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meinwortgarten.com

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Kategorien-Archiv: Theater

Premiere „Ein Hauch von Venus“ in der Staatsoperette Dresden

13 Samstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Von der Liebe übermannt. Eigentlich kam er nur zum Haareschneiden, als plötzlich Venus lebendig vor dem jungen Friseur Rodney steht. Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

Liebesgöttin fühlt sich fremd in dieser Welt

Als witzig-turbulentes Spiel mit Liebes-Ideal und Wirklichkeit kommt die Inszenierung „Ein Hauch von Venus“ mit Musik von Kurt Weill auf die Bühne in der Staatsoperette Dresden.

Der New Yorker Millionär und Kunstsammler Whitelaw Savory hat gerade die schönste Frau der Welt in seinen Besitz gebracht. Mitten in seinem Privatmuseum für moderne Kunst steht sie in einer offenen, mit rotem Samt ausgelegten Kiste: eine 3 000 Jahre alte Venus-Statue, die ihn an eine Jugendliebe erinnert. Aus Spaß steckt ein junger Mann, der Friseur Rodney, ihr den eigentlich seiner Freundin zugedachten Verlobungsring an den Finger. Dadurch erweckt er die Göttin der Liebe aus ihrem  Marmor-Schlaf. Die sich prompt in ihn verliebt, was zu reichlich Verwirrung und Turbulenzen führt.

Zum Abschluss der Spielsaison verzaubert noch einmal die Liebesgöttin das Publikum in „Ein Hauch von Venus“, einer Musical Comedy mit Musik von Kurt Weill und Gesangstexten von Ogden Nash in der deutschen Übersetzung von Roman Hinze in zwei Vorstellungen an diesem Wochenende (13. und 14.7., 19.30 Uhr) in der Staatsoperette Dresden im Kulturkraftwerk Mitte. Damit kommt Weills erfolgreichstes Broadway-Musical (es lief 1943 – 1945 dort 567 Mal in Serie) erstmals wieder auf die Bühne.

Neben der reizvollen Geschichte überrascht in dieser witzig-kontrastreich mit Liebes-Ideal und Wirklichkeit spielenden, unterhaltsamen Inszenierung (Regie: Matthias Davids, musikalische Leitung: Peter Christian Feigel) vor allem die Vielseitigkeit der Musik Weills, von leicht-beschwingt, Anklängen an den Brechtschen Stil, klar und kantig, über Big-Band-Sound bis zur Westernparodie. Die großartige Musik verleiht dem etwas altmodisch-bieder wirkenden Ambiente Würze und Schwung. Da fragt sich nicht nur Venus (selbstbewusst-kess: Johanna Spantzel) bei ihrem Ausflug in die Menschenwelt, ob die Liebe heute antiquiert ist und was der Ersatz dafür wär?!

Als wäre Venus unsichtbar, eilen Männer und Frauen in grauen Anzügen geschäftig umher im modernen, hektischen Großstadtleben, beginnt die Göttin ihre erotische Ausstrahlung auf die Menschen von heute anzuzweifeln („Ich fühl`mich fremd in dieser Welt“). Doch Venus gibt nicht auf, zieht ihr weiß romantisches Kleid aus und ein schickes, sexy Kostüm an und wird zur modernen Verführerin, die weiß was sie will und sich nimmt was ihr gefällt. An Verehrern mangelt es ihr nicht. Vom stramm stehenden Polizisten über den spendablen Kunstmäzen und Schwerenöter Whitelaw Savory (Christian Grygas) bis zum Friseur Rodney (naiv-romantisch: Jannik Harneit). Der ist hin und her gerissen zwischen seiner Verlobten Gloria (biestig: Beate Korntner) und der ihn bezirzenden Liebesgöttin.

Als Rodney als Dieb der Venus-Statue und vermeintlicher Mörder Glorias verhaftet wird, folgt ihm die Liebesgöttin sogar ins Gefängnis. Die Konkurrentin Gloria wird weg und wieder herbei gezaubert, um den Geliebten vom Mordverdacht zu befreien. Mal schwebend leicht, mal komisch dramatisch begleitet von Musik und Liedern über Lust und Leid der Liebe, Männer und Frauen. Schön ironisch besungen von Venus: „Dummes Herz“ und im gefühlvollen Duett „Sprich leis`“. Die einzige, die ihr Geheimnis durchschaut und Venus versteht, ist Savorys Sekretärin Molly, weniger Verführerin als coole Powerfrau (toll gespielt von Winnie Böwe). Schön bissig ihre Persiflage auf die Sorgen der Schönen und Reichen („Massen, Massen, Massen Geld“).

Zum Schluss sitzt Rodney allein zwischen vielen Venus-Bildern im Museum als eine neue Kunststudentin in einem Kleid mit gelben Punkten, die er liebt, den Raum betritt und wissen möchte, wo sie sich zum Kunstkurs anmelden kann.
Den Rest darf sich jeder selbst ausmalen.
Herzlicher Beifall für eine vergnügt romantische, zu Herzen gehende Komödie.

Text (lv)

http://www.staatsoperette-dresden.de

Vorschau auf die neue Spielzeit

Nach den Theaterferien hebt sich der Vorhang wieder für die glamouröse Revue-Premiere „Hier und Jetzt und „Himmelblau“ am 7. September in der Staatsoprette Dresden. Vorher wird kräftig gefeiert beim Sommerfest mit Spielzeit-Eröffnung an diesem Tag, ab 14 Uhr im Areal des Kulturkraftwerk Mitte. Dann wird ein Stück Broadway nach Dresden geholt. Durch eine Broadway-Theatergasse gelangen die Besucher ins exlusiv umgestaltete Foyer, wo viele kleine und große Überraschungen locken.

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Odyssee im Weltraum bis Hair – Sommertheater in Dresden und Umgebung

11 Donnerstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Poesie, Projekte, Theater

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Vom Abenteuer im Weltraum bis zum Pinguin auf Reisen

Fantastisch, humorvoll und fröhlich bunt lockt das diesjährige Sommertheater für klein und groß unter freiem Himmel.

St. Pauli Theaterruine
Odyssee im Weltraum

Abenteuerlich, fantastisch und komisch geht es zu im Stück “Odyssee im Weltraum“. Es ist angelehnt an die mythologische Odyssee. Statt im antiken Griechenland, erleben der so schlaue wie wagemutige Held Odysseus und seine Gefährten jedoch  ihre Abenteuer im Weltraum. Sie treffen u.a. auf einäugige, menschenfressende Roboter, ein hypnotisierendes Königspaar auf einem fremden Planeten und die Königin der Sonnenwinde. „Die Kinder haben sich das Stück selbst ausgedacht, frei nach der klassischen Odyssee und angereichert um Fantasy-Elemente“, sagt Daniela Krabbe, die Leiterin des Projekts TheaterKids. Seit Herbst 2018 schnuppern 14 spielbegeisterte Kinder zwischen sechs und 15 Jahren die Theaterluft in der  St. Pauli Ruine am
Königsbrücker Platz im Hechtviertel. Vom Text über Bühnenbild bis zu den Kostümen haben sie alles selbstständig gestaltet. „Jeder hat eine gleichwertige Rolle, es gibt keine Hauptrolle“, erzählt Daniela Krabbe. Mehrere der kleinen Darsteller spielen sogar die gleiche Rolle, so sind gleich vier Odysseuse zu sehen. Heldentaten vollbringen, schafft auch schwerlich einer allein. Nun fiebern sie der Premiere ihrer ersten Bühnenshow am 27. Juni, um 18 Uhr in der Theaterruine entgegen. Das Projekt TheaterKids des TheaterRuine St. Pauli e.V. wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Dresdner Lions Clubs und seines Entencups. Die Premiere der TheaterKids war zugleich krönender Abschluss der Festwoche zu 20 Jahre TheaterRuine.
Der Theaterverein überlegt derzeit, wie die Fortsetzung des Projektes gesichert werden kann. Die Gruppe ist mit fünfzehn Kindern sehr groß, es mussten schon weitere Interessenten weggeschickt werden. Mit ihrer Spielfreude stehen die jungen Akteure den Großen im Verein jedenfalls in nichts nach. Mit solchem Nachwuchs kann die TheaterRuine getrost in die Zukunft blicken.

Freilicht-Bühne im Zoo des Theater Junge Generation
Der Zauber der feuerroten Blume

Die Zauberin Baba Jaga ist wütend, da Prinz Alexander ihr
Geschenk einer feuerroten Blume zurückweist. Sie verwandelt ihn in ein hässlisches Ungeheuer. Nun muss er allein tief im Wald hausen. Bis eines Tages Aljona  ins Reich der Zauberin gelangt. Wie sie es schafft, ihr Glück zu finden und das Waldungeheuer zu erlösen, davon erzählt das Sommertheater-Stück des Theaters Junge Generation. „Die feuerrote Blume“ entfaltet wieder all ihren Zauber, fantasievoll inszeniert mit Tunnelrutschen, putzig kommentierender Waschbär-Figur und fröhlich-übermütigen Gesangs- und Tanzeinlagen der Schauspieler, in der Inszenierung vom Vorjahr von Ania Michaelis. Ein vergnügliches Erlebnis für klein und groß nach dem bekannten russischen Märchen von Sergej T. Aksakov auf der Freilichtbühne im Zoo, umgeben von lustigen Tiergeräuschen. Der Zoobesuch ist mit der Vorstellung im Ticketpreis enthalten (gespielt wird fast den ganzen Juni bis 4. Juli.)

Puppentheater Sonnenhäusl Großer Garten
Ein Pinguin auf Reisen

Er liebt Eis und planscht gern im Wasser wie die anderen. Nur wenn der kleine Pinguin den Schnabel aufmacht, lachen sie ihn aus. Denn er verwechselt die Buchstaben: aus Schwimmflossen werden „Flimmschwossen“ und aus Eisscholle „Scheisolle“. Die verlässt er eines Tages und geht auf Reisen. Eine Geschichte aus dem ewigen Eis, über Anderssein, Verreisen und neue Sichtweisen auf das Leben kommt mit der Aufführung von Moritz Sostmann, „Ginpuin – Auf der Suche nach dem  großen Glück“ erstmals diesen Sommer auf die Bühne im Puppentheater Sonnenhäusl im Großen Garten.

Scheune-Schaubuden-Sommer
Buntes Schaubuden-Vergnügen

Bunter und wunderreicher Budenzauber lockt wieder beim Scheune-Schaubuden-Sommer vom 11. bis 21. Juli rings um das Kulturzentrum Scheune auf der Alaunstraße in der Neustadt. Künstler aus aller Welt, Komödianten, Akrobaten, Musiker und Tänzer laden allabendlich zum Staunen, Innehalten und Träumen ein. Zwölf Vorstellungen stehen jeweils zur Auswahl. Bei der
“Schaubude mit Kind und Kegel“ am Familiensonntag (14.7.., ab 15 Uhr) werden Kinder, Eltern und Großeltern überrascht mit viel Magie, Puppenspiel, wilden Clowns, Eseleiten, Zuckerwatte und haben hinterher viel zu erzählen.
Der Schaubudenplatz öffnet täglich um 19 Uhr bis Mitternacht.


Winnetou & Old Shatterhand sind Publikumslieblinge auf der Felsenbühne Rathen.


Love & Peace ist die zeitlose Botschaft im Hippie-Musical „Hair“. Die letzten Vorstellungen sind am 12. und 13.7., 19.30 Uhr! Ab Herbst wieder an den Landesbühnen in Radebeul.

Felsenbühne Rathen
Von Winnetou bis Hippies

Ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen, wo man nebenbei noch frische Waldluft tanken kann, hält die Felsenbühne Rathen bereit. Das reicht von „Schneeweißchen und Rosenrot“, der „Goldenen Gans“ über Abenteuer mit Winnetou und Old Shatterhand, das Hippie-Musical „Hair“ bis zum Familienmusical „Die Sonne“ mit Liedern und Geschichten aus dem Trauumzauberwald von Reinhard Lakomy und Monika Erhardt. Die Wanderschuhe gepackt: Egal ob zu Fuß, mit dem Dampfer, der S-Bahn, dem Auto – viele Wege führen zur schönsten Naturbühne inmitten des Nationalparks Sächsische Schweiz. Die Eintrittskarten gelten als Fahrscheine 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Vorstellungsbeginn in allen Nahverkehrsmitteln im Großraum Dresden (VVO).

Text + Foto (SchaubudenSommer) (lv)
Fotos: Veranstalter

 

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Premiere „Herr Landwirt, Ihre Gurke wächst!“ im Boulevardtheater

09 Dienstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Nussig, saftig, stattlich. Kein Wunder, dass alle scharf auf die neue Wundergurke von Ökobauer Hammel sind! Foto: Robert Jentzsch

Witzig-lustvoller Ausflug ins pralle Landleben: Viel Beifall gab es für Darsteller und Regisseur Jürgen Mai nach der Premiere von „Herr Landwirt, Ihre Gurke wächst!“ am Sonntagabend im Boulevardtheater Dresden.

Lust auf Natur pur

Mitten ins pralle Leben auf einem Ökobauernhof samt Freuden und Tücken entführt unverblümt offenherzig das Stück „Herr Landwirt, Ihre Gurke wächst!“ Die nunmehr vierte frivole Komödie im Boulevardtheater Dresden, die schon Kultstatus genießt.

Der Bauer Oskar Hammel hat einiges zu bieten. Frische Landluft, die größten Eier und er ist ein gefragter Besamungsspezialist. Doch seine Einnahmen reichen nicht mehr, um den Hof zu halten. So setzt er ganz auf die Liebe des Menschen zur Natur und eröffnet einen Ökobauernhof mit Pension. Außerdem züchtet er seit Jahren an einer neuen Wundergurke. Das führt zu reichlich Turbulenzen und Begehrlichkeiten im Stück “Herr Landwirt, Ihre Gurke wächst!“ von Bella Wolkmann. Es ist bereits die vierte frivole Komödie im Boulevardtheater Dresden (insgesamt sahen die vier Inszenierungen schon ca. 100 000 Zuschauer laut Boulevardtheater-Geschäftsführer Marten Ernst). Jugendliche ab 16 Jahren dürfen wegen der freizügigen Aufführungen nur in Begleitung ihrer Eltern kommen.

Es geht auch wieder ungeniert und deftig-komisch zur Sache, voll witzig-anzüglicher Dialoge und pikanter Situationen inklusive nackter Tatsachen auf diesem Ausflug ins ländliche Millieu in der Regie von Jürgen Mai. Ein flugs aufgehängtes Plakat wirbt für Urlaub auf dem Ökohof, mit Schlachtfesten, Selbstmelken und Schaugeburten, während drei Spielzeuggänse auf Rädern vorbei rollen. Überall stehen kleine Pflanztöpfe mit Setzlingen für die Wundergurken. Eine Ziege meckert und die Kühe wollen gemolken werden. Hammels Frau Adele (Julia Alsheimer) hat genug vom so gar nicht romantischen Landleben. Ihr Mann hat mehr Zeit für die Tiere und Gäste als für sie, daher verlässt sie ihn, schnappt sich noch einen frisch geräucherten Schinken und zieht in die Stadt.

Kaum ist sie fort, kommt der nächste Gast. Chloé, eine sexy Blondine und Krankenschwester mit französischem Akzent (Mandy Partzsch), die von der „Sinfonie für die Nase“ schwärmt und das Vieh beim Vögeln, pardon, die Vögel beim Fliegen beobachten will. Sie spielt auch die fesche Magd Jirschina im Dirndlkleid, die ab und zu Eier bei Bauer Hammel (naiv-direkt: Andreas Köhler) abholt und ihn umgarnt. Für Trubel sorgen außerdem seine quirlige Tochter Cheyenne (Julia Alsheimer), die Melkerin und guter Hoffnung ist und ihr leidenschaftlicher Freund Öztürk (Manuel Krstanovic), Ziegenflüsterer und Tierfutterverkoster. Der versehentlich in der Türklappe stecken bleibt, unfreiwillig mit dem Hofhund in Berührung kommt und hinterher an sensiblen Körperstellen von Chloé liebevoll verarztet wird.

Nicht ungeschoren davon kommt ein gieriger Bodenspekulant, Mr. Aalglatt
(Andreas Reuther), der außerdem als sensationslüsterner TV-Reporter das wahre Landleben erlebt. Mit von der Partie ist natürlich wieder die hochbetagte, fidele und schnarrend komische Hobbyarchäologin Frau Leutheuser-Schnarrenthal (Ulrike Mai), die nicht nur auf Biokost umstellen will, sondern auch einem Geheimnis auf der Spur ist, einem auf dem Gehöft vergrabenen „Verjüngungs-Elixier“. Es tut auch Wunder bei der Riesengurke, die nussig, prall und saftig, stimulierend wirkt, eine Art Viagra, aber Bio! Da staunt selbst die Kuh mit Blumenkranz gekrönt in der Tür, die Öztürk überschwänglich küsst und liebesverrückt umher springt im weißem Lendenschurz. Das Publikum amüsierte sich großartig. Reichlich Beifall für diese Lust auf Natur pur machende Inszenierung. Nach den Theaterferien ab August wird das Stück wieder im Boulevardtheater gespielt.

Text + Foto (1) (lv)

http://www.boulevardtheater.de

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Sommertheater-Premiere „Das Wirtshaus im Spessart“ am Schloss Übigau

08 Montag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz, Theater

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Humorvoll-doppelbödiges Spiel: feine Damen und finstere Gesellen treffen im „Wirtshaus im Spessart“ aufeinander. Foto: Robert Jentzsch

Reichlich schräge Räuberabenteuer vor Schlosskulisse

Mit der Abenteuerkomödie „Das Wirtshaus im Spessart“ der Comödie Dresden wird das seit langem verfallene Barockschloss Übigau kulturell neu belebt. Neben Theaterspaß für klein und groß lockt eine urige Sommerwirtschaft mit Blick auf die Elbe.

Eine Räuberbande erobert das Barockschloss Übigau und weckt es endlich aus dem Dornröschenschlaf. Voll schrägem Witz und wilder Westernmusik wird das alte Gemäuer zur urig-romantischen Kulisse für die Abenteuerkomödie „Das Wirtshaus im Spessart“ nach der Novelle von Wilhelm Hauff und der legendären Verfilmung mit Liselotte Pulver. Die Premiere der Inszenierung (Bearbeitung
und Regie: Christian Kühn) im neuen Open-Air-Theater der Comödie Dresden nahe der Elbe war am Freitagabend.

Mittelalterliche Spielleute und kuriose Gauner stimmten die Zuschauer am Premierenabend vor der Vorstellung auf das turbulent-überraschungsreiche Spiel um Besitz und wahre Werte ein. Das Publikum sitzt mitten im Grünen an Tischen mit leuchtenden Laternen und Lavendelduft, bei Wein und Bier, auf Klappstühlen und Liegestühlen. Wild wucherndes Grün sprießt vor der Schloss-Bühne, ein paar Baumstämme liegen auf den Treppenstufen, ein roher Holzzaun, mit Brettern vernagelte Fenster und ein Weinfass als Tresen entführen in das heruntergekommene Wirtshaus im Spessart tief im Wald.

Die Zeiten werden immer härter, auch für Räuber, wie die zu Jammerlappen mutierten „Warzen Wilhelm“ (Philipp Scholz) und „Pistolen Paule“ (August Geyler). Statt fetter Beute gibt’s nur Dinkelbrei und rote Rüben für die rauen Gesellen. Oder mal eine geklaute Schmalzstulle von einem im Wald verirrten Wandersmann, dem Goldschmied Felix (Franz Lenski). Dann landen zu später Stunde nach einem Kutschunfall auch noch zwei elegante Damen, die abenteuerlustige Comtesse von Sandau (Laura Dittmann) und ihre ängstliche Zofe Jette von Bülow mit flottem Mundwerk (Aline Bachmann), ein Zimmer für die Nacht suchend, ungeahnt mitten in der Räuberhöhle. Der smart gerisssene Räuberhauptmann Rinaldo (Philipp Richter) nimmt die beiden als Geiseln, um vom Graf von Sandau 20 000 Gulden Lösegeld für ihre Freilassung zu erpressen.

Da wird erfindungsreich getrickst, werden unentwegt Kleider und Rollen getauscht in diesem humorreich doppelbödigen Spiel, begleitet von einer düster-komischen Soundkulisse aus Hundebellen, Käuzchenrufen, echtem Vogelzwitschern, Schlager vom Nachbarn und vorbeituckerndem Elbdampfer. Besonders viele Lacher ernteten Erzkomödiant Rainer König als zwielichtiger Wirt Richard mit Augenklappe und Graf von Sandau und seine prall komische, breit sächselnde und temperamentvolle Exgeliebte Jette (die Comedy-Youtuberin Aline Bachmann gab damit ihr Theaterdebüt).
Sie ist die Entdeckung des Abends. Comtesse Liesel, schön und schlau, befreit sich aus der Räuberhöhle, bekommt das Geld und den Räuberhauptmann Rinaldo dazu! Zuguterletzt wird Doppelhochzeit gefeiert im Wirtshaus im Spessart. Reichlich Beifall für einen witzig-verwegenen Theaterabend vor einzigartiger Kulisse.

Vor und nach den Theatervorstellungen freitags und am Wochenende lädt auch die Sommerwirtschaft im urigen Schlossgelände zum Verweilen und Genießen ein.

Text + Fotos (4) (lv)

Die nächsten Vorstellungen:

9.7., 20 Uhr; 12. – 16.7., 20 Uhr; 19. – 23.7., 20 Uhr und 26. – 30.7., 20 Uhr.

http://www.comoedie-dresden.de

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Angeheuert! – Neue Theatersoap sticht in See im Theaterhaus Rudi

04 Donnerstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Theater

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Theatraler Schiffbruch an den Klippen des Humors

Chefsteward Ronny Surabaya und seine Crew sorgen humorvoll für frischen Wind in unruhigen Zeiten. Jeden Donnerstag im Monat startet eine neue Episode im urigen Kneipenschiff  im Theaterhaus „Rudi“, auf der Fechnerstr. 2a in Dresden-Pieschen.

Zwischen „Traumschiff“ und „Fluch der Karibik“ navigieren die Helden von einer Katastrophe zur nächsten, wobei Zuschauer zu Mitspielern werden.

In kurzer Probenzeit mit den Mitspielern entsteht jeder Aufführung neu, anders und einmalig.

Heute wieder am 4. Juli, um 20 Uhr im Theaterhaus „Rudi“.

Text (lv), Foto: Rudi

http://www.theaterhaus-rudi.de

 

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Premiere „Elbfuge“ im Kleinen Haus

18 Dienstag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Musik & Menschen wollen gehört werden. Wie lässt sich Eigenes und Fremdes verbinden und wie soll man mit Misstönen umgehen? Fragt das Stück „Elbfuge“ in Kleinen Haus. Foto: Sebastian Hoppe

Über die Kunst, den richtigen Ton zu treffen

Wo beginnt, wo endet Verstehen und finden viele verschiedene Klänge zu einem Stimmenstrom? Darüber wird heftig gestritten im Stück „Elbfuge“ von Àrpád Schilling und Máryás Dunjacsik. Die Premiere war am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Alles um uns herum ist Musik. Es gibt keinen falschen Ton, höchstens den, den wir im großen Ganzen noch nicht gefunden haben. Erklärt eingangs eine Stimme auf der dunklen Bühne. Doch wie finden die vielen, verschiedenen Themen und Stimmen, Punkt und Kontrapunkt zueinander? Davon erzählt „Elbfuge“, eine
Stückentwicklung von Àrpád Schilling und Mátyás Dunajcsik, die aus Ungarn stammen, ins Deutsche übersetzt von Anna Langyel. Die Premiere war am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Kaum geht das Licht an, wendet sich das Blatt und werden harte, raue Töne, jeder gegen jeden, angeschlagen. Kunst ist Krieg, sagt dieselbe Stimme, den wir gegen unsere eigene Begrenztheit, Feigheit und Faulheit führen. Ein starker Satz, der noch mehrmals leitmotivisch wiederkehrt in der Aufführung. Vor der schwarzen Bühnenwand auf der sonst leeren Bühne steht ein grau verwittertes Klavier, wie eine letzte Zuflucht. Das mit aufgestelltem Flügel zugleich als Projektionsfläche und Leinwand dient, wo die Mitspieler sich vorstellen, von ihren Plänen, Träumen, Ängsten, Schatten der Vergangenheit, Heimat, Fortgehen und Suche nach Integration von Eigenem und Fremdem erzählen.

Da ist die junge PR-Managerin aus Rumänien Lia (temperamentvoll-kämpferisch: Gina Calinoiu), die in der neuen Stadt am Fluss endlich ankommen will, sich für zeitgenössische Komponistinnen stark macht und für ihren Heimatort eine neue Zukunft sucht. Schließlich sei Musik für alle da und ein Menschenrecht.
Sie schätzt den umstrittenen, unbequemen und resoluten Komponisten Martin (Moritz Dürr), reibt sich aber gleichzeitig an seiner egozentrischen Art auf und wird von ihm barsch abgewiesen. Eine junge Frau aus seinem Orchester ist plötzlich gestorben. Nachfragen weicht er aus und will nichts damit zu tun haben. Der 63-jährige Komponist steckt außerdem gerade in einer Schaffenskrise.

Seine um seinen Ruf besorgte Frau Greta (Birte Leest) ist eifersüchtig auf die junge, innovative Künstlerin Sophie (Ursula Hobmair) und entdeckt auch noch, dass er Ideen von ihr gestohlen hat für die „Elbfuge“. Mit dem Werk soll ein
Zentrum für Neue Musik eröffnen. Als nüchtern-ehrgeiziger PR-Manager des entstehenden modernen Konzerthauses agiert Thomas Eisen, der abwechselnd heftig streitet und sich vergnügt mit Lia am Klavier. Mit ihr demonstrativ Hand in Hand zum Mikro schreitet und gemeinsam lautmalerisch tönt. Leider sind diese Szenen nur kurz. Die fünf Schauspieler gruppieren sich rings um das Klavier, stehen mal vorn, mal hinten. Erzählt wird bruchstückhaft aus der Perspektive der einzelnen Spieler. Vieles bleibt jedoch nur vage angedeutet, offen und rätselhaft im Raum stehen. Die nicht eindeutige Rollenzuordnung verwirrt und erschwert zudem das Verständnis und die Zusammenhänge. Die salbungsvoll-absurden Worte des inzwischen verblichenen Komponisten zum neuen Konzerthaus für alle gehen unter in den Hammerschlägen seiner Frau, die auf das Klavier einschlägt. Freundlicher Beifall für einen ambitionierten, widerspruchsvollen Theaterabend.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Premiere „Der Stripper“ in der Comödie Dresden

10 Montag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz, Theater

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Alles nur Spaß und Show… Doch warum dann die Heimlichtuerei?! Sissy fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihr Freund Johannes Stripper in einem Nachtclub ist. Fotos: Robert Jentzsch

Prickelnder Humor für mehr Liebe und Frieden

Nicht nur die Klamotten, sondern auch manche Lügen und Vorurteile fallen in der sommerlich leichten, reichlich komischen Show-Komödie „Der Stripper“, die am Freitagabend Premiere feierte in der Comödie Dresden.

Er sieht zum Anbeißen aus. Groß, gut gebaut und intelligent. Endlich hat Sissy Mr. Right gefunden! Merkwürdig nur, dass er abends oft weg muss. Sissy fällt aus allen Wolken, als sie herausfindet, dass der Medizinstudent am Wochenende keine Nachtschichten im Altersheim hat, sondern sich für Geld auszieht für Frauen jeden Alters. Da schlagen die Gefühls-Wogen hoch in der witzig-pikanten
Show-Komödie “Der Stripper“ von Ingmar Otto, der auch Regie führte. Die Premiere war am Freitag abend in der Comödie Dresden.

Passend zu den sommerlich heißen Temperaturen kam die Inszenierung mit viel Lust und Liebe, prickelndem Humor und vollem Körpereinsatz auf die Bühne. Zwischen biederen Hausfassaden mit weißen Gardinen funkeln abends Leuchtschlangen und auf dem bunt flimmernden Laufsteg in Kreuzform im Nachtclub „Diamonds und Perls“ steigt die Stimmung, wenn die fünf knackigen Tänzer zu heißer Musik ihre Klamotten abwerfen. Ein Teil der Zuschauer sitzt mit auf der Bühne. Sissy (brav-adrett: Saskia Dreyer) hat keine Lust mehr, diesen „Na bei Euch läuft`s wohl nicht so“-Blicken“ auf Partys ausgeliefert zu sein, weil ihr Freund Johannes (mehr der nette Junge von nebenan als verführerisch: Marius Bechen) so wenig Zeit für sie hat.

Brenzlig wird es, als Sissys lebenslustige Mutter (mit rauchig-verruchter Stimme: Michaela Hanser) ihn als Stripper wieder erkennt. Sie ist Politesse und steht auf junge Männer. Sissy traut ihren Augen nicht, als sie Johannes im Nachtclub sieht. Zuerst denkt sie, er sei dort mit seinen Kollegen, schwule Altenpfleger, die sich Striptease ansehen. Noch schlimmer als die Wahrheit, dass ihr Freund selbst strippt, ist für sie, dass er sie angelogen hat. Sehr schön die Szene, in der Sissy und Johannes einander gegenüber sitzen, zuerst jeder für sich tanzen und dann Rücken an Rücken, sehnsuchtsvoll (Choreografie: Patrick Nitschke). Reizvoll, als die schüchterne Sissy auf einem Stuhl mit verbundenen Augen sitzt und sie mal zaghaft, mal herzhaft zugreift, wenn die Tänzer sich ihr nähern. Am Schluss becirct sie selbst auf der Bühne die Zuschauer in schimmerndem Kleid wie eine Meernixe und mit Babybauch.

Die Stripper um Nachtclubchef Lou (cool-egoistisch: Sebastian Smulders) ziehen singend und tanzend alle Register, um den Laden vor der Pleite zu retten. Sie tragen mal schwarze, scharfe Klamotten mit Patronengürtel, agieren mal wie Krieger aus einem Fantasyfilm, als fesche Matrosen, Indianerhäuptling, mit Bauhelm und Basecup und in Karohemden und Jeans, posieren oberkörperfrei und im Stringtanga zu heißen Klängen von Rock, Pop bis Schlager. Ein Höhepunkt der Show ist der Auftritt der schillernden Dragqueen Wanda Wonder (Michaela Hanser) und des Nachtfalters Lollo in schwarzen Lackhosen (wandlungsstark: Jan Bastel in mehreren Rollen auch als Porno, Tiger, Andrew und Verkäufer).  Deftig-humorvoll ihr Lied: „Ficken für den Frieden…“  Die Botschaft des Abends: „Make love, not war!“ einschließlich geschwenkter Regenbogenfahne für bunte Vielfalt war eindeutig und bekam reichlich Beifall.

Text (lv)

http://www.comoedie-dresden.de

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Junges Theater: Premiere „Kopfsache & Herzenstraum“ in der JugendKunstSchule Dresden

07 Freitag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Auf dem Sprung ins Leben. Junge Leute erzählen, was sie vom Leben wollen.

Wenn die Gefühle kopf stehen

Die Jugendtheatergruppe der JugendKunstschule Dresden hat unter Leitung von Jo Gerbeth ein Stück zu den wichtigen Fragen des Lebens erarbeitet.

Was ist das Wichtigste im Leben? Wie weit kann ich gehen? Wo sind meine Grenzen? Was sind meine Bedürfnisse? Was ist Liebe? Eben all‘ die Fragen, die einen jungen Menschen an der Schwelle des Erwachsenseins beschäftigen.

Die jugendlichen Schauspielerinnen und Schauspieler im Alter von 14 bis 18 Jahren haben das Stück aus vielen interessanten Puzzleteilen zusammengesetzt: Theaterszenen, die gerade wichtig sind; Zitate aus Büchern, die beeindruckten, verbunden mit etwas Musik; einem ungewöhnlichen Stück Filmmaterial und sehr persönlichen Bildern.

Das Leben ist schön und dennoch sind manchmal die wichtigsten Herzensangelegenheiten einfach nur Kopfsache.

Spieldauer ca. 60 Minuten. Keine Pause. Ab 12 Jahre.

Kartenvorbestellungen unter Telefon 79688510 oder info@jks.dresden.de

Premiere: Sonnabend, 15.06.2019, 19 Uhr
weitere Vorstellung: Sonntag, 16.06.2019, 18 Uhr

Text + Foto: Victoria Braun/JKS

Alle Infos auch im Internet unter www.jks-dresden.de

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Premiere „Demokratie von unten“ im Kleinen Haus

03 Montag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Ein Stück Geschichte, hochaktuell: Wie geht man mit Unzufriedenheit, Konflikten und verschiedenen politischen Meinungen um? Zeitzeugen vom Herbst 89 erinnern sich.


Bilder von den Bürgerprotesten mit Polizeigroßaufgebot im Oktober 89 und Nachdenken von Zeitzeugen auf der Bühne, wie Mitregieren von unten möglich ist. Fotos: Sebastian Hoppe

Aufbruchstimmung und Clownstränen

Wie kam es zu den Bürgerprotesten im Herbst 89 und was ist aus den Ideen von einst geworden? Das fragt die szenische Lesung „Demokratie von unten“ von Esther Undisz und lässt bekannte und unbekannte Zeitzeugen zu Wort kommen. Die Uraufführung war am Sonntagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Die Bühnenwand steht in Schieflage. Davor marschiert eine Menschenschlange, die sich gegenseitig hält, angeführt von einer Frau im Clownskostüm. Sie reißt fröhlich und entschlossen die Arme hoch. Sie haben bange Tage erlebt, voller Angst und Ungewissheit, wie es mit ihnen und ihrem Land DDR weitergeht. Als der Protest auf der Straße immer lauter wurde, konnten sie nicht mehr still zusehen. Einerseits ein Stück Geschichte, andererseits hochaktuell, geht es nicht nur um den Herbst `89 in Dresden in der Aufführung „Demokratie von unten“.

Die szenische Lesung von Esther Undisz hatte eine Woche nach der Wahl zum Europaparlament und den Kommunalwahlen Uraufführung am Sonntagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden. Die Regisseurin Esther Undisz führte fast ein Jahr lang Interviews mit unbekannten und bekannten Zeitzeugen. Es ging ihr vor allem um die Motive, die sie zu Handelnden werden ließen. Vor der schrägen Bühnenwand steht ein Wachturm aus Holz mit Leiter. Auf den klettern einzelne Akteure und erzählen, wie sie jene Tage im Oktober und die Grenzöffnung erlebten.

Ein Clowns-Paar, gespielt von Daniel Séjourné, der auch am Klavier und Hardrock auf der Gitarre spielt und Oda Pretzschner, begleitet das Geschehen. Er berichtet als Polizist, Detlef Pappermann von den Demos auf der Prager Straße, wo es chaotisch zuging und er auf Bitte der zwei Kaplane Andreas Leuschner und Frank Richter, der auch als Zeitzeuge auftritt, den damaligen OB Berghofer anrief. Der sollte die Situation deeskalieren. Er tat es: „Okay, ich geh anrufen… Reden ist besser als knüppeln:“

Die Clowns stellen naive Fragen, was ein mündiger Bürger eigentlich ist und darf, sie ziehen rückblickend mit zu den Demos auf der Prager Straße, klopfen mit den Zeitzeugen gemeinsam rhythmisch-kraftvoll auf den Boden und stellen sich mit den festgenommenen Demonstranten mit Händen und Füßen zur Wand. Und sie erleben, wie weh Kompromisse tun können, damit es demokratisch bleibt.

Ernste, traurige, dramatische, aber auch absurdkomische Momente, in denen nichts mehr geht und alles möglich scheint, wo neuer Mut und Hoffnung wachsen, wechseln sich ab in dieser bewegenden wie spannenden Aufführung. Die Rufe „Keine Gewalt!“ und „Wir bleiben hier“ der Demonstranten am 8. Oktober 89, von Polizei eingekesselt, gehen immer noch unter die Haut. Zu sehen sind Originalfilmaufnahmen jener Oktobertage, von der aufgebrachten Menge im Hauptbahnhof, wo die Züge mit Ausreisewilligen nach Prag durchfuhren und manche versuchten aufzuspringen und Fotos von der protestierenden Menschenmasse und Polizei mit Schutzhelmen und Schlagstöcken auf der Prager Straße.

Acht Zeitzeugen auf der Bühne und eine eingespielte Stimme (von Susanne Altmann, Kunsthistorikerin) erinnern sich, wie sie die Ereignisse im Oktober 89 erlebten und wie diese sie veränderten. Sie lesen aus ihren Gedächtnisprotokollen und stellen Situationen von damals nach. Einer von ihnen, der Schauspieler Thomas Förster verliest noch einmal die Resolution der Unterhaltungskünstler, die er am 4. Oktober 89 nach der Vorstellung im Kleinen Haus verlas: „Wir wollen in diesem Land leben, und es macht uns krank, tatenlos mitansehen zu müssen, wie Versuche einer Demokratisierung kriminalisiert werden.“ Erst Stille. Dann tobten die Leute, sprangen auf, klatschten und jubelten. Zwei Tage später verkündete das Schauspielensemble in einer eigenen Resolution, nun aus seinen „Rollen herauszutreten, die Situation im Land zwingt uns dazu.“ Der Schriftsteller Mario Göpfert erzählt, was ihm widerfuhr nach seiner Festnahme am 7. Oktober zusammen mit vielen anderen Demonstranten, die ohne Haftbefehl in die Justizvollzugsanstalt nach Bautzen kamen.

Michael Schaarschmidt war Bausoldat, da er sich eine Totalverweigerung mit drohendem Knast nicht zutraute. Den Demonstranten schloss er sich an, weil er sich „nicht mehr verstecken wollte“. Die Einführung eines zivilen Friedensdienstes war eine zentrale Forderung. Er und Jens Nitsche, die sich in Bautzen kennenlernten, arbeiten heute in einem Verein im Täter-Opfer-Ausgleich zusammen, „was so viel bedeutet, wie acht Stunden am Tag für gesellschaftlichen Frieden zu sorgen.“ Silke Körner stammt aus Hamburg und erlebte die Turbulenzen des Mauerfalls mit ihrem Mann in Ostberlin mit, wo sie mit auf die Mauer am Brandenburger Tor kletterten und es plötzlich egal war, ob man aus Ost oder West kam. Sie singt mit jazziger Stimme den Song „On change my heart“ von Joe Cocker, der im Oktober 89 ein Konzert unweit vom Großen Garten gab, seither heißt der Platz dort Cockerwiese.

Als prominenter Augenzeuge erzählt Herbert Wagner, ehemals Sprecher der aus Bürgern gebildeten „Gruppe der 20“, die den Dialog mit OB Berghofer anschob und später OB von Dresden, von heiklen Momenten, als der Dialog auf der Kippe stand. Von der Angst vor Konflikten und Blutvergießen bei der Demo zur Stasi mit Besetzung ihres Hauptgebäudes auf der Bautzner Straße. Sein Resümee: „Die erste geglückte friedliche Revolution in Deutschland bleibt ein Wunder.“ Herzlicher Beifall für einen besonderen Theaterabend, der an die Aufbruchstimmung im Herbst 89 erinnert, an die vielen Ideen, Meinungsstreit und Miteinander all der Träumer und Mutigen, die es braucht, um Veränderungen herbeizuführen.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Premiere der Oper „Katja Kabanowa“ von Leos Janácek an den Landesbühnen Sachsen

22 Mittwoch Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Gewitter der Gefühle

Die Oper „Katja Kabanowa“ von Leos Janacek nach dem Schauspiel „Das Gewitte“ von Alexander N. Ostrowski hat am 25. Mai, um 19 Uhr an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul Premiere.

Neben seiner Affinität zu russischer Literatur war es vor allem ein persönlicher Bezug, der Leoš Janáček für KATJA KABANOWA zu dem Drama DAS GEWITTER aus dem Jahre 1860 hatte greifen lassen: Denn wie seine platonische Geliebte Kamila Stösslová, die als Muse sein gesamtes Spätwerk inspirierte, ist auch Ostrowskis Katja Kabanowa eine verheiratete Frau und gefangen im Korsett gesellschaftlicher Zwänge. Die Opernhandlung führt in die russische Provinz, an die Wolga.

Katja (Stephanie Krone) hat vor allem unter dem strengen Regime  ihrer Schwiegermutter zu leiden, einem verkleinerten Abbild absolutistischer Zarenmacht, wie Janáčeks Übersetzer Max Brod formuliert. Dieser bewundert  an der Oper vor allem die «Wucht dieses aus einem Zug hingegossenen Musiksturms». Das ganze Werk «hat diesen fortreißenden, unaufhaltsam seinem Ziel zuströmenden Wolga-Charakter», der die Geschichte tragisch enden lässt.

Janáčeks Katja, anrührend in ihrer Sehnsucht nach Freiheit und tief in ihren Empfindungen, gibt sich während einer Reise ihres Gatten heimlich dem Mann hin, den sie wirklich liebt. Ihre Gefühle entladen sich schließlich bei einem Gewitter, das sich über allen aufgestaut hat: Katja gesteht ihren Ehebruch öffentlich! Doch anders als ihre Freundin Barbara, die mit ihrem Geliebten aus der kleinbürgerlichen Misere Richtung Großstadt flieht, zieht es Katja – von allen verlassen – Richtung Wolga.

Die Oper wurde am  23. November 1921 im National Theatre, Brno uraufgeführt.

ES SPIELT DIE  ELBLAND PHILHARMONIE SACHSEN

MUSIKALISCHE LEITUNG: EKKEHARD KLEMM
INSZENIERUNG UND LICHT: SEBASTIAN RITSCHEL
AUSSTATTUNG: STEFAN WIEL

Besetzung:

Katja Kabanowa – Stephanie Krone; Sawjol Prokofjewitsch Dikoj – Paul Song; Boris Grigorjewitsch-Sebastjan Podbregar ; Marfa Ignatjewna Kabanová (Die „Kabanicha“) – Jasmin Etezadzadeh A.G.; Tichon Kabanow– Kay Frenzel; Váňa Kudrjáš – Edward Lee;  Warwara – Katarzyna Wlodarczyk ; Kuligin– Johannes Leuschner;  Glaša – Gundula Ehret; Fekluša – Ausra Pruselaityte; eine Frau aus dem Volk – Suji Kim; Bürger – Opernchor der Landesbühnen Sachsen

Termine:

30.5. und 9.6., 19 Uhr -LANDESBÜHNEN SACHSEN – HAUPTBÜHNE · RADEBEUL

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; www.landesbuehnen-sachsen.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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