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Kategorien-Archiv: Lebensart

Vier Tage Fantasiebeschleunigung – Literaturabenteuer für junge Leute auf der Leipziger Buchmesse

15 Donnerstag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik

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Das Kinder- und Jugendprogramm der Leipziger Buchmesse

Kinder und Jugendliche zählen zu den härtesten Literaturkritikern. Schon nach wenigen Seiten sind sie entweder komplett im Abenteuer versunken – oder lassen das Buch unbeachtet links liegen. Für dieses kritische aber zugleich höchst begeisterungsfähige Publikum bietet die Leipziger Buchmesse ein umfassendes Programm. In rund 500 Veranstaltungen erleben Kinder und Jugendliche spannende Abenteuer, lernen ihre Protagonisten kennen, genießen mitreißende Konzerte oder können bei einer der zahlreichen Mitmachaktionen aktiv werden. Alle Veranstaltungen gibt es ab sofort unter http://www.leipziger-buchmesse.de/kinderundjugend.

Janoschs Tigerente wird 2018 schon 40 Jahre alt. Zu diesem Anlass lädt das Tigerenten-Erzähltheater Jung & Alt zu einer Geburtstagslesung ein. Die farbenfrohen Geschichten werden mit Schauspielern untermalt – ein echtes Erlebnis für Groß und Klein. Der Hase Felix springt seit vielen Jahren durch zahlreiche Kinderzimmer. Seine Erfinderin Annette Langen hat nun ein neues Kinderbuch geschrieben und präsentiert „Oh Schreck, der Strom ist weg“ auf der Leipziger Buchmesse.

„Die Bunte Bande – Das gestohlene Fahrrad“ ist ein besonderes Kinderbuch. Nicht nur, weil es eine rührende Geschichte von Freundschaft erzählt, sondern auch, weil es ein inklusives Kinderbuch ist. Die Texte sind in einfacher Sprache geschrieben und zusätzlich in Brailleschrift verfasst. Zur Leipziger Buchmesse präsentiert der KIKA-Moderator Eric Mayer das Buch, unterstützt durch Musiker Reinhard Horn. Spannende Wissensgeschichten hat der Moderator Ralph Caspers (Sendung mit der Maus) im Gepäck. Er stellt das Buch „Wenn Glühwürmchen morsen“ vor.

„Knall, Pffffft, Peng“ statt „knusper knusper knäuschen“? Zur Leipziger Buchmesse können Kinder und Jugendliche aus ihrem Lieblingsmärchen einen Comic machen. Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, eine Anmeldung am Stand der taz wird empfohlen. Fantastische und spannende Geschichten versprechen aufregende Lesungen im Jugendprogramm. Der irische Bestsellerautor Derek Landy stellt sein neues Buch der Reihe „Skulduggery Pleasant“ vor. Das Finale der GÖTTERFUNKE-Triologie steht an. Zur Leipziger Buchmesse liest Marah Woolf aus „Götterfunke – Verlass mich nicht“.

Lesend die Stadt erkunden

Nicht nur auf dem Messegelände, sondern in der ganzen Stadt finden spannende Lesungen für Kinder und Jugendliche statt. Zur magischen Actionreise lädt der Autor THiLO. Er stellt den neuesten Schmöker „Animal Heroes“ im Leipziger Zoo vor. Die märchenhaften Erzählungen von König Drosselbart werden in der Stadtbibliothek lebendig. Anlässlich des diesjährigen Buchmesse-Schwerpunktlandes Rumänien werden Ausschnitte vorgelesen und durch die rumänischen Illustratorin Irina Dobrescu untermalt. Anschließend können Kinder ihr eigenes Bild der Geschichte zeichnen.

„Lass Konfetti für dich regnen“ lautet die Devise von Schauspielerin Lisa-Marie Koroll. Bekannt aus „Bibi und Tina“ möchte sie mit ihrem Buch jungen Frauen Mut machen. Einem ernsten Thema widmet sich Martin Schäuble. Unter dem Titel „Endland“ entwirft er ein düsteres gesellschaftliches Szenario: Er zeigt, wie unser Land aussähe, würden wir von einer rechtsnationalen Partei regiert.

Tanzen, Träumen, Toben: Spannende Mitmachaktionen & Familiensonntag

Noch mehr Erlebnis bietet die Leipziger Buchmesse bei den zahlreichen Mitmachaktionen. Der Bleilaus-Verlag zeigt Kindern und Jugendlichen, wie ein Comic entsteht. Anschließend kann eine eigene Geschichte entwickelt werden. Zur Musikstunde lädt der MDR: Im Instrumentenkarussell können Kinder verschiedenste Streich- und Blasinstrumente ausprobieren. Das Jugend-Musik-Netzwerk CLARA des MDR lädt Kinder und Jugendliche dazu ein, ein eigenes Instrument zu bauen oder einen Song zu komponieren. Ein Stadtrundgang der besonderen Art verspricht das Institut Franḉais. Bei der Krimi-Stadtrallye lösen Kinder und Jugendliche auf Grundlage eines Krimis verschiedene Rätsel. Bei ihrer Detektivtour begegnen sie dabei verschiedenen Schauspielern, die ihnen den Weg weisen. Die Aktion ist kostenfrei. 

Sonntag ist Familientag – auch auf der Leipziger Buchmesse. Ab 9 Uhr gibt es ein leckeres Familienfrühstück im CCL. Danach startet ein spannender Tag für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Ab 11 Uhr gibt es im Vorlese-Crashkurs Tipps und Tricks, wie die Lesestunde zum besonderen Erlebnis wird (CCl, Saal 4). Zum Mittag steht ein musikalisches Highlight mit dem Auftritt der Band 3Berlin an. Die Musiker haben bereits diverse Kinder-Hörspiel-Titellieder und acht Kinderliederalben produziert. Die Band besteht aus der Komponistin Diane Weigmann, Produzent Carsten Schmelzer und Grundschulpädagogen Tobias Weyrauch. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass die Lieder der Band lustig aber lehrreich, hochwertig aber nicht kompliziert sind und dabei Quatsch mit Qualität verbinden. Der Auftritt von 3Berlin findet am Messesonntag, 12 Uhr im CCL (Saal 2) statt. Unser Tipp: Alle Kinder bis 12 Jahre, die am Familiensonntag bis 10 Uhr mit ihrem Lieblingsbuch auf die Messe kommen, erhalten kostenfreien Eintritt.

Service, Tickets und Öffnungszeiten

Die Leipziger Buchmesse öffnet vom 15. bis 18. März auf dem Leipziger Messegelände. Tickets gibt es es online unter www.leipziger-buchmesse.de/ticket sowie an den Tageskassen. Kinder bis 6 Jahre erhalten freien Eintritt.

Text: Julia Lücke, Pressebüro Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben

www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

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„Dresdner Frühling“: Im BlütenReich im Palais Großer Garten

09 Freitag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart

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Frühling hat sich angesagt…

Gartenkünstler zeigen ihre Naturkunstwerke noch bis Sonntag im Palais Großer Garten.

Unverdrossen reihen sich Interessierte in die Warteschlange ein. Ungeduldige scheint es nicht zu geben, egal ob sie die Sonne bescheint, Nieselregen hernieder fällt oder ein kalter Wind durch die fröstelnde Reihe fegt. Vor dem Eingang zum „Dresdner Frühling 2018“ im Palais im Großen Garten Dresden ist Geduld angesagt. Wortfetzen fliegen hin und her. Ob es wohl so schön sei wie vor zwei Jahren, ist zu hören. Was haben sich die Garten-Künstler dieses Mal einfallen lassen, um die Herzen der Besucher höher schlagen zu lassen.

Zehn Tage lang – vom 2. bis 11. März – können Zehntausende duftende Blüten und Pflanzen zum Thema Frühling, von Meisterhand geschaffene Floristik, Dresdner Skulpturen bestaunt werden. Ergänzt wird die Schau von in Licht getauchten Details, Liedern und Gedichten rund um die erwachende Natur. Ganz in diesem Sinne ist der nunmehr siebente Frühling im Palais betitelt: „Blüten, Lieder, Frühlingsglück“. Manche Nase senkt sich beim Rundgang tief hinab, um den Blütenduft einzufangen. Immer wieder drängeln sich Besucher um die beste Position für genau „das Foto“. Da und dort summt jemand die Frühlingsmelodien mit, die aus dem Hintergrund das jeweilige Thema untermalen. Und auch das Fachpersonal wird immer wieder mit Fragen gelöchert.

Pflanzen-Ausstellungen haben übrigens in Dresden eine fast 200-jährige Tradition. Das Begleitheft zur Schau 2018 gibt darüber Auskunft. Im Jahre 1826, so heißt es dort, gründete Hofrat Dr. Ludwig Reichenbach die botanisch-gärtnerische Vereinigung „Flora“. Zwei Jahre später wandte sich die Vereinigung an König Anton mit der Bitte, ihr für eine Ausstellung Räume im Palais im Großen Garten bereit zu stellen. Und so eröffnete am 21. Oktober 1828 die „Flora“ die erste Fruchtausstellung. Mehr Details stehen, wie gesagt, im Begleitheft zum Palais-Frühling 2018.

Seitdem zog Dresden immer wieder mit nationalen und internationalen Gartenbau-Ausstellungen Besucher aus nah und fern an. Die dritte internationale Schau 1907 zum Beispiel zählte rund 250 000 Besucher. 1992 fand die vorerst letzte Blumenausstellung am Straßburger Platz statt. Seit 2006 lädt nun alle zwei Jahre der „Dresdner Frühling im Palais“ statt.

Text und Fotos: Sabine Bachert, Cosel10site.me

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Neue Lyrik & Ausstellung: kichern, schlürf, herz… Zum Frauentag

08 Donnerstag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie, Genießen, Lebensart, Poesie

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An alle weiblichen Wesen, Frauen, Mütter, Töchter, Schwestern, Tanten… Alles Liebe zum Frauentag! Lebt und Liebt aus vollem Herzen! Feiert Euch selbst!


„8. März 2018 – Keine Zeit zum Ausruhen!“, Zeichnung: Angela Hampel

Ein kleiner Vorgeschmack auf die Ausstellung „Frauen können auch malen! – die Vernissage ist am heutigen Frauentag, um 19 Uhr in der Galerie Holger John, Rähnitzgasse 17 in Dresden

__________________________________________________________________

kühlschrankgedicht

tanz liebe komm amor lechz leben
genieß mich mit haut und haar
kichern schlürf herz sprudel lust genuss extase
pudding mond romanze
berühr uns dunkel nacht wunder traum seele
schmelz schmerz explodier himmel

Lilli Vostry

Text + Fotos (lv)

 

 

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4. Talk im Kunstkeller: Die Kunst des Liebens oder Sex als Gebet

07 Mittwoch Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Moderatorin und Paarberaterin: Kirsten Balbig

Die Kunst des Liebens oder Sex als Gebet

Erfahrungen und Anregungen für ein lebendiges, erfülltes Liebesleben für Männer, Frauen, Paare, ob jung oder älter, werden in offen-achtsamer Atmosphäre beim bereits 4. Talk im Kunstkeller am 9. März, um 20.30 Uhr ausgetauscht.

Ging es in der ersten Runde mehr um die eigenen Erfahrungen, persönlich Erlebtes der Beraterin, soll es in Teil 2 direkter um Fragen der praktischen Möglichkeiten und Formen gehen, die vielfach aus der Rückbesinnung auf uraltes, teils fernöstliches Wissen erwachsen.

Wie kann man lernen, Sex als etwas Heiliges zu betrachten und zu leben? Heilig hat hier jedoch nichts mit dem Begriff ‚heilig‘ im religiösen Sinne zu tun. Heilig heißt hier: besonders, außergewöhnlich, tief berührend…, meint aber nicht Praktiken, wie Sado-Maso, Fetischismus u.Ä., die sich für Menschen eignen, die sexuelle Erfüllung nur auf diesen Wegen finden.

Ein hochspannendes Thema, das allen Altersgruppen von ausgetretenen Wegen zu neuer Lebendigkeit in Beziehungen verhelfen kann…

Die Besucher können einfach nur zuhören oder sich auch an der Diskussion beteiligen.

Text: Volkmar Fritzsche

Foto: privat

Einlass ab 20 Uhr (Platzreservierung empfohlen). Es besteht auch die Möglichkeit, die neue Aktfotografie-Ausstellung „Kontraste“ von Volkmar Fritzsche zu besichtigen.

http://www.kunstkeller-dresden.de/veranstaltungen.php –  hier gibt es auch den gesamten Frühjahrs- Spielplan

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BilderAlbum: Die schrillste Ballnacht des Jahres

07 Mittwoch Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart

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Romy beim Ball. Elegant, schrill, fantasievoll… Jede(r)m wie es gefällt, lautete das Motto beim 5. Tuntenball in Dresden.

Am 3. März fand nun bereits zum 5. Mal der Dresdner Tuntenball im Quality Hotel Plaza statt. Im wunderschönen Ballsaal Lindengarten des Hotels traf man sich zur schrillsten Ballnacht des Jahres, wie der Veranstalter selbst schreibt.

Ausgerichtet und organisiert wurde das alles unter anderem von Frank Heine, Tess Tiger und dem Team des Dresdner Tuntenballs. Viele Sponsoren unterstützten die Organisation des Balls. Als besondere Gäste traten u.a. auf: Fanny Davis, Yvonne Parker und Gordin Rouge sowie Jens Jensen, bekannt aus dem Friedrichstadtpalast Berlin.

Es gab ein buntes Programm von Travestie über Artistik, Zauberei bis zur Wahl der Miss Tuntenball Deutschland.

Zu Live- und Disco-Musik konnte im Anschluß getanzt werden. Bis in die frühen Morgenstunden. Auch für reichlich gutes Essen, Snacks und Getränke war gesorgt.

Ich denke mal, so an die 350 bis 400 Gäste hatten wieder einmal einen wunderschönen Abend, eine rauschende Ballnacht und ganz viel Spaß!

In einem Jahr soll der 6. Dresdner Tuntenball stattfinden. Ich freu mich schon!

Text + Fotos: Romy

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Romy – Ungeniert weiblich

28 Mittwoch Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Porträts, Zwischenmenschliches

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Fotos: Josefine Lippmann

Ein Leben zwischen zwei Welten

Wie aus Bernd Romy wurde, zeigt eine Fotoserie von Josefine Lippmann in der Ausstellung „Radebeuler Künstler – heute“ in der Stadtgalerie Radebeul. Freimütig erzählt sie vom Ende eines Versteckspiels.

Ein Bild zeigt eine Frau, die sich vor dem Spiegel schminkt. Mit Wimperntusche, Lippenstift, rotem Nagellack. Vorher Rasierschaum im Gesicht. Auf einem anderen Bild steht sie unter der Dusche noch als Mann. Das Passbild im Ausweis, auf dem er mit halblangem, lockigem Haar und Schnauzbart zu sehen ist. Im Krankenhaus mit Verband um den Körper. Und zuhause auf dem Sofa sitzend, mit BH und Feinstrumpfhosen selbstbewusst in die Kamera lächelnd. Die Fotoserie „Romy“ erzählt davon, wie aus Bernd Romy wurde. Vorher war sie eine Frau, gefangen im Körper eines Mannes.

Die Fotografin Josefine Lippmann begleitete sie bei ihrer freien Entfaltung nach einem langen Versteckspiel. Ihre ungerahmte, einfühlsame Fotoserie ist zu sehen in der derzeitigen Ausstellung „Radebeuler Künstler – heute“, noch bis 4. März in der Stadtgalerie Radebeul mit abschließender Sonderführung um 16 Uhr. Romy ist eine Transfrau. Viele Jahre führte sie ein Leben zwischen zwei Welten. Wenn sie hinausging und auf Arbeit, war sie ein Mann. Nur in den eigenen vier Wänden war es ihr möglich, ihre starke „weibliche Seite“ auszuleben.

Heute, mit 63 Jahren, will sie endlich so leben wie sie möchte. Josefine Lippmann hat Romy über ihren Vater kennen gelernt, der sie noch als Mann kennt und mit ihm zusammenarbeitete in einem Unternehmen der Halbleiterfertigung in Dresden. Kurz bevor sie dort aufhörte, vertraute sie sich ihm an und erzählte von ihrer anderen Identität. Dass sie als Frau leben will. Sie erzählte Josefine ihre Lebensgeschichte. Sie lebt und studiert in Berlin Fotografie. Die Aufnahmen entstanden im Rahmen ihrer Bachelorarbeit zum Thema Transgender und Transsexualität. Es ist ihre erste öffentliche fotografische Arbeit. Die Bilder von Romy vor und nach der OP. Sie wollte die Heimlichtuerei nicht mehr. „Ich bin zu dem geworden, was ich immer sein wollte“, sagt Romy im Gespräch. Wir sitzen zusammen mit Josefine Lippmann im Haus ihrer Eltern in Radebeul. Romy sieht elegant und feminin aus in ihrem schwarzen Wollrock und hellem Pullover. Nur die Stimme ist etwas tiefer und die Hände größer.

Das Gefühl, lieber ein Mädchen zu sein, hat sie seit frühester Kindheit. Als Kind spielte sie mit Teddy und Modelleisenbahn. Probierte auch mal mit dreizehn einen Rock aus dem Kleiderschrank ihrer Mutter an, der ihr viel zu groß war und versteckte ihn im Keller. Die Mutter fand ihn. „Doch es wurde nie darüber gesprochen, und ich traute mich nichts zu sagen. Man hat sich in seine Rolle eingefügt, etwas dargestellt und musste sich verstecken“, erzählt Romy. Sie stammt aus Heidenau, zog später nach Dresden und wohnt seit 2000 in Coswig. Sie hat einen älteren Bruder. Das zweite Kind sollte eigentlich ein Mädchen werden. Romy fühlte sich jedoch innerlich so und litt darunter, dass sie es früher nicht zeigen konnte. Sie zog sich heimlich nachts um, lief auch mal um den Häuserblock herum und jemand erkannte, dass er kein Mädchen war und hinterher hatte er eine dicke Lippe und einen lockeren Zahn, erinnert sich Romy.

Einmal erwischte die Polizei Bernd, als er nachts im Auto in Frauensachen umherfuhr. Er musste aussteigen, stand im grellen Scheinwerferlicht und sollte sich umziehen. Damit war die Welt wieder in Ordnung für die Polizisten. Als junger Mann lernte er Elektromonteur und arbeitete im Bergbau bei der SDAG Wismut in Königstein bis zur Wende. Körperlich schwere Arbeit, um sich nach außen als Mann zu behaupten. „Ich hab mich immer damit getröstet, dass ich als Junge mit Mädchen zusammen sein kann“, sagt Romy. Wenn er eine Freundin hatte, entsorgte er seine Mädchensachen.

Er heiratete, bekam zwei Kinder mit seiner ersten Frau, die sich später trennte, weil er ihr nicht Mann genug war, sagt Romy. Seine zweite Frau, die zwei Kinder in die Ehe mitbrachte, akzeptierte seine Neigung. Sie starb an Krebs. Danach fiel er emotional in ein tiefes Loch. „Manchmal wusste ich nicht mehr, wer bin ich. Immer im Zwiespalt, hatte ich zwei Möglichkeiten: Entweder ,Romy` sterben lassen und als Mann weiterleben oder mich zu meinem Frausein bekennen.“ Bernd machte eine Therapie, entschied sich zur OP. Im Frühjahr 2017 wurde in einer Spezialklinik in München die Geschlechtsanpassung ausgeführt, um das komplette Leben einer Frau führen zu können. Im Ausweis steht ihr neuer Name und als Geschlecht weiblich. Romy besuchte Stammtische und Partys von anderen Transgendern und Gleichgesinnten. Josefine begleitete sie manchmal. Durch einen SZ-Artikel 2003 erfuhr Romy zudem vom Atelier „Changeable“ in Dresden. Ein Treff für Transgender und Transsexuelle, wo man sich schminken und stylen lassen und einen Tag als Frau verbringen kann.

„Mit meinem Projekt zum Thema Transgender und Rollenbilder will ich zeigen, dass es inzwischen eine Vielfalt an Lebensmodellen und sexuellen Ausrichtungen für Männer und Frauen gibt und mehr Geschlechter als zwei“, sagt Josefine Lippmann. Sie wünscht sich mehr Offenheit und Toleranz für Menschen, die anders sind. „Die Welt ist regenbogenbunt“, sagt Romy. Es habe sie noch niemand komisch angesehen. Freunde und frühere Arbeitskollegen akzeptieren sie wie sie ist. Für ihre Kinder sei es zunächst schwer gewesen, wie sie ihren Vater nun ansprechen sollen. Ein Enkelkind hat sie inzwischen. Romy fühlt sich wohl in ihrer Haut jetzt. Manchmal geht sie auch ungeschminkt raus. Eine weitere geschlechtsangleichende OP steht noch bevor. „Ich möchte auch andere ermutigen, zu sich zu stehen und danke allen, die mir geholfen haben auf meinem Weg.“

Text + Fotis (lv)

Öffnungszeiten der Stadtgalerie Radebeul:
Di., Mi, Do., So von 14  – 18 Uhr

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Am Puls der Zeit – Neues Programm der Volkshochschule Dresden

23 Freitag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart

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Von der Reise durch Kunstepochen
bis zum Zeitmanagement

Ein Neues Semester der Volkshochschule Dresden startet am 26. Februar.

Es bräuchte sicher einiges an freier Zeit, alle 2.200 Kursangebote der Dresdner Volkshochschule zu besuchen. Ob Sprachen, Gesundheit, Computer und Beruf oder Gesellschaft und Kultur – das neue Semesterprogramm bietet ab dem 26. Februar für jeden die passende Lern- und Erholungsmöglichkeit.

Unter dem aktuellen Semestermotto „Zeit“ will die Volkshochschule ganz nah am Puls der gegenwärtigen Gesellschaft sein. Aus verschiedenen Perspektiven nähern sich die Kurse dem Thema an: Bequem per Bus können Interessierte am 29. April eine kleine Zeitreise in das Land der Schlösser und Burgen unternehmen. Beim Besuch von vier Anwesen im Familienbesitz erfahren sie viel Wissenswertes über die kulturelle und künstlerische Vergangenheit der architektonischen Schätze. Kunstvoll geht es auch in der Verquickung von Zeitgeist und Zeit anhand der europäischen Kunstgeschichte weiter.

Am 26. April, 3. Mai und 24. Mai (jeweils um 17 Uhr) erläutert Kunstwissenschaftler Dr. Axel Schöne die charakteristischen Merkmale bedeutender Kunstepochen und zeigt diese anhand von bekannten Werken aus Malerei und Plastik.

Wer jeden Arbeitstag die Stunden zählt und sich dabei gehetzt fühlt, kann am 19. März um 17 Uhr Wissenswertes über Zeitmanagement erfahren und sich mit seinem persönlichen Verhältnis zu Zeit und Ruhe auseinandersetzen. Noch genauer lässt sich die Zeit bei einer Führung durch den mathematisch-physikalischen Salon am 28. April um 10 Uhr bestimmen. Anhand von Exponaten aus sechs Jahrhunderten lernen Interessierte, wie die astronomische Zeitbestimmung mit Sonne, Mond und Sternen funktioniert.

Die goldenen Jahre nach der Berufstätigkeit sinnvoll nutzen möchte so mancher rüstige Rentner. Eine kleine Hilfestellung, Denkanstöße und Übungen für diese freie Zeit ohne Alltag, Kinder und Arbeitsverpflichtungen gibt die Volkshochschule im Kurs „Die Berufung nach dem Beruf. Klarheit und Schwung für Best-Agers“ am 12. Mai. Und schließlich spielt die Zeit in der Kommunikation eine wesentliche Rolle: Wie Zeitformen in Swahili, der wichtigsten Sprache Afrikas, gebildet werden und wie man sich dort im Urlaub verständigen kann, lernen die Kursteilnehmer in einem Kurs vom 10. April bis zum 29. Mai (jeweils 17.30 Uhr bis 19 Uhr).

Das vollständige Programm steht online unter http://www.vhs-dresden.de zur Verfügung. Für alle Kurse wird um vorherige Anmeldung gebeten. Dies ist über die Homepage, in der Geschäftsstelle (Annenstraße 10, Montag bis Freitag 9 Uhr bis 13 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag 14 Uhr bis 18 Uhr), am Standort Gorbitz (Helbigsdorfer Weg 1, Montag und Dienstag 15 Uhr bis 18 Uhr und Mittwoch 9 Uhr bis 13 Uhr) sowie telefonisch unter 0351 254400 möglich.

Text: meeco Communication Services GmbH

Weitere Infos: www.vhs-dresden.de

 

 

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Auf der Gartenbank… Im Gespräch mit der Bildhauerin und Zeichnerin Konstanze Feindt Eißner

22 Donnerstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Kunst als Lebenshilfe

Durch freies Gestalten Gefühle wie Angst und Schmerz ausdrücken und Neues entdecken. Das können Kinder und Erwachsene im Atelier der Bildhauerin und systemischen Kunsttherapeutin Konstanze Feindt Eißner. Ein Atelier-Besuch.

Gestaltreiche Wesen aus Naturstein und Marmor stehen aufgereiht vor und im Atelier. Sie schreiten und springen auf der blauen Hausfassade, halten, umarmen sich oder hocken zusammengekauert am Boden. Immer wieder taucht auf Leinwänden und Papier eine rote Harlekinsfrau mit schwarzem Hut auf, die kleine und große Kugeln vorm Herabfallen hält und ein kleines Kind in ihren Armen wiegt. In ihren farbintensiven, symbolreichen Bildern und filigranen bis kraftvollen Skulpturen erzählt Konstanze Feindt Eißner vom Tanz des Lebens, Werden und Vergehen, Liebe und Tod.

Im Gespräch erzählt die freiberufliche Bildhauerin, Zeichnerin und systemische Kunsttherapeutin in Dresden über diesen besonderen Erlebnis- und Erfahrungsraum.

Was geschieht in der Kunsttherapie?

Es ist eine Möglichkeit für Menschen, wenn Worte nicht mehr (er)reichen, als nonverbale Form der Psychotherapie. Dabei geht es um Begleiten, Auffangen, Loslassen, Ausprobieren, Neues über sich erfahren, Freude entdecken. Es ist sind keinerlei künstlerische Voraussetzungen notwendig. Wichtig ist nur, dass man aufgeschlossen und bereit ist, sich darauf einzulassen.

Wie hilft das freie Gestalten Kindern, ihre Gefühle auszudrücken?

Das Wichtigste ist, locker zu sein und sie einfach machen zu lassen, ohne strenge Vorgaben wie in der Schule. Ich biete eine Art Schatzkiste an Materialien an. Verschiedene Stifte, Farben, Ton, Ausschnitte aus Zeitschriften für eine Collage oder ein Stapel Postkarten, aus denen sie sich etwas aussuchen und ich frage, was ihnen dazu einfällt. Dann kommt man ins Gestalten. Ich hab noch nie erlebt, dass jemand nichts machte. Bei Erwachsenen sind schon mehr rationale Schranken. Kinder haben noch mehr Intuition. Sie zeigen, was sie erlebt haben.

Was entdecken die Teilnehmer während der Kunsttherapie?

Die erste Stunde ist wie ein Kennenlernen. Man kann auch vorher besprechen, was man erreichen möchte. Etwa: Ich möchte weniger aggressiv sein oder mich besser konzentrieren. Manche haben auch jede Stunde etwas anderes. Dennoch gibt es einen roten Faden. Bei der Kunsttherapie geht es nicht ums Können. Das Ziel ist nicht unbedingt ein fertiges Bild, sondern etwas zu entdecken für sich und Dinge, worüber man nicht sprechen möchte, wie Angst oder Schmerz, anders auszudrücken. Damit sich etwas löst, entlastend wird. Der Prozess des Gestaltens ist das Wichtige, in dem ganz viel passiert. Ressourcen finden, positive Anteile, die dir helfen, wieder gesund zu werden. In Balance zu kommen. Wenn beim Gestalten etwas entsteht, obwohl man dachte es nicht zu können, ist das ein schönes, stärkendes Erlebnis.

Für wen ist Ihr Angebot?

Es beginnt bei Kindern ab fünf Jahren und reicht bis zu älteren Menschen. Es sind vorrangig Einzelstunden (eine Übernahme durch Krankenkassen ist bisher noch nicht möglich.) Zu mir kommen auch Patienten mit Krebserkrankungen unterschiedlichen Alters, auch Mütter, die kleine Kinder zuhause haben und sie dann mal abgeben. Die Kunsttherapie ist die Stunde, wo es nur um sie und ihre Bedürfnisse geht. Auch wieder eine Struktur zu finden, etwas anzufangen und zu beenden. Mit der Kunsttherapie ist es wie bei einem Mobile. Wenn man an einem Teil zieht, bewegen sich die anderen Teile mit. Daher ist es wichtig, andere Menschen aus seinem Lebensumfeld mit einzubeziehen, damit sich etwas verändert.

Wie hilft Ihnen selbst die Kunst?

Als kleines Mädchen wollte ich Hebamme werden, später Ärztin. Doch meine Mutter riet mir davon ab, weil man da viel arbeitet und wenig Zeit für die Familie hat. Sie ist selbst Ärztin. Zeichnen und Beschäftigen mit Ton machten mir schon als Kind großen Spaß. Ich merke selbst immer wieder, wie gut mir die Kunst tut, wie ich innere Dinge dadurch bearbeiten oder lockern kann. Verschiedene Lebensphasen spiegeln sich auch in meinen Bildern und Plastiken, wie im Mutter- und Kind-Bilderzyklus „Schützen – Beschützen“ mit der roten Harlekinsfrau, man sieht Männer und Frauen mit Maske, Flügeln oder halb mit Skelettgliedern und das letzte Bild „Der Clown“ für meinen Zwillingsbruder, der mit 28 Jahren Suizid beging. Es geht um Themen wie Vergänglichkeit, aber natürlich auch die heitere und lustvolle Seite des Lebens kommt in Stein oder auf Papier. Es geht mir darum, die Balance im Leben immer neu auszuloten. Ich sehe es auch als ein Geschenk, wenn ich anderen helfen kann. Mir ist die Kunst auch Lebenshilfe.

Vielen Dank für das Gespräch.

Interview und Fotos: Lilli Vostry

Der nächste Bildhauerkurs für Kinder, Jugendliche und Erwachsene:
am 16./17. Juni, jeweils 10 – 16 Uhr, Mindestteilnehmerzahl: 4
Kosten für Kinder (8 – 14 J.): 60, Erwachsene: 120 Euro + 15 Euro Materialkosten

Zur Person

Konstanze Feindt Eißner hat an der Dresdner Kunsthochschule studiert und arbeitet seit Anfang der 190er Jahre freischaffend als Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin.
Von 2008 bis `11 Ausbildung zur systemischen Kunsttherapeutin am Institut für Kunsttherapie Dresden-Weißig, wo sie inzwischen auch lehrt. 2007 – `010 Fernstudium Psychologie und Psychotherapie an der ALH Hann. Sie hat eine Tochter (19) und einen Sohn (26).

Weitere Infos über die Künstlerin:
http://www.kfe-arts.de

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Neue Lyrik: Was zählt

13 Dienstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Was zählt

Ein Mädchen und ein Junge
Sie sind neu hier
Sehen mich an
mit diesen großen dunklen Augen
in denen eine Welt verborgen
die ich nicht kenne

ihr Blick verrät
Sie haben schon viel gesehen
was ich nur ahne
in der Tiefe ihrer Augen
vergraben lässt es mich nicht los

Übe mit ihnen
Rechnen obwohl ich Mathe nie mochte
Zählen Zahlen
und frage mich
was aus ihnen wird

Lilli Vostry
(13.2.2018)

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Bilder der ungeschminkten Dresdner Welt

18 Donnerstag Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart

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Foto: Matthias Neumann/Stadtarchiv Dresden:
Das Blaue Wunder, 1983.

Ein Vortrag über die Fotografien aus dem Nachlass von Matthias Neumann entführt in das Dresden der 1980er Jahre innerhalb der Fachausstellung „Verborgene Geschichte(n) aus dem Stadtarchiv“ am 23. Januar, um 18 Uhr.

Die Veranstaltung mit Archivdirektor Thomas Kübler findet im Rahmenprogramm der Fachausstellung „Verborgene Geschichte(n) aus dem Stadtarchiv“ statt. Im Jahr 2009 erhielten dieses den vollständigen Fotonachlass des bekannten Kameramannes und Fotografen Matthias Neumann. Der Nachlass umfasst über 1000 Fotografien und Negative, die in den 1980er Jahren entstanden und die ungeschminkte Dresdner Welt widerspiegeln. Besondere Aufmerksamkeit widmete Matthias Neumann dem Blauen Wunder und den anliegenden Stadtteilen Loschwitz und Blasewitz. Unter Lebensgefahr stieg er unerkannt auf die Spitze der Brücke, um zu fotografieren.
Die Aufnahmen zeigen die Enge der Elblandschaft, aber auch den nagenden Verfall der Bausubstanz. Matthias Neumann verwendete eine 6×6 Mittelformatkamera bei seinen Dokumentationen. Die Fotos konservieren einen Zustand der Stadt und gleichzeitig waren sie sein Anprangern, Politisieren und Mahnen. Der in Dresden geborene Matthias Neumann lebte mit seiner Frau Therese Neumann bis 1984 in Dresden. Nach der Ausreise in die BRD konnte sich der studierte Werkzeugmaschinenkonstrukteur als Kameraassistent beim ZDF in Mainz einen Namen machen und blieb bis 2006 als Kameramann bei ARD und SWR in Mainz tätig. Die Rückkehr des Ehepaares erfolgte 2008, woraufhin im selben Jahr Matthias Neumann nach schwerer Krankheit verstarb.
Der Eintritt ist frei.

 

Text: Stadtarchiv Dresden
Elisabeth-Boer-Str. 1
01099 Dresden

www.dresden.de/stadtarchiv

Kommende Veranstaltungen:

1. Februar 2018, 18 Uhr
Prof. Dr. Josef Matzerath: Wie kam die italienische Küche nach Dresden?

6. Februar 2018, 18 Uhr
Dr. Alexander Kästner: Von feuchten Kellern und Secreten

 

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Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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Top-Beiträge & Seiten

  • Porträt Michael Pohlmann: Die Schönheit des Unvollkommenen
  • Ausstellung "Moment mal!" - eine Werkschau von Werner Pinkert, 97 Jahre und der älteste lebende Dresdner Künstler, im Kulturrathaus
  • Ausstellung "Skulpturen" von Johannes Peschel im Einnehmerhaus Freital
  • Premiere "Die Troerinnen" im projekttheater
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  • Premiere "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing im Schauspielhaus Dresden
  • Premiere "In meinem Namen" im Kleinen Haus
  • Atelierbesuch bei der Malerin Angela Hampel in Dresden
  • Ausstellung "Franzosen in Dresden - Malerei des Impressionismus und Fauvismus"
  • Ausstellung "Feurige Farben" mit Emaillebildern von Günter Gläser in der Kunstscheune Altnaundorf & Ponyhof

Aktuelle Beiträge

  • Opera en miniature: „Abu Hassan“ – Musiktheater mit Puppen im Schloss Lauenstein
  • Letzte Gelegenheit in die fantastische Welt im Lügenmuseum Radebeul einzutauchen
  • „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ – Vielleicht bringt die 25. Vorstellung Glück!
  • Klangwanderung & Konzert mit Agnes Ponizil & Anne Kathrin Wagler an zwei Klavieren beim Musiksommer Bärenstein
  • Start in die neue Spielsaison im Mittelsächsischen Theater: José Luis Gutiérrez dirigiert das Orchester mit viel Schwung
  • Wunderreiche Welt & unbequeme Wahrheiten: dem Lügenmuseum Radebeul droht die Räumung
  • Gastspiel „Manche mögen`s heiss“ in Hoppes Hoftheater in Weissig
  • BilderAlbum: Konzert im Milchschafhof Bärenstein & Ausstellungen beim Musiksommer
  • Ausstellungs-Eröffnung: „Wenn Farben Liebe machen“ mit Malerei von Oliver Estavillo in der Galerie Holger John in Dresden
  • Neue Lyrik: Gedichte von Zoe Nora Goerges

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