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Kategorien-Archiv: Poesie

Video

Video zur Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ in der Bücherei Großenhain

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Unterwegs

≈ 2 Kommentare

Hier eine Live-Aufnahme  –
Momente meiner Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ zusammen mit Gabriel Jagieniak am 12. Oktober 2021 in der Karl-Preusker-Bücherei in Großenhain.

Herzlichen Dank an Jens Reichel für das Video!

Viel Freude beim Anschauen.

Lilli Vostry

20211012_Lesung_LilliVostry_Grossenhain_Impressionen

20211012_Lesung_LilliVostry_Grossenhain_Impressionen

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Bücherherbst & Tag der offenen Tür in der Bücherei Großenhain

17 Sonntag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Literatur, Musik, Poesie, Projekte, Unterwegs

≈ 2 Kommentare


Die Dresdner Autorin Lilli Vostry lobte die Karl-Preusker-Bücherei als Schatzkästchen und wundervoll einladenden Ort. Foto: Kathrin Krüger

Bibliothek im poetischen Bücherherbst

Von Kathrin Krüger

Großenhain. Der Herbst ist wunderschön: mit bunten Blättern, einer tief stehenden Sonne und vielfältigen Kürbissen. Aber auch mit trüben Tagen und Scheibenkratzen am Morgen. Dann ist ein gutes Buch der richtige Helfer gegen Trübsinn und Herbstblues.

Die Karl-Preusker-Bücherei am Neumarkt hat dafür eine Vielzahl von Angeboten parat, und lädt zudem ein zum Verweilen, Schmökern und Kreativ sein. Denn es ist Bücherherbst. Und Museumsgeburtstag. Am Tag der Bibliotheken, am 24. Oktober, öffnet das Haus am Neumarkt von 14 bis 17 Uhr seine Türen. Es gibt Führungen durch die Bücherei, Preuskers Gute Stube und herbstliche Basteleien. Genau am 24. Oktober 1828 gründete Rentamtmann Karl Benjamin Preusker hier die erste deutsche Volksbücherei. Seit 1995 wird deshalb deutschlandweit der Tag der Bibliotheken gefeiert.

Der Bücherherbst ist tatsächlich schon in vollem Gange. Einige Lesungen fanden bereits statt. Besondere Resonanz fand die Gedicht-Lesung „Poesie und Musik“ mit den Dresdnern Lilli Vostry und Gabriel Jagieniak. Die Lyrikerin und der Musiker bescherten etwa 20 Zuhörern einen entspannten, beschwingten Abend mit stimmungsvoller Poesie und emotionalen Klängen. „Dieses Haus ist ein Schatz für die Stadt, es ist alles so liebevoll gestaltet und einladend“, lobte die Autorin den Veranstaltungssaal. Selbst in Dresden gäbe es kaum solche bezaubernden Orte und damit genau das passende Ambiente für die Premiere der Gedicht-Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“.

Auch zur Einkaufsnacht mit Feuerzauber am 5. November von 18 bis 20 Uhr kann man einen Blick in die Bibliothek werfen und sich die Ausstellung „Naturblicke“ von Petra Rothe ansehen, die schon zur Poesie-Lesung eine passende Kulisse abgab. Lese-Ecken laden zum Schmökern ein, für Kinder gibt es kleine Kreativbasteleien. Preuskers Gute Stube ist wieder geöffnet, in der es um 19 Uhr eine Führung gibt. Bereits um 18 Uhr wird eine Vorleserunde für Klein und Groß mit „Geschichten aus dem Bücherschatz der Karl-Preusker-Bücherei“ geboten.

Wer selbst schreiberisch tätig sein möchte, um damit vielleicht dem Herbst und Winter schöne Seiten abzugewinnen, kann am 21. Oktober zur Schreibwerkstatt des Kulturraums in die Bücherei kommen. 15 bis 17 Uhr werden Schüler und Jugendliche, 17 bis 20 Uhr Erwachsene von der neuen Werkstattleiterin Sarah Rehm begleitet.

(Dieser Beitrag mit Foto erschien am 16.10.2021 in der Sächsischen Zeitung, Lokalausgabe Großenhain.)

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Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ in der Karl-Preusker-Bücherei Großenhain & ein neues Gedicht „LachAlarm“

16 Samstag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Unterwegs

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Bezaubernder Leseort: Ein Raum voller Blumen, Bilder und Bücher. Ein Gedicht von mir auf der Staffelei. Fantasie beflügelnd und herzerwärmend. Einen schöneren Ort konnte es kaum geben für meine neue Gedicht-Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“ zusammen mit Musiker Gabriel Jagieniak am 12. Oktober in der Karl-Preusker-Bücherei in Großenhain. Die Freude war auf beiden Seiten groß. Mein Apfelkuchen kam auch gut an. Herzlichen Dank der rührigen Bibliotheksleiterin Frau Schäfer und ihren Mitarbeiterinnen und Kathrin Krüger fürs Vermitteln an diesen besonderen Kultur- und Erlebnisort. Ich habe bisher nichts Vergleichbares in Dresden gefunden. Wir kommen gern wieder. Veranstaltungen unter: http://www.buecherei-grossenhain.de
Foto: Kathrin Krüger

LachAlarm

(Für G.)

Der Weg ins Leben
führt durchs Nasenloch
ich teste mich frei
du stehst mir bei
die Autos rollen an uns
vorbei

mein Stäbchen kreist
kitzelt kichere
banges Beben
der Strich zeigt nach oben
zum hohen C

nichts hält mich
mehr auf
negativ heißt die neue
Zauberformel
die Türen öffnet

meine Laune steigt und steigt
vor lauter Negativsein
lache ich
bis die Tränen kommen

Sonne und Regen wechseln
sich ab auf der Fahrt
hinter dunklen Wolken
schaut ein Regenbogen hervor

wo sind wir eigentlich
fragst du
der Glanz vergangener Tage
liegt auf den verfallenen Villen
aus Sandstein die Jalousien springen
fast aus den Fenstern
keiner entwirrt die Streben

der hehre oder die geballte Faust
springt uns aus einem Optikerladen an
wir suchen in der kleinen Stadt
die Bücherei
fragen einen Mann nach dem Weg
der staunt dass wir es hier ganz schön finden:
Wieso?!

die Steinsonne mit den wallenden Strahlen
auf der Hausfassade der Bücherei
lacht uns an wie die Mitarbeiterinnen
aus den Fenstern ansteckendes Lachen
aus frohen Herzen
der Zauber endloser Anfänge findet neue Nahrung
an einem zauberhaften Ort

ich vergesse die Zeit tauche ein
in nahe und ferne Wort- und Klanglandschaften
am Meer auf der Steilküste
und am Möwenstrand
wiege mit dem Akkordeon
dem keck tönenden Saxofon
träume mich fort mit den erdig tiefen geheimnisvoll
knarrenden knisternden schamanenhaften Gesängen
lustigen Vogellauten und hohen hellen Tönen
in eine andere Zeit

auf dem Rückweg steht der Mond rotorange
tief am Horizont
Nebel steigen aus den dunklen Wiesen
traumversunken
lächle still in mich hinein

neben mir im Auto sitzt ein Clown
der den versteckten Schelm in mir
wachkitzelt

Lilli Vostry
15.10.2021

Fotos (lv)

Wie aus einem Märchenbuch entstiegen: Das heutige Büchereigebäude mit erhaltener gotischer Klosterruine und Lesegarten mit Sonnenblumen, Küchen- und Heilkräutern wie im Mittelalter. Die rührige Bibliotheksleiterin Kathrin Schäfer führt im Sinne des Bibliotheksgründers Karl Preusker, an den im historischen Gebäudeteil eine Ausstellung erinnert, die Idee kultureller Bildung für alle mit vielen Angeboten für kleine und große Leser weiter.

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Buchvorstellung & Gespräch mit Lutz Rathenow in der Buchhandlung LeseZeichen

05 Dienstag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Ein Schlitten mit zu viel Schnee

Eine Buchvorstellung aus dem neuen Gedichtband von Lutz Rathenow und Gespräch mit dem Lyriker ist am 6. Oktober, 20 Uhr in der Buchhandlung LeseZeichen, Priessnitzstraße 56 in Dresden zu erleben.

Im Gespräch mit Klaus Michael von der Sächsischen Akademie der Künste, der dieses Jahr ein Poesiealbum mit Gedichten Lutz Rathenows herausbringt, wird der Lebens- und Schaffensweg von Lutz Rathenow Thema sein. Seine Erfahrungen in Dresden, wo er von 2011 bis 2021 das Amt des Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen innehatte, werden genauso zur Sprache kommen wie sein Leben als Autor einiger vielbeachteter Prosa- und Gedichtbände.

Die Lesung wird gefördert von der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Ort der Veranstaltung: KULTURSCHLOSSEREI Bischofsweg 31 (wenige Schritte von der Buchhandlung entfernt)

UNSCHAUBAR

Am Anfang war das Bild
an der Höhlenwand. Wieso
riecht Tinte blau, herbblau.
Hinwegschreiben,
der fliegende Teppich
aus Sätzen, die klingen
und springen: Schweben
und leben, weiter die Höhle
mit Wänden aus Glas.

Lutz Rathenow: Ein Schlitten mit viel zu viel Schnee, Gedichte mit 5 Zeichnungen von Daniel Ableev

Bitte  beachten, dass für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen z. Zt. die 3-G-Regel gilt (Getestet, Geimpft, Genesen)

Und ganz frisch im Literaturnetz:

https://literaturnetz-dresden.de/weiterlesen/die-fuenf-fragen-an-lutz-rathenow/

Text: Jörg Scholz-Nollau

-- 
Mo-Fr. 10-13 und 15-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Poesie & Musik: „Vom Zauber endloser Anfänge“ zu erleben in der Karl-Preusker-Bücherei Großenhain

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Unterwegs

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Mit viel Wortlust & Musizierfreude kommt die neue Gedicht-Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ mit Lilli Vostry, Autorin und Gabriel Jagieniak, Musiker, auf die Bühne. Zauberhaftes, abwechselnd fröhlich beschwingtes und leise, sehnsuchtsvolles Akkordeonspiel und lebhafte, helle, dunkle, zarte und raue Saxofonklänge begleiten und mischen sich mit bilderreicher Poesie und erzählender Lyrik über die Wandlungen im Leben und den Zauber des Augenblicks. Herzlichen Dank an Galeristin Janett Noack, die uns den Probenraum in ihrer Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden zur Verfügung stellte und die Fotos aufnahm! Im Hintergrund Malerei von Helena Zubler in der derzeitigen Ausstellung „Sweet Spot“ (noch bis 20.11.2021)

Wort- und Klangzauber in der  Bücherei Großenhain

Mit der Premiere der Gedicht-Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ sind Lilli Vostry, Autorin und Gabriel Jagieniak, Musiker, am 12. Oktober, 19 Uhr in der Karl-Preusker-Bücherei Großenhain zu Gast.

Die Strandtasche flüstert was vom Meer, das unendlich weit erscheint. Fast allein am windzerzausten Strand mit den kreisenden, kreischenden und immer hungrigen Möwen, ist alles anders als sonst. Erinnerungen steigen auf an vertraute Orte, an Verlorenes, Liebgewordenes und das Meer kommt mit an den neuen Ort, wo die Zeit stehen geblieben scheint und wunderbare neue Entdeckungen warten.

Poesie und Musik lassen sich mitreißen vom Spiel der Wellen mit dem Wind, bewegen und davon tragen vom „Zauber endloser Anfänge“. So heißt die neue Gedicht-Lesung mit Musik, mit der Lilli Vostry, Autorin und Lyrikerin und Gabriel Jagieniak, Musiker (Akkordeon, Saxofon), am 12. Oktober, 19 Uhr in der Karl-Preusker-Bücherei in Großenhain zu Gast sind. Es ist die erste deutsche Volksbücherei, gegründet 1828.

Sie trägt den Namen ihres Gründers, auf dessen Spuren die Besucher im historischen Preusker-Zimmer ebenso wie im Lesegarten wandeln, verweilen und natürlich ausgiebig in Büchern blättern können. Auf dem Programm der Erlebnis-Bücherei stehen Führungen, Lesenächte für kleine Geschichtenlauscher, Buchvorstellungen, Autorenlesungen, Ausstellungen und Jahreszeitenfeste mit Spiel- und Bastelangeboten.
(www.buecherei-grossenhain.de )

Der Libèrtango von Astor Piazolla eröffnet die Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“. In den Gedichten geht es um Natur und Zwischenmenschliches, um die Veränderungen und Wandlungen im Leben und den Zauber des Augenblicks und Neubeginnens. Sie erzählen von „Bildern im Kopf“, vom „Garten Eden“, kleinen Faltern, ungestümen Katzen, wildem Mohn und einem seltsamen Hörnertier.

Lilli Vostry lebt und arbeitet als freie Journalistin, u.a. auch für die Sächsische Zeitung, in Dresden und schreibt seit zehn Jahren Lyrik. Sie hat bereits vier BilderGedichtKalender mit verschiedenen Künstlern im Zeitraum von 2013 bis `016 veröffentlicht. Zu hören in diesem Programm sind frühe und neue Gedichte und Texte, auch zum Leben in Corona-Zeiten.

Gabriel Jagieniak (soundcloud.com/gabriel-jagieniak) bewegt mit seinem virtuosen Akkordeonspiel, mit und ohne Gesang, bekannten Melodien und eigenen Kompositionen, auf humorvolle Weise frei vorgetragen, immer wieder das Publikum. Aktuelle Bandprojekte von ihm sind ein Trio „Gamaleon“ sowie ein Duett „Solna“, welches mit Lina Tayem an der Klarinette vorwiegend Klezmer, klassische Musik und osteuropäische Folkore interpretiert.

Na, neugierig geworden?

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Gern zeigen wir dieses Poesie-Programm mit Musik an weiteren Aufführungsorten in und außerhalb von Dresden und der Region.

Herzliche Grüße

Lilli Vostry & Gabriel Jagieniak

Text + Fotos (2) (lv)


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Lesung „Seezeichen“ mit Holger Teschke im Stadtmuseum Dresden

14 Dienstag Sept 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Eng verbunden mit dem Meer. Als Maschinist auf Fischereikuttern unterwegs und als Regisseur und Regielehrer weitgereist in die USA, nach Australien und Südostasien. Foto: Veranstalter

Gedichte über die Ostee, Heringe und Cape Cod

Zur einer Lesung mit dem Lyriker Holger Teschke lädt das Literaturforum Dresden e.V.  am Mittwoch, 15. September 2021, 19.30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum,  Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2 ein.

Holger Teschke liest Gedichte aus „Seezeichen“ und anderes aus „Mein Cape Cod“, „Rügen und Hiddensee“ sowie „Heringe“

„Mein Hass läuft ins Leere Meine Feinde
Sind freundliche Angestellte Die nach Vorschrift arbeiten
Wie immer in Deutschland Der Dienstweg geht über Gräber“
 
„Das Rauschen der See und der Felder am Morgen
Der Schrei der Kraniche über dem Strom
Kirchenglocken und das Flüstern im Reed
Der Schrei am Kreuz in der kleinen Kapelle von Waase“

Holger Teschke, geboren 1958 in Bergen auf Rügen, fuhr als Maschinist auf Fischereikuttern zur See, bevor er Schauspielregie in Berlin studierte, wo er anschließend als Dramaturg und Autor arbeitete. Von 2000 bis 2010 war er als Regisseur und Regielehrer in den USA, Australien und Südostasien unterwegs, seit 2010 ist er Dozent für Theatergeschichte und Dramaturgie. In der Reihe Naturkunden erschien von ihm der Band „Heringe“ (2014) und zuletzt das Buch „Mein Cape Cod“ (mare Verlag, 2015) und der Gedichtband „Seezeichen“ (Rugerup, 2018).

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Text: Patrick Beck

Zur Einstimmung auf die Lesung

Ein Hörspiel von Holger Teschke, welches er zum Hundertsten von Patricia Highsmith geschrieben hat, als Podcast des DLF verfügbar. Hier für alle, die sich auf Teschkes Lesung am Mittwoch im Stadtmuseum einstimmen möchten, der Link zu seinem „Requiem für eine Katze“. Ein Tipp von Volker Sielaff, Autor.

Der Hörspiel-Link:

https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm%3Aaudio_id=894491&fbclid=IwAR26Y7jreFXuLUGCgZ1HSB1H5RWM-rl87daSviNLJJv2YPPZAdK16pr1Ogk

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„Weltenwanderer“: Spätsommerlesung mit Joachim Sartorius in der Buchhandlung „LeseZeichen“

07 Dienstag Sept 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Die Nacht wäscht das Meer.

Am Morgen ist das Wasser neu.

Auf der Netzhaut wird Licht

mit Gischt bezahlt.

„Wohin mit den Augen“

Eine Spätsommerlesung – Open Air (bei Regen im Laden) aus dem gleichnamigen, neuen Lyrikband von Joachim Sartorius gibt es am 8. September, um 20 Uhr im Garten der Buchhandlung „LeseZeichen“, Prießnitzstraße 56 in Dresden. Eintritt frei.

Joachim Sartorius liest aus seinem neuen Gedichtband und spricht mit Volker Sielaff über mittelmeerische Städte, weiße Katzen und den Süden im Gedicht.

Als Orhan Pamuk 2005 – ein Jahr vor dem Literaturnobelpreis – in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandles entgegen nahm, hielt er die Laudatio: Joachim Sartorius. Fast die Hälfte seines Lebens hat der Dichter, Herausgeber, Übersetzer und Kulturmanager Sartorius im Ausland verbracht: in Nordafrika, Istanbul, Zypern.

In Tunis ist er aufgewachsen und zur Schule gegangen, in Berlin war er von 2001 – 2011 Intendant des größte Kulturfestivals des Landes, der Berliner Festspiele. Dazwischen liegt mehr als ein Leben.

In seinem neuen Buch Wohin mit den Augen, einer Art lyrischen Lebensreise, erweckt Joachim Sartorius unermüdlich die Schönheit der Welt im Wort zu neuem Leben. Diese Gedichte handeln von Ruinenstädten, dem Bauchtanz, der Nymphe Aretusa, Eidechsen und Friseuren. Sie sind mittelmeerische Meditationen, getragen von einer großen Sinnlichkeit des Blicks. Sartorius ist – der vieldeutige Titel seines aktuellen Buches verrät es – ein Augenmensch: »Damals hatte ich Zeit, die Dinge herbeizusehnen.«

https://literaturnetz-dresden.de/veranstaltungen/joachim-sartorius-wohin-mit-den-augen/

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Palais.Poesie mit Lesung & Performance beim Palais Sommer & Deutsch-arabischer Lyrik-Salon im Landhaus Dresden

11 Mittwoch Aug 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte

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Zauberhafte Kulisse beim Palais Sommer: Heute am 11. August, ab 19.30 Uhr gehört die Bühne der Poesie. Foto: Lilli Vostry

Poetisches Sommervergnügen

Der kommende Mittwochabend steht im Zeichen der Palais.Poesie. Die Veranstaltung ist der 100. Ausgabe von „Ostragehege – Zeitschrift für Literatur und Kunst” gewidmet, zu der der Palais Sommer und das Literaturforum Dresden herzlich gratulieren.

„Ostragehege“ – das ist eine Melange von wunderbaren Gedichten, faszinierenden Interviews, präzisen Porträts und Beiträgen zur Bildenden Kunst (im aktuellen Heft: Peter Graf). Mit jeder Ausgabe seit 1994 probt die Redaktion den Brückenschlag zwischen west- und osteuropäischen Literaturtraditionen. Viel literarische und künstlerische Prominenz ist an diesem Abend auf und um die Palaissommer-Bühne zu erwarten. Nach der Lesung bietet die Wiese vorm Palais Raum für Begegnungen, Gespräche und: es darf gefeiert werden!

Die Lesung: Büchnerpreisträger Marcel Beyer wird dem Klassiker unter den deutschen Literaturzeitschriften den roten Teppich ausrollen und die Laudatio halten. Außerdem gratulieren und lesen auf der Open-Air-Bühne des Palais Sommer in diesem Jahr Kathrin Schmidt, Patrick Wilden, Patrick Beck und Volker Sielaff. Moderation: Axel Helbig (Ostragehege). Die Palais.Poesie ist ein poetisches Sommervergnügen aus Lesung und Performance, bei dem namhafte Dichter und Dichterinnen dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörenden im Park des Japanischen Palais ihre Gedichte vortragen. In den Pausen erklingt Live-Musik von Christian Retzke alias Krischan (electronics).

https://palaissommer.de/programm/palais-poesie/

11.08.2021
ab 19:30 Uhr

Ort
Park Japanisches Palais
Palaisplatz 11, 01097 Dresden

Eintritt frei!

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Der deutsch-arabische Lyrik-Salon

Eine Begegnung der Kulturen, veranstaltet vom Literaturforum Dresden e.V. am 20. August, um 19 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Straße 2.

Diesmal  lesen: Undine Materni, Hedil Al Rachid, Angela Lohausen, Fouad EL-Auwad, Jürgen Nendza, Paul-Henri Campbell, Christoph Leisten, Anton G. Leitner, Volker Sielaff und Patrick Beck. Saz: Razgar Karim.

Verständigung und Versöhnung werden in einer Welt zunehmender Konfrontation immer wichtiger. Aufgrund ihrer Universalität und der Sinnlichkeit ihrer Metaphern ist die Sprache der Poesie in der Lage, einen lebendigen Dialog zwischen den Kulturen zu stiften. Der von dem deutschsprachigen, aus Syrien stammenden Dichter und bildenden Künstler Fouad EL-Auwad ins Leben gerufene und von ihm seit 2005 jährlich organisierte deutsch-arabische Lyrik-Salon soll ein Beispiel dafür sein. Er schafft Jahr für Jahr für die Möglichkeit, dass sich die Kulturen auf literarischer Ebene begegnen und eine neue Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Welt bauen. Jetzt kommt der deutsch-arabische Lyrik-Salon zum bereits dritten Mal nach Dresden.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden und dem Deutsch-arabischen Lyriksalon.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Text: Patrick Beck

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BilderAlbum: Der SchaubudenSommer lässt Träume & Fantasie & Lebenslust hochleben erstmals auf der Hauptstraße

04 Mittwoch Aug 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Theater

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Aberwitzig-komische Manöver vorm Goldenen Reiter: der Platz wird zum Rollfeld, wo eine verhinderte Flugstaffel alles unternimmt, um dennoch zu fliegen.


Die wunderbaren Traumtänzer haben die Künstler Muriel Cornejo und César Olhagaray geschaffen.

Spontan-verrückte Einfälle & komische Akrobatik: Sara Ski & Chris Lynam aus Großbritannien als Fani & Wili.

Fantasievolle Kunst im öffentlichen Raum: Aus recycelten Materialien gestalten die Künstler „HRB+C“ Skulpturen, Bühnen im Open-Air-Stil, Bilder und Schriftzüge auf Haus- und Leinwänden, holen die Kunst ins Freie und zaubern damit ein Lächeln ins Gesicht.

Lustiger Boxkampf gegen „Dicke Luft“! Dazu lädt mit seiner witzigen Installation, bestehend aus drei luftigen Schlauchwesen, der Aktionskünstler Jim Whiting die Zuschauer ein.

Umwerfend komisch: Als „lebendes Spielzeug“ und menschliches Stehaufmännchen kommt Monsieur Culbuto auf der Suche nach Spielgefährten angefahren auf einem Wagen, die Hauptstraße entlang.

Luftige Harlekine, Traumgestalten, Fliegerparade und Stehaufmännchen

Der SchaubudenSommer ist aus der Neustadt auf die Hauptstraße umgezogen, erfreut, verblüfft und begeistert Stammbesucher und zufällige Besucher. Und zeigt eindrucksvoll, dass im freien Raum noch viel mehr möglich ist. Gespielt wird noch bis 5. August ab 14.30 bis 22 Uhr.

Wundersame Traumgestalten schweben, tanzen, springen hoch über den Bäumen der Hauptstraße. Vor dem Goldenen Reiter hält ein Mann auf einem Gerüst zwei Stöcke in die Luft. Als wolle er Zeichen geben, manövrieren, gar die schweren Regenwolken am Himmel vertreiben oder die Zuschauermenge dirigieren?! Die Stöcke tauscht er gegen einen Stuhl in der Hand. Will er etwa August den Starken von seinem Sockel drängen. Ungerührt geht ein Mann an der Bühne vorbei, der Galerist Holger John. Ringsum stehen die Zuschauer, kleine und große, mit Regencapes, Regenschirmen und verfolgen amüsiert und gebannt das verrückt skurrile Geschehen der drei Männer auf der regennassen Bühne, die hin und her rennen, einen Mann auf einem rollenden Karren an einem Seil im Kreis ziehen, Luftsprünge mit dem Seil vollführen… Das ist ebenso lustig wie rätselhaft, vieldeutig. Ein Blick in den Programmflyer verrät, dass es sich um eine verhinderte Flugstaffel aus Kanada handelt, die aufgrund von Budgetkürzungen ohne Flugzeuge dasteht. Entschlossen versuchen die Piloten dennoch um jeden Preis zu fliegen und setzen ihr striktes Training am Boden fort.

Corpus heißt diese Komikertruppe aus Kanada und ihre Aufführung „A Flock of Flyers“. An ihrer aberwitzigen Fliegerparade und den anderen fröhlich bunten Darbietungen dieses Internationalen Sommerfestivals für Theater, Vergnügen und Musik hätte gewiss auch der für seine leidenschaftliche Kunstliebe berühmte August der Starke seine helle Freude. Der SchaubudenSommer ist weg von der Scheune in der Dresdner Neustadt auf die Straße gezogen, genauer auf die Hauptstraße. Und es bekommt ihm sichtlich gut.

Noch überraschender und unberechenbarer als der SchaubudenSommer ist nur das Wetter mit seinem ständigen Pendeln zwischen Sonne und kräftigen Regenschauern.
So blieb es an manchen Spielflächen leer gestern abend zum Auftakt des Programms, das jetzt als Festival für Straßentheater und Urban Art weitermacht.

Komödianten, Clowns, Artisten, Musiker und Tänzer unterhalten, verblüffen und erfreuen ihr Publikum zwischen 14.30 und 22 Uhr noch bis 5. August. Und einem fröhlichbunten Sommercarneval, „Hochsommerausbruch“ für die ganze Familie mit Frau Hochsommer, Glücksfee, dem Theater Schreiber & Post, feuriger Musik mit Fanfara Kalashnikov, Cie. Freaks & Fremde und den Elbstelzen als krönendes Finale am Donnerstag (5.8., Treffpunkt: 16 Uhr vor der Dreikönigskirche).

Mit spontan-verrückten Einfällen wie Begriffe raten, wie sagt man hier und da, wortspielerisch abwandeln, artistischer Comedy mit viel Bewegung und Spiel mit den Zuschauern, begeistert das Duo Sara Ski & Chris Lyman aus Großbritannien auf der Hauptstraße. Als Clown mit wildwirbeligem Haar im feinen Anzug gibt er gern großspurig den Ton an, verlangt volle Aufmerksamkeit von den Zuschauern („Wo gehst Du hin?!“, will er wissen und macht eine Geste als wolle er samt Publikum mitkommen, als ich ein paar Schritte weitergehe…) Seine Mitspielerin in pinkfarbenem Kleid steht brav die Hände gesenkt und über sich selbst grinsend am Rand. Bis zu ihrem großen Auftritt. Sie kann nicht nur gleichzeitig jonglieren und außerordentlich gut Akkordeon spielen. Sondern sie balanciert mit dem Gesicht auch noch kleine Gläser auf Tabletts, nicht ohne sich vorher allein Wein einzuschänken, eine Treppe hochgehend. Selbst ist die Frau!

Luftige Schlauchwesen, mit denen die Zuschauer sich lustig entspannende Boxkämpfe gegen „Dicke Luft“ liefern können, hat der Aktionskünstler Jim Whiting, der aus England stammt und in Leipzig wohnt, mitgebracht zum SchaubudenSommer. Gleich drei aufblasbare Schlauchmänner und Lufttänzer stehen, vis a vis zu einer schwebenden Traumtänzerin, bereit. Die laut pfeifenden Geräusche beim Bewegen der luftigen Gesellen hat er schon entfernt, nachdem ein Anwohner ihn freundlich darauf aufmerksam machte. Die fröhliche Luftverwirbelung macht dennoch viel Spaß. „Die Kinder waren mutig“, sagt Whiting und lächelt. Sie stellten sich sofort den dicke Luft verbreitenden Wesen. Sein Schaffensort „Bimbotown“ ist leider geschlossen, nachdem die alte Fabrikhalle saniert wurde. Er ist auf der Suche nach einem neuen Ort für seine witzig-verrückten und fantasievollen, mechanischen Apparate und Installationen. Vielleicht kann ihm jemand helfen, ein neues Domizil in Dresden oder Umgebung zu finden. Seine Erfindungen sind einzigartig, originell, lösen Lachen und Denkanstöße aus.

Umwerfend komisch der Auftritt der Cie. Dynamogène aus Frankreich. Als „lebendes Spielzeug“ und menschliches Stehaufmännchen kommt „Monsieur Culbuto“ auf einem Wagen angefahren, hier und da abgestellt von einem Lieferboten. Die kugelrunde Gestalt, 320 Kilo schwer, trägt ein braunes Gewand und eine Kappe wie ein Pilot. Er wartet darauf, dass jemand mit ihm spielt. Ist jemand gefunden, bewegt er sich, dreht, wippt, walzt und kugelt sich nach allen Seiten, verbeugt sich, fällt vornüber und bleibt liegen bis ihm jemand aufhilft. Das ist ungeheuer witzig und anrührend anzuschauen. Und man staunt wie der Kugelmann es schafft, derart beweglich zu sein, immer wieder aufzustehen und die Balance zu halten. D i e Entdeckung des diesjährigen SchaubudenSommers.

Fazit zum neuen Spielort und dem neuen Festival für Straßentheater

Beim SchaubudenSommer im Freien können alle, vom Rollstuhlfahrer bis zum Kleinkind im Wagen, zuschauen. Das ging in den Buden und im Scheune-Saal mit der hohen Metalltreppe nicht. Draußen ist außerdem noch viel mehr möglich, wie die neuen Performances etwa mit dem Kugelmann zeigen, die viel Platz und festen Boden brauchen und die Interaktion mit dem Publikum. Hier steht das Erlebnis im Vordergrund. Zufällige Passanten sehen die Menschentraube und bleiben stehen, werden angezogen vom Geschehen. Was im Scheunegelände so nicht ging. Die Kulisse dort wurde in den letzten Jahren immer mehr ein Treffpunkt für die Szene in der Neustadt, rings um die Buden und Zelte war der Platz immer voll, standen und saßen die Leute mit Getränk in der Hand. Der Lärmpegel war dementsprechend und teils verstand man im Trubel vor den Buden gar nicht mehr die Künstler drinnen. Das ist zum Glück auf der Hauptstraße anders. Dort verteilen sich die Spielorte mehr, man wandelt neugierig umher, die schöne Baum-Allee entlang. Natur und Kunst spielen wunderbar zusammen. Bäume, Wiese und bunte Blumenrabatten, Springbrunnen nebst Bänken sorgen für zusätzlichen Genuss, Freude, Muße, Innehalten und werden Teil der Inszenierung ohne zu sehr einzugreifen.

In den angrenzenden Lokalen mit Außenplätzen sitzen die Leute weiter bei Speis und Trank, können nebenbei einen Blick auf die Komödianten und Performances erhaschen und bekommen vielleicht auch Lust mehr zu sehen. Der SchaubudenSommer mit seinem besonderen Flair ist jedenfalls eine Bereicherung der Kulturlandschaft dieser Stadt, nicht mehr wegzudenken und passt gut auf die Hauptstraße. Das macht neugierig und Lust auf mehr solche neue Spielformen und Künstler, die gemeinsam mit dem Publikum agieren und lebendig Kunst dorthin bringen wo sie hingehört, zu den Menschen. Glückwunsch den Veranstaltern zu dieser Neuauflage des SchaubudenSommers!

Der Eintritt ist frei. Für das weitere Gedeihen dieses Festivals sind natürlich Spenden nach den Shows und auch danach weiterhin von Besuchern und Unterstützern jederzeit willkommen.

Text + Fotos (lv)

http://www.schaubudensommer.de

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Der SchaubudenSommer zieht auf die Hauptstraße

02 Montag Aug 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz

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Fröhlich bunt, unbeschwert, schwebend wie gewohnt, an neuem Ort auf der Hauptstraße, öffnet der SchaubudenSommer morgen. Bild: Verantalter

Der SchaubudenSommer wird zum Festival des Straßentheaters

Die Hauptstraße verwandelt sich vom 3. bis 5. Augst zwischen 14 und 22 Uhr in ein lebendiges Kunstwerk mit Carneval zum Goldenen Klabauter.

Der SchaubudenSommer zieht auf die Straße. Raus aus den engen Buden, Zelten und Containern an die frische Sommerluft. Kein Schlangestehen und kein Gedränge mehr auf dem Platz hinter dem Kulturzentrum Scheune in der Neustadt, wo 22 Jahre lang das Zuhause des Internationalen Festivals für Theater, Musik und Vergnügen war. Letztes Jahr fiel der SchaubudenSommer coronabedingt aus.

Das besondere Flair bleibt jedoch erhalten. Bunt, fantasievoll, fröhlich, wagemutig und experimentell soll es weiterhin zugehen: Mit dem Umzug der Komödianten, Performer, Tänzer und Musiker auf die Bummelmeile am Goldenen Reiter verwandelt diese sich drei Tage lang, vom 3. bis 5. August jeweils zwischen 14 und 22 Uhr in ein lebendiges Kunstwerk. Bis zu zehn Companies und Einzelkünstler treten an verschiedenen Punkten der Hauptstraße auf. Kein Grund zur Wehmut. „Es ist großartig, ein neues Festival zu kreiern“, sagt Helmut Raeder, der künstlerische Leiter des SchaubudenSommers.

Mit der diesjährigen Ausgabe soll ein überregional strahlendes Festival des Straßentheaters, der Straßenmusik und der Urban Art geschaffen werden, das kein einjähriges Pflänzchen bleiben soll. Das Publikum darf sich auf „außergewöhnliche Erlebnisse in komprimierter Zeit und maximaler Intensität freuen“, so Raeder. Die Zuschauer können gezielt kommen, aber auch flanieren, stehen bleiben und sich treiben lassen. Das Festival wird tatkräftig unterstützt von seinen Kooperationspartnern, dem Societaetstheater und dem Abenteuerspielplatz Eselnest des Spielprojekt e.V. Dieser gestaltet am Donnerstag einen Sommercarneval für die ganze Familie mit einem bunten Schwarm kleiner und großer Fische, glücklichen Eseln, feuriger Musik von Fanfara Kalashnikov und Straßentheater von der „Kirche der Drei Weisen Bademeister“ bis zum „Goldenen Klabauter“.

Als weitere Attraktion des SchaubudenSommers kommt der durch seine witzig-verrückten Installationen bekannte Aktionskünstler Jim Whiting, der aus England stammt und in Leipzig seinen Schaffensort in der „Bimbotown“ hat. Seine neueste mechanische Erfindung steht unter dem Motto: „Kämpfen gegen die dicke Luft!“ Alle sind ermutigt, sich den bösen Wesen zu stellen, die aus Polymeren, Kleidung und Wind gewachsen sind. Ein Boxkampf, der für viel heitere Luftverwirbelung sorgt. Die „JuWie Dance Company“ aus Dresden zeigt ihr neues Tanzstück “Thisplay. MenschMaschineZukunft“ und Florian Mayer ist als virtuos temperamentvoller Teufelsgeiger „Mein Paganini“ zu erleben. Nach den Shows wird Geld im Zylinder, Strohhut und Basecap eingesammelt, das dem Festival zugute kommt. Außerdem kann man dieses mit einer Spendenkampagne unter ww.betterplace.org/de/projects/96378 unterstützen. Für Speis und Trank sorgen die ansässigen Gastronomen auf der Hauptstraße. Das Team des SchaubudenSommer hofft auf regen Zuspruch. „Wir bleiben mit dem Festival erst mal auf der Hauptstraße“, so Raeder.

Text (lv)

Das vollständige Programm steht unter http://www.schaubudensommer.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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