Ausstellung „Farbenspiele“ von Silvio Fritzsche im Kastenmeiers


Die Bilder des Bischofswerdaer Künstlers Silvio Fritzsche zeigen auf den unverputzten Sandsteinwänden im Kurländer Palais in Dresden eine besondere Strahlkraft. Foto: PR

Opulente Farblandschaften

Silvio Fritzsche zeigt noch bis 18. Januar abstrakte Kunst und Landschaftsbilder im Restaurant Kastenmeiers im Kurländer Palais, Tzschirner Platz 3 – 5 in Dresden.

Udo Lindenberg, Thomas Reichstein, Kay LEO Leonhardt oder Graffiti-Star René Turrek – die Sandsteinmauern im Dresdner Fischrestaurant  „Kastenmeiers“ haben schon viele Bilder professioneller Künstler gesehen. Aber auch ambitionierte Hobbykünstler, die in ihrer Freizeit mit Leidenschaft beeindruckende Bilder malen, bekommen immer wieder die Gelegenheit, ihre Bilder im „Kastenmeiers“ auszustellen.

Der Maler Silvio Fritzsche widmet sich neben seinem Beruf mehr als 20 Stunden pro Woche seinen Bildern.  Bis zum 18. Januar sind 30 seiner Werke im „Kastenmeiers“ im Kurländer Palais zu sehen. Der Titel der Ausstellung lautet „Farbenspiele“ und steht für eine Reihe von farbenprächtigen Bildern, die auf den unverputzten Wänden besonders zur Geltung kommen. Sie zeigen abstrakte Motive oder auch mit großzügigem Pinselstrich entworfene Landschaften.

Silvio Fritzsche wurde in Dresden geboren und lebt in Bischofswerda. Als Zehnjähriger erlernte er bei dem Maler Bernd Warnatzsch erste Grundlagen im Zeichnen und besuchte später Kurse bei Jens Hackel. Seit 2013 ist er mit dem Maler Falk Nützsche bekannt. Im Jahr 2014 organisierte er eine Gemeinschaftsausstellung mit der Malerin Doreen Schöngart in der Carl Lohse Galerie Bischofswerda.  Mehrmals nahm er an der Hobbyschau in Rammenau und bei „Kunst offen“ teil.

Im Januar 2017 hatte er seine erste eigene Ausstellung in der Carl Lohse Galerie Bischofswerda.

Dies ist die 56. Ausstellung im „Kastenmeiers“ seit der Eröffnung im Herbst 2010. Sie kann während der Öffnungszeiten des „Kastenmeiers“ von Montag bis Samstag ab 16 Uhr auch unabhängig von einem Restaurantbesuch besichtigt werden, vorzugsweise vor dem Abendgeschäft zwischen 16 und 18 Uhr.

Text + Foto: Sabine Mutschke

www.kastenmeiers.de

Homepage des Künstlers: www.arte-di-silvio.com

Pilgern ins Lügenmuseum Radebeul

Das Lügenmuseum des Künstlers Reinhard Zabka, alias Richard von Gigantikow, im ehemaligen Gasthof in Radebeul-Serkowitz: Hier hinter dem Objekt „Scherben des Serkowitzer Wirtes“. Foto: Jan Oelker

Die verzauberte Welt sinnloser Weihnachtsgeschenke aus über 200 Jahren

Ausstellung und Aktion in den Weihnachtsferien. Bis 4. Januar täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet.

Eine neuartige Pilgerbewegung führt nach Radebeul ins Lügenmuseum zum Jahresendausflug. Die verzauberte Welt »Sinnloser Weihnachtsgeschenke« aus über 200 Jahren kann dort erlebt werden. Die Gründerin hatte, der Legende nach, ihre unausgepackten Weihnachtsgeschenke auf den Boden eines Gutshauses getragen, um sie dort zu vergessen.

Alle Besucher erhalten eine Einführung, einen Lügentee und dann gibt es einen Rundgang durch zwölf Räume:  „Grüße von Überall“ versammelt Reiseschreine aus aller Welt, zu erleben sind Maschinen zur Belustigung, anarchische Apparate im ironischen Leerlauf. Im maroden Charme des historischen Tanzsaales findet sich die Ausstellung Wunder.Punkt. Leichter Schauer und heiteres Erbarmen, hintergründige Klippen und unglaubliche Kreativität sind in der Lage die sanfte Berührung der Poesie am starren Reglement des Museumswesens vorbei schlüpfen zu lassen. Die Ideen ziehen, wie Wolken mit der Empfindung der Freiheit, durch die Räumlichkeiten des historischen Gasthof Serkowitz.

Der Sinn für Humor unterscheidet es von anderen Angeboten. Humor ist nicht irgendeine erfreuliche Zugabe, vielmehr betrifft er den Kern des Pudels. Wegen der heilenden Wirkung des Lügenmuseums fragen Sie ihren Hausarzt oder ihr Apotheke, um sich einen Besuch verschreiben zu lassen.
Das Lügenmuseum kann auch als Orakel, als Ausflugstipp, als Ferienaktivität, als Betriebsausflug, als Künstlergeisterbahn oder als Tankstelle für Lebensinspiration genutzt werden. Die Pilger verlassen erleichtert und beschwingt den Ort.

Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Strasse 39, 10445 Radebeul

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, Ferien und Feiertagen 13 – 18 Uhr
Richard v. Gigantikow  Handy 0176 – 99 02 56 52

www.luegenmuseum.de    info@luegenmuseum.de

365 gute Taten – Unternehmer spenden für soziale Projekte


im Foto von llinks: Alexander Mosch, Regina Barthel-Marr, Roland Hess, Carsten Melzer, Carsten Anspach und Peter Escher im Garten des Freitaler Tierheims. Die Unternehmer unterstützen dort u.a. den Neubau einer Quarantänestation.

Unternehmer mit Herz und Tat

Zehn Medienpartner (Online, TV, Print und Radio) haben sich zusammengeschlossen, um Ihre gute Tat für einen Tag sichtbar zu machen. Sie spenden – wir berichten in Dresden und Umgebung. Unter allen Teilnehmern wird Ende 2019 ein Marketingpreis im Wert von 20 000 Euro verlost.

„So wirksam haben Sie noch gespendet. Machen Sie Ihr soziales Engagement sichtbar“, so lautet das Motto des Projekts „365 gute Taten“. Unternehmer können damit einen Verein ihrer Wahl unterstützen und mit guten Taten von sich reden machen, wirbt Initiator Roland Hess, Herausgeber vom Top Magazin Dresden, das in der Region Ostsachsen erscheint, für die Aktion. Zugleich erhalten Unterstützer des Projektes ein persönliches Marketingpaket 2019 für
1 950 Euro statt 6 000 Euro Listenpreis.

Für 2020 ist eine Sonderausgabe des Top Magazin mit allen teilnehmenden Unternehmern geplant.

Folgende Projekte können Sie im Januar 2019 unterstützen und buchen:

KW2: Kindervereinigung Dresden e.V. (Neueinrichtung Tobezimmer, Kochprojekt gesundes Essen für Kinder)

KW3: Wegen uns – Dresdner Pflege- und Adoptivkinder e.V. (Tanzprojekt: Räumlichkeiten, Musikanlage, Hallenturnschuhe, Mietzuschuss; Filmprojekt zur Dokumentation über das Leben der Pflegekinder. Benötigt werden Kamera, Computer etc. Integrative Einrichtung: Spielplatz, Spielkturm etc.)

KW4: E.I.B.I e.V. (Renovierung Suppenküche, Tapezieren, Streichen, Töpfe, Geschirr etc.)

Seien Sie einer von 365 Unternehmern mit Herz.

Weitere Informationen unter: http://www.365-gute-taten.de

meinwortgarten.com wird die Aktion begleiten.

Theater-Dinner: Aschenbrödel im Schloss Moritzburg

So ein Theater um Aschenbrödel!

Die „Erfolgs-Komödie der Eitelkeiten“ & kulinarische Genüsse locken wieder im Moritzburger Schlossrestaurant.

Alf Mahlo und Henriette Ehrlich bringen die Legende nach Moritzburg zurück „Es war einmal…“ – so beginnt auch das schönste aller Märchen, das vor Jahren als Welturaufführung auf die Bühne des Moritzburger Schlossrestaurants gebracht wurde. Der Regisseur Engelbert von Karajan hatte alles optimal vorbereitet: Ehrengäste, Presse, Party und vor allem berühmte Schauspieler. Doch wenn Schauspieler zu berühmt werden, gerät das schönste Theaterstück dank Allüren und Eitelkeiten schnell ins Wanken…Zu erleben ist die bezaubernde Geschichte von „Aschenbrödel“ im Schloss Moritzburg, dem Ort, an dem vor mehr als 40 Jahren der Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ entstand. „Die Erfolgs-Komödie der Eitelkeiten“ hatte am 30. November wieder mal Premiere. Es wurde noch etwas am Programm gefeilt, so dass ein Besuch sicherlich einiges Neues entdecken lässt.
So ein Theater um Aschenbrödel – mit Charme und Augenzwinkern präsentiert von Entertainer Alf Mahlo und der Vollblutschauspielerin Henriette Ehrlich, begleitet von feinen kulinarischen Höhepunkten aus der Moritzburger Schlossküche. Theater, wie es rasanter nicht sein kann: Ein Augen- und Ohrenschmaus für Kenner und Genießer. Als Spitzenkomödiant ist Alf Mahlo auf den großen Bühnen in Deutschland und Europa sowie in Film und Fernsehen ein gern gesehener Gast. Mahlo ist bekannt für seine Kooperationen mit Spitzenköchen wie Alfons Schuhbeck, Hans-Peter Wodarz, Käfer und Witzigmann unter anderem in der Show „Pomp Duck Circumstance“ und im Circus Roncalli. Henriette Ehrlich steht in zahlreichen Theateraufführungen auf der Bühne. Mit ihrer ureigenen Komik, ihrer verblüffenden Improvisationskunst und der Fähigkeit, Leute zu Tränen zu rühren, bringt sie ihr Publikum zu Beifallsstürmen.
Kulinarische Genüsse steuert die Küche des Schloss-Restaurants bei – inspiriert von Film und Märchen sowie der Geschichte des traditionsreichen Schlosses. Ob Aperitif, Hauptgang oder Dessert: Das Theater-Dinner wird begleitet von einem exklusiven und abwechslungsreichen Buffet, frisch zubereitet mit Zutaten aus der Region.
Dinner- und Dessertbüffet (Getränkepauschale zubuchbar) über info@moritzburger-schlossrestaurant.de und telefonisch unter 035207 993616.

 

Text + Fotos: meeeco Services GmbH

Nächste Termine: Fr 4., Sa 5., Fr 18. und Sa 19. Januar 2019; Beginn jeweils 18 Uhr

Weitere Infos: www.kleines-welttheater.de und www.moritzburger-schlossrestaurant.de

 

 

Neue Ausstellung mit zeitgenössischer Aktfotografie: „Nachts im Freien“ im Kunstkeller


„Hinter Gräsern“. Foto: Volkmar Fritzsche

Reizvolle Bilder der Nacht

Nächtliche Außenaufnahmen zum Träumen und Schmunzeln mit Menschen zwischen 80 und 18 Jahren zeigt die 97. Ausstellung des Fotokünstlers und Galeristen Volkmar Fritzsche im Kunstkeller – aktfotoARTdresden auf der Radeberger Straße 15.  

Nächtliche Aktaufnahmen im Freien mit geblitztem Licht entfalten für den Fotografen einen ganz besonderen Reiz. Dieser liegt in der Reduzierung der Erkennbarkeit des Hintergrundes und der Spannung, die daraus erwächst, dass sich ein unbekleideter Mensch an Orten zeigt, an denen er sich bei Tageslicht kaum fotografieren ließe.

Denn: Im Gegensatz zu bewunderten Kunstwerken wie der bekannten Bronzeplastik des „Bogenschützen“ am Elbufer gerät ein Aktmodell in solcher Umgebung schnell zum „öffentlichen Ärgernis“. Wieso eigentlich, wenn es erkennbar um eine Kunstaktion geht?

Die Ausstellung ist auch ein Versuch, auf dieses Paradoxon aufmerksam zu machen. Entstanden sind die rund 75 Nachtaufnahmen in Gärten, Parks oder in Elbnähe. Ein kleiner Teil der Farb- und Schwarz/Weiß-Bilder sind Fotocollagen oder Ergebnis experimenteller Versuche.

Text: Volkmar Fritzsche

Ausstellungsdauer: 20. November bis 28. Februar 2019

Geöffnet: Di von 15 – 21.30 Uhr,  Mi + Do von 16.30-18.30 Uhr und nach tel. Absprache  (Tel.: 0351 – 802 70 70) 

Blick in die Ausstellung:  www.kunstkeller-dresden.de/aktuell.htm

Ausstellung mit Bildern von Otto Modersohn erstmals in Dresden

Malerische Zeitreise

Stimmungsreiche Landschaften und Porträts u.a. aus seiner Worpsweder Zeit von Otto Modersohn zeigt derzeit in seiner Winterausstellung der Kunsthandel und Galerie José Manuel Ladrón de Guevara, Obergraben 10 im Neustädter Barockviertel. Noch bis 28. Februar 2019 zu sehen. 

Etwa 25 ausgewählte Gemälde von Otto Modersohn (1865 Soest – 1943 Rotenburg / Wümme) werden seit Anfang Dezember erstmals in Dresden gezeigt. Sie stammen aus allen wichtigen Schaffensperioden des Künstlers – der Zeit in der Künstlerkolonie Worpswede, mit seiner in der Dresdner Friedrichstadt geborenen Ehefrau Paula, dem Neuanfang in Fischerhude und aus dem Spätwerk.

Text: Tobias Blaurock/blaurock markenkommunikation

Kunsthandel und Galerie Ladrón de Guevara, José Manuel Ladrón de Guevara, Obergraben 10, 01097 Dresden, Tel. +49 351 200 00 10, Funk +49 172 790 59 46, jm@ladron-de-guevara.de, www.ladron-de-guevara.de

Neue Dinnershow „Mafia Mia – The London Boys“ im Erlwein-Capitol


Leibwächter Kümmerling serviert dem Paten schon mal Tee und Apple Pie im Küchenzentrum. Foto: Michael Schmidt

Der Pate zeigt im Dresdner Erlwein-Capitol Mut zu blauem Blut

Der Brexit lässt auch die Mafia nicht kalt. Schließlich hat der Padrone wichtige Geschäfts-beziehungen nach good old England. Genau davon handelt Teil acht der Dinnershow „Mafia Mia“. Hier geht es mal britisch korrekt zu, mal sizilianisch heißblütig, mal sächsisch gemütlich. Dafür sorgen allein die Leibwächter des Paten, das Comedy-Duo „Schlicht & Kümmerling“, das von einem Fettnapf in den nächsten stolpert.

In Zeiten des Brexit wäre ein englischer Adelstitel natürlich sehr nützlich, um auf der Insel gut im Geschäft zu bleiben. Also reist der Pate nach London zur Queen, um sich den Titel des „Duke of Clarence and Avondale“ zu sichern. Doch wer zum englischen Hof gehört, hat auch den Regeln von Protokoll und Etikette zu folgen und wird vom Geheimdienst Ihrer Majestät beobachtet. Das macht dem Paten und seiner Familie das Leben schwerer als gedacht.

Die Rolle des Paten scheint dem Entertainer Bert Callenbach wie vom englischen Schneider angepasst. Als seine „Bang Gang“ prägen die Musiker der „Firebirds“ wieder mit ihrer unbändigen Spielfreude die Show. Eigentlich seit über 25 Jahren im Rock‘n‘Roll zu Hause, bedienen sie bei „Mafia Mia“ unzählige Genres. Hier werden Hits von vielen prominenten Insel-Künstlern gehörig durchgewirbelt: von den Beatles über Elton John hin zu den Rolling Stones. Die Monty Pythons lassen grüßen, es gibt natürlich ein „Dinner for One“ und auch ein neues A-Capella-Medley der Firebirds – längst Kult und fester Teil einer Mafia-Mia-Show.

Alle Mitwirkenden werden in die Handlung eingebunden – ob die Sängerin Sonia Singh mit ihrer souligen Stimme oder die atemberaubenden Artisten. So bieten „Joe & Martin“ eine waghalsige Schleuderbrettnummer, die vier Akrobaten von „Man´s World“ zeigen kraftvolle Hand-Voltigen und „Tempo Rouge“ verzaubern am Trapez mit ausdruckvoller Paar-Akrobatik im Adagio-Tempo. Außerdem begleiten vier Tänzerinnen und erstmals auch ein Tänzer die Show. Highlight sind wieder die witzigen Filmsequenzen, die bei Dreharbeiten in London entstanden und die Geschichte des Paten auf der Insel erzählen.

Begleitend wird ein exklusives 3-Gang-Menü serviert. Zum Schluss wechselt die Party ins Foyer. Dort kann man noch einmal richtig das Tanzbein schwingen oder einen typischen Cocktail – ob geschüttelt oder gerührt – genießen.

Text: Sabine Mutschke

www.mafia-mia.de

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MAFIA MIA VIII – The London Boys

Ort: Erlwein-Capitol im Ostrapark Dresden, Messering 8E, 01067 Dresden
Beginn: 19.30 Uhr, Sonntags Beginn: 18:30 Uhr

Spielzeit:  30.11.2018 bis 13.01.2019

                              Das Menü

Hausgebackene, kleine Mundbrötchen
dazu reichen wir
Entenschmalz mit krosser Zwiebel & Apfel, Kräuterbutter & Shiso-Kresse,
Hummus mit Sesam & Tomatensalsa

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Roastbeef, dazu Wasabi-Creme, Mixed Pickles & Sauce Tatar

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Maiscreme-Süppchen & karamellisiertes Chili-Popcorn mit Minze

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Barbarie-Entenkeule in Kräuterkruste,
dazu frischer Preiselbeer-Rotkohl & mit Semmelbutter gefüllter Kloß

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Überraschung des Paten: 

Apple Pie mit Curd Lemon und Pflaumen-Confit,

dazu Cookie-Schokoladeneis

Alternativ wird ein Menü für Vegetarier und Veganer angeboten. Siehe www.mafia-mia.de  

Premiere „Cirque FouFou“ bei Sarrasani – Ein Feuerwerk für die Sinne


André Sarrasani mit seinem neuen Schützling, einem einjährigen Panther.

In eine verrückt-fantastische Welt voller Träume, Zauber und Magie entführt zurzeit die neue Dinnershow „FouFou“ im Sarrasani Trocadero Dinner-Variétheater Dresden. Im Chapiteau am Elbepark bringen Starmagier und Varietéchef André Sarrasani und ein Ensemble internationaler Künstler ein kunterbuntes Feuerwerk für die Sinne zum Staunen, Schmunzeln und Genießen auf die Bühne. Voller beschwingter, komischer, romantischer, geheimnisvoller und spontaner Momente. Auge und Gaumen erfreuen begleitend dazu ein exklusives, leckeres 4-Gang-Menü.

Die Dinnershow ist Mi, Do, Fr, Sa und So zu erleben. Einlass: 18 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr. Am Sonntagvormittag gibt es überdies eine zauberhafte Show mit Brunchbuffet für die ganze Familie. Einlass: 10 Uhr, Beginn: 11 Uhr.

Mehr Text zur Show folgt.

Text + Fotos (lv)

http://www.sarrasani.de

Ausstellung „Auf weiter Flur“ von Peter Koch in der Galerie mit Weitblick Radebeul

Bilder zum Träumen und Innehalten

Malerei vom Meer des Musikers Peter Koch ist zurzeit in der Galerie mit Weitblick zu sehen. Außerdem wird zu Märchen vorm Kamin eingeladen. Nächstes Jahr soll junge Kunst einziehen.

Eine Lichterpyramide mit Papierschiffchen aus Notenblättern dreht sich im Raum, passend zu den Bildern des Malers und Cellisten Peter Koch. Er zeigt vorwiegend Landschaften vom Meer, mit dem der 1960 in Greifswald geborene Künstler aufgewachsen ist, in der derzeitigen Ausstellung „Auf weiter Flur“ in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13 in Radebeul.

Der weite Horizont, karge und blühende Steilküste, Schiffe bei der Ausfahrt und Segler vor abendrotem Himmel. Es sind Sehnsuchtsbilder, die wärmen an grauen Tagen und die Besucher zum Innehalten im vorweihnachtlichen Trubel einladen. Peter Koch komponiert mit Farben, die er gern pastos strukturreich auf die Leinwand aufträgt in mal konkreten und abstrahierten Formen. Die Bilder wirken nah und entrückt zugleich und leuchten aus der Erinnerung auf. Die Ansichten von farbspiegelnden Booten im Hafen, teils mit Pastellkreide über die Ölfarbe gezeichnet und der schattenhafte „Schiffsfriedhof“ mit vor sich hindämmernden, ausgedienten Fischereikuttern. Neben den Ölbildern sind auch grafische Blätter von Peter Koch zu sehen, der seit 1985 als freischaffender Künstler in Dresden lebt.

Dies ist bereits die 16. Ausstellung in der kleinen Wochenendgalerie mit Atelier, welche die Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner mit viel Hingabe und Idealismus betreibt. Im Oktober feierte sie mit den zumeist langjährigen Galeriebesuchern das sechsjährige Bestehen, die sie auch bestärkten dieses kulturelle Angebot und Kleinod weiter aufrechtzuerhalten. Es ist die einzige private Galerie in Radebeul. Die drei Ausstellungen in diesem Jahr mit expressiver Malerei von Thorsten Gebbert, Schwarz-Weiß-Fotografie von Hartmut Opitz und Skulpturen von Frank Schauseil belegen auch die künstlerische Vielseitigkeit.

„Die Galerieräume können auch für Veranstaltungen gemietet werden, um sie noch mehr zu beleben“, sagt Dorothee Kuhbandner. Sie hat den Fußboden im Eingangsbereich erneuert. Stattfinden könnten Vorträge ebenso wie literarisch-musikalische Programme. Für das kommende Jahr sind hier bereits zwei Ausstellungen geplant. Anfang April wird Katharina Probst, die Bühnenbild an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste studierte, Porträts und Landschaften zeigen. Außerdem soll junge Kunst mit den Arbeiten von Kunststudenten in die Galerie mit Weitblick einziehen. Auch um neues Publikum anzulocken.

„Es kommen bisher vor allem Spaziergänger, aber leider weniger Kunstsammler. Vielleicht haben manche noch Schwellenangst oder liegt es am etwas nostalgischen Flair“, überlegt Dorothee Kuhbandner. Die Galerie finanziert sie aus den Verkäufen ihrer eigenen Arbeiten. Ausstellungen mit ihren Bildern sind derzeit außerdem im Pädagogischen Institut in Moritzburg und im Schloss Hoyerswerda zu sehen. In der Vorweihnachtszeit lädt sie klein und groß ein zum „Märchen lesen vorm Kamin“ aus mitgebrachten Büchern, mit Lichteln, Plätzchen und Glühwein am 15.12. und 22.12., ab 16.30 bís 18 Uhr.

Geschenkideen gibt es hier natürlich auch viele wie originelle Stempel zum Bedrucken oder bemalte und beschriebene Tassen der Künstlerin. „Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe“, lautet ein Lieblingsspruch von Dorothee Kuhbandner. Die Ausstellung „Auf weiter Flur“ ist noch bis 31. März 2019 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa und Sa von 14 bis 18 Uhr.

 

 

 

Ausstellung Wunder.Punkt im Lügenmuseum Radebeul


Ein Platz zum Träumen und Innehalten: Im Garten vom Lügenmuseum Radebeul. Vor dem ehemaligen Dorfgasthof Serkowitz entsteht gerade eine „Jedermanngartenschau“, in der Pflanzen Geschichten erzählen. Foto (lv)

Mit Kunst auf den Spuren historischer Pilgerwege

Die Ausstellung „Wunder.Punkt – eine künstlerische Spurensuche“ mit Arbeiten von acht Künstlern eröffnet am 7. Dezember, um 18 Uhr im Lügenmuseum im alten Gasthof Serkowitz in Radebeul.

Ein Samenkorn reiste im Magen eines Kamels durch die Wüste Sahara. In einer Oase ging der Samen auf und wuchs zu einem Feigenbaum. Wie ein Ableger dieses Feigenbaumes dann nach Serkowitz in Sachsen gelangte, das soll mit der Jedermanngartenschau erforscht werden. Bei einem Spaziergang im Seifersdorfer Tal untersuchten die Studenten der TU das Areal um den Amortempel. Dort waren duftende Sträucher und Blumen angesiedelt worden. Sie entdeckten eine Pflanze, die die Zeit überdauert hat.

Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten. Rabindranath Thakur

Jede Pflanze hat eine Geschichte, wir möchten sie erzählen. Wir sind Juliane Langer und Samuel Bruder, studieren Landschaftsgestaltung an der TU Dresden. Dafür laden wir RadebeulerInnen ein, eine Pflanze sprechen zu lassen. Vor dem Gasthof Serkowitz, wo sich schon mancher erinnert, vorbei gefahren zu sein, gibt es eine Terrasse von 40 qm. Dort legen wir gerade kleine Gärten mit entsprechenden Zäunen an. Dafür laden wir Nachbarn und Bürgern der Stadt Radebeul ein, Pflanzen mit einer besonderen Geschichte vorbei zu bringen und einzupflanzen. In der  Jedermanngartenschau vor dem Lügenmuseum werden die Pflanzen dann ausgestellt und mit ihrer Geschichte zur Schau gestellt. Die Pflanze sollte winterhart und schattentolerant sein. Gern kommen wir auch bei Ihnen vorbei, lassen uns die Geschichte erzählen und holen die Pflanze ab. Tel. 017681786235

Die aktuelle Ausstellung Wunder.Punkt entführt die Besucher in zeitgenössische Wunderkammern und Wundergärten. Acht Künstler sind eingeladen mit dem 700-jährigen Gasthof Serkowitz, an der Kreuzung historischer Pilgerwege, in einen produktiven Dialog zu treten. Sie wird gefördert durch die Große Kreisstadt Radebeul und durch Wunder.Punkt – die neue Weihnachtsausstellung im Lügenmuseum.

Zeitgenössische Wunderkammer

Auf einer Jagd verlor Graf Otto von Oldenburg im Barneführerholz den Weg. Er wurde durstig. Eine Fee trat zum durstigen Jäger und bot ihm ein Trinkhorn mit einem Zaubertrunk an. Der Jäger goss das Gebräu ins Gras und ritt davon. Er hatte das angebotene Trinkhorn gestohlen. Das war um das Jahr 989. Ist das Oldenburger Wunderhorn auf Schloss Rosenborg in Kopenhagen nun Raubkunst? Kaiser Rudolf II wiederum ließ, wenn gerade kein Präparat aufzufinden war, das entsprechende Wesen malen. In seinen Sammlungen fanden sich Abbildungen von Einhörnern, Drachen und Alraunen.

Das Horn des sagenumwobenen Einhorns war ein Muss in jeder Wunderkammer. Kenner entlarvten es als Stoßzahn des Narwales. Die aktuelle Ausstellung „Wunder.Punkt“ im Lügenmuseum entführt die Besucher in eine zeitgenössische Wunderkammer. Im Lügenmuseum sind es die Himmelsscheibe von Serkowitz, das Loch aus der Zauberflöte von Mozart, das Ohr von Vincent van Gogh, ein Hörbild der verschollenen Kyritzer Knatter und das niedrigste Storchennest Deutschlands. In einer entzauberten Welt ist „Die Aufgabe eines Künstlers ist immer das Geheimnis zu vertiefen“ (Francis Bacon).

Wunderkammern entstanden erstmals während der Spätrenaissance und Barock und waren ein wichtiger früher Schritt in der Entwicklung des modernen Museums. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) und kostbaren Kuriositäten die Betrachter ins Staunen versetzten.

Ein weiterer Anknüpfungspunkt der Ausstellung ist „des Deutschen Spießers Wunderhorn“ von Gustav Meyrink. Haarsträubende, eindrucksvolle Kurzgeschichten beweisen eine außerordentliche Begabung für antibürgerliche Satire.

„Wunder.punkt“ Acht Künstler sind eingeladen mit dem 700jährigen Gasthof Serkowitz einen produktiven Dialog zu führen. Uta Hünniger Schriftgestalterin, Burkhard Schade Fotografie, Justus Ehras elektronischer Hokuspokus, Leon Schmidt, Anna Ditscherlein und Aren Shanazavyan, drei Studenten der Kehrbachklasse der HfBK, Samuel Bruder und Juliane Lederer, Studenten der TU Gartengestaltung.

Serkowitz, ein altes slawisches Dorf, wurde vor 80 Jahren in Radebeul eingemeindet. Der 700jährige Gasthof liegt an der Kreuzung historischer Pilgerwege und heute an einer viel befahrenen Straße.

Zur Eröffnung spielt der Musiker Jan Heinke Improvisationen und Thomas Gerlach spricht zur Eröffnung.

Das Lügenmuseum, seine humorvolle Streitkultur ist sein Qualitätskriterium. Der Sinn für Humor unterscheidet es von anderen Angeboten. Sinn für Humor und gesunder Menschenverstand sind im Grunde das Gleiche. Sie bewegen sich lediglich in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Humor ist wie tanzender spielender Verstand. Humor ist also nicht irgendeine erfreuliche Zugabe, vielmehr betrifft er den Kern des Intellekts selbst.

Text: Richard von Gigantikow
Telefon: 0176 – 99 02 56 52
E-Mail: info@luegenmuseum.de
Homepage: http://www.luegenmuseum.de