Poetisches Sommervergnügen
Songs, Gedichte und Geschichten gibt es beim diesjährigen Palaissommer am Freitag, den 11. August, 20 Uhr im Ostra-Dome (Zur Messe 9a, Dresden).
Große Wiese. Coole Bühne. Gastronomie. Wasserfläche. Büchertisch.
Görda (Konzert) / Manuela Bibrach / Verica Trickovic / Marcel Beyer (Lesung) Volker Sielaff (Moderation)
Weil sich zu den Gedichten nun auch Geschichten und Songs hinzu gesellen, heißt das kultige Format jetzt ‚Songs, Gedichte & Geschichten‘. Es wird ein so kurzweiliger Abend, wie das Publikum ihn seit Jahren gewohnt ist. Ein poetisches Sommervergnügen aus Lesung, Performance und wunderbarer Musik, bei dem namhafte Dichter, ein Romancier und ein berauschendes Songwriterinnen-Duo dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörern ihre Lieder und Texte vorstellen.
Ein Novum beim diesjährigen Abend von „Songs, Gedichte und Geschichten“: Am Schluss des Abends wird jeder Autor gemeinsam mit Görda zu deren Musik noch ein Gedicht performen („Music meets Poetry“). Man darf gespannt sein!
Görda: Das female Duo aus Leipzig, verwebt in einer multi-instrumentalen Live Performance Vocals, E- Bass, Querflöte, Synthesizer, Cello und Beats zu vielschichtigen Klangteppichen. Görda ist eine schillernde Kreuzung aus Alternative Pop und Experimental Songwriter, durch die immer wieder der Jazz Background blitzt. Kraftvoll, poetisch und gewitzt erzählen ihre Geschichten von Alltag und Utopie, Tagtraum und Ekstase. Das Duo schafft einen Raum, der inspiriert und verbindet
Manuela Bibrach, 1971 in Dresden geboren, absolvierte eine Ausbildung als Diplom-Ingenieurin (FH) für Landschaftsnutzung und Naturschutz (Verteifung: Umweltbildung und – psychologie). Neben einer Tätigkeit als Umweltpädagogin arbeitete sie als Verkäuferin, PR-Referentin und Auftragstexterin. Sie lebt in der Oberlausitz. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, u.a. „Der Maulkorb“, „Am Erker“, „Ort der Augen“, „Ostragehege“ und der Anthologie „Weltbetrachter“ (Poetenladen Verlag). Ihr erster Lyrikband ist in Vorbereitung. Preise u.a.: Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Breslau, 3. Preisträgerin des Feldkircher Lyrikpreises, nominiert zum Lyrikpreis München und 1. Preisträgerin des 14. Irseer Pegasus.
Verica Tričković, geboren 1961 in Nerav, Mazedonien, ist Dichterin, Herausgeberin und Übersetzerin. Sie wanderte nach dem Abitur nach Serbien aus und emigrierte 1999 während der Luftangriffe der NATO in Serbien mit ihren zwei Kindern nach Deutschland, wo sie in Isernhagen bei Hannover lebt. Zuerst auf serbisch erschienen sind ihre Gedichtbände Tražim deo neba, 2001, und Lokvanj i pelen, 2007. Nach den Gedichtbänden Als rettete mich das Wort, 2011, und Im Steinwald, 2016, beide zweisprachig serbisch-deutsch im Leipziger Literaturverlag erschienen, schreibt sie ausschließlich auf deutsch. 2022 erschien im gutleut Verlag Frankfurt a. M. ihr Gedichtband um | schrift. Seit 2014 zahlreiche Übersetzungen deutschsprachiger Gegenwartslyrik. 2022 wurde Tričković mit einem Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds für die Übersetzung von Anja Utlers Gedichtband münden – entzüngeln ausgezeichnet, 2023 mit einem Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds für die Übersetzung von Kerstin Preiwuß Gedichtband Rede.
Marcel Beyer, geboren am 23. November 1965 in Tailfingen/Württemberg, wuchs in Kiel und Neuss auf. Er studierte von 1987 bis 1991 Germanistik, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. Bis 1996 lebte Marcel Beyer in Köln, seitdem ist er in Dresden ansässig. Beyer, der zunächst stark beeinflusst war von Friederike Mayröcker und den Autoren des französischen Nouveau Roman, ist Verfasser von Lyrik, Essays und Romanen, die sich immer wieder mit der deutschen Geschichte – insbesondere mit der Zeit des Nationalsozialismus – auseinandersetzen. 2016 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. In der Begründung erklärt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung: „Seine Texte sind kühn und zart, erkenntnisreich und unbestechlich. So ist während dreier Jahrzehnte ein unverwechselbares Werk entstanden, das die Welt zugleich wundersam bekannt und irisierend neu erscheinen lässt.“
Programmpartner: Loose Notes | Literaturforum Dresden e.V.
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Anfahrt: PKW (PKW-Parkplätze direkt am Festivalgelände), Straßenbahn (Anfahrt Straßenbahn: Linie 10) oder Fahrrad.
Mit den besten Empfehlungen
Jörg Scholz-Nollau
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