• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Theater

Premiere „Acht Frauen“ an den Landesbühnen Sachsen

26 Samstag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Schön  und gefährlich – Frauen und ihre Geheimnisse

Die Kriminalkomödie „Acht Frauen“ von Robert Thomas aus dem Französischen von Franz Martin hat heute, am 26. Oktober, um 19 Uhr in den landesbühnen Sachsen in radebeul Premiere. 

In einer verschneiten, abgelegenen Villa hat sich eine große Familie zum gemeinsamen Weihnachtsfest versammelt. Als der Vater am Morgen nicht zum festlichen Familienfrühstück erscheint und die jüngste Tochter ihn holen will, entdeckt sie ihn ermordet im Bett. Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert und auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees ist der Kontakt zur Außenwelt abgerissen und die Anwesenden, ausschließlich Frauen, sehen sich gezwungen, selbst nach dem Mörder zu suchen. Schnell wird klar, dass nur eine von ihnen den Mord begangen haben kann. Sie beginnen, sich gegenseitig zu verhören und es stellt sich heraus, dass alle ein Mordmotiv und auch die Gelegenheit zur Tat hatten. Kein Mann betritt die Bühne an diesem Abend, und doch sind die Männer allgegenwärtig in den Gesprächen der acht Frauen. Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich ihr jeweiliges Geheimnis zu bewahren, darunter lesbische Neigungen, Schwangerschaft, unerwiderte Liebe, außereheliche Affären und selbst einen Giftmord. Am Schluss überrascht der Autor in dieser spannend-amüsanten Mixtur aus Kriminalstück, Komödie und Psychodrama das Publikum mit einer überraschenden Pointe.

Die Verfilmung des Stückes aus dem Jahr 2001 durch François Ozon, einen der führenden Regisseure des französischen Kinos, mit einer Traumbesetzung bescherte dem Stoff einen Welterfolg und zahlreiche internationale Preise.

REGIE : Peter Kube ; AUSSTATTUNG:  Barbara Blaschke

Darsteller:  Mamy – Anke Teickner;  Gaby – Cornelia Kaupert; Augustine – Sandra-Maria Huimann;  Louise – Julia Vincze;  Pierrette – Marianna Linden;  Suzon – Julia Rani;  Catherine – Tammy Girke;  Madam Chantal – Tine Josch

Text: Petra Grubitzsch/LB

Termine:

26.10.2019   19 Uhr                           Hauptbühne
02.11.2019   19.30 Uhr                       Hauptbühne
10.11.2019   17 Uhr                            Neustadt/Neustadthalle
08.12.2019   15 Uhr                            Hauptbühne
26.12.2019   19 Uhr                            Hauptbühne
31.12.2019   15 Uhr                            Bad Elster/König Albert Theater
12.01.2020   18 Uhr                            Großenhain /Kulturzentrum
31.01.2020   19.30 Uhr                        Freital /Kulturhaus
08.03.2020   16 Uhr                             Meissen /Theater
05.04.2020   19 Uhr                             Hauptbühne

Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de  Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152,  01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Sonny Boys“ an den Landesbühnen Sachsen

18 Freitag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Zwei herrlich schräge Komiker und Streithähne

Die Komödie „Sonny Boys“ von Neil Simon, aus dem Englischen von Helge Seidel, hat heute, am 18. Oktober, um 19.30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen in Radebeul Premiere.

43 Jahre waren Willie (Michael Heuser) und Al (Olaf Hörbe) die «Sonny Boys», ein erfolgreiches Komikerduo am Broadway. Mit ihrem berühmten Doktor-Sketch, dem Klassiker, brachten sie ihr Publikum zum Brüllen. Doch das ist längst Geschichte. Hinter der Bühne waren sich die beiden Streithähne schon immer uneins. Und dass Al die gemeinsame Karriere vor 11 Jahren an den Nagel gehangen und damit dem Broadway und Willie den Rücken gekehrt hat, hat dieser ihm nie verziehen.

Ein Rückblick auf die guten alten Zeiten des Witze-Dreamteams bringt die zwei gealterten Käuze wieder zusammen. In einer groß angelegten Show will das Fernsehen den Doktor-Sketch von Al und Willie noch einmal zeigen. Da kann Willies Agent und Neffe Ben noch so große Überredungskünste aufbieten. Willie ist dagegen. Doch sein Kollege Al Lewis hat sich für eine Wiederaufnahme-Probe angekündigt …

Vor fast 50 Jahren schrieb der Drehbuchautor Neil Simon die Komödie «Sonny Boys». Mehrfach erfolgreich verfilmt, ist sie immer wieder ein Gag-Feuerwerk und unwiderstehliche Herausforderung für zwei bühnenerfahrene Komiker. Darüber hinaus erzählt sie dem Publikum einiges über den mystischen Raum des Theaters und die «Arbeit» auf der Bühne.

INSZENIERUNG : Michael Funke
AUSSTATTUNG : Marlit Mosler

Darsteller:

Willie Clark – Michael Heuser;  Al Lewis – Olaf Hörbe; Ben Silverman- Matthias Henkel/ Jürgen Haase; Krankenschwester und Schwester Im Sketch – Charlotte Schiffler

Termine:

Fr    18.10.  19.30  Uhr             Studiobühne
So   20.10.  19       Uhr             Studiobühne
Do   24.10.  19.30  Uhr             Studiobühne
So   27.10.  19       Uhr             Studiobühne
Do   31.10.  19.30  Uhr             Studiobühne
So   10.11.  18       Uhr           Großenhain /Kulturzentrum
Sa   23.11.  19.30  Uhr             Studiobühne
Di   31.12.   18      Uhr            Weinböhla / Zentralgasthof

Text: Petra Grubitzsch/LB

Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; www.landesbuehnen-sachsen.de  Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152,  01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0  

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Der gestiefelte Kater“ an den Landesbühnen Sachsen

18 Freitag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Keine Mäuse, aber am Ende glücklich – Schlauer Kater zeigt armem Müllersburschen wie`s geht

„Der gestiefelte Kater“ erobert gewitzt frei nach den Gebrüdern Grimm im Märchenstück von Thomas Freyer für Zuschauer ab sechs Jahre die Herzen. Die Premiere war am 12. Oktober in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Während seine Brüder Wertvolles und offensichtlich Nützliches von ihrem Vater, dem Müller, erben, bekommt Hans nichts. Allerdings nicht ganz NICHTS, denn ihm bleibt immerhin der Kater, gespielt von Michael Berndt-Cananá.

Doch was soll Hans schon mit dem nutzlosen Tier, außer sich an kalten Tagen an ihm zu wärmen?! Dass der sprechende Kater in der Lage ist, gewitzt und einfallsreich die Lebenssituation seines verehrten Herrn zu verbessern und am Ende sogar den gefährlichen Zauberer zu überlisten, kann Hans ja nicht ahnen. Und dass er schließlich sogar eine hübsche Prinzessin zur Frau haben und ein halbes, wenngleich etwas verarmtes Königreich sein Eigen nennen wird, schon gar nicht.

Thomas Freyer gestaltet das berühmte Märchen mit viel Musik und dabei etwas realistischer, als wir es von den Brüdern Grimm kennen: Der König glaubt, gravierende Geldsorgen zu haben und entlässt als erste drastische Sparmaßnahme das gesamte Personal. Einzig sein treuer Diener Gustav darf bleiben, muss aber nun abwechselnd alle anfallenden Aufgaben erledigen: Dazu schlüpft er in die Rolle des Kochs, des Jägers, des Musikers, des Narren und wirbelt durch die Szenerie. Diese dauerhafte Überforderung erinnert an heutige Zustände und das gutwillige, letztlich erfolglose Bemühen von Gustav, dem König zuverlässig zu Diensten zu sein, bietet viel Anlass zum Lachen.

INSZENIERUNG: Ute Raab
AUSSTATTUNG: Ulrike Kunze
MUSIK : Tobias Herzz Hallbauer

Darsteller:

Kater – Michael Berndt-Cananá, König – Alexander Wulke; Prinzessin- Josefine Heidt; Müllerbursche – Alexander Kasprik; Gustav – Jan Baake

Termine:

So   20.10. und 27.10.  11 Uhr    Der gestiefelte Kater    Hauptbühne
Mi   20.11.                   16 Uhr    Der gestiefelte Kater    Weinböhla/Zentralgasthof
So    1.12.             11+15 Uhr    Der gestiefelte Kater    Hauptbühne
Mo   2.12.,                  10  Uhr    Der gestiefelte Kater    Hauptbühne
Do   5.12. und 6.12.    10  Uhr    Der gestiefelte Kater    Hauptbühne
Sa   7.12.                   16  Uhr    Der gestiefelte Kater    Neustadt/Neustadthalle
So.  8.12.                   15  Uhr    Der gestiefelte Kater    Freital/Kulturhaus
Do  12.12.             10+14 Uhr    Der gestiefelte Kater    Großenhain/Kulturzentrum
Fr   13.12.                  10  Uhr    Der gestiefelte Kater    Hauptbühne
So  15.12.                  16  Uhr    Der gestiefelte Kater    Meissen/Theater
Mo 16.12. und 17.12.  10  Uhr    Der gestiefelte Kater    Meissen/Theater
Mi  18.12.                   10  Uhr   Der gestiefelte Kater    Meissen/Theater
Do 19.12.                   10  Uhr   Der gestiefelte Kater     Hauptbühne
So  22.12.             11+15 Uhr   Der gestiefelte Kater     Hauptbühne
Fr  27.12.                   16  Uhr   Der gestiefelte Kater     Hauptbühne

Text: Petra Grubitzsch/LB

Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152,  01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Hell“ der Company „Tango – offen und bunt“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden

15 Dienstag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Projekte, Tanz, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Von der Kraft der Musik, die Schatten in Licht verwandelt

Berührend, kraftvoll und eindringlich im Wechsel von Musik, Text, Poesie, Tanz und Spiel kam die neue Aufführung „Hell“ der Company „Tango – offen und bunt“ gestern abend auf die Bühne im Rahmen des interkulturellen Montagscafé im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Die Sprache der Vögel ist ihr Gesang. Der Mensch hat auch diese Gabe der Musik. Freude, Schmerz, Trauer, Sehnsucht. Alle Gefühlsfarben spiegelt sie wider. Sie tröstet, verbindet, hilft Grenzen zu überwinden und verwandelt Schatten in Licht. Davon erzählt in berührenden Bildern, im Wechsel von Klängen, Text, Poesie, Tanz und Spiel die Aufführung „Hell“ (Buch und Regie: Cristian Javier Castano), die am Montag Premiere hatte beim Gastspiel der Company „Tango – offen und bunt“ im Montagscafé im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden. Das Montagscafé ist ein Begegnungsort für Menschen verschiedener Kulturen und Angeboten wie Musik und Theater. Der Zuschauerraum der Bühne unter dem Dach war gut gefüllt. Die Sprache der Musik und das Tango tanzen verbindet auch die Akteure der Company. Sie stammen aus verschiedenen Ländern der Erde, aus Argentinien, Chile, Deutschland, Irak, Mexiko, Nicaragua, Syrien, Venezuela und Uruguay. Alle leben in Dresden.

Die Aufführung „hell“ ist jenen Menschen gewidmet, die in „der Hölle“ sich selbst und ihren Mitmenschen Licht und Helligkeit gaben, um das Dunkel zu durchbrechen, neue Kraft und Hoffnung zu finden. Auf die Bühne kamen Musik und Lieder, die in Gefängnissen und Konzentrationslagern komponiert und gespielt wurden.

Mehr Text zur Aufführung folgt.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos + aktuelle Termine unter http://www.cellex-stiftung.org/de/projekte/tango

Montagscafé
Kleines Haus, Glacisstraße 28, Dresden

15 bis 17 Uhr, Frauencafé mit Kinderbetreuung
17 bis 22 Uhr, Offenes Café mit wechselndem Abendprogramm

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Theaterprobe vor der Aufführung „Hell“ der Company „Tango – offen und bunt“ im Montagscafé im Kleinen Haus

10 Donnerstag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Projekte, Tanz, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Musik, die bewegt und Licht ins Dunkel bringt

Die neue Aufführung „Hell“ der Company „Tango – offen und bunt“ feiert Premiere am 14. Oktober, um 20 Uhr im Montagscafé im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Ein Mann und eine Frau tanzen hingebungsvoll Tango. Sänger Orpheus hat seine Liebste Eurydike im Schattenreich wieder gefunden. Wenig später wird er sie wieder verlieren. Schattenhafte Gestalten in dunklen Gewändern treten aus den Zuschauerreihen einzeln auf die Bühne, stehen, kauern oder gehen vor einer Wand wie Gefangene hin und her. Ein junger Mann läuft zwischen ihnen umher, hebt ihre Kapuzen hoch, sieht ihnen ins Gesicht und geht verzweifelt weiter. Er sucht seine Liebste. Sie trägt eine Nummer auf ihrem weißen Arm und einen gelben Stern auf dem Herzen. Keiner sieht, wie schön die Mädchen sind… Singt Paul Hoorn mit ergreifender Stimme zum Akkordeon. Der Konzert- und Theatermusiker und Komponist aus Dresden (vielen bekannt durch seine frühere Gruppe „Blaues Einhorn“) und weitere Musiker begleiten die Musik-Theater-Aufführung „Hell“ der Company „Tango – offen und bunt“.

Die künstlerische Leitung hat Cristian Javier Castano, Tango-Tänzer und Kulturwissenschaftler aus Argentinien, der die Company „Tango – offen und bunt“ 2017 in Dresden ins Leben rief. Diese bietet kostenlos Tango-Kurse und Theater-Projekte an für Menschen aller Generationen, unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft, mit oder ohne Flucht- und Migrationserfahrung. Die Gruppe führt außerdem regelmäßig Performances auf, die sie gemeinsam entwickelt.

Tanzen überwindet Grenzen – so lautet das Motto der Company „Tango – offen und bunt“. Tango ist aus einer Vielzahl kultureller Einflüsse entstanden und wie kein anderer Tanz offen für neue Stile und Praktiken. Interkulturalität und Austausch sind diesem Tanz eingeschrieben, so Cristian Javier Castano. Zudem stärkt Tanzen das Selbstvertrauen und das Gemeinschaftsgefühl.

Die Company probt mehrmals wöchentlich an verschiedenen Orten in der Stadt, wo jeder kommen, zuschauen und mitmachen kann.

Die neue Aufführung „Hell“ ist jenen Menschen gewidmet, die in „der Hölle“ sich selbst und ihren Mitmenschen Licht und Helligkeit gaben, mittels Musik und Liedern, die an Orten des Leids gespielt und gesungen wurden. Musik, die half Schmerz und Trauer zu tragen, Wärme und Hoffnung gab, die in Gefängnissen und Konzentrationslagern komponiert und gespielt wurde und überlebte, kommt in ebenso starken, berührenden Bildern und Szenen auf die Bühne. Die Endproben laufen zurzeit.

Premiere feiert „Hell“, als dritter Teil der Trilogie „Past Continuous“ bei einem Gastspiel am 14. Oktober, um 20 Uhr, im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Unterstützt und gefördert werden die Projekte der Company „Tango – offen und bunt“ von der Cellex-Stiftung. Darüberhinaus sind Spenden für das in dieser Form einmalige Tanz- und Theaterangebot willkommen.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos und aktuelle Termine unter:
http://www.cellex-stiftung.org/de/projekte/tango

Kultur-Tipp

Zu einer „Paradiesnacht“ mit Musik aus vielen Kulturen und Begegnung lädt heute, am 10. Oktober, von 17 – 23 Uhr das „Paradiesorchester“ um Paul Hoorn, alle die ein friedliches Miteinander aller Menschen wollen, herzlich zum Zuhören, Tanzen und Feiern in die Evangelische Hochschule, Dürerstraße 25 in Dresden ein. Es gibt Essen und Trinken und alles kostenfrei.

 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

„Die Ritter der Tafelrunde“ von Christoph Hein – Fernsehaufzeichnung der legendären Aufführung von 1989 & Gesprächsrunde mit Beteiligten

07 Montag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Das Stück ist Geschichte, den runden Tisch und die Stühle von damals gibt es immer noch. Gesprächsrunde am Sonnabend im Schauspielhaus Dresden mit Beteiligten der Aufführung „Die Ritter der Tafelrunde“ von Christoph Hein, die erstmals im April 1989 im Kleinen Haus auf die Bühne kam. Auf dem Bild: Dr. Jörg Bochow (Chefdramaturg und stellvertretender Intenant Staatsschauspiel Dresden), Ursula Müller (Bühnen- und Kostümbildnerin), Christoph Hein (Autor), Prof. Dr. Dieter Görne (ehemaliger Intendant Staatsschauspiel Dresden), Janina Hartwig (Schauspielerin), Hanns-Jörn Weber (Schauspieler), Klaus Dieter Kirst (Regisseur), Thomas Stecher (Schauspieler) Foto: Sebastian Hoppe


Ausschnitt aus der legendären Aufführung im Kleinen Haus u.a. mit den Schauspielern Rudolf Donath als König Artus, Peter Herden als Ritter Lanzelot und Janina Hartwig als Kunneware.

Der Traum von Freiheit und die Suche nach dem Gral

„Ihr lebt in einem Traumland und weigert Euch aufzuwachen!“ Zornig schleudert der junge Mann, Mordret (Thomas Stecher) seine Worte den Rittern der Tafelrunde entgegen. Er sei kein Held, wolle auch keiner werden und in kein Schulbuch. Und nicht sein Leben hier vergeuden. Mordret ist der Sohn von König Artus (Rudolf Donath), dem Gründer der Ritter der Tafelrunde und weigert sich, das Werk der alten Männer fortzuführen. Es sind nicht seine Ideale. Mordret lümmelt respektlos auf der Tafel und setzt noch eins drauf. Er glaubt nicht an die Existenz des Grals! Er will keiner Chimäre nachjagen.

Das entfacht einen heftigen Streit unter den Rittern, die sich alt und ergraut in langen, schweren Mänteln um die Tafel herum im Kreis drehen, sich kämpferisch geben, leere Wortgefechte liefern, nicht merken oder wahrhaben wollen, dass die vielbeschworenen Werte wie der Traum von Gerechtigkeit für alle ihre Glaubwürdigkeit verloren haben und das Land in Aufruhr ist.

30 Jahre nach der Uraufführung des Stücks „Die Ritter der Tafelrunde“ von Christoph Hein, kehrten sie zurück in einer Fernsehaufzeichnung der legendären Aufführung unter Regie von Klaus Dieter Kirst, zu sehen am vergangenen Sonnabend im vollbesetzten Schauspielhaus Dresden. So antiquiert und weit weg die Aufführung auf den ersten Blick anmutet, so frappierend zeitlos, spannend wie tragikomisch ist diese Fabel um die verbittert an überholten Machtritualen festhaltenden Ritter, die einst das Politbüro der DDR meinte und seine Entfernung vom Volk. Wie viel hat sich seither verändert. Was ist geworden aus dem Traum von Freiheit, blühenden Landschaften, Selbstentfaltung und Mitbestimmung und der Überwindung eines einst geteilten Landes?

Viele der im Stück angesprochenen Themen und Konflikte werden heute weiter ausgefochten. Wie der Kampf um wirkliche Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, Waldsterben oder die Suche nach dem Glück und was dies ausmacht. Bei den „Rittern der Tafelrunde“ geben Männer den Ton an. Die Frauen dürfen Bücher lesen, mit am Tisch sitzen, das Dilemma mitansehen und anhören, leiden, aufbegehren, sich entziehen, einschließen im Zimmer, ungehörig verhalten. Doch die Männer entscheiden. Die einen selbstherrlich, starrsinnig und skrupellos. Andere wie der weit gereiste als Greis zurückgekehrte, verstummte und ernüchterte Ritter Lanzelot (Peter Herden) und der sein Scheitern eingestehende König Artus (Rudolf Donath) ringen um Wahrhaftigkeit und sind bereit Neuem Platz zu machen.
Nach der Aufführung gab es eine Gesprächsrunde, Rückblick und Erinnerungen der Beteiligten auf die „Ritter der Tafelrunde“, ebenso nahegehend wie ermutigend, was die Kraft des Wortes, über alle Zensurhindernisse hinweg, auf die Bühne gebracht vermag.

Text + Foto (1) lv
Mehr Text zur Aufführung und Gesprächsrunde folgt.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Jugendträume & auf Strohballen im Paradiso & Aus dem Nest in die Welt geflattert – Wandertheater-Preis für Adhok aus Frankreich

29 Sonntag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Tanz, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Vom Abenteuer Erwachsenwerden: Was passiert, wenn man das schützende Nest verlässt? Da heißt es, Flügel ausbreiten und den Kopf aus dem Nest nehmen! Davon erzählt humorvoll das Tanztheater-Stück „Das Nest“ von Adhok aus Frankreich, dem diesjährigen Gewinner des Publikumspreises beim Internationalen Wandertheaterfestival. Foto: Adhok

Jugendträume neu aufleben lassen

In Radebeul feierten zehntausende Einheimische und Gäste den sächsischen Wein und das internationale Theater. Zum 29. Herbst- und Weinfest mit XXIV. Internationalem Wandertheaterfestival kamen vom 27. bis 27. Septenber etwa 50.000 Besucher nach Altkötzschenbroda, erinnerten sich an die Visionen ihrer Jugend und feierten drei Tage lang ein friedliches und ausgelassenes Fest. Schauspieler, Musiker und Winzer verbanden Wein- und Kulturgenuss und sorgten für einen Ort zum Träumen.

Unter dem diesjährigen Motto „JugendTräume“ wurden drei Tage lang Zukunftshoffnung, junge Liebe und die unstillbare Neugier auf die Welt ins Rampenlicht gestellt. Am Festwochenende zeigten 17 Theatergruppen und Solokünstler aus insgesamt zehn Nationen eindrucksvolle und humorvolle Inszenierungen. Die 70 Aufführungen im Rahmen des Wandertheaterfestivals waren sehr gut besucht. Schon weit vor Beginn bildeten sich Warteschlangen vor den Eingängen und Bühnen.

Gewinner des diesjährigen Publikumspreises ist die Compagnie Adhok aus Frankreich. Mit ihrem europaweit gefeierten Tanztheaterstück „Das Nest“ begeisterten sie auch die Zuschauer in Radebeul mit dem Abenteuer des Erwachsenwerdens. Die jungen Künstler zeigten hoffnungsvoll und humorvoll, was passiert, wenn man das schützende Netz verlässt, welche Herausforderungen dabei warten und wie man sich dennoch einen Platz in der Welt erobert.

Zahlreiche Besucher drängten sich hinter der Friedenskirche, um die Show von Dado, dem stillen Clown aus Kanada und Gewinner des Publikumspreises 2018, zu sehen. Sehr begehrt waren auch wieder die Plätze im Hoftheater. Dort vereinte Multitalent Kerol in „Welcome to my Head“ Jonglage und Comedy und meisterte zur Begeisterung des Publikums mehrstimmiges Beatboxen. Die Landesbühnen Sachsen präsentierten Auszüge aus dem Musical „Hair“ und erhielten viel Applaus dafür. Ein weiterer Höhepunkt des Wandertheaterfestivals war die Aufführung „Take Off“ von der französischen Cie. Tac O Tac, die auf Stelzen und mit überirdischer Akrobatik das Universum eroberte. Die italienisch-argentinische Band España Circo Este sorgte am Kuffenhaus für ausgelassen tanzende Besuchermassen.

Das Duo Olga Show begeisterte mit ihrer einmaligen Kombination aus
Violin&Drums seine Zuhörer auf dem Kirchplatz. Gewürztraminer aus Österreich und Hańba aus Polen lockten mit ihrer energiegeladenen Bühnenshow auf die Tanzfläche und luden zum ausgelassenen Feiern ein. Ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Radebeuler Herbst- und Weinfestes ist das Theaterkarussell von Georg Traber. Auch in diesem Jahr erfreuten sich die Fahrten wieder besonders hoher Nachfrage und Beliebtheit bei Groß und Klein. Zur orientalisch-keltischen Musik von Adaya und Reto Ammann drehte sich das muskelkraftbetriebene Nostalgiekarussell und ließ den Festtrubel im Herzen des historischen Dorfangers zu einem bunten Schleier verschwimmen.

Entspannung und Gemütlichkeit fanden die Besucher zwischen den Bäumen auf der Streuobstwiese. Inmitten der Installation „Paradiso“ der chilenischen Künstler Muriel Cornejo und César Olhagaray konnten sie sich auf Strohballen eine Auszeit gönnen und ihre Jugendträume neu aufleben lassen. Auf der Elbwiese erbauten Richard von Gigantikow und sein internationales Künstlerteam in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Mit Labyläum erschufen sie ein hölzernes Paralleluniversum, welches zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution labyrinthische Erinnerungen an ein fernes Land DDR aufgriff. Die Besucher wandelten mit Kerzen auf den verworrenen Pfaden des Labyläum und fanden Antworten auf selten gestellte Fragen. Das Finale Grande am Sonntagabend krönt traditionell das Festwochenende. Am nächtlichen Elbufer wird vor dem Holzlabyrinth der Publikumspreis für die beliebteste Theaterinszenierung verliehen.

Text: Sandra Rösler/Kulturamt Radebeul

Mehr Informationen
http://www.weinfest-radebeul.de
http://www.facebook.com/weinfestradebeul

Das Herbst- und Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival findet jährlich Ende September im historischen Stadtteil Radebeul Altkötzschenbroda statt. Die Komposition aus Weinfest und internationalem Wandertheater ist weltweit einzigartig und lockt jedes Jahr etwa 50.000 Besucher nach Altkötzschenbroda. Das Fest wird von der Stadt Radebeul organisiert.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Verrückte Träume & ErlebnisLabyrinth mit auferstandener DDR beim Herbst- und Weinfest in Radebeul

29 Sonntag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Musik, Poesie, Tanz, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Verrückte Träume. Stelzenläufer als Astronauten auf dem Dorfanger. Mehrdimensionale Tänzerinnen in und vor dem Fernseher. Schillernde Selbstdarsteller und ein Mann mit superlangen Armen zum Umarmen. Der argentinische Clown und Puppenspieler Roberto White verzauberte mit seinen „Special Creatures“ mit viel Witz, Charme und Situationskomik die Zuschauer im vollbesetzten Kleinen Hoftheater. Unglaublich komisch, poetisch und berührend, wie er Wesen zum Leben erweckt, aus einfachen Dingen wie Tischtennisbällen, Luftballons und weißem Papier werden Samurais, Stars und liebenswerte Gestalten, die mit ihm auf Entdeckungsreise gehen, mit denen er kämpft, lacht und Tango tanzt – mein Favorit um den Publikumspreis des diesjährigen Internationalen Wandertheaterfestivals beim Herbst- und Weinfest in Radebeul-Altkötzschenbroda. Roberto White spielt heute, am 29.9. noch einmal um 16.30 und 18 Uhr im Kleinen Hoftheater. Toll auch die Straßenkünstler der Cie. Tac O Tac, die JuWie Dance Company und die Gruppe Liebe Knall Yoga All. Fantasiereich-komische „JugendTräume“ eben, so wie das Motto beim diesjährigen Weinfest.

Willkommen in der Ehemaligen! Kleine und große Besucher können außerdem in einem Erlebnis- und Erinnerungslabyrinth auf den Spuren des DDR-Alltags wandeln, wie es sich drinnen und draußen anfühlt und ihre Eindrücke dalassen auf Fragebögen. Noch bis heute, Sonntagabend stehen die Tore des „Labyläums“ anlässlich 30 Jahre Mauerfall und 20 Jahre Labyrinth am Elbufer offen. Erbaut hat es der Künstler Richard von Gigantikow mit seinem Team. Um 20 Uhr beginnt dann das Große Feuer-, Musik- und Theaterspaktakel zum Abschluss des Herbst- und Weinfestes & die Verleihung des Wandertheater-Preises auf der Elbwiese in Radebeul-Altkötzschenbroda.

Text + Fotos (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Sunday in the Park with George“ von Stephen Soundheim an den Landesbühnen Sachsen

27 Freitag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


George Seurat, „Ein Sommernachmittag auf der Insel La Grande Jatte“


Der Künstler und seine Muse: George (Tobias Bieri) und seine Geliebte Dot (Veronika Hörmann). Foto: Pawel Sosnowski

Musik wie Malerei                                                                         

„Sunday in the Park with George“, Buch von James Lapine, Musik und Gesangstexte von Stephen Soundheim, deutsche Fassung von Robin Kulisch (2019) feiert am 28.9., um 19 Uhr Premiere an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Pünktlich zum 90. Geburtstag von Stephen Sondheim (geb.22.3.1930) ist eines seiner populärsten Werke in einer eigens für die Landesbühnen Sachsen erstellten Neuübersetzung zu erleben.

Das Musical “Sunday in the Park with George” von 1984, das den bildenden Künstler ins Zentrum der Betrachtung stellt – als einsamen Schöpfer auf der einen und als surrendes Rädchen im überdrehten Kunstbetrieb auf der anderen Seite –, überspannt 100 Jahre Geschichte:

Im 1. Akt begegnen wir 1884 in Paris dem neoimpressionistischen Maler Georges Seurat, der mit lebenden Modellen sein berühmtes Gemälde „Ein Sommernachmittag auf der Insel Grande Jatte“ komponiert. Doch so harmonisch, wie dem Betrachter das Bild erscheint, gestaltet sich dessen Entstehungsprozess für den Künstler nicht: Dot, Seurats Geliebte, die von ihm ein Kind erwartet, verlässt ihn und geht mit ihrem neuen Freund nach Amerika.

Im 2. Akt findet die Handlung 1984 in den USA ihre Fortsetzung: Der Multimedia-Künstler George – der Urenkel Seurats – hat zum 100jährigen Jubiläum des Park-Bildes eine Installation geschaffen, mit der er nach Paris geladen wird. Aus der Rückbesinnung auf seine künstlerischen Wurzeln zieht er Inspiration und neue kreative Impulse.

Musikalisch ließ sich Sondheim von den französischen Impressionisten ebenso inspirieren wie von den Serialisten Philip Glass und Steve Reich. Seine farbig-filigrane und hoch-emotionale Partitur zum Kunstexkurs ist dennoch ein echter Sondheim, der vor allem an Humor nicht spart.

Zitat:

»Das Werk erhielt die meisten Auszeichnungen, die je einem Musical verliehen wurden.« Musik und Bühne

Im Oktober 2017 brachten die Landesbühnen Sachsen in Radebeul das Musical „Company“, Musik und Songtexte von Stephen Sondheim, Buch von George Furth; Originalproduktion und Regie am Broadway von Harold Prince, Deutsche Fassung von Michael Kunze bereits auf die Bühne.

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen. Musikalische Leitung: Hans Peter Preu
Inszenierung, Ausstattung und Licht: Sebastian Ritschel
Video: Sven Stratmann

Darsteller:

George, ein Künstler- Tobias Bieri; Dot, seine Geliebte; Marie, seine Großmutter – Veronika Hörmann; Alte Dame/ Blair Daniels, eine Kunstkritikerin – Antje Kahn;Pflegerin/ Betty, eine Künstlerin – N.N.; Celeste# 1/ Harriet Pawling, eine Kunstmäzenin – Kirsten Labonte; Celeste # 2 – Julia Harneit; Ein Soldat/ Alex, ein Künstler – Jannik Harneit; Jules, ein anderer Künstler/ Bob Greenberg, Museumsdirektor – Johannes Leuschner; Yvonne, seine Frau / Naomi Eisen, eine Komponistin – Katarzyna Wlodarczyk;Louise, kleine Tochter von Jules & Yvonne – N.N.; Franz, ein Kutscher/ Billy Webster, Freund von H. Paling – Andreas Petzoldt; Frieda, eine Köchin/ Elaine, Georges frühere Frau – Anna Erxleben; Ein Bootsmann/ Charles Redmond, ein Kurator – Michael König; Louis, ein Bäcker/ Dennis, ein Techniker –Edward Lee;

Weitere Vorstellungen:

6.10., 13.10.; 3.11., 23.11.; 13.12. und 20.3.2020 in Radebeul

Text: Petra Grubitzsch/LB

Tel. 0351/8954203 oder 0160/8820685,  presse@landesbuehnen-sachsen.de Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de  

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Ich werde nicht hassen“ im Kleinen Haus

23 Montag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Bücher und Bildung als Waffe im Kampf gegen Hass und Gewalt. Davon erzählt das Stück „Ich werde nicht hassen“ mit David Kosel als palästinensischer Arzt Izzeldin Abuelaish. Foto: Sebastian Hoppe

Die Kraft des Erzählens und Mitgefühls

Der Bilder- und Schlagzeilenflut von den Krisenherden der Welt setzt die Inszenierung „Ich werde nicht hassen“ die spannende wie ergreifende Geschichte von Izzeldin Abuelaish entgegen, der sich trotz großem Leid seinen Lebensmut und Hoffnung auf eine bessere, friedliche Welt nicht nehmen lässt. Wenn die Menschen aufhören, zu hassen und stattdessen einander zuhören. Die Premiere war am Sonntagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Sein Leben gleicht einer Achterbahnfahrt. Glück und Gewalt, Elend, Leid und unerschütterliche Hoffnung begleiten ihn seit Kindertagen. Er arbeitete als erster palästinensischer Arzt und Gynäkologe in einer Klinik in Israel und verlor drei seiner Töchter und eine Nichte kurz vor Ende des Gaza-Krieges bei einem israelischen Panzerbeschuss auf sein Wohnhaus. Doch sein Lebenswille ist ungebrochen. Davon erzählt das Stück “Ich werde nicht hassen“ nach der Autobiographie von Izzeldin Abuelaish in einer Bühnenbearbeitung von Silvia Armbruster und Ernst Konarek. Die Premiere war am Sonntagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Mit einem freundlichen Salem Aleikum begrüßt der junge Schauspieler David Kosel die Zuschauer und fragt wie es ihnen geht. Zuerst liest er eine Episode aus dem Buch „I Shall not hate“ (Du sollst nicht hassen), die ihn nicht loslässt. Darin begegnet der Autor einem Mädchen, das Seesterne am Strand wieder zurück ins Meer wirft. Aber es gibt doch so viele, fragt er sie verwundert. Doch für diesen einen Seestern macht es einen Unterschied, antwortet sie. Erzählend und spielend taucht David Kosel in die Lebensgeschichte von Abuelaish ein, der 1955 im Flüchtlingslager Jabalia im Gaza-Streifen geboren wurde und aufwuchs. Als Arzt und Geburtshelfer sieht er sich auch als Vermittler im Konflikt zwischen Israel und Palästina und gerät ungewollt immer wieder zwischen die Fronten.

Mit abwechselnd sanfter, geduldiger Stimme, leisem Humor und scharfem Befehlston kommen seine Erinnerungen an den Alltag im verfeindeten Grenzgebiet, die ständigen Kontrollen, Verhöre und Terrorverdächtigungen auf die Bühne. Die Inszenierung in der Regie von Fanny Staffa verzichtet dabei auf allseits bekannte Gewaltaufnahmen. Sie vertraut vielmehr auf die unmittelbare Kraft des Erzählens, das Bilder im Kopf entstehen lässt und lebhaft, spannend und ergreifend geschildert um so tiefer geht. Dazu braucht es wenige Requisiten. Eine Holzkiste, auf der Kosel sitzt, erzählt und trommelt zu arabischer Musik und einen bunten Orientteppich als Zuhause. Eine Lichterschlange mit bunten Lämpchen an der dunklen Bühnenwand, vor der er übermütig tanzt, als sein Traum Arzt zu werden wahr geworden ist.

Er tritt näher ans Publikum heran, während er von einem Mädchen mit schweren Verbrennungen erzählt, das er im Krankenhaus in Israel behandeln wollte und zu seinem Entsetzen mit einem Sprengstoffgürtel gerade noch rechtzeitig festgenommen wurde. Sie sollte von der palästinensischen Organisation Hamas benutzt, möglichst viele Menschen mit in den Tod reißen. Dabei hätte sie im Grenzkonflikt eine „Botschafterin des Friedens“ sein können. Nahegeht auch seine Schilderung, ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit und Willkür an der israelischen Grenze, als er seine schwerkranke Frau Nadia im Krankenhaus ein letztes Mal sehen will. Wenig später wird sein Wohnhaus beschossen. Leise und stockend erzählt er im Halbdunkel von den letzten Lebensminuten seiner drei wundervollen Töchter und dem Grauen ihres Todes. Doch fünf seiner Kinder leben noch. „Ich werde mich weiter bewegen, ich werde nicht hassen“, stehen seine Worte als Botschaft und Neuanfang im Raum. Viel Beifall für eine bewegende Aufführung, die auch als Theater im Klassenzimmer angeboten wird.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • Oktober 2026
  • September 2026
  • August 2026
  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 133 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Change Therapy
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von wirthstef
  • Avatar von Xeniana
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Yves Drube
  • Avatar von Manuela Mordhorst
  • Avatar von Zbyszek
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Angela
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Oana.Ududec
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von jeanp
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfgang Schiffer
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 210.350 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Ostereier verzieren: Sorbische Volkskunst für die Nachwelt bewahren
  • Premiere "Der Raub der Sabinerinnen" in der Comödie Dresden
  • Zirkus um Wildtiere: MDR-Reportage: "Zoff in der Manege - (k)ein Herz für Tiere?"
  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"
  • Start in die neue Spielsaison im Mittelsächsischen Theater: José Luis Gutiérrez dirigiert das Orchester mit viel Schwung
  • Medea: Bitter-komische Rache einer Außerirdischen im Schauspielhaus Dresden
  • Ausstellung "Mit allen Sinnen" von Michael Hofmann in der Galerie Kunst & Eros
  • Heusers Büchertheke - Lesung aus Juli Zehs Roman "Unterleuten"
  • Premiere "Die Troerinnen" im projekttheater
  • Vorlesetag virtuell: Das Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" in 13 Sprachen unter dem Motto "Europa und die Welt"

Aktuelle Beiträge

  • Neue Katzen-Lyrik: Im Lichtzimmer
  • Neue Lyrik: Kerzenflamme & Alles aus Liebe
  • Neue Lyrik: Kindheitswege. Zwischen Gestern & Heute
  • Neue Gedichte vom Meer in HerbstFarben
  • Opera en miniature: „Abu Hassan“ – Musiktheater mit Puppen im Schloss Lauenstein
  • Letzte Gelegenheit in die fantastische Welt im Lügenmuseum Radebeul einzutauchen
  • „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ – Vielleicht bringt die 25. Vorstellung Glück!
  • Klangwanderung & Konzert mit Agnes Ponizil & Anne Kathrin Wagler an zwei Klavieren beim Musiksommer Bärenstein
  • Start in die neue Spielsaison im Mittelsächsischen Theater: José Luis Gutiérrez dirigiert das Orchester mit viel Schwung
  • Wunderreiche Welt & unbequeme Wahrheiten: dem Lügenmuseum Radebeul droht die Räumung

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    meinwortgarten.com
    Schließe dich 133 anderen Abonnenten an

    Hast du ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.

  • meinwortgarten.com
    Website im Reader anzeigen
    Abonnements verwaltenRegistrierenAnmelden
    Melde diesen Inhalt
    Diese Leiste einklappen
Kommentare werden geladen …