Erneut Leben im Ostrale-Gelände

In die Futterställe zieht nochmals zeitgenössische Kunst im November und Dezember. Die Hochschule für Bildende Künste Dresden ist auch mit einem kreativem Projekt vor Ort.

Die OSTRALE – Zentrum für zeitgenössische Kunst – unterstützt diverse Institutionen, gemeinsam werden sehenswerte Veranstaltungen und Ausstellungen ausgerichtet. In den nächsten Wochen gibt es insgesamt drei Möglichkeiten zum Kunsterlebnis, darunter zwei auf dem ehemaligen Veranstaltungsgelände der internationalen Ausstellung zeitgenössischer Künste. Ebenso sind derzeit ausgewählte Werke der OSTRALE – Biennale im Dresdner Universitätsklinikum zu sehen.

Out of OSTRALE – Edition „re-zept“ (09.10.2017-26.01.2018)

Im Rahmen der langjährigen Kooperation der OSTRALE mit dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus findet an der Fetscherstraße derzeit noch bis 26.01.2018 die Ausstellung re_zept statt. Gemeinsam mit dem Vorstand des Uniklinikums wurden zwölf Werke der diesjährigen OSTRALE Biennale O’17 „re_form“ ausgewählt. „re_zept“ bindet die OSTRALE-Kunstwerke in einen anderen Kontext ein und bietet den Betrachtern somit veränderte Perspektiven und die Möglichkeit neuer Rezeption. Ebenso öffnet sich die OSTRALE damit erneut einem erweiterten Publikum.
Am 12.12.2017, um 17:00 wird es einen feierlichen Empfang mit Begrüßung des medizinischen Vorstands Prof. Dr. med D. Michael Albrecht geben. Eine Einführung in die Ausstellung gibt einer der Kuratoren der OSTRALE 2017, Oliver Kratz.

Geöffnet: Mo.-Fr. 07:00 – 18:00 Uhr, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Fetscherstr. 74, Verwaltungsgebäude/Haus 1, 1. OG

“Unknown Pleasure Under Pressure II” (10.11.–19.11.2017), Eröffnung Freitagabend

Die OSTRALE begrüßt die Studierenden der Bildhauerklassen Prof. Susanne Windelen (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) und Prof. Monika Brandmeier (Hochschule für Bildende Künste Dresden). „Unknown Pleasure Under Pressure II“ ist eine Ausstellung von Werken, die derzeit während einer gemeinsamen Arbeitswoche von Studierenden beider Bildhauerklassen für den Ausstellungsort der Ostrale entwickelt und realisiert werden. In kleinen Arbeitsgruppen begegnen sich die studierenden Künstler beider Klassen, tauschen sich aus, suchen nach einem gemeinsamen Ausgangspunkt und entwerfen zusammen ein neues Projekt.

„Unknown Pleasure Under Pressure II“ ist der zweite Teil eines Projekts, das in seiner ersten Arbeitsphase im Januar 2017 in Stuttgart stattfand, dessen Arbeitsergebnisse bereits im Kulturzentrum Karlskaserne in Ludwigsburg gezeigt wurden. In den Futterställen des OSTRALE Geländes findet das Projekt nun eine neue kreative Plattform.

Geöffnet: 11.11.–19.11.2017, Mo–So 11–17 Uhr

Öffentliche Verkehrsmittel: Linie 10 bis „Messe Dresden“,
Auto: Dresden, Zur Messe 9, Parkplatz P2 (Messering 8)

„Zunft der Künste“ – Der Eisengraf lädt ein! (18.+19.11.2017)

Das Atelier Eisengraf schließlich hat seine Heimat schon lange auf dem OSTRALE Gelände. Zum dritten Mal präsentiert hier die „Zunft der Künste“ – am 18. und 19. November von 11 – 19 Uhr – nun Skulpturen, Schmuck, Malerei, Grafik, Holz- und Keramikarbeiten verschiedener Künstler zum Ansehen und zum Kauf im außergewöhnlichen Ambiente der alten Schlachthofhallen. Die Veranstalter versprechen „den ersten Glühwein der Saison, ein kostenfreies Kuchenbuffet und nachmittags handgemachte Musik“.

Nachdem die Biennale dieses Jahr mit mehr als 30.000 äußerst erfolgreich vorerst letztmalig im Ostragehege stattgefunden hatte (ein neuer Ort steht noch nicht fest), bereitet das Team derzeit bereits die OSTRALE 2019 vor. Ebenso wird aktuell an der Präsentation der zeitgenössischen Künste im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt Valletta auf Malta 2018 gearbeitet, wo die OSTRALE unter anderem zahlreiche Werke sächsischer Künstler präsentieren wird.

WEITERE INFORMATIONEN / KONTAKT:

OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Künste
OSTRALE / Büro, Messering 20, 01067 Dresden, Tel +49 351 653 37 63, post@ostrale.dewww.ostrale.de, OSTRALE: / Ausstellung: Zur Messe 9, D-01067 Dresden, Förderverein: www.ostrale-freunde.de

Text: Tobias Blaurock für die Ostrale

 

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