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Kategorien-Archiv: Poesie

21. Scheune-Schaubuden-Sommer: ein Kosmos aus Kleinkunst & Poesie lockt wieder

11 Mittwoch Jul 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Tanz, Theater

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Foto: Lilli Vostry

Bühne frei für neuen Budenzauber!

Der XXI. Scheune Schaubudensommer  – Internationales Festival für Theater, Vergnügen und Musik lädt mit prallem kunterbunten Programm wieder zum Wandeln, Wundern und Genießen vom 12. bis 22. Juli auf dem Platz hinter dem Kulturzentrum Scheune auf der Alaunstraße in der Dresdner Neustadt. 

Es ist wieder soweit: der 21. Scheune Schaubudensommer steht auf dem 10-Meter-Turm und ist bereit mit vierfachem Doppel-Salto dem Sommer die Krone aufzusetzen und mit Furore dem Theater, dem Tanz, der Kunst und dem Skurrilen Raum zu schenken.

Fast ein Dutzend Sollkuckstellen rund um die Scheune baut er auf und freut sich auf ein herrliches Programm. Es gilt hierbei nichts zu verpassen, denn neben feinsten Mulitmedia-Shows in Containern, über Strickwelten im Saal, lurchige Weisheiten, melancholischem Puppenspiel, avantgardistischen Performances bis hin zu Mit-Tanz-Zelten hat er sich große Mühe gegeben der Abwechslung den ersten Platz einzuräumen.

Der Kosmos aus großer Kleinkunst lädt in diesem Jahr erneut zum Ausbruch aus der Realität und wird sich wie immer in ein neues noch geheimes Gewand hüllen. Die Zelte sind frisch gemangelt, der Saal gelüftet und die Container mit Elsterglanz zur Höchstform poliert. In ihnen trifft man bekannte und geliebte Künstler und Künstlerinnen, aber es gibt auch die große Chance sich in neue Menschen zu verlieben und schwebend den Platz zu verlassen.

Genre-sprengend, manchmal aber auch ganz klar spartenbezogen hält der 21. Scheune Schaubudensommer einen Platz voller Abwegigkeiten, Freude, Sonderlichem und Überraschungen bereit. Über 70 internationale Künstler und Künstlerinnen sorgen für elf spannende Sommernächte. Jeden Abend stehen zwölf bis fünfzehn verschiedene Aufführungen, Shows, Performances zur Auswahl. Bis zu vier Darbietungen kann man hintereinander erleben und dann um Mitternacht im Festival-Club den heißesten Bands lauschen.

Das ausführliche Programm gibt es unter www.schaubudensommer.de und
unter
www.facebook.com/SchaubudenSommer.

Der Festival-Platz an der Scheune Dresden ist ab 18:30 Uhr geöffnet.
Der Eintritt auf den Platz kostet 3,00 € für Erwachsene.
Tickets für die Shows gibt es ausschließlich an der Abendkasse.
Der Eintritt für eine Vorstellung (ca. 20 – 30 Minuten) kostet 5 €.
Das Dreierticket kostet 12 €.
Das ermäßigte Ticket für Kinder (abends 5-12 Jahre, Familiennachmittag 2-12 Jahre) kostet 2 €.

Text: Dana Bondartschuk/Presse – und Öffentlichkeitsarbeit Scheune-Schaubuden-Sommer

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Start der Schreib- und Geschichtenwerkstatt für Kinder „Fantasius Firlefanz“

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Kultur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Geschichten-Abenteuer erleben – Jeder hat Fantasie!

Für alle, die in den Sommerferien noch nichts vorhaben, startet für neugierige, spiel- und erzählfreudige Kinder und Jugendliche die Schreib- und Geschichtenwerkstatt „Fantasius Firlefanz“ mit Lilli Vostry, freie Journalistin und INhaberin des KulturBlogs meinwortgarten.com als neues Angebot im KlangLabor auf der Lommatzscher Straße 6 in Dresden. Heute am 4.7., von 16 – 18 Uhr das erste Mal. Ab 11. Juli dann immer mittwochs von 17 – 19 Uhr. Ich freu mich auf Euch.

Hallo, liebe Kinder!

Hier könnt Ihr die kreative Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche „Fantasius Firlefanz“ kennen lernen. Der bewegliche kleine Holzvogel ist unser Begleiter, der unsere Fantasie beflügeln möchte. Bei den Geschichten-Abenteuern, die uns zuflattern aus der großen Welt der Worte.

Gemeinsam entdecken wir den Spaß am Erzählen, sprachlichen Gestalten in spielerischer Form und Umsetzen der selbsterdachten Geschichten.

Wenn Ihr gern träumt, erfindet, neugierig seid, Euch lesend und schreibend ausprobieren wollt, ist die Schreib- und Geschichtenwerkstatt ein guter Ort, dies miteinander zu tun.

Zu meiner Person: Ich heiße Lilli Vostry, schreibe selbst gern seit meiner Kindheit und arbeite hauptberuflich als freie Journalistin, außerdem als Kinderbetreuerin und in der Deutsch-Nachhilfe in Dresden. Es sind auch spezielle Angebote für Kinder mit ADHS möglich.
Ich gebe auch Kurse in spielerischem Schreiben für Kinder auf Anfrage in Schulen.

Kosten pro Teilnehmer pro Nachmittag (2 Stunden): 10 Euro

Kontakt: Lilli Vostry, Tel. (0351) 848 75 03 oder 0177 – 524 88 48
email: Lilli.Vostry@freenet.de

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Die Sommertheater-Saison ist eröffnet!

11 Montag Jun 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Poesie, Theater

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Musik, die ins Blut geht: Prinz Alexander (Carlos Praetorius) und Aljona (Adrienne Lejko) tanzen übermütig und die feuerrote Blume entfaltet all ihren Zauber im diesjährigen Sommermärchen des Theater Junge Generation auf der Zoo-Bühne. Foto: Marco Prill/TJG

Von der Feuerroten Blume bis zu Shakespeare auf hoher See

Märchenhaft, abenteuerlich und fröhlich bunt
geht es zu beim diesjährigen Sommertheater
für klein und groß unter freiem Himmel.

Eine mächtige Zauberin verwandelt einen Prinzen in ein hässliches Ungeheuer, weil er ihr Geschenk – eine feuerrote Blume – zurückweist. Nun muss er allein tief im Wald hausen. Bis eines Tages das Mädchen Aljonuschka auf abenteuerlichen Wegen dorthin gelangt, auf der Suche nach ihrem Vater, einem Kaufmann, der von seiner weiten Reise nicht zurückkehrte. Anders als ihre zwei Schwestern wünschte sie sich von ihm nicht schöne Kleider und glitzernden Schmuck, sondern jene
wundersame Blume. Die sich ganz von allein zu erkennen gibt 
und das Allerschönste auf der Welt ist.

Was es braucht zum Glücklichsein, woran man Liebe messen und wann man ihr vertrauen kann, davon erzählt die neue Sommertheater-Inszenierung des Theaters Junge Generation „Die Feuerrote Blume“ von Ania Michaelis nach einem russischen Märchen von Sergej T. Aksakov auf der Freilichtbühne im Zoo Dresden, umgeben von lustigen Tiergeräuschen. Viele Erwachsene kennen sicher noch den zauberhaften Märchenfilm, 1978 gedreht als eine Version des französischen Märchens „Die Schöne und das Biest“.

Wie Aljonuschka es schafft, ihr Glück zu finden und das Waldungeheuer zu erlösen, darauf dürfen Zuschauer ab sechs Jahren und alle, die noch staunen und träumen können, gespannt sein. Das Märchenstück wird fast den ganzen Juni gespielt. Wochentags um 10 Uhr und am Wochenende um 16 Uhr. Der Zoobesuch ist mit der Vorstellung im Ticketpreis enthalten.

Gruselspaß im Sonnenhäusel im Großen Garten

Das Puppentheater Sonnenhäusel im Großen Garten wird diesen Sommer zum Gespensterschloss und Schauplatz einer nicht alltäglichen Geschichte über getrübte Harmonie im Zusammenleben. Im Stück „Drei miese, fiese Kerle“ von Paul Maar und Susann Opel-Götz in einer Fassung von Jule Kracht für Zuschauer ab vier Jahre machen die Nachbarn Rabbatz, erschreckt ein dickes Ungeheuer Passanten, während Konrads Onkel Hausmausik macht. Der Junge versucht zusammen mit einer karierten Katze, Anti-Gespensterkugeln und einem ausgebufften Plan, dem grusligen Treiben ein Ende zu bereiten.

Abenteuerliche Reise auf hoher See im Bärenzwinger

Sehr verwegen und nach Abenteuer klingt auch das neue Sommertheater-Stück im urigen Innenhof des Bärenzwinger: „Meuterei auf der Country – ein Shakespeare auf hoher See“ aus der Feder von Regisseur Peter Förster. Mit einer Compagnie von freischaffenden jungen Schauspielern bringt er Volkstheater im besten Sinne, nah am Publikum, witzig-komisch und mit aktuellen Bezügen auf die Bühne. Zu sehen ab 19. Juli bis Anfang September, sechs Mal die Woche (außer montags).

Komödien und Konzerte in der St. Pauli Theateruine

Unter dem Spielzeit-Motto „Sommer der Leidenschaft“ kommen Herz und Humor auch bei den Aufführungen mit einem Dutzend spielbegeisterter Amateure in der St. Pauli Ruine nicht zu kurz. Die Bandbreite in dem romantischen alten Kirchgemäuer am Königsbrücker Platz reicht von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ über Molières
Charakterkomödie „Der Bürger als Edelmann“, die Komödie „Lysistrata oder Der Weiberkrieg“ von Aristophanes, die am 20. Juli Premiere hat, bis zum Goethical „Faust rockt!“ Außerdem sind wieder viele Konzerte und Chorauftritte von Klassik, Pop bis Jazz und Chanson bis in den Herbst zu erleben.

Platzinstallationen von Muriel Cornejo und César Olhagaray aus Chile beim Scheune-Schaubuden–Sommer im Juli 2017. Das XXI. Internationale Sommerfestival für Theater, Vergnügen und Musik in der Dresdner Neustadt lockt dieses Jahr. Foto: André Wirsig

Buntes Schaubuden-Vergnügen in der Neustadt

Bunt, fröhlich und fantasiereich geht es beim Scheune-Schaubuden-Sommer vom 12. bis 22. Juli rings um das Kulturzentrum Scheune auf der Alaunstraße in der Neustadt zu. Insgesamt über 100 Künstler aus aller Welt, Schauspieler, Performer, Tänzer, Musiker, Clowns und Akrobaten laden allabendlich klein und groß auf dem wundervoll gestalteten Budenplatz zu besonderen Erlebnissen, zum Wundern und Umherwandeln ein. Zwölf Vorstellungen stehen im abwechslungsreichen Programm jeden Abend zur Auswahl. Der Schaubudenplatz öffnet täglich um 19 Uhr bis Mitternacht.

Picknickkorb voller Poesie mit dem Pantomimen-Duo Bodecker & Neander im Societaetstheater

Zum Theatergenuss im Grünen lädt das Societaetstheater wieder auf seiner Gartenbühne ein. Dann sitzt das Publikum gemütlich auf der Wiese unterm Blätterdach, während es einen „Sommerabend“ mit dem Pantomimen-Duo Bodecker & Neander erlebt (vom 1. bis 14. Juli). Die zwei international gefeierten Künstler aus Berlin reisen diesmal mit einem prall gefüllten Picknickkorb voll witzig-wortloser, poetischer Szenen.

Winnetou und Zorro auf der Felsenbühne Rathen

Immer einen Ausflug wert ist die Felsenbühne Rathen mit einem vielseitigen Programm für alle Generationen. Das reicht vom Musical „Zorro“ mit zündender Musik von den Gipsy Kings, über das Märchen „Von einem, der auszog, das Gruseln zu lernen“, das Abenteuerstück „Winnetou I“ von Karl May bis zum Familienmusical „Die Sonne“ mit Liedern und Geschichten aus dem Traumzauberwald von Reinhard Lakomy und Monika Erhardt.

Text (lv) 

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Lesung „Handgewundert“ zu Bildern von Viktoria Graf in der Werkgalerie im Galvanohof

12 Samstag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Poesie

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„Time is passing“, Öl auf Leinwand, 2018

Lyrik & Bilder in der Ausstellung „All in All“

Zur Lesung: HANDGEWUNDERT l Lyrik von Susanne Engelhardt  in der Ausstellung „ALL IN ALL“ am 13. Mai 2018,  15.00 Uhr lade ich Sie recht herzlich in die WERKGALERIE in den Galvanohof, Bürgerstraße 50 in Dresden ein. Es ist eine gute Gelegenheit für alle  die es zur Eröffnung leider nicht geshafft haben, meine neuen Arbeiten zu sehen. Ich werde selber anwesend sein und freue mich auf ein Wiedersehen!

Text: VIKTORIA GRAF

www.viktoriagraf.de

Sensation der Sinne

Ausstellung von Viktoria Graf im Café emoi.

In die neonbunte Märchenwelt der Moderne mit ihren Verlockungen entführt die Künstlerin Viktoria Graf mit ihrer derzeitigen Ausstellung “sensesation“ in den Cafés emoi auf der Augsburger Straße 48 und der Kamenzer Straße 40. Sie zeigt Malerei und farbige Zeichnungen, die schmunzeln und tief blicken lassen zwischen Traum und Wirklichkeit, schönem Schein und Sinnlichem, Anmut und Abgründigem. Da hält ein Junge „Mc Beth“ eine Art Zauberschlüssel in eine künstliche Wunderwelt in der Hand.

Ein anderer schaut im Bild „Die große Suche“ in ein Zelt aus Netzen, die auffangen oder in die man sich verstricken kann. Außerdem sind zum Reinbeißen schöne Zeichnungen voller Farb- und Sinneslust zu sehen (noch bis 10. Juli). Viktoria Graf wurde in Dresden geboren, studierte hier von 2005 bis 2010 an der Kunsthochschule und ist nach ihrer Meisterschülerzeit seit 2013 als freischaffende Künstlerin tätig.

Text + Fotos (lv)


Künstlerin Viktoria Graf

http://www.cafe-emoi.de

 

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Neue Lyrik & Ausstellung: kichern, schlürf, herz… Zum Frauentag

08 Donnerstag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie, Genießen, Lebensart, Poesie

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An alle weiblichen Wesen, Frauen, Mütter, Töchter, Schwestern, Tanten… Alles Liebe zum Frauentag! Lebt und Liebt aus vollem Herzen! Feiert Euch selbst!


„8. März 2018 – Keine Zeit zum Ausruhen!“, Zeichnung: Angela Hampel

Ein kleiner Vorgeschmack auf die Ausstellung „Frauen können auch malen! – die Vernissage ist am heutigen Frauentag, um 19 Uhr in der Galerie Holger John, Rähnitzgasse 17 in Dresden

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kühlschrankgedicht

tanz liebe komm amor lechz leben
genieß mich mit haut und haar
kichern schlürf herz sprudel lust genuss extase
pudding mond romanze
berühr uns dunkel nacht wunder traum seele
schmelz schmerz explodier himmel

Lilli Vostry

Text + Fotos (lv)

 

 

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Lesungen bis Balkan-Rock: Rumänien steht im Mittelpunkt auf der Leipziger Buchmesse 2018

15 Donnerstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Film, Literatur, Musik, Poesie

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Romania. Zoom in

Rumänien – Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse 2018

Im Rahmen der Vorab-Pressekonferenz zur Leipziger Buchmesse (15.-18.03.2018) stellten heute Luminița Corneanu vom rumänischen Kulturministerium und Buchmesse-Direktor Oliver Zille das Programm des Schwerpunktlandes 2018 vor:

Rund 50 rumänische Autoren und Künstler werden zur Buchmesse in Leipzig erwartet, präsentieren ihre Neuerscheinungen und diskutieren über Sichtweisen auf ihr Land, seine Geschichte und die aktuelle gesellschaftspolitische Situation. Rumänien, seit elf Jahren Mitglied der EU, ist ein Land mit französischer und deutscher Prägung sowie orientalischen Einflüssen, mit einem östlich orthodoxen Christentum, aber einer auf dem Lateinischen fußenden Sprache. „An der Grenze Europas gelegen, ist Rumänien ein Land von geopolitischer Ambivalenz“, sagt Andrei Pleșu, Schriftsteller, Philosoph und ehemaliger Außenminister. „Mit Blick auf den Westen fühlt es sich immer östlich an, mit Blick auf den Osten westlich. Diese Zwischenposition birgt Unsicherheiten, aber auch das Privileg, Brücken schlagen zu können zwischen Ost und West.“

„Der Auftritt unseres diesjährigen Schwerpunktlandes Rumänien eröffnet uns einen besonderen Blick auf Europa. Geschichte und Gegenwart dieses Landes mit seinen vielfältigen Ethnien, Sprachen und Religionsgemeinschaften kann für eine gemeinsame europäische Zukunft Gedankenentwürfe liefern und neue Perspektiven aufzeigen. Ich freue mich schon jetzt auf inspirierende Begegnungen“, so Buchmessedirektor Oliver Zille.

Luminița Corneanu, Abteilungsleiterin Literatur am rumänischen Kulturministerium hebt hervor: „Die in Deutschland neu erschienenen Übersetzungen und Anthologien zeitgenössischer Literatur aus Rumänien bieten die Möglichkeit, einige der interessantesten rumänischen Autoren der Gegenwart kennenzulernen. Für jeden, der neugierig ist, Rumänien jenseits der Klischees zu entdecken und mehr über die historische Entwicklung dieses Landes im 20. Jahrhundert zu erfahren, wird es bereichernd sein, den rumänischen Stand und unsere Veranstaltungen in Leipzig zu besuchen. Nicht zuletzt erfahren Sie als Leser etwas über sich selbst, denn nichts verkörpert unsere gemeinsame europäische Identität so deutlich wie die Literatur.“

Zahlreiche international bekannte rumänische bzw. aus Rumänien stammende Autorinnen und Autoren treten in Leipzig auf, darunter der Leipziger Buchpreis- und aktuelle Thomas-Mann-Preis-Träger Mircea Cǎrtǎrescu, Nobelpreisträgerin Herta Müller, der in den Vereinigten Staaten lebende rumänische Schriftsteller Norman Manea und Andrei Pleșu. Nach Leipzig kommen die Dichterin Nora Iuga, die in Berlin lebende Carmen Francesca Banciu und aus der Schweiz Cătălin Dorian Florescu sowie Dana Grigorcea. Cătălin Mihuleac präsentiert seinen neuen Roman, dessen Übersetzung durch Ernest Wichner für den Leipziger Übersetzerpreis nominiert ist. Emil Hurezeanu, Lyriker und rumänischer Botschafter in Deutschland ist dabei sowie der bereits mehrfach ins Deutsche übersetzte Filip Florian, außerdem Florin Lăzărescu, bekannt auch als Drehbuchautor und Veranstalter des großen rumänischen Literaturfestivals FILIT. Die in Rumänien renommierte Autorin Gabriela Adameșteanu kommt nach Leipzig sowie der Lyriker und führende politische Aktivist der Wendezeit Mircea Dinescu, außerdem der Schriftsteller und Politiker Varujan Vosganian.

Mit über 70 Veranstaltungen und der Präsentation von rund 40 vom Rumänischen Kulturinstitut geförderten Neuübersetzungen möchte der Gastlandauftritt in Leipzig ein lebendiges Bild der zeitgenössischen Kulturszene Rumäniens vermitteln und Türen zur rumänischen Literatur öffnen. Neben Lesungen, Gesprächen, Fotoausstellungen und musikalischen Darbietungen ist ein weiterer Schwerpunkt dem rumänischen Film gewidmet, der weltweit als herausragende Neuerung in der europäischen Filmkunst wahrgenommen wird.

Lesungen, Diskussionen und Balkan-Rock

Während der Leipziger Buchmesse sind vielfältige rumänische Veranstaltungen auf dem Messegelände und in der Leipziger Innenstadt geplant. Zentraler Veranstaltungsort der Buchmesse ist der neue rumänische Stand in Halle 4, E501, spektakulär gestaltet von dem renommierten Architekten Attila Kim, der auch zuständig ist für die rumänische Präsenz auf der Kunst- und Architektur-Biennale in Venedig. Den rumänischen Stand auf der Leipziger Buchmesse legt er als Amphitheater an, das sich auf eine Fläche von 300 Quadratmetern erstreckt. Im Zentrum steht der Veranstaltungsraum, um den sich Ausstellungen, eine Buchhandlung und ein Infopoint gruppieren. Am Messedonnerstag, 11 Uhr, wird der Stand durch den rumänischen Kulturminister eröffnet. An vier Messetagen finden dort Premierenlesungen aus den neuen rumänischen Werken und Diskussionen statt: Am Donnerstag sprechen Gabriela Adameșteanu, Matei Vișniec und Norman Manea „Über Migration von Ost nach West und die Heimatlosigkeit des Migranten gestern und heute“, Iris Wolff, Jan Koneffke, Carmen-Francesca Banciu und Jochen Schmidt stellen am Freitag das Bild Rumäniens in der deutschen Gegenwartsliteratur vor. Die Dichterin Nora Iuga trifft auf ihren Übersetzer Ernest Wichner und der Dichter Mircea Dinescu auf seinen Übersetzer Georg Aescht. Am Samstag spricht der Historiker Gheorghe Iacob über „Hundert Jahre modernes Rumänien“. Weiterer Höhepunkt ist das Podiumsgespräch über „Bukarest als Ort der Inspiration und Imagination für die rumänische Gegenwartsliteratur“, u.a. mit Mircea Cărtărescu, Lavinia Braniște und Filip Florian.

Am ARTE Stand steht am Donnerstag, Samstag und Sonntag, je 14 Uhr Rumänien im Mittelpunkt: Varujan Vosganian präsentiert seinen Erzählungsband „Als die Welt ganz war“, Drehbuchautor und Schriftsteller Florin Lăzărescu sein Buch „Seelenstarre“ und Gabriela Adameșteanu ihren Roman „Die Begegnung“. Gabriela Adameșteanu wird zudem am Messedonnerstag auf dem Blauen Sofa im Gespräch mit Jörg Plath zu erleben sein. Zentrale Podiumsdiskussionen des Schwerpunktlandes gibt es darüber hinaus im Forum OstSüdOst in Halle 4, so etwa mit Norman Manea und Michael Krüger am Messedonnerstag über „30 Jahre im Exil“ oder mit Andrei Pleșu und Karl-Peter Schwartz am Messefreitag über „Rumänien in Europa. Westen des Ostens oder Osten des Westens?“ Außerdem treffen sich am Messesamstag, 15 Uhr, Mircea Cărtărescu und Navid Kermani.

In der Leipziger Innenstadt gibt es rumänische Veranstaltungen im Ariowitsch-Haus: eine Vorlesung von Andrei Oișteanu am Messedonnerstag über „Konstruktionen des Judenbildes. Rumänische und ostmitteleuropäische Stereotype des Antisemitismus“ sowie die Buchvorstellung „Oxenberg & Bernstein“ mit Cătălin Mihuleac am Samstag. In der Schaubühne Lindenfels treten am Donnerstag, 19 Uhr, Nobelpreisträgerin Herta Müller und die Sängerin Ada Milea auf, die eine alte Freundschaft verbindet. Die KUB Galerie lädt am Messefreitag unter dem Titel „Die Welt betrachtet durch den Vers“ zu einem rumänisch-deutschen Abend der Poesie. Im Schauspielhaus heißt es am Samstag „Genug geredet, jetzt wird erzählt“ mit einigen der bedeutendsten Vertreter neuer Literatur aus Rumänien, musikalisch umrahmt von der Band Balkan Taksim aus Bukarest mit einem Mix aus Folklore, Rock und elektronischer Musik.

40 neue Bücher aus Rumänien

Zu den neu übersetzten rumänischen Büchern gehören über zehn Romane, darunter „Die Begegnung“ der preisgekrönten Schriftstellerin Gabriela Adameșteanu (Wieser Verlag), die eine Persiflage auf die repressive Realität des totalitären kommunistischen Regimes und seiner Securitate-Agenten entwirft, zudem der in Rumänien gefeierte Ștefan Agopian mit „Handbuch der Zeiten“ (Verbrecher Verlag). Lavinia Braniște, junge Prosaistin, kommt mit ihrem Band „Null Komma Irgendwas“ (Mikrotext) das erste Mal nach Leipzig. Sie beschreibt seelische Irrungen und Wirrungen von Menschen im rumänischen Alltag und ihrer Suche nach dem Glück. Der Schriftsteller und Drehbuchautor Florin Lăzărescu bringt seinen Roman „Seelenstarre“ (Wieser Verlag) mit, in dem er die Lebenskrise eines jungen Intellektuellen in einer rumänischen Großstadt unter die Lupe nimmt. Der Roman „Oxenberg & Bernstein“ von Catalin Mihuleac (Zsolnay Verlag) ist dessen erster Roman auf Deutsch und handelt von der Ermordung tausender Juden durch Polizei und Zivilbevölkerung in Iași 1941. Ioana Nicolaie, eine der angesehensten jungen rumänischen Schriftstellerinnen, schrieb mit „Der Himmel im Bauch” (Pop Verlag) einen Roman, der anhand einer Schwangerschaft einen Exorzismus negativer Gefühle beschreibt. Zudem kommt Varujan Vosganian, Politiker und Romanautor, mit seinem Erzählungsband „Als die Welt ganz war“ (Zsolnay Verlag): Geschichten über Randfiguren der rumänischen Gesellschaft, über nicht aufhebbare Beschädigungen, die die Diktatur Ceausescus angerichtet hat.

Rund zwölf neu übersetzte Gedichtbände werden erscheinen: Im Pop Verlag sind dies u.a. Gedichte des Lyrikers Daniel Banulescu, dem der Preis der Stadt Münster für Europäische Poesie verliehen worden ist. Denisa Comănescu, Verlegerin des rumänischen Humanitas Verlags, ist mit dem Band „Rückkehr aus dem Exil” dabei. Von Emil Hurezeanu, dem Lyriker und rumänischen Botschafter in Deutschland wird „Anatomielektion“ übersetzt und von Robert Serban, „Feintod” sowie „Unter der Linie”. Im Verlag Brueterich Press erscheinen von Iulian Tǎnase die Prosa-Gedichte „Abgrunde”. Von dem rumänisch-französischen Theater- und Romanautor Matei Vișniec wird das Theaterstück „Migraaaaanten! oder Wir sind zu viele in diesem Boot” (PalmArtPress) übersetzt, das vom Umgang mit Flüchtlingen in Europa handelt. Auch rumänische Klassiker sind in Leipzig mit Neuübersetzungen vertreten, darunter Ion Luca Caragiale (1852-1912) mit „Humbug und Variationen“ (Guggolz Verlag). Caragiale gilt als der bedeutendste Dramatiker Rumäniens und als Begründer des komischen Theaters. Neue Sachbücher erscheinen im Verlag new academic press wie etwa von Lucian Blaga (1895-1961), prämierter rumänischer Philosoph, Dichter, Wissenschaftler und Diplomat, „Das Experiment und der mathematische Geist” sowie „Wissenschaft und kreatives Denken” oder von Melinda und Sorin Mitu „Die Rumänen aus ungarischer Perspektive“. Vier Anthologien versammeln Autorinnen und Autoren vornehmlich der jüngeren Generation, deren Texte das erste Mal ins Deutsche übersetzt werden: „111 Dichter aus Rumänien” (Pop Verlag) und „Schwerpunktheft zur zeitgenössischen rumänischen Lyrik” (Sprache im technischen Zeitalter, LCB), außerdem die Erzählungsbände: „Das Leben wie ein Tortenboden. Neue rumänische Prosa” (Transit Buchverlag) und „Die Entführung aus dem Serail. Rumänische Erzählungen aus dem letzten Jahrzehnt” (die horen 269, Wallstein Verlag).

Sechs Rumänische Filmtage

Vom 26. Februar bis 13. März werden im UT-Connewitz in Kooperation mit dem Rumänischen Kulturinstitut und dem Netzwerk Traduki neue rumänische Filme gezeigt. Filmkritiker Mihai Fulger hat die Filme zusammengestellt und hebt hervor: „Laut Statistik befindet sich Rumänien weltweit auf Rang zwei der Auswanderungsländer ‒ nur Syrien haben in den letzten 15 Jahren noch mehr Menschen verlassen. Derzeit leben rund vier Millionen Rumänen im Ausland, während die Einwohnerzahl innerhalb des Landes auf 20 Millionen zurückgegangen ist. So verwundert es nicht, dass die Migration nach der Wende sowie die Flucht(versuche) aus dem kommunistischen Rumänien davor für Filmemacher besonders reizvolle Themen sind. Da in Rumänien in den letzten Jahren ein steigendes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen ist, kehren rumänische Auswanderer verstärkt wieder in ihre Heimat zurück. Die im Programm enthaltenen Kinoproduktionen aus den letzten zehn Jahren, zeigen verschiedene Arten des Aufbruchs aus oder nach Rumänien.“

Am 12. März ist der Spielfilm „Morgen“ (2010), Regie Marian Crişan, zu sehen, der internationale Preise gewann, u.a. beim goEast Filmfestival Wiesbaden den Preis für die beste Regie. Der Film spielt an der rumänisch-ungarischen Grenze und erzählt von der Begegnung eines in der Einsamkeit lebenden Anglers mit einem Türken, der versucht, die Grenze illegal zu passieren. Am 26. Februar wird der rumänisch-französische Spielfilm „Der Fixer“ (2016), Regie Adrian Sitaru gezeigt. Darin deckt ein Journalist einen Skandal auf um eine aus Frankreich zurückgekehrte minderjährige Prostituierte. Je näher der Journalist der Geschichte kommt, desto tiefer gerät er in ein moralisches Dilemma. Weiterer Höhepunkt ist am 7. März der rumänisch-deutsche Dokumentarfilm „Deutsche gegen Devisen. Ein Geschäft im Kalten Krieg“ (2014), Regie Răzvan Georgescu, der in Rumänien als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet worden ist. Der Film fragt, wie es möglich war, dass das kommunistische Rumänien mit einer ganzen Volksgruppe, etwa 245.000 Rumäniendeutschen, zwischen 1968 und 1989 Handel trieb und eine 850 Jahre alte Kulturtradition binnen 22 Jahren aus Rumänien nahezu verschwand.

Text: Susanne Meierhenrich, Pressebüro Lepziger Buchmesse

Ausführliche Informationen zu Autoren und Programm unter:

http://www.zoom-in-romania.ro

Rumänien – Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse 2018 wird veranstaltet vom Rumänischen Ministerium für Kultur und Nationale Identität und dem Rumänischen Kulturinstitut sowie der Leipziger Buchmesse, in Zusammenarbeit mit Traduki, mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland, den Rumänischen Verlegerverband und das Goethe-Institut Bukarest.

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Neue Lyrik: Was zählt

13 Dienstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Was zählt

Ein Mädchen und ein Junge
Sie sind neu hier
Sehen mich an
mit diesen großen dunklen Augen
in denen eine Welt verborgen
die ich nicht kenne

ihr Blick verrät
Sie haben schon viel gesehen
was ich nur ahne
in der Tiefe ihrer Augen
vergraben lässt es mich nicht los

Übe mit ihnen
Rechnen obwohl ich Mathe nie mochte
Zählen Zahlen
und frage mich
was aus ihnen wird

Lilli Vostry
(13.2.2018)

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Haiku – Lesung

27 Samstag Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Poesie

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Foto: Michael Zschech

WIEDER EIN JAHR 

Ein Abend mit HAIKU-Dichtung und ostasiatischer Musik im Chinesischen Pavillon.

Das Haiku gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt. Es ist immer im Jetzt. Immer gegenwärtig, offen und konkret. Und vor allem – wandlungsfähig!

Der Dichter Volker Sielaff und der Yogalehrer Michael Zschech werden eigene Haikus vorstellen. Die Tochter eines japanischen Haikumeisters, Migawa Shimizu, wird auf japanisch klassische Haikus ihres Vaters lesen.

Axel Kabbe wird die Lesungen auf der Bambusflöte begleiten.

Der Abend findet am 2. Februar 2018, 19:00 Uhr, im Chinesischen Pavillon auf dem Weißen Hirsch, Bautzner Landstr. 17 A, statt.

Text: Monika Alexandra Kämpfer,
Presse und Marketing 
Chinesischer Pavillon e.V.

 

 

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Interieur Underground: Lebendige Zeitreise in die Subkultur der DDR

10 Sonntag Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Film, Fotografie, Lebensart, Literatur, Musik, Poesie

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aktuelle Künstlerplakate zur Ausstellung „Interieur Underground“
Soundkünstler Uli Sachse und Reinhard Zabka, künstlerischer Leiter im Lügenmuseum
Kraftvoller Klangrausch aus der Kellertiefe: Jazzmusiker Hartmut Dorschner am Saxofon 

Schaufenster in die Geschichte mit Originalsound

Die Ausstellung „Interieur Underground“ versammelt spannend und aufschlussreich Bilder, Erinnerungsstücke und Lebensgeschichten subkultureller Künstler der DDR im Lügenmuseum Radebeul.

Bilder mit dunklen Häuserklötzen, Filmguckkästen aus der Schlüssellochperspektive und die Welt im Karton eingefangen. Ausstellungsplakate und Fotografien von Wohnungslesungen, Straßenaktionen und einem Kunstfest mit Anwohnern, Künstlern und der Szene vom Prenzlauer Berg und den ersten Punks füllen die Wände. Darunter eine frühe Arbeit von Cornelia Schleime, die von Dresden nach Ostberlin flüchtete. Den Siebdruck lernte sie bei Reinhard Zabka. Zu sehen ist auch eine Grafik, „Die oppositionelle Sonne“ von Bärbel Bohley zu einem Gedicht von Rüdiger Rosenthal. An einer Soundorgel kann jeder sich seinen eigenen DDR-Sound mixen und anhören. Wie ein Schaufenster in die Geschichte wirkt die neue Kunst- und Rauminszenierung „Interieur Underground“, die am Sonnabend im Lügenmuseum Radebeul eröffnete im Rahmen der Dauerausstellung im alten Gasthof in Serkowitz.

Sie entführt authentisch, kenntnisreich und mit viel Ironie zurück in die Zeit der konspirativen Künstlerszene und Subkultur in der DDR. Durch eine schmale Pforte hinter einem Bücherregal gelangen die Besucher in das nachgebaute, versteckte Hinterzimmer. Es ist einem ärmlichen Hinterhofatelier im Prenzlauer Berg oder in Dresden-Neustadt nachempfunden. Die Ausstellung versammelt Bilder, Objekte, Erinnerungsstücke und Lebensgeschichten von Künstlern, die unangepasst zum politischen System, oft mit Ausstellungs- und Auftrittsverbot belegt, im Untergrund eine äußerst schöpferische Gegenkultur und grenzüberschreitende Gestaltungsmittel entwickelten. Davon erzählt eine Bilderwand voller Mail Art-Kunst, Zeichnungen und Collagen voll witzig-hintergründiger Aussagen wie: „Ich übersende Ihnen eine Linie. Führen Sie diese weiter…“

Das Motto der Untergrundkünstler von einst gilt unverändert: „Kunst ist der Spiegel deiner Gesellschaft“. Zu sehen sind Kunstwerke aus den Sammlungen von Peter Graf, Klaus Liebscher, Pit Müller sowie Wilfriede und Ekkhard Maaß. Zur Ausstellungseröffnung im Beisein vieler Künstler und dem Radebeuler Bürgermeister Bert Wendsche spielte der Jazzmusiker Hartmut Dorschner wilde, raue und kraftvoll wirbelnde Klänge auf dem Saxofon mit fulminantem Finale ganz unten im Kellergewölbe.

„Interieur Underground ist eine Sammlung von Tropfen, die ein undichtes Fass zum Überlaufen brachten. Jeder einzelne Tropfen hat die Kraft uns mitzuziehen wie ein Strudel“, sagte der Radebeuler Autor Thomas Gerlach zur Eröffnung des neuen Ausstellungsraums. „Die Ausstellung sagt nicht: So war es, sondern so ist es auch gewesen“, sagte Teresa Ende in ihrer Rede über „Interieur Underground“. Diese lebendigen Erinnerungen bilden das Fundament für das Heute. „Es braucht Beides. Das Zeigen der Werke und ihre Erzählung, das Gespräch und die Vielfalt der Perspektiven.“

Zur Ausstellungsraum erschien außerdem einen Katalog mit `89 Geschichten der Friedlichen Revolution, in dem Künstler dieser Zeit anhand von Alltagsdingen über Ausgrenzung und Verfolgung erzählen. Zehn aktuelle Künstlerplakate mit Erinnerungsstücken von damals und dem Blick von heute können zudem als
Wanderausstellung ausgeliehen werden. Gefördert wurde das Kunstprojekt „Interieur Underground“, getragen vom Verein “Kunst der Lüge“ e.V., durch die Bundesstiftung Aufarbeitung und vom Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen.

Text + Fotos (lv)
Magische Wunderwelt mit Underground-Buffet

Spiel mit Wahrheit und Illusion: Verführerische Kunsttorte und Kräutertee
Da sind sie aber immer noch: Künstlerrunde rege im Gespräch nach der Ausstellungseröffnung „Interieur Underground“

http://www.luegenmuseum.de

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Kunstausstellung Interieur Underground im Lügenmuseum Radebeul

29 Mittwoch Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie

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Plakat zur Ausstellung von Uta Hünniger


Plakat zur Ausstellung von Ellen Steger

Von Biermanns Tagebüchern in einem Suppenkübel der NVA
bis zu „Mehl-Art“

Die neue Rauminszenierung „Interieur Underground“ im Lügenmuseum Radebeul zeigt die Poesie des Untergrundes. Die unkonventionellen Ideen der Demokratiebewegung, der Boheme und Subkultur in Ostdeutschland spiegeln eindrucksvoll die Macht der Fantasie im Angesicht der Zensur. Die Eröffnung ist am 9. Dezember, um 18 Uhr im Lügenmuseum Radebeul.

Ausgegrenzte Künstler, die Avantgarde der friedlichen Revolution
im Herbst 1989, sind in den bundesdeutschen Museen bislang unzureichend abgebildet. Ihr Schaffen steht im Mittelpunkt von „Interieur Underground“, einer neuen Rauminszenierung im Lügenmuseum Radebeul. Eröffnet wird die Ausstellung am 9. Dezember, um 18 Uhr im gleichfalls morbiden, unsanierten Gebäude des alten Dorfgasthofs Serkowitz auf der Kötzschenbrodaer Straße 39 im Beisein vieler mit ihren Werken vertretener Künstler, dazu spielt der Jazzmusiker Hartmut Dorschner Saxofon.

In den Ausstellungsraum gelangt man durch eine schmale Pforte hinter einem Bücherregal in ein konspiratives Hinterzimmer. „Die Besucher können die Um- und Aufbrüche ausgegrenzter Künstler in autobiografischen Objekten, Episoden voller Energie und Verzweiflung erleben und wie es ihnen gelang zwischen Wut, Spaß und Träumen nicht gebrochen zu werden. Wie sie mit Herausforderungen umgingen und ihren Weg bis heute fanden“, sagt Reinhard Zabka, Konzeptkünstler und Betreiber des Lügenmuseums. Es zeigt auf ebenso skurrile wie fantastische Weise die „Kunst der Lüge“ – so heißt auch der Trägerverein – im Dienste der Wahrheit. Nun wächst die private Sammlung von ehemals zensierter Objektkunst und Installationen von Zabka und weiteren widerständigen Künstlern um neue Kunstwerke der Subkultur in der DDR an.

Zur Ausstellung gibt es zehn Künstlerplakate mit Originaldokumenten von damals und dem Blick von heute. Außerdem erscheint ein Katalog mit 89 Geschichten der friedlichen Revolution, in denen Künstlerinnen und Künstler der DDR in persönlichen Anekdoten anhand von Alltagsdingen über Ausgrenzung und Verfolgung erzählen (dieser ist erhältlich gegen Schutzgebühr im Lügenmuseum). Wie einfallsreich, oft naiv und tollkühn sie Ausstellungs- , Auftritts- und Veröffentlichungsverbote seitens der SED-Zensur und Stasi-Überwachungsbehörde umgingen, um dennoch zu sagen, was sie dachten und fühlten. Diese Geschichten sind spannend, aufschlussreich und schmunzelnd zu lesen für all diejenigen, die in der DDR aufwuchsen und bestimmt manches bis dato Verborgene erfahren. Unglaublich und entdeckungsreich wird der Besuch im Lügenmuseum sicher auch für junge Leute, die nach dem Mauerfall geboren sind und hier locker und unkonventionell lebendigen Geschichtsunterricht erfahren. Insofern ist auch der Katalog zur Ausstellung „Interieur Underground“ sehr zu empfehlen für Schulen und andere Bildungseinrichtungen.

In einer der 89 Geschichten des Ausstellungskatalogs erzählt der einst in den Westen ausgebürgerte Liedermacher Wolf Biermann ironisch über „Tatwerkzeuge“. Zu sehen ist ein alter Stahlbehälter, in dem sein Freund Reimar Gilsenbach, ein Ostberliner Schriftsteller und eifriger Ökoschrat, Biermanns Tagebücher 13 Jahre lang versteckte in dem wunderbar zweckentfremdeten Suppenkübel der Nationalen Volksarmee. Später war ihm der so gerettete „Dokumentschatz“ eine wertvolle Gedankenstütze für seine Autobiografie.

Ekkehard Maaß erinnert sich in seinem Beitrag „Das zerrissene Foto von A.R. Penck“ an eine Performance 1980 im Theater BAT in Berlin Prenzlauer Berg, wo der Maler am Schlagzeug saß und Fotos mit abgebildeten Wehrmachtsoldaten zerriss, die Schnipsel in die Luft warf, von Trillerpfeifenklängen anderer Künstler begleitet. Der Theaterdirektor rief vergebens Schluss! und wurde niedergepfiffen in einem Aufstand der Kunst gegen die Administration. Der Fotograf Günter Starke hielt 1984 eine Kunstaktion in der verfallen-berüchtigten Gastsstätte „Mokka-Perle“ in der Dresdner Neustadt fest, wo sich eine Handvoll Künstler um Initiator Jörg Sonntag der Hausruine bemächtigten, kunstvoll die Räume verbarrikadierten und die wilden Klänge der „Rennbahnband“ waren ein letztes Aufbäumen vor dem Abriss. Heute ist dort ein Parkplatz. Birger Jesch berichtet augenzwinkernd über „Mehl für die Welt & Gummischnitte“. „Mehl-Art“ verstehe der Sachse erst mal, obwohl Mail Art nicht Eat Art ist, wenn von der Aktions- und Netzkunst der 1980er Jahre die Rede ist.

Text + Fotos (lv)

Ausstellungsvorbereitung

http://www.kunst-der-luege.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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