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Die nunmehr 89. Ausstellung in der Galerie im Kunstkeller – aktfotoARTdresden auf der Radeberger Straße zeigt unter dem Titel  „Irreale Wirklichkeiten“ multiple Aktfotografien von Volkmar Fritzsche.

Irreale Wirklichkeiten? Ein Widerspruch in sich? Fotografie gilt als die am stärksten wirklichkeitsnahe Form der Kunst. Mit ihren heutigen technischen Möglichkeiten kann sie den Anspruch an Wahrheit noch verstärken, aber auch zugleich in Frage stellen. Real oder irreal? Ich verschmelze in den Bildern dieser Ausstellung mehrere fotografische Wirklichkeiten zu jeweils einem Bild. Das ist mehr als bloße Spielerei, es ist die Aufforderung, eine Gedankenspirale in Gang zu setzen.

Nacktheit symbolisiert dabei zum einen unser Ausgeliefertsein an die Folgen menschengemachter Geschehnisse, zum anderen Selbstbewusstsein, aber auch die Verlockung, den Sinn der Szenarien zu entschlüsseln. Die Fotografien zeigen heutige Lebenswirklichkeiten auf groteske bis bedrohliche Weise, verblüffen und sind manchmal auch mysteriös, unernst oder satirisch. Die Bildszenen reichen von spielerisch-heiter über zeitkritisch, Geschichten erzählend, teils in morbidem Umfeld, manchmal märchenhaft oder auch surrealistisch.

Wirklichkeit erscheint oft genug irreal und Irreales entpuppt sich als handfeste Realität.

Bildtitel: „Modernes Heiligtum: Mobilfunk“

Die Vernissage ist am Dienstag, 30. Aug., 20 Uhr.
Einführende Worte: Kristin Rudloff
Mit einer Bild-Performance zur multiplen Fotografie

Ausstellungsdauer:  31. Aug. bis 10. Nov. 2016                                                          

Geöffnet:  Di 15 – 21.30; Mi + Do 16.30-18.30 Uhr und nach telefonischer Absprache.
Tel: (0351) 802 70 70           

Blick in die Ausstellung: ab 25. August auf: http://www.kunstkeller-dresden.de/aktuell.htm

galerie@kunstkeller-dresden.de

 Text + Fotos: Volkmar Fritzsche

 

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