Bevor wir die Welt im kleinen Format näher in Augenschein nehmen in der Jahresendausstellung 2016 des Kunstvereins Meißen, ist noch Zeit für einen kleinen Stadtbummel zusammen mit der Malerin Manuela Neumann. Endlich mal raus aus der Großstadt an diesem sonnigen Spätherbst-Sonntag. Wir sind fast allein mit den Möwen und Schwänen an der Elbe. Die Innenstadt von Meißen ist wie leergefegt. Nur ein paar Touristen, Familien und Spaziergänger sind unterwegs in den beschaulich verwinkelten Gassen mit den schmucken Häusern. Schöne kleine Läden, Cafés und Gaststätten mit bodenständiger Küche, lecker und preiswert gibt es hier noch. Und auf dem Markt wartet nach dem Ausstellungsbesuch eine Pferdekutsche mit einem freundlichen Kutscher auf Besucher, die eine kleine Stadtrundfahrt mit Anekdoten zur Historie unternehmen wollen, eingehüllt in warme Decken geht das in dem offenen Gefährt auch in der kalten Jahreszeit. Den Pferden ist das Umhertraben sicher auch lieber als in der Kälte stehen. Der Familienbetrieb Gürntke bietet seine Kutsch- und Kremserfahrten außerdem in Dresden, Moritzburg und Görlitz an. Auch in der Adventszeit. Der Weihnachtsbaum steht schon auf dem Markt. Wenn dann die Glühwein- und Bratwurstbuden wieder hier stehen, ist es mit der Beschaulichkeit vorbei.

Text + Fotos (lv)

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