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Kategorien-Archiv: Lebensart

Tausche Brezel gegen Croissant – Sprach- und Bildungsreisen für junge Leute vermittelt der Dresdner Verein „Europa-Direkt“

21 Dienstag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Lebensart, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Der Franzose Andy Guagnini ist ein Jahr lang in Dresden bei „Europa-Direkt“ e.V. – Institut für interkulturelle und europäische Studien angestellt.

„Tausche doch mal die Brezel gegen das Croissant“, steht auf einem Plakat an der Bürotür. Denn ein Tausch des Gewohnten bringt nicht nur neue Geschmackserlebnisse, sondern vielleicht auch neue Ideen. Andy Guagnini ist aus Marseille nach Dresden gekommen, um ein Jahr im Programm ‚Arbeit beim Partner‘ des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) erste Arbeitserfahrungen in Deutschland zu sammeln.

Er interessiert sich für interkulturelle Begegnungen, Reisen und Sprachen und möchte dadurch mehr über Land und Leute erfahren und sich beruflich weiterbilden. Das Deutsch-Französische Jugendwerk, das seit mehr als 50 Jahren den Jugendaustausch beider Länder unterstützt, fördert auch einige Projekte des Europa-Direkt e. V. Er habe eine Leidenschaft für deutsche Kultur und Sprache, erzählt der junge Mann. Dresden sei eine schöne Stadt, in der es viel zu entdecken gebe.
Die Sache mit Pegida sieht er gelassen. “Das gibt es nicht nur in Dresden, es ist zurzeit europa- vielleicht sogar weltweit ein Phänomen.“ Andy Guagnini wollte die osteuropäische Kultur kennen lernen und dafür ist Dresden mit der Nähe zu Prag, Breslau und anderen Orten ein idealer Ausgangspunkt, und er wollte auch Erfahrungen im Ausland für sein weiteres berufliches Leben sammeln. In der Schule lernte er seit seinem 13. Lebensjahr Deutsch als zweite Fremdsprache.

Er hat in Frankreich Geschichte, Kulturwissenschaften und Romanistik studiert und ein Masterstudium in Politikwissenschaft mit Schwerpunkt ‚Europäische Union‘ abgeschlossen. Sein Pflicht-Studienpraktikum absolvierte er bei der Französischen Botschaft in Berlin. Nun arbeitet Andy Guagnini für ein Jahr in Dresden. Das Team bei Europa-Direkt e. V.  besteht im Moment aus fünf Personen – Deutsche, Franzosen und Polen. Andy kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit, die Kommunikation sowie die Werbung für die vielfältigen Projekte.

Spaß beim Lernen und interkulturellen Begegnungen

Dazu gehören Sprachtandem-Kurse in Deutsch und Französisch für Jugendliche und Erwachsene. Sie richten sich an junge Deutsche, die ihre Sprachkenntnisse erweitern möchten und im Tandem mit Franzosen gemeinsam lernen. Dabei ist jeder Teilnehmende Lernender und Lehrender gleichermaßen. „Diese Methode ist authentisch und bringt viel Spaß beim Lernen.“ so Andy Guagnini. Projekte für Auszubildende aus unterschiedlichen Berufen und Ländern, immer in Kooperation mit Berufsausbildungseinrichtungen, stehen genauso auf dem Programm wie Ausbildungen für Jugendleiter. Sie kommen in den erwähnten Projekten der Jugendbildung zum Einsatz kommen,  führen Gruppen, moderieren und übersetzen zwischen den einzelnen Sprachen.

Schwerpunkt der Arbeit des Europa-Direkt e. V. ist neben den Begegnungen mit Teilnehmenden aus Frankreich und Deutschland auch Mittel- und Osteuropa, vor allem Polen, Litauen, Serbien und die Ukraine sowie Bosnien-Herzegowina.

Andy Guagnini fuhr im Oktober 2016 für fünf Tage mit einer Gruppe von Deutschen und Franzosen nach Serbien, in einen kleinen Ort in der Nähe von Novi Sad zum Austausch über dortige soziale Jugendprojekte. Er war auch schon in Polen und der Ukraine zu Workshops im Rahmen der interkulturellen Jugendleiterausbildung unterwegs. „Den Wortschatz, den man während der Begegnung erweitert, kann man auch gleich anwenden“ erzählt Andy Guagnini. Die Themen reichen dabei oft von Musik über Geschichte oder Sport bis hin zum gemeinsam Kochen und somit bis zur Küche und der Kultur des Partnerlandes.

Praktikas in sächsischen Unternehmen

Außerdem vermittelt Europa-Direkt e. V.  Praktikumsplätze in sächsischen Unternehmen an französische oder polnische Auszubildende oder Absolventen verschiedenster Berufsrichtungen im Rahmen des „Erasmus+“-Programmes der EU. „Wir haben im Moment ca. vierzig Praktikanten aus Frankreich, zwanzig aus Polen kommen demnächst noch für vier Wochen dazu. Wir begleiten sie in den ersten Tagen, organisieren Unterkünfte und interkulturelle sowie sprachliche Einführungswochen, schlagen auch gemeinsame Ausflüge zu kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung vor und helfen so, sich in Dresden einzugewöhnen“, so Guagnini.

Die Praktikas dauern zwischen vier Wochen und sechs Monaten und einige Praktikanten haben sich so in die Stadt verliebt, dass sie blieben. „Dabei haben wir nicht nur die jungen Franzosen glücklich gemacht sondern auch die Unternehmen, die genau dieses Personal gesucht haben“ sagt Andy.

Sprachensommer für junge Deutsche und Franzosen

Mittlerweile schon Tradition bei Europa-Direkt ist der bereits seit Ende der neunziger Jahre veranstaltete „Sprachensommer“ des Vereins „Europa-Direkt“ im Juli und August eines jeden Jahres, der auch vom DFJW gefördert wird. Die vier Tandemkurse für junge Deutsche und Franzosen bestimmter Altersgruppen finden für jeweils eine Woche in Deutschland und Frankreich statt. Die Zwischenreise ist organisiert und wird gemeinsam erlebt.

Jugendliche beider Länder zwischen 13 und 17 Jahren können daran teilnehmen. Ziel ist es nicht nur, die Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern gemeinsam eine erlebnisreiche Ferienzeit zu verbringen und durch viele Aktivitäten den Anderen besser kennenzulernen und neue Bekanntschaften und Freunde zu gewinnen. Los geht es am 21. Juli in Berlin und nach der gemeinsamen Reise wird der zweite Teil dann in der nordfranzösischen Hafenstadt Malo-Les-Bains fortgesetzt. Vom 30.7. bis 6.8. dann nach La Rouchette bei Paris und Berlin. Andere Kurse finden im August in Bourget-du-Lac bei Chambery in den französischen Alpen und in Berlin oder bei Paris und in Berlin statt.
Rechtzeitig anmelden empfiehlt sich, da die Teilnehmerzahl auf jeweils zehn deutsche und französische Plätze begrenzt ist und ein Kurs bereits vollständig gebucht wurde.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.sprachensommer.eu

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„Die Welt der DDR“ öffnet ihre Türen – im ehemaligen Verkehrshochhaus am Albertplatz in Dresden

28 Samstag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Lebensart

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Zeitreise-Ausstellung eröffnet am 29. Januar im Simmel-Center am Albertplatz.

Der Umzug ist geschafft. Das Team der „Welt der DDR“ von Peter Simmel hatte in den letzten Wochen alle Hände voll zu tun. Es waren schließlich nicht nur die Exponate von Radebeul an den Dresdner Albertplatz zu transportieren, sondern es galt auch, in relativ knapper Zeit eine neue Ausstellung zu konzipieren, die dafür geeigneten Exponate zusammenzustellen und dies alles dann auch aufzubauen. Doch jetzt ist es vollbracht. Alle Schauräume sind fertig, und auch die Erklärungstafeln sind angebracht. Am Sonntag öffnet „Die Welt der DDR“, wie die Ausstellung von nun an heißt, ihre Türen. Um 10.00 Uhr ist es soweit.

Auf über 1.500 Quadratmetern gibt die von der KiG GmbH, einer Simmel-Unternehmenstochter betriebene Schau Einblick in die verschiedensten Alltagswelten des Lebens in der DDR. Ob Wohnzimmer mit klassischer DDR-Schrankwand, Klassenzimmer mit Pionierutensilien, das Interieur einer Kaufhalle, Kinder- und Kitazimmer mit Spielzeug der Zeit, eine Arztpraxis, eine Apotheke, ein Büro eines Kombinates oder Autos und Motorräder – die Ausstellung im SIMMEL-CENTER am Albertplatz gibt einen umfassenden Einblick in das Leben im Sozialismus. „Über 70 Leihgeber stellten für unsere Ausstellung ihre Ausstellungsstücke zur Verfügung“, berichtet Gabi Reißig, Projektleiterin der DDR-Ausstellung. „Damit konnten wir die überwiegende Mehrheit der Exponate des Vorgängermuseums in Radebeul übernehmen, was uns natürlich sehr freut.“

„Die Welt der DDR“ wird täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet sein, Sonn- und Feiertage eingeschlossen. Die Eintrittspreise liegen wie schon in Radebeul bei neun Euro pro Erwachsenem. Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt. Studenten, Azubis und Personen mit Behinderung erhalten einen Rabatt von zwei Euro. Darüber hinaus gibt es Familien- und Gruppentickets. Montag bis Mittwoch sind Happy-Days anberaumt, wo der Eintritt für bestimmte Zielgruppen wie Kinder, Studenten oder Senioren nur vier Euro beträgt. Auch Führungen, derzeit noch in der Planung, werden in Kürze angeboten.

„Das Ausstellungsteam hat Enormes geleistet, und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, freut sich Hausherr Peter Simmel. „Die Schau ist ein echter Gewinn für Dresdens Innenstadt. Alle Exponate – wir können natürlich nicht alle zeigen – sind in guten Händen. In regelmäßigen Abständen werden auch immer wieder andere ‚neue’ Exponate zu sehen sein.“

Mit der Eröffnung der Schau ist für das Team die Arbeit aber noch längst nicht getan. Demnächst wird zusätzlich noch ein Souvenirshop eingerichtet und die Ausstellung laufend verbessert.

Weitere Informationen: http://www.weltderddr.de

Text + Fotos: PR/ Medienkontor Dresden

 

 

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Chinesisches Neujahrsfest im Pavillon auf dem Weissen Hirsch

23 Montag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Lebensart, Musik, Tanz

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Das Chinesische Neujahrsfest im Jahr des Feuer-Hahns – ein Erlebnis für Groß und Klein

Das SHUDAO-Studio für chinesische Kultur lädt am 28. Janurar 2017, um 18.30 Uhr, zur Feier des Chinesischen Neujahrsfestes in den Chinesischen Pavillon zu Dresden, Bautzner Landstrasse 17 A, 01324 Dresden, ein.

Angehörige des SHUDAO-Studios bereiten an diesem Abend chinesische Tees und traditionelles chinesisches Essen zu. Es werden chinesische Tänze vorgeführt, zudem erklingt traditionelle chinesische Musik. Die kleinen Besucher können sich in Taiji quan und Gongfu ausprobieren. In kurzen Geschichten erfahren die Besucher mehr über das „Nian Monster“, wie Neujahr auf chinesisch genannt wird. Eine Einführung in die chinesische Kalligraphie und Tuschmalerei rundet das facettenreiche Programm ab.
Das Jahr 2017 steht im Zeichen des Feuer-Hahns. Im Jahr des Hahns Geborene gelten als gute Beobachter, die überlegen, bevor gehandelt wird. Sie erfüllen bodenständig und fleißig tagsüber ihre Pflichten, am Abend glänzen sie und agieren extrovertiert.
Eine Tombola mit attraktiven Preisen, wie etwa einem hochwertigen Tablet, einem originalen chinesischen Service und weiteren Überraschungen wird für zusätzliche Spannung sorgen. Lose zu 5,00 Euro pro Stück können zu Beginn der Veranstaltung erworben werden. Der Erlös der Tombola kommt der weiteren Sanierung des Chinesischen Pavillons zu Gute.
Interessierte Besucher werden um eine kurze Anmeldung bis zum 26.01.2017 unter kvloh@gmx.de gebeten.

Text: Monika Alexandra Kämpfer Presse und Marketing Chinesischer Pavillon e.V.
Kontakt E-Mail: monikakaempfer63@gmail.com

Weitere Infos: http://www.chinesischer-pavillon.de

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Aquarell von Prof. Dr. Heinz Langer: Chinesischer Pavillon

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Lieder der Sehnsucht – Länderabend Portugal in der Theaterkneipe der Landesbühnen in Radebeul

16 Montag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Literatur, Musik, Zwischenmenschliches

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Warm, erdig, sehnsuchtsvoll: Fado-Lieder aus seiner Heimat Portugal stellte Carlos Matos, Tänzer, Sänger und Chefchoreograf der Landesbühnen Sachsen Radebeul vor, einfühlsam begleitet von Musiker Eckart Poser an der Gitarre. Abwechselnd las der Schauspieler Olaf Hörbe (im Foto re.) Geschichten von Matos` Lieblingsautor Fernando Pessoa aus „Das Buch der Unruhe“, das grandios und berührend über die kleinen, besonderen Dinge des Lebens erzählt und über die Frage nach der Bestimmung des Menschen nachdenkt. Hinterher wurde portugiesischer Wein probiert und konnte man mit den Künstlern ins Gespräch kommen zu Musik, landestypischer Küche, Geschichte und Literatur, moderiert von der Chefdramaturgin der Landesbühnen, Gisela Kahl. Text + Fotos (lv)

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Wencke Kriemer de Matos, Tänzerin und Choreografin und Töchterchen Emma,  zweieinhalb schauten zu, wie der Papa auf der Bühne mit Hingabe sang.

Trauriges und Schönes, Weinen und Lachen mischen sich im Fado und in den Geschichten Pessoas

Curazon, das Herz ist neben Fado und Liebe das häufigste Wort in diesen Liedern. Carlos Matos singt den Fado ohne Noten. Mit Wärme, Leichtigkeit und Tiefe. Er lässt seine Stimme und Hände sprechen. Als Portugiese sei er mit dieser Musik aufgewachsen und habe sie sozusagen in den Genen, sagt er schmunzelnd. Seit einem Jahr singt Carlos Matos Fado auf der Bühne. Mit seinen Lieblingsliedern entführte der Tänzer, Sänger und Chefchoreograf der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen in Radebeul das Publikum am Sonntagabend im gut besuchten Theaterrestaurant „Goldene Weintraube“ in seine Heimat Portugal.

Mehr Text folgt.

 

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BilderAlbum: Bei den Tieren im Dresdner Weihnachts-Circus

27 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Lebensart

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Eine Welt für sich, wo klein und groß noch staunen und sich verzaubern lassen kann. Wo nichts unmöglich scheint – unter der vielfarbig angestrahlten Kuppel des Zirkuszeltes. Die Manege zum Ort für Träume, Ideen und Visionen wird. Wo Artisten, Zauberkünstler, Clowns und Tierlehrer, gleich aus welchem Land der Welt sie kommen, allabendlich zusammenwirken, wundersame und atemberaubende Dinge zeigen, ja auch den Glauben an Wunder aufrechterhalten. Wo besondere und seltene Tierarten zu erleben sind, die teils in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht sind und im Zirkus ein Zuhause finden.

Ich traute meinen Augen kaum, als ich in der Manege das zauberhafte weiße Hörnertier wiedersah, dass ich vorher beim Circus Monaco bereits erlebte  und
außerdem vor und nach den Vorstellungen auf der Wiese mit den anderen Tieren. Seither hat es eine besondere Magie auf mich. (Ich habe ihm sogar ein eigenes BilderAlbum im wortgarten gewidmet.) Während das Hörnertier sonst allein seine Runden drehte dicht am Manegenrund und aufmerksam die Zuschauer betrachtete, trat es diesmal in einer gemischten exotischen Gruppe mit Lamas, Alpakas, Kamelen und Zebras auf. Ich wollte erfahren, wie es hierher zum Dresdner Weihnachts-Circus kam und verabredete mich mit dem Tierlehrer Marek Jama. Am zweiten Weihnachtsfeiertag nachmittag war es soweit. Auf dem Weg zum Hörnertier kam ich hinter dem Zirkuszelt an einem großen blauen Bassin vorbei, in dem die zwei Seelöwen Lola und Lappy munter umher schwammen, tauchten und planschten und die Köpfe neugierig aus dem Wasser reckten. Dahinter stand der Tigerkäfig, in dem die Tiere unruhig auf und ab liefen.
Draußen auf dem Platz standen vor den heugefüllten Zelten die Tiere von Marek Jama friedlich kauend in der Sonne. Als ich dann endlich vor dem langen Container auf Rädern stand, um das Hörnertier zu begrüßen, war es ein anderes. Nicht Kaya, die mich so fasziniert, sondern Tokay. Ein männliches ungarisches Steppenrind benannt nach dem Wein. Tokay ähnelt ihr fast aufs Haar. Weißes Fell, spitze Hörner und sanfter Blick aus dunklen Augen, die einen nicht loslassen. Er schaute mich zunächst nicht an, sondern gleichmütig vor sich hin, selbstversunken. Marek Jama mag das Steppenrind auch wegen seiner sanften Art. „Er versteht sich mit allen anderen Tieren“, sagt er. Tokay ist acht Jahre alt. Kaya ist schon über 20. In ihrer Heimat werden die Steppenrinder als Nutztiere in Farmen gehalten und nach fünf bis sechs Jahren geschlachtet.
Marek Jama erwarb das Tier als es drei Jahre alt war vom Schweizer Zirkus „Morena“, der es als Kalb von einem Zoo im Land kaufte. Das Hörnertier ist also doch nicht so einzigartig, war mein erster Gedanke, sondern reist mit verschiedenen Zirkussen durch die Welt. Und die Zuschauer staunen und rätseln, welcher Art es ist. In Indien laufen ähnlich weiße Rinder frei auf der Straße herum und werden als heilig verehrt. Im Dresdner Weihnachts-Circus hat das Hörnertier regelmäßig Auslauf. Den Wagen teilt sich Tokay mit zwei jungen, zottligbraunen schottischen Hochlandrindern. Er frisst Heu, Gras, Möhren und „Pferde-Müsli“, so Jama.

Seine Tierherde im Dresdner Weihnachts-Circus besteht aus zwölf Pferden, fünf Kamelen, vier Zebras, sechs Rindern, sieben Lamas und zwei Kängurus. Wie er sich mit denen versteht und ob er Fachbücher lese? Nein, die brauche er nicht, sagt Marek Jama. Weil er 24 Stunden am Tag mit den Tieren zusammen sei und weiß, was sie wollen. Er erkenne es an ihrem Verhalten, an der Körpersprache und fühle sich in die Tiere hinein. Natürlich müsse er als Mensch aufpassen, wenn er sich umdreht oder dem Hörnertier nähert. Doch es greife nicht an, sei ruhig und friedlich. Der 41jährige Pole gilt als einer der begnadetsten Tierlehrer der Gegenwart. Dabei hatte der Sohn eines Fabrikdirektors die Warschauer Artistenschule als Luftakrobat absolviert. Doch es siegte die Tierliebe. Mit Learning by doing in mehreren europäischen Zirkussen entdeckte er sein Geschick für viele Tierarten, Tiger und Elefanten eingeschlossen.

2007 holte ihn Direktor Sascha Melnjak in seinen Zirkus Charles Knie (www.zirkus-charles-knie.de), wo Jama zum Chefdresseur und Oberhaupt der Stallungen aufstieg. Sein erstes Dresden-Gastspiel ist sozusagen eine Leihgabe. Hier zeigt er in drei Auftritten, mit einer großen Pferdefreiheit, dem ungewöhnlichen Exoten-Tableau „Afrika United“, ergänzt mit Kängurus und einer Hohen Schule sein vielseitiges Talent. Am 2. Januar nochmals zu erleben.

Danach reist Marek Jama mit seinen Tieren direkt zum 41. Festival du Cirque de Monte Carlo. Und dann ist erst mal jahreszeitbedingt Pause im Winterquartier vom Zirkus Knie in Einbeck bei Hannover. Im März beginnt dort die neue Tour mit einer Saisonpremiere.

Das Programm des Dresdner Weihnachts-Circus ist noch bis zum 2. Januar 2017 zu sehen. Vorstellungen sind täglich um 15 und 19.30 Uhr, mit Tierschau in der Pause und Genuss-Manege im Zirkuszelt an der Pieschener Allee.

Text + Fotos (lv)

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Besinnlich und unterhaltsam ging es zu beim Ökumenischen Gottesdienst des 21. Dresdner Weihnachts-Circus am  zweiten Weihnachtsfeiertag, den Geistliche mehrerer Konfessionen, Artisten, Musiker, Zirkusmitarbeiter und Zirkusfreunde vor gut gefüllten Rängen gestalteten. Da ließ Magier Christian Farla es schneien, gab es wärmende Worte und zeigten die Zirkuskünstler Ausschnitte aus ihrem Programm. Darunter das russische Clownsduo Slobi hier mit kletterfreudiger Katze.

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Charmant, lustig und sehr gelehrig zeigen sich die zwei Seelöwen „Lola“ und „Lappy“ mit ihrem Tierlehrer Ingo Stiebner, der immer ein paar leckere Heringe für sie  bereithält.

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Tierlehrer Marek Jama mit dem ungarischen Steppenrind „Tokaj“ (8) in seinem Domizil, dass das Tier mit dem sanften Blick mit zwei schottischen Hochlandrindern teilt. In der Manege treten sie in einer gemischten exotischen Tiergruppe mit Lamas, Alpakas, Kamelen und Zebras auf. Die Tiere halten sich oft im Freien auf.

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Nach der Vorstellung schwimmen und planschen die Seelöwen sichtlich vergnügt in einem Freiluftbassin, Sonne inklusive. Dahinter Zirkuszelt und Tigerkäfig.

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http://www.Dresdner-Weihnachts-Circus.de

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BilderAlbum: Premiere Dresdner Weihnachts-Circus

16 Freitag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Genießen, Lebensart

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Begleitet von lauten Trommelwirbeln (bekanntlich sind Tiere lärmempfindlich) war die Aktion einer Gruppe selbsternannter „Tierschützer“ und „Tierbefreier“ vor der Premiere des 21. Dresdner Weihnachts-Circus am Mittwochabend. Vor dem Festzelt an der Pieschener Allee protestierten ein paar Erwachsene mit Kleinkindern mit Transparenten gegen das angebliche „Leid in der Manege“ und vermeintliche „Tierquälerei“. Ob sie wohl je einen Zirkus von innen gesehen haben oder sich mal selbst hinter den Zelten konkret über die dortige Tierhaltung informierten ??
Die anschließend in der rund zweistündigen Show präsentierten Tiere wirkten jedenfalls alles andere als leidend, sie tollten, sprangen, hüpften, krochen, hangelten, kletterten… mit sichtlichem Spaß in der Manege umher. Sie verblüfften, erfreuten und begeisterten mit ihren Darbietungen ebenso wie die mit den Tieren sehr natürlich und vertraut wirkenden Tierlehrer das zahlreiche Publikum, darunter auch der Dresdner OB Dirk Hilbert. Begonnen bei der kaprizös-kletterfreudigen Katze des vielseitigen Clownsduos Slobi über galoppierende und tänzelnde Pferde, verspielte Ponys, elegant schreitende Kamele, begleitet von flinken Zebras, Alpakas, einem weiß-zauberhaften und braunen Hörnertieren bis zum superschnellen Känguru. Mit viel Witz und Charme agierte Ingo Stiebner mit zwei Seelöwen, die Bälle balancierten, Flosse gaben und mit ihm bereitwillig wie geschmeidig Tango tanzten und ihn umarmten wie einen guten Freund. Bei Manuel Farina und seiner gemischten Löwen- und Tigergruppe zeigte sich besonders eindrucksvoll, wie innig, nah und respekt- und würdevoll das Verhältnis Mensch und Tier sein kann, ohne das Wilde, Raubtierhafte auszublenden. Es war ein eher spielerisches Herausfordern und Miteinander und Achten der Grenzen. Sehr berührend.

Toll, außergewöhnlich und beeindruckend auch die artistischen Darbietungen – auch musikalisch vielfarbig und schwungvoll begleitet von der Zirkusband mit Sängerin, nur akustisch etwas zu laut – wie die elegant traumwandlerisch, zu Tangoklängen in luftiger Höhe am Trapez schwebende, mit Händen und Füßen jonglierende und kopfstehende ungarische Ausnahmeartistin Elisabeth Axt, das romantische Akrobatikpaar „Duo Devlikamov“ an der Poledance-Stange, die mongolische Artistengruppe mit ihrer rasanten Schleuderbrettakrobatik bis zu den geheimnisvoll-spektakulären Zaubereien des Magiers und Meisters der Illusionen Christian Farla.
Auf die Frage: „Was die Deutschen vom Circus erwarten?“, antworteten übrigens laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK unter Bürgern über 14 Jahren (2008) 86,1 Prozent, dass „Tiere unbedingt zu einem richtigen Circus gehören“ und 85,5 Prozent sehen „Tiere sehr gerne“. „Keine Tiere sehen“ wollen 14,5 Prozent.

Das Programm des Dresdner Weihnachts-Circus ist noch bis 2. Januar 2017 zu sehen.
Zu einem Ökumenischen Gottesdienst im 21. Dresdner Weihnachts-Circus sind alle Interessierten am 26.12., um 10 Uhr eingeladen. Artisten und Besucher feiern diesen unterm Zirkushimmel gemeinsam mit vier Geistlichen unterschiedlicher Konfession. Zirkusdirektor Mario Müller-Milano trägt das eigens verfasste Gebet für die Artisten vor.

Weitere Infos und Tickets unter http://www.dresdner-weihnachts-circus.de

Text + Fotos (lv)
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Zirkusdirektor Mario Müller-Milano, neben ihm der künstlerische Leiter Filip Kaiser, bedankt sich beim Publikum und versichert, dass die Tiere hier artgerecht gehalten werden, viel Auslauf in Freigehegen sowie große Transportboxen haben und regelmäßig tierärztlich untersucht werden. „Deutschland hat die strengsten Tierschutzrichtlinien überhaupt und flächendeckend ein Veterinärwesen. Unsere Tiere werden gut behandelt und machen nichts, was sie nicht wollen“, sagte Müller-Milano reagierend auf die Proteste zu den Zirkustier-Auftritten.

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BilderAlbum: Unterwegs in Weimar – Weihnachten mit Goethe und Schiller

15 Donnerstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Lebensart

≈ Ein Kommentar

So vergnügt kann der Umgang mit den Klassikern sein: Vor dem deutschen Nationaltheater mit den Dichtergrößen Goethe und Schiller in Weimar drehen klein und groß auf der Eisbahn fröhlich ihre Runden. Ringsherum locken Weihnachtsbuden, Händler und Musikanten wie überall… Dennoch ist es anders, erhebend, ergreifend schön einerseits, wie nah Historie und Alltag stolz und selbstverständlich zusammengehen. Manches wirkt surreal und filmreif wie die Pferdekutschen vor Goethes Wohnhaus als würden sie mit den Zusteigenden gleich zurück in die Vergangenheit reisen… Abends leuchten Lichterketten über den Köpfen von Goethe und Schiller. Unweit davon in Nähe des Bahnhofs wird einem beklommen angesichts der monumentalen, ebenfalls weihnachtlich geschmückten Bauten, umgeben von einer großen kahlen Fläche, die einst ein Aufmarschplatz in der NS-Zeit war. Dann dieser unglaublich schöne, tiefrot geflammte Abendhimmel. Später auf der Rückfahrt im Zug von Weimar nach Dresden über Leipzig stehen zwei junge Männer mit Spendenbüchsen mit der Aufschrift „Hegida“ vor uns. Auf meine abweisende Bemerkung erklärt einer der Männer, er trägt Bart und rötliches Haar. Das Ganze sei Satire. Die Abkürzung heiße „Hendrik gegen die Isolation des Auerhahns“! Tatsächlich ist so ein Vogel auf der Spendenbüchse abgebildet. Der sei vom Aussterben bedroht und er engagiere sich im Naturschutz. Aber eigentlich sammeln die Jungs für einen Junggesellenabschied, erzählen sie. Wir geben ihnen ein paar Münzen. In dem Moment kommt die Schaffnerin und erklärt, im Zug dürfe nichts verkauft werden. Man werde aber wohl noch freiwillig etwas geben dürfen, wenn jemand darum bittet, erwidere ich. Gegen die laut im Zug grölenden und Hetzparolen rufenden Fußballfans auf der Hinfahrt nach Weimar schritt keiner ein.
Text + Fotos (lv)

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Eisbahn vor dem Nationaltheater.           Schillerhaus

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Goethes Wohnhaus am Frauenplan. Mehr los als am einstigen Wirkungsort des größten deutschen Dichters ist derzeit auf den Weihnachtsmärkten in der Stadt.

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Auf Entdeckungstour durch Weimar mit Zarina Zimmermann, der Nachlassverwalterin des künstlerischen Werkes von Ingo Kuczera.

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Die Galerie Hebecker zeigt zurzeit eine Ausstellung mit Arbeiten auf Papier von Ingo Kuczera und Plastiken von Erik Neukirchner (bis 28. Februar 2017).

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Einblicke in die wechselvolle Weimarer Geschichte gibt`s  im „Weimarhaus“.

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Licht und Schatten liegen nah beieinander. Ehemaliger Aufmarschplatz aus der
NS-Zeit.

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Zwischenstopp auf dem Leipziger Hauptbahnhof mit Weihnachtsmannkapelle.

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Virtuelles Erzählcafé im wortgarten: „Lebendige Beziehungen“ – Miteinander in Beziehung – in Bewegung sein. Austausch. Begegnung. Kommunikation

06 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Projekte, Tauschmarkt/Ideenbörse, Virtuelles Erzählcafé "Lebendige Beziehungen", Zwischenmenschliches

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Herzlich willkommen! Hier seht Ihr die Gründerinnen des Virtuellen Erzählcafés im wortgarten (im Bild von li nach re:) Sylvia, Lilli und Petra beim Brainstorming in fröhlicher Runde und auch das Ge…

Zum Weiterlesen: Virtuelles Erzählcafé im wortgarten: „Lebendige Beziehungen“

P.S.: Das Virtuelle Erzählcafé wird gerade neu eingerichtet und wird bald eröffnen.

Text + Fotos (lv)

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BilderAlbum: Erster Advent bezaubernd anders in der Alten Fabrik in der Neustadt

28 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Genießen, Lebensart, Unterwegs

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Eine Oase zum Träumen und Innehalten vom Alltagstrubel: Am ersten Advent öffnete wieder der so originelle wie urig-zauberhafte kleine Weihnachtsmarkt
im Hof der Alten Fabrik (ehemals Blaue Fabrik) auf der Prießnitzstraße in der Äußeren Neustadt. Hier gibt es viel zu entdecken an kreativen, selbst gestalteten Dingen zur eigenen Freude und für den Gabentisch, außerdem Stände mit Leckereien. Unter einem Baum dreht sich ein Karussell, wo Kinder auf  fliegenden Schwänen und Segelschiffen ins Land der Fantasie reisen können. Zudem erzählt der Märchenerzähler Frank-Ole Haake fantastische Geschichten für kleine und große Besucher. Für vergnüglich heitere Stimmung mit Melodien aus aller Welt sorgen verschiedene Musiker. Hier kommt man zusammen, um mit anderen eine schöne Zeit zu verbringen und genießen und den Zauber der Weihnacht zu erleben.
Es geht freundlich, locker und gelassen zu. Man fühlt sich wie in einer großen Familie, obwohl man die anderen gar nicht kennt, wärmt sich am Feuer und zieht heiter gestimmt weiter. Ein wunderbar entspannender Weihnachtsmarktbummel.

Text und Fotos (lv)

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Natürlich nackt und lebensfroh – die Galerie Kunstkeller aktfotoART Dresden feiert 20jähriges Jubiläum

23 Mittwoch Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Lebensart

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Eine „Best-of“-Ausstellung zeigt zurzeit Aktbilder von rund 70 Modellen zwischen 18 und 80 Jahren aus 20 Jahren zeitgenössischer Aktfotokunst von Volkmar Fritzsche, Metallkünstler, Fotograf und Galerist.

Unverhüllt und offenherzig, sinnlich bis witzig-verrucht zeigen sich Frauen, Männer und Paare dem Kameraauge. Sinneslust und Lebensfreude pur strahlen die Aktbilder aus. Die Modelle räkeln sich nackt in der Sonne und im Schnee, planschen im Wasser, steigen auf Kletterfelsen in der Sächsischen Schweiz oder tummeln sich mit Pferden. Sie umgarnen in Netzen, schweben in Seilen, träumen im Garten, im Schaumbad oder betrachten sich vor dem Spiegel. Verführerische Evas und Rubensfrauen, junge, wilde und reife Frauen.

Sie alle sind mit ihren Reizen, bei ihren Lieblingsbeschäftigungen, im Studio oder im Freien fotografiert in der „Best of…“-Ausstellung zu sehen, in der Aktfotografien von rund 70 Modellen zwischen 18 und 80 Jahren versammelt sind (noch bis 23. Februar 2017 zu sehen). Mit dieser Schau und zusammen mit den Beteiligten der Minibühne feiert der Galerist und Fotokünstler Volkmar Fritzsche (75) an diesem Wochenende das 20-jährige Jubiläum seiner Galerie „Kunstkeller aktfoto-ART Dresden“ auf der Radeberger Straße 15 in Dresden.

Es ist die nunmehr 90. Ausstellung seit der Eröffnung des Kunstkellers im November 1996. Darunter 23 eigene Ausstellungen, in denen er aus verschiedensten Blickwinkeln die „Vielfalt der Dinge des Lebens ungeschminkt nackt“ beleuchtete. Zunächst wurde die ehemalige Hausmeisterwohnung als Büro und Ausstellungsort des Verbandes Sächsischer Kunsthandwerker (VSK) genutzt, dessen Gründung- und Vorstandsmitglied Fritzsche war. Als der Verband umzieht, beschließt er die Räume als Galerie weiterzuführen mit einem Novum für Dresden: Kunst in aller Bandbreite – von Malerei über Kleinplastik und Schmuck bis zu Karikaturen – zum Thema Eros auszustellen. Seit 2006 zeigt Fritzsche in seiner Galerie ausschließlich zeitgenössische Aktfotokunst, womit er sich wieder in neues Terrain vorwagte. Es ist bisher die einzige dieser Art weit und breit. Seit Ende der 1990er Jahre hat er sich selbst der künstlerischen Aktfotografie verschrieben und zeigt eigene Bilder neben Arbeiten anderer Fotografen, die bei ihm anfragen für Ausstellungen.

Natürlich nackt, nicht gewollt „erotisch“

„Den Altmeister der ostdeutschen Aktfotografie, Günter Rössler, allerdings habe ich zweimal angesprochen. Er stellte 1997 und 2011 große Teile seines Lebenswerkes im Kunstkeller aus und es war ebenso faszinierend wie bewegend, ihn noch persönlich zu erleben kurz vor seinem Tod“, erzählt Volkmar Fritzsche. Rösslers Aufnahmen strahlen natürliche Nacktheit in großer Ästhetik aus, deswegen betrachte er ihn als künstlerisches Vorbild. „Ich zeige den Menschen, seine Haltung und sein Wesen in aller Natürlichkeit und nackt, aber nicht gewollt ,erotisch`, sondern so normal wie möglich“, erklärt Fritzsche zu seinen Aktbildern. Er sei in der Freikörper-Kultur der DDR aufgewachsen, in der das Nackt-Sein im Freien als Kultur verstanden und gelebt wurde. „Am Strand war Kultur, die Erotik blieb zu Hause“, so Fritzsche.

Er fotografiert vorwiegend Frauen, weil nicht allzu viele Männer geneigt seien, sich als Akt ablichten zu lassen. Gegen den Mainstream holt er sehr oft auch ältere Menschen aufs Bild. „Dabei geht es mir nicht um Schönheit, sondern um Wirklichkeit. Leben ist Entstehen und Vergehen“, so Fritzsche. Ehrliche Bilder vom Älterwerden würden zugunsten jugendlicher Frische anderswo kaum öffentlich gezeigt. Im Kunstkeller zeigen sich auch Modelle jenseits der Lebensmitte reizvoll, freimütig und mit Augenzwinkern.

Mit der Aktfotografie begann Fritzsche nach ersten Performances im Kunstkeller und an anderen Orten, bei denen die Modelle raffinierte Metalldessous auf nackter Haut trugen. Zwölf Kreationen gestaltete er, war er doch bis dahin als Metallkünstler tätig. Den Modellen gefielen die „Erinnerungsfotos“ so gut, dass bald weitere Foto-Shootings und die ersten Ausstellungen folgten, so Fritzsche. Daraus entstanden immer neue fotokünstlerische Projekte und besondere Aufführungen für die Minibühne im Kunstkeller, die von „Klang-Körper-Kunst“ mit sinnlich meditativen Klängen über Farb-Licht-Spiele auf nackter Haut bis zu verführerischen Tanzimprovisationen im Schwarzlicht reichen.

Programme zum Thema Eros auf der Minibühne im Kunstkeller

Zweimal monatlich finden Programme zum Thema Eros jeweils freitags um 20.30 Uhr im Kunstkeller statt. Die Besucher der Aktfoto-Galerie kommen aus allen Altersklassen, so Fritzsche, doch vorrangig ab 30 Jahren aufwärts. Auch allerhand Touristen schauen herein trotz des etwas abgelegenen Standorts am Rande der Äußeren Neustadt. „Die Reaktionen auf die Ausstellungen waren niemals negativ“, so Fritzsche. Vielmehr löse die gezeigte Thematik Lob und Staunen bei den Besuchern aus. Dennoch habe die Aktfotokunst es nicht leicht heutzutage, da das Fotografieren ein Massenphänomen geworden sei. Dadurch werde sie als Kunst bei vielen Menschen nicht mehr wahrgenommen. Inzwischen im Ruhestand, denkt Volkmar Fritzsche noch längst nicht ans Aufhören, sondern geht seiner Profession künstlerischer Aktfotografie weiter mit Leidenschaft und Experimentierfreude nach. Er lebt seit mehr als 25 Jahren in harmonischer Ehe mit seiner Frau und daran habe sich auch nach 17 Jahren aktfotografischen Schaffens nichts geändert.

Sein Resümee zu den 20 Jahren Galerie im Kunstkeller: „Der vertrauensvolle Einblick in die Lebensschicksale vieler Menschen ist mir neben der Fotografie fast gleichrangig wichtig. Es hat meinen eigenen Horizont enorm erweitert, war eine Zeit voller wichtiger Erkenntnisse, Bewegung und spannungsvoller Arbeit. Und der Hoffnung, manchem Menschen gute, bereichernde Impulse vermittelt zu haben.“

Eine Idee für seine nächste Ausstellung im Kunstkeller hat Volkmar Fritzsche auch schon: „Nackt mit Hut“ soll sie heißen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet ist die Galerie im Kunstkeller: Di von 15 – 21.30 Uhr, Mi + Do von 16.30 – 18.30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: 0162 – 682 93 73

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Lilli Vostry

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