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~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Tanz

BilderAlbum: Unterwegs in der Bunten Republik Neustadt (BRN) 2019

22 Samstag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

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Klingende Oase. Jede freie Ecke wurde wieder zur Bühne für Musik, Spiele, Straßenaktionen. Spontan, originell, bunt, flippig, schillernd. Noch mehr als sonst zieht das Dresdner Szene- und Kneipenviertel die Blicke auf sich und Tausende feierfreudige Besucher aus nah und fern an während der Bunten Republik Neustadt (BRN). Auch dieses Jahr im Juni. Drei Tage und Nächte lang wurde wieder ausgiebig gefeiert vergangenes Wochenende. Erstmals ausgerufen in der Wendezeit Anfang der 90er Jahre, wurde und wird hier Kultur, Kreativität, Urwüchsigkeit und Lebensfreude in aller Vielfalt zelebriert. Nicht nur zur BRN, sondern alltäglich.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text folgt


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Tanz im Zschonergrund

19 Mittwoch Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

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Tanz der Sinne im Zschonergrundbad.

Leise säuselt der Bach im kühlen Grunde. Langsam legt sich der Schleier der Dämmerung über das Wasser. Etwas Neues, Altes erwacht …

A R S A M Y T H I S – Verzauberung der Sinne

Eine Reise voller mystischer Rituale, Phänomene & Geheimnisse, Musik und Tanz lockt am 22. Juni, um 20.30 Uhr im Zschonergrundbad Dresden. Einlass: ab 18 Uhr.

Lodernde Flammen, sprühende Gischt. Tanz der Elemente. Mit wiegenden Hüften, wehenden Schleiern und sich windenden Schlangen. Zwiesprache mit den höheren Mächten, durchdrungen vom Allzumenschlichen. Liebe, Verführung, Gier und Rache. Der ewige Kampf zwischen Finsternis und Licht, mystisch magisch inszeniert und verzaubernd tänzerisch dargeboten von Katári, Una Shamaa, Laila Nahara, Acasya, Salan, Irina, Lunara, Bastaphydio, Myoklonia Nocturna, Ayana, begleitet von Heinz Lindner am Didgeridoo und der Stimme von Jonny Winter.

Ein Abend zum Erleben und Genießen mit allen Sinnen.

Licht und Ton: Torsten Gaitzsch, Markus Orgis
Video Bill d´Amacha

open air – Ihr könnt Euch Sitzkissen mitbringen und es kann abends kühl werden im Grund. Für Imbiss & Getränke ist gesorgt.

Die Eintrittskarten sind auf 137 limitiert und selbst bei Regen bleiben alle trocken.

Für Vorverkauf bitte  eine Mail schicken. (katharina.nicht@schlangentanz.info)  Die Karten werden nach Überweisung zugemailt.

Das Bad hat bis 18 Uhr geöffnet. Abendtarif von 17 bis 18 Uhr, 1,50 €
Für Rollstuhlfahrer gibt es einen extra Einlaß, bitte nachfragen.

Text + Foto: Katharina Nicht

www.ARAMYTHIS.de
https://www.youtube.com/watch?v=sAjgg_Wjk7Q&list=PLwrvMO_pGLVpw-dZ48Gx1QMUfkyElHtiz&fbclid=IwAR0iLffWtI3R1guLuj9w5q7j_P-10ezkG2pLNf2Y9GkyEvBMGqfs-30-zLY

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Premiere „Der Stripper“ in der Comödie Dresden

10 Montag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz, Theater

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Alles nur Spaß und Show… Doch warum dann die Heimlichtuerei?! Sissy fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihr Freund Johannes Stripper in einem Nachtclub ist. Fotos: Robert Jentzsch

Prickelnder Humor für mehr Liebe und Frieden

Nicht nur die Klamotten, sondern auch manche Lügen und Vorurteile fallen in der sommerlich leichten, reichlich komischen Show-Komödie „Der Stripper“, die am Freitagabend Premiere feierte in der Comödie Dresden.

Er sieht zum Anbeißen aus. Groß, gut gebaut und intelligent. Endlich hat Sissy Mr. Right gefunden! Merkwürdig nur, dass er abends oft weg muss. Sissy fällt aus allen Wolken, als sie herausfindet, dass der Medizinstudent am Wochenende keine Nachtschichten im Altersheim hat, sondern sich für Geld auszieht für Frauen jeden Alters. Da schlagen die Gefühls-Wogen hoch in der witzig-pikanten
Show-Komödie “Der Stripper“ von Ingmar Otto, der auch Regie führte. Die Premiere war am Freitag abend in der Comödie Dresden.

Passend zu den sommerlich heißen Temperaturen kam die Inszenierung mit viel Lust und Liebe, prickelndem Humor und vollem Körpereinsatz auf die Bühne. Zwischen biederen Hausfassaden mit weißen Gardinen funkeln abends Leuchtschlangen und auf dem bunt flimmernden Laufsteg in Kreuzform im Nachtclub „Diamonds und Perls“ steigt die Stimmung, wenn die fünf knackigen Tänzer zu heißer Musik ihre Klamotten abwerfen. Ein Teil der Zuschauer sitzt mit auf der Bühne. Sissy (brav-adrett: Saskia Dreyer) hat keine Lust mehr, diesen „Na bei Euch läuft`s wohl nicht so“-Blicken“ auf Partys ausgeliefert zu sein, weil ihr Freund Johannes (mehr der nette Junge von nebenan als verführerisch: Marius Bechen) so wenig Zeit für sie hat.

Brenzlig wird es, als Sissys lebenslustige Mutter (mit rauchig-verruchter Stimme: Michaela Hanser) ihn als Stripper wieder erkennt. Sie ist Politesse und steht auf junge Männer. Sissy traut ihren Augen nicht, als sie Johannes im Nachtclub sieht. Zuerst denkt sie, er sei dort mit seinen Kollegen, schwule Altenpfleger, die sich Striptease ansehen. Noch schlimmer als die Wahrheit, dass ihr Freund selbst strippt, ist für sie, dass er sie angelogen hat. Sehr schön die Szene, in der Sissy und Johannes einander gegenüber sitzen, zuerst jeder für sich tanzen und dann Rücken an Rücken, sehnsuchtsvoll (Choreografie: Patrick Nitschke). Reizvoll, als die schüchterne Sissy auf einem Stuhl mit verbundenen Augen sitzt und sie mal zaghaft, mal herzhaft zugreift, wenn die Tänzer sich ihr nähern. Am Schluss becirct sie selbst auf der Bühne die Zuschauer in schimmerndem Kleid wie eine Meernixe und mit Babybauch.

Die Stripper um Nachtclubchef Lou (cool-egoistisch: Sebastian Smulders) ziehen singend und tanzend alle Register, um den Laden vor der Pleite zu retten. Sie tragen mal schwarze, scharfe Klamotten mit Patronengürtel, agieren mal wie Krieger aus einem Fantasyfilm, als fesche Matrosen, Indianerhäuptling, mit Bauhelm und Basecup und in Karohemden und Jeans, posieren oberkörperfrei und im Stringtanga zu heißen Klängen von Rock, Pop bis Schlager. Ein Höhepunkt der Show ist der Auftritt der schillernden Dragqueen Wanda Wonder (Michaela Hanser) und des Nachtfalters Lollo in schwarzen Lackhosen (wandlungsstark: Jan Bastel in mehreren Rollen auch als Porno, Tiger, Andrew und Verkäufer).  Deftig-humorvoll ihr Lied: „Ficken für den Frieden…“  Die Botschaft des Abends: „Make love, not war!“ einschließlich geschwenkter Regenbogenfahne für bunte Vielfalt war eindeutig und bekam reichlich Beifall.

Text (lv)

http://www.comoedie-dresden.de

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BilderAlbum: Auf ins Wild-West-Abenteuerland! Karl-May-Festtage in Radebeul

02 Sonntag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

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Lebendige Zeitreise in die Welt Karl Mays und echtes Indianerleben

Abenteuerlich, erlebnisreich, urwüchsig und fröhlich-unbeschwert ging es zu zwischen Western-Ranch, Indianerland und Geschichtenbasar bei den 28. Karl-May-Festtagen in Radebeul.

Der Radebeuler „Lößnitzdackel“ wird zum Santa-Fe-Express, der fröhlich schnaufend mit Blick auf die Weinberge durch den Lößnitzgrund fährt, voller Entdecker, vorbei am Westerncamp, Little Tombstone bis ins Indianerland. Wo auf einer Waldlichtung mehrere Indianerstämme ihre Gesänge, Lieder, Tänze und Bräuche zeigen. Wunderbar.
Turbulent und schön war`s gestern zum Kindertag. Lauter strahlende Gesichter.

Heute am Sonntag locken bei den diesjährigen Karl-May-Tagen im Radebeuler Lößnitzgrund (noch bis 18 Uhr) nochmals abenteuerliche Wild-West-Stimmung und viel Kultur von Westernmusik über orientalischen und indischen Tanz und feurige Klänge vom Balkan bis zum Geschichtenbasar mit türkischem Schattentheater für kleine und große Besucher.

Bei sommerlich warmem Wetter, umgeben von hohen Bäumen kann man auf dem Platz „Kleine Feder“ eintauchen in die indianische Kultur und Lebensweise. Die Zuschauer sitzen rings um ein Holzpodest. Am Rande der Bühne stehen weiße Tipis. Die vier Tänzer der White Mountain Apache Tribe aus Arizona sind erstmals in Radebeul zu Gast, schließlich steht diesmal der legendäre Apachenhäuptling Winnetou aus den Karl-May-Filmen im Mittelpunkt. „Doch die echten Indianer sehen schon etwas anders aus, da müssen wir ein paar Illusionen nehmen“, sagt schmunzelnd Kerstin Groeper, Indianerroman-Autorin, die die Vorführungen moderiert. Sie tragen keine langen, schwarzen Haare und Stirnband, sind weder alle groß noch gertenschlank und ziehen nicht nur Ledersachen und Stiefel an, sondern auch Weste und weißes Hemd und Turnschuhe. Einige von ihnen tanzen barfuß.

„Die Apachen gehören zu den wildesten Indianern überhaupt“, sagt sie und fragt die Kinder, ob sie ein bisschen Angst hatten bei ihrem Auftritt. Nein, lautet ihre Antwort. Sie schauen fasziniert zu wie die Großen, einige sind wie Indianermädchen und -jungen gekleidet, und dürfen sogar mit den Indianern zusammen tanzen und bewegen sich wie sie. Nur ein paar Kleinere fingen an zu weinen bei den lauten, wilden Rufen und Gebärden. „Sie haben das böse Gesicht geübt. Sie spielen nur“, erklärt Kerstin Groeper. Die Mountain Apache Tribe tragen Lederwesten auf nackter Haut, Oberarme und Gesicht sind mit schwarzen und weißen Streifen bemalt. Sie tragen bemalte Schilde mit Vogelfedern und Speere. Mit dem Gebrüll erschreckten die Apachen ihre Feinde, die spanischen Eroberer, die nach Gold in ihrem Land suchten. Die Tänze geben ihnen Kraft und Macht für Geist und Körper und mit einem Gebet machten sie sich unsichtbar für Feinde bei Kämpfen, erzählt sie.

„Sie tanzen, um Frieden und Harmonie zu bringen, denn wir gehören alle zusammen als Menschen“, so lautet die Botschaft der Montain Apache Tribe. Zuerst sprach ein Tänzer feierlich ein Gebet für ihre Ahnen, für die Tiere, für alle Menschen und Indianer, die hier in der Gegend lebten und gestorben sind. Eine solche Zeremonie wurde erstmals abgehalten bei den Karl-May-Festtagen. Die Apachen seien überrascht von der Herzlichkeit, mit der sie willkommen geheißen wurden von den Besuchern.

Jedes der indigenen Völker habe eine eigene Schöpfungsgeschichte, die in ihren Geschichten, Liedern und Tänzen lebendig gehalten und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Apachen in Arizona haben eine eigene Stammesregierung. Heute ist eine Frau die Stammespräsidentin und gibt es neun Berater aus den jeweiligen Destrikten. Während früher alle Häuptlinge männlich waren. Sie haben auch Casinos und Glücksspiel, wo die Weißen ihr Geld lassen und die Apachen sich ihr Land Stück für Stück zurück kaufen, erzählte einer der Tänzer.

Die Le-La-La Dancers der Kwakwaka`wakw Nation aus Kanada, die seit 31 Jahren überall auf der Welt von China, Australien bis Neuseeland auftreten, sorgten mit ihren farbenfrohen Gewändern, urwüchsigen Gesängen zu Trommelklängen und Masken-Tänzen, oft humorvoll, für Begeisterung bei den Zuschauern. Die kanadische Regierung verbot diese alten indianischen Tänze bis 1951. Doch die Indianer haben sie dennoch bewahrt, es hat sie stärker gemacht und sie tanzen sie heute noch, erzählt Kerstin Groeper. Darunter ein „Raben- und ein Grizzlybärentanz“, ein Tanz über ein wildes, im Wald hausendes Ungeheuer und eine riesige Frau mit Korb auf dem Rücken, eine Hexe, die Kinder mitnimmt, die allein unterwegs sind.

Abschließend zeigen sie einen Friedenstanz, würdevoll-erhaben und aus einer Rassel herausgelassen, lassen sie unzählige weiße Federn in die Welt hinaus fliegen.

Aus Kanada stammt auch der Sänger, Maskentänzer, Schnitzkünstler und Geschichtenerzähler Ed. E. Bryant, er gehört der Tsimshian Nation an, die vorrangig an der Nordwestküste und in der Provinz British Columbia lebt. Von ihm stammen die farbenfrohen Totempfähle am Eingang ins Indianerreich, einen hat er auch für das Karl-May-Museum in Radebeul geschnitzt. Es sei kein Marterpfahl, erklärt er, sondern erzählt die Geschichte des jeweiligen Häuptlings und Tiere wie Bär oder Adler symbolisieren die Kraft und den Geist, mit dem sie zusammen getroffen sind.
Er singt mit der Handtrommel archaische, naturverbundene, kraftvolle Weisen, auch ein Lied zu Ehren der Lachse, die die Bewohner an der Küste ernähren und ein Lied zur Erinnerung an seinen verstorbenen Vater.

Zusammen mit Kindern aus dem Publikum tanzt Ed. E. Bryant Tänze, die verschiedene Tiere wie Adler, Rabe, Orka, Wolf und Wal repräsentieren und bewegt sich wie diese. Er trägt einen Feder-Fächer und eine rot-blaue Decke mit gesticktem Adler und breitet die Arme wie Flügel aus, übermütig umherwirbelnd.

Auf Karl Mays Geschichtenbasar wehen bunt orientalische Tücher auf Leinen. In einem Zelt ist türkisches Schattentheater mit dem Figurenkünstler Hüseyin Kücük zu erleben. Er trägt eine rote Kappe mit schwarzer Kordel und aufgemalten Zwirbelbart. Er erzählt von den Abenteurern Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar, die mit dem Orientexpress in Mays Büchern den Tigris hinauffuhren und in einem kleinen anatolischen Ort landeten, im Hamam ein Bad nahmen und nebenan war ein Schattentheater. Mit gewitzten und naseweisen Figuren, einer sehr biegsamen Bauchtänzerin und auch Hodscha Nasreddin taucht auf samt bockigem Esel. Schließlich gelingt es ihm doch aufzusteigen, wenn auch rückwärts. „Ab und zu muss man die Lauf- und Blickrichtung wechseln“, sagt er aufmunternd.

Auf eine Zeitreise gehen die Besucher, während sie am Westerncamp „White Horse“ mit Siedlerwagen und aufgehängten Wäschestücken vorbei spazieren, gestaltet vom 1. Radebeuler Country & Westernclub e.V., die auch mit Lassowerfen und Stuntshows für Westernstimmung sorgen. Frauen in langen Kleidern mit Reifröcken spazieren auf dem Bahndamm in der Abendsonne, wo die immer noch mit Festbesuchern voll beladene Kleinbahn am Weißen Ross einfährt. Während weiter vorn, unterhalb der Weinberge ein Indianer, braungebrannt, mit Federhaube und bemaltem Gesicht, wie aus Karl Mays Büchern entstiegen, lächelnd über die unbeschwerte Stimmung an den Händlerständen mit Kunsthandwerklichem aus Peru und den Westernkneipen vorbei schlendert.

Am Bahndamm auf einer Wiese grasen friedlich zwei Pferde, „Otto“ und „Alice“, stellt ihre Besitzerin vor. Sie haben heute schon viele Kinder erfreut, die mit ihnen eine Runde drehen durften. Ausspannen können auch die zwei Ponys vor ihrer Kutsche nach dem warmen Tag. Ein Mann aus dem Westerncamp steht versonnen mit seinem Pony auf der Wiese und schaut auf die Leute auf dem Bahnsteig, als kämen sie aus einer anderen Welt. Der „Lößnitzdackel“ schnauft fröhlich weiter, zurück ins Festgelände.

Text + Fotos (lv)

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Wild-West-Abenteuer, Indianische Tänze & Geschichtenbasar bei den 28. Karl-May-Festtagen in Radebeul

01 Samstag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Tanz

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Apachenhäuptling Winnetou reitet wieder im Lößnitzgrund
Zauberhaft: Ein Tänzer der Kwakwaka`wakw Nation aus British Columbia
Farbenfrohe Tänze nach alter indianischer Tradition sind wieder bei den Karl-May-Festtagen im Lößnitzgrund in Radebeul zu erleben. Fotos: Amt für Kultur und Tourismus Radebeul

In der Welt von Winnetou – Häuptling der Apachen

Abenteuerliche Wild-West-Stimmung und faszinierende Einblicke in die indianische Kultur locken an diesem Wochenende bei den 28. Karl-May-Festtagen im Radebeuler Lößnitzgrund.

Die indianischen Tänzer der Oglala Lakota Nation aus dem US-Bundesstaat South Dakota gaben vor der Frauenkirche mit ihren traditionellen Tänzen sowie dem beeindruckenden Hoop Dance am Donnerstag bereits einen Ausblick auf ihre Präsentationen während der 28. Karl-May-Festtage vom 31.Mai bis 2. Juni in Radebeul. Die Oglala Lakota Nation ist der größte und bekannteste der sieben Lakota-Stämme und lebt heute überwiegend in der Pine Ridge Reservation im südwestlichen South Dakota. Sie gehört zu den Lakota aus der Sioux-Sprachfamilie und ihr Name Oglala bedeutet sinngemäß Großzügigkeit.

Während des Festwochenendes geben die Vertreter der Oglala Lakota Nation Vance, Blacksmith, sein Sohn Nu Vassie Blacksmith und die Tänzerin Delacina Chief Eagle mit traditionellen Tänzen und Gesängen einen Einblick in ihre indianische Kultur. Nu Vassie Blacksmith lädt die Besucher in Radebeul zum Mitmachen ein und spielt mit ihnen Hand Games, d.h. traditionelle Knobel-und Ratespiele der Lakota. Delacina Chief Eagle zeigt ihre eindrucksvolle Körperbeherrschung beim HoopDance, einer besonderen Tanzform mit mehreren Reifen.

Drei Tage lang erleben die Besucher eine abenteuerliche Welt voller Wild-West-Stimmung, faszinierender Einblicke in fremde Kulturen und Abenteuer für die ganze Familie.

Erstmals bei den Festtagen und entsprechend dem diesjährigen Motto „Winnetou – Häuptling der Apachen“ treffen die die indianischen Vertreter des White Mountain Apache Tribe am Veranstaltungsort „Kleine Feder“ im Radebeuler Lößnitzgrund ein. Dort treffen sie auf die Le-La-La Dancers der Kwakwaka’wakw Nation aus British Columbia sowie auf die Tänzer und Sänger der Oglala Lakota Nation aus South Dakota. Die Le-La-La Dancers erwecken mit ihren beeindruckenden Masken die Legenden ihres Volkes zum Leben. Zum ersten Mal zu Gast bei den Karl-May-Festtagen sind die Tänzer der Oglala Lakota Nation. 

Text: Sandra Rösler

PR- & Marketingverantwortliche
Großveranstaltungen & Tourismus

Amt für Kultur und Tourismus

Große Kreisstadt Radebeul
Pestalozzistraße 6
Besucheranschrift: Altkötzschenbroda 21
01445 Radebeul
Tel.: 0351-8311624

www.karl-may-fest.de
www.facebook.com/karlmayfesttage

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Zeitreise in die Welt der Hippies: Premiere „Hair“ an den Landesbühnen Sachsen

06 Montag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz, Theater

≈ 2 Kommentare

Love, Peace und musikalische Power

So aufregend, flippig-bunt und lebendig kann der Einsatz für eine bessere Welt sein! Das Musical „Hair“ feierte am Sonnabend Premiere an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Sie lieben flippige, farbenfrohe Klamotten und lange Haare, rebellieren gegen autoritäre Machtstrukturen und scheinheilige Moralapostel. „Hair“ – The American Tribut Love Rock-Musical lässt die aufregende Welt der Hippies aufleben. 1968 wurde das Stück am Broadway in New York uraufgeführt (Buch und Liedtexte von Gerome Ragni und James Rado, Musik: Galt MacDermot), 1979 von Milos Forman verfilmt.
Nun feierte „Hair“ in der deutschen Fassung von Nico Rabenald und den Liedtexten von Walter Brandin am Sonnabend Premiere an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Gleich zu Beginn warnt einer der Hippies (Alexander Wulke) schon mal vorsorglich vor den „Drogen verherrlichenden Szenen und Sex-Aufforderungen“ als nicht mehr zeitgemäß und auch nicht der westlichen Leitkultur entsprechend.
Um so mehr wird in der Inszenierung unter Regie von Peter Dehler, der musikalischen Leitung von Michael Fuchs und Uwe Zimmermann und opulenter Ausstattung von Stefan Wiel die zeitlose Botschaft von Love, Peace, Flowerpower and Happyness mit unbändiger Lebenslust, Spielfreude und musikalischer Power zelebriert. Zu fetziger Musik schwingen langhaarige Frauen und Männer in bauchfreien, engen Fransenwesten und bunten Schlaghosen fröhlich und lasziv die Hüften. Da wogen im weißen Bühnennebel Körper auf und ab, raucht man Joints, meditiert, betet, geht gemeinsam auf Sinnsuche und tanzt wild im Rausch der Sinne. Da kommt man zur „Kamasutra-Orgie“ zusammen, feiert die freie Liebe und protestiert auf Eisengerüsten mit bunt bemalten Werbeplakaten gegen den Vietnamkrieg, gegen Rassismus und Sexismus.

Dabei prallen Ideale und Realität immer wieder aufeinander in der bunten, jungen Hippie-Truppe um den lebenshungrigen, exzentrischen George Berger (Baritenor Benjamin Oeser als Gast), seiner unter seinen Eskapaden leidenden Freundin Sheila (kraftvoll: Christin Rettig) und dem aus bürgerlichen Kreisen stammenden Claude (zerrissen von Zweifeln: Holger Uwe Thews). Dann sind da noch Chrissy (temperamentvoll: Julia Rani), die coole Dionne (Sandra Maria Huimann) und die naive, schwangere Jeanie mit dem Engelshaar (Luca Lehnert), die einen Vater für ihr Baby sucht. Mal versucht sie es bei Claude, mal bei dem komischen Kauz Woof (Grian Duesberg). Claudes spießige Eltern, mit witzigen Pappköpfen (Julia Vincze und Alexander Wulke, beide in mehreren Rollen) wollen einen „richtigen Amerikaner“ aus ihm machen. Doch vom als lebensgroße Marionette auftauchenden „Onkel Sam“ aus dem Dollar-Wunderland wollen die Hippies nichts wissen.

Als „wilder schwarzer Mann“ mit Kraushaar und nacktem Oberkörper, der die anderen erschreckt, tanzt mit viel Witz der Brasilianer Anderson Pinheiro Da Silva als Gast. Dann erhält Claude seinen Einberufungsbefehl nach Vietnam. Gesicht und Arme schwarz bemalt, hin und her gerissen zwischen freiem Leben, Pflichterfüllung, militärischem Drill und der Order andere zu töten, spielt Holger Uwe Thews ergreifend diese Gratwanderung. Grandios und mitreißend in Szene gesetzt, begeistern ebenso die Tanz- und Gesangsszenen (Choreographie und Lichtkonzept: Till Nau), mal solo, zu zweit, dritt oder in der Gruppe mal temporeich, mal leise, traumversunken schwebend auf die Bühne gebracht. Übermütig verwegen springen die flippig-bunten Typen auch mal über die Zuschauersitze.

Die Schauspieler bekommen als Hippies Verstärkung von Studenten der Theaterakademie Sachsen. Hits wie „Aquarius“, „Hare Krishna“ und „Let the Sunshine in“, mit denen die Hippie-Gemeinschaft ansingt gegen soziale Kälte und Gewalt gegen Andersdenkende in der Gesellschaft sorgen für Schwung, gute Laune und reichlich Beifall vom Publikum.

Text (lv)

http://www.landesbuehnen-sachsen.de

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Tanzwoche Dresden: Bewegungsreiche Vielfalt

26 Freitag Apr 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz

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Körper in Bewegung und Begegnung

Die 28. Tanzwoche Dresden lockt vom 19. bis 29. April wieder mit zahlreichen  Veranstaltungen an mehreren Spielorten mit internationalen Gästen.

Vom 19.4. bis zum 29.4.2019 inklusive eines grandiosen Nachschlags am 2.5.19 kommen wieder zahlreiche Gäste zu vielen Veranstaltungen im projektteater, Societätstheater, Hygienemuseum, Theaterhaus Rudi, Festspielhaus Hellerau, Staatsschauspiel – Kleines Haus und outdoor an Platzen und Parks dieser schönen Stadt. Es werden Künstler aus Brasilien, Belgien, der Schweiz und natürlich  auch aus Deutschland zu erleben sein.

Im Programm „Begegnung“ – am 27. April, um 19 Uhr im Theaterhaus Rudi – treffen Tänzerinnen aufeinander, die die Sprache des Tanzes nutzen, um ihre individuellen Erfahrungen und Prägungen auszudrücken. Dabei verbinden sich Musik und Tanz auf besondere Weise. Denn die Bewegung im Tanz entsteht aus dem Moment heraus, durch ein aufeinander Eingehen auf die Improvisationskunst der Musiker, ohne vorher zu wissen, was tatsächlich passiert auf der Bühne. Ein spannendes Erlebnis für Künstler wie Publikum!
Den Abend im Rahmen der Tanzwoche gestalten „Elements 4 Emotion“: Annett Schuricht (künstlerische Leitung und Butoh Tanz), Natalie Pichler-Hagge (zeitgenössischer orientalischer Tanz), Silvia Kaiser (Ballett Fusion), begleitet von Florian Mayer an der Violine und Andrea Dorschner an der elektronischen Harfe.

Das gesamte Programm findet Ihr auf  www.tanzwoche.de, www.tanzbuehne-dresden.de, www.dresden.de

Text + Fotos: Tanzbühne Dresden
c/o projekttheater dresden
Tel.: 0049-(0)351-8107600
tanzwoche@tanzbuehne

www.projekttheater.de

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Premiere „Das Ding – die Friedrichstadt-Revue“ im Dresdner Friedrichstatt Palast

17 Mittwoch Apr 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kabarett, Lebensart, Musik, Tanz

≈ 3 Kommentare


Musik & Kabarett mit Reiz und Tücken: Micha Winkler und Thomas Schuch samt Showballett.

Von Jazz, Swing bis Gospel geht es musikalisch bunt zu, blühen Lust, Liebe und Nächstenliebe reichhaltig. Foto: Tobias Kade

Eier-Witze und Lieder querbeet

Es klingt ein wenig rätselhaft und verrucht. Es weckt Neugier und liebt die Überraschung. „Das Ding – die Friedrichstadt-Revue: Kreuzweise“ feierte am Dienstagabend Premiere im neuen „Dresdner Friedrichstatt Palast“.

Zuerst tanzen nur zwei paar Hände rauf und runter am Goldvorhang, werden rote und silberne Perücken geschwenkt. Das Schild „Bühnenbild“ deutet schon darauf hin. Hier wird weniger Wert auf Äußerlichkeiten gelegt als auf das, was tatsächlich passiert auf der Bühne. Das „Ding“ ist eine Gemeinschaftsproduktion, ohne Regisseur, jeder der Künstler konnte eigene Ideen und Beiträge auf die Bühne bringen im ehemaligen Kabarett Breschke & Schuch am Wettiner Platz 10. Kabarettist Thomas Schuch und die beiden Schauspielerinnen Beate Laaß und Mandy Partzsch leben ihre Spiellust wandlungsreich auch voll aus. Sie singen, tanzen, steppen, erzählen passend zu Ostern „Eier-Witze“ und gackern als „Gockel“ und „verrückte Hühner“, und sie animieren das Publikum anfangs gar noch zu einem „Fitnessprogramm“, bei dem sich alles streckt, dehnt  und springt, soweit es die engen Stuhlreihen hergeben.

Sketche, gespielte Gags und Lieder querbeet, mehr oder weniger pointiert und komisch, wechseln sich ab, die alle etwas mit Mann-Frau-Sein mit allen Reizen und Tücken und der „Me Too“-Debatte gegen sexuelle Belästigung zu tun haben. Sie fragt ihn, ob sie zu dick oder dünn ist. Egal was er sagt, es passt nie voll und ganz. Viele Lacher erntet Schuch als Geistlicher, der „Gleichmacherei als Ursache allen Übels“ mit der Schlagzeile „Wir sind Papst“ und Scheinmoral witzig-wortdreherisch auf die Schippe nimmt. Das Showorchester um Micha Winkler, musikalischer Leiter des „Friedrichstatt Palastes“ zeigt sich sehr vielseitig mit Musik von Slapstick, alten Schlagern, Swing, Charleston, Jazz bis zu Gospel-Songs wie „Freedom“ und „O happay day“, auch wenn ein Teil der Musiker etwas versteckt in der Ecke sitzt.

Beate Laaß und Mandy Partzsch sind mal als Showballett, mal als Frau in der Bar, Französin, Russin, Asiatin und Nonnen zu erleben, die ein Mann plump anmacht. Micha Winkler legt dann Posaune und Trompete zur Seite und zieht einen Mantel über und redet in breitem sächsisch. Einmal springt er mit Teufelsmaske und Tamburin wild umher. Doch statt diabolisch wirkt es nur albern. Seine Ansagen „internationaler Spitzenkünstler“ vorwiegend aus Osteuropa spielen an auf die klamme Kasse des Revuetheaters. Ein Artist jongliert gewitzt mit Hut und Zigarren.

Zwei junge Körperakrobaten nehmen sich gegenseitig auf den Arm und parodieren Kraftmeierei. Schön satirisch vor allem die Szene über „Kassen-Trennung“ in arm und reich als Mittel gegen Sozialneid. Vorgeführt von Hans Nager (Thomas Schuch), als armer Esser und Trinker und  Klaus Esser (Micha Winkler), Exmanager. Beate Laaß erheitert als schrille Lady mit Pumps, die einen gestreiften Gummistiefel anschmachtet: „You make me feel!“ mit dem Hit von Aretha Franklin. Großartig auch ihre soziale Satire als Pennerin mit Flasche, die dem frustrierten Karrieretyp (Thomas Schuch) ungeahnt das Leben rettet. „Lieber außen dreckig, statt innen leer“, lautet ihre Devise. Herzlicher Beifall für dieses erste „Ding“, das noch emsig brütet und seine Form sucht, im Friedrichstatt Palast.

Text (lv)

http://www.dresdner-friedrichstatt-palast.de

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Vorhang auf für: „Das Ding! – die Friedrichstatt Revue“ im neuen Dresdner Kabarett-Theater

13 Samstag Apr 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz

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Mit Glamour, Witz und Esprit: das Musiker & Kabarettistenduo Micha Winkler und Thomas Schuch und die Schauspielerinnen und Sängerinnen Beate Laaß, Silke Krause und Mandy Partzsch als Showband & Showballett vor der Premiere der Friedrichstatt-Revue. Foto: Dresdner Friedrichstatt Palast

Willkommen im Varieté der Leidenschaft!

Mit viel Humor und musikalischer Power startet das neue Kabarett-Theater „Dresdner Friedrichstatt Palast“ (ehemals Kabarett Breschke & Schuch): Verbal Slapstick, kabarettistisches Pas de Deux, Artistik und Showorchester sind die Zutaten für „Das Ding – die Friedrichstatt Revue“, die am 16. April, um 19.30 Uhr Premiere hat. Poetische und schräge Songs und Gesellschaftssatire mit Künstlern des Hauses und Überraschungsgästen sollen auf die Bühne der Spielstätte am Wettiner Platz 10 (Eingang Jahnstraße) kommen. Es sind noch einige Restkarten erhältlich.

„Es ist ein neues Format, ein Ding der Unmöglichkeiten, das wir wagen. Eine Revue der Leidenschaften, mit viel Engagement und Enthusiasmus aller Beteiligten“, erzählte Michael Winkler, musikalischer Intendant und Mitgesellschafter im „Friedrichstatt Palast“ bei einem Pressegespräch am Freitagnachmittag vorab zur Premiere.
Er kennt das bisherige Kabarett-Theater Breschke & Schuch durch Gastspiele und führt die Spielstätte nun zusammen mit Thomas Schuch weiter, nachdem Manfred Breschke in den wohlverdienten Ruhestand ging. Als Kabarettist wird er ab und zu weiter auf der Bühne stehen.

Die Mischung aus Cabaret, Musik und Satire soll sich durch alle Programme ziehen und für funkelnde Ausstrahlung der kleinen Spielstätte mit 190 Plätzen unweit vom Kulturkraftwerk Mitte sorgen. Der Name „Dresdner Friedrichstatt Palast“ bezieht sich sowohl auf den bekannten Friedrichstadtpalast in Berlin als auch auf den benachbarten Stadtteil Friedrichstadt, der viele Jahre ein Schattendasein führte, gerade einen Boom erlebt und zum „Objekt der Begierde“ für Geschäftsleute wird.

Aktuelle Themen liegen also genügend vor der Haustür des „Dresdner Friedrichstatt Palast“. „Es wird jeden Monat ein Ding geben, wobei das Grundgerüst der Revue bleibt und neue Titel und Sketche hinzukommen“, sagt Thomas Schuch. Er und Micha Winkler moderieren, spielen und kalauern sich durchs Programm. Drei Spieler und drei Musiker und Gastkünstler sind jeweils zu erleben.

Ein Hauptthema sei die „Me-too“-Debatte, über die sich die Kabarettisten selbstironisch hermachen. „Frauen dürfen fragen, worauf Männer schon immer nicht antworten wollten.. und umgekehrt!“, lautet das Motto. Auch Ostern, als Fest der Fruchtbarkeit, Leidensweg Christi und die Kirche heute bis zur „Kassentrennung“ beim Einkauf nach dem Vorbild der Rassentrennunng spielen eine Rolle in der Revue „Das Ding“, verrät Thomas Schuch schmunzelnd.

Der „Dresdner Friedrichstatt Palast“ will Menschen mit unterschiedlichsten Ambitionen zusammenführen, so Micha Winkler. Auch jüngere, noch wenig bekannte Künstler und Musiker aus der Jazzszene sollen hier ein Podium erhalten. Und das ein Programm ein breiteres Publikum als bisher von jung bis jung geblieben anlocken. Weitergehen soll das Projekt „Kabarett macht Schule“ mit weiteren Aufführungen für Kinder und Jugendliche. Und Micha Winklers Bigband, die seit nunmehr 20 Jahren besteht, zieht natürlich auch mit in den „Friedrichstatt-Palast“.

Text + Foto (1) (lv)

Weitere Veranstaltungen im Dresdner Friedrichstatt Palast:

4.5., 6. Dresdner Satire-Preis
8.5., Affenzahnlesung mit Dirk Zöllner
10.5., „Die schönste Frau der Welt… und Er! mit Fußpflege Deluxe“
21.5., Die Jazzpolizei
3.6., Abschlusskonzert der Jazzabteilung der Sächsischen Landesgymnasiums
für Musik Dresden
ab Juli bis August immer mittwochs „Gartengeflüster – Text miez Musik“ mit wechselnden Künstlern

http://www.dresdner-friedrichstatt-palast.de


Die Macher vom „Dresdner Friedrichstatt Palast“: Musiker Micha Winkler und Kabarettist Thomas Schuch.

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Weltlügenball am 1. April im Lügenmuseum

26 Dienstag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Projekte, Tanz

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Die erste Lügenmilonga am 11. August 2015 im großen Saal vom Lügenmuseum in Serkowitz. Foto: André Wirsig

Ein Ort zum Träumen, Staunen und Wundern

Das Lügenmuseum in Radebeul, Kötzschenbrodaer Str. 39, feiert seinen 29. Geburtstag am 1. April, dem Tag der Lügen, kurz Internationalem Weltlügentag mit einem Weltlügenball. Beginn 19 Uhr. Mit Finissage der Ausstellung „Wunder.Punkt“, offener Bühne & offenem Buffet.

Vor dreißig Jahren gründete der Künstler Reinhard Zabka einen eigenen Künstlerverband, den VDQ der DDR, den Verband der Querulanten. Das funktionierte, tausende von Mitgliedern nahm er auf Versammlungen und Demonstrationen auf. Da wurde er übermütig und gründete in seinem Sommeratelier in einer Bauernkate im sumpfigen Rhinluch das Lügenmuseum. Im Vakuum der Wiedervereinigung, am internationalen Weltlügentag 1990, begann die Geschichte eines der außergewöhnlichsten Museen Deutschlands. Der Strom der neugierigen Besucher ist seither niemals abgerissen.

Ein Bürger wollte den Streit, um diese Kunstposition zu beenden, indem er anbot zwei Müllcontainer zu sponsern. Er hatte keine Vorstellung von der Dimension dieses Kulturunternehmens. Es waren schließlich fünf Schwerlastzüge, welche nach zwei Umzügen und einem Totalschaden 2012 in Radebeul landeten. Immer wieder erfreut es die Museumsbesucher, dass das Lügenmuseum so wunderbar in den alten Gasthof passt und dass Radebeul den leer stehenden Gasthof zur Verfügung gestellt hatte, eine Win-win-Situation. Die historischen Gemäuer des Gasthofs Serkowitz leben und werden so vor dem Verfall bewahrt. Wunderkammern, Indiversen, Maschinen zur Belustigung und anarchische Apparate im ironischen Leerlauf, eine Milchstraße von Ideen stellen seither im Gasthof Serkowitz normative Logik zweckorientierter Verwertung in Frage. Selbstverständliche Gewissheiten geraten ins Wanken.

Das Lügenmuseum als Freiflugschein der Phantasie kann auch als Orakel oder Ausflugsziel für die ganze Familie genutzt werden. Wider Bevormundung und Dauerbelehrung inspiriert es die Neugier der Besucher und bringt sie zum Staunen, es ist das verlorene Lebensgefühl unserer Zeit.

Eine Tankstelle der Lebensinspiration wirft die Bedeutung über Bord. Das meiste will an gar nichts mehr erinnern, hat fast schon die Erinnerung an sich selbst aufgegeben, kreist als nutzloses Spielwerk lächelnd um sich selbst. Man kann spüren, wie die irrwitzigen Zusammenstöße im eigenen Kopf Funken schlagen. Es ist ein überzeugendes Plädoyer für das Staunen als existenzielle Erlebensform: Wer staunt, widersetzt sich der Vergeudung des Lebens! 

Finissage der Ausstellung „Wunder.Punkt. Offene Bühne & offenes Buffet, jeder bringt was mit. Alle Welt ist eingeladen.

Text: Richard v. Gigantikow

https://luegenmuseum.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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