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Kategorien-Archiv: Musik

20 Jahre Jazztage Dresden 2020 Live und in Echtzeit & Konzert mit Konstantin Wecker in der Jungen Garde

18 Freitag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Projekte

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Der Intendant der Jazztage Dresden und Bassist der Klazz Brothers Kilian Forster vor dem Plakat der Jazztage Dresden 2020. Das diesjährige „Gesicht“ des Festivals sind die Echo-Preisträger Klazz Brothers & Cuba Percussion. Foto © Andreas Weihs

Jazztage Dresden 2020 – aus der Not eine Tugend!

Das 20-jährige Festivaljubiläum wird (inter)national und bringt Dresdner Künstlern und Ensebmbles aus der Region einem größeren Publikum nahe.

2020 sollte ein ganz besonderes Jahr werden – 20 Jahre Jazztage Dresden! Von den Anfängen in der kleinen aber feinen Unkersdorfer Kirche mit vier Konzerten und 400 Gästen im Jahr 2001 über den Schritt ins Dresdner Zentrum bis hin zu einem der größten Jazzfestivals in Deutschland, das jährlich rund 40.000 Gäste empfangen durfte, gab es doch einiges zu feiern. Zusätzliche Programmbestandteile wollten dafür in diesem Jahr umgesetzt werden, wie etwa die Sonderkonzertreihe „20 Konzerte an 20 Spielstätten“ und vieles mehr.

Dann kam der Stopp und damit die monatelange Ungewissheit, wie und ob es mit den Jazztagen weitergehen würde. An vielen Stellen – unter anderem über die von Jazztage-Dresden-Intendant Kilian Forster initiierte Aktion STUMME KÜNSTLER – wurde auf die schwierige Lage freischaffender Künstler, deren Veranstalter und eine große Anzahl darum herum angelagerter Berufsgruppen und Gewerke aufmerksam gemacht. Und an mancher Stelle auch gehört.

„Wir freuen uns als Jazztage Dresden sehr über die Unterstützung von Stadt und Land, die dem Festival für dieses Jahr das Überleben sichern werden. Dies soll nun unbedingt weitergegeben werden – zum einen an die Musiker, die wir zum Festival einladen möchten, aber auch an das Publikum, dem wir auch im Herbst den Genuss großartiger Live-Musik ermöglichen wollen. Gerade in herausfordernden Zeiten für alle Beteiligten ein wichtiger Bestandteil seelischer Gesundheit“, sagt Forster.

Die Unterstützung von Stadt und Land für das Festival – etwas über 100.000 Euro – über diverse Corona-Unterstützungsprogramme kompensieren natürlich bei weitem nicht die Einnahmeausfälle von circa 750.000 Euro. Jedoch versetzen sie die Jazztage Dresden in die Lage, das Festival im Herbst durchzuführen. Anders als in vorigen Jahren, anders als geplant – aber in veränderter Form live auf der Bühne! Und diese Tugend machen sich die Veranstalter zur Pflicht: die Jazztage werden im Jubiläumsjahr 2020 einen großen Schwerpunkt auf Künstler und Ensembles aus Dresden und der Region legen. Bereits zu den aktuell noch stattfindenden Kulturinseln ist der Reichtum und die Vielfalt der lokalen Szene zu erleben – mit manchen Perlen darunter! Die Notwendigkeit, mit internationalen Stars und teurem Eintritt Ticketerlöse in Größenordnungen der letzten Jahre generieren zu müssen, ist durch die aktuelle Unterstützung nicht mehr in dem Umfang erforderlich. Dies schafft die Möglichkeit, Dresdner Künstler und Ensembles aus der Region im Rahmen der Jazztage endlich einem größeren Publikum nahe zu bringen – auch zu moderateren Ticketpreisen. Wir bauen an der Stelle auf die Solidarität des Publikums, mit den Jazztagen zusammen auf die Entdeckungsreise in die lokale und regionale Jazzszene zu gehen!

Der Ort der Pressekonferenz – Eyßer Schöne Gärten in Dresden-Cossebaude – ist selbst ein Symbol für Solidarität und Zusammenhalt. 2002 stand das gesamte Gelände samt Werksräume 2,50 m unter Wasser. Und die Solidarität zur Hilfe und Unterstützung war allerorten präsent – von offizieller Seite aber auch tatkräftig von „Unbeteiligten“ über Unterstützung beispielsweise bei Rettungsaktionen, Aufräumarbeiten oder auch privaten Spenden. „Genau diese Solidarität, diesen Zusammenhalt, benötigen wir auch heute wieder. Im Kulturbereich insbesondere für freischaffende Künstler, deren Veranstalter und all die vielen Berufsgruppen und Gewerke, deren Arbeit im Umfeld von Konzerten und Veranstaltungen dieselben erst möglich macht“, so Forster weiter. Konzerte mit regionalen Ensembles sollen weiterhin – und dies wohl erstmals überhaupt – durch Mitmusiker aus entfernten Ländern und Kontinenten ergänzt werden. Live und in Echtzeit ist dies über die neue „Fast Technologie“, entwickelt in Sachsen und Sachsen-Anhalt, möglich. Durch eine minimale Latenzzeit von 20 Millisekunden wird ein aufeinander Reagieren im direkten Zusammenspiel über Kontinente hinweg möglich – live, spontan und improvisiert im Konzertsaal in Dresden mit live zugeschalteten Gästen aus Übersee!

Weiterhin in Planung ist die Eröffnung der Jazztage Dresden am 21. Oktober 2020 im QF Quartier an der Frauenkirche. Und dies bereits mit Dresdner Künstlern als Vorgeschmack auf das Festival selbst. Am 8. November ist ein „Jazztag“ vorgesehen, der gemeinsam mit einem von der Stadt geplanten verkaufsoffenen Sonntag den Jazz in die gesamte Stadt tragen wird – in Geschäfte und Einkaufszentren und weitere öffentliche Orte.

Einige der für 2020 geplanten Stars aus Übersee werden erst im Jahr 2021 nach Dresden kommen können – bei manchen ist dies noch unklar. Aufgrund der allgemein auch weiterhin sehr flexiblen Lage bietet der Blick auf die Website der Jazztage den besten und aktuellsten Stand der Festivalplanung.

„Mag auch aufgrund der aktuellen Lage vieles immer wieder unklar und in Bewegung sein: die Jazztage Dresden stehen zwar auf verändertem, aber sicherem Boden – und so haben Ticketkäufer die Sicherheit, dass Konzerte im schlimmsten Fall verschoben werden beziehungsweise aus den Tickets Gutscheine für spätere Tickets werden“, so Forster abschließend.

Weitere Infos: www.jazztage-dresden.de

Jazztage verlegen auch Konzert von Konstantin Wecker vor

Eine gefühlvolle Stimme am Klavier macht Konstantin Weckers Auftritte unverwechselbar. Der 1947 in München geborene Musiker, Schriftsteller, Schauspieler und Komponist gehört heute zu den bedeutendsten Liedermachern im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mit Abstand das beste OpenAir-Theater der Welt“ wird sein ursprünglich für November im Rahmen der Jazztage Dresden geplantes Solo-Konzert nun auf den 18. September 2020 vorverlegt. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in der Jungen Garde statt.

Konstantin Wecker ist seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr von den Bühnen wegzudenken. Erstmals trat er 1968 als Liedermacher auf, der Durchbruch sollte ihm dann 1977 mit der Ballade „Willy“ und dem Album „Genug ist nicht genug“ gelingen. Sein breites künstlerisches Schaffen, aber auch persönliche Krisen und Höhenflüge zeigen sich eindrucksvoll in insgesamt rund 40 LP- und CD-Produktionen, darunter „Liebesflug“ (1981), „Ganz schön Wecker“ (1988), „Vaterland“ (2001), „Am Flussufer“ (2005) und „Ohne Warum“ (2015).

Mit der für ihn typischen Verbindung aus Poesie und Musik möchte Konstantin Wecker denen Mut machen, die die Welt verändern wollen. Sein Solo-Programm ist geprägt von Wut und Zärtlichkeit, Mystik und Widerstand und sucht immer wieder nach dem Wunderbaren. Als Pazifist kämpft er dabei schon lange mit viel Kraft und Gefühl für eine Welt ohne Waffen und Grenzen. Neben Stücken wie „Der alte Kaiser“ und „Genug ist nicht genug“, die längst einen Stammplatz in der deutschen Liedermacherszene haben, präsentiert Konstantin Wecker allein am Flügel auch neue Songs wie „Der Krieg“, „An meine Kinder“ und „Heiliger Tanz“, die auf seiner CD „Ohne Warum“ zu hören sind.

Zu dem ungewöhnlichen Schritt der Vorverlegung entschlossen sich die Jazztage Dresden, um den Fans von Konstantin Wecker ein gesichertes Konzert mit über 1.000 Zuschauern in der Jungen Garde zu ermöglichen. Dies dient auch dem sicheren Fortbestand der Jazztage. Alle Karteninhaber wurden bereits persönlich via E-Mail über die Corona-bedingte Verlegung informiert. Die für den 14. November erworbenen Tickets können noch bis zum 18. September um 12 Uhr für das vorverlegte Konzert per Mail an ticket@jazztage-dresden.de  getauscht werden, solange der Vorrat reicht. Der Einlass nur mit einem Ticket vom 14. November ist nicht möglich. Da eine Nachverfolgungspflicht besteht, müssen Ticketinhaber, die ihre Karten anonym bei Vorverkaufsstellen erworben haben, sich an der Abendkasse unter Vorlage eines Ausweisdokuments namentlich registrieren. An der Abendkasse werden eventuelle Restkarten erhältlich sein. Es gibt freie Sitzplatzwahl mit einem neuen Einheitspreis von 59 Euro und ermäßigt 49 Euro. Für bereits gekaufte Karten in der für November teureren 1. und 2. Kategorie ist ein reservierter Bereich im vorderen Publikumssegment vorgesehen.

Text + Foto (1): meeco Communication Services

Weitere Informationen: www.jazztage-dresden.de 

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Ausstellung „Geträumt in Farbe & Gelebt in Farbe“ von Kerstin Dähne und Edgar Kupfer in der Galerie mit Weitblick Radebeul

18 Freitag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik, Poesie

≈ Ein Kommentar


In ihren Bildern nehmen lichtvolle und dunkle Träume Gestalt an: Kerstin Dähne und Edgar Kupfer, hier vor seinen geschichtenreichen Ölbildern in der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Die Leuchtkraft der Farben

In Bildern festgehaltene Träume zeigen Kerstin Dähne und Edgar Kupfer in der nunmehr 20. Ausstellung der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Sonnenlicht und Nachtschatten begleiten den Wanderer auf seinen Wegen, mal endlos schlängelndem Asphalt oder einem majestätischen Berggipfel. Dunkle Baumumrisse und ein heller Schimmer aus einem Fenster zeichnen sich ab vor einem glühenden Morgenhimmel. “Geträumt in Farbe – Gelebt in Farbe“ heißt die derzeitige Ausstellung mit Malerei und Grafik von Edgar Kupfer und Kerstin Dähne in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13 in Radebeul.

Zur Eröffnung am vergangenen Sonntag nachmittag spielte der Musiker Heinz Lindner im begrünten Brunnen vor der Galerie, wo die Besucher gut verteilt standen, auf Flöten aus aller Welt. Dabei ertönten viele Klangfarben, ein Didgeridoo und Obertongesang von sanft, erdig, rau bis traumversunken in andere Welten entführend. Passend zu den vielfarbigen, gestaltreichen und geheimnisvollen Bildern von Edgar Kupfer und Kerstin Dähne.

Es ist bereits die 20. Ausstellung der Galerie mit Weitblick und eine der schönsten und umfangreichsten bisher. Zu sehen sind vielfältige konkrete und abstrakte Landschaften, reale und erträumte Orte und Räume. Zwei Wände voller kleinformatiger Ölbilder auf Pappe, ohne Bildtitel, die Figürliches, oft Gegensätzliches zeigen. Angeregt sind sie von Filmen, Reisen, Computerspielen und Stimmungen, die aus dem Traumhaft Ungewissen aufsteigen, so Kupfer. Da wandert der Blick von Strohballen auf dem Feld, dem türkisblau schlängelnden Fluss in Serkowitz, Booten im Hafen, einer bezaubernden Baumallee hin zu alten südländischen Gemäuern mit Torbögen und verwinkelten Gassen und entdeckt dahinter Radebeuler Fassaden.

Da begegnen einem Clownsgesicht und Skelett. Ein Magier mit tanzenden Geistern. Gestalten mit fliegenden Herzen, Fackel und Lautsprecher, einem heran nahenden Segelschiff auf dem Meer und schwarzer Festung, die zum “Sturm auf die Bastille“ blasen. Eine Ratte sucht das Weite. Eine Frau mit Zeichenblock auf der Wiese und vor uralten Gebäuden. Ein sonnengelber Frauenakt auf rotem Tuch. Einsam umherirrende, nachtschwarze Gestalten mit Regenschirmen. „Der Morgenspaziergang der Robinsons“, heißt dieses augenzwinkernde Bild. Edgar Kupfer wurde 1967 in Dresden geboren. Er ist künstlerischer Autodidakt, orientierte sich als Jugendlicher an Comic- und Buchillustrationen und gestaltete später mehrere Bücher. Seit 1991 beschäftigt er sich neben dem Zeichnen und Grafik mit Ölmalerei. Eine Ausstellung seiner Grafiken war unter dem Titel  „Der schwarze Strich“ 2016 bereits in der Galerie mit Weitblick zu sehen.

Nun zeigt er neue Arbeiten zusammen mit Kerstin Dähne. Mit ihr bietet er im Notart-Kreativraum in Radebeul künstlerische Kurse für Kinder und Jugendliche an. Ihre leuchtend farbigen, oft surreal märchenhaften bis düsteren Ölbilder tragen Titel wie “Anker“, „Anlegestelle“ und „Der Morgen danach“. Ein Bild zeigt einen Muskelmann und seine zwei Seiten, verletzlich und gepanzert. Farben und Körper umarmen sich in einem Paar-Bild am Meer, erst auf den zweiten Blick erkennbar. Auf einem Graffiti-Bild in Form eines Labyrinths stehen rot die Worte „Lebenslang“ und „Veränderung“. „Das Labyrinth hat einen Anfang und ein Ende, die Wege führen mal nach innen und außen, näher zu sich selbst“, so Kerstin Dähne. Ein paar Schritte weiter ein Bildnis einer weiß blühenden und einer welken Tulpe.

Zwei farbige Radierungen mit Aquatinta zeigen einen Stein im Wanken und „Amor… im Strom der Zeit“, den sie in einem Skulpturenwald im Seifersdorfer Tal entdeckte. Kerstin Dähne wurde 1978 in Riesa geboren. Die gelernte Krankenschwester fand in einer dunklen Lebensphase Halt in der Kunst, der Leuchtkraft der Farben. Bei Edgar Kupfer erlernte sie verschiedene Tiefdrucktechniken. Inzwischen ist sie die Chefin im Noteingang-Verein. Zur Ausstellung, die noch bis 10. Januar 2021 zu sehen ist, erschien ein traumwandelnder Katalog mit Bildern und Gedichten, die Edgar Kupfer erstmals veröffentlicht hat, im NOTschriften Verlag Radebeul. Zudem gibt es zwei große Grafikmappen von ihm in der Galerie.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa & So 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

http://www.doro-malerei.de


Neuer Spielort: Der Brunnen vor der Galerie mit Weitblick, wo der Laudator und Autor Thomas Gerlach die 20. Ausstellung eröffnete und der Musiker Heinz Lindner aus Gostewitz mit besonderen Flöten, Didgeridoo und Obertongesang die Besucher verzauberte und sein Hund „Strolch“ freute sich ebenso über den schönen Platz im Freien.


Leuchtend farbige Bilderlandschaften zeigt Kerstin Dähne in der Ausstellung.

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Konzert „Nur für Dich!“ mit Helge Schneider in der Freilichtbühne Junge Garde

13 Sonntag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik

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Halb im Bühnennebel verschwunden. Aber unnachahmlich Helge Schneider. Der Vollblutmusiker und Komiker gab am Donnerstag vor vollen Rängen ein Konzert in der Freilichtbühne Junge Garde in Dresden.

Reichlich Humor und tolle Musik eingeatmet

Mit Wuschelfrisur, Sonnenbrille, rotem Hemd über dem karierten Jackett und seinem unverwüstlichen Humor zelebrierte der Vollblutmusiker und Komiker Helge Schneider seine Rückkehr auf die Bühne. „Nicht zu viel lachen! Wer zuletzt lacht, lacht am besten!“, begrüßte er die Zuschauer und bekam gleich einen „Hustenanfall“ bei seinem Konzert „Nur für Dich!“ am Donnerstag abend bei strahlendem Sommerwetter in der Freilichtbühne Junge Garde im Großen Garten.

1 850 Zuschauer kamen laut Veranstalter zum Open Air mit Helge Schneider, das von der Konzertbühne der „Filmnnächte Dresden“ corona-bedingt in die Junge Garde verlegt wurde. „Oh mal kein Beton, sondern Bretter! Ich mag Holz“, stellte der Komiker erfreut fest. Helge Schneider spielte, sang und improvisierte virtuos am Klavier und an der Orgel und genoss es sichtlich, wieder live vor Publikum aufzutreten. Den Fotografen ohne Maske vor der Bühne rief er zu: „Das könnte gefährlich werden, wenn Ihr mich einatmet!“ Beim Konzert in Hamburg am Vortag hatten sie eine Art Pferdeboxen mit Stroh und 30 Meter Abstand vor der Bühne aufgestellt, erzählte Schneider. So konnte er die Zuschauer mit „liebe Pferde“ begrüßen, die sicher auch noch „gestriegelt würden“.

Er lobte das Dresdner Publikum als „das beste im Umkreis“ und dass er sehr gern hier spiele. Ungeniert direkt, romantisch unernst mit Wortsinn und -unsinn spielend von albern bis absurd über die Verrücktheiten des Lebens, reichte die Palette vom „Gute Laune“-Song zu Beginn, „Mama“  – der Titelsong seines neuen Studioalbums, eins über Einsamkeit: „Ich setz mein Herz bei Ebay rein“, „Ich bin die Roswitha aus der Striptease-Bar“, „Liebe im 6/8 Takt“, „Klapper Strauß“ bis zum „Kälte-Blues“ und „Der Boss“. Und er setzte noch eins drauf mit einem Hörspiel mit „Impressionen aus der modernen Welt“ zwischen ayurvedischem Massagesalon und China-Restaurant “Deutsches Haus“ mit meditativen Glockenspiel- und harten Klängen.

Begleitet wurde Helge Schneider von zwei exzellenten Musikern, dem Gitarrist Henrik Freischlader und Nachwuchs-Schlagzeuger Charlie Schneider Durch alle Stile querbeet und mitreißend von Swing, Jazz, Blues, Boogie Woogie, wildmähniger Hardrock-Parodie bis zum fetzigen Rock`n`Roll. Nach knapp anderthalb Stunden Humor-Konzert gab es als Zugabe das wunderbare, leicht abgewandelte Lied vom „Meisenmann“, der umherfliegt für seine Jungen auf Futtersuche, neuerdings mit einem „Mini-MNS“ vorm Schnabel zur „Futterabwehr und er will uns schützen“. Reichlich Beifall vom begeisterten Publikum.

Text + Foto (lv)

Weitere Tour-Termine:

http://www.helge-schneider.de

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„Carmen“ – Eine Flamencoerzählung auf dem Theaterkahn brettl

05 Samstag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz, Theater

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Zauber des Flamenco: Sabine Jordan und Friedrich-Wilhelm Junge.
Foto: Carsten Nüssler

Eine Verführung mit Worten & Tanz

In eine Welt voller Leidenschaft, Sehnsucht, Schmerz, aber auch unbändige Lebenslust und Liebe entführt die Flamencoerzählung „Carmen“ mit Friedrich-Wilhelm Junge und Sabine Jordan am 5. September um 20 Uhr auf dem Theaterkahn brettl am Terrassenufer in Dresden.

Fast jeder kennt „Carmen“ von George Bizet, diesen Welterfolg der Operngeschichte mit seinen faszinierenden Klängen und der dramatischen Liebesgeschichte. Weniger bekannt ist seine literarische Vorlage, die gleichnamige Novelle von Prosper Mérimée.
Auf den Brettern des Theaterkahns erwecken der Schauspieler Friedrich-Wilhelm Junge und die Flamenco-Tänzerin Sabine Jordan diese Geschichte von Leidenschaft und Eifersucht zu neuem Leben.

Text: Theaterkahn

Weitere Termine: 24.10., 20 Uhr und 22.11., 17 Uhr

Kartentelefon: 0351 – 49 69 450

Theaterkahn
Terrassenufer an der Augustusbrücke
01067 Dresden

http://www.theaterkahn.de
http://www.sabine-jordan.de

Neue Kurse im TanzZentrum Dresden e.V.

Sevillanas Grundkurs:
ab Montag, 26.10., 20.30 Uhr

Anmeldung bei Sabine Jordan
mail@flamenco-dresden.de , Tel.: 0173 – 363 26 23

Ort:
TanzZentrum Dresden e.V.
Schweriner Str. 56 (Eingang Weißeritzstr.)
01067 Dresden

http://www.tanzzentrum-dresden.de

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Premiere „The Kraut“ – ein Marlene Dietrich-Abend an den Landesbühnen Sachsen

03 Donnerstag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Theater

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Eine große Stimme auf der Bühne und im Leben, die geliebt, verehrt,
aber auch geschmäht wurde als „Vaterlandsverräterin“, weil sie als deutsche, in Amerika gefeierte Künstlerin gegen die Nationalsozialisten mit amerikanischen Soldaten in den Krieg zog. Foto: Sylvio Dittrich

Schillernde Diva, Femme Fatale und Frau mit Courage

Als erste Premiere in der neuen Spielzeit hat The Kraut – ein Marlene Dietrich-Abend von Dirk Heidicke am 5. September, um 19 Uhr an den Landesbühnen Sachsen im Radebeul Premiere.

Die Landesbühnen Sachsen GmbH startet in Radebeul am 5. September 2020 mit einer Premiere. „The Kraut-Ein Marlene Dietrich-Abend“ sollte bereits am 3. April 2020 auf der Studiobühne seine Premiere feiern. Durch die Corona-Pandemie fiel diese jedoch aus und Antje Kahn und Thomas Tuchscheerer sowie Rebekah Rota nahmen im August den Probenprozess nach ihrem Urlaub wieder auf, um am 5. September auf der großen Bühne das Stück zur Premiere zu bringen.

1930 führte Marlene (Antje Kahn) ihre Filmkarriere nach Hollywood. Doch auch wenn sie sich nach Hause sehnte, schloss sie eine Rückkehr in ein von Nationalsozialisten regiertes Deutschland aus. Um sich ihre Heimat als Bühne zurück zu erobern, zog sie statt dessen mit den amerikanischen Soldaten in den Krieg! Und wie für „The boys in the backroom” erklingen Marlenes berühmte Lieder hier auch für uns.

Wenn jemand seinen Job als Schauspielerin verstand, war es Marlene Dietrich, die – von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt – ihr Publikum und ihre zahlreichen persönlichen Verehrer und Verehrerinnen gleichermaßen zu verzaubern wusste. Remarque, Gabin und möglicherweise auch die Piaf  zählten zu ihren Geliebten und Hemingway, mit dem sie eng befreundet war, nannte sie «my little kraut». Kein Wunder, dass sich die verführerische Marlene am Ende ihrer Karriere vorstellt, dass sie möglicherweise sogar einen Diktator wie Hitler hätte um den Finger wickeln können. Und vielleicht hätte sie dadurch Weltgeschehen beeinflussen und den Zweiten Weltkrieg verhindern können?

Allerdings ist Marlene Hitler nie begegnet, da sie ihre Filmkarriere bereits 1930 nach Hollywood führte. Und auch wenn sie sich nach Hause sehnte und man den Star für die Ufa abwerben wollte: Sie zeigte Haltung und schloss eine Rückkehr in ein von Nationalsozialisten regiertes Deutschland aus. Um sich ihre Heimat als Bühne zurück zu erobern, zog sie stattdessen mit den amerikanischen Soldaten in den Krieg!

Und wie für die GIs an der Front erklingen Marlenes berühmte Lieder auch in «The Kraut». Dirk Heidicke bringt uns die «private» Marlene ebenso nahe wie die Perfektionistin, die sich schließlich radikal aus der Öffentlichkeit zurück zieht, als sie nicht mehr sein kann, was man von ihr erwartet: Die makellose Verkörperung einer erotischen Stilikone, eine Diva, die nicht altert, ein Mythos, eine Legende.

Inszenierung: Rebekah Rota; Musikalischer Leiter: Thomas Tuchscheerer;        Ausstattung: Sabine Lindner

Es singt und spielt Antje Kahn, Sopran in der Rolle als Marlene Dietrich. Pianist: Thomas Tuchscheerer

Nächste Termine: 26.9., 19.30 Uhr im Stammhaus der Landesbühnen in Radebeul und 11.10., 18 Uhr im Schloss Großenhain

Zur Künstlerin

Der sorteneichste Rosengarten der Welt ist das Wahrzeichen der Vorharzstadt Sangerhausen, der Heimat von Antje Kahn, die hier zunächst einen «ordentlichen» Beruf erlernen sollte. Zumindest hilft ihr nach eigener Aussage die abgeschlossene Ausbildung als Finanzkauffrau bestens, die als Sängerin vergeblich erhofften Reichtümer gut anzulegen!

Von 1984 bis 1992 studierte Antje Kahn an der Hochschule für Musik «Franz Liszt» in Weimar Gesang und absolvierte in München ein Meisterklassenstudium. Ihr sängerisches Profil wurde durch die Professorinnen Helga Bante, Hruba Freiberger, Reri Grist und Christiane Hossfeld geprägt.

Seit 1994 ist Antje Kahn Mitglied des Solistenensembles der Landesbühnen Sachsen. Sie hat dem Publikum in Radebeul und im Spielgebiet ihres Theaters viele große Musiktheatererlebnisse geschenkt und zahlreiche Rollen mit Leben und unverwechselbarem Charakter gefüllt: So sang und spielte sie unter anderem die Rosina in Rossinis «Barbier von Sevilla», die Pamina in Mozarts «Zauberflöte», die Schwanhilde in Rimski-Korsakows «Märchen vom Zaren Saltan», die Gilda in Verdis «Rigoletto», die Sophie Scholl in Zimmermanns «Weißer Rose», die Olympia in «Hoffmanns Erzählungen» von Offenbach, die Martha in der gleichnamigen Oper von Friedrich von Flotow oder die Norina in Donizettis «Don Pasquale».

Von vielen Freunden der Landesbühnen und der Felsenbühne Rathen wird Antje Kahn vor allem mit zwei Hauptrollen identifiziert, die sie seit Beginn ihres Engagements spielte und in denen sie sich auch besonders wohl fühlte: mit dem Ännchen aus Webers «Freischütz» und der Gretel aus Humperdincks Märchenoper «Hänsel und Gretel».

Trotz der Treue, die sie ihrem Erstengagement hält, ist Antje Kahn auch auf anderen Bühnen ein gefragter und geschätzter Gast – in Chemnitz, Eisenach, Erfurt, Görlitz, Greifswald und Wittenberg, sowie am Münchner Prinzregententheater und an der Staatsoperette Dresden.

Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist Antje Kahn an den Landesbühnen Sachsen als Inspizientin engagiert – mit Spielverpflichtung natürlich, so dass sie auch weiterhin in zahlreichen Haupt-Rollen im Spielplan der Landesbühnen zu erleben ist, speziell im Bereich Musical.

Fast so vielfältig wie die künstlerischen Herausforderungen an den Landesbühnen sind jene, denen sich die ehemalige Leistungssportlerin Antje Kahn in den verschiedensten Disziplinen des Sports stellt: Tischtennis, Badminton, Yoga, Fahrrad fahren, Wandern und sogar Fußball gehören zu ihrem Ausgleichsprogramm, aber auch Kochen, Fotografieren und Lesen …

Text: Petra Grubitzsch/LB 

Kasse der Landesbühnen Sachsen, 0145 Radebeul, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954214; Fax 0351/8954 213  kasse@landesbuehnen-sachsen.de

Kassenöffnungszeiten:  Dienstag und Donnerstag 10 – 18 Uhr und Freitag 10 – 13 Uhr.

http://www.landesbuehnen-sachsen.de 

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Aus meinem Wortgarten in die Welt: Neues Gedicht-Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ startklar

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Den Zauber des Moments im Blick: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry
Schneckenreise. Einladung zum Innehalten, Interagieren und Neues ausprobieren.

Der Zauber endloser Anfänge geht weiter

Nach der Premiere des Gedicht-Programms „Vom Zauber endloser Anfänge“ im Mai im KlangLabor Dresden sind neue Texte zum Leben in Corona-Zeiten eingeflossen. Damit kommt die Autorin Lilli Vostry gern mit musikalischer Begleitung an neue Auftrittsorte in Dresden und der Region.

Ich werde ältere und neue Texte gemischt lesen, die vor und während der Zeit des Lockdowns entstanden sind. Die Zuhörer können die Lyrik und Kurzprosa auf sich wirken lassen und für sich herausfinden, wie zeitlos die Stimmungen sind, wie sie sich wandeln, wo es Berührungsmomente, Reibung und Brüche gibt und wie sich der Blick auf das eigene Leben und die Welt in Corona-Zeiten verändert. Zu den Gedichten aus den Jahren von 2012 bis 2020 sind außerdem Notizen aus meinem Corona-Tagebuch zu hören, die auch auf Einträge und Reaktionen auf Texte auf meiner FB-Seite zurückgreifen und diese reflektieren. Daraus entsteht ein Puzzlebild verschiedenster Stimmen und Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen von Menschen, die von ihrem Umgang mit dem rätselhaften Virus, den Auswirkungen im Alltag und der Gesellschaft erzählen. Die Puzzleteile kann jeder für sich betrachten, sortieren, anders und neu zusammensetzen.

Dieses Programm will anregen, den Blick über das Maske tragen hinaus wieder für Begegnungen, Gespräche, ein offenes, lebendiges Miteinander mit allen Facetten zu öffnen, um aus Abständen nicht neue Barrieren werden zu lassen, sondern gemeinsam zu schauen was möglich ist.

Während des Lockdowns und den sozialen Kontaktbeschränkungen waren das Internet und Facebook mit seinen sozialen Foren monatelang nahezu mein einziges Fenster zur Welt, um mit anderen Menschen in Kontakt zu sein.

Das Live-Erlebnis wie Lesungen haben bei mir immer Vorrang. Darüber hinaus betreibe ich bereits seit fünf Jahren einen eigenen Kultur-Blog im Internet:  www.meinwortgarten.com  Dieser bietet über das reale Leben hinaus  kulturinteressierten Lesern und Kulturmachern die Möglichkeit, miteinander in Verbindung zu bleiben und aktuelle Projekte und Veranstaltungen zu veröffentlichen.

Als neuestes, interaktives Angebot wird bald ein virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“ hier auf dem Blog eröffnen, wo man sich rund um Kunst, Kultur, Zwischenmenschliches und Umwelt austauschen, interagieren und neue
Formen der Kommunikation zusammen ausprobieren kann. Wo Platz ist für Ideen, Träume, Reifendes, das wahrgenommen und weiterentwickelt werden will. Natürlich gern auch Eindrücke und Feedback über das aktuelle Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ dalassen. Mit diesem komme ich gern auch mit musikalischer Begleitung in Spielstätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Cafés und Gartenlokale, Senioren- und Pflegeheime in Dresden und der Region (bitte an mich wenden per mail: lilli-vostry-journalistin@gmx.de )

Mein Gedicht-Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ und der interaktive Ausbau des Kultur-Blogs meinwortgarten.com werden gefördert mit einem zweimonatigen Arbeitsstipendium „Denkzeit“ der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Text + Fotos (lv)

Hier ein Gedicht aus dem neuen Programm:

Schneckenreise

Im Regenrauschen im Takt
der Tropfen tauchen sie
lautlos auf
im Schneckentempo aufwärts
am Stamm der alten Weide
gehen sie auf weite Reise

halb außen halb in ihrem farbflirrenden
Gehäuse
gleiten galant über rissige Rinde
auf der winzige Käfer vorbeiflitzen
schnellen Fühler vor und zurück
bei leiser Berührung
rollen sich ihre Körper feingliedrig
an Blättern ein und auf

fallen in Love
folgen ihrem Weg
sehr agile Winzlinge
Regenperlen gleich mit durchsichtig
schimmerndem Gehäuse
hinauf bis in die Weidenkrone

Lilli Vostry
22.8.2020

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Session der Künste: Intensiver WortKlangZauber & Ausstellung „Das Unsichtbare“ beim Moritzburger Kunstsommer

28 Freitag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte

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Mal schwebend, mal lebenssprudelnd: eine erste Hörprobe aus ihrem neuen Gedicht-Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ gaben die Autorin Lilli Vostry, Aerdna Harp an der Harfe und Jazzmusiker Hartmut Dorschner am Saxofon. Fotos (2): Kathrin Krüger-Mlaouhia

Stimmungsreiche WortKlangBilder

Bei einer Session der Künste innerhalb des Moritzburger Kunstsommers im Roten Haus in Friedewald am Mittwochabend konnten die Besucher Ausschnitte aus dem neuen Gedicht-Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ hören.

Die Ateliertüren zum Roten Haus in Friedewald, dem einstigen Sommerfrische-Domizil der Brücke-Künstler, standen weit offen. Draußen am Teich zeichneten einige Kunstfreudige. Einer mit Staffelei im Sand am Ufer. Zwei Frauen ließen auf einer Bank mit Blick auf die Teichlandschaft ihre Eindrücke in leuchtend farbige Aquarelle fließen. Während die Kleinbahn fröhlich schnaufend und pfeifend am See entlang durch den Wald fuhr. Ein Erlebnis für sich. Einen schöneren Ort als diesen mit fantastischer Naturkulisse konnte es nicht geben als Auftakt meines neuen Gedicht-Programms „Vom Zauber endloser Anfänge“, das ich nach der Premiere im Mai im KlangLabor Dresden weiter entwickelt habe, gefördert mit einem Arbeitsstipendium „Denkzeit“ der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Unter dem Motto: KlangLabor Dresden trifft Moritzburger Kunstsommer fand diese Session der Künste am Mittwochabend im Roten Haus in Friedewald statt. Dort traf intensiver KlangZauber auf Poesie und Bildende Kunst. Stimmungsreich, mal sacht schwebend, mal wild wirbelnd, energiegeladen, pulsierend, fließend und lebhaft sprudelnd, unbeschwert, skurril und nachdenklich, fanden – ohne vorherige Probe – die WortKlangBilder von Lilli Vostry, freie Autorin, Aaerdna Harp an der Harfe und Hartmut Dorschner am Saxofon zusammen. Spannend und faszinierend für Publikum und Ausführende gleichermaßen. Rund 15 Zuhörer lauschten aufmerksam eine Stunde den Programm-Ausschnitten.

Auf den Tischen ringsum lagen Farbkästen, Zeichenblöcke und halbfertige Bilder neben Blättern von Bäumen und mit Tier- und Pflanzenmotiven bedruckte Stoffbeutel und T-Shirts. Die Besucher können außerdem in der ersten Etage in der Ausstellung „Das Unsichtbare“ (noch bis 30. August zu sehen) während des Kunstsommers entstandene, von der Umgebung inspirierte, farb- und formreiche Malerei, Grafik und Zeichnungen der Künstlerinnen Alexandra Wegbahn, Manuela Henschke und des Fotokünstlers Michael Melerski betrachten.

Heute am 28.8. geht der Moritzburger Kunstsommer mit einer Abschlussveranstaltung mit einem Konzert von Dirk Hessel und Austausch mit den Künstlern zu Ende. Noch bis 21 Uhr ist Gelegenheit dazu.

Die Austellung im Roten Haus ist geöffnet Sa und So von 10 – 18 Uhr.

Text + Fotos (2) lv


Auf den Spuren der Brücke-Künstler. Das Rote Haus in Friedewald ist ein Nachbau des um 1900 erbauten roten Badehauses am Dippelsdorfer Teich, hier in einem Bild von Ernst Ludwig Kirchner. Hier trafen sich in den Jahren 1909 – `011 die Brücke-Künstler Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein abseits vom Großstadttrubel in der Natur zum Malen. Unzählige expessionistische Werke entstanden in dieser Zeit. 2015 wurde der Brücke-Weg eröffnet. Er führt vorbei an den ehemaligen Wirkungsstätten in der Moritzburger Teich- und Kulturlandschaft und lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Die nächsten Brücke-Führungen: am 6. und 27. September, 11 – 13 Uhr.
Anmeldung unter Tel.: 035207 – 8540

http://www.kunstsommer-moritzburg.de

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Letzte Vorstellungen beim Theatersommer der Landesbühnen in Rathen

28 Freitag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Theater

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Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt & Faust`N`Roll

Witzig-komisches Klassikertheater mit den Komödianten Rainer König, Tom Quaas und Carsten Linke lockt heute, am 28. August, 19 Uhr im Theaterzelt im Kurort Rathen. Morgen, am 29. August, 19 Uhr dann Rocktheater frei nach Goethe. Und am Sonntag zum Abschluss gibts ein Opern- und Operettenkonzert „Die ganze Welt ist himmelblau“.

Shakespeares sämtliche Werke – wenn auch leicht gekürzt – an einem einzigen Theaterabend? Das sind immerhin 37 Stücke und 154 Sonette, 1. 834 Rollen in einer gesamt Spieldauer von fünf Tagen und 5 Nächten! …. Das geht? Ja das geht!

Die drei Amerikaner Daniel Singer, Adam Long und Jess Winfield vollbrachten das Kunststück, 37 Stücke und 154 Sonette mit insg. 1.834 Rollen von einer Spieldauer von 5 Tagen auf nur 90 Minuten (!) zu kürzen. Zum ersten mal 1987 in London, in der gleichnamigen, von ihnen verfassten Komödie. In der Folge dieses grandiosen Erfolges wanderte das Stück um die ganze Welt.

Die Dresdner Urgesteine  Tom Quaas, Carsten Linke und Rainer König nehmen die Herausforderung an: Shakespeares sämtliche Königsdramen, Komödien und Sonette an einem Abend ins Theaterzelt bringen. Ein Muss für alle Shakespeares-Fans und ein Muss für alle, die noch niemals etwas von Shakespear gesehen, erlebt oder gehört haben.

Faust`N`Roll, Rocktheater nach Goethe

Der FAUST-Stoff ist Jahrhunderte alt. Der FAUST – Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe ist ein Universum deutscher Dichtkunst und lässt genügend Raum für Modernität. Der FAUSTAdaptionen nach Goethes Vorlage gibt es wahrlich nicht wenige. Doch noch nie war eine Musical-Umsetzung des berühmten Stoffes so frech, so rockig und so frisch wie FAUST’n’Roll. Michael Manthey schuf gemeinsam mit Vollblutmusikern und Regie-Profis eine Fassung, die den FAUST sicherlich nicht neu erfindet, aber es spielerisch schafft, dieses Stück deutscher Weltliteratur in eine Form zu gießen, die unterhält und begeistert – ohne eine Karikatur zu sein. Hierbei wird Goethes Lyrik in Ohrwürmer verpackt und dem Publikum so schmackhaft und mundgerecht zubereitet, dass es bei all dem Vergnügen gar nicht merkt, wie es literarisch schwere, aber zeitlos wertvolle Kost verdaut.

Mit Witz und Charme, Ohrwürmern und Gassenhauern, Special Effects und großer Schauspiel- und Sangeskunst hat FAUST’n’Roll dem Klassiker als Rocktheater nach Goethe neues Leben eingehaucht und wird auch noch viele kommende Generationen für diesen zeitlosen Stoff begeistern.

Schauen Sie! Hören Sie! Fühlen Sie! Es wird bis zuletzt spannend, wenn im Finale von FAUST’n’Roll ein kleiner Fingerzeig zu Goethes Faust – Der Tragödie zweiter Teil geschlagen wird.

Komposition: Jimmy Gee, Martin Constantin | Libretto: Hartmut Hecht, Michael Manthey | Regie, Choreografie: Christian Venzke | Idee, Konzeption, Rechte: Michael Manthey

Ausführliche Informationen unter http://www.faustnroll.de

„Die ganze Welt ist himmelblau“ – Mit dem beschwingten Oper- und Operettenkonzert am 30. August, um 19 Uhr erndet der Theatersommer der Landesbühnen Sachsen in Rathen.

Das Theaterzelt wurde auf der linkselbischen Seite unterhalb des Bahnhofes auf den Elbwiesen vor den imposanten Felsen der Bastei von  der Firma Sarrasani aufgebaut.  Es ist alles für die Hygieneerfordernisse in dieser Corona- Situation hergerichtet.

Manuel Schöbel, der Intendant der Landesbühnen Sachsen,  freute sich „endlich nach der langen Verzögerung durch die Corona-Pandemie in Rathen starten zu können.“  Der Start war für den 9. Mai geplant. Begeistert ist er, „wie gut sich das Theaterzelt in die Landschaft einfügt.“

Das Theaterzelt dient für zwei Sommer als Ausweichspielstätte für die Felsenbühne Rathen, die bis 2022 umfangreich umgebaut wird. Kasse am Theaterzelt öffnet 3 Stunden vor Beginn der Vorstellung.

E-Mails und Briefpost werden auch außerhalb dieser Servicezeiten beantwortet.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Vorverkaufsstellen

Kasse der Landesbühnen Sachsen, 0145 Radebeul, Meißner Str. 152, Tel. 0351/8954214 kasse@landesbuehnen-sachsen.de

 Kassenöffnungszeiten:  Dienstag und Donnerstag 10 – 18 Uhr und Freitag 10 – 13 Uhr.

Die Eintrittskarten der Landesbühnen Sachsen für Veranstaltungen im Theater Radebeul sowie auf das Theaterzelt in Rathen gelten vier Stunden vor bis sechs Stunden nach Vorstellungsbeginn in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmitteln – im VVO-Verbundraum als Fahrausweis.

MIT DEM VVO-KOMBITICKET KOSTENLOS ZUR VORSTELLUNG 

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„Gartengeflüster“ mit Ministerpräsident Michael Kretschmer im Dresdner Friedrichstatt Palast & die nächsten Premieren

26 Mittwoch Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

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Auf Entdeckungsreise: Mit erzgebirgischen Figuren wie dem Engel Katrinchen Zimtstern und einem schneidigen Nussknackergeneral gingen der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und die Schnitzkünstlerin Kerstin Flade-Drechsel mit dem Publikum beim „Gartengeflüster“ am 12. August im Dresdner FriedrichstaTT Palast.

Witzig-abenteuerliches Roadmovie durch Europa ins Weihnachtsland

„Gartengeflüster – Text miez Musik“ – Erlesenes Gelesenes mit romantischem Umtata – lautet das Motto einer neuen Veranstaltungsreihe im Dresdner FriedrichstaTT Palast. Im idyllischen Hinterhof des Kabarett-Theaters am Wettiner Platz treffen immer mittwochs, um 20 Uhr bekannte Dresdner Künstler und Prominente bei musikalischen Lesungen aufeinander. Das Publikum weiß vorher nicht das Thema des Abends. So staunten die rund 50 Zuschauer im vollbesetzten Garten nicht schlecht, als sie mitten im Hochsommer ins Weihnachtsland mit erzgebirgischer Schnitzkunst, Bräuchen und Geschichten entführt wurden. Originell, märchenhaft, skurril und fantasievoll ging es dabei zu.

Die Künstlerin Kerstin Flade-Drechsel aus Olbernhau erzählte, wie ihr das so anmutige wie vorwitzige Weihnachtsengelchen Katrinchen Zimtstern zuflog, das in alle Welt hinaus inzwischen als Figur reist und den Jazzmusiker Micha Winkler zu einem Musical inspirierte. Zwei Räuchermänner steigen aus ihren Kartons und suchen das verschwundene Katrinchen Zimtsternchen in der Welt. „Daraus entspinnt sich ein spannendes Roadmovie durch halb Europa, bei dem man auch Weihnachtsbräuche anderswo kennenlernt“, so Winkler. Er vertonte für das Musical Weihnachtslieder, teils bekannt und neu getextet und neue Lieder wie eine Afrisamba für Katrinchen im Dschungel.

In Fortsetzung der Geschichte um Katrinchen Zimtstern gibt es jetzt das Musical „Auf großer Fahrt“ als Ganzjahresgeschichte, mit der die Künstler im kommenden Jahr auf Tournee gehen wollen, natürlich auch im Erzgebirge. Die Vorlage für das Musical lieferte das Buch „Auf großer Fahrt“ von Micha Unger. Es erzählt die abenteuerliche Reise von Aurelius Spekulatius und General zu Gragenknopp-Hembsermel (erschienen im Husum Verlag, 2019).

Einige Kapitel daraus las kein Geringerer als der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der die Bühne der Politik kurz mit der Kultur tauschte und sichtlich vergnügt die trocken-humorvolle Geschichte um den schneidigen Nussknackergeneral und das reizende Engelchen zu Gehör brachte.

Mehr Text zu dieser Veranstaltung und eine Rezension zum Buch „Auf großer Fahrt“ folgt.

Text + Fotos (lv)

Heute, am 26. August, um 20 Uhr sind der brachialromantische Liedermacher Dieter Beckert & Gäste mit Feuerschalenliedern beim „Gartengeflüster“ zu erleben.

Vorschau auf die nächsten Veranstaltungen

„JazzSideStories“ mit Micha Winkler & Francis Mohr:
8.9., 13.11., 19. & 20.1.2021, jeweils 19.30 Uhr

„Mieses Klima – Wetter prima“ mit Jörg Lehmann und Thomas Schuch:
öffentliche Generalprobe – 18.9., Premiere – 19.9., 22.9. bis 24.9., 25.9….,
immer um 19.30 Uhr

„Bock auf Ostrock“ – Eine Musiksatire zum 30-jährigen mit der Band Placebo Flamingo & Prof.Dr.Phil.habil Erich Hornegger (alias Thomas Schuch):
3.10., 19.30 Uhr, 4.10., 11 Uhr, 6. und 7.10., 19.30 Uhr

„Sind die Wichtel angezündet“ – Satirisch musikalische Weltreise:
Voraufführung – 20./21.11., öffl. Generalprobe – 27.11., Premiere – 28.11.,

http://www.WeltWeitWeihnacht

http://www.dresdner-friedrichstatt-palast.de

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KlangLabor trifft Kunstsommer am Roten Haus in Friedewald zu einer Session der Künste

20 Donnerstag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte

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Zum Siebdrucken lud die Künstlerin Alexandra Wegbahn kleine Künstler ins Rote Haus beim diesjährigen Moritzburger Kunstsommer ein.

Gemeinsam Kunst schaffen und erleben

Zu einer offenen Friedens-Session aller Künste und einer Ausstellung im Roten Haus in Friedewald laden die Künstler am 26. August, ab 18 Uhr innerhalb des Moritzburger Kunstsommers die Besucher zum Umschauen und Zuhören ein.

Bilder treffen auf Klänge, Musik auf Poesie. Das KlangLabor aus Dresden trifft den Moritzburger Kunstsommer. Unter diesem Motto steht die offene Friedens-Session aller Künste mit Alexandra Wegbahn, Michael Melerski, Hartmut Dorschner und Aerdna Harp am 26. August, ab 18 Uhr am Roten Haus in Friedewald, Großenhainer Straße 40. Dieses verwandelt sich in den Sommermonaten in einen vielseitigen Atelier- und Begegnungsort. Besucher, regionale und internationale Künstler treffen sich zum gemeinsamen Kunst schaffen und Erleben in der Natur wie einst die Brücke-Künstler und kommen miteinander ins Gespräch.

In einer Ausstellung werden die entstandenen Arbeiten gezeigt. Darunter Grafiken von Alexandra Wegbahn, die in einem Workshop mit Kindern Beutel und Kleidung mit eigenen Motiven durch Siebdruck gestaltete, Arbeiten von Manuela Henschke und Fotografie von Michael Melerski.

Außerdem liest Lilli Vostry, auch SZ-Autorin, Ausschnitte aus ihrem ersten Gedicht-Programm, „Vom Zauber endloser Anfänge“ und neue Texte zum Leben in Corona-Zeiten. Ihr Projekt wird gefördert mit einem Arbeitsstipendium „Denkzeit“ der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Es fand bereits ein Improworkshop „Musik erfinden“ mit dem Jazzmusiker Hartmut Dorschner und gemeinsamem Konzert der vorwiegend jungen Teilnehmer zusammen mit dem Schlagzeuger Matthias Macht statt. Klangreich wird es auch bei der Session zum Finale des Moritzburger Kunstsommers zugehen, der noch bis 30. August dauert.

Text (lv)

Mehr Infos unter http://www.kulturlandschaft-moritzburg.de


Harfe am See: Aerdna Harp

Musik erfinden. Improworkshop mit dem Jazzmusiker Hartmut Dorschner & Konzert mit den Teilnehmern. Fotos: Veranstalter

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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