• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Theater

Jugendträume & auf Strohballen im Paradiso & Aus dem Nest in die Welt geflattert – Wandertheater-Preis für Adhok aus Frankreich

29 Sonntag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Tanz, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Vom Abenteuer Erwachsenwerden: Was passiert, wenn man das schützende Nest verlässt? Da heißt es, Flügel ausbreiten und den Kopf aus dem Nest nehmen! Davon erzählt humorvoll das Tanztheater-Stück „Das Nest“ von Adhok aus Frankreich, dem diesjährigen Gewinner des Publikumspreises beim Internationalen Wandertheaterfestival. Foto: Adhok

Jugendträume neu aufleben lassen

In Radebeul feierten zehntausende Einheimische und Gäste den sächsischen Wein und das internationale Theater. Zum 29. Herbst- und Weinfest mit XXIV. Internationalem Wandertheaterfestival kamen vom 27. bis 27. Septenber etwa 50.000 Besucher nach Altkötzschenbroda, erinnerten sich an die Visionen ihrer Jugend und feierten drei Tage lang ein friedliches und ausgelassenes Fest. Schauspieler, Musiker und Winzer verbanden Wein- und Kulturgenuss und sorgten für einen Ort zum Träumen.

Unter dem diesjährigen Motto „JugendTräume“ wurden drei Tage lang Zukunftshoffnung, junge Liebe und die unstillbare Neugier auf die Welt ins Rampenlicht gestellt. Am Festwochenende zeigten 17 Theatergruppen und Solokünstler aus insgesamt zehn Nationen eindrucksvolle und humorvolle Inszenierungen. Die 70 Aufführungen im Rahmen des Wandertheaterfestivals waren sehr gut besucht. Schon weit vor Beginn bildeten sich Warteschlangen vor den Eingängen und Bühnen.

Gewinner des diesjährigen Publikumspreises ist die Compagnie Adhok aus Frankreich. Mit ihrem europaweit gefeierten Tanztheaterstück „Das Nest“ begeisterten sie auch die Zuschauer in Radebeul mit dem Abenteuer des Erwachsenwerdens. Die jungen Künstler zeigten hoffnungsvoll und humorvoll, was passiert, wenn man das schützende Netz verlässt, welche Herausforderungen dabei warten und wie man sich dennoch einen Platz in der Welt erobert.

Zahlreiche Besucher drängten sich hinter der Friedenskirche, um die Show von Dado, dem stillen Clown aus Kanada und Gewinner des Publikumspreises 2018, zu sehen. Sehr begehrt waren auch wieder die Plätze im Hoftheater. Dort vereinte Multitalent Kerol in „Welcome to my Head“ Jonglage und Comedy und meisterte zur Begeisterung des Publikums mehrstimmiges Beatboxen. Die Landesbühnen Sachsen präsentierten Auszüge aus dem Musical „Hair“ und erhielten viel Applaus dafür. Ein weiterer Höhepunkt des Wandertheaterfestivals war die Aufführung „Take Off“ von der französischen Cie. Tac O Tac, die auf Stelzen und mit überirdischer Akrobatik das Universum eroberte. Die italienisch-argentinische Band España Circo Este sorgte am Kuffenhaus für ausgelassen tanzende Besuchermassen.

Das Duo Olga Show begeisterte mit ihrer einmaligen Kombination aus
Violin&Drums seine Zuhörer auf dem Kirchplatz. Gewürztraminer aus Österreich und Hańba aus Polen lockten mit ihrer energiegeladenen Bühnenshow auf die Tanzfläche und luden zum ausgelassenen Feiern ein. Ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Radebeuler Herbst- und Weinfestes ist das Theaterkarussell von Georg Traber. Auch in diesem Jahr erfreuten sich die Fahrten wieder besonders hoher Nachfrage und Beliebtheit bei Groß und Klein. Zur orientalisch-keltischen Musik von Adaya und Reto Ammann drehte sich das muskelkraftbetriebene Nostalgiekarussell und ließ den Festtrubel im Herzen des historischen Dorfangers zu einem bunten Schleier verschwimmen.

Entspannung und Gemütlichkeit fanden die Besucher zwischen den Bäumen auf der Streuobstwiese. Inmitten der Installation „Paradiso“ der chilenischen Künstler Muriel Cornejo und César Olhagaray konnten sie sich auf Strohballen eine Auszeit gönnen und ihre Jugendträume neu aufleben lassen. Auf der Elbwiese erbauten Richard von Gigantikow und sein internationales Künstlerteam in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Mit Labyläum erschufen sie ein hölzernes Paralleluniversum, welches zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution labyrinthische Erinnerungen an ein fernes Land DDR aufgriff. Die Besucher wandelten mit Kerzen auf den verworrenen Pfaden des Labyläum und fanden Antworten auf selten gestellte Fragen. Das Finale Grande am Sonntagabend krönt traditionell das Festwochenende. Am nächtlichen Elbufer wird vor dem Holzlabyrinth der Publikumspreis für die beliebteste Theaterinszenierung verliehen.

Text: Sandra Rösler/Kulturamt Radebeul

Mehr Informationen
http://www.weinfest-radebeul.de
http://www.facebook.com/weinfestradebeul

Das Herbst- und Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival findet jährlich Ende September im historischen Stadtteil Radebeul Altkötzschenbroda statt. Die Komposition aus Weinfest und internationalem Wandertheater ist weltweit einzigartig und lockt jedes Jahr etwa 50.000 Besucher nach Altkötzschenbroda. Das Fest wird von der Stadt Radebeul organisiert.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Verrückte Träume & ErlebnisLabyrinth mit auferstandener DDR beim Herbst- und Weinfest in Radebeul

29 Sonntag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Musik, Poesie, Tanz, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Verrückte Träume. Stelzenläufer als Astronauten auf dem Dorfanger. Mehrdimensionale Tänzerinnen in und vor dem Fernseher. Schillernde Selbstdarsteller und ein Mann mit superlangen Armen zum Umarmen. Der argentinische Clown und Puppenspieler Roberto White verzauberte mit seinen „Special Creatures“ mit viel Witz, Charme und Situationskomik die Zuschauer im vollbesetzten Kleinen Hoftheater. Unglaublich komisch, poetisch und berührend, wie er Wesen zum Leben erweckt, aus einfachen Dingen wie Tischtennisbällen, Luftballons und weißem Papier werden Samurais, Stars und liebenswerte Gestalten, die mit ihm auf Entdeckungsreise gehen, mit denen er kämpft, lacht und Tango tanzt – mein Favorit um den Publikumspreis des diesjährigen Internationalen Wandertheaterfestivals beim Herbst- und Weinfest in Radebeul-Altkötzschenbroda. Roberto White spielt heute, am 29.9. noch einmal um 16.30 und 18 Uhr im Kleinen Hoftheater. Toll auch die Straßenkünstler der Cie. Tac O Tac, die JuWie Dance Company und die Gruppe Liebe Knall Yoga All. Fantasiereich-komische „JugendTräume“ eben, so wie das Motto beim diesjährigen Weinfest.

Willkommen in der Ehemaligen! Kleine und große Besucher können außerdem in einem Erlebnis- und Erinnerungslabyrinth auf den Spuren des DDR-Alltags wandeln, wie es sich drinnen und draußen anfühlt und ihre Eindrücke dalassen auf Fragebögen. Noch bis heute, Sonntagabend stehen die Tore des „Labyläums“ anlässlich 30 Jahre Mauerfall und 20 Jahre Labyrinth am Elbufer offen. Erbaut hat es der Künstler Richard von Gigantikow mit seinem Team. Um 20 Uhr beginnt dann das Große Feuer-, Musik- und Theaterspaktakel zum Abschluss des Herbst- und Weinfestes & die Verleihung des Wandertheater-Preises auf der Elbwiese in Radebeul-Altkötzschenbroda.

Text + Fotos (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Sunday in the Park with George“ von Stephen Soundheim an den Landesbühnen Sachsen

27 Freitag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


George Seurat, „Ein Sommernachmittag auf der Insel La Grande Jatte“


Der Künstler und seine Muse: George (Tobias Bieri) und seine Geliebte Dot (Veronika Hörmann). Foto: Pawel Sosnowski

Musik wie Malerei                                                                         

„Sunday in the Park with George“, Buch von James Lapine, Musik und Gesangstexte von Stephen Soundheim, deutsche Fassung von Robin Kulisch (2019) feiert am 28.9., um 19 Uhr Premiere an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Pünktlich zum 90. Geburtstag von Stephen Sondheim (geb.22.3.1930) ist eines seiner populärsten Werke in einer eigens für die Landesbühnen Sachsen erstellten Neuübersetzung zu erleben.

Das Musical “Sunday in the Park with George” von 1984, das den bildenden Künstler ins Zentrum der Betrachtung stellt – als einsamen Schöpfer auf der einen und als surrendes Rädchen im überdrehten Kunstbetrieb auf der anderen Seite –, überspannt 100 Jahre Geschichte:

Im 1. Akt begegnen wir 1884 in Paris dem neoimpressionistischen Maler Georges Seurat, der mit lebenden Modellen sein berühmtes Gemälde „Ein Sommernachmittag auf der Insel Grande Jatte“ komponiert. Doch so harmonisch, wie dem Betrachter das Bild erscheint, gestaltet sich dessen Entstehungsprozess für den Künstler nicht: Dot, Seurats Geliebte, die von ihm ein Kind erwartet, verlässt ihn und geht mit ihrem neuen Freund nach Amerika.

Im 2. Akt findet die Handlung 1984 in den USA ihre Fortsetzung: Der Multimedia-Künstler George – der Urenkel Seurats – hat zum 100jährigen Jubiläum des Park-Bildes eine Installation geschaffen, mit der er nach Paris geladen wird. Aus der Rückbesinnung auf seine künstlerischen Wurzeln zieht er Inspiration und neue kreative Impulse.

Musikalisch ließ sich Sondheim von den französischen Impressionisten ebenso inspirieren wie von den Serialisten Philip Glass und Steve Reich. Seine farbig-filigrane und hoch-emotionale Partitur zum Kunstexkurs ist dennoch ein echter Sondheim, der vor allem an Humor nicht spart.

Zitat:

»Das Werk erhielt die meisten Auszeichnungen, die je einem Musical verliehen wurden.« Musik und Bühne

Im Oktober 2017 brachten die Landesbühnen Sachsen in Radebeul das Musical „Company“, Musik und Songtexte von Stephen Sondheim, Buch von George Furth; Originalproduktion und Regie am Broadway von Harold Prince, Deutsche Fassung von Michael Kunze bereits auf die Bühne.

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen. Musikalische Leitung: Hans Peter Preu
Inszenierung, Ausstattung und Licht: Sebastian Ritschel
Video: Sven Stratmann

Darsteller:

George, ein Künstler- Tobias Bieri; Dot, seine Geliebte; Marie, seine Großmutter – Veronika Hörmann; Alte Dame/ Blair Daniels, eine Kunstkritikerin – Antje Kahn;Pflegerin/ Betty, eine Künstlerin – N.N.; Celeste# 1/ Harriet Pawling, eine Kunstmäzenin – Kirsten Labonte; Celeste # 2 – Julia Harneit; Ein Soldat/ Alex, ein Künstler – Jannik Harneit; Jules, ein anderer Künstler/ Bob Greenberg, Museumsdirektor – Johannes Leuschner; Yvonne, seine Frau / Naomi Eisen, eine Komponistin – Katarzyna Wlodarczyk;Louise, kleine Tochter von Jules & Yvonne – N.N.; Franz, ein Kutscher/ Billy Webster, Freund von H. Paling – Andreas Petzoldt; Frieda, eine Köchin/ Elaine, Georges frühere Frau – Anna Erxleben; Ein Bootsmann/ Charles Redmond, ein Kurator – Michael König; Louis, ein Bäcker/ Dennis, ein Techniker –Edward Lee;

Weitere Vorstellungen:

6.10., 13.10.; 3.11., 23.11.; 13.12. und 20.3.2020 in Radebeul

Text: Petra Grubitzsch/LB

Tel. 0351/8954203 oder 0160/8820685,  presse@landesbuehnen-sachsen.de Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de  

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Ich werde nicht hassen“ im Kleinen Haus

23 Montag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Bücher und Bildung als Waffe im Kampf gegen Hass und Gewalt. Davon erzählt das Stück „Ich werde nicht hassen“ mit David Kosel als palästinensischer Arzt Izzeldin Abuelaish. Foto: Sebastian Hoppe

Die Kraft des Erzählens und Mitgefühls

Der Bilder- und Schlagzeilenflut von den Krisenherden der Welt setzt die Inszenierung „Ich werde nicht hassen“ die spannende wie ergreifende Geschichte von Izzeldin Abuelaish entgegen, der sich trotz großem Leid seinen Lebensmut und Hoffnung auf eine bessere, friedliche Welt nicht nehmen lässt. Wenn die Menschen aufhören, zu hassen und stattdessen einander zuhören. Die Premiere war am Sonntagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Sein Leben gleicht einer Achterbahnfahrt. Glück und Gewalt, Elend, Leid und unerschütterliche Hoffnung begleiten ihn seit Kindertagen. Er arbeitete als erster palästinensischer Arzt und Gynäkologe in einer Klinik in Israel und verlor drei seiner Töchter und eine Nichte kurz vor Ende des Gaza-Krieges bei einem israelischen Panzerbeschuss auf sein Wohnhaus. Doch sein Lebenswille ist ungebrochen. Davon erzählt das Stück “Ich werde nicht hassen“ nach der Autobiographie von Izzeldin Abuelaish in einer Bühnenbearbeitung von Silvia Armbruster und Ernst Konarek. Die Premiere war am Sonntagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Mit einem freundlichen Salem Aleikum begrüßt der junge Schauspieler David Kosel die Zuschauer und fragt wie es ihnen geht. Zuerst liest er eine Episode aus dem Buch „I Shall not hate“ (Du sollst nicht hassen), die ihn nicht loslässt. Darin begegnet der Autor einem Mädchen, das Seesterne am Strand wieder zurück ins Meer wirft. Aber es gibt doch so viele, fragt er sie verwundert. Doch für diesen einen Seestern macht es einen Unterschied, antwortet sie. Erzählend und spielend taucht David Kosel in die Lebensgeschichte von Abuelaish ein, der 1955 im Flüchtlingslager Jabalia im Gaza-Streifen geboren wurde und aufwuchs. Als Arzt und Geburtshelfer sieht er sich auch als Vermittler im Konflikt zwischen Israel und Palästina und gerät ungewollt immer wieder zwischen die Fronten.

Mit abwechselnd sanfter, geduldiger Stimme, leisem Humor und scharfem Befehlston kommen seine Erinnerungen an den Alltag im verfeindeten Grenzgebiet, die ständigen Kontrollen, Verhöre und Terrorverdächtigungen auf die Bühne. Die Inszenierung in der Regie von Fanny Staffa verzichtet dabei auf allseits bekannte Gewaltaufnahmen. Sie vertraut vielmehr auf die unmittelbare Kraft des Erzählens, das Bilder im Kopf entstehen lässt und lebhaft, spannend und ergreifend geschildert um so tiefer geht. Dazu braucht es wenige Requisiten. Eine Holzkiste, auf der Kosel sitzt, erzählt und trommelt zu arabischer Musik und einen bunten Orientteppich als Zuhause. Eine Lichterschlange mit bunten Lämpchen an der dunklen Bühnenwand, vor der er übermütig tanzt, als sein Traum Arzt zu werden wahr geworden ist.

Er tritt näher ans Publikum heran, während er von einem Mädchen mit schweren Verbrennungen erzählt, das er im Krankenhaus in Israel behandeln wollte und zu seinem Entsetzen mit einem Sprengstoffgürtel gerade noch rechtzeitig festgenommen wurde. Sie sollte von der palästinensischen Organisation Hamas benutzt, möglichst viele Menschen mit in den Tod reißen. Dabei hätte sie im Grenzkonflikt eine „Botschafterin des Friedens“ sein können. Nahegeht auch seine Schilderung, ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit und Willkür an der israelischen Grenze, als er seine schwerkranke Frau Nadia im Krankenhaus ein letztes Mal sehen will. Wenig später wird sein Wohnhaus beschossen. Leise und stockend erzählt er im Halbdunkel von den letzten Lebensminuten seiner drei wundervollen Töchter und dem Grauen ihres Todes. Doch fünf seiner Kinder leben noch. „Ich werde mich weiter bewegen, ich werde nicht hassen“, stehen seine Worte als Botschaft und Neuanfang im Raum. Viel Beifall für eine bewegende Aufführung, die auch als Theater im Klassenzimmer angeboten wird.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Jubiläumsgala Fünf Jahre Boulevardtheater Dresden & Premiere „Barock me, Gräfin Cosel“

18 Mittwoch Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Publikumslieblinge Egon Olsen und Pippi Langstrumpf

Mit Herz und Humor: die beiden Geschäftsführer des Boulevardtheaters, Morten Ernst und Olaf Becker verstehen ihr Publikum immer auf`s Neue zu überraschen. Fotos: Robert Jentzsch

Barock me Cosel zur Jubiläumsfete

Eine bunte Schar witzig bis schrill-skurrller Gestalten – die Stars der aktuellen Inszenierungen und aus den beliebtesten Produktionen der vergangenen fünf Jahre – spielten und feierten mit 500 Gästen das fünfjährige Bestehen der Spielstätte.


Mit einer großen Jubiläumsgala hat das Boulevardtheater Dresden am vergangenen Samstag sein fünfjähriges Bestehen gefeiert. Der Abend präsentierte sich als ein großes gemeinsames Fest im gesamten Haus und bot eine einmalige Show anlässlich der Theatereröffnung am 14. September 2014.

 In einer festlichen und herrlich amüsanten Gala erlebten die 500 Gäste die Stars aus dem aktuellen Spielplan und viele Publikumslieblinge aus den beliebtesten Produktionen der vergangenen fünf Jahre einmal ganz anders. Dieser Abend war das einmalige und gemeinsame Erlebnis zum fünften Geburtstag einer verrückten Idee.

Das Publikum sah ein feierliches, überraschendes und emotionales Miteinander – mit Lieblingsliedern und großen Hits, so manche Anekdote aus den bisherigen turbulenten Jahren und jede Menge Spaß. Die Lieblingskünstler aus dem Lieblingstheater ihrer Lieblingsgäste musizierten zusammen mit der Lieblingsband des Hauses – und nichts schien unmöglich.

Da traf Pippi Langstrumpf auf einen mächtig gewaltigen Egon, auf die ollen dollen Tortenkiller, auf Bernd Seifert, den Klempner der Herzen, auf Charleys Tante im Chor mit frivolen Doktoren, Pastoren und Lehrern. Die Mama aus Belcanto schmetterte ihre Lieblingsarie, die Legenden erhoben ihre Stimmen im Osten und feierten mit der perückten Gräfin Cosel eine Fete, die schier nie enden wollte… 

Dass der Abend zum Fest für alle Sinne wurde, dafür sorgten das Hotel Suitess mit einem zünftigen BBQ-Buffett, Susi Sorglos mit leckeren Suppen, LisaLi mit köstlichen Eissorten sowie Viba Erlebnis-Confiserie und Café mit unwiderstehlichen Dessert-Variationen. Für die gute Unterhaltung vor, zwischen und nach der Jubiläumsgala sorgten u.a. 2hot, DC Marc, das Duo Mimikry, Close-Up Magier und ein Pyrografie-Schnellzeichner mit Wunderkerzen.

Hintergrund

Das Boulevardtheater Dresden ist mittlerweile die beliebteste Adresse für Unterhaltung und Volkstheater in der sächsischen Landeshauptstadt. Seit dem 14. September 2014 heißt es „Vorhang auf“ und „Bühne frei“ für die hohe Kunst des Amüsements und der herzerfrischenden Unterhaltung in Dresden. Komödie, Märchen und Konzert – Comedy, Lesung und Show – für Kinder und Familien, für Erwachsene jeden Alters, für Gruppen und Firmen – das ist das ganzjährige Unterhaltungsprogramm für alle Dresdner und die Gäste der Stadt. Neben jährlichen Neu-Inszenierungen gibt es im Haus in der Maternistraße (ehemals Theater Wechselbad) auch besondere Dresdner Klassiker, faszinierende Märchen, einzigartiges Sandtheater, kultige Musik- und Theatershows zu erleben oder auch die berühmten frivolen Komödien, welche erst für Besucher ab 18 Jahre empfohlen werden. Weitere empfehlenswerte Gastspiele von lokalen, nationalen und internationalen Künstlern ergänzen den abwechslungsreichen Spielplan.

Die nächste Premiere ist „Barock me, Gräfin Cosel“ – ein perücktes Musical über Macht, Mätressen und Magie am 27. Oktober, um 18 Uhr im Boulevardtheater Dresden.

Text: Rex Jakob/Boulevardtheater

http://www.boulevardtheater.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

„Die Vermessung der Welt“ zum 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt an den Landesbühnen Sachsen

17 Dienstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Ein weltumspannendes Abenteuer

„Die Vermessung der Welt“ nach dem Roman von Daniel Kehlmann in der Bühnenfassung von Dirk Engler kommt als bilderreich-raumspielerisches Stück über Forscherdrang und Verantwortung für die Natur, Leben und Werk der zwei Wissenschaftler-Genies Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß am Sonntag, dem 22. September, um 19 Uhr auf die Bretter der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Weitere Aufführungen: 4. und 19. Oktober, um 19.30 Uhr.

Extra zum 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt (geb.14 September 1769- gest. 6.5.1859) haben wir „Die Vermessung der Welt“ nach dem Roman von Daniel Kehlmann für drei Vorstellungen wieder aufgenommen.

Zum Deutschen Naturforscherkongress 1828 in Berlin treffen sich zwei Wissenschaftler, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Alexander von Humboldt, Forscher, Abenteurer und «zweiter Entdecker Amerikas», und Carl Friedrich Gauß, Mathematiker, Astronom und Misanthrop. Und doch haben beide ein Ziel und eine Passion: die Vermessung der Welt.

Der ehemalige Student der Geologie und Mineralogie an der Bergakademie Freiberg, Humboldt, erforscht mit großer Akribie alles, was ihm begegnet. Er kämpft sich durch Urwald und Steppe, kostet Gifte, befährt den Orinoco, besteigt Vulkane, begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Gauß hingegen verlässt einen Ort, an den er sich gewöhnt hat, nur unter Strafandrohung und kommt so sein Leben lang nicht über das Planquadrat Braunschweig / Göttingen hinaus. In seinem Kopf wird der Raum, den er nie gesehen hat, berechenbar. Er, der nicht ohne Frau leben kann, springt selbst in seiner Hochzeitsnacht aus dem Bett, um eine Formel zu Ende zu bringen. Gauß dringt in Sphären vor, wo sich im Unendlichen die Parallelen berühren und entdeckt fünfzig Jahre vor Einstein durch abstrakte Betrachtungsweise, dass der Raum gekrümmt sein muss.

Mit Fantasie und viel Humor beschreibt Kehlmann das Leben dieser beiden Genies und ihr Ringen um Erkenntnis mitsamt ihren Sehnsüchten und Schwächen, zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Was beide zu einer Einheit werden lässt, ist die spannende Frage nach dem Verhältnis von Geist und Raum, das sie auf jeweils eigene Art definieren und leben. Ein weltumspannendes Abenteuer, das die große Welt in poetischer Verdichtung auf die Bühne bringt!

Kurz: Zum Deutschen Naturforscherkongress 1828 in Berlin treffen sich zwei sehr unterschiedliche Genies: Alexander von Humboldt, Forscher und «zweiter Entdecker Amerikas», und Carl Friedrich Gauß, der große Mathematiker und Astronom. Und doch haben beide das gleiche Ziel: die Vermessung der Welt. Was sie zu einer Einheit werden lässt, ist die spannende Frage nach dem Verhältnis von Geist und Raum, das sie auf jeweils eigene Art definieren und leben. Ein höchst vergnügliches und weltumspannendes Abenteuer, das die große Welt in poetischer Verdichtung auf die Bühne bringt!

Text: Petra Grubitzsch/LB

Inszenierung: Lutz Hillmann; Ausstattung: Miroslaw Nowotny

Darsteller:

Daguerre  -Anke Teickner; Humboldts Assistent, Büttner, Lampe, Wahrsager, Eingeborenen, Missionar, Stimme, Vogt – Tom Hantschel – Alexander von Humboldt  – Michael Berndt-Cananá; Bonpland –Felix Lydike;  Gauss – Grian Duesberg; Eugen, Eingeborener 2  – Johannes Krobbach; Alle Frauenrollen, Herzog, Der Bärtige, Eingeborener 3  – Julia Vincze

Auskünfte und Kartenverkauf:  Kasse der Landesbühnen Sachsen GmbH ,

Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/ 89 54 214, Fax 0351/ 89 54 213, www.landesbuehnen-sachsen.de 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Schuldenmädchen-Report“ auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus

17 Dienstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Heftiger Anfall von „Kreditoris“: Wilma Moneta ist es leid, die Schuldenlast ihres Mannes durch den Kredit für die Zweitapotheke länger zu tragen. Szene aus dem Stück „Schuldenmädchen-Report“ im Kleinen Haus. Foto: Sebastian Hoppe

Witzig-offenherziger Austausch über Konsumlust und
“Kreditoris“

Fünf Frauen erzählen freimütig über das Reizthema Geld und Schulden im Stück „Schuldenmädchen-Report“ von Vanessa Stern, das am Sonntagabend Premiere hatte im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Sie schreiten wie auf dem Laufsteg zwischen Getränkekisten
vom Supermarkt umher. Tragen Kistenberge auf und ab, verstecken sich dahinter und halten die Kästen zärtlich an ihren Körper im Kaufrausch. Sie reden offen über ihre Schulden und wie sie am besten „kreditoral“ zum Höhepunkt kommen. Rund um das Reizthema Geld erzählen fünf Frauen über ihre persönlichen Erfahrungen damit. Witzig, freimütig und offenherzig geht es zur Sache im  „Schuldenmädchen-Report“ von Vanessa Stern. Premiere dieser ersten Produktion unter dem neuen Leiter der Bürgerbühne, Tobias Rausch, war am Sonntagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Zusammen mit fünf Dresdnerinnen von Mitte 20 bis 60 Jahren entwickelten
die Regisseurin Vanessa Stern und der Dramaturg Dietmar Schmidt das Stück, das sich mit der Absurdität von Schulden und dem Umgang damit beschäftigt. In ironischer Anlehnung an die Softporno-Serie „Schulmädchen-Report“ aus den 1970er Jahren, bei dem junge Frauen in gestellten Interviews auf der Straße zu ihrer Sexualität befragt wurden, sprechen die Schuldenmädchen ungefragt, ungeniert und selbstbewusst darüber, wie sie in die Schuldenfalle tappten und sich befreiten von ihren Schuldgefühlen.

Als Spielfläche dienen bunte Getränkekisten. Vor Mikro und Kamera befragen sich die fünf Frauen in farbigen Overalls gegenseitig in kurzen Szenen zu flotten Klängen über Einkäufe, Schuldenhöhe und Kreditwürdigkeit. Sie zeigen sich cool-verführerisch mit herausgewölbten weißen, leeren Hosentaschen und als kraftprotzende, bedrohliche Inkasso-Geldeintreiber. Jede in der Schuldenmädchen-WG hat ihr Päckchen zu tragen. Begonnen bei der Studentin (Luise Kropp), die weniger finanzielle als emotionale Schulden hat. Ihre Eltern finanzieren das Studium für drei Kinder und mussten für sie einen Bafög-Kredit aufnehmen. Da ist die von ihrem Mann verlassene Apothekersfrau (kraftvoll-selbstironisch: Wilma Moneta), die für ihn einen Kredit aufnahm, erst sein Jungbrunnen war und nun mit „Kreditphobie“ und einem Schuldenberg kämpft.

Mit einem lustigen Vogel-Tattoo auf dem Rücken, der laut piept und krr…die Krallen zeigt, macht „Schuldenmädchen“ Ruth Mader ihr und den anderen Frauen Mut. Sie ist 30 und will keine Kinder, die sie weder der Familie noch der Gesellschaft schulde. Als Veganerin fühlt sie sich dafür moralisch überlegen. Julia-Marie Beier gerät in ein humorvoll-nachdenkliches Gespräch mit Gott, ihrem „ewigen Gläubiger“, der sich wiederum über den neuen Gott namens Kredit aufregt.

Herrlich komisch auch der Workshop zur Transformation des „negativen Eigenkapitals,“ anstelle des verpönten S-Wortes, und der Austausch der Schuldenmädchen auf ausgerollten Matten über das Phänomen „Kreditoris“, die offensichtlich nur Frauen haben und mit dem Hormon „Schuldosol“ auch leicht zu stimulieren und verführbar sind bis zum Höhepunkt mit Schufa-Auskunft, Kreditvertrag und tief im Dispo. Viel Beifall für einen amüsant nachdenklichen Theaterabend über Haben und Sein.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premieren-Wochenende im Staatsschauspiel Dresden: „Mit der Faust in die Welt schlagen“, „Der Kirschgarten“ & „Schuldenmädchen-Report“

14 Samstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


„Mit der Faust in die Welt schlagen“ nach dem Roman von Lukas Rietzschel in einer Spielfassung von Lukas Rietzschel, Liesbeth Coltof und Julia Weinreich. Foto: Sebastian Hoppe

 
„Der Kirschgarten“ von Anton Tschechow aus dem Russischen von Elina Finkel. Foto: Sebastian Hoppe


„Schuldenmädchen-Report“ von Vanessa Stern. Foto: Sebastian Hoppe

Starke Stoffe zur Gegenwart

Der Start in die neue Spielzeit im Staatsschauspiel Dresden beginnt faustdick, aufregend und spannend. Mit der Uraufführung des Stückes „Mit der Faust in die Welt schlagen“ nach dem Roman von Lukas Rietzschel unter Regie von Liesbeth Coltof, Trägerin des deutschen Theaterpreises Der Faust, am Freitagabend im Kleinen Haus. Der 1994 in der Lausitz geborene Autor erzählt in seinem Debütroman die Geschichte zweier Brüder, die in der Provinz Ostsachsens leben, wo nach der Wende vieles weggebrochen ist, Ohnmacht und Wut in Hass und Gewalt umschlagen.

Man sieht den jungen Männern beim Erwachsenwerden zu und wie sie rechtsradikal werden. Als Nachwendekind und Nachfragender wollte er wissen, warum alles auseinanderfällt, kaputt geht und wie es vorher war, bekam aber keine Antwort von den Eltern und Großeltern. Sagte Lukas Rietzschel im Gespräch zum Stück „Mit der Faust in die Welt schlagen“ bei der Großen Saisonvorschau im Schauspielhaus. Nach der Landtagswahl in Sachsen, wo die AfD vor allem im ländlichen Raum die meisten Stimmen holte, gewinnt das Stück noch an Brisanz und bietet reichlich Diskussionsstoff.

Am Sonnabend hat „Der Kirschgarten“ von Anton Tschechow, sein letztes Stück, unter Regie des Theater- und Opernregisseurs Andreas Kriegenburg Premiere im Großen Haus. Ob die Kirschen schon reif sind, fragte Schauspielerin und Moderatorin Louise Aschenbrenner bei der Spielzeiteröffnungs-Show in die Darstellerrunde. Sogleich brach ein wilder Streit aus, wie mit dem brachliegenden Kirschgarten zu verfahren sei, dem Objekt der Begierde von Träumern und Spekulanten. Ganz in weiß gekleidete Gestalten, romantisch-verklärt, elegisch, mit bleich geschminkten Gesichtern geisterten auf der himmelblauen Bühne mit aufsteigenden Rauch umher.

Am Sonntag eröffnet die Inszenierung „Schuldenmädchen-Report“ der Bürgerbühne, die mit Tobias Rausch einen neuen Leiter hat, die Saison im Kleinen Haus. In der Aufführung decken sechs unbestechliche Reporterinnen die Schulden- und Schuldigkeitsfalle auf, in die besonders Frauen immer wieder geraten. In Anspielung auf die Softporno-Serie „Schulmädchen-Report“ aus den 1970er Jahren lassen sie die ökonomischen Hüllen fallen und befreien sich von Schuldgefühlen, weil sie nicht den Erwartungen anderer entsprechen. Da wird Klartext geredet, offen, ungeniert, direkt, selbstbewusst und provokant, was Frauen der Familie und Gesellschaft schuldig sind und wie ihre eigenen Lebensvorstellungen aussehen. Die Szene zur Saisonvorschau machte sofort Lust auf mehr. Es inszeniert die Schauspielerin und Regisseurin Vanessa Stern.

Insgesamt stehen 24 Premieren in der Spielzeit 2019/2020 bevor, vom Lügenbaron Münchhausen über Lulu, Shakespeares Macbeth, Mein Kampf von George Tabori bis zu Anna Seghers Transit.

Mehr Text zur neuen Spielzeit folgt.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Alice im Anderland mit der Spielbühne Großenhain gastiert im Stadttheater Kamenz

22 Donnerstag Aug 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Leben in einer verrückten Welt. Davon erzählt „Alice im Anderland“, mit der Grinsekatze an ihrer Seite, frei nach dem berühmten Buch von Lewis Carrol in der neuen Inszenierung der Spielbühne Großenhain.

Die zehn beliebtesten Nervenkrankheiten – Diagnose und Heilung

Leid und Lachen, Ernst und Komik liegen nah beieinander in der Inszenierung „Alice im Anderland“ von Stefan Altherr mit der Spielbühne Großenhain, die den Blick für psychische Krankheiten schärfen will. Am 27. August, um 18 Uhr kommt das Stück für Zuschauer ab 14 Jahre im Stadttheater Kamenz auf die Bühne.

Alice ist Patientin in einer Nervenheilanstalt. Ihre Eltern sind bei einem Brand ums Leben gekommen. Nach einer langen Zeit der Zurückgezogenheit öffnet sie sich langsam. Unter der Wirkung ihrer Medikamente trifft Alice auf die anderen Patienten der Klinik und eine junge Ärztin. Die will ihr aus der Isolation heraushelfen. Immer an der Seite von Alice ist ihr Alter Ego – die Grinsekatze.
Die Jugendgruppe der Spielbühne Großenhain zeigt dieses Stück „Alice im Anderland“ von Stefan Altherr in der Regie von Claudia Stange am 27. August, um 18 Uhr im Stadttheater Kamenz. Die Inszenierung lehnt sich an die bekannte Geschichte „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll an. Es treten die selben Figuren auf – hier allerdings als Ärzte und Betreuer bzw. Patienten. Die Inszenierung für Zuschauer ab 14 Jahre will den Blick für psychische Krankheiten schärfen und wie sie im Alltag auftreten können. Eine kleine eingebaute Vortragsreihe macht mit Behandlungsmethoden und Heilungschancen vertraut. „Wir wollen Betroffene nicht stigmatisieren, sondern die Ausprägung und Folgen solcher Leiden erhellend und natürlich auch unterhaltsam auf die Bühne bringen“, so Regisseurin Claudia Stange.
Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Schüler 3 Euro
Text + Foto (krü)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Hereinspaziert zum 22. Scheune-Schaubuden-Sommer!

16 Dienstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Ohrwürmer zum Träumen: Sängerin Inéz wird von einem skurrilen Instrumentarium wie einem knisternd-rauschenden Radio begleitet.
Haarsträubend komisch: Hair Brain parodiert die Hetzjagd des modernen Menschen nach Erfolg und Perfektion.

Mit viel Witz, Charme & Power bringen „Schubert Weniger Beach“ weibliche Rollenbilder zwischen Lust und Frust auf die Bühne.

Ausflug ins Wunderland mit Kaktus und Malomat

Jede Menge zum Wundern, Staunen und Träumen mit Künstlern aus aller Welt, darunter einigen faszinierenden Neuentdeckungen, lockt wieder beim diesjährigen Scheune-Schaubuden-Sommer noch bis Sonntag, den 21. Juni.

Bunte Regenschirm-Lampions schweben über den Buden. Eine fliegende Leuchtschlange beäugt mit lachender Miene und Knollennase aus luftiger Höhe die Besucher. Mit den Platzinstallationen und einem fantasiereichen Figurenkosmos verführen die Künstler Muriel Cornejo und César Olhagaray und Spacke die Besucher wieder zum Träumen, Staunen und Schmunzeln beim diesjährigen 22. Schaubuden-Sommer hinter dem Kulturzentrum Scheune auf der Alaunstraße in der Neustadt.

Elf Budennächte lang überraschen, verwundern, verblüffen und bezaubern Künstler, Komödianten, Körperakrobaten, Puppenspieler, Performer und Musiker aus aller Welt ihr Publikum wieder mit einzigartigen Aufführungen und laden ein, Neues zu entdecken (noch bis 21. Juli). Gespielt wird allabendlich ab 19 Uhr im Scheune-Saal, in den Buden, Zelten und Containern. Zwölf Vorstellungen stehen pro Abend zur Auswahl. Das Zelt vom „Kabaret Kalaschnikov“ ist schon proppevoll, also weiter zum nächsten. Im Le Grand Bleu mit Kronleuchter an der Zeltdecke sitzt das jung und alt buntgemischte Publikum auf Sitztreppen dicht beisammen und wird entführt ins „Inéz & Sammeltonium Wunderland“ (bis 18.7). Sängerin Inéz betört mit glockenklarer, sehnsuchtsvoller und leise ironischer Stimme, mit Ohrwürmern von Marlene Dietrich bis Zarah Leanders aus ihrem grünen Sessel und gedämpftem Licht auftauchend. Begleitet auf klangreich-skurrilen Instrumenten wie einem Stahlcello und Krückstock als Flöte von Jan Heinke und Demian Kappenstein an den Loops, Schlagzeug und drehendem Plattenteller mit Kaktus.

Nebenan im roten Zelt geht es haarsträubend komisch zur Sache mit Hair Brain aus Großbritannien und seinem „Carnival of Hellucinations“ (bis 17.7.). In gelbem Anzug und Wuschelmähne lacht, heult, grimassiert und parodiert er voll wild anarchischem Humor die Hetzjagd des modernen Menschen nach Erfolg und Perfektion. Mit geteilten Reaktionen: Die einen amüsierten sich großartig, andere verließen fluchtartig das Zelt. Sehr lebendig, frisch, witzig, intelligent und einfallsreich kam „Schubert Weniger Beach“, ein sensationsgeladenes Seifenoper-Musical auf die Bühne (bis 17.7.). Die drei Künstlerinnen Caroline Beach, Susan Schubert und Magdalena Weniger aus Deutschland und den USA lassen ihren Emotionen dramatischen Raum, kämpfen mit glibbrig klebender Glitzermasse an ihren Händen und mit weiblichen Rollenklischees in schnellem Kostümwechsel, akrobatischen Körperverrenkungen und absurden Wort-Sinn-Umdrehungen und Frage-Antwort-Spiel mit den Zuschauern. Bis sie keine Lust mehr haben und die Zuschauer frech-charmant hinauswerfen. Nicht ohne ihnen noch eine Broccoli-Rose am Ausgang zu überreichen.

Schön auch: In „Niemands Garten“ kann man wundersame kinetische Objekte von Anuschka Kilian-Buck anschauen. Und der Malomat von Anne Ibelings und anderen Illustratoren produziert in nur sieben Minuten eine colorierte Originalzeichnung zur Erinnerung an den Schaubudensommerabend.

Noch bis Sonntag zu erleben sind der Kanadier Johnny Filion als Mr. Sapiens, der als komisches Multitalent die Lachmuskeln des Publikums strapaziert (19. bis 21.7.), das Theater Matita aus Slowenien, die zu meditativ indischen Klängen witzig-berührend knöcherne Marionetten zum Leben erwecken. Das Cabaret The Metafiction von Utopia limited mit seiner absurd-komischen Narrenshow. Solange das Publikum Beifall klatscht, darf der gekürte Narrenkönig/in leben. „Die Gräfin und die goldige Lilith“, die über Schönheit, Tod, Sex, Dichtung und Politik plaudern. Mit ihren frech erotischen Liedern begeistert Stefanie Oberhoff als kettenrauchende Grand Dame, musikalisch begleitet von Lilith Becker (18. – 21.7.) Die Gräfin mit Zigarette und flottem Mundwerk haut mächtig auf den Putz, als einzige Puppe der Welt, die mit den Füßen Klavier spielen kann!
Muriel & César lassen Valparaiso und den Phönix-Vogel aus Feuer und Krisen immer wieder neu in ihrer bunten Bilderlandschaft auferstehen.

Im Programmheft steht auch noch Lutz Fleischer, Künstler, Anarchist, Genießer und geheimer Liebling des Platzes, der viele Jahre beim Schaubuden-Sommer seine Bude voll kurioser Kunstdinge öffnete. Kurz vor der Eröffnung erfuhren die Veranstalter von seinem Tod. Ein Bild erinnert an ihn, nahe der Bude, wo er sonst stand. An dem Platz ist dieses Jahr ein Porträtmaler.

Nach Mitternacht gibt`s jeden Abend Auftritte außergewöhnlicher Bands im Festival-Club für Nachtschwärmer und Tanzfreudige. Der Festival-Platz ist ab 18 Uhr geöffnet, Eintritt für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: 3 Euro. Einige Schaubuden-Attraktionen sind bereits ab 1 Euro zu besichtigen. Einzelticket für eine Show: 5 Euro, Dreier-Ticket: 12 Euro.

Text + Fotos (lv)

http://www.schaubudensommer.de

„Niemands Garten“: eine stille Oase im Schaubuden-Sommer-Trubel. Hier kann man wundersame kleine Wesen entdecken, die sich mechanisch bewegen.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 136 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Sehnsuchtsbummler
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Schnippelboy
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von buchkomet
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von paulfehm
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Reni
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von wildgans
  • Avatar von Yves Drube
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von PicKate
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Oana.Ududec
  • Avatar von marinabuettner
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Martha
  • Avatar von ww

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 199.712 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Ausstellung "Landschaften, Frauen, Tod und TV" von Hans Scheib im Einnehmerhaus Freital
  • Worte zur Gegenwart: Unter dem schwarzen Himmel der Macht. Von Armin Kraft
  • Ein Fest für alle Sinne: Der "Dresdner Frühling im Palais" im Großen Garten beginnt
  • Atelierbesuch bei Jochen Fiedler in Cunnersdorf, Sächsische Schweiz
  • Schönes Wetter hinter Gittern: Malerei von Lucas Oertel in der Produzenten Galerie
  • Brachialromantiker Dieter Beckert: "Verschwende nie eine Krise!"
  • Youkali - Eine musikalische Reise in die Goldenen Zwanziger
  • Unterwegs: Schloss Burgk in Freital hat eine großartige Kunstsammlung & eine Schaubergwerksanlage
  • Zum 6. Mal: Jahresausstellung "Aktfotokunst - heute" im Museum aktfotoARTdresden
  • Sprung ins Unbekannte - re_form für ein neues Europa auf der 11. Ostrale im Dresdner Ostragehege

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    • meinwortgarten.com
    • Schließe dich 136 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • meinwortgarten.com
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen
 

Kommentare werden geladen …