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Kategorien-Archiv: Zwischenmenschliches

Fachtagung für Hochsensible: Den eigenen Sinnen trauen in einer Welt voller Reize

03 Freitag Mär 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar

Foto: Annett Reichel

Bei einer Fachtagung zum Thema: „Hochsensible Kinder verstehen und begleiten“ tauschen Eltern, Pädagogen und hochsensitive Menschen ihr Wissen und Erfahrungen aus vom 25. bis 28. Mai in Köln (mit Frühbucher-Rabatt für Anmeldung bis 20. März).

Ihre Sinne stehen immer auf Empfang. Die Vielfalt der Wahrnehmungen lässt hochsensible Menschen nicht nur intensiver erleben und fühlen. Die Fülle der Eindrücke will auch verarbeitet werden.
In unser heutigen, schnelllebigen Zeit voller „Reizüberflutung“ in einer zunehmend multimedialen Welt, angefüllt mit Stress, Leistungsdruck und wenig Zeit für Innehalten und Pausen fällt es gerade besonders sensiblen Menschen schwer, mit derartigen Belastungen umzugehen und Grenzen zu setzen. Rund 20 Prozent der Bevölkerung gelten Schätzungen von Fachleuten zufolge als hochsensibel, besonders empfindsam. Oft fühlen sie sich anders, unverstanden von ihrer Umwelt, sind scheu, unsicher oder meiden gar das gesellschaftliche Leben.

Es beginnt bereits in der Schule. In jeder Klasse gibt es sie: Unruhige und zappelige Kinder. Fantasievoll, verträumt und in Gedanken mitunter ganz woanders. Ihre Talente bleiben nicht selten ungesehen. Dabei sind sie oft hochbegabt, wissbegierig, sprachlich gewandt und sehr kreativ. Was brauchen Kinder und Jugendliche von ihren erwachsenen Begleitern, um ihre Talente und Fähigkeiten entspannt entfalten zu können? Wie können Eltern die alltäglichen Höhen und Tiefen mit einem hochsensiblen Kind meistern?

Nach einfühlsamen und innovativen Antworten und Lösungswegen auf diese Fragen sucht für alle Beteiligten eine Fachtagung unter dem Titel: „Hochsensible Kinder verstehen und begleiten“ vom 25. bis 28. Mai 2017 in Köln. Sie wird veranstaltet vom Freien Bildungswerk Rheinland und wendet sich an Eltern, Pädagogen sowie hochsensible junge Leute und Erwachsene und andere Interessierte. Um Wissen und Erfahrungen auszutauschen im Rahmen eines kreativen Bildungsurlaubs im Wonnemonat. Um gemeinsam einzutauchen in die Empfindungswelt hochsensibler Kinder.

Die Tagung findet in einer Schule statt, die Eltern und Schüler selbst mitgebaut haben. Mit Menschen, denen die Gaben hochsensibler Kinder am Herzen liegen, vielen Anregungen und ausreichend Freiraum für jeden. Es gibt biologisch vegetarisches Essen. Einen Park nebenan zum Spazieren und Ausruhen. Im Programm stehen verschiedene Vorträge mit Experten und hochsensiblen Menschen sowie Workshops zur Auswahl als schöpferische Angebote, bei denen die Teilnehmer auch ihre eigene Sensibilität entdecken, erforschen und reflektieren können – bei Malen, Klang und Bewegung und Musizieren mit Musikinstrumenten aus aller Welt. Ein praxisorientierter Workshop für Erzieher und Lehrer beschäftigt sich damit: „Wie kommen Kinder gut zur Ruhe?“ und stellt Achtsamkeits-Übungen für den Klassenraum vor.
Zarina Zimmermann, Prozess-Begleiterin und Feng Shui-Beraterin aus Dresden, hält seit Januar 2015 die Fäden des bundesweiten Vorbereitungskreises zusammen und sorgt mit dafür, dass die Teilnehmer sich aktiv in die Tagung einbringen und untereinander vernetzen können und die Thematik weiterbewegen.

Es gibt einen Frühbucherrabatt (Anmeldung bis 20. März, pro Teilnehmer 320, dann 350 Euro). Ein Team-Ticket kostet 315 Euro pro Teilnehmer (ab drei Personen). Eine Fördermöglichkeit der Teilnahmekosten ist über die bundesweit geltende Bildungsprämie möglich.

Text: (lv)

Weitere Infos unter www.hochsensible-kinder-begleiten.de

Kontakt zum Veranstalter:
Freies Bildungswerk Rheinland, Luxemburger Str. 190, 50937 Köln

Tagungsbüro: Tel.: 0221 – 94 14 9
Email: hochsensibel@fbw-rheinland.de

Ansprechpartnerinnen:
Yvonne Rausch
Barbara Schwartzkopff-Fischer

 

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Tausche Brezel gegen Croissant – Sprach- und Bildungsreisen für junge Leute vermittelt der Dresdner Verein „Europa-Direkt“

21 Dienstag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Lebensart, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Der Franzose Andy Guagnini ist ein Jahr lang in Dresden bei „Europa-Direkt“ e.V. – Institut für interkulturelle und europäische Studien angestellt.

„Tausche doch mal die Brezel gegen das Croissant“, steht auf einem Plakat an der Bürotür. Denn ein Tausch des Gewohnten bringt nicht nur neue Geschmackserlebnisse, sondern vielleicht auch neue Ideen. Andy Guagnini ist aus Marseille nach Dresden gekommen, um ein Jahr im Programm ‚Arbeit beim Partner‘ des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) erste Arbeitserfahrungen in Deutschland zu sammeln.

Er interessiert sich für interkulturelle Begegnungen, Reisen und Sprachen und möchte dadurch mehr über Land und Leute erfahren und sich beruflich weiterbilden. Das Deutsch-Französische Jugendwerk, das seit mehr als 50 Jahren den Jugendaustausch beider Länder unterstützt, fördert auch einige Projekte des Europa-Direkt e. V. Er habe eine Leidenschaft für deutsche Kultur und Sprache, erzählt der junge Mann. Dresden sei eine schöne Stadt, in der es viel zu entdecken gebe.
Die Sache mit Pegida sieht er gelassen. “Das gibt es nicht nur in Dresden, es ist zurzeit europa- vielleicht sogar weltweit ein Phänomen.“ Andy Guagnini wollte die osteuropäische Kultur kennen lernen und dafür ist Dresden mit der Nähe zu Prag, Breslau und anderen Orten ein idealer Ausgangspunkt, und er wollte auch Erfahrungen im Ausland für sein weiteres berufliches Leben sammeln. In der Schule lernte er seit seinem 13. Lebensjahr Deutsch als zweite Fremdsprache.

Er hat in Frankreich Geschichte, Kulturwissenschaften und Romanistik studiert und ein Masterstudium in Politikwissenschaft mit Schwerpunkt ‚Europäische Union‘ abgeschlossen. Sein Pflicht-Studienpraktikum absolvierte er bei der Französischen Botschaft in Berlin. Nun arbeitet Andy Guagnini für ein Jahr in Dresden. Das Team bei Europa-Direkt e. V.  besteht im Moment aus fünf Personen – Deutsche, Franzosen und Polen. Andy kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit, die Kommunikation sowie die Werbung für die vielfältigen Projekte.

Spaß beim Lernen und interkulturellen Begegnungen

Dazu gehören Sprachtandem-Kurse in Deutsch und Französisch für Jugendliche und Erwachsene. Sie richten sich an junge Deutsche, die ihre Sprachkenntnisse erweitern möchten und im Tandem mit Franzosen gemeinsam lernen. Dabei ist jeder Teilnehmende Lernender und Lehrender gleichermaßen. „Diese Methode ist authentisch und bringt viel Spaß beim Lernen.“ so Andy Guagnini. Projekte für Auszubildende aus unterschiedlichen Berufen und Ländern, immer in Kooperation mit Berufsausbildungseinrichtungen, stehen genauso auf dem Programm wie Ausbildungen für Jugendleiter. Sie kommen in den erwähnten Projekten der Jugendbildung zum Einsatz kommen,  führen Gruppen, moderieren und übersetzen zwischen den einzelnen Sprachen.

Schwerpunkt der Arbeit des Europa-Direkt e. V. ist neben den Begegnungen mit Teilnehmenden aus Frankreich und Deutschland auch Mittel- und Osteuropa, vor allem Polen, Litauen, Serbien und die Ukraine sowie Bosnien-Herzegowina.

Andy Guagnini fuhr im Oktober 2016 für fünf Tage mit einer Gruppe von Deutschen und Franzosen nach Serbien, in einen kleinen Ort in der Nähe von Novi Sad zum Austausch über dortige soziale Jugendprojekte. Er war auch schon in Polen und der Ukraine zu Workshops im Rahmen der interkulturellen Jugendleiterausbildung unterwegs. „Den Wortschatz, den man während der Begegnung erweitert, kann man auch gleich anwenden“ erzählt Andy Guagnini. Die Themen reichen dabei oft von Musik über Geschichte oder Sport bis hin zum gemeinsam Kochen und somit bis zur Küche und der Kultur des Partnerlandes.

Praktikas in sächsischen Unternehmen

Außerdem vermittelt Europa-Direkt e. V.  Praktikumsplätze in sächsischen Unternehmen an französische oder polnische Auszubildende oder Absolventen verschiedenster Berufsrichtungen im Rahmen des „Erasmus+“-Programmes der EU. „Wir haben im Moment ca. vierzig Praktikanten aus Frankreich, zwanzig aus Polen kommen demnächst noch für vier Wochen dazu. Wir begleiten sie in den ersten Tagen, organisieren Unterkünfte und interkulturelle sowie sprachliche Einführungswochen, schlagen auch gemeinsame Ausflüge zu kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung vor und helfen so, sich in Dresden einzugewöhnen“, so Guagnini.

Die Praktikas dauern zwischen vier Wochen und sechs Monaten und einige Praktikanten haben sich so in die Stadt verliebt, dass sie blieben. „Dabei haben wir nicht nur die jungen Franzosen glücklich gemacht sondern auch die Unternehmen, die genau dieses Personal gesucht haben“ sagt Andy.

Sprachensommer für junge Deutsche und Franzosen

Mittlerweile schon Tradition bei Europa-Direkt ist der bereits seit Ende der neunziger Jahre veranstaltete „Sprachensommer“ des Vereins „Europa-Direkt“ im Juli und August eines jeden Jahres, der auch vom DFJW gefördert wird. Die vier Tandemkurse für junge Deutsche und Franzosen bestimmter Altersgruppen finden für jeweils eine Woche in Deutschland und Frankreich statt. Die Zwischenreise ist organisiert und wird gemeinsam erlebt.

Jugendliche beider Länder zwischen 13 und 17 Jahren können daran teilnehmen. Ziel ist es nicht nur, die Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern gemeinsam eine erlebnisreiche Ferienzeit zu verbringen und durch viele Aktivitäten den Anderen besser kennenzulernen und neue Bekanntschaften und Freunde zu gewinnen. Los geht es am 21. Juli in Berlin und nach der gemeinsamen Reise wird der zweite Teil dann in der nordfranzösischen Hafenstadt Malo-Les-Bains fortgesetzt. Vom 30.7. bis 6.8. dann nach La Rouchette bei Paris und Berlin. Andere Kurse finden im August in Bourget-du-Lac bei Chambery in den französischen Alpen und in Berlin oder bei Paris und in Berlin statt.
Rechtzeitig anmelden empfiehlt sich, da die Teilnehmerzahl auf jeweils zehn deutsche und französische Plätze begrenzt ist und ein Kurs bereits vollständig gebucht wurde.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.sprachensommer.eu

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Lieder der Sehnsucht – Länderabend Portugal in der Theaterkneipe der Landesbühnen in Radebeul

16 Montag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Literatur, Musik, Zwischenmenschliches

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Warm, erdig, sehnsuchtsvoll: Fado-Lieder aus seiner Heimat Portugal stellte Carlos Matos, Tänzer, Sänger und Chefchoreograf der Landesbühnen Sachsen Radebeul vor, einfühlsam begleitet von Musiker Eckart Poser an der Gitarre. Abwechselnd las der Schauspieler Olaf Hörbe (im Foto re.) Geschichten von Matos` Lieblingsautor Fernando Pessoa aus „Das Buch der Unruhe“, das grandios und berührend über die kleinen, besonderen Dinge des Lebens erzählt und über die Frage nach der Bestimmung des Menschen nachdenkt. Hinterher wurde portugiesischer Wein probiert und konnte man mit den Künstlern ins Gespräch kommen zu Musik, landestypischer Küche, Geschichte und Literatur, moderiert von der Chefdramaturgin der Landesbühnen, Gisela Kahl. Text + Fotos (lv)

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Wencke Kriemer de Matos, Tänzerin und Choreografin und Töchterchen Emma,  zweieinhalb schauten zu, wie der Papa auf der Bühne mit Hingabe sang.

Trauriges und Schönes, Weinen und Lachen mischen sich im Fado und in den Geschichten Pessoas

Curazon, das Herz ist neben Fado und Liebe das häufigste Wort in diesen Liedern. Carlos Matos singt den Fado ohne Noten. Mit Wärme, Leichtigkeit und Tiefe. Er lässt seine Stimme und Hände sprechen. Als Portugiese sei er mit dieser Musik aufgewachsen und habe sie sozusagen in den Genen, sagt er schmunzelnd. Seit einem Jahr singt Carlos Matos Fado auf der Bühne. Mit seinen Lieblingsliedern entführte der Tänzer, Sänger und Chefchoreograf der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen in Radebeul das Publikum am Sonntagabend im gut besuchten Theaterrestaurant „Goldene Weintraube“ in seine Heimat Portugal.

Mehr Text folgt.

 

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Zwischen Wunderland und Alltag: Wencke Kriemer de Matos und Carlos Matos von den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

26 Montag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Tanz, Theater, Zwischenmenschliches

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 Nie die Träume aus dem Blick verlieren

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Über erfüllte Lebensträume und Traumrollen auf der Bühne erzählen Wencke Kriemer de Matos, Tänzerin und Choreografin und ihr Mann Carlos Matos, Chefchoreograf an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Das Wunderland liegt weit weg oder direkt vor einem. Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Eine Frau mit Zöpfen und rotem Kleid gießt die Blumen, die daraufhin aus dem Blumentopf steigen und sich umher bewegen. Aus einer Badewanne voll Erde wachsen Beine in die Höhe. Wunderliche Wesen kriechen, springen und hasten am Boden entlang und schweben wie Luftballons über allen Hindernissen. In eine ebenso fantasievolle, komisch-skurrile wie nachdenkliche Traumwelt entführt – angeregt von Lewis Carolls Buch “Alice im Wunderland“ – der Tanzabend „Wunderland“ auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Es geht um eine Welt der verschobenen Dimensionen zwischen Klein und Groß, Kindheit und Erwachsenwerden, Anpassung und Frei sein, immer Neues entdecken. Ein Windspiel aus winzigen Stühlen schwebt in einer Szene über einem riesigen Thronstuhl. Zum Bild mit den Stühlen kam die Choreografin Wencke Kriemer de Matos durch ihre zweijährige Tochter Emma. Auch die „Frau in Rot“ in ihrem aktuellen Tanzstück Wunderland habe viel von ihr. „Denn sie verkörpert den reinen, kindlichen Blick auf die Dinge und ihre Umwelt, sie neugierig und unvoreingenommen zu betrachten. Wie gehe ich mit etwas Fremdem um, das anders ist oder nicht der eigenen Meinung entspricht und was kann ich daraus gewinnen“, diesen Fragen geht sie im „Wunderland“ nach. Wencke Kriemer de Matos arbeitet als Tänzerin, Choreografin und Assistentin des Chefchoreografen an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Wunderland ist ihr zweites Tanztheater-Stück nach Momo im Jahr 2015. Ihr Lebensgefährte Carlos Matos stammt aus Portugal und ist künstlerischer Leiter der Tanzcompagnie und Chefchoreograf an den Landesbühnen seit der Spielzeit 2013/14. Vorher hatte er Engagements als Tänzer in Portugal, Luxemburg, der Schweiz und Deutschland und war 1989 Preisträger beim Internationalen Choreografenwettbewerb in Hannover.

Beide erleben den Spagat zwischen der Traumwelt der Bühne und dem Alltag jeden Tag. „Was wir auf der Bühne machen, ist immer eine Reflexion der Welt, wie wir sie wahrnehmen und gern hätten. Wunderland ist ja auch ein Traum“, sagt Wencke Kriemer de Matos. Kennengelernt haben sie sich am Stadttheater Hildesheim. Dort begann sie im Jahr 2000 als Tänzerin. Zwei Jahre später wurde Carlos Matos dort Ballettchef. Seine Art des Tanzes war neu, herausfordernd und faszinierend. Kraftvolle, energetische Bewegungsabläufe mit Akrobatik und theatralischen Elementen kombiniert. Dazukam, dass ich den Menschen und seine künstlerischen Ideen toll finde“, so Wencke Kriemer de Matos.

2007 verließen sie zusammen das Stadttheater in Hildesheim und gründeten ihre eigene Compagnie „Oficina dos Sentidos“ (übers.: Werkstatt der Träume), die abendfüllende Tanzprojekte im In- und Ausland zeigte. Ihr erstes gemeinsames Tanzstück „Romeos Julia“ wurde 2013 auch an den Landesbühnen aufgeführt. Das berufsbedingt viele Reisen und mehrmalige Umzüge hatte auch seine Vorteile, finden beide. „Das ist mentale Gymnastik. Man lernt schnell in einem Ort anzukommen, sich zu organisieren und zu schauen, wo ist ein schönes Café, um sich wohl zu fühlen“, sagt Carlos Matos. Dies gebe ihnen auch Stärke und Unabhängigkeit.

Inzwischen ist etwas Ruhe eingezogen bei ihnen, seit sie am selben
Haus in Radebeul arbeiten. Nun hält Töchterchen Emma das Tänzerpaar auf Trab. Ohne die Oma, die extra in ihre Nähe nach Radebeul gezogen ist und die Kleine betreut, wenn abends Vorstellungen sind, wäre es schwierig, sagt Wencke Kriemer de Matos. Die Kita liegt auf dem Weg zur Arbeit. Sie tanzt jetzt seltener. „Ich sehe es aber als Bereicherung, nicht als Verlust, da ich hier außerdem choreografiere, organisiere und manage“, sagt sie. Ihr nächstes Tanzstück für Erwachsene heißt „Prinzessinnen“ und hat am 29. Januar 2017 an den Landesbühnen Premiere. Eine Reise durch die Welt von Prinzessinnen im Märchen und in der realen Welt, bei der sie tanzend verschiedene Frauen-Rollenbilder und Schönheitsideale kritisch-komisch hinterfragt. „Die Szene mit der Prinzessin auf der Erbse auf ihrem Matratzenlager habe ich auch bei Emma abgeschaut, die sich sehr bewegt im Schlaf wie ein Frosch“, erzählt Wencke Kriemer de Matos. Ihr Mann Carlos tanzt, choreografiert und hat zudem eine Gesangsausbildung.

Er freut sich schon auf das Musical „Zorro“, in dem er die Hauptrolle des edlen Diego spielt und singt, der sich hinter der Maske des Zorro versteckt, des verwegenen Draufgängers, Abenteurers und Magiers, der kommt und verschwindet. „Das ist natürlich eine Traumrolle.“ Die Premiere ist im Mai. Außerdem gibt es einen portugiesischen Länderabend mit Carlos Matos und seinen Lieblings-Fado-Liedern, Geschichten von Fernando Pessoa und einem landestypischen Gericht à la Matos am 15. Januar, 19 Uhr in der Gaststätte Weintraube der Landesbühnen. Und einen Tanztheater-Abend „Tango Piazzolla“ mit Musik von Astor Piazolla im März, der das Lebensgefühl dieser besonderen Musik einfängt.

Weihnachten feierten de Matos dieses Jahr in seiner Heimat, in Lissabon im Kreis der Familie. „Es ist fast wie hier. Mit Weihnachtsbaum. Nur das Essen ist anders. Es gab Fisch, Kabeljau und statt Stollen Spritzkuchen“, so Carlos Matos. Und klein Emma lernt nebenbei auch die zwei Sprachwelten ihrer Eltern kennen. Zu Silvester hat Carlos de Matos zu tun im Muscial „Fame“, wo er den Tänzer Tyron singt und spielt. Danach wird mit der Familie ins neue Jahr gefeiert.

Der Chefchoreograf der Landesbühnen wünscht sich für 2017: „Dass die Zuschauer noch spontaner sind und sich begeistern lassen auch für Ungewohntes“. Wencke Kriemer de Matos stellt sich das neue Jahr so vor: „Dass die Menschen lernen, sich besser zu respektieren mit ihren Unterschieden und ein wärmerer, freundlicher Umgang möglich wird. Das fängt im eigenen Umfeld an, wie man sich begegnet, wie der Ton ist.“ Und mit Blick auf die Bühne: „Das ist ja die Stärke von Tanz, dass er einen leichteren Zugang zu den Emotionen schafft, wenn die Zuschauer es zulassen und sich darauf einlassen. Eine Schwierigkeit ist manchmal, wenn man zu sehr mit dem Kopf schaut. Daher will ich die Zuschauer einladen, mehr mit dem Bauch zu schauen, die Stimmung eines Stücks auf sich wirken zu lassen“ Zugleich sei es für sie als Choreografin auch immer eine neue Suche, in der Sprache der Bilder, mittels Tanz und Musik erzählter Geschichten das Publikum zu berühren.

Text + Fotos (lv), Familienfoto: privat

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Neuer Treff für Kreative in der Pförtnerloge am Kultur-Kraftwerk Mitte

18 Sonntag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Genießen, Zwischenmenschliches

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René Kuhnt, Inhaber vom Bistro „T1 Pförtnerloge“. Neuer Lieblingsplatz: Die Musikstudentinnen Anna Tsombanis und Maria Franz.

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Ein beliebter Treff für Musiker, Künstler und Gäste aus aller Welt ist das urige Café im Industriedesign am Eingang zum Kultur-Kraftwerk Mitte am Wettiner Platz 7.

Aus dem abrissreifen Pförtnerhäuschen entstand ein urig-charmantes Kleinod mit dem „T1 Bistro & Café“ am Eingang zum Kultur-Kraftwerk Mitte. Die Zeit ist stehengeblieben in den roten Backsteingebäuden. Die Zeiger der alten Fabrikuhr an einer der Hallen stehen auf fünf vor zwölf. Draußen herrscht jedoch rege Betriebsamkeit. Ein Teil der Gebäude ist bereits saniert. Der Hauptweg ins Gelände frisch asphaltiert. In die alten Fabrikhallen zieht jetzt neues Leben ein mit der Eröffnung des Kultur-Kraftwerks Mitte.

Die große Eröffnungsfeier war am 16. Dezember. Ein beliebter Treff ist hier schon jetzt das Bistro & Café “T 1 – Die Pförtnerloge“ am Eingang zum Kultur-Kraftwerk Mitte am Wettiner Platz 7. Es ist in urigem Industriedesign, einer Mischung aus alt und neu, mit viel Charme und Stil gestaltet. Mit Schiebefenstern, einem gläsern überdachten Sitzbereich, Metallhockern und Holztischplatten, wo man Kaffee trinken und Zeitung lesen und andere Kreative treffen kann. Im Bistro sitzt man bequem auf hellen Ledersitzbänken oder Architekten-Drehstühlen an kleinen Bistrotischen. Auch ein alter Überseekoffer dient Einheimischen wie Reisenden, die hier einkehren als Ablagefläche. Warmes Licht fällt aus alten Fabriklampen. Hinter dem nostalgischen Tresen, wo es feine Torten aus einer Konditorei und mediterrane Speisen gibt, steht Bistroinhaber René Kuhnt an der italienischen Kaffeemaschine.

„Die Musikstudenten lieben dieses Café. Sie trinken den Kaffee lieber hier als in der Hochschule. Manchmal übt auch einer an seinem Instrument auf der Freiterrasse“, sagt er. Er hat zwei Mitarbeiter zur Seite. Es sei immer viel los und die meisten Gäste kennt Kuhnt inzwischen schon. Neben Studenten von der Musikhochschule gegenüber und Musikschülern vom Heinrich-Schütz-Konservatorium kommen Bauarbeiter, außerdem viele Künstler aus den umliegenden Theatern und Touristen, Amerikaner, Japaner und Chinesen in das kleine Pförtnerhaus. Doch auch Anwohner aus der Umgebung schauen herein. Drinnen im Bistro sind 18 Plätze und im Biergarten unter Bäumen 40 Sitzplätze.

Als die Drewag als Kraftwerkseigentümer ihn ansprach wegen eines gastronomischen Angebots, rettete René Kuhnt damit auch das alte Pförtnerhaus vor dem Abriss. Er wollte es erhalten und sanierte es komplett mit vielen schönen Details wie alten Türklinken, gusseiserner Heizung, alten Schaltern und italienischen Bodenfliesen. In das neuerstandene Kleinod investierte er weit über 100 000 Euro, so Kuhnt. Er ist gelernter Schriftmaler und begann nach der Wende in der Gastronomie. Zunächst betrieb er über 20 Jahre sein Musikcafé Kuhnt auf der Leisniger Straße, das auch noch auf Sanierung wartet. Neben dem Bistro in der Pförtnerloge leitet er seit 2011 die Theatergastronomie im Kleinen Haus. „Sobald alle Spielstätten eingezogen sind im Gelände, wird es noch belebter und vielfältiger zugehen“, so Kuhnt.
Auf der gläsernen Terrasse sitzen gerade zwei Musikstudentinnen, die Instrumentenkästen lehnen an der Wand. „Im Sommer hat uns das Softeis hergelockt, dass es umsonst gab und das neue Café sprach sich schnell herum“, erzählt Anna Tsombanis, die griechische Wurzeln hat. Sie ist 22 Jahre alt und studiert seit 2013 Jazzsaxofon an der Dresdner Musikhochschule.
„Wir sind sehr oft hier. Es ist auch eine schöne Alternative zur Mensa, außerdem nutzen wir die Probenräume im Kraftwerk, kommen zwischendurch auf einen Kaffee hierher und um Dinge zu besprechen. Und das Café sieht auch schick aus“, ergänzt Mitstudentin Maria Franz. Sie ist 23 und studiert Cello. Sie spielen mit anderen Musikern zusammen im „Tsombanis“-Sextett eine Mischung aus Klassik und Jazz.

„Wir finden das Café originell, gemütlich und erstaunlich, was man aus solch einem kleinen Häuschen machen kann“, sagen Werner Ehrlich, ehemals Kulturarbeiter in Dresden und sein Begleiter Hans Kubach, der früher als Redakteur arbeitete. Sie sind ebenso neugierig und gespannt auf die neuen Kulturräume im Kraftwerk. Die Eröffnung des Kulturkraftwerks wurde auch rings um die Pförtnerloge mit Grillen, Glühwein und natürlich Musik gefeiert.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten im „T1 Bistro & Café – Die Pförtnerloge“:
Täglich von 8 – 22 Uhr und am Wochenende von 11 bis 22 Uhr

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Virtuelles Erzählcafé im wortgarten: „Lebendige Beziehungen“ – Miteinander in Beziehung – in Bewegung sein. Austausch. Begegnung. Kommunikation

06 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Projekte, Tauschmarkt/Ideenbörse, Virtuelles Erzählcafé "Lebendige Beziehungen", Zwischenmenschliches

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Herzlich willkommen! Hier seht Ihr die Gründerinnen des Virtuellen Erzählcafés im wortgarten (im Bild von li nach re:) Sylvia, Lilli und Petra beim Brainstorming in fröhlicher Runde und auch das Ge…

Zum Weiterlesen: Virtuelles Erzählcafé im wortgarten: „Lebendige Beziehungen“

P.S.: Das Virtuelle Erzählcafé wird gerade neu eingerichtet und wird bald eröffnen.

Text + Fotos (lv)

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Erstes Papa-Krabbelcafé Dresdens im Emmers

06 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Projekte, Zwischenmenschliches

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Stadtteilzentrum-Treffpunkt für junge Väter mit Kleinkindern – Männer reden miteinander über Alltagsdinge.

Das Papa-Krabbelcafé ist der erste Treff für Väter mit Kleinkindern in Dresden. Anfangs kam keiner. Doch inzwischen bleiben die Bauklötze, Spielzeugautos und Holzeisenbahn auf der Krabbeldecke nicht allein. Ein Vater mit Kind im Arm schaut zuerst durchs Fenster und kommt dann herein.

Ein heller, freundlicher Raum mit bunten Fingerabdrücken an den Wänden, mit Spieltunnel, Rutsche und Sitzwürfeln. Und auch eine Wickelkommode fehlt nicht. Der neue Treff für Väter mit Kindern unter drei Jahren steht immer dienstags von 9.30 bis 11 Uhr offen im Stadtteilzentrum Emmers auf der Bürgerstraße 68 in Pieschen. Das Angebot ist kostenfrei und der bisher einzige Treff in Dresden, wo Väter unter sich sind.

In der kalten Jahreszeit treffen sie sich drinnen, bei warmem Wetter auch draußen. „Wir sind zum ersten Mal hier und finden das Angebot gut, da sich sonst in solchen Krabbelgruppen doch zumeist nur Mütter treffen“, sagt Daniel Frickenhaus, der mit seinem Sohn Linus Ferdinand auf der Spielmatte sitzt. „Väter denken manchmal etwas anders und diesen Unterschied im Erleben von verschiedenen Bezugspersonen brauchen Kinder. Es ist auch interessant, sich mit anderen Vätern auszutauschen – über ihre Erfahrungen oder über Kitaplätze“, so Daniel Frickenhaus, der während seines Studiums der Sozialarbeit dreieinhalb Jahre zu Hause blieb. Linus Ferdinand ist jetzt 13 Monate alt, lächelt vergnügt und bewegt die Spielautos und eine kleine Trommel vor sich her. Wenig später kommt noch ein junger Vater ins Papa-Café.

Gunnar Heinz hat sich fünf Monate Elternzeit genommen für seine Tochter Lene. Sie ist jetzt fast elf Monate alt. „So können wir mehr Zeit miteinander verbringen und das passt bei uns beiden auch, dass einer zu Hause bleibt“, so Gunnar Heinz. Während Lene und Linus Ferdinand umher krabbeln und sich neugierig beäugen, schauen die Väter ihnen zu, spielen mit, rasseln, reden über Alltagsdinge und nehmen neue Anregungen für sich und ihre Sprösslinge mit.
Es ist Raum für gemeinsames Spiel, Singen, Bewegen und Erkunden. Dabei begleitet ein kleiner lustiger Plüschlöwe namens Leo die Runde, der auch das Begrüßungs- und Abschiedslied anstimmt, zusammen mit Stefan Höring, dem Leiter des Krabbeltreffs.

„Wir haben sinnesbezogene und spielerische Angebote, Kaffee gibt`s nebenan und nebenbei erfahren die Väter mehr über ihre Rolle als Vater und die Entwicklung von Kindern“, sagt Stefan Höring, Initiator des Papa-Cafés und vorher in Elternzeit zu Hause bei Tochter Greta. Er arbeitet in der BIP-Beratungsstelle für Kinder und Eltern, die sich gleich gegenüber befindet. Kontakt: Stefan Höring,
BIP-Beratungsstelle, Tel.: (0351) 85 88 153.

Text + Foto (lv)

 

 

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Scham. 100 Gründe rot zu werden – Neue Sonderausstellung im Hygiene-Museum Dresden

27 Sonntag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Zwischenmenschliches

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Von der „Schamkapsel“ zum „Vagina-Kajak“

Die Ausstellung zeigt alles andere als verschämt voller Reize und Reibungsflächen die Ursprünge, Gründe und den Umgang mit Scham in verschiedenen Zeiten, Religionen und Kulturen von der Antike bis zur Gegenwart.

Gründe für Scham gibt es so viele wie es Menschen gibt. Wir erröten aus Verlegenheit, weil wir angeblickt werden, uns beobachtet, durchleuchtet oder ertappt fühlen. Weil uns etwas unangenehm berührt, Tabus brechen, Hemmschwellen fallen, wir ganz nach Lust und Laune leben, vergessen wo wir sind, Grenzen überschreiten, uns blamieren oder ungeniert zum Affen machen.

Davon erzählt die vielschichtige und einfallsreich inszenierte Ausstellung – kuratiert von Daniel Tyradelis – mit hohem Wissens- und Unterhaltungswert. Zu sehen und bestaunen ist eine Fülle an besonderen, historischen und wissenschaftlichen Exponaten und Kunstwerken von Malerei, Plastik , Karikaturen und Videokunst bis zu amüsanten interaktiven Angeboten. Der Rundgang ist zugleich ein Spiel mit dem Beobachten und Beobachtet-Werden der Besucher, so sehen mittels Eye-Tracking-Technik die Umstehenden etwa, welches Körperteil der eigene Blick in einer erotischen Darstellung gerade fixiert oder eine Waage misst unbemerkt das eigene Körpergewicht und projiziert dieses in den Raum. Wann und wie Scham auftritt, warum sie auch ihr Gutes hat, warum uns etwas peinlich ist und ob wir tatsächlich in schamlosen Zeiten leben, wird anschaulich beleuchtet und der Betrachter mit einbezogen, um das seit Adam und Eva und ihrer nackten Selbsterkenntnis vorhandene älteste menschliche Gefühl näher zu ergründen.

Außerdem kann man bei einem Selbsttest mit Fragebogen den jeweiligen Schamgrad ankreuzen, der einen bei den 100 Gründen sich zu schämen und dazugehörigen Exponaten befällt. Das fällt gar nicht so leicht angesichts all der reizvoll-aufregend schönen bis nachdenklich stimmenden Dinge, Bilder und Geräusche in Schaukästen, Spiegeln, Gucklöchern und hinter Stellwänden und der witzig-ironischen Blicke hinter die Maske der allgegenwärtigen Schamlosigkeit in der Show- und Politikwelt bis zur Frage nach der Notwendigkeit einer neuen, interkulturellen Schamkultur in den sozialen Medien in der globalisierten Welt des Internet.

Die Ausstellung ist bis 5. Juni 2017 zu sehen. Ergänzend dazu erschien ein Begleitbuch (Wallstein Verlag, 2016, 224 Seiten, 19,90 Euro) mit interessanten literarischen Miniaturen und Essays zu Scham u.a. von Friedrich Nietzsche, Karl Marx, Primo Levi und Terézia Mora. Außerdem gibt es öffentliche Führungen „… und wofür schämen Sie sich?“ immer sonntags, 16 Uhr, Vorträge, Gespräche, Filme und Lesungen und Angebote für Schulen zur Ausstellung.

Text + Fotos (lv)

Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Tel.: (0351) 4846 – 400

Geöffnet: Di – So und Feiertage von 10 bis 18 Uhr.
24./25.12.2016 und Neujahr geschlossen

http://www.dhmd.de

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Museumsdirektor Klaus Vogel und Kurator Daniel Tyradellis aus Berlin beim Presserundgang durch die Ausstellung am vergangenen Freitag.

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Die Künstlerin Valie Export als „Objekt der Begierde“

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„Penishüllen“

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Reste einer christlichen Venusfigur, verhüllt bis zum Bauchnabel.

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Hose von Karl Marx

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„Vagina-Kajak“

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dscf1927dscf1941                                                                                              „Bettel-Roboter“

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Affen-Theater: Wer macht hier wen nach… Die anderen sehen zuerst den posierenden Menschen, dann die ihn spiegelnde Figur.

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Hier kann man unnötige Schamgefühle loswerden.
Rechtes Bild: „Schamkrabbe“. Sie hat Grund sich zu verstecken, denn sie ist eine beliebte Delikatesse in südlichen Ländern.

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BilderAlbum: Ein rundes Jahr

12 Samstag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Poesie, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Mit vielen Bildern, Klängen, Theater und Tanz und Leckereien feierten wir das magische neue Lebensjahr in der Mitte des Lebens… Und es reifen bereits viele neue Ideen, Träume und Pläne für meinwortgarten.com Herzlichen Dank dem Musiker Gabriel Jaginiak für sein zauberhaftes Spiel am Akkordeon und Klavier und der wunderbaren und großzügigen Gastgeberin, Karin Weber von der Galerie Mitte, Striesener Str. 49/am Fetscherplatz (2. Etage) in Dresden. Lasst Euch überraschen! Die derzeitige Ausstellung „Zusammenspiel“ mit Arbeiten von Frank Voigt und Dorothee Haller ist noch bis Anfang Dezember zu sehen. Danach locken „Engel Fallen“ mit Arbeiten von Maja Nagel. (Vernissage: 8.12., 19.30 Uhr).

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Ein rundes Jahr

Wir drehen uns
mit den Tönen
mir dreht der Kopf
von der runden Zahl
überrunde sie
tanze mich frei

drehe mich
mit dem Leben weiter
immer weiter
weitet es sich
von Augenblick zu Augenblick

du bist einen Flügelschlag
entfernt
ich trag noch die Schatten
seh neue Farbtöne
weder blau noch einäugig

wohin werden wir uns morgen drehen

L.V.
(12.11.2016)

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Im Bilderreich mit Gastgeberin Karin Weber von der Galerie Mitte

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Malerin Manuela Neumann, Galeriemitarbeiter
Thomas Bawolski und Solvig Frey, freie Autorin und
unterwegs mit musikalisch-literarischen Programmen:
Im Bild re. Journalistin Lilli Vostry und Kunstfan Karsten Piske

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mit Sylvia und Petra vom virtuellen                mit der Redakteurin Kathrin
Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“            Krüger-Mlaouhia von der SZ Großenhain

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Schauspielerin Annette Richter in Aktion…

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BilderAlbum: Unterwegs in München

07 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Reportagen, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar

Impressionen aus dem Zugfenster auf der Fahrt von Dresden nach München
zum Klassentreffen der 29k der Deutschen Journalistenschule nach 25 Jahren.
Vorher war noch etwas Zeit für einen Innenstadt-Bummel, um vertraute Wege
und Plätze wieder oder neu zu entdecken samt reichlicher Kontraste. Vom Münchner Hauptbahnhof, vorbei am Isartor über die bunt-quirlige Einkaufsmeile am Karlsplatz/Stacchus, die zugleich Laufsteg, Bühne und Treffpunkt ist bis zum Marienplatz, dem Herz der Stadt.

Fotos (lv)

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Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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