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Kategorien-Archiv: Musik

Jazztage Dresden: Erstes Sonderkonzert mit dem brasilianischen Meistergitarristen Lucas Imbiriba im FriedrichstaTT Palast

24 Freitag Mär 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte

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Klang-Feuer auf der Gitarre

Die Jazztage Dresden laden zum 1. Sonderkonzert im Festivaljahr 2023. Zum Auftakt gibt es ein Vorglühen mit Meistergitarrist Lucas Imbiriba. Das Festival wird im Herbst um eine Woche verlängert.

Damit den Jazzfreunden in Nah und Fern das Warten auf das Herbstfestival 2023 nicht zu lang wird, starten die Jazztage Dresden bereits am 26. März 2023 mit ihrem 1. Sonderkonzert ins neue Festivaljahr – und zwar mit einem Künstler der Superlative: Lucas Imbiriba. Der brasilianische Meistergitarrist sorgt damit für das erste Highlight der Saison und liefert einen perfekten Vorgeschmack auf die erneut exzellent besetzte Gitarrennacht im November.

Imbiriba ist weltweit bekannt für seine spektakulären und atemberaubenden Gitarren-Performances, die das Feuer der Flamenco-Gitarre, die perkussiven Rhythmen Lateinamerikas, die lyrischen Melodien der klassischen Musik und die Kraft des Rock’n’Roll vereinen. Furore machte Lucas Imbiriba im Jahr 2020, als er auf Youtube durch seine Fingerstyle- und Akustikversionen von Songs wie Stairway to Heaven (Led Zeppelin), Desperado (Los Lobos) und Hotel California (The Eagles) in weniger als einem Jahr mehr als 20 Millionen Aufrufe erreichte.

1. Sonderkonzert: Guitar on Fire, Sonntag, 26. März 2023, 19 Uhr, Dresdner FriedrichstaTT Palast, Wettiner Platz 10 (Eingang Jahnstraße) in 01067 Dresden

Neben dem Vorglühen dürfen sich die Freunde der Jazztage Dresden zudem auf eine Verlängerung des Herbstfestivals freuen. Intendant Kilian Forster und seine Mitstreiter haben sich entschieden, noch eine Woche zusätzlicher Konzerte der Extraklasse dranzuhängen. Somit finden die diesjährigen Jazztage Dresden vom 20. Oktober bis 26. November 2023 statt. Bereits bestätigte Konzerte für diesen Herbst sind die Nacht der Gitarren am 4. November, Ute Lemper am 4. November, Tingvall Trio am 10. November, Günther Fischer Quintett mit Uschi Brüning am 10. November und MerQury am 24. November.

Weitere Details des Herbstfestivals mit seinen rund 80 Konzerten werden spätestens im Mai bekanntgegeben.

Weitere Infos: www.jazztage-dresden.de

Text: meeco Communication Services

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Das 31. Festival Sandstein & Musik startet unter dem Motto „Im Fluss“

24 Freitag Mär 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Eröffnungskonzert „Zeitläufe“: Mit einem festlichen Konzert mit den „Dresden Chamber Solists“, Musikern der Sächsischen Staatskapelle, startet das 31. Festival Sandstein und Musik an diesem Sonnabend, dem 25.3., 17 Uhr in der Dorfkirche Lohmen in der Sächsischen Schweiz. Foto: Killig

Musik, die sprudelt und bewegt

Das 31. Festival Sandstein und Musik hält unter dem Motto „Im Fluss“ wieder ein vielseitiges Programm bereit. 2 000 Karten sind bereits verkauft.

Das Titelplakat ziert ein tosender Wasserfall und darin eintauchende Geigen. Musik wirkt klangreich, mal energisch, aufbrausend, mal harmonisch,  beschwingt und sanft rinnen und perlen die Töne. In aller Vielfalt locken Klangerlebnisse vor besonderer landschaftlicher Kulisse im Elbsandsteingebirge und Osterzgebirge wieder im 31. Jahrgang des Festivals Sandstein und Musik unter dem Motto „Im Fluss“, das vom 25. März bis 10. Dezember stattfindet. 23 Veranstaltungen, etwas weniger als letztes Jahr, an reizvollen Spielorten links und rechts der Elbe, zwischen Höckendorf am Tharandter Wald und Rammenau gelegen, können Einheimische und Touristen in diesem Jahr erleben.

Das Festivalmotto spiegelt wider: Die Welt befindet sich im Fluss. „Alles ist steter Veränderung unterworfen, im Belebten und Unbelebten, in Natur und Kultur, im Weltklima wie in der eigenen Biografie. Unser Jahresmotto und jede der Veranstaltungen soll auf ihre Weise dafür sensibilisieren“, so Karsten Blüthgen, der künstlerische Leiter von Sandstein und Musik. Das Festival bekenne sich zum Wandel und möchte mit Musik an vertrauten Orten zugleich Halt für das Publikum bieten. Zeitläufe werden greifbar, indem sich in den Konzerten Mozart und Pärt ebenso wie da Bach und Piazolla mit ihren Kompositionen gegenüberstehen. Im Programm stehen Künstlerinnen und Künstler, die für exzellente Qualität bürgen, so Blüthgen. International Gefeierte sind neben Sachsens Nachwuchs zu erleben. Sandstein und Musik wagt und holt zudem im Raum Dresden und der Region noch wenig bekannte Namen auf das Podium wie das litauisch-amerikanische Trio „Agora“ im Kammerkonzert mit Gassenhauern im Fetsaal Dürröhrsdorf (15.4.) oder den in Berlin geborenen Cellisten Johannes Przygodda mit seinem „Recital durch Jahrhunderte“ in der Dorfkirche Höckendorf (20.5.).

Das junge, deutsch-spanische „Duo Dopico“ formierte sich an der Dresdner Musikhochschule und bietet „Musik am Nachmittag: Sprudelnd und bewegt“ in den Wagner-Stätten Graupa (22.10.) Die Bandbreite reicht vom „Kammerkonzert: Himmel und Hölle“ mit Mysterienklängen von Johann Sebastian Bach und Heinrich Ignaz Franz Biber bis zu Astor Piazolla mit Per Arne Glorvigen am Bandoneon und seinem Trio in der Stadtkirche Königstein (18.5.) bis zum humorvollen crossover-Konzert „Geschichte im Zeitraffer“ mit dem jungen Ensemble „Uwaga!“ (4.6.)  in der Grumbacher Kirche, die dieses Jahr 800 Jahre besteht. Das Eröffnungskonzert „Zeitläufe“ mit den Dresden Chamber Solists – Kammersolisten und Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle und Michael Schöch an der Orgel findet am 25. März, 17 Uhr in der Dorfkirche Lohmen statt.

Der Schirmherr des Festivals Sandstein und Musik, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wird dort zwei neue Musikinstrumente an die Musikschule Pirna für den künstlerischen Nachwuchs überreichen, die durch die Spendensammlung des Vereins Sandstein und Musik zusammenkamen. „Wir möchten ein breites Publikum ansprechen mit einem vielseitigen Angebot. Bei der Kartennachfrage kommen wir langsam wieder in die Situation von 2019. Die Leute wollen wieder mehr Liveerlebnisse genießen und hinaus in die Natur“, sagt Klaus Brähmig, seit 32 Jahren Vereinsvorsitzender des Festivals Sandstein und Musik. Im Kartenvorverkauf seit Dezember seien bisher schon 2 000 Tickets verkauft. Erfreulich für das Festival ist, dass der überwiegende Teil der unterstützenden Unternehmen und privaten Spender weiter mit an Bord sind“, so Brähmig. Der größte Geldgeber ist der Freistaat Sachsen. Seit vier Jahren bekommen das Festival Sandstein und Musik und die Schostakowitsch Tage in Gohrisch eine institutionelle Förderung. Weitere Mittel fließen von den Kommunen und vom Kulturraum Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und von privaten Sponsoren. Über die Hälfte der Kosten muss die veranstaltende FestivalKultur Sächsische Schweiz FEKUSS gGmbH über die Eintrittsgelder hereinholen. Karten für das Festival Sandstein und Musik können in allen DDV-Lokalen und online: www.sz-ticketservivce  erworben werden.

Text (lv)

Weitere Infos zum Programm unter: http://www.sandstein-musik.de

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BilderAlbum: „Wie gemalt – Blütenpracht mit Künstlerhand“ – Ausstellung Dresdner Frühling 2023 im Palais im Großen Garten

11 Samstag Mär 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte

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Anemonen, Gemälde von Theodor Rosenhauer
Im Blütenmeer. Natur und Kunst in schönster Fülle vereint: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry in der Frühlingsblumen- und Floristikausstellung im Palais im Großen Garten.

Im BlütenReich

Die Natur führt sich auf. In all ihrer Blütenpracht und Fülle der Farben und Formen lockt sie zurzeit in der Ausstellung „Dresdner Frühling im Palais“ im Großen Garten. Veranstaltet wird sie von der Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen und Schlösserland Sachsen. Mit rund 40 000 blühenden Pflanzen ist sie die bedeutendste Frühlingsblumenschau in Deutschland. Mit langer Tradition. Die Wurzeln reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. 1828 war die erste öffentliche Ausstellung seltener Früchte und Gewächse im Palais zu sehen. Ab 1887 gab es Internationale Gartenausstellungen in Dresden. Später wurde auch die Blumenbindekunst Teil der Gartenbauausstellungen. Daran knüpft der „Dresdner Frühling im Palais“ an. Das Motto der neunten Ausgabe in diesem Jahr heißt: „Wie gemalt – Blütenpracht mit Künstlerhand“.

Aus heimischen Blumen und kunstvoller Floristik haben Gärtner und Floristen, inspiriert von Meisterwerken der Malerei, begehbare Raumbilder geschaffen. Sie verwandeln die Bilder der Künstler zurück in lebendige, duftende und dreidimensionale Blütenwelten. Da ist der Strauß mit zarten Anemonen aus dem Bauerngarten des Dresdner Malers Theodor Rosenhauer (1901 – 1996). Da ist der Maler als Gärtner zu sehen. Da verschmelzen Blühendes, Bäume und Landleben auf den Leinwänden in expressiv leuchtenden Farben und die Blumenstillleben davor fast im „Atelier im Grünen“ der Dresdner Malerin Mandy Friedrich, die vor ihrem Kunststudium eine Ausbildung zur Floristin abgeschlossen hatte.

Ein Raum ist Gustav Klimts Gemälde „Buchenwald I“ nachempfunden, das in der Gemäldegalerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu sehen ist  Die von wenigen Lichtstrahlen durchzogenen, dunklen Baumstämme tragen oben türkis und stehen in einem Blütenmeer im „Frühling im Wald“ im letzten Raum der Ausstellung. An den Raumseiten hängen gelbe Ginkoblattranken, sprießen kugelige Gewächse, Purpurglöckchen, schwingen und wogen farbenfrohe, gefiederte Tulpen gehalten von Zweigen.

Da treffen sandsteinerne Figuren der klassische Mythologie und aus dem Reich der Flora, grazile Damen und pausbäckige Putten auf Blütenschönheiten in zarten und kräftigen Farbtönen. Da schweben helle Papierschirme wie offene Blütenkelche über den blühenden Pflanzen. Schaut man auf sie durch Bilderrahmen und wandelt entlang einer schwungvollen Brücke wie im Garten von Monet, dem großen französischen Landschaftsmaler, in Giverny bei Paris. Betörender Duft, Vogelzwitschern, sanfte Musik, ein Boot am Rand vom Blumenmeer begleiten die BesucherInnen, laden zum Verweilen und Genießen ein. Immer wieder werden Fotokameras und Fotohandys gezückt, um de bezaubernde und vergängliche Blütenpracht festzuhalten. Überall beglückt lächelnde Gesichter… nach dem Gewitter am Nachmittag, darauf folgendem Sonnenschein und Schlangestehen ohne Murren am Freitagabend vorm Palais im Großen Garten. Dann die Blütenfülle. Traumhaft schön! Und beim Anschauen wachsen Sehnsucht und Vorfreude auf die bald draußen wiedererwachende, farbenprächtig erblühende Natur und Gärten.

Die Ausstellung „Dresdner Frühling im Palais“ ist noch bis 12. März täglich von 9 – 20 Uhr zu sehen.

Text + Fotos (lv)

http://www.dresdner-fruehling-im-palais.de


Farbreich blühende Bilder- und Pflanzenwelt: Im „Atelier im Grünen“ der Malerin Mandy Friedrich.

„Der gute Hirte“, Bild von Mandy Friedrich

Blumengarten im Palais

Die Blüten ranken
wiegen und wogen
paradiesisch
kennen kein Heute kein Morgen
nur den Augenblick
in dem sie ihren Zauber und Duft
verströmen

ein Boot steht am Rand
vom Blumenmeer
still ruht die Zeit
in unendlicher Farbenfülle

aufspringende Knospen
blühen auf vergehen
unmerklich im Farbenstrom
auf den Leinwänden Blühendes
überdauert

hinter den Fenstern im Palais
barocker Glanz
gezeichnet von der Zeit
raue Einschnitte
sprießen Blumenwiesen und kunstvolle
Gewächse schweben zarte Gräser und Blüten
und helle Papierschirme wie offene
Blütenkelche an langen Stielen
zum Steinerweichen schön

blicken und tummeln sich entzückte
Sandsteinfiguren auf ihren Sockeln
vor all den prächtigen Tulpen Anemonen
Azaleen und wildem Mohn

schon morgen sind sie im Palais
wieder allein der Blütenzauber zieht nach
draußen vielleicht auf die leere Wiese weiter
hinten die Baumstümpfe umzäunt die anderen
brüchigen Baumriesen
wer weiß
Frühling stellt sich ein

LV
12.3.2023

<<<
Blütenzauber: Meine ersten Anemonen in diesem Jahr.

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Lesung aus dem ersten Gedichtband „sich selbst aufs spiel setzen“ von Silvio Colditz und dem ersten Roman „Windheim“ von Patrick Beck in der Kulturschlosserei in der Neustadt

01 Mittwoch Mär 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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poesie.premiere hoch 2

Unter diesem Titel steht die Lesung mit Silvio Colditz aus seinem Lyrikband „sich selbst aufs spiel setzen“ und Patrick Beck aus seinem Buch „Windheim“ am Freitag, dem 3. März, um 19.30 Uhr in der Kulturschlosserei, Bischofsweg 31 in der Äußeren Neustadt in Dresden.

„sich selbst aufs spiel setzen“ heißt der erste Gedichtband von Silvio Colditz: ein Spaziergang durch ein Jahr in 152 Gedichten, in dem nature writing auf ein lyrisches Ich trifft, dass sich an einem fremden Ort wiederfindet & sich mit sich selbst & einer unbekannten Gegend auseinandersetzt. Der Zyklus entstand während einer Auszeit von Dresden in Waldhufen an den Ullersdorfer Teichen zwischen Sommer 2019 und 2022.

„Windheim“ ist der erste Roman von Patrick Beck. „Die Idee zu diesem Buch entstand in Marseille. Der Himmel war strahlend blau, der Mistral wehte über mehrere Tage hinweg. Ein so starken Wind über eine so lange Zeit – das war neu für mich. Der Wind war so stark, dass die Fähren zum Chateau d’if nicht fuhren – die Festung, in der der Graf von Monte Christo eingekerkert war. Man musste aufpassen, dass man nicht über seine eigenen Füße fiel, der Wind drückte den einen Fuß vor den anderen. Marseille ist auch die Stadt der Cité Radieuse von Le Corbusier. Eine Wohnmaschine, die man nicht mehr verlassen muss – ausgestattet mit Restaurant, Schule, Einkaufsetage usw. Wind und Wohnmaschine fügten sich von selbst zu einer Idee zusammen. Ein merkwürdiger Wind schließt die Bewohner eines Wohnblocks auf Jahre ein. Windheim ist der Roman dieser Idee.“ (Patrick Beck)

Musik: Albrecht Scharmweber (Klarinette)

Eintritt frei
Eine Veranstaltung der Buchhandlung LeseZeichen in Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e.V.

Die Lesung findet in der Kulturschlosserei Bischofsweg 31 statt.

Ausstellung in der Buchhandlung LeseZeichen:
Silvio Colditz: „Die Geste“

Blätter aus der kalligrafischen Bibliothek der Poesie
Die kalligrafische Bibliothek der Poesie ist sowohl eine Liebeserklärung an das Gedicht als auch an diese seltsamen Zeichen, die wir Buchstaben nennen und ohne die unsere heutige Welt nicht vorstellbar wäre.

Ich freue mich Sie/ Euch zur Lesung und Ausstellung begrüßen zu dürfen,
Jörg Scholz-Nollau

-- 
Unsere Ladenöffnungszeiten:

Montag bis Freitag
10 - 13 Uhr und 15 - 19 Uhr
Samstag 10 - 14 Uhr 

Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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BilderAlbum: Ausstellungseröffnung & Laudatio für Ralf Uhlig zu seiner Ausstellung „Retrospektive“ zum 75. Geburtstag in der Stadtgalerie Radebeul

19 Sonntag Feb 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar


Dem unendllchen Farb- und Formenflüstern in der Natur lauschen: Kulturjournalistin und meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry hielt die Laudatio für Ralf Uhlig vor reichlich Publikum am Freitiagabend in der Stadtgalerie Radebeul. Foto: Jens Kuhbandner


Malt und zeichnet bevorzugt in warmem, erdigen Farbtönen wie sein Vater Ralf Uhlig und begleitete ihn musikalisch bei der Ausstellungseröffnung: André Uhlig und Nick Prechtel von den The Novikents in der Stadtgalerie Radebeul.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Lieber Ralf und Gisela Uhlig,
Lieber Alexander Lange,
Liebe Kunstfreunde,

ich heiße Sie herzlich willkommen zu dieser Ausstellung „Retrospektive“ – Ralf Uhlig zum 75. Geburtstag in diesem Jahr, hier in der Stadtgalerie Radebeul, und freue mich sehr für den Künstler, der lange auf diesen Moment gewartet hat und dass ich zu Ihnen sprechen darf über sein reichhaltiges, bis ins Alter vitales Schaffen. Das nun endlich auch in einer Einzelausstellung in seiner ganzen Bandbreite öffentlich sichtbar und gewürdigt wird. Obgleich oder gerade auch weil Ralf Uhlig künstlerischer Autodidakt ist. Chapeau! Herzlichen Glückwunsch dazu!

Kunst kommt nicht nur von Können, sondern vor allem von nicht anders können.
Das heißt aber nicht: Nichts anderes können! Das ist ein feiner Unterschied.
Ralf Uhlig ist sein Leben lang immer künstlerisch tätig gewesen. Seit seiner Kindheit malt er gern. Seine Eltern zeichneten auch etwas und er wollte immer etwas mit Kunst machen, erzählte Ralf Uhlig mir beim Atelierbesuch in Radebeul am Buß- und Bettag letztes Jahr in Vorbereitung auf diese Ausstellung. Zwei frühe, farbige Kinderzeichnungen von ihm sind in der oberen Etage zu sehen. Gemalt mit Wasserfarben, tummeln sich da sehr genau und lebhaft auf´s Papier gebracht fantasievolle Figuren beim Fasching, eine Kapelle spielt ihnen auf zum Tanz. Die andere Zeichnung zeigt Indianer am Lagerfeuer mit Äxten und Trommel und einen Gast mit erhobener Pistole, vielleicht Old Shatterhand, bewacht von einem Indianer mit Lanze. Zu sehen ist auch ein farbenfroher Entwurf für die Wandgestaltung einer Schule, der leider nie ausgeführt wurde, bei dem die Lößnitzbahn mit mehreren Wagen in Form einer Spielkiste, einem Malkoffer mit lachender Sonne und einem Wurfspiel anrollt, neugierig beäugt von Marienkäfer und Weinbergschnecke. An dem Bild hat sein Sohn André als Kind mitgemalt. Nur noch auf Fotografien erhalten ist eine von Ralf Uhlig mit lustigen Tieren bemalte Wand, die sich vor einer Kindereinrichtung befand und inzwischen abgerissen wurde.

Ralf Uhlig ist Künstler und Handwerker, eine seltene Mischung heutzutage.
Er ist in Radebeul geboren und aufgewachsen, hat Werkzeugmacher gelernt bei Planeta in Radebeul, wo er bis ins Rentenalter arbeitete. Ein Foto vom Abschiedsfest mit den Kollegen von 2008 hängt über der Tür in seinem Atelier. Viele wussten nicht, dass er nach der Arbeit künstlerisch tätig war. Er stellte kleinere Sachen im Kulturhaus „Völkerfreundschaft“ in Radebeul aus, das in der Nähe der Lößnitztalschänke stand und längst abgerissen wurde. Dort stehen jetzt Einfamilienhäuser. Für Ralf Uhlig war die Kunst ein wunderbarer Ausgleich zur Arbeit, sagt er. Der Beruf war sehr genau, präzise. Er stellte Plastspritzformen und Stanzwerkzeuge her. Bei der Malerei hingegen konnte er sich frei bewegen. Hauptsächlich im Urlaub und nach Feierabend widmete Ralf Uhlig sich mit Hingabe und Experimentierfreude der Kunst. Er ist künstlerischer Autodidakt. Ist das nun ein Makel, eine Ehre, Bürde oder Lebenshaltung?! Kann ein akademisch ausgebildeter Künstler tatsächlich mehr und woran lässt sich das festmachen? Was ist der Maßstab für ein gutes Bild? Ein Kunststudium mit Diplom wirkt schon mehr als Türöffner für Einzelausstellungen als bei einem künstlerischen Autodidakt. Diese Erfahrung hat Ralf Uhlig jedenfalls gemacht. Beides, mit und ohne Abschluss, hat Vor- und Nachteile.

In Gruppenausstellungen waren seine Arbeiten bereits zu sehen, zuletzt nach einem Plenair mit anderen Künstlern auf Schloss Wackerbarth. Diese Ausstellung in der Stadtgalerie kam mit zustande durch einen Zeitungsbeitrag in der Sächsischen Zeitung von mir über den Meißner Grafikmarkt, an dem Ralf Uhlig seit vielen Jahren teilnimmt. Auch letztes Jahr wieder in der Albrechtsburg zusammen mit seinem Sohn André Uhlig, Tisch an Tisch und die Stellwände voller Bilder, Zeichnungen und Grafiken vorwiegend in leuchtend farbigen und erdigen Tönen mit unverkennbarer Ähnlichkeit der Handschriften. Nach der Veröffentlichung rief der Radebeuler Stadtgalerist Alexander Lange Ralf Uhlig an, den er ohnehin schon im Blick hatte anlässlich seines bevorstehenden runden Geburtstages in diesem Jahr und lud ihn zu einer Einzelausstellung im Februar ein.

André Uhlig, selbst künstlerischer Autodidakt, der Drucker bei Planeta lernte, erfolgreich als Maler und Grafiker und sehr rege und umtriebig ist, hatte vor einigen Jahren bereits eine Ausstellung in der Stadtgalerie Radebeul und begleitet seinen Vater heute Abend musikalisch an der Gitarre zusammen mit Nick Prechtel von den The Novikents zur Ausstellungseröffnung. Auch sonst sind Vater und Sohn Uhlig oft zusammen unterwegs, früher viel zum Wandern im Gebirge und auf Malreisen, z.B. in die bekannte Künstlerkolonie Worpswede. Die Eindrücke von dort finden sich wieder in einigen Aquatinta-Radierungen, vorwiegend in tiefgrün, schwarz und rosé gehalten, märchenhaft, geheimnisvoll entrückt wie aus einer anderen Welt schlängeln Waldwege, dazwischen helle Birkenstämme, ein Sichelmond und Spiegelungen von Wolken und Baumschatten im Abendlicht im Wasser.

Beide arbeiten mit im Kurs „Freunde des Tiefdrucks“ bei Wolfgang Bruchwitz in der Werkstatt im „riesa efau“ in Dresden. Seit 2002 besitzt Ralf Uhlig eine eigene Druckpresse in seinem Atelier im elterlichen Haus mit urwüchsigem Garten in Radebeul. Mit 14, 15 Jahren begann Ralf Uhlig mit seinem Mal- und Zeichenstudium bei Dieter Beirich bis zu dessen Tod. In dem kurz „ZeiZi“ genannten Zeichenzirkel waren in ihrer Anfangszeit einst auch die Künstler Peter „Pit“ Müller und Ralf Kerbach dabei. Diese „Mal-Gemeinschaft“ von ca. sieben, acht Malbegeisterten trifft sich immer noch jeden Donnerstag im Winter in einem Atelierraum in Wahnsdorf und im Sommer draußen zum Zeichnen vor der Natur. Und auch Ralf Uhlig ist weiterhin dabei. Seit 1970 widmet er sich zudem intensiv der Aquarellmalerei, die er sich selbst aneignete und nahm teil an Werkstattwochen der Künstler Johannes Thaut, Manfred Beyer, Hans-Georg Annies und Dieter Beirich. Zu seinen Vorbildern gehören Curt Querner und Emil Nolde.

„Farben steigen von den Wurzeln der Welt auf, sie sind der Ausdruck dieser Tiefe an der Oberfläche“, so formulierte der französische Maler Paul Cézanne einmal. Das Zitat stammt aus dem Buch „Das Rätsel Farbe. Materie und Mythos“ von Margarete Bruns. Farbreich geht es auch zu in den Bilderlandschaften von Ralf Uhlig, in denen man umherwandern kann ohne sich sattzusehen. Man entdeckt immer wieder etwas Neues. Diese Ausstellung versammelt frühe und aktuelle Arbeiten zwischen konkret und abstrahiert und verschiedene künstlerische Techniken, darunter Monotypien, Mischtechniken, Aquarelle, Zeichnungen und Tiefdrucke wie Sandreservagen, die für feine körnige Strukturen sorgen. Außerdem zwei frühe Porträts mit Bleistift, ein Selbstbildnis von Ralf Uhlig, aus dem seine innige Naturverbundenheit spricht und Aktzeichnungen mit Graphit auf beigem Grund.

Im Zusammenspiel der Farben und Formen, Kontraste und ihrem sanften Ineinanderfließen, dominieren blau, rot, orange, ocker und violette Farbtöne. Oft sind es Abendstimmungen, die Blaue Stunde und Sonnenuntergänge in Waldlichtungen oder am Strand. Manche grafische Blätter sind übermalt, glatt, glänzend, aufgeraut oder knittrig mit Materialstrukturen spielend etwa in Ansichten der Elbe, vom Lößnitzgrund oder einem lichtgleißenden „Goldenen Ort“ auf übermalten Tapeten. In seinen ausdrucksreichen Bildern nimmt Ralf Uhlig den Betrachter mit bergauf, bergab, zum Umschauen, Verweilen und Innehalten in wechselnden Naturstimmungen. Die Felsen im Elbsandsteingebirge ragen empor in vielen Grau- und Brauntönen mit weißen Schneeflecken und einer fahlen Wintersonne im Titelbild dieser Ausstellung. Von Pfaffenstein, Schrammsteinkette und den Weißen Brüchen bei Wehlen geht es weiter ins Hochgebirge, in die Hohe Tatra, ins Isergebirge, nach Mähren bis in die Dolomiten und zum Matterhorn, ein weißer Titan vor tiefblauem Himmel. In luftig-weiten Schwarz-Weiß-Umrissen und wenigen, markanten Linien sind die Berggipfel, Straßenkurven, Wege und windzerzauste Bäume festgehalten. Umhüllt von Weiß und dunklen Bäumen führen die Treppenstufen hinauf zu einem ehemaligen Weinberg nebst Häuschen in einer Monotypie am Treppenaufgang. Und ein Stück weiter leuchten verblühte Rosen, die Schönheit und Vergänglichkeit widerspiegeln. Traumhaft, farbflirrend das verlassene Gehöft mit dem blauen Tor bei Meißen. Mein Lieblingsbild in dieser Ausstellung.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar“, heißt ein bekannter Satz des „Kleinen Prinzen“ in dem wunderbaren Buch von Antoine de Saint-Exupéry. Kunst ist vor allem fühlbar. Und wer sich darauf einlässt, wird viel sehen, entdecken und reich belohnt mit neuen Eindrücken, Sichtweisen auf die Welt ringsum und Anregungen, dem unendlichen Farb- und Formenflüstern in der Natur selbst mit wachen Sinnen zu lauschen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude und wunderbare Begegnungen beim Anschauen und Genießen der Bilderwelt von Ralf Uhlig und erkläre die Ausstellung hiermit für eröffnet.

Lilli Vostry
Dresden, den 16.2.2023

Fotos (lv)

Die Ausstellung „Retrospektive“ von Ralf Uhlig in der Stadtgalerie Radebeul, Altkötzschenbroda 21 ist noch bis 26. März 2023 zu sehen. An diesem Tag, 16 Uhr, findet ein Rundgang mit dem Künstler statt.

Geöffnet: Di, Mi + Do 14 – 18 Uhr, So 13 – 17 Uhr

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BilderAlbum: Gedicht-Lesung mit Musik & Apfelkuchen & Zeichnungen „Vom Zauber endloser Anfänge“ im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital

02 Donnerstag Feb 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Wort- und KlangZauber mit einigen Überraschungen: Musiker Gabriel Jagieniak und Autorin Lilli Vostry aus Dresden zusammen mit Bettina Liepe vom Kunstverein Freital nach ihrer gemeinsamen Gedicht-Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ am vergangenen Sonnabend im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital. Fotos: Bettina Liepe, Olaf Klepzig (1)

Wortlust in Bilder verwandelt

Die Gedicht-Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ mit der Autorin Lilli Vostry und dem Musiker Gabriel Jagieniak regte einige ZuhörerInnen im Einnehmerhaus Freital dazu an, die poetischen Texte auch zeichnerisch festzuhalten.

Diese Gedicht-Lesung, die erste in diesem Jahr, hielt einige Überraschungen bereit. Für uns war der Leseort neu, außerhalb von Dresden, aber nah genug und gut erreichbar, und völlig offen, wer kommt und wie es wird. Für die Besucher beim Kunstverein des Einnehmerhauses Freital, Dresdner Straße 2, gab es das erste Mal Poesie & Kuchen als neues Veranstaltungsangebot zu erleben und genießen. Selbstgebackener Apfelkuchen ofenfrisch, wie immer bei meinen Lesungen. Diesmal gelang er jedoch erst im zweiten Anlauf. Wenige Stunden vor der Lesung war er fertig. Das Glück ist bei denen, die nicht verzagen und immer Neues wagen, machte ich mir Mut.

Darum geht es schließlich auch in unserer Gedicht-Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ zusammen mit Gabriel Jagieniak (Akkordeon und Obertongesang). Vom Apfelkuchen blieb kein Krümel übrig. Lecker, locker und etwas knusprig der Boden.

Es war eine schöne Atmosphäre während der anderthalbstündigen Lesung mit offenem, aufgeschlossenem, freundlichen und feinsinnigen Publikum. Nur kannte ich diesmal fast keinen. Etwas im Vorfeld toll zu finden und dann auch tatsächlich hinzukommen, ist eben ein Unterschied. Es ist auch interessant, wie ein Raum und die Menschen darin, mehr neue als bekannte Gesichter, sich verwandeln mit dem gemeinsamen Musik- und Poesieerlebnis. Dies war zunächst ungewohnt, doch dann wunderschön, beglückend, öffnend, inspirierend…

Einigen Zuhörerinnen gefielen meine Gedichte so sehr, dass sie manche davon wie „Lied für Mutter Erde“, „Schweigen“ und „Masken“ am liebsten sofort ausgedruckt haben oder sich aufschreiben wollten. Und sie wollen sie gern illustrieren. Das freut mich sehr. Demnächst beginnt ein Buchbindekurs im Einnehmerhaus, wie zu erfahren war. Dann könnten unikate, handgebundene Künstlerbücher in verschiedenen Techniken von Zeichnung, Grafik bis Collage zu den Gedichten entstehen. Vielleicht kann ich ein künstlerisch gestaltetes Gedicht-Buch dann mit zur Leipziger Buchmesse Mitte April nehmen. Vielleicht finde ich einen passenden Verlag für meine Gedichte.

Gezeichnet wurde aber auch schon während dieser Gedicht-Lesung. Skizzen mit schwarzem Kugelschreiber, die Olaf Klepzig, Bildhauer, Maler und Gestalter in Rabenau (www.olafklepzig.de) mir hinterher zeigte und verschiedene Varianten schickte. Der Stift flog übers Papier bei den mitreißenden Klängen am Akkordeon von Gabriel Jagieniak und den Gedichten von mir, in denen es oft um Natur und Zwischenmenschliches geht. Darunter neue wie „Lützerath“, „Freital“, „Wirbelndes Weiß“ und „Traumweiß“, die demnächst auf dem wortgarten-Blog zu lesen sein werden.

„Toller Abend! Verlangt nach mehr…“, schrieb Olaf Klepzig hinterher über diese Gedicht-Lesung mit Musik auf Facebook. Es war zugleich der Auftakt für weitere literarisch-musikalische Abende, die jeden letzten Sonnabend im Monat begleitend zu den Vernissagen im Einnehmerhaus stattfinden sollen. Damit wagt Bettina Liepe, die neue Vorsitzende vom Kunstverein Freital mit viel Engagement Neues. Und lockt damit hoffentlich bald noch mehr neugierige und aufgeschlossene Besucher an diesen außerdem mit vielen künstlerischen Kursen für jung bis älter offen stehenden Ausstellungs- und Begegnungsort, umgeben von wild-urwüchsiger Felslandschaft und vielen Wanderwegen vor den Toren Dresdens.

Text + Fotos (lv)

Zurzeit ist die Ausstellung „Kaltnadel trifft Textil“ noch bis 25.2. im Einnehmerhaus Freital zu sehen. (Siehe dazu auch den Beitrag auf dem wortgarten-Blog.)

Geöffnet: Do und Fr 16 – 18 Uhr, Sa und So 14 – 17 Uhr


Wort & KlangZauber expressiv und farbspielerisch gezeichnet von Olaf Klepzig.
Fotos: O.K.

Kunst zum Anschauen und Selbermachen:

Vor der Lesung gab es eine Führung mit Bettina Liepe durch`s Einnehmerhaus und seine künstlerischen Werkstätten. Hier gibt es viel zu sehen und entdecken…  Staunte ich zusammen mit Janett Noack, Porzellanmalerin und Galeristin von Kunst & Eros in Dresden und ihrer Tochter Clara, die mich samt Kuchenblech zum Leseort fuhren.


In der Holzwerkstatt: Bettina Liepe vor einer selbst geschaffenen Figur.

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Ausstellung „Kaltnadel trifft Textiles“ im Einnehmerhaus Freital

21 Samstag Jan 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Facettenreiche Malerei mit Nadel und Faden

Die Ausstellung „Kaltnadel trifft Textil“ vereint Arbeiten aus den Zirkeln für Radierung von Jürgen Filla und Textilgestaltung von Annerose Schulze im Einnehmerhaus Freital.

Ein kreisendes Labyrinth oder strömendes Wasserspiel erhält durch weiße, graue, sandfarbene und blaue Fäden, aufgestickt auf Leinen seine bewegten, strudelnden Konturen im Titelbild der Ausstellung „Kaltnadel trifft Textil“, die am vergangenen Sonnabend im Einnehmerhaus Freital eröffnete. Eine ungewöhnliche Mischung, die dementsprechend großes Besucherinteresse zur Ausstellungseröffnung fand.

Erstmals stellen sich hier die Zirkel Kaltnadelradierung von Jürgen Filla und Textilgestaltung von Professor Annerose Schulze unter dem Dach des Kunstvereins Freital e.V. vor mit ihren Arbeiten. So unterschiedlich die künstlerischen Techniken, gemeinsam ist ihnen das facettenreiche Wechselspiel von Farbe, Form und Linie und teils gehen sie sogar eine Verbindung ein in einigen bedruckten Textilbildern. „Die Ausstellung wurde noch mit Barbara Hornich zusammen geplant. Die Arbeiten, in denen sich zwei Formen von Nadeln begegnen, sind etwas Besonderes und ein Verdienst der beiden Zirkelleiter, die langjährig im Einnehmerhaus arbeiten und immer Leben mitbringen ins Haus“, sagte Bettina Liepe, die neue Vorsitzende des Kunstvereins zur Eröffnung. Zurzeit habe der Verein wie viele zu kämpfen mit höheren Betriebskosten. Daher freue sich die „klapprige“ Einnehmer-Figur am Eingang über jede Spende von Besuchern. Für leicht beschwingte Klänge passend zu den Arbeiten sorgte die Bronson-Kammerband an Gitarre und Geige. Zu sehen sind Gesticktes und Gedrucktes in großer Ausdrucksvielfalt.

Auffallend, faszinierend und bestechend sind vor allem die Zartheit und Feinheit in den Textilbildern und Radierungen, die mit Näh- und Stahlnadel gestickt, gezeichnet, appliziert oder bedruckt werden auf Stoffen und Papier, wie man sie selten antrifft in der heutigen schnelllebigen Zeit. Wer hat da noch Muße für derartige akribische Handarbeiten? Beim Anblick der Stoffkunstwerke kommen Erinnerungen an die eigene Schulzeit und die ersten Versuche mit Nadel und Faden umzugehen hoch und die mit farbigen Garnen ausprobierten Näharten von Heft-, Ketten- Knopfloch-, Reih- bis Spannstich. Form- und variantenreich kommen diese zum Einsatz in den textilen Fadenmalereien mit Landschaften, floralen und abstrakt-geometrischen Bildmotiven, fliegenden Regenschirmen, Gingkoblättern und Winterblüten bis zum gestickten Gedicht von Nazim Hikmeth, einem türkischen Dichter, in den Werken von sechs Kursteilnehmerinnen.

„Es wird nicht vorgezeichnet, sondern sofort ins Material gegangen und je nach Gustus in Szene gesetzt“, sagte Kursleiterin Annerose Schulze. Die Arbeiten entstanden zu den drei Themenbereichen Wellenspiel, bei dem das Spritzen, Blubbern und Fließen des Wassers sichtbar wird, Kreise und derzeit das klassische Herren- oder das besondere Taschentuch als Bildträger. Ein auf die Spitze gestelltes, quadratisches Tuch zeigt Knoten und eine liegende Acht in einer Schnurapplikation von Birgit Weber. Von ihr stammen auch die zwei blau karierten Arbeiterschnupftücher mit zarter weißer Zackenlitze-Stickerei. Ruth Heine, eine geübte Stickerin, zeigt eine fulminante Welle, große Tropfen, Wasserperlen, Voll- und Halbmonde am Nachthimmel in ihrer filigranen Seidenstickerei auf Blaudruck. „Das Leichte und das Schwere“ finden beeindruckend zusammen in textilen Geweben wie einem geklöppeltem Landschafts-Leporello von Barbara Zscheile. Sie zeigt außerdem überstickte Handdrucke auf Baumwolle mit kreisenden und fließenden Formen.

Eine Bilderwand mit Fotos zeigt die „Kaltnadler“ um Jürgen Filla, neun Frauen und ein Mann, beim Zeichnen und Drucken und luftig-leichte, schwarz-weiße und farbige Radierungen mit Lampionblumen und auf Blüten umherschwirrenden Schmetterlingen. Wie Illustrationen aus einem Kinderbuch wirken die Bilder voll fröhlich-fantasievoller Figuren und einer Traumspielstadt von Beatrice Günther. Sie ist Bauzeichnerin von Beruf, zeichnet gern seit ihrer Kindheit und ist von Anfang an, seit zehn Jahren, dabei im Kaltnadelkurs im Einnehmerhaus. „Vielleicht wird auch mal ein Bilderbuch daraus“, sagt sie und lächelt. Die wechselnden Farbstimmungen in der Landschaft hält Karl-Heinz Haberkorn, Ingenieur und Konstrukteur im Ruhestand, gern in seinen Radierungen fest. Ein Wanderer angelehnt an das bekannte Gemälde von Caspar David Friedrich steht vor einem Feld mit weitem Himmel und Wald. Ein Blick auf die Magnolienblüten im Schlosspark Freital-Burgk und auf das „abendliche Dresden“ mit tiefgelber Wolkenlandschaft über der Brühlschen Terrasse hängt da neben einem augenzwinkernden Bild „Ökostrom in Freital“.

Eine japanische „Geisha“ und eine Ente zwischen Gräsern auf gefrorenem Teich hielt Angelika Teubel in ihren Radierungen fest. Kraniche im Licht, einen wie tänzelnden uralten Baum und ein lustiges Apfelstillleben mit Mitbewohner zeigt Steffi Hübschmann. „Interessierte sind auch zu Schnupperkursen willkommnen“, so Jürgen Filla.  Kommenden Sonnabend, am 21. Januar trifft sich die Gruppe zum Zeichnen. Die Ausstellung ist noch bis 25. Februar  im Einnehmerhaus zu sehen. Die Finissage mit Künstlergespräch findet am 25. Februar, um 15 Uhr statt.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Do und Fr von 16 – 18 Uhr und Sa und So von 14 – 17 Uhr


Farben- und Formenreich Gesticktes und Gedrucktes: Bettina Liepe dankte den beiden Zirkelleitern Annerose Schulze und Jürgen Filla mit blühenden Zweigen und Tulpen nach der Eröffnung für diese besondere Ausstellung im Einnehmerhaus Freital.

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Gedicht-Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ im Einnehmerhaus Freital

21 Samstag Jan 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Wort- und Klangzauber im Einnehmerhaus

Mit ihrer neuen Gedicht-Lesung mit Musik „Vom Zauber endloser Anfänge“ sind Lilli Vostry, Autorin und Gabriel Jagieniak, Musiker, am 28. Januar, 17 Uhr im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital zu Gast.

Hinter dunklem Baumgeäst frohlockt wirbelndes Weiß, auf und nieder tauchend über dem Fluss – die weiß Gefiederten sind zurück und hissen die Flagge des verschollenen Winters. Mittendrin steht ein alter Mann mit Schal um  den Kopf gewickelt gegen den Wind und füttert die Tauben und Wildgänse.

Fast allein am Elbestrand mit den Wassertieren, steigen Erinnerungen auf an vertraute Orte, an Verlorenes, Liebgewordenes und das Meer, das mit den Möwen überall mitkommt. Poesie und Musik lassen sich mitreißen vom Spiel der Wellen mit dem Wind, bewegen und davon tragen vom „Zauber endloser Anfänge“.
So heißt die neue Gedicht-Lesung mit Musik, mit der Lilli Vostry, Autorin und Lyrikerin und Gabriel Jagieniak, Musiker (Akkordeon und Obertongesang) am 28. Januar, 17 Uhr, im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital, Dresdner Straße 2, zu Gast sind (Eintritt frei. Wilkommen sind Spenden für den Kunstverein Freital).

In den Gedichten geht es um Natur und Zwischenmenschliches, um die Veränderungen und Wandlungen im Leben und den Zauber des Augenblicks und Neubeginnens. Sie erzählen von „Bildern im Kopf“, vom „Garten Eden“, kleinen Faltern, ungestümen Katzen, wildem Mohn und einem seltsamen Hörnertier. Ein Gedicht erzählt von ihren Eindrücken in Freital.

Lilli Vostry lebt und arbeitet als freie Journalistin, auch für die SZ, in Dresden
und schreibt seit zehn Jahren Lyrik. Sie hat bereits vier BilderGedichtKalender mit verschiedenen Künstlern im Zeitraum von 2013 bis `016 veröffentlicht.
Zu hören in diesem Programm sind frühe und neue Gedichte und Texte.

Gabriel Jagieniak (soundcloud.com/gabriel-jagieniak) bewegt mit seinem virtuosen Akkordeonspiel, mit und ohne Gesang, bekannten Melodien und eigenen Kompositionen, auf humorvolle Weise frei vorgetragen, immer wieder das Publikum.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Herzliche Grüße
Lilli Vostry & Gabriel Jagieniak

Text + Fotos (lv)


Brunnen vor dem Bahnhof in Freital-Potschappel

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BilderAlbum: Chor für alle trifft Banda & Offene Bühne für alle im Kulturcafé des Kulturhauses Freital

11 Mittwoch Jan 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Kurzgeschichten, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Fröhliche Gesangsrunde für klein und groß im Kulturcafé im Stadtkulturhaus Freital.


Vom lustigen Kinder- bis zum Mutmachlied: Friedemann Röber (stehend) leitet den Chor für alle.

Grashüpfer, Laurentia und Lebensfreude

Musikalisch bunt und schwungvoll ging es zu im ersten Kulturcafé im neuen Jahr im Stadtkulturhaus Freital.

Freude am Singen und lächelnde Gesichter in der Runde. Das verbindet. „Es ist schön, dich wiederzusehen…“, tönt es fröhlich an diesen Dienstagnachmittag im Chor für alle. Das Kulturcafé im Stadtkulturhaus Freital auf der Lutherstraße 2 hat auch im neuen Jahr wieder seine Türen geöffnet für Menschen, die schon länger oder seit kurzem hier leben. Die Kinder treffen sich zum Spielen, die Großen sitzen beisammen an Tischen bei Kaffee und Tee und unterhalten sich. Und jeden Dienstag ab 16.30 Uhr sind kleine und große BesucherInnen zum gemeinsamen Singen eingeladen. Friedemann Röber leitet den offenen Familienchor. Auf einer Tafel stehen die Liedverse. Er schnippt rhythmisch mit den Fingern.

Lustige Kinder- und Begrüßungslieder. Bekannte und neue, von der Affenbande und der spannenden Frage: „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“, von einer Familienfeier, zu der alle kommen vom Baby bis zur Oma mit entsprechender Sangesstimme dargestellt. Ein Lied erzählt über drei kleine Wolfskinder, die nur nachts im Wald umher tapsen können und sich die Pfoten wund stoßen an Baumwurzeln. Bis hin zum bewegungsreichen, hoch und runter in die Knie gehenden Lied „Laurentia“, bei dem sich alle freuen, wenn sie durchgehalten haben. Mit in der Runde sitzt Sophia Mix. Die Künstlerin und Musikerin leitet und moderiert zusammen mit Vincent Oertel das Open Mic – die offene Bühne im Kulturcafé, die jeden ersten Dienstag im Monat ab 19 Uhr offensteht. Für alle selbstgeschriebenen und traditionellen Texte, Lieder, Witze, Zaubertricks, Tanzeinlagen, Gedichte, Theaterstücke o.a. Technik und Klavier sind vorhanden. Instrumente gerne mitbringen. Ohne Voranmeldung. Eintritt frei.

Diesmal singt und musiziert Sophia Mix erstmals zusammen mit Antonia, ihrem Akkordeon Songs auf englisch. „Am Ende geht es immer um Liebe…“ Ein kleines Mädchen, Raja, zeigt kess eine Tanzeinlage zu Popklängen und singt später noch ein Lied am Mikro, auf dem Barhocker sitzend mit sichtlicher Freude. Ein Duo, sie auf der Geige und er auf einer Art Mandoline, musizieren geneinsam traditionelle Weisen aus Skandinavien, die von der Sehnsucht nach Licht, Grashüpfern und Lebensfreude erzählen. Eine junge Frau spielt ein Stück am Klavier. Der Autor und Altenpfleger Stefan Döhnert liest wortwitzige Alltagsbeobachtungen, und spielt mit Wortklang und Tönen. Ein Mädchen, Asia liest eine spontan ausgedachte Krimigeschichte.

Ich las meine neue, romantisch-skurrile Kurzgeschichte „Die Frau an der Haltestelle“ und einige neue Gedichte in schöner Atmosphäre und aufmerksamem Publikum.

Nächsten Dienstag, am 17.1., ab 16.30 Uhr bekommt der Chor für alle musikalische Verstärkung im Kulturcafé. Dann werden zwei Musiker der Banda Comunale die Gesangsrunde begleiten. Neue Gesangsfreudige sind immer wollkommen.

Das nächste Open Mic findet am 7.2., um 19 Uhr statt.

Das Kulturcafé im Stadtkulturhaus Freital wird veranstaltet in Kooperation mit der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden, der Integrationskoordination Freital und dem „Regenbogen“ Familienzentrum e.V. und gefördert durch den Kulturraum Meißen, Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und die Stadt Freital.

Text + Fotos (lv)


LeseLust. Die Autorin und meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry las neue Texte beim Open Mic im Kulturcafé in Freital. Foto: Bettina Liepe

Halb gelesen, halb erzählt: Asia trug eine selbst erdachte Krimigeschichte vor.
Mit viel Vergnügen sang Raja ein Lied auf der offenen Bühne.
 Ein Lied aus dem Chor für alle. 

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Kunst & Kuriositäten: Jubiläumsausstellung „40 Jahre Stadtgalerie Radebeul“

07 Samstag Jan 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Zeit zum Erinnern & Blicke in die Gegenwart & Zukunft: Besucher zur Eröffnung der Jubiläumsausstellung am 16.12.2022 in der Stadtgalerie Radebeul in Altkötzschenbroda 21.

“Alle Macht den Musen“

Die Jubiläumsausstellung „40 Jahre Stadtgalerie Radebeul“ zeigt Bilder und Zeitdokumente zur Geschichte und Gegenwart und wagt Blicke in die Zukunft.

Üppige, farbenfrohe Fantasiegewächse sprießen auf schwarzem Grund auf einem großformatigen Wandbild im Eingangsraum. Adam und Eva umarmen sich unter einem Baum mit umgarnender Schlange, Schmetterlingen und einem seine Schwingen ausbreitenden Paradiesvogel. Die paradiesische Landschaft haben die Künstlerinnen Christiane Latendorf und Manuela Neumann 2007 gemalt für eines der vielen Sommerprojekte der Stadtgalerie Radebeul. An der Wand gegenüber erinnert eine Ansicht mit grau verfallener Häuserzeile, erhellt von Sonnenlicht und einer Baumallee an das frühere „Kötzschenbroda“ auf einem kleinen Ölbild auf Pappe von 1958 von Werner Wittig. Davor steht ein Modell vom jetzigen Galeriegebäude im längst sanierten Fachwerkhaus. An prägnante Ausstellungen, Aktionen und Initiativen von den Anfängen bis heute erinnert die Jubiläumsausstellung „40 Jahre Stadtgalerie – Reflexionen zwischen gestern, heute und morgen“, die nach der Weihnachtspause ab 8. Januar wieder zu sehen ist in den Galerieräumen in Altkötzschenbroda 21.

Die Geschichte der Stadtgalerie Radebeul wird eindrucksvoll lebendig für die Besucher anhand von Fotos, Filmen, Texten, Dokumenten, Modellen, Objekten und Kunst, auch wenn letztere etwas zu kurz kommt in dieser Ausstellung. Begonnen hat es mit der Kleinen Galerie Radebeul in einem ehemaligen Tapetenladen auf der Ernst-Thälmann-Straße 20 (jetzt Hauptstraße) im Dezember 1982 bis Juni 1995. Danach war die Stadtgalerie im Exil an verschiedenen Orten bis zum feierlichen Einzug im September 1997 ins jetzige Domizil. Am Treppenaufgang und im Obergeschoss hängen einige farbige und schwarzweiße Ausstellungsplakate von Radebeuler Künstlern von Mitte der 1980er Jahre, der Aufbruchszeit nach der Wende bis zur Gegenwart. Darunter von Harald Hauswald und Peter Pit Müller, die in Foto-Grafik und Malerei  1986 in der Galerie Treptow unter dem Titel „Zwischen-Stationen“ Bilder von wie ins Leere rollenden Zügen und Menschen hinter den Glasfenstern der Wartehalle auf dem Bahnsteig zeigten.

Auf einem Plakat mit einer Zeichnung von Claus Weidensdorfer klettern schwarze, schemenhafte Gestalten auf Leitern traumwandlerisch empor ins Freie. Leicht beschwingt kommt ein Ausstellungsplakat mit dem Titel „Alle Macht den Musen“ des Malers und Grafikers Michael Hofmann daher, ein weiteres von ihm entführt farbreich ins „Eigenland“ und auf einer Grafik greift eine grazile Frauenfigur nach Sonne, Mond und Sternen innerhalb der Sommerausstellung „Mittendrin der Mensch und die Elemente“. Eine Lithografie auf Bütten in schwarzen und roten Farbtönen von Gudrun Trendafilov, das Titelbild vom 41. Radebeuler Grafikmarkt 2021, zeigt ein Frauenbildnis mit gespitztem Bleistift als Kopfschmuck und einem aus der Perlenkette reizvoll erhobenen Zeigefinger. Von Jochen Fiedler stammt eine winterliche Ansicht der Weinberge aus seiner Ausstellung „Radebeuler Landschaften“ 1995.

Originell der Entwurf für einen Wegweiser zur Galerie auf dem Anger von dem verstorbenen Künstler Ingo Kuczera, der eine Staffelei mit kleinen wie Fühler ausgestreckten, farbigen Papierlämpchen oder Lautsprechern an feinen Drähten zeigt. „Diese Jubiläumsausstellung ist ein wilder Ritt durch die Radebeuler Stadtkultur und einmal mehr wird Zwischenbilanz gezogen“, sagte die ehemalige Stadtgaleristin Karin Baum bei der Ausstellungseröffnung. „Kunst entsteht durch Reibung und Widerspruch und die Arbeit mit Künstlern ist kein Verwaltungsakt, sondern lebt von kreativem Geist.“ Die Stadtgalerie sei auch immer ein Impulsgeber in Altkötzschenbroda gewesen.

Alles was diese ausmacht und schon bewegte, steht in einer illustren Begriffe-Sammlung an der Wand im Foyer. Von der „Ma(h)lzeit in Farbe“, Kunst im Außenraum, Basiskultur im Dialog, Bürgertreff, Kulturbörse, Künstlerfesten, Kunstverein Radebeul (2018 aufgelöst), Galeriekino, Jazzgeflüster, Abendakt, Kunst geht in Gärten bis zur Kunstpreis-Verleihung und kuriosen Preisen wie „Silberner Kötzschbär“ und „Goldenes Radebeilchen“ ist viel passiert und gibt es noch viele Ideen. OB Bert Wendsche würde gern auch Ausstellungen innerhalb der Städtepartnerschaft Radebeuls zeigen und Platz schaffen für eine dauerhafte Präsentation der Städtischen Kunstsammlung Radebeul. Diese umfasst rund 1 500 Werke von 100 Künstlern.

Bisher kaum zu sehen sind jedoch Arbeiten junger Künstler in Radebeul. „Ich werde oft danach gefragt und sie werden vermisst“, sagte Thomas Gerlach, Autor und Laudator. Er übergab symbolisch einen „Ziegelstein des Anstoßes“ an die Stadtgalerie, um den Stein ins Rollen zu bringen. Ein Anbau für die Stadtgalerie Radebeul im hinteren Teil des Grundstücks sei schon länger im Gespräch, aber noch keiner nahm sich des Problems an und es wurde noch kein entsprechender Antrag im Stadtrat Radebeul eingebracht, so Gerlach. „Die Jubiläumsausstellung bietet auch Gelegenheit, einen Blick in die Zukunft zu werfen“, sagte Stadtgalerist Alexander Lange. So gibt es eine „Offene Galerie“ mit Denkwerkstatt und Diskussionsforum am 21.1., ab 16 Uhr und am 5.2., um 16 Uhr eine Kuratorenführung mit Alexander Lange und Karin Baum. Die Ausstellung ist noch bis 5. Februar zu sehen. Die Finissage findet am 6.2., 18 Uhr statt.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di, Mi, Do von 14 – 18 Uhr, So von 13 – 17 Uhr
Fröhliche Musik gegen die Kälte: Der Musiker Gabriel Jagieniak musizierte und sang zum Akkordeon nach der Ausstellungseröffnung für die Besucher bei Glühwein und Fettbemmen am offenen Feuer und anschließend ging es im Galerieraum weiter und verlockten die Klänge einige sogar schwungvoll zum Tanzen. Darunter die Bildende Künstlerin Mechthild Mansel, die hier bereits eine Einzelausstellung hatte und sich auch gesangsfreudig zeigte. Schön war`s!

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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