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Kategorien-Archiv: Musik

Sommertheater & Open Air Kino & Gartengeflüster in Dresden & Ausblicke auf die neue Spielzeit

11 Dienstag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Theater

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„Die Legende vom heissen Sommer“. Fotos: Robert Jentzsch

Boulevardtheater Dresden
Heißer Sommer mit viel Theater

Der Theatersommer in Dresden ist in vollem Gange. Das Boulevardtheater gastiert gemeinsam mit anderen Theatern, Veranstaltern und Künstlern in der Freilichtbühne  „Junge Garde“. Der Programmmix aus Comedy, Konzert, Theater und Musical erfreut und hilft den angeschlagenen Bühnen und dem Publikum gleichermaßen. Am 14. August öffnet sich nach corona-bedingt fünfmonatiger Spielpause endlich wieder der Vorhang im Boulevardtheater. Ein bestätigtes Hygienekonzept ermöglicht dem Privattheater den Spielbetrieb bei voller Auslastung im großen Saal mit knapp 500 Plätzen. Losgeht`s mit dem faszinierenden Sandtheater und seiner Reise durch die Geschichte Dresdens (bis Ende August). Ab 1. September kehrt die erfolgreiche Inszenierung „Die Legende vom heißen Sommer“ – ein Stück Osten mit den größten Amiga-Hits auf die Bühne zurück. Außerdem gibt`s ein Wiedersehen mit „Die Fete endet nie“ , dem frivolen P18-Stück „Herr Doktor, die Kanüle klemmt!“ und der
beliebten „Olsenbande“.

http://www.boulevardtheater.de


„Zwei wie Bonnie & Clyde“: Dorothea Kriegl und Christian Kühn. Foto: Chris Gonz

Comödie Dresden
Neustart mit Humor und Leidenschaft

Für Gänsehaut und Gruselspaß sorgt zurzeit “The Addams Family“ in einem Grusical von Andrew Lippa (Regie: Kerstin Polenske), das bereits am Broadway Erfolge feierte, beim Sommer Open Air der Comödie Dresden (noch bis 30. 8.) Vor der morbid-charmanten Kulisse des Elbschlosses Übigau trifft eine herrlich schräge Figurenschar auf sächsische Ahnengeister und nimmt mit viel Humor, Leidenschaft und feuriger Musik Normales und Ungewöhnlich-Aneckendes auf die Schippe. Danach startet mit der Premiere von „Zwei wie Bonnie & Clyde“ mit Dorothea Kriegl und Christian Kühn am 4. September wieder der Spielbetrieb im Haus unter dem Motto “Wir haben Lust(ig)!“ mit einem den Corona-Bedingungen angepassten Herbst- und Winterprogramm, das aktuelle Anforderungen berücksichtigt. Wieder auf die Bühne kommen die Liebeskomödie “Sternstunden“ mit Cosma Shiva Hagen, die Musik-Comedy „Spanisch für Anfängerinnen“ und letztmals die Karaoke-Triologie „Zickenzirkus“, Machos auf Eis“ und „Tussipark“.

http://www.comoedie-dresden.de

Dresdner Friedrichstatt Palast & Comedy Theater Club
Gartengeflüster mit Promis und Lachen für die Gesundheit

Mit einem Open Air-Angebot bereichert auch der Dresdner Friedrichstatt wieder die Kulturszene in der Stadt. “Gartengeflüster – Text miez Musik – von sinnlich bis sinnlos“ heißt die neue Veranstaltungsreihe im idyllischen Hinterhof der Spielstätte am Wettiner Platz. Bekannte Dresdner Künstler und Prominente treffen hier immer mittwochs um 20 Uhr auf das Publikum. Da trifft der Kabarettist auf den Posaunisten, die Moderatorin auf den Combo-Frontmann, der Schauspieler auf die Tasten-Fee. Am 12.8. erzählen und agieren der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, Micha Unger, Kerstin Drechsel, Julia Schmidt & Micha Winkler gemeinsam. Bei weiteren Veranstaltungen dabei sind Gunter Emmerlich, Julia Schmidt & Micha Winkler (19.8.), Dieter Beckert & Gäste mit Feuerschalenliedern (26.8.) und die Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch ist zu Gast bei Thomas Schuch & Micha Winkler am 2.9. Zeitiges Plätze sichern wird empfohlen!

Unter dem Motto „Lachen ist gesund!“ startet auf der anderen Elbseite die neue Spielzeit im Dresdner Comedy & Theater Club am 26.8., um 20 Uhr. Im Auftakt-Programm geht es gewohnt vielfältig zu von kabarettistisch, musikalisch bis komödiantisch mit Matthias Machwerk, Bianka Heuser & Jörg Bretschneider und anderen Künstlern.

www.dresdner-friedrichstatt-palast.de
http://www.comedytheaterclub-dresden.de


„Die Legende von Romeo und Julia“ Foto: Sommertheater Dresden

Sommertheater Dresden im Bärenzwinger
Komisch-dramatische Romanze um Romeo und Julia

Julia kann es kaum erwarten, dass Romeo ihr seine Karotte vor das Näschen hält. Den Alten wollen sie den Kampf ansagen und nebenbei noch die Welt retten und gesund machen. Doch ihre Eltern hassen sich und haben eigene Pläne mit den frisch Verliebten. Vor farbenfroh südlicher Häuserkulisse dreht sich alles um Kohle, Besitz und große Gefühle im Stück „Die Legende von Romeo und Julia“ – ein Shakespeare aus der Renaissance (Buch und Regie: Peter Förster) des diesjährigen Sommertheaters Dresden im urigen Innenhof des Bärenzwingers. Sieben Schauspieler, einige in mehreren Rollen, nehmen witzig-frech, derb gereimt und komisch-dramatisch die romantische Liebesgeschichte, Intrigen und die naseweise Jugend von heute auf die Schippe inklusive Anspielungen zur Corona-Krise. Romeo ist ein schwärmerischer Draufgänger und Tagträumer (Simon Altmann) und die blonde hübsche Julia liebevoll und rebellisch (Sandra Eckhardt). Für jedes Leid ein Mittelchen parat hat der Apotheker (Erik Brünner). Viel Beifall. Gespielt wird täglich außer Montag noch bis 6.9., 20 Uhr.

http://www.Sommertheater-Desden.de

Filmnächte am Elbufer
Sieben Tagen länger Kinohits unterm Sternenhimmel

Das Jubiläum 30 Jahre Filmnächte am Elbufer in Dresden kann wegen der Corona-Einschränkungen zwar nicht groß gefeiert werden. Doch auch wenn das Programm diesmal kleiner ist und die beliebten Konzerthöhepunkte verschoben werden mussten, locken sowohl die einzigartige Kulisse mit Blick auf die barocke Altstadt und eine vielseitige Filmauswahl allabendlich reichlich Fans in das schönste Open-Air-Kino weit und breit. Daher werden die Filmnächte um sieben Tage verlängert bis 30. August. Auf zahlreichen Wunsch von Gästen werden die beiden ausverkauften Filme „Besser Welt als nie“ und „Die Känguru-Chroniken“ noch mal gezeigt am 24. und 25.8. Über die Leinwand flimmert  auch der beliebte Filmklassiker „Spuk unterm Riesenrad, Teil 2“ (26.8.) Wer noch dabeibleiben möchte, kann an dem Abend außerdem die exklusive Filmpreview „Faking Bullshit“ erleben. Zum Abschluss des Filmsommers am Elbufer kann man untern Sternenhimmel eine Komödien-Kurzfilmnacht in Kooperation mit dem Filmfest Dresden genießen (30.8.) Die Filmtickets sind nur online und bargeldlos erhältlich.

http://www.Filmnaechte.de


„Der nackte Wahnsinn“ von Michael Frayn. Foto: Sebastian Hoppe

Staatsschauspiel Dresden
Düsterrock mit Macbeth und eine Visite
auf dem Zauberberg

Auch im Schauspielhaus Dresden hebt sich der Vorhang bald wieder. Vieles musste wegen der Corona-Pandemie überarbeitet und neu gedacht werden. Geplant sind über 30 Premieren im Staatsschauspiel Dresden, darunter sechs Arbeiten der Bürgerbühne. Das Hygiene- und Schutzkonzept sieht Mund-Nasenschutz beim Betreten und Mindestabstand vor. Mit „Searching for Macbeth“ – Shakespeare in Concert, das im März coronabedingt ausfiel, zeigt Christian Friedel nun gemeinsam mit Nadja Stübiger als Lady Macbeth und seiner Band Woods of Birnam am 5.9. eine Vorschau auf die in den Januar 2021 verschobene Inszenierung. Am 12.9. kommt das hochaktuelle Stück „Der Zauberberg. Eine Visite“ nach dem Roman von Thomas Mann, der in einer Klinik für Lungenkranke spielt und Grundfragen des Daseins aufwirft, unter Regie von Daniela Löffner auf die Bühne. Diese Geschichte taucht leitmotivisch auch als Online-Inszenierung von Philipp Grimm und Monique Hamelmann und als Neues Wunschkonzert unter Leitung von Thomas Eisen auf.

http://www.Staatsschauspiel-Dresden.de

Semperoper Dresden
Semper Essenz mit musikalischen Höhepunkten

Liveerlebnisse mit besonderen musikalischen Genüssen locken wieder in der Semperoper Dresden. Unter dem Motto „Semper Essenz“ können die Besucher einen coronabedingt eingeschränkten, aber feinen Ersatzspielplan erleben. Auf die Bühne kommen halbszenische Aufführungen mit musikalischen Höhepunkten aus Opern wie Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ (4.9.), ein Liederabend „Alterssünden“ mit „Rossini für Gourmets“ (6.9.), Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“  (11.9.) und  konzertante Melodien mit Lesung aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“ (12.9.).
“We will dance!“ – mit einer Gala kehrt auch das Semperoper Ballett endlich auf die Bühne zurück (18.9.)  „Fenster aus Jazz“ öffnet im gleichnamigen Programm klangreich der Schlagzeuger Gunter Baby Sommer und begleitet eine Lesung mit Christoph Hein mit dem Titel „Verwirrnis“ (17.9.). Das verspricht ein spannender Abend über aktuelle Befindlichkeiten und Wirrnisse unserer Zeit zu werden.

http://www.semperoper.de

Staatsoperette Dresden
Beschwingt, Pikant und Märchenhaft in die neue Spielzeit

Mit einem Open Air startet die Staatsoperette Dresden im Areal des Kulturkraftwerks Mitte in die neue Spielzeit. „Ich hab` noch einen Koffer in…“ nimmt das Publikum mit auf einen beschwingten Operettenspaziergang von Wien bis New York (vom 25. bis 30.8.) Die neue Intendantin Kathrin Kondaurow hat mit dem Ensemble einen Spielplan entwickelt, der das  Abstandsgebot auf der Bühne berücksichtigt und die Zuschauer gewohnt facettenreich unterhält. Losgeht`s unter dem Motto „Was Pikantes und Spezielles, Kurz: was Sensationelles!“ im Eröffnungskonzert (4.9.) mit dem neuen Chefdirigent Johannes Pell quer durch die Operettengeschichte von „Gräfin Mariza“ über „Weisses Rössl“ nach Paris mit der „Lustigen Witwe“ weiter auf den “Ball im Savoy“. Außerdem gibt es musikalische Kostproben zu den nächsten Premieren wie Joseph Beers „Polnische Hochzeit“ und Otto Nicolais „Weiber von Windsor“. Als erste Premiere wird die Lustspiel-Operette “Märchen im Grand-Hotel“ nach Alfred Savoir mit Musik von Paul Abrahm aufgeführt (26.9.)

http://www.staatsoperette.de

Texte (lv)

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Humorvolles Duell mit der „Flaschenmafia“ beim Großenhainer Kultur-Sommer

06 Donnerstag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Projekte, Theater

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Das Schachspiel und Otto-Humor

Beim Großenhainer Kultur-Sommer trifft jugendliche Kleinkunst auf Oldies alter Herren.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia (Text + Foto)
Eintritt frei, heißt es auch an diesem Freitag ab 19 Uhr beim Großenhainer Kultur-Sommer am Tunnel Berliner Straße. Hier kann man sich nicht nur die Fortschritte beim Graffiti-Workshop der Jugendlichen in der Bahnunterführung Berliner Straße anschauen, sondern auf der Hillerwiese Kunst erleben. Diesmal Kleinkunst. Danny und Richard zeigen als Komikerduo „Flaschenmafia“ Sketche von Otto, Herricht und Preil. Danach spielt die Band Perfect Life Oldies. Veranstalter ist das SkZ Alberttreff Großenhain.
Den Abschluss des Großenhainer Kultur-Sommers am Tunnel macht am 14. August erneut die Spielbühne mit dem Einakter „Urlaubsreif“. Danach singt der Frauenchor Cantores Lieder von frech bis anspruchsvoll. Ab etwa 20.30 Uhr ist am 14. August Sängerin Nadine Weichenhain mit Rock und Pop und Folk zu erleben. Nadine stammt aus Großenhain und ist heute Lehrerin in der Region Pirna.
*
http://www.spielbuehne-grossenhain.de

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Theatersommer in Rathen: Zeltpremiere „Acht Frauen“ & Ritterlieder & Petterson & Findus

31 Freitag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Spannendes Versteckspiel  in einer Welt des schönen Scheins

In einer Mischung aus Krimi, Komödie und Psychodrama fesselt das Stück „Acht Frauen“ in einer Inszenierung der Landesbühnen Sachsen. Heute am 31. Juli, um 19 Uhr ist die Zeltpremiere im Theaterzelt im Kurort Rathen.

In einer verschneiten, abgelegenen Villa hat sich eine große Familie zum gemeinsamen Weihnachtsfest versammelt. Als der Vater am Morgen nicht zum festlichen Familienfrühstück erscheint und die jüngste Tochter ihn holen will, entdeckt sie ihn ermordet im Bett. Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert und auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees ist der Kontakt zur Außenwelt abgerissen und die Anwesenden, ausschließlich Frauen, sehen sich gezwungen, selbst nach dem Mörder zu suchen.

Schnell wird klar, dass nur eine von ihnen den Mord begangen haben kann. Sie beginnen, sich gegenseitig zu verhören und es stellt sich heraus, dass alle ein Mordmotiv und auch die Gelegenheit zur Tat hatten. Kein Mann betritt die Bühne an diesem Abend, und doch sind die Männer allgegenwärtig in den Gesprächen der acht Frauen. Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich ihr jeweiliges Geheimnis zu bewahren, darunter lesbische Neigungen, Schwangerschaft, unerwiderte Liebe, außereheliche Affären und selbst einen Giftmord. Am Schluss überrascht der Autor in dieser spannend-amüsanten Mixtur aus Kriminalstück, Komödie und Psychodrama das Publikum mit einer überraschenden Pointe.

Die Verfilmung des Stückes aus dem Jahr 2001 durch François Ozon, einen der führenden Regisseure des französischen Kinos, mit einer Traumbesetzung bescherte dem Stoff einen Welterfolg und zahlreiche internationale Preise.

REGIE : Peter Kube ; AUSSTATTUNG:  Barbara Blaschke

Darsteller:  Mamy – Anke Teickner;  Gaby – Cornelia Kaupert; Augustine – Sandra-Maria Huimann;  Louise – Julia Vincze;  Pierrette – Marianna Linden;  Suzon – Julia Rani;  Catherine – Tammy Girke;  Madam Chantal – Tine Josch

 
Anmut, Witz und Power: Ein Liederabend aus dem Ritter (innen) alltag. Foto: Sylvio Dittrich

Ja, so warn`s die alten Rittersleut

Ein Liederabend im Theaterzelt im Kurort Rathen.

„Es ritten drei Ritter zum Tore hinaus. Adé! Feinsliebchen, das schaute zum Fenster hinaus. Adé! Und wenn es denn soll geschieden sein, so reich mir dein goldenes Ringelein. Adé, adé, adé. Ja, Scheiden und Meiden tut weh!“

Was wären Ritter ohne ihre Frauen??? Die zurückgelassenen Angebeteten bereiten alles für die Ankunft ihrer Männer vor, die nach überstandenen Abenteuern und Gefahren endlich auf die Burg zurückkehren sollen. Dann müssen sie gehegt und gepflegt, bewundert und gefeiert werden. Doch noch ist es nicht soweit und die gesamte Frauenpower gilt dem einzigen zurückgelassenen Ritter. Ob er das übersteht?

Ein amüsant-romantischer, musikalischer Abend mit bekannten und noch nie gehörten Liedern aus dem Ritter (innen) – Alltag!

Idee und Regie: Alexander Wulke;  Es spielen Student*Innen der Theaterakademie Sachsen

Petterson und Findus von Sven Nordquist in einer Bearbeitung von Dagmar Leding im Theaterzelt im Kurort Rathen

Der Kater Findus hat wieder einmal Geburtstag. Jedes  Mal wenn  Findus Geburtstag hat, backt ihm Pettersson (Jürgen Haase) eine leckere Pfannkuchentorte.  Doch leider ist Pettersson das Mehl ausgegangen, deswegen muss er mit dem Fahrrad in die Stadt fahren um neues zu kaufen. Wenn nur nicht das Fahrrad plötzlich einen platten Reifen hätte! Denn jetzt müssen Pettersson, Findus und die Hühner sogar gegen einen Stier kämpfen, um das kaputte Fahrrad reparieren zu können. Und als ob das alles nicht aufregend genug wäre, taucht auch noch ein Fuchs auf, der heimlich die Hühner aus ihrem Stall stehen will. Mit einer geschickten List gelingt es Pettersson und Findus den Fuchs zu vertreiben und die Hühner vor einem bösen Ende zu bewahren.

In dem Theaterstück „Pettersson und Findus“ sind die Geschichten „Eine Geburtstagstorte für die Katze“ und „Ein Feuerwerk für den Fuchs“  von Sven Nordquist  in einer Bearbeitung für die Bühne von Dagmar Leding zusammengefasst.  Mit viel  Humor und Charme werden die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Respekt verhandelt. Eine liebevoll erzählte Geschichte über Pettersson und seinen Kater Findus für die gesamte Familie.

Inszenierung: Steffen Pietsch; Ausstattung:  Stefan Weil; Musik: Sebastian Undisz

Besetzung:   Pettersson – Jürgen Haase;  Findus, Der Kater– Annika Gerber / Nathalie Reissmann/Henne Henni- Saskia Fleischmann*;  Oberhuhn Prillan – Nathalie Reissmann* / Annika Gerber*;  Huhn Soffi Moffi-Sandra Naleppa* / Josephine Rab*

Gustavsson, Der Nachbar- Franz Gnauck*;  Ein Stier- Franz Gnauck*; Der Fuchs- Sandra Naleppa *;  mit * – Student*Innen der Theaterakademie Sachsen

Weitere Termine:

Mi , 5.8.2020,   16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do , 6.8.2020,  10 Uhr,  Rathen/Theaterzelt
So   9.8.2020,  16 Uhr,  Rathen/Theaterzelt
Mi  12.8.2020, 16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do  13.8.2020,10 Uhr, Rathen/Theaterzelt
So  16.8.2020,  16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Di  25.8.2020, 10 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do 27.8.2020, 10 Uhr, Rathen/Theaterzelt

Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden

„Pettersson und Findus“  am 1./2.8.2020, je 11 Uhr: Karten :  11 Euro, Kinder 6 Euro

Theatersommer der Landesbühnen Sachsen in Rathen

Am 20./ 21. Juni 2020 startete erfolgreich der Theatersommer  der Landesbühnen Sachsen im Kurort Rathen mit den Zeltpremieren der Familienstücken „Der gestiefelte Kater“  und „Der Frossch muss weg“ .

Das Theaterzelt wurde auf der linkselbischen Seite unterhalb des Bahnhofes auf den Elbwiesen vor den imposanten Felsen der Bastei von  der Firma Sarrasani aufgebaut.  Es ist Alles für die  Hygieneerfordernissen in dieser Corona- Situation hergerichtet.

Manuel Schöbel, der Intendant der Landesbühnen Sachsen,  freute sich „endlich nach der langen Verzögerung durch die Corona-Pandemie in Rathen starten zu können.“  Der Start war für den 9. Mai geplant. Begeistert ist er, „wie gut sich das Theaterzelt in die Landschaft einfügt.“

Das Theaterzelt dient für zwei Sommer als Ausweichspielstätte für die Felsenbühne Rathen, die bis 2022 umfangreich umgebaut wird.

Musikalisch wird es bei einem Opern – und Operettenprogramm „Freunde, das Leben ist lebenswert!“   und dem Singspiel „Im Weißen Rössl“.

Extra für das Theaterzelt entsteht das Schauspiel „Pettersson und Findus“ nach den erfolgreichen Kinderbüchern von Sven Nordquist. Die Premiere war am 18. Juli 2020.

Die Studierenden der Theaterakademie Sachsen aus Delitzsch präsentieren Ritterlieder unter dem Titel „Ja, so warn die alten Rittersleut“ ab 24. Juli 2020.

Stolz präsentierte André Sarrasani in den vergangenen Wochen bei einem Pressegespräch sein Zelt, in dem jetzt bis zu 220 Personen Platz finden werden, in dem die Hygienevorschriften mit den notwendigen Abstandsregeln beachtet werden. Ursprünglich waren 600 Plätze vorgesehen. Die tolle Akustik überzeugte Intendant Manuel Schöbel und Operndirektor Sebastian Ritschel. Die grüne Farbe erklärte André Sarrasani  mit den Auflagen des Umweltschutzes in der Sächsischen Schweiz.

Thomas Richter, der Bürgermeister des Kurortes Rathen,  schaut mit Vorfreude auf den Start im Theaterzelt und hofft, „dass die Besucher des Kurortes dieses wunderbare Angebot annehmen“.  Sein Ruf lautet „Kommt her und schaut das an, was es hier  im Theaterzelt Rathen zu sehen gibt!“

Gespielte Stücke:

  • DER FROSCH MUSS WEG, Kinderoperette nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5)
  • PETTERSSON UND FINDUS, von Sven Nordquist in einer Bearbeitung von Dagmar Leding ab 6 Jahren (Premiere 18.7.)
  • DER GESTIEFELTE KATER,  Thomas Freyer nach den Brüdern Grimm, Ein Märchenstück für Menschen ab 6
  • „Ja, so warn die alten Rittersleut“, Musikalisches Programm
  • Opern- und Operettenkonzert mit dem Titel  “Freunde das Leben ist Lebenswert“.
  • „Im weißen Rössl“,  Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: „Bar jeder Vernunft“ 
  • Gastspiele
  • Acht Frauen

Das Team des Besucherservice der Landesbühnen Sachsen ist wie folgt telefonisch erreichbar:
Di: 14:00 – 17:30 Uhr;  Do: 10:00 – 14:00 Uhr; Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

Die Kasse am Theaterzelt öffnet 3 Stunden vor Beginn der Vorstellung

E-Mails und Briefpost werden auch außerhalb dieser Servicezeiten beantwortet.

 

Sa 01.08.2020 11:00 Pettersson und Findus, VON SVEN NORDQUIST IN EINER BEARBEITUNG VON DAGMAR LEDING, Konzertplatz Weißer Hirsch DResden
19:00 Acht Frauen, KRIMINALKOMÖDIE VON ROBERT THOMAS Theaterzelt Rathen
So 02.08.2020 11:00 Pettersson und Findus Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden
19:00 Acht Frauen Theaterzelt Rathen
Di 04.08.2020 10:00 Fällt aus!!!!

Der gestiefelte Kater, Märchen von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm

Theaterzelt Rathen
Mi 05.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 06.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 07.08.2020 19:00 Ja, so warn’s, die alten Rittersleut‘… Ritterlieder  mit den Studierenden der Theaterakademie Sachsen aus Delitzsch Theaterzelt Rathen
Sa 08.08.2020 19:00 Ja, so warn’s die alten Rittersleut‘ Theaterzelt Rathen
So 09.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Di 11.08.2020 15:00 Der Traumzauberbaum und Mimmelitt, Ein Familienmusical von Monika Ehrhardt und Reinhard Lakomy,  Gastspiel Reinhard Lakomy-Ensemble Theaterzelt Rathen
Mi 12.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 13.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 14.08.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ , Highlights  aus  Oper und Operette Theaterzelt Rathen
Sa 15.08.2020 19:00 Im Weißen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: «Bar Jeder Vernunft» Theaterzelt Rathen
So 16.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Di 18.08.2020 10:00 Der Frosch muss weg, Kinderoperette nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5) Theaterzelt Rathen
Mi 19.08.2020 16:00 Der Frosch muss weg Theaterzelt Rathen
Do 20.08.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen
Fr 21.08.2020 19:00 Musikalische Kreuzfahrt – Kammerkonzert mit Peter Kube und dem Duo Good Vibrationzz Theaterzelt Rathen
Sa 22.08.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen
So 23.08.2020 16:00 Der Frosch muss weg Theaterzelt Rathen
Di 25.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 27.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 28.08.2020 19:00 Gastspiel „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“ mit Rainer König, Carsten Linke, Tom Quaas  – Theaterzelt Rathen
Sa 29.08.2020 19:00 Gastspiel „Faust´n´Roll“, Rocktheater nach Goethe Theaterzelt Rathen
So 30.8.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen

Zu den Stücken

Der Gestiefelte Kater, Märchen von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm

Während seine Brüder Wertvolles und offensichtlich Nützliches von ihrem Vater, dem Müller, erben, bekommt Hans nichts. Allerdings nicht ganz NICHTS, denn ihm bleibt immerhin der Kater. Doch was soll Hans schon mit ihm? Dass das sprechende Tier in der Lage ist, gewitzt und einfallsreich die Lebenssituation seines verehrten Herrn zu verbessern und am Ende sogar den gefährlichen Zauberer zu überlisten, kann Hans ja nicht ahnen. Und dass er schließlich sogar eine hübsche und erstaunlich praktische Prinzessin zur Frau bekommen und ein Königreich sein Eigen nennen wird, schon gar nicht.

In Thomas Freyers zeitgemäßer Fassung des Grimms- Märchens sieht’s trübe aus im Schloss, weil der reiche König glaubt, gravierende Geldsorgen zu haben und als erste drastische Sparmaßnahme das gesamte Personal entlässt. Einzig sein treuer Diener Gustav darf bleiben. Doch nun muss er alle anfallenden Aufgaben erledigen, wirbelt durch die Szenerie und kommt nicht mehr zur Ruhe. Die witzige, mitreißende, sowie einfühlsame Musik von Tobias Herzz-Hallbauer verschafft der turbulenten Inszenierung einen ganz besonderen Drive.

Inszenierung: Ute Raab;  Bühne und Kostüme: Ulrike Kunze; Musik und Songtexte: Tobias Herzz-Hallbauer

Darsteller:  Kater- Michael Berndt-Cananá;  Müllerbursche / Rebhuhn- Alexander Kasprik;  Prinzessin- Tammy Girke; König – Alexander Wulke; Gustav / Zauberer – Jan Baake; Herr Orchester – Tobias Herzz-Hallbauer

Der Frosch muss weg, Kinderoperette nach dem Märchen „Der Froschkönig“ von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (ab 5 Jahre)

Wohlerzogen ist die Prinzessin Bernadette. Zumindest ist das der Wunsch von Mama Ernestine, der Königin. Der Papa, König Karl-Eduard, ist viel mit dem Regieren beschäftigt und doch haben sich alle furchtbar lieb in ihrem winzigen Königreich, einer Dreizimmerwohnung im Erdgeschoss. Bis eines Tages der Königstochter die goldene Kugel in den Brunnen fällt. Ein Frosch holt sie ihr wieder heraus und will dafür aber mit der Prinzessin speisen und in ihrem Bettchen schlafen. Leichtfertig gibt Bernadette ihm das große Froschehrenwort.  Beim idyllischen Abendbrot steht der Frosch plötzlich vor der Tür. Nun muss die Prinzessin halten, was sie versprochen hat, meint der Vater. Die Mutter ist gar nicht begeistert von dem ungebetenen Gast; seine kalten Flossen, die schlechten Manieren und der ganze Krach sind ihr zuwider. Es steht fest: Der Frosch muss weg! Doch noch ehe die Mutter eingreifen kann, gibt der Frosch Bernadette den Tipp, ihn an die Wand zu werfen! Ob das wohl eine Lösung ist? Mit schmissigen Rock- und Rapeinlagen sprengt der Frosch das lyrische Familienterzett und stellt auch musikalisch alles auf dem Kopf. Eine Operette für junge Zuhörer, bei der kaum ein Fuß still bleiben kann.

Musikalische Leitung: Thomas Tuchscheerer / Uwe Zimmermann;  Inszenierung: Rebekah Rota; Ausstattung: Irina Steiner

Darsteller:   König Karl Eduard – Andreas Petzoldt ; Königin Ernestine- Anna Schaumlöffel/  Franziska Ernst;  Prinzessin Bernadette – Franziska Abram;

Der Frosch – Benedikt Eder;  Erzähler- Fred Bonitz

Im Weissen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung „Bar jeder Vernunft“

«Die ganze Welt ist himmelblau» singt die Berliner Urlauberin Ottilie ihrem frisch verliebten Anwalt Otto ins Ohr. Leopold, der in seine Chefin Josepha Vogelhuber verliebte Zahlkellner des Nobelhotels am Wolfgangsee, mahnt dagegen seine Gäste «Wenn es hier mal richtig regnet, ja da regnet es sich ein». Ein Spreeathener Hemdhosenfabrikant erhält das eingeklagte Patent mit der rückwärtigen Knopfleiste gratis als Zugabe zum Anwaltsschwiegersohn und ein reiselustiger aber poetenarmer Gute-Laune-Professor sein herrliches Dampfrossfinale. Kein weißes natürlich – das gibt es für die drei Liebespaare im Rössl, die sich finden, streiten, versöhnen und singen: «Es muß was Wunderbares sein …»!

«Mit so lustvollem Spiel wie Gesang schmeißen sich die zehn Mitglieder des Ensembles in die schlichte Dramatik des Stücks.» DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

Musikalische Leitung: Thomas Gläser / Hans Peter-Preu
Inszenierung: Manuel Schöbel
Ausstattung : Marlit Mosler

Darsteller:  Josepha Vogelhuber  – Antje Kahn;  Leopold Brandmeyer – Andreas Petzoldt; Wielhelm Giesecke / Exzellenz – Marko Bräutigam;  Ottilie- Anna Erxleben; Dr. Otto Siedler – Kay Frenzel; Sigismund Sülzheimer – Edward Lee; Prof. Dr. Hinzelmann -Fred Bonitz;  Klärchen – Franziska Abram; Piccolo  -Teresa Suschke

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Musical (ab 5 Jahre) von Katrin Lange (Buch), Edith Jeska (Liedtexte), Thomas Zaufke (Musik) und Karel Svoboda (Filmmuik) vor der romantischen Kulisse von Schloss Moritzburg.

Täglich wird Aschenbrödel von ihrer Stiefmutter und Stiefschwester ungerecht behandelt. Da hilft nur die Flucht in den Wald! Eines Tages trifft sie dort den Prinzen und seine Freunde, die sehr respektlos mit der Natur umgehen. Sie verpasst ihnen einen Denkzettel – nun kann der Prinz die bezaubernde «Wurzelhexe» nicht vergessen. Auf einer Jagd hofft er, sie wiederzusehen. Aschenbrödel ist tatsächlich da: im gezauberten Jägerrock. Dem Prinzen gibt sie sich nicht zu erkennen, auch nicht, als sie als schöne Unbekannte auf dem Brautschau-Hofball erscheint und beide verliebt miteinander tanzen. Zwei Zaubernüsse haben Aschenbrödel bislang geholfen, die dritte entfaltet ihre Kraft erst, wenn der Prinz Aschenbrödels Rätsel gelöst hat …

„Aschenputtel“ heißt in der Sammlung der Gebrüder Grimm das um sein Erbe betrogene und als Magd gehaltene Mädchen, dessen gutes Herz und Bescheidenheit durch eine gute Fee mit dem Aufstieg zur Traumprinzessin belohnt wird. „Aschenbrödel“ nennt Ludwig Bechstein seine Version der gleichen Geschichte, die auf „Cendrillon“ von Charles Perrault zurückgeht und durch Walt Disneys Trickfilm „Cinderella“ die Herzen der Kinder erobert hat.

Božena Němcovás böhmische Fassung „Tři oříšky pro Popelku“ erzählt die Geschichte einer selbstbewussten jungen Frau, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt und mit Hilfe der Wunderhaselnüsse, vor allem aber durch eigenen Mut, Kraft und Geschicklichkeit den Prinzen für sich gewinnt. Der tschechisch-deutsche Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat längst Kultstatus erreicht und die Motive der Filmmusik Karel Svobodas können inzwischen Generationen von Fans mitsummen.

Auch für diesen Spielort gilt das VVO-Ticket – die Eintrittskarte gilt 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Vorstellungsbeginn als Fahrkarte im gesamten Verkehrsverbundraum. Fahrten mit der Lößnitzgrundbahn sind darin nicht eingeschlossen.

SCHULKLASSEN:

Schulklassen und Gruppen können Sonderrabatte auf Tickets und Fahrkarten für die Vormittagsvorstellungen in Anspruch nehmen. Nehmen Sie dafür bitte Direktkontakt mit der Theaterkasse Radebeul unter 0351 – 89 54 214 oder über das junge.studio unter junges.studio©landesbuehnen-sachsen.de auf.

Inszenierung:  Manuel Schöbel; Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Ausstattung: Klaus Noack / Barbara Noack; Dramaturgie: Kerstin Weis

Besetzung: Aschenbrödel – Sandra Maria Huimann; Prinz – Michael Berndt-Cananá / Johannes Krobbach; Stiefmutter – Julia Vincze; Prinzipalin/Königin – Anke Teickner; Dorchen – Cordula Hanns; Prinzipal/König/Ausrufer – Tom Hantschel; Küchenjunge/Eule – Julia Rani; Vincent – Stefan Knappe;  Willi – Johannes Krobbach / Moritz Gabriel; Karlchen – Grian Duesberg; Kleinröschen / Koch / Jäger – N.N.; Kammerherr – Holger Kahl; Walther  – Marie Spinka

Mägde, Knechte Und Weitere… :  Komparserie Der Landesbühnen Sachsen, Kinderkomparserie Der Landesbühnen Sachsen, Tanzworkshop Des Jungen.Studios Der Landesbühnen Sachsen

Karten kaufen die Besucher am besten über den web-shop der  Landesbühnen Sachsen

Vorverkaufsstellen

Kasse der Landesbühnen Sachsen, 0145 Radebeul, Meißner Str. 152, Tel. 0351/8954214 kasse@landesbuehnen-sachsen.de 
ab 28. Juli bis auf Weiteres immer Dienstag und Donnerstag 10 – 18 Uhr und Freitag 10 – 13 Uhr.

Kur- u. Tourismusgesellschaft Pirna mbH
TouristService im Canaletto-Haus | Markt 7 (Canaletto-Haus) | 01796 Pirna
Tel.: 03501-556446 | touristservice©pirna.de

Touristinformation im Treff-Punkt
Pirnaer Str. 2 | 01824 Königstein/ Sächs. Schweiz | Tel.: 035021-68261 | touristinfo@koenigstein.de

Gästeamt u. Touristinformation Stadt Wehlen
Markt 5 | 01824 Stadt Wehlen | Tel.: 035024-70414 | touristinfo©stadt-wehlen.de

Haus des Gastes Kurort Rathen
Füllhölzelweg 1 | 01824 Kurort Rathen | Tel.: 035024-70422

Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH
Touristservice im Haus des Gastes | Markt 12 | 01814 Bad Schandau | Tel.: 035022-90030 info©bad-schandau.de

Neustadthalle Neustadt in Sachsen
Neustadthalle-Veranstaltungs GmbH | Johann-Sebastian-Bach-Str. 15 | 01844 Neustadt in Sachsen Tel.: 03596-58750 | touristinfo©neustadthalle.de

Musik Box Taucha
Leipziger Str. 2 | 04425 Taucha | Tel.: 034298-157580 | musikboxtaucha©yahoo.de

Konzertkasse im Florentinum
Ferdinandstr. 12 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-8666011 | info©konzertkasse-dresden.de

Konzertkasse in der Schillergalerie
Schillergalerie | 01309 Dresden | Loschwitzer Str. 52A | Tel.: 0351-315870 info©konzertkasse-dresden.de

Dresden Information

QF-Passage im Quartier am Neumarkt | 01067 Dresden | Tel.: 0351-501501
Wiener Platz 4 | 01067 Dresden | Tel.: 0351-501501

SZ-Treffpunkt Haus der Presse | Ostra-Allee 20 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-48642740

SZ-Treffpunkt Altmarkt-Galerie | Webergasse 1 | 01067 Dresden | Tel.: 0351-48642740

SZ-Ticketservice im Karstadt (EG) | Prager Straße 12 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-8611650

SZ-Treffpunkt Elbepark | Peschelstraße 33 | 01139 Dresden | Tel.: 0351-4164510

SZ-Treffpunkt Seidnitz-Center | Enderstraße 59 | 01277 Dresden | Tel.: 0351-2541849

Hotline SZ-Ticketservice: Tel.: 0351-4864 2002

ÖFFNUNGSZEITEN:

Die Eintrittskarten der Landesbühnen Sachsen für Veranstaltungen im Theater Radebeul sowie auf das Theaterzelt in Rathen gelten vier Stunden vor bis sechs Stunden nach Vorstellungsbeginn in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmitteln – im VVO-Verbundraum als Fahrausweis.

MIT DEM VVO-KOMBITICKET KOSTENLOS ZUR VORSTELLUNG

Änderungen vorbehalten!

Text: Petra Grubitzsch/LB Sachsen

http://www.landesbuehnen-sachsen.de

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Theater in der Landschaft: „Robin Hut“ des SandsteinSpiele e.V. in Kleingießhübel/Sächsische Schweiz

20 Montag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Projekte, Theater

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„Wer sich gemeinsam hält, kann schweben ohne wegzufliegen.“ Eine schöne Botschaft in einem Märchenstück mit realen Bezügen und viel Humor vor traumhafter Kulisse. Unbedingt sehenswert! Foto: Kathrin Krüger-Mlaouhia

Robins Räuber finden aus der Corona-Depri

Publikum im Wandertheater: Die Robin-Hut-Inszenierung der SandsteinSpiele in Kleingießhübel ist ein vortrefflicher Familiespaß – bald gibt es wieder Karten.

Die SandsteinSpiele finden auf idyllischen Wiesen in Kleingießhübel in der Sächsischen Schweiz statt. Das Publikum zieht mit Klapphockern mit. Igel, Schmetterling, Libelle, Grashüpfer und Hase sind das Orakel und müssen Antworten in Krisenfragen finden. Doch Robin Hut vom Elbwood Forest, also dem sächsischen Räuberwald, will nicht nur wissen, wo seine geliebte Mary Ann ist. Es muss auch geklärt werden, woher die Krise kommt: Corona natürlich. Ist sie Teil eines perfiden Plans? Das Langohr weiß angeblich, wem er die Schuld in die Schuhe schieben kann. Doch will er eigentlich nur mit dem Sparschwein abhauen.

„Robin Hut – Es war einmal im Elbwood Forest“ vom Theaterverein SandsteinSpiele ist ein vortrefflicher Familienspaß auf den Wiesen der Sächsischen Schweiz. Gespielt wird vor traumhafter Kulisse des Elbsandsteingebirges an acht Stationen. Das Publikum läuft dazu mit Klappstühlen von Ort zu Ort. Sogar durch den Wald, der mit Sprühflasche und Staublappen geputzt wird. Mit Einfallsreichtum und Humor nehmen die – vorwiegend – Laiendarsteller die Corona-Auswirkungen aufs Korn.

Nur sechs Wochen blieben ihnen wegen der Beschränkungen Zeit, die diesjährige Aufführung vorzubereiten, am 11. Juli war Premiere. Lediglich 100 Zuschauer sind zu den Vorstellungen zugelassen, immer am Sonnabend-Nachmittag und Sonntagvormittag. Doch für die nächsten Termine Ende August und Anfang September gibt es Hoffnung. Zu den bereits ausverkauften Aufführungen gibt es jeweils nochmal 50 Karten drauf. Ab Ferienmitte sind sie online zu bestellen, heißt es.

Das Landschaftstheater, das seit fünf Jahren besteht, ist ein einmaliges Erlebnis – der frischen Spielweise und attraktiven Kostüme wegen. Aber natürlich auch wegen der Schauplätze. Das Stück in der Regie von Arnd Heuwinkel hat freilich mit der Robin Hood-Vorlage vom Sherwood-Forest wenig zu tun. Es gibt den bösen Sheriff und seine Kinder-Schergen und Robins Räuber-Truppe. Aber in die Geschichte haben sich auch fünf Zwerge, ein Postbote und Märchenfiguren wie Rotkäppchen oder die Conny-Musik-Family geschmuggelt. Letztere spielen allerliebst immer solange, bis alle Gäste reihenweise sich wieder an der nächsten Spielstätte eingefunden haben. Kurioserweise sind als Stewardessen gekleidete Damen die Begleiterinnen bei diesem Wandertheater.

Auch an sprachlichem Humor fehlt es dem unterhaltsamen Stück nicht. So will Robin Hut „den reichen Turbo-Kapitalisten ihr fleißig zusammengemogeltes Vermögen abnehmen“. Zum Schmunzeln ist die Szene, wenn Robins kleine Räuber ihre Corona-Depression in einer Therapiesitzung bearbeiten. Als sich alle Figuren zerstritten haben, kämpfen sie in Zeitlupe weit auseinander auf einer steil abfallenden Wiese.

Noch bevor sich alle an einer riesigen weiß gedeckten Tafel wieder friedlich zusammenfinden, werden Gedanken von Mitspielern aus der Corona-Zeit eingespielt. Der Eine genoss die Ruhe im Dorf und das Erwachen der Natur. Es hätte lange nicht mehr so viele Singvögel gegeben. Anderen machte die Angst der Menschen zu schaffen. „Wie wenig es doch braucht, um alles zum Einsturz zu bringen“, sinniert eine Stimme aus dem Off.

Die Märchenfiguren finden mit Robin Hut den Gedanken wieder, an dem sich alle festhalten können: „Niemand ist allein, solange er noch Wir sagen kann.“ Wer sich gemeinsam hält, kann schweben, ohne wegzufliegen. Eine schöne Botschaft in einer schönen Landschaft bei einem Stück mit Balkan-Musik, die gute Laune macht. Da hat keine Krise eine echte Chance.

Text: Kathrin Krüger Mlaouhia

Weitere Aufführungen am 29. und 30. August bzw. 5. und 6. September, Sa 15.30 Uhr, So 11 Uhr. Karten: 16 Euro, erm. 10 Euro. 

www.sandsteinspiele.de

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Premiere „The Addams Family“ als Sommer Open Air der Comödie Dresden am Schloss Übigau

14 Dienstag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz, Theater

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Mit viel schwarzem Humor und feurigen Klängen haucht die „Addams Family“ dem verfallenen Elbschloss Übigau neues Leben ein in der diesjährigen Sommertheater-Inszenierung der Comödie Dresden.

Unfreiwillige Folter. Die Liebe in Corona-Zeiten stellt auch Gomez Addams und seine Frau Morticia auf eine harte Probe. Fotos: Robert Jentzsch 
Dinner bei den Addams mit pikanten Überraschungen. Foto: Kathrin Krüger-Mlaouhia

Gruselspaß mit einer höchst sonderbaren Familie

Eine reichlich schräge Figurenschar erobert zurzeit mit viel düsterer Romantik, schwarzem Humor und feuriger Musik in der neuen Open Air-Inszenierung der Comödie Dresden „Addams Familiy“ die Zuschauerherzen vor der Kulisse des morbid-schönen Übigauer Schlosses nahe der Elbe.

Ein altes Schloss mit morbidem Charme und Grundstück direkt an der Elbe. Das ist ganz nach dem Geschmack des neuen Hausherren Gomez Addams. Der Ruf der Ahnen lockt die höchst sonderbare Sippe aus der Metropole New York nach Dresden. Hier prallen die Träume, Vorurteile und Vorlieben der Zugereisten und Einheimischen schaurig-schön und komisch aufeinander im Grusical „The Addams Family“ von Andrew Lippa, das bereits am Broadway Erfolge feierte, basierend auf Figuren erfunden von Charles Addams. Die Premiere der neuen Sommer-Open air-Inszenierung der Comödie Dresden war am Freitagabend im Areal von Schloss Übigau.

Vor dem verfallenen Barockgemäuer stehen Grabsteine bekannter sächsischer Persönlichkeiten und Erfinder, von August dem Starken über Karl May, Melitta Bentz bis A.R. Penck, auch ein Quergeist, dessen zeichenreich-abgründige, schwarz-weiße Grafiken die Schlossfassade zieren. Die illustre Runde der Ahnengeister, denen die Addams huldigen, schwirrt mit grauen Umhängen und bemalten Maskengesichtern umher, dargestellt vom Musical-Jugend-Chor der Oh-Töne und begleitet die herrlich schräge Figurenschar der Addams Family, die wandlungsreich spielen, singen und steppen. „Paris, Rom, Mailand kann jeder. Doch Übigau ist für die ganz Harten!“, erklärt Vater Gomez, ein heißblütiger Latino (Bert Callenbach), der auch schon mal Warnschüsse in die Luft abgibt und in alter Familientradition stolz eine Sammlung von Folterwerkzeugen samt Ketzerstuhl präsentiert. Ihn begleitet ein „eiskaltes Händchen“,
geführt an Marionettenfäden von Cornelia Fritzsche und ein Zombie als Butler (vornehm und aufreizend röchelnd: Philipp Richter). Addams Frau Morticia (Carolin Masur) ist bleich schön, schwarzhaarig und extravagant, und kann sich nur schwer an die schrecklich normalen Menschen hier gewöhnen. Die Oma liegt im Keller in Quarantäne und flucht zwischendurch laut.

Tochter Wednesday (Susanna Mucha) ist frisch verliebt, sieht jetzt Schmetterlinge statt Fledermäuse und alles was sie bisher hasste, ist plötzlich süß, singt sie verzückt und schlägt mit zwei Hämmern übermütig auf einen Sandstein ein. Ihr schwarzes Kleid zieht sie aus und ein sonnengelbes an. Sie will ihren Freund Lucas heiraten, hält es aber noch geheim vor ihrer Mutter. Ihr schrill-punkiger Bruder Pugsley (Andreas Goldmann) sorgt sich, dass seine Schwester ihn nun bald nicht mehr foltert. Lucas (Benjamin Mahns-Mardy) trägt sein Haar als Dutt und einen Schottenrock, aber ansonsten ist er sehr normal. Das Kennenlernen der beiden gänzlich verschiedenen Familien mit krönendem Dinner bei den Addams hält dann auch einige düster pikante Überraschungen bereit, die das Leben aller Beteiligten gehörig durcheinander wirbeln und sie erscheinen plötzlich wie umgewandelt. Onkel Fester (Matthias Manz) ist ein Schwerenöter, der sich in Lucas Mutter und Powerfrau Alice (offenherzig sächselnd: Cornelia Drese) verguckt hat.

Schön die Versöhnungsszene von Addams, der seine Leidenschaft corona-bedingt zügeln muss, Gesicht und Hände sind mit Folie umwickelt und dahinter schwebt ein Kuss zu seiner Frau und beim Tanzen hält die beiden ein Schwert sinnes- und nervenkitzelnd auf Abstand. „Addams Family“ kam mit viel schwarzem Humor, viel Lokalkolorit und musikalisch bunt von düster romantisch, operettenhaft bis zu feurigen Klängen von Salsa bis Tango unter Regie von Kerstin Polenske auf die Bühne. Eine Geschichte, in der Licht und Schatten nah beieinander liegen, über die Liebe, die lustvoll-schmerzvoll, beglückend, verwandelnd und manchmal beängstigend sein kann und über Normalität, die eine Illusion ist. Reichlich Beifall. Addams Family kommt bis 20. Juli. mit Unterbrechung und fast den ganzen August über am Schloss Übigau.

Text (lv)

http://www.comoedie-dresden.de


Schön-schauriges Vergnügen mit Lichtermeer im Schlossgarten Übigau. meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry
Bekannte Geister von August der Starke über Karl May bis A.R. Penck begleiten das witzig-gruslige Geschehen rings ums verfallene Schlossgemäuer. Fotos: Kathrin Krüger-Mlaouhia

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Sirene. Die TheaterRuine zeigt Stimme

03 Freitag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Verführerische Gesänge, teuflische Texte und schiefe Töne aus zwei Jahrzehnten St. Pauli.
Regie: Jörg Berger
*

Träume und Abgründe in witzig-schrägen Szenen und Gesängen

Die St. Pauli TheaterRuine startet in die Saison mit einem Best-of-Programm der beliebtesten Titel und Texte aus 20 Jahren. Die Premiere ist am heutigen 3. Juli, um 19.30 Uhr in dem urigen Gemäuer am Königsbrücker Platz.

Zwanzig Jahre TheaterRuine bedeuten nicht nur Theater mit Herzblut und Leidenschaft, sondern auch mitreißende Musik, bezaubernder Gesang und verrückte Melodien. Nun präsentieren wir die beliebtesten Titel in einem einzigartigen Best-Of unterm Glasdach!
Satans gute Taten, König Artus in eisigen Zeiten, Gretchen voll Sehnsucht, Kriemhild im Alltag, Frankensteins monströse Gelüste und Gottes Blick in den Abgrund und vieles mehr! Träumen Sie von Schönheit und Sünde, Tod und Teufel, Liebe und Lust. Ein Abend voller Höhepunkte aus der Welt der Bühne mit witzigen Texten und bezaubernden Stimmen. 

Regie: Jörg Berger, Musikalische Erarbeitung: Yvonne Dominik, Matthias Krüger, Technik: Philipp Cronacher

Unsere Sirenen sind:

Anna Sophie Naumann
Frank Weiland
Karl Michael Weber
Kirsti Schüller
Martin Rossmanith
Matthias Krüger
Michael Hochmuth
Rainer Könen
Rainer Leschhorn
Steffi Gerber
Yvonne Dominik

Livemusik: Matthias Krüger (Piano), Ausstattung: Fundus, Montserrat Navalpotro. Aufgeführt werden Musiktitel aus mehreren Inszenierungen des TheaterRuine St. Pauli e.V.

Produktion:  TheaterRuine St. Pauli e.V.

Spieldauer: circa 2 Stunden mit Pause

Text + Fotos: Ronny Geißler

Weitere Auifführungen im Juli: 19.7. und  25.7., um 20 Uhr

St. Pauli Ruine, Königsbrücker Platz, 01097 Dresden
Theaterbüro St. Pauli e.V., Hechtstraße 32, 01097 Dresden
Öffnungszeiten: Mo + Do 13 – 17 Uhr, Di + Fr 10 – 13 Uhr
Telefon 01 72/3 47 35 72 | Telefax 03 51/2 72 14 66
presse@pauliruine.de | www.pauliruine.de

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BilderAlbum: Ausstellung „ShutdOWN“ im Lügenmuseum Radebeul

24 Mittwoch Jun 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

≈ 2 Kommentare


„Atempause“ von Sophie Cau

„Wake up!“ und „The one and only“ von Juliane Vowinckel
„Rot sehen oder nicht sehen?“ von Katrin Süss
„Fundstücke“ von Reinhard Zabka

„Tagebuch“ von Dorota Zabka

„DDR-Karaoke“ von Justus Ehras

„Bilderaltar“ von Klaus Liebscher
 
Zeitreise zurück in die DDR: Installation von Reinhard Zabka, Gründer des Lügenmuseums.

Im Tanzsaal mit bröckligem Charme & Orchester mit besonderem Sound aus Alltagsdingen probt schon auch mal ein Paar zu beschwingten Tangoklängen.

Kochtopf-Karaoke und Träume für die Welt

Bilder, Objekte und Installationen von zehn Künstlern versammelt die Ausstellung „ShutdOWN“ im wieder geöffneten Lügenmuseum in Radebeul.

Vor einer Staffelei mit weißer Leinwand stehen zwei Liegestühle, wo man entspannt sitzen, wundersamen Klängen lauschen und in die Zukunft träumen kann. Da lockt eine Aufschrift: “Dresden 2025. Kulturhauptstadtträumer“ neben einem aufgeklappten Koffer mit bunt bemalten Sonnenbrillen. „Atempause“ heißt diese Installation von Sophie Cau. Sie lädt die Besucher ein, sich Zeit zu nehmen, einfach eine Sonnenbrille aufsetzen und die Welt mal etwas anders betrachten.

Reichlich Gelegenheit dafür bietet die Ausstellung  “shutdOWN“
(übers.: Herunterfahren, Stilllegung) im Lügenmuseum Radebeul im ehemaligen Gasthof Serkowitz, Kötzschenbrodaer Straße 39. Nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen haben zehn Künstler die Initiative ergriffen und die Ausstellung aufgebaut. Zu sehen sind ihre Bilder, Objekte und Installationen zum Träumen, Staunen und Schmunzeln im Tanzsaal im Obergeschoss des Hauses. Überaus witzig ist das wie von Zauberhand allein spielende Orchester, bestehend aus skurrilen Dingen aus DDR-Zeiten, die ausgedient und aussortiert anschaulich Geschichte spiegeln, zusammengetragen von Reinhard Zabka, dem Gründer des Lügenmuseums.

Da hämmern Trommelwirbel vor einem hölzernen Wachturm, streichen Schlegel über eine Zither, umschwirren Kugeln Klangschalen und klingen sacht Glöckchen. Flimmern Farben und blinkt ein Erdball in der Höhe wie ein Alarmlicht über der bizarren Szenerie. Davor dreht sich im Saal mit seinem bröckligen Charme ein Tanzpaar, das gerade dort probte, hingebungsvoll zu beschwingten Tangoklängen für die Besucher der Ausstellungseröffnung am vergangenen Sonntag.

Ein roter Kreis mit fließenden Farbübergängen hängt an der Wand gleich neben dem Eingang. „Rot sehen oder nicht sehen“ nennt Katrin Süss ihr Objekt. „Man weiß heutzutage oft nicht mehr, was ist wahr und was nicht“, sagt sie dazu. Manchmal wisse sie auch nicht, ob sie sich gerade in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft bewege. Zum Nachdenken darüber will sie mit ihrem Werk anregen. Auf einer Stele steht ein kleiner spitzer Turm aus bemaltem Pappmaché von Gabriele Reinemer, der dazu ermuntert: “Wehrt euch“. Juliane Vowinckel malt ihre Träume für die Welt mit Bildtiteln wie: „Wake up!“ und „The one and only“. Eine originelle Soundcollage mit Kochtöpfen, aus denen bei geöffnetem Deckel Reden und Schlager von einst hervor strömen,  braute unter dem Motto: „DDR-Karaoke“ Justus Ehras. Fundstücke aus dem Lößnitzbach und „Lenin´s rote Socke“ zeigt Reinhard Zabka und in bambusbespannten Rahmen hängen tagebuchähnliche Blätter, Tuschezeichnungen und bemaltes Schokoladenpapier von Dorota Zabka. „Gedankenverarbeitungsmaschinen“ nennt sie ihre Zeichenblätter. Die Sammlung wächst weiter.

Einen Bilderaltar mit leeren Rahmen, welche die Betrachter selbst füllen und anschauen können aus verschiedenen Blickwinkeln, stellte Klaus Liebscher zusammen mit Reinhard Zabka wie eine „soziale Skulptur“ aufs Podium. Außerdem ist eine Bilderserie von Abrisshäusern mit dem Aufdruck „Fotografieren verboten“ von Kurt Buchwald und Wolfgang Krause zu sehen. Und ein Erinnerungsraum vom Schaubudensommer voller wunderlicher Dinge, im Gedenken an den letztes Jahr verstorbenen Künstler Lutz Fleischer. Die Ausstellung „ShutdOWN“ ist bis 16. August zu sehen im Lügenmuseum. Dazu gibt es auch ein Video vom Kulturnetzwerk Radebeul live von der Vernissage, bei der die Künstler ihre Arbeiten vorstellten.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Mo – So 13 – 18 Uhr

http://www.luegenmuseum.de

Kunst & Kommunikation in Corona-Zeiten

Die Künstler Katrin Süss und Klaus Liebscher bei einer spontanen Aktion, mit den  Abstandsregeln experimentierend, zur Ausstellungseröffnung „ShutdOWN“ am vergangenen Sonntag im Lügenmuseum. Fotos (lv)

Kunst- und Naturgewächse sprießen reichlich im Garten des Lügenmuseums.

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Mit viel Humor & Herz: Konzert mit den „NotenDealern“ im Dresdner Comedy & Theater Club

16 Dienstag Jun 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik

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Musik mit viel Humor und Herz: Die „NotenDealer“ sind mit ihrem aktuellen Programm am 17. Juni, um 20 Uhr letztmals im Dresdner Comedy & Theater Club zu erleben. Foto: Veranstalter

„Ein Mann kommt selten allein“

Gute Nachrichten: Die NotenDealer dürfen wieder live auf der Bühne stehen und können also ihre wirklich allerletzte Vorstellung von „Ein Mann kommt selten allein“ im Dresdner Comedy & Theater Club präsentieren. Da dort laut  Hygienekonzept nur eine (noch mehr) begrenzte Anzahl von Plätzen besetzt werden dürfen, war die jüngste Vorstellung am 11. Juni ausverkauft.

Aber es gibt für die zweite Ersatzvorstellung am Mittwoch, den 17. Juni 2020 um 20 Uhr noch Karten!
(Hinweis: Die Tickets für ausgefallene Vorstellungen müssen aktiv auf einen Ersatztermin umgebucht werden!)

Weitere Vorstellungen im Juni:

FR 19.06.     20 Uhr         „Früher waren mehr Prinzen“ Tim Gernitz & Carsten Linke
SA 20.06.     20 Uhr         „Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ Ellen Schaller (Ausverkauft)

FR 26.06.     20 Uhr         „Mach Dich frei, wir müssen reden!“ Matthias Machwerk
SA 27.06.     20 Uhr         „Mach Dich frei, wir müssen reden!“ Matthias Machwerk

Alle PROGRAMM-INFORMATIONEN unter https://www.comedytheaterclub-dresden.de/front_content.php?changelang=11&idcat=1292&monat=6&jahr=2020

Man kann  online reservieren; Gutscheine einlösen, mit Reservierungswunsch; die wieder geöffneten Vorverkaufsstellen besuchen oder uns unter 0351–46 44 877 anrufen – wir freuen uns auf Euren Besuch!

Der DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB begann Ende Mai sehr erfolgreich, aber behutsam, mit reduzierter Platzanzahl und einem angemessenen Hygienekonzept mit den Vorstellungen am angestammten Spielort. So sollten u.a. Gäste mit Symptomen die Vorstellungen derzeit bitte nicht besuchen, beim Betreten und Verlassen des Theaterkellers einen Mund-Nasen-Schutz tragen, Abstände eingehalten und die Hände desinfiziert werden. Trotz alledem wird der Spaß nicht zu kurz kommen …

Text: Heike Jack
DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB

Gewölbekeller im Kügelgenhaus
Hauptstraße 13
01097 Dresden
Telefon 0351-46 44 877

www.comedytheaterclub-dresden.de

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Kultur-Demo „Jetzt erst recht!“ am 5. Juni auf dem Theaterplatz in Dresden

04 Donnerstag Jun 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte

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„Ohne uns ist Stille!“

Eine DEMO der Veranstaltungsbranche „Jetzt erst recht!“ zur aktuellen Situation findet am 5. Juni 2020, ab 10.30 Uhr auf dem Theaterplatz vor der Semperoper in Dresden statt. Unternehmer der Branche und ihre Mitarbeiter, Künstler und SoloSelbstständige tragen schwarz. 1 000 Leere Stühle, LKW- Korso vom Ostragehege, vorbei am Sächsischen Landtag zum Theaterplatz mit 30 Fahrzeugen. Grosse Bühne / Live-Act´s PurpleDiscoMachine & Eskei83 

Mit Unterstützung prominenter Gäste wird das soeben beschlossene Konjunkturpaket im Fokus stehen. Noch immer ist das Fazit: „Ohne uns ist Stille!“ Das vom Bund beschlossene Konjunkturpaket wird als Anfang gewertet. Allerdings stellt es eher einen Flickenteppich dar. Gäste: Sächsische Staatsministerin für Tourismus Barbara Klepsch; Sächsischer Staatsminister für Regionales Thomas Schmidt; Helge Leinemann, Vorstandsvorsitzender Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik e. V. (VPLT), Live-Act´s PurpleDiscoMachine & Eskei83
*
Die Aktion wird unterstützt von: Peter Maffay, Silbermond, Juliane Neigel, Glasperlenspiel, Silly, Maschine, City, Michael Schulte, Lotte, DJ Hell, Gregor Meyle, Purple, DiscoMachine & Eskei83, Verbände der Veranstaltungswirtschaft, Veranstaltern, Veranstaltungsstätten, Künstlern, Logistikern
Facts zu Ergebnis Koalitionsausschuss Corona, 3. Juni 2020, Zitat: „Der Anfang ist gemacht, aktuell ist es noch ein Flickenteppich.“
Bezug: Zu 1. „Zur Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland wird befristet vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 der Mehrwertsteuersatzvon 19% auf 16% und von 7% auf 5% gesenkt.“ Kommentar: Da die Veranstaltungsbranche derzeit (und voraussichtlich bis Ende des Jahres) keine Einnahmen zu verzeichnen hat, ist damit keine Hilfe gegeben. Der gesenkte Mehrwertsteuersatz sollte mindestens bis 2022 gelten.
*
Bezug: Zu 13. Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wird für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt… Schaustellern, Unternehmen der Veranstaltungslogistik etc.Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Coronabedingt in April und Mai 2020 um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind,sind die Monate November und Dezember 2019 heranzuziehen. Erstattet werden bis zu 50 % der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50 % gegenüber Vorjahresmonat. Bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 % können bis zu 80 % der fixen Betriebskosten erstattet werden. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen. Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten.
Kommentar an einem Beispiel: „Am 1. Juli hören die Stundungen der Leasinggesellschaften (bei den meisten nach 3 Monaten) von Ton-/Licht-/Bühnenfirmen auf. Ab diesem Zeitpunkt geht es für viele Unternehmen, die investiert haben, wieder richtig zur Sache. Hinzukommt, dass die Regelung zur Mietstundung ausläuft. Wenn eine Firma XYZ also max. 5 Mitarbeiter hat, erhalten sie einen Zuschuss von 3.000 Euro je Monat. Tatsächlich belaufen sich die Kosten in diesem Bereich aktuell im Durchschnitt bei 18.000 bis 20.000 Euro. Hinzukommt, dass ab September keine Zuschüsse zu erwarten sind. Das bedeutet, dass, so nicht nachgebessert wird, zahlreiche Firmen aus unserer Branche direkt Insolvenz anmelden, da die kommenden Monate keine Aussicht auf Einnahmen besteht bzw. die Zuschüsse die Kosten bei weitem nicht tragen werden. Ebenso müssten dann alle Mitarbeiter, die bisher noch über Kurzarbeitergeld gehalten werden konnten, direkt in die Arbeitslosigkeit geschickt werden.“
Weitere Forderungen u.a.: • Die Anerkennung eines Betrages als Beihilfe für den Lebensunterhalt von Einzelunternehmern und Solo-Selbstständigen • Erweiterung des Mietschutzgesetzes

Factsheet Aktion „Ohne uns ist Stille“ am 5.6.2020 AUTOKORSO

In einem eindrucksvollen Autokorso, bestehend aus 32 LKWs, Transportern und Aktionswagen werden wir durch die Dresdner Straßen, vorbei am Landtag bis hin zur Semperoper fahren. Ziel ist es, dass die teilnehmenden Fahrzeuge die Vielseitigkeit unserer großen Branche zeigen.

Text/Info: Kathleen Parma, Initiative „Leere Stühle“ e.V. in Gründung

http://www.leere-stuehle-de
http://www.facebook.com › events

Eindrücke  von der Kultur-Demo auf dem Theaterplatz


Fotos (lv)

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16. Kunst: offen in Sachsen: Dosierte Kunst-Improvisationen im KlangLabor. Poesie & Apfelkuchen & Tanzbilder

28 Donnerstag Mai 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz

≈ 2 Kommentare


Wort & KlangGebilde: Aerdna Harp an der Harfe und Lilli Vostry, Inhaberin von meinwortgarten bringen wieder sphärische Klänge und Gedichte zusammen zu Gehör. Foto: Kathrin Krüger-Mlaouhia

Klang-Wort-Mal-Tanz-Bild

Verschiedene Künste treffen aufeinander in besonderem Ambiente am 30. Mai, von 12 bis 18 Uhr im KlangLabor, Lommatzscher Staße 6 in Dresden. Es beteiligt sich beim „16. Kunst: Offen in Sachsen“, bei dem Künstler sachsenweit ihre Ateliers und Kunsträume für Besucher öffnen über Pfingsten vom 30.5. bis 1. Juni.

Wortklänge, Klangmalerei, Tanzbilder und Musik in Bewegung erfüllen den Raum, verbinden und regen sich gegenseitig an. Dazu lädt unter dem Motto „Dosierte Kunst-Improvisationen“ Andrea Dorschner, Inhaberin des KlangLabors in Dresden wieder Neugierige und Kulturinteressierte am Sonnabend ab mittag ein.

Zu sehen ist eine Ausstellung mit Dosenkeramik von Karin Dorschner und farbenfrohe Musikerbildnisse von Christopher Simpson.

Außerdem sind Einzelaufführungen um 12, 14 und 16 Uhr. Den Reigen verschiedener Künste eröffnen Aerdna Harp (Andrea Dorschner) mit Harfenspiel und Lilli Vostry mit eigenen, neuen und älteren Gedichten, in denen es um den Zauber des immer neu Anfangens, Wandlungen in der Natur und im Leben geht.

14 Uhr ist Musik und Malerei für alle angesagt.

16 Uhr Tanz und Musik mit Tanzkunst Anna Ameno, Matthias Baumgart am Saxofon und Aerdna Harp an der Harfe.

Die Beteiligten freuen sich über reges Interesse und Kommen.

Text (lv)

Das ganze Programm steht unter http://www.kunst-offen-in-sachsen.de


Musiker Matthias Baumgart und Tänzerin Anna Ameno

WortKlänge und TanzBilder

Neue und ältere, noch unveröffentlichte Gedichte las Lilli Vostry, freie Autorin und Inhaberin von meinwortgarten.com beim Kunst: offen in Sachsen am 30.5. im KlangLabor Dresden. Anschließend gab es eine Musik- und Tanzperformance mit Anna Ameno, Matthias Baumgart an der E-Gitarre und Aerdna Harp an der Harfe. Fotos: AD und LV

Mittags war es noch ruhig am gestrigen Sonnabend im KlangLabor. Bereits ab 10 Uhr luden Künstler wieder sachsenweit in ihre Ateliers und Ausstellungsräume ein. Doch Kunst ist wohl eher nichts für Frühaufsteher. Und die Sonne strahlte gar so schön und verlockend zu Beginn des Pfingst-Wochenendes.

Doch unser Warten wurde belohnt. Am frühen Nachmittag schauten die ersten Besucher herein. Inge Tometschek und ihr Mann aus Langebrück, die sich ein beachtliches Atelier-Besuchs-Programm ungeachtet ihrer Gehbehinderung vorgenommen hatten. Sie erzählte, dass weitaus weniger Künstler als sonst dieses Jahr beim „Kunst: offen in Sachsen“ mitmachen. Statt sonst vier Seiten seien es diesmal gerade mal eine reichliche Seite künstlerische Angebote für alle drei Tage. Vielleicht auch wegen der Corona-Einschränkungen und Unsicherheit.

Sie lauschten interessiert und aufmerksam eine Stunde lang unserer musikalischen Gedicht-Lesung, was sowohl ihnen als auch uns viel Freude bereitete. Hinterher kamen wir ins Gespräch, zu den Gedichten und Frau Tometschek erzählte, dass sie im Oktober wieder einen Kunstmarkt in Langebrück veranstaltet und dort werden auch Bücherschätze getauscht. Eine schöne Idee. Werde es mir anschauen.

Nachmittag kamen zwei junge Männer, der eine von ihnen Sozialarbeiter und der andere Heavy Metal-Fan, die sichtlich angetan vom freien, expressiven und experimentellen Spiel von Aerdna Harp (Andrea Dorschner) an der E-Harfe waren. Sie empfahlen uns weitere Musikorte, wo Musiker sich auch spontan zu Sessions zusammenfinden.

Viel Zeit, Muße und Offenheit für neue Angebote brachten zwei Zuhörerinnen mit, die unsere komplette Gedicht-Lesung mit Harfenspiel und eine Tanzperformance erlebten, wobei der Musiker Matthias Baumgart an der E-Gitarre und Aerdna Harp erstmals zusammenspielten, mit mal energisch treibenden, mal sanft fließenden Klängen, die Anna Ameno in assoziative Tanzbilder verwandelte zwischen Stille und Bewegung, in sich hinein hören und aus sich heraus gehen. Wir erfuhren von den Zuhörerinnen, wie es ihnen gefiel, erhielten Anregungen für weiteren Feinschliff am Programm – wie weniger Ansagen, mehr die Texte für sich sprechen lassen, abgestimmt mit dem Harfenspiel – saßen und aßen zusammen selbst gebackenen Apfelkuchen zu Kaffee, Tee und Wein bis abends.

Nicht zu wissen wer kommt und so unmittelbar Resonanz auf das eigene Tun zu erhalten, erlebt man nicht so oft und es macht Mut für weitere solcher Angebote im Zusammenspiel verschiedener Künste im KlangLabor.

Weitere Veranstaltungen des 16. Kunst: offen in Sachsen  am 31. Mai und 1. Juni stehen unter http://www.kunst-offen-in-sachsen.de

Text (lv)

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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