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Kategorien-Archiv: Lebensart

Emotionale Zwischenräume – Ausstellung von Anne Rosinski im „sowieso“

06 Samstag Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Anne Rosinski „verloren gehen“, 2015, Papier, Graphit, Acryl, Leinwandstoff auf MDF (Ausschnitt)

Collagierte Kostbarkeiten

Eintauchen in innere Welten können mit den figürlichen Papierarbeiten von Anne Rosinski die BesucherInnen der Ausstellung im Kultur-, Beratungs- und Bildungshaus von und für Frauen „sowieso“ auf der Angelikastraße 1 in Dresden. Noch bis 31. Januar.

Die Werke der Künstlerin lassen „gelebte Papiere“, d.h. alte Zeitungen, Briefe, benutzte Ordner oder Notizblätter, mit „neuen“ zart transparenten oder auch leicht farbigen Papierarten interagieren. Aus der entstehenden Papierschichtung tauchen Figuren auf, werden Teil der Materialität, oder grenzen sich von dieser ab. Mit Graphitstift, Acrylfarbe oder Tusche arbeitet Anne Rosinski diese Figuren heraus und lässt zwischen ihnen und den gerissenen Papierfragmenten einen Dialog entstehen.

Ein Großteil der Arbeiten in der aktuellen Ausstellung entstammt der Reihe »eintauchen« No 2. Darin erforscht die Künstlerin die Wahrnehmung menschlicher Zwischenräume. Dabei interessieren sie vor allem jene Räume, die ein Mensch körperlich und emotional füllen kann und die damit verbundenen Positionierungen, um sich selbst Raum zu geben. In diesem Prozess entwickelt sich eine sensible Kommunikation zwischen mehreren möglichen Standpunkten – Zwischenräume entstehen.

Die Arbeiten sind Ergebnis einer längeren künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Innerlichkeit. Im Vordergrund steht dabei, wie sich die Figur mit ihrer Innenwelt im Außen behaupten kann. Die figürlichen Papier-Acryl-Collagen bieten dem Betrachter eine Projektionsfläche an – einen eigenen Begegnungsspielraum für Innerlichkeit, den es in dieser Ausstellung zu erkunden gilt.

Die Ausstellung ist noch bis 31. Januar zu sehen. Besichtigungen sind von Montag bis Freitag, nach telefonischer Vereinbarung (0351-804 14 70) möglich.

Das *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG in Trägerschaft des Frauen für Frauen e. V. ist seit 1990 mit einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungsformate sowie sozio- und interkultureller Angebote Teil der Dresdner Kulturlandschaft. Jährliche Highlights sind z.B. die Dresdner Frauen*kurzfilmnacht, die Kurzfilmreihe »Klarsicht_Streifen« sowie wechselnde Ausstellungen im Haus, unter anderen von Künstlerinnen wie Angela Hampel, Katharina Lewonig, Marion Kahnemann, Gudrun Trendafilov oder Kerstin Franke-Gneuß. Darüber hinaus bietet der Verein auch psychologische Beratung, Beratung zu Themen der Erwerbslosigkeit sowie interkulturelle Beratung für Migrantinnen an.

Über das gesamte Angebotsspektrum der Einrichtung informiert die Website des Vereins unter: www.frauen-ev-sowieso.de

Text + Foto: Susanne Seifert/“sowieso“

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Ausstellung über Heimkinder in der DDR

06 Samstag Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Projekte

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Vergangenheit bewältigen – Heimkinder in der DDR

Ausstellungseröffnung mit Zeitzeugengespräch in Kooperation mit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. am 10. Januar, um 18 Uhr in der Gedenkstätte Bautzner Straße 112a in Dresden.

Die Fotoausstellung „Vergangenheit bewältigen. Heimkinder in der DDR“ eröffnet am 10. Januar in der Gedenkstätte Bautzner Straße 112a in Dresden. Sie war bereits an vielen Orten zu sehen und machte auch international auf sich aufmerksam.
Ehemalige Heimkinder zeigen mit eigenen Fotoarbeiten die Realität der Heimerziehung in Kinderheimen und Jugendwerkhöfen der DDR. Die Besucher der Ausstellung können die damalige Zielstellung und die Praktiken staatlicher Erziehung sachlich, emotional und in jedem Fall eindrücklich erfahren.

Die Erlebnisse in den Spezialheimen und Jugendwerkhöfen führten zu massiven Beeinträchtigungen der Lebenschancen und Entwicklungspotenziale der Betroffenen, die bis heute teilweise traumatisch nachwirken. In der Diskussion mit Zeitzeugen und den Ausstellungsmachern werden persönliche Erfahrungen reflektiert und die Fotoarbeiten vorgestellt.

Die Ausstellung wird bis Sonntag, 1. April 2018, in der Gedenkstätte gezeigt.

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch den Fond für Heimkinder der DDR, Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben unter der Schirmherrschaft der Anlauf- und Beratungsstelle Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Text: Christine Bücher/Gedenkstätte Bautzner Straße

http://www.heimkinder-der-ddr.de

Biografie Thomas Senft

Flucht vom vermeintlichen Zuhause ins Heim mit neuem Leid für Körper und Seele

Thomas Senft ist einer der Initiatoren des Ausstellungsprojekts. Bei der Ausstellungseröffnung wird er anwesend sein.

„Mein Name ist Thomas Senft und ich bin im Harz, ganz in der Nähe von Thale zu Hause. 1962 wurde ich in Kropstädt (Landkreis Wittenberg/Lutherstadt) geboren und 1965 nach Aschersleben adoptiert. 1969 kam dann das eigene Kind der Adoptiveltern und fortan zeigte meine Adoptivmutter, wie man das fünfte Rad am Wagen ersetzt. Näher möchte ich gar nicht wirklich drauf eingehen, nur so viel, es war sehr oft so fürchterlich und zum Teil unerträglich, dass ich dann die Flucht vom vermeintlichen Zuhause ergriff. Letztendlich eskalierte das Ganze so, dass ich es vorzog, gänzlich im Heim zu bleiben und nicht immer nur kurzfristig. Und somit ging ich 1978 in das „Hanno-Günther–Heim“ in Aschersleben. Das war zum Teil auch nicht gerade das, was man unter Geborgenheit und Wohlbefinden versteht. Es artete dort dann doch des Öfteren richtig in seelischen, nervlichen und körperlichen Stress aus.

Erzogen wurden wir pädagogisch sicher von den Erziehern, körperlich gezüchtigt wurden wir von den Größeren, natürlich auf Geheiß der vermeintlichen Pädagogen. Und dennoch, war ich dort besser aufgehoben, als im Hause meiner Adoptiveltern. Auch wenn ich ihnen so manches zu verdanken habe und ich ihnen sicher auch in gewisser Weise dankbar bin, stellte ich mir unter einem liebevollen Elternhaus dann doch etwas ganz anderes vor und niemals eine nur auf einen einprügelnde Mutter.

1979 ging ich dann in die Lehre und somit nicht nur aus Aschersleben, dem Kinder- und Jugendheim fort, nein auch vom Hause meiner Adoptiveltern, welche ich seit diesem Zeitpunkt nie wieder besucht habe.

Ja und so zog sich der Faden des Heimlebens dann doch bis Mitte 1988 durch mein Leben. Erst Lehrlingswohnheim und dann das sogenannte Arbeiterwohnheim. Und dennoch war es ein Stück Freiheit im Leben, welches man genießen konnte, auch wenn man nun auf sich selbst gestellt war. Es war ein ganz neuer Abschnitt im Leben, der einen schnell sehr vieles für die unvermeintliche Zukunft lehrte und zum Teil heute noch lehrt.

Die Gründung einer eigenen Familie und die Geburt zweier Kinder waren ein Lebensabschnitt, der nun alles, was wir zuvor an Lebenserfahrungen sammeln durften und konnten, abrief und uns Eltern so einiges abverlangte. Auch dabei lernt man, dass das Leben eben kein Ponyhof ist und man ganz schnell auch als allein erziehender Vater klarkommen muss. Und siehe da, auch das hat geklappt und das Leben geht in jeglicher Hinsicht weiter und schenkt uns Tag um Tag neue Erfahrungen, die wir sammeln dürfen und können. Das war ein kleiner Auszug aus meinem Leben.

Nun wünsche ich uns allen, dass wir noch sehr, sehr lange unser Leben leben, gesund bleiben und all unsere Erfahrungen weitergeben und die Erfahrungen anderer Menschen annehmen dürfen und können.“

Quelle: www.heimkinder-der-ddr.de

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BilderAlbum: Kerzen, Weihrauch, Lachen & ein Friedensgebet der Artisten für die Welt

27 Mittwoch Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart

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Faszinierend, was Menschen und Tiere zusammen alles zuwege bringen. Mal ist es im nagelneuen Chapiteau des 22. Dresdner Weihnachts-Circus mucksmäuschenstill vor Spannung, mal erfüllt von Lachen, lustigen Tiergeräuschen und Klängen der Akrobatik- und Musikclowns Steve & Jones, bei denen zu wilden Saxofon-Tönen die Diabolos rasant durch die Luft wirbeln. Gestern morgen kamen Kerzenschein, Weihrauch, Posaunenklänge, gemeinsam mit den Chor der Weinbergkirche gesungene Weihnachtslieder und besinnliche Worte hinzu beim Ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto: „Gott ist auch in der Manege“.

Im dreiviertel vollen Zirkuszelt erlebten kleine und große Zuschauer Geistliche verschiedener Glaubensrichtungen, die auf ukrainisch, englisch und deutsch Gebete und Segenswünsche für die internationale Artistengemeinschaft sprachen. Allabendlich geben vereint unter der weiträumigen Zirkuskuppel 20 Artisten und Tierlehrer aus neun Ländern samt schwungvoll begleitender Bigband, Showballett und Sängerin ihr Bestes für das Publikum.

„Was viele vielleicht nicht wissen. Zirkusleute sind gläubige Menschen. So verschieden ihr Gott auch sein mag. Ihre erste Maxime ist Toleranz“, sagte Zirkussprecher Dirk Porn. Sie sind nicht nur viel unterwegs und sehen viel. „Zirkusleute tragen die Weihnachtsbotschaft, dass man friedlich miteinander leben kann das ganze Jahr über im Herzen“, sagte Pfarrerin Manja Pietzcker von der Dresdner Lukaskirche.

Kleine und große Mitgestalter des Ökumenischen Gottesdienstes wünschten den Zirkuskünstlern immer Glück und Freude bei ihrem Tun, Schutz vor Unfällen und dass das Publikum fröhlich und zufrieden nach Hause geht und die Welt damit ein wenig heller wird. Und im Gebet der Artisten geht es außerdem um Kraft und Ideen, um das Kulturgut Zirkus zu erhalten.

Anschließend wurden Ausschnitte aus der neuen Show gezeigt, darunter die lustig-verspielte Hundeschar von Tierlehrer Wolfgang Lauenburger, die über Hürden springen, einer sogar von einem Kletterturm in die Tiefe und sicher in seinen Armen landend, umringt von den anderen Hunden.

Bei Erwin Frankello geben seine zwei gewitzten, kalifornischen Seelöwen „Itchy & Scratchy“ gern den Ton an – was sie auch geräuschvoll verblüffend, voller Situationskomik zeigen. Schniefend, schnarchend, mit Inbrunst singend, heulend und gar sprechend aus tiefer Kehle das Wort „Mama“… Sie machen nur was sie wollen, sträuben sich auch mal Ringe zu fangen, zappeln rythmisch vor und zurück mit dem Kopf zur Musik und posieren überhaupt gerne. Fläzen da und sind kaum aus der Manege herauszubekommen. Einer der beiden kann sogar einen einarmigen Flossenstand. Köstlich den beiden zuzuschauen!

Am Vorhang steht schon eine der zwei Elefantendamen, mit denen Frankello ebenfalls Erstaunliches zeigt. Am besten selbst anschauen. Noch bis 7. Januar ist Gelegenheit dazu beim Dresdner Weihnachts-Circus auf der Pieschener Allee.

Text + Fotos (lv)


Auf dem Weg zum Zirkus am zweiten Weihnachtsfeiertag.
Ökumenischer Gottesdienst mit Geistlichen verschiedener Glaubensrichtungen.
Weihrauch und besinnliche Worte: Pfarrer Bohdan Luka von der ukrainisch-katholischen Kirche aus Kiew.

Coole Spaßmacher: Steve & Jones

Fröhlich verspielte, willige Hundeschar mit Wolfgang Lauenburger
Drei die sich toll verstehen, immer einen Scherz parat:
die zwei Seelöwen „Itchy & Scratchy und Erwin Frankello.

http://www.DWC.de

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BilderAlbum: 22. Dresdner Weihnachts-Circus – Grandiose Artisten, Elefanten als Rechenkünstler, verschmitzte Seelöwen und charmante Pferde

26 Dienstag Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart

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Pro und Kontra zu Tieren in der Manege


Vor der Premiere des 22. Dresdner Weihnachts-Circus: Protest selbsternannter „Tierschützer“ gegen Tiere im Zirkus.
Befürworter tierischer Auftritte vom Verein der Zirkusfreunde

Zauber der Manege

Mit viel Humor und Herzblut, Spannung und Sinnlichkeit, Kraft und Eleganz überraschen und bezaubern Musikclowns, Artisten und Akrobaten der Extraklasse und Tierlehrer mit ihren überaus gelehrigen Schützlingen wie Elefanten, Seelöwen, Hunden und Pferden derzeit kleine und große Zuschauer beim 22. Dresdner Weihnachts-Circus. Noch bis 7. Januar 2018 auf dem Volksfestplatz an der Pieschener Allee.


Feierliche Weihe für das neue Grand Chapiteau, das mit 50 Meter Umfang und einer Kuppelhöhe von 15,5 Metern zu den weltweit größten zählt.  
Spaß, Tricks und schräge Klänge: die beiden italienischen Musikclowns Steve & Jones


Für Staunen sorgen die beiden Elefantendamen „Sandra & Citta“, die mathematisches und akrobatisches Können beweisen mit ihrem Tierlehrer Erwin Frankello.


Wie macht sie das nur mit dem Zählen und Rechnen?! Citta klopft mit ihrem Rüssel das richtige Zahlenergebnis. Die Aufgaben dürfen Zuschauer stellen.

Witziges Entertainment mit den kalifornischen Seelöwen „Itchy & Scratchy“ und Erwin Frankello

Fliegende Menschen unter der Zirkuskuppel: atemberaubende Trapezkünstler vom russischen Circus Nikulin aus Moskau
Anmut, Schwung und Eleganz: Leichtfüßig beflügelt drehen die schwarzen Friesenhengste Pirouetten, Gegenläufe, Fächer u.a. im Manegenrund.
Furioses Da Capo mit weißem Araberhengst. Marlon Zinnecker zeigt Pferde mit allem Stolz und Größe in seiner mehrfach preisgekrönten Darbietung. Direkt im Anschluss an sein Gastspiel in Dresden fährt er nach Frankreich zum angesehenen Internationalen Circus Festival von Massy.

Lustig umher tollende, vom Turm springende und zu zweit Männchen machende Hunde bringt Wolfgang Lauenburger mit in die Manege.
Waghalsige Handstand-Performance mit den Messoudi-Brothers, die außerdem eine temperamentvolle Tempo-Jonglage zu dritt zeigen.
Kunstspringen & Comedy verbindet urkomisch auf dem Trampolin Costin Bellu aus Rumänien.

Fesselnde Romanze in luftiger Höhe: das in Monte Carlo goldgekrönte Duo Sky Angels (Kristin Vorobeva & Rustem Osmanov) bezirzt sich mit schwebender Leichtigkeit – ohne Netz und Sicherung und um so mehr Hingabe und Vertrauen. Beeindruckend!  

Was fasziniert und lockt Menschen heute noch in den Zirkus? Wohl weil es der einzige Ort in unserer durchtechnisierten Welt ist, an dem klein und groß noch staunen und sich verzaubern lassen kann. Wenn im bunten Licht der Manege Menschen und Tiere ganz selbstverständlich unglaubliche Dinge, wahre Wunder vollbringen. Schweres sieht ganz einfach aus. Und anders als in der virtuellen Welt ist hier alles echt, nicht immer perfekt, aber dafür um so spannender und reizvoller zu erleben. Mit mehr als 20 Artisten und Tierlehrern aus neun Ländern und über 30 Tieren sowie einer Bigband mit 15 Musikern, Sängerin und Showballett zeigt der 22. Dresdner Weihnachts-Circus zurzeit ein neues glanzvolles und abwechslungsreiches Programm, das zur Premiere letzte Woche für viel Begeisterung und Beifall im neuen, gut beheizten Grand Chapiteau mit 2400 Plätzen, alle bieten einen freien, ungetrübten Blick, sorgte. Insgesamt 37 Vorstellungen gibt es bis zum 7. Januar 2018.

Zirkusdirektor Mario Müller-Milano hat wieder vielfach preisgekrönte Artisten der Spitzenklasse und artgerechte Tierdressuren für die Manegen-Show eingeladen. Wohl wissend, dass es immer schwieriger wird, diese mit immer neuen, besonderen Darbietungen beim nächsten Mal zu übertreffen, wie er bei der Premierevorstellung sagte. Zumal geeignete Nachwuchs-Tierlehrer zunehmend rar werden. Eine exzellente Ausnahme im Metier der Freiheitsdressur mit Pferden ist Marlon Zinnecker, der gerade mal 30jährig, die elegant und federleicht tänzelnden, schwarzen Friesenhengste sehr selbstsicher dirigierte bis hin zu den kraftvoll vor ihm aufgerichteten, weißen Araberhengsten.

Wie Mensch und Tier dabei in der Interaktion wirken, ob spielerisch harmonierend, unter- oder überlegen, stolz, erhaben, lustig, tollpatschig, gehorsam oder übermütig, mag jeder Zuschauer anders sehen und für sich beurteilen. Insofern greift der wiederholte Protest der selbst ernannten „Tierschützer“ gegen angebliche „Tierquälerei“ der Zirkustiere, die vor der Premiere vor dem Weihnachts-Circus-Zelt standen und Zirkusplakate schwarz durchstrichen, zu kurz. Woran machen sie das konkret fest?! Die Zirkusleute bieten den Tieren ein Zuhause, versorgen sie und beschäftigen sich mit ihnen, während sie in freier Wildbahn, wie die Elefanten, erbarmungslos von Wilderern gejagt und wegen ihrer Elfenbeinzähne getötet werden. In der Zirkusumgebung und in der Manege hingegen können sie sich gefahrlos frei bewegen, erfahren außerdem Anerkennung und Bewunderung von den Zuschauern für ihre überraschenden Talente.

So erweisen sich die zwei Elefantendamen „Sandra & Citta“ bei ihrem Auftritt mit Tierlehrer Erwin Frankello, der dafür beim 41. Internationalen Zirkusfestival in Monte Carlo mit dem silbernen Clown, dem Oskar der Zirkusbranche ausgezeichnet wurde, als sehr gelehrig und klug. Citta ((30) sei der einzige Elefant der Welt, der rechnen und zählen könne, sagt er. Sie addiert und substrahiert Matheaufgaben aus dem Publikum und klopft die Zahl mit dem Rüssel auf einen Schemel. Das Ergebnis stimmt immer verblüffend. Auf die Frage: „Was ergibt zehn weniger zehn?“ schüttelt Citta den Kopf. Und hat recht damit: „Nichts.“

Sie gibt auch Zeichen mit dem Rüssel, wenn ihr Lehrer zu viel „Bla Bla“ redet, was er schmunzelnd zur Kenntnis nimmt. Elefantendame „Sandra“ (36) hingegen zeigt akrobatisch erstaunliche Fähigkeiten. Mit ihrem massigen Körper steht sie auf einem Bein, während Frankello auf ihrem Rücken turnt und reitet. Später rollt er einen Teppich vor ihr aus, legt sich vor dem Koloss nieder und lässt sich innig von der Elefantendame umarmen. Ginge das, wenn der Dickhäuter sich nicht wohlfühlen, zu etwas gezwungen fühlen, gar leiden würde?

Freilich ist es immer eine Gratwanderung, eine Mischung aus Offenheit, spielerischer Neugier, Ehrgeiz, Wissensdrang und Mut, wenn in der Manege vor gespanntem Publikum Möglichkeiten und Grenzen in der Begegnung von Mensch und Tier ausgelotet werden. Beeindruckend, was sie zusammen alles zuwege bringen. 

Sichtlich viel Spaß haben auch die zwei frech-verschmitzten, kalifornischen Seelöwen „Itchy & Scratchy“ mit ihrem Tierlehrer Frankello. Sie machen Faxen, hin und her wackelnd, fangen flink Ringe und Leckerli, balancieren Bälle auf der Schnauze und stehen auf einer Flosse. Das erfordert einige Anstrengung. Dafür wird der Tierlehrer zwischendurch auch mal angeprustet, was der mit Humor nimmt. 

Humorvoll und außergewöhnlich sind auch die Artistikdarbietungen, deren Schönheit und Wagemut vom Publikum ausgiebig mit Staunen und Beifall belohnt werden.

Der traditionelle ökumenische Gottesdienst im Dresdner Weihnachts-Circus findet am 26. Dezember, um 10 Uhr statt.   

     

Text + Fotos (lv)

http://www.DWC.de

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Auf Pilgerreise ins Lügenmuseum: Maschinen zur Belustigung und sinnlose Weihnachtsgeschenke aus 200 Jahren

23 Samstag Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Foto: André Wirsig

In den Weihnachtsferien vom 23.12.2017 – 2.1.2018 ist das Lügenmuseum täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet.

Zum Jahresende gibt es eine Pilgerbewegung nach Radebeul. Alle Welt macht sich auf zum Jahresendausflug ins Lügenmuseum. Es geht darum, die erfüllten oder die über Bord geworfenen Vorsätze des vergangenen Jahres gegen Neue einzutauschen. In Serkowitz, wo der sächsische Jakobsweg, die alte Frankenstraße und der thüringische Rennsteig sich kreuzen, liegt ein alter Pilgerort, der historische Gasthof von 1337. Man sieht dem maroden Denkmal nicht an, dass sich darin das fantastische Lügenmuseum befindet.

In seinen Räumen sind Maschinen zur Belustigung, anarchische Apparate im ironischen Leerlauf zu erleben. Es gibt eine Sammlung sinnloser Weihnachtsgeschenke der Gründerin, Emma von Hohenbüssow. Sie hatte der Legende nach ihre unausgepackten Weihnachtsgeschenke gleich auf den Boden gebracht, um sie dort zu vergessen.

»Sinnlose Weihnachtsgeschenke« aus über 200 Jahren: mit leuchtenden Kinderaugen kann man sich satt sehen. Das Herz läuft über. Leichter Schauer und heiteres Erbarmen beim Anblick der überfüllten Räume. Die Darstellung ist krass, voll hintergründiger Klippen mit einer unglaublichen Kreativität.

Hinter einem Bücherregal treten die Besucher in einen neuen Ausstellungsraum »Interieur Underground«. Eine konspirative Kunstsammlung, die 1992 bei Sanierungsarbeiten in einem barocken Haus in Erfurt entdeckt wurde. Dank einer Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung konnte die Sammlung erforscht und nun zugänglich gemacht werden. Eine Treppe führt hinauf in den historischen Tanzsaal die Sonderausstellung »Poetische Orte«. Zu sehen sind 22 Künstler, die eigene Museen und Institutionen gegründet haben.

Die Pilger verlassen erleichtert und beschwingt den Ort. 

Text: Reinhard Zabka/Lügenmuseum

 

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Manege frei für den 22. Dresdener Weihnachts-Circus

19 Dienstag Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart

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Lachen, Staunen & Genießen

Der 22. Dresdner Weihnachts-Circus begeistert wieder zur Weihnachtszeit auf dem Volksfestplatz an der Marienbrücke. Die Premiere der neuen Show ist am 20. Dezember, um 18.30 Uhr.

Alle Jahre wieder kommt der Dresdner Weihnachts-Circus. Weltkasse und exzellentes weihnachtliches Ambiente im Chapiteau. Treffliche Liveunterhaltung für die ganze Familie.

„Wir begeistern unser Publikum mit dem besten Event des Jahres“, sagt Direktor Mario Müller-Milano. „Das ist unser Anspruch und dazu präsentieren wir die besten Künstler & Artisten sowie liebevolle Tierdarbietungen in der neuen Zeltstadt.“

Die Besucher können sich verzaubern lassen von einer fantastischen Welt der sinnlichen Genüsse sowie faszinierender Spitzenartistik und internationaler Circus Kunst, welche mit mehreren preisgekrönten Darbietungen zu erleben ist im neuen Grand Chapiteau des Dresdner Weihnachts-Circus. Da geben charmante Seelöwen den Ton an, spielen verblüffende Hunde mit Ihrem Herrchen und galoppieren elegante Pferde durch die Manege. So jagt ein Highlight das andere, aber auch die spannenden und atemberaubenden Momente kommen nicht zu kurz.

Wenn beispielsweise das preisgekrönte Duo Sky Angels hoch über der Manege schier Unglaubliches an den Strapaten präsentiert und die Messoudi Brothers mit Anmut, Eleganz und Kraft zu überzeugen wissen. Aber auch die Liebhaber der imponierenden Dickhäuter werden begeistert sein. Die mehrfach ausgezeichnete Performance von Erwin Frankello mit seinen beiden Elefantendamen Sandra & Citta ist ein Höhepunkt des Programms. Alle Nummern werden natürlich wieder live von der Big Band des Dresdner Weihnachts-Circus begleitet, welche mit ihren 15 Musikern eine Besonderheit in der Zirkusbranche darstellt. Natürlich behalten sie sich wieder die ein oder andere Überraschung für das Publikum vor.

Genießen und schlemmen können die Besucher bereits zwei Stunden vor Show-Beginn im Erlebniszelt bei einem Glühwein, Bier, alkoholfreien Getränken sowie süßen und herzhaften Leckereien. Man kann verweilen in einem historischen Kaffee-Wagen aus den 30er Jahren und sächsische Spezialitäten probieren. Oder über den weihnachtlichen Marktplatz der Vorzelte wandeln und die Sammlung historischer Fahrzeuge des Zirkusdirektors bestaunen. Für die Kleinen lockt Kinderschminken und weitere Animation.

Der 22. Dresdner Weihnachts-Circus gastiert vom 20. Dezember 2017 bis zum 07. Januar 2018 auf dem Volksfestplatz an der Pieschener Alle / Ostragehege.

Tickets gibt es online auf der Homepage (www.dwc.de) oder der Hotline unter 0180/3302330 (0,09 EURO pro Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk abweichend) sowie auch bei allen bekannten Ticketvorverkaufsstellen.

Text + Fotos: Dresdner Weihnachts-Circus

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Magischer Moment: die Gebrüder Grimm und der Wolf im Boulevardtheater

14 Donnerstag Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Theater

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In der Märchenwelt ist der Wolf für alles Böse zuständig. Er wird als gierig und hinterlistig beschrieben. Ob er Rotkäppchen im Wald vom rechten Weg abbringt oder mit verstellter Stimme die sieben Geißlein überlistet, ihnen die Tür zu öffnen, um sie zu fressen… Als die Gebrüder Grimm ihre Märchen aufschrieben, der erste Band der gesammelten Kinder- und Hausmärchen erschien zu Weihnachten 1812, waren die Wölfe aber in Wirklichkeit schon längst ausgerottet. Doch der Mythos und die Magie um den Wolf, sein wildes und zugleich scheues Wesen, das ihn von den Menschen fernhält und zum gefährlichen Außenseiter abstempelt, sind bis heute ungebrochen.

Mit diesem Geheimnis, wie der Wolf denn nun wirklich ist, spielt auch das Stück „Gebrüder Grimm – Am Anfang aller Märchen“ (Buch: Kenny Friedemann, Regie: Olaf Becker), das derzeit erfolgreich im Boulevardtheater Dresden läuft. Es gibt allerdings nur noch Restkarten für die Vorstellungen bis zum 29. Dezember.

Und man traut seinen Augen kaum, steht dort tatsächlich auf einmal ein sehr wolfsähnliches Tier auf der Bühne an der Seite der Märchenbrüder Grimm. Ein ebenso magischer, berührender wie spannender Moment – für die Schauspieler wie für das Publikum. „Wir erzählen eine fiktive Geschichte von der Entstehung der Märchen. In ihnen stößt man immer wieder auf den Wolf, der einst als Krafttier in der heidnischen Kultur galt und später in den Hausmärchen als böse stigmatisiert wurde“, sagt Regisseur Olaf Becker. Die Aufführung greife dieses widersprüchliche Bild vom Wolf und sein Wiedererscheinen in der Natur auf, ohne zu moralisieren. Man wolle ihn weder dämonisieren noch verharmlosen, vielmehr spielerisch unterhaltsam in diesem Adventsmärchen für die ganze Familie Denkanstöße zur Auseinandersetzung mit dem Thema geben.

Einen Wolf auf einer Theaterbühne gab es noch nie. Fündig für das Märchenstück wurde Becker über das Internet bei Tiertrainer Miguel de la Torre (www.filmwoelfe.de) in Hannover, der seine Wölfe für Film- und Fotoaufnahmen zur Verfügung stellt. Ein halbes Jahr vor der Premiere begann die Zusammenarbeit mit vorsichtigem Kennlernen der Tiere bei Castings vor Ort und in Dresden. Die Theaterleute entschieden sich schließlich für die Wolfshündin „Isa“ (10). Äußerlich ist sie mit ihrem grauweißen Fell und gelben Augen kaum von einem echten Wolf zu unterscheiden.

Da Wölfe Rudeltiere sind, kam ein Bühneneinsatz mit längerer Trennung angesichts 30 Vorstellungen im Monat außerdem nicht in Frage. „Echte Wölfe würden gar nicht auf die Bühne gehen ohne mich. Man kann die Tiere auch nicht wirklich dressieren, sondern wenn überhaupt konditionieren“, sagt Miguel de la Torre. Seine Eltern stammen aus Spanien. Er ist Naturwissenschaftler und Informatiker und arbeitet seit acht Jahren als Wolfstrainer mit seinem Unternehmen „Filmwölfe“. Er hat ein Rudel mit derzeit neun Tieren aus eigener Zucht, die von amerikanischen Grau- und Polarwölfen abstammen und schon in rund 200 Produktionen, vom Kinofilm bis zum TV-Tatort-Krimi, vor der Kamera standen. Er möchte „professionelle Bilder von Wölfen und keine Wolfsdouble.“ Auch um Klischees und Vorurteile über die Tiere abzubauen. Eine Mär sei auch das Bild vom Leitwolf. Es gibt eine starke Feh im Wolfsrudel.  Es ist wie im echten Leben, die Frau entscheidet, mit wem sie Nachwuchs bekommt, so Torre.

„Wölfe sind geradlinig und ehrlich. Entweder sie streiten oder mögen sich. Es gibt keine Grauzone“, schätzt Miguel de la Torre an ihnen. Er sieht sich nicht als ihr Anführer, sondern eher wie ein Großvater, als Gönner, der ganz sanft und ruhig mit den Tieren umgeht. „Es ist ein Umgang wie mit Hunden auch, nur mit mehr Vorsicht.“ Er lebt urban mit dem Wolfsrudel südlich von Hannover.

Sein Sohn Mattia (15) begleitet diesmal Wolfshündin „Isa“ vor und nach ihren Auftritten im Boulevardtheater. „Sie geht gern auf die Bühne, weil sie sich wohlfühlt, Leckerlis und Streicheleinheiten bekommt“, so de la Torre. Ein schöner wie ergreifender Moment sei die Begegnung mit der Wolfshündin in jeder Vorstellung, so Regisseur Olaf Becker, und er bekomme überraschend viele Reaktionen von Zuschauern. Diese reichen von „unfassbar“, „fast erstarrt“ bis „faszinierend“. „Alle anderen Darsteller sind neidisch auf die Gebrüder Grimm und verfolgen die Szene gebannt hinter der Bühne auf dem Bildschirm“, erzählt er schmunzelnd. Ein gewisses Kribbeln und Respekt der Schauspieler vor dem Wolfstier sei immer dabei, weiß Regisseur Becker. Daraus entsteht zugleich der Zauber dieses märchenhaft realen, selbstverständlichen Zusammentreffens jedes Mal neu wie es nur das Theater schafft.

Text + Fotos (lv)

Nächste Vorstellungen: 15.12., 18.30 Uhr, 16.12., 15 + 19 Uhr, 17.12., 14 + 18 Uhr


Bei der Probe zum Märchenstück: Tiertrainer Miguel de la Torre und Regisseur Olaf Becker mit Wolfshündin Isa


Magischer Moment: Begegnung mit einem sagenhaften, wunderbaren Tier.
Autorin Lilli Vostry von meinwortgarten.com und Regisseur Olaf Becker.
Fotos (lv, Torre)

http://www.boulevardtheater.de

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Wunderwelt aus Eis im Areal der Zeitenströmung

13 Mittwoch Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart

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So schön kann eine Eis-Zeit sein

Von Dresdner Wahrzeichen wie dem Striezelstollen oder der Frauenkirche bis zum Schneemann gibt es eine Menge zauberhafter Figuren und Bauwerke zu entdecken in der Wunderwelt aus Eis in der“Zeitenströmung“ an der Königsbrücker Straße.

Den ersten Rundgang absolvierte ich mit der Kamera vor Augen. Haschte nach einer Lücke im Andrang, um möglichst schöne Fotos von den Ausstellungsstücken machen zu können. Nach gefühlt einem Tag bei einigen Minusgraden gab es nur ein Ziel – ein heißes Getränk. Der riesige und dennoch ganz gemütliche Gastronomiebereich nebenan bietet neben Heißgetränken auch Kuchen, Brezeln, Bockwurst oder eine  heiße Suppe. Frisch gestärkt und aufgewärmt ging es in die zweite Runde. Man kann auch drei- oder viermal hineingehen. Je nachdem, wie lange man es aushält. Wichtig ist auf alle Fälle, sich für den Rundgang warm einzupacken. Denn es ist Winter in der Halle. Wäre dem nicht so, würden die zauberhaften Figuren, Gegenstände und Bauwerke schnell dahinschmelzen.

Von „einfach genial“ bis „Wahnsinn, was da aus Eis gezaubert wurde“ ist viel Lob zu hören. Gleich, ob die Besucher die Frauenkirche bestaunen, am Moritzburger Schloss den verlorenen Schuh von Aschenputtel entdecken, den dicken weißen Schneemann und das Stollenmädchen bewundern oder vor dem Fürstenzug in Eis entlang gehen. Aus über 400 Tonnen Eis wurde auf knapp 1 000 Quadratmetern mit Kettensäge, Meißel und Bügeleisen eine Wunderwelt geschaffen. Die Gestalter der Figuren sind fast alle Architekten und Bildhauer. Sie kommen aus Deutschland, Finnland, Griechenland, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Russland, Ungarn, der Ukraine, den USA und Tschechien.

Ergänzend zum Rundgang kann man sich einen Film über die Entstehung ansehen oder in einer Begleitausstellung nachlesen, was  SZ-Redakteur Stephan Schön auf dem Forschungsschiff und Eisbrecher „Polarstern“ erlebte. Die Eiswelt auf dem Gelände der Zeitenströmung im Industriegelände an der Königsbrücker Straße in Dresden ist noch bis zum 25. Februar 2018 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weihnachten und Silvester gelten gesonderte Öffnungszeiten.

Text + Fotos: Sabine Bachert

http://www.eiswelt-dresden.de

https://cosel10site.me

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Marketing Club Dresden zieht um ins Hotel Taschenbergpalais Kempinski

13 Mittwoch Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Dresden zu neuem Glanz verhelfen: Marten Schwass, Direktor Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden; Tobias Blaurock, Inhaber blaurock markenkommunikation und Vizepräsident Marketing Club Dresden; Stephan Becker, Direktor Sales & Marketing im Kempinski und Frank Kebbekus, Präsident Marketing Club Dresden und Hauptgeschäftsführer Barmer Dresden bringen das Schild des Clubs am Hoteleingang an.


Pressefrühstück des Marketing Club Dresden in der Kronprinzensuite des Taschenbergpalais Kempinski: „Die Strahlkraft der Stadt sollte aus dem Business, der guten Idee und der Gesellschaft kommen“, sagte Clubchef Frank Kebbekus. Für Anregungen sei der Marketing Club Dresden immer offen. Gräfin Cosel, im Bildnis an der Wand zu sehen, würde es gewiss freuen. Berühmt für ihre Schönheit wie Klugheit. Für sie ließ August der Starke das Taschenbergpalais einst erbauen. Text + Fotos (lv)

Gemeinsam für mehr Strahlkraft für Dresden

Der Marketing Club Dresden lädt künftig im Hotel Taschenbergpalais Kempinski zu Veranstaltungen ein. Großer Neujahrsempfang zum Auftakt am 18. Januar 2018.

Zum Jahreswechsel zieht der Marketing Club Dresden mit seiner Geschäftsstelle und den Vortragsabenden in das Hotel Taschenbergpalais Kempinski. Bereits zum 18. Januar lädt der Club zu einem Neujahrsempfang in das renommierte Hotel ein. Dies gaben Marten Schwass, Direktor des Hotel Taschenbergpalais Kempinski und Frank Kebbekus, Präsident des Marketing Clubs und Hauptgeschäftsführer der BARMER, heute in der Kronprinzensuite des Hotels bekannt. Der Marketing Club Dresden ist mit ca. 250 Mitgliedern der größte Marketing Club in Ostdeutschland außer Berlin.

Highlights des Jahresprogrammes sind außer dem Neujahrsempfang unter anderem auch der gemeinsame Jahresauftakt der Kommunikationsverbände in der Gläsernen Manufaktur (30. Januar), das „Sommermarketing“ zu „Marke und Gesundheit“ im Juni, eine Podiumsdiskussion zur Frage „Wie wird ein Unternehmen zu einer attraktiven Arbeitgebermarke“ (20. September) oder die festliche Verleihung des Marketing-Preises am 29. November 2018.

Bisher war der Marketing Club mit seiner Geschäftsstelle und den Vortragsveranstaltungen zu Gast bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Präsident Frank Kebbekus: „Wir sind dem Vorstand und Sprecher der Sparkasse als unserem starken Partner zu großem Dank für das langjährige, großzügige und professionelle Engagement verpflichtet und freuen uns, dass wir auch weiterhin auf ihre Unterstützung zählen dürfen. Wir freuen uns, dass das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden uns mit offenen Armen empfangen hat, weil wir unseren Mitgliedern so in den nächsten Jahren – neben überaus spannenden und informativen Veranstaltungen – ein neues, sehr attraktives Ambiente bieten können.“

Das Programm wird stets aktuell unter www.marketingclub-dresden.de zu finden sein.

Weitere Informationen:

Marketing Club Dresden e.V. · info@marketingclub-dresden.de · www.marketingclub-dresden.de

Text: blaurock markenkommunikation

www.blaurock-markenkommunikation.de

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Interieur Underground: Lebendige Zeitreise in die Subkultur der DDR

10 Sonntag Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Film, Fotografie, Lebensart, Literatur, Musik, Poesie

≈ Hinterlasse einen Kommentar


aktuelle Künstlerplakate zur Ausstellung „Interieur Underground“
Soundkünstler Uli Sachse und Reinhard Zabka, künstlerischer Leiter im Lügenmuseum
Kraftvoller Klangrausch aus der Kellertiefe: Jazzmusiker Hartmut Dorschner am Saxofon 

Schaufenster in die Geschichte mit Originalsound

Die Ausstellung „Interieur Underground“ versammelt spannend und aufschlussreich Bilder, Erinnerungsstücke und Lebensgeschichten subkultureller Künstler der DDR im Lügenmuseum Radebeul.

Bilder mit dunklen Häuserklötzen, Filmguckkästen aus der Schlüssellochperspektive und die Welt im Karton eingefangen. Ausstellungsplakate und Fotografien von Wohnungslesungen, Straßenaktionen und einem Kunstfest mit Anwohnern, Künstlern und der Szene vom Prenzlauer Berg und den ersten Punks füllen die Wände. Darunter eine frühe Arbeit von Cornelia Schleime, die von Dresden nach Ostberlin flüchtete. Den Siebdruck lernte sie bei Reinhard Zabka. Zu sehen ist auch eine Grafik, „Die oppositionelle Sonne“ von Bärbel Bohley zu einem Gedicht von Rüdiger Rosenthal. An einer Soundorgel kann jeder sich seinen eigenen DDR-Sound mixen und anhören. Wie ein Schaufenster in die Geschichte wirkt die neue Kunst- und Rauminszenierung „Interieur Underground“, die am Sonnabend im Lügenmuseum Radebeul eröffnete im Rahmen der Dauerausstellung im alten Gasthof in Serkowitz.

Sie entführt authentisch, kenntnisreich und mit viel Ironie zurück in die Zeit der konspirativen Künstlerszene und Subkultur in der DDR. Durch eine schmale Pforte hinter einem Bücherregal gelangen die Besucher in das nachgebaute, versteckte Hinterzimmer. Es ist einem ärmlichen Hinterhofatelier im Prenzlauer Berg oder in Dresden-Neustadt nachempfunden. Die Ausstellung versammelt Bilder, Objekte, Erinnerungsstücke und Lebensgeschichten von Künstlern, die unangepasst zum politischen System, oft mit Ausstellungs- und Auftrittsverbot belegt, im Untergrund eine äußerst schöpferische Gegenkultur und grenzüberschreitende Gestaltungsmittel entwickelten. Davon erzählt eine Bilderwand voller Mail Art-Kunst, Zeichnungen und Collagen voll witzig-hintergründiger Aussagen wie: „Ich übersende Ihnen eine Linie. Führen Sie diese weiter…“

Das Motto der Untergrundkünstler von einst gilt unverändert: „Kunst ist der Spiegel deiner Gesellschaft“. Zu sehen sind Kunstwerke aus den Sammlungen von Peter Graf, Klaus Liebscher, Pit Müller sowie Wilfriede und Ekkhard Maaß. Zur Ausstellungseröffnung im Beisein vieler Künstler und dem Radebeuler Bürgermeister Bert Wendsche spielte der Jazzmusiker Hartmut Dorschner wilde, raue und kraftvoll wirbelnde Klänge auf dem Saxofon mit fulminantem Finale ganz unten im Kellergewölbe.

„Interieur Underground ist eine Sammlung von Tropfen, die ein undichtes Fass zum Überlaufen brachten. Jeder einzelne Tropfen hat die Kraft uns mitzuziehen wie ein Strudel“, sagte der Radebeuler Autor Thomas Gerlach zur Eröffnung des neuen Ausstellungsraums. „Die Ausstellung sagt nicht: So war es, sondern so ist es auch gewesen“, sagte Teresa Ende in ihrer Rede über „Interieur Underground“. Diese lebendigen Erinnerungen bilden das Fundament für das Heute. „Es braucht Beides. Das Zeigen der Werke und ihre Erzählung, das Gespräch und die Vielfalt der Perspektiven.“

Zur Ausstellungsraum erschien außerdem einen Katalog mit `89 Geschichten der Friedlichen Revolution, in dem Künstler dieser Zeit anhand von Alltagsdingen über Ausgrenzung und Verfolgung erzählen. Zehn aktuelle Künstlerplakate mit Erinnerungsstücken von damals und dem Blick von heute können zudem als
Wanderausstellung ausgeliehen werden. Gefördert wurde das Kunstprojekt „Interieur Underground“, getragen vom Verein “Kunst der Lüge“ e.V., durch die Bundesstiftung Aufarbeitung und vom Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen.

Text + Fotos (lv)
Magische Wunderwelt mit Underground-Buffet

Spiel mit Wahrheit und Illusion: Verführerische Kunsttorte und Kräutertee
Da sind sie aber immer noch: Künstlerrunde rege im Gespräch nach der Ausstellungseröffnung „Interieur Underground“

http://www.luegenmuseum.de

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Lilli Vostry

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