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Kategorien-Archiv: Fotografie

Ausstellung „Lebensräume – Lebenszeiten“ im Kunstkeller

17 Mittwoch Apr 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart

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Unverhüllte, pralle Lebensfreude

Die letzte große Ausstellung eigener aktfotografischer Arbeiten (85 Bilder) zeigt Fotokünstler Volkmar Fritzsche zurzeit im Kunstkeller Dresden (noch bis 18.4.) auf der Radeberger Straße 15. Ein Teil seiner Bilder wird weiterhin im hinteren Raum als Kabinett zu sehen sein im künftigen Museum „aktfotoART Dresden“ mit zeirgenössischer Aktfotokunst mehrerer  künstler.

Eine der Frauen trägt ein Bauchtanz-Kostüm. Sie ist um die 75 Jahre alt und trat auch schon bei einer Vernissage im Kunstkeller auf. Ein Bild zeigt sie beim prüfenden Blick in den Spiegel und im Korbstuhl sitzend mit einem Hut vor ihrer Körpermitte. Neben ihr ein Männerakt mit Hut. Ein älteres Paar umarmt sich auf einer Wiese im gleißenden Sonnenlicht. Eine junge Frau liegt nackt im Gras und träumt sich fort mit den Pusteblumen. Eine Frau hält ein Zeit-Rad auf ihrem Körper…

Unter dem Motto „Lebensräume – Lebenszeiten“ sind diese vorwiegend schwarz-weißen Aktfotografien von Volkmar Fritzsche im Kunstkeller Dresden zu sehen. Vier Räume – vier Generationen. Vorn die älteren Modelle, hinten die Jungen. Jeweils drei Bilder von jedem. In jedem Raum hängt auch ein Gruppenbild der abgebildeten Frauen und Männer, die einem dann an den Bilderwänden wieder begegnen. Sie sind zwischen 18 und 80 Jahre alt. Sie zeigen sich halb verhüllt oder ganz nackt vor der Kamera. Ungeschönt und natürlich. Heiter, sinnlich und selbstbewusst.

Die Aufnahmen – begleitet von witzig-klugen Sprüchen über Liebe, Leben und Kunst –  entstanden sowohl im Studio als auch in den Lebensräumen der Aktmodelle, im Garten, malend vor der Staffelei, im Wald, auf einer Steintreppe, beim Meditieren im Lotussitz, mit Bandagen dekoriert, nicht gefesselt, auf einer Hausterrasse oder im Steinbruch auf einem Baukran. Gitarre spielend unter einem Baum, die Beine in der Luft, übermütig mit einem Tuch umherwirbelnd, ein Schäfchen im Arm haltend oder verführerisch als Femme fatale.

„Hinten angekommen, geht man froh und unbeschwert hinaus“, sagt Volkmar Fritzsche, Fotokünstler und Betreiber des Kunstkellers Dresden.

Mitte Juli eröffnet hier mit einer Vernissage sein deutschlandweit einmaliges Museum „aktfotoART“ mit Arbeiten von zehn Fotokünstlern und der holländischen Künstlerin Lilith. Jeder darf sechs Bilder zeigen inkl. Vita. „Im Unterschied zur Galerie wird das Museum eine Dauerausstellung. Mit langsam, fließendem Bilderwechsel, ab und zu neuer Werke desselben oder anderer Künstler“, erklärt Volkmar Fritzsche das neue Konzept im Kunstkeller. „Der Schauwert steht im Fokus und nicht der Preis des Bildes.“ Wem ein Bild gefällt, kann den Künstler kontaktieren.

Text (lv)

VERNISSAGE der 99. Ausstellung
„Schwarzfahrten – Joy-rides“
Aktfotografien und mehr von Fotokünstler
Werner Lieberknecht

Die nächste Ausstellung eröffnet am 30. April, 20 Uhr. Zu sehen bis 20. Juni.
Mit Kunstgespräch: Werner Lieberknecht, Volkmar Fritzsche
Tänzerische Performance: Una Shamaa, Sao Paulo

Der in Dresden gebürtige Künstler, Werner Lieberknecht, ist kein „Aktfotograf“, sondern Fotokünstler im weitesten Sinne. Sein Schaffen basiert auf einem Studium der Fotografie. Er fotografiert vorrangig Porträts und Menschen in ihrem Milieu, darunter auch Künstler. Zudem gehört auch die Architektur in einer Breite von modern bis morbid zum Spektrum seiner fotokünstlerischen Arbeit. Doch so, wie kaum ein Maler auf den Akt verzichtet, findet sich auch bei Lieberknecht der (fotografische) Akt. Oft auch in Verbindung mit Architektur. Diese Ausstellung zeigt nun – neben einigen anderen Werken – vorrangig seine Arbeiten im Bereich Akt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Lieberknecht

Veranstaltungstipp

„Es werde Licht!“

Die MINI-BÜHNE Kunstkeller lädt ein für den 3. Mai, 20.30 Uhr.

Una Shamaa tanzt ihr neues Stück „Es werde Licht!“ Sie selbst schreibt dazu: „Mit diesen Worten schuf Gott nach jüdisch-christlichem Glauben aus dem (noch nicht vorhandenen) heiteren Himmel das Licht als Gegenpol zur Dunkelheit. Wir
Menschen fanden die Idee gar nicht so schlecht und versuchten – mit Hilfe der in unserer Zeit mittlerweile verfügbaren Technologien – dieses Wunder auf unsere Weise nachzuahmen. Und so offensichtlich unsere Kopie absolut künstlich ist, bleibt ihre Faszination trotzdem echt.“

Una Shamaa tanzt mit dem „Wunder“ von LED-Requisiten wie ein Geschöpf im Garten Eden, das gerade das Geschenk Gottes erforscht. Und dabei ist es schwer zu übersehen, dass Licht auch Schatten produziert…

Platzreservierungswünsche bitte per Mail an museum@kunstkeller-dresden.de
MUSEUM aktfotoARTdresden im Kunstkeller; Radeberger Str. 15; 01099 Dresden

Öffnungszeiten:

di 15- 21.30 Uhr, mi+do 16.30-19.30 Uhr und nahezu jederzeit nach telefonischer Absprache über 0162 682 93 79

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„Ahoj Leipzig!“ – Gastland Tschechien eröffnet Leipziger Buchmesse-Programm

20 Mittwoch Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

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Ein Schiff im Büchermeer und Ausstellung über Milan Kundera

Bekannte und neue Literatur aus Tschechien, Lesungen, Musik, Film und Fotografie stehen drei Tage lang – vom 21. bis 24. März – im Blickpunkt der Leipziger Buchmesse und in der Innenstadt bei vielen Veranstaltungen.

Mit dem ersten Buchmessetag am Donnerstag startet auch das tschechische Gastland-Programm, das mit 55 Autorinnen und Autoren und insgesamt rund 130 Veranstaltungen Interessierte und Freunde der tschechischen Literatur in Atem halten wird. Zentrum des Messe-Auftritts ist der Tschechische Nationalstand, Halle 4 D401, entworfen von dem Architekten und Designer Martin Hrdina. Inspiriert durch das Motto des Gastlandauftritts „Ahoj Leipzig“ hat Hrdina die visuelle Grundidee eines Schiffes umgesetzt, mit Segeln und Kapitänsbrücke, das ein Bücher-Meer durchstreift.

Die Farbgebung des Standes knüpft eine Verbindung zwischen Tschechien, Deutschland und der Leipziger Buchmesse und ist durch vier Hauptfarben geprägt: schwarz wie die Textfarbe in einem Buch, rot, blau und gelb wie die Farben der Tschechischen Republik und darin auch der Bundesrepublik Deutschland. Einen weiteren tschechischen Stand gibt es für Kinder-, Jugend- und Comic-Literatur, Halle 2 H 301.

Feierlich eröffnet wird der Tschechische Nationalstand am Messe-Donnerstag um 12 Uhr unter Anwesenheit des Kulturministers der Tschechischen Republik Antonín Staněk, des Direktors der Leipziger Buchmesse Oliver Zille, des Leiters des tschechischen Gastlandauftritts Tomáš Kubíček sowie von Vertretern der Stadt Brünn und tschechischen Autorinnen und Autoren.

Hommage an Milan Kundera

Blickfang des tschechischen Standes ist eine von Tomáš Kubíček konzipierte Ausstellung über Milan Kundera. Der große tschechische Romancier wurde 1968 zu einer Galionsfigur des politischen Widerstands. 1975 ging er ins Exil nach Frankreich, wo er seither lebt und publiziert. Am 1. April 2019 wird Milan Kundera 90 Jahre alt. Die Ausstellung ist konzipiert als Bild- und Textcollage: mit Titelillustrationen seiner weltweit übersetzten Bücher, mit Autorenportraits verschiedener Epochen, eigenen Zeichnungen und Zitaten sowie redigierten und handschriftlich verfassten Manuskriptseiten, die seinen Schaffensprozess dokumentieren.

Tagesaktuelle tschechische Messezeitung

Besucher des Tschechischen Nationalstandes erwartet neben der Kundera-Ausstellung und einer Arena mit zahlreichen Buchvorstellungen und Gesprächen der Lesegenuss einer täglichen tschechischen Messezeitung: An jedem Buchmessetag erscheint eine neue Ausgabe, die das aktuelle Messe-Programm vorstellt, begleitet von Artikeln über tschechische Autorinnen und Autoren und ihre Neuerscheinungen sowie kulturpolitische Essays namhafter Publizisten und Intellektueller.

Leitmotiv 1989

Der Fall der Mauer bedeutete eine radikale Wende für die tschechische Literaturszene, insofern nun der intellektuelle Austausch über die Grenzen hinweg möglich war, der Zugang zu Büchern unbegrenzt und für alle offen. In Leipzig, 30 Jahre später, erinnert daran die Skulptur „Quo Vadis“ von David Černý. Gleich am Eingang der Messe – kurz vor der Begegnung mit der großen Bücherwelt – steht der Trabi auf vier Beinen, dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig entliehen. Die Skulptur ist ein Symbol für die Verbindung der Städte Leipzig und Prag, indem sie die Ausreise der damaligen Botschaftsflüchtlinge visualisiert und die Ereignisse in Mittel- und Osteuropa nach 89 zitiert – ein Thema, das im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen des tschechischen Gastland-Auftritts steht.

Tschechische Literatur, Musik, Film und Fotografie in Leipzigs Innenstadt

Auch in Leipzigs Innenstadt wird Interessierten aller Genres – Poesie, Roman, Sachbuch, Comic, Graphic Novel, Kinder- und Jugendliteratur, Film, Theater, Musik und Fotografie – ein reiches Programm geboten. Bereits Mittwochabend tritt Jaroslav Rudiš mit der Kafka-Band in der Schaubühne Lindenfels auf. Zudem läuft dort während der Messetage die Filmreihe „Tschechische Meister“, am Donnerstag, 21.15 Uhr, mit der Literaturverfilmung „Krakatit“ nach Karel Čapek und am Sonntag, 19 Uhr, mit „Der brave Soldat Schwejk“ nach Jaroslav Hašek.

Einen herausragenden Eindruck tschechischer Fotografie gibt die Leipziger Stadtbibliothek mit der Foto-Ausstellung „Gesichter der tschechischen Literatur“ von Karel Cudlín. Der mehrfach preisgekrönte ehemalige Fotograf Václav Havels hat beeindruckende Bilder zeitgenössischer tschechischer Literaten eingefangen, Gesichter von melancholischer Schönheit, vorgestellt im Wechsel mit Fotos von Menschen in Grenzsituationen – Roma, Flüchtlinge und Soldaten. „ZIRKUS in der Druckerei – Tschechische Avantgardebuchkunst“ heißt die Ausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum, durch die Kuratorin Anne Hultsch am 22. März um 10 Uhr und am 23. März um 16 Uhr führt.

Zentren der literarischen Veranstaltungen mit tschechischen Autorinnen und Autoren und ihren Übersetzern sowie deutschen Kollegen sind das Café Telegraph, die Diskothek der Schaubühne Lindenfels, die Galerie KUB, die Leipziger Stadtbibliothek und das UT Connewitz. Ein Highlight wird zudem in der Kunsthalle der Sparkasse zu erleben sein: Hier tritt am 23. März, 19 Uhr Tomáš Sedláček, Chefökonom der größten tschechischen Bank und Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrats in Prag, zum Thema „Die Dämonen des Kapitals“ auf. In seinem gleichnamigen Buch zeigt er klug und mit Esprit, dass unser Wirtschaftssystem zutiefst gestört ist. Denn die Wirtschaft funktioniert nicht nach den Gesetzen der Logik, sondern spiegelt vielmehr die persönliche Verfassung ihrer Akteure.

Weiterführende Informationen

„Ahoj Leipzig!“ – das komplette Buchmesse-Programm

Liste der tschechischen Neuerscheinungen

Text: Susanne Meierhenrich/Pressebüro Leipziger Buchmesse

http://www.ahojleipzig2019.de

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Neue Lyrik: Steinwüste & Am Fluss

17 Donnerstag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Poesie

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Steinwüste

VIII – Fortsetzung des Gedicht-Zyklus „Am Fluss“ *

Von allen verlassen überdauerten
sie noch das alte Jahr
nun reißt ein gefräßiger Greifarm
die letzten Reste
der alten Speicherhallen am Hafen
aus dunklen Dämmerträumen
erbarmt sich ihrer die seit hundert Jahren
dort standen nicht einfallen wollten

die ihnen neues Leben einverleiben wollten
standen allein
letzten Sommer flatterten noch grünweiße Jalousien
vor einem der Fenster nebenan am City Beach
wurde nächtelang gefeiert
nun starren Fensterrahmen ins Leere
in den Dachnischen der Hallen brüten keine Vögel mehr
der Greifarm gräbt tief ins Innere
zurück bleibt eine Steinwüste
bizarr aufgerichtete Innereien
der Geruch von Holzgebälk Staub und Ziegelsteinen

mittendrin ein mächtiger alter Baum
mit schwarzem Geäst sieht alles mit an
wird er bleiben im Baugewirr graublaue Wasserlachen
ausgerissene Grünsprösslinge winden sich aus Schuttbergen
empor dazwischen ein Stück himmelblauer Zaunsrest
der Bücherscheune hebe es auf mit ein paar Steinen

eine weiß blättrige Gestalt Göttin des Zerfalls
oder Zufalls des nie ganz vertreibbaren Schönen
erhebt sich von einem gelben Steinsrest der früheren Speicher
aus den Trümmern schauen zwei metallene Wächter
wiegen ihre rostigen Baggerschaufelköpfe

L.V.
16.1.2019



Fundstücke

Texte + Fotos (lv)

Am Fluss

I
Blaue Inseln
kreiseln im Wolkenmeer
auf und ab tauchende Schwalben

über allen Wassern
führt mein Weg
zu Dir

der Fluss verschiebt
die Grenzen
hinter den Sandsackwällen

findet alles
Zeit

L.V.
4.6.2013

Überfließen

II
Der Fluss steigt
an Land
fließt über
vor Glück

breitet sein nasses Kleid
auf der Wiese zum Trocknen
mitten im Entengeschnatter
aufgeschreckter Menschen

schaukeln Stämme mit Raben
im Wasser
auf den Bänken im Fluss
sitzt keiner

Laternen und Verkehrsschilder
nur noch Zier
bis der Fluss ermattet
zurückkehrt in sein
Bett

L.V.
4.6.2013

Nach dem Regen

III
Los lassen
wir hinter uns

den grauen Glanz
der Regentage

zurückgeworfen
ins Licht

federleichte Laken
am Himmel

verwehen im
nächsten Moment

Lassen wir uns nicht mehr
zurück im rinnenden
Rauschen

L.V.
5.6.2013

Begegnung

IV
Wir stehen am Fluss
versperrt der Weg
am Ufer

Sehen uns an
kein Blick ertrinkt
im andern
segeln umeinander

Jeder auf seiner Insel
gehst du weiter
fließen wir uns
entgegen

L.V.
5.6.2013

Gebändigt

V
Unter mir
der tosende Strom
aufgewühlt
unterm Brückenbogen

aufgebrochen
zu anderen Ufern
bricht sich Bahn
in der Erinnerung

gebändigt
besänftigt
im Nachhall
verebbter Glut

L.V.
9.6.2013

Flussmelodie

VI
Mit dem uferlichten Tag
fängt der Flug der Schwalben

mein Sehnen nicht auf

flüstert der Fluss
sein Lied
trocknet ein Klavier
tonlos am Straßenrand

L.V.
17.6.2013

Wolkenmeer

VII
Auf blau strahlendem Parkett
drehen sich die Wolkentänzer
schließen Wetten ab
mit dem Fluss

wie nah sie noch
heranrücken können
mit vollen Segeln
im Baurausch

Goldgräber am noch schlamm
verklebten Ufer hängen
Lamettagrasbüschel
Mülltütenfetzen in den Bäumen
am Wasser ein verlorener Regenschirm

ein staubiges Sofa mit
Blick auf den glänzenden Wasserspiegel
sonst alles wie immer
in der Abenddämmerung versinkt
die goldene Kugel im Strom

L.V.
18.6.2013

* Die Texte I – VII entstanden während des zweiten großen Hochwassers an der Elbe in Dresden 2013, das erste war 2002 und ich wurde aus meiner damaligen Wohnung in der Leipziger Straße ca. 14 Tage evakuiert.
Text VII entstand am 16.1.2019, abends, nach dem Abriss der letzten Speicherhalle in Elbnähe, an der Leipziger Straße. An Stelle der alten Hallen wird das Großbauprojekt Hafencity (Investor USD – Unser Schönes Dresden) mit mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshäusern vorbereitet. Die ersten Neubauten stehen schon. Fragen des Hochwasserschutzes im Überschwemmungsgebiet der Elbe sind bis heute nicht ausreichend geklärt. (lv)

Vor dem Abriss: die Speicherhalle vom Puro Beach am Elberadweg in Dresden-Pieschen. Vorn die Baustelle mit dem ersten Gebäude der Hafencity. Die Aufnahmen entstanden im Juli 2018.

Holunder und Brombeerhecke ranken an der alten Steinmauer der Speicherhalle. Werden sie diesen Sommer noch erleben?
Die Speicherhallen mit Blick zur Elbseite vor dem Abriss. Und das ehemalige Gebäudeensemble an der Leipziger Straße.

 

 

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Volkshochschule Dresden feiert 100. Geburtstag

14 Montag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie, Kultur, Lebensart, Projekte

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Bunte Vielfalt: Jürgen Küfner, Direktor der Volkshochschule Dresden e.V. präsentiert das Programmheft für Frühjahr/Sommer 2019

Neue Kunst-Kurse: Von „sprechenden“ Bildern bis zu Street-Photography

Volkshochschule präsentiert neues Programm zum 100-jährigen Bestehen. 100-Cent-Kurse, neue Schnupperkarte und allerhand zu 100 Jahren VHS.

Seit einhundert Jahren kümmert sich die Volkshochschule Dresden (VHS) um die Stärkung der Persönlichkeit, ermöglicht Teilhabe und steht für eine Bürgergesellschaft. In der Geschichte gab es immer nur Kursangebote, die sich mit diesen drei Grundsätzen vereinbaren lassen. Schon seit jeher stehen deshalb neben Sprachkursen auch Künstlerische im Fokus, genauso wie auch welche mit gesundheitlichen oder kulturellen Thematiken. Im neuen Frühjahr/Sommer-Programmheft findet sich daher erneut eine breite Palette an beliebten Veranstaltungen und Kursen.

„Besonders froh sind wir, eine neue Programmbereichsleiterin für die künstlerischen Themen gefunden zu haben“, erklärt Volkshochschuldirektor Jürgen Küfner. Den ganzen Themenblock „Kunst“ hat sie über den Haufen geworfen und komplett neugestaltet, im wahrsten Sinne des Wortes. „Wir bieten jetzt nicht nur Fotoreisen, beispielsweise nach Marokko, an, sondern auch Street-Photography-Kurse in Dresden. ‚Street-Art‘ beschäftigt sich mit der urbanen Kunst auf Häuserwänden oder sonstigen Graffiti und wir sind stolz, als eine der ersten Volkshochschulen einen Kurs zu ‚Graphic Recording‘ anzubieten“, so Küfner. Beim „Graphic Recording“ geht es darum, gesprochene Worte auf eine neue Art und Weise wiederzugeben. Dies geschieht vor allem in schnellen Skizzen und Grafiken, während die Protagonisten noch sprechen. „Das ist ganz spannend, weil man nie weiß, was am Ende rauskommt. Wir haben extra dafür eine Expertin eingeladen, die ihr Wissen an interessierte Dresdner vermittelt“, erklärt Küfner.

Im Bereich der Gesundheitsförderung gibt es ab sofort eine Schnupperkarte, bei der Unentschlossene verschiedene Kurse testen können. Für 12 Euro kann man so zum Beispiel einmal eine Zumba-Veranstaltung besuchen und danach zum Qi-Gong-Kurs gehen und in der nächsten Woche wieder ganz andere Gesundheitskurse besuchen.

„Auch konnten wir es ermöglichen, ausgewählte Veranstaltungen zum Jubiläum für 100 Cent anzubieten“, erklärt Küfner. Diese einmaligen Events sollen neue Interessenten in das im vorletzten Jahr frisch bezogene Volkshochschulgebäude ziehen, aber auch ein Dank für treue Teilnehmer sein. Weiterhin befasst sich die Volkshochschule thematisch sehr stark mit den letzten 100 Jahren. So wird es Veranstaltungen geben, die „100 Jahre Weimarer Republik“, „Kochen wie vor 100 Jahren“ oder „Die Kunst vor 100 Jahren“ thematisch aufgreifen. Jürgen Küfner weiß, „auch solche Sonderveranstaltungen gibt es schon für 100 Cent zu erleben. Man sollte sich schnell dafür anmelden!“

Im Rahmen der 100-jährigen Volkshochschul-Geschichte wird es auch eine Sonderausstellung in den neuen VHS-Räumen auf der Annenstraße 10 geben. „Ministerpräsident Michael Kretschmer eröffnet am 14. Februar die Ausstellung zu ‚100 Jahren Volkshochschule in Sachsen‘. Auf dieses Highlight freuen wir uns schon jetzt. Es wird aber nicht das Letzte sein, was dieses Jahr auf unsere lange Geschichte aufmerksam macht“, verrät Küfner abschließend.

Text + Foto: meeco Communication Services

Weitere Infos: www.vhs-dresden.de 

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Neue Ausstellung mit zeitgenössischer Aktfotografie: „Nachts im Freien“ im Kunstkeller

16 Sonntag Dez 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Unterwegs

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„Hinter Gräsern“. Foto: Volkmar Fritzsche

Reizvolle Bilder der Nacht

Nächtliche Außenaufnahmen zum Träumen und Schmunzeln mit Menschen zwischen 80 und 18 Jahren zeigt die 97. Ausstellung des Fotokünstlers und Galeristen Volkmar Fritzsche im Kunstkeller – aktfotoARTdresden auf der Radeberger Straße 15.  

Nächtliche Aktaufnahmen im Freien mit geblitztem Licht entfalten für den Fotografen einen ganz besonderen Reiz. Dieser liegt in der Reduzierung der Erkennbarkeit des Hintergrundes und der Spannung, die daraus erwächst, dass sich ein unbekleideter Mensch an Orten zeigt, an denen er sich bei Tageslicht kaum fotografieren ließe.

Denn: Im Gegensatz zu bewunderten Kunstwerken wie der bekannten Bronzeplastik des „Bogenschützen“ am Elbufer gerät ein Aktmodell in solcher Umgebung schnell zum „öffentlichen Ärgernis“. Wieso eigentlich, wenn es erkennbar um eine Kunstaktion geht?

Die Ausstellung ist auch ein Versuch, auf dieses Paradoxon aufmerksam zu machen. Entstanden sind die rund 75 Nachtaufnahmen in Gärten, Parks oder in Elbnähe. Ein kleiner Teil der Farb- und Schwarz/Weiß-Bilder sind Fotocollagen oder Ergebnis experimenteller Versuche.

Text: Volkmar Fritzsche

Ausstellungsdauer: 20. November bis 28. Februar 2019

Geöffnet: Di von 15 – 21.30 Uhr,  Mi + Do von 16.30-18.30 Uhr und nach tel. Absprache  (Tel.: 0351 – 802 70 70) 

Blick in die Ausstellung:  www.kunstkeller-dresden.de/aktuell.htm

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Ausstellungseröffnung „Gestrandet“ von Andreas Wachter in der Galerie Himmel

30 Freitag Nov 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie

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Bild von Andreas Wachter

Andreas Wachter – Gestrandet
1. Dezember 2018 – 26. Januar 2019

Im Kabinett | Gundula Schulze Eldowy  
Berlin in einer Hundenacht. Fotografien 1977-1990

Vernissage | Freitag, 30. November 2018, 19 Uhr
Dr. Paul Kaiser, Kunstwissenschaftler, Kurator und Publizist aus Dresden spricht einführende Worte.
Andreas Wachter wird anwesend sein.

Malerei, die das Auge verführt

Die GALERIE HIMMEL präsentiert mit der Ausstellung „Andreas Wachter – Gestrandet“ bereits zum fünften Mal (2008 – 2010 – 2013 – 2016 – 2018) Werke des Künstlers, der mit seiner virtuosen Handschrift zu den herausragenden Vertretern der „Leipziger Schule“ gehört. Die Ausstellung zeigt etwa dreißig Arbeiten, vor allem aktuelle Gemälde, vier Werke der 1980er Jahre und eine lebensgroße, farbig gefasste Terrakottaplastik.

Waghalsige Kompositionen, eine frappierende Lichtregie, ein stimulierendes Farbkonzept, nicht zuletzt die virtuose, technisch brillante Handschrift, all das charakterisiert die Malerei von Andreas Wachter. Heute darf man den 1951 in Chemnitz Geborenen getrost zu den herausragenden Vertretern der „Leipziger Schule“ rechnen. In seinem seit vier Jahrzehnten folgerichtig wachsenden Werk verbindet sich die für Leipzig typische hohe Zeichenkunst mit einem außergewöhnlichen Kolorismus eigener Prägung.

Die Bildästhetik der Lehrer Arno Rink und Volker Stelzmann gab dem jungen Andreas Wachter einen ersten Kompass. Doch verfiel er den allegorisch-surrealen Verdichtungen Arno Rinks nicht, nicht den veristischen Bühnenszenen des Großstadt-Theaters von Volker Stelzmann. Stattdessen ging er einen anderen Weg und verankerte seine Malerei in seinem privaten Lebens- und Erfahrungsumfeld, an Orten, die er bereiste, vor allem aber in der Geschichte der Malerei. Die alten Meister wurden ihm aufgrund seiner profunden kunsthistorischen Neugier und Kennerschaft zum unverzichtbaren Resonanzboden beim Malen und erschlossen ihm einen schier unerschöpflichen Fundus an Motiven, Bildformeln und Imaginationen, aber auch an gültigen malerischen Lösungen.

Andreas Wachters Malerei verführt das Auge. Die kostbare Farbenpalette ist eine seiner großen Stärken. In lasierenden, aus der Tiefe leuchtenden Farbschichten wird ein dominierendes, gleichwohl tonig abgestimmtes Kolorit durch schärfere Töne zum Beispiel von Rot, Grün oder Gelb erweitert. Eine spezielle Lichtregie nach Art venezianischer Manieristen oder auch des römischen Barock erzeugt ein dramatisches Hell-Dunkel, das lichtdurchflutete Partien in Kontrast zu nachtschwarzer Finsternis setzt. Dagegen sind allzu scharfe Umrisse zugunsten einer plastischen Durchformung der Bildgegenstände zurückgenommen. Oft bleiben Figuren nur skizzenhaft angedeutet, scheinen im Ungefähren auf. In dünn lasierendem Farbauftrag, nur hauchzart die Volumen modellierend, führt der Maler in einer an Tintoretto gemahnenden atemberaubenden Malökonomie vor, wie „wenig“ es braucht, um dem Auge eine glaubhafte Illusion zu eröffnen.

Im Kabinett präsentieren wir zeitgleich Vintages-Fotografien aus der Serie „Berlin in einer Hundenacht“ (1977-1990) von Gundula Schulze Eldowy. Vierzehn Jahre lang, von 1977-1990, durchstreifte die heute weltweit bekannte Fotografin Gundula Schulze Eldowy das alte Ostberlin. Sie dokumentierte die Spuren einer dem Untergang geweihten Stadt und deren Milieu. Ohne Verklärung zeigt sie das ganz normale Leben und den oftmals schmerzlichen Alltag ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Im Kabinett zeigen wir zwölf dieser eindrucksvollen, brillanten Schwarz-Weiß-Fotografien.

Die Ausstellungen „Andreas Wachter – Gestrandet“ und „Gundula Schulze Eldowy – Berlin in einer Hundenacht. Fotografien 1977-1990“ werden am Freitag, dem 30. November 2018, um 19 Uhr, mit einer Vernissage eröffnet. Dr. Paul Kaiser, Kunstwissenschaftler, Kurator und Publizist aus Dresden spricht einführende Worte. Andreas Wachter wird anwesend sein.

Text + Bild: Anja Himmel

GALERIE HIMMEL
Obergraben 8
01097 Dresden

www.galerie-himmel.de

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Natur & Kunst: Ausstellung „Im Moor“ im Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda

25 Donnerstag Okt 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie

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Zur Eröffnung der neuen Kunstausstellung „IM MOOR“ mit Werken von Dorothee Kuhbandner (Malerei/Grafik), Rita Geißler (Grafik), Gabriele Seitz (Fotografie) und Ines Margret Lenke (Malerei/Grafik/Objektkunst) sind Interessierte herzlich eingeladen am 26. Oktober 2016 um 18 Uhr im Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda.

Die beteiligten Künstlerinnen zur Ausstellung

„Das hiesige Dubringer Moor konnte ich kürzlich mit einer Künstlergruppe durchstreifen. Die unglaubliche Pflanzenvielfalt und die unzähligen Schmetterlinge begeisterten mich sehr.“ (Dorothee Kuhbandner, Radebeul)

 „Es ist ein Ort des Werdens und Vergehens, eine Oase, in die der Mensch nicht eingreift. Seitdem lässt mich das Moor nicht mehr los…“ (Rita Geißler, Radebeul)

 „Das Moor ist für mich ein Kraft-Ort, ein Ort der Stille, wo ich der Natur ganz nahe bin, ein Ort, Vögel beobachten und erlauschen zu können…“ (Gabriele Seitz, Radebeul)

 „Gefühltes Moor“ –

Gefühle
Ängste
Träume
Bewunderung
für Strukturen
Spiel zwischen Farben und Formen

Werden und Vergehen
Verarbeiten
Erfahrungen und Erlebnisse
Hoffnung und
Freude am Experimentieren

(Ines Margret Lenke, Elsterheide/Tätzschwitz)

Am Wochenende, dem 03. & 04. November 2018 besteht die Möglichkeit, im Rahmen des traditionellen Kunstmarktes der Kulturfabrik Hoyerswerda mit den Künstlerinnen hier im Schloss ins Gespräch zu kommen und Werke bei Gefallen käuflich erwerben zu können.

Text: Kerstin Noack,
Prokuristin der Zoo, Kultur & Bildung gGmbH

Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda,
Lausitzer Platz 4, 02977 Hoyerswerda
Telefon   03571/60 35 31
Telefax    03571/60 35 32

www.zookultur.de

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BilderAlbum: Wiedersehen mit Circus Monaco

07 Sonntag Okt 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Kultur, Lebensart, Poesie

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Zauberhaftes Miteinander von Mensch und Tier

Faszinierende Tiere im Freien und in der Manege kann man derzeit erleben beim Gastspiel des Circus Monaco am Elbufer in Dresden-Pieschen. Mit Blick auf die imposante Altstadtkulisse tummeln sich dort unmittelbar am Elberadweg auf der Wiese vor dem rotweißen Zirkuszelt, gemütlich Grashalme und Heu kauend, zwei Kamele, das weiße Hörnertier Kaya, außerdem Lamas, Ponys und ein Esel im Freigehege. Dahinter stehen die Wohnwagen, das rollende Zuhause der Zirkusleute mit Satellitenschüssel im Gras für guten Empfang der großen, weiten Welt und einem überdachten, offenen Zelt für die Tiere. Eine urwüchsige Oase des Miteinanders von Mensch und Tier, wie man sie heutzutage nur noch selten antrifft.

Die Tiere verlieren auch in der Manege nichts von ihrer natürlichen Anmut, Erhabenheit und Größe. Sie werden sacht und vertraut geführt. Dafür gibt`s für die Kamele besondere Leckerli wie Möhren. Die Ponys treten aufrecht stehend an den Manegenrand und „begrüßen“ die Zuschauer und viele kleine und große Hände recken sich ihnen zum Streicheln hin ebenso wie dem weißen Hörnertier Kaya mit dem sanften Blick und den spitzen Hörnern.

Im Programm des kleinen Familienzirkus wechseln Artistik und Tierdarbietungen. Da kommen Romantik, Abenteuer, Spaß und Spannung nicht zu kurz, begleitet von stimmungsvoller Zirkusmusik. Mit Schwung und Grazie zeigen eine Tänzerin mit wirbelnden Hula-Reifen, eine balancierende Seil- und eine Trapezartistin im Reifen unter der Zirkuskuppel frei schwebend ihre Künste.

Temperamentvoll geht es zu in einer Westernszene mit lassoschwingenden Cowboys und präzisen Messerwerfern. Ein Indianerjunge geht mit einer kleinen weißen Schlange herum, die die Zuschauer anfassen dürfen. Zu orientalischen Klängen tanzen Bauchtänzerinnen und ein Feuerschlucker sorgt für feurige Stimmung.

Spaßmacher Beppo versucht sich auch als Akrobat und vollführt lustige Seilsprünge mit Zuschauern.

Und im Finale darf der Zirkusnachwuchs, die Kinder der Artisten in Kostüm mit in die Manege, wo der Kleinste noch ausrutscht und die Mädchen schon kess die Reifen schwingen und tanzen.

Die Zirkusleute machen alles selbst. Hier ist alles noch echt und pures Erlebnis. Die Artisten stehen auch am Einlass und als Platzanweiser, bieten flimmernde Leuchtstäbe an, bauen die Requisiten auf und ab, spielen sich die Bälle zu, führen Kinder auf Ponys in der Pause oder fotografieren sie auf dem Kamel. Die Artistinnen stehen mit Glitzer Make up auch am Verkaufsstand mit Zuckerwatte und Popcorn.

Hinterher sammeln die Zirkusleute Futterspenden für die Tiere. Eine kleine Artistin steht mit Hut vor dem Zelt, in dem Münzen landen für den Erhalt der Zirkusschule in Berlin.

Zum Staunen, Träumen, Schmunzeln und Innehalten vom Alltagstrubel lädt der kleine Familienzirkus kleine und große Besucher noch bis 14. Oktober an diesem Platz ein. Vorstellungen sind wochentags 16 Uhr und am Sonntag 11 Uhr. Am 8., 9. und 10.10. ist spielfrei.

Mit der Besucherresonanz ist Mario Sperlich, der Juniordirektor des Circus Monaco „ganz zufrieden.“ „Dafür, dass wir erst 3 Tage vorher Werbung machten, waren die Vorstellungen gut besucht.“ Den Tieren gefiel es sichtbar gut an ihrem Platz am Elbufer in Pieschen. Sie waren viel im Freien und genossen die Sonnenstrahlen. Aber auch die Zuwendung, gereichtes frisches Gras von kleinen und großen Besuchern und Streicheleinheiten. Dresden sei auch seine Lieblingsstadt, sagt Mario Sperlich, der mit dem Circus Monaco schon zum dritten Mal hier war.

Die Tiere seien es gewohnt, mit den Zirkusleuten weiterzuziehen. Sie kennen das Zelt mit den vertrauten Geräuschen, ihr Zuhause und Futterquelle. „Eine artgerechte Tierhaltung gibt es nicht, auch nicht in freier Wildbahn. Der Mensch ist überall“, sagt Mario Sperlich. „Wir versuchen bestmöglich mit den Tieren umzugehen und zusammen zu leben.“ Zurzeit steht das Zelt vom Circus Monaco im Stadtzentrum von Gera, ein Weihnachtscircus-Gastspiel führt sie nach Braunschweig und danach eine Tour in den Süden nach Italien. „Vielleicht kommen wir im Frühjahr wieder nach Dresden“, so der Juniordirektor vom Circus Monaco. Schön wär`s.

http://www.circus-monaco.de

Text + Fotos (lv)

Siehe auch den Beitrag „Bühne frei für Circus Monaco“ mit Bildern und Gedichten auf diesem Blog.


Wunderbare Begegnung: meinwortgarten.com-Inhaberin Lilli Vostry mit Hörnertier Kaya.

Unverwundbar

Du stehst auf der Wiese
hinter dem rotweißen Zelt
weißt nichts von mir
ich nichts von dir
und doch bin ich hier

im Zelt der Mann mit dem Feuer
zeigt seine unbrennbare Haut
speit eine Feuerwolke wie ein Drache
unter starkem Applaus

in der Manege steht das Hörnertier
in milchweißem Glanz
alle wollen es streicheln
draußen steht es allein

den Kopf in frischem Heu
ein sanfter Blick aus tiefschwarzen Augen
fließt zu mir herüber
die spitzen Hörner kann es
nicht ablegen

Lilli Vostry
(7.10.2018)

Tier-Oase und Treffpunkt für kleine und große Besucher


Zum Abschluss gab es als besondere Leckerli Popcorn
Abschied von Dresden: Tierpfleger Tommy und Juniordirektor vom Circus Monaco, Mario Sperlich.

Text + Fotos (lv)

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„Die Venusnarren“ im Kunstkeller Dresden

01 Montag Okt 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Theater

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Ein neues Gesicht auf der kleinsten Bühne Dresdens

Jolanda Querbeet, Schauspielerin und Entertainerin, kommt mit ihrem neuen Programm „Die Venusnarren“ am 5. Oktober, um 20.30 Uhr erstmals in den Kunstkeller Dresden auf der Radeberger Straße 15.

Eintritt: 10.- €
inkl. Ausstellungsbesichtigung
Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wird um Platzreservierung gebeten unter: http://www.kunstkeller-dresden.de/veranstaltungen.php

Das Programm findet im Ambiente der Akt-Ausstellung „Akt-Visionen beim Bühnen-Akt“ von Thoralf Möhlis statt. Dazu am Samstag, dem 29. Sept., eine Sonderöffnungszeit von 15-21.30 Uhr – bei Anwesenheit des Fotokünstlers.
Ausstellungsbesichtigung ist bis zum 8. November zu folgenden Zeiten möglich:
di 15 – 21.30 Uhr; mi + do 16.30 – 18.30 Uhr und nahezu jederzeit nach telefonischer Vereinbarung über 0162 682 93 79

Text + Foto: Volkmar Fritzsche/Kunstkeller Dresden

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Voll der Osten – Eine fotografische Zeitreise in die DDR an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

19 Mittwoch Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Podiumsrunde mit den Gesprächsgästen Jens Weißflog, Harald Hauswald und Stefan Wolle, moderiert von Vertretern der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Das pure Leben

Die Ausstellung „Voll der Osten“ mit Fotografien von Harald Hauswald in den Landesbühnen Radebeul nimmt die Besucher mit auf eine bewegend-spannende Zeitreise in die DDR.

Ein Foto, das Bände spricht. Drei Männer sitzen in einer U-Bahn
in Ostberlin. Der eine betont gleichgültig, sieht weg. Der Mann in der Mitte schaut müde, eine Hand verbunden, über seine Aktentasche. Der alte Mann mit Fellmütze neben ihm sieht traurig, besorgt aus. Ein anderes Bild zeigt eine Gruppe aus einem Seniorenheim auf einem Ausflug an der Ostsee, sie gehen am Strand in einer Reihe hintereinander, einige stehen abwartend da, die anderen werfen Ringe in die Luft, schwenken sie und winken in die Kamera. Nahe geht auch die Momentaufnahme mit der scheuen Katze auf dem Fenstersims und zwei Kindern, die halb die Gardine über dem Kopf, aus dem Fenster schauen. Schüchtern und neugierig zugleich.

Das Bild der Fahnenträger am Alexanderplatz, vom Regen aufgeweicht und aufgelöst die starre Ordnung, zeigt schon die Endzeitstimmung. Einige der Fotografien hängen vor den großen Glasfenstern im Foyer der Landesbühnen als besondere Hingucker der Ausstellung “Voll der Osten – Leben in der DDR“ von Harald Hauswald mit Texten des Historikers Stefan Wolle. Sie kam zustande mit Unterstützung  der Bundesstiftung zur Aufklärung der SED-Diktatur. Zur rege besuchten Eröffnung der Schau am Montagabend gab es eine Podiumsdiskussion, moderiert von Vertretern der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Mit dem aus Radebeul stammenden Fotografen Harald Hauswald, der hier 1954 geboren wurde und 1977 nach Ostberlin zog, dem Historiker Stefan Wolle und dem bekannten Sportler und mehrmaligen Skisprungweltmeister der DDR, Jens Weißflog, der inzwischen als Hotelier und kommunalpolitisch aktiv ist.

Kurz vor dem Jubiläum 30 Jahre „Friedliche Revolution“ im kommenden Jahr nimmt die Ausstellung die Besucher mit auf eine Zeitreise in ein Land, das Geschichte ist. Jedoch mit vielen Geschichten, Erinnerungen, Lebensläufen, die bis heute nachwirken und auch gesehen werden wollen. Es ist bereits die zehnte Ausstellung dieser Art, die an öffentlichen Orten im In- und Ausland unterwegs ist. Die Bildertafeln mit den Schwarz-weiß-Aufnahmen Hauswalds sind in 18 Themen gegliedert, die aus subjektiver Perspektive erzählen von Abschied, Einsamkeit, Gemeinschaft, Kindheit und Jugend, Neugier, Flucht, Macht, Lüge bis Zärtlichkeit.

Hauswald begann als Telegrammbote in Ostberlin nebenher zu fotografieren im Prenzlauer Berg. Westberliner Freunde brachten ihm Fotobücher mit, wo er vor allem die Magnum-Fotografen aus Paris sich zum Vorbild nahm mit ihrer Straßenfotografie, die authentisch Menschen, Situationen und Stimmungen festhält. Bilder, die überall auf der Welt verstanden werden, wie das sich küssende junge Paar an einem U-Bahnaufgang, fröhliche Hinterhoffeste oder die Anspannung vor einem Fußballspiel zwischen Fans und Ordnungskräften.

„Diese freie Fotografie, die das pure Leben ablichtete, gab es im Westen nicht, außer während der `68er-Bewegung“, so Hauswald. Fotomaterial war erschwinglich und gut, bis auf die braunstichigen Farbfilme und das Leben kostete fast nichts. Jens Weißflog vermisst in den Schwarz-weiß-Fotos Hauswalds „etwas die Buntheit des Lebens, die es ja auch gab in der DDR. Man ist nicht den ganzen Tag gebeugt unter der Diktatur herumgelaufen. Es ist die große Bandbreite der Geschichte, die verbindet“, sagte er mit Blick auf die Ausstellung, die jeder aus seiner Biographie und Erlebtem heraus betrachtet. „Es sollte jedem gestattet sein, dass er bestimmte Dinge korrigiert und seine Lebenswirklichkeit hat“, so Weißflog. Mit der Wende veränderte sich nicht so viel für ihn. „Bei mir ging es darum, möglichst weit und schön zu springen, das ging in Ost wie West, von oben nach unten. Die Welt um mich herum hatte sich verändert, doch was ich tat nicht“, sagte der Skispringer. Die Wendezeit sei wahnsinnig spannend gewesen. „Doch um überhaupt Erfolg zu haben auch nach der Wende, musste man sich auch selber kümmern, auf Sponsorensuche gehen.“

Harald Hauswald fotografiert derzeit für ein Projekt zum Thema Europa der Fotografen-Agentur Ostkreuz und fährt dafür zusammen mit seiner Frau mit der Bahn die Route des Orient-Expresses. Mit dem Rail-Road-Ticket könnten auch junge Leute quer durch Europa, von Skandinavien bis zum Balkan reisen. „Das Beste was man machen kann, um andere Nationen in Europa besser zu verstehen“, sagt Harald Hauswald. Die Foto-Ausstellung „Voll der Osten“ ist noch bis 25. November in den Landesbühnen zu sehen.

Text + Fotos (lv)

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Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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