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~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Unterwegs

Malerische WanderWelten und prächtige Kamelien in Pirna

28 Dienstag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Kultur, Musik, Unterwegs

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Die Schweiz(en) in Malerei, Grafik und Wagners Werk zeigt eine Sonderausstellung im Stadtmuseum Pirna und in den Richard-Wagner-Stätten Graupa (ab 9. April zu sehen) und natürliche und kunstvolle Kamelien erblühen im Landschloss Zuschendorf (ab 4. März).

Die wild-romantische Landschaft der Sächsischen Schweiz hat Künstler schon immer magisch angezogen und zu ihren Werken angeregt. Auf ihren Spuren können die Besucher der neuen großen Sonderausstellung „Inspirierende WanderWelten – Die Schweiz(en) in Malerei, Grafik und Wagners Werk“ im Stadtmuseum Pirna und in den Richard-Wagner-Stätten Graupa wandeln (ab 9. April zu sehen).

„Noch nie gezeigte Schätze aus der Grafiksammlung des ,Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz` und zahlreiche authentische Exponate zu Wagners Wanderungen werden in beiden Museen zu sehen sein“, sagt Christian Schmid-Doll, Geschäftsführer der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna. Der Komponist Richard Wagner war ein leidenschaftlicher Wanderer, der nach seiner Flucht aus Sachsen in der Schweiz in höchst anspruchsvollen Touren die Berge erkundete. Bereits in seiner Dresdner Zeit war er viel in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz unterwegs. An beiden Orten gewann er tiefgreifende Eindrücke, die er später in seinen Werken szenisch und musikalisch umsetzte. Im Museum in Graupa sind Wagners Wanderrouten auf historischen Karten dargestellt. Seine damit verbundenen inneren Bilder, die er in seinen Musikstücken umsetzte, sind in Grafiken, Zitaten, Musikbeispielen und Bühnenbildmodellen skizziert.

Zeitgleich zeigt das Stadtmuseum Pirna in einer separaten Ausstellung bedeutende Bilder aus seiner Kunstsammlung, die auf den 1878 gegründeten Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz zurückgehen, bei dem wissenschaftliche und soziale Interessen mit ausgeprägtem Kunstsinn zusammentrafen. Die Zeichnungen, Kupferstiche, Radierungen und Lithografien sowie einige Gemälde werden nach aufwendiger Restaurierung nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Unter den Landschaftsansichten aus 200 Jahren befinden sich Werke von Matthäus Merian, Johann Alexander Thiele, Bernardo Bellotto, Adrian Zingg und Karl Gustav Täubert. Die Sammlung eröffnet dem Betrachter einen Blick in die Landschaft, so wie sie Wagner einst sah und wie sich die Landschaftsdarstellung seither verändert hat.

Ein Fest fürs Auge ist außerdem die XIV. Deutsche Kamelienblütenschau im Landschloss Pirna-Zuschendorf, zu der die Botanischen Sammlungen der TU Dresden einladen (vom 4. März bis 9. April). Zu sehen und bewundern sind in farbenfroher Pracht über 1 000 Einzelblüten, darunter eine Vielzahl historischer Sorten aus dem 19. Jahrhundert auf der 1 700 Quadratmeter großen Gewächshausfläche. Das Publikum darf zusammen mit der Mitteldeutschen Kameliengesellschaft die allerschönste Blüte wählen. Ein besonderes Vergnügen ist diesmal für Pflanzenfreunde und Kunstliebhaber, dass vis à vis zu den lebendigen Blüten auch Kamelien in der europäischen Malerei aus der schlosseigenen Sammlung sowie Leihgaben zu sehen sind.

Hauptsächlich Ölbilder und Aquarelle, darunter die allererste gezeichnete Kamelienblüte des sächsischen Gärtners George Meister um 1682, ein Selbstbildnis mit Kamelienzweig der Dresdner Malerin Paula Modersohn-Becker um 1906/07 aus dem Museum Folkwang Essen, ein Stillleben mit weißen Kamelien und gelben Rosen von Wilhelm Lachnit von 1942 und ein Bildnis der aus Alexandre Dumas` Roman berühmten Kameliendame Alphonsine Plessis von Edouard Viénot. Im Festsaal ist das Maleratelier eines Bohème aufgebaut und im Vestibül ein Stilleben exotischer Blumen des ehemals Königlichen Gartens von Berlin nachgestellt. Aus den Pillnitzer Versuchsgewächshäusern kommen außerdem Edelpelargonien nach Zuschendorf. Diese Pflanzenschönheit soll noch bekannter werden und bald auch in einer Vielfalt neuer Sorten erblühen.
Text: (lv)

Fotos: Landschloss Zuschendorf

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Tausche Brezel gegen Croissant – Sprach- und Bildungsreisen für junge Leute vermittelt der Dresdner Verein „Europa-Direkt“

21 Dienstag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Lebensart, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Der Franzose Andy Guagnini ist ein Jahr lang in Dresden bei „Europa-Direkt“ e.V. – Institut für interkulturelle und europäische Studien angestellt.

„Tausche doch mal die Brezel gegen das Croissant“, steht auf einem Plakat an der Bürotür. Denn ein Tausch des Gewohnten bringt nicht nur neue Geschmackserlebnisse, sondern vielleicht auch neue Ideen. Andy Guagnini ist aus Marseille nach Dresden gekommen, um ein Jahr im Programm ‚Arbeit beim Partner‘ des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) erste Arbeitserfahrungen in Deutschland zu sammeln.

Er interessiert sich für interkulturelle Begegnungen, Reisen und Sprachen und möchte dadurch mehr über Land und Leute erfahren und sich beruflich weiterbilden. Das Deutsch-Französische Jugendwerk, das seit mehr als 50 Jahren den Jugendaustausch beider Länder unterstützt, fördert auch einige Projekte des Europa-Direkt e. V. Er habe eine Leidenschaft für deutsche Kultur und Sprache, erzählt der junge Mann. Dresden sei eine schöne Stadt, in der es viel zu entdecken gebe.
Die Sache mit Pegida sieht er gelassen. “Das gibt es nicht nur in Dresden, es ist zurzeit europa- vielleicht sogar weltweit ein Phänomen.“ Andy Guagnini wollte die osteuropäische Kultur kennen lernen und dafür ist Dresden mit der Nähe zu Prag, Breslau und anderen Orten ein idealer Ausgangspunkt, und er wollte auch Erfahrungen im Ausland für sein weiteres berufliches Leben sammeln. In der Schule lernte er seit seinem 13. Lebensjahr Deutsch als zweite Fremdsprache.

Er hat in Frankreich Geschichte, Kulturwissenschaften und Romanistik studiert und ein Masterstudium in Politikwissenschaft mit Schwerpunkt ‚Europäische Union‘ abgeschlossen. Sein Pflicht-Studienpraktikum absolvierte er bei der Französischen Botschaft in Berlin. Nun arbeitet Andy Guagnini für ein Jahr in Dresden. Das Team bei Europa-Direkt e. V.  besteht im Moment aus fünf Personen – Deutsche, Franzosen und Polen. Andy kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit, die Kommunikation sowie die Werbung für die vielfältigen Projekte.

Spaß beim Lernen und interkulturellen Begegnungen

Dazu gehören Sprachtandem-Kurse in Deutsch und Französisch für Jugendliche und Erwachsene. Sie richten sich an junge Deutsche, die ihre Sprachkenntnisse erweitern möchten und im Tandem mit Franzosen gemeinsam lernen. Dabei ist jeder Teilnehmende Lernender und Lehrender gleichermaßen. „Diese Methode ist authentisch und bringt viel Spaß beim Lernen.“ so Andy Guagnini. Projekte für Auszubildende aus unterschiedlichen Berufen und Ländern, immer in Kooperation mit Berufsausbildungseinrichtungen, stehen genauso auf dem Programm wie Ausbildungen für Jugendleiter. Sie kommen in den erwähnten Projekten der Jugendbildung zum Einsatz kommen,  führen Gruppen, moderieren und übersetzen zwischen den einzelnen Sprachen.

Schwerpunkt der Arbeit des Europa-Direkt e. V. ist neben den Begegnungen mit Teilnehmenden aus Frankreich und Deutschland auch Mittel- und Osteuropa, vor allem Polen, Litauen, Serbien und die Ukraine sowie Bosnien-Herzegowina.

Andy Guagnini fuhr im Oktober 2016 für fünf Tage mit einer Gruppe von Deutschen und Franzosen nach Serbien, in einen kleinen Ort in der Nähe von Novi Sad zum Austausch über dortige soziale Jugendprojekte. Er war auch schon in Polen und der Ukraine zu Workshops im Rahmen der interkulturellen Jugendleiterausbildung unterwegs. „Den Wortschatz, den man während der Begegnung erweitert, kann man auch gleich anwenden“ erzählt Andy Guagnini. Die Themen reichen dabei oft von Musik über Geschichte oder Sport bis hin zum gemeinsam Kochen und somit bis zur Küche und der Kultur des Partnerlandes.

Praktikas in sächsischen Unternehmen

Außerdem vermittelt Europa-Direkt e. V.  Praktikumsplätze in sächsischen Unternehmen an französische oder polnische Auszubildende oder Absolventen verschiedenster Berufsrichtungen im Rahmen des „Erasmus+“-Programmes der EU. „Wir haben im Moment ca. vierzig Praktikanten aus Frankreich, zwanzig aus Polen kommen demnächst noch für vier Wochen dazu. Wir begleiten sie in den ersten Tagen, organisieren Unterkünfte und interkulturelle sowie sprachliche Einführungswochen, schlagen auch gemeinsame Ausflüge zu kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung vor und helfen so, sich in Dresden einzugewöhnen“, so Guagnini.

Die Praktikas dauern zwischen vier Wochen und sechs Monaten und einige Praktikanten haben sich so in die Stadt verliebt, dass sie blieben. „Dabei haben wir nicht nur die jungen Franzosen glücklich gemacht sondern auch die Unternehmen, die genau dieses Personal gesucht haben“ sagt Andy.

Sprachensommer für junge Deutsche und Franzosen

Mittlerweile schon Tradition bei Europa-Direkt ist der bereits seit Ende der neunziger Jahre veranstaltete „Sprachensommer“ des Vereins „Europa-Direkt“ im Juli und August eines jeden Jahres, der auch vom DFJW gefördert wird. Die vier Tandemkurse für junge Deutsche und Franzosen bestimmter Altersgruppen finden für jeweils eine Woche in Deutschland und Frankreich statt. Die Zwischenreise ist organisiert und wird gemeinsam erlebt.

Jugendliche beider Länder zwischen 13 und 17 Jahren können daran teilnehmen. Ziel ist es nicht nur, die Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern gemeinsam eine erlebnisreiche Ferienzeit zu verbringen und durch viele Aktivitäten den Anderen besser kennenzulernen und neue Bekanntschaften und Freunde zu gewinnen. Los geht es am 21. Juli in Berlin und nach der gemeinsamen Reise wird der zweite Teil dann in der nordfranzösischen Hafenstadt Malo-Les-Bains fortgesetzt. Vom 30.7. bis 6.8. dann nach La Rouchette bei Paris und Berlin. Andere Kurse finden im August in Bourget-du-Lac bei Chambery in den französischen Alpen und in Berlin oder bei Paris und in Berlin statt.
Rechtzeitig anmelden empfiehlt sich, da die Teilnehmerzahl auf jeweils zehn deutsche und französische Plätze begrenzt ist und ein Kurs bereits vollständig gebucht wurde.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.sprachensommer.eu

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Radfahrer leben gefährlich in Dresden – Chronik eines vermeidbaren tödlichen Unfalls in der Neustadt

11 Samstag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Eine Distel für..., Unterwegs

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Eine Distel für: Reinhard Koettnitz, Amtsleiter des Straßen- und Tiefbauamtes der Stadt Dresden

Tödlicher Radunfall in der Dresdner Neustadt

Vor einem Jahr am 8. Februar verunglückte eine junge Radfahrerin an der Fahrbahnverengung Bautznerstraße/Kreuzung Rothenburgerstraße. Gegen den Unfall verursachenden Kraftfahrer eines Betonmisch-Lasters erging am 24. August 2016 ein Strafbefehl des Amtsgerichts Dresden. Da gegen diesen Widerspruch eingelegt wurde, kommt das schreckliche Geschehen nun in eine öffentliche Gerichtsverhandlung, voraussichtlich im Mai 2017. 

Es musste erst ein Mensch sterben, um die Verantwortlichen der Stadtverwaltung zur Entschärfung einer längst erkannten außerordentlichen Gefahrenstelle zu bringen, an der sich Radfahrer lebensgefährlich in den Autoverkehr auf einer verengten Fahrspur zwängen mussten. Und auch dann noch brauchte es acht Monate nach dem Todesfall, bis zur Ankündigung der Bauarbeiten, die erst im Oktober 2016 begannen.

Ein Paar legt einen Blumenstrauß nieder, an der Stelle, wo bis Baubeginn ein weißes Fahrrad an den Unfalltod der Radfahrerin mahnte. „Es ist heute der Geburtstag unserer Tochter, die wir durch das schreckliche Geschehen verloren“ sagen sie dem Beobachter. Am 8. Februar 2016 war die Sechsundzwanzigjährige von einem Betonmischer abgedrängt und überrollt worden. Schwer verletzt erlag sie im Krankenhaus ihren Verletzungen. 

Die Gefahrenstelle

Radfahrer, die von der ausgebauten Bautzner Straße stadtwärts auf einer eigenen Radfahrspur kommen, wurden in die Kreuzung mit der Rothenburger Straße ohne Rad-Markierungen entlassen. Lediglich eine Randlinie, die breite weiße unterbrochene Bodenmarkierung, zwang alle Verkehre in die auf 3,05 Meter Breite verengte Fahrspur der Bautzner Straße – Bundesstraße 6. Dort müssen Radfahrer sich in den laufenden Verkehr der PKW und Laster einordnen. Ein Ausweichen über den Gehweg in die Parallelstraße ‚Kleine Bautzner‘ war (vor Entschärfung der Gefahrenstelle) durch einen umlaufenden und sturzgefährdenden 12 Zentimeter hohen Bordstein unmöglich. Kraftfahrzeugen ist das Ausweichen nach links durch Sperrstreifen auf den Straßenbahngleisen verwehrt.

Warnung vor extremer Gefahr

Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub, Ortsgruppe Dresden) hatte bereits während der Planung und Erneuerung des östlichen Kreuzungsbereiches vor dieser Verkehrsführung im noch unsanierten Abschnitt der Bautzner Straße gewarnt. Nach Fertigstellung der Ausbaumaßnahme im Jahr 2013 und wieder rollendem Verkehr über die Kreuzung wurde die Gefahrenstelle für den Radverkehr überdeutlich manifest.

Indolenz der Verantwortlichen

Von „höllisch gefährlichen“ Situationen beim Einfädeln als Radler wurde dem ADFC berichtet, auch der Stadt. Nach persönlichem Vorsprechen und schriftlichen Eingaben kam es zu einer Ortsbegehung (28.4.2014) von Aktiven des ADFC mit dem Amtsleiter Straßen- und Tiefbauamt der Stadt Reinhard Koettnitz.
Dieser erkannte die Problemstelle, verwies aber darauf, dass bauliche Änderungen erst bei einer späteren Erneuerung des Abschnittes Bautzner- bis Glacisstraße möglich würden. Die Forderung nach einer sofortigen Abhilfe insbesondere mittels einer provisorischen Notmaßnahme durch Absenkung des Bordsteins, um Radfahrer direkt  in die ‚Kleine Bautzner’ einfahren zu lassen, nahm er ohne Entscheidung entgegen. Bei dieser Positionierung blieb die Stadt, auch in der Antwort des damaligen ressortverantwortlichen Baubürgermeisters, Jörn Marx. Der schlug die eindringliche Forderung des ADFC nach einer alsbaldigen Beseitigung der Gefahrenstelle ab – auch die einfache und vorläufige Maßnahme der Bordabsenkung und Markierung einer Furt. Der Bürgermeister verstieg sich im Schreiben sogar zu der Aussage „In meinem Geschäftsbereich sind dazu bisher noch keine Hinweise eingegangen“ – schlicht eine Lüge.

Entschärfung zu spät

Vom 18. Februar 2015 des Antwortschreibens der Stadt zählte die Stundenuhr dann noch 355 Tage bis zum Unfalltod der Radfahrerin. Für die Verunglückte 240 Tage zu spät begannen die Bauarbeiten für eine dann doch noch eilig vorgezogene Entschärfung der Gefahrenstelle für Radler in der Kreuzung Bautzner-Rothenburger Straße. Nach knapp dreiwöchiger Bauarbeit an der Todesecke können Radfahrer nun direkt in die Nebenfahrbahn, die „Kleine Bautzner“, einfahren. Der Umbau kostet nur noch 60 – nach vorher verlauteten 150 Tausend Euro. Ein niedriger Wertmaßstab des Systems für ein Menschenleben.

Verweigerungshaltung

Die Auflistung des ADFC-Dresden mit  Hinweisen auf die Gefahrenstelle für Radfahrer – die zu einer tödlichen wurde – der Warnungen, Forderungen nach Entschärfung, abschlägigen Antworten der Ämter, spreizt sich zu einer beängstigenden „Chronik des Behördenversagens“. Schade für die Bürger der Stadt.

Text + Fotos: Peter Bäumler

http://www.baeumler-agentur.de

 

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BilderAlbum: Erster Advent bezaubernd anders in der Alten Fabrik in der Neustadt

28 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Genießen, Lebensart, Unterwegs

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Eine Oase zum Träumen und Innehalten vom Alltagstrubel: Am ersten Advent öffnete wieder der so originelle wie urig-zauberhafte kleine Weihnachtsmarkt
im Hof der Alten Fabrik (ehemals Blaue Fabrik) auf der Prießnitzstraße in der Äußeren Neustadt. Hier gibt es viel zu entdecken an kreativen, selbst gestalteten Dingen zur eigenen Freude und für den Gabentisch, außerdem Stände mit Leckereien. Unter einem Baum dreht sich ein Karussell, wo Kinder auf  fliegenden Schwänen und Segelschiffen ins Land der Fantasie reisen können. Zudem erzählt der Märchenerzähler Frank-Ole Haake fantastische Geschichten für kleine und große Besucher. Für vergnüglich heitere Stimmung mit Melodien aus aller Welt sorgen verschiedene Musiker. Hier kommt man zusammen, um mit anderen eine schöne Zeit zu verbringen und genießen und den Zauber der Weihnacht zu erleben.
Es geht freundlich, locker und gelassen zu. Man fühlt sich wie in einer großen Familie, obwohl man die anderen gar nicht kennt, wärmt sich am Feuer und zieht heiter gestimmt weiter. Ein wunderbar entspannender Weihnachtsmarktbummel.

Text und Fotos (lv)

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BilderAlbum: Unterwegs in Dresden – Zeit des Lichts

28 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Unterwegs

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Die Novembersonne strahlt so hell wie selten und taucht die Stadt, dunkle Fassaden und ausgegrabene Altstadtreste am Neumarkt in ein zauberhaftes Licht. Licht und Schatten berühren sich. Der Musenengel auf dem Dach der Kunsthochschule schwebt vor blau weitem Himmel, die Weihnachtsbuden und der Lichterbaum auf dem Striezelmarkt wirken surreal, weit weg. Wären nicht die dunklen Schattenrisse der Bäume und noch buntes Herbstlaub, könnte man meinen es wird nicht Winter sondern Frühling. Doch die vielen Marktbuden und das lebhafte Getümmel zwischen Altmarkt, Schloss, Stallhof und Goldenem Reiter auf der anderen Elbseite demonstriert hartnäckig: Es wird Weihnachten! Komme was da wolle.

Text + Fotos (lv)

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BilderAlbum: Unterwegs in Meißen

14 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Unterwegs

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Bevor wir die Welt im kleinen Format näher in Augenschein nehmen in der Jahresendausstellung 2016 des Kunstvereins Meißen, ist noch Zeit für einen kleinen Stadtbummel zusammen mit der Malerin Manuela Neumann. Endlich mal raus aus der Großstadt an diesem sonnigen Spätherbst-Sonntag. Wir sind fast allein mit den Möwen und Schwänen an der Elbe. Die Innenstadt von Meißen ist wie leergefegt. Nur ein paar Touristen, Familien und Spaziergänger sind unterwegs in den beschaulich verwinkelten Gassen mit den schmucken Häusern. Schöne kleine Läden, Cafés und Gaststätten mit bodenständiger Küche, lecker und preiswert gibt es hier noch. Und auf dem Markt wartet nach dem Ausstellungsbesuch eine Pferdekutsche mit einem freundlichen Kutscher auf Besucher, die eine kleine Stadtrundfahrt mit Anekdoten zur Historie unternehmen wollen, eingehüllt in warme Decken geht das in dem offenen Gefährt auch in der kalten Jahreszeit. Den Pferden ist das Umhertraben sicher auch lieber als in der Kälte stehen. Der Familienbetrieb Gürntke bietet seine Kutsch- und Kremserfahrten außerdem in Dresden, Moritzburg und Görlitz an. Auch in der Adventszeit. Der Weihnachtsbaum steht schon auf dem Markt. Wenn dann die Glühwein- und Bratwurstbuden wieder hier stehen, ist es mit der Beschaulichkeit vorbei.

Text + Fotos (lv)

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BilderAlbum: Unterwegs in München

07 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Reportagen, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Impressionen aus dem Zugfenster auf der Fahrt von Dresden nach München
zum Klassentreffen der 29k der Deutschen Journalistenschule nach 25 Jahren.
Vorher war noch etwas Zeit für einen Innenstadt-Bummel, um vertraute Wege
und Plätze wieder oder neu zu entdecken samt reichlicher Kontraste. Vom Münchner Hauptbahnhof, vorbei am Isartor über die bunt-quirlige Einkaufsmeile am Karlsplatz/Stacchus, die zugleich Laufsteg, Bühne und Treffpunkt ist bis zum Marienplatz, dem Herz der Stadt.

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Klassentreffen in München: Wiedersehen nach 25 Jahren von Absolventen der Deutschen Journalistenschule

07 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in In eigener Sache, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Wie die Zeit vergeht… Seit dem ersten Unterrichtstag am 5. November 1990 sind inzwischen mehr als 25 Jahre vergangen. Die Aufnahme vom Sommer 1991 zeigt 16 strahlende junge, angehende Journalisten der Lehrredaktion 29k nach ihrer insgesamt 15monatigen Ausbildung an der renommierten Deutschen Journalistenschule München (DJS). Sie haben im Laufe der Zeit nicht nur viele tolle Geschichten für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen veröffentlicht, sondern auch selbst Geschichte geschrieben.
Denn dies war nach der deutschen Wiedervereinigung die erste Klasse mit zwei ostdeutschen Journalistenschülern, dazu gehörte neben Evelyn Zegenhagen
außerdem Lilli Vostry. Auf den Tag genau seit jener ersten Begegnung damals wurde nun das Jubiläum gefeiert, zwei Tage lang. Einige reisten schon am Freitag an, die anderen am Sonnabend. Neugier, Spannung und Wiedersehensfreude waren groß. Und natürlich gab es in froher Runde und uriger Atmosphäre im Weißen Bräuhaus unweit vom Marienplatz bis nach Mitternacht viel zu erzählen, Anekdoten und Erinnerungen auszutauschen und was jeder heute so macht, bewegt und beschäftigt… Alte, längst vergessene Fotos aus der Journalistenschulzeit tauchten plötzlich wieder auf, manche zeigten stolz Fotos ihrer inzwischen selbst erwachsenen Kinder, die auch ihre eigenen Wege gehen. Manchen Kollegen sieht man ihr Alter an, anderen gar nicht. Die Haare sind grauer, lichter geworden, doch die Köpfe immer noch voller Ideen, Pläne und gesammelter Erfahrungen und auch der Humor kam nicht zu kurz an diesem Abend.

Und bei diesem einen Jubiläumstreffen soll es nicht bleiben, war sich die Runde einig. Zu erzählen gibt es noch viel und immer wieder Neues. Zumal nicht alle der ehemals 17 Journalistenschüler der 29k dieses Mal dabei sein konnten. Wann dies sein wird, steht noch in den Sternen. Bis dahin hört, sieht und liest man sich in Zeitungs-, Rundfunk- und Fernsehbeiträgen… Oder auch an dieser Stelle im wortgarten. Zumindest die deutsche Medienlandschaft wäre ohne die 29k um einiges ärmer, so Heinrich Löbbers, der das Jubiläumstreffen zusammen mit Ruth Breer organisierte. Sie berichtet als Rundfunkjournalistin beim MDR aus Thüringen. Er war viele Jahre Leiter der Kulturredaktion und ist jetzt als Kurator in der Chefredaktion der Sächsischen Zeitung u.a. auch für den neuen Internetauftritt der Zeitung mitverantwortlich. Die meisten aus der 29k sind im Journalismus geblieben und haben sich ihre beruflichen Träume erfüllt: Zwei arbeiteten mehrere Jahre als Auslandskorrespondenten im Fernseh-Studio der ARD bzw. ZDF in Madrid und Rom. Drei sind Redakteure bei der Wochenzeitung DIE ZEIT, zwei bei der Süddeutschen Zeitung, einer arbeitet beim Handelsblatt und ist ein gefragter Medienexperte. Einer ist jetzt Chefredakteur der Zeitschrift „Cicero“, eine Studioleiterin beim Hessischen Rundfunk. Eine schreibt für Zeitungen, außerdem Lyrik und Kurzprosa, fotografiert und bringt eigene Schreibprojekte auf den Weg. Den weitesten und erstaunlichsten Weg beschritt jedoch die dazumal „Exotin aus dem Osten“ Evelyn Zegenhagen. Nach der DJS-Zeit begann sie mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Museen und Unternehmen in Dresden, Berlin, München bis hin zur Universität in Berkely/Kalifornien. Sie veröffentlichte ein preisgekröntes Buch über deutsche Motor- und Segelfliegerinnen zwischen 1918 und 1945, das Aufsehen in der vorwiegend männlichen Fachwelt erregte. Seit 2008 ist Evelyn beim National Air and Space Museum in Washington als Kuratorin für Europäische Luftfahrt tätig. „Wenn mir jemand das vor 25 Jahren voraus gesagt hätte, hätte ich schallend gelacht“, schrieb sie von dort per mail  in ihrem beeindruckenden Bericht über ihr Leben nach der Journalistenschule.
Wer weiß, was bis zum 50. Jubiläum noch alles passiert. Alles Gute und bleibt so besonders!, das wünscht allen aus der 29k immer noch beim Verdauen der Eindrücke die Mitjubilarin Lilli Vostry.

Text + Fotos (lv)

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Die Journalistenschüler der 29k vor 25 Jahren (von li. im Uhrzeigersinn nach re.): Claudia Peters, Heinrich Löbbers, Ruth Breer, Wolfgang Kastenrath, Nico Fried, Jörg Rheinländer, Thorsten Schmitz, Evelyn Zegenhagen, Lilli Vostry, Heike Faller, Kai-Hinrich Renner, Patrik Schwarz, Katja Marx, Martin Spiewak, Chris Schwennicke und Michael Bewerunge). Nicht im Foto: Florian Kagerer

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25 Jahre danach beim Wiedersehen in fröhlicher Runde im Weißen Bräuhaus
in München.

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Sprung in die eigene Größe: Lilli Vostry und Evelyn Zegenhagen

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Andrea Wechsler liebt Marathonläufe und Balkan-Geschnetzeltes

16 Dienstag Feb 2016

Posted by Lilli Vostry in Unterwegs

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Von ihren Rucksackreisen erzählt ihr neues Buch

DRESDEN – Andrea Wechsler führt buchstäblich ein bewegtes Leben. Sie liebt Marathonläufe, Rucksackreisen und  ausgedehnte Bergtouren. Was anderen schon beim Hören Schweißperlen auf die Stirn treibt, spornt sie an, pusht ihre Energie und ihr Durchhaltevermögen. Das Laufen bewirke auch ein Stärkegefühl des Gewappnet seins für Probleme des Lebens, sagt sie.

Mit 19 Jahren lief Andrea Wechsler ihren ersten Supermarathon beim Rennsteiglauf über 68 km. Von 1983 bis 1996 führte ihr Weg sechs Mal über den „langen Kanten“, also ca. 66 km. Sie kam immer unbeschadet an, erlebte den „Endorphin-Erguss“ im Ziel pur und fast immer wartete dort ihr Vater auf sie, mit dem sie bis zu seinem Tod 2002 früher im Sommer jeden Morgen immer vier Kilometer auf der Hauptallee entlang im Großen Garten lief.

Während des Städtepartnerschaftslaufes von Dresden über Rotterdam nach Coventry 1996  bemerkte Andrea Wechsler plötzlich, dass sie schwanger war. „Ich also mein Kind den langen Weg im Laufschritt mit mir trug – ein Lebenslauf“, schildert sie. Der Rennsteiglauf 2014 fiel genau auf ihren 50. Geburtstag, sie nahm ihre Familie mit und lief den Geburtstagsmarathon stolzerfüllt noch mal knapp unter fünf Stunden. Heute läuft sie 15 bis 17 km die Woche. Natürlich helfen die Läufe auch zur Vorbereitung auf die Gebirgstouren, bei denen sie und ihr Mann jeder ca. 22 Kilo auf dem Rücken tragen, in den Rucksäcken befinden sich Zelt, Schlafsack, Isomatte und Kleidung und Proviant wie Riegel, Nüsse und Wasser.

Seit über 30 Jahren ist die gebürtige Dresdnerin (51) auf dem Balkan unterwegs. Mit 19 zog Andrea Wechsler los zu ihrer ersten großen Bulgarien-Tramp-Tour, über die sie in ihrem Erzählband „Fremdgefahren“ schrieb (www.autorin-andrea-wechsler.de). Im Sommer 1986 lernte sie dort einen Bulgaren kennen und heiratete zwei Jahre später am Schwarzen Meer ihre Urlaubsliebe. Die Ehe hielt 16 Jahre und ihre zwei Kinder kamen zur Welt. Neben Reiseerzählungen schreibt Andrea Wechsler auch Lyrik über die weite Landschaft, vergessene Orte und die Menschen, die ihr begegnen. „Auf dem Balkan ist vieles wortwörtlich schief und es geht vieles schief. Aus dieser Schräge lassen sich Abenteuer heraus zaubern, die wie weiße Tauben hinauf fliegen und lebenslang in den Zweigen des Alltags gurren“, schwärmt Andrea Wechsler. Wenn sie nicht reist, unterrichtet sie Migranten an einem Berufsschulzentrum in Dresden und arbeitet als Referentin am Sächsischen Bildungsinstitut. Auf dem Balkan liebt sie die Urwüchsigkeit und die Gastfreundschaft der Menschen. Sie hat das Gefühl, dass ihre slawische Seele (ihre Mutter ist Tschechin) sehr hilft, auf die Leute zuzugehen. Sie spricht Russisch und Bulgarisch, manchmal im Kauderwelsch, aber sie kann sich unterhalten.

Das umtriebige Erzähltalent ist in ihrer Familie verwurzelt. Ihr Urgroßonkel mütterlicherseits ist der berühmte „rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch. Ihre Großmutter Renata Novalova-Steinbach war verwandt mit ihm. Sie schrieb ebenfalls. Einen Gedichtband  mit ihren und eigenen Texten mit dem Titel „Wenn sich die Parallelen schneiden gab Andrea Wechsler 2012 im Re DiRoma-Verlag heraus. Das Schreiben verband sie über die Grenze zwischen Ost und West hinweg, obwohl sie ihre Großmutter nur zweimal im Leben sah, standen sie sich sehr nah. Und es gibt noch eine Schriftstellerin in ihrer Familie: Urgroßmutter Anna Wechsler (väterlicherseits) war Heimatschriftstellerin in Annaberg – welch ein Zufall, dass Andrea Wechslers neues Buch nun ganz in der Nähe von Annaberg gedruckt wurde.   Unter dem Titel:  „Balkan-Geschnetzeltes. Kein Kochbuch“ – mit dem Rucksack durch Montenegro, Mazedonien und Albanien erscheint am 17. Februar im Telescope-Verlag in Mildenau (296 Seiten, 17 Euro, erhältlich über Amazon, im Buchhandel und bei der Autorin).

In 35 Texten erzählt Andrea Wechsler von vier Rucksackreisen in den Jahren 2013 bis 2015, die sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Jens Reichel unternahm, von dem auch die originellen Reisefotografien im Buch sind. Lebensprall, anekdotenreich, humorvoll  und nahe gehend geschildert, meint man beim Lesen fast selbst dabei zu sein. Wenn sie nach langer Wanderung bei 40 Grad „mit brennenden Füßen und Zungen, die längst vertrocknete Waschlappen sind“ endlich vor einem scheintoten Wirtshaus in den Lovc´en-Bergen stehen: „Wir – die Durstigen, Hungrigen und Geschundenen genießen die Anwesenheit dieser Männer, und sie – die Einsamen und Verlassenen dürfen nach langer Zeit wieder bewirten und uns aufpäppeln. Unser Durst ist ihre Freude. Endlich lebt ihr Wirtshaus auf!“, schreibt Andrea Wechsler.

Und wie ein Mann außer sich vor Freude sie  überschwänglich lobte, da sie den Schafskäse erkannte, nicht irgendwelchen, sondern von seinen Tieren und sie deshalb anhimmelt als „eine Göttin, eine Zarin, eine Heilige!“, erzählt Andrea Wechsler schmunzelnd. Doch damit nicht genug. „Ti si Unikat!“ Nach dieser Reise weiß sie eines ganz genau: „Ich bin ein Unikat.”

Die Buchpremiere und Lesung mit Andrea Wechsler, umrahmt von einer Foto-Show, Musik und kulinarischen Spezialitäten vom Balkan findet am 17. Februar, 19.30 Uhr in der Reisekneipe auf der Görlitzer Straße 15 in der Äußeren Neustadt statt (um Anmeldung wird gebeten per mail an: info@reise-kneipe.de oder telefonisch: 0351 – 26 6255). Das nächste Buch, in dem der Berlin-Marathon eine Rolle spielt, ist schon in Vorbereitung.

Beim Wandern im mazedonischen Baba-Gebirge traf Andrea Wechsler auf diesen Blaubeerpflücker im Damensattel. Foto: Jens Reichel

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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