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Kategorien-Archiv: Poesie

Neue Lyrik: Herbst-Gedichte

11 Donnerstag Nov 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

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Neue Zeit
(Für Lola)

Ich sitze an deinem Lieblingsplatz
auf dem Sofa am Fenster
gehüllt in eine Decke
deine himmelblaue Clownsdecke
liegt unberührt
manchmal nimmt sie Jade
und zerknüllt die Decke versprengt
darauf noch ein paar schwarze Haare
von dir ein Schatz

es ist wieder Herbst
ich liege allein auf der Deckeninsel
wohin wir uns verkrochen
in den letzten dunklen Tagen
nah wie nie
du wolltest das Sofa meist
für dich allein wie jetzt Jade

sie liegt nicht eingerollt schaut nicht
versonnen vor sich hin oder zu mir
an den Schreibtisch
die getigerte Madam residiert
auf ihrer Kissenburg
die kleinere weißschwarzsamtene Lina liegt
wo es ihr gerade gefällt

jede hat ihre eigenen Plätze
einig nur an der beharrlich umlagerten Futterstelle
wissen sie was sie wollen
doch wollen nicht wenn sie sollen
darin sind sie dir ähnlich und mir
als mein neues Lebensjahr begann
ging deines zu Ende

nun beginnt alles ohne dich
mit ihnen
ein dunkler Vogelschwarm kreist
am roten Abendhimmel dreht immer wieder um
vor dem Wintergarten wo du gern in der Sonne lagst
verfliegt alle Schwere mit den schwirrenden Gauklern

ich seh deine Sternenaugen und ein helles Wesen
huscht über den dunklen Hof
beim Füttern und Streicheln erzähl ich
dem roten Katzentier von dir

die zwei felligen Wesen drinnen
rufe ich oft mit deinem Namen – Lola –
nachts in meinen Träumen
kommst du zu mir

LV
9./10.11.2021

LachAlarm

(Für G.)

Der Weg ins Leben
führt durchs Nasenloch
ich teste mich frei
du stehst mir bei
die Autos rollen an uns
vorbei

mein Stäbchen kreist
kitzelt kichere
banges Beben
der Strich zeigt nach oben
zum hohen C

nichts hält mich
mehr auf
negativ heißt die neue
Zauberformel
die Türen öffnet

meine Laune steigt und steigt
vor lauter Negativsein
lache ich
bis die Tränen kommen

Sonne und Regen wechseln
sich ab auf der Fahrt
hinter dunklen Wolken

schaut ein Regenbogen hervor
wo sind wir eigentlich
fragst du

der Glanz vergangener Tage
liegt auf den verfallenen Villen
aus Sandstein die Jalousien springen
fast aus den Fenstern
keiner entwirrt die Streben

der hehre oder die geballte Faust
springt uns aus einem Optikerladen an
wir suchen in der kleinen Stadt
die Bücherei
fragen einen Mann nach dem Weg
der staunt dass wir es hier ganz schön finden:
Wieso?!

die Steinsonne mit den wallenden Strahlen
auf der Hausfassade der Bücherei
lacht uns an wie die Mitarbeiterinnen
aus den Fenstern ansteckendes Lachen
aus frohen Herzen
der Zauber endloser Anfänge findet neue Nahrung
an einem zauberhaften Ort

ich vergesse die Zeit tauche ein
in nahe und ferne Wort und Klanglandschaften
am Meer auf der Steilküste
und am Möwenstrand
wiege mit dem Akkordeon
dem keck tönenden Saxofon
träume mich fort mit den erdig tiefen geheimnisvoll
knarrenden knisternden schamanenhaften Gesängen
lustigen Vogellauten und hohen hellen Tönen
in eine andere Zeit

auf dem Rückweg steht der Mond rotorange
tief am Horizont
Nebel steigen aus den dunklen Wiesen
traumversunken
lächle still in mich hinein

neben mir im Auto sitzt ein Clown
der den versteckten Schelm in mir
wachkitzelt

LV
15.10.2021

__________________________________________

Kalenderblätter

Ich blättere irgendein
Kalenderblatt im Diary auf
sehe auf der Titelseite
das kleine Mädchen schaukeln
über ihr schwebt ein Stift
was verleiht ihr den Schwung

ich lande bei den Libellen
übersehe die things to do
beschließe mich zu wandeln
jeden Tag die Gedanken fliegen
lassen mit den Farben der Kalenderblätter

die noch weitgehend leer
all die prächtigen Bilder
wie mein Tag aussehen könnte
der Himmel voll graublauer Tropfen
und Pinsel zum Übermalen
im Oktober

dann kommt der sweet November
mit wohliger Teekanne trägt Wollmütze und
Schal und bunte Tupfen
und dazu ein feuriger oder schokoladiger
Seelentrunk für dunkle Tage

LV
21.10.2021

_____________________________________

Herbsttag

Gerade noch im leuchtenden Blätterwald
die Zeit vergessen
die letzten Mohnblütenblätter
fliegen sehen
reißt mich ein Brausen
vor dem Fenster
aus unruhigen Träumen

der Wind heult sich aus
die Bäume biegen sich und wanken
bäumen sich auf

ich liege wie erstarrt in den Federn
der Sturm gleicht
einem entfesselten Weltgeist
der an allem rüttelt
was fest verwurzelt
schien

hunderte Bäume stürzten um
im Großen Garten und in Parks
der Umgebung lese ich
bestürzt am nächsten Tag

meine Balkonpflanzen durchgeschüttelt
hielten stand
blühen immer noch
in der Dämmerung steige ich
über große Äste  voller Grün immer noch
und höre das Windrauschen
fast wie am Meer

LV
21.10./24.10.2021

___________________________________

Jade auf dem Koffer

Zuerst schnupperte sie
an dem fremden Ding im Flur
vielleicht roch es noch nach Meer
meine Anziehung sprang sofort über
die getigerte Madam nahm die
gemütlich federnde Unterlage
in Beschlag
und gibt den Koffer seitdem nicht mehr her

reckt und streckt sich genüsslich
wie auf einer Luftmatratze
schlummert gern darauf
oder liegt vornüber am Griff und Rollen
Kopf und Pfoten
als wolle sie gleich losfliegen
mit dem Zauberkasten
und schaut mitleidig auf mich herunter

drinnen im Koffer liegen noch ein paar
ungetragene Sommersachen und Träume
Wonne und Wehmut erfassen mich
wenn ich Jade auf dem Koffer sehe
als käme ich gerade vom Meer zurück
oder breche gleich wieder auf

manchmal stolpere ich darüber
Jade springt über das Traumgefährt
gräbt ihre Kratzspuren zärtlich hinein

der Koffer mit Jade ist meine Insel
wenn die Wellen hochschlagen
und ich am liebsten verreisen will
an einen Ort wo ich einfach Mensch sein darf

LV
31.10.2021

______________________________________

Die Abstramplerin

Sie stand am Rand
als habe sie eine Panne
als ich an ihr vorbeifuhr
sprang sie aufs Rad
strampelte wie wild hinter mir her
gab alles her
mich zu überholen
schneller besser überlegen sein
ich lächelte in mich hinein

fuhr noch etwas schneller
sie strampelte sich weiter ab
dicht hinter mir
wie ein Schatten
der sich nicht abschütteln lässt

zog sie an mir vorbei
ein rasendes Rapunzel auf Ausgang
dem Turm einen Moment entkommen
der sie vom Leben fernhält

LV
31.10.2021

__________________________________

Traumversammlung

Der Traum von letzter Nacht
hing noch schwer an mir
unterwegs sammelte ich Bruchfetzen ein
welke Blätter wehten über die Wege
glänzten golden in der Sonne

im weiten Brunnenrand am Palaisplatz
schlummert die Fontäne eingehaust
bis zum Frühling
Frauen in orangenen Westen kehrten
das gelbe Laub zusammen

im Traum saßen sie im Halbdunkel
geheimnisvoll in der Runde alles Frauen
einige schon älter robust manche
sie verlasen eine Festschrift ich verstand kein Wort
sie rannen zu schnell
las auf einem Blatt meinen Namen
Kinder sprangen zwischen ihnen umher

auf der anderen Seite die Männer
ich sah Bilder von ihnen
die Frauen trugen weinrote fast violette Kleider

die Gesichter erdfarben
die Männer erdig weiß gestreifte Sachen
ihr Aussehen dunkel wie Krieger

ich suchte mein Gesicht und sah
ein schwarzweißes halb zerrissenes Foto
von mir
neben den anderen Gestalten
fühlte mich nackt ausgeliefert
ihren Blicken

eine Frau die meiner Mutter ähnelte
lächelte mich an und wollte mich
anfassen
auf einmal erschien sie
mir wie eine Unbekannte

LV
29.10.2021

_______________________________________

Wandlung

Ich wanke noch
wache auf
wandle mich
nun ohne dich

wachse aus mir
heraus
in mich hinein
in endlose Tiefen
und Höhen

wische mir den Sand
unserer Träume aus den Augen
die weiter brennen

LV
7.9.2018

_______________________________________

Mohnsegel

Der Sturm letzte Woche
riss ganze Bäume aus
trennte mich vom Internet
eine Woche lang Funkstille
die Mohnblumen blieben stehen
oder wagen sich erneut hervor
auf der wilden Wiese nahe am Fluss
wo vorher Baugerät und Betonröhren standen
leuchten überall rote Punkte im Gras

zu zweit und einzeln tiefrot
und ergreifend schön
leicht bewegt vom Wind die Blütensegel
als könne er selbst ihnen nicht widerstehen
wogen wiegen kräuseln sich die Blütenblätter
in verzückter Umarmung mit dem Wind

am Flussufer gegenüber vergnügtes Kreischen
aus der riesigen Überschlags-Luftschaukel
wenn sie in die Tiefe rauschen
und wieder nach oben
fliegen
hoch über dem weiß rot flimmernden
Karusselmast

mir fallen vom Apfelbaum die letzten gelb
fleckigen duftenden Früchte zu
setze mich zu zwei Mohnblumen ins Gras
die mich aus schwarzen Augen anlächeln
winzige Antennen aus dem Inneren ausgerichtet
jeden Moment können sich ihre Blütenblätter lösen
könnte ich doch leichthin wie sie den Moment
des Fortfliegens sehen

das Schöne behalten
wiederkommen
sehen wie es weiterwächst

LV
28.10./29.10.2021

______________________________________________

Überraschung

Ins Novembergrau fiel
noch einmal Licht
ein letzter gelber Apfel
hängt noch immer im Geäst
mit ihm mehrere kleine
und ein roter Besenstiel
der sich oben verfing

auf der wilden Wiese gegenüber
leuchten noch immer Mohnblumen
nebenan ist schon gemäht
der Weg am Fluss versperrt durch Zäune
Hochhäuser  wachsen immer weiter vor
ein gewaltiger Betonchor

zuhause noch eine Überraschung
vor meiner Wohnungstür sitzt
ein rotes Katzentier seelenruhig
wie fandest du den Weg zu mir
kamst ungerufen wieder

ahnst nicht hinter der Tür
sitzen schon zwei Fellwesen
sie beäugen dich staunend
und weniger gerührt wie ich

stehst bewegungslos im Bad
und schaust mich an
mit einem unendlich tiefen vielsagenden
Blick aus grünen Augen
blinzelst kneifst die Augen zusammen
siehst zur Seite

und ich weiss nicht
ob du mich nur besuchen
oder bleiben willst

LV
16.11.2021

____________________________________

Wunder vor dem Winter

(Für Dana Einhorn)

Der Himmel grau
seit Tagen
der letzte Vogelschwarm
längst gen Süden gezogen
fort sind auch die Mohnblumen
und wispernden Gräser
die kleine blühende Insel
nahe am Fluss gibt es nicht mehr

nicht vom Wind verweht
nein weg gemäht alles Blühende
das Stürmen widerstand
kahle tote Fläche nun
winzige Halme zeigen sich
zaghaft

der letzte gelbe Apfel hängt
immer noch im Geäst gegenüber
der rote Besenstiel herunter gefallen
der Bauzaun vor den Hochhäusern
mitten im Beton ein kleiner Spielturm
hindert die Leute nicht weiter am Flussufer
entlang zu gehen

aus dem Briefkasten fliegt
ein wundervolles Wesen
mit Schmetterlingsflügeln
und einem Stern in der Hand
mir entgegen

aus einer Pakethülle leuchten
Mohnblüten Kamille und Kornblumen
umgeben von Gräsern hervor
mit Aquarellfarben und viel Liebe
aufs Papier gebannt
seh ich ihre Schönheit weiter
übersteh die Winterzeit

Bis es im Frühling wieder
ist soweit

LV
21.11.2021

________________________________________

Straßenkatzen

irgendwo da draußen
sitzt du
blass rotes Fell
noch sehr jung
rührst dich nicht
von der Stelle
siehst dich hilfesuchend um

vor dir liegt leblos
ein Kätzchen bunt gesprenkelt
Glückskatze werden sie genannt
wie lang habt ihr auf das Glück
gewartet

kaum auf der Welt
euch selbst überlassen
hier und da ein Happen
meist übersehen
fortgescheucht mickrig zerzaustes Fell
hütest du die kleine bunte sie liegt auf der Seite
auf blauer Unterlage die Augen offen
fast ein wenig schelmisch als könne sie
immer noch das Glück erhaschen

kannst es nicht fassen
liebkost das Kätzchen gleich wird es
aufwachen
umarmst und willst es nicht loslassen
als Menschen kommen den kleinen Streuner
sacht in eine weiße Hülle legen
seine Pfoten gerade rücken
und noch einmal bewegen

ich seh die Bilder im Netz
sie lassen mich nicht los
meine beiden Katzen laufen weg
als ich laut schluchze
hab auch ein geliebtes Fellwesen
verloren vor einem Jahr war bis zuletzt
bei ihr

die zwei neuen Katzenwesen lassen mich
meine schwarze Sternäugige weiter sehen
und sind doch eigen
weitaus übermütiger und ungestümer
sprangen sie in mein Leben
kamen von der Straße ins Tierheim
von da zu mir

vor Händen weichen sie immer
noch schnell zurück
sie lieben Streicheln inzwischen
und wissen um die Gefahr
doch sie wollen es immer wieder wissen
scheu und unbefangen
und ich frag mich manchmal
ob sie ihr erstes Leben draußen vermissen

wie es sein wird wenn es sie wieder
hinauszieht

LV
22.11.2021

_______________________________________

Inneres Feuer

Perlmuttfarben der Himmel
hinter den Scherenschnittbäumen
eine weiße Kugel die Sonne hält sich
auf dunklem Grat zwischen Wolkenschluchten

einen Moment überstrahlt sie alles
ich gieße die Pflanzen im Winergarten
fließe mit der Magie der Doppelzahlen
die gibt es nur im November

ich bin wie der wilde Mohn
aufflammend und fragil
entfacht sein Leuchten mein inneres Feuer
will nicht abkühlen
auskühlen

brennen erblühen
nicht verglühen
innehalten
nicht stillstehen

abends rote Tupfen am Himmel
wie verstreute Mohnblumenblätter
hol sie dir
im Novembergrau

LV
22.11.2021

Alle Texte + Fotos: Lilli Vostry

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BilderAlbum: Neue Gedichte vom Meer

09 Dienstag Nov 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Poesie, Unterwegs

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Lieblingsort am Meer, an der Ostsee/Usedom in Ahlbeck im August 2021: Lilli Vostry, meinwortgarten-Inhaberin

Meeresflüstern

Ich kann es noch nicht fassen
die neue Strandtasche flüstert
mir was vom Meer
das unendlich weit erscheint
Scheu auch vor der Weite wieder hinaus

die Wellen warfen mich
immer wieder zurück
saß fest an Land
das ganz durcheinander geschüttelt
in der Sommerfrische nach rettenden
Kapitänen lechzt

atme tief ein und aus
werfe als leuchtenden Anker
mein rundes Meditationskissen in sonnigen
Farben und kreisenden Blütenspiralen
auf den Boden
den Katzen hin zum Probeliegen
ich brauche Urlaub von allem
von ihnen und sie von mir

die Katzen schleichen
drum herum schnuppern dran
setzen sich daneben lehnen sich an

ein schöner stolzer Thron
den noch niemand be-sitzt

PS.: Kaum setzte ich mich und zeigte wie es geht
nahte die getigerte Jade zur Inbesitznahme und weihte
mit wonniglichen Kratzgeräuschen mein Meditationskissen ein.

LV
24.8.2021

Windzerzaust

Das Meer rief mich
schon lange
endlos wogende Weite
es empfing mich
mit hellem Tosen

weiß brausenden Wellen
tausenden Schaumküssen
pudrig weicher Sand
unter den Füßen
Möwenschreie über mir

ein heftiger Wind rüttelt seit Tagen
an mir und allem ringsum
Bäume stehen gekrümmt auf der Promenade
das Meer unnahbar menschenleer

ließ mich nicht abhalten
trug als einzige ein Kleid am
windzerzausten Strand
das bald nasschwappte vom Spiel mit
den Wellen

ich friere und halte unverdrossen aus
mit den Möwen die in wilden Lufttänzen
geschickt ihr Futter fangen mit kichernden
Rufen dem Sturmgebraus
entgegen fliegen

LV
30.08.2021

Meereshüter

Die Musik des Meeres
Wellenrauschen zieht sie
magisch an
die kleinen weißen Segler
Luftakrobaten Überflieger aller Stürme

sie sind anmutig keck lustig ausdauernd
aufmunternd
halten jedes Wetter aus

Kinder jagen sie gern
und kreischen mit den Möwen
um die Wette
wenn sie auffliegen zum Möwentanz
in der Luft stehen
mit vibrierenden Flügeln
und gestreckten Beinen
im Flug ihr Futter fangen

scharenweise
einen Moment war es mir zu viel
wie sie über mir kreisten
immer näher kamen
mit ihren spitzen weit aufgerissenen
Schnäbeln
gierig
eine stieß gegen meine Kapuze

gleich stürzen sie sich auf mich
ständig auf Futtersuche
geb ihnen täglich
doch es reicht nie für alle

rudere mit den Armen in der Luft
sie schenken mir ihre Federn
große und kleine längliche uns ovale
weiß flaumige silbergraue schwarze und
braun gesprenkelte

alle Krumen aufgepickt stehen sie wieder
friedlich nebeneinander im nassen Sand
fliegen übers Meer oder tippeln auf und ab
am Strand

nichts kann sie erschüttern
aus der Ruhe bringen
dafür liebe ich sie
ihre Sehnsuchtsrufe
trage ich in mir

LV
31.8.2021

Wagnis

Seit Tagen stand ich im Sand
umarmte mit Blicken das Meer
wagte nicht mich in die Wellen zu werfen
dem Wind entgegen stellen
der rau unwirtlich unwirklich
sich durch nichts besänftigen ließ

ein kräftiger Wind blies mir ins Gesicht
als ich oben auf der Steilküste entlang in
Erinnerungen schwelgte
der Holzpavillon der vor Regen schützte ist
fort
zwischen hohen Buchen und Kiefern
etliche umgestürzt klägliche Fragmente
toste das Meer

die weiße Treppe die sonst federleicht
hinunter führt umbrodelte ein heftiger
Wind  trennte mich vom Strand
menschenleer aufgewühlt wild ungebärdig
innig zärtliches Zwiegespräch mit den
brausenden Wogen steigendes Herzpochen
je näher ich dem vertrauten Ort durch strömenden
Regen mit dem Rad durch den Wald
zurück in eine andere Zeit kam
in der ich mich auskannte wiederfand
noch ohne Verlorenes Liebgewordenes

nass bis auf die Haut aber glücklich wieder
hier gewesen zu sein kam das Meer mit mir
mit an den neuen Ort
fütterte weiter die unersättlichen Möwen
und andere Vögel an der Seebrücke mit
einem Haus mit Türmchen wie aus dem
sagenhaften Vineta und der Jugendstiluhr
auf der die Zeit stehen geblieben scheint

doch der Zeiger rückt unermüdlich weiter
bemerkte ich erfreut wie die munter
kreisenden und kreischenden Möwen die
ich abends am Elbestrand wiedertreffe

LV
11.9.2021


Steilküste in Ückeritz


Möwenstrand in Swinemünde

Jades Lieblingsplatz

Alle Texte + Fotos (lv)

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Lesung „Falls die Winde uns günstig sind“ in der Zentralbibliothek im Kulturpalast

06 Samstag Nov 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Poesie, Projekte

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Falls die Winde uns günstig sind – Neue Musik und neue Lyrik

Die Lesung mit Gedichtvertonungen ist am 6. November, um 17.30 Uhr in der Zentralbibliothek im Kulturpalast Dresden zu erleben.

Es lesen: Jayne-Ann Igel, Andreas Reimann, Anne Seidel und Volker Sielaff.
Es musizieren: Sarah Kollé (Sopran) und das Dresdner Ensemble El Perro Andaluz. Uraufführungen von Carsten Hennig, Christian FP Kram, Giorgos Kyriakakis und Steffen Reinhold – Gedichtvertonungen aus der Lyrik-Anthologie „Weltbetrachter“

Vier AutorInnen und vier Komponisten präsentieren neue Lyrik einmal als Lesung und zum anderen als Gedichtvertonungen aus der Lyrik-Anthologie „Weltbetrachter“. Die Texte stammen von 150 sächsischen AutorInnen versammelt (Hg. Róza Domašcyna und Axel Helbig für den Sächsischen Literaturrat). Die MusikerInnen greifen mit den neu komponierten Stücken Rhythmus, Klang, Form und Inhalt einer kleinen Auswahl der lyrischen Stimmen musikalisch auf und übersetzen sie in eine klangsinnliche Dimension. Dem Publikum eröffnen sich durch gegenseitiges Neben- und Miteinander von Musik und Text neue Erfahrungs- und Bedeutungsebenen und macht erfahrbar, wie Lyrik als literarische Gattung, der Musik am nächsten steht.

In Kooperation mit MusikProjektSachsen e. V., Sächsischer Literaturrat e. V. und Stadtbibliothek Leipzig. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Kulturamt der Stadt Leipzig, der Leipzig Stiftung, Stadtbibliothek Leipzig.

Eintritt frei

Text + Anmeldungen unter:
https://www.kulturpalast-dresden.de/index.php/de/veranstaltung/falls-die-winde-uns-guenstig-sind-neue-musik-und-neue-lyrik-3.html

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„Gedichte mit Zartheit und Verletzlichkeit und seltene Stimmungen“ – Zur Lesung mit Poesie & Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ in der Preusker-Bücherei Großenhain

04 Donnerstag Nov 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Unterwegs

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WortBilder, die vom Zauber endloser Anfänge erzählen: Autorin Lilli Vostry bei ihrer Lesung in der Preusker-Bücherei Großenhain. Fotos (2): Jens Reichel

Schwere Leichtigkeit und süße Melancholie

Die Gedichtlesung von Lilli Vostry und Gabriel Jagieniak „Vom Zauber endloser Anfänge“ hatte in der Karl-Preusker-Bücherei Großenhain Premiere.

Von Kathrin Krüger

WortBilder nennt sie ihre Gedichte. Poesie, bei der man Illusionen sehen kann. Die nämlich im eigenen Kopf. Wenn Lyrikerin Lilli Vostry von Meeresflüstern, dem Morgenlied oder Garten Eden erzählt, sind sie da. „Sie halten verhalten sich in und außerhalb von Bilderrahmen“. Das kann man nicht begreifen, das muss man in sich fühlen. Bilder, so poetisch, dass Töne keine Mühe haben, mit Leichtigkeit anzuschließen. Und mit süßer Melancholie.

Lilli Vostry und Musiker Gabriel Jagieniak haben sich scheinbar gesucht und gefunden. Ihre künstlerische Zusammenarbeit ist noch jung. Doch ernteten die beiden ungleichen Dresdner in Großenhain zur Premiere ihrer musikalischen Gedichtlesung „Vom Zauber endloser Anfänge“ viel Zuspruch und beseelte Resonanz.

Lilli ist die eher unruhige, die in ihren poetischen Gedichten Zartheit und Verletzlichkeit zeigt, ansonsten eher nachdrücklich den Ton der Veranstaltung angibt. In neckisch-fordernden Wortwechseln trifft sie auf einen eher ruhigen Instrumentalisten am Akkordeon und Saxophon, der die spielerische Auseinandersetzung um das nächste Musikstück gern für sich entscheiden möchte. Das Großenhainer Premierenpublikum amüsierte sich darüber und war dankbar für die Unkompliziertheit, mit der diese Gedichtlesung vorgestellt wurde.

Natur und Zwischenmenschliches als Gedichtthemen ließen seltene Stimmungen aufkommen. Die wurden von der Musik unterstützt und verstärkt. Ob Tango oder französische Muzette, Gabriel Jagieniak hat die passenden Stücke zu den hintergründigen, oft rätselhaften emotionalen WortBildern von Lilli Vostry. Er stellte auch eine Kostprobe eines eigenen Liederprogramms vor.

Der wundervoll gestaltete Raum in der Preuskerbücherei – mit Bildern von Hobbymalerin Petra Rothe an den Wänden – gab das passende Szenario für so eine in mancher Hinsicht außergewöhnliche Unterhaltung ab. „Ein toller Auftakt, der Mut macht für Weiteres“, sagt Lilli Vostry. Sie möchte ihre Lesung gern an vielen weiteren Leseorten vorstellen.


Wunderbarer Ort & aufgeschlossenes Publikum: Offen, spontan, lebendig und unkompliziert ging es zu bei der Gedicht-Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ mit Gabriel Jagieniak und Lilli Vostry. Hier nach der Lesung zusammen mit der rührigen Bibliotheksleiterin, Kathrin Schäfer und einer Mitarbeiterin am 12. Oktober in der Preusker-Bücherei in Großenhain. Fotos (2): Jens Reichel

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Video

Video zur Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ in der Bücherei Großenhain

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Unterwegs

≈ 2 Kommentare

Hier eine Live-Aufnahme  –
Momente meiner Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ zusammen mit Gabriel Jagieniak am 12. Oktober 2021 in der Karl-Preusker-Bücherei in Großenhain.

Herzlichen Dank an Jens Reichel für das Video!

Viel Freude beim Anschauen.

Lilli Vostry

20211012_Lesung_LilliVostry_Grossenhain_Impressionen

20211012_Lesung_LilliVostry_Grossenhain_Impressionen

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Bücherherbst & Tag der offenen Tür in der Bücherei Großenhain

17 Sonntag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Literatur, Musik, Poesie, Projekte, Unterwegs

≈ 2 Kommentare


Die Dresdner Autorin Lilli Vostry lobte die Karl-Preusker-Bücherei als Schatzkästchen und wundervoll einladenden Ort. Foto: Kathrin Krüger

Bibliothek im poetischen Bücherherbst

Von Kathrin Krüger

Großenhain. Der Herbst ist wunderschön: mit bunten Blättern, einer tief stehenden Sonne und vielfältigen Kürbissen. Aber auch mit trüben Tagen und Scheibenkratzen am Morgen. Dann ist ein gutes Buch der richtige Helfer gegen Trübsinn und Herbstblues.

Die Karl-Preusker-Bücherei am Neumarkt hat dafür eine Vielzahl von Angeboten parat, und lädt zudem ein zum Verweilen, Schmökern und Kreativ sein. Denn es ist Bücherherbst. Und Museumsgeburtstag. Am Tag der Bibliotheken, am 24. Oktober, öffnet das Haus am Neumarkt von 14 bis 17 Uhr seine Türen. Es gibt Führungen durch die Bücherei, Preuskers Gute Stube und herbstliche Basteleien. Genau am 24. Oktober 1828 gründete Rentamtmann Karl Benjamin Preusker hier die erste deutsche Volksbücherei. Seit 1995 wird deshalb deutschlandweit der Tag der Bibliotheken gefeiert.

Der Bücherherbst ist tatsächlich schon in vollem Gange. Einige Lesungen fanden bereits statt. Besondere Resonanz fand die Gedicht-Lesung „Poesie und Musik“ mit den Dresdnern Lilli Vostry und Gabriel Jagieniak. Die Lyrikerin und der Musiker bescherten etwa 20 Zuhörern einen entspannten, beschwingten Abend mit stimmungsvoller Poesie und emotionalen Klängen. „Dieses Haus ist ein Schatz für die Stadt, es ist alles so liebevoll gestaltet und einladend“, lobte die Autorin den Veranstaltungssaal. Selbst in Dresden gäbe es kaum solche bezaubernden Orte und damit genau das passende Ambiente für die Premiere der Gedicht-Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“.

Auch zur Einkaufsnacht mit Feuerzauber am 5. November von 18 bis 20 Uhr kann man einen Blick in die Bibliothek werfen und sich die Ausstellung „Naturblicke“ von Petra Rothe ansehen, die schon zur Poesie-Lesung eine passende Kulisse abgab. Lese-Ecken laden zum Schmökern ein, für Kinder gibt es kleine Kreativbasteleien. Preuskers Gute Stube ist wieder geöffnet, in der es um 19 Uhr eine Führung gibt. Bereits um 18 Uhr wird eine Vorleserunde für Klein und Groß mit „Geschichten aus dem Bücherschatz der Karl-Preusker-Bücherei“ geboten.

Wer selbst schreiberisch tätig sein möchte, um damit vielleicht dem Herbst und Winter schöne Seiten abzugewinnen, kann am 21. Oktober zur Schreibwerkstatt des Kulturraums in die Bücherei kommen. 15 bis 17 Uhr werden Schüler und Jugendliche, 17 bis 20 Uhr Erwachsene von der neuen Werkstattleiterin Sarah Rehm begleitet.

(Dieser Beitrag mit Foto erschien am 16.10.2021 in der Sächsischen Zeitung, Lokalausgabe Großenhain.)

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Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ in der Karl-Preusker-Bücherei Großenhain & ein neues Gedicht „LachAlarm“

16 Samstag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Unterwegs

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Bezaubernder Leseort: Ein Raum voller Blumen, Bilder und Bücher. Ein Gedicht von mir auf der Staffelei. Fantasie beflügelnd und herzerwärmend. Einen schöneren Ort konnte es kaum geben für meine neue Gedicht-Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“ zusammen mit Musiker Gabriel Jagieniak am 12. Oktober in der Karl-Preusker-Bücherei in Großenhain. Die Freude war auf beiden Seiten groß. Mein Apfelkuchen kam auch gut an. Herzlichen Dank der rührigen Bibliotheksleiterin Frau Schäfer und ihren Mitarbeiterinnen und Kathrin Krüger fürs Vermitteln an diesen besonderen Kultur- und Erlebnisort. Ich habe bisher nichts Vergleichbares in Dresden gefunden. Wir kommen gern wieder. Veranstaltungen unter: http://www.buecherei-grossenhain.de
Foto: Kathrin Krüger

LachAlarm

(Für G.)

Der Weg ins Leben
führt durchs Nasenloch
ich teste mich frei
du stehst mir bei
die Autos rollen an uns
vorbei

mein Stäbchen kreist
kitzelt kichere
banges Beben
der Strich zeigt nach oben
zum hohen C

nichts hält mich
mehr auf
negativ heißt die neue
Zauberformel
die Türen öffnet

meine Laune steigt und steigt
vor lauter Negativsein
lache ich
bis die Tränen kommen

Sonne und Regen wechseln
sich ab auf der Fahrt
hinter dunklen Wolken
schaut ein Regenbogen hervor

wo sind wir eigentlich
fragst du
der Glanz vergangener Tage
liegt auf den verfallenen Villen
aus Sandstein die Jalousien springen
fast aus den Fenstern
keiner entwirrt die Streben

der hehre oder die geballte Faust
springt uns aus einem Optikerladen an
wir suchen in der kleinen Stadt
die Bücherei
fragen einen Mann nach dem Weg
der staunt dass wir es hier ganz schön finden:
Wieso?!

die Steinsonne mit den wallenden Strahlen
auf der Hausfassade der Bücherei
lacht uns an wie die Mitarbeiterinnen
aus den Fenstern ansteckendes Lachen
aus frohen Herzen
der Zauber endloser Anfänge findet neue Nahrung
an einem zauberhaften Ort

ich vergesse die Zeit tauche ein
in nahe und ferne Wort- und Klanglandschaften
am Meer auf der Steilküste
und am Möwenstrand
wiege mit dem Akkordeon
dem keck tönenden Saxofon
träume mich fort mit den erdig tiefen geheimnisvoll
knarrenden knisternden schamanenhaften Gesängen
lustigen Vogellauten und hohen hellen Tönen
in eine andere Zeit

auf dem Rückweg steht der Mond rotorange
tief am Horizont
Nebel steigen aus den dunklen Wiesen
traumversunken
lächle still in mich hinein

neben mir im Auto sitzt ein Clown
der den versteckten Schelm in mir
wachkitzelt

Lilli Vostry
15.10.2021

Fotos (lv)

Wie aus einem Märchenbuch entstiegen: Das heutige Büchereigebäude mit erhaltener gotischer Klosterruine und Lesegarten mit Sonnenblumen, Küchen- und Heilkräutern wie im Mittelalter. Die rührige Bibliotheksleiterin Kathrin Schäfer führt im Sinne des Bibliotheksgründers Karl Preusker, an den im historischen Gebäudeteil eine Ausstellung erinnert, die Idee kultureller Bildung für alle mit vielen Angeboten für kleine und große Leser weiter.

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Buchvorstellung & Gespräch mit Lutz Rathenow in der Buchhandlung LeseZeichen

05 Dienstag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Ein Schlitten mit zu viel Schnee

Eine Buchvorstellung aus dem neuen Gedichtband von Lutz Rathenow und Gespräch mit dem Lyriker ist am 6. Oktober, 20 Uhr in der Buchhandlung LeseZeichen, Priessnitzstraße 56 in Dresden zu erleben.

Im Gespräch mit Klaus Michael von der Sächsischen Akademie der Künste, der dieses Jahr ein Poesiealbum mit Gedichten Lutz Rathenows herausbringt, wird der Lebens- und Schaffensweg von Lutz Rathenow Thema sein. Seine Erfahrungen in Dresden, wo er von 2011 bis 2021 das Amt des Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen innehatte, werden genauso zur Sprache kommen wie sein Leben als Autor einiger vielbeachteter Prosa- und Gedichtbände.

Die Lesung wird gefördert von der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Ort der Veranstaltung: KULTURSCHLOSSEREI Bischofsweg 31 (wenige Schritte von der Buchhandlung entfernt)

UNSCHAUBAR

Am Anfang war das Bild
an der Höhlenwand. Wieso
riecht Tinte blau, herbblau.
Hinwegschreiben,
der fliegende Teppich
aus Sätzen, die klingen
und springen: Schweben
und leben, weiter die Höhle
mit Wänden aus Glas.

Lutz Rathenow: Ein Schlitten mit viel zu viel Schnee, Gedichte mit 5 Zeichnungen von Daniel Ableev

Bitte  beachten, dass für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen z. Zt. die 3-G-Regel gilt (Getestet, Geimpft, Genesen)

Und ganz frisch im Literaturnetz:

https://literaturnetz-dresden.de/weiterlesen/die-fuenf-fragen-an-lutz-rathenow/

Text: Jörg Scholz-Nollau

-- 
Mo-Fr. 10-13 und 15-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Poesie & Musik: „Vom Zauber endloser Anfänge“ zu erleben in der Karl-Preusker-Bücherei Großenhain

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Unterwegs

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Mit viel Wortlust & Musizierfreude kommt die neue Gedicht-Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ mit Lilli Vostry, Autorin und Gabriel Jagieniak, Musiker, auf die Bühne. Zauberhaftes, abwechselnd fröhlich beschwingtes und leise, sehnsuchtsvolles Akkordeonspiel und lebhafte, helle, dunkle, zarte und raue Saxofonklänge begleiten und mischen sich mit bilderreicher Poesie und erzählender Lyrik über die Wandlungen im Leben und den Zauber des Augenblicks. Herzlichen Dank an Galeristin Janett Noack, die uns den Probenraum in ihrer Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden zur Verfügung stellte und die Fotos aufnahm! Im Hintergrund Malerei von Helena Zubler in der derzeitigen Ausstellung „Sweet Spot“ (noch bis 20.11.2021)

Wort- und Klangzauber in der  Bücherei Großenhain

Mit der Premiere der Gedicht-Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ sind Lilli Vostry, Autorin und Gabriel Jagieniak, Musiker, am 12. Oktober, 19 Uhr in der Karl-Preusker-Bücherei Großenhain zu Gast.

Die Strandtasche flüstert was vom Meer, das unendlich weit erscheint. Fast allein am windzerzausten Strand mit den kreisenden, kreischenden und immer hungrigen Möwen, ist alles anders als sonst. Erinnerungen steigen auf an vertraute Orte, an Verlorenes, Liebgewordenes und das Meer kommt mit an den neuen Ort, wo die Zeit stehen geblieben scheint und wunderbare neue Entdeckungen warten.

Poesie und Musik lassen sich mitreißen vom Spiel der Wellen mit dem Wind, bewegen und davon tragen vom „Zauber endloser Anfänge“. So heißt die neue Gedicht-Lesung mit Musik, mit der Lilli Vostry, Autorin und Lyrikerin und Gabriel Jagieniak, Musiker (Akkordeon, Saxofon), am 12. Oktober, 19 Uhr in der Karl-Preusker-Bücherei in Großenhain zu Gast sind. Es ist die erste deutsche Volksbücherei, gegründet 1828.

Sie trägt den Namen ihres Gründers, auf dessen Spuren die Besucher im historischen Preusker-Zimmer ebenso wie im Lesegarten wandeln, verweilen und natürlich ausgiebig in Büchern blättern können. Auf dem Programm der Erlebnis-Bücherei stehen Führungen, Lesenächte für kleine Geschichtenlauscher, Buchvorstellungen, Autorenlesungen, Ausstellungen und Jahreszeitenfeste mit Spiel- und Bastelangeboten.
(www.buecherei-grossenhain.de )

Der Libèrtango von Astor Piazolla eröffnet die Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“. In den Gedichten geht es um Natur und Zwischenmenschliches, um die Veränderungen und Wandlungen im Leben und den Zauber des Augenblicks und Neubeginnens. Sie erzählen von „Bildern im Kopf“, vom „Garten Eden“, kleinen Faltern, ungestümen Katzen, wildem Mohn und einem seltsamen Hörnertier.

Lilli Vostry lebt und arbeitet als freie Journalistin, u.a. auch für die Sächsische Zeitung, in Dresden und schreibt seit zehn Jahren Lyrik. Sie hat bereits vier BilderGedichtKalender mit verschiedenen Künstlern im Zeitraum von 2013 bis `016 veröffentlicht. Zu hören in diesem Programm sind frühe und neue Gedichte und Texte, auch zum Leben in Corona-Zeiten.

Gabriel Jagieniak (soundcloud.com/gabriel-jagieniak) bewegt mit seinem virtuosen Akkordeonspiel, mit und ohne Gesang, bekannten Melodien und eigenen Kompositionen, auf humorvolle Weise frei vorgetragen, immer wieder das Publikum. Aktuelle Bandprojekte von ihm sind ein Trio „Gamaleon“ sowie ein Duett „Solna“, welches mit Lina Tayem an der Klarinette vorwiegend Klezmer, klassische Musik und osteuropäische Folkore interpretiert.

Na, neugierig geworden?

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Gern zeigen wir dieses Poesie-Programm mit Musik an weiteren Aufführungsorten in und außerhalb von Dresden und der Region.

Herzliche Grüße

Lilli Vostry & Gabriel Jagieniak

Text + Fotos (2) (lv)


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Lesung „Seezeichen“ mit Holger Teschke im Stadtmuseum Dresden

14 Dienstag Sept 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Eng verbunden mit dem Meer. Als Maschinist auf Fischereikuttern unterwegs und als Regisseur und Regielehrer weitgereist in die USA, nach Australien und Südostasien. Foto: Veranstalter

Gedichte über die Ostee, Heringe und Cape Cod

Zur einer Lesung mit dem Lyriker Holger Teschke lädt das Literaturforum Dresden e.V.  am Mittwoch, 15. September 2021, 19.30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum,  Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2 ein.

Holger Teschke liest Gedichte aus „Seezeichen“ und anderes aus „Mein Cape Cod“, „Rügen und Hiddensee“ sowie „Heringe“

„Mein Hass läuft ins Leere Meine Feinde
Sind freundliche Angestellte Die nach Vorschrift arbeiten
Wie immer in Deutschland Der Dienstweg geht über Gräber“
 
„Das Rauschen der See und der Felder am Morgen
Der Schrei der Kraniche über dem Strom
Kirchenglocken und das Flüstern im Reed
Der Schrei am Kreuz in der kleinen Kapelle von Waase“

Holger Teschke, geboren 1958 in Bergen auf Rügen, fuhr als Maschinist auf Fischereikuttern zur See, bevor er Schauspielregie in Berlin studierte, wo er anschließend als Dramaturg und Autor arbeitete. Von 2000 bis 2010 war er als Regisseur und Regielehrer in den USA, Australien und Südostasien unterwegs, seit 2010 ist er Dozent für Theatergeschichte und Dramaturgie. In der Reihe Naturkunden erschien von ihm der Band „Heringe“ (2014) und zuletzt das Buch „Mein Cape Cod“ (mare Verlag, 2015) und der Gedichtband „Seezeichen“ (Rugerup, 2018).

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Text: Patrick Beck

Zur Einstimmung auf die Lesung

Ein Hörspiel von Holger Teschke, welches er zum Hundertsten von Patricia Highsmith geschrieben hat, als Podcast des DLF verfügbar. Hier für alle, die sich auf Teschkes Lesung am Mittwoch im Stadtmuseum einstimmen möchten, der Link zu seinem „Requiem für eine Katze“. Ein Tipp von Volker Sielaff, Autor.

Der Hörspiel-Link:

https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm%3Aaudio_id=894491&fbclid=IwAR26Y7jreFXuLUGCgZ1HSB1H5RWM-rl87daSviNLJJv2YPPZAdK16pr1Ogk

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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