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Kategorien-Archiv: Theater

Premiere „Wunderblock – eine Trilogie der Erinnerung“ im Kleinen Haus

29 Donnerstag Okt 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Theater

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„Wunderblock I: Roswitha“ – die Unverzagte
„Wunderblock II: Dörte“ – die Lebenslustige
„Wunderblock III: Thomas“ – NichtmehrStotterer
Fotos: Sebastian Hoppe

Echtes Leben auf der Bühne

Drei Menschen. Drei Stücke. In „Wunderblock I  – III – eine Trilogie der Erinnerung“ von Miriam Tscholl nehmen Roswitha, Dörte und Thomas die Zuschauer mit in ihre ganz persönliche Welt mit allen Höhen und Tiefen, mit mal witzigen, wehmütigen, offenherzigen, schönen, traurigen und nachdenklichen Momenten in einem Theaterprojekt der Bürgerbühne im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Es ist ein Wagnis und Experiment zugleich: Menschen erzählen auf der Bühne ihre Lebensgeschichte mit allen Höhen und Tiefen, sie agieren allein oder zu zweit. Ein besonderes Theatererlebnis für Akteure und Zuschauer gleichermaßen sind die Aufführungen „Wunderblock I – III – eine Trilogie der Erinnerung“ von Miriam Tscholl, die als ein Projekt der Bürgerbühne Premiere hatten im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Für das Theaterprojekt bewarben sich über 50 Interessierte, aus denen
sie drei auswählte. Der Titel spielt an auf die Notizen zum “Wunderblock“
von Siegmund Freud, der in der vielschichtig beschriebenen Wachstafel ober- und unterhalb der Folie mit ihren Wischspuren ein Modell vom menschlichen Gedächtnis sah. Davon angeregt, interessierte die Regisseurin und ehemalige Leiterin der Bürgerbühne Miriam Tscholl, wie diese Leben sich zu einer Biographie fügen. Welche Ereignisse hinterlassen Spuren, verändern und prägen eine Person und ihren Lebensweg? Aus langen Interviews mit den Protagonisten entstanden die Textvorlagen. Die drei Stücke – „I: Roswitha“, „II: Dörte“ und „III: Thomas“ –  sind Teil eines Ganzen. Jedes ist in sich abgeschlossen, lässt aber in den sehr verschiedenen Lebensgeschichten dennoch Verbindendes entdecken, wenn man alle Aufführungen anschaut. Es fühlt sich zunächst seltsam an, wie offen und selbstverständlich Roswitha Bach, Dörte Kleinbeckes und ihre Mutter Gudrun und Thomas Brockow dem Publikum die Tür in ihr Leben öffnen, das sie von kleinauf bis heute betrachten und reflektieren über ihre Träume und Traumata, Glück und Unglück, Freude, Schmerz, Enttäuschungen und Erfahrungen. Ebenso neugierig, gespannt und staunend erlebt man, wie die sprunghaft zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendelnden Erzählteile sich sortieren, verknüpfen zu einem roten Lebensfaden und Zusammenhänge sichtbar werden.

Die Kulisse bleibt immer die gleiche. Ein Wohnzimmer. Der Inhalt des Kühlschranks, der Fensterausblick und die Gegenstände an den Wänden wechseln mit dem Mensch, der dort auftritt und die Zuschauer in seine ganz persönliche Welt mitnimmt für eine Stunde. Den Anfang macht Roswitha, der man ihre 72 Jahre nicht ansieht. Sie trägt ein geblümtes Kleid und Strickjacke und summt vor sich hin, während sie strickt und erzählt über ihre Familie, die sie früh verlor, ihre Einsamkeit, sexuellen Missbrauch, verpasste Chancen und neuen Lebensmut. Eine Uhr tickt und ein Wecker klingelt. Zeit für die Tabletten. Und für eine „Puddingpause“. Wie einst als junge Frau bei den Diakonissen. Sie isst genussvoll und erzählt mit ruhiger Stimme schöne und traurige, entsetzliche Dinge. Manchmal lacht sie, heiter und bitter zugleich. Begleitet von Cellospiel. Ergriffen hört man ihr zu, fühlt mit und wünscht sich, dass ihr großes Herz und warmes Lächeln die Schatten besiegen. Ein grandioser Schlussmoment, als Roswithas Wunsch sich erfüllt, einmal eine „Nussknacker“-Aufführung zu erleben. Der steht in Ballettrock und Pelzkappe auf dem Tisch und spielt hingebungsvoll Geige für sie.

In Teil zwei stehen Tochter und Mutter zusammen auf der Bühne. Dörte verkörpert mit ihrer prallen Körperfülle pure Lebensfreude und Sinnlichkeit, das ganze Gegenteil ihrer Mutter, die der Tochter im Hintergrund zuschaut, laut staubsaugt und sie immer wieder zurechtweist: “Dörte, dein Schild hängt hinten raus !“ Dörte ist Mitte 40, kinderlos und tut was ihr gefällt. Schönheitsideale sind ihr egal, sie isst gern und viel und hat Spaß am Sex. Sie erzählt wie es im Swingerclub war, wo sie ihren Schatz fand. Sie lacht, tanzt und stellt ihrer Mutter provozierende Fragen, warum sie so ernst und prüde ist, beide reden über ihre Beziehungen und tragische Verluste. Toll, amüsant und beeindruckend sind diese unverschämt ehrlichen Mutter-Tochter-Gespräche, mit denen sie sich wieder näher kommen.

In Teil drei erzählt Thomas Brockow, Mediziner und Musiker, selbstbewusst und unterhaltsam über seine Reiseabenteuer als Student und seine Erfahrungen mit dem Stottern, dem Hängenbleiben der Worte, geht den Gründen nach und spielt mit seiner Sprechstörung. Seine langsam bedächtige Stimme, ernsthaft und komisch zugleich vortragend, erinnert ein wenig an Loriot. Ob das nun Zufall oder Absicht ist. Es kommt gut an beim Publikum. Auch sein Spiel an Keyboard und Gitarre von Swing, Blues, zarten Mozart-Sonaten bis zu lebhaft vibrierendem Jazz und tiefe, vielsagende Blicke, die anziehend auf Frauen wirken. Er kennt die befreiende Wirkung sowohl von Musik als auch Sexualität, welche die unsichtbare Wand der Sprechbarriere auf wundervolle Weise durchbreche. Er weiß aber auch, dass es eine eingeübte Bühnenshow ist und ein Monolog, den er kennt, anders als die Realität mit ihren unvorhersehbaren Situationen, immer wenn Stress und Emotionen dazukommen, fällt ihm das Sprechen schwer, gerät er ins Stottern. Doch Thomas weicht nicht mehr aus. Die unsichtbare Wand zwischen ihm und dem Gegenüber ist durchlässiger geworden, er selbst nahbarer. Alle drei Aufführungen stecken wie eine Wundertüte voller Überraschungen, Erkenntnisse, wecken eigene Erinnerungen und machen Lust auf weitere Lebenserzählungen auf der Bühne. Für alle drei gab es reichlich Beifall vom Publikum.

Text (lv)

Nächste Vorstellungen:

„Wunderblock I: Roswitha“, 29.10., 19.30 Uhr;
„Wunderblock II: Dörte“, 30.10., 19.30 Uhr;
„Wunderblock III: Thomas“, 31.10., 19.30 Uhr.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Premiere „Blut am Hals der Katze“ von Rainer Werner Fassbinder im Societaetstheater

12 Montag Okt 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Theater, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar


Menschen wie Schaufensterpuppen, doch allen fehlt etwas. Mittendrin Phoebe Zeitgeist, die von einem fremden Stern auf die Erde kommt, um die Sprache der Menschen verstehen zu lernen. Ein grotesk-komischer Figurenreigen von Fassbinder auf der Bühne im Societaetstheater Dresden.

Ein Gruselkabinett verlorener Träume

Sie alle sind auf der Suche nach Liebe, Erfolg und Glück, doch mehr im Unglück verbunden. Der einsame Geschäftsmann, die lebensfrohe Sekretärin, die traurige alte Frau, der ruppige Motorradfahrer, die vom Aussteigen träumende Prostituierte, der coole Frauenheld und die farbige Powerfrau in der Inszenierung „Blut am Hals der Katze“ zu Fassbinder-Texten im Societaetstheater Dresden.

Phoebe Zeitgeist kommt von einem fremden Stern auf die Erde, um eine Reportage über die Demokratie der Menschen zu schreiben. Doch sie versteht deren Sprache nicht, obwohl sie die Worte gelernt hat. Das führt zu skurril-komischen bis dramatischen Situationen, mit denen die Außerirdische konfrontiert wird bei ihren Begegnungen. Die Inszenierung „Blut am Hals der Katze“ zu Texten von Rainer Werner Fassbinder, der dieses Jahr seinen 75. Geburtstag hätte, der Compagnie Freaks und Fremde hatte am Freitagabend im Societaetstheater Dresden Premiere.

Die erste Aufführung von Heiki Ikkola als Intendant des Hauses kam zusammen mit Sabine Köhler als Spiel mit lebensgroßen Puppen in der Ko-Regie von Jörg Lehmann auf die Bühne. Die lebensprallen sozialen Milieu-Geschichten von Fassbinder, einem Seismograph deutscher Befindlichkeiten, lassen tief blicken hinter die  Wohlstandsfassade der alten Bundesrepublik in den 1970er Jahren und viele der gestellten Fragen sind immer noch gültig und ungelöst wie große soziale Unterschiede, Ablehnung und Gewalt gegen Fremde. Sternenhimmel und bunte Lichter und Großstadtgeräusche bilden die Kulisse.

Phoebe trägt ein Kleid und Kosmonautenkappe und steht auf einem Drahtgestell als stille Beobachterin. Ihr Körper leuchtet auf, wenn sie Menschen trifft und sie wiederholt die Worte mit kühler Stimme, ohne Mitgefühl und Seele, konzentriert zusammengefasst, so dass sie eine noch intensivere, nachdrückliche Wirkung entfalten. Aus dem Halbdunkel heben die Spieler die Figuren auf ein schwarzes Podest, dazu klettert Heiki Ikkola auf eine Leiter oder sie treten wie zufällig zu ihnen auf der Bühne. Ein Motorradfahrer mit Helm mustert Phoebe, macht ihr Komplimente und pöbelt sie an, als sie schweigt und fühlt sich provoziert, wenn jemand komisch schaut oder eine Frau lacht, ihn angeblich auslacht.

Eine Frau in rosa Korsage und blondem Bubikopf räkelt sich wie eine Schaufensterpuppe selbstverliebt auf dem Ladentisch. Im roten Schaufenster empfängt sie ihre Kunden. Darunter ein älterer Mann in weißem Hemd und Krawatte, der wie ein Hund kläfft und kriecht und sich auspeitschen lässt von ihr. Seine eigene Frau schlägt er, wenn sie nicht gehorcht und bringt sie im Streit um. Sie kippt samt Stuhl hintenüber, ist buchstäblich kopflos und er entsetzt, das wollte er nicht und setzt ihren Kopf wieder auf den Hals, und sie lächelt ihn an: „Ach, mein Dickerchen…“

Alle Figuren haben irgendwie miteinander zu tun, mit ihnen betritt man ein Gruselkabinett aus verlorenen Träumen und sie versetzen die Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle. Von Neugier, direkt, offenherzig berlinernd, laut, schroff, grell, düster bis tragikomisch und tieftraurig sind die Begegnungen Phoebes mit den Menschen, die ihnen zusieht, zuhört und speichert ihre Sorgen, Ängste und Wünsche. „Wenn eins unglücklich ist, dann muss es halt reden. Sonst bleibt nichts“, sagt Fassbinder. Das tun die Figuren in diesem Stück schonungslos zwischen Sehnsucht, Hoffnung und Verzweiflung, Liebe und Verzicht, Älterwerden und Tod. Viel Beifall und viel Stoff zum Nachdenken.

Text + Foto (lv)

http://www.societaetstheater.de

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Gastspiel „Prinz Eselohr“ mit dem Figurentheater Ambrella im Museum für Sächsische Volkskunst

08 Donnerstag Okt 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Theater

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Der Prinz trägt eine Krone und eine lustige Schnecke am Ohr. Was sich wohl dahinter verbirgt… Foto: Puppentheater Ambrella

Mit dem Herzen sehen

Die Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e. V. laden zur Familienveranstaltung ein am Samstag, 10. Oktober um 15.30 Uhr zur Aufführung „Prinz Eselsohr“ mit dem Figurentheater Ambrella aus Hamburg im Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung Dresden.

Es waren einmal eine Königin und ein König. Die wünschten sich von Herzen ein Kind. Da schickte die Königin eines nachts ihren Gemahl zu den Feen in den Wald – und tatsächlich wurde ihnen noch im selben Jahr ein Prinz  geboren. Die Feen wünschten dem Kind Schönheit und Anmut, Verstand und Aufrichtigkeit. Die letzte Fee aber schenkte ihm Eselsohren, „… damit er nicht hochnäsig wird!“.

Da wurden im Schloss alle Türen und Fenster verschlossen und keiner durfte den Prinzen sehen. Nur der Barbier erfuhr von dem Geheimnis, doch das wurde ihm fast zum Verhängnis.

Spiel: Heike Klockmeier
Regie und Musik: Dietmar Staskowiak
Dramaturgie: Hella Müller
Figuren und Szenografie: Jürgen Maaßen

Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten bitten die Veranstalter um Reservierung unter post@puppentheaterfreunde.de
Evtl. Restkarten sind an Theaterkasse ab 1/2 Stunde vor Vorstellungsbeginn erhältlich.
Veranstaltungsort: Museum für Sächsische Volkskunst Dresden, Köpckestr. 1, 01097 Dresden

Text: Alexandra Löser

Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e.V.
Stauffenbergallee 9, Garnisonkirche, Eingang D,
01099 Dresden
Tel.: 0176/21060355 (Löser); 0351/32964740 (Thiel)
post@puppentheaterfreunde.de
www.puppentheaterfreunde.de

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BilderAlbum: (Un)mögliche Wünsche, Wunder & Weisheiten beim Radebeuler Weinherbst

28 Montag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz, Theater, Zwischenmenschliches

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Ein Stück vom Paradies

Reichlich Kultur- und Naturzauber für kleine und große Besucher gab es auf den Streuobst- und Elbwiesen in Altkötzschenbroda beim Radebeuler Weinherbst.

Auf dem Dorfanger war es stiller als sonst. Aus einigen Höfen klangen vereinzelt Stimmen und Klänge. Kinder musizierten entlang der Wein- und Leckereienstände, dicht umringt wie immer. Doch es überwog eher andächtiges Schauen, Spazieren und Genießen als reges, lautstarkes Getümmel. Dennoch war der Besucherstrom beachtlich. Weiter unten auf den Streuobstwiesen in Altkötzschenbroda lockten Wandertheater und Musik unter dem Motto: „Flieg, Phoenix flieg!“ Er erhob auch unverzagt und lichtvoll seine Flügel zu Neuem.

Nach dem grau verregneten Beginn des Radebeuler Weinherbst – angelehnt an das bisherige Herbst- und Weinfest & Internationale Wandertheaterfestival, das corona-bedingt nun unter anderem Namen und Konzept mit stadtweiten Veranstaltungsorten stattfindet – blieb es am Sonntag trocken und am späten Nachmittag schaute sogar die Sonne hervor und erfreute kleine und große Besucher noch mehr. Äpfel und Birnen, reichlich verstreut im Gras, verlockten zum Aufsammeln mit ihrem besonderen Aroma. Aus kleinen Zirkuswagen duftete es nach Kaffee und Kuchen. Die Wiese verwandelte sich in einen Abenteuerspielplatz für die Kinder. In der Theaterarena mit Strohballen als Sitzen auf der Streuobstwiese wurde erst mal ordentlich geschrubbt, bevor der Wischmob als Zepter geschwungen wurde für alle möglichen und unmöglichen Wünsche im Stück „Die Prinzessin auf der Erbse“ frei nach dem Märchen von Andersen. Dabei kommen sich ein Typ namens Erbse und eine Frau Linse, die gern Prinzessin wäre, immer wieder in die Quere in diesem witzig-clownesken Schau- und Puppenspiel von Flunker Produktionen. Er überlegt, was passiert, wenn die ganze Welt blau wäre. Wenn alle winken oder klatschen würden…

In eine eigene, fantasiereiche Welt lockte diesmal an Stelle des Labyrinths ein LABratorium mit Skulpturengarten auf der Elbwiese in Altkötzschenbroda, gestaltet von Richard von Gigantikow (alias Reinhard Zabka) und seinem Künstlerteam als Projekt des Kunst der Lüge e.V. Die Besucher wandelten auf einem fantastischen Weg durch hölzerne Skulpturen und Weisheiten, klein und groß konnten aus Holzpaletten selber etwas bauen und auf mit allerlei Getier und Fabelwesen bemalten Holzbänken verweilen, Musikanten lauschen und sich abends an Feuerschalen wärmen.

Auf einem Holzturm am Eingang stand: „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“ Ein paar Meter weiter ragten unter einem roten Zeltdach rostige Rohre wie Kanonen himmelwärts. Dazu der Spruch: „Der beste Dünger ist der Schatten des Gärtners.“

Ein Stück weiter ist die Folk- und Weltmusikwiese. Auf der in warmes Licht getauchten, offenen Zeltbühne spielte am Sonntag abends die Band „Hasenscheiße“ aus Potsdam, deren Name – von ihrem Ursprung zweier gitarreschrammelnder Jungs auf einer „hasenbeköttelten“ Wiese herrührend –  ebenso außergewöhnlich klingt wie ihre wild-frechen, witzig nachdenklichen Großstadt-Songs, aber auch Lieder über Lust und Leid des Landlebens. Für mich d i e  Entdeckung dieses Radebeuler Weinherbstes! Poesie, Tiefgang, Sprachkraft und Ironie der Texte erinnern zuweilen an Brecht, Heine und Morgenstern. Musik für Kopf und Bauch, die sofort in die Beine geht. Von Rock, Punk, Reggae bis Swingjazz reicht die mitreißende Mischung mit E-Bass, Akkordeon, Percussion und mehrstimmigem Gesang, die viel Zuspruch fand. Kleine und große Besucher, junge und ältere tanzten und hüpften fröhlich ausgelassen zu den hinreißenden Klängen unter freiem Himmel. Endlich mal wieder.

Der Sänger von „Hasenscheiße“ trat immer wieder heraus aus dem Zelt und tanzte mit den Zuschauern. Ihre Musik entfacht Feuer, Lebensfreude, Kraft und Leichtigkeit zugleich. Da wird in einem Song die Trauerweide zur Kokospalme, werden die Leinen losgemacht beim unbeschwerten „Dampferjazz“ mit Möwenrufen und geht es zurück auf Los. Da gibt es ein Lied für alle „Großstadtverrückten“, die nicht auf Natur verzichten wollen und sich ein Floß bauen und als Zugabe den lebensfrohen Ohrwurm „Always Look on the Bright Side of Life“ der britischen Komikergruppe Monthy Python.

In einer Liedzeile fragt der Sänger von „Hasenscheiße“: „Hey, wo liegt das Paradies/im Diesseits oder Jenseits/oder doch in Nachbars Garten…“?

Ein Stück vom Paradies war in diesem Moment auf den Streuobstwiesen in Altkötzschenbroda greifbar nahe. Wo Natur- und Kulturgenuss noch unmittelbar verbunden und erlebbar sind. Der Nachthimmel später war sternenübersät. Stiller Zauber.

Text + Fotos (lv)

http://www.flunkerproduktionen.de
http://www.hasenscheisse.com#

Vorschau

LABYlysium – Kunst- und Kulturaktionen an der frischen Luft und bei freiem Eintritt, täglich von 13 – 19 Uhr auf dem Burgplatz Leipzig. Vom 3. bis 11. Oktober 2020.

„LABYlysium erzählt von Hoffnungen, Visionen und Umbrüchen der labyrinthischen Wiedervereinigung und koppelt diese Erfahrungen an das heutige Leben zurück“, kündigt Veranstalter Reinhard Zabka an. Er ruft die Besucher auf: „Bringt ein eigenes alternatives Einheitsdenkmal mit.“ Träger des Projekts ist der Kunst der Lüge e.V., der im Lügenmuseum Radebeul ansässig ist.

http://www.luegenmuseum.de

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Wein- und Kulturgenuss & Hoffnung im Zeichen des Phoenix beim Radebeuler Weinherbst

28 Montag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Theater, Zwischenmenschliches

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Lebensfreude pur.  Das Straßentheater Teatro Due Mondi bei seiner fantastischen Parade in farbenfrohen Kostümen bezauberte mit seiner südamerikanischen „Fiesta“  auf dem Dorfanger in Altkötzschenbroda die Besucher des Radebeuler Weinherbstes.

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Geheimnisvoll. Eine Mischung aus barockem Mysterienspiel, Maskentheater und Puppen-Slapstick war die Aufführung „Zeit, Du Callboy der Ewigkeit“ von Flunker Produktionen am Sonnabend in der Streuobstwiesen-Arena. Darin gehen ein Maki und eine Schildkröte dem Mythos um die Erschaffung von Tod und Zeit auf die Spur. Fotos: Veranstalter/Radebeuler Weinherbst

Momente der Freude für Künstler, Winzer und Publikum

Fröhliche und ausgelassene Stimmung trotz durchwachsenem Wetter. Weinherbst Radebeul zeigt die Durchführbarkeit von Veranstaltungen auch unter Pandemie-Bedingungen.

Zahlreiche Besucher feierten am Wochenende im gesamten Radebeuler Stadtgebiet trotz durchwachsenem Wetter das Zusammenspiel aus Wein, Musik und Theater. Das neue, dezentrale Veranstaltungsformat, bei dem das Fest in die gesamte Stadt hineingetragen wurde, konnte erfolgreich umgesetzt werden. Die Besucher haben dabei neue Veranstaltungsorte entdeckt und bekannte Straßen und Plätze in neuem Licht kennengelernt. Sowohl die Radebeuler Weingüter als auch die Veranstaltungsgelände in Radebeul Ost und West waren gut besucht. Die zulässige Maximalbesucherzahl wurde dabei nicht erreicht, sodass zu keiner Zeit Gäste abgewiesen werden mussten.

Trotz des teilweise ungemütlichen Wetters konnten die Menschen gemeinsam Kultur und Wein genießen. Die positiven Erfahrungen der im Sommer erprobten Radebeuler LebensArt konnten damit in einen größeren Maßstab übertragen werden. Auch das Sicherheitskonzept der Veranstalter hat sich bewährt. Die Besucher wurden durch ein spezielles Erfassungssystem aktuell gezählt und haben sich auf dem Gelände stets verantwortungs- und rücksichtsvoll verhalten. „Unser Mut, neue Wege zu beschreiten, um auch unter schwierigen Rahmenbedingungen Kultur für viele Menschen erlebbar zu machen, wurde belohnt. Radebeul hat einmal mehr Kultur und Genuss auf unverwechselbare Weise verbunden und im Zeichen des Phoenix Hoffnung gegeben.“, so Kulturamtsleiterin Dr. Gabriele Lorenz.

Bereits am Freitagabend waren alle Veranstaltungsorte sehr gut besucht. Der Samstag begann aufgrund des Dauerregens zwar verhalten. Jedoch konnten die an den Nachmittagen ausgefallenen Theateraufführungen in Radebeul Ost und West in den Abendstunden nachgeholt werden und schenkten auch zu späterer Stunde noch Momente der Freude. Auch die Konzerte in den Weingütern konnten trotz Regenwetters stattfinden oder in den späteren Abend hinein verlegt werden. So zeigten sich denn auch die Winzer in den Weingütern und Straußwirtschaften mit dem Besucheraufkommen des Wochenendes sehr zufrieden. Ebenso positiv fielen die Rückmeldungen der teilnehmenden Künstler aus. Mit Spielfreude und Energie drückten sie ihre Freude darüber aus, in diesem schwierigen Jahr endlich eine Möglichkeit zu haben, vor Publikum aufzutreten.

Ein Höhepunkt für zahlreiche Besucher war das Konzert des Liedermachers Wenzel am Samstagabend. Gefühlvoll und mitreißend besang er die schönen und traurigen Seiten des Lebens und sorgte mit seinem Herbstlied für einen emotionalen Tagesabschluss. Das Teatro Due Mondi verwandelte den Dorfanger von Altkötzschenbroda in eine große Fiesta und entführte die Zuschauer in ihr karnevaleskes Spiel. Traditioneller Höhepunkt für viele Weinfest-Fans war eine Fahrt mit dem Theaterkarussell von Georg Traber in Radebeul Ost. Zur Musik von Adaya verzauberten die Schweizer Artisten kleine wie große Fahrgäste gleichermaßen. Am Sonntagnachmittag besuchte auch Barbara Klepsch, sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, als Schirmherrin das Veranstaltungsgelände in Altkötzschenbroda. Hier konnte sie sich direkt vor Ort einen Eindruck von der Umsetzung des Veranstaltungskonzeptes verschaffen und sich von der Durchführbarkeit von Veranstaltungen auch unter Pandemie-Bedingungen überzeugen.

In den sozialen Medien drückten zahlreiche Besucher ihre Zufriedenheit und Dankbarkeit aus. „Es war anders, aber schön.“, heißt es da unter anderem. „Wir haben für ein paar Stunden einfach normal und glücklich einen schönen Abend genießen können.“

Der Radebeuler Weinherbst war mit seinem neuen Konzept somit sehr erfolgreich. Besonderer Dank gilt allen Partnern, Künstlern, Helfern und Besuchern, die durch ihre Unterstützung und ihr verantwortungsvolles Verhalten zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Text:  Ina Dorn

PR- & Marketingverantwortliche
Großveranstaltungen & Tourismus

Amt für Kultur
Altkötzschenbroda 21
01445 Radebeul

Tel. 0351 / 83 11 624

Mehr Informationen:

www.weinfest-radebeul.de 
www.facebook.com/weinffestradebeul

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„Flieg, Phoenix flieg!“ Weinherbst & Wandertheater in Radebeul

24 Donnerstag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz, Theater

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Zauberhaft: Das beliebte Theaterkarussel von Georg Traber dreht sich dieses Jahr auf der Hauptstraße.


Humorvoll: Arnold Böswetter ist bekannt für seine frech-charmanten Auftritte, was er hier wohl der Weinkönigin Theresa Zwicker zuflüstert… Fotos (3): Claudia Hübschmann


Poet, Provokateur, Improvisator, Clown und Zauberer: Der Liedermacher Hans Eckhardt Wenzel & Band spielen am 26.9., um 20 Uhr auf der Folk- und Weltmusikwiese in Altkötzschenbroda. Foto: S. Buschow

Theater und Wein in ganz Radebeul  – Weinherbst präsentiert sich mit Wandertheater und Musik

Vom 25. bis 27. September findet in Radebeul der Weinherbst statt. In der Tradition des Herbst- & Weinfestes wurde für die diesjährige Veranstaltung eine neue, dezentrale Form gefunden, bei der erstmalig das gesamte Stadtgebiet ins Geschehen einbezogen wird.

Angelehnt an den mystischen Feuervogel wird unter dem Motto „Flieg Phoenix, flieg!“ aus Traditionellem und Bewährtem heraus etwas Neues geschaffen, um den Radebeulern und Gästen auch in diesem Jahr Möglichkeiten der Freude und des Genusses zu bieten. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch.

Drei Tage lang können die Besucher zwischen Radebeul Ost und Radebeul West über gemütliche Weinboulevards flanieren, handgemachter Musik lauschen und verschiedenste Theateraufführungen bestaunen. „In eben solchen Momenten der Freude finden die Menschen trotz Abstand zueinander und genießen all das, was ihre Stadt und unser Land gleichermaßen ausmacht.“, so die Staatsministerin.

Vor dem Kultur-Bahnhof und entlang der Hauptstraße präsentieren Artisten, Clowns und Theatergruppen humorvolle und beeindruckende Inszenierungen für Groß und Klein. Herr Arnold Böswetter schenkt seinen Zuschauern im Hof der Weinhandlung Andrich „30 schöne Böswetterminuten“. Das niederländische Theater van de Droom entführt im Hof der Grundschule in die Welt der Commedia dell‘arte. Der Vorplatz des Kultur-Bahnhofs verwandelt sich in eine Theaterarena für faszinierende Akrobatik und unglaubliche Illusionen. Das beliebte Theaterkarussell von Georg Traber dreht sich in diesem Jahr auf der Hauptstraße. Die Fahrgäste sitzen darauf gemütlich an Tischen beisammen, lauschen der orientalisch-keltischen Musik der Sängerin Adaya und schwelgen noch einmal in eigenen Kindheitserinnerungen. Bei stimmungsvoller Straßenmusik können die Besucher zudem die Weine ausgewählter sächsischer Winzer sowie regionale und internationale Speisen genießen.

Zahlreiche Weingüter und Straußwirtschaften öffnen an dem Veranstaltungswochenende ihre Höfe und Gärten. Internationale Musiker laden zu idyllischen Weinbergskonzerten ein. Von New Classic mit der Band Stilbruch über Folk mit den Sons of Settlers bis hin zu Klezmer mit dem Duo Fabry/Hoorn ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Inmitten der malerischen Atmosphäre können die Gäste bei erstklassigen Weinen, frischem Federweißen und kulinarischen Köstlichkeiten verweilen und den Alltag hinter sich zurücklassen.

Als besonderes Highlight wird es im Weingut Haus Steinbach an allen drei Abenden eine Spezialedition des Radebeuler XJAZZ geben. Hochkarätige Musiker wie die Radebeuler Schlagzeug-Legende Günther Baby Sommer lassen das Weingut zu einem Anziehungspunkt für Jazzfans und Musikbegeisterte werden. Tickets für die drei Sonderkonzerte sind an der Abendkasse erhältlich.

Musik und Wandertheater erwarten die Besucher auch in Altkötzschenbroda. Das Teatro Due Mondi zieht mit seiner Fiesta über den Dorfanger, Flunker Produktionen verzaubern mit der „Prinzessin auf der Erbse“ und Straßenkünstler begeistern mit Witz, Charme und Detailreichtum. Auf der Folk- und Weltmusikwiese geben unter anderem Liedermacher Hans Eckardt Wenzel & Band, die Trash-Balladen-Musiker Hasenscheiße oder die Kapela Timingeriu Konzerte in Picknick-Atmosphäre. Vivi Sol und Company spielen bei der abendlichen Feuershow voller Anmut und Eleganz mit dem wohl geheimnisvollsten aller Elemente und laden zum Träumen und Staunen ein.

Alle Angebote finden in diesem Jahr unter freiem Himmel statt. Die teilnehmenden Künstler freuen sich über eine Spende in den Hut.

Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung gelten für die einzelnen Veranstaltungsbereiche Besucherzahlbeschränkungen. Sollte die maximal zulässige Besucherzahl an einem der Veranstaltungsorte erreicht sein, wird darum gebeten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um zu weiteren Alternativ-Orten zu gelangen. Straßenbahnen, Busse und Züge verkehren während des Wochenendes in verstärkter Taktung. Einen Überblick über alle Veranstaltungen erhalten die Besucher in den Programmheften, die kostenfrei an allen Eingängen ausliegen.

Text: Ina Dorn

PR- & Marketingverantwortliche
Großveranstaltungen & Tourismus

Amt für Kultur
Altkötzschenbroda 21
01445 Radebeul
Tel. 0351 / 83 11 624

Mehr Informationen:

www.weinfest-radebeul.de
www.facebook.com/weinfestradebeul
Feuershow mit Vivi Sol & Company laden am Sonnabend, um 21.30 Uhr auf der Folk- und Weltmusikwiese an der Elbe zum Staunen und Träumen ein.

Yoga & Wein im Noteingang e.V. im Weißen Haus, Kötzschenbrodaer Str. 60

Ein besonderes Highlight ist das Yoga und Wein am Sonntag ab 13 Uhr.  Heute, Freitag Abend ab 20 Uhr spielen zwei Punkbands, Teppichbodendisco und Lendenzorn. Beides Bands, die im Keller des Weißen Hauses proben, da es dem Verein wichtig ist, vielen regionalen Künstlern die Chance für einen Auftritt zu geben.

„Für uns trifft auch das Thema des Weinherbstes voll zu. In den letzten Jahren fanden unsere Angebote in der Tonne (Familienzentrum) statt. Dieses Jahr ja undenkbar, somit mussten eigene neue Ideen her. Die Idee, dass Gelände am Notausgang (Weißes Haus) war schnell da und wurde von den Vereinsmitgliedern schnell angenommen“, sagt Kerstin Dähne, die Vereinsvorsitzende vom Noteingang e.V. Radebeul.

Jetzt gibt es hier ein Programm mit viel Musik aus vier Jahrzehnten, dazu am Samstag Techno und Wein. Geplant ist auch der Skate und BMX- Contest, doch wenn der Boden weiterhin nass ist, fällt der Contest aus und es gibt den gesamten Tag elektrische Musik. Text + Fotos: Kerstin Dähne
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Spielzeit-Eröffnung im Festspielhaus Hellerau: Uraufführung des Musiktheater-Stücks „Schlachthof 5“ nach dem Roman von Kurt Vonnegut

24 Donnerstag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz, Theater

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Multimediales Musiktheater: eine Szene aus der Aufführung „Schlachthof 5“ nach dem Roman von Kurt Vonnegut im Saal des Festspielhauses Hellerau. Foto: Stephan Floss

Musiktheater, Tanz, Filme und Gespräche – Überblick über die neue Spielzeit

Europäisches Zentrum der Künste eröffnet die Saison 2020/2021 heute, am 24. September, um 20 Uhr mit der Uraufführung des Musiktheaters „Schlachthof 5“ nach dem Roman von Kurt Vonnegut (24. -27.9.2020 zu sehen).

Der bekannte russische Regisseur Maxim Didenko entwickelt hier ein multimediales Musiktheaterprojekt an der Schnittstelle von Theater, Tanz, Musik und Performance. Die eigens für das Stück komponierte Musik von Vladimir Rannev wird live von AuditivVokal Dresden szenisch aufgeführt.

Am 2./3. Oktober steht mit „Abschied“ eine weitere Musiktheater-Uraufführung auf dem Programm. Musiker*innen des Solistenensembles Kaleidoskop und des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover interpretieren das Adagio aus Gustav Mahlers 9. Sinfonie klanglich und räumlich neu. Kontrastierend erklingt eine Neukomposition des Amerikaners Ethan Brown.

Zum Jahr der Industriekultur in Sachsen 2020 präsentiert HELLERAU vom 23.10. bis 1.11. beim Festival ARBEIT! Tanz, Performances, Filme, Gespräche und Installationen, die einen inhaltlichen Bogen schlagen von der Industrialisierung bis zur postindustriellen Gesellschaft mit ihrer digitalen Arbeits- und Lebenswelt – mit besonderem Fokus auf Sachsen und Ostdeutschland.

Den 30. Geburtstag feiert TONLAGEN Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik vom 15.4. – 2.5.2021. Auf dem Programm stehen zeitgenössische und experimentelle Musik, neues Musiktheater, Filmmusik und interdisziplinäre Projekte.

Mit „Stadt – Raum – Fluss. Zeitgenössische Perspektiven zur Stadt“ (3. – 13.6.2021) im Rahmen des EU-Projektes MOVING BORDERS beschäftigt sich HELLERAU künstlerisch mit urbanen und ländlichen Lebensräumen.

Und in der 2. Ausgabe von  Watch Out! – Festival für Jung & Alt  (24. – 28.3.2021) werden erneut Stücke von international renommierten Künstler*innen aus den Bereichen Tanz, Theater, Performance gezeigt, die auf zeitgenössische und unterhaltsame Weise für alle Generationen arbeiten.

Zahlreiche Veranstaltungen, die in der Saison 2019/2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, werden nachgeholt. Programme aus dem ursprünglich für Mai 2020 geplanten Festival „Erbstücke“ werden als „Erbstücke Spezial“ über die gesamte Saison verteilt, darunter „Isadora Duncan“ von Jérôme Bel (11./12.12.2020) oder „Tanz in der DDR: Was bleibt?“ von Saša Asentić & Collaborators (DE/RS) (4./5.2.2021).

Auf dem Musik-Programm stehen neben TONLAGEN 4:3 Kammer Musik Neu (6. – 8.11.2020) mit Shiva Feshareki, Enno Poppe, Robert Henke, einem Konzert zum 85. Geburtstag von Helmut Lachenmann sowie Uraufführungen der Komponistenklasse Dresden und dem Ensemble Contemporary Insights.

Für Bandstand (12./13.2.2021) werden mit dem Musicboard Berlin erstmals zwei Residenzen ausgeschrieben. Darüber hinaus werden über einen Open Call sachsenweit Ideen für Musikvideos gesucht, prämiert und produziert und bei Bandstand präsentiert.

Im Bereich Tanz und Performance ist HELLERAU Koproduzent für zahlreiche Arbeiten, darunter „Last but not last“ von Lina Majdalanie und Rabih Mroué (9./10.10.2020), „Learning Feminism from Rwanda“ von Flinn Works (3. – 6.12.2020), „FLAGS“ von Paula Rosolen & Haptic Hide (4./5.12.2020), „Hexploitation“ von She She Pop (29./30.1.2020), „Wanaset Yodit“ von Laila Soliman (29./30.1.2020) oder „VIRUS“ von Yan Duyvendak (4. – 7.3.2021).

Die Dresden Frankfurt Dance Company (DE) ist in der Saison 2020/2021 mit drei Programmen in HELLERAU zu erleben. Das im Rahmen des Festivals „Appia Stage Reloaded“ 2019 gezeigte „Geometrische Ballett – Hommage à Oskar Schlemmer“ der Berliner Künstlerin Ursula Sax in einer Choreografie von Katja Erfurth wird vom 18. – 20.12.2020 erneut in HELLERAU zu sehen sein.

Innerhalb des Schwerpunktes Digital Art steht bei der CYNETART (16. – 18.10.2020) die Uraufführung VORTEX von Ulf Langheinrich und Maria Chiara de’Nobili auf dem Programm. „Hybrid“, die neue internationale Plattform für digitale Künste, präsentiert im März 2021 unter dem Motto „Cutting Edge Canada“ kanadische Electronic Sound und New Media Artists in Kooperation mit dem Festival und Netzwerk MUTEK.

Verschiedene Künstler*innen der freien Szene zeigen in der Saison 2020/2021 ihre Arbeiten in Koproduktion mit HELLERAU, u.a. Kristin Mente  mit „Ghost Girls“ (28./ 29.11.2020), Charles A. Washington mit „Spinner Light“ von (12. –15.12.2020), Fang Yun Lo mit „Home Away from Home“ (26. – 28.2.2021) sowie „Difference. What difference does it make?” von Wagner Moreira, Sächsische Landesbühnen Radebeul (02./03.07.2021).

Bei einem TANZPAKT-Schwerpunkt im Januar 2021 begegnen sich die TANZPAKT-Projekte aus Hamburg (Tischgesellschaft „Wieder da“ von Antje Pfundtner in Gesellschaft) und Dresden (12 Recherche-Residenzen). Mit dem „Parkour 2021 – Festival der freien Szene“ beendet HELLERAU die Saison am 16./17.7.2021 und präsentiert damit bereits zum dritten Mal die künstlerische Bandbreite der Freien Szene Sachsens in Kooperation mit Partnern aus ganz Sachsen.

Kooperationen, u.a. mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden (21.4.2021 bei TONLAGEN), den Dresdner Musikfestspielen (28. – 30.5.2021) oder dem Staatsschauspiel Dresden bei „Fast Forward“ (12. – 15.11.2020) werden fortgeführt.

Text: Henriette Roth

Leitung Kommunikation | Head of Communication
roth@hellerau.org

T + 49 351 264 62 18 | M +49 173 369 878 3

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
European Centre for the Arts
Karl-Liebknecht-Str. 56 | 01109 Dresden

http://www.hellerau.org

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Foto (lv)

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Premiere „Das Dschungelbuch“ im Theater Junge Generation

23 Mittwoch Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Zuhause in der Wildnis: Seine Wolfsgeschwister spielen mit dem Menschenjungen Mowgli und beschützen ihn. Doch der Jäger aus dem Dorf ist ihnen dicht auf den Fersen. Fotos: Marco Prill

Wilde Tiere als Freunde

Auf eine abenteuerliche, spannende und berührende Reise nimmt das Stück „Das Dschungelbuch“ nach dem berühmten Buch von Rudyard Kipling kleine und große Zuschauer mit im Theater Junge Generation.

Mitten in der Wildnis liegt in einer Tasche ein wimmerndes Wesen.
Ein Tiger will es der Wölfin entreißen, bei der das Menschenjunge im Wolfsrudel aufwächst. Mowgli findet unter den wilden Tieren Freunde und lernt die Menschenwelt kennen. Doch überall wird er als fremd wahrgenommen und argwöhnisch beäugt.
Auf eine abenteuerliche, spannende und berührende Reise nimmt das Stück  “Das Dschungelbuch“ kleine und große Zuschauer mit, das nach dem beliebten
Kinderbuchklassiker von Rudyard Kipling in einer Fassung von Gabriele Hänel am vergangenen Sonnabend Premiere hatte im Theater Junge Generation.

Im Bühnenrund mit weiß rissigem Boden heulen Wölfe den Mond an. Ein geheimnisvolles Summen, Surren und Schwirren liegt in der Luft. Nacheinander erscheinen die Tiere des Dschungels und versammeln sich neugierig
bis begierig, auf Beute lauernd um das Menschenkind. Der Tiger Shir Khan hinkt verletzt in Fellmantel und Krückstock (Julian Lehr) zornig umher, begleitet von einem listigen und vor ihm buckelnden Schakal (Alexander Sehan). Rakscha, die wehrhafte Wölfin, gespielt von Susan Weilandt, sie hilft dem Dschungelkind später auch als gütig-weise Freundin Messua, bekommt Unterstützung vom Bär Balu (Paul Lonnemann).

Der kugelrund und gelassen unter der Devise: „Versuch`s mal mit Gemütlichkeit“ mit Gefühl und Herz agiert und mit der Pantherdame Baghira (cool und freiheitsliebend: Marie Thérèse Albrecht) in Erziehungsfragen auch mal in Streit gerät. Vom stolzen
Pfau Flor (Florian Thongsap Welsch) darf Mowgli sich eine Feder nehmen. Der schwarze Milan behält auch in brenzligen Situationen den Überblick als fliegender Dschungelbote (Alexander Sehan). Die Schlange Ka (Uwe Steinbach) umschlingt den Bär als langer Stoffschlauch mit Leuchtaugen, zügelt ihren Hunger und befreit Mowgli aus der Gefangenschaft der wild-unberechenbaren Affen.

In einer Mischung aus Schauspiel, Puppen-, Masken- und Schattentheater in zauberhaften Bildern und Klängen kommt die faszinierende Dschungelwelt auf die Bühne (Regie: Moritz Sostmann), werden das Leben und die Gesetze in der Wildnis, deren Schönheit, aber auch die Grausamkeit der Jagd gezeigt und der ewige Kampf zwischen Mensch und Tier, der sich der Natur überlegen fühlt und sie beherrscht. Die Schauspieler spielen abwechselnd Tier- und Menschenrollen mit Zottelperücken, knurren, kreischen, gurren und turteln, jagen und tanzen.

Das Dschungelkind Mowgli bewegt sich als lebensgroße Puppe, geführt von Daniil Shchapov, naiv, zunächst scheu und lernt von beiden Welten. Sehr eindrucksvoll die Schattenbild-Szene mit der gemeinsam kraftvollen Büffelherde, die Mowgli als Hütejunge anführt. Später wird er zu den Menschen zurückehren. Doch das ist eine andere, eine Liebesgeschichte. Viel Beifall für dieses vergnüglich-lehrreiche Dschungel-Abenteuer.

Text (lv)

http://www.tjg-dresden.de


Der Dschungel hat seine eigenen Gesetze: Die bringen der gemütliche Bär Balu und die coole Pantherdame Baghira dem Menschenjungen Mowgli jeder auf seine Weise bei.

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Premiere „Zwei wie Bonnie & Clyde“ in der Comödie Dresden

07 Montag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Mit vollem Körpereinsatz und viel Humor planen Bonnie (Christian Kühn) und Clyde (Dorothea Kriegl) ihren ersten Banküberfall. Fotos: Robert Jentzsch

Humorvolle Maskerade eines Gauner-Paares

Mit der turbulent-komischen Gaunerkomödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“ startete die Comödie Dresden in die neue Spielzeit.

Manni und Chantal sind heiß verliebt und gerade von ihrem ersten Banküberfall zurück. Sie träumen von Heirat in Las Vegas und einem sorgenfreien Leben unter Palmen. Doch wo ist die Kohle?! Sie tappen im Dunklen mit Taschenlampen umher und kommen sich gegenseitig immer wieder in die Quere im Stück „Zwei wie Bonnie und Clyde“. Die turbulente Gaunerkomödie von Tom Müller und Sabine Misiorny hatte unter Regie von Christian Kühn am Freitagabend Premiere in der Comödie Dresden.

Um ihre Gefährlichkeit zu demonstrieren, fuchtelt das Gaunerpärchen in pinkfarbenen Overalls abwechselnd mit Pistolen herum in rotem Licht. „Geld oder Leber!“, schreit der schwarzhaarige, halb kahlrasierte Manni (naiv-trottelig: Christian Kühn) auf einer Kiste stehend. Er bedroht die sonst so supercoole Chantal (Dorothea Kriegl), die ängstlich am Boden hockt. Eine Minute später lachen sie darüber und fallen innig übereinander her auf harten Kartons. Sie verstecken sich vor der Polizei in einem Lager voller Kistenstapel mit Schuhen, wo sie ihre nächsten Banküberfälle planen.

Dabei bringt Manni Chantal fast zur Verzweiflung mit seinen vielen Fragen und Versprechern, reagiert nicht aufs Stichwort, wenn es nicht haargenau so kommt wie abgesprochen und hat immer eine Ausrede parat. Immer wieder erklärt und zeichnet sie Straßen und Fluchtwege. Eine Schubkarre dient als Fluchtauto. In den Nachrichten hören sie von einem Banküberfall, bei dem die Täter statt 100 000 Euro nur eine Einkaufstüte einer Frau erbeuteten. Manni staunt: „Mit uns ist das Gleiche passiert!“ Und lacht über die anderen Idioten.

Die Szene mit dem Banküberfall üben die beiden immer wieder und immer geht irgendetwas schief. Durch die Wiederholung im selben Bühnenbild und die zu einseitig gespielten Charaktere gehen allerdings Witz und Spannung etwas verloren. Er ist fast nur der Dumme, der scheinbar alles falsch macht und dann plötzlich einen komplizierten Ortsnamen fehlerfrei aufsagt, so dass sie ihn verblüfft stürmisch küsst.

Reichlich überdreht werden Klischees über kriminelle Ausländer ebenso wie Missverständnisse zwischen Männern und Frauen auf die Schippe genommen. Wenn die beiden über die schwarzen Haare blonde Perücken ziehen und auch mal ein Bulldoggengesicht als Maske.

Es fehlt auch nicht an Anspielungen auf die Corona-Krise. Als Manni und Chantal statt Geld Clopapierrollen erbeuten, die noch vor kurzem Mangelware waren und sie seinen Kopf liebevoll auf eine Rolle bettet. Köstlich die Maskerade mit Strumpfmasken des Gaunerpärchens. Wie sie wild gestikulieren, fast ersticken und nichts sehen. Da er versehentlich blickdichte Strumpfhosen kaufte.

Überraschend finden sie doch noch eine Papiertüte voller Geldscheine und schicke Klamotten in einem Seesack. Das gipfelt in einem überaus witzigen Bewach- und Versteckspiel mit dem Geld ín den Schuhkartons. Am Ende tappt Chantal in die Falle, als sie Manni überlisten und allein mit dem Geld abhauen will. Das Publikum amüsierte sich prächtig über einen Theaterabend, bei dem Glück und Pech nah beieinander liegen. Herzlicher Beifall.

Text (lv)

http://www.comoedie-dresden.de


Atemberaubende Tarnung

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„Carmen“ – Eine Flamencoerzählung auf dem Theaterkahn brettl

05 Samstag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz, Theater

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Zauber des Flamenco: Sabine Jordan und Friedrich-Wilhelm Junge.
Foto: Carsten Nüssler

Eine Verführung mit Worten & Tanz

In eine Welt voller Leidenschaft, Sehnsucht, Schmerz, aber auch unbändige Lebenslust und Liebe entführt die Flamencoerzählung „Carmen“ mit Friedrich-Wilhelm Junge und Sabine Jordan am 5. September um 20 Uhr auf dem Theaterkahn brettl am Terrassenufer in Dresden.

Fast jeder kennt „Carmen“ von George Bizet, diesen Welterfolg der Operngeschichte mit seinen faszinierenden Klängen und der dramatischen Liebesgeschichte. Weniger bekannt ist seine literarische Vorlage, die gleichnamige Novelle von Prosper Mérimée.
Auf den Brettern des Theaterkahns erwecken der Schauspieler Friedrich-Wilhelm Junge und die Flamenco-Tänzerin Sabine Jordan diese Geschichte von Leidenschaft und Eifersucht zu neuem Leben.

Text: Theaterkahn

Weitere Termine: 24.10., 20 Uhr und 22.11., 17 Uhr

Kartentelefon: 0351 – 49 69 450

Theaterkahn
Terrassenufer an der Augustusbrücke
01067 Dresden

http://www.theaterkahn.de
http://www.sabine-jordan.de

Neue Kurse im TanzZentrum Dresden e.V.

Sevillanas Grundkurs:
ab Montag, 26.10., 20.30 Uhr

Anmeldung bei Sabine Jordan
mail@flamenco-dresden.de , Tel.: 0173 – 363 26 23

Ort:
TanzZentrum Dresden e.V.
Schweriner Str. 56 (Eingang Weißeritzstr.)
01067 Dresden

http://www.tanzzentrum-dresden.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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