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Kategorien-Archiv: Poesie

Beflügelnder Ort: Das Melli Beese-Haus in Laubegast strahlt in frischem Glanz mitten in einem wundervollen, urwüchsigen Garten

21 Dienstag Jun 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Kunstreicher Ort mit malerischem Ausblick ins Grüne: Silvia Tröster, die neue Besitzerin, rettete und sanierte das Melli Beese-Haus in Dresden-Laubegast. Hier im Gespräch mit dem Künstler Eckhard Kempin, der im Haus einen neuen Ort zum  Wohnen und Malen gefunden hat. Für beide ein Glücksfall.

Glücklich im Garten mit Fingerhut und Königskerzen

Die Schweizerin Silvia Tröster rettete das Melli-Beese-Haus und seinen urwüchsigen Garten mit alten Obstbäumen und seltenen Pflanzen in Dresden-Laubegast.

Die rostige Wasserpumpe steht immer noch im Garten vor dem Melli-Beese-Haus in Laubegast. Sie gehört dorthin wie all die hohen, alten Bäume, die die Zeiten  überdauert und ihre Spuren hinterlassen haben. Hinter dem schmiedeeisernen Metalltor empfängt den Besucher eine blühende Oase. Ein Spalier mit roten Rosen und lila Rhododendronbüschen und vielen weiteren, seltenen Gewächsen. Ein helles Sonnensegel spannt sich schattenspendend über der Wiese. Ein Tisch und Stühle stehen dort. Ein paar Spritzer vom Rasensprüher dringen erfrischend herüber.

Es hat sich viel getan am Haus und im Garten, seit Silvia Tröster das Geburtshaus von Melli Beese auf der Österreicher Straße 84 im Jahr 2016 zusammen mit ihrem Lebensgefährten und zwei Freunden erworben und mit privaten Mitteln saniert hat. Erbaut wurde dieses Ende des 19. Jahrhunderts. Hier hat Hedwig Amelie Beese, 1886 geboren und später die erste deutsche Motorfliegerin, ihre Kindheit verbracht. In dem weiträumigen, urwüchsigen Garten naschte sie als Kind bestimmt schon von den vielen Himbeeren, pflückte Äpfel von den Bäumen, lag im Gras und schaute träumend in den Himmel. 1911 erhielt Melli Beese als erste Frau in Deutschland den Pilotenschein. „1898 sind Beeses dann nach Striesen gezogen. Im Garten wollte der Vater seine Fabrik, einen Steinmetzbetrieb und Tiegelgießerei, im Bereich des Gartens erweitern, aber die Stadt lehnte ab. Zum Glück“, weiß Silvia Tröster.

1998 sollten 23 Reihenhäuser auf dem Grundstück gebaut werden. Doch auch dies scheiterte. Viele Jahre gehörte das Grundstück einer Erbengemeinschaft, die sich nicht einigen konnte, was mit dem Haus passieren soll. Zehn Jahre stand das Gebäude leer und verfiel immer mehr, bevor Silvia Tröster es 2011 entdeckte. Sie ist gebürtige Schweizerin, studierte in Basel Geschichte und Sprachen und zog 1993 nach Dresden. Sie mag diese Stadt und ihre Historie, doch vor allem die besondere menschliche Lebensqualität, sagt sie. Erstmals besuchte sie die Elbestadt und Herrnhut in der Lausitz als junges Mädchen mit 16 Jahren in den 1970er Jahren und erinnert sich gern an diese Zeit. Seit 1995 wohnt sie in Laubegast. „Wir haben etwas Altes zum Sanieren mit Gestaltungsmöglichkeiten gesucht, am liebsten in Laubegast. Im Denkmalsschutzamt wurde uns dieses Haus genannt. Als ich es das erste Mal sah, ging mir schon das Herz auf“, erzählt Silvia Tröster, die mit ihrem eigenen Touristikbüro Stadt- und Kunstführungen in Dresden anbietet.

Um das denkmalgeschütze alte Gebäude originalgetreu zu sanieren und den wundervollen Garten zu erhalten, hat sie ihre Eigentumswohnung verkauft und ihr Lebenspartner sein Haus. Die alten Holzrahmenfenster, Holztüren und Klinken wurden aufgearbeitet, eine völlig zugekleisterte Stuckdecke samt Deckenmalerei in einem Raum von Silvia Tröster allein wieder freigelegt und restauriert, die blau weißen Villeroy & Bochkacheln erhalten und veraltete Wasser- und Gasanschlüsse im Haus erneuert. Das – welch ein Zufall – im Schweizer Stil erbaute, nun wieder frisch weiß strahlende Gebäude mit filigranen Holzverzierungen und hellgrünen Fensterläden steht umgeben von einer Teneriffa-Kiefer, Mittelmeer-Zypressen und einem Gingkobaum. „Der Alteigentümer und Vater der Erben hatte ein gutes Händchen für den Garten. Er ließ sich Setzlinge von Reisenden mitbringen. Ihn habe ich leider nicht mehr kennengelernt“, bedauert Silvia Tröster. Diese Mischung aus kultivierten Gewächsen und Wildblumen hegt, pflegt und vermehrt sie nun mit Hingabe weiter. Alte Apfel-, Kirsch-, Pflaumen- und Nussbäume stehen im Garten. Alte Obstsorten wie „Berner Rose“, „Kaiserapfel“ und „Danziger Kantapfel“ mit feinem Aroma lassen ihre Augen leuchten. „Wir lassen den Garten naturnah und pflanzen nur insekten- und vogelfreundliche Sorten“, sagt Silvia Tröster. Gemäht wird das Gras erst wenn es hoch steht, zwei Mal im Jahr, Anfang Juni und im Oktober mit Sense und Balkenmäher. Ein alter Brunnen noch vom Hausgründer wird mit Elektropumpe genutzt. Äste mit Windbruch bleiben liegen in einer „Feenecke“ als Unterschlupf für Igel im Winter.

„Wir sehen den Klimawandel und möchten unseren Garten nachhaltig gestalten und erhalten als eine grüne Oase in der Großstadt“, sagt Silvia Tröster. Durch die hohen Bäume bleibt Feuchtigkeit im Boden, während vier junge Lärchen schon verdurstet sind. „Dafür sprossen plötzlich Königskerzen, Fingerhut und Lichtnelken reichlich, die sich selbst ernähren und man nicht zu gießen braucht. Die ersten Himbeeren sind schon  reif, die wunderbar schmecken“, freut sich Silvia Tröster. „Wir wollen dieses besondere Haus und den Garten auch für Besucher öffnen zu kulturellen Anlässen.“ Im Anbau des Melli-Beese-Hauses mit Holzveranda und malerischem Ausblick in den Garten wohnt der Künstler Eckhard Kempin, der sein Atelier im Erdgeschoss hat und 80-jährig immer noch vital und produktiv ist, malt und Ausstellungen und Lesungen im Haus organisiert. Am Gartentor hängt ein Aushang mit den Veranstaltungen.

Am 23. Juni, 19.30 Uhr gibt es eine Gedicht-Lesung: „Vom Zauber endloser Anfänge“ mit Lilli Vostry, freie Autorin und dem Musiker Gabriel Jagieniak mit Akkordeon und Stimme im Melli Beese-Haus, Österreicher Straße 84 (gegenüber der Schiffswerft) in Dresden-Laubegast.

Text + Fotos (lv)


Ein schöner Ort zum Malen, Wohnen und Kultur genießen: der Eingang zum Atelier von Eckhard Kempin, der hier auch zu Ausstellungen und Lesungen einlädt.

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Wort & KlangZauber: Gedicht-Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“ mit Lilli Vostry & Musiker Gabriel Jagieniak im Melli Beese-Haus in Laubegast

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Herzlich willkommen zu meiner nächsten Gedicht-Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“ im Melli Beese-Haus, im Atelier von Eckhard Kempin, Österreicher Straße 84 in Dresden-Laubegast. Ein wunderschöner Leseort mit zauberhaftem Garten.

Natur, Kunst, Musik & Poesie in zauberhafter Umgebung

Zu erleben bei der Gedicht-Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“ mit Lilli Vostry, freie Autorin und Musiker Gabriel Jagieniak mit Akkordeon und Stimme am 23. Juni, 19.30 Uhr im Melli Beese-Haus, im Atelier von Eckhard Kempin, Österreicher Straße 84 (gegenüber der Schiffswerft) in Dresden-Laubegast.

Der Zauber endloser Anfänge geht weiter. Diesmal sind wir mit unserer Gedicht-Lesung mit Musik in einem Haus mit besonders bewegender Geschichte zu Gast. Im Melli Beese-Haus, dem Geburtshaus der ersten deutschen Motorfliegerin, in Dresden-Laubegast. Eine Gedenktafel mit ihrem Bildnis an der Gartenmauer am Eingang erinnert an die berühmte Bewohnerin. Umgeben ist das Haus von einem wundervollen, urwüchsigen Garten mit hohen alten Bäumen, blühenden Sträuchern, Blumen und seltenen Pflanzen. Ein beflügelnder Ort wie geschaffen für Kunst, Musik und Poesie, begleitet von Vogelgezwitscher. Das von seinen neuen Besitzern liebevoll, detailgetreu sanierte, denkmalgeschützte Haus lädt ein zum Träumen, Innehalten und Verweilen. Die Besitzer öffnen die Türen gern für Besucher zu kulturellen Anlässen wie Ausstellungen, Lesungen und Musikabenden. Diese finden statt im Atelier- und Ausstellungsraum des Künstlers Eckhard Kempin, der hier seit der Sanierung des Gebäudes wohnt. Durch ihn wurde ich auf diesen besonderen Ort und seinen zauberhaften, naturnah belassenen Garten aufmerksam.

Um so größer die Freude, nun hier meine Gedichte, begleitet von Musiker Gabriel Jagieniak mit Akkordeon und Stimme, wieder lesen zu können. Zu hören sind ältere und neue Texte, darunter aus den bereits vier veröffentlichten GedichtBilderKalendern, die zwischen 2010 und 2022 entstanden.

Meine Wortgebilde sehe ich wie Wolken, die beständig ihre Form ändern,
in offener Weite die Fantasie anregen und in denen man immer etwas Neues entdecken kann. Die mal unbeschwert, mal bewölkt, von den Wandlungen im Leben, von Licht und Schatten, dem Zauber des Augenblicks und Neuanfangs erzählen.

Gabriel Jagieniak (soundcloud.com/gabriel-jagieniak) bewegt mit seinem virtuosen Akkordeonspiel, mit und ohne Gesang und eigenen Kompositionen, auf humorvolle Weise frei vorgetragen, immer wieder das Publikum.

Kommt, schaut, lauscht und genießt.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Herzliche Grüße
Lilli Vostry und Gabriel Jagieniak

Hier vorab eines meiner neuen Gedichte zur Einstimmung auf die Lesung im Melli-Beese-Haus:

Nahe bei Dir

Ich saß in einem Garten
ganz in deiner Nähe
und dachte wie es wäre
wenn wir uns noch einmal
alles erzählen
wie es begann
dein und mein Leben
wir uns aus den Augen verloren
doch nicht aus dem Sinn

ein Wasserstrahl flüstert
in einem Brunnen
sitzt du manchmal
auf einer der Bänke
beschirmt von hohen Bäumen
verblüht schon die  Rhododendron
die Blumen aus Kindertagen

locken vor mir weiße Blütensterne
der Duft von Holunder in der Luft
greife nach den hoch hängenden
Blütendolden
und vergesse einen Moment
die unsichtbare Grenze
zwischen uns

LV
2.6.2022

Text + Fotos (lv)

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Ausstellung „Angela Hampel – Das künstlerische Werk“ in der Städtischen Galerie im Landhaus Dresden

09 Donnerstag Jun 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie

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Steigende und stürzende Figuren auf Papierbahnen, eine frühe Arbeit von Angela Hampel im Treppenhaus vom Landhaus Dresden, in dem sich die Städtische Galerie befindet.

Geigenklänge & Klopfzeichen. Hinreißend klangfunkelnd spielte der Musiker Florian Meyer zur Ausstellungseröffnung von Angela Hampel.
Wie die Bilder entstehen: Mit Worten wie Farben malend, sinnend, suchend und wild fabulierend, las Josephine Hoppe Texte von Angela Hampel (li. im Bild).
Auskunft über ihr reichhaltiges Schaffen gibt ein Porträtfilm über die Künstlerin in der Ausstellung.

„Selbst“

„Die Königin von Saba“

Lust an Reibung

Bilder voller Farbkraft, wilde, weise und zornige Weiblichkeit, abgründige Schönheit, Mensch- und Tierpaare innig und blutig. Clowns und Tod im Boot. Schwebende, stürzende, biegsame Figuren, die sich an jede Lebenslage anpassen. Ausdrucks- und emotionsreiche Malerei, Zeichnungen, Grafik und Installationen aus den 80er Jahren bis zur Gegenwart zeigt derzeit die Ausstellung „Angela Hampel – Das künstlerische Werk“ der international geschätzten Künstlerin erstmals in einer Einzelausstellung in der Städtischen Galerie Dresden im Stadtmuseum. Zu sehen bis 11.9.2022.

Mehr zur Ausstellung demnächst.

Text + Fotos (lv)

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Lesung mit dem Dichter Andreas Reimann im Landhaus Dresden

08 Mittwoch Jun 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie

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Verse aus einer anderen Zeit und eine Werkausgabe zu Lebzeiten

Der Dichter Andreas Reimann liest in der Reihe „Literarische Alphabete  – Lesungen im Landhaus“ am 9. Juni, 19.30 Uhr im Café im Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2.

Auch wer den Dichter Andreas Reimann nicht kennt, hat bestimmt schon Lieder von ihm gehört. Als Texter von Popgruppen, Liedermachern und Chansonsängern hielt der 1946 in Leipzig geborene Sohn eines Grafiker-Ehepaares sich in den späten 80er Jahren über Wasser. Für Lift und Stephan Krawczyk hat er unter anderem gedichtet. Sein heute hoch geschätztes Werk ist nicht zuletzt aus einer brüchigen Biografie erwachsen: als 1953 der Vater in den Westen ging, 1954 die Mutter sich das Leben nahm, kam er in einer Kinderheim, später wuchs er bei der Großmutter in Leipzig auf. Die weiteren Wegmarken: Schriftsetzerlehre, Literaturstudium, Exmatrikulation, zwei Jahre Haft wegen »staatsfeindlicher Hetze«. Nach seiner Entlassung 1970 Transportarbeiter, Brauereigehilfe, Lohnbuchhalter. Aber das sind nur die äußeren Fakten.
Zwei Gedichtbände durften von Andreas Reimann in der DDR erscheinen, dann durfte er bis 1989 nicht mehr veröffentlichen. Aber er schrieb trotzdem weiter über das Land, an dem er litt. Viele Bücher von ihm erschienen nach 1989, die Liste ist lang. Peter Geist schrieb über Reimanns Poesie: »Er weiß die Bennschen Wallungswerte in Klangmagie und harten Fügungen ebenso für sich zu nutzen wie die Möglichkeiten der Bildparadoxa. Der dialektische Sprachwitz Brechts scheint durch.«

Nun wird der Dichter mit einer Werkausgabe zu Lebzeiten geehrt, die ersten 5 Bände sind in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung erschienen. Im Gespräch mit Patrick Beck gibt er Auskunft über sein Werk und liest Gedichte aus seinem umfangreichen Œuvre.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden.

Mit besten Empfehlungen,
Jörg Scholz-Nollau

-- 
Mo-Fr. 10-13 und 15-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Neue Lyrik: Flieg Taube flieg & Der Junge mit den Tauben

08 Sonntag Mai 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Poesie

≈ Ein Kommentar

Flieg Taube flieg
bring den Menschen
überall auf der Welt
Freude Farben die aus dem Rauch
aufsteigen
Schenk ihnen das Himmelblau
zurück
Lass sie mit deinen Schwingen
fliegen
und den Frieden siegen

LV
7.5.2022

Der Junge mit den Tauben

Er stand eine Zeitlang
wie ein Schatten
stumm beobachtend
hinter mir
mit verächtlicher oder gleichgültiger
Miene schien mir
als ich die Tauben fütterte

gleich wirft er einen Stein nach ihnen
verscheucht sie selbst hungrig
doch der Junge fragt in gebrochenem
Deutsch ob er die Tauben
mitfüttern darf

ich gebe ihm ein halbes Brötchen
es ist schon hart meine Knöchel blutig
als ich es durchbreche
vorsichtig gibt der Junge den Tauben die
Krumen
ich hab ihn nicht wiedergesehen

ich denke an die Menschen in Mariupol und
die anderen zerstörten ukrainischen Städte
in den Bildern liefen Tauben neben Wracks
von Panzern
Vögel sangen in den Bäumen zwischen
Häusertrümmern

Glasscherben liegen am steinigen Flussufer
wo die Wasservögel landen
Hundegebell Lachen fremde Sprachlaute
Grillgeruch und Flügelschlagen sich mischen

Tauben und Sperlinge schwirrend die
Brotkrumen aufpicken Kinder mittendurch
rennen mit Eis in den Händen
ein Junge tritt mit den Füßen
nach den Tauben
ein Mädchen tritt über die Krumen

die Tauben fliegen auf
über dem Wasser
in dem sich weiß gefiederte Wolken
spiegeln und der leere Steinstrand
im Abendlicht glänzend
zurückbleibt

LV
7.5.2022

Texte + Fotos: Lilli Vostry

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Lyrik-Anthologie „Weltbetrachter“

23 Samstag Apr 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Nichts ist wie es bleibt

Reichhaltig reizvolle Blicke auf die Gegenwart und das Menschsein in allen Facetten versammelt der Gedichtband „Weltbetrachter – Eine Anthologie aus Sachsen“ mit Lyrik von rund 100 sächsischen Autorinnen und Autoren. Ein ausdrucksvoller Spiegel der Zeit und eine Empfehlung zum heutigen Welttag des Buches.

Ein herausgerissenes Notizblatt mit noch freien Linien und Kästchen, angefüllt mit Zeichensymbolen wie Auge, Fußspuren, Rabe, ein aufgeklapptes Buch wie ein Zelt, aus dem Hände wie Flügel wachsen oder ein Schiff auf dem Meer, schmückt den Umschlag. Sie spielen mit der Fantasie des Betrachters und verwandeln sich in wortspielreiche Lyrik. Über 150 Gedichte von rund 100 sächsischen Autorinnen und Autoren versammelt das Buch „Weltbetrachter – Neue Lyrik. Eine Anthologie aus Sachsen“, herausgegeben von Róza Domascyna und Axel Helbig vom Sächsischen Literaturrat e.V. (267 S., 2020, poetenladen, Leipzig).

Darin finden sich vielfältige Blicke auf die Welt, ebenso viele Betrachtungs- und Ausdrucksweisen, unterschiedlich in ihrer Intensität, Tiefe und Sprachkraft. Eine große Bandbreite an lyrischen Spielarten und Inhalten, über Leben, Liebe, Tod und Menschsein, Natur und Sprache in allen Facetten, enthält dieser Gedichtband von klassisch gereimt bis experimentell. Prosagedichte in Sätzen, freie Verse mit eigenen Wortschöpfungen, konsequent kleingeschrieben, nüchtern sachlich, konkret oder assoziativ. Sie sind leise, sanft, zärtlich, rau oder zornig im Ton. Karg oder üppig, lustvoll, spöttisch, sinnlich oder melancholisch, bitter und komisch in ihrer Weltbetrachtung.

Die Herausgeber haben eine Auswahl aus 1 500 eingesandten Gedichten getroffen,  aus denen sich ein Spiegel der Zeit geformt hat, heißt es im Vorwort. Die Texte stehen in Kapiteln thematisch geordnet unter Überschriften wie „Flach in der Schrift liegt das Gedicht in dir“, „Nichts ist wie es bleibt“ und „Allein die Purpurfarbe weicht nicht aus“.
Das Schöne und Reizvolle an solch einer Lyriksammlung ist, man kann sich an einer zufällig aufgeschlagenen Seite von den Gedichten überraschen lassen, bleibt daran hängen, liest sich fest oder blättert weiter. Taucht in immer neue, andere Stimmungen und Welten ein, die einen verzaubern, erstaunen, rätseln, träumen und nachsinnen lassen.

Text + Foto (lv)

Mehr Text zum Gedichtband folgt.

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Neue Lyrik: Ohne Worte & Versteckspiel & Osterspaziergang

19 Dienstag Apr 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Poesie

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Ohne Worte

(Für V.)

Kein Wort
war die Verabredung
Keiner hat mich
vor Dir so gesehen

ich tanze vor der Leinwand
in meine Bilder manche in roten Farbtönen
von Dir aufgenommen
hinein

still versunkene Anblicke
entrückt verzückt
im Liegen Steigen Fallen Fliegen
im See mit Wasser spritzend
an Bäume gelehnt
mein schwarzfellig sternäugiges
Liebstes im Arm
und aufgerollt
am Boden gemeinsam

hüllenlos nah bei mir
lange nicht gesehen
staunend das alles bin ich
bewege ich mich mit ihnen

ich trage ein goldgelbes Kleid mit schmalen Trägern
rückenfrei
lasse die Schatten
abfallen
gehe neu auf mich zu

du stellst Dich vor die Bilder
wir gehen uns nah
siehst in mich hinein

du bist Nichttänzer sagst Du
doch dann lassen wir
uns doch tragen von der Musik
fröhlichen Akkordeon und flüsternden Geigenklängen
der Sprache der Bilder
ihrem schwebenden Zauber

LV
13.4.2022

Fotos (3) (VF) und (lv)

Versteckspiel

Das Gelbe vom Ei
die kleine Kugel
die immer wieder auf
und ab fiel
die getigerte Katze
liebte das Spiel
verschwand plötzlich

sie suchte sie überall
keiner sagte warm laut kalt
die getigerte konnte sich auch
unaufhörlich verstecken
die Tür stand offen
doch die zwei Katzentiere
wollten nicht hinaus
noch nicht

sie fand die gelbe Kugel
als sie noch einmal
in die Höhle des Kratzbaums
in die hinterste Ecke griff

lag sie wie von Zauberhand
hingelegt wieder da

LV
18.4.2022

Osterspaziergang

Die alte Weide trägt
wieder ihr Frühlingskleid
Sonne Wind und Wolken
im Wechsel
Vögel trällern emsig
eine Sirene entfernt sich
am Feiertag

Gänseblümchen und Löwenzahn
lächeln unverzagt
neben den schon wieder
fallenden Blütenblättern
der Winter fiel aus
dieses Jahr in der Stadt

die weißen Blütenflocken
auf der Baumwiese am Fluss
zittern in der Sonne
und fallen lautlos

abends scheint der Mond
voll und klar
wandert mit den Schatten
ein Kerzenlicht erhellt den Raum
am Morgen löst der Mond
sich auf in Licht

LV
18.4.2022

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Lesung: „Es fielen die schönen Bilder“ mit Utz Rachowski im Stadtmuseum & Erinnerung an den verstorbenen Dichter Thomas Rosenlöcher

16 Samstag Apr 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie

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Er ist keiner, der auf den Putz haut, nimmt aber auch kein Blatt vor den Mund: Der Dichter Utz Rachowski. Foto: Literaturforum Dresden

Ins Gefängnis wegen fünf Gedichten

Das Literaturforum Dresden e.V. lädt Freunde der Wortkunst ein zur nächsten Lesung am Dienstag, dem 19. April, 19.30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2. Utz Rachowski liest Erzählungen, Essays und Gedichte: „Es fielen die schönen Bilder“.

Utz Rachowski, geb. 1954 in Plauen/Vogtland – was für eine Biografie, was für ein literarisches Werk!
Mit siebzehn Jahren wird Utz Rachwoski wegen der Gründung eines Philosophieclubs von der Oberschule relegiert. Er findet Arbeit als  Bahnhofsarbeiter, Elektromonteur, dann Grundwehrdienst, Abitur. Ein kurzes Medizinstudium in Leipzig schliesst sich an. 1980 dann die Verurteilung zu 27 Monaten Gefängnis wegen fünf seiner Gedichte und Verbreitung verbotener Literatur (Wolf Biermann, Jürgen Fuchs, Reiner Kunze, Gerulf Pannach). Ausbürgerung aus der DDR im November 1980.

Das sind nur die äußeren Lebensdaten. Wenn man wissen will, was das alles wirklich bedeutet, muß man seine Bücher lesen. Aber Rachowski ist keiner, der auf den Putz haut, sondern ein leiser und intensiver Beobachter des Lebens. Kritisch gegenüber blindem Gehorsam, den es zu allen Zeiten gab und gibt.

Die Bundesrepublik kauft ihn frei, die Jahre in Westberlin und Göttingen waren nicht seine Wahl. 1992 geht er zurück in seine Heimatstadt, Reichenbach im Vogtland, wo er heute wieder lebt. Als freier Autor mit Nebenberufen.

Zahlreiche Bücher sind von Utz Rachowski erschienen: Namenlose (1993), Red’ mir nicht von Minnigerode (2006), Beide Sommer (2011), Miss Suki oder Amerika ist nicht weit! (2013, polnisch 2015), Die Dinge, die ich vergaß. Gedichte aus fünf Jahrzehnten (2018), Poesiealbum 339 (2018), Die Lichter, die wir selbst entzünden. Essays (2019), Unverschuldete Teilnahme (dt.-poln. 2021), Spaziergänge mit Miss Suki. Ein Poem (dt.-poln. 2021). Reiner-Kunze-Preis 2007. Nikolaus-Lenau-Preis 2014. Prosa-Preis der Society for Contemporary American Literature in German (USA 2017), Alfred-Müller-Felsenburg-Preis f. aufrechte Literatur (2020), Lisa-u.-Robert-Kahn-Lyrikpreis (USA 2021).

Jetzt gibt es ein neues Buch von ihm: den Gedichtband „Es fielen die schönen Bilder“.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.

Poesie-Lesung im Gedenken an Thomas Rosenlöcher

Leider ist der Dichter Thomas Rosenlöcher, der zu den bekanntesten aus Sachsen zählt, nach langer schwerer Krankheit kürzlich verstorben. Hier: https://www.youtube.com/watch?v=ICV3Ujay3yg sieht und hört man Ihn bei einer seiner letzten Lesungen (Beginn ab 11:06). Die letzten beiden Gedichte – fast prophetisch.

Text: Patrick Beck

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Neue Reihe „Sprachen machen Leute“: Lesung mit dem Lyriker José F.A. Oliver im Erich Kästner-Literaturhaus

30 Mittwoch Mär 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Poesie

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Wörter mit Weltbiss

Der aus Andalusien stammende Dichter José F.A. Oliver stellt  seinen aktuellen Gedichtband „wundgewähr“ bei einer Lesung (Moderation: Michael G. Fritz) am 6. April, um 19 Uhr im Erich Kästner-Literaturhaus Dresden, Antonstraße 1/Albertplatz vor. Voranmeldung wird empfohlen.

Die Reihe „Sprachen machen Leute“ startet am 6. April mit dem Lyriker José F. A. Oliver in das Veranstaltungsjahr 2022. Oliver, der „nomadische Heimatdichter“ (Ilija Trojanow), stellt seinen aktuellen Gedichtband „wundgewähr“ vor, in dem er wieder einmal seine Leichtigkeit im Umgang mit Sprache(n) unter Beweis stellt.

Der in Hausach (Schwarzwald) geborene Lyriker andalusischer Herkunft „begreift Lyrik als Seinsform und damit Literatur als grundlegend für die Existenz, weil sie es bei aller erzählerischer Stringenz ermöglicht, die poetische Vieldeutigkeit aufrecht zu erhalten und so das Nebeneinander von Sichtweisen bejaht“, wie Guy Helminger die Auszeichnung Olivers mit dem Heinrich-Böll-Preis 2021 begründete.
„Oliver hat sich einen Ernst zu eigen gemacht, dem oft ein Schalk im Nacken sitzt. Aber so wie die Narren in den Theaterstücken, die die eigentlich Klugen sind.“
Jürgen Brôcan, fixpoetry

José F. A. Oliver schreibt mit „messer & gabel & schere & licht“. Nach Belieben ist Oliver das Kind, das mit den Sprachen spielt. Er stibitzt sie, wie das Kind die ihm verwehrten Instrumente. Aber Oliver lässt die Sprachen nicht feiern, er gibt sich keinen  Sprachspielen hin, er macht aus ihnen lauter Spielsprachen. Bald humorvoll, bald zornig, auch ironisch, mitunter bitter und oft ohnmächtig, zuweilen mit »m:acht« und immer mit Bedacht verleiht er den Wörtern »weltbiss«, um »die welt mit sätzen zu verbessern« und in Gegenwart des Todes »die niederkunft der wundgewähr / aus welken & w:erden« zu verkünden.
(Matthes & Seitz)

José F. A. Oliver wurde 1961 in Hausach (Schwarzwald) geboren. Er ist Lyriker, Essayist, Veranstalter und literarischer Übersetzer. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, dem Basler Lyrikpreis und zuletzt mit dem Heinrich-Böll-Preis. 

Text: Florian Ernst

Das Erich Kästner Haus für Literatur e.V.
Villa Augustin
Antonstraße 1
01097 Dresden
Tel 0351 / 8045087

kontakt@kaestnerhaus-literatur.de
www.kaestnerhaus-literatur.de

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Neue Lyrik: Gedicht für Mutter Erde

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

≈ 2 Kommentare

Gedicht  für Mutter Erde

Ich bin eine Frau
trag ein Kleid
blau wie der Himmel
das meine Mutter
mir einst schenkte

ich bin ein Kind der Erde
(umbuchen! verlangt die Tastatur)
auf der ich wandle
wachse und
werde
was ich noch
nicht bin

sie trägt mich
ihre und unsere Wunden
sie liebt alle Menschen
doch die sich im Dunkeln
verschanzen
sehen nichts
mehr

Menschen fliehen
Soldaten wissen nicht
wofür sie kämpfen
und sterben

ihr Anführer sitzt
im Ural weit weg
von den Schützengräben

wilde Tiere jagen
nur wenn sie hungrig sind
ich wünschte mir
die wilden Tiere kämen
ihn zu vertreiben

und wünsche mir
einen Sternenregen
damit mehr Licht
werde auf der Erde

Lilli Vostry
8.3.2022

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Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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Top-Beiträge & Seiten

  • Eintauchen in fantastische Welten & Grusel mit Tiefgang: Der kleine Buchheim Verlag Grimma hat eine spannende und aufregende Nische gefunden
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  • Ausstellung "Moment mal!" - eine Werkschau von Werner Pinkert, 97 Jahre und der älteste lebende Dresdner Künstler, im Kulturrathaus
  • "Mein Freund, der Betrunkene Sachse" - ein Olaf Böhme Abend mit Thomas Kaufmann im Boulevardtheater
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse
  • Atelierbesuch bei Mandy Baldauf in Dresden-Altfranken
  • Ein besonderer Kulturort: Das Buch "Noteingang" aus dem NOTschriften-Verlag Radebeul erzählt seine Geschichte & einige Geschichten dieser Zeit
  • Kurzgeschichte: Die Frau an der Haltestelle
  • BilderAlbum: Zu Besuch bei dem Künstler Eckhard Kempin im Melli Beese-Haus in Dresden-Laubegast & Neue Ausstellung
  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"

Aktuelle Beiträge

  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse
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  • BilderAlbum: Die DNA des Ostens & viele weitere spannende Neuerscheinungen von Verlagen aus Mitteldeutschland
  • Leipziger Buchmesse: Literarische Vielfalt mit den Unabhängigen Verlagen & Lyrikpanorama zum Welttag der Poesie
  • Neue Lyrik zur Frühlingszeit: Fließen & Farblächeln
  • Neuer Besucherrekord bei der Blumenschau „Dresdner Frühling im Palais“ Großer Garten in Dresden

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