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Kategorien-Archiv: Theater

Premiere „Barock Me Gräfin Cosel“ im Boulevardtheater Dresden

11 Montag Nov 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Fotos: Robert Jentzsch

Eine aufregend-verrückte Zeitreise in sächsische Geschichte

Mit viel Witz und Spielleidenschaft erzählt das Musical „Barock Me Cosel“ die außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Gräfin Cosel und August dem Starken im Boulevardtheater Dresden.

Rote Lichter tanzen über der Altdresdner Kulisse. August der Starke küsst seine neue Flamme, Anna Constantia, die spätere Gräfin Cosel stürmisch. Als er ihr an die Wäsche will, wehrt sie ihn ab. Sie will nicht nur verführt und erobert werden, sondern selber herrschen. Nicht nur seine Mätresse, sondern seine Frau sein und ringt ihm sogar ein Heiratsversprechen ab. Er liebkoselt sie auf`s Stärkste und ihr Ehrgeiz und ihre Machtlust werden immer größer. Das wird ihr zum Verhängnis. Die aufregend verrückte, schöne wie tragische Liebesgeschichte, Aufstieg und Fall der Gräfin Cosel am Hofe des berühmten Sachsenkönigs erzählt in einer turbulent-spannenden Zeitreise die Inszenierung „Barock Me Gräfin Cosel – ein perücktes Musical über Macht, Mätressen und Magie“, das unlängst im Boulevardtheater Dresden Premiere feierte.

Romantisch, originell, lust- und liebevoll inszeniert ist das historische Spektakel (Regie: Olaf Becker, BuchHolger Metzner) vor der Kulisse einer Wanderbühne, dem Circus Fantasticus aus Florenz. Mit aufklappbaren Türen, wo in Grossaufnahmen von Schloss, Spiegelsaal und Zwinger Sachsens Glanz und Gloria aufleben mit prunkvollen Hoffesten, aber auch der Stadtbrand, Geldnot und Intrigen. Hofdamen in reizvollen Kleidern, offenherzig kurzen Reifröcken und Zuckerwattefrisuren umtanzen August. Aus einer Art Orgel mit Grammophon ertönt barocke Musik im Wechsel mit flottem Popgesang und bezaubernden Tanzeinlagen. Eine schöne Idee, die historische Geschichte um die Gräfin Cosel und August den Stücken zu erzählen mit dem Blick einer Wandertheatertruppe. Luise, ein Landei aus Stolpen spielt die Cosel (schön kratzbürstig: Stefanie Bock). Ihre Rivalin Isabella (Laura Mann) entzückt mit frech-frivolen Kommentaren. Anton, der Verehrer Luises (schelmisch-charmant: OliverMorschel) gibt August den Starken. Als galanter Bösewicht mit Perücke und Augenklappe wirbelt Manuel Krstanovic umher. Doch dann taucht überraschend Gräfin Cosel auf, trickst ihn aus und rettet die Wanderbühne. Reichlich Beifall für diesen gewitzt-herzerfrischenden Blick hinter die barocke Dresdner Fassade. „Barock Me Cosel“ ist ein opulentes Theatervergnügen, das ganz sicher viele Zuschauerherzen entflammen wird.

Text (lv)

http://www.boulevardtheater.de

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Premiere „Transit“ von Anna Seghers & Fast Forward Festival für junge Regie 2019

08 Freitag Nov 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Leben aus dem Koffer. Szene aus „Transit“ nach dem Roman von Anna Seghers in einer Spielfassung von Julia Weinreich. Im Bild Henriette Hölzel. Foto: Sebastian Hoppe

Vom Albtraum des Wartens

TRANSIT nach dem Roman von Anna Seghers in der Regie von Data Tavadze, feiert am 8. November 2019 im Kleinen Haus 2 des Staatsschauspiels Dresden Premiere. Geschrieben hat Seghers ihren berühmten Roman zu großen Teilen in Marseille, während ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten. Es ist der Alptraum des Wartens und des Nicht-Wissens in einer klaustrophobischen Welt, den sie mit kristallklarer Sprache beschreibt.

Als diesjähriges Kinder- und Familienstück kommt am 10. November 2019 im Schauspielhaus. GEISTERRITTER von Cornelia Funke (Regie: Nicolai Sykosch) auf die Bühne. Die Geschichte des elfjährigen Jons, der ins Internat geschickt wird ins mehr als tausend Jahre alte und in seinen Augen ebenso langweilige Salisbury. Doch schon bald sorgen schaurige Geisterritter und ein alter Familienfluch für mehr Abwechslung, als ihm lieb sein wird.

FAST FORWARD Europäisches Festival für junge Regie findet vom 14. bis 17. November 2019 bereits zum dritten Mal in Dresden statt. Acht Inszenierungen junger Regisseure aus der Tschechischen Republik, Belgien, Ungarn, Großbritannien, Slowenien, Deutschland und Frankreich sind dann zu erleben – eine wunderbare Gelegenheit, den europäischen Theaternachwuchs persönlich kennenzulernen! Spielorte sind das Kleine Haus des Staatsschauspiels Dresden, Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, HfBK Dresden und Semper Zwei.

Mit Richtfest von Lutz Hübner und Sarah Nemitz (Regie: Tom Kühnel) gibt es am 23. November 2019 eine Kömödie im Schauspielhaus. Wer schon einmal selbst gebaut – oder Freunde auf dem langen und steinigen Weg zum Traumhaus begleitet hat, der kann ein Lied davon singen. Schlimm genug, wenn man sich mit dem eigenen Partner auf ein bestimmtes Wasserhahnmodell oder einen Lichtschalter einigen muss! Doch wenn dann zusätzlich in einer Baugemeinschaft auch noch die unterschiedlichen Wünsche, Vorstellungen und Lebensmodelle aufeinanderprallen, dann ist das Desaster fast schon vorprogrammiert.

In mein kampf (Regie: Daniela Löffner), das am 30. November 2019 im Kleinen Haus 1 Dresdner Premiere feiert, blickt der ungarische Theatermacher George Tabori mit dem Witz der Farce und einem Humanismus, der keine Unschuld kennt, in den Abgrund einer Epoche. Tabori erzählt die Geschichte einer persönlichen Beziehung: Ein junger Mann namens Hitler, der noch kein Politiker, nicht einmal ein Kunstmaler ist, landet ohne Geld in einem Männerasyl und trifft dort auf den Juden Schlomo Herzl, der ein Buch schreibt mit dem Titel mein kampf. Hitler wird ihm diesen Titel stehlen, aber das ist nicht das Ende der Geschichte!

Und am 29. November 2019 gibt es im Kleinen Haus 3 wieder eine Folge der Reihe der Assistent*innen des Staatsschauspiels Dresden mit dem optimistischen Titel Happily ever after.

Das Programm der diesjährigen Festivalausgabe Fast Forward.

Acht Stücke aus ganz Europa in vier Tagen: Das europäische Festival für junge Regie Fast Forward findet vom 14. bis 17. November 2019 in Dresden statt. Das jährlich stattfindende Festival widmet sich  der Nachwuchsförderung im europäischen Theater. Es ist eine Plattform für Entdeckungen und die Vielfalt zeitgenössischer Theaterformen. Mit dem Fast-Forward-Preis trägt eine internationale Festival-Jury dafür Sorge, dass eine*r der Regisseur*innen in der folgenden Spielzeit für eine neue Inszenierung an das Staatsschauspiel Dresden zurückkehrt.

Erstmal in diesem Jahr stiftet das Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025 in Zusammenarbeit mit Fast Forward für eine*n der acht Regisseur*innen der aktuellen Festivalausgabe eine vierwöchige Künstler*innen-Residenz zum Thema „Neue Heimat“. Der Preis wird am letzten Festivalabend von einer Bürgerjury vergeben wird, die durch eine öffentliche Ausschreibung gebildet wurde. Jeder ist eingeladen, sich zu bewerben!

Ebenfalls neu ist das Format: ARBEITSPLATZ EUROPA – Künstlerresidenzen in Deutschland und Frankreich, das Fast Forward  in Zusammenarbeit mit  HELLERAU, dem Goethe-Institut und dem  Institut Français Dresden veranstaltet. Referent*innen aus Deutschland und Frankreich berichten über unterschiedlichste Modelle europäischer Residenzprogramme.

Auch für das Publikum gibt es eine Neuheit. Bei der Europa-Tour können Zuschauer, gemeinsam mit anderen Festivalbesuchern, begleitet von einem Moderator/einer Moderatorin, Inszenierungen erleben und diskutieren, was den europäischen Theaternachwuchs bewegt.

Weitere Spielstätten sind neben dem Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden, das zugleich Festivalzentrum ist, Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, das Labortheater der Hochschule für Bildende Künste Dresden und Semper Zwei.

Text: Gertrud Aringer/Staatsschauspiel Dresden

Theaterstraße 2, 01067 Dresden,
Telefon +49 351 4913 755
Fax          +49 351 4913 760
Mobil    +49 171 2910 549

www.staatsschauspiel-dresden.de

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Premiere „Von der Ehe und anderen Irrtümern“ mit Jörg Bretschneider im Dresdner Figurentheater

01 Freitag Nov 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Theater, Zwischenmenschliches

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Ein Waschbär als zweites Ich von Jochen, der frisch getrennt von seiner Frau, Besuch von einer flotten Katzendame erhält. Eine tierisch heitere Beziehungsposse. Foto: Dresdner Figurentheater

Ein humorvoller Achtsamkeitsratgeber für Mann, Frau und Tier

Am 1. November ist die Premiere des neuen Stückes „Von der Ehe und anderen Irrtümern“ von und mit Puppenspieler Jörg Bretschneider im Dresdner Figurentheater, in seinem Atelier im Künstlerhaus, Pillnitzer Landstraße 59 – Parterre. Die Regie hat Cornelia Fritzsche inne, die einigen bekannt ist durch ihre Stücke mit der gewitzten  Rättin. Wenn sie nicht mindestens drei Mal lachen können, bekommen sie ihr Eintrittsgeld zurück, verspricht Bretschneider.

Fr   01.11.2019   19.30 Uhr   Von der Ehe und anderen Irrtümern

Eine analoge Beziehungsposse oder ein Achtsamkeitsratgeber für Mann, Frau und Tier oder die Halbzeitbilanz eines Ehegatten.

Komik, der die tiefere Bedeutung nicht fehlt.

Sabine ist weg. Das Gasthaus zum grünen Kloß läuft nicht mehr. Seine Mutter macht ihn ein schlechtes Gewissen. Sein Vater sagte immer: „Das einzige, was du auf der Welt verändern kannst, ist die Lage deines Kopfkissens.“ Es gibt Tage, da läuft nichts. Da taucht ein Waschbär auf und behauptet das zweite Ich zu sein, zu wissen, was Jochen denkt und fühlt. Sein Vater sagte immer: „Das Einzige, was dich zuverlässig in die Irre führt, ist dein zweites Ich.“ Und so begibt sich Jochen Würzig mit seinem zweiten Ich auf die Reise zu sich.

Nächste Vorstellungen 

08.11.2019   19.30 Uhr   Von der Ehe und anderen Irrtümern
16.11.2019   19.30 Uhr   Ein Mann räumt auf oder das verliebte Einweckglas
29.11.2019   19.30 Uhr   Der Nächste bitte oder Hypophyse an Kleinhirn. 

Eine heiter – skurrile Reise ins Innere des Körpers und des Gehirns

Herr Meier kommt mit Magenbeschwerden zum Doktor. Ein schneller Schnitt, der Magen landet auf dem Tisch und er klagt sein Leid … Aber die Ursache liegt wohl eher im Kopf – und so begibt sich der Arzt auf eine ab – und hintergründige Reise in das Gehirn seines Patienten. Dort wirkt alles normal: Ein Gedanke jagt den nächsten und der innere Schweinehund verlangt sein Recht. „Wenn meine Patienten wüssten, was ich alles nicht weiß“, sinniert der Mediziner. Aber er gibt nicht auf. Ein Abend mit tiefsinniger Komik, der dem Zuschauer ganz nebenbei das Gefühl vermittelt: Ich bin nicht allein mit meinen Problemen.

30.11.2019   19.30 Uhr   Der Nächste bitte oder Hypophyse an Kleinhirn
06.12.2019   19.30 Uhr   Der Nächste bitte oder Hypophyse an Kleinhirn
28.12.2019   19.30 Uhr   Von der Ehe und anderen Irrtümern
31.12.2019   19.30 Uhr   Von der Ehe und anderen Irrtümern

Text: Jörg Bretschneider

Kartenbestellung über dresdner-figurentheater@gmx.de oder 01726072730

www.dresdner-figurentheater.de

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Premiere „Woyzeck“ frei nach Georg Büchner im Staatsschauspiel Dresden

31 Donnerstag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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„Immer noch rasiert Woyzeck seinen Hauptmann, isst die verordneten Erbsen, quält mit der Dumpfheit seiner Liebe seine Marie, staatgeworden seine Bevölkerung umstellt von Gespenstern“, schrieb Heiner Müller 1985 in seiner Rede „Die Wunde Woyzeck“ über Büchners Stück „“Woyzeck“.


Wer hat die Macht, wer hält sich für mächtig? Der Mensch als Marionette gefangen in einem Netz aus Ängsten, Widersprüchen und gegenseitigen Abhängigkeiten. Davon erzählt die Inszenierung „Woyzeck“ nach dem fragmentarischen Text von Georg Büchner im Schauspielhaus Dresden. Fotos: Sebastian Hoppe

Menschliche Albträume

„Bin ich ein Mensch?“, steht auf einem Aufkleber, der im Theaterfoyer ausliegt. Was sonst, liegt einem spontan auf der Zunge. Spannend, provokant, aufwühlend und schmerzhaft bis zur Grenze des Erträglichen stellt diese Frage auch die Inszenierung „Woyzeck“ frei nach Georg Büchner, gemischt mit Auszügen aus dem Roman „Tram 83“ von Fiston Mwanza Mujila und „Die Wunde Woyzeck“ von Heiner Müller, die unlängst im Schauspielhaus Dresden unter Regie des Nestroy-Preisträgers Jan-Christoph Gockel Premiere hatte.

In einer Mischung aus Schau- und Puppenspiel und Videosequenzen kam „Woyzeck“ auf eine Drehbühne, die an ein Bergwerk erinnert, mit höhlenartiger Behausung, in der man nur gebückt gehen kann und einer Hängematte zum Sitzen und Liegen. Darüber hebt und senkt sich bedrohlich ein roter Vorhang-Krater (Bühne: Julia Kurzweg). Die anfangs archaischen, leisen Klänge und Gesang, die das Geschehen begleiten, steigern sich im Laufe der Aufführung laut, grell, ekstatisch, eindringlich und unheimlich zugleich (Musik: Anton Berman). Drei Darsteller in grün-schwarzen Militäranzügen führen eine lebensgroße Woyzeck-Puppe mit Stirnlampe am Kopf und richten ihn auf einer Metallpritsche auf. Er hat sich für ein medizinisches Experiment bereiterklärt, für ein paar Pfennige seinen Körper verkauft. Ein halbes Jahr lang nur Erbsen zu essen bekommen und nun schaut eine Kommission aus Wissenschaftlern, was mit ihm passiert. Der Arzt (absurd-komisch: Torsten Ranft) regt sich auf, dass Woyzeck wie ein Hund auf die Straße pinkelt. Auf Befehl kann er nicht. Die Kultur soll ihn fähig machen, seinen Willen zu behaupten, poltert er.

Die Figur Woyzeck verkörpert den Mensch als willfähriges Geschöpf, leidende, geschundene Kreatur, Versuchsobjekt und menschliches Ungeheuer, das selbst zur Bestie wird. Alle brauchen, benutzen und missbrauchen ihn für ihre Zwecke, fragen ihn gar um Rat, den Außenseiter, Ausgestoßenen. Seine Liebste Marie (Luise Aschenbrenner), die mit seinem Kind sehnsuchtsvoll-verzweifelt auf Woyzeck wartet und die er erwürgt im Wahn. Der ehrgeizig-wahnsinnige Arzt, der alte Hauptmann, der nicht alleine sterben will (Lukas Rüppel) und der ratlose Schriftsteller (Matthias Reichwald). Das ist berührend und grotesk zugleich in Szene gesetzt. Grell überzogen und platt hingegen die Szenen mit Woyzeck als Wildem, Fremdem, Bedrohlichem und der Care-Pakete an Hilfsbedürftige verteilenden, großspurig-belehrenden und Dank einfordernden Entwicklungshelferin (Birte Leest). Der Tambourmajor (Jannik Hinsch)  kommt als albern-komischer, aufgeplusterter Feldherr mit Federhelm, halbnackt im Body und schwarz-gelber Schärpe in den Dresdner Stadtfarben kampfeslustig gegen alle wetternd daher. Das ist mehr billiges Kabarett als sprachlich feingeschliffenes Theater wie bei Büchner. „Seine Sätze springen einen beim Lesen heute noch an!“, sagte kürzlich in einem Interview der Schriftsteller und Theaterautor Lukas Bärfuss aus der Schweiz, der in diesem Jahr den Büchner-Preis, die höchste deutschsprachige literarische Auszeichnung erhält. Die Preisverleihung ist am 2. November in Darmstadt.

Sätze wie dieser, als Woyzeck den Doktor fragt: „Was ist das, was in uns lügt, stiehlt und mordet?!“ Doch für derart große, existenzielle und philosophische Fragen fühlt sich der Doktor nicht zuständig. Für ihn ist Woyzeck nur ein „interessanter Kasus.“ Er bekommt Zulage. Und marschiert er noch brav?

Zum Schluss, als er alles verloren hat, sagt Woyzeck noch einen dieser wunderbar klaren wie tiefen, traurigen Sätze: „Wenn man kalt ist, friert man nicht mehr.“

In faszinierendem Wechselspiel zwischen Puppe und Spieler (Puppenbau und -spiel: Michael Pietsch) ragt besonders der Woyzeck-Darsteller Ezé Wendtoin heraus in dieser Inszenierung. Er gibt der Figur ausdrucksstark eine doppelte Spielebene durch seine äußere Erscheinung, Sprache und Stimme, Gesang und kraftvolle Klänge an Trommeln und Schlagzeug. Wendtoin stammt aus Burkina Faso, studierte Germanistik und lebt als Schauspieler und Musiker in Dresden.

Eine Aufführung, die in Themen und Darstellung überfrachtet ist und polarisiert in ihrer grotesk zugespitzten Form, besonders mit ihren brutalen Gewaltszenen, in denen beispielsweise von einer Frau in schwarz glitzerndem Kostüm wie in einer Varietéshow eine kleine Puppe verhöhnt und als kleinbürgerlicher „Michel“ hingerichtet und die Woyzeck-Puppe vom Hauptmann grob umher geschleudert wird. Wer schon am Boden liegt, der kann sich nicht wehren und den kann man nicht mit Gewalt hoch zwingen. Einige Zuschauer verließen vorzeitig die Vorstellung. Und es gab neben Bravos auch Buh-Rufe zur Premiere.

Text (lv)

Nächste Vorstellung: 31.10., 19.30 Uhr im Schauspielhaus Dresden.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Premiere „Acht Frauen“ an den Landesbühnen Sachsen

26 Samstag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Schön  und gefährlich – Frauen und ihre Geheimnisse

Die Kriminalkomödie „Acht Frauen“ von Robert Thomas aus dem Französischen von Franz Martin hat heute, am 26. Oktober, um 19 Uhr in den landesbühnen Sachsen in radebeul Premiere. 

In einer verschneiten, abgelegenen Villa hat sich eine große Familie zum gemeinsamen Weihnachtsfest versammelt. Als der Vater am Morgen nicht zum festlichen Familienfrühstück erscheint und die jüngste Tochter ihn holen will, entdeckt sie ihn ermordet im Bett. Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert und auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees ist der Kontakt zur Außenwelt abgerissen und die Anwesenden, ausschließlich Frauen, sehen sich gezwungen, selbst nach dem Mörder zu suchen. Schnell wird klar, dass nur eine von ihnen den Mord begangen haben kann. Sie beginnen, sich gegenseitig zu verhören und es stellt sich heraus, dass alle ein Mordmotiv und auch die Gelegenheit zur Tat hatten. Kein Mann betritt die Bühne an diesem Abend, und doch sind die Männer allgegenwärtig in den Gesprächen der acht Frauen. Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich ihr jeweiliges Geheimnis zu bewahren, darunter lesbische Neigungen, Schwangerschaft, unerwiderte Liebe, außereheliche Affären und selbst einen Giftmord. Am Schluss überrascht der Autor in dieser spannend-amüsanten Mixtur aus Kriminalstück, Komödie und Psychodrama das Publikum mit einer überraschenden Pointe.

Die Verfilmung des Stückes aus dem Jahr 2001 durch François Ozon, einen der führenden Regisseure des französischen Kinos, mit einer Traumbesetzung bescherte dem Stoff einen Welterfolg und zahlreiche internationale Preise.

REGIE : Peter Kube ; AUSSTATTUNG:  Barbara Blaschke

Darsteller:  Mamy – Anke Teickner;  Gaby – Cornelia Kaupert; Augustine – Sandra-Maria Huimann;  Louise – Julia Vincze;  Pierrette – Marianna Linden;  Suzon – Julia Rani;  Catherine – Tammy Girke;  Madam Chantal – Tine Josch

Text: Petra Grubitzsch/LB

Termine:

26.10.2019   19 Uhr                           Hauptbühne
02.11.2019   19.30 Uhr                       Hauptbühne
10.11.2019   17 Uhr                            Neustadt/Neustadthalle
08.12.2019   15 Uhr                            Hauptbühne
26.12.2019   19 Uhr                            Hauptbühne
31.12.2019   15 Uhr                            Bad Elster/König Albert Theater
12.01.2020   18 Uhr                            Großenhain /Kulturzentrum
31.01.2020   19.30 Uhr                        Freital /Kulturhaus
08.03.2020   16 Uhr                             Meissen /Theater
05.04.2020   19 Uhr                             Hauptbühne

Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de  Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152,  01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0

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Premiere „Sonny Boys“ an den Landesbühnen Sachsen

18 Freitag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Zwei herrlich schräge Komiker und Streithähne

Die Komödie „Sonny Boys“ von Neil Simon, aus dem Englischen von Helge Seidel, hat heute, am 18. Oktober, um 19.30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen in Radebeul Premiere.

43 Jahre waren Willie (Michael Heuser) und Al (Olaf Hörbe) die «Sonny Boys», ein erfolgreiches Komikerduo am Broadway. Mit ihrem berühmten Doktor-Sketch, dem Klassiker, brachten sie ihr Publikum zum Brüllen. Doch das ist längst Geschichte. Hinter der Bühne waren sich die beiden Streithähne schon immer uneins. Und dass Al die gemeinsame Karriere vor 11 Jahren an den Nagel gehangen und damit dem Broadway und Willie den Rücken gekehrt hat, hat dieser ihm nie verziehen.

Ein Rückblick auf die guten alten Zeiten des Witze-Dreamteams bringt die zwei gealterten Käuze wieder zusammen. In einer groß angelegten Show will das Fernsehen den Doktor-Sketch von Al und Willie noch einmal zeigen. Da kann Willies Agent und Neffe Ben noch so große Überredungskünste aufbieten. Willie ist dagegen. Doch sein Kollege Al Lewis hat sich für eine Wiederaufnahme-Probe angekündigt …

Vor fast 50 Jahren schrieb der Drehbuchautor Neil Simon die Komödie «Sonny Boys». Mehrfach erfolgreich verfilmt, ist sie immer wieder ein Gag-Feuerwerk und unwiderstehliche Herausforderung für zwei bühnenerfahrene Komiker. Darüber hinaus erzählt sie dem Publikum einiges über den mystischen Raum des Theaters und die «Arbeit» auf der Bühne.

INSZENIERUNG : Michael Funke
AUSSTATTUNG : Marlit Mosler

Darsteller:

Willie Clark – Michael Heuser;  Al Lewis – Olaf Hörbe; Ben Silverman- Matthias Henkel/ Jürgen Haase; Krankenschwester und Schwester Im Sketch – Charlotte Schiffler

Termine:

Fr    18.10.  19.30  Uhr             Studiobühne
So   20.10.  19       Uhr             Studiobühne
Do   24.10.  19.30  Uhr             Studiobühne
So   27.10.  19       Uhr             Studiobühne
Do   31.10.  19.30  Uhr             Studiobühne
So   10.11.  18       Uhr           Großenhain /Kulturzentrum
Sa   23.11.  19.30  Uhr             Studiobühne
Di   31.12.   18      Uhr            Weinböhla / Zentralgasthof

Text: Petra Grubitzsch/LB

Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; www.landesbuehnen-sachsen.de  Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152,  01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0  

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Premiere „Der gestiefelte Kater“ an den Landesbühnen Sachsen

18 Freitag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Keine Mäuse, aber am Ende glücklich – Schlauer Kater zeigt armem Müllersburschen wie`s geht

„Der gestiefelte Kater“ erobert gewitzt frei nach den Gebrüdern Grimm im Märchenstück von Thomas Freyer für Zuschauer ab sechs Jahre die Herzen. Die Premiere war am 12. Oktober in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Während seine Brüder Wertvolles und offensichtlich Nützliches von ihrem Vater, dem Müller, erben, bekommt Hans nichts. Allerdings nicht ganz NICHTS, denn ihm bleibt immerhin der Kater, gespielt von Michael Berndt-Cananá.

Doch was soll Hans schon mit dem nutzlosen Tier, außer sich an kalten Tagen an ihm zu wärmen?! Dass der sprechende Kater in der Lage ist, gewitzt und einfallsreich die Lebenssituation seines verehrten Herrn zu verbessern und am Ende sogar den gefährlichen Zauberer zu überlisten, kann Hans ja nicht ahnen. Und dass er schließlich sogar eine hübsche Prinzessin zur Frau haben und ein halbes, wenngleich etwas verarmtes Königreich sein Eigen nennen wird, schon gar nicht.

Thomas Freyer gestaltet das berühmte Märchen mit viel Musik und dabei etwas realistischer, als wir es von den Brüdern Grimm kennen: Der König glaubt, gravierende Geldsorgen zu haben und entlässt als erste drastische Sparmaßnahme das gesamte Personal. Einzig sein treuer Diener Gustav darf bleiben, muss aber nun abwechselnd alle anfallenden Aufgaben erledigen: Dazu schlüpft er in die Rolle des Kochs, des Jägers, des Musikers, des Narren und wirbelt durch die Szenerie. Diese dauerhafte Überforderung erinnert an heutige Zustände und das gutwillige, letztlich erfolglose Bemühen von Gustav, dem König zuverlässig zu Diensten zu sein, bietet viel Anlass zum Lachen.

INSZENIERUNG: Ute Raab
AUSSTATTUNG: Ulrike Kunze
MUSIK : Tobias Herzz Hallbauer

Darsteller:

Kater – Michael Berndt-Cananá, König – Alexander Wulke; Prinzessin- Josefine Heidt; Müllerbursche – Alexander Kasprik; Gustav – Jan Baake

Termine:

So   20.10. und 27.10.  11 Uhr    Der gestiefelte Kater    Hauptbühne
Mi   20.11.                   16 Uhr    Der gestiefelte Kater    Weinböhla/Zentralgasthof
So    1.12.             11+15 Uhr    Der gestiefelte Kater    Hauptbühne
Mo   2.12.,                  10  Uhr    Der gestiefelte Kater    Hauptbühne
Do   5.12. und 6.12.    10  Uhr    Der gestiefelte Kater    Hauptbühne
Sa   7.12.                   16  Uhr    Der gestiefelte Kater    Neustadt/Neustadthalle
So.  8.12.                   15  Uhr    Der gestiefelte Kater    Freital/Kulturhaus
Do  12.12.             10+14 Uhr    Der gestiefelte Kater    Großenhain/Kulturzentrum
Fr   13.12.                  10  Uhr    Der gestiefelte Kater    Hauptbühne
So  15.12.                  16  Uhr    Der gestiefelte Kater    Meissen/Theater
Mo 16.12. und 17.12.  10  Uhr    Der gestiefelte Kater    Meissen/Theater
Mi  18.12.                   10  Uhr   Der gestiefelte Kater    Meissen/Theater
Do 19.12.                   10  Uhr   Der gestiefelte Kater     Hauptbühne
So  22.12.             11+15 Uhr   Der gestiefelte Kater     Hauptbühne
Fr  27.12.                   16  Uhr   Der gestiefelte Kater     Hauptbühne

Text: Petra Grubitzsch/LB

Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152,  01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0 

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Premiere „Hell“ der Company „Tango – offen und bunt“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden

15 Dienstag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Projekte, Tanz, Theater

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Von der Kraft der Musik, die Schatten in Licht verwandelt

Berührend, kraftvoll und eindringlich im Wechsel von Musik, Text, Poesie, Tanz und Spiel kam die neue Aufführung „Hell“ der Company „Tango – offen und bunt“ gestern abend auf die Bühne im Rahmen des interkulturellen Montagscafé im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Die Sprache der Vögel ist ihr Gesang. Der Mensch hat auch diese Gabe der Musik. Freude, Schmerz, Trauer, Sehnsucht. Alle Gefühlsfarben spiegelt sie wider. Sie tröstet, verbindet, hilft Grenzen zu überwinden und verwandelt Schatten in Licht. Davon erzählt in berührenden Bildern, im Wechsel von Klängen, Text, Poesie, Tanz und Spiel die Aufführung „Hell“ (Buch und Regie: Cristian Javier Castano), die am Montag Premiere hatte beim Gastspiel der Company „Tango – offen und bunt“ im Montagscafé im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden. Das Montagscafé ist ein Begegnungsort für Menschen verschiedener Kulturen und Angeboten wie Musik und Theater. Der Zuschauerraum der Bühne unter dem Dach war gut gefüllt. Die Sprache der Musik und das Tango tanzen verbindet auch die Akteure der Company. Sie stammen aus verschiedenen Ländern der Erde, aus Argentinien, Chile, Deutschland, Irak, Mexiko, Nicaragua, Syrien, Venezuela und Uruguay. Alle leben in Dresden.

Die Aufführung „hell“ ist jenen Menschen gewidmet, die in „der Hölle“ sich selbst und ihren Mitmenschen Licht und Helligkeit gaben, um das Dunkel zu durchbrechen, neue Kraft und Hoffnung zu finden. Auf die Bühne kamen Musik und Lieder, die in Gefängnissen und Konzentrationslagern komponiert und gespielt wurden.

Mehr Text zur Aufführung folgt.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos + aktuelle Termine unter http://www.cellex-stiftung.org/de/projekte/tango

Montagscafé
Kleines Haus, Glacisstraße 28, Dresden

15 bis 17 Uhr, Frauencafé mit Kinderbetreuung
17 bis 22 Uhr, Offenes Café mit wechselndem Abendprogramm

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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BilderAlbum: Theaterprobe vor der Aufführung „Hell“ der Company „Tango – offen und bunt“ im Montagscafé im Kleinen Haus

10 Donnerstag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Projekte, Tanz, Theater

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Musik, die bewegt und Licht ins Dunkel bringt

Die neue Aufführung „Hell“ der Company „Tango – offen und bunt“ feiert Premiere am 14. Oktober, um 20 Uhr im Montagscafé im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Ein Mann und eine Frau tanzen hingebungsvoll Tango. Sänger Orpheus hat seine Liebste Eurydike im Schattenreich wieder gefunden. Wenig später wird er sie wieder verlieren. Schattenhafte Gestalten in dunklen Gewändern treten aus den Zuschauerreihen einzeln auf die Bühne, stehen, kauern oder gehen vor einer Wand wie Gefangene hin und her. Ein junger Mann läuft zwischen ihnen umher, hebt ihre Kapuzen hoch, sieht ihnen ins Gesicht und geht verzweifelt weiter. Er sucht seine Liebste. Sie trägt eine Nummer auf ihrem weißen Arm und einen gelben Stern auf dem Herzen. Keiner sieht, wie schön die Mädchen sind… Singt Paul Hoorn mit ergreifender Stimme zum Akkordeon. Der Konzert- und Theatermusiker und Komponist aus Dresden (vielen bekannt durch seine frühere Gruppe „Blaues Einhorn“) und weitere Musiker begleiten die Musik-Theater-Aufführung „Hell“ der Company „Tango – offen und bunt“.

Die künstlerische Leitung hat Cristian Javier Castano, Tango-Tänzer und Kulturwissenschaftler aus Argentinien, der die Company „Tango – offen und bunt“ 2017 in Dresden ins Leben rief. Diese bietet kostenlos Tango-Kurse und Theater-Projekte an für Menschen aller Generationen, unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft, mit oder ohne Flucht- und Migrationserfahrung. Die Gruppe führt außerdem regelmäßig Performances auf, die sie gemeinsam entwickelt.

Tanzen überwindet Grenzen – so lautet das Motto der Company „Tango – offen und bunt“. Tango ist aus einer Vielzahl kultureller Einflüsse entstanden und wie kein anderer Tanz offen für neue Stile und Praktiken. Interkulturalität und Austausch sind diesem Tanz eingeschrieben, so Cristian Javier Castano. Zudem stärkt Tanzen das Selbstvertrauen und das Gemeinschaftsgefühl.

Die Company probt mehrmals wöchentlich an verschiedenen Orten in der Stadt, wo jeder kommen, zuschauen und mitmachen kann.

Die neue Aufführung „Hell“ ist jenen Menschen gewidmet, die in „der Hölle“ sich selbst und ihren Mitmenschen Licht und Helligkeit gaben, mittels Musik und Liedern, die an Orten des Leids gespielt und gesungen wurden. Musik, die half Schmerz und Trauer zu tragen, Wärme und Hoffnung gab, die in Gefängnissen und Konzentrationslagern komponiert und gespielt wurde und überlebte, kommt in ebenso starken, berührenden Bildern und Szenen auf die Bühne. Die Endproben laufen zurzeit.

Premiere feiert „Hell“, als dritter Teil der Trilogie „Past Continuous“ bei einem Gastspiel am 14. Oktober, um 20 Uhr, im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Unterstützt und gefördert werden die Projekte der Company „Tango – offen und bunt“ von der Cellex-Stiftung. Darüberhinaus sind Spenden für das in dieser Form einmalige Tanz- und Theaterangebot willkommen.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos und aktuelle Termine unter:
http://www.cellex-stiftung.org/de/projekte/tango

Kultur-Tipp

Zu einer „Paradiesnacht“ mit Musik aus vielen Kulturen und Begegnung lädt heute, am 10. Oktober, von 17 – 23 Uhr das „Paradiesorchester“ um Paul Hoorn, alle die ein friedliches Miteinander aller Menschen wollen, herzlich zum Zuhören, Tanzen und Feiern in die Evangelische Hochschule, Dürerstraße 25 in Dresden ein. Es gibt Essen und Trinken und alles kostenfrei.

 

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„Die Ritter der Tafelrunde“ von Christoph Hein – Fernsehaufzeichnung der legendären Aufführung von 1989 & Gesprächsrunde mit Beteiligten

07 Montag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Theater

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Das Stück ist Geschichte, den runden Tisch und die Stühle von damals gibt es immer noch. Gesprächsrunde am Sonnabend im Schauspielhaus Dresden mit Beteiligten der Aufführung „Die Ritter der Tafelrunde“ von Christoph Hein, die erstmals im April 1989 im Kleinen Haus auf die Bühne kam. Auf dem Bild: Dr. Jörg Bochow (Chefdramaturg und stellvertretender Intenant Staatsschauspiel Dresden), Ursula Müller (Bühnen- und Kostümbildnerin), Christoph Hein (Autor), Prof. Dr. Dieter Görne (ehemaliger Intendant Staatsschauspiel Dresden), Janina Hartwig (Schauspielerin), Hanns-Jörn Weber (Schauspieler), Klaus Dieter Kirst (Regisseur), Thomas Stecher (Schauspieler) Foto: Sebastian Hoppe


Ausschnitt aus der legendären Aufführung im Kleinen Haus u.a. mit den Schauspielern Rudolf Donath als König Artus, Peter Herden als Ritter Lanzelot und Janina Hartwig als Kunneware.

Der Traum von Freiheit und die Suche nach dem Gral

„Ihr lebt in einem Traumland und weigert Euch aufzuwachen!“ Zornig schleudert der junge Mann, Mordret (Thomas Stecher) seine Worte den Rittern der Tafelrunde entgegen. Er sei kein Held, wolle auch keiner werden und in kein Schulbuch. Und nicht sein Leben hier vergeuden. Mordret ist der Sohn von König Artus (Rudolf Donath), dem Gründer der Ritter der Tafelrunde und weigert sich, das Werk der alten Männer fortzuführen. Es sind nicht seine Ideale. Mordret lümmelt respektlos auf der Tafel und setzt noch eins drauf. Er glaubt nicht an die Existenz des Grals! Er will keiner Chimäre nachjagen.

Das entfacht einen heftigen Streit unter den Rittern, die sich alt und ergraut in langen, schweren Mänteln um die Tafel herum im Kreis drehen, sich kämpferisch geben, leere Wortgefechte liefern, nicht merken oder wahrhaben wollen, dass die vielbeschworenen Werte wie der Traum von Gerechtigkeit für alle ihre Glaubwürdigkeit verloren haben und das Land in Aufruhr ist.

30 Jahre nach der Uraufführung des Stücks „Die Ritter der Tafelrunde“ von Christoph Hein, kehrten sie zurück in einer Fernsehaufzeichnung der legendären Aufführung unter Regie von Klaus Dieter Kirst, zu sehen am vergangenen Sonnabend im vollbesetzten Schauspielhaus Dresden. So antiquiert und weit weg die Aufführung auf den ersten Blick anmutet, so frappierend zeitlos, spannend wie tragikomisch ist diese Fabel um die verbittert an überholten Machtritualen festhaltenden Ritter, die einst das Politbüro der DDR meinte und seine Entfernung vom Volk. Wie viel hat sich seither verändert. Was ist geworden aus dem Traum von Freiheit, blühenden Landschaften, Selbstentfaltung und Mitbestimmung und der Überwindung eines einst geteilten Landes?

Viele der im Stück angesprochenen Themen und Konflikte werden heute weiter ausgefochten. Wie der Kampf um wirkliche Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, Waldsterben oder die Suche nach dem Glück und was dies ausmacht. Bei den „Rittern der Tafelrunde“ geben Männer den Ton an. Die Frauen dürfen Bücher lesen, mit am Tisch sitzen, das Dilemma mitansehen und anhören, leiden, aufbegehren, sich entziehen, einschließen im Zimmer, ungehörig verhalten. Doch die Männer entscheiden. Die einen selbstherrlich, starrsinnig und skrupellos. Andere wie der weit gereiste als Greis zurückgekehrte, verstummte und ernüchterte Ritter Lanzelot (Peter Herden) und der sein Scheitern eingestehende König Artus (Rudolf Donath) ringen um Wahrhaftigkeit und sind bereit Neuem Platz zu machen.
Nach der Aufführung gab es eine Gesprächsrunde, Rückblick und Erinnerungen der Beteiligten auf die „Ritter der Tafelrunde“, ebenso nahegehend wie ermutigend, was die Kraft des Wortes, über alle Zensurhindernisse hinweg, auf die Bühne gebracht vermag.

Text + Foto (1) lv
Mehr Text zur Aufführung und Gesprächsrunde folgt.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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