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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Ausstellung „Bilder ohne Rahmen“ von Ausdrucksmalern in der Städtischen Galerie Dresden

01 Sonntag Nov 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Projekte

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„Wenn du eine innere Stimme hörst, die sagt: Du kannst nicht malen, dann male auf jeden Fall, damit diese Stimme zum Schweigen gebracht wird.“ Vincent van Gogh

„Manche Maler machen aus der Sonne einen Punkt. Andere machen aus einem gelben Punkt eine Sonne.“ Pablo Picasso

Eine Augenweide der Fantasie

Eine Gruppe von Ausdrucksmalenden  zeigt zurzeit in einer Ausstellung mit dem Titel „Bilder ohne Rahmen“ ihre ausdruckreichen Arbeiten in der Städtischen Galerie im Landhaus/Stadtmuseum Dresden, EingANG lANDHAUSSTRASSE. Die Finissage mit Ausstellungsrundgang für die Besucher und anschließendem gemeinsamen Essen, Trinken und Erzählen im Museumscafé findet heute, am 1. November, von 16 bis 19 Uhr statt.

„Zum Ausdrucksmalen komme ich mit einem Rucksack, den ich sukzessive auf das Blatt entleere“, steht auf einer der farbenfrohen Postkarten zu dieser besonderen Ausstellung. „Im Malraum bin ich geschützt und kann sein, wie ich bin“, schreibt ein anderer Teilnehmer dieses Projekts. Auf rund 300 Quadratmeter sind 48 farben- und formenreiche Bilder von malfreudigen Menschen zu sehen, die dabei ganz auf ihre eigene Wahrnehmung, Sehen, Empfinden und Intuition vertrauen. Die Freude am Malen und mehr über sich zu erfahren und sichtbar werden zu lassen für andere, stehen dabei im Vordergrund. Leider habe ich erst vor kurzem rein zufällig bei einer Lesung im Landhaus von dieser ungewöhnlichen, sehr sehenswerten Ausstellung und Begleitprogramm erfahren, die bereits seit September laufen.

Dieses Angebot des Ausdruckmalens startete zunächst als ein Projekt für minderjährige, unbegleitete Geflüchtete, die ihre Erlebnisse und Gefühle in den Bildern frei herauslassen und verarbeiten konnten. Inzwischen sind dazu interessierte Dresdnerinnen und Dresdner aller Altersgruppen und Herkunft jeden zweiten Mittwoch von 16 bis 18 Uhr im Malraum der Städtischen Galerie Dresden eingeladen, sich von Farben und Formen inspirieren zu lassen und ihren eigenen kreativen Ausdruck zu finden. Das Projekt Ausdrucksmalen wird geleitet von Irene Bader und Franziska Schmidt.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.hier-ist-malraum.de

Anmeldung erforderlich unter: franziska.schmidt@museen-dresden.de

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Kunst aus Tschechien in der Galerie Rainar Götz

17 Samstag Okt 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie, Lebensart, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar


Anästhesist, Kunst- und Weinliebhaber und Galerist Rainar Götz weiß ästhetische Genüsse zu schätzen. Zurzeit stellt er Arbeiten von Markéta Safáriková, darunter auch unikate Kleider mit bedruckten Motiven von ihr in den Räumen auf der Westendstraße 16 in Dresden-Plauen aus. Fotos: Susanna Lotte Henken

Faszinierende Fotomalerei voller Verwandlung

Bilder zwischen Traum und Realität zeigt die Künstlerin Markéta Safáriková zurzeit im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage in der Galerie Rainar Götz in Dresden-Plauen. Die Ausstellung ist noch bis 12. November zu sehen.

Bunte Herbstblätter wirbeln auf grauer, fast menschenleerer Leinwand. Ein intensivrotes Stillleben mit Äpfeln. Drei schwarze, knorrige Bäume stehen geheimnisvoll beisammen wie „Schicksalsgöttinnen“. Faszinierend verwandelt,
in starken Farbkontrasten zwischen Traum und Realität schwebend,Grenzen auslotend, geht es auf die Suche nach dem “Gleichgewichtszustand“. So heißt die Ausstellung mit Malerei auf Fotografie von Markéta Safáriková, zu sehen im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage in der Galerie Rainar Götz auf der Westendstraße 16 in Dresden-Plauen.

Zwei Wochen lang locken außerdem Konzerte und Lesungen an vielen Orten in der Stadt noch bis 18. Oktober. Gerade stand der selbstständige Narkosearzt noch im OP-Saal einer Klinik, drei Stunden später eröffnete der Anästhesist und Galerist Rainar Götz (62) die Ausstellung der aus Prag stammenden Künstlerin. Mit ihren Arbeiten öffnete zugleich die erste und älteste Galerie in der Südvorstadt wieder ihre Türen als
Kunst- und Begegnungsort. Im Mai 2006 begann Götz neben seiner Anästhesiepraxis mit seiner Galerie im Souterrain des von ihm sanierten Hauses. Er zeigt zeitgenössische Werke internationaler Künstler unter dem Motto: „Ausland in Dresden“.

Seit 2009 stellten bereits Künstler aus Argentinien, Chile, Russland, England, Iran und Italien in der Galerie Rainar Götz aus. Einerseits, weil er selbst weiß, was es heißt angenommen und willkommen zu sein in der Fremde. Er hat eine Zeitlang in Italien und der Schweiz gelebt. “Die Ausstellungen sind ein Angebot, Kultur aus anderen Ländern als Bereicherung zu sehen, nicht nur den Elbe-Barock, schließlich erweitert dies den Blick des Verständnisses für die Welt“, sagt Rainar Götz. In diese Galerietradition passt nahtlos die Ausstellung mit Kunst aus Tschechien. „Ein Land, das aktuell aufhorchen lässt in der Corona-Krise und auch mit den sensiblen Arbeiten und der beeindruckenden Technik der Fotomalerei“, so Götz.

Markéta Safáriková lernte er durch seine jetzige Galeriemitarbeiterin Susanna Lotte Henken kennen, ebenfalls Tschechin, bei einer Lesung mit der bekannten Schriftstellerin Radka Denemarková im letzten Jahr in Dresden. Die Ausstellung mit rund 120 Bildern erstreckt sich über zwei Etagen. Sie hängen im hinzugekommenen medizinischen Schönheitsatelier „Curabella“ und in der neuen Weingalerie mit edlen Tropfen aus Portugal, Spanien und Österreich und demnächst auch Elsässer und Schweizer Käse.

„Vom Galerismus satt werden kann ich nicht, aber ohne ihn würde ich verhungern“, sagt Rainar Götz über seine Kunstleidenschaft. Im Titelbild der Ausstellung sind helle und dunkle Farbflächen wie Traumgespinste verwoben. Die Farbe überdeckt oft Teile der Landschaft und Gesichter, mal wie ein Hauch, mal gitterartig und wie mit einer Schutzhülle versehen. Markéta Safáriková malt gegen das Dunkle an. Das Pierrot-Motiv des traurigen Clowns ist auch auf Kleidung gedruckt.

Insekten schwirren in zart farbigen Aquarellen im Weinregal und wundersame, skurrile Wesen wie Scherenkäfer und „Keimlinge“ blinzeln aus vielfarbigen kleinen Zeichnungen den Betrachter an. Außerdem gibt es ein Galeriedinner für Kunstliebhaber am 28.10., um 18 Uhr (Voranmeldung erforderlich. Mehr dazu unter www.galerierainargoetz.de ) Dann kocht Rainar Götz ein Vier-Gänge-Menü für maximal 16 Personen. Die Finissage (mit Kunstauktion) der Ausstellung von Markéta Safáriková findet am 12. November ab 18 Uhr statt.

Text (lv)

http://www.galerierainargoetz.de


Galeriedinner & edle Tropfen. Dabei kocht Rainar Götz ein Vier-Gänge-Menü für Besucher in seiner Kunst- und Weingalerie. Das nächste findet am 28.10., um 18 Uhr statt. Voranmeldung erforderlich über die Galerie Götz.

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Ausstellung „Die oberflächliche Sicht der Dinge“ von André Ismer im „Kastenmeiers“

25 Freitag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart

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„Dieser Augenblick“


Stadtsilhouette von Dresden

Farbreiche Blicke hinter die Fassade

Der Dresdner Künstler André Ismer stellt vom 27. September bis 27. November im „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais. Taschenberg 3 in Dresden aus. Die Vernissage ist am Sonntag von 13 bis 15 Uhr.

Ob ein Akt oder ein Porträt, ob Ansichten von Dresdens Stadtsilhouette oder ein Statement zum Zeitgeschehen mit Wladimir Putin oder Barack Obama – die vertikalen Strukturen seiner Bilder sind ein Markenzeichen des Dresdner Künstlers André Ismer. Mit einer ausgeklügelten Technik gliedert er seine Motive in vertikale Streifen, verschiebt und versetzt scheinbar Vertrautes bis zur Verfremdung. Glatte Flächen werden aufgebrochen und überlassen es dem Auge, die Strukturen zu ordnen und neue Ansichten und Einsichten zu gewinnen.

Gesehenes wird aufgelöst und neu formatiert. Zur Vernissage am 27. September von 13 bis 15 Uhr im Beisein des Künstlers sind Kunstfreunde herzlich eingeladen. Sie wird musikalisch umrahmt durch die Musikerin und Sängerin Tini Bot. Dies ist nicht nur die neunte Ausstellung im Restaurant am neuen Standort, sondern gleichzeitig Nummer 72 seit Beginn dieser Tradition im Herbst 2010 im Kurländer Palais.

Die Ausstellung ist vom 25. September bis 27. November zu sehen. Eine Besichtigung unabhängig von einem Restaurantbesuch ist täglich zwischen 15 Uhr und 17 Uhr möglich. Die Hygieneregeln sollten dabei eingehalten werden. Das Restaurant hat von 17 Uhr bis 23 Uhr geöffnet.

Über André Ismer

André Ismer, 1976 in Dresden geboren, malt und zeichnet bereits seit frühester Kindheit. Nach einigen Mal-und Zeichenkursen nahm er schließlich am Abendstudium der Hochschule für Bildende Künste teil. Über die Jahre entwickelte er seinen eigenen Malstil, die Vertikalstrukturen. Seit 2007 ist André Ismer als freiberuflicher Künstler tätig und hatte seitdem bereits viele Ausstellungen in Dresden und Umgebung. André Ismer ist ein Heutiger. Das Konkrete wird abstrahiert, bleibt sich aber treu. Dabei werden Streifen auf der Leinwand abgeklebt mit Acrylfarbe übermalt und später wieder gelöst, in verschiedenen Schichten, bis sich Alles zu einem Ganzen zusammenfügt. Durch diese Technik wird das Gesehene aufgelöst und neu formatiert. Die Vertikale wählte sich der Künstler als Grundstruktur. Die Oberfläche wird aufgeteilt in schmale Teilbereiche, aufgebrochen, wie ein Film, der wechselnde Lichtverhältnisse vorführt. Derselbe Gegenstand in unterschiedlichen Zuständen. Die hellen Elemente treten in den Vordergrund, das Dunkle wird finster. Wer mag, kann darin eine Philosophie entdecken.

Text + Fotos: Sabine Mutschke

Weitere Infos zum Künstler:
www.andre-ismer.jimdofree.com

http://www.kastenmeiers.de

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Ausstellung zur umherziehenden „Pfütze“ von Sabine Eichler im Atelier Kati Bischoffberger

21 Montag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Kinder planschen gern durch Pfützen und entdecken darin die Welt wundersam verwandelt. Diesen Effekt nutzt die Künstlerin Sabine Eichler in ihrem Kunstprojekt mit ihrem Objekt „Pfütze“, auf einem Handwagen an der Leine ist sie damit unterwegs und hält dabei entstehende Begegnungen, Spiegeleien und neue Selbsterkenntnisse mit anderen Menschen in Fotografien und Videofilmen fest. Zurzeit ist sie zu Gast im Atelier von Kati Bischoffberger. Beide Künstlerinnen hatten viel Spaß wie man sieht – die „Pfütze“ steht für Offenheit, Fantasie, ist ein Mittel zur Kommunikation und bringt Menschen zusammen. Text + Fotos (lv)

*

Zieh’ mir den Himmel über Land

Sabine Eichler bespielte mit Installationen, Fotografien und Videos die Galerie Drei auf der Prießnitzstraße. Zurzeit ist die Künstlerin mit ihrer „Pfütze“-Installation im Atelier von Kati Bischoffberger auf der Oschatzer Strasse 5 zu Gast.

„Je langsamer, desto mehr Blume“, sagt die Künstlerin Sabine Eichler. Was zunächst als ebenso absurde wie poetische Aussage überrascht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als passender Sinnspruch für die vielgestaltige Kunst Eichlers, die nach einer Buchbinderlehre im Abendstudium an der HfBK sowie an der Burg Giebichenstein in Halle studiert hat. Unlängst waren ihre Arbeiten in der Ausstellung „Ich zieh den Himmel über Land“ in der galerie drei zu sehen.

Vor einigen Jahren stieß Eichler im Roman „Stechapfel“ der Finnin Leena Krohn auf jene symbolhafte Szene eines kleinen Jungen, der voller Verzückung eine Pfütze als Mittel der Spiegelung von Welt und damit als Bild für einen neuen Blick auf das Leben entdeckt. Derart angestachelt, baute Eichler 2017 aus Presspappe, Bauschaum und schwarzer Folie eine erste eigene „Pfütze“, die sie fortan auf einer Art Handwagen montiert an der Leine auf Ausflüge, Reisen und Besuche bei Freunden mitnahm.

Für die Künstlerin ist die der Literatur entlehnte, abstrahierte „Pfütze“ Spiegel und Lupe, Kunstobjekt und Objektkunst, Wegbegleiter und Wegweiser in einem. Sie ist ein Vehikel für Perspektivwechsel, eine ständige Objekt – ja beinahe Subjekt – gewordene Erinnerung daran, dass nichts als gegeben oder neutral missverstanden werden sollte – das Meiste, das uns umgibt, ist gemacht und veränderbar – wie seine Deutung.

Die Künstlerin hat das Objekt „Pfütze“ während der Fertigung im Atelier fotografiert sowie in der Folge in Kombination mit den unterschiedlichsten Gegenständen und Menschen: Während der Zeit der bislang größten Corona-Beschränkungen hierzulande liefen Leute mit jener „Pfütze“ im Schlepptau durch die Dresdner Innenstadt und den Großen Garten. Man kann sich vorstellen, dass das Ziehen eines ein Meter langen, flachen und mit Wasser gefüllten Objekts an einer Hundeleine die eigene Bewegung verändert, verlangsamt und folglich auch unseren Blick auf die Welt – den der anderen sowieso. In dieser beinahe meditativen Reflexionsübung mit angeleinter „Pfütze“ liegt viel Komik und ein großes, geradezu befreiendes Potenzial.

Als Ausstellung funktioniert das Ganze mal mehr, mal weniger. Da die Künstlerin im Normalfall nicht anwesend ist, um das eigene Werk zu erklären und zu kontextualisieren, müssen Anliegen, Idee und Umsetzung aus den Arbeiten heraus funktionieren und sich allein durch sie vermitteln. In den Räumen der Galerie wird die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksmittel und Medien, derer sich Sabine Eichler für ihr Projekt bedient hat, deutlich, ebenso wie ihre Fantasie und das Radar für menschliche Begegnungen, die sich während des Projekts ergaben, es befeuerten und ihm ihre Prägung gaben.

Die großen Fotodrucke im Untergeschoss geben einen Eindruck von den Frauen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds, die Eichler in den letzten Monaten getroffen hat und die mit der „Pfütze“ jeweils andere Erfahrungen machten – weil sie ihre je spezifische Lebenssituation an das Objekt heran- und ins Projekt hineintrugen. Diese Aufnahmen haben, ebenso wie der Film mit einer der Protagonistinnen, vor allem dokumentarische, weniger künstlerische Qualität. Andere Fotografien überzeugen als Bilder an sich, wie die absurden Kombinationen von „Pfütze“ und Plastiktiger an ihrem Ufer, weil hier leichtfüßig alle Größenverhältnisse und Realitätsebenen ausgehebelt werden, sodass klar wird: Alle Sinnzuweisung ist eine Abstraktion und funktioniert stets im Verhältnis zu anderen derartigen Interpretationsleistungen. Ebenso poetisch wie sinnfällig ist die beinahe monochrome, ins Riesenhafte gesteigerte Nahaufnahme der „Pfütze“ und ihrer Spiegelungen. Als programmatisch offenes Bild erlauben sie mannigfaltige Deutungen, weil wir hier nicht sicher sein können, was wir eigentlich sehen – die Welt, ihr Spiegelbild, beider Umkehrung oder nur das, was wir sehen können und zu sehen glauben.

Von Teresa Ende
Kunsthistorikerin
(Dieser Beitrag erschien am 16.9.2020 in der DNN und wurde von Sabine Eichler freundlicherweise zur Verfügung gestellt für meinwortgarten.com )

Die Ausstellung von Sabine Eichler war bis 19. September in der galerie drei, Prießnitzstraße 43 zu sehen. 

http://www.sezession89.com


„Die Pfütze“ als Spiegel, Kunstobjekt und Ort der Begegnung: Kati Bischoffberger vor ihrem Atelier, wo das Kunstprojekt von Sabine Eichler zurzeit vorgestellt wird.

Atelier

Kati Bischoffberger

Oschatzer Straße 5
01127 Dresden
0351-5004020

Sabine Eichler
http://co.sabine-eichler.de/?page_id=869
http://sabine-eichler.de
https://www.instagram.com/sabine_eichler/
Kati Bischoffberger
https://www.instagram.com/kati_bischoffberger/
http://kati-bischoffberger.com

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Ausstellung „Spielereien & Spiegeleien in der rollenden Pfütze“ von Sabine Eichler im Atelier Kati Bischoffberger

20 Sonntag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Collage-Spielerei von Kati Bischoffberger

Die Pfütze als Spiegel

„Spiegeleien in der rollenden Pfütze“ heißt ein fotokünstlerisches Projekt von Sabine Eichler, mit diesem ist sie zu Gast im Atelier von Kati Bischoffberger. Sie hat die Ruhe und den Rückzug während der Corona-Ausgehbeschränkungen genossen, erzählt sie. „Aber jetzt reicht`s und ich habe Sehnsucht nach Leben in meinem Atelier.“

Ihre Collage-Spielerei will in Resonanz und direkten Kontakt mit den Besuchern gehen.

Zur Ausstellungseröffnung mit ihren neuesten Arbeiten laden die beiden Künstlerinnen am 20. September (16 – 18 Uhr) neugierige Kunstfreunde herzlich ein ins Atelier von Kati Bischoffberger auf der Oschatzer Straße 5 in Dresden.

Weitere Infos zu den Künstlerinnen:

Sabine Eichler
http://sabine-eichler.de
https://www.instagram.com/sabine_eichler/
 
Kati Bischoffberger
https://www.instagram.com/kati_bischoffberger/
http://kati-bischoffberger.com

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Ausstellung „Eins Zwei Dreier“ in der Galerie Kunst & Eros

18 Freitag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Zwischenmenschliches

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»EINS – ZWEI – DREIer«

Petra Lorenz, Volker Lenkeit & Frank Voigt

Zeichnung · Collage · Objekt

18. September bis 14. November 2020

Vernissage am Freitag, 18. September 2020 · Beginn 19.00 Uhr

Begrüßung: Janett Noack
Einführung: Solvig Frey
Musik: Mario Faust – Trompete/ Surbahar (Sitar) & Christian Retzke – Electronics

Zur Vernissage der Ausstellung »EINS – ZWEI – DREIer« am 18. September 2020 um 19 Uhr lädt die Galeristin Janett Noack alle Interessierte herzlich ein.

Die Künstlergruppe ist anwesend.

Petra Lorenz, Volker Lenkeit & Frank Voigt nehmen erstmalig in einer gemeinsamen Ausstellung die Spur des Eros auf. Die Ausstellung zeigt eine Vielfalt an erotischen Zeichnungen von Volker Lenkeit, welche durch ihre Transparenz und Überlagerungen verschiedener Materialien eine geheimnisvolle Tiefe erzielen. Petra Lorenz & Frank Voigt bringen einfachste Techniken wie Collage und Schnitte, Kopierverfahren und Montagen zum Einsatz, alle verfügbaren Materialien und vorhandene Bildwerke wie Zeitungsausschnitte, Stempel oder Postkarten werden kombiniert.

Künstler und Galeristin freuen sich auf dieses Wiedersehen, auf die Neugier der Besucher und auf die anschließende Geselligkeit in der Galerie.

Text + Foto:  Janett Noack & Team

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15, 01097 Dresden – Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr, Tel.: 0351 – 802 47 85 

kunstunderos.de, info@kunstunderos.de  

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Ausstellung „Geträumt in Farbe & Gelebt in Farbe“ von Kerstin Dähne und Edgar Kupfer in der Galerie mit Weitblick Radebeul

18 Freitag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik, Poesie

≈ Ein Kommentar


In ihren Bildern nehmen lichtvolle und dunkle Träume Gestalt an: Kerstin Dähne und Edgar Kupfer, hier vor seinen geschichtenreichen Ölbildern in der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Die Leuchtkraft der Farben

In Bildern festgehaltene Träume zeigen Kerstin Dähne und Edgar Kupfer in der nunmehr 20. Ausstellung der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Sonnenlicht und Nachtschatten begleiten den Wanderer auf seinen Wegen, mal endlos schlängelndem Asphalt oder einem majestätischen Berggipfel. Dunkle Baumumrisse und ein heller Schimmer aus einem Fenster zeichnen sich ab vor einem glühenden Morgenhimmel. “Geträumt in Farbe – Gelebt in Farbe“ heißt die derzeitige Ausstellung mit Malerei und Grafik von Edgar Kupfer und Kerstin Dähne in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13 in Radebeul.

Zur Eröffnung am vergangenen Sonntag nachmittag spielte der Musiker Heinz Lindner im begrünten Brunnen vor der Galerie, wo die Besucher gut verteilt standen, auf Flöten aus aller Welt. Dabei ertönten viele Klangfarben, ein Didgeridoo und Obertongesang von sanft, erdig, rau bis traumversunken in andere Welten entführend. Passend zu den vielfarbigen, gestaltreichen und geheimnisvollen Bildern von Edgar Kupfer und Kerstin Dähne.

Es ist bereits die 20. Ausstellung der Galerie mit Weitblick und eine der schönsten und umfangreichsten bisher. Zu sehen sind vielfältige konkrete und abstrakte Landschaften, reale und erträumte Orte und Räume. Zwei Wände voller kleinformatiger Ölbilder auf Pappe, ohne Bildtitel, die Figürliches, oft Gegensätzliches zeigen. Angeregt sind sie von Filmen, Reisen, Computerspielen und Stimmungen, die aus dem Traumhaft Ungewissen aufsteigen, so Kupfer. Da wandert der Blick von Strohballen auf dem Feld, dem türkisblau schlängelnden Fluss in Serkowitz, Booten im Hafen, einer bezaubernden Baumallee hin zu alten südländischen Gemäuern mit Torbögen und verwinkelten Gassen und entdeckt dahinter Radebeuler Fassaden.

Da begegnen einem Clownsgesicht und Skelett. Ein Magier mit tanzenden Geistern. Gestalten mit fliegenden Herzen, Fackel und Lautsprecher, einem heran nahenden Segelschiff auf dem Meer und schwarzer Festung, die zum “Sturm auf die Bastille“ blasen. Eine Ratte sucht das Weite. Eine Frau mit Zeichenblock auf der Wiese und vor uralten Gebäuden. Ein sonnengelber Frauenakt auf rotem Tuch. Einsam umherirrende, nachtschwarze Gestalten mit Regenschirmen. „Der Morgenspaziergang der Robinsons“, heißt dieses augenzwinkernde Bild. Edgar Kupfer wurde 1967 in Dresden geboren. Er ist künstlerischer Autodidakt, orientierte sich als Jugendlicher an Comic- und Buchillustrationen und gestaltete später mehrere Bücher. Seit 1991 beschäftigt er sich neben dem Zeichnen und Grafik mit Ölmalerei. Eine Ausstellung seiner Grafiken war unter dem Titel  „Der schwarze Strich“ 2016 bereits in der Galerie mit Weitblick zu sehen.

Nun zeigt er neue Arbeiten zusammen mit Kerstin Dähne. Mit ihr bietet er im Notart-Kreativraum in Radebeul künstlerische Kurse für Kinder und Jugendliche an. Ihre leuchtend farbigen, oft surreal märchenhaften bis düsteren Ölbilder tragen Titel wie “Anker“, „Anlegestelle“ und „Der Morgen danach“. Ein Bild zeigt einen Muskelmann und seine zwei Seiten, verletzlich und gepanzert. Farben und Körper umarmen sich in einem Paar-Bild am Meer, erst auf den zweiten Blick erkennbar. Auf einem Graffiti-Bild in Form eines Labyrinths stehen rot die Worte „Lebenslang“ und „Veränderung“. „Das Labyrinth hat einen Anfang und ein Ende, die Wege führen mal nach innen und außen, näher zu sich selbst“, so Kerstin Dähne. Ein paar Schritte weiter ein Bildnis einer weiß blühenden und einer welken Tulpe.

Zwei farbige Radierungen mit Aquatinta zeigen einen Stein im Wanken und „Amor… im Strom der Zeit“, den sie in einem Skulpturenwald im Seifersdorfer Tal entdeckte. Kerstin Dähne wurde 1978 in Riesa geboren. Die gelernte Krankenschwester fand in einer dunklen Lebensphase Halt in der Kunst, der Leuchtkraft der Farben. Bei Edgar Kupfer erlernte sie verschiedene Tiefdrucktechniken. Inzwischen ist sie die Chefin im Noteingang-Verein. Zur Ausstellung, die noch bis 10. Januar 2021 zu sehen ist, erschien ein traumwandelnder Katalog mit Bildern und Gedichten, die Edgar Kupfer erstmals veröffentlicht hat, im NOTschriften Verlag Radebeul. Zudem gibt es zwei große Grafikmappen von ihm in der Galerie.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa & So 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

http://www.doro-malerei.de


Neuer Spielort: Der Brunnen vor der Galerie mit Weitblick, wo der Laudator und Autor Thomas Gerlach die 20. Ausstellung eröffnete und der Musiker Heinz Lindner aus Gostewitz mit besonderen Flöten, Didgeridoo und Obertongesang die Besucher verzauberte und sein Hund „Strolch“ freute sich ebenso über den schönen Platz im Freien.


Leuchtend farbige Bilderlandschaften zeigt Kerstin Dähne in der Ausstellung.

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Kunst-Aktion „Heimatschutz – Mein Land muss gerecht werden“ mit Dada Vadim im Dresdner Zwinger

11 Freitag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Herbstputz im Dresdner Zwinger. Erneuerung & Spuren im Sand wird der Aktionskünstler Dada Vadim von Sonnenauf- bis Untergang am Sonnabend hinterlassen. Foto: Dada Vadim

Fegen, Fegen, Fegen für ein schönes Aussehen

Performance: „Dada Vadim – Heimatschutz – Mein Land muß gerecht werden“ am 12. September ganztags im Dresdner Zwinger.

Der Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) erhielt über die jährlichen Förderankäufe der Kulturstiftung dieses Jahr die Performance „Heimatschutz – Mein Land muß gerecht werden“ des Dresdner Künstlers David Adam alias DADA VADIM. Am Samstag, dem 12. September 2020, wird er seine ganztägige Aktion im Innenhof des Zwingers durchführen, zu der der Kunstfonds zusammen mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen herzlich einladen.

Während seiner Performance wird DADA VADIM die Sandfläche des Zwingerinnenhofes mit einem Laubbesen rechen, um dem Bereich ein gepflegtes und geordnetes Erscheinungsbild zu geben. Er beginnt bei Sonnenaufgang und beendet die Aktion nach Untergang der Sonne. In dieser Zeit bearbeitet und ordnet der Künstler die Fläche, während die Besucher*innen ihre Spuren im Sand hinterlassen; so wird DADA VADIM immer wieder von Neuem beginnen müssen, den Zwingerhof in ein einheitliches Bild zu bringen und das Land mit einer gerechten Oberfläche erscheinen zu lassen.

Die Aktion wird mit freundlicher Unterstützung der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH realisiert.

Weitere Informationen auf der Website des Künstlers www.davidadam.de.

 

Text: Staatliche Kunstsammlungen Dresden ◦ Abteilung Medien und Kommunikation
Residenzschloss ◦ Taschenberg 2 ◦ 01067 Dresden
T +49 (0)351 4914 2643 ◦ presse@skd.museum ◦ http://www.skd.museum

 

»HistoPad Albrechtsburg Meissen«
Augmented Reality und 3-D-Inszenierungen.

Eine Neuheit in Deutschland: Mit dem „HistoPad Albrechtsburg Meissen“ auf Entdeckertour.

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Verführerisch: Ausstellung „Sommersalon“ in der Galerie Kunst & Eros

08 Dienstag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Opulente Farbenfülle: Malerei von Leonore Adler


Reizvolle Blicke auf den Körper & Schönheit: Das Künstler-Paar Thomas Reichstein und Doreen Wolff stellt erstmals in der Galerie Kunst & Eros aus.


Liebevolle Auswahl: Galeristin Janett Noack zeigt frühe Kleinplastik von Horst Hille.

Ein Fest für die Sinne

Reizvolle Kunst in aller Vielfalt versammelt die Gruppenausstellung „Sommersalon“ in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 noch bis 12. September.

Die Früchte des Sommers locken verführerisch in opulenter Farbenfülle. Drei Nymphen im Gras und Bachantinnen mit Trauben tummeln sich auf Leinwänden und eine Dame sitzt auf einer Muschel am Meer mit hochgerecktem Daumen. Reizvolles für die Sinne in großer Vielfalt versammelt die traditionelle Gruppenausstellung “Sommersalon“ in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden (noch bis 12. September
zu sehen. Geöffnet: Mo bis Sa 11 – 15 Uhr).

Zu sehen sind farbschwelgende und wandlungsreiche Malerei im Zeichen der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft von Leonore Adler. Außerdem farbintensive, beschwingte Zeichnungen, feine Grafik und  bemalte Keramik von Michele Cyranka und lustvoll-heitere Kleinplastik und Bilder von Horst Hille. Dazu kommt ein in der Corona-Zeit entstandenes, filigran und liebevoll bemaltes Teeservice „Schneckenliebe“ der Porzellanmalerin und Galeristin Janett Noack.

„Eros ist mehr als systemrelevant, er ist lebensrelevant“, sagte sie bei der Ausstellungseröffnung. Erstmals ist das Künstlerpaar Doreen Wolff und Thomas Reichstein mit einigen Werken dabei. Ein „Hingucker“ sind ihre zwei Collagen gleich neben dem Eingang. Sie zeigen den weiblichen Körper verlockend und verletzlich im Wechsel von Licht und Schatten. Die Konturen sind mal rasierklingenscharf und weich gespült mit Muscheln umlegt. Ein anderes Mal umspielt die Körperrundungen Eigenhaar neben fließenden Formen und sticht am Bauch eine Sicherheitsnadel heraus. „Sie weist auf eine Narbe am Körper, auf das Unperfekte. Manche Leute fühlten sich sehr provoziert von demAnblick und finden das krank, andere öffnen sich und fragen was dahinter steht“, sagt Doreen Wolff über ihre Collage „Fremd“.

Darin setzt sie sich mit öffentlichen Rollenbildern wie frau sein soll und der Frage, was ist schön auseinander. Der Bildhauer Thomas Reichstein zelebriert Schönheit durch Bewegung in seinen grazilen und kraftvollen Tanzfiguren aus Bronze, eine davon ist eine Hommage an „Palucca“. Schön auch die Mondfrau mit ihrer doppelseitigen Wirkung: eine Sichel glänzt über ihrem Kopf und eine unter den Füßen. Der Mond trägt die Frau und die Frau ihn. In vielen seiner Figuren sieht er auch Doreen als Vorbild.

Die Werke von beiden sind körperbetont und es geht ihnen um einen offenen Umgang mit Sinnlichkeit und Emotionen. „Die Brückemaler, Penck und Gerhard Richter haben diese Stadt aufgemischt mit ihren Arbeiten. Wir müssen das weiterführen, sonst erstickt die Stadt in ihren Verklemmungen“, sagt der aus Halle stammende Künstler Thomas Reichstein. Einige seiner sinnlichen Figuren stehen jetzt im Jüdenhof, den er umbenannte in „Damenhof“ neben dem Verkehrsmuseum. „Das wird ein modernes Nymphenbad, wenn der Brunnen dazukommt“, so Reichstein. Dort haben sie eine kleine Galerie „Skulpturen Wolff und Reichstein“ seit Februar. Doreen Wolff ist als Künstlerin und Yogalehrerin tätig. „Kunst und Spiritualität gehören zusammen“, sagt sie. Beide haben ihr Atelier im Künstlerhaus auf der Pillnitzer Landstraße. „Wir haben verschiedene Ausgangspunkte und auch keineswegs nur harmonische Diskussionen, z.B. über das Perfekte in der Kunst“, sagt Thomas Reichstein. „Reibung erzeugt Wärme. Sonst wäre es ja langweilig“, sagt sie lächelnd.

Text + Fotos Lilli Vostry

http://www.kunstunderos.de


Muschelfrau. Frühes Bild von Horst Hille. Mondfrau. Kleinplastik von Thomas Reichstein.

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Session der Künste: Intensiver WortKlangZauber & Ausstellung „Das Unsichtbare“ beim Moritzburger Kunstsommer

28 Freitag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte

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Mal schwebend, mal lebenssprudelnd: eine erste Hörprobe aus ihrem neuen Gedicht-Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ gaben die Autorin Lilli Vostry, Aerdna Harp an der Harfe und Jazzmusiker Hartmut Dorschner am Saxofon. Fotos (2): Kathrin Krüger-Mlaouhia

Stimmungsreiche WortKlangBilder

Bei einer Session der Künste innerhalb des Moritzburger Kunstsommers im Roten Haus in Friedewald am Mittwochabend konnten die Besucher Ausschnitte aus dem neuen Gedicht-Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ hören.

Die Ateliertüren zum Roten Haus in Friedewald, dem einstigen Sommerfrische-Domizil der Brücke-Künstler, standen weit offen. Draußen am Teich zeichneten einige Kunstfreudige. Einer mit Staffelei im Sand am Ufer. Zwei Frauen ließen auf einer Bank mit Blick auf die Teichlandschaft ihre Eindrücke in leuchtend farbige Aquarelle fließen. Während die Kleinbahn fröhlich schnaufend und pfeifend am See entlang durch den Wald fuhr. Ein Erlebnis für sich. Einen schöneren Ort als diesen mit fantastischer Naturkulisse konnte es nicht geben als Auftakt meines neuen Gedicht-Programms „Vom Zauber endloser Anfänge“, das ich nach der Premiere im Mai im KlangLabor Dresden weiter entwickelt habe, gefördert mit einem Arbeitsstipendium „Denkzeit“ der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Unter dem Motto: KlangLabor Dresden trifft Moritzburger Kunstsommer fand diese Session der Künste am Mittwochabend im Roten Haus in Friedewald statt. Dort traf intensiver KlangZauber auf Poesie und Bildende Kunst. Stimmungsreich, mal sacht schwebend, mal wild wirbelnd, energiegeladen, pulsierend, fließend und lebhaft sprudelnd, unbeschwert, skurril und nachdenklich, fanden – ohne vorherige Probe – die WortKlangBilder von Lilli Vostry, freie Autorin, Aaerdna Harp an der Harfe und Hartmut Dorschner am Saxofon zusammen. Spannend und faszinierend für Publikum und Ausführende gleichermaßen. Rund 15 Zuhörer lauschten aufmerksam eine Stunde den Programm-Ausschnitten.

Auf den Tischen ringsum lagen Farbkästen, Zeichenblöcke und halbfertige Bilder neben Blättern von Bäumen und mit Tier- und Pflanzenmotiven bedruckte Stoffbeutel und T-Shirts. Die Besucher können außerdem in der ersten Etage in der Ausstellung „Das Unsichtbare“ (noch bis 30. August zu sehen) während des Kunstsommers entstandene, von der Umgebung inspirierte, farb- und formreiche Malerei, Grafik und Zeichnungen der Künstlerinnen Alexandra Wegbahn, Manuela Henschke und des Fotokünstlers Michael Melerski betrachten.

Heute am 28.8. geht der Moritzburger Kunstsommer mit einer Abschlussveranstaltung mit einem Konzert von Dirk Hessel und Austausch mit den Künstlern zu Ende. Noch bis 21 Uhr ist Gelegenheit dazu.

Die Austellung im Roten Haus ist geöffnet Sa und So von 10 – 18 Uhr.

Text + Fotos (2) lv


Auf den Spuren der Brücke-Künstler. Das Rote Haus in Friedewald ist ein Nachbau des um 1900 erbauten roten Badehauses am Dippelsdorfer Teich, hier in einem Bild von Ernst Ludwig Kirchner. Hier trafen sich in den Jahren 1909 – `011 die Brücke-Künstler Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein abseits vom Großstadttrubel in der Natur zum Malen. Unzählige expessionistische Werke entstanden in dieser Zeit. 2015 wurde der Brücke-Weg eröffnet. Er führt vorbei an den ehemaligen Wirkungsstätten in der Moritzburger Teich- und Kulturlandschaft und lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Die nächsten Brücke-Führungen: am 6. und 27. September, 11 – 13 Uhr.
Anmeldung unter Tel.: 035207 – 8540

http://www.kunstsommer-moritzburg.de

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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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