• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Theater

Humorvolles Duell mit der „Flaschenmafia“ beim Großenhainer Kultur-Sommer

06 Donnerstag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Projekte, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Das Schachspiel und Otto-Humor

Beim Großenhainer Kultur-Sommer trifft jugendliche Kleinkunst auf Oldies alter Herren.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia (Text + Foto)
Eintritt frei, heißt es auch an diesem Freitag ab 19 Uhr beim Großenhainer Kultur-Sommer am Tunnel Berliner Straße. Hier kann man sich nicht nur die Fortschritte beim Graffiti-Workshop der Jugendlichen in der Bahnunterführung Berliner Straße anschauen, sondern auf der Hillerwiese Kunst erleben. Diesmal Kleinkunst. Danny und Richard zeigen als Komikerduo „Flaschenmafia“ Sketche von Otto, Herricht und Preil. Danach spielt die Band Perfect Life Oldies. Veranstalter ist das SkZ Alberttreff Großenhain.
Den Abschluss des Großenhainer Kultur-Sommers am Tunnel macht am 14. August erneut die Spielbühne mit dem Einakter „Urlaubsreif“. Danach singt der Frauenchor Cantores Lieder von frech bis anspruchsvoll. Ab etwa 20.30 Uhr ist am 14. August Sängerin Nadine Weichenhain mit Rock und Pop und Folk zu erleben. Nadine stammt aus Großenhain und ist heute Lehrerin in der Region Pirna.
*
http://www.spielbuehne-grossenhain.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Theatersommer in Rathen: Zeltpremiere „Acht Frauen“ & Ritterlieder & Petterson & Findus

31 Freitag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Spannendes Versteckspiel  in einer Welt des schönen Scheins

In einer Mischung aus Krimi, Komödie und Psychodrama fesselt das Stück „Acht Frauen“ in einer Inszenierung der Landesbühnen Sachsen. Heute am 31. Juli, um 19 Uhr ist die Zeltpremiere im Theaterzelt im Kurort Rathen.

In einer verschneiten, abgelegenen Villa hat sich eine große Familie zum gemeinsamen Weihnachtsfest versammelt. Als der Vater am Morgen nicht zum festlichen Familienfrühstück erscheint und die jüngste Tochter ihn holen will, entdeckt sie ihn ermordet im Bett. Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert und auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees ist der Kontakt zur Außenwelt abgerissen und die Anwesenden, ausschließlich Frauen, sehen sich gezwungen, selbst nach dem Mörder zu suchen.

Schnell wird klar, dass nur eine von ihnen den Mord begangen haben kann. Sie beginnen, sich gegenseitig zu verhören und es stellt sich heraus, dass alle ein Mordmotiv und auch die Gelegenheit zur Tat hatten. Kein Mann betritt die Bühne an diesem Abend, und doch sind die Männer allgegenwärtig in den Gesprächen der acht Frauen. Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich ihr jeweiliges Geheimnis zu bewahren, darunter lesbische Neigungen, Schwangerschaft, unerwiderte Liebe, außereheliche Affären und selbst einen Giftmord. Am Schluss überrascht der Autor in dieser spannend-amüsanten Mixtur aus Kriminalstück, Komödie und Psychodrama das Publikum mit einer überraschenden Pointe.

Die Verfilmung des Stückes aus dem Jahr 2001 durch François Ozon, einen der führenden Regisseure des französischen Kinos, mit einer Traumbesetzung bescherte dem Stoff einen Welterfolg und zahlreiche internationale Preise.

REGIE : Peter Kube ; AUSSTATTUNG:  Barbara Blaschke

Darsteller:  Mamy – Anke Teickner;  Gaby – Cornelia Kaupert; Augustine – Sandra-Maria Huimann;  Louise – Julia Vincze;  Pierrette – Marianna Linden;  Suzon – Julia Rani;  Catherine – Tammy Girke;  Madam Chantal – Tine Josch

 
Anmut, Witz und Power: Ein Liederabend aus dem Ritter (innen) alltag. Foto: Sylvio Dittrich

Ja, so warn`s die alten Rittersleut

Ein Liederabend im Theaterzelt im Kurort Rathen.

„Es ritten drei Ritter zum Tore hinaus. Adé! Feinsliebchen, das schaute zum Fenster hinaus. Adé! Und wenn es denn soll geschieden sein, so reich mir dein goldenes Ringelein. Adé, adé, adé. Ja, Scheiden und Meiden tut weh!“

Was wären Ritter ohne ihre Frauen??? Die zurückgelassenen Angebeteten bereiten alles für die Ankunft ihrer Männer vor, die nach überstandenen Abenteuern und Gefahren endlich auf die Burg zurückkehren sollen. Dann müssen sie gehegt und gepflegt, bewundert und gefeiert werden. Doch noch ist es nicht soweit und die gesamte Frauenpower gilt dem einzigen zurückgelassenen Ritter. Ob er das übersteht?

Ein amüsant-romantischer, musikalischer Abend mit bekannten und noch nie gehörten Liedern aus dem Ritter (innen) – Alltag!

Idee und Regie: Alexander Wulke;  Es spielen Student*Innen der Theaterakademie Sachsen

Petterson und Findus von Sven Nordquist in einer Bearbeitung von Dagmar Leding im Theaterzelt im Kurort Rathen

Der Kater Findus hat wieder einmal Geburtstag. Jedes  Mal wenn  Findus Geburtstag hat, backt ihm Pettersson (Jürgen Haase) eine leckere Pfannkuchentorte.  Doch leider ist Pettersson das Mehl ausgegangen, deswegen muss er mit dem Fahrrad in die Stadt fahren um neues zu kaufen. Wenn nur nicht das Fahrrad plötzlich einen platten Reifen hätte! Denn jetzt müssen Pettersson, Findus und die Hühner sogar gegen einen Stier kämpfen, um das kaputte Fahrrad reparieren zu können. Und als ob das alles nicht aufregend genug wäre, taucht auch noch ein Fuchs auf, der heimlich die Hühner aus ihrem Stall stehen will. Mit einer geschickten List gelingt es Pettersson und Findus den Fuchs zu vertreiben und die Hühner vor einem bösen Ende zu bewahren.

In dem Theaterstück „Pettersson und Findus“ sind die Geschichten „Eine Geburtstagstorte für die Katze“ und „Ein Feuerwerk für den Fuchs“  von Sven Nordquist  in einer Bearbeitung für die Bühne von Dagmar Leding zusammengefasst.  Mit viel  Humor und Charme werden die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Respekt verhandelt. Eine liebevoll erzählte Geschichte über Pettersson und seinen Kater Findus für die gesamte Familie.

Inszenierung: Steffen Pietsch; Ausstattung:  Stefan Weil; Musik: Sebastian Undisz

Besetzung:   Pettersson – Jürgen Haase;  Findus, Der Kater– Annika Gerber / Nathalie Reissmann/Henne Henni- Saskia Fleischmann*;  Oberhuhn Prillan – Nathalie Reissmann* / Annika Gerber*;  Huhn Soffi Moffi-Sandra Naleppa* / Josephine Rab*

Gustavsson, Der Nachbar- Franz Gnauck*;  Ein Stier- Franz Gnauck*; Der Fuchs- Sandra Naleppa *;  mit * – Student*Innen der Theaterakademie Sachsen

Weitere Termine:

Mi , 5.8.2020,   16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do , 6.8.2020,  10 Uhr,  Rathen/Theaterzelt
So   9.8.2020,  16 Uhr,  Rathen/Theaterzelt
Mi  12.8.2020, 16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do  13.8.2020,10 Uhr, Rathen/Theaterzelt
So  16.8.2020,  16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Di  25.8.2020, 10 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do 27.8.2020, 10 Uhr, Rathen/Theaterzelt

Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden

„Pettersson und Findus“  am 1./2.8.2020, je 11 Uhr: Karten :  11 Euro, Kinder 6 Euro

Theatersommer der Landesbühnen Sachsen in Rathen

Am 20./ 21. Juni 2020 startete erfolgreich der Theatersommer  der Landesbühnen Sachsen im Kurort Rathen mit den Zeltpremieren der Familienstücken „Der gestiefelte Kater“  und „Der Frossch muss weg“ .

Das Theaterzelt wurde auf der linkselbischen Seite unterhalb des Bahnhofes auf den Elbwiesen vor den imposanten Felsen der Bastei von  der Firma Sarrasani aufgebaut.  Es ist Alles für die  Hygieneerfordernissen in dieser Corona- Situation hergerichtet.

Manuel Schöbel, der Intendant der Landesbühnen Sachsen,  freute sich „endlich nach der langen Verzögerung durch die Corona-Pandemie in Rathen starten zu können.“  Der Start war für den 9. Mai geplant. Begeistert ist er, „wie gut sich das Theaterzelt in die Landschaft einfügt.“

Das Theaterzelt dient für zwei Sommer als Ausweichspielstätte für die Felsenbühne Rathen, die bis 2022 umfangreich umgebaut wird.

Musikalisch wird es bei einem Opern – und Operettenprogramm „Freunde, das Leben ist lebenswert!“   und dem Singspiel „Im Weißen Rössl“.

Extra für das Theaterzelt entsteht das Schauspiel „Pettersson und Findus“ nach den erfolgreichen Kinderbüchern von Sven Nordquist. Die Premiere war am 18. Juli 2020.

Die Studierenden der Theaterakademie Sachsen aus Delitzsch präsentieren Ritterlieder unter dem Titel „Ja, so warn die alten Rittersleut“ ab 24. Juli 2020.

Stolz präsentierte André Sarrasani in den vergangenen Wochen bei einem Pressegespräch sein Zelt, in dem jetzt bis zu 220 Personen Platz finden werden, in dem die Hygienevorschriften mit den notwendigen Abstandsregeln beachtet werden. Ursprünglich waren 600 Plätze vorgesehen. Die tolle Akustik überzeugte Intendant Manuel Schöbel und Operndirektor Sebastian Ritschel. Die grüne Farbe erklärte André Sarrasani  mit den Auflagen des Umweltschutzes in der Sächsischen Schweiz.

Thomas Richter, der Bürgermeister des Kurortes Rathen,  schaut mit Vorfreude auf den Start im Theaterzelt und hofft, „dass die Besucher des Kurortes dieses wunderbare Angebot annehmen“.  Sein Ruf lautet „Kommt her und schaut das an, was es hier  im Theaterzelt Rathen zu sehen gibt!“

Gespielte Stücke:

  • DER FROSCH MUSS WEG, Kinderoperette nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5)
  • PETTERSSON UND FINDUS, von Sven Nordquist in einer Bearbeitung von Dagmar Leding ab 6 Jahren (Premiere 18.7.)
  • DER GESTIEFELTE KATER,  Thomas Freyer nach den Brüdern Grimm, Ein Märchenstück für Menschen ab 6
  • „Ja, so warn die alten Rittersleut“, Musikalisches Programm
  • Opern- und Operettenkonzert mit dem Titel  “Freunde das Leben ist Lebenswert“.
  • „Im weißen Rössl“,  Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: „Bar jeder Vernunft“ 
  • Gastspiele
  • Acht Frauen

Das Team des Besucherservice der Landesbühnen Sachsen ist wie folgt telefonisch erreichbar:
Di: 14:00 – 17:30 Uhr;  Do: 10:00 – 14:00 Uhr; Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

Die Kasse am Theaterzelt öffnet 3 Stunden vor Beginn der Vorstellung

E-Mails und Briefpost werden auch außerhalb dieser Servicezeiten beantwortet.

 

Sa 01.08.2020 11:00 Pettersson und Findus, VON SVEN NORDQUIST IN EINER BEARBEITUNG VON DAGMAR LEDING, Konzertplatz Weißer Hirsch DResden
19:00 Acht Frauen, KRIMINALKOMÖDIE VON ROBERT THOMAS Theaterzelt Rathen
So 02.08.2020 11:00 Pettersson und Findus Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden
19:00 Acht Frauen Theaterzelt Rathen
Di 04.08.2020 10:00 Fällt aus!!!!

Der gestiefelte Kater, Märchen von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm

Theaterzelt Rathen
Mi 05.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 06.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 07.08.2020 19:00 Ja, so warn’s, die alten Rittersleut‘… Ritterlieder  mit den Studierenden der Theaterakademie Sachsen aus Delitzsch Theaterzelt Rathen
Sa 08.08.2020 19:00 Ja, so warn’s die alten Rittersleut‘ Theaterzelt Rathen
So 09.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Di 11.08.2020 15:00 Der Traumzauberbaum und Mimmelitt, Ein Familienmusical von Monika Ehrhardt und Reinhard Lakomy,  Gastspiel Reinhard Lakomy-Ensemble Theaterzelt Rathen
Mi 12.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 13.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 14.08.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ , Highlights  aus  Oper und Operette Theaterzelt Rathen
Sa 15.08.2020 19:00 Im Weißen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: «Bar Jeder Vernunft» Theaterzelt Rathen
So 16.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Di 18.08.2020 10:00 Der Frosch muss weg, Kinderoperette nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5) Theaterzelt Rathen
Mi 19.08.2020 16:00 Der Frosch muss weg Theaterzelt Rathen
Do 20.08.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen
Fr 21.08.2020 19:00 Musikalische Kreuzfahrt – Kammerkonzert mit Peter Kube und dem Duo Good Vibrationzz Theaterzelt Rathen
Sa 22.08.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen
So 23.08.2020 16:00 Der Frosch muss weg Theaterzelt Rathen
Di 25.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 27.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 28.08.2020 19:00 Gastspiel „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“ mit Rainer König, Carsten Linke, Tom Quaas  – Theaterzelt Rathen
Sa 29.08.2020 19:00 Gastspiel „Faust´n´Roll“, Rocktheater nach Goethe Theaterzelt Rathen
So 30.8.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen

Zu den Stücken

Der Gestiefelte Kater, Märchen von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm

Während seine Brüder Wertvolles und offensichtlich Nützliches von ihrem Vater, dem Müller, erben, bekommt Hans nichts. Allerdings nicht ganz NICHTS, denn ihm bleibt immerhin der Kater. Doch was soll Hans schon mit ihm? Dass das sprechende Tier in der Lage ist, gewitzt und einfallsreich die Lebenssituation seines verehrten Herrn zu verbessern und am Ende sogar den gefährlichen Zauberer zu überlisten, kann Hans ja nicht ahnen. Und dass er schließlich sogar eine hübsche und erstaunlich praktische Prinzessin zur Frau bekommen und ein Königreich sein Eigen nennen wird, schon gar nicht.

In Thomas Freyers zeitgemäßer Fassung des Grimms- Märchens sieht’s trübe aus im Schloss, weil der reiche König glaubt, gravierende Geldsorgen zu haben und als erste drastische Sparmaßnahme das gesamte Personal entlässt. Einzig sein treuer Diener Gustav darf bleiben. Doch nun muss er alle anfallenden Aufgaben erledigen, wirbelt durch die Szenerie und kommt nicht mehr zur Ruhe. Die witzige, mitreißende, sowie einfühlsame Musik von Tobias Herzz-Hallbauer verschafft der turbulenten Inszenierung einen ganz besonderen Drive.

Inszenierung: Ute Raab;  Bühne und Kostüme: Ulrike Kunze; Musik und Songtexte: Tobias Herzz-Hallbauer

Darsteller:  Kater- Michael Berndt-Cananá;  Müllerbursche / Rebhuhn- Alexander Kasprik;  Prinzessin- Tammy Girke; König – Alexander Wulke; Gustav / Zauberer – Jan Baake; Herr Orchester – Tobias Herzz-Hallbauer

Der Frosch muss weg, Kinderoperette nach dem Märchen „Der Froschkönig“ von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (ab 5 Jahre)

Wohlerzogen ist die Prinzessin Bernadette. Zumindest ist das der Wunsch von Mama Ernestine, der Königin. Der Papa, König Karl-Eduard, ist viel mit dem Regieren beschäftigt und doch haben sich alle furchtbar lieb in ihrem winzigen Königreich, einer Dreizimmerwohnung im Erdgeschoss. Bis eines Tages der Königstochter die goldene Kugel in den Brunnen fällt. Ein Frosch holt sie ihr wieder heraus und will dafür aber mit der Prinzessin speisen und in ihrem Bettchen schlafen. Leichtfertig gibt Bernadette ihm das große Froschehrenwort.  Beim idyllischen Abendbrot steht der Frosch plötzlich vor der Tür. Nun muss die Prinzessin halten, was sie versprochen hat, meint der Vater. Die Mutter ist gar nicht begeistert von dem ungebetenen Gast; seine kalten Flossen, die schlechten Manieren und der ganze Krach sind ihr zuwider. Es steht fest: Der Frosch muss weg! Doch noch ehe die Mutter eingreifen kann, gibt der Frosch Bernadette den Tipp, ihn an die Wand zu werfen! Ob das wohl eine Lösung ist? Mit schmissigen Rock- und Rapeinlagen sprengt der Frosch das lyrische Familienterzett und stellt auch musikalisch alles auf dem Kopf. Eine Operette für junge Zuhörer, bei der kaum ein Fuß still bleiben kann.

Musikalische Leitung: Thomas Tuchscheerer / Uwe Zimmermann;  Inszenierung: Rebekah Rota; Ausstattung: Irina Steiner

Darsteller:   König Karl Eduard – Andreas Petzoldt ; Königin Ernestine- Anna Schaumlöffel/  Franziska Ernst;  Prinzessin Bernadette – Franziska Abram;

Der Frosch – Benedikt Eder;  Erzähler- Fred Bonitz

Im Weissen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung „Bar jeder Vernunft“

«Die ganze Welt ist himmelblau» singt die Berliner Urlauberin Ottilie ihrem frisch verliebten Anwalt Otto ins Ohr. Leopold, der in seine Chefin Josepha Vogelhuber verliebte Zahlkellner des Nobelhotels am Wolfgangsee, mahnt dagegen seine Gäste «Wenn es hier mal richtig regnet, ja da regnet es sich ein». Ein Spreeathener Hemdhosenfabrikant erhält das eingeklagte Patent mit der rückwärtigen Knopfleiste gratis als Zugabe zum Anwaltsschwiegersohn und ein reiselustiger aber poetenarmer Gute-Laune-Professor sein herrliches Dampfrossfinale. Kein weißes natürlich – das gibt es für die drei Liebespaare im Rössl, die sich finden, streiten, versöhnen und singen: «Es muß was Wunderbares sein …»!

«Mit so lustvollem Spiel wie Gesang schmeißen sich die zehn Mitglieder des Ensembles in die schlichte Dramatik des Stücks.» DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

Musikalische Leitung: Thomas Gläser / Hans Peter-Preu
Inszenierung: Manuel Schöbel
Ausstattung : Marlit Mosler

Darsteller:  Josepha Vogelhuber  – Antje Kahn;  Leopold Brandmeyer – Andreas Petzoldt; Wielhelm Giesecke / Exzellenz – Marko Bräutigam;  Ottilie- Anna Erxleben; Dr. Otto Siedler – Kay Frenzel; Sigismund Sülzheimer – Edward Lee; Prof. Dr. Hinzelmann -Fred Bonitz;  Klärchen – Franziska Abram; Piccolo  -Teresa Suschke

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Musical (ab 5 Jahre) von Katrin Lange (Buch), Edith Jeska (Liedtexte), Thomas Zaufke (Musik) und Karel Svoboda (Filmmuik) vor der romantischen Kulisse von Schloss Moritzburg.

Täglich wird Aschenbrödel von ihrer Stiefmutter und Stiefschwester ungerecht behandelt. Da hilft nur die Flucht in den Wald! Eines Tages trifft sie dort den Prinzen und seine Freunde, die sehr respektlos mit der Natur umgehen. Sie verpasst ihnen einen Denkzettel – nun kann der Prinz die bezaubernde «Wurzelhexe» nicht vergessen. Auf einer Jagd hofft er, sie wiederzusehen. Aschenbrödel ist tatsächlich da: im gezauberten Jägerrock. Dem Prinzen gibt sie sich nicht zu erkennen, auch nicht, als sie als schöne Unbekannte auf dem Brautschau-Hofball erscheint und beide verliebt miteinander tanzen. Zwei Zaubernüsse haben Aschenbrödel bislang geholfen, die dritte entfaltet ihre Kraft erst, wenn der Prinz Aschenbrödels Rätsel gelöst hat …

„Aschenputtel“ heißt in der Sammlung der Gebrüder Grimm das um sein Erbe betrogene und als Magd gehaltene Mädchen, dessen gutes Herz und Bescheidenheit durch eine gute Fee mit dem Aufstieg zur Traumprinzessin belohnt wird. „Aschenbrödel“ nennt Ludwig Bechstein seine Version der gleichen Geschichte, die auf „Cendrillon“ von Charles Perrault zurückgeht und durch Walt Disneys Trickfilm „Cinderella“ die Herzen der Kinder erobert hat.

Božena Němcovás böhmische Fassung „Tři oříšky pro Popelku“ erzählt die Geschichte einer selbstbewussten jungen Frau, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt und mit Hilfe der Wunderhaselnüsse, vor allem aber durch eigenen Mut, Kraft und Geschicklichkeit den Prinzen für sich gewinnt. Der tschechisch-deutsche Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat längst Kultstatus erreicht und die Motive der Filmmusik Karel Svobodas können inzwischen Generationen von Fans mitsummen.

Auch für diesen Spielort gilt das VVO-Ticket – die Eintrittskarte gilt 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Vorstellungsbeginn als Fahrkarte im gesamten Verkehrsverbundraum. Fahrten mit der Lößnitzgrundbahn sind darin nicht eingeschlossen.

SCHULKLASSEN:

Schulklassen und Gruppen können Sonderrabatte auf Tickets und Fahrkarten für die Vormittagsvorstellungen in Anspruch nehmen. Nehmen Sie dafür bitte Direktkontakt mit der Theaterkasse Radebeul unter 0351 – 89 54 214 oder über das junge.studio unter junges.studio©landesbuehnen-sachsen.de auf.

Inszenierung:  Manuel Schöbel; Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Ausstattung: Klaus Noack / Barbara Noack; Dramaturgie: Kerstin Weis

Besetzung: Aschenbrödel – Sandra Maria Huimann; Prinz – Michael Berndt-Cananá / Johannes Krobbach; Stiefmutter – Julia Vincze; Prinzipalin/Königin – Anke Teickner; Dorchen – Cordula Hanns; Prinzipal/König/Ausrufer – Tom Hantschel; Küchenjunge/Eule – Julia Rani; Vincent – Stefan Knappe;  Willi – Johannes Krobbach / Moritz Gabriel; Karlchen – Grian Duesberg; Kleinröschen / Koch / Jäger – N.N.; Kammerherr – Holger Kahl; Walther  – Marie Spinka

Mägde, Knechte Und Weitere… :  Komparserie Der Landesbühnen Sachsen, Kinderkomparserie Der Landesbühnen Sachsen, Tanzworkshop Des Jungen.Studios Der Landesbühnen Sachsen

Karten kaufen die Besucher am besten über den web-shop der  Landesbühnen Sachsen

Vorverkaufsstellen

Kasse der Landesbühnen Sachsen, 0145 Radebeul, Meißner Str. 152, Tel. 0351/8954214 kasse@landesbuehnen-sachsen.de 
ab 28. Juli bis auf Weiteres immer Dienstag und Donnerstag 10 – 18 Uhr und Freitag 10 – 13 Uhr.

Kur- u. Tourismusgesellschaft Pirna mbH
TouristService im Canaletto-Haus | Markt 7 (Canaletto-Haus) | 01796 Pirna
Tel.: 03501-556446 | touristservice©pirna.de

Touristinformation im Treff-Punkt
Pirnaer Str. 2 | 01824 Königstein/ Sächs. Schweiz | Tel.: 035021-68261 | touristinfo@koenigstein.de

Gästeamt u. Touristinformation Stadt Wehlen
Markt 5 | 01824 Stadt Wehlen | Tel.: 035024-70414 | touristinfo©stadt-wehlen.de

Haus des Gastes Kurort Rathen
Füllhölzelweg 1 | 01824 Kurort Rathen | Tel.: 035024-70422

Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH
Touristservice im Haus des Gastes | Markt 12 | 01814 Bad Schandau | Tel.: 035022-90030 info©bad-schandau.de

Neustadthalle Neustadt in Sachsen
Neustadthalle-Veranstaltungs GmbH | Johann-Sebastian-Bach-Str. 15 | 01844 Neustadt in Sachsen Tel.: 03596-58750 | touristinfo©neustadthalle.de

Musik Box Taucha
Leipziger Str. 2 | 04425 Taucha | Tel.: 034298-157580 | musikboxtaucha©yahoo.de

Konzertkasse im Florentinum
Ferdinandstr. 12 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-8666011 | info©konzertkasse-dresden.de

Konzertkasse in der Schillergalerie
Schillergalerie | 01309 Dresden | Loschwitzer Str. 52A | Tel.: 0351-315870 info©konzertkasse-dresden.de

Dresden Information

QF-Passage im Quartier am Neumarkt | 01067 Dresden | Tel.: 0351-501501
Wiener Platz 4 | 01067 Dresden | Tel.: 0351-501501

SZ-Treffpunkt Haus der Presse | Ostra-Allee 20 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-48642740

SZ-Treffpunkt Altmarkt-Galerie | Webergasse 1 | 01067 Dresden | Tel.: 0351-48642740

SZ-Ticketservice im Karstadt (EG) | Prager Straße 12 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-8611650

SZ-Treffpunkt Elbepark | Peschelstraße 33 | 01139 Dresden | Tel.: 0351-4164510

SZ-Treffpunkt Seidnitz-Center | Enderstraße 59 | 01277 Dresden | Tel.: 0351-2541849

Hotline SZ-Ticketservice: Tel.: 0351-4864 2002

ÖFFNUNGSZEITEN:

Die Eintrittskarten der Landesbühnen Sachsen für Veranstaltungen im Theater Radebeul sowie auf das Theaterzelt in Rathen gelten vier Stunden vor bis sechs Stunden nach Vorstellungsbeginn in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmitteln – im VVO-Verbundraum als Fahrausweis.

MIT DEM VVO-KOMBITICKET KOSTENLOS ZUR VORSTELLUNG

Änderungen vorbehalten!

Text: Petra Grubitzsch/LB Sachsen

http://www.landesbuehnen-sachsen.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Theater in der Landschaft: „Robin Hut“ des SandsteinSpiele e.V. in Kleingießhübel/Sächsische Schweiz

20 Montag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Projekte, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

„Wer sich gemeinsam hält, kann schweben ohne wegzufliegen.“ Eine schöne Botschaft in einem Märchenstück mit realen Bezügen und viel Humor vor traumhafter Kulisse. Unbedingt sehenswert! Foto: Kathrin Krüger-Mlaouhia

Robins Räuber finden aus der Corona-Depri

Publikum im Wandertheater: Die Robin-Hut-Inszenierung der SandsteinSpiele in Kleingießhübel ist ein vortrefflicher Familiespaß – bald gibt es wieder Karten.

Die SandsteinSpiele finden auf idyllischen Wiesen in Kleingießhübel in der Sächsischen Schweiz statt. Das Publikum zieht mit Klapphockern mit. Igel, Schmetterling, Libelle, Grashüpfer und Hase sind das Orakel und müssen Antworten in Krisenfragen finden. Doch Robin Hut vom Elbwood Forest, also dem sächsischen Räuberwald, will nicht nur wissen, wo seine geliebte Mary Ann ist. Es muss auch geklärt werden, woher die Krise kommt: Corona natürlich. Ist sie Teil eines perfiden Plans? Das Langohr weiß angeblich, wem er die Schuld in die Schuhe schieben kann. Doch will er eigentlich nur mit dem Sparschwein abhauen.

„Robin Hut – Es war einmal im Elbwood Forest“ vom Theaterverein SandsteinSpiele ist ein vortrefflicher Familienspaß auf den Wiesen der Sächsischen Schweiz. Gespielt wird vor traumhafter Kulisse des Elbsandsteingebirges an acht Stationen. Das Publikum läuft dazu mit Klappstühlen von Ort zu Ort. Sogar durch den Wald, der mit Sprühflasche und Staublappen geputzt wird. Mit Einfallsreichtum und Humor nehmen die – vorwiegend – Laiendarsteller die Corona-Auswirkungen aufs Korn.

Nur sechs Wochen blieben ihnen wegen der Beschränkungen Zeit, die diesjährige Aufführung vorzubereiten, am 11. Juli war Premiere. Lediglich 100 Zuschauer sind zu den Vorstellungen zugelassen, immer am Sonnabend-Nachmittag und Sonntagvormittag. Doch für die nächsten Termine Ende August und Anfang September gibt es Hoffnung. Zu den bereits ausverkauften Aufführungen gibt es jeweils nochmal 50 Karten drauf. Ab Ferienmitte sind sie online zu bestellen, heißt es.

Das Landschaftstheater, das seit fünf Jahren besteht, ist ein einmaliges Erlebnis – der frischen Spielweise und attraktiven Kostüme wegen. Aber natürlich auch wegen der Schauplätze. Das Stück in der Regie von Arnd Heuwinkel hat freilich mit der Robin Hood-Vorlage vom Sherwood-Forest wenig zu tun. Es gibt den bösen Sheriff und seine Kinder-Schergen und Robins Räuber-Truppe. Aber in die Geschichte haben sich auch fünf Zwerge, ein Postbote und Märchenfiguren wie Rotkäppchen oder die Conny-Musik-Family geschmuggelt. Letztere spielen allerliebst immer solange, bis alle Gäste reihenweise sich wieder an der nächsten Spielstätte eingefunden haben. Kurioserweise sind als Stewardessen gekleidete Damen die Begleiterinnen bei diesem Wandertheater.

Auch an sprachlichem Humor fehlt es dem unterhaltsamen Stück nicht. So will Robin Hut „den reichen Turbo-Kapitalisten ihr fleißig zusammengemogeltes Vermögen abnehmen“. Zum Schmunzeln ist die Szene, wenn Robins kleine Räuber ihre Corona-Depression in einer Therapiesitzung bearbeiten. Als sich alle Figuren zerstritten haben, kämpfen sie in Zeitlupe weit auseinander auf einer steil abfallenden Wiese.

Noch bevor sich alle an einer riesigen weiß gedeckten Tafel wieder friedlich zusammenfinden, werden Gedanken von Mitspielern aus der Corona-Zeit eingespielt. Der Eine genoss die Ruhe im Dorf und das Erwachen der Natur. Es hätte lange nicht mehr so viele Singvögel gegeben. Anderen machte die Angst der Menschen zu schaffen. „Wie wenig es doch braucht, um alles zum Einsturz zu bringen“, sinniert eine Stimme aus dem Off.

Die Märchenfiguren finden mit Robin Hut den Gedanken wieder, an dem sich alle festhalten können: „Niemand ist allein, solange er noch Wir sagen kann.“ Wer sich gemeinsam hält, kann schweben, ohne wegzufliegen. Eine schöne Botschaft in einer schönen Landschaft bei einem Stück mit Balkan-Musik, die gute Laune macht. Da hat keine Krise eine echte Chance.

Text: Kathrin Krüger Mlaouhia

Weitere Aufführungen am 29. und 30. August bzw. 5. und 6. September, Sa 15.30 Uhr, So 11 Uhr. Karten: 16 Euro, erm. 10 Euro. 

www.sandsteinspiele.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „The Addams Family“ als Sommer Open Air der Comödie Dresden am Schloss Übigau

14 Dienstag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Mit viel schwarzem Humor und feurigen Klängen haucht die „Addams Family“ dem verfallenen Elbschloss Übigau neues Leben ein in der diesjährigen Sommertheater-Inszenierung der Comödie Dresden.

Unfreiwillige Folter. Die Liebe in Corona-Zeiten stellt auch Gomez Addams und seine Frau Morticia auf eine harte Probe. Fotos: Robert Jentzsch 
Dinner bei den Addams mit pikanten Überraschungen. Foto: Kathrin Krüger-Mlaouhia

Gruselspaß mit einer höchst sonderbaren Familie

Eine reichlich schräge Figurenschar erobert zurzeit mit viel düsterer Romantik, schwarzem Humor und feuriger Musik in der neuen Open Air-Inszenierung der Comödie Dresden „Addams Familiy“ die Zuschauerherzen vor der Kulisse des morbid-schönen Übigauer Schlosses nahe der Elbe.

Ein altes Schloss mit morbidem Charme und Grundstück direkt an der Elbe. Das ist ganz nach dem Geschmack des neuen Hausherren Gomez Addams. Der Ruf der Ahnen lockt die höchst sonderbare Sippe aus der Metropole New York nach Dresden. Hier prallen die Träume, Vorurteile und Vorlieben der Zugereisten und Einheimischen schaurig-schön und komisch aufeinander im Grusical „The Addams Family“ von Andrew Lippa, das bereits am Broadway Erfolge feierte, basierend auf Figuren erfunden von Charles Addams. Die Premiere der neuen Sommer-Open air-Inszenierung der Comödie Dresden war am Freitagabend im Areal von Schloss Übigau.

Vor dem verfallenen Barockgemäuer stehen Grabsteine bekannter sächsischer Persönlichkeiten und Erfinder, von August dem Starken über Karl May, Melitta Bentz bis A.R. Penck, auch ein Quergeist, dessen zeichenreich-abgründige, schwarz-weiße Grafiken die Schlossfassade zieren. Die illustre Runde der Ahnengeister, denen die Addams huldigen, schwirrt mit grauen Umhängen und bemalten Maskengesichtern umher, dargestellt vom Musical-Jugend-Chor der Oh-Töne und begleitet die herrlich schräge Figurenschar der Addams Family, die wandlungsreich spielen, singen und steppen. „Paris, Rom, Mailand kann jeder. Doch Übigau ist für die ganz Harten!“, erklärt Vater Gomez, ein heißblütiger Latino (Bert Callenbach), der auch schon mal Warnschüsse in die Luft abgibt und in alter Familientradition stolz eine Sammlung von Folterwerkzeugen samt Ketzerstuhl präsentiert. Ihn begleitet ein „eiskaltes Händchen“,
geführt an Marionettenfäden von Cornelia Fritzsche und ein Zombie als Butler (vornehm und aufreizend röchelnd: Philipp Richter). Addams Frau Morticia (Carolin Masur) ist bleich schön, schwarzhaarig und extravagant, und kann sich nur schwer an die schrecklich normalen Menschen hier gewöhnen. Die Oma liegt im Keller in Quarantäne und flucht zwischendurch laut.

Tochter Wednesday (Susanna Mucha) ist frisch verliebt, sieht jetzt Schmetterlinge statt Fledermäuse und alles was sie bisher hasste, ist plötzlich süß, singt sie verzückt und schlägt mit zwei Hämmern übermütig auf einen Sandstein ein. Ihr schwarzes Kleid zieht sie aus und ein sonnengelbes an. Sie will ihren Freund Lucas heiraten, hält es aber noch geheim vor ihrer Mutter. Ihr schrill-punkiger Bruder Pugsley (Andreas Goldmann) sorgt sich, dass seine Schwester ihn nun bald nicht mehr foltert. Lucas (Benjamin Mahns-Mardy) trägt sein Haar als Dutt und einen Schottenrock, aber ansonsten ist er sehr normal. Das Kennenlernen der beiden gänzlich verschiedenen Familien mit krönendem Dinner bei den Addams hält dann auch einige düster pikante Überraschungen bereit, die das Leben aller Beteiligten gehörig durcheinander wirbeln und sie erscheinen plötzlich wie umgewandelt. Onkel Fester (Matthias Manz) ist ein Schwerenöter, der sich in Lucas Mutter und Powerfrau Alice (offenherzig sächselnd: Cornelia Drese) verguckt hat.

Schön die Versöhnungsszene von Addams, der seine Leidenschaft corona-bedingt zügeln muss, Gesicht und Hände sind mit Folie umwickelt und dahinter schwebt ein Kuss zu seiner Frau und beim Tanzen hält die beiden ein Schwert sinnes- und nervenkitzelnd auf Abstand. „Addams Family“ kam mit viel schwarzem Humor, viel Lokalkolorit und musikalisch bunt von düster romantisch, operettenhaft bis zu feurigen Klängen von Salsa bis Tango unter Regie von Kerstin Polenske auf die Bühne. Eine Geschichte, in der Licht und Schatten nah beieinander liegen, über die Liebe, die lustvoll-schmerzvoll, beglückend, verwandelnd und manchmal beängstigend sein kann und über Normalität, die eine Illusion ist. Reichlich Beifall. Addams Family kommt bis 20. Juli. mit Unterbrechung und fast den ganzen August über am Schloss Übigau.

Text (lv)

http://www.comoedie-dresden.de


Schön-schauriges Vergnügen mit Lichtermeer im Schlossgarten Übigau. meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry
Bekannte Geister von August der Starke über Karl May bis A.R. Penck begleiten das witzig-gruslige Geschehen rings ums verfallene Schlossgemäuer. Fotos: Kathrin Krüger-Mlaouhia

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Pure Spiellust & schräge Klänge: Premiere „Sirene. Die Theaterruine zeigt Stimme“ in der St. Pauli Theaterruine

06 Montag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Ist die Liebe noch zu retten? Oder geht es nur um Geld, Macht und Status?!
Mit viel Herz und Power singt und spielt Yvonne Dominik verschiedene Frauenrollen von Katharina, die Widerspenstige bis zum naiv-romantischen Gretchen im Best-of-Programm der St. Pauli Ruine. Fotos: Jens Döring

Ein erfrischend cool-gelassener Held, der seine Träume lebt und seinen Idealen treu bleibt: Rainer Könen bekam für sein parodistisches „Sterbelied“ aus „Siegfried“ einschließlich witzigem Tingeltangel-Chor viel Beifall.

Träume und Abgründe in witzig-schrägen
Szenen und Gesängen

Mit dem Best-of-Programm „Sirene“ startete am Sonnabend die neue Spielzeit unter dem corona-gerechten Motto „Mit Abstand das Beste“ in der St. Pauli Ruine am Königsbrücker Platz im Hechtviertel.

Gretchen wartet ganz kribblig vor Sehnsucht auf ihrer weißen Blütenschaukel auf den einsamen Sinnsucher und erfolgreichen Lebemann Faust. Ein Teufel mit Pelzkappe versucht vergebens böse zu sein und belustigt mit wild rockigen
Gitarrenklängen. Kriemhild kämpft tapfer zwischen Weckerrasseln und Kindergeschrei an der Seite ihres Helden Siegfried, immer ganz oben, immer ganz vorn. Träume und Abgründe, Komik und Tragik liegen nah beieinander in der Aufführung “Sirene. Die Theaterruine zeigt Stimme“.

Das Best-of-Programm mit witzig-schrägen Szenen und Liedern, in denen
viel Herzblut und Leidenschaft aus zwei Jahrzehnten Theaterspiel stecken,
feierte unter Regie von Jörg Berger am Sonnabend Premiere im gut gefüllten Zuschauerraum in dem urigen ehemaligen Kirchengemäuer am Königsbrücker Platz im Hechtviertel. Damit startete zugleich die neue Spielzeit unter dem Motto „Mit Abstand das Beste“. Durch die Corona-Krise fallen zwei Premieren weg. Außerdem habe die Theatergruppe in der Zeit 20 Spieler verloren, so Berger. Daher sind neue Spielfreudige derzeit sehr willkommen in der Theaterruine.

Ebenso stimm- wie abwechlsungsreich, originell und kurzweilig geht es zu in dieser Inszenierung mit Gesängen und Texten aus erfolgreichen Theaterruine-Stücken von A wie Artus bis Z wie Zähmung der Widerspenstigen und immer geht es um die Liebe in allen Facetten. Insgesamt elf Darsteller singen und spielen mit wenigen Requisiten und um so mehr Spielfreude zu mitreißender Musik am Piano von Matthias Krüger. Allen voran Yvonne Dominik, die vielseitig mal mit Sopranstimme, sirenenhaft und kess-ironisch als widerspenstige Katharina, sehnsuchtsvolles Gretchen und Kriemhild im Alltag beeindruckend alle Register zieht.

Da erhält als traurig-verlassene Hermia aus dem „Sommernachtstraum“ Anna Sophie Neumann mit ihrem Lied „Ohne dich“ Bravos, sorgt Karl Michael Weber als hoppla (un)sittsam frivoler Kardinal aus Dario Fos „Der Teufel mit den Titten“ für Lacher und überrascht als cool-gelassener, lebensfroher Held Siegfried Rainer Könen mit dem „Sterbelied“ auf kölsch gesungen. Toll auch Martin Rossmanith mit seinem Loblied auf das Hirn aus dem Musical „Frankenstein“ und Steffi Gerber mit verrucht-rauchiger Stimme als seine Geliebte.

Zu hören sind außerdem Lieder aus den mangels Geld nicht aufgeführten Stücken „Into the woods“ und „Newsies“, mit einem quirligen Rotkäppchen (Kirsti Schüller) und freiheitsliebenden Rapunzel (Anna Sophie Neumann). Abschließender Höhepunkt ist der Auftritt des betörend von Yvonne Dominik geweckten Theatergeistes (berührend: Rainer Leschhorn), der aus der Folie steigt und sich mit seinem grandiosen “Cold-Song“ wehrt gegen den geplanten Abriss des Theaters für ein Parkhaus. Die Szene stammt aus Tankred Dorsts Stück „Purcels Traum von König Artus“, mit dem die St. Pauli Theaterruine 2002 eröffnete, ebenfalls alle Höhen und Tiefen erlebte und immer wieder aufs Neue ihr Publikum verzaubert. Reichlich Beifall vom begeisterten Publikum.

Text (lv)

Nächste Aufführungen von „Sirene“ am 19. und 25.7., 20 Uhr.

http://www.pauliruine.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Sirene. Die TheaterRuine zeigt Stimme

03 Freitag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Verführerische Gesänge, teuflische Texte und schiefe Töne aus zwei Jahrzehnten St. Pauli.
Regie: Jörg Berger
*

Träume und Abgründe in witzig-schrägen Szenen und Gesängen

Die St. Pauli TheaterRuine startet in die Saison mit einem Best-of-Programm der beliebtesten Titel und Texte aus 20 Jahren. Die Premiere ist am heutigen 3. Juli, um 19.30 Uhr in dem urigen Gemäuer am Königsbrücker Platz.

Zwanzig Jahre TheaterRuine bedeuten nicht nur Theater mit Herzblut und Leidenschaft, sondern auch mitreißende Musik, bezaubernder Gesang und verrückte Melodien. Nun präsentieren wir die beliebtesten Titel in einem einzigartigen Best-Of unterm Glasdach!
Satans gute Taten, König Artus in eisigen Zeiten, Gretchen voll Sehnsucht, Kriemhild im Alltag, Frankensteins monströse Gelüste und Gottes Blick in den Abgrund und vieles mehr! Träumen Sie von Schönheit und Sünde, Tod und Teufel, Liebe und Lust. Ein Abend voller Höhepunkte aus der Welt der Bühne mit witzigen Texten und bezaubernden Stimmen. 

Regie: Jörg Berger, Musikalische Erarbeitung: Yvonne Dominik, Matthias Krüger, Technik: Philipp Cronacher

Unsere Sirenen sind:

Anna Sophie Naumann
Frank Weiland
Karl Michael Weber
Kirsti Schüller
Martin Rossmanith
Matthias Krüger
Michael Hochmuth
Rainer Könen
Rainer Leschhorn
Steffi Gerber
Yvonne Dominik

Livemusik: Matthias Krüger (Piano), Ausstattung: Fundus, Montserrat Navalpotro. Aufgeführt werden Musiktitel aus mehreren Inszenierungen des TheaterRuine St. Pauli e.V.

Produktion:  TheaterRuine St. Pauli e.V.

Spieldauer: circa 2 Stunden mit Pause

Text + Fotos: Ronny Geißler

Weitere Auifführungen im Juli: 19.7. und  25.7., um 20 Uhr

St. Pauli Ruine, Königsbrücker Platz, 01097 Dresden
Theaterbüro St. Pauli e.V., Hechtstraße 32, 01097 Dresden
Öffnungszeiten: Mo + Do 13 – 17 Uhr, Di + Fr 10 – 13 Uhr
Telefon 01 72/3 47 35 72 | Telefax 03 51/2 72 14 66
presse@pauliruine.de | www.pauliruine.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Die Theatergruppe „Spielbrett“ spielt wieder open air

18 Donnerstag Jun 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Projekte, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Theaterspiel wie zu Shakespeares Zeiten: die deutschlandweit einmalige, beliebte Planwagentour der Dresdner Gruppe „Spielbrett“ fällt wegen der Corona-Einschränkungen dieses Jahr leider aus. Foto: Tanja Kirsten


Humorvoller Wettstreit um Schönheit und Macht: Königin Tausendschön und Schneewittchen. Foto: Spielbrett

Theater mit Abstand und um so mehr Leidenschaft und Energie

Die traditionelle Planwagentour der Gruppe Spielbrett durch die Sächsische Schweiz fällt dieses Jahr wegen der Corona-Einschränkungen leider aus. Dennoch wird Open Air Theater gespielt.

Spieglein, Spieglein an der Wand… Lange Zeit schwieg er. Nun wird er wieder eifrig befragt und „Schneewittchen“ wieder zum Leben erweckt. Die erste Vorstellung nach der Corona-bedingten Pause ihres Märchens von der Eitelkeit frei nach Grimm/Fühmann gab die Gruppe Spielbrett am vergangenen Sonntag auf der Waldbühne Augustusburg bei Chemnitz. Der Regen hörte pünktlich auf.

Gebannt erlebten über 30 Zuschauer, darunter ein Drittel Kinder, den Märchenspaß mit Schattenspiel und aktuellen Anspielungen unter Regie von Ulrich Schwarz. Das vorher eingereichte Hygienekonzept wurde vom Gesundheitsamt genehmigt. Die Veranstalter haben extra Hygieneregeln einzuhalten wie Abstand der Bankreihen.

Die sieben Zwerge werden als Räuberbande mit Klappmaulpuppen gespielt, deren Darsteller hinter der Bühne mit Mundschutz und Desinfektionsmittel für die Requisiten agieren. „Die Spieler stehen weiter auseinander und geben viel mehr Energie durch die Entfernung und der Räuberhauptmann brüllt jetzt: ,Abstand!`“, erzählt Ulrich Schwarz. Er ist Schauspieler, Regisseur und künstlerischer Leiter der Gruppe Spielbrett. Es gibt auch neue witzige Details, auf die sie sonst nicht gekommen wären, wie die Szene mit der Fliegenklatsche, mit der die böse Königin nun die Wange des getreuen Jägers abwechselnd tätschelt und Backpfeifen verteilt. Die Schlosswache schwingt eine Plastkeule mit Piepser und die böse Königin darf nicht den „Hausstand“ von Schneewittchen betreten.

Außerdem sind die Schminksachen der Darsteller nun getrennt und hat jetzt jeder seinen eigenen Koffer mit Kostüm und Requisiten. „Der Vorteil ist, die Aufmerksamkeit und Sorgfalt werden größer und man muss nicht mehr Dinge suchen kurz vor der Vorstellung“, so Schwarz. Das Hygienekonzept zu Shakespeares „Kaufmann“ – eine Dramödie mit Herz ist bereits eingereicht. Dort wird in einer Tanzszene der Kuss gestrichen. Die Lieder werden abgewandt gesungen. Schwieriger sei es für den Perückenwechsel der Hauptrollenspieler mit den Clowns zwei neue Perücken zu besorgen. „Man kann ein fertiges Stück nur bedingt ändern. Bei Neuinszenierungen hingegen Dinge wie die Abstandsregel berücksichtigen “, so Regisseur Schwarz.

Die Anordnungen ans Theater empfindet er teilweise als „pingelig und sie widersprechen sich auch, wenn es z.B. heißt, dass der Mindestabstand nicht immer eingehalten werden muss.“ Rund zehn verschiedene Möglichkeiten für Hygienekonzepte zu Corona gebe es in Sachsen. „Keiner weiß es genau.“ So sitze man immer ein bisschen auf dem Schleudersitz. „Es geht um Begegnung auf der Bühne und die Spieler brauchen auch die Nähe, Reaktionen und das Echo des Publikums“, so Schwarz.

Zwei Theaterfestivals wurden wegen Corona abgesagt, bei denen „Spielbrett“ aufgetreten wäre. Bei den Internationalen Theatertagen am See in Friedrichshafen im April, wo sie beim ersten Gastspiel mit „Elektra“ gleich einen Preis abräumten. Einer der Spielbrett-Akteure und Vorstandsvorsitzende des Vereins, René Jäger stiftete aus eigener Tasche dem Festival sogar einen Publikumspreis für die nächsten drei Jahre. Außerdem wären sie im Mai bei einem Festival des Amateurtheaterverbandes Brandenburg in Potsdam dabei gewesen.

Außerdem fällt die alljährliche Planwagentour von Spielbrett, mit Leiterwagen und Pferden wie zu Zeiten Shakespeares, um Theater auf dem Land zu spielen, erstmals seit 35 Jahren wegen der Corona-Krise dieses Jahr aus. “Wir haben uns dazu entschieden, da es schwer zu vermitteln ist, wenn ein Tross mit 25 Schauspielern eine Woche durch die Lande ziehen kann, während andere im Home office arbeiten müssen oder ihre Kinder nicht in den Kindergarten oder Schule schicken können. Auch ständig mit Mindestabstand von 1,5 Metern zu agieren, radeln, gemeinsam speisen und am Lagerfeuer sitzen, ist für uns schwer vorstellbar“, sagt Ulrich Schwarz.

Dafür finden einige Spieltermine der Tour mit dem „Kaufmann“ vom 25. Juli  bis 1.August dennoch statt. Außerdem feiert die Gruppe Spielbrett ihr 35-jähriges Jubiläum mit einem kleinen feinen Festival unter dem Motto: „Danke, Volk!“ vom 30. September bis 4. Oktober im Theaterhaus Rudi, zu dem fünf freie Amateurtheatergruppen wie „Bühnamit“ (Dresden/Leipzig) eingeladen sind und einer Gala mit einer Szenen-Collage von Spielbrett. Für das Jubiläums-Festival freuen sich die leidenschaftlichen Komödianten über jede Spende.

Text (lv)

http://www.spielbrett.info

Die nächsten Spieltermine:

„Schneewittchen und die Zwerge“

21.6., 16 Uhr, Schloss Martinskirchen
5.7., 15 Uhr, Eis-Oase Paulsdorf
12.7., 15 Uhr, Schloss Kuckuckstein, Liebstadt

Shakespeares „Kaufmann“

26.7., 20 Uhr, Schloss Weesenstein (bestätigt)
30.7., 19.30 Uhr, Malerwinkel Weesenstein (bestätigt)
1.8., 20 Uhr, Freilichtbühne im Kurpark Bad Schandau (bestätigt)

Karten-Vorbestellung unter Tel.: 0176 – 562 34 654   sowie beim jeweiligen Veranstalter. Bitte dort auf die Homepages schauen, falls sich kurzfristig etwas ändern sollte.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Kleine Spielstätten kämpfen um`s Überleben in der Corona-Krise

23 Donnerstag Apr 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Märchenzauber: „Aladin und die Wunderlampe“


Spaß & Fantasie für kleine und große Zuschauer: Puppenspielerin Hella Müller & „Das tapfere Schneiderlein“ im mai hof puppentheater. Fotos: privat

Gutscheine, Humor und Fantasie
helfen zu überleben

Seit reichlich vier Wochen sind nun Theater und andere Kultureinrichtungen wegen der Corona-Krise geschlossen. Keine Besucher, keine Einnahmen. Davon betroffen sind auch das „mai hof Puppentheater“ in Dresden-Weissig, Hoppes Hoftheater ebenfalls in Weissig und der Dresdner Friedrichstatt palast (ehemals Kabraett-Theater Breschke & Schuch) am Wettiner Platz in Dresden.

Vor allem kleine, private Spielstätten kämpfen deswegen derzeit um`s Überleben. Wann sie wieder öffnen können, ist zurzeit völlig offen.
Das „mai hof puppentheater“ in Dresden-Weißig ist vorläufig bis zum 2. Mai geschlossen. “Glücklicherweise bin ich schon in Rente und kann die laufenden Kosten tragen“, sagt die Puppenspielerin Hella Müller. Seit 50 Jahren ist die
Bühne ihre Welt. „Wir sind guten Mutes und haben ein Publikum, das uns schon lange begleitet.“ Kleine und große Zuschauer, die schon als Kinder da waren und ihre Enkel mitbringen, lassen sich gern von der fantasievollen Figurenschar verzaubern.

„Die Liebe zum Theater wird bei uns geweckt. Wenn es in die Seele geht, erreiche ich die Kinder. Wenn ein Pfeifkessel der General ist, das begreifen sie sofort“, erzählt die Puppenkünstlerin. Die besondere Verbindung aus Puppen- und Spielzeugmuseum und Theater sorge ebenfalls für ein bleibendes Erlebnis bei den Besuchern. Mit all den wundervollen Sachen lebt Hella Müller zusammen mit ihrem Mann in einem alten Bauernhaus seit 31 Jahren. Seit 23 Jahren besteht ihr Puppentheater. Im Moment ist sie viel im Garten am Haus und bereitet Neues vor. Darunter eine Inszenierung, bei der Märchen aus aller Welt im Spiel aus dem Mantel mit kleinen Figuren zu erleben sind. Hella Müller hofft, dass die Spiel-Beschränkungen bald gelockert werden. Zum Tag der ,Offenen Gartenpforte` im Juni würde sie das Puppentheater gern öffnen. Dann will sie auch eine neue Ausstellung ihrer Bilder, diesmal Katzen und Pflanzen, zeigen. „Man könnte eine Sitzreihe weniger hinstellen und mehr Abstand zwischen den Plätzen halten.“ Der Spielort habe ohnehin maximal 50 Plätze.

„Wenn Schülergruppen in diese andere Welt ins Theater kommen, werden vorher aufgedrehte Kinder ganz ruhig, aufnahmefähig und lassen sich auf Gespräche ein“, erzählt Hella Müller. Nach der Vorstellung können sie im Garten umher streifen und Kräuter naschen. Hella Müller nimmt die Situation von der positiven Seite. Da sie nicht mehr außerhalb des „mai hof puppentheaters“ auftritt und weniger spielt als früher, bleibt mehr Zeit, um sich der Ausstattung zu widmen und wieder selbst Puppen zu schnitzen auch aus Kostengründen. „So mache ich das Puppenspiel noch mehr zu meinem eigenen. Vielleicht bin ich auch etwas Kind geblieben“, sagt Hella Müller schmunzelnd.


Hoppes Hoftheater in Weißig: Dirk Neumann (61, der künstlerische Leiter) und Josephine Hoppe (56) proben für das 25. jährige Jubiläum im August, inmitten von Gegenständen aus dieser Zeit. © Foto : Holm Helis

Eigentlich wollte Hoppes Hoftheater, einige Meter weiter in Weißig gelegen, in der Woche nach Ostern wieder starten. Doch das Veranstaltungsverbot wegen Corona hält weiter an. Von den Einnahmeausfällen ist das Ensemble, bestehend aus 15 freien Schauspielern und einigen Musikern betroffen. „Wir versuchen ihnen zu helfen, beim Formulare ausfüllen für Soforthilfen“, sagt Dirk Neumann, künstlerischer Leiter in Hoppes Hoftheater. Dieses zehre zurzeit noch von den Wintervorräten. Außerdem wurden ein Förderantrag ans Kulturamt der Stadt gestellt, um die Zeit bis zur Wiederöffnung zu überbrücken und beim Land Sachsen ein Zuschuss für den Theaterbetrieb beantragt. Sorge bereitet den Theaterleuten überdies eine anonyme Anzeige ans Bauaufsichtsamt wegen Lärmbelästigung, weshalb das diesjährige Sommer-Freilufttheater des Hoftheaters gefährdet ist. „Wir kämpfen noch um die Genehmigung“, so Neumann.

Außerdem werden zwei neue Inszenierungen vorbereitet: „Die Tür nebenan“ von Fabrice Roger Lacan, eine Tragikomödie, die wahres und virtuelles Leben nebeneinander stellt, soll Mitte Mai Premiere haben. Regie führt Philipp Otto. Kathleen Gaube und Dirk Neumann spielen in dem Zwei-Personen-Stück. Im Juni soll der Monolog „Mathematik der Liebe“ von Esther Vilar im Hoftheater auf die Bühne kommen, wofür Ellen Schaller mit ihrem Mann, dem Regisseur Gerald Gluth im Home Office probt.

Unterstützen kann man Hoppes Hoftheater mit dem Kauf von Theatergutscheinen oder indem man auf Rückerstattung bereits gekaufter Karten verzichtet. Es gingen auch schon einige Spenden von langjährigen Theaterbesuchern ein, so Neumann. “Es sind noch viele Dinge rückwirkend zu erledigen, neue Spielpläne aufzustellen, neue Stücke lesen, lesen, lesen und Verträge mit den Verlagen abzuschließen für die Zeit nach Corona“, zeigt sich Dirk Neumann optimistisch.

Der Vorhang bleibt vorerst auch zu im Dresdner Friedrichstatt Palast. Bis 4. Mai sind alle Veranstaltungen untersagt. „Wir leben ja von der verkauften Karte, also leben eigentlich nicht mehr“, sagt Thomas Schuch, Kabarettist und Geschäftsführer. Mit ihm sind sechs Mitarbeiter inklusive ein Lehrling von der Schließung der Spielstätte betroffen. „Wir haben Mittel bei der Stadt und der Sächsischen Aufbaubank beantragt und sind im Gespräch mit dem Vermieter, einer Immobiliengesellschaft, um einen Nachlass bei der Miete zu erreichen.“ Die angebotenen Darlehen sieht er mit Skepsis. „Wir haben schon die unangenehme Erfahrung gemacht, als wir während der Flut 2002 einen Kredit bei der SAB aufnahmen und Zinsen weit über den üblichen zurückzahlen mussten“, so Schuch. „In Krisenzeiten ist nicht die Zeit, um das Kleingedruckte in solchen Verträgen genau zu studieren, was einem anschließend auf die Füße fällt.“

Motto: „Lacht über das, was euch Angst macht.“

Auch hier helfen Theatergutscheine und Spenden. Um weiter präsent zu sein, werden ständig kleine Filme verschiedener Kabarettisten produziert, die auf der Homepage des Dresdner Friedrichstatt Palast und auf Youtube stehen. Darunter auch ein satirisches Video von Thomas Schuch zum Notvorrat hierzulande bevorzugt als Klopapier. Nicht nur im Umgang mit dem Corona-Virus beobachtet der Kabarettist mit Sorge, dass „viele Leute in den sozialen Medien nur ihre eine Wahrheit glauben und nicht davon abzubringen sind. Das spitzt sich immer mehr zu, die Gelassenheit und die Fähigkeit über sich selbst zu lachen gehen dabei verloren.“ Thomas Schuch hält sich lieber an einen Spruch des bekannten Comiczeichners Mordillo: „Humor ist die Zärtlichkeit der Angst.“ Sie wird dadurch bewältigt, indem man sich mit ihr auseinandersetzt und versucht davon zu befreien. So lautet Schuchs Motto erst recht in Krisenzeiten: “Lacht über das, was euch Angst macht.“ Nicht stattfinden kann vorerst auch der Endausscheid zum 7. Dresdner Satirepreis, bei dem am 25. April sechs Kabarettisten um die Gunst des Publikums streiten sollten. Auch das neue Programm: „Mieses Klima – Wetter prima“ mit Jörg Lehmann und Thomas Schuch, das am 20. April Premiere
gehabt hätte, kann vorerst nicht auf die Bühne im Dresdner Friedrichstatt Palast.

Text (lv)

Einbruch im Dresdner Friedrichstatt Palast

Zu allem Überfluss mussten die Künstler am Montag (20.4.) feststellen, dass ihr Theater nun noch Ziel eines Einbruches geworden ist. Der Schaden für das Haus muss noch ermittelt werden. „Für uns ist es ein weiterer Schlag, der die Existenz unserer kleinen Bühne gefährdet“, sagt Thomas Schuch, Kabarettist und Geschäftsführer des Dresdner Friedrichstatt Palastes. „Es ist aber vor allem so, dass die vermeintliche Nichtnutzung von Einrichtungen, Diebe und Einbrecher offensichtlich ermutigt auf Beutezug zu gehen, obwohl auch diesen schwer eingeschränkten Leuten eigentlich klar sein müsste, dass zur Zeit keine Einnahmen im Objekt vorhanden sein können.“

„Entwendet wurden in erster Linie kleine Geldbeträge, die noch im Hause waren, heute haben wir festgestellt, dass die Diebe uns ebenfalls unseren Briefmarkenvorrat (Post Modern) nebst Klebeanleitung (welche Briefmarke auf welchen Brief gehört) gestohlen haben. Was neben dem reinen Geldwert, natürlich wieder Mehrarbeit zwecks Neubeschaffung erfordert und die Absendung wichtiger Briefe verzögert“, so Schuch.

Jedenfalls möchten die Theaterleute die Veröffentlichung ihres Falles auch als Mahnung an alle verstehen, Vorsicht walten zu lassen und die Augen offen zu halten.

https://youtu.be/yHJOokD7A9Y

Kontakt zu den Spielstätten:

Dresdner FRIEDRICHSTATT PALAST gGmbH
Wettiner Platz 10 (Eingang Jahnstraße) 01067 Dresden
Telefon: (0351) 490 4009
Telefax: (0351) 490 4008

www.dresdner-friedrichstatt-palast.de

HOFTHEATER DRESDEN
Prinzipal Rolf Hoppe | in memoriam
Hauptstraße 35
01328 Dresden | OT Weißig

Telefon: 0351-250 6 150
Weihnachtsfeier-Telefon 0172 78 22 354
Email: service@hoftheater-dresden.de
Homepage: www.hoftheater-dresden.de
mai  hof  puppentheater
Hella Müller / Hartmut Maihöfer
Hauptstr. 46
01328 Dresden-Weißig
Tel.: 0351-26 900 72
Fax: 0351-21 799 71
www.puppentheater-dresden.de
E-Mail maihofpuppentheater@t-online.de


Fasziniert vom Figurenspiel & Katzen: Hella Müller in ihrem mai hof puppentheater. Foto: Frank Höhler


Wer zuletzt lacht… Kabarettist Thomas Schuch vom Dresdner Friedrichstatt Palast hält zurzeit die Stellung im Home Office. Foto: privat

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Humorzone Dresden: Comedy mit Rindsroulade mit Rainer König, Alf Mahlo & Ralf Herzog in Merlins Wunderland

09 Montag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar

„Merlins Spezial“ im Rahmen der „Humorzone“ – Comedy mit Magie und Menü mit Rainer König, Alf Mahlo, Ralf Herzog und Kerstin Straßburger. 

Diese Mimenshow findet laut Veranstalter am 15. März leider nicht statt aufgrund der derzeitigen Situation, Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus!

Das hat es seit Jahren nicht gegeben – Rainer König, Alf Mahlo und Ralf Herzog auf einer Bühne! Am 15. März sind die drei begnadeten Mimen im Rahmen der Humor-Zone in einem „Merlins Spezial“ im Restaurant-Theater Merlins Wunderland zu erleben. Für die Frauenquote sorgt die Dresdner Illusionistin Kerstin Straßburger. Ihre magischen Nummern hat sie übrigens nachhaltig-ökologisch konzipiert, denn hier wird keine Jungfrau mit dem Schwert zerteilt, sondern mit Pappbechern und rohen Eiern hantiert. Dabei sieht die Frau Straßburger auch noch gut aus! Überhaupt wird es Zeit, dass Frauen zaubern und die Männer die Requisiten reichen! Deshalb will sie die Herren Herzog, König und Mahlo auch als Assistenten für ihre Zauberei verpflichten.

Zu all dem Quatsch gibt es Soße samt Roulade als Highlight eines Drei-Gang-Menüs. Und das kann man sich zum Schluss nach der Musik eines DJ einfach wieder wegtanzen.

Text: Sabine Mutschke
Foto: Veranstalter

http://www.merlins-wunderland.de

Sonntag, 15. März 2020
Beginn 18 Uhr, Einlass ab 17.15 Uhr

Merlins Wunderland
Zschonergrundstraße 4
01157 Dresden

Tickets an allen VVK-Kassen sowie unter Tel. 03 51/ 421 99 99  Fax 4219977 

http://www.merlins-wunderland.de

3-Gang-Menü

Brotvariation vom Dresdner Backhaus, dazu frischer Topfen vom Markt mit Gartenkräutern, Paprika-Tomaten-Frischkäsecreme, Thunfisch-Chili-Dip, hausgemachtes Speckfett mit Apfel und Röstzwiebeln

***

Karotten-Kokos-Süppchen mit Chili & gerösteten Croutons & Blattspinat-Kartoffelcreme mit Schmand & sautierten Kirschtomaten

***

Gefüllte Rinderroulade wie bei Muttern, dazu feine Buttermöhren, klassischer Apfelrotkohl und Kartoffelklöße mit Semmelbutter

***

Süße Überraschung: Merlins Dessertvariation

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Sternstunden“ in der Comödie Dresden

08 Sonntag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Den Geheimnissen des Kosmos und der Liebe auf der Spur: die Kosmologin Estelle (Cosma Shiva Hagen, Bildmitte) und ihre Freundinnen erleben manch pikante Entdeckung in der Komödie „Sternstunden“. Fotos: Robert Jentzsch

Ein kosmisch komisches Vergnügen über
die Mysterien der Liebe

Die witzig-turbulente Beziehungskomödie „Sternstunden“ von Tristan Petitgirard feierte ihre deutschsprachige Erstaufführung am Freitagabend in der Comödie Dresden.

Die Kosmologin Estelle erforscht mit Leidenschaft die Geheimnisse des Kosmos. Doch ihre Freundinnen verhalten sich in letzter Zeit irgendwie komisch, seit dieser rätselhafte Fremde in ihrem Leben aufgetaucht ist. Von den unendlichen Mysterien des Weltalls und der Liebe erzählt „Sternstunden“ – eine himmlische Komödie von Tristan Petitgirard in der Übersetzung von Kim Langner. Die deutschsprachige Erstaufführung des französischen Boulevardtheater-Erfolges, der auch bald verfilmt wird, war am Freitagabend in der Comödie Dresden.

Goldglänzende Sterne schweben zum Greifen nah im Theaterfoyer. Doch die drei Frauen auf der Bühne tappen erst mal im Dunklen und fühlen sich wie in einem Fantasy-Drama. Die lebenslustige Garance, eine Fernsehproduzentin (Dominique Siassia) hat einen neuen Freund und will den anderen partout nicht verraten, wer ihre neue Flamme ist. Warum nicht?!, rätseln sie. Ist er prominent, hat er etwas zu verbergen oder ist es gar der Ehemann von Sophie? Je länger Garance schweigt, um so mehr stachelt sie die Neugier ihrer Freundinnen an, das Geheimnis um Mister Unbekannt zu lüften. Das führt zu allerhand pikanten Szenen, Überraschungen und Wendungen in dieser turbulent witzigen Beziehungskomödie, spannend in Szene gesetzt unter Regie von Thomas Heep.

Es geht um Liebe, Freundschaft, Treue, sexuelle Vorlieben, Jugendwahn, Älterwerden und zu sich stehen in amüsant doppeldeutigen Dialogen. Die drei Frauen und ein Mann spielen auf einer Drehbühne, die abwechselnd ein Schlafzimmer mit Bett und orangener Kuscheldecke zeigt und eine Wandtafel voller mathematischer Gleichungen. Daneben steht ein Schreibtisch, an dem sie ihr Berufs- und Privatleben organisieren, telefonieren und feiern. Die Musik mit Songs u.a. von Janis Joplin und die Mode entführen ins Paris der 70er Jahre. Die Kosmologin Estelle steht kurz vor einer bahnbrechenden Entdeckung über die Form des Universums (quirlig-energisch: Cosma Shiva Hagen). Hoch auf einer Leiter stehend, quasselt sie viel über die unendlichen Weiten des Kosmos, eine Vorliebe auch ihrer Mutter. Unverblümt direkt parliert sie und auch die rauchige Stimme hat sie von ihr geerbt.

Die Tochter von Sängerin Nina Hagen gibt in ihrem Debüt in der Comödie Dresden die cool-liebenswürdige und kratzbürstige Tochter, die nichts mehr von ihrem Vater wissen will und ihn seit fünf Jahren nicht mehr gesehen hat. Ausgerechnet mit ihm, Jean-Philippe, Typ ergrauter Schürzenjäger (Stephan Schill) ist ihre beste Freundin jetzt zusammen, nachdem sie versuchte, Vater und Tochter zu versöhnen. Unfreiwillig wird Freundin Sophie, eine taffe Psychologin (Astrid Leberti) zur Mitwisserin und Komplizin im Verheimlichen der Affäre. Bis das Versteckspiel auffliegt, alle sich reinen Wein einschenken und die Sterne wieder funkeln sehen. Viel Beifall für einen kosmisch komischen und vergnüglichen Theaterabend.

Text (lv)

http://www.comoedie-dresden.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 136 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von wildgans
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Manuela Mordhorst
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Oana.Ududec
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Sehnsuchtsbummler
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Change Therapy
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von mitohnesahne
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Angela
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von jeanp
  • Avatar von buchkomet
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von veline2
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von PicKate
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 199.683 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Ausstellung "Landschaften, Frauen, Tod und TV" von Hans Scheib im Einnehmerhaus Freital
  • Atelierbesuch bei Jochen Fiedler in Cunnersdorf, Sächsische Schweiz
  • Besonderes HimmelsSchauspiel: Partielle Sonnenfinsternis am Astronomietag mit dem Astroclub Radebeul
  • Ausstellung "Urkraft - Im Bild der Natur" von Wieland Richter in der Galerie Mitte in Dresden
  • Besondere Kunst-Oase nahe der Weinberge: Die Galerie mit Weitblick in Radebeul feiert 10-jähriges Bestehen
  • Worte zur Gegenwart: Unter dem schwarzen Himmel der Macht. Von Armin Kraft
  • Marketing Club Dresden zieht um ins Hotel Taschenbergpalais Kempinski
  • Verleger Jens Kuhbandner vom Notschriften-Verlag eröffnete seinen Verlagsladen mit Büchern, Kunst und Wein in Radebeul
  • Die Bürger:Bühne entführt mit "Gefährten" auf einen Hörspaziergang im Ostragehege
  • Lange Nacht der Galerien & Museen im Dresdner Barockviertel

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    • meinwortgarten.com
    • Schließe dich 136 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • meinwortgarten.com
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen
 

Kommentare werden geladen …