In den Osterferien (vom 25.3. – 3.4.) ist das Lügenmuseum im alten Gasthof von Serkowitz in Radebeul, Kötzschenbrodaer Straße 39, täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet.

Ich habe mir alles selbst erfunden, eine Kindheit, eine Persönlichkeit, Sehnsüchte, Träume, Erinnerungen, um sie erzählen zu können, die Lüge ist immer interessanter als die Wahrheit.“

Eierputzer

Eierputzer, Fuchs putzt Osterei, Objekt im Lügenmuseum

Nach diesem Motto von Federico Fellini wurde das Lügenmuseum 1990 als eine kulturelle Überlebensstrategie im ländlichen Raum eröffnet. Der Gründer Richard von Gigantikow, mit bürgerlichem Namen Reinhard Zabka, ließ sich vor dem Ungehörigen, der Geschmacklosigkeit und dem Skandal leiten, denn der Künstler, der sich davor fürchtet sei nicht viel wert. Mit einem eigenen Museum entzieht sich der Künstler den Mechanismen des Kunstmarktes und behält die Deutungshoheit über seine eigene Geschichte. Heute kann diese ehemals verbotene Kunst, zensierte Objekte und Installationen im Lügenmuseum erlebt werden. Die virtuosen „Lügen“ dieser kunstvollen Wunderkammern waren dabei immer als solche zu erkennen.

Wie Wolken mit der Empfindung der Freiheit, ziehen all` die Ideen und Objekte durch die Geräumigkeit des Lügenmuseums. Das Lügenmuseum ist ein die Phantasie beflügelndes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Der Dresdner Gnadenchor im Lügenmuseum, Video von Anna Mateur

https://youtu.be/5sGdSu7BJak

Text: Richard von Gigantikow

Internationaler Weltlügenball: Das Lügenmuseum feiert am 1. April, ab 19 Uhr den internationalen Weltlügentag.

132 Jahre Lügenmuseum – es wurde der Legende nach 1884 gegründet.

Zum internationalen Weltlügenball ist alle Welt eingeladen.
Da heißt es wieder offenes Haus, offene Bühne und offenes Buffet, die Gäste sind eingeladen etwas mitzubringen.
Angekündigt hat sich die Fensterscheibenperformance „Extrakt des Lebens“ vom Pappschattira Schaukastentheater.
https://pappschattira.com

insel

Auf einer Schatteninsel am goldenen Dreieck in Thailand

Gleichzeitig lädt Richard von Gigantikow zu seiner Geburtstagsparty 66 ein.
In seinen Installationen konnte der Wandel seiner künstlerischen Eroberungen von der Collage, Assemblage, über das Environment zum Künstlermuseum verfolgt werden, vom Kunstwerk als Sammelobjekt zur Sammlung als Kunstwerk. Als Querdenker und Traumverschwender versuchte er mit seinen temporären Interventionen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle „Kunst“ zu operieren. Die virtuosen „Lügen“ seiner kunstvollen Wunderkammern waren dabei immer als solche zu erkennen.  Richard v. Gigantikow

Aktuelle Infos: https://www.facebook.com/reinhard.zabka

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