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Kategorien-Archiv: Lebensart

BilderAlbum: Im Reich von Sherazade

08 Freitag Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik

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Ein guter Ort an kalten, grauen Wintertagen ist ein Besuch bei Sherazade. Mit den zauberhaften Farben, Klängen und Speisen tauchen die Gäste ein in die Welt der schönen Prinzessin aus 1001 Nacht, deren Geschichten ebenso berühmt sind wie die Küche des Orients. Bei einer unterhaltsamen kulinarischen Reise stellte diese der Inhaber des Restaurants auf der Bautzner Straße 53, Talal Khalil unlängst im Rahmen der 130. Lighting Deluxe Medienlounge Dresden den Pressevertretern vor. Als krönenden Abschluss gab es eine wunderbare Bauchtanzvorführung mit Tänzerin Bianca.

Mehr Text folgt.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet:
täglich außer Di. von 11.30 – 14.30 Uhr (Mittagsangebot, auch bei mittag.de) und
von 17 – 23 Uhr

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Eröffnung der Ausstellung „Interieur Underground“ im Lügenmuseum Radebeul

06 Mittwoch Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Beim Bau des Sound-Koffers für die Ausstellung: Helfer Justus Erhard
Lebendig Zeitgeschichte vermitteln will Reinhard Zabka, der künstlerische Leiter von
„Interieur Underground“

Sensationeller Fund 

Ein neuer Ausstellungsraum in der Dauerausstellung im Lügenmuseum Radebeul entführt in die konspirative Künstlerszene der DDR. Die Eröffnung wird am 9. Dezember, ab 18 Uhr gefeiert. 

Im April 1992 ahnte niemand, dass der Anruf des Künstlers Albrecht Hillemann aus Erfurt einen sensationellen Fund zu Tage bringen würde. In der Taubengasse in Erfurt wurde ein verfallenes barockes Haus saniert. Welch eine Überraschung, die Sanierung legte im Dachquartier eine übertapezierte Tür frei. Dahinter lag ein geheimer Raum, verstaubte Möbel und nicht genau zu bestimmende Kunstwerke. Alles musste geräumt werden. Das Erfurter Stadtmuseum lehnte ab. Das Lügenmuseum war interessiert, weil in den 1970er Jahren Albrecht Hillemann und Reinhard Zabka in der Backstube des besetzten Hauses ein Atelier bezogen hatten.

Drei Stockwerke auf steilen Holzstiegen empor, ganz oben dann Ausblicke auf das Augustinerkloster und die Mühle an der Gera. In dem Raum hatte zuletzt ein Künstler gewirkt, das war auf den ersten Blick klar. Die Wände voller Kunst, die Bücher in graues Packpapier eingebunden. Die Kunstgegenstände stellten wir an die Wand, um sie zu begutachten. Alles wirkte wie eine Zeitreportage in Form von Skizzen, Objekten und Experimenten. Spiegelbild einer schwierigen Zeit, eine Episode aus Erfurts Kultur im Verborgenen der 1970er Jahre.

Die Ansammlung wurde ins Lügenmuseum transportiert, entstaubt und eingelagert. Die Namen der Künstler waren unbekannt, nichts war signiert. Es gab Umzüge, zuletzt 2012 in den Gasthof Serkowitz. Doch die Erfurter Sammlung blieb in groben Zügen erhalten. 25 Jahre nach dem Fund erhielt das Lügenmuseum eine Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung. Dies gab uns die Mittel, diese Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sie neu zu entdeckten. Was da unter dem sozialistischen Schubladenbegriff „Volkskünstlerisches Schaffen“  firmieren musste, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als ernstzunehmender Aufbruch, der keinerlei Vergleiche scheuen brauchte. Was da fast vergessen in einer Dachkammer ruhte, steht heute stellvertretend für die schöpferische, vielseitige, eher im Stillen gewachsene und sich um keine Modeströmung scherende künstlerische Vitalität von Künstlern im Untergrund der DDR.

Die Geschichte dieser konspirativen Kunstsammlung wird nun als Interieur Underground im Lügenmuseum präsentiert. Der Zugang erfolgt im siebenten Ausstellungsraum durch eine schmale Pforte hinter einem Bücherregal in das nachgebaute, konspirative Hinterzimmer. Zum Ausstellungsraum gibt es einen Katalog mit ’89 Geschichten: Künstler dieser Zeit erzählen an Hand von Alltagsdingen über Ausgrenzung und Verfolgung. 10 aktuelle Künstlerplakate können als Wanderausstellung ausgeliehen werden. Gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung und den Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen, Träger ist der Kunst der Lüge e. V.

Text: Reinhard Zabka

Fotos (lv)

http://kunst-der-luege.de/


Miezi hält die Stellung

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Kunstausstellung Interieur Underground im Lügenmuseum Radebeul

29 Mittwoch Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie

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Plakat zur Ausstellung von Uta Hünniger


Plakat zur Ausstellung von Ellen Steger

Von Biermanns Tagebüchern in einem Suppenkübel der NVA
bis zu „Mehl-Art“

Die neue Rauminszenierung „Interieur Underground“ im Lügenmuseum Radebeul zeigt die Poesie des Untergrundes. Die unkonventionellen Ideen der Demokratiebewegung, der Boheme und Subkultur in Ostdeutschland spiegeln eindrucksvoll die Macht der Fantasie im Angesicht der Zensur. Die Eröffnung ist am 9. Dezember, um 18 Uhr im Lügenmuseum Radebeul.

Ausgegrenzte Künstler, die Avantgarde der friedlichen Revolution
im Herbst 1989, sind in den bundesdeutschen Museen bislang unzureichend abgebildet. Ihr Schaffen steht im Mittelpunkt von „Interieur Underground“, einer neuen Rauminszenierung im Lügenmuseum Radebeul. Eröffnet wird die Ausstellung am 9. Dezember, um 18 Uhr im gleichfalls morbiden, unsanierten Gebäude des alten Dorfgasthofs Serkowitz auf der Kötzschenbrodaer Straße 39 im Beisein vieler mit ihren Werken vertretener Künstler, dazu spielt der Jazzmusiker Hartmut Dorschner Saxofon.

In den Ausstellungsraum gelangt man durch eine schmale Pforte hinter einem Bücherregal in ein konspiratives Hinterzimmer. „Die Besucher können die Um- und Aufbrüche ausgegrenzter Künstler in autobiografischen Objekten, Episoden voller Energie und Verzweiflung erleben und wie es ihnen gelang zwischen Wut, Spaß und Träumen nicht gebrochen zu werden. Wie sie mit Herausforderungen umgingen und ihren Weg bis heute fanden“, sagt Reinhard Zabka, Konzeptkünstler und Betreiber des Lügenmuseums. Es zeigt auf ebenso skurrile wie fantastische Weise die „Kunst der Lüge“ – so heißt auch der Trägerverein – im Dienste der Wahrheit. Nun wächst die private Sammlung von ehemals zensierter Objektkunst und Installationen von Zabka und weiteren widerständigen Künstlern um neue Kunstwerke der Subkultur in der DDR an.

Zur Ausstellung gibt es zehn Künstlerplakate mit Originaldokumenten von damals und dem Blick von heute. Außerdem erscheint ein Katalog mit 89 Geschichten der friedlichen Revolution, in denen Künstlerinnen und Künstler der DDR in persönlichen Anekdoten anhand von Alltagsdingen über Ausgrenzung und Verfolgung erzählen (dieser ist erhältlich gegen Schutzgebühr im Lügenmuseum). Wie einfallsreich, oft naiv und tollkühn sie Ausstellungs- , Auftritts- und Veröffentlichungsverbote seitens der SED-Zensur und Stasi-Überwachungsbehörde umgingen, um dennoch zu sagen, was sie dachten und fühlten. Diese Geschichten sind spannend, aufschlussreich und schmunzelnd zu lesen für all diejenigen, die in der DDR aufwuchsen und bestimmt manches bis dato Verborgene erfahren. Unglaublich und entdeckungsreich wird der Besuch im Lügenmuseum sicher auch für junge Leute, die nach dem Mauerfall geboren sind und hier locker und unkonventionell lebendigen Geschichtsunterricht erfahren. Insofern ist auch der Katalog zur Ausstellung „Interieur Underground“ sehr zu empfehlen für Schulen und andere Bildungseinrichtungen.

In einer der 89 Geschichten des Ausstellungskatalogs erzählt der einst in den Westen ausgebürgerte Liedermacher Wolf Biermann ironisch über „Tatwerkzeuge“. Zu sehen ist ein alter Stahlbehälter, in dem sein Freund Reimar Gilsenbach, ein Ostberliner Schriftsteller und eifriger Ökoschrat, Biermanns Tagebücher 13 Jahre lang versteckte in dem wunderbar zweckentfremdeten Suppenkübel der Nationalen Volksarmee. Später war ihm der so gerettete „Dokumentschatz“ eine wertvolle Gedankenstütze für seine Autobiografie.

Ekkehard Maaß erinnert sich in seinem Beitrag „Das zerrissene Foto von A.R. Penck“ an eine Performance 1980 im Theater BAT in Berlin Prenzlauer Berg, wo der Maler am Schlagzeug saß und Fotos mit abgebildeten Wehrmachtsoldaten zerriss, die Schnipsel in die Luft warf, von Trillerpfeifenklängen anderer Künstler begleitet. Der Theaterdirektor rief vergebens Schluss! und wurde niedergepfiffen in einem Aufstand der Kunst gegen die Administration. Der Fotograf Günter Starke hielt 1984 eine Kunstaktion in der verfallen-berüchtigten Gastsstätte „Mokka-Perle“ in der Dresdner Neustadt fest, wo sich eine Handvoll Künstler um Initiator Jörg Sonntag der Hausruine bemächtigten, kunstvoll die Räume verbarrikadierten und die wilden Klänge der „Rennbahnband“ waren ein letztes Aufbäumen vor dem Abriss. Heute ist dort ein Parkplatz. Birger Jesch berichtet augenzwinkernd über „Mehl für die Welt & Gummischnitte“. „Mehl-Art“ verstehe der Sachse erst mal, obwohl Mail Art nicht Eat Art ist, wenn von der Aktions- und Netzkunst der 1980er Jahre die Rede ist.

Text + Fotos (lv)

Ausstellungsvorbereitung

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3. Talk im Kunstkeller zur Kunst des Liebens: „Liebe ist die größte Kraftquelle“

18 Samstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Moderatorin Kirsten Balbig im Gespräch mit einem Besucher. Im Hintergrund
Galerist und Fotokünstler Volkmar Fritzsche.

„Liebe ist die größte Kraftquelle“

Männer und Frauen wollen nur das Eine. Geliebt werden und lieben. Warum fällt es ihnen dann heutzutage so schwer, zusammen zu finden? Was braucht es für erfüllenden Sex und beglückende Partnerschaften? Darum ging es beim 3. Talk im Kunstkeller Dresden unter dem Titel „Die Kunst des Liebens oder Sex als Gebet“ am Sonnabend.

Die Liebe kommt, die Liebe geht… Mal überfällt sie einen blitzartig, mal kommt sie leise, unauffällig, fast unbemerkt. Mal lodert sie heftig, mal flimmert sie unruhig und unbeständig. Ihre Sprache ist so vielfältig wie es Menschen gibt auf der Welt.

Kann man dann überhaupt über Liebe reden? Man kann. Das zeigte dieser Abend im Kunstkeller auf der Radeberger Straße 15, bei dem es anfangs scheu, später offener, lockerer, zuhörend und Fragen stellend, eigene Erfahrungen schildernd, einfühlsam und mitfühlend zuging. Erstaunlicherweise waren mehr ältere Zuhörer als jüngere erschienen. Erfreulich jedenfalls, dass die Liebe kein Lebensalter kennt.

„Lieben ist ein krankhafter Zustand…“, schreibt der Schriftsteller Bodo Kirchhoff in seinem Buch „Die Liebe in groben Zügen“. Darauf verweist eine Zuhörerin in der Runde und fragt: Warum kommen wir überhaupt weg davon, von der anderen, tiefen, echten Liebe?

Sie kann einen verrückt machen, verletzlich, nackt, schutzlos, aber auch mutig, stark und wahrhaftig schön.

„Liebe und Sex ist die größte und schönste Sache der Welt und kann eine Kraftquelle für die Menschen sein“, sagt Kirsten Balbig, die Moderatorin der Gesprächsrunde. Sie hat viele ihrer Leidenschaften zum Beruf gemacht wie Erzählkunst, Gesang, Musik, Tanz. Außerdem hat sie eine Ausbildung als ganzheitliche Lebens- und Paarberaterin absolviert. Sie erzählte unbefangen und freimütig von ihren eigenen Beziehungserfahrungen und ihrem schon immer vorhandenen Forscherdrang rund um Lust und Liebe. Sie kennt tiefe Nähe ebenso wie pures Begehren.

„Wenn man sich wirklich öffnet und einem Mann beim Sex in die Augen schaut, dann sieht man sein Leben, seine Seele“, sagt sie. In diesen Momenten könne sie ganz klar sehen. Freilich habe sie manches auch nicht gesehen aus Unwissenheit.

Doch erst im Zusammensein mit einem anderen Menschen lernt man seine Bedürfnisse kennen und Grenzen setzen. „Wirklich bewusster, liebevoller, in die Tiefe gehender Sex nutzt sich nicht ab“, glaubt Kirsten Balbig. Je länger man zusammen sei, um so schöner und intensiver könne er werden. Nach einem Jahr werde es erst richtig spannend.

Doch was tun, wenn in einer längeren Beziehung die Lust aufeinander nachlässt?

Da könnte man sich einiges bei „Don Giovanni“ abschauen, ihrer Lieblingsoper, sagt Kirsten Balbig. Dem legendären Verführer, der alle Frauen herumkriegt. Dabei sei er nicht mal besonders schön, klein und untersetzt gewesen. „Was denken Sie, ist das Geheimnis von Don Giovanni?“, fragt sie in die Runde.

„Er macht Frauen den Hof“, sagt ein älterer Zuhörer. Die Damen nicken anerkennend. „Er kann die Sehnsüchte der Frauen erraten. Die tiefste davon, sie möchte gesehen werden“, sagt eine Zuhörerin. Oh ja.

Keine Frau möchte wohl mit Don Giovanni verheiratet sein, glaubt Kirsten Balbig, aber jede will ein bisschen Don Giovanni in ihrem Partner.

Grenzenlose Neugier auf den Partner sei ebenso wichtig wie Selbstliebe als Voraussetzung, andere zu lieben. Das meint, gut für sich selbst zu sorgen, die  innersten Wünsche, was man wirklich will, zu kennen und die des Partners. Anziehend werden wir erst für andere, wenn wir viel geben und teilen können. „Wenn wir selbst mit uns ganz im reinen sind und nicht bedürftig. Das ist eine Falle, in die wir oft tappen“, weiß die Paarberaterin. Dazu gehöre auch, in der Vergangenheit erlebte Verletzungen, Enttäuschungen, Zurückweisungen zu verarbeiten und Möglichkeiten zu finden, den Schmerz auszudrücken und aufzulösen. Sich immer wieder an seine Träume als Kind zu erinnern und zu sich zu stehen. Auch mit entsprechendem Körperbewusstsein.

Er habe sich oft gewundert, erzählt ein Mann, dass seine Partnerinnen anfangs ihren Körper nicht schön fanden. „Doch es kommt doch mehr darauf an, wie sie sich bewegen, schauen, fallen lassen können. Und ihren eigenen Körper erotisch zu finden und zu mögen.“ Dies habe er ihnen auch gesagt und sie darin bestärkt.

Manchmal kommen Paare auch ins Fotostudio im Kunstkeller, um innige Momente vor der Kamera festzuhalten, für sich oder auch für Ausstellungen. Galerist und Fotokünstler Volkmar Fritzsche zeigte einige Aufnahmen, die in großer Bandbreite zärtlich miteinander verbundene Frauen und Männer zeigen.

„Auch bei Langzeitpaaren, die einmal leidenschaftlich verliebt waren, können diese Gefühle wieder geweckt werden“, glaubt Kirsten Balbig. Doch man sollte auch den Mut haben, ohne Leidenschaft sich zu lieben. Und sich eine feste Zeit für Liebe und Zweisamkeit reservieren, wenigstens einmal pro Woche. „Sharing“ heißt das auf neudeutsch. Sie erzählt von einem Paar, beide Workaholics, die sich einen Abend pro Woche ganz für sich freihalten und dann das tun, worauf sie gerade Lust haben. Ihre kleinen Kinder geben sie in der Zeit in andere, liebevolle Hände. Ganz nach dem Motto: „Glückliche Kinder brauchen glückliche Eltern“. Dieses immer wieder bewusste Aufeinander einlassen hält die Beziehung lebendig. Seit sieben Jahren sind die beiden zusammen.
Dazu empfiehlt sie das Buch von Diana Richardson, „Slow Sex“ – Langsamer Sex mit viel Zeit und Hingabe.

Ob eine Frau sofort in ihren innersten Tiefen oder erst anders berührt werden möchte, liegt bei jedem selbst und kann auch variieren.

„Nichts gegen einen Quikki zwischen Tür und Angel und übereinander herfallen, Fleischeslust. Aber einmal in der Woche will ich ein Sieben-Gänge-Menü…“, bekennt Kirsten Balbig. Den Quikki bevorzuge sie allerdings in einer festen Partnerschaft, wo  sie Vertrauen hat und sich geliebt fühlt.

Der tantrische Teil der Sexualität gehe davon aus, dass diese das Göttliche in uns weckt und mit einer höheren Macht außerhalb von uns verbindet. Dann entsteht dieser Moment, wo zwei Menschen sich in der Tiefe berühren, ihre Herzen und Körper eins werden und überströmen vor Wärme und neuer Energie, die sie mit sich in die Welt tragen.

„Schlechter Sex kann süchtig machen. Bewusster, liebevoller Sex kann von Süchten befreien“, sagt Kirsten Balbig. Und liest noch zwei wunderbare Texte über die Kraft der Liebe: „Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe eine Frau/Mann…“ von Lisa Citore.

Vielleicht besteht die Kunst des Liebens auch darin, einfach den Moment zu erkennen und zu genießen.

Ein spannendes und unerschöpfliches Thema, für das weitere Fortsetzung und noch mehr Zulauf bei den nächsten Talks im Kunstkeller wünschenswert wäre.

Text + Fotos (lv)

Fundstücke: Unzählige kleine Herzen lagen verstreut auf dem Nachhauseweg vom Talk im Kunstkeller.

Die Kunst des Liebens: Weiterführende Literatur – Empfehlungen von
Kirsten Balbig

Eva-Maria Zurhorst:
„Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest“;
„Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise“

Barry Long:
„Sexuelle Liebe auf göttliche Weise“

André Hermann Höfer:
„Himmel und Erde – 1 – Jetzt (ein kleines 3 mal 3 mal 3 zur
Wiedervereinigung von Mann und Frau)

Ilka Plassmeier:
„Ein Date mit der Seele“, „Ein Kompass durch den
Beziehungsdschungel“

Christian Thiel:
„Suche einen für immer und ewig“

Diana Richardson:
„Slow Sex“ (auch als DVD erhältlich)

Susanne Hühn:
„Schatz, ich muss dir was sagen: Wenn die Liebe ein Wunder
braucht“

Karin Langholf:
„Von der Schönheit, Frau zu sein: Heilung und Entfaltung der
Weiblichkeit“

David Deida:
„Der Weg des wahren Mannes“

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe eine Frau

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau – liebe sie wahrhaftig! Finde die Eine, welche deine Seele berührt, die welche keinen Sinn macht. Wirf deine Checkliste weg, lege dein Ohr auf ihr Herz und lausche.

Höre die Namen, die Gebete, die Lieder eines jeden Lebewesens – jedes geflügelten, jedes pelzigen, jedes schuppigen, jedes unter der Erde und jedes unter Wasser, jedes grüne und blühende, jedes noch nicht geborene und jedes sterbende…

Höre ihre melancholischen Lobgesänge, bis zurück zu der Einen welche ihnen Leben gab. Wenn du deinen eigenen Namen noch nicht gehört hast, hast du nicht lange genug gelauscht.

Wenn deine Augen nicht mit Tränen gefüllt sind, wenn du dich ihr nicht zu Füssen wirfst, dann hast Du nie darum getrauert, sie fast verloren zu haben.

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau, eine einzige Frau
jenseits deiner selbst, jenseits von Begehren und Vernunft,
jenseits deiner männlichen Vorlieben für Jugend, Schönheit und Abwechslung
und all deiner oberflächlichen Konzepte von Freiheit.

Wir haben uns selbst so viele Wahlmöglichkeiten gegeben
wir haben vergessen, dass wahrhaftige Befreiung
daher kommt, mitten im Seelenfeuer zu stehen
und unsere Widerstände gegen die Liebe durchzubrennen.

Es gibt nur eine Göttin.
Schaue in Ihre Augen und siehe – sieh wirklich ob sie diejenige ist,
welche die Axt an Deinen Hals führt.

Wenn nicht, geh weg. Genau jetzt.
Verschwende keine Zeit mit „Probieren“.

Wisse, dass deine Entscheidung nichts mit ihr zu tun hat
Weil es nicht darum geht, mit wem
sondern wann du wählst, dich hinzugeben.

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau.
Liebe sie für das Leben – jenseits deiner Angst vor dem Tod
jenseits deiner Angst, manipuliert zu werden
von der Mutter in deinem Kopf.

Sag ihr nicht, du wärest bereit, für sie zu sterben.
Sag ihr, du bist bereit, mit ihr zu LEBEN,
Bäume mit ihr zu pflanzen und diese wachsen zu sehen.

Sei ihr Held, indem du ihr sagst, wie wunderschön sie ist in ihrer verletzlichen Erhabenheit, indem du ihr jeden Tag hilfst, sich daran zu erinnern, dass SIE eine Göttin IST durch deine Bewunderung und Hingabe.

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau
mit all ihren Gesichtern, durch all ihre Jahreszeiten
und sie wird Dich heilen von deiner Schizophrenie

deinem gespaltenen Geist und deiner Halbherzigkeit
welche deine Seele und deinen Körper voneinander trennen –
welche Dich in der Einsamkeit halten und in der ständigen Suche ausserhalb deines Selbst
nach etwas, das Dein Leben lebenswert macht.

Es wird immer eine andere Frau geben.
Bald wird die neue Strahlende die alte Langweilige werden
und du wirst wieder rastlos werden, mit Frauen handeln wie mit Autos,die Göttin eintauschen gegen das neuste Objekt deiner Begierde.

Der Mann braucht nicht noch mehr Wahlmöglichkeiten.
Was der Mann braucht ist die Frau, ist der Weg des Weiblichen, der Geduld und des Mitgefühls, nicht-suchend, nicht-tuend,

des Atmens an dem einen Ort,
des tiefen Versenkens von sich ineinander verschlingenden Wurzeln
stark genug, die Erde zusammenzuhalten
während sie den Zement und den Stahl von der Haut abschüttelt.

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau, nur eine einzige Frau.
Liebe und beschütze sie, als wäre sie das letzte heilige Gefäss.
Liebe sie durch ihre Angst vor dem Verlassenwerdenwelche sie für die gesamte Menschheit in sich getragen hat.

Nein, es ist nicht nur ihre Wunde, die geheilt werden will.
Nein, sie ist nicht schwach in ihrer Co-Abhängigkeit.

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau
den ganzen Weg hindurch
bis sie dir glaubt,
bis ihre Instinkte, ihre Visionen, ihre Stimme, ihre Kunst, ihre Leidenschaft, ihre Wildheit zu ihr zurückgekehrt sind –

bis sie eine Kraft der Liebe ist, machtvoller
als all die politischen Medien-Dämonen, die danach trachten, sie zu entwerten und zu zerstören.

Wenn du die Welt verändern willst,
lege deine Streitigkeiten, deine Gewehre und Protestzeichen nieder.
Lege deinen inneren Krieg nieder, deinen berechtigten Ärger
und liebe eine Frau…

jenseits all deines Strebens nach Grösse,
jenseits deiner hartnäckigen Suche nach Erleuchtung.

Der Heilige Gral steht vor dir
wenn du sie nur in deine Arme nehmen
und die Suche loslassen würdest nach etwas jenseits dieser Intimität.

Was wäre, wenn Frieden ein Traum ist, der nur erinnert werden kann
durch das Herz einer Frau?

Was wäre, wenn die Liebe eines Mannes für eine Frau, der Weg des Weiblichen,
der Schlüssel ist um IHR Herz zu öffnen?

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau
bis in die Tiefen deines Schattens,
bis zu den höchsten Weiten deines Seins,
zurück zu dem Garten, wo du sie das erste Mal getroffen hast,

zu dem Tor des Regenbogenreiches
durch das ihr zusammen hindurch geht als Licht, als Einheit,
zu dem Punkt an dem es keine Umkehr gibt,
zum Ende und dem Beginn einer neuen Erde.

Lisa Citore (2008)

http://lisacitore.com/poetry/if-you-want-to-change-the-world-love-a-woman-2008/
aus dem Englischen übersetzt von: Patricia Hilali (2014)

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn aufrichtig. Wähle den einen, dessen Seele klar die deine ruft, der dich sieht und mutig genug ist, ängstlich zu sein.

Empfange seine Hand und führe ihn sanft zu deines Herzens Blut, dass er deine Wärme auf sich spüren kann und Ruhe findet, dass seine schwere Last verbrennen kann in deinem Feuer.

Schau in seine Augen, schau tief in sein Inneres und sieh, was dort schlummert oder wach ist, schüchtern oder voll Erwartung.

Schau in seine Augen und sieh dort seine Väter und Großväter, all die Kriege und den Wahnsinn, den ihre Geister kämpften, in einem fernen Land, zu anderer Zeit.

Schau auf ihre Schmerzen und Kämpfe und Qualen und Schuld; ohne Urteil. Und dann, lass es alles gehen.

Fühl hinein, in die Bürde seiner Ahnen, und wisse, was er sucht, ist sichere Zuflucht in dir.

Lass ihn in deinem festen Blick schmelzen. Und wisse, dass du seine Wut nicht zu spiegeln brauchst, denn in deinem Schoß, deiner Gebärmutter, liegt ein süßes, tiefes Tor, die alten Wunden zu heilen.

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn wirklich. Sitze vor ihm, in der vollen Würde deiner Weiblichkeit, im Atem deiner Verletzlichkeit, in der Verspieltheit deiner kindlichen Unschuld, in der Tiefe deines Todes.

Eine blühende Einladung, in sanfter Hingabe, die sich öffnet für seine männliche Kraft.

Dass er zu dir kommt und ihr schwimmt im Schoß der Erde. In stillem Wissen, gemeinsam.

Und wenn er sich zurückzieht, und das wird er, flüchtend aus Angst, in seine Höhle, dann sammle du deine Großmütter um dich, umschlungen von ihrer Weisheit.

Höre ihr besänftigendes Flüstern, beruhige das Herz des verängstigten Mädchens in dir. Sei still und warte geduldig auf seine Rückkehr.

Sitze und singe an seiner Tür, ein Lied der Erinnerung, dass er Ruhe und Trost findet, ein weiteres Mal.

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn ganz.

Entlocke ihm nicht seinen kleinen Jungen, mit Tücke und List, Verführung und Betrug, nur um ihn in ein Netz der Zerstörung zu locken – zu einem Ort aus Chaos und Hass, schrecklicher als jeder Krieg, den seine Brüder je kämpften.

Es ist nichts Weibliches daran, es ist Rache. Es ist das Gift unserer gestörten Geschichte, von Zeitaltern des Missbrauchs, der Vergewaltigung unserer Welt. Es gibt der Frau keine Kraft, es verstümmelt sie, während sie ihm seine Eier abschneidet. Und es tötet uns alle.

Und ob seine Mutter ihn halten konnte oder es nicht vermochte: Zeige du ihm die wahre Mutter, jetzt.

Halte ihn und führe ihn in deine Gnade und Tiefe, glimmend im Kern dieser Erde.

Bestrafe ihn nicht für seine Wunden, die nicht deinen Anforderungen entsprechen. Weine für ihn süße Flüsse. Blute es alles nach Haus.

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn schutzlos.

Liebe ihn genug, um nackt und frei zu sein. Liebe ihn genug, um deinen Körper und deine Seele zu öffnen, für den Kreislauf von Geburt und Tod.

Und danke ihm für die Gelegenheit, während ihr gemeinsam tanzt, durch tobende Winde und stille Wälder.

Sei mutig genug, zerbrechlich zu sein, lass ihn die weichen, berauschenden Blüten deines Seins trinken. Lass du ihn wissen, dass er dich halten darf, aufstehen und dich schützen. Fall in seine Arme und vertraue ihm, dass er dich auffängt.

Auch wenn du schon tausende Male fallen gelassen wurdest. Lehre ihn Hingabe, indem du dich selbst hingibst. Und schmelze in das süße Nichts, das Herz dieser Welt.

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe einen Mann. Liebe ihn.

Ermutige ihn, nähre ihn, erlaube ihm, höre ihn, halte ihn, heile ihn. Und du wirst genährt und unterstützt und geschützt sein, durch starke Arme und klare Gedanken und gezielte Pfeile. Denn er kann, wenn du ihn lässt, alles sein, was du dir erträumst.

Wenn du einen Mann lieben willst, liebe dich selbst.

Liebe deinen Vater, liebe deinen Bruder, deinen Sohn, deinen Ex-Partner, vom ersten Jungen, den du je geküsst, bis zum Letzten über den du weintest.

Danke ihnen für die Gaben; für die Heilung – hin zu dem Treffen desjenigen, der nun vor dir steht.

Und finde in ihm den Samen für alles, was neu ist und voller Licht, ein Samenkorn, dass du nähren kannst um eine neue Welt wachsen zu lassen – gemeinsam.

Lisa Citore

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3. Talk im Kunstkeller – Die Kunst des Liebens oder Sex als Gebet

14 Dienstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Kirsten Balbig, Musikerin, Moderatorin und Paarberaterin

Plädoyer für eine neue Liebes- und Beziehungskultur

Was ist „guter Sex“? Kunst? Gekonnte Technik? Gebet? Wie kann Sex zu einem tief beglückenden Geschehen werden – weit über den Orgasmus hinaus? Ist tief berührender Sex auch ohne Liebe, nur auf Basis gegenseitiger Sympathie möglich? Kann Sex ein „heiliger Akt“ sein, der Glücksgefühle – über nur körperliche Lust hinausgehend – ermöglicht?

Wenn ja, wie gelangt man zu einer solchen erfüllten Sexualität? Um diese und weitere thematisch naheliegende Fragen soll es am 17. November, um 20.30 Uhr (Einlass: ab 20 Uhr) im 3. Talk im Kunstkeller Dresden auf der Radeberger Straße 15 gehen, den diesmal Kirsten Balbig moderiert. Sie ist u.a. als Paarberaterin tätig.

Sie dürfen mitdiskutieren oder auch nur zuhören. Niemand wird zur Meinungsäußerung genötigt.

Die Veranstalter bitten um Verständnis, dass zur Kostendeckung des Abends ein Eintritt von 7 Euro (inkl. Ausstellungsbesichtigung) erhoben wird.

Text: Volkmar Fritzsche/Kunstkeller
Foto: Kirsten Balbig

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BilderAlbum: Wohlfühlort – SingTrommeln im Atelier von Antje Seewald in der Kümmelschänke Omsewitz

14 Dienstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Im Atelier bei..., Lebensart, Musik, Zwischenmenschliches

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Musik und Kunst bringen ein Lächeln in den Alltag

Im Atelier von Antje Seewald kann man zusammen mit Freunden, Kollegen oder Familie in individueller Atmosphäre feiern und schöne Dinge gestalten.

Vor den farbenfrohen Bilderwänden und meditativen Objekten im Kerzenschein macht das gemeinsame Musizieren gleich noch mehr Freude: Rund ein Dutzend Menschen saßen zusammen in der SingTrommelrunde mit Corynna Kilian, die sich diesmal am Sonntag abend im Atelier von Antje Seewald in der Kümmelschänke Omsewitz am westlichen Stadtrand von Dresden traf. An der großen Tischtrommel erklangen schöne alte, kraftvolle Natur- und Erdlieder, Lieder der Hoffnung und eines für den Tanz von Shiva und Skakti, das Männliche und Weibliche in aller Vielfalt.

Im Atelier von Antje Seewald ist Malerei und Papierkunst zum Träumen und Innehalten zu sehen. Es ist ihr ein Bedürfnis, die Welt mit ihren Werken ein wenig freundlicher und lichtvoller werden zu lassen. „Kunst bringt ein Lächeln in den Alltag“, so lautet ihr Motto. Jeder Mensch trage eine schöpferische Kraft in sich, die ihn zu mehr Freude uns Ausgeglichenheit führen kann.

In ihren Kursen begleitet sie Kinder und Erwachsene dabei, dieses Potenzial ans Licht zu bringen. Dazu stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, um in anregender Atmosphäre zu malen und schöne Dinge zu gestalten oder sich einem bestimmten Thema auf künstlerische Art zu nähern. Wer mag, kann hier einen Malkurs mit Freunden, Kollegen oder Familie vereinbaren oder eine Geburtstagsfeier mit Kindern kreativ gestalten.

Interessierte können die Künstlerin Antje Seewald nach Absprache im Atelier besuchen, um ihre Arbeiten anzuschauen und sie kennenzulernen (www.antje-seewald.de).

Sie ist auch dabei bei der Adventskümmelei, ein Markt mit vielen regionalen Künstlern und Kunsthandwerkern, Weihnachtsmusik und gemeinsamem Singen mit der Gruppe Zugabe am Lagerfeuer, märchenhaften Lesungen und Klanggeschichten im Gewölbekeller und natürlich lukullischen Genüssen aus der Kümmelschänke. Zu erleben am 10. Dezember, von 11 bis 19 Uhr in der urgemütlichen Kneipe auf dem Kümmelschänkenweg 2.

Text + Fotos (lv)

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Buchvorstellung: Ein Nervenarzt als Buchautor

13 Montag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Dr. Bernd Sachs ist in Rente und blickt auf seine berufliche Laufbahn zurück. Dabei spielt auch der gesellschaftliche Umbruch eine große Rolle.
Einer der schonungslosen Abschnitte kommt fast am Ende des Buches. Da schreibt Bernd Sachs: „Trotz aller Widrigkeiten und Hemmnisse … bekam ich das Gefühl, etwas bewegen zu können, wie ich es in den folgenden Jahren auch nach der politischen Wende nie wieder hatte. Heute denke ich manchmal, dass wir trotz der Bedingungen im System DDR auf unserem Fach- und Arbeitsgebiet auch gegen Widerstände gefahrlos mehr hätten tun können, dass wir unsere Möglichkeiten, die sicher begrenzt waren, trotzdem nicht ausgeschöpft haben und uns unnötigerweise zu sehr angepasst und untergeordnet haben.“

Dass der 76-jährige Großenhainer zu solchen Einsichten kommt, macht sein jetzt erschienenes Buch „Mensch, Arzt und Psychiater“ interessant. Es trägt stark autobiografische Züge, ist also vor allem für Leser geeignet, die mehr über den bekannten Großenhainer Bernd Sachs wissen wollen und die sich für Psychologie und Psychiatrie interessieren. Oder eben für die Erlebnisse eines aktiven Menschen, der ärztlicher Direktor des psychiatrischen Großkrankenhauses Arnsdorf war. Von 1967 bis 1991 hat Dr. Sachs dort gewirkt, bis 2010 arbeitete er als niedergelassener Facharzt in Großenhain, danach bis voriges Jahr als Angestellter im MVZ der Elblandkliniken.

Einblick in sein Leben

Als Rentner hat der Großenhainer nun Zeit zur Reflexion. Ein Jahr lang arbeitete er an seinem Lebensrückblick. Das machen viele Pensionäre. Bernd Sachs gehört zu denen, die der Öffentlichkeit auch etwas zu sagen haben. Ein selbstverliebter Schwätzer ist er nicht. Allerdings mutig genug, die Öffentlichkeit in sein Leben blicken zu lassen: in seine Hobbys Astronomie, Anthropologie, Geschichte, Philosophie und klassische Musik. Auch seine Familie lernen wir näher kennen: seine Frau Elfi und drei Kinder.

Die Frage eines neuen Buches ist aber immer: Braucht das die Welt? Hat es nicht schon ein anderer geschrieben? Die Biografie von Bernd Sachs ist sicher nicht einzigartig in Deutschland. Auch schreibt der Großenhainer nicht literarisch, sondern meist sachlich nüchtern. Dennoch wirft er selbstbewusst und eben auch manchmal selbstkritisch viele Schlaglichter auf die Nachkriegszeit, die politisch geprägte Sozialisierung in der DDR und die Geschehnisse nach der Wiedervereinigung. Wenngleich er schon im Vorwort verkündet: „Also erwarten Sie keinen quotenträchtigen Abenteuerroman oder einen Politthriller eines alternden, ehemaligen Dissidenten der DDR, der nach Jahrzehnten immer noch nicht die Kränkungen und seinen Frust darüber abgearbeitet hat. Zu beidem fühle ich mich weder befähigt, berufen noch gehörte ich dazu.“

Bernd Sachs tritt vor den Leser als „real denkender Mensch“. Seine Autobiografie notierte er ausschließlich aus der Erinnerung – was schon mal beachtlich ist. Ein Tagebuch als Quelle hatte er nicht verfasst. Sein intellektuelles Niveau begeistert, seine Erfahrungen sind spannend und sehr detailreich. Kurzweilig liest sich, wie Familie Sachs 1991 nach Großenhain übersiedelte und eine eigene Praxis einrichtete. Da kommen viele Wendeerinnerungen hoch. Manch anderer hat sie vielleicht schon längst wieder vergessen.

Bernd Sachs beschreibt die Behandlung von Depression und Demenz, von Angststörungen und weiteren psychischen Leiden. Und er stellt fest: „dass die Menschen immer weniger in der Lage sind, Konflikte mal selbst und ohne externe Hilfe zu lösen.“ Aufschlussreich, dass der Großenhainer das Phänomen als „Massentrauer“ bezeichnet. Gesellschaftlich brisant und bedeutsam ist seine Feststellung: „Diese Massenphänomene könnten für Soziologen und Psychologen ein interessantes Forschungsthema dafür sein, wie es eigentlich mit der emotionalen Grundbefindlichkeit im Volke aussieht, von der die Regierenden meiner Meinung nach keine Ahnung haben.“ Damit finden sich Sachs` Lebenserinnerungen mitten in der aktuell-politischen Diskussion wieder. Nicht von ungefähr setzt sich der Nervenarzt nach 50 Berufsjahren auch mit der menschlichen Dummheit auseinander: „Sie ist eine allgemeine gesellschaftliche Erscheinung, die in allen Schichten jederzeit und nicht unbedingt an den Bildungsgrad gebunden zu finden ist“, schreibt er und zitiert Sokrates: „Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser!“ Es bedarf wohl nicht weiterer Beispiele, um zu belegen, dass die Lektüre von „Mensch, Arzt und Psychiater“ gewinnbringend sein kann.

Erschienen im Novum Verlag, 19,50 Euro

Text: Kathrin Krüger-Mlaouhia, Redakteurin bei der Sächsischen Zeitung in Großenhain

Vielen Dank für die Bereitstellung des Beitrages für meinwortgarten.com

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„Nacht der Lieder“ – Ein offener Singabend mit vielen Stimmen und Rhythmen

04 Samstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Zur diesjährigen „Nacht der Lieder“ laden die Musiker Corynna Kilian an der Großen Trommel und Gabriel Jaginiak am Akkordeon am 5. November, von 18 – 21 Uhr in die St. Stephanus Kirche, Meußlitzer Straße 113 in Dresden ein.

Im Sinne der „Nacht der Spirituellen Lieder“, welche in vielen Kirchen landesweit jährlich stattfindet, laden die Musiker Corynna Kilian (Gesang und große Trommel) und Gabriel Jaginiak (Gesang und Akkordeon/Percussion) alle Sing- und Musikbegeisterten herzlich ein, gemeinsam zu singen. Lieder verschiedener Welt-Religionen verbinden uns mit dem einen Grundgedanken, dass das Leben ein Geschenk ist. Es werden Lieder gesungen, welche als Mantren bekannt sind, Niguns, einfache Silben-Gesänge und auch in unserer eigenen Sprache. Die Beiden laden ein zu einem besonderen Singabend mit vielen Stimmen und Rhythmen, zu denen es sich auch tanzen lässt und sei es im Herzen.
Die Große Trommel – ein Ur-Instrument alter Völker – symbolisiert den Herzschlag der Erde, des Lebens selbst.
Das Akkordeon – ein Melodie-Instrument – lädt zum Tanzen ein. Beide gemeinsam weben einen Teppich von Tiefe und Fröhlichkeit. „Es ist ein bisschen wie Himmel  und Erde, wenn die Leichtigkeit des Akkordeons mit dem Herzschlag der Großen Trommel  tanzt.“
http://www.trommel-vision.de/die-nacht-der-lieder/
Es wird um Spenden gebeten, welche einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden.

 

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48-h-Trommeln: Auf der Suche nach der inneren Stille

04 Samstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Lilli Vostry und Coynna Kilian beim 48-h-Trommeln.
Foto: Thomas Kretschel/kairospress

Nach indianischem Brauch soll 48-Stunden-Trommeln im Schweigen helfen, zu sich selbst zu finden. Ich habe es in Schmiedeberg ausprobiert und die Kraft dieses Rituals erfahren. Zu einem neuen Seminar dieser Art lädt Corynna Kilian vom 9. bis 12. November ein.

Es klingt paradox. Doch Trommeln und Stille passen gut zusammen. Mit jedem Schlag öffnet sich eine Tür nach innen. Ruhe zieht ein, und gleichzeitig setzt sich etwas in Bewegung.
Was die klangvolle Kraft der Stille alles vermag, will ich bei einem 48-Stunden-Trommeln im Schweigen erspüren. Wir sind vier Frauen und zwei Männer um die dreißig bis Ende fünfzig und werden zwei Tage in einem Klangraum der Stille verbringen, den wir gemeinsam im Samana-Haus in Schmiedeberg erschaffen. Das Seminargebäude mit heller Holzfassade und großen Fenstern steht auf einer Anhöhe, umgeben von Baumwipfeln und Wiesen.

Bevor die Schweigezeit beginnt, erzählen wir in der Runde, was uns hergeführt hat. Die Gründe sind vielfältig: Herauszufinden, was einem persönlich guttut, was im Kalender stehen bleiben kann und was nicht. Sehnsucht nach Ganzheit. Loslassen von emotionalen Abhängigkeiten. Und wieder mehr auf die eigene Stimme hören.

Das 48-Stunden-Trommeln greift auf altes indianisches Wissen zurück. „Es hilft dabei, in die eigene Stille zu reisen, leer zu werden und den Verstand zu verlangsamen, damit wir klarwerden“, sagt Corynna Kilian, die Leiterin der Trommelzeremonie. „In der Stille begegnen wir unseren im Alltag oft überhörten Gefühlstönen“, verspricht sie. „Vertraut auf die Weisheit eures Körpers, wenn während des Trommelns unversehens Bilder, Träume und persönliche Fragen auftauchen und ihr plötzlich die Antwort wisst.“

Trommeln geht durch den ganzen Körper. Der Verstand, der sonst oft das Sagen hat, wird still durch den gleichmäßigen Takt, der wie ein Herzschlag klingt. „Als Kraft- und Lebensquell symbolisiert die Trommel in der indianischen Kultur den Schoßraum von Mutter Erde, mit der wir eine innige Rückverbindung herstellen“, erklärt Corynna Kilian. „Das Trommeln muss nicht schön klingen, und es können Widerstände auftreten.“ Wichtig sei, bei sich zu bleiben, gibt sie uns mit auf den Weg.

Zum Anfang eine Pfeife

Corynna Kilian sammelt seit 1993 Erfahrungen mit indianischer Zeremonialmedizin und befasst sich mit schamanischer Selbstheilung. Seit 2002 nutzt sie die große Trommel und bietet seit 2012 Seminare an verschiedenen Orten an. Zu Beginn der Zeremonie raucht sie eine Pfeife nach indianischem Brauch. Sie lädt die Kräfte der vier Himmelsrichtungen und Krafttiere wie Eule, Rabe, Bussard und Adler ein, dabei zu sein in der Runde. Nach altem Ritual kann man auch Ahnen und noch lebende Familienmitglieder einbeziehen, sie ehren oder offene Dinge klären und sich versöhnen, wenn es an der Zeit ist.

Bevor wir lostrommeln, gehen wir gemeinsam in die Schwitzhütte. Zwischen erhitzten Steinen ist es dunkel, warm und geborgen wie im Mutterschoß. Wir atmen ein und aus und gehen in uns. Alle Teilnehmer sprechen ihre Wünsche und Fragen an nahestehende Menschen und das Leben in den Raum.

Der Wechsel von innen nach außen, von Stille und Klang begegnet uns in den folgenden Stunden immer wieder. Wir trommeln an einer zweiseitig mit Hirschefell bespannten Rahmentrommel, rund wie ein großer Tisch. Jeweils zwei Menschen sitzen sich gegenüber mit einem Trommelschläger mit Fellbesatz und Ledergriff. Es wird ausgelost, wer mit wem ein Paar bilden soll. Eine Stunde lang trommeln, zwei Stunden Pause im Wechsel, begleitet manchmal noch von Handtrommeln. Jedes der drei Paare trommelt also 16 Stunden miteinander.

Ringsherum gibt es Matratzen zum Ausruhen und Lauschen. Drei Tage nichts essen, außer Obst und Tee trinken, um innerlich frei zu werden. Tag und Nacht an der Trommel. Vor dem Fenster Regen, Schnee und Sonnenschein. Ein Lichtfenster, das sich abends in der Tiefe des Marmorbodens spiegelt, und tänzelnde Kerzenflammen begleiten uns. Herz und Geist, der ganze Körper wird offener und weiter. Verspannungen und Blockaden lösen sich.

In der zweiten Nacht bin ich bereit für das Loslass-Ritual mit einem sogenannten Hochzeitskorb aus Bast, den man vor den Bauch hält. Mit dem Ausatmen soll man sich abnabeln von den Eltern oder anderen Menschen. Ich trenne mich von alten Ängsten, Verlustschmerz und zu hohen Erwartungen. Die Trommel hält mich und nimmt alle Emotionen auf. Sie klingt mal laut und leise, mal erdig und warm und sanft und dann wieder kraftvoll und energiegeladen.

Endlich wieder durchschlafen

Einige setzen oder legen sich nah an sie heran und geben sich den Klängen hin. Die Schläger springen wie Felltiere über die Trommel. Die Klopfklänge meines Mitspielers, der seinen Schläger zeitweise auch quer, von hinten und vorn gleichzeitig bewegt, locken den Kobold in mir hervor, der sich sonst selten zeigt. Durch das herausfordernde, gewaltig trommelnde männliche Gegenüber werden aber auch wunde Punkte in mir berührt. Wie das Versöhnen der Gegensätze im Leben. Das männliche und das weibliche Lebensprinzip. Ordnung und Chaos. Eine Balance finden zwischen Nähe und Distanz in Beziehungen.

Während der Trommelzeremonie habe ich Zeit, mir über vieles klarzuwerden im Zwiegespräch mit meinen Familienangehörigen. Dadurch sind Verbundenheit und Verständnis gewachsen für ihre und meine Situation. Hinterher bedanke ich mich bei meinem Gegenüber und er ebenso. Wir lernten viel voneinander in der Art, wie wir zusammen trommelten. Er half mir, noch bewusster wahrzunehmen und zu spüren, wenn etwas zu viel wird. Klänge und Gefühle sich manchmal schlagartig entladen.

Ich genieße noch mehr das erste Essen nach den Obst-Tagen. Endlich mal wieder eine Nacht durchschlafen. Die Arme schmerzen vom vielen Trommeln, Kopfweh und Druck in den Ohren, als ich auf der Straße stehe. Und ich gebe es zu, ganz ohne Flüstern und ein paar Worte ging es bei mir nicht in den 48 Stunden. Doch ich bin wieder angekommen bei mir selber. Jeder konnte seine innere Trommel mit ihrer eigenen Melodie und ihrem Rhythmus für sich finden und mitnehmen. Und ich kann nun immer wieder in diese Kraft der Stille hineingehen, wenn es im Alltag zu laut wird. Ich habe erlebt: Wahre Stärke kommt von innen – leise und unbeschwert in die Welt

(lv)

 

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Auszeit: 48-Stunden-Trommeln

04 Samstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Fotos: Corynna Kilian

Zurückholen von Seelenanteilen – Belebung des eigenen Seelen- und Lebensplanes

Zu einem neuen Seminar im Kraftraum der Trommel mit Zeit für Stille, Klärung innerer Blockaden und Herzöffnung lädt Corynna Kilian, erfahren in indianischer Zeremonialmedizin und schamanischer Selbstheilung, vom 9. bis 12. November nach Schmiedeberg ein. Es sind noch einige Plätze frei.

Wenn wir in der Liebe verletzt werden, beschließen wir, unser Herz nie mehr ganz zu öffnen. Wenn wir einen Menschen durch Tod oder durch Lebensumstände verlieren, trauern wir ihm nach. Durch all das gehen uns Seelenanteile verloren, Seelenkräfte, die wir für die Verwirklichung unseres Lebensplanes dringend benötigen würden.

Auch Schockerlebnisse (Unfälle, plötzlicher Verlust…) in diesem oder in vergangenen Leben, besonders eine gewaltsame Trennung, gewaltsamer Tod oder das Verlieren eines Kindes in der Schwangerschaft – so wie wir es individuell erleben – spalten Seelenanteile von uns ab.

Es gibt eine bestimmte Symbolik, die uns dabei hilft, auf sehr nachhaltige Weise, diese verlorenen Seelenkräfte zurück zu holen und wieder in uns zu integrieren. Diese werden wir im Kraftraum der Trommel nutzen können. Zusätzlich steht uns die Medicine-Pfeife zur Verfügung, mit dieser ich Euch individuell unterstützen kann.

Das 48Stunden-Trommeln wird daher dieses Mal den Schwerpunkt haben, Seelenanteile zu integrieren, Euch zu vervollständigen, um wieder die Ganzheit des Fühlens, Liebens, Lieben-Könnens zu ermöglichen, zu stärken, zu erinnern. Es wird absolute Stille-Momente geben während der Zeit des Trommelns, um es Dir zu erleichtern, Dich an Deine innere Stille, Tiefe und Liebeskraft anzuschließen.

Die Ahnen aus unseren Familien werden wie immer einen Platz haben, da es sich in unserer Ahnenreihe auch mitunter um Dramen handelt, die sich in verschiedenen Spielarten wiederholt haben bzw. wiederholen und die wir durch uns unterbrechen können, damit wir und unsere Kinder diese nicht fortführen.

Wir haben dazu eine günstige Zeitqualität. Nach dem Maya – Kalender beginnt am 9. November 2017 die Welle von OC, des weißen Hundes. Diese dauert 13 Tage. Die Überschrift dieser Zeit lautet:

Ich vereine heute alle Kräfte, die ich für meine Herzqualität benötige. Durch diesen Kanal fließt meine Schöpferkraft. Ich Bin heute ein Wesen der Liebe; Loyalität tritt ins Leben!
Menschen, die in der Welle von OC, dem weißen Hund, geboren sind, in diesem Jahr Geburtstag haben oder bewusst die kommenden 13 Tage durch’s Leben gehen, werden von OC unterstützt, einen Neuanfang zu setzen und sich von den emotionalen Dramen aus der Vergangenheit zu befreien.

Das 48Stunden-Trommeln wird uns dabei unterstützen. Es reinigt den Körper, die Gefühle und letztendlich auch die Gedanken, bis der Kopf leer ist davon. Die Zeit ist dabei relativ: so manch eine Minute kann zur Ewigkeit werden oder eine Stunde zu einem Augenzwinkern…

Am 1. Tag abends gehen wir in die Die Schwitzhütte.

Die Arbeit mit dem Hochzeitskörbchen, eine alte Technik der Navaho zur Ablösung von Bindungen zu nahestehenden Menschen aus Deinem Leben, damit jede Person wieder in ihrer natürlichen Freiheit sein kann, wird am Ende des 48Stunden-Trommelns nach Bedarf durchgeführt.

Mehr Infos auf Anfrage.

Begrenzte Teilnehmerzahl: 9
die nächsten Termine siehe -> Kalender

Ort: Samana-Seminarhaus Schmiedeberg, Niederpöbel 27, 01744 Dippoldiswalde/OT Schmiedeberg

Anmeldung: post@trommel-vision

Text: Corynna Kilian – post@trommel-vision.de

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Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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