• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Projekte

Film „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ in der Dreikönigskirche Dresden

07 Freitag Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Film, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Wenn ein geliebter Mensch geht

Zum Welttag der Suizidprävention am 10. September zeigt der Filmemacher Karl-Heinz Heilig aus Oldenburg seinen Film „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ in der Dreikönigskirche in Dresden (Einlass: 18.30/Beginn: 19 Uhr). Es ist eine Veranstaltung der AG Suizidprävention des Universitätsklinikum Dresden, die Ute Lewitzka betreut. Der Film ist im Wechsel von schlichten, stillen Bildern, die Schönheit, Werden und Vergehen in der Natur einfangen, begleitet von poetischen Versen und Lebensweisheiten und Porträts von Menschen, die über persönliche Krisen und Wandlungen ihres Lebens erzählen, eine berührende Liebeserklärung an das Leben. Text: (lv)

Eine Collage aus 20 Jahren
DER LEISE FILM®
von Karl-Heinz Heilig (105 Min., D/CH 2016)

Der Dokumentarfilmer Karl-Heinz Heilig und seine Partnerin Ulla
Haschen haben das ruhige Hinschauen zu ihrem Markenzeichen
gemacht; haben seit vielen Jahren mit ihrer Philosophie des `leisen
Films´ Spiritualität im Alltag entdecken lassen. Es sind
Geschichten für den zweiten Blick; Geschichten, die von der tief
verborgenen Sehnsucht nach Leben erzählen. Ihre filmischen
Begegnungen folgten dem Motto „Spielräume lassen“ – Spielräume
für die jeweils Portraitierten, aber auch für die Zuschauer; mit
genügend Raum für Gedanken, Gefühle und innere
Verknüpfungen.
Die aktuelle Produktion ist eine Collage aus 20 Jahren „Der leise
Film“; aus Filmen über Menschen, die sich ihren Lebenskrisen
gestellt haben und darin gewachsen sind. Ein Jubiläumsfilm sollte
es werden, von Heilig und seiner Partnerin Ulla geplant als eine
„Liebeserklärung an das Leben“. Dann das Unbegreifliche: im
Oktober 2014 nahm sich Ulla Haschen das Leben.

Der Filmemacher musste auf schmerzliche Weise ganz persönlich die
Grenzen einer lebensbejahenden Kulturarbeit erfahren. Jetzt war
es die eigene Lebenskrise, die es anzunehmen galt.
Heilig entschloss sich, auch seinen Trauerprozess zum Bestandteil
des gemeinsam geplanten Films zu machen. Aus dem Blickwinkel
der eigenen Endlichkeit erzählt er vom Leben, von der Liebe und
dem Suizid eines geliebten Menschen – und stellt diese
persönliche Erfahrung in den Kontext anderer bewegter
Lebensgeschichten: in die Geschichten von drei Bergbäuerinnen
aus dem Hochschwarzwald, einer Heilkräuterfrau aus der
Friesischen Wehde, einem Priester aus Kamerun, einem
Schweizer Architekten für Kirchenbauten, einem Zen- und
Kalligrafiemeister aus Japan/USA und einem Lehrer, der über 50
Jahre seine Freude am gemeinsamen Singen mit vielen Menschen
teilt.

Sie alle sind in ihre eigene, ganz persönliche Gewissheit
hinein gewachsen und laden ein, das Blatt des Lebens auch
eigenhändig zu bemalen. „Ein Film, der Mut machen möchte für das Leben – der berühren und öffnen möchte für einen liebevollen Blick auf sich und die
Welt.“ (K.-H. Heilig)

Die Schauspieler Barbara Schmitz-Lenders und Pavel Möller-Lück
vom Theater Laboratorium Oldenburg lesen die Texte im Film.

Suizidprävention

Alle 53 Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch durch Suizid.
Etwa 10000 Suizidtote werden in jedem Jahr registriert. Das
sind deutlich mehr, als durch Verkehrsunfälle, Drogen,
Gewaltverbrechen und Aids zusammengenommen sterben.
Studien haben gezeigt, dass von jedem Suizid mindestens 6 –
28 Menschen (un)mittelbar betroffen sind. Hierzu zählen
neben den Angehörigen vor allem auch die helfenden Berufe,
wie Notärzte, Rettungsassistenten etc., aber auch Polizei,
Kriseninterventionsteams, Notfallseelsorger und andere.

Die internationale Gesellschaft für Suizidprävention (IASP)
und die Weltgesundheitsorganisation WHO haben 2003 den
10. September zum Welt-Suizid-Präventionstag ausgerufen.
Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hand in Hand
für Suizidprävention“. Gemäß dieses Mottos möchte die Aufführung des Filmes
mit der anschließenden Möglichkeit, sich auszutauschen,
Menschen miteinander in Kontakt bringen, die entweder
beruflich oder persönlich durch das Thema betroffen sind.

Aufführung in der Dreikönigskirche
Dresden, Hauptstr. 23, Großer Festsaal
Montag, 10.9.2018 um 19.00 Uhr;
Einlass 18.30 Uhr
Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Gespräche zum Film
Eintritt: 15 Euro / erm. 12 Euro (Schüler/Stud.; ALG II)
Kontakt: Kerstin Heyde
Telefon: +49 351 458 3671
Fax: +49 0351 458 5316
Email: kerstin.heyde@uniklinikum-dresden.de

*************************************
Karl Heinz Heilig Film+Medienproduktion
Quellenweg 83
26129 Oldenburg
www.heilig-film.de
Tel.: 0441-73456

Weitere Veranstaltungen

Aktionstag und Lauf gegen Depression am 27. Oktober 2018 – „Depression und Familie“. Weitere Infos dazu unter http://www.deutsche-depressionshilfe.de/dresden

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

365 gute Taten – Kalender-Projekt von Unternehmern hilft sozialen Projekten

23 Donnerstag Aug 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Start für das Unternehmer-Kalender-Projekt (Foto v.l.n.r: Alexander Mosch, Regina Barthel-Meyer, Roland Hess, Carsten Melzer, Carsten Anspach und Peter Escher im Garten des Freitaler Tierheims.

Eine gute Tat für das Freitaler Tierheim

Dresdner Unternehmer unterstützen Neubau der Quarantänestation. Für das Kalender-Projekt „365 gute Taten“ sind weitere edle Spender und Aktionen willkommen.

Dresdner Medien und Dresdner Unternehmer haben ein Dilemma in der mittelständischen Wirtschaft erkannt: Unternehmer spenden gern, das hat soziale und steuerliche Gründe – und sie müssen werben, um auf sich aufmerksam zu machen und in der Wirtschaft zu überleben. Bis jetzt wurden beide Angelegenheiten von Unternehmern nur selten miteinander verbunden. Nun hat man sich zusammengetan und will gemeinsam einen Kalender herausbringen, der jeden Tag eine gute Tat einer Firma der Region aufzeigt.

Auch wenn dieser noch in den Startlöchern steht, gibt es bereits Unterstützer: So hat sich als erster Carsten Anspach, Geschäftsführer der NBL GmbH Bau Lockwitzgrund aus Dresden gemeldet. Da er seine Spendenaktion für das Freitaler Tierheim startet, holte er mit Alexander Mosch, Geschäftsführer der „Moschs Elektroservice GmbH“, und Carsten Melzer von der Bannewitzer „Mobau Müller Baustoffkontor GmbH“, zwei weitere „Macher“ ins Boot. Gemeinsame Geschäftsverbindungen (alle drei kennen sich vom Unternehmernetzwerk BNI Südost), auch zu Partnern in der Industrie, sollen helfen, die noch fehlenden rund 40.000 Euro aufzubringen – sei es durch Leistungen des jeweiligen Unternehmens oder durch entsprechende Sachspenden.

„Egal wie“, so Regina Barthel-Marr, Vorsitzende des „Tierschutzverein Freital und Umgebung e.V.“, „es hilft uns weiter. Jede noch so kleine Spende hilft, denn diese wird auf die bei den erwarteten 70.000 Euro an Fördermitteln den Eigenleistungen zugerechnet. Der Neubau ist zwingend notwendig, da die Gesetze Quarantänestationen auch für Fundhunde zwingend vorschreiben.

„Bisher haben wir immer im Hintergrund geholfen, das wollen wir jetzt ändern“, sagt Carsten Anspach. „Wir haben festgestellt, dass wir durch mehr Sichtbarkeit auch andere Firmenchefs auf die Sache aufmerksam machen und damit weitere Unterstützer für unsere gute Tat generieren können.“

Peter Escher, Schirmherr des Projekts „365 gute Taten“, geht sogar noch einen Schritt weiter: „Es wäre schön, wenn wir noch mehr Unternehmer gewinnen könnten, sich für einen Verein ihrer Wahl zu engagieren. Wie sie dann Geld in die Vereinskasse bringen, bleibt jedem selbst überlassen. Eine Benefiz-Party ist ebenso möglich wie ein Grillen auf dem nächsten Stadtfest zugunsten des Vereins. Und ein bisschen Publicity hat noch keinem geschadet!“

„Tue Gutes und rede drüber“. Diese alte Weisheit inspirierte 365-gute-Taten-Initiator Roland Hess zur Kalenderaktion: „Neben dem eigenen Gewinn sollte jedes Unternehmen auch mindestens ein soziales Projekt im Jahr unterstützen. Schon früher kamen die Mäzene aus dem Unternehmerbereich, man denke an die Augsburger Fugger oder den Bautzener Gregorius Mättig. Diese beiden zeigen, dass man auch als Unternehmer sich mit seinen Ideen unsterblich machen kann“, so Hess abschließend.

Weitere Infos: www.365-gute-taten.de

Text + Foto: meeco Communication Services

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neustadt Art Festival: Kultur für alle an ungewöhnlichen Orten

23 Donnerstag Aug 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Projekte, Tanz, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Zeigt her Eure Künste!

Vom 28. bis 30. September findet das siebente Neustadt Art Festival in der Äußeren Neustadt statt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Kunst- und Kulturschaffende sind aufgerufen Ausstellungen, Konzerte, Workshops, Theater, Tanz und vieles mehr an verschiedenen Orten der Dresdner Neustadt zu zeigen, zu erleben und daran teilzuhaben.

“Bis zum 27. September sammeln wir Ideen und Orte, um die Neustadt nunmehr zum siebenten Mal ein Wochenende lang mit frei zugänglicher Kunst und Kultur zu schmücken”, sagt Jan Kossick, Mitorganisator des Festivals von der Initiative ‘Kultur sucht Raum’. “Dabei überlassen wir die Ausgestaltung den Akteurinnen und Akteuren und helfen bei der Vernetzung und organisatorischen Fragen.”

Interessierte Orte und Kunstschaffende können sich per Mail an programm@neustadt-art-festival.de wenden oder zu einem der Treffen im Interrobang (Kamenzer Straße 15), das nächste Mal am 16. September um 16 Uhr vorbeischauen.

Weitere Informationen:
Webseite: https://naf.li
Aufruf: https://naf.li/call/
E-Mail: programm@neustadt-art-festival.de

 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Start der Schreib- und Geschichtenwerkstatt für Kinder „Fantasius Firlefanz“

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Kultur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Geschichten-Abenteuer erleben – Jeder hat Fantasie!

Für alle, die in den Sommerferien noch nichts vorhaben, startet für neugierige, spiel- und erzählfreudige Kinder und Jugendliche die Schreib- und Geschichtenwerkstatt „Fantasius Firlefanz“ mit Lilli Vostry, freie Journalistin und INhaberin des KulturBlogs meinwortgarten.com als neues Angebot im KlangLabor auf der Lommatzscher Straße 6 in Dresden. Heute am 4.7., von 16 – 18 Uhr das erste Mal. Ab 11. Juli dann immer mittwochs von 17 – 19 Uhr. Ich freu mich auf Euch.

Hallo, liebe Kinder!

Hier könnt Ihr die kreative Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche „Fantasius Firlefanz“ kennen lernen. Der bewegliche kleine Holzvogel ist unser Begleiter, der unsere Fantasie beflügeln möchte. Bei den Geschichten-Abenteuern, die uns zuflattern aus der großen Welt der Worte.

Gemeinsam entdecken wir den Spaß am Erzählen, sprachlichen Gestalten in spielerischer Form und Umsetzen der selbsterdachten Geschichten.

Wenn Ihr gern träumt, erfindet, neugierig seid, Euch lesend und schreibend ausprobieren wollt, ist die Schreib- und Geschichtenwerkstatt ein guter Ort, dies miteinander zu tun.

Zu meiner Person: Ich heiße Lilli Vostry, schreibe selbst gern seit meiner Kindheit und arbeite hauptberuflich als freie Journalistin, außerdem als Kinderbetreuerin und in der Deutsch-Nachhilfe in Dresden. Es sind auch spezielle Angebote für Kinder mit ADHS möglich.
Ich gebe auch Kurse in spielerischem Schreiben für Kinder auf Anfrage in Schulen.

Kosten pro Teilnehmer pro Nachmittag (2 Stunden): 10 Euro

Kontakt: Lilli Vostry, Tel. (0351) 848 75 03 oder 0177 – 524 88 48
email: Lilli.Vostry@freenet.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

WuKaMenta 18 nun doch! Wunderkammer-Festival startet zur Bunten Republik Neustadt

16 Samstag Jun 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Museum ohne Dach

In diesem Jahr setzt sich das Wunderkammer-Festival den Kult(ur)ereignissen in Dresden aus und erscheint zu diversen Festen, wirbelt Althergebrachtes mit frischen, frechen, unkonventionellen Mitteln zeitgenössischer Kunst durcheinander. Erster Akt: zur BRN lockt noch bis Sonntag die Installation „Labystan“ mit Aktionen auf der Alaunstraße 90.

WuKaMenta 18 nun doch! Erster Akt zur BRN als ein Museum ohne Dach.
Auf dem Neumarkt schlägt sie dieses Jahr keine Wurzeln, so zieht sie heimatlos durch Dresden. Die WuKaMenta ereignete sich 2016 und 17 mit jeweils dreiunddreißig Künstlern als Kunst im öffentlichen Raum auf dem Neumarkt. Sie tauchte auf beim Bürgerfest vor dem Rathaus anlässlich der Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit und im historischen Tanzsaal im Gasthof Serkowitz.

Die Künstler verließen den Schutzraum der Galerien und gingen zu den Menschen auf die Straße. Sie erprobten innovative Ideen und bezogen das Publikum ein.
Die Veranstalter Kunst der Lüge e.V. lassen die WuKaMenta auch 2018 wieder leben, sie erhielten eine Förderung der Stadt zugesagt, um ihr Format als Anknüpfungspunkt der Hauptstadtbewerbung 2015 weiter zu entwickeln. Weit entfernt von der Museumstradition hinter verschlossenen Türen und vergitterten Fenstern, jenseits physischer oder metaphorischer Trennwände, fliegt das ungezügelte Wunderkammerfestival frech, bilderstürmerisch, energisch und lustvoll durch die Stadtlandschaft.

2018 setzen sich die WuKaMenta den Kult(ur)ereignissen in Dresden aus. Sie erscheint zur BRN, zum Konstruktival, beim Nachtumzug des Elbhangfestes, zum Schaubuden-Sommer vor der Scheune, beim Dresdner Stadtfest und vielleicht zum Stadtteilfest in der Friedrichstadt. Ohne Schwellen und bei freiem Eintritt steht die WuKaMenta für die kreative Kraft von Spiel, Konfrontation und Reibung. Die spielerische Form erlaubt es Künstlern weit besser, in die Gesellschaft hineinzuwirken, denn bei komplexen Zusammenhängen ist der spielerische dem objekthaften Ansatz weit überlegen.

Künstlerische Leitung: Reinhard Zabka, als Richard von Gigantikow hat er mit dem feurigen Skulpturengarten auf den Elbwiesen in Radebeul einen Hit gelandet, der tausende von Besuchern begeistert. Dagegen steckt die WuKaMenta noch im Erwachsenwerden und statt sich in der „guten Stube“ – dem Neumarkt – zu präsentieren, wird sie auf die Walz geschickt.

Als Museum ohne Dach wird auf unkonventionelle Weise zeitgenössische Kunst im
öffentlichen Raum vermittelt. Erster Akt: Zur Bunten Republik Neustadt in der Alaunstr. 90 steht die Installation Labystan. Fünf Künstler erforschen die lebendige Sinnlichkeit und zeitgemäße Sinnhaftigkeit von Kunst. Justus Ehras Elektronischer Unsinn, Uta Hünniger Grassprechstunde, Seina Michaelis Knopfbüro, Bernd Zabka Untiere und Richard von Gigantikow vergibt wieder Einbürgerungsurkunden.

Text + Foto: Reinhard Zabka

Kunst der Lüge e.V.
Telefon: 0176 – 99 02 56 52
E-Mail: info@luegenmuseum.de
http://www.luegenmuseum.de

http://kunst-der-luege.de/

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Einige fühlen den Regen, andere werden nass“ & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation

30 Mittwoch Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Fotos: Marco Prill/TJG

Vom Zauber des Augenblicks

Manches ahnt, anderes weiß man oder glaubt es. Wenn der Himmel grau und die Luft staubtrocken ist, es greifbar ist bevor die ersten Tropfen fallen und erfrischend über die Haut rinnen. Man kann es als schön, wohltuend oder ärgerlich empfinden. Den unverhofften Zauber des Augenblicks oder nüchtern sachlich nur die Tatsachen sehen.
Um die Fülle an Momenten und Möglichkeiten, die Welt, sich selbst und andere zu betrachten, geht es in der Aufführung „Einige fühlen den Regen, andere werden nass“. Eine spielerische, bilder- und klangreiche Entdeckungsreise mit allen Sinnen, in Szene gesetzt von siebzehn jungen PerformerInnen zwischen 13 und 16 Jahren der Theaterakademie zusammen mit dem TJG-Artist in Residence, BBB Johannes Deimling auf der Kleinen Bühne im Theater Junge Generation. Am 31. Mai, um 10 Uhr das nächste Mal zu sehen.

So vieldeutig wie der Titel ist auch das Spiel mit Wahrnehmung, verr-rücktem Blick auf alltägliche Dinge und Situationen und Perspektivenwechsel, die Inneres und Äußeres, Bekanntes, Vertrautes, Gewohnheiten in anderem Licht darstellen, indem sie die Richtung ändern, sie ins Gegenteil verkehren und damit Raum für Neues entstehen lassen.

Da pochen Füße Regengeräusche auf den Boden, sacht und pladdernd, öffnen sich Hände langsam vom Gesicht, sehen und treffen sich Blicke, verbindet oder verliert man sich in der Gruppe, sucht nach Halt und eigenem Ausdruck. Da bewegen sich Schirme, Seile, wogt ein Koffer und ein bunt behängter Ast wie ein Uhrpendel hin und her, recken sich farbige Sockenhände blassweißer Körper in die Luft als würden die Füße schweben. Alles ist möglich, alles eine Frage des Blickwinkels in diesem sehr offen gehaltenen Bilderreigen, in dem das Mädchen mit dem Xylophon vom Anfang nicht mehr die Tonleiter rauf und runter spielt, sondern sich vom nächsten Ton überraschen lässt. Viel Beifall von kleinen und großen Zuschauern.

Text (lv)


Foto: Marco Prill/TJG zur Theaterakademie-Inszenierung: „Liegt Europa in mir?“

Alle Formate, Projekte und Inszenierungen: Festivaltag der Theaterakademie am 2. Juni 2018

Am 2. Juni präsentiert die Theaterakademie des TJG ab 14 Uhr einen ganzen Nachmittag und Abend lang sämtliche Ideen, Arbeiten und Inszenierungen, die in der sich ihrem Ende nähernden Spielzeit unter Mitwirkung von Jugendlichen am Haus entstanden sind – ein Angebot für alle, die eine Inszenierung verpasst haben oder sich einen Überblick verschaffen wollen, welche Möglichkeiten des Mit- bzw. Selbermachens das TJG Jugendlichen bietet.
Zugleich werden an diesem Tag Videos und Live-Performances gezeigt, die im Rahmen von PLATFORM shift+ mit Jugendlichen in Dresden, Tallinn, London und Marseille zum Thema „creative activism“ erarbeitet wurden.

Das Festivalticket kostet 5,00 Euro und gilt für alle Inszenierungen. Gegen seine Vorlagen erhält man an der Vorverkaufs- oder Tageskasse kostenfreie Eintrittskarten für die einzelnen Vorstellungen.
Da die Platzkapazität begrenzt ist, wird ein frühzeitiges Sichern der Eintrittskarten empfohlen.

Sonnabend, 2. Juni, ab 14 Uhr im tjg. im Kraftwerk Mitte
www.tjg-dresden.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Kuchenduft & Gemütlichkeit wie bei Oma – Neues Café in der JohannStadthalle

16 Mittwoch Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Film, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Magie der Musik: Klein und groß lauschen verzückt dem „Märchenzauberer“, der auch dieses Jahr wieder mit einem „verzauberten Kindermitmachkonzert“ am 25.8., um 15 Uhr in die JohannStadthalle kommt. Zum Zuhören und Mitmachen lädt wieder die Band Zugabe ein. Foto: Veranstalter


Das rührige Team des Kulturzentrums auf der Holbeinstraße 68 will mit seinem vielfältigen Programm – wie Filmreihen, Konzerten, Workshops, Vorträgen, Kursen und Treffs – alle Generationen ansprechen.


Ein neues Café mit Wohnzimmer-Flair wie früher bei Oma eröffnet heute, am 16.5., um 17 Uhr in der JohannStadthalle. Mit Livemusik, Sekt, Kuchen uvm. Den gemütlichen Ort zum Verweilen hat Josephine Böhm innerhalb ihres freiwilligen sozialen und kulturellen Jahres eingerichtet.

Mehr Text zum Angebot folgt. Text + Fotos (lv)

 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Ausstellung „SMS – Sprösslinge Mit Spaß“ in der Stadtgalerie Radebeul

11 Freitag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Aus der Provinz in die weite Welt: Ralf Kerbach, Professor für Malerei und Grafik an der Dresdner Kunsthochschule, kehrt mit seiner Klasse eigensinniger Sprösslinge, wie er selbst, an den Ursprungsort seiner Kunst nach Radebeul zurück.

Keine Scheu vor der Provinz

Für frischen Wind sorgen derzeit 27 Kunststudenten der Kerbachklasse der Dresdner Kunsthochschule farb- und Formreich und experimentierfreudig in ihrer ersten Gemeinschaftsausstellung in der Stadtgalerie Radebeul in Altkötzschenbroda 21.

Einige Jungpflanzen sprießen schon keck in die Höhe, andere ruhen noch in der Schale. Nur ein Sprössling schafft es nach oben. Doch eins ist unverkennbar allen gemeinsam auf dem witzig-ironischen Titelbild zur Ausstellung. Der
Name ist Programm: „SMS – Sprösslinge Mit Spaß“.

Unter diesem Motto zeigen derzeit 27 Kunststudenten, darunter vier Meisterschüler aus der Kerbachklasse, ihre Arbeiten in der Stadtgalerie Radebeul in einem Kooperationsprojekt mit der Dresdner Kunsthochschule. Für Ralf Kerbach, Jahrgang 1956, der dort zu DDR-Zeiten als junger unangepasster Künstler exmatrikuliert wurde und seit 1992 als Professor für Malerei und Grafik unterrichtet, ist diese Ausstellung auch eine Rückkehr zu seinen künstlerischen Anfängen. Er wuchs in Radebeul-Zitschewig auf, besuchte den Zeichenzirkel im damaligen Klubhaus und bezog mit 19 Jahren sein erstes Atelier in Radebeul. Seinen „Sprösslingen“ lässt Kerbach viel Freiraum, die stilistisch sehr unterschiedlich sich selbst als eine „Gruppe von Individualisten“ sehen mit Schwerpunkt in der menschlichen Figur.

So viel junges Publikum sah man lange nicht in den Galerieräumen zur Eröffnung am Mittwochabend, in Grüppchen auf der Wiese hockend, sich bei Wein und Bier lebhaft unterhaltend und musizierend bis Mitternacht. Ebenso viele neue, neugierig machende, künstlerische Handschriften voll ungezügelter Farb- und Formlust. Unkonventionell war auch die musikalische Umrahmung mit Trommeln auf einem Farbeimer und Gitarrenklängen zu sommerleichten Songs von drei Kunststudenten der Gruppe „Pfürsichkompott“. Besonders und experimentierfreudig sind ebenso die Inhalte, Ausdrucksweisen und Hängung der Arbeiten im Innen- und Außenraum der Stadtgalerie. Von Malerei, Grafik, Zeichnungen bis zu Installationen, konkret-figürlich bis abstrakt, ist alles dabei. Beginnend bei einem Bild von Merlin Grund im Baum vor der Stadtgalerie, das einen Mann mit Eselsohren oder Flügeln mit Wein und Zigarette über einen Zaun lugend zeigt. Ein paar farbige Kästen, bepflanzt und mit Wasserhahn auf der Wiese werden zu „Bird`s Dinner – Was wäre junge Liebe ohne Zwitschern“ in einer Installation von Lion Hoffmann, der außerdem skurril-kafkaeske Wartende in schwarz-weißen Tuschezeichnungen zeigt.

„Vertragt euch“, verlangt in einem Bild mit bekannten Politikerköpfen Anna Ditscherlein. Eindringlich das großformatige Ölbild von Hamidreza Yaraghchi „Under the trees“, das lauschig unter Bäumen zwei Erhängte und die wegschauende, gleichgültige Masse zeigt. Farbenfroh verspielt und vieldeutig das Ölbild „See jou in the universe“ mit einem jungen Mann mit Wunderkerzen und Luftschlange oder Gewehr umgehängt, von Michaela Fenzl, die zudem als leidenschaftliche Sängerin mit Gitarre und Blumenhut mit zwei Mitstudenten für Stimmung sorgte. Von Auf- und Abbrüchen erzählt „Das gebrochene Teil“ aus Ton/Gips auf einer Holzpalette von Carlotta van der Heyden-Rynsch. Farb- und formspielerisch harmonieren der aufgespannte „Regenschirm“ von Albert Gouthier und der Holzschnitt „In der Nacht“ von Ana Pireva, von ihr ist auch eine schwarze Tuschezeichnung mit einer nackt-verletzlichen Eva, fast umzingelt von Äpfeln.

Berührend und ausdruckstark sind insbesondere drei Bilder „The farewell I – III“ von Helena Zubler, die in wechselnder Perspektive ein Paar in inniger Umarmung mit Betonung der Hände zeigen. Helena ist 25 Jahre alt, bekam letztes Jahr ihr Diplom und studiert nun als eine von vier Meisterschülern bei Kerbach. Zwei Jahre dauert das Meisterstudium. Diese Zeit sei noch mal „wie eine Schonfrist, um sich umzuschauen, sich vorzubereiten auf das freie Künstlerleben, in der man auch weiterhin Seminare, Werkstätten nutzen und auf Erfahrungen von Dozenten zurückgreifen, noch eine zweite Meinung hören kann.“ „Das A und O sind Ausstellungen. Dafür muss man über seinen Schatten springen und auf Menschen offen zugehen, präsent sein. Man ist ja nicht nur Maler, sondern muss sich auch um die Werbung kümmern, Eigeninitiative an den Tag legen. Da muss man Energie reinstecken, bis etwas zurückkommt“,
zählt Helena auf.

Natürlich fragt sie sich wie die anderen Kunststudenten, was danach kommt. Das aus einer starken Zwiesprache zwischen sich und seinen Werken Entstandene nach außen zu tragen, falle vielen Künstlern schwer, andererseits will man wahrgenommen, gesehen werden. „Man kann die Kunst nicht vom Leben trennen“, sagt Helena. Das macht sie aufregend, spannend, aber auch immer wieder herausfordernd der Umgang damit für den Kunstschaffenden.

Da war nicht nur die Stadtgaleristin Karin Baum positiv überrascht, wie die Kunststudenten aus dem zunächst bunten Durcheinander in kurzer Zeit eine gut gemischte, durchdachte, einfalls- und spannungsreiche Gemeinschaftsausstellung aufbauten. „Wir sind gespannt auf die Reaktionen der Besucher“, so die Stadtgaleristin. Von den Kunststudenten stammt auch das Banner an der Scheunenwand vor der Stadtgalerie mit der Aufschrift: „Nur der Provinzielle hat Angst vor der Provinz!“

Die Ausstellung ist noch bis 24. Juni zu sehen.

Beteiligte Künstler (Reihenfolge lt. Ausstellungskarte): Swantje Ahlrichs, petar Bocin, Anne-Cathrin Brenner, Michael Broschmann, Robert Czolkoß, Anna Ditscherlein, Lena Dobner, Marcus Eck, Michaela Frenzl, Albert Gouthier, Merlin Grund, Dany Hermann, Carlotta Heyden-Rynsch, Teresa Hilliger, Lion Hoffmann, Gene Hünniger, Julia Johansson, Joo Young Kim, Sina Neuberger, Murat Önen, So Young Park, Ana Pireva, Mona Pourebrahim, Hamidreza Yaraghchi, Tillmann Ziola, Shengjie Zong, Helena Zubler

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di, Mi, Do, So von 14 bis 18 Uhr
Helena Zubler vor ihrer Bilderserie „The farewell I – III“
Manchem wachsen beim Malen Flügel. Das Bild von Merlin Grund hängt im Baum vor der Stadtgalerie Radebeul.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Aktion für Grün statt Beton – Jane`s Walk am Alten Leipziger Bahnhof in Dresden

06 Sonntag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Eine Sonnenblume für..., Lebensart, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Jane Jacobs, die New Yorker Stadtaktivistin und Namensgeberin der Dresdner Aktion.

Eine Sonnenblume für: Stadtspaziergang Jane`s Walk für lebendige Stadtteile

„Aufgepasst! Hier geht noch was!“

Aktion für einen lebendigen Stadtteil mit viel Grün. Die Stadt plant ein Einkaufscenter an der Grenze zwischen der Neustadt und Pieschen. Treff: 6. Mai, 16 Uhr, Neustädter Bahnhof, Ausgang Hansastraße.

Das Thema ist immer noch nicht entschieden! Im Namen der Bürgerinitiative „Wohnen am Leipziger Bahnhof“ laden daher die Grünen-Stadträtin Kati Bischoffberger und Prof. Erika Schmidt heute am 6. Mai, von 16 bis 17 Uhr zu einem Spaziergang entlang des Areals ein, um Interessierten die Schönheit und den besonderen Reiz dieses Ortes nahezubringen, der mehr verdient hat als zu einer Betonfläche mit tausend Parkplätzen zu mutieren!

Treff: 16 Uhr, Neustädter Bahnhof, Ausgang Hansastraße

Das erste Mai-Wochenende in Dresden steht ganz im Zeichen von Jane Jacobs, der legendären Stadtaktivistin in New York der 1960er Jahre. Vor 50 Jahren hat sie sich als streitbare und kompetente Bürgerin eingemischt, argumentiert, motiviert, mobilisiert. Und so dafür gesorgt, dass es Stadtteile wie Greenwich Village heute noch gibt.

Solche Menschen und solches Engagement braucht es heute wieder – gerade jetzt, wo „nach 30 Jahren neoliberaler Stadt- und Wohnungspolitik immer deutlicher wird, dass der Markt, allein gelassen, alles andere als lebenswerte Städte hervorbringt.“ (sinngemäß zitiert aus einem Beitrag von Laura Weißmüller in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Bauwelt, Nr. 127)

Daran knüpfen die Jane`s Walks-Spaziergänge an, die der Verein „Dresden zu Fuß“ zwischen dem 3- und 6. Mai stadtweit organisiert.

Auch der Alte Leipziger Bahnhof wird nicht ausgelassen. Unter dem Motto: „Aufgepasst! Hier geht noch was!“ stellen Prof. Erika Schmidt und die Grünen-Stadträtin Kati Bischoffberger das Areal vor und laden Interessierte ein zum Entdecken neuer Möglichkeiten zwischen den architektonischen Resten eines Ortes mit bewegender und bewegter Geschichte.

Text + Fotos: Kati Bischoffberger

Weitere Infos:

* Vollständiges Programm Jane’s Walk Festival Dresden 2018

* Aktion am Alten Leipziger Bahnhof am So, 6. Mai, 16 Uhr

* Artikel von Laura Weißmüller in der Bauwelt Nr. 217
* Jane Jacobs / wikipedia:  en / de

 

 
www.kati-bischoffberger.com

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Ausstellung „Fatima – Augenblicke in Dresden“ im Kulturrathaus

22 Sonntag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Die Macher, Fotografie, Im Atelier bei..., Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Alltags-Bilder aus einer neuen Welt

Eine Ausstellung im Kulturrathaus bringt in Zeichnungen und Geschichten von Kindern und Jugendlichen aus syrischen Flüchtlingsfamilien ihre Situation näher.

Kinder malen ihre Welt. Wovon sie träumen, was sie bedrückt, wie sie ihr neues Zuhause sehen und sich ihre Zukunft vorstellen. In den Bilderrahmen mit den farbenfrohen und fantasievollen Zeichnungen erzählen sie auch ihre berührenden Geschichten. Von ihrem Leben in Syrien, das eines Tages der Krieg jäh veränderte.
Ein paar wenige Andenken, wie Familien- und Schulfotos, Bilderbücher, ein silberner Löffel konnten sie aus ihrem alten Leben herüberretten. Zu sehen in einer Vitrine inmitten der Momentaufnahmen aus ihrem jetzigen Alltag.

Die ersten Bilder der Kinder und Jugendliche hingen auf einer Wäscheleine in einem Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Dresden. Dort entstand auch die Idee zu diesem interkulturellen Projekt, das 2015 startete und vom Kulturamt der Stadt gefördert wird. „Das Erste, was wir hatten waren Papier und Stifte. So haben wir angefangen zu malen“, sagte Heike Jack, die Initiatorin zur Ausstellungseröffnung „Fatima – AugenBlicke in Dresden“ im Kulturrathaus, Königstraße 15. In der ersten Etage im Foyer sind nun die Ergebnisse des zweiten Malworkshops von Heike Jack und ihrer Agentur Kulturperlen in Zusammenarbeit mit der Galerie Holger John, wo im September 2015 die erste Ausstellung mit Bildern aus dem Flüchtlingscamp stattfand, zu sehen. Er hat begleitend zur Ausstellung auch ein Ausmalheft mit lustigen Stadtlandschaften zum Mitnehmen gezeichnet, die Kinder und Erwachsene auch gleich mit Farbe füllten zur Eröffnung. „Paradiesisch musizieren“ konnten sie zusammen mit Musiker Paul Hoorn (ehemals „Das Blaue Einhorn“).

Einige der Kinder und Familien aus Syrien begleitet Heike Jack bis heute. Fatima, das Mädchen, das der Ausstellung ihren Namen gab, ist mit ihrem Vater hierher gekommen. „Bis heute ist es nicht gelungen, ihre Mutter und drei Geschwister aus der Türkei nachzuholen aus verschiedenen Gründen, es fehlen noch Dokumente“, so Heike Jack. In Fotografien hat sie festgehalten, wie die am Mal-Projekt beteiligten Kinder und Jugendlichen sich in den letzten drei Jahren verändert haben. Zeit ist vergangen, die Fragen in den Augen der Kinder bleiben, zeigen die Aufnahmen. Sie wünscht sich, dass auch viele Schulklassen diese Ausstellung besuchen, sich Begegnungen und Austausch mit den syrischen Kindern und Jugendlichen und ihren Familien und Dresdnern entwickeln.

Die Ausstellung „Fatima – AugenBlicke in Dresden“ ist noch bis 8. Juni zu sehen.

Geöffnet: Mo – Do 9 – 18 Uhr, Fr 8 – 16 Uhr

Text + Fotos (lv)


Holger John stellte seine Galerie in der Rähnitzgasse als Malatelier für
die Kinder zur Verfügung. Die Initiatorin des interkulturellen Projekts, Heike Jack (Inhaberin der Agentur Kulturperlen) begleitet einige syrische Familien bis heute.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 136 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Closed Account
  • Avatar von Sehnsuchtsbummler
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Oana.Ududec
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Schnippelboy
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Reni
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von PicKate
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfregen & Constanze
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von buchkomet
  • Avatar von marinabuettner
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von mitohnesahne
  • Avatar von Angela

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 198.859 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Beflügelnder Ort: Das Melli Beese-Haus in Laubegast strahlt in frischem Glanz mitten in einem wundervollen, urwüchsigen Garten
  • Lebensfreude & Genuss contra Ignoranz beim Gastspiel "Chocolat" mit Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer & Les Manouches Du Tannes im Schauspielhaus Dresden
  • Kreatives Universum mit neuen Erlebnisräumen für Kunst: Der aus Venezuela stammende Künstler Esteban Velázquez von Wilhelm hat eine Kunstmanufaktur mit Galerie & Atelier in Wurzen eröffnet
  • Premiere "Bandscheibenvorfall" von Ingrid Lausund im Schauspielhaus Dresden
  • Jubiläumsausstellung "handsam" von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Mit Witz & Biss: Der Dresdner Comedy & Theater Club feierte elfjähriges Bestehen
  • Atelierbesuch bei Jochen Fiedler in Cunnersdorf, Sächsische Schweiz
  • Ausstellung "Landschaften, Frauen, Tod und TV" von Hans Scheib im Einnehmerhaus Freital
  • Ausstellung "Urkraft - Im Bild der Natur" von Wieland Richter in der Galerie Mitte in Dresden
  • BilderAlbum: Zu Besuch bei dem Künstler Eckhard Kempin im Melli Beese-Haus in Dresden-Laubegast & Neue Ausstellung

Aktuelle Beiträge

  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse
  • Eintauchen in fantastische Welten & Grusel mit Tiefgang: Der kleine Buchheim Verlag Grimma hat eine spannende und aufregende Nische gefunden

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    • meinwortgarten.com
    • Schließe dich 136 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • meinwortgarten.com
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen
 

Kommentare werden geladen …