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Kategorien-Archiv: Projekte

BilderAlbum: Chor für alle trifft Banda & Offene Bühne für alle im Kulturcafé des Kulturhauses Freital

11 Mittwoch Jan 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Kurzgeschichten, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Fröhliche Gesangsrunde für klein und groß im Kulturcafé im Stadtkulturhaus Freital.


Vom lustigen Kinder- bis zum Mutmachlied: Friedemann Röber (stehend) leitet den Chor für alle.

Grashüpfer, Laurentia und Lebensfreude

Musikalisch bunt und schwungvoll ging es zu im ersten Kulturcafé im neuen Jahr im Stadtkulturhaus Freital.

Freude am Singen und lächelnde Gesichter in der Runde. Das verbindet. „Es ist schön, dich wiederzusehen…“, tönt es fröhlich an diesen Dienstagnachmittag im Chor für alle. Das Kulturcafé im Stadtkulturhaus Freital auf der Lutherstraße 2 hat auch im neuen Jahr wieder seine Türen geöffnet für Menschen, die schon länger oder seit kurzem hier leben. Die Kinder treffen sich zum Spielen, die Großen sitzen beisammen an Tischen bei Kaffee und Tee und unterhalten sich. Und jeden Dienstag ab 16.30 Uhr sind kleine und große BesucherInnen zum gemeinsamen Singen eingeladen. Friedemann Röber leitet den offenen Familienchor. Auf einer Tafel stehen die Liedverse. Er schnippt rhythmisch mit den Fingern.

Lustige Kinder- und Begrüßungslieder. Bekannte und neue, von der Affenbande und der spannenden Frage: „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“, von einer Familienfeier, zu der alle kommen vom Baby bis zur Oma mit entsprechender Sangesstimme dargestellt. Ein Lied erzählt über drei kleine Wolfskinder, die nur nachts im Wald umher tapsen können und sich die Pfoten wund stoßen an Baumwurzeln. Bis hin zum bewegungsreichen, hoch und runter in die Knie gehenden Lied „Laurentia“, bei dem sich alle freuen, wenn sie durchgehalten haben. Mit in der Runde sitzt Sophia Mix. Die Künstlerin und Musikerin leitet und moderiert zusammen mit Vincent Oertel das Open Mic – die offene Bühne im Kulturcafé, die jeden ersten Dienstag im Monat ab 19 Uhr offensteht. Für alle selbstgeschriebenen und traditionellen Texte, Lieder, Witze, Zaubertricks, Tanzeinlagen, Gedichte, Theaterstücke o.a. Technik und Klavier sind vorhanden. Instrumente gerne mitbringen. Ohne Voranmeldung. Eintritt frei.

Diesmal singt und musiziert Sophia Mix erstmals zusammen mit Antonia, ihrem Akkordeon Songs auf englisch. „Am Ende geht es immer um Liebe…“ Ein kleines Mädchen, Raja, zeigt kess eine Tanzeinlage zu Popklängen und singt später noch ein Lied am Mikro, auf dem Barhocker sitzend mit sichtlicher Freude. Ein Duo, sie auf der Geige und er auf einer Art Mandoline, musizieren geneinsam traditionelle Weisen aus Skandinavien, die von der Sehnsucht nach Licht, Grashüpfern und Lebensfreude erzählen. Eine junge Frau spielt ein Stück am Klavier. Der Autor und Altenpfleger Stefan Döhnert liest wortwitzige Alltagsbeobachtungen, und spielt mit Wortklang und Tönen. Ein Mädchen, Asia liest eine spontan ausgedachte Krimigeschichte.

Ich las meine neue, romantisch-skurrile Kurzgeschichte „Die Frau an der Haltestelle“ und einige neue Gedichte in schöner Atmosphäre und aufmerksamem Publikum.

Nächsten Dienstag, am 17.1., ab 16.30 Uhr bekommt der Chor für alle musikalische Verstärkung im Kulturcafé. Dann werden zwei Musiker der Banda Comunale die Gesangsrunde begleiten. Neue Gesangsfreudige sind immer wollkommen.

Das nächste Open Mic findet am 7.2., um 19 Uhr statt.

Das Kulturcafé im Stadtkulturhaus Freital wird veranstaltet in Kooperation mit der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden, der Integrationskoordination Freital und dem „Regenbogen“ Familienzentrum e.V. und gefördert durch den Kulturraum Meißen, Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und die Stadt Freital.

Text + Fotos (lv)


LeseLust. Die Autorin und meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry las neue Texte beim Open Mic im Kulturcafé in Freital. Foto: Bettina Liepe

Halb gelesen, halb erzählt: Asia trug eine selbst erdachte Krimigeschichte vor.
Mit viel Vergnügen sang Raja ein Lied auf der offenen Bühne.
 Ein Lied aus dem Chor für alle. 

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Kunst & Kuriositäten: Jubiläumsausstellung „40 Jahre Stadtgalerie Radebeul“

07 Samstag Jan 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Zeit zum Erinnern & Blicke in die Gegenwart & Zukunft: Besucher zur Eröffnung der Jubiläumsausstellung am 16.12.2022 in der Stadtgalerie Radebeul in Altkötzschenbroda 21.

“Alle Macht den Musen“

Die Jubiläumsausstellung „40 Jahre Stadtgalerie Radebeul“ zeigt Bilder und Zeitdokumente zur Geschichte und Gegenwart und wagt Blicke in die Zukunft.

Üppige, farbenfrohe Fantasiegewächse sprießen auf schwarzem Grund auf einem großformatigen Wandbild im Eingangsraum. Adam und Eva umarmen sich unter einem Baum mit umgarnender Schlange, Schmetterlingen und einem seine Schwingen ausbreitenden Paradiesvogel. Die paradiesische Landschaft haben die Künstlerinnen Christiane Latendorf und Manuela Neumann 2007 gemalt für eines der vielen Sommerprojekte der Stadtgalerie Radebeul. An der Wand gegenüber erinnert eine Ansicht mit grau verfallener Häuserzeile, erhellt von Sonnenlicht und einer Baumallee an das frühere „Kötzschenbroda“ auf einem kleinen Ölbild auf Pappe von 1958 von Werner Wittig. Davor steht ein Modell vom jetzigen Galeriegebäude im längst sanierten Fachwerkhaus. An prägnante Ausstellungen, Aktionen und Initiativen von den Anfängen bis heute erinnert die Jubiläumsausstellung „40 Jahre Stadtgalerie – Reflexionen zwischen gestern, heute und morgen“, die nach der Weihnachtspause ab 8. Januar wieder zu sehen ist in den Galerieräumen in Altkötzschenbroda 21.

Die Geschichte der Stadtgalerie Radebeul wird eindrucksvoll lebendig für die Besucher anhand von Fotos, Filmen, Texten, Dokumenten, Modellen, Objekten und Kunst, auch wenn letztere etwas zu kurz kommt in dieser Ausstellung. Begonnen hat es mit der Kleinen Galerie Radebeul in einem ehemaligen Tapetenladen auf der Ernst-Thälmann-Straße 20 (jetzt Hauptstraße) im Dezember 1982 bis Juni 1995. Danach war die Stadtgalerie im Exil an verschiedenen Orten bis zum feierlichen Einzug im September 1997 ins jetzige Domizil. Am Treppenaufgang und im Obergeschoss hängen einige farbige und schwarzweiße Ausstellungsplakate von Radebeuler Künstlern von Mitte der 1980er Jahre, der Aufbruchszeit nach der Wende bis zur Gegenwart. Darunter von Harald Hauswald und Peter Pit Müller, die in Foto-Grafik und Malerei  1986 in der Galerie Treptow unter dem Titel „Zwischen-Stationen“ Bilder von wie ins Leere rollenden Zügen und Menschen hinter den Glasfenstern der Wartehalle auf dem Bahnsteig zeigten.

Auf einem Plakat mit einer Zeichnung von Claus Weidensdorfer klettern schwarze, schemenhafte Gestalten auf Leitern traumwandlerisch empor ins Freie. Leicht beschwingt kommt ein Ausstellungsplakat mit dem Titel „Alle Macht den Musen“ des Malers und Grafikers Michael Hofmann daher, ein weiteres von ihm entführt farbreich ins „Eigenland“ und auf einer Grafik greift eine grazile Frauenfigur nach Sonne, Mond und Sternen innerhalb der Sommerausstellung „Mittendrin der Mensch und die Elemente“. Eine Lithografie auf Bütten in schwarzen und roten Farbtönen von Gudrun Trendafilov, das Titelbild vom 41. Radebeuler Grafikmarkt 2021, zeigt ein Frauenbildnis mit gespitztem Bleistift als Kopfschmuck und einem aus der Perlenkette reizvoll erhobenen Zeigefinger. Von Jochen Fiedler stammt eine winterliche Ansicht der Weinberge aus seiner Ausstellung „Radebeuler Landschaften“ 1995.

Originell der Entwurf für einen Wegweiser zur Galerie auf dem Anger von dem verstorbenen Künstler Ingo Kuczera, der eine Staffelei mit kleinen wie Fühler ausgestreckten, farbigen Papierlämpchen oder Lautsprechern an feinen Drähten zeigt. „Diese Jubiläumsausstellung ist ein wilder Ritt durch die Radebeuler Stadtkultur und einmal mehr wird Zwischenbilanz gezogen“, sagte die ehemalige Stadtgaleristin Karin Baum bei der Ausstellungseröffnung. „Kunst entsteht durch Reibung und Widerspruch und die Arbeit mit Künstlern ist kein Verwaltungsakt, sondern lebt von kreativem Geist.“ Die Stadtgalerie sei auch immer ein Impulsgeber in Altkötzschenbroda gewesen.

Alles was diese ausmacht und schon bewegte, steht in einer illustren Begriffe-Sammlung an der Wand im Foyer. Von der „Ma(h)lzeit in Farbe“, Kunst im Außenraum, Basiskultur im Dialog, Bürgertreff, Kulturbörse, Künstlerfesten, Kunstverein Radebeul (2018 aufgelöst), Galeriekino, Jazzgeflüster, Abendakt, Kunst geht in Gärten bis zur Kunstpreis-Verleihung und kuriosen Preisen wie „Silberner Kötzschbär“ und „Goldenes Radebeilchen“ ist viel passiert und gibt es noch viele Ideen. OB Bert Wendsche würde gern auch Ausstellungen innerhalb der Städtepartnerschaft Radebeuls zeigen und Platz schaffen für eine dauerhafte Präsentation der Städtischen Kunstsammlung Radebeul. Diese umfasst rund 1 500 Werke von 100 Künstlern.

Bisher kaum zu sehen sind jedoch Arbeiten junger Künstler in Radebeul. „Ich werde oft danach gefragt und sie werden vermisst“, sagte Thomas Gerlach, Autor und Laudator. Er übergab symbolisch einen „Ziegelstein des Anstoßes“ an die Stadtgalerie, um den Stein ins Rollen zu bringen. Ein Anbau für die Stadtgalerie Radebeul im hinteren Teil des Grundstücks sei schon länger im Gespräch, aber noch keiner nahm sich des Problems an und es wurde noch kein entsprechender Antrag im Stadtrat Radebeul eingebracht, so Gerlach. „Die Jubiläumsausstellung bietet auch Gelegenheit, einen Blick in die Zukunft zu werfen“, sagte Stadtgalerist Alexander Lange. So gibt es eine „Offene Galerie“ mit Denkwerkstatt und Diskussionsforum am 21.1., ab 16 Uhr und am 5.2., um 16 Uhr eine Kuratorenführung mit Alexander Lange und Karin Baum. Die Ausstellung ist noch bis 5. Februar zu sehen. Die Finissage findet am 6.2., 18 Uhr statt.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di, Mi, Do von 14 – 18 Uhr, So von 13 – 17 Uhr
Fröhliche Musik gegen die Kälte: Der Musiker Gabriel Jagieniak musizierte und sang zum Akkordeon nach der Ausstellungseröffnung für die Besucher bei Glühwein und Fettbemmen am offenen Feuer und anschließend ging es im Galerieraum weiter und verlockten die Klänge einige sogar schwungvoll zum Tanzen. Darunter die Bildende Künstlerin Mechthild Mansel, die hier bereits eine Einzelausstellung hatte und sich auch gesangsfreudig zeigte. Schön war`s!

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Für alle, die gern Post bekommen: Poesie-Briefe von Max Prosa

31 Samstag Dez 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Briefe voller Leben

Auch 2023 gibt es wieder ein Gedichtabo des Berliner Singer- Songwriters Max Prosa mit überraschendem Inhalt.

„Zu fest bist du geworden,
trommelt dir der Regen,
zwitschern die Vögel dir zu,
„es reicht nicht, dass du
uns gerade noch hörst…“ –
Zeilen aus dem Gedicht „Zum Jahreswechsel“ vom Max Prosa. Es lag aber schon im August-Brief von ihm. Im Begleittext dazu steht, dass es sein ganz eigener Jahreswechsel war. Er schrieb dieses Gedicht am Vorabend seines 33. Geburtstages. Und stellte sich Fragen wie: „Bin ich noch auf dem Weg? Korrespondiert, was ich an jedem Tag tue, mit meinen inneren Wünschen?“ Seine Gefühle dazu stecken in dem Gedicht. Es ist doch egal, womit wir neu anfangen, schreibt er, der erste Tag davon kann immer der nächste sein, oder gar keiner. So gesehen, passt das Gedicht immer.

Nun ist das Jahr 2022 fast um. Vor einigen Tagen kam der zwölfte und letzte Poesie-Brief dieses Jahres von Max Prosa, einem Sing- und Songwriter in Berlin. Vor einem Jahr hab ich sein Gedichtabo im Internet gefunden und es sprach mich gleich an. Weil ich gern Poesie jeder Art mag, selber schreibe und gern Briefe bekomme. Leider schreiben heutzutage immer weniger Menschen Briefe. Nahe Menschen, mit denen ich mich schrieb, leben nicht mehr oder haben keine Zeit. Mit etwas Glück kommt mal eine Urlaubskarte oder eine Glückwunschkarte zum Geburtstag. So freute ich mich um so mehr, wenn wieder ein neuer Poesie-Brief von Max Prosa in meinem Kasten lag. Jeden Monat einer. Man weiß nie genau den Tag, wann er eintrifft. Um so größer dann die Überraschung, Neugier und Staunen, dass sie oft an Tagen kommen, wo man etwas Zuspruch und Aufmunterung gut gebrauchen kann und das Gefühl hat, da hat jemand an mich gedacht und verschickt etwas Schönes, das ich lesen, anschauen, mich anregen lassen und weiterdenken und träumen kann.

Nun liegen alle Briefe zum Jahresende vor mir ausgebreitet, draußen knallen und zischen die Silvesterraketen, ich blättere rückblickend in den Texten, Gedanken, Gedichten, Liedtexten, Bildern und kleinen Signets mit Hörproben von neuen Songs und Infos zu neuen Projekten des Sängers und Songschreibers. Immer geht es darin in mal poetischer Sprache, mal klaren und kraftvollen Worten um die Liebe zum Leben, allem Sein und wie wir es schaffen, die Welt zu einem schönen, besseren, friedlichen Ort für alle zu machen.

„Diese Briefe sind für viele Nahrung für die Seele, die wir brauchen, wie Nahrung für den Körper“, weiß Max Prosa. „Die Themen, die uns bewegen, scheinen sich selbst über Jahrhunderte kaum zu ändern. Es verändern sich nur Umstände, Gesichter und fast unbemerkt auch die Worte dazu. Als wären es jeden Tag andere, mit denen wir versuchen, dasselbe große Leben zu fassen.“

In Max Prosas Gedicht „Zum Jahreswechsel“ heißt es im letzten Vers:

„Schmelze dich ein
zum Jahreswechsel,
schmelze die fest
gewordene Form ein,
bevor sie unerbittlich
auf feine Herzen trifft.
Schmelze sie ein
während es noch dunkel ist,
den Kindern zuliebe und
in einem großen Ritual.“

Das neue Gedichtabo für 2023 von Max Prosa kann noch bis 31. Dezember 2022 bestellt werden. Mit etwas Glück geht es danach bestimmt auch noch. Da auch wieder Menschen für dieses Projekt gespendet haben, kann auch denjenigen, die sich aufgrund von steigenden Preisen im kommenden Jahr kein Gedicht-Abo leisten können, dieses dennoch ermöglicht werden. So dass jeden Monat wieder ein neuer Poesie-Brief mit offenen, erfrischenden und inspirierenden Gedanken und Texten in den Briefkasten geflattert kommt.

Das Gedichtabo kann man noch bestellen, allerdings nur noch ein paar Tage, bis die Umschläge gedruckt werden.
In dem Fall bitte schnell Bescheid sagen, 70€ per Überweisung oder Paypal an team@maxprosa.de und  per Mail die Adresse schicken.
Dann klappt das noch.

Text und Fotos (lv)

http://www.maxprosa.de/pages/gedichtabo

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Zauberhafte Welt: Der 25. Dresdner Weihnachts -Circus feierte Premiere

23 Freitag Dez 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Manege frei für den 25. Dresdner Weihnachts-Circus: Tollkühne Luftakrobaten, auf dem Hochseil tanzende und kletternde Artisten, hinreißende Tierdarbietungen, die von Mut, Vertrauen, Hingabe, Anmut und Eleganz erzählen wie Alexander Lacey mit einem Rudel von elf Löwen und Tigern, die schwungvollen Wirbelwinde aus der Puszta und drei mit Rüsselspitzengefühl sich bewegende Elefantendamen. Grandios, glänzend, großartig verzaubernde, internationale Zirkuskunst der Spitzenklasse. Noch bis 6. Januar 2023 zu erleben auf dem Volksfestplatz im Ostragehege.

Mehr Text zum Programm folgt.

Text + Fotos (lv)

Vorstellungen täglich14 und 18.30 Uhr.

Heiligabend nur 14 Uhr

Zusatzvorstellungen am 23., 27. und 29.12. sowie am 2. Januar um 10 Uhr.

Zum 25. Ökumenischem Gottesdienst unter dem Motto „Gott ist auch in der Manege“ mit Geistlichen verschiedener Konfessionen, Artisten und Zirkusleuten, die Programm-Ausschnitte zeigen, sind BesucherInnen herzlich eingeladen am 26.12.,10 Uhr im Chapiteau des Dresdner Weihnachts-Circus auf dem Volksfestplatz im Ostrageghege. Eintritt frei.

http://www.DWC.de


Katzen unter sich…

Streicheleinheiten für eine Löwin…

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Abschiedskonzert von Ludwig Güttler beim Festival Sandstein & Musik in der St. Marienkirche in Pirna

23 Freitag Dez 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte

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Lichtvolle Kraft der Musik

Kerzen und Bläserklänge funkelten bei der „Bläserweihnacht“ mit Ludwig Güttler und seinem Blechbläserensemble in der St. Marienkirche in Pirna. Mit den beiden Konzerten verabschiedete der Startrompeter sich zugleich vom Festival Sandstein und Musik.

Die Kerzen am Adventskranz vorm Altar und beidseits der Zuschauerreihen funkelten mit den lichtvollen, tröstenden, wärmenden, hoffnungsfrohen und kraftvollen Klängen bei der „Bläserweihnacht“ mit Ludwig Güttler und seinem Blechbläserensemble am Sonnabend in der St. Marienkirche in Pirna.
    Nahezu ausverkauft waren die 1 200 Plätze beim Abschlusskonzert des 30. Festivals Sandstein und Musik unter dem Motto „Saat und Ernte“. Mit den beiden Konzerten am zweiten Advents-Wochenende in dem prachtvollen Kirchenbau gab der Startrompeter und langjährige künstlerische Leiter von Sandstein und Musik gleichzeitig seinen Abschied von der Festivalbühne. Im kommenden Jahr wird er 80. Güttler kam mit Gehhilfe und in der anderen Hand seine Trompete haltend herein unter herzlichem Beifall des Publikums. Etliche Musikfreunde zückten in der Pause ihre Handys für ein Erinnerungsfoto mit dem namhaften Musiker, der ruhig und gelassen auf seinem Stuhl saß und in den Partituren blätterte.

Gemeinsam im Halbrund sitzend, musizierten Güttler und sein Ensemble mit Bravour und Hingabe eine faszinierende Mischung aus bekannten und selten gespielten Liedern und Chorälen zur Weihnachtszeit aus verschiedenen Jahrhunderten und unterschiedlichen Blickwinkeln. Zu hören waren helle, klare, feierlich erhabene, beschwingte und zart besinnliche Stücke, gegliedert in mehrsätzige, geschlossene Abschnitte (Partiten) für Blechbläser, Posaunen und aufrüttelnde, unruhevolle Paukenschläge. Begonnen bei Musik der Renaissancezeit von Pietro Torri, Wilhelm Friedemann Bach, Johann Crüger, Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach über Variationen zu „Tochter Zion“ von Ludwig van Beethoven und Georg Friedrich Händel bis zu „Es ist ein Ros entsprungen“ von Michael Praetorius, einem der bekanntesten Weihnachtslieder als Höhepunkt des Konzerts. Zuerst als Sinfonia für Solotrompete und vier Posaunen gefühlvoll gespielt, bewegte Güttler das Publikum zum Mitsingen, das aufstand und gemeinsam von dem Blümlein sang, das mit seinem hellen Schein die Finsternis vertreibt.

Reichlich Beifall und Blumen gab es zum Schluss für das Konzert und Lebenswerk von Ludwig Güttler. „Es ist erstaunlich, was er leistet. Nicht nur mit seiner Musik, sondern auch seinem Einsatz für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden. Früher war es schwer, Karten für Konzerte mit Güttler zu bekommen“, sagt ein 82-jähriger Mann aus Berggießhübel begeistert vom Abschiedskonzert in der Marienkirche. Inzwischen hat er mehrere Kassetten und CD`s mit weihnachtlicher Bläsermusik von Ludwig Güttler zuhause. Am Kirchenausgang konnten die Konzertbesucher in einen Instrumentenkoffer Geld spenden für die Förderung des Musikernachwuchses. Der Ticketverkauf für das Festival Sandstein und Musik im nächsten Jahr (vom 25. März bis 10. Dezember 2023) unter dem Motto „Im Fluss“  startete am 19. Dezember laut Veranstalter. 

Text + Fotos (lv)

http://www.sandstein-musik.de

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GeschichtenAbenteuer: Fantasius Firlefanz im Weihnachtsland

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kurzgeschichten, Lebensart, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Märchentante & Geschichtenerzählerin: Die Kinder Klara und Artur sind schon gepannt auf neue GeschichtenAbenteuer mit dem kleinen Holzvogel Fantasius Firlefanz der Dresdner Autorin Lilli Vostry. Im neuen Jahr biete ich Schreib- und Geschichten-Werkstätten für Kinder in Dresden und Umland an. Interessierte Einrichtungen, Freizeittreffs und Eltern können sich gern bei mir melden. Foto: JN

Fantasius Firlefanz im Weihnachtsland
(Für Klara und Artur)

Etwas Weißes lugte unter dem geblümten Tischtuch hervor.
“Was war das?“, überlegte Fantasius Firlefanz. Eine Schneeflocke. Ein kleiner Schneemann gar oder ein weiß glasierter Pfefferkuchen? Er steckte seinen Kopf unter den Stubentisch und zwei gelbe Augen funkelten ihn an. Eine weiße Pfote reckte sich ihm entgegen. Auf dem Stuhl saß die grauweiß getigerte Jade und sah den kleinen Holzvogel aufmerksam an. Der flog lieber weg. Er wusste, was Katzen einmal in ihre Pfoten bekommen, lassen sie nicht so schnell wieder los. Sie spielen und erkunden eben gern. Auf dem Tisch in der Küche und in der Stube standen jetzt große rote Blütenkelche, Fichtenzweige und ein wundervoller Strauß mit weißen langen Blütenstengeln, Zweigen mit  roten Beeren und goldbemalten kleinen Äpfeln in den Vasen.

Fantasius staunte über all die wundersamen Dinge. Da musste etwas ganz Besonderes bevorstehen! Seine Augen leuchteten und sein Herz hüpfte vor Freude. Kerzenhalter mit Lichterengeln, ein kleines Pfefferkuchenhaus weiß verziert, aus dem duftender Rauch aufstieg und Spieldosen, aus denen fröhliche Weihnachtslieder erklangen, standen da. Auf einer Schokoladendose weckte eine Abbildung Fantasius` Neugier. Dort saßen in verschneiter Winterlandschaft ein Mann in rotem Kittel, roter Mütze mit weißer Bommel, rotweißen Strümpfen und Stiefeln und eine Frau in einem zartroten Kleid und Flügeln am Kaffeetisch. Eine Kaffeetasse mit Sahnehäubchen, Kuchen und ein kleines Bäumchen geschmückt mit roten Kugeln standen darauf. Ein kleines Eichhörnchen saß auf dem Tisch und hielt eine Nuss im Arm. Eine große und kleine Eule kuschelten sich aneinander, ein Eulenkind lief Schlittschuh auf dem Eis. Ringsherum blinkten Sterne, schwebten Schneeflocken, ragten bunte Geschenkeberge in die Höhe und ein kleiner Vogel mit Bommelmütze flog ein Kistchen am Schleifenband haltend durch die Lüfte. „Oh, wie schön! Dort will ich hin!“, rief Fantasius Firlefanz freudig. Doch wo befand sich dieses Wunderland? „Könnt ihr mir den Weg zeigen?“, fragte Fantasius den kleinen Stoffelch, der einen rotweißen Schal trug und eine rote Nase hatte und den golden schimmernden Engel, die neben ihm auf dem Stubentisch, neben dem Computer, saßen. „Ja, wir kommen mit Dir“, sagten sie.

Sie winkten der Frau zu und flogen zum Fenster im Wintergarten hinaus. Von der wunderweißen Pracht war fast nichts mehr zu sehen. Die Bäume standen wieder dunkel und kahl. Raben krächzten heiser im Geäst. „Nanu, ein paar Tage vor Weihnachten kein Schnee?! Wo war der Winter hin verschwunden?“, überlegte Fantasius Firlefanz und beschloss ihn ebenfalls zu suchen. Vielleicht brauchte er auch eine kleine Verschnaufpause und saß mit bei dem Weißbärtigen im roten Kittel gemütlich am Tisch bei einer dampfenden Tasse Kaffee. Ein süßer Duft stieg in Fantasius` Schnabel. Sie flogen über einer Stadt mit vielen glitzernden Buden und Lichterketten, vor denen viele Leute standen. Es roch nach gebrannten Mandeln, Glühwein und allerlei Gebrutzeltem und Gebackenen. Eine goldene Krone funkelte an einer Lichterkette in der Luft. “Ist die für den Geschenkekönig?!“, staunte Fantasius. Er sah Menschen vollbepackt mit Taschen über den Markt und durch die Straßen eilen. Kaum einer blieb vor dem hohen Lichterbaum und der Krippe mit dem Kind stehen.

Sie waren schon weit geflogen. Der kleine Holzvogel hielt sich am zottligen Elchfell auf seinem Rücken fest und der Engel begleitete sie. Es dunkelte bereits als sie ankamen. Tief versteckt im Wald stand eine Hütte, aus der Licht schien. Hinter den Fenstern  sahen sie rote Zipfelmützen. In der Wichtelwerkstatt ging es emsig zu. „Die Wunschzettel für Geschenke werden jedes Jahr länger“, seufzte der Weihnachtsmann. Bloß gut, dass er so viele fleißige Helfer hatte. Er saß tatsächlich am Tisch beim Kaffee und neben ihm im zartrosa Kleid der Weihnachtsengel Rosalie. „Erfüllt ihr wirklich die Träume der Menschen?“, fragte sie Fantasius Firlefanz. „Wir geben uns alle Mühe. Doch viele haben das Träumen verlernt. Dann lassen sie sich schwer erfüllen“, sagte der Weißbärtige.

“Wie schön, dass ihr uns besucht. Seht euch nur um im Land der Wunder“, sagte lächelnd der Weihnachtsengel Rosalie. „Weißt Du, wo der Winter sich versteckt hat? Die Menschen wünschen sich so sehr eine wunderweiße Weihnacht“, fragte Fantasius sie. „Oh, vielleicht hat der Winter auch gerade genug von Schnee und Kälte und ist in den Süden gereist oder zu Besuch bei Frau Holle und macht es sich in einem ihrer Federbetten bequem“, erwiderte Rosalie. Vor der Hütte im Wald stand schon der Rentierschlitten des Weihnachtsmannes voller schöner Geschenke, Spielsachen und anderer zauberhafter Dinge bereit. Ein Engel reichte ihm einen rotbäckigen Apfel. Bald würde er  lustig glockenschellend mit dem Rentierschlitten durch die Lüfte zu den Menschen sausen am Weihnachtsabend. Hoffentlich blieb er nicht in einer Schneewehe feststecken! Wenn der Winter genug vom Ausruhen hatte und wieder mit eisigem Vergnügen durch die Lande brauste. Hui, wie gern würde Fantasius einmal mit dem Rentierschlitten durch die Lüfte fliegen. Doch vorher musste er doch zurück in die Stadt zu der Frau und den Kindern Klara und Artur und ihren Eltern, die ihn schon sehnsüchtig erwarteten und denen er gleich von seinem neuen Geschichten-Abtenteuer erzählen würde.

Lilli Vostry
Geschrieben am 21.12.2022

Kontakt: lilli.vostry@web.de

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Ein besonderer Kulturort: Das Buch „Noteingang“ aus dem NOTschriften-Verlag Radebeul erzählt seine Geschichte & einige Geschichten dieser Zeit

21 Mittwoch Dez 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Eine Zeit voller Aufbruchsgeist, unkonventioneller und spontaner Ideen und Projekte: Der Mitgründer des „Noteingang“, Autor und Verleger Jens Kuhbandner lässt diese Zeit aufleben in seinem Buch über den schon legendären Kulturtreff in Radebeul-Altkötzschenbroda. Heute hat der „Noti“ sein Domizil im „Weißen Haus“, Kötzschenbrodaer Straße 60 in Radebeul. 

Kunstkneipe, Konzerte und Gemeinschaft

Zum 30-jährigen Jubiläum des „Café Noteingang“ erzählt ein Buch von Jens Kuhbandner  aus dem NOTschriften-Verlag spannend und kenntnisreich die Geschichte dieses besonderen Kulturortes.

Das Gelände war völlig verwildert und ein „geheimnisvolles Loch“ gab Rätsel auf. Die „Noteingängler“ haben ihr späteres, kulturelles Kleinod buchstäblich mit den Händen ausgegraben. Zum Vorschein kam der Eingang zu einem ehemaligen Rübenkeller, das historische Tonnengewölbe auf dem Grundstück des Familienzentrums in Altkötzschenbroda 20 wurde in vielen Arbeitseinsätzen der Noteingang-Gründer und Stammgäste und mit Hilfe von Fördermitteln neu aufgebaut. Doch angefangen hat alles in einem freien Raum im Lutherhaus der Friedenskirche Radebeul. Dort eröffnete das „Café Noteingang“ im Mai 1992 mit einem Kinderfest im Pfarrhof, und die Eltern konnten sich in dem neu eingerichteten Café-Raum umsehen.

„Die Kirchgemeinde wollte ein Café mit Kultur und ohne Alkohol und Nikotin, wir eine verrückte Kunstkneipe mit allem, was dazu gehört, also auch mit Alkohol und Nikotin. Am Ende stand der Kompromiss, besiegelt mit einem Vertrag“, schreibt Jens Kuhbandner über die Anfangszeit. Er wurde 1969 in Radebeul geboren, ist Mitbegründer des inzwischen schon legendären „Café Noteingang“ und war von 1995 bis 2002 Vorsitzender des gleichnamigen Vereins. „Es war d e r Kultur-Treffpunkt in Radebeul und es gab auch nichts anderes damals“, so Kuhbandner.

Über einen besonderen Treff in einer besonderen Zeit voller Auf- und Umbrüche, unkonventioneller, spontaner Ideen und Projekte erzählt lebhaft, locker, spannend und teils zum Schmunzeln das Buch mit dem Titel „Noteingang“ – Geschichte und Geschichten (1992 – 2002) von Jens Kuhbandner, in einer Auflage von 300 Exemplaren erschienen zum 30-jährigen Jubiläum des „Café Noteingang“ in diesem Jahr in seinem NOTschriften-Verlag Radebeul. In dem Buch schildert der Autor und Verleger  seine Erinnerungen an diese Zeit, episodenreich und mit vielen Fotografien und Zeitungsartikeln aus seinem Archiv.

Auf dem Buchtitel prangt das Notausgang-Signet mit gespiegeltem Männel rot auf schwarzem Grund. „Es symbolisiert kein Wegrennen, sondern Eintreten entsprechend unserem Namen und Motto: ,Hast du kulturelle Not, dann komm zu uns!`“, so Kuhbandner. Die Symbiose aus „Noteingang“, Kneipe, Konzerten und Kirchgemeinde und Anwohnerbeschwerden wegen lauten Feiern konnte auf Dauer nicht gut gehen. Einen Ausweg aus diesem Zwiespalt bot die Familieninitiative , kurz „Fami“ genannt, die für ein entstehendes Familienzentrum einen maroden Bauernhof in Altkötzschenbroda gekauft hatten und mit der Sanierung beschäftigt waren. Aus dem dort freigelegten Rübenkeller wurde ein Treffpunkt für junge Leute und Kulturinteressierte mit dem „Noteingang“ e.V. als Trägerverein eingerichtet.

Am 6. Oktober 1995 wurde die Eröffnungsparty im historischen Tonnengewölbe mit seinem urigen Flair gefeiert. Es gab ein breites Programm von Kino, Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Theateraufführungen, Dia-Vorträgen, thematischen Partys bis zu kulinarischen Länderabenden. Die ebenso illustre wie beeindruckende Veranstaltungs-Chronologie des „Noteingang“ steht im Anhang des Buches. Die Blues-Legende Lousiana Red spielte im Sommer 1996 im „Fami“-Hof und sorgte für einen Besucherrekord, außerdem der Rockaußenseiter Kevin Coyne.

Der damals noch unbekannte Komiker Olaf Schubert (mit bürgerlichem Namen Michael Haubold) trat mit einem seiner ersten Programme in einem Nebenprojekt der Dresdner Kultband „DEKAdance“ als Schlagzeuger im März 1996 im „Noteingang“ auf. Tiefe Einblicke hinter die Kulissen ihrer wilden Mischung aus Rockmusik und witzigen Einlagen und die Nachwendezeit gewährt das Buch „Der Tisch der Frauen“ von DEKAdance-Kopf Bert Stephan.

„Es ist das erfolgreichste Buch mit 2 000 verkauften Exemplaren inzwischen in dritter Auflage im Notschriften-Verlag“, so Kuhbandner. Nach einer zehnjährigen innovativen Zeit verließ er den Noteingang-Verein und baute seinen Verlag auf. Geblieben sind Freundschaften, viele Bekannte und Erfahrungen. Das Buch über den „Noteingang“ hat er geschrieben für die Generation der heute 40-  bis 50-Jährigen, die dieser Kulturort nachhaltig prägte wie die Macher selbst und für Jüngere, die wissen wollen wie es war.

„Die es erlebten, erzählen und schwärmen heute noch von der großen Gemeinschaft, es gab keine Grenze zwischen Betreibern und Besuchern“, so Kuhbandner. Dies ist bereits sein sechstes Buch. Außerdem stehen Sachbücher, Regionalliteratur und Lyrikbände in den Regalen seines Verlagsbuchladens auf der Bahnhofstraße 19 in Radebeul. Darunter der Gedichtband „Wortfindungsstörung“, 2020 erschienen, von Annette Scheibner, der Tochter von Hanns Cibulka, der sich als einer der ersten DDR-Schriftsteller in seinem Werk kritisch mit Umweltzerstörungen auseinandersetzte. Zurzeit arbeitet Jens Kuhbandner an einem Buch über Reisen in das ehemalige Sowjetreich, erzählt von mehreren Autoren. Es erscheint zur Leipziger Buchmesse im April 2023,  für die er sich schon angemeldet hat. „Besondere Bücher kommen aus Radebeul“, steht als Motto am Ladeneingang. 

Text + Foto (lv)

Weitere Infos: http://www.notschriften.com

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GeschichtenAbenteuer: Fantasius Firlefanz fliegt zu den Sternen

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kurzgeschichten, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Fantasius Firlefanz fliegt zu den Sternen


Die Sonne funkelte golden hinten den dunklen Bäumen, deren Umrisse wie Scherenschnitte aussahen. Hoch über den Baumwipfeln zog sie eine Spur aus Licht himmelwärts. Ein paar Vögel flogen auf. „Juchhe, ich will mit euch fliegen zu den Sternen!“, jubelte Fantasius Firlefanz, der Ritter der Lüfte. „Sie kennen bestimmt den Weg.“ Der kleine Holzvogel wackelte lustig mit den Flügeln. Er konnte es kaum erwarten, sich in die Lüfte aufzuschwingen wie die anderen Vögel draußen. „Hui, das wird ein Spaß!“ Dabei vergaß er ganz, dass der Anlass ein trauriger war. Fantasius wollte in der Welt hinter den Sternen Lola besuchen, die schwarze, gelbäugige Sternkatze der Frau und die anderen Katzentiere, die nun dort waren. Das Licht im roten Kerzenglas, auf dem zwei Katzen im Mondschein abgebildet sind, vor Lolas Bild flackert lebhaft. Als wolle sie ihre Zustimmung signalisieren. Dass sie die Idee gut findet und sich auf Fantasius freut. Dann sieht er, wie es ihr und den anderen Katzen hier oben geht und kann es der Frau nach seiner Rückkehr erzählen. Damit sie nicht mehr so traurig ist, da Lola nun fort ist.

“Hast du denn gar keine Angst, allein loszufliegen ? Was ist, wenn du dich verirrst oder es dir bei den Sternen so sehr gefällt, dass du gar nicht mehr zurück zu mir auf die Erde möchtest?“, fragte ihn die Frau. „Oh, daran habe ich bisher gar nicht gedacht“, erwiderte Fantasius. Er sah die Frau mit großen Augen erstaunt an. Seine Freude auf den Flug, von dem er schon lange träumte, war so groß, dass er kein bisschen ängstlich war. Dafür war er aufgeregt und neugierig auf die Reise, was er wohl erleben würde. Außerdem hat Fantasius ja magische Fähigkeiten, die ihn vor Gefahren und Schattenwesen beschützen. Doch er hat noch wenig Erfahrung damit. Die Frau sah zum Fenster des Wintergartens hinaus. Der Lichtstrahl verblasste allmählich. Graue Wolken zogen auf. Es war noch Nachmittag. Gerade 16 Uhr. Und dämmerte schon. Wie sollte Fantasius sich im Dunkeln zurechtfinden, dachte die Frau. Ein kleiner Vogel flog auf eine der Tannenspitzen, die vor ihrem Fenster wippten, sah kurz zu ihr herein und flog weiter. Das stattliche Tannenbaumpaar breitete seine Zweigarme weit aus. Viele Singvögel, auch Tauben und Elstern fanden hier Unterschlupf das ganze Jahr über. Sie flogen von Ast zu Ast, schaukelten, neckten sich, haschten und saßen nah beisammen im Schutz des Baumes bei Sonne, Wind und Regen. Wenn dicke, weiße Wattepolster auf den Zweigen lagen, funkelten sie in der Wintersonne wie Diamanten.

Seit gestern Abend schien der Vollmond wieder. Hell und klar, voll und rund, strahlte er in der Dunkelheit zwischen den Bäumen im Hausgarten hervor. Und die Frau strahlte mit ihm, ihr Herz ging auf und eine tiefe Sehnsucht ergriff sie. Sie sah ein paar dunkle Flecken am Mond vorbeihuschen und stellte sich vor, es wären Lola und die anderen Katzentiere, die da oben im hellen Schein saßen. “Jetzt scheint der Vollmond endlich wieder! Jetzt kann ich mich auf den Weg machen zu den Sternen“, sagte Fantasius. Er lächelte die Frau an, sie strich ihm liebevoll über den orangenen Schnabel, die Feder auf der Kappe und die Flügel. Dann brachte sie ihn zum Fenster, setzte Fantasius auf den Lichtstrahl, der herein schien und schon war er verschwunden.

Fantasius flog lange, mit unendlicher Lichtgeschwindigkeit hinauf in den Weltraum. Wolken segelten neben ihm her, Vogelschwärme in zeichenreichen Formationen, Flugzeuge. Sterne funkelten, fremde Gestirne und Galaxien. Ein Meer aus Lichtern und grenzenloser Weite. Wie sollte Fantasius hier Lola und die anderen Katzentiere finden? Plötzlich war er von strahlendem Weiß umgeben. Unzählige weiße Punkte schwirrten am dunklen Himmel. „Sind das Sternschnuppen?“, überlegte Fantasius. Wenn man sie sah, konnte man sich etwas wünschen. Doch es waren Schneeflocken, die glitzernd wie Sterne zur Erde schwebten und alles mit ihrer weißen Pracht überzogen. Alles Grau und Unansehnliche verschwand unter einer weichen Decke aus Schnee. „Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit…“, fiel dem kleinen Vogel ein bekanntes Kinderlied ein, das er bei der Frau gehört hatte. Sie sang es gern zur Weihnachtszeit und erinnerte sich an die Winter in ihrer Kindheit. Manchmal lag der Schnee meterhoch aufgetürmt am Wegrand und blieb viel länger liegen als heute. Dann holten die Kinder ihre Schlitten heraus und gingen zu einem Rodelberg, liefen Schlittschuh, schlitterten über gefrorene Pfützen und es gab Eisblumen an den Fenstern. Und der Schnee knisterte schön unter den Füßen.

Fantasius öffnete seinen Schnabel, ließ ein paar Schneeflocken auf der Zunge schmelzen und flog weiter hinauf in den Himmel. Er sah das Sternbild der Kassiopeia am Nordhimmel und am Osthimmel leuchtete das Siebengestirn der Plejaden, die sieben Sternschwestern lächelten Fantasius freundlich an. Dann wurde ihm auf einmal schwummrig vor Augen. Dichter grauer Nebel breitete sich aus und nahm ihm die Sicht. Riesige dunkle Schwingen und lautes, heiseres Krächzen umkreisten den kleinen Vogel. Es waren die Schattenvögel, in deren Reich er eindrang und die ihn nun verfolgten. Fantasius wurde Himmelangst und Bange. Die Schattenvögel konnten mit ihren spitzen Schnäbeln seinen kleinen Holzkörper durchstoßen. Dann könnte er nicht mehr fliegen, würde erfrieren und wie einer dieser dunklen Gesteinsbrocken zur Erde fallen und zerschellen. Dann würde die Frau vergebens auf Fantasius warten. Und auch die kleine Betti, die so gern wissen wollte, was der kleine Holzvogel als nächstes macht, würde dies nie erfahren. Sie wohnt in einer kleinen Stadt an der Elbe. Die Felsen dort sind so hoch, dass sie fast an den Himmel heranreichen.

Fantasius seufzt beim Gedanken, dass seine Reise zu den Sternen schon wieder vorbei sein soll. Er versucht Luft zu holen und merkt, dass es ihm schwer fällt. Ein Brennen im Rachen und heftiger Husten schütteln ihn. Seine Kraft lässt nach. Er verliert an Höhe. Gleich wird er abstürzen. Wenn nicht ein Wunder geschieht. Fantasius hört ein leises Flügelrauschen hinter sich und spürt, wie ihn jemand hält. „Wer bist du ?“, fragt er. „Ich bin dein Schutzengel, der auf dich aufpasst und immer in deiner Nähe“, erwidert das Wesen, das zart wie eine Schneeflocke schimmert und Flügel trägt. Fantasius kann es kaum glauben. „Dann hast du ja noch mehr magische Fähigkeiten als ich und kannst mir einiges beibringen“, sagt er staunend. „Ich habe mich verirrt. Kannst du mir den Weg in die Welt der Sterne zeigen?“ Der Schutzengel hört es und nickt. „Ich begleite dich zu Lucina. Sie ist die römische Mondgöttin und Lichtgöttin. Sie bringt das Licht und die Kinder ans Licht der Welt“, sagt der Schutzengel. Und sie fliegen zusammen los. Fantasius trägt jetzt einen dicken, himmelblauen Wollschal um den Hals und fliegt auf einmal viel leichter. Am Sternentor angekommen, erwartet sie Lucina schon. Gleißendes Licht umfließt ihre grazile Gestalt. Auf dem Kopf trägt sie eine Mondsichel und ihr Körper strahlt hell wie Perlmutt und Mondstein. In den Händen hält Lucina ein warmes, gelbes Licht

„Das trifft sich ja gut“, sagt Lucina, „dann könnt ihr unser Lichtfest mitfeiern.“ Das Fest der Göttin Lucina, auch als heilige Luzia bekannt, wird in skandinavischen Ländern am 13. Dezember gefeiert. Sie verkörpert die Wiedergeburt der Sonne und des Lichts und die Frauen tragen bei dieser Feier Lichtkronen. Fantasius` Augen leuchten. Er spürt die Kälte und Dunkelheit um ihn herum nicht mehr. Alles erscheint ihm hell, strahlend und schwerelos leicht. Fantasius sieht Lichthüter, Sternbewohner und durchsichtige Lichtwesen, die Seelen der Menschen und Tiere und ihre geflügelten Begleiter. Sie schweben frei im Raum. Das Wissen und die Erinnerungen an ihr Erdenleben sind in ihren Energiekörpern gespeichert. Die Mensch- und Tierseelen können sich überallhin bewegen, ausbreiten, ausdehnen, in die Gedanken und Träume der Menschen schauen, ihnen Zeichen geben, mit ihnen innerlich reden und ihnen im Herzen weiter nahe sein. Doch wie soll er unter diesen vielen Seelen Lola wieder finden?, überlegt Fantasius. Er bittet die Lichtgöttin Lucina ihm zu helfen. Sie führt ihn zu ihr und den anderen Katzen, Paul, dem Draußenkater, Madame Blanche und einigen roten Katern. Angst vor ihnen hat Fantasius keine, auch wenn er ein Vogel ist. Die Tierseelen haben keinen Hunger und jagen keine anderen Tiere mehr, erlebt er. Sie streifen umher, frei, ohne irgendwo eingepfercht in einem Stall, Schlachthaus oder Tierversuchslabor zu leiden und enden, viele von ihnen sehen und genießen das erste Mal das Sonnenlicht hier oben.

Fantasius fragt sich, warum es auf der Erde nicht so hell und unbeschwert, sanft und friedlich zugeht wie in der Welt der Sterne. Warum die Liebe nicht für alle Menschen und Tiere wie eine warme Decke reicht. Warum die Liebe mal mehr, mal weniger stark ist. „Warum spüren die Menschen erst, wenn das andere Wesen nicht mehr da ist, wie sehr sie es vermissen und lieben?“, überlegt Fantasius. „Das wüsste ich auch gern“, sagt eine leise Stimme hinter ihm. Er sieht sich verwundert um. Und sieht direkt in die funkelnden Augen einer Sternkatze. „Bist du es, Lola!“, ruft Fantasius erfreut. Das gelbäugige Wesen mustert ihn neugierig, als es den Namen hört. „Ich lebte lange bei der Frau, die mir diesen Namen gab. Eines Tages wachte ich auf und war ganz woanders“, erzählt die Sternäugige. „Ich suchte überall nach ihr, wartete und vermisste sie. Bis heute.“ Sie vermisst dich auch sehr und schaut abends immer in den Sternenhimmel und denkt an dich und die schöne gemeinsame Zeit, sagt Fantasius. Und Lolas Augen leuchten, fast noch mehr als auf dem Bild vor dem roten Kerzenlicht, das auf dem Schreibtisch der Frau steht. „Sag ihr, es geht mir gut hier. Ich sende ihr alles Licht, das ich habe und möchte, dass sie glücklich ist“, gibt die Sternaugenkatze Fantasius mit auf den Weg und mit Lichtgeschwindigkeit fliegt er zurück zur Erde, um der Frau alles von seiner Reise zu den Sternen zu erzählen. Und sie sieht den kleinen Vogel mit warmem Lächeln an.

Text + Fotos: Lilli Vostry
Geschrieben am 8. und 11.12.2022

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Kunst, Lichtersterne & warme Socken: Zu Besuch in der Adventsgalerie in Königstein/Sächsische Schweiz

10 Samstag Dez 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Impro-Zeichnen mit Chris Löhmann am letzten Sonnabend in der Werkstatt 26 in Königstein.

Lustige Wichtel und Kamasutra der Schneemänner

Fröhlich und besinnlich geht es zu In der Adventsgalerie für Handgemachtes, Keramik und Kunst aus der Region in der Werkstatt 26 in Königstein.

Felsen und Festung geben nebelumhüllt eine fast märchenhaft geheimnisvolle Kulisse zur Adventszeit. Rote Zipfelmützen ragen aus einer Grünfläche an der Straßenkreuzung. Ein gelber Adventsstern leuchtet vom Kirchturm und der Tannenbaum steht im Lichterglanz auf dem kleinen, gemütlichen Weihnachtsmarkt in Königstein in der Sächsischen Schweiz.

Ein paar Meter weiter hat sich die Werkstatt 26 auf der Pirnaer Straße 26 in eine Adventsgalerie verwandelt. Hier kann man sich aufwärmen bei Kaffee, Tee und Punsch aus Apfelsaft mit Zimt, sich an kunstvollen Dingen erfreuen und den Adventszauber genießen. Wichtel, warme Socken und Bilder sieht man da auf Regalen und an den Wänden versammelt. Keine Berührungsängste kennt die Kunst in der Adventsgalerie. 13 Künstlerinnen und Künstler aus Königstein, Pirna, Freital, Tharandt und Dresden zeigen hier derzeit ihre neuesten Arbeiten und Handgemachtes, auch schöne, originelle Dinge für den Gabentisch. Im Schaufenster leuchten Adventssterne, ein Babyanzug aus rosa Wollwatte schwebt da. Die kuscheligen Kindersachen hat „Madame Colli“, Nicole Schmidt, selbst geschneidert. Kleine glänzende Schmuckstücke aus Perlen, Edelsteinen und Muscheln fertigte Niso Karakhonova. Die Keramikkugeln für Teelichter und Kettenanhänger stammen von Angelique Walter aus Dresden. Recycelte Kunst aus wieder verwendetem Papier zeigt Leonie Rost. Auf ihren wundersam und fantasievoll gestalteten Bucheinbänden, deren Seiten jeder selbst füllen kann, schwirren Insekten, Libellen, Schmetterlinge, eine Eule breitet ihre Flügel aus und sogar ein Haus, himmelblau mit gelbem Licht und Schnee vor den Fenstern, steht da in Buchform.

Auf farbigen Aquarellen an den Wänden tummelt sich ein Rotfuchs neben Singvögeln von Elena Linge aus Königstein und einer reizenden „Odaliske“ in zarten Pastelltönen von Michele Cyranka aus Tharandt. Einen Mann mit lächelnd hochgezogenen Mundwinkeln zeigt ein Selbstbildnis von Tobias Wolf aus Dresden. Eine weiß geblümte Wachstischdecke, bemalt mit lustig übereinander kugelnden Figuren in eisblau und violett, regte Volker Lenkeit zu seinem „Kamasutra der Schneemänner“ an. Der Porzellankünstler Olaf Stoy hat diesmal Zeichnungen mit Mohn und Kornblumen und sein Wintertraum-Buch mitgebracht. Außerdem zeigt Chris Löhmann neue assoziationsreiche, figürliche Zeichnungen wie gewebte Bildteppiche, darunter erstmals eine farbige, skurrile Zeichnung. Der in Königstein lebende Künstler lud am vergangenen Sonnabend zum Impro-Zeichnen in der Adventsgalerie ein. Über ihm am Tisch hingen Mistelzweige, die Glück verheißen, dort saß und malte er spontan mit dem Zeichenstift Bilder ganz nach Besucherwünschen.

„Mit der Adventsgalerie wollen wir die Bildende Kunst auch etwas vom Sockel holen und dadurch neue Zugänge für die Besucher schaffen. Es ist ein Kunst- und mehr noch Sozialraum, in dem Menschen zusammenkommen, Geselligkeit und Austausch finden“, sagt Kristin Pietzko, Kuratorin und Organisatorin der Adventsgalerie. Mit viel Herz und Eigeninitiative bereitete sie das Angebot vor zusammen mit der Hauseigentümerin und Künstlerin Nadja Göschel und dem Trägerverein Weltbewusst e.V. der Werkstatt 26. 20 Prozent des Erlöses aus den Künstlerarbeiten gehen an den Verein, um Betriebskosten zu finanzieren. An den nächsten Advents-Samstagen gibt es wieder kreative Angebote: Live Drehen der Töpferscheibe mit der im Haus arbeitenden Keramikkünstlerin Angelique Walter (10.12.) und Weihnachtskarten selbst drucken im Linolschnitt mit den Künstlerinnen Nadja Göschel und Elena Linge (17.12.) jeweils von 15 bis 17 Uhr. 

Text + Fotos (lv)


Mit viel Herzblut für die Kunst: Zeichner Chris Löhmann und seine Partnerin Christin Pietzko, Organisatorin und Kuratorin der Adventsgalerie in Königstein mit ihren Kindern Antonia und Elisabeth.

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Ding-Lyrik & Poesie des Gelebten: Der neue Kalender von Fotograf Michael Lange

30 Mittwoch Nov 2022

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Fotografie, Lebensart, Projekte

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Die Schönheit des Vergänglichen

Ausrangierte Alltagsdinge, Fundstücke, Reste barocker Tapeten, Blütenblätter und Rilke-Gedichte inspirierten den Fotografen Michael Lange zu einer Symbiose aus zauberhaft geheimnisvollen Collagen voller reizvoller Details und Geschichten im  Kalender für 2023.

Eine kopflose Libelle schwirrt durch eine urzeitliche Landschaft, die sich lila, grün und gelb bis zum Horizont erstreckt. Blumen blühen zart, rankende Lianen breiten sich bedrohlich aus. Die Flucht ist vorbereitet: Eine fliegende Untertasse wartet auf den Start in die sternenübersäte Unendlichkeit. Wenig später verschwinden Raumschiff und Insekt in einem Schwarzen Loch im Universum.

Die kosmische Ausfahrt findet im Juni kommenden Jahres statt – in Michael Langes Kalender für 2023. Der Fotograf hat das Ereignis in diesem Frühjahr auf seinem Lichttisch in Quohren inszeniert. Mit einer polierten Scheibe versteinerten Holzes, Tapetenresten und Blütenblättern. Wie jedes seiner aufwendig arrangierten Monatsblätter erzählt auch dieses eine Geschichte, und jedem eine andere. Die Poesie und das Abenteuer liegen im Auge und im Kopf des Betrachters.

Mancher analysiert freilich nur ganz nüchtern die Zutaten, was auch spannend ist und zu unverhofften Aha-Erlebnissen führen kann. Etwa die Zuordnung eines verrosteten kreisrunden Etwas mit zwei Stummelbeinen und einer Schnauze. Durch die raffinierte Lichtführung und dem fehlenden Größenvergleich zu bekannten Gegenständen wirkt es zunächst wie eine Lupe oder ein Monokel. Ein Irrweg. Tatsächlich handelt es sich um den kläglichen Rest eines Wasserkochers, der im Oktober als Fabelwesen auf einem korrodierten Zinkblech zu neuem Leben erwacht

Michael Lange hat es auf dem Schrottplatz von Jürgen Unger  in Lungkwitz gefunden. Seit Jahren schon sind die sich meterhoch auftürmenden Berge aus Metall eine Fundgrube für den Fotografen. Ein ramponierter Topfdeckel, ein Propeller, ein plattgetretener Eimer, glänzendes Blech, das wie eine Ziehharmonika gefaltet ist, oder eine grünpatinierte Kappe finden sich im Kalender wieder. Losgelöst und ihres Verwendungszweckes beraubt, sind die Dinge kaum als das zu erkennen, was sie ursprünglich waren und wozu sie dienten.

Darum geht es Michael Lange auch nicht. Er ist kein Archäologe, der Fundstücke nummeriert und beschreibt und wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnt. Als Künstler interessieren ihn vielmehr Formen und Farben, wenngleich ihm die Herkunft der Gegenstände nicht gleichgültig ist – ihre Lebensläufe, aber auch eigene biographische Versatzstücke schwingen in den Kompositionen mit. So fügt Michael Lange nicht nur mit sicherem und langjährig geschultem Blick, sondern auch spielerisch und intuitiv Papier an Papier, Stoff an Stoff, Objekt an Objekt. Kopf und Bauch, Verstand und Gefühl gehen eine kreative Symbiose ein. Mitunter bleibt er unentschlossen – dann bittet er seine Frau Ina oder die neunjährige Enkeltochter Flora um ihre Meinung: „Bitte nicht schon wieder den Topfdeckel!“

Michael Lange verhilft in dadaistischer Tradition ausrangierten und unbeachteten Resten des Alltags, die miteinander gar nichts zu tun haben, zu einer zeitlosen Wiedergeburt. Er holt sie ins Rampenlicht und gibt ihnen eine Bühne für ein Theaterstück, dass weder verstören noch provozieren will. Der Künstler löst die Grenzen zwischen Gestern, Heute und Morgen auf und feiert in seinen Landschaften und Szenen, die er mit überraschenden Effekten ausleuchtet und mit einer Großformatkamera ablichtet, die Schönheit des Morbiden und Verlebten, die Eleganz des Endes, ja, des Todes. Hier ist Michael Lange der Romantiker, allerdings einer mit Kanten und Widerhaken.

Die Musik, die Michael Lange bei seiner Arbeit hört, ist indes modern, in gewisser Weise aber doch romantisch. Er bevorzugt das mittlerweile fünf Alben umfassende „Rilke Projekt“ der Komponisten Richard Schönherz und Angelica Fleer, die Gedichte von Rainer Maria Rilke vertont haben. „Das inspiriert mich“, sagt Michael Lange, der Rilke 2021 den Kalender „in der ferne blau“ gewidmet hat. Die von der bildenden Kunst beeinflusste Dinglyrik des vor rund einhundert Jahren gestorbenen Dichters lässt den Fotografen nicht los. Er plant ein Projekt, in dem die Texte Rilkes nicht nur Anregung sind, sondern in seinen reliefartigen Collagen sichtbar werden.

Rilke ist sozusagen die sphärische Komponente der dreizehn Fotografien des aktuellen Kalenders, den Michael Lange „verortet 4“ betitelt hat. Für den Monatsreigen, der farblich und inhaltlich die wechselnden Jahreszeiten aufgreift, hat er nicht nur in seinem Fundus gekramt, der über Jahre durch Gaben von Freunden, Orgelbauern, Sichtungen auf Flohmärkten oder auch Grabungsfunde auf dem Grundstück gewachsen ist. Der Künstler durfte sich auf seinen Wunsch hin im Schloss Moritzburg barocke Ledertapeten ausleihen. Es handelt sich dabei um Fragmente geprägter und bemalter Wandbespannungen aus dem 18. Jahrhundert. Michael Lange reizte es, mit diesem Material zu arbeiten, das er noch aus Zeiten kannte, als es weitgehend unbeachtet in Stapeln auf dem Dachboden des Schlosses lagerte. Ein kunsthistorischer Schatz, der längst gesichert ist.

Nun erzählen die Tapeten mit ihren floralen Motiven ihre Geschichten, vor allem im Sommer und im Herbst. Der Winter ist kühl und nur verhalten farbig, im April wird die 13 gekrönt mit Blüten der Traubenhyazinthe, und im August kehrt die Urzeit zurück, nur die fliegende Untertasse nicht. Die gibt es indes in mehreren Inkarnationen das ganze Jahr über. Die Ufos stammen vom Planeten Weißer Hirsch und wurden von der Kunsthandlung Kühne nach Quohren entsandt. Sie sind viele Millionen Jahre alt und heißen Amethyst und Achat oder tragen phantastische Namen wie „Psaronius mit Fluoridkern“ und „Dadoxylon“ – es ist das Raumschiff, das im Juni vom Schwarzen Loch verschluckt wird.

Text: Thomas Morgenroth
Fotos: Michael Lange

Der Kalender kostet 55 Euro zzgl. Versandkosten, zu beziehen über Michael Lange, E-Mail: kontakt@michael-lange.net

Kalender „verortet4“ für 2023

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Kalenderblatt Januar


Kalenderblatt Juni


Kalenderblatt November

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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