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Leipziger Buchmesse: 285 000 Besucher feierten das Buch und seine Macher
26 Sonntag Mär 2017
26 Sonntag Mär 2017
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26 Sonntag Mär 2017
Ein Papierschiffchen auf einem Teich, von zwei Goldfischen gehalten und an Land gezogen, schmückt das Titelbild des Veranstaltungsprogramms der Büchergilde (Halle 5, K200) zur Leipziger Buchmesse. Dieses gestaltete die Künstlerin Annika Siems. Die Liebe zu Büchern mit Anspruch, schöner Optik und Illustrationen, die Geist und Sinne gleichermaßen erfreuen, hat eine lange Tradition bei der Büchergilde. Sie wurde 1924 als erste Literaturgemeinschaft in Leipzig gegründet.
Heute hat sie mehr als 60 000 Mitglieder, Leser, engagierte Buchhändler und Künstler in Deutschland, Österreich und der Schweiz, welche die Büchergilde-Buchkultur leben und pflegen. Die Mitglieder der Büchergilde erhalten besonders gestaltete Bücher und Neuerscheinungen günstiger als auf dem Buchmarkt und unterstützen damit zugleich das Weiterbestehen dieser Gemeinschaft für gute Bücher und ein unabhängiges Programm. Zu den Neuerscheinungen 2017 gehört Hermann Hesses Erzählung „Kinderseele“, welche die Berliner Illustratorin Marie Wolf lässig und provozierend ins Jetzt holt. „Lampe und sein Meister Immanuel Kant“ heißt eine Graphic Novel von Antje Herzog über einen Denker, der nie auszog und doch die Welt veränderte. Vorgestellt wurde außerdem der von Annika Siems neu illustrierte Krimiklassiker „Der dritte Mann“ von Graham Greene. Im druckfrischen Magazin der Büchergilde, das vierteljährlich erscheint, werden über 30 neue Bücher in Wort und Bild vorgestellt, besprochen, gibt es Porträts und Interviews mit Illustratorinnen und einem engagierten Buchhändler, Gunther Philler von der Jenaer Bücherstube, ein Gespräch mit zwei Mitgliedern der Verlagsgenossenschaft und vieles mehr.
Weitere Infos unter: http://www.buechergilde.de





Liebe zum guten Buch: Martin Mascheski, Marketingleiter der Büchergilde mit
Mitarbeiterinnen am Messestand in Leipzig.

Bücher-Talk: In einer Gesprächsrunde für den Deutschlandfunk ging es um das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2017 ausgezeichnete Buch „Sie kam aus Mariupol“ von Natascha Wodin (erschienen bei Rowohlt), die eine bewegende, schattenreiche Familiengeschichte erzählt, Nachforschungen über das Schicksal ihrer Mutter anstellt, die in einem russischen Zwangsarbeiterlager war und die schlimmen Zustände dort und Folgen, die bis heute nachwirken, beschreibt. Außerdem wurde das Literaturland Litauen vorgestellt und ein Buch mit dem Titel: „Zuflucht in Deutschland“ mit Texten aus ihren Heimatländern vor Krieg und Verfolgung geflüchteter Autorinnen und Autoren (erschienen im S. Fischer Verlag), aus dem Mitherausgeberin Franziska Sperr vom PEN-Zentrum Deutschland las, das verfolgte Autoren mit Stipendien zum Schreiben und Leben unterstützt.
Mit den bunt-originellen Gestalten aus der Comic- und Manga-Szene ist die Leipziger Buchmesse noch mal so schön.









Zauberhaft, schön, spannend und viel zu schnell um die Zeit war`s wieder bei der diesjährigen Leipziger Buchmesse! Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr.
Text + Fotos (lv)
22 Mittwoch Mär 2017


Vorsicht, Schmusetiger, dem keiner was vormacht! Kater Vivaldi und Autor und Kolumnist Jens-Uwe Sommerschuh. Er schreibt über Tiere und Menschen, über Kunst und Musik, über Sinn und Unsinn des Lebens. In Nordhausen am Harz geboren, lebt er heute abwechselnd in Dresden und auf der Mittelmeerinsel Alicudi. Fotos: Autor
Wer könnte diesem entzückenden Katertier auf dem Buchtitel widerstehen?
Diesem tiefen, versonnenen und leicht vernebelten Blick, der das Leben kennt von allen Seiten, mit seinen hellen und dunklen Straßenecken und Plätzen von Dresden bis Neapel. Der seine Augen und Lauscher überall aufsperrt, wo er hinkommt und das, was er sieht und hört kundtut. Der Kater Vivaldi beobachtet die Menschen. „Da Katzen sich als hochentwickelte Wesen sehen, denen im Universum keiner was vormacht, sind sie nicht scharf darauf, sich mehr als nötig mit Geschöpfen abzugeben, die sich erst am Anfang ihrer Entwicklung befinden, beziehungsweise schon wieder fast am Ende. Flache Evolutionskurve nennt man das in gelehrten Katzenkreisen“, verriet das Katertier Jens-Uwe Sommerschuh. Ebenso wie den großen Unterschied zu ihnen: „Katzen existieren. Menschen haben zu tun. Menschen sind beschäftigt. Sie betätigen Stopp- und Stechuhren, Gangschaltungen und Telefontastaturen, Manschettenknöpfe und Sprengköpfe. Sie schieben Zettel durch Schlitze und nennen es Demokratie.“
Was Sommerschuh und der gewitzt-gelassene, mal genüsslich schnurrende und mal die Krallen ausfahrende Kater Vivaldi und der weise Rabe Amasis auf ihren Alltags-Streifzügen so alles erleben, schreibt der Dresdner Autor und Kolumnist seit 1992 auf. Fast 700 Kolumnen hat er bislang in der Sächsischen Zeitung veröffentlicht. Das „Erste Buch Vivaldi – Verkaterte Geschichten aus dem Elbtal bei Dresden“ (erschienen bei Zwiebook – ein Imprint des Dresdner Buchverlages, 2016) versammelt 44 der schönsten, erheiterndsten, erstaunlichsten und eindrücklichsten, weitgereisten Streuner-Geschichten von Jens-Uwe Sommerschuh aus den Jahren 2002 bis 2008. Da geht es um Nixen, Obdachlose und eine Hebamme im Ruhestand. Die Mafia, das Theater, der Fußball und die Politik spielen eine Rolle. Saddam, Bush und Berlusconi. Schröder, Tillich, Merkel und die Jagd nach dem kleineren Übel als Würfelspiel der Demokratie, steht auf der Buch-Rückseite. Nichts und niemand bleibt verschont von der spitzen Feder des Kolumnisten. Ein abwechslungsreiches, Herz und Geist erfrischendes Büchlein für zwischendurch, um vom Alltagslärm zu entspannen. Mal schmunzelt man, mal muss man laut lachen und manchmal vergeht es einem und kann man den Kater Vivaldi und sein Naserümpfen über diese seltsamen, unbegreiflichen Menschen gut verstehen!
Bisherige Veröffentlichungen u.a.:
„Mimi“ (2016)
„Vom Schönsten das Beste“ (2010)
„Coyote“ (2002)
„Carcassonne“ (2001)
Weitere Infos unter: http://www.zwiebook.de
19 Sonntag Mär 2017
Posted in Fotografie, Lebensart
Die Mini-Bühne im Kunstkeller lädt zu einer neuen Veranstaltungsreihe ein. Der erste Talk am 24. März, um 20.30 Uhr auf der Radeberger Straße 15 in Dresden beleuchtet „Prüderie und Aktfotografie“ im Wandel der Zeiten näher.

Barocke Sinnlichkeit
Ein Rundgespräch mit dem Galeristen und Fotokünstler Volkmar Fritzsche und den Besuchern zu Wandlungen im Umgang mit Nacktheit. Fokus: Freizügigkeit und Prüderie – im Zeitbezug. Zur Diskussion gestellt werden Fragen und Themenbereiche wie: Was ist Prüderie? Wo liegen Wurzeln und Ursachen? Welche Rolle spielen die Religionen?
Außerdem geht es darum: Wo verspüren wir Prüderie hier und heute? (globale Unterschiede im Vergleich zu Deutschland – rückschauend auch ein Blick auf unterschiedliche Entwicklungen BRD-DDR)
Im zweiten Teil des Abends soll über Körperfotografie als Kunstform, insbesondere deren Möglichkeiten und Grenzen diskutiert werden.
Als Ausgangspunkt dafür wird eine Beamershow gezeigt unter dem Titel „Woher wir kommen“.
Gesprächsleitung: Volkmar Fritzsche und Solvig Frey
Eintritt inkl. Ausstellungsbesichtigung: 8.- €
Einlass ab 20 Uhr, Platzreservierung (empfohlen!):
http://www.kunstkeller-dresden.de/veranstaltungen.php
Aktuelle Ausstellung
„NATUR – IN MEINEN AUGEN – phantastische Naturphotographien“
von Ralf Lehmann – ein konzeptioneller Seitensprung…
Gezeigt werden Naturfotografien des Künstlers Ralf Lehmann, die auf dessen Reisen von Hawaii über Island, die Kanaren und Seychellen bis zum Mittelmeerraum, aber auch in heimischen Gefilden entstanden. Die Fotografien sind von solcher Brillanz, Dichte und Faszination, dass Volkmar Fritzsche sich entschloss, ausnahmsweise mal vom langjährigen Konzept seiner Galerie abzuweichen. Nicht ganz – denn im vierten Raum spielt auch der Akt inmitten der Natur eine Rolle.
Text + Foto: Kunstkeller
Unter http://www.kunstkeller-dresden.de/ausstellung.htm einige Bildbeispiele.
Öffnungszeiten: Dienstag 15-21.30 Uhr; Mi + Do 16.30-18.30 Uhr; und fast jederzeit nach tel. Absprache über 0162 682 93 79
16 Donnerstag Mär 2017

Schauspielerin Julia Rani lädt im ersten Teil dieses Abends in den Balllettsaal zu einer tänzerischen Reise durch Indien ein. Im zweiten Teil geht es zurück in die «Goldne Weintraube», wo ein typisch indisches Gericht angeboten wird und Julia Rani im Gespräch über die ferne Welt Indiens zu erleben ist.
Seit ihrem sechsten Lebensjahr beschäftigt sich Julia Rani mit dem klassischen südindischen Tanzstil Bharata Natyam. Ausgebildet wurde sie von Padmashri Chitra Visweswaran – einer der prägendsten Tänzerinnen dieses Tanzstils im 20. Jahrhundert – an der Tanzakademie Chidambaram Academy of Performing Arts in Madras. Bei Aufritten in Indien und in Deutschland, wie z.B. bei der zentralen Jubiläumsfeier anlässlich der 50-jährigen Unabhängigkeit Indiens im Haus der Kulturen in Berlin sowie im Fernsehen, erwies sich Julia Rani als klassische Interpretin des Bharata Natyam, die sich durch besondere Ausdrucksstärke auszeichnet.
Der klassische südindische Tanz Bharata Natyam basiert auf einer mehr als 2000 Jahre alten Geschichte. Neben seiner komplexen Rhythmik, seiner hoch entwickelten Gebärdensprache und überaus kunstvollen Mimik ist er ein Tanzstil, der Körper, Geist und Seele involviert.
13 Montag Mär 2017
Dresdner Senioren übergeben Erinnerungsbücher feierlich an das Stadtarchiv Dresden.
Der Eintritt ist kostenfrei.
Text: Stadtarchiv Dresden
Kommende Veranstaltungen:
16. März 2017, 18 Uhr
Vortrag: Der Lebensweg religiöser Frauen (Nonnen und Beginen) nach der Einführung der Reformation“
Veranstalter: Frauenstadtarchiv Dresden
3. April 2017, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen der „Internationale Wochen gegen Rassismus“
Thema: Das [un]bekannte Andere – Verfolgung von Sinti und Roma in Sachsen
Referentin: Claudia Pawlowitsch
6. April 2017, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen der „Internationale Wochen gegen Rassismus“
Thema: Fremde in Dresden von 1945 bis 1989
Referent: Thomas Kübler
Stadtarchiv Dresden
Elisabeth-Boer-Str. 1
01099 Dresden
www.dresden.de/stadtarchiv
03 Freitag Mär 2017

Im Bild: Kochsternstunden-Initiator Clemens Lutz
Titelbild: das Plakat ziert der Zwischengang – Schweinebauch, Aaal-Erbse, Grüner Apfel und Erdnuss – aus dem aktuellen Menü des Logis-Landhotels Rosenschänke, das im letzten Jahr Sieger der Kochsternstunden war. Fotos: Medienkontor/Franziska Märtig
Besondere Gaumenfreuden testen und genießen und nebenbei neue Restaurants kennen lernen. Dazu laden die nunmehr neunten „Dresdner Kochsternstunden“ zurzeit ein. Hier kann jeder Restaurantbesucher wieder zum Gourmet-Tester werden. Insgesamt 35 ausgewählte Restaurants in Dresden und der Region stellen sich dem Urteil der „Testesser“ um das köstlichste Menü und den besten Service noch bis 9. April. In diesem Jahr gibt es zudem zwölf neue Restaurants sowie erstmals die Kategorie „eigene Veranstaltung“.
„Jeder Gast wird zum Restauranttester und im Restaurant auch dementsprechend behandelt. Im Anschluss an den Genuss-Wettbewerb können nicht nur die Lokale mit den besten Bewertungen einen Platz auf dem Siegertreppchen gewinnen, sondern auch auf die Menütester selbst warten tolle Gewinne“, sagt der Kochsternstunden-Initiator Clemens Lutz. Sechs neue Teilnehmerrestaurants sind direkt in Dresden: die „Enotria da Miri“, das Restaurant „Moritz“ im Hotel Suitess und das „finesse“ im Stadtzentrum, die “Eventlocation Hafenmeisterei“, das Restaurant „Schloss Eckberg“ und das „Sij Ro“ in der „Genuss-Manu-Faktur“ im Stadtteil Plauen.
Außerdem locken kulinarische Veranstaltungen. “Das sind spezielle, eigens für die Kochsternstunden kreierte Genuss-Events“, so Lutz. Darunter die „Genuss-Lounge“ am 24. März, eine Küchenparty in Wildberg mit Gourmetkoch Mario Pattis. Unter dem Motto „Gemischte Bude“ fusionieren am 24. und 31. März zudem fünf Weinmacher, ein Weinhändler und sechs Weinschmeckereien bei Gräfe`s Wein & Fein in Radebeul.
Außerdem gibt es fünf kulinarische Stadtführungen mit „Tasty Dresden“, die ins Gewürzlädchen „Zaffaran“, das Feinkostlädchen „La Dispensa“ und das Restaurant Lloyds führen (am 24., 30. und 31.3. und 7.4.). Und im „Wohnzimmer im Raskolnikoff“ in der Äußeren Neustadt wird unter dem Motto „13“ eine gewagte Mischung aus ebenso vielen Gerichten aus Dresdens Partnerstädten serviert, teils als Buffet und als Menü, jeweils donnerstags und freitags ab 19 Uhr (sowie nach Vereinbarung für Gruppen ab zwölf Personen). Und wie immer brennt im Wohnzimmer der Kamin und es wird live gekocht.
Die Restauranttester können jeweils fünf Sterne in den sechs Bereichen Geschmack, Ambiente, Service, Preis/Leistung sowie erstmals der Kategorie Getränkebegleitung verteilen. Zusätzlich wird „Dresdens beste Servicekraft“ ermittelt. Die Restaurant-Bewertungen sind ab diesem Jahr nur noch online möglich auf der Webseite www.kss-mobile.de Das Mitmachen lohnt sich nicht nur in kulinarischer Hinsicht. Unter allen Teilnehmern, die Menüs der Kochsternstunden getestet und bewertet haben, werden 150 exklusive Preise verlost. Als Sonderpreis für mindestens fünf getestete Restaurants winkt dem Gewinner eine zehntägige Traum-Reise nach Vietnam.
Alle Menüs der 35 Restaurants mit Preisen und genauer Speisefolge können im Kochsternstunden-Menüheft nachgelesen werden. Es liegt in Gastroeinrichtungen aus oder kann heruntergeladen werden unter http://www.kochsternstunden.de
Text: (lv)
03 Freitag Mär 2017
Posted in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

Foto: Annett Reichel
Bei einer Fachtagung zum Thema: „Hochsensible Kinder verstehen und begleiten“ tauschen Eltern, Pädagogen und hochsensitive Menschen ihr Wissen und Erfahrungen aus vom 25. bis 28. Mai in Köln (mit Frühbucher-Rabatt für Anmeldung bis 20. März).
Ihre Sinne stehen immer auf Empfang. Die Vielfalt der Wahrnehmungen lässt hochsensible Menschen nicht nur intensiver erleben und fühlen. Die Fülle der Eindrücke will auch verarbeitet werden.
In unser heutigen, schnelllebigen Zeit voller „Reizüberflutung“ in einer zunehmend multimedialen Welt, angefüllt mit Stress, Leistungsdruck und wenig Zeit für Innehalten und Pausen fällt es gerade besonders sensiblen Menschen schwer, mit derartigen Belastungen umzugehen und Grenzen zu setzen. Rund 20 Prozent der Bevölkerung gelten Schätzungen von Fachleuten zufolge als hochsensibel, besonders empfindsam. Oft fühlen sie sich anders, unverstanden von ihrer Umwelt, sind scheu, unsicher oder meiden gar das gesellschaftliche Leben.
Es beginnt bereits in der Schule. In jeder Klasse gibt es sie: Unruhige und zappelige Kinder. Fantasievoll, verträumt und in Gedanken mitunter ganz woanders. Ihre Talente bleiben nicht selten ungesehen. Dabei sind sie oft hochbegabt, wissbegierig, sprachlich gewandt und sehr kreativ. Was brauchen Kinder und Jugendliche von ihren erwachsenen Begleitern, um ihre Talente und Fähigkeiten entspannt entfalten zu können? Wie können Eltern die alltäglichen Höhen und Tiefen mit einem hochsensiblen Kind meistern?
Nach einfühlsamen und innovativen Antworten und Lösungswegen auf diese Fragen sucht für alle Beteiligten eine Fachtagung unter dem Titel: „Hochsensible Kinder verstehen und begleiten“ vom 25. bis 28. Mai 2017 in Köln. Sie wird veranstaltet vom Freien Bildungswerk Rheinland und wendet sich an Eltern, Pädagogen sowie hochsensible junge Leute und Erwachsene und andere Interessierte. Um Wissen und Erfahrungen auszutauschen im Rahmen eines kreativen Bildungsurlaubs im Wonnemonat. Um gemeinsam einzutauchen in die Empfindungswelt hochsensibler Kinder.
Die Tagung findet in einer Schule statt, die Eltern und Schüler selbst mitgebaut haben. Mit Menschen, denen die Gaben hochsensibler Kinder am Herzen liegen, vielen Anregungen und ausreichend Freiraum für jeden. Es gibt biologisch vegetarisches Essen. Einen Park nebenan zum Spazieren und Ausruhen. Im Programm stehen verschiedene Vorträge mit Experten und hochsensiblen Menschen sowie Workshops zur Auswahl als schöpferische Angebote, bei denen die Teilnehmer auch ihre eigene Sensibilität entdecken, erforschen und reflektieren können – bei Malen, Klang und Bewegung und Musizieren mit Musikinstrumenten aus aller Welt. Ein praxisorientierter Workshop für Erzieher und Lehrer beschäftigt sich damit: „Wie kommen Kinder gut zur Ruhe?“ und stellt Achtsamkeits-Übungen für den Klassenraum vor.
Zarina Zimmermann, Prozess-Begleiterin und Feng Shui-Beraterin aus Dresden, hält seit Januar 2015 die Fäden des bundesweiten Vorbereitungskreises zusammen und sorgt mit dafür, dass die Teilnehmer sich aktiv in die Tagung einbringen und untereinander vernetzen können und die Thematik weiterbewegen.
Es gibt einen Frühbucherrabatt (Anmeldung bis 20. März, pro Teilnehmer 320, dann 350 Euro). Ein Team-Ticket kostet 315 Euro pro Teilnehmer (ab drei Personen). Eine Fördermöglichkeit der Teilnahmekosten ist über die bundesweit geltende Bildungsprämie möglich.
Text: (lv)
Weitere Infos unter www.hochsensible-kinder-begleiten.de
Kontakt zum Veranstalter:
Freies Bildungswerk Rheinland, Luxemburger Str. 190, 50937 Köln
Tagungsbüro: Tel.: 0221 – 94 14 9
Email: hochsensibel@fbw-rheinland.de
Ansprechpartnerinnen:
Yvonne Rausch
Barbara Schwartzkopff-Fischer
03 Freitag Mär 2017
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28 Dienstag Feb 2017
„Glück auf“: So grüßen sich die Freiberger noch heute.
Mit ihrem komplett restaurierten und denkmalgeschützten Altstadtensemble gilt die Stadt am Fuße der Montanregion Erzgebirge/Krusnohori als einer der schönsten Orte Sachsens.
Im Stadt- und Bergbaumuseum am Untermarkt können Besucher Kostbarkeiten aus der Historie der Silberstadt entdecken. Im Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ fahren sie wie die Bergleute mit dem Förderkorb 150 Meter hinab in den Schacht und erleben auf geführten Touren eines der bedeutendsten Silberbergwerke Sachsens.
Lebendig wird die bergmännische Tradition jährlich bei den Aufzügen der traditionellen Bergparade zum Bergstadtfest am letzten Juni-Wochenende und während des erzgebirgischen Christmarktes. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist außerdem das Schloss Freudenstein, das als Burg zum Schutz des Silberbergbaus errichtet wurde, mit der Ausstellung „terra mineralia“. Dort sind mehr als 3 500 farbenprächtige Minerale, Edelsteine und Meteoriten von fünf Kontinenten zu bestaunen. Zurzeit gibt es dort eine erlebnisreiche, spannende und interaktive Sonderausstellung, bei der kleine und große Besucher zu Detektiven werden unter dem Titel: „CSI Freiberg. Ein Mordfall in der terra mineralia“ (vom 12. April bis 27. August zu sehen). Die Kleineren ab sechs Jahren helfen Gecko Gustav, einer Eidechse aus Madagaskar und Haustier von Prof. Bauer, bei der Suche nach seinem Stein. An zwölf Stationen der Sonderschau tauchen Touristen und Schulklassen in die Welt der Seltenen Erden, in Bergbau und globalisierte Ressourcennutzung ein.
Mit dem Mittelsächsischen Theater besitzt Freiberg außerdem – seit 1791 – das älteste Stadttheater der Welt. In der warmen Jahreszeit lockt der Theaterzauber auf der neu errichteten Seebühne Kriebstein. Zurzeit umgebaut wird das Wohn- und Werkstatthaus Gottfried Silbermanns, das im Sommer wieder zugänglich sein soll. Vier Orgeln des berühmten Meisters sind in Freiberg erhalten: je eine in St. Petri und St. Jacobi und zwei im Dom mit reicher Innenausstattung. In die Freiberger Historie eintauchen kann man bei einem Stadtrundgang, wo man mehr über Lebenswerk und Lebenswandel des weltberühmten Orgelbaumeisters erfährt, augenzwinkernd ausgeplaudert von seiner geschwätzigen Haushälterin, und bei ihr auch einen echten Freiberger Silberkräuter und ein Stück der legendären Freiberger Eierschecke probieren kann. Spannendes zur Entstehung der Silberstadt und der traditionsreichen Geschichte des Freiberger Biers hält eine Führung mit einem Braumeister mit Verkostung bereit.
Bei den Silbermanntagen 2017 (vom 6. bis 17. September) locken wieder Konzerte mit internationalen Stars der Orgelmusik und Spitzenensembles Musikfreunde aus aller Welt nach Freiberg.
Text: (lv)
Foto: Sammlung „terra mineralia“
Weitere Infos unter http://www.freiberg-service.de