‘ mit vielen Künstlerinnen und Künstlern, viel Musik und Lesungen wieder mit dabei ist.“ Das weiterhin aktualisierte Programm, eine Liste der Orte und eine Auswahl der Kunstschaffenden ist unter naf.li zu finden. Das Neustadt Art Festival finanziert sich hauptsächlich über Crowfunding von Unterstützung dieses Mitmach-Kunstfestes.

Weitere Informationen:
naf.li neustadt-art-festival.de

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„Europa, Du Schöne“ – Im Spiegel der Künste beim 27. Herbst- und Weinfest & XXII. Internationalen Wandertheaterfestival in Radebeul

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Tanz, Theater

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Das Plakat zum diesjährigen Herbst- und Weinfest in Radebeul-Altkötzschenbroda gestaltete der Grafiker Stefan Voigt.

Im Bild: fröhlich-bunte Gestalten beim Eröffnungs-Festumzug im letzten Jahr.
Fotos: André Wirsig (2)

Weingott Bacchus lockt mit der Schönheit Europas
und ihren vielfältigen Reizen

Vom 29. September bis 1. Oktober findet in Radebeul das 27. Herbst- und Weinfest gemeinsam mit dem XXII. Internationalen Wandertheaterfestival statt. Die einzigartige Kombination aus sächsischen Weinen und Theater aus aller Welt macht die Besonderheit und den unnachahmlichen Charme des Festivals aus. Während Winzer aus der Region köstliche Weine anbieten und zum Genießen einladen, verwandeln Theatergruppen und Solokünstler überall auf dem Festgelände Straßen, Wiesen, Höfe und Plätze in Bühnen und beeindrucken mit humorvollen, artistischen oder zum Nachdenken anregenden Inszenierungen.

Das Fest steht in diesem Jahr unter dem Motto „Europa, Du Schöne“ und nimmt damit Bezug auf den Gründungsmythos unseres Kontinents. Künstler aus ganz Europa zeigen einen Ausschnitt aus der Vielfalt und dem Reichtum unserer Kultur. Erzählt wird vom Entstehungsmythos Europas, nach dem Zeus die gleichnamige phönizische Königstochter in Stiergestalt nach Kreta entführte. Die kulturelle Vielfalt, die sich über die Jahrtausende in Europa entwickelte, ist einzigartig auf der Welt und steht drei Tage lang im Mittelpunkt des Festgeschehens.

15 Theatergruppen und Künstler aus ganz Europa präsentieren ihre eindrucksvollen und humorvollen Inszenierungen, die von Schauspiel über Tanz bis hin zu Comedy und Stelzentheater reichen. Internationale Bands locken mit Brass, Rock, Chansons und Gypsy-Musik auf die Tanzflächen und laden zum ausgelassenen Feiern ein, während Entspannungssuchende inmitten von Kunstinstallationen ihren Tagträumen freien Lauf lassen können.

Vorverkauf für Herbst- und Weinfest Radebeul beginnt

Schon auf vollen Touren läuft der Ticketvorverkauf für das 27. Herbst- und Weinfest mit XXII. Internationalem Wandertheaterfestival Radebeul. Die preisgünstigen Vorverkaufstickets sind als Onlineticket unter http://www.weinfest-radebeul.de sowie als Eintrittsbändchen in der Radebeuler Tourist-Information erhältlich.

Beim Kauf der Eintrittskarten im Vorverkauf erhalten Erwachsene einen Preisvorteil von bis zu 2 € gegenüber dem Tageskassenpreis. Familien sparen bis zu 4 €. Nur im Vorverkauf erhältlich ist das Wochenendticket, das zum Eintritt an allen Festtagen berechtigt. Dieses kostet für Erwachsene 10 €, für Ermäßigte 5 € und für Familien 22 €. In der Radebeuler Tourist-Information fallen keinerlei zusätzliche Gebühren zum Vorverkaufspreis an. Alle anderen Ticketverkäufe gelten zuzüglich der üblichen Vorverkaufsgebühr. Im Ticketpreis inbegriffen ist der Besuch aller Theateraufführungen und Konzerte während der jeweiligen Festtage.

Text: Ina Dorn/PR- und Marketing im Amt für Kultur und Tourismus,
Altkötzschenbroda 21, 01445 Radebeul

Mehr Informationen:

http://www.weinfest-radebeul.de

Programmheft_HuW2017-2

Außerdem beim Herbst- und Weinfest in Radebeul: das Skulpturenlabyrinth Labystan

An der Elbe entsteht dann wieder das Skulpturenlabyrinth LABYSTAN. LABYSTAN ist ein Pop up country, ein Fantasieland, eingebürgert in zwei Minuten und Labystaner werden. Feuriges Finale am 1.Oktober ab 20 Uhr.

Vorankündigung Ausstellungseröffnung: Künstler, ihre Museen und Institutionen
13.10.2017, um 19.30 Uhr, Tanzsaal im Gasthof Serkowitz, Lügenmuseum

Info + Foto: Reinhard Zabka, Lügenmuseum

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Endspurt für die Premiere in Merlins Wunderland

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Theater

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Im Bild: die gute Fee Maria (Alice Erk) und Zauberer Merlin (Ron Holzschuh)
Foto: First Class Concept

Kostümprobe bei „Merlin, mein Merlin“

Am 15.September feiert in „Merlins Wunderland“ ein neues Stück Premiere.

Die Proben laufen auf Hochtouren für das neue musikalisch-verrückte Fantastical „Merlin, mein Merlin“, das am Freitag abend, um 19.30 Uhr Premiere feiert im Dresdner Erlebnisrestaurant „Merlins Wunderland.

Zu Wochenbeginn wurde im Kostüm geprobt. Diese stammen vom Dresdner Kostümbildner Michael Wolf, der bereits für verschiedene Hollywood-Produktionen gearbeitet hat. Der Film „Grand Budapest Hotel“ wurde sogar mit einem OSCAR für das beste Kostümbild ausgezeichnet. Inspirationen für die Ausstattung des Fantastical „Merlin, mein Merlin“ holte sich Michael Wolf in Tim Burton-Filmen, bei „Alice im Wunderland“, aber auch in der Biedermeierzeit und aus dem Steampunk. Für die Kostüme verwendete er unter anderem violetten Seidensamt, Leder und Wolle, aber auch ein Hightech-Material, das im Reitsport eingesetzt wird.

Durch die bequeme stretchige Hose bekommt Fee Maria besonders viel Bewegungsfreiheit. Seine Stoffe findet der Designer meist im eigenen Atelier und stockt seinen Bestand oft im „Karstadt“ Dresden auf, deren Stoffabteilung aus seiner Sicht bestens sortiert ist.

Mehr über das neue Stück „Merlin, mein Merlin“, das Menü und zum Ticketverkauf unter www.merlins-wunderland.de

Restaurant-Theater Merlins Wunderland

Tel. 0351/ 421 99 99, Fax 421 99 77; info@merlins.de
Zschonergrundstraße 4, 01157 Dresden

Text: Sabine Mutschke PR- und Marketingberatung
www.mutschke.de

 

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BilderAlbum: Kultur für alle beim Palais Sommer

29 Dienstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Musik

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Liegestuhl aufstellen, Decke ausrollen und genießen!

Allein zum Yoga im Park kamen über 8 000 Leute. Im nächsten Jahr soll das Kulturfest noch umfangreicher werden.

Gerade noch war es der schönste und lebendigste Ort in der Stadt, nun ist die große Wiese am Japanischen Palais wieder leer, die Bäume ohne Licht, erfüllt allein vom Gekrächz der Raben. Es war schon eine liebgewordene Gewohnheit, immer mal wieder vorbeizuschauen beim Palais Sommer. Beim Yoga im Park entgegen aller Anfangsscheu fast jeden Abend mitzumachen. Mit vielen anderen Oom zu tönen, gemeinsam ungewohnte Körperbewegungen in aller Öffentlichkeit auszuführen, vor neugierig staunenden Blicken, sich immer mehr in die Entspannung fallen zu lassen und hinterher wunderbar locker und leicht wie die Federwolken am Himmel zu fühlen.
Drei Wochen lang. Es fehlt jetzt schon!

Palais Sommer-Veranstalter Jörg Polenz war überwältigt von der großen Nachfrage für das Yoga im Park ebenso wie vom zahlreichen Erscheinen der Besucher zu den anderen Angeboten. 120 Veranstaltungen, darunter Klaviernächte und weitere Konzerte, Internationales Künstler-Plenair und vieles mehr, gab es bei diesem Kultur-Fest für alle. Eintrittfrei und erschwinglich für jeden. Jeder gibt was er kann, lautet das Motto. Die Unterstützerboxen am Eingang scheinen gut gefüllt zu sein.

Allein zum Yoga im Park kamen über 8 000 Leute und immerhin 500 hörten sich Gedichte zur Poesienacht an, sagte Polenz in der Abschlussveranstaltung des diesjährigen Palais Sommer am Montagabend. Insgesamt 50 Yoga-Sessions gab es in friedlichem Miteinander. Auch sonst sei alles ohne Zwischenfälle – bis auf gelegentliche Wetterkapriolen – abgelaufen. Und die Besucher seien auch achtsam mit der Umwelt umgegangen und hinterließen wenig Müll. Ein wetterfestes Dach für die Bühne beim Palais Sommer fehlt bisher noch.

„Wir wollen auf jeden Fall weitermachen, weil es uns einfach Spaß macht“, so Polenz. „Unsere Vision ist, den Palais Sommer im nächsten Jahr zu dehnen, am liebsten von Mai bis August.“ Das hört man doch gern! An Ideen für das Programm mangelt es nicht, möge auch der Unterstützerkreis weiter wachsen. Das überwiegend junge Helferteam, eine Handvoll Leute, die vom Bühnenaufbau über Technik und Gastronomie bis zu den WC putzen alles erledigten, stand zum Abschluss im Rampenlicht auf der Bühne. Ihnen gefiel neben der „Kultur zum Anfassen“ auch die „unglaubliche Gemeinschaft von netten Menschen, die hierher kommen, um zu genießen.“

Text + Fotos (lv)

http://www.palaissommer.de

Meine neue Lieblingshaltung: auf der Wiese liegen, den „Körper aufrollen und das Herz nach vorn schmelzen lassen…“, wie Yogalehrerin Ina in der letzten Yogastunde (seufz!) mitten im Grünen am Montag abend uns mitgab. Entspannung pur!

 

 

 

 

 

                                                                  Das Palais Sommer-Team um Jörg Polenz: „Es                                                           macht uns einfach großen Spaß.“ 

Oase für Genießer

Sängerin Anja Schumann & Band aus Dresden spielten am Abschlusstag des Palais Sommer am Montag abend vor voller Wiese, nachdem das Konzert am 11. August buchstäblich ins Wasser fiel.

Lieder von der Liebe, vom Meer und mehr, ohne Schmus, glasklar und doch mit viel Seele und Tiefe sang Anja Schumann. Am 21. Oktober ist übrigens ihr erstes CD-Release-Konzert im Lesesaal der Bibliothek im Kulturpalast.

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BilderAlbum: Tango Piazolla und die Dresdner Szene beim Palais Sommer

29 Dienstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Musik, Tanz

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Tanz auf dem Vulkan

Der leidenschaftlichste aller Tänze kam vor einzigartiger, lichterfunkelnder Kulisse zu den elektrisierenden Klängen des Tango Nuevo auf die Bühne beim Tango Piazolla Abend, mit dem die Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen in Radebeul unter Leitung von Carlos Matos zu Gast war beim Palais Sommer. Zu erleben war gefühlreich berauschendes Tanztheater – klassische Tangoelemente gemischt mit modernem Ausdruckstanz – das alle Facetten dieses Tanzes und Lebensgefühls zeigte. Pure Lebenslust, Sinnlichkeit, Verlangen, Einlassen und Verlassen, Nähe und Einsamkeit, Sehnsucht und Hingabe wechselten im farb- und stimmungsvollen Reigen der Tanzpaare. Unbeeindruckt vom kühlen Wetter sprang der Funke vom großartigen Tänzerensemble schnell aufs begeisterte Publikum über. Reichlich Applaus für einen wunderbaren Abend voller Träume. Zum Tango Piazolla Abend der LB gibt es auch einen Beitrag auf meinwortgarten.com

Text und Fotos (lv)

Die Dresdner Tangoszene tanzte auch auf der Bühne im Park beim Palais Sommer

Zu diesem Tanzvergnügen der besonderen Art – Tango im Park beim Palais Sommer – vor den Augen zahlreicher Neugieriger und Bewunderer – kamen auch viele Tangobegeisterte, manche Paare mit Kind im Arm vor und auf der Tanzfläche. Bei strahlender Sonne und blauem Himmel wurde bei dieser Milonga in bunter Vielfalt der Bewegungen und Stilarten des Tango bis in den Abend fast ununterbrochen getanzt. Nach der Sommerpause geht das Tanzen weiter in den Tangostudios der Stadt. Ein neues Angebot startet am 31. August: „Blauer Tango in der Blauen Fabrik“ im Alten Leipziger Bahnhof auf der Eisenbahnstraße 1 (Seitenstraße hinter dem Bahnhof Neustadt). Unter diesem Motto lädt Veranstalterin, Tanzlehrerin und DJ Maria Magdalena Verburg zu Kursen und Milonga, offenen Tanzabenden künftig jeden Donnerstag ab 21 Uhr ein. Losgeht`s diesen Donnerstag um 20 Uhr mit einem Tangokonzert mit dem „Trio Central“ mit Musikern aus Buenos Aires und Berlin (vorher ist für Interessierte von 19 – 20 Uhr eine kostenlose Anfängerstunde).

Weitere Infos unter http://www.tangomagdalena.de

Tango im Park beim Palais Sommer 2018: am 5. August, ab 15 Uhr ist die nächste offene Tanzveranstaltung mit Tango Argentino  zum Zuhören, Zuschauen und selber Tanzen.

Immer in Bewegung: Tangolehrer Jens Klant mit Partnerin Claudia und Töchterchen Johanna unterrichten im Studio 24 – Tango Argentino auf der Großenhainer Straße. http://www.24tangos.de

Der Kalender mit allen Veranstaltungen der Dresdner Tangoszene steht im Netz
unter http://www.dresden-tango.de

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Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

29 Dienstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Literatur, Musik

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Ein Gedicht aus dem Poesiealbum Nr. 89, das 1975 erschien und seine einzige Veröffentlichung in der DDR blieb. Es entstand nach einem Verhör Braschs, der nach einem öffentlichen Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Wiederentdeckung eines großen Freigeistes

Mit einem musikalisch-literarischen Abend im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul am Sonntag abend erinnerte die Sängerin Ursula Kurze an das Leben und Schaffen des Dichters Thomas Brasch.

“Wer durch mein Leben will, muss durch mein Zimmer“, heißt eine Gedichtzeile von Thomas Brasch. Direkt, intensiv, ohne Umschweife kehrt er sein Inneres nach außen. Wenn er sich auf etwas einließ, ob Ideen oder Menschen, dann voll und ganz. Doch er war auch ein Suchender, Rastloser und Träumender bis an sein Lebensende.

Davon erzählen die Texte, Erzählungen, Stücke und Gedichte des Schriftstellers, Dramatikers, Drehbuchautors, Regisseurs und Lyrikers Brasch. Mal leise lyrisch, zärtlich, mal bluesig, unbändig, innehaltend nachdenklich und kraftvoll, sang und rezitierte die Sängerin und Schauspielerin Ursula Kurze zur Gitarre in einem musikalisch –literarischen Abend Gedichtvertonungen und Texte über das Leben und Schaffen von Thomas Brasch (1945 – 2011) und Wegbegleitern von ihm am Sonntag abend im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul. Sie freute sich über die rege Resonanz und dass der „ins Vergessen geratene große Dichter Brasch jetzt allmählich wieder entdeckt wird. Er spiegelt ja auch ein Stück Leben von uns“. Seit mehreren Jahren lädt zu den Dichterlesungen, verbunden mit Natur- und Kunstgenuss, die Künstlerin Dorothee Kuhbandner von der Galerie mit Weitblick ins nahe gelegene Weinberghaus ein.

Bei sommerlichem Wetter war der Raum voll. Unter den Zuhörern war auch Wolfram von Minckwitz, der Besitzer des Areals. Mit 84 Jahren ist er immer noch vital und fast täglich oben in dem Waldgrundstück und Weinberg. „Die Bewegung an der Luft hält mich gesund“, schmunzelt er. Thomas Brasch hätte es hier sicher gefallen. Weit und frei wie seine Gedanken und vom Wind umweht, schweift der Blick von der Terrasse am Weinberghaus über das Häusermeer und die Elblandschaft. Als ältester von drei Söhnen einer deutsch-jüdischen Emigrantenfamilie kam Brasch als Zweijähriger aus dem englischen Exil nach Ostberlin. Anders als sein Vater, der zum stellvertretenden Kulturminister in der DDR aufstieg, eckte Thomas Brasch mit seiner Haltung an als ebenso lebenssprühend-anziehender wie unbequemer, unangepasster Freigeist und Sprachgenie. Seine Vorbilder waren Heine und Brecht, Rimbaud und Heiner Müller. Er übersetzte die Stücke von Shakespeare, Tschechow und Gorki. Brasch durfte in der DDR nichts veröffentlichen außer einem schmalen Poesiealbum, weshalb er 1976 in die BRD ausreiste mit seiner langjährigen Lebensgefährtin, der Schauspielerin Katharina Thalbach und ihrer Tochter Anna.

Im Westen schlug er wie ein Meteor auf der Bühne ein, sagte Ursula Kurze in ihrem Programm über Brasch. Er wurde über Nacht bekannt mit seinen Gedichtbänden und dem Prosaband „Vor den Vätern sterben die Söhne“. Für die einen war die Lesung eine schöne wie ergreifende Wiederbegegnung mit seinem Werk nach langer Zeit, für andere eine spannende Neuentdeckung. Thomas Brasch dachte laut nach über seine innere Zerrissenheit zwischen den beiden Deutschlands, über Enge und Aufbruch, vertane Chancen nach der Wende und er glaubte weiter an die Utopie einer sozial gerechteren Gesellschaft.

„Mein Volk ist frei. Jetzt kann es tun, was es mit sich tun lässt“, schrieb Brasch nach dem Mauerfall. „Die hassen müssen lieben/ ins Paradies vertrieben.“ In letzter Zeit erschienen vier Biographien über Brasch, ein Buch seiner Schwester Marion Brasch, „Ab jetzt ist Ruhe“ über das bewegte Leben in ihrer „Bonzenfamilie“ und eine Gedichtsammlung – vor zwei Jahren wäre Braschs 70. Geburtstag gewesen – mit dem Titel „Die nennen das Schrei“ bei Suhrkamp. 2001 starb er gerade 56-jährig an Herzversagen in Berlin. Es liegen noch tausende unveröffentlichte Seiten von Thomas Brasch im Literaturarchiv Marbach. Als nächstes plant Ursula Kurze ein Programm über den großen Menschenkenner und Satiriker Kurt Tucholsky.

Text + Fotos (lv)

http://www.ursula-kurze.de

der Eingang zum Minkwitzschen Weinberghaus

Dorothee Kuhbandner lädt regelmäßig zu den Dichterlesungen zusammen mit Ursula Kurze ins Minckwitzsche Weinberghaus in Radebeul ein.

Jens Kuhbandner sorgte für Speis und Trank.

Fantastische Aussicht von der Freiterrasse ins Elbtal: meinwortgarten-Autorin Lilli Vostry

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Premiere „ZickenZirkus“ in der Comödie Dresden

29 Dienstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Musik, Theater

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Zoffen, singen und tanzen voller Power und Herzblut (von li unten nach oben re): Kim Fisher, Dorothea Kriegl, Aneta Sablik und Charlotte Heinke. Foto: Robert Jentzsch

Im bunt schillernden Chaos der Gefühle

Die witzig-turbulente Karaoke-Komödie um ein quirliges Damenquartett von Christian Kühn hatte am Freitag abend an der Comödie Dresden Premiere.

 

Manege frei im bunt schillernden Chaos der Gefühle. Vier höchst eigenwillige Damen sorgen dabei für reichlich Trubel im “ZickenZirkus“. Die Karaoke-Komödie von Christian Kühn hatte am Freitag abend Premiere in der Comödie Dresden.

Der Titel ist Geschmacksache. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird angenehm überrascht. Nach drei erfolgreichen Spielzeiten mit „Tussipark“ lässt Regisseur Christian Kühn nun im „Zicken Zirkus“ wieder ein quirliges Damenquartett mit viel Witz, Lust und Power aufeinander prallen. Diesmal weckt ein alter Zirkuswagen auf dem Schrottplatz am Rande der Stadt alte und neue Träume, kommen manche Enttäuschungen, Illusionen und die Idealvorstellung vom Traummann gleich mit auf den Schrott.

Die vier Damen zoffen, quatschen, lachen und trinken, singen und tanzen hinreißend, mal biestig und mal sich gegenseitig aufmunternd und anfeuernd. Die von ihrem Eheleben mit „ausgefallenem“ Sex frustrierte Buchhalterin Elke (Kim Fisher), die nach einem Unfall mit dem Auto ihres Mannes fieberhaft ein Ersatzteil sucht. Die kapriziöse Musicaldarstellerin Panagiota (Charlotte Heinke), die hier in Ruhe proben will und auf den Durchbruch hofft. Die Bloggerin und Karaoke-Fan Jennifer (Dorothea Kriegl), die als fröhliche Quasselstrippe mit lustigen Fremdwortverdrehern alle auf Trab hält. Und die coole Lebenskünstlerin Fe (Aneta Sablik), die Besitzerin vom Zirkuswagen. Da gibt es reichlich Zündstoff über Liebe, Männer und ihre Macken, auch sie können zickende Zeitbomben sein wie sich herausstellt und dem Traum, einmal ganz anders zu sein.

Da wagen die vier Damen die Idee vom Man-Sharing. Indem sie Talente und Eigenschaften, die der eigene Mann nicht hat, einfach tauschen mit dem der anderen. Das führt zu verrückten Verwicklungen, einer komisch-dramatischen beinahe Entführung und einer größeren Spendensumme oder besser Schmerzensgeld für Liebesverrat. Die Damen berühren und erheitern mal mit Liebesschnulzen und Hits wie „Frauen regieren die Welt“ von Roger Cicero bis zu „Ich will alles“ von Wencke Myrre. Sie trommeln mit Hingabe auf Blechfässer und begeistern mit einer fantasievolll-glamourösen Showeinlage zum Schluss mit der inzwischen als Musicalstar gefeierten Panagiota. Viel Beifall und stehende Ovationen gab es für diesen gefühlreich mitreißenden „ZickenZirkus“.

http://www.comoedie-dresden.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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