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Kategorien-Archiv: Zwischenmenschliches

BilderAlbum: Wohlfühlort – SingTrommeln im Atelier von Antje Seewald in der Kümmelschänke Omsewitz

14 Dienstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Im Atelier bei..., Lebensart, Musik, Zwischenmenschliches

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Musik und Kunst bringen ein Lächeln in den Alltag

Im Atelier von Antje Seewald kann man zusammen mit Freunden, Kollegen oder Familie in individueller Atmosphäre feiern und schöne Dinge gestalten.

Vor den farbenfrohen Bilderwänden und meditativen Objekten im Kerzenschein macht das gemeinsame Musizieren gleich noch mehr Freude: Rund ein Dutzend Menschen saßen zusammen in der SingTrommelrunde mit Corynna Kilian, die sich diesmal am Sonntag abend im Atelier von Antje Seewald in der Kümmelschänke Omsewitz am westlichen Stadtrand von Dresden traf. An der großen Tischtrommel erklangen schöne alte, kraftvolle Natur- und Erdlieder, Lieder der Hoffnung und eines für den Tanz von Shiva und Skakti, das Männliche und Weibliche in aller Vielfalt.

Im Atelier von Antje Seewald ist Malerei und Papierkunst zum Träumen und Innehalten zu sehen. Es ist ihr ein Bedürfnis, die Welt mit ihren Werken ein wenig freundlicher und lichtvoller werden zu lassen. „Kunst bringt ein Lächeln in den Alltag“, so lautet ihr Motto. Jeder Mensch trage eine schöpferische Kraft in sich, die ihn zu mehr Freude uns Ausgeglichenheit führen kann.

In ihren Kursen begleitet sie Kinder und Erwachsene dabei, dieses Potenzial ans Licht zu bringen. Dazu stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, um in anregender Atmosphäre zu malen und schöne Dinge zu gestalten oder sich einem bestimmten Thema auf künstlerische Art zu nähern. Wer mag, kann hier einen Malkurs mit Freunden, Kollegen oder Familie vereinbaren oder eine Geburtstagsfeier mit Kindern kreativ gestalten.

Interessierte können die Künstlerin Antje Seewald nach Absprache im Atelier besuchen, um ihre Arbeiten anzuschauen und sie kennenzulernen (www.antje-seewald.de).

Sie ist auch dabei bei der Adventskümmelei, ein Markt mit vielen regionalen Künstlern und Kunsthandwerkern, Weihnachtsmusik und gemeinsamem Singen mit der Gruppe Zugabe am Lagerfeuer, märchenhaften Lesungen und Klanggeschichten im Gewölbekeller und natürlich lukullischen Genüssen aus der Kümmelschänke. Zu erleben am 10. Dezember, von 11 bis 19 Uhr in der urgemütlichen Kneipe auf dem Kümmelschänkenweg 2.

Text + Fotos (lv)

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Buchvorstellung: Ein Nervenarzt als Buchautor

13 Montag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Dr. Bernd Sachs ist in Rente und blickt auf seine berufliche Laufbahn zurück. Dabei spielt auch der gesellschaftliche Umbruch eine große Rolle.
Einer der schonungslosen Abschnitte kommt fast am Ende des Buches. Da schreibt Bernd Sachs: „Trotz aller Widrigkeiten und Hemmnisse … bekam ich das Gefühl, etwas bewegen zu können, wie ich es in den folgenden Jahren auch nach der politischen Wende nie wieder hatte. Heute denke ich manchmal, dass wir trotz der Bedingungen im System DDR auf unserem Fach- und Arbeitsgebiet auch gegen Widerstände gefahrlos mehr hätten tun können, dass wir unsere Möglichkeiten, die sicher begrenzt waren, trotzdem nicht ausgeschöpft haben und uns unnötigerweise zu sehr angepasst und untergeordnet haben.“

Dass der 76-jährige Großenhainer zu solchen Einsichten kommt, macht sein jetzt erschienenes Buch „Mensch, Arzt und Psychiater“ interessant. Es trägt stark autobiografische Züge, ist also vor allem für Leser geeignet, die mehr über den bekannten Großenhainer Bernd Sachs wissen wollen und die sich für Psychologie und Psychiatrie interessieren. Oder eben für die Erlebnisse eines aktiven Menschen, der ärztlicher Direktor des psychiatrischen Großkrankenhauses Arnsdorf war. Von 1967 bis 1991 hat Dr. Sachs dort gewirkt, bis 2010 arbeitete er als niedergelassener Facharzt in Großenhain, danach bis voriges Jahr als Angestellter im MVZ der Elblandkliniken.

Einblick in sein Leben

Als Rentner hat der Großenhainer nun Zeit zur Reflexion. Ein Jahr lang arbeitete er an seinem Lebensrückblick. Das machen viele Pensionäre. Bernd Sachs gehört zu denen, die der Öffentlichkeit auch etwas zu sagen haben. Ein selbstverliebter Schwätzer ist er nicht. Allerdings mutig genug, die Öffentlichkeit in sein Leben blicken zu lassen: in seine Hobbys Astronomie, Anthropologie, Geschichte, Philosophie und klassische Musik. Auch seine Familie lernen wir näher kennen: seine Frau Elfi und drei Kinder.

Die Frage eines neuen Buches ist aber immer: Braucht das die Welt? Hat es nicht schon ein anderer geschrieben? Die Biografie von Bernd Sachs ist sicher nicht einzigartig in Deutschland. Auch schreibt der Großenhainer nicht literarisch, sondern meist sachlich nüchtern. Dennoch wirft er selbstbewusst und eben auch manchmal selbstkritisch viele Schlaglichter auf die Nachkriegszeit, die politisch geprägte Sozialisierung in der DDR und die Geschehnisse nach der Wiedervereinigung. Wenngleich er schon im Vorwort verkündet: „Also erwarten Sie keinen quotenträchtigen Abenteuerroman oder einen Politthriller eines alternden, ehemaligen Dissidenten der DDR, der nach Jahrzehnten immer noch nicht die Kränkungen und seinen Frust darüber abgearbeitet hat. Zu beidem fühle ich mich weder befähigt, berufen noch gehörte ich dazu.“

Bernd Sachs tritt vor den Leser als „real denkender Mensch“. Seine Autobiografie notierte er ausschließlich aus der Erinnerung – was schon mal beachtlich ist. Ein Tagebuch als Quelle hatte er nicht verfasst. Sein intellektuelles Niveau begeistert, seine Erfahrungen sind spannend und sehr detailreich. Kurzweilig liest sich, wie Familie Sachs 1991 nach Großenhain übersiedelte und eine eigene Praxis einrichtete. Da kommen viele Wendeerinnerungen hoch. Manch anderer hat sie vielleicht schon längst wieder vergessen.

Bernd Sachs beschreibt die Behandlung von Depression und Demenz, von Angststörungen und weiteren psychischen Leiden. Und er stellt fest: „dass die Menschen immer weniger in der Lage sind, Konflikte mal selbst und ohne externe Hilfe zu lösen.“ Aufschlussreich, dass der Großenhainer das Phänomen als „Massentrauer“ bezeichnet. Gesellschaftlich brisant und bedeutsam ist seine Feststellung: „Diese Massenphänomene könnten für Soziologen und Psychologen ein interessantes Forschungsthema dafür sein, wie es eigentlich mit der emotionalen Grundbefindlichkeit im Volke aussieht, von der die Regierenden meiner Meinung nach keine Ahnung haben.“ Damit finden sich Sachs` Lebenserinnerungen mitten in der aktuell-politischen Diskussion wieder. Nicht von ungefähr setzt sich der Nervenarzt nach 50 Berufsjahren auch mit der menschlichen Dummheit auseinander: „Sie ist eine allgemeine gesellschaftliche Erscheinung, die in allen Schichten jederzeit und nicht unbedingt an den Bildungsgrad gebunden zu finden ist“, schreibt er und zitiert Sokrates: „Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser!“ Es bedarf wohl nicht weiterer Beispiele, um zu belegen, dass die Lektüre von „Mensch, Arzt und Psychiater“ gewinnbringend sein kann.

Erschienen im Novum Verlag, 19,50 Euro

Text: Kathrin Krüger-Mlaouhia, Redakteurin bei der Sächsischen Zeitung in Großenhain

Vielen Dank für die Bereitstellung des Beitrages für meinwortgarten.com

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BilderAlbum: Trommel- und AkkordeonZauber zur „Nacht der Lieder“

07 Dienstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Zwischenmenschliches

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Alles singt

Es ist immer wieder faszinierend. Ein Raum voller Menschen. Man setzt sich einfach dazu und schon ist man mittendrin. Im Fluss der Klänge. Zaghaft zunächst, summt und singt man bald mit immer mehr Hingabe in froher Runde. Melodien, die man noch nie hörte, einfach ergreifend schön, die einen schweben lassen und erden, zauberhaft, zart und kraftvoll klingen und schwingen. Vertraute und unbekannte, geheimnisvolle Worte und Silben, die die Natur, das Leben und die Liebe besingen und feiern. Mit ansteckender Musizierfreude luden Corynna Kilian im Herzschlag der großen Trommel und Gabriel Jagieniak am Akkordeon und mit Percussion zum gemeinsamen Singen zur „Nacht der Lieder“ am Sonntag abend in der Stephanuskirche in Dresden-Zschachwitz ein.

Innerhalb der bundesweiten Nacht der spirituellen Lieder war es eine dreistündige, klangreiche Reise zu den Kulturen der Welt. Die Bandbreite reichte von mittelalterlichen, alt nordischen, indianischen, sephardischen bis zu englischen Gesängen und einem abschließenden Ave Maria. Da wird die Mutter-Göttin Frigga („Hell Frigga“) geehrt mit einem erdumspannenden Fest, da wird das Leben im Flow mit Körper, Herz und Seele besungen, der Gang der Sonne, Herbstbättertanz und Flackerndes Feuer. Letzteres ein Lied aus Kindertagen, schon lange nicht mehr gehört und doch Ton für Ton sofort wieder da und zeitlos schön. Unverhofft sehr passend, auf dem nachher sehr verregneten Nachhauseweg auch das Lied The River is Flowing: „Das Leben will fließen/frei will es fließen/das Leben will fließen/zurück ins Meer./Mutter Erde trage mich/dein Kind bin ich ewiglich/Mutter Erde trage mich/zurück ins Meer.“

Die nächste gemeinsame Musizieraktion mit Corynna Kilian und Gabriel Jaginiak soll im Frühling stattfinden. Gabriel Jagieniak ist zudem als freischaffender Musiker mit eigenen Liedern, Klezmer und Balkan Musik sowie Barpiano unterwegs. Corynna Kilian veranstaltet monatliche Singgruppen zur Trommel und bietet Tagesseminare zu Stille, Urkraft und Gesang und eine indianische Jahresgruppe an.

Text + Fotos (lv)

Kontakt:

e-mail: gabriel.jagieniak@posteo.de
Corynna Kilian: ywww.tommel-vision.de

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„Nacht der Lieder“ – Ein offener Singabend mit vielen Stimmen und Rhythmen

04 Samstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Zur diesjährigen „Nacht der Lieder“ laden die Musiker Corynna Kilian an der Großen Trommel und Gabriel Jaginiak am Akkordeon am 5. November, von 18 – 21 Uhr in die St. Stephanus Kirche, Meußlitzer Straße 113 in Dresden ein.

Im Sinne der „Nacht der Spirituellen Lieder“, welche in vielen Kirchen landesweit jährlich stattfindet, laden die Musiker Corynna Kilian (Gesang und große Trommel) und Gabriel Jaginiak (Gesang und Akkordeon/Percussion) alle Sing- und Musikbegeisterten herzlich ein, gemeinsam zu singen. Lieder verschiedener Welt-Religionen verbinden uns mit dem einen Grundgedanken, dass das Leben ein Geschenk ist. Es werden Lieder gesungen, welche als Mantren bekannt sind, Niguns, einfache Silben-Gesänge und auch in unserer eigenen Sprache. Die Beiden laden ein zu einem besonderen Singabend mit vielen Stimmen und Rhythmen, zu denen es sich auch tanzen lässt und sei es im Herzen.
Die Große Trommel – ein Ur-Instrument alter Völker – symbolisiert den Herzschlag der Erde, des Lebens selbst.
Das Akkordeon – ein Melodie-Instrument – lädt zum Tanzen ein. Beide gemeinsam weben einen Teppich von Tiefe und Fröhlichkeit. „Es ist ein bisschen wie Himmel  und Erde, wenn die Leichtigkeit des Akkordeons mit dem Herzschlag der Großen Trommel  tanzt.“
http://www.trommel-vision.de/die-nacht-der-lieder/
Es wird um Spenden gebeten, welche einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden.

 

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48-h-Trommeln: Auf der Suche nach der inneren Stille

04 Samstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Lilli Vostry und Coynna Kilian beim 48-h-Trommeln.
Foto: Thomas Kretschel/kairospress

Nach indianischem Brauch soll 48-Stunden-Trommeln im Schweigen helfen, zu sich selbst zu finden. Ich habe es in Schmiedeberg ausprobiert und die Kraft dieses Rituals erfahren. Zu einem neuen Seminar dieser Art lädt Corynna Kilian vom 9. bis 12. November ein.

Es klingt paradox. Doch Trommeln und Stille passen gut zusammen. Mit jedem Schlag öffnet sich eine Tür nach innen. Ruhe zieht ein, und gleichzeitig setzt sich etwas in Bewegung.
Was die klangvolle Kraft der Stille alles vermag, will ich bei einem 48-Stunden-Trommeln im Schweigen erspüren. Wir sind vier Frauen und zwei Männer um die dreißig bis Ende fünfzig und werden zwei Tage in einem Klangraum der Stille verbringen, den wir gemeinsam im Samana-Haus in Schmiedeberg erschaffen. Das Seminargebäude mit heller Holzfassade und großen Fenstern steht auf einer Anhöhe, umgeben von Baumwipfeln und Wiesen.

Bevor die Schweigezeit beginnt, erzählen wir in der Runde, was uns hergeführt hat. Die Gründe sind vielfältig: Herauszufinden, was einem persönlich guttut, was im Kalender stehen bleiben kann und was nicht. Sehnsucht nach Ganzheit. Loslassen von emotionalen Abhängigkeiten. Und wieder mehr auf die eigene Stimme hören.

Das 48-Stunden-Trommeln greift auf altes indianisches Wissen zurück. „Es hilft dabei, in die eigene Stille zu reisen, leer zu werden und den Verstand zu verlangsamen, damit wir klarwerden“, sagt Corynna Kilian, die Leiterin der Trommelzeremonie. „In der Stille begegnen wir unseren im Alltag oft überhörten Gefühlstönen“, verspricht sie. „Vertraut auf die Weisheit eures Körpers, wenn während des Trommelns unversehens Bilder, Träume und persönliche Fragen auftauchen und ihr plötzlich die Antwort wisst.“

Trommeln geht durch den ganzen Körper. Der Verstand, der sonst oft das Sagen hat, wird still durch den gleichmäßigen Takt, der wie ein Herzschlag klingt. „Als Kraft- und Lebensquell symbolisiert die Trommel in der indianischen Kultur den Schoßraum von Mutter Erde, mit der wir eine innige Rückverbindung herstellen“, erklärt Corynna Kilian. „Das Trommeln muss nicht schön klingen, und es können Widerstände auftreten.“ Wichtig sei, bei sich zu bleiben, gibt sie uns mit auf den Weg.

Zum Anfang eine Pfeife

Corynna Kilian sammelt seit 1993 Erfahrungen mit indianischer Zeremonialmedizin und befasst sich mit schamanischer Selbstheilung. Seit 2002 nutzt sie die große Trommel und bietet seit 2012 Seminare an verschiedenen Orten an. Zu Beginn der Zeremonie raucht sie eine Pfeife nach indianischem Brauch. Sie lädt die Kräfte der vier Himmelsrichtungen und Krafttiere wie Eule, Rabe, Bussard und Adler ein, dabei zu sein in der Runde. Nach altem Ritual kann man auch Ahnen und noch lebende Familienmitglieder einbeziehen, sie ehren oder offene Dinge klären und sich versöhnen, wenn es an der Zeit ist.

Bevor wir lostrommeln, gehen wir gemeinsam in die Schwitzhütte. Zwischen erhitzten Steinen ist es dunkel, warm und geborgen wie im Mutterschoß. Wir atmen ein und aus und gehen in uns. Alle Teilnehmer sprechen ihre Wünsche und Fragen an nahestehende Menschen und das Leben in den Raum.

Der Wechsel von innen nach außen, von Stille und Klang begegnet uns in den folgenden Stunden immer wieder. Wir trommeln an einer zweiseitig mit Hirschefell bespannten Rahmentrommel, rund wie ein großer Tisch. Jeweils zwei Menschen sitzen sich gegenüber mit einem Trommelschläger mit Fellbesatz und Ledergriff. Es wird ausgelost, wer mit wem ein Paar bilden soll. Eine Stunde lang trommeln, zwei Stunden Pause im Wechsel, begleitet manchmal noch von Handtrommeln. Jedes der drei Paare trommelt also 16 Stunden miteinander.

Ringsherum gibt es Matratzen zum Ausruhen und Lauschen. Drei Tage nichts essen, außer Obst und Tee trinken, um innerlich frei zu werden. Tag und Nacht an der Trommel. Vor dem Fenster Regen, Schnee und Sonnenschein. Ein Lichtfenster, das sich abends in der Tiefe des Marmorbodens spiegelt, und tänzelnde Kerzenflammen begleiten uns. Herz und Geist, der ganze Körper wird offener und weiter. Verspannungen und Blockaden lösen sich.

In der zweiten Nacht bin ich bereit für das Loslass-Ritual mit einem sogenannten Hochzeitskorb aus Bast, den man vor den Bauch hält. Mit dem Ausatmen soll man sich abnabeln von den Eltern oder anderen Menschen. Ich trenne mich von alten Ängsten, Verlustschmerz und zu hohen Erwartungen. Die Trommel hält mich und nimmt alle Emotionen auf. Sie klingt mal laut und leise, mal erdig und warm und sanft und dann wieder kraftvoll und energiegeladen.

Endlich wieder durchschlafen

Einige setzen oder legen sich nah an sie heran und geben sich den Klängen hin. Die Schläger springen wie Felltiere über die Trommel. Die Klopfklänge meines Mitspielers, der seinen Schläger zeitweise auch quer, von hinten und vorn gleichzeitig bewegt, locken den Kobold in mir hervor, der sich sonst selten zeigt. Durch das herausfordernde, gewaltig trommelnde männliche Gegenüber werden aber auch wunde Punkte in mir berührt. Wie das Versöhnen der Gegensätze im Leben. Das männliche und das weibliche Lebensprinzip. Ordnung und Chaos. Eine Balance finden zwischen Nähe und Distanz in Beziehungen.

Während der Trommelzeremonie habe ich Zeit, mir über vieles klarzuwerden im Zwiegespräch mit meinen Familienangehörigen. Dadurch sind Verbundenheit und Verständnis gewachsen für ihre und meine Situation. Hinterher bedanke ich mich bei meinem Gegenüber und er ebenso. Wir lernten viel voneinander in der Art, wie wir zusammen trommelten. Er half mir, noch bewusster wahrzunehmen und zu spüren, wenn etwas zu viel wird. Klänge und Gefühle sich manchmal schlagartig entladen.

Ich genieße noch mehr das erste Essen nach den Obst-Tagen. Endlich mal wieder eine Nacht durchschlafen. Die Arme schmerzen vom vielen Trommeln, Kopfweh und Druck in den Ohren, als ich auf der Straße stehe. Und ich gebe es zu, ganz ohne Flüstern und ein paar Worte ging es bei mir nicht in den 48 Stunden. Doch ich bin wieder angekommen bei mir selber. Jeder konnte seine innere Trommel mit ihrer eigenen Melodie und ihrem Rhythmus für sich finden und mitnehmen. Und ich kann nun immer wieder in diese Kraft der Stille hineingehen, wenn es im Alltag zu laut wird. Ich habe erlebt: Wahre Stärke kommt von innen – leise und unbeschwert in die Welt

(lv)

 

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Auszeit: 48-Stunden-Trommeln

04 Samstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Fotos: Corynna Kilian

Zurückholen von Seelenanteilen – Belebung des eigenen Seelen- und Lebensplanes

Zu einem neuen Seminar im Kraftraum der Trommel mit Zeit für Stille, Klärung innerer Blockaden und Herzöffnung lädt Corynna Kilian, erfahren in indianischer Zeremonialmedizin und schamanischer Selbstheilung, vom 9. bis 12. November nach Schmiedeberg ein. Es sind noch einige Plätze frei.

Wenn wir in der Liebe verletzt werden, beschließen wir, unser Herz nie mehr ganz zu öffnen. Wenn wir einen Menschen durch Tod oder durch Lebensumstände verlieren, trauern wir ihm nach. Durch all das gehen uns Seelenanteile verloren, Seelenkräfte, die wir für die Verwirklichung unseres Lebensplanes dringend benötigen würden.

Auch Schockerlebnisse (Unfälle, plötzlicher Verlust…) in diesem oder in vergangenen Leben, besonders eine gewaltsame Trennung, gewaltsamer Tod oder das Verlieren eines Kindes in der Schwangerschaft – so wie wir es individuell erleben – spalten Seelenanteile von uns ab.

Es gibt eine bestimmte Symbolik, die uns dabei hilft, auf sehr nachhaltige Weise, diese verlorenen Seelenkräfte zurück zu holen und wieder in uns zu integrieren. Diese werden wir im Kraftraum der Trommel nutzen können. Zusätzlich steht uns die Medicine-Pfeife zur Verfügung, mit dieser ich Euch individuell unterstützen kann.

Das 48Stunden-Trommeln wird daher dieses Mal den Schwerpunkt haben, Seelenanteile zu integrieren, Euch zu vervollständigen, um wieder die Ganzheit des Fühlens, Liebens, Lieben-Könnens zu ermöglichen, zu stärken, zu erinnern. Es wird absolute Stille-Momente geben während der Zeit des Trommelns, um es Dir zu erleichtern, Dich an Deine innere Stille, Tiefe und Liebeskraft anzuschließen.

Die Ahnen aus unseren Familien werden wie immer einen Platz haben, da es sich in unserer Ahnenreihe auch mitunter um Dramen handelt, die sich in verschiedenen Spielarten wiederholt haben bzw. wiederholen und die wir durch uns unterbrechen können, damit wir und unsere Kinder diese nicht fortführen.

Wir haben dazu eine günstige Zeitqualität. Nach dem Maya – Kalender beginnt am 9. November 2017 die Welle von OC, des weißen Hundes. Diese dauert 13 Tage. Die Überschrift dieser Zeit lautet:

Ich vereine heute alle Kräfte, die ich für meine Herzqualität benötige. Durch diesen Kanal fließt meine Schöpferkraft. Ich Bin heute ein Wesen der Liebe; Loyalität tritt ins Leben!
Menschen, die in der Welle von OC, dem weißen Hund, geboren sind, in diesem Jahr Geburtstag haben oder bewusst die kommenden 13 Tage durch’s Leben gehen, werden von OC unterstützt, einen Neuanfang zu setzen und sich von den emotionalen Dramen aus der Vergangenheit zu befreien.

Das 48Stunden-Trommeln wird uns dabei unterstützen. Es reinigt den Körper, die Gefühle und letztendlich auch die Gedanken, bis der Kopf leer ist davon. Die Zeit ist dabei relativ: so manch eine Minute kann zur Ewigkeit werden oder eine Stunde zu einem Augenzwinkern…

Am 1. Tag abends gehen wir in die Die Schwitzhütte.

Die Arbeit mit dem Hochzeitskörbchen, eine alte Technik der Navaho zur Ablösung von Bindungen zu nahestehenden Menschen aus Deinem Leben, damit jede Person wieder in ihrer natürlichen Freiheit sein kann, wird am Ende des 48Stunden-Trommelns nach Bedarf durchgeführt.

Mehr Infos auf Anfrage.

Begrenzte Teilnehmerzahl: 9
die nächsten Termine siehe -> Kalender

Ort: Samana-Seminarhaus Schmiedeberg, Niederpöbel 27, 01744 Dippoldiswalde/OT Schmiedeberg

Anmeldung: post@trommel-vision

Text: Corynna Kilian – post@trommel-vision.de

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Von kernig bis elfenhaft – Faszinierend vielseitige Aktfotografie im Kunstkeller

15 Sonntag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Zwischenmenschliches

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Fotografin Janine Werab und Galerist Volkmar Fritzsche   

 Reizvolle Körperbilder mit Tattoos

Die Dresdner Fotografin Janine Werab stellt in ihrer Ausstellung „Weiblich – Männlich“ erstmals Aktaufnahmen von Frauen und Männern in der Galerie im Kunstkeller aus.

Sie strahlen, schlängeln, blühen und umgarnen unentwegt den Betrachter. Tattoos auf nackter Haut. Bilder tätowierter Frauen und Männer zeigt die derzeitige Ausstellung „Weiblich – Männlich“  mit Aktfotografie aus weiblicher Perspektive von Janine Werab  in der Galerie im Kunstkeller auf der Radeberger Straße 15 (noch bis 25. Januar 2018).

Überwältigend schöne, reizvoll vielseitige Körperbilder und Blicke auf Männer und Frauen zeigt sie in ihrer ersten größeren Ausstellung. Da es außerdem wenige Aktaufnahmen von Männern von Fotografinnen gibt, freut sich Galerist Volkmar Fritzsche um so mehr über diese neue Entdeckung. Die Generation „Tattoo“ ist inzwischen im mittleren Lebensalter angekommen und lässt sich auch in der zeitgenössischen Aktfotokunst nicht übersehen. Janine Werab, 1979 in Dresden geboren und gelernte Fotografin mit Schwerpunkt Porträt- und Hochzeitsfotografie und seit 2011 mit eigenem Fotostudio „FotoGen“, bezieht die Hautbilder ihrer Modelle in ihre Arbeiten ein.

„Es ist Körperschmuck wie ein Armband und ja auch Teil der Persönlichkeit“, sagt die Fotokünstlerin. „Wenn die Tattoos zart sind, bleiben sie zart. Sind sie dominant, so wird das herausgeholt im Bild und man sieht ihre Aussagen“, sagt Janine Werab. Die Aktbilder entstehen im Studio oder an verlassenen Orten, im Zusammenspiel von Körperformen, Kulissen, Licht und Schatten. In einer Porträtserie steht ein Mann mit tätowiertem Sonnenzeichen auf dem Arm inmitten eines verfallenen, graffitibemalten Fabrikgemäuers, mal versonnen, mal kraftstrotzend die Arme in die Seiten gestimmt und selbstbewusst männlich mit augenzwinkernder Geste.

Eine Frau hockt entspannt im Fersensitz, auf ihrem Rücken prangt ein großes Blütentattoo. Mal in klarem, kontraststarkem Schwarz – Weiß, mal in warmem Bronzeton umspielt das Kameralicht Körperrundungen, zeigen Frauen und Männer sich sehr offen, kraftvoll, sinnlich, schwerelos fast fliegend, aber auch weich und verletzlich. Janine Werab spielt in ihren Aktaufnahmen auch mit Rollenbildern, bricht sie auf und hinterfragt, was Weiblich- und Männlichkeit eigentlich ausmacht, die sie auch fotografisch ausdrucksreich in Körperhaltungen, Blicken und Gesten festhält.

„Das männlich Kernige, Raue, das breite Kreuz und die Muskeln, aber auch sich Hingebende gehören für  mich dazu und bei Frauen die Grazie, das Elegante und Sanfte, Elfenhafte ebenso wie das Aufrechte ,Brust raus`“, sagt die Fotografin. Neben den Tattoobildern zeigt sie auch faszinierende weibliche Akte in Kleidern ganz aus der Natur.

Geöffnet: Di 15 – 21-30 Uhr und Mi + Do 16.30 – 18.30 Uhr

Weitere Infos zur Fotokünstlerin unter:
http://www.fotogen-dresden.de

Weitere Fotos zur Ausstellung folgen.

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Kongress der Ahnenforscher in Dresden

21 Donnerstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Zwischenmenschliches

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Im World Trade Center auf Ahnenforschung gehen

Mit dem Deutschen Genealogentag findet ab Freitag das größte Ahnenforschertreffen im deutschsprachigen Raum statt – Besucher können sich gratis über Ahnen informieren.

Nach Kassel, Gotha und Bregenz in Österreich findet der Deutsche Genealogentag nun in Dresden statt: Mit 750 Teilnehmern aus zwölf Ländern ist die Veranstaltung vom 22. bis 24. September im World Trade Center Dresden das größte Treffen von Ahnenforschern im deutschsprachigem Raum. Dabei gibt es im Hotel Elbflorenz nicht nur Fachvorträge und Workshops für Fortgeschrittene (Restkarten an der Tageskasse ab zehn Euro), sondern auch ein Gratis-Einsteiger-Programm im Conference-Center des WTC sowie im Atrium eine spannende, ebenfalls kostenfreie Ausstellung zum Thema Familienforschung. Hier können Besucher auch Fragen zu ihrer eigenen Geschichte stellen.

Genealogie ist die Familiengeschichts- bzw. Ahnenforschung. Der Deutsche Genealogentag ist der Kongress für Ahnen- und Familienforscher im deutschsprachigen Raum. Der Veranstalter ist die Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.V. (DAGV). Der Kongres findet jährlich an wechselnden Orten statt und richtet sich an Anfänger, Fortgeschrittene und Profis, die zu ihrer Familiengeschichte forschen. In Deutschland gibt es über 100 genealogische Vereine, manche haben weit über tausend Mitglieder. Jedes Jahr bewirbt sich einer der Vereine um die Ausrichtung des Deutschen Genealogentages.

„Es ist uns daher eine besondere Ehre, dass wir als relativ kleiner Verein mit derzeit nur rund 60 Mitgliedern in diesem Jahr den Tag ausrichten dürfen. Das WTC bietet uns mit seiner modernen Ausstattung, hervorragenden Tagungsmöglichkeiten und internationaler Ausrichtung dabei den passenden Rahmen, zumal Teilnehmer aus zwölf Ländern kommen, unter anderem aus den USA, Frankre ich, Israel und Schweden“, berichtet Andreas Löser, stellvertretender Vereinsvorsitzender des Dresdner Vereins für Genealogie e.V. (DVG).

„Ahnenforschung ist ein hochinteressantes Themenfeld und wir freuen uns sehr, dass wir das Thema nun einmal bei uns hier im WTC Dresden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, so Jürgen Rees, Centermanager des World Trade Centers Dresden von der RECO Immobilien- und Verwaltungsgesellschaft mbH, welche die Eigentümer des WTC Dresden vertritt.

Der Deutsche Genealogentag hat in Dresden zwei Bestandteile: Direkt im Atrium des WTC findet am Freitag von 16 bis 18 Uhr, am Samstag von 9 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 9 bis 16 Uhr eine kostenlose Ausstellung zum Thema Familienforschung statt. „Dabei stellen zahlreiche Vereine ihre Forschungsergebnisse und verschiedene Organisationen ihre Möglichkeiten zur Ahnenforschung nicht nur in Form einer Ausstellung vor. Die Mitglieder betreuen die Stände auch persönlich und stehen so für Fragen rund um das Thema Ahnenforschung zur Verfügung“, so Löser. Insbesondere der Sonntag eignet sich für Familien: „Wir machen zum ‚Tag der Familie’ alles ein bisschen kindgerechter. Zudem haben wir ein Kinderprogramm geplant“, erläutert der Familienforscher.

Der zweite Bestandteil des Kongresses ist das Vortragsprogramm. Am Samstag und Sonntag findet ein kostenfreies Einsteiger-Programm statt (Samstag von 9 bis 17.30 Uhr, Sonntag von 9 bis 15.00 Uhr im Conference-Center des WTC direkt in der Ausstellung). „Die Kapazität ist hierbei auf 80 Plätze begrenzt, pünktliches Erscheinen sichert also die Teilnahme“, so Andreas Löser. Spannend sind zum Beispiel die Vortäge zum Thema Ahnenforschung mit Hilfe von DNA-Tests (Samstag 14.30, Sonntag 9.30, 14 und 15 Uhr).

Ambitionierte Familienforscher können auch noch Restkarten an der Tageskasse für das Hauptvortragsprogramm in den Tagungsräumen im Hotel Elbflorenz kaufen (Samstag 9 bis 17.30 Uhr, Tageskarte 15 Euro, Sonntag 9 bis 13 Uhr, Tageskarte 10 Euro). Einige Vorträge sind allerdings bereits komplett ausgebucht. Spannend sind beispielsweise der Vortrag „Dresden – Migration in einer Kulturstadt“ von Dr. Justus H. Ulbricht, der den Zuzug von „Fremden“ in vergangenen Epochen in Dresden beleuchtet.

Das komplette Programm gibt es unter http://www.genealogentag.de.

Weitere Informationen: http://www.wtc-dresden.de

 

Text: meeco Communication Services GmbH – Think. Create. Impress. I Moritzburger Weg 67 | D-01109 Dresden | Tel: +49 351 79597900 | Fax: +49 351 79597969 | E-Mail: communication@meeco.net | Web: www.communication.meeco.net

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Offene Gartenpforte Dresden: „Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage“

17 Samstag Jun 2017

Posted by Lilli Vostry in Genießen, Lebensart, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar

Im Gartenreich: Adelheid Neupert, Ehemann Frieder und Freund Dieter (vorn im Bild)

Lustvolle Pflanzenformen: Von ihnen lässt sich Adelheid Neupert gern zu ihren sinnlichen Gartengedichten anregen und fotografiert die reizvollen Gewächse auch.

„Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage“

Von der Lust im Grünen zu leben und der Sexualität der Pflanzen erzählt Adelheid Neupert Besuchern in ihrem Bühlauer Garten am bundesweiten „Tag der offenen Gartenpforte“ am 18. Juni. Dann laden von 10 bis 18 Uhr private Gartenbesitzer in Dresden und Umgebung in ihre blühenden Oasen ein. Auch dieses Jahr öffnen viele Garten-Reiche in Dresden und Umland wieder für Besucher – diesmal am morgigen 3. Juni, von 10 – 18 Uhr zum Schauen und Verweilen. In Adelheid Neuperts „Garten der (Ge)lüste“, Reitzendorfer Str. 57 in Bühlau sind erotische Steinskulpturen von Gerhard Männel, eine Foto-Galerie mit Glücks-Bildern des Gartenjahres und eine Ausstellung alter Gießkannen von Matthias Wagner zu sehen. Eine Lesung mit erotischen Gedichten der Gastgeberin gibt es um 15 Uhr.

Hinter der Fensterscheibe kleben Gedichte von Adelheid Neupert aus dem „Garten der Lüste“. „Ich will Grashüpfer im Bauch. Feuer im Wacholderstrauch und Dich will ich (meistens) auch“, steht dort. Ihr Erleben in der Natur hält sie gern in lustvoll augenzwinkernden Versen fest. In ihrem Gartenreich auf der Reitzendorfer Straße 57 in Dresden-Bühlau grünt und blüht es aber nicht nur.

Für sie ist es vor allem ein offener Erlebnisraum im Grünen, in dem Geselligkeit gelebt und mit Musik, Bildern und Poesie verbunden wird. „Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage. Er erfordert alles, was selten und kostbar geworden ist: Nämlich Raum, Zeit und Zuwendung“, sagt Adelheid Neupert. „Haus und Garten werten sich gegenseitig auf und sind uns gleichermaßen Kultur- und Lebensraum.“

Ein Wohnraum in der Natur

Schon seit kleinauf wohnt sie hier im Haus ihrer Großeltern, erbaut in den 1930er Jahren innerhalb einer Siedlergemeinschaft mit Garten zur Selbstversorgung, und seit nunmehr 50 Jahren lebt sie hier mit ihrem Mann Frieder. Von Beruf Bauingenieur, konnte sie vieles am Haus selbst erledigen. Ihr Mann hat Elektrotechnik studiert. Nun sind beide im aktiven Ruhestand. „Andere gehen in den Garten, doch wir sind mitten im Garten. Wir brauchen einfach das Draussensein können, und so haben wir auch den Garten werden lassen“, erzählt sie. Den sieht sie als Wohnraum in der Natur. Die Küche öffnet sich an der Südwestecke nahtlos zum Garten.

Das aktivste Prachtbeet, das Gemüsebeet, kann sie ohne Schuhwechsel erreichen. Natürlich gibt es heute keine materielle Notwendigkeit zur Selbstversorgung mehr. „Aber es sind einfach Gipfelgefühle, größer als ein teurer Rosenstrauß, wenn man mir ein frisch geerntetes, tropfnasses Bündel Radieschen, Möhren oder Porree in die Küche reicht“, sagt Adelheid Neupert schmunzelnd. Die Pflanzen werden nicht hinter gerade gezogenen Kanten zurückgehalten. Sie können sich in den Rasen ausbreiten. Fingerhut, Spornblume und Malven können sich selber ihren Platz suchen. „Gepflanztes und Verwildertes mischen sich. Blumen werden fast nie geschnitten und Zimmerpflanzen gibt es kaum“, so Adelheid Neupert. Auf den ersten Blick wirkt der Kulturgarten, der an einem leichten Nordhang liegt, mit seiner weiträumigen Rasenfläche recht leer. Rundherum stehen Büsche und Bäume und ranken leuchtend farbige Blüten. „Ich mag den Rasen auch als optische Ruhefläche, die ich nicht missen möchte wie Pausen in der Musik und wenn die Bäume geheimnisvoll ihre Schatten darauf legen“, so Adelheid Neupert.

Es gibt mehrere Sitzplätze verteilt im Garten, wo man je nach Tageszeit und Licht die Pflanzenpracht genießen kann. Hier fühle sich das Leben ein Stück freier an. Kann sie bestimmen, wer sich hier bewegt. Frühmorgens barfuß den taufrischen Rasen spüren, abends lange draußen sitzen und bei Mondschein noch mal rausgehen.

Ihr Garten entstand aus der Lust, sich in der freien Natur, an der Grenze zur Kultur zu bewegen. Eine Lebensart, die ihre Ursprünge in der Lebensreformbewegung anfangs des 20. Jahrhunderts hat. Mit der Adelheid Neupert sich sehr verbunden fühlt. Neben den Gartengedichten sieht man im Fensterrahmen eine historische Fotografie. Sie zeigt einen bärtigen Mann mit längerem Haar und Stirnband im Adamskostüm beim Ackerbau auf dem „Berg der Wahrheit“ (Monte Verita), aufgenommen 1907 bei Ascona in der Schweiz. Dort siedelte sich unter dem Motto „Zurück zur Natur“ einst mit den Lebensreformern eine Künstlerkolonie an, in der auch Literaten wie Hermann Hesse zeitweise wohnten. Heute ist dort ein Museum. Ein zweites Foto zeigt einen Mann mit Bart in ähnlicher Pose mit Spaten im Bühlauer Garten im Jahr 2017. Adelheids Freund Dieter ist dort regelmäßig zu Besuch seit elf Jahren. Die Aufgaben in ihrem grünen Reich sind klar verteilt. Ihr Mann Frieder gräbt um und pflegt den „Lustacker mit Gemüse“. Während Dieter einen kleinen Steingarten angelegt hat und besondere Gewächse wie selbstgezogene, seltene Kakteen mitbringt und Adelheid hält die Fäden im Gartenreich zusammen. Dort wo etwas Neues blüht und treibt im Steingarten, liegt ein kleines Herz für den Besucher und wandert weiter zur nächsten Pflanze.

Sie schauen sich auch gern gemeinsam schöne Gärten an, vom Botanischen Garten der TU Dresden bis nach Zürich und Ascona. Pfingstrosen und Malven, auch Stockrosen genannt und Allium, langstielige Kugelblumen, sind die Lieblingspflanzen von Adelheid Neupert. Malven sehen nicht nur wunderschön aus an ihren langen Stängeln, sie säen sich auch selber aus. Ihre Blütezeit ist im August. Dichterfürst Goethe liebte Malven besonders, weiß sie. Eine prächtige Allee umwogte sein Gartenhaus in Weimar. Und jedes Jahr am 9. August gab er eine „Große Teegesellschaft“ für Freunde und Bekannte.

Geheimnisvolle Sexualität der Pflanzen

Auf dem Gartentisch bei Neuperts liegt ein prachtvoller Bildband
mit dem Titel „Die geheimnisvolle Sexualität der Pflanzen – Von Blüten und Pollen“ von Rob Kessler und Madeline Harley. Er versammelt  Makrofotografien der Natur aus ungewöhnlichem Blickwinkel. Auf dem Titelbild reckt eine rosa Blüte keck ihre Spitzen in die Höhe. Nein, sie geizen nicht mit ihren Reizen. Ob grazil, glockig, zackig oder üppig rund, die Blumenschönheiten zeigen was sie haben, damit Bienen und Schmetterlinge schnurstracks auf sie fliegen. Um sie mit ihrem betörenden Farbenspiel und wohlduftenden Nektar anzulocken, zu verführen im Blütenrausch und sich von ihnen bestäubt zu vermehren. „Wenn man mit ihnen umgeht, dann möchte man auch mal etwas tiefer eintauchen in die Welt der Pflanzen und wissen, was da vor sich geht. Wie sich weibliche und männliche Teile in der Blüte finden. Die machen es ohne unser Zutun“, sagt Adelheid Neupert. Da gebe es viel Faszinierendes zu entdecken. „Aber etwas Romantisierendes oder ein Liebesleben der Pflanzen gibt es in der Natur nicht. Da geht es nur um die Befruchtung“, ergänzt ihr Freund Dieter.

Dafür blühen und sprießen eine Fülle von Gewächsen in unübersehbar sinnlicher Gestalt, die an weibliche oder männliche Körperformen erinnern, auch in ihrem Garten. Da ist die Kanadische Blutwurz, deren länglich phallusartige Blüte sich aus dem Blatt wickelt oder die Arisaema, deren Blütenkelch weibliche und männliche Formen vereint. Diese und viele weitere Bilder mit Pflanzenporträts, die von der Bestäubung, Befruchtung und Sexualität der Pflanzen erzählen, zeigt Adelheid Neupert in einer Fotogalerie, neben erotischen Skulpturen von Bildhauer Bernhard Männel und der Kakteensammlung von Dieter in ihrem Bühlauer Garten am „Tag der offenen Gartenpforte“ am 18. Juni (10 – 18 Uhr), an dem bundesweit private Gartenbesitzer ihre blühenden Oasen und Gartenhäuser für Besucher öffnen. Diese sind eingeladen zu Rundgängen, Vorträgen, anregenden Gesprächen, Ausstellungen im Freien und Hausmusik mit Kaffee und Kuchen.

Natürlich liest Adelheid Neupert auch ihre sinnlichen Gartengedichte. „Niemals bin ich Massliebchen. Das ist mir zu schwach in den Triebchen. Was sollen Blumen im Korn? Ich mag eher die mit `nem Sporn. Auch finde ich besser die Wicken. Nicht nur, weil sie beim Pflücken nicht knicken“, lässt sie ihrer Garten- und Lebenslust freien Lauf.

Von der Schönheit der Malven war schon Dichterfürst Goethe entzückt, die an seinem Gartenhaus in Weimar prachtvoll Spalier standen. Zur Blütezeit lud er jedes Jahr am 9. August zu einer „Großen Teegesellschaft“ Freunde und Bekannte ein. Im Foto Autorin Lilli Vostry von meinwortgarten.com

Text + Fotos (lv)

www.offene –gartenpforte-dresden.de

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BilderAlbum: Eröffnung der neuen KulturOase Zentralwerk in Dresden

08 Montag Mai 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Film, Kultur, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte, Tanz, Theater, Zwischenmenschliches

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Ein neuer Magnet der Kunst und Kultur für alle

Die noch grauen alten Fabrikgebäude zeigten sich mit den Künstlern und den zahlreichen kleinen und großen Besuchern farb- und ideenreich verwandelt zur Eröffnung des Zentralwerk am Sonnabend auf der Riesaer Straße 32 in Dresden-Pieschen. „Ein Ort, an dem sich Energien sammeln“, so lautet das Motto. Das Areal bietet nicht nur Wohn- und Arbeitsräume für rund 70 Künstler und Initiativen im Gelände, sondern auch Kunst und Kultur für alle. Mit Hilfe von öffentlichen Mitteln und der gemeinnützigen Stiftung trias entsteht hier bezahlbarer Raum für selbstbestimmtes Leben und Schaffen. Verwirklicht wird das Projekt von der dazu gegründeten Zentralwerk Kultur- und Wohngenossenschaft Dresden eG. Spenden und Kulturpatenschaften werden in die Sanierung des Gemeinschaftshauses investiert.

Mit Ausstellungen im Haupthaus, offenen Ateliers, einem rotierenden Kunst-Karussell aus Baumaterial und sich fortlaufend ändernden Bildern in einem Seitenflügel des Großen Saals, Videos zur Geschichte dieses Ortes, Musik, Tanz und Performances gab es schon mal einen Vorgeschmack auf das Kommende. Eine kleine Spieloase mit Holzschiff im Sand, Trampolin, Mal- und Bastelecken gibt es schon, aus ausrangierten Badewannen und Closetts sprießt Grün in die Höhe und das erste Hochbeet unter Bäumen beginnt zu blühen.

Text + Fotos (lv)

http://www.zentralwerk.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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