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Kategorien-Archiv: Projekte

Bücherherbst & Tag der offenen Tür in der Bücherei Großenhain

17 Sonntag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Literatur, Musik, Poesie, Projekte, Unterwegs

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Die Dresdner Autorin Lilli Vostry lobte die Karl-Preusker-Bücherei als Schatzkästchen und wundervoll einladenden Ort. Foto: Kathrin Krüger

Bibliothek im poetischen Bücherherbst

Von Kathrin Krüger

Großenhain. Der Herbst ist wunderschön: mit bunten Blättern, einer tief stehenden Sonne und vielfältigen Kürbissen. Aber auch mit trüben Tagen und Scheibenkratzen am Morgen. Dann ist ein gutes Buch der richtige Helfer gegen Trübsinn und Herbstblues.

Die Karl-Preusker-Bücherei am Neumarkt hat dafür eine Vielzahl von Angeboten parat, und lädt zudem ein zum Verweilen, Schmökern und Kreativ sein. Denn es ist Bücherherbst. Und Museumsgeburtstag. Am Tag der Bibliotheken, am 24. Oktober, öffnet das Haus am Neumarkt von 14 bis 17 Uhr seine Türen. Es gibt Führungen durch die Bücherei, Preuskers Gute Stube und herbstliche Basteleien. Genau am 24. Oktober 1828 gründete Rentamtmann Karl Benjamin Preusker hier die erste deutsche Volksbücherei. Seit 1995 wird deshalb deutschlandweit der Tag der Bibliotheken gefeiert.

Der Bücherherbst ist tatsächlich schon in vollem Gange. Einige Lesungen fanden bereits statt. Besondere Resonanz fand die Gedicht-Lesung „Poesie und Musik“ mit den Dresdnern Lilli Vostry und Gabriel Jagieniak. Die Lyrikerin und der Musiker bescherten etwa 20 Zuhörern einen entspannten, beschwingten Abend mit stimmungsvoller Poesie und emotionalen Klängen. „Dieses Haus ist ein Schatz für die Stadt, es ist alles so liebevoll gestaltet und einladend“, lobte die Autorin den Veranstaltungssaal. Selbst in Dresden gäbe es kaum solche bezaubernden Orte und damit genau das passende Ambiente für die Premiere der Gedicht-Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“.

Auch zur Einkaufsnacht mit Feuerzauber am 5. November von 18 bis 20 Uhr kann man einen Blick in die Bibliothek werfen und sich die Ausstellung „Naturblicke“ von Petra Rothe ansehen, die schon zur Poesie-Lesung eine passende Kulisse abgab. Lese-Ecken laden zum Schmökern ein, für Kinder gibt es kleine Kreativbasteleien. Preuskers Gute Stube ist wieder geöffnet, in der es um 19 Uhr eine Führung gibt. Bereits um 18 Uhr wird eine Vorleserunde für Klein und Groß mit „Geschichten aus dem Bücherschatz der Karl-Preusker-Bücherei“ geboten.

Wer selbst schreiberisch tätig sein möchte, um damit vielleicht dem Herbst und Winter schöne Seiten abzugewinnen, kann am 21. Oktober zur Schreibwerkstatt des Kulturraums in die Bücherei kommen. 15 bis 17 Uhr werden Schüler und Jugendliche, 17 bis 20 Uhr Erwachsene von der neuen Werkstattleiterin Sarah Rehm begleitet.

(Dieser Beitrag mit Foto erschien am 16.10.2021 in der Sächsischen Zeitung, Lokalausgabe Großenhain.)

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Fotografie-Ausstellung „Im Moor“ in der Städtischen Bibliothek im Kulturpalast

14 Donnerstag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Projekte

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Drei FotokünstlerInnen mit Vorliebe für Moor-Landschaften
(Im Bild von li nach re): Roland Nagel, Gabriele Seitz und Steffen Lipski.

Orte voller Kraft, Stille und Magie

Zu faszinierenden Moor-Landschaften entführen mit ihren Fotografien Gabriele Seitz, Steffen Lipski und Roland Nagel in der Städtischen Bibliothek im Kulturpalast noch bis 16. Oktober.

Zauberhaft urtümlich, geheimnisvoll, aber auch schauerlich, trügerisch und sich entziehend. Mit Blicken zu greifen, aber unbetretbar. Bilder und Szenen von dunkel wabernden, unergründlich tiefen Moorlandschaften, in denen allerlei verschwindet, regten schon immer die menschliche Fantasie an und gibt es zuhauf in der Kunst, Literatur und Filmen. Doch es gibt auch eine Menge zu entdecken dort. Das zeigt eindrucksvoll die derzeitige Ausstellung „Im Moor“ mit Fotografien von Gabriele Seitz, Steffen Lipski und Roland Nagel in der Städtischen Bibliothek im Kulturpalast (noch bis 16. Oktober zu sehen).

Das Projekt hat Prof. Roland Nagel ins Leben gerufen. Er lehrte als Hydrobiologe an der TU Dresden von 1994 bis 2010 und erkundet und fotografiert gern die Pflanzen- und Tierwelt an Teich- und Moorlandschaften. 2015 war er Gründungsmitglied des Forums für zeitgenössische Fotografie, dem alle drei Fotokünstler angehören. Ihre Arbeiten hängen gemischt auf zwei Etagen in der Ausstellung, so dass reizvolle Kontraste für den Betrachter entstehen. Roland Nagel fotografiert digital und mit Farbe. Bezaubernde Blüten, ein halb eingerolltes Seerosenblatt unter Wasser, Wollgras, feine weiße Gespinste und ein Frosch an einem Grashalm.

Gabriele Seitz, 1951 geboren, studierte Pädagogik und ist seit 1997 als Fotokünstlerin tätig. Sie hat ein eigenes Buch mit ihren Aufnahmen vom Moor und Haikus, japanischen Kurzgedichten herausgegeben. Das Moor ist für sie ein Kraft-Ort, wo sie Stille findet und der Natur ganz nahe sein kann. Das spiegeln ihre meditativen Fotografien der Landschaft, von Gräserpollen und bewegtem Schilf im Wind, die vor allem am Anklamer Stadtbruch entstanden mit schwarzweiß Analogfilm. Manchmal geht sie zusammen mit Steffen Lipski auf Fototour. Ausflüge führen vor allem ins Dubringer Moor in der Lausitz, das größte in Sachsen und zum Pechmoor bei Medingen.

“Meine Kirche ist der Wald und wer sich gern mit Bäumen und Gräsern umgibt, kommt früher oder später zu einem Moor“, sagt Steffen Lipski. „Das sind menschenleere, unzugängliche Orte voller Magie und Melancholie.“ Das zauberhafte Singen der Rohrdommeln und die Moorfrösche sind ebenfalls lautstark dabei, allerdings nur, wenn man seinen inneren Dialog einstellt und sich hingibt, so Lipski. Er wurde 1961 in Dresden geboren, studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden mit Diplom bei Siegfried Klotz, Hubertus Giebe und Claus Weidensdorfer von 1987 bis 1992. 2011 gab Steffen Lipski die Malerei auf, da er sich mit Farbe nicht mehr ausdrücken konnte und wandte sich konsequent und erfolgreich der Schwarz-Weiß-Fotografie zu. „Das verwandelt die Sicht auf die Dinge. Sie werden
intensiver ohne laut zu werden.“

Er zeigt digitale Schwarz-Weiß-Aufnahmen, digitale Doppelbelichtung und Polaroiddrucke in der Ausstellung. Wunderbar schwebende Moorlandschaften und Sehnsuchtsorte mit Bäumen und Gräsern im und am Wasser. Mal klar und mit Unschärfe aufgenommen. Manchmal gitterartig, grafische Strukturen und wundersam entrückt wirken Steffen Lipskis Moor-Bilder, die von der Schönheit, dem Zauber ebenso wie der Vergänglichkeit und stetigen Verwandlung in der Natur erzählen.

Text + Fotos (lv)

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„Luftholen – in der Stadt!“ – ein musikalisch-theatralischer Rundgang

07 Donnerstag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Theater, Unterwegs

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Alles erzählt etwas… Titelplakat von Annette von Bodecker zu „Luftholen – in der Stadt!“ Ein musikalisch-theatralischer Rundgang in Dresden.

Geschichten an Orten zwischen Gestern und Morgen

„Luftholen – in der Stadt! Stadtspaziergang“. Rund 15 KünstlerInnen laden an ca. sieben Haltestationen zu einem musikalisch-theatralischer Rundgang am 10. Oktober, um 14 Uhr ein. Je nach Bedarf auch schon um 11 Uhr der erste Rundgang. Eintrittfrei! Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes „Dresden Open Air-Kultursommer 2021“.

Nach den erfolgreichen Vorstellungen „Luftholen“ in der Dresdner Heide Stechgrund am 27. Juni 2021 kommt nun ein Pendant in der Stadt. Ausgangs- und Endpunkt ist der Bahnhof Neustadt. „Wir haben meistens unsere Ziele im Kopf und gehen von A nach B. Sich Zeit lassen und in der eigenen Stadt auf Entdeckung gehen – das ist der Stadtspaziergang“, sagt die Initiatorin und freischaffende Schauspielerin Regina Felber.

Orte zwischen gestern und morgen. Orte wie der Friedhof. Vor Häuser-Fassaden stehen bleiben. Unter einem Brückenbogen oder in einem Garagenplatz einfach mal verweilen. Alles erzählt etwas. Es gibt einen Briefwechsel, der vor 250 Jahren so locker und leicht geschrieben ist als wäre er von heute. Von einer Schriftstellerin, deren Grab auf dem Friedhof Innere Neustadt zu finden ist.

Wie melden wir uns heute von unterwegs? Wie schicken wir Nachrichten? – Hier werden unterschiedliche Geschichten, mal musikalisch, mal theatralisch zu sehen und zu hören sein. Es ist keine historische Stadtführung, sondern ein Spaziergang, bei der Aktionen an ungefähr 7 Haltestationen mit etwa 15 Künstlern stattfinden.

Die Aktionen sind assoziativ, die Orte sprechen für sich. Es wird die Möglichkeit geben, ein Picknick zu genießen. Das Wetter kann leider nicht geplant werden, darum empfiehlt es sich, entsprechend der Witterung im Herbst sich zu kleiden.

An mögliche Überdachungen während der Strecke ist gedacht. Ungefähre Dauer: etwa 2 Stunden. Ebenso an die Durchführbarkeit in der aktuellen Situation. Kleine Gruppen von 20-25 Personen werden die Strecke entlang geleitet. Durch eine online- Anmeldung ist eine Verteilung auf 14 und 16 Uhr, damit auch die Kontaktrückverfolgung, falls dies notwendig sein sollte, gewährleistet ist.

Ein 11 Uhr-Rundgang wird bei Bedarf zusätzlich angeboten werden.

Infos und Anmeldung: https://luftholen.regina-felber.de

Welche Künstler sind dabei?
Von der Schauspielerei: Julia Henke, Regina Felber und Robby Langer, der Unterhaltungskünstler Joachim Lippmann, die Musiker Neo Stateman, Matthias Macht, von der Musikhochschule Dresden Sujin Lee und Inkyu Park, die Tänzerin Sabine Jordan…um einige zu nennen

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Ostrale Biennale 2021 lockte trotz Corona rund 25 000 Besucher& Robotron-Kantine soll weiter als Ort für zeitgenössische Kunst genutzt werden

05 Dienstag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Unterwegs

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Nostalgischer Charme & moderne Kunst: Mit der Ostrale Biennale 2021 zog wieder Leben ein in den seit Jahren leerstehenden Ostmoderne-Pavillon am Pirnaischen Platz im Dresdner Stadtzentrum. Das lockte wohl auch die Besucher trotz Corona. Fotos: Lilli Vostry

Erfolgreich beendet: Ostrale Biennale 2021 trotzt Corona

Katalog zeigt Ausstellung – 2022 Teile in Budapest, Split und Kaunas – nächste Ostrale Dresden: 2023

Logo und Key Visual der OSTRALE Biennale O21

Die internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste OSTRALE Biennale ging am Sonntagabend (3.10.2021) für dieses Jahr erfolgreich zu Ende. Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen konnten seit dem Start am 1. Juli immerhin ca. 25.000 Besucher gezählt werden (2019: ca. 28.000). „Das sind weniger als in der Zeit vor Corona. Aber auf diesen Besucherzuspruch können wir angesichts der Umstände stolz sein. Denn durch die Hygieneauflagen hatten wir den Zutritt begrenzen müssen. Leider haben die Unsicherheiten um die Gesundheit und die Zugangsbeschränkungen in diesem Jahr viele vom Besuch abgehalten. Durch entsprechende Auflagen sind uns Mehrkosten in Höhe von ca. 60.000 Euro entstanden.“ schätzt Andrea Hilger, Vorsitzende des OSTRALE Zentrums für zeitgenössische Kunst. Das Schülerprogramm „O21 für Kids“ wurde von ca. 2.500 Schülern (95 Schulklassen) aus ganz Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt besucht – in den vergangenen Jahren waren jeweils bis zu ca. 400 Klassen zu Gast gewesen.

Haupt-Ausstellungsort der OSTRALE war in diesem Jahr die zentral in der Dresdner Lingnerstadt gelegene ehemalige Robotron-Kantine. Der seit Jahren leer stehende Ostmoderne-Pavillon hat sich nach Beräumung und erster provisorischer baulicher Sicherung als idealer Standort erwiesen: „Unsere Besucher waren begeistert von dem historischen Charme des Gebäudes, den Lichtverhältnissen und der Raumstruktur. Wir hoffen, das Gebäude auch künftig nutzen zu können. Es wäre nach niedrigschwelliger Sanierung ideal für die Präsentation insbesondere von zeitgenössischer Kunst. Mit der Gebäudeeigentümerin Gateway Real Estate, der wir zu großem Dank verpflichtet sind, sind wir dazu in konstruktivem Austausch“, so Franz Leyser, Vorsitzender des Freundeskreises OSTRALE.freunde.

Kunstinteressierte, welche die 557 Werke von 138 Künstlern aus 34 Nationen umfassende Schau verpasst haben, können sich anhand des 384 Seiten starken, hochwertigen Kataloges der Ausstellung ein Bild davon machen: Er dokumentiert die Biennale unter anderem mit Werkbeschreibungen und sämtlich in der Ausstellung gefertigten Fotografien (erhältlich unter post@ostrale.de (mailto:post@ostrale.de) oder beim OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst, Rethelstraße 45, 01139 Dresden).

Die nächste OSTRALE Biennale wird im Sommer 2023 in Dresden stattfinden. Im Rahmen des vom Creative Europe Programm der Europäischen Union co-finanzierten Projektes „Flowing Connections“ werden Teile der diesjährigen Biennale zwischenzeitlich in Budapest (19.3.-22.5.22), Split (1.6.-30.6.22) und vom 5.10.-13.11.22 im Programm der Europäischen Kulturhauptstadt 2022 Kaunas/Litauen gezeigt.

Text:  Tobias Blaurock

http://www.ostrale.de

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BilderAlbum: Ostrale – Biennale für zeitgenössische Kunst geht in die letzte Runde

02 Samstag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Skurrile Wesen, gebaut aus Benzinkanistern, stehen am Eingang zur Robotron-Kantine am Pirnaischen Platz in Dresden, wo die Ostrale – Biennale für zeitgenössische Kunst in Deutschland noch bis 3. Oktober zu sehen ist.

Unerwartet steht man in der Ausstellung großformatigen Bildern von Menschenaffen gegenüber, die traurig, entsetzt und verwundert schauen. Wohin sie sich hier verirrt haben… Kein Hinweis bzw. nähere Erläuterungen zu dieser Installation fand sich in der Ausstellung.

Das Verhältnis Mensch – Tier reflektieren viele Arbeiten, in Malerei, Fotografie,
Video-Installationen und Objekten. Erschreckend realistisch wie der Berg Tierfelle oder komisch-absurd. Viel Stoff zum Nachdenken.
Home office oder mobiles Büro…  schon etwas in die Jahre gekommen.
Frage eines Plattenbaus: „Was wäre wohl aus mir geworden ?“
Vom Umgang mit der Natur und Freiheitsrechten erzählt berührend dieser moldawische Trickfilm.

Der Mensch der Zukunft: „Andreonauten“, Objekt von Katharina Andress

OSTRALE - Biennale für zeitgenössische Kunst (© OSTRALE)

Mensch und Natur im Wandel

Die Kunst-Ausstellung in der Robotorn-Kantine ist Geöffnet nur noch bis 3. Oktober! Aktueller Biennale-Katalog mit Fotos aus der Ausstellung erschienen

Das OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst gibt bekannt, dass die diesjährige Biennale trotz der Pandemiebedingungen bereits jetzt mehr als 21.000 Besucher hatte. „Die Zahl entwickelt sich sehr dynamisch weiter, da wir am 3. Oktober ja für dieses Jahr schon wieder schließen müssen“, berichtet Direktorin Andrea Hilger.

Der 384 Seiten umfassende Ausstellungskatalog ist an der Ausstellungskasse in der Robotron-Kantine (Zinzendorfstraße) und in der eintrittsfrei geöffneten OSTRALE.Basis (Rethelstraße 45) zum Preis von 25 Euro erhältlich. Er dokumentiert die 557 Werke von 138 Künstlern aus 34 Nationen umfassende Biennale unter anderem mit Werkbeschreibungen und sämtlich in der Ausstellung aufgenommenen Fotografien. Außerdem öffnet hier auch die litauische Künstlerin Gabriel Gervickait ihren Ausstellungscontainer, in dem sie seit dem 1. September zeichnerisch sowie mit Papier, Klebefolie und Spraylack die Serie „body as an archival container“ zeigt.

OSTRALE.Basis: Hanne Lange und Sandra Rosenstiel im Gespräch

Unter anderem ist hier auch die Ausstellung „alles könnte anders sein“ mit Werken von Hanne Lange und Sandra Rosenstiel zu sehen. „Die Objekte von Hanne Lange und Sandra Rosenstiel lassen uns stolpern und unterbrechen unsere gewohnten Sehgewohnheiten. Die Kunstwerke bieten uns den Freiraum, die eigenen Gedanken zu entfalten und laden zur Spurensuche ein“, verspricht Ostrale-Direktorin Andrea Hilger. Das „meet the artists“ in der OSTRALE.Basis wird gefördert durch den Stadtteilfonds Pieschen-Süd/Mickten aus Mitteln des Stadtbezirksbeirats Pieschen im Rahmen des Projektes Zukunftsstadt Dresden.

Die OSTRALE Biennale findet noch bis 3. Oktober schwerpunktmäßig in der Robotron-Kantine (Zinzendorfstraße, Dresden) statt. Zusätzlich laden dezentrale Biennale-Ausstellungen auch in den Klärpark Kaditz der Stadtentwässerung Dresden, die Gedenkstätte Bautzner Straße und bis zum 17. Oktober in die OSTRALE.Basis in Dresden Übigau (Rethelstraße 45) ein. Die OSTRALE.Basis ist dienstags bis samstags von 12 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Besucher werden gebeten, die aktuellen Hygienevorschriften zu beachten.

Weitere Informationen:

Gabriel Gervickait *1982 in LT | wohnt in LT
„body as an archival container vs mechanisms of control“
Serie | Zeichnung Collage| 259 x 605 x 243 cm | 2021
Papier, Klebefolie, Spraylack

Die Werke für die Container-Installation entstehen vor Ort in Dresden. Im Fokus der Künstlerin bleibt dabei stets der Mensch, sein Inneres samt erlebten Situationen. Der Container fungiert dabei als Gedächtnisarchiv und beherbergt eine Installation von Bildern aus diversen Materialien und Textcollagen, als Begegnungsstätte zur Offenbarung menschlicher Gefühle und assoziativer Empfindungen. In der künstlerischen Praxis von Gervickait spielt die Biopolitik eine besondere Rolle. So wird es auch einige Verweise auf das tabuisierte soziale Verhältnis zwischen dem Körper und den Mechanismen der Biopolitik geben, die den menschlichen Körper unter Kontrolle halten. Nicht zuletzt wird sie auf aktuelle Besonderheiten der Pandemie eingehen und hinterfragen, wann die Würde des Menschen noch gewahrt wird und wann bereits Statistik und Zahlen die Macht übernehmen. Besonderes Augenmerk wird die Künstlerin auf die Suche nach der Beziehung Körper – Medizin legen, die sie nicht nur als Mittel der Hilfe, sondern auch als Mittel der Kontrolle analysieren wird.

Robotron-Kantine: Ticket-Vorverkauf über http://www.etix.com , 15 Euro, ermäßigt 10 Euro inkl. VVK-Gebühr, geöffnet Mi-Fr (ab 21. September: Di – Fr) 10 – 19 Uhr, Sa – So 11 – 20 Uhr

Gedenkstätte Bautzner Straße: Mo – So 10 bis 18 Uhr

Stadtentwässerung Dresden, Klärpark Kaditz: Di, Do, Sa: Führungen um 10, 12, 15 Uhr

OSTRALE.Basis, Übigau, Rethelstr. 45: Di – Sa 12 bis 18 Uhr

Die OSTRALE Biennale ist eine der großen temporären Ausstellungen für zeitgenössische Künste in Deutschland. Sie ist keine Verkaufsausstellung per se, was ihr die Freiheit gibt, gesellschaftlich relevante Themen abseits des Marktgeschehens zu diskutieren. Die Leitgedanken der OSTRALE, wie unter anderem friedliches Miteinander, Akzeptanz des Fremden bzw. Unbekannten, respektvoller Umgang, religiöse Vielfalt und Internationalität, spiegeln sich in den Ausstellungen inhaltlich wieder. Das Team der OSTRALE hat bereits mehrfach große Teile des Programms zeitgenössischer Künste Europäischer Kulturhauptstädte gestaltet, wie 2010 in Pécs, 2016 in Breslau, 2018 in Valletta/Malta, in der Rijeka/Kroatien (2020), wo allerdings wegen der Covid-19 Pandemie nur digital (https://rijeka2020.eu/dogadjanja/digitalna-izlozba-watergate-ostrale-bijenale-suvremene-umjetnosti ) präsentiert werden konnte, und eine Präsentation einer Auswahl von OSTRALE-Werken in der Europäischen Kulturhauptstadt 2022 Kaunas/Litauen folgt. In den Jahren 2021-2022 ist die OSTRALE federführend am Projekt Flowing Connections (https://vimeo.com/487416772 ), (https://vimeo.com/544940287 ) beteiligt, das vom Creative Europe Programm der Europäischen Union co-finanziert wird. In Zusammenarbeit mit dem Art Quarter Budapest (Ungarn), Slobodne Veze (Kroatien) und dem ECOC-Büro Kaunas 2022 (Litauen) umfasst das Projekt die OSTRALE Biennale O21 in Dresden und OUT of OSTRALE-Ausstellungen in Budapest (19.3.-22.5.2022), Split (1.6.-30.6.2022) und Kaunas (18.8.-13.11.2023, ergänzt durch ein Artist in Residence-Programm und mehrere Workshops zu digitalem Kulturmanagement, postindustriellen Kulturräumen, Kunstvermittlung und der Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

Text: Tobias Blaurock

Fotos (lv)

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Festival „Literatur Jetzt“: Lesung mit Daniel Kehlmann aus „Tyll“ & Zentralwerk der Poesie

22 Mittwoch Sept 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

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Von moderner Lyrik bis Reporter Slam

Ein pralles Programm mit bekannten und neuen Erzählstimmen lockt zur 13. Ausgabe des Festivals LITERATUR JETZT vom 22. bis zum 26. September 2021 im ZENTRALWERK in Dresden-Pieschen, Riesaer Str. 32.

Wie jedes Jahr präsentieren das Festival LITERATUR JETZT im Zentralwerk ein vielfältiges Programm, das sich um die Grenze zwischen Hoch- und Subkultur nicht kümmert und anspruchsvolle wie populäre Lesungen bietet.

Heute startet das fünftägige Festival „Literatur JETZT“ mit der Lesung des Bestsellerautors Daniel Kehlmann. Dafür gibt es noch Restkarten, im Vorverkauf und an der Abendkasse.

Wir freuen uns besonders auf die Eröffnung, wenn Daniel Kehlmann im Gespräch mit Ijoma Mangold seinen Roman „Tyll“ vorstellt (22.9., 19 Uhr). In den folgenden Tagen könnt ihr Erfolgsromane wie den von Stefanie Sargnagel ebenso leibhaftig erleben wie Lyrik beim Zentralwerk der Poesie, komische Geschichten bei der Lesebühne Fuchs & Söhne und das multimediale Experiment Kurz & klein mit Schmalfilm, Musik und Literatur. Genreübergreifend wird es auch bei der Pop & Poesie-Show mit Mario Cetti und Falk Töpfer zugehen – zu Gast ist u.a. Sarah Lesch! Neben prominenten Autoren und Autorinnen wie Peter Richter kommen bei unseren Lesungen auch junge Talente wie Lisa Krusche zu Wort. Journalistinnen und Journalisten messen ihre Erzählkunst beim 3. Dresdner Reporter Slam. Ulrike Almut Sandig und Karosh Taha treffen mit ihren beiden neuen Romanen zum Gespräch zusammen.

Es gibt auch ein Programm für Kinder: einen Poedu – Poesie-Workshop für Leute ab acht Jahren am Sonnabend, ab 10 Uhr (Eintritt frei !) und eine Lesung mit Finn-Ole Heinrich aus seinem Roman für Jung und Alt, „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“ am Sonnabend, um 11 Uhr im Zentralwerk. Als Matinee liest am Sonntag schließlich Antje Rávik Strubel aus ihrem neuem Buch „Blaue Frau“.

Do 23.09.

18 Uhr, Zentralwerk Pieschen, Heidestraße (gegenüber Mälzerei)

Lyrik

Zentralwerk der Poesie

mit Martina Hefter, Arne Rautenberg und Nadja Küchenmeister

„Zentralwerk der Poesie“ ist der Lyrikabend von Literatur JETZT! und längst eine feste Größe im Programm. Hier kann man neue und bekannte Stimmen der modernen Poesie bei etwa fünfzehnminütigen Lesungen an wechselnden Orten kennenlernen und sich dabei auch in drei sonst nicht zugänglichen Ateliers des Zentralwerks umsehen. Das lyrische Erlebnis wird musikalisch begleitet. In diesem Jahr mit: Nadja Küchenmeister, Martina Hefter und Arne Rautenberg. Mario Faust wird das Publikum mit seiner unverwechselbaren Trompete zu den drei Lesestationen führen. Auch hierfür sind Karten im Vorverkauf erhältlich, solange der Vorrat reicht (Besucherzahl begrenzt), auch noch kurzfristig an der Abendkasse im Zentralwerk.

Einlass: 17.30 Uhr

Näheres und Kartenvorverkauf:

https://literatur-jetzt.de

Mit besten Empfehlungen
Jörg Scholz-Nollau

-- 
Mo-Fr. 10-13 und 15-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Benefiz-Kunstauktion mit Werken von Klinger, Chagall und Mattheuer im Coselpalais

14 Dienstag Sept 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Wolfgang Mattheuer, Der Nachbar will fliegen, 1995


Max Klinger, Bär und Elfe, Radierung, 1880

Die Fotos zeigen Bilder, die mit versteigert werden. Quelle: Auktionshaus

Zum Ersten, zum Zweiten. zum Dritten…

Bei einer Benefiz-Kunstauktion im Coselpalais werden Werke von Klinger, Chagall und Mattheuer versteigert.

Ein Teil der Erlöse ist für die Kunsttherapie des Sonnenstrahl e.V. bestimmt. Werke von Max Klinger, Marc Chagall und Wolfgang Mattheuer kommen am 19. September für den guten Zweck „unter den Hammer“. Das Leipziger Buch- und Kunstantiquariat Ulbricht versteigert etwa 50 Bilder bei einer Benefiz-Kunstauktion im Piano Salon des Coselpalais an der Frauenkirche.

Von den Einnahmen gehen 15 Prozent an den Sonnenstrahl e.V. zur Finanzierung der Kunsttherapie für krebskranke Kinder und Jugendliche, die der Verein seit 20 Jahren anbietet. Eine Kunsttherapeutin besucht die kleinen Patienten und Patientinnen in der Klinik und begleitet sie behutsam dabei, ihre Gefühle und Ängste mit Mitteln der Kunst auszudrücken und besser zu verarbeiten.

Auktionator Michael Ulbricht hat sich vor allem auf Künstler der „Leipziger Schule“ spezialisiert. Er bringt Gemälde, Zeichnungen und Originalgrafiken zahlreicher Künstler mit, darunter auch von Michael Triegel, Werner Tübke, Gerhard Marcks, Rosa Loy und Joseph Beuys.

Bereits ab 11 Uhr kann man die Bilder anschauen. Die Versteigerung beginnt um 16 Uhr. Sie wird mit Klaviermusik umrahmt und von einem kleinen kulinarischen Angebot begleitet.

„Eine wunderbare Empfehlung für einen Sonntagnachmittag am Neumarkt“, schwärmt Michael Ulbricht von der exponierten Lage des Coselpalais. „Wir nehmen ab 11 Uhr auch Ferngebote an, wenn es den Gästen nicht möglich ist, zur Auktion selbst vor Ort zu sein.“ Die Bilder sind zum größten Teil gerahmt. Die Gebote beginnen bei 60 Euro. Nach Einschätzung des Auktionators kommen junge Kunstfreunde hier ebenso auf ihre Kosten wie Sammler, die gern in Sachwerte investieren. Zusätzlich bietet Michael Ulbricht zwischen 11 und 15 Uhr eine kostenlose Schätzung von Bildender Kunst aus dem 20./21. Jahrhundert an. Gern können Interessenten im Vorfeld zu ihm Kontakt aufnehmen. http://www.ulbricht-kunstauktionen.de/

Termin: 19.9.2021, Beginn 16 Uhr, Besichtigung ab 11 Uhr
Ort:     Piano Salon im Coselpalais, An der Frauenkirche 12, 01067 Dresden

www.sonnenstrahl-ev.org

Text: Sabine Mutschke

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LeseFest zum Buchhandlungspreis in der Buchhandlung „LeseZeichen“ in der Neustadt

18 Mittwoch Aug 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

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„Bücher sind auch ein Grundnahrungsmittel!“ Auch während des Lockdowns musste keiner auf seine Lieblingslektüre verzichten. Buchhändler Jörg Scholl-Nollau brachte sie auf Wunsch den Lesern in Dresden und Radebeul bis vor die Haustür.

LeseFest zum Buchhandlungspreis 2020

Bekannte Dresdner Autorinnen und Autoren und die derzeitige Stadtschreiberin, die Schriftstellerin Kathrin Schmidt lesen aus ihren neuesten Werken am Mittwoch, dem 18. August, ab 19 Uhr im Garten der Buchhandlung „LeseZeichen“, Prießnitzstraße 56.

Seit 23 Jahren ist das LeseZeichen ein fester Bestandteil des literarischen Lebens in Dresden. Im Jahr 2020 erhielt die Buchhandlung den Buchhandlungspreis als eine der besten acht in Deutschland. Daher wollen wir mit einem LeseFest im Garten der Buchhandlung diese Auszeichnung feiern.

Es lesen: Undine Materni, Volker Sielaff, Dieter Krause, Kerstin Becker, Klaus Funke, Thilo Krause und die diesjährige Stadtschreiberin Kathrin Schmidt.

Für die musikalische Rahmung der Lesung sorgt Frank Fröhlich.

Alle sind eingeladen, an einem lauen Sommerabend unter dem Holunder und dem großen Nußbaum Texte zu hören, der Musik zu lauschen
und mit einem Glas Wein zu gemeinsamen Gesprächen zu verweilen.

Eine Empfehlung von
Jörg Scholz-Nollau

Buchhandlung „LeseZeichen“ bietet Lieferservice frei Haus

Jörg Scholz-Nollau steckt mit seiner Bücherleidenschaft an

Inmitten der Bücherregale stehen einladend ein Stuhl und ein Tisch mit Leselampe und dem neuesten Lesestoff. Davor liegen kleine Bücherstapel mit liebevoll illustrierten Kinderbüchern und Romane auf einer Decke bereit. Diese bringt Jörg Scholz-Nollau, Inhaber der Buchhandlung „LeseZeichen“ zu den Lesern auf Wunsch an die Haustür.

Sein kostenloser Lieferservice wurde in den letzten Wochen und Monaten während des Lockdowns gern in Anspruch genommen. So bietet er diesen weiterhin an. Auch wenn er seinen Buchladen auf der Prießnitzstraße 56 in der Neustadt als Geschäft des  täglichen Bedarfs seit März wieder öffnen darf. “Bücher sind auch ein Grundnahrungsmittel`“, freut sich Jörg Scholz-Nollau. Zwei Mal täglich außer samstags, zwischen 13 und 15 und nach 18 Uhr, ist der 54jährige mit vollen Büchertüten auf dem Fahrrad unterwegs, weitere Routen bis nach Radebeul fährt er mit dem Auto und beliefert auch die Bibliothek in Klotzsche.

Es sind fünf bis zehn Stationen pro Büchertour. Das „Lesefutter“ ist bunt gemischt. Darunter bei Kindern beliebte Reihen wie „Gregs Tagebuch“, „Die magischen Tiere“ oder das Jugendbuch “Das Haus der Monster“ von David Williams mit humorvollen Alltagsgeschichten. Er bringt auch Schulbücher und Arbeitshefte fürs Homeschooling nach Hause. Die Buchbestellungen nehmen Scholz-Nollau und eine Mitarbeiterin telefonisch oder über seinen Webshop (www.buchlesen.de) per mail entgegen.

Dort stehen auch die derzeitigen LeseZeichen-Bestseller:
auf Platz 1 Lutz Seiler mit seinem Wenderoman „Stern 111“, Platz 2 Ingo Schulze und sein Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ und auf Platz 3 Volker Sielaff mit seinem Gedichtband „Barfuß vor Penelope“.

Die Bücher bekommt Scholz-Nollau über einen Großhändler und kann sie schon am nächsten Tag an die Kunden ausliefern. „Die Umsatzeinbußen durch den Lockdown haben sich in Grenzen gehalten, sie betragen höchstens zehn bis 20 Prozent“, sagt Scholz-Nollau. Das habe ihn selbst überrascht. „Die Stammkundschaft ist uns treu geblieben.“ Beim zweiten Lockdown brachen auch die Weihnachtsumsätze weg, als die Buchhandlung „LeseZeichen“ erneut schließen musste. „Besucher fragten, ob sie offen bleiben kann, da sie doch mehr als ein Laden, sondern auch ein beliebter Kulturort seit längerem ist“,  so Scholz-Nollau. Seit der Eröffnung seines Buchladens vor 22 Jahren finden hier regelmäßig Ausstellungen mit Bildender Kunst namhafter Künstler wie Carlfriedrich Claus, Detlef Schweigger und derzeit Hubertus Giebe sowie Buchpremieren und Autorenlesungen statt. Die Buchhandlung „LeseZeichen“ veranstaltete 1999 die erste Lesung aus dem Epos „Nautilus“ mit dem damals noch unbekannten Schriftsteller Uwe Tellkamp, der später mit seinem Roman „Der Turm“ Erfolge feierte. Der gebürtige Dresdner Scholz-Nollau hatte schon immer eine Leidenschaft für Bücher, Belletristik und Lyrik, erzählt er.

Nach seinem Architekturstudium eröffnete er im Frühjahr 1998 die Buchhandlung „LeseZeichen“. Genau richtig kam im Herbst letzten Jahres für Scholz-Nollau die Auszeichnung mit dem Deutschen Buchhandlungspreis für sein Engagement für Literatur aus Bundeskulturmitteln, um den sich rund 500 Buchhandlungen aus ganz Deutschland bewarben. Er gehört zu den rund zehn Preisgekürten. „Das Preisgeld von 15 000 Euro gibt eine gewisse Sicherheit. Davon wird die Beleuchtung im Buchladen erneuert und für Autorenhonorare für Lesungen verwendet“, sagt Scholz-Nollau. Die Buchpremiere „Ein Schlitten mit zu viel Schnee“ mit dem Lyriker Lutz Rathenow konnte wegen des Lockdowns leider nicht am 29. April  stattfinden. Als Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bestellt er schwer erhältliche Bücher mit Literatur vor `89 und zu DDR-Zeitgeschichte für die Bibliothek im Landtag gern beim versierten Kenner Scholz-Nollau. Im Sommer will er eine Festlesung zum Buchhandlungspreis mit Dresdner Autoren im Garten hinter dem Buchladen veranstalten.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Mo – Fr  von 10 – 13 und 15 – 19 Uhr, Sa von 10 – 14 Uhr

http://www.buchlesen.de


So viel Zeit muss sein. Jörg Scholz-Nollau liest am Büchertisch in Neuerscheinungen.

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Palais.Poesie mit Lesung & Performance beim Palais Sommer & Deutsch-arabischer Lyrik-Salon im Landhaus Dresden

11 Mittwoch Aug 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte

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Zauberhafte Kulisse beim Palais Sommer: Heute am 11. August, ab 19.30 Uhr gehört die Bühne der Poesie. Foto: Lilli Vostry

Poetisches Sommervergnügen

Der kommende Mittwochabend steht im Zeichen der Palais.Poesie. Die Veranstaltung ist der 100. Ausgabe von „Ostragehege – Zeitschrift für Literatur und Kunst” gewidmet, zu der der Palais Sommer und das Literaturforum Dresden herzlich gratulieren.

„Ostragehege“ – das ist eine Melange von wunderbaren Gedichten, faszinierenden Interviews, präzisen Porträts und Beiträgen zur Bildenden Kunst (im aktuellen Heft: Peter Graf). Mit jeder Ausgabe seit 1994 probt die Redaktion den Brückenschlag zwischen west- und osteuropäischen Literaturtraditionen. Viel literarische und künstlerische Prominenz ist an diesem Abend auf und um die Palaissommer-Bühne zu erwarten. Nach der Lesung bietet die Wiese vorm Palais Raum für Begegnungen, Gespräche und: es darf gefeiert werden!

Die Lesung: Büchnerpreisträger Marcel Beyer wird dem Klassiker unter den deutschen Literaturzeitschriften den roten Teppich ausrollen und die Laudatio halten. Außerdem gratulieren und lesen auf der Open-Air-Bühne des Palais Sommer in diesem Jahr Kathrin Schmidt, Patrick Wilden, Patrick Beck und Volker Sielaff. Moderation: Axel Helbig (Ostragehege). Die Palais.Poesie ist ein poetisches Sommervergnügen aus Lesung und Performance, bei dem namhafte Dichter und Dichterinnen dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörenden im Park des Japanischen Palais ihre Gedichte vortragen. In den Pausen erklingt Live-Musik von Christian Retzke alias Krischan (electronics).

https://palaissommer.de/programm/palais-poesie/

11.08.2021
ab 19:30 Uhr

Ort
Park Japanisches Palais
Palaisplatz 11, 01097 Dresden

Eintritt frei!

###########################

Der deutsch-arabische Lyrik-Salon

Eine Begegnung der Kulturen, veranstaltet vom Literaturforum Dresden e.V. am 20. August, um 19 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Straße 2.

Diesmal  lesen: Undine Materni, Hedil Al Rachid, Angela Lohausen, Fouad EL-Auwad, Jürgen Nendza, Paul-Henri Campbell, Christoph Leisten, Anton G. Leitner, Volker Sielaff und Patrick Beck. Saz: Razgar Karim.

Verständigung und Versöhnung werden in einer Welt zunehmender Konfrontation immer wichtiger. Aufgrund ihrer Universalität und der Sinnlichkeit ihrer Metaphern ist die Sprache der Poesie in der Lage, einen lebendigen Dialog zwischen den Kulturen zu stiften. Der von dem deutschsprachigen, aus Syrien stammenden Dichter und bildenden Künstler Fouad EL-Auwad ins Leben gerufene und von ihm seit 2005 jährlich organisierte deutsch-arabische Lyrik-Salon soll ein Beispiel dafür sein. Er schafft Jahr für Jahr für die Möglichkeit, dass sich die Kulturen auf literarischer Ebene begegnen und eine neue Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Welt bauen. Jetzt kommt der deutsch-arabische Lyrik-Salon zum bereits dritten Mal nach Dresden.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden und dem Deutsch-arabischen Lyriksalon.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Text: Patrick Beck

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BilderAlbum: Der SchaubudenSommer lässt Träume & Fantasie & Lebenslust hochleben erstmals auf der Hauptstraße

04 Mittwoch Aug 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Theater

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Aberwitzig-komische Manöver vorm Goldenen Reiter: der Platz wird zum Rollfeld, wo eine verhinderte Flugstaffel alles unternimmt, um dennoch zu fliegen.


Die wunderbaren Traumtänzer haben die Künstler Muriel Cornejo und César Olhagaray geschaffen.

Spontan-verrückte Einfälle & komische Akrobatik: Sara Ski & Chris Lynam aus Großbritannien als Fani & Wili.

Fantasievolle Kunst im öffentlichen Raum: Aus recycelten Materialien gestalten die Künstler „HRB+C“ Skulpturen, Bühnen im Open-Air-Stil, Bilder und Schriftzüge auf Haus- und Leinwänden, holen die Kunst ins Freie und zaubern damit ein Lächeln ins Gesicht.

Lustiger Boxkampf gegen „Dicke Luft“! Dazu lädt mit seiner witzigen Installation, bestehend aus drei luftigen Schlauchwesen, der Aktionskünstler Jim Whiting die Zuschauer ein.

Umwerfend komisch: Als „lebendes Spielzeug“ und menschliches Stehaufmännchen kommt Monsieur Culbuto auf der Suche nach Spielgefährten angefahren auf einem Wagen, die Hauptstraße entlang.

Luftige Harlekine, Traumgestalten, Fliegerparade und Stehaufmännchen

Der SchaubudenSommer ist aus der Neustadt auf die Hauptstraße umgezogen, erfreut, verblüfft und begeistert Stammbesucher und zufällige Besucher. Und zeigt eindrucksvoll, dass im freien Raum noch viel mehr möglich ist. Gespielt wird noch bis 5. August ab 14.30 bis 22 Uhr.

Wundersame Traumgestalten schweben, tanzen, springen hoch über den Bäumen der Hauptstraße. Vor dem Goldenen Reiter hält ein Mann auf einem Gerüst zwei Stöcke in die Luft. Als wolle er Zeichen geben, manövrieren, gar die schweren Regenwolken am Himmel vertreiben oder die Zuschauermenge dirigieren?! Die Stöcke tauscht er gegen einen Stuhl in der Hand. Will er etwa August den Starken von seinem Sockel drängen. Ungerührt geht ein Mann an der Bühne vorbei, der Galerist Holger John. Ringsum stehen die Zuschauer, kleine und große, mit Regencapes, Regenschirmen und verfolgen amüsiert und gebannt das verrückt skurrile Geschehen der drei Männer auf der regennassen Bühne, die hin und her rennen, einen Mann auf einem rollenden Karren an einem Seil im Kreis ziehen, Luftsprünge mit dem Seil vollführen… Das ist ebenso lustig wie rätselhaft, vieldeutig. Ein Blick in den Programmflyer verrät, dass es sich um eine verhinderte Flugstaffel aus Kanada handelt, die aufgrund von Budgetkürzungen ohne Flugzeuge dasteht. Entschlossen versuchen die Piloten dennoch um jeden Preis zu fliegen und setzen ihr striktes Training am Boden fort.

Corpus heißt diese Komikertruppe aus Kanada und ihre Aufführung „A Flock of Flyers“. An ihrer aberwitzigen Fliegerparade und den anderen fröhlich bunten Darbietungen dieses Internationalen Sommerfestivals für Theater, Vergnügen und Musik hätte gewiss auch der für seine leidenschaftliche Kunstliebe berühmte August der Starke seine helle Freude. Der SchaubudenSommer ist weg von der Scheune in der Dresdner Neustadt auf die Straße gezogen, genauer auf die Hauptstraße. Und es bekommt ihm sichtlich gut.

Noch überraschender und unberechenbarer als der SchaubudenSommer ist nur das Wetter mit seinem ständigen Pendeln zwischen Sonne und kräftigen Regenschauern.
So blieb es an manchen Spielflächen leer gestern abend zum Auftakt des Programms, das jetzt als Festival für Straßentheater und Urban Art weitermacht.

Komödianten, Clowns, Artisten, Musiker und Tänzer unterhalten, verblüffen und erfreuen ihr Publikum zwischen 14.30 und 22 Uhr noch bis 5. August. Und einem fröhlichbunten Sommercarneval, „Hochsommerausbruch“ für die ganze Familie mit Frau Hochsommer, Glücksfee, dem Theater Schreiber & Post, feuriger Musik mit Fanfara Kalashnikov, Cie. Freaks & Fremde und den Elbstelzen als krönendes Finale am Donnerstag (5.8., Treffpunkt: 16 Uhr vor der Dreikönigskirche).

Mit spontan-verrückten Einfällen wie Begriffe raten, wie sagt man hier und da, wortspielerisch abwandeln, artistischer Comedy mit viel Bewegung und Spiel mit den Zuschauern, begeistert das Duo Sara Ski & Chris Lyman aus Großbritannien auf der Hauptstraße. Als Clown mit wildwirbeligem Haar im feinen Anzug gibt er gern großspurig den Ton an, verlangt volle Aufmerksamkeit von den Zuschauern („Wo gehst Du hin?!“, will er wissen und macht eine Geste als wolle er samt Publikum mitkommen, als ich ein paar Schritte weitergehe…) Seine Mitspielerin in pinkfarbenem Kleid steht brav die Hände gesenkt und über sich selbst grinsend am Rand. Bis zu ihrem großen Auftritt. Sie kann nicht nur gleichzeitig jonglieren und außerordentlich gut Akkordeon spielen. Sondern sie balanciert mit dem Gesicht auch noch kleine Gläser auf Tabletts, nicht ohne sich vorher allein Wein einzuschänken, eine Treppe hochgehend. Selbst ist die Frau!

Luftige Schlauchwesen, mit denen die Zuschauer sich lustig entspannende Boxkämpfe gegen „Dicke Luft“ liefern können, hat der Aktionskünstler Jim Whiting, der aus England stammt und in Leipzig wohnt, mitgebracht zum SchaubudenSommer. Gleich drei aufblasbare Schlauchmänner und Lufttänzer stehen, vis a vis zu einer schwebenden Traumtänzerin, bereit. Die laut pfeifenden Geräusche beim Bewegen der luftigen Gesellen hat er schon entfernt, nachdem ein Anwohner ihn freundlich darauf aufmerksam machte. Die fröhliche Luftverwirbelung macht dennoch viel Spaß. „Die Kinder waren mutig“, sagt Whiting und lächelt. Sie stellten sich sofort den dicke Luft verbreitenden Wesen. Sein Schaffensort „Bimbotown“ ist leider geschlossen, nachdem die alte Fabrikhalle saniert wurde. Er ist auf der Suche nach einem neuen Ort für seine witzig-verrückten und fantasievollen, mechanischen Apparate und Installationen. Vielleicht kann ihm jemand helfen, ein neues Domizil in Dresden oder Umgebung zu finden. Seine Erfindungen sind einzigartig, originell, lösen Lachen und Denkanstöße aus.

Umwerfend komisch der Auftritt der Cie. Dynamogène aus Frankreich. Als „lebendes Spielzeug“ und menschliches Stehaufmännchen kommt „Monsieur Culbuto“ auf einem Wagen angefahren, hier und da abgestellt von einem Lieferboten. Die kugelrunde Gestalt, 320 Kilo schwer, trägt ein braunes Gewand und eine Kappe wie ein Pilot. Er wartet darauf, dass jemand mit ihm spielt. Ist jemand gefunden, bewegt er sich, dreht, wippt, walzt und kugelt sich nach allen Seiten, verbeugt sich, fällt vornüber und bleibt liegen bis ihm jemand aufhilft. Das ist ungeheuer witzig und anrührend anzuschauen. Und man staunt wie der Kugelmann es schafft, derart beweglich zu sein, immer wieder aufzustehen und die Balance zu halten. D i e Entdeckung des diesjährigen SchaubudenSommers.

Fazit zum neuen Spielort und dem neuen Festival für Straßentheater

Beim SchaubudenSommer im Freien können alle, vom Rollstuhlfahrer bis zum Kleinkind im Wagen, zuschauen. Das ging in den Buden und im Scheune-Saal mit der hohen Metalltreppe nicht. Draußen ist außerdem noch viel mehr möglich, wie die neuen Performances etwa mit dem Kugelmann zeigen, die viel Platz und festen Boden brauchen und die Interaktion mit dem Publikum. Hier steht das Erlebnis im Vordergrund. Zufällige Passanten sehen die Menschentraube und bleiben stehen, werden angezogen vom Geschehen. Was im Scheunegelände so nicht ging. Die Kulisse dort wurde in den letzten Jahren immer mehr ein Treffpunkt für die Szene in der Neustadt, rings um die Buden und Zelte war der Platz immer voll, standen und saßen die Leute mit Getränk in der Hand. Der Lärmpegel war dementsprechend und teils verstand man im Trubel vor den Buden gar nicht mehr die Künstler drinnen. Das ist zum Glück auf der Hauptstraße anders. Dort verteilen sich die Spielorte mehr, man wandelt neugierig umher, die schöne Baum-Allee entlang. Natur und Kunst spielen wunderbar zusammen. Bäume, Wiese und bunte Blumenrabatten, Springbrunnen nebst Bänken sorgen für zusätzlichen Genuss, Freude, Muße, Innehalten und werden Teil der Inszenierung ohne zu sehr einzugreifen.

In den angrenzenden Lokalen mit Außenplätzen sitzen die Leute weiter bei Speis und Trank, können nebenbei einen Blick auf die Komödianten und Performances erhaschen und bekommen vielleicht auch Lust mehr zu sehen. Der SchaubudenSommer mit seinem besonderen Flair ist jedenfalls eine Bereicherung der Kulturlandschaft dieser Stadt, nicht mehr wegzudenken und passt gut auf die Hauptstraße. Das macht neugierig und Lust auf mehr solche neue Spielformen und Künstler, die gemeinsam mit dem Publikum agieren und lebendig Kunst dorthin bringen wo sie hingehört, zu den Menschen. Glückwunsch den Veranstaltern zu dieser Neuauflage des SchaubudenSommers!

Der Eintritt ist frei. Für das weitere Gedeihen dieses Festivals sind natürlich Spenden nach den Shows und auch danach weiterhin von Besuchern und Unterstützern jederzeit willkommen.

Text + Fotos (lv)

http://www.schaubudensommer.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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