Natur in meinen Augen – Neue Ausstellung im Kunstkeller

Das „Seitensprung-Ausstellungs-Projekt“  der Galerie für zeitgenössische Aktfoto-Kunst im Kunstkeller auf der Radeberger Straße 15 in Dresden steht unter dem Titel:

„NATUR – IN MEINEN AUGEN“ mit Fotografie von Ralf Lehmann.

Vernissage: Dienstag, 7. März, 20 Uhr. Zu erleben ist zur Eröffnung außerdem eine eindrucksvolle, erotische Tanzperformance.

Wer jedoch auf Aktfotografie im Kunstkeller nur ungern verzichtet – in Raum Vier wird er dennoch auf seine Kosten kommen…

Der Eintritt ist an diesem Abend, wie immer zu Vernissagen, frei.

Geöffnet hat die Galerie ab 19.15 Uhr.

Mini-Bühne

Mit dem Stück des italienischen Kultautoren und Literatur-Nobelpreisträgers Dario Fo: „SEX? ABER MIT VERGNÜGEN!“,  eröffnet die Frühjahrsspielzeit im Kunstkeller am Freitag, 10. März, 20.30 Uhr.

Platzreservierung empfohlen über: http://www.erotic-art-dresden.de/veranstaltung25.htm

oder Tel.:  0162 682 93 79

Foto: Fundus Ralf Lehmann, in der Ausstellung nicht vorhanden…

 

 

Der Graf von Monte Christo: Wahnwitziger Rachefeldzug im Schauspielhaus Dresden

Um Liebe, Leid und Rache und deren Sinn geht es im Stück „Der Graf von Monte Christo“ nach dem Roman von Alexandre Dumas im Schauspielhaus Dresden.

Sein Roman gehört zu den berühmtesten Werken der französischen Literatur und ist ein Klassiker der Mantel-Degen-Filme. Ganz anders kam der Graf in der Inszenierung von Simon Solberg auf die Bühne. Halb wilde Abenteuergeschichte, halb Politkrimi mit aktuellen Bezügen wie Finanzgeschäfte an der Börse und Poker um einzelne EU-Länder mit millionenschweren Gewinnern und Verlierern, spinnt er den historischen Stoff in die Gegenwart weiter. Als Spielkulisse dienen Metallgestelle, die Schiffe darstellen und abwechselnd in Nebel und südliches Licht getaucht, im Hafen von Marseille eintreffen.

Eine Gruppe Reisender, Seeleute, Gestrandete und Geflüchtete, erscheint im Halbdunkel mit Taschenlampen. Im Hintergrund Meerrauschen und Akkordeonklänge. Abwechselnd erzählen sechs Schauspieler, klangreich begleitet von einem Musiker, MC Hector Berlioz (Sven Kaiser) mit Mikro, temporeich, atemlos, sich gegenseitig übertreffend und reißerisch über Leid und Gewalt. Dramatisch-komisch zugespitzt, mehr surreal als real und weit weg, so dass kaum Mitgefühl mit dem verzweifelten Gefangenen aufkommt. Stattdessen wirkt die schrille Szenerie irritierend und geht man innerlich auf Distanz.

Solberg nimmt die Zuschauer mit auf einen wahnwitzigen Rachefeldzug mit überraschenden Wendungen. In dieser Geschichte über den Seemann Edmond Dantés, der durch eine Intrige seine Braut und seinen Kapitänsposten verliert und 14 Jahre unschuldig auf der Gefängnisinsel Chateau d`If eingesperrt ist. Von einem Mitgefangenen, einem Geistlichen erfährt er von einem vergrabenen Schatz nahe der Insel Elba, mit dem er nach seiner spektakulären Flucht als reicher Mann in seine Heimat zurückkehrt und grausame Rachepläne schmiedet.

Den Graf von Monte Christo spielt Torsten Ranft mit viel Sarkasmus als einen Menschen, der geschunden an Leib und Seele, hart und verbittert geworden, Vergeltung sucht und zuletzt erkennt, dass er im Leid anderer keine Genugtuung findet. Ein anspruchsvoller Theaterabend, einfallsreich mit vielen Film- und Musikzitaten, aber leider überfrachtet mit seiner multimedialen Bilderfülle aus Historie und aktueller Politik und einem Rundumschlag in Sachen Kapitalismuskritik, verpufft vieles bzw. bleiben Zusammenhänge unklar. Das Publikum reagierte mit mäßigem Beifall auf die Inszenierung.

Nächste Vorstellungen: 16. und 29.3., 19.30 Uhr.

Foto: Matthias Horn

Mein Sachsen, dein Sachsen, unser Sachsen? – ein Heimatabend mit Kabarettist Uwe Steimle

Mit Uwe Steimle auf den Spuren der sächsischen Heimatliebe

Im Laufe der rund 1.000-jährigen Sächsischen Geschichte hat sich im Land an der Elbe ein besonderes Selbstbewusstsein und ein spezifischer Regionalpatriotismus entwickelt. Im Gespräch mit dem Schauspieler, Kabarettist und Sachsenkenner Uwe Steimle lotet Jürgen Küfner, Direktor der Volkshochschule Dresden, diese einzigartige Ausprägung – vom Positiven über das Skurrile bis hin zum Verstörenden – aus.

Steimle wird dabei den Finger ebenso in west-östliche Wunden legen, wie auch die sächsische Identität im Spannungsfeld zwischen Traditionalismus und Weltoffenheit unter die Lupe nehmen.

Die Diskussions-Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Grundfragen der Zeit“ statt. Im Mittelpunkt dieser Vortragsreihe steht die Auseinandersetzung mit den Fragen: Woran können sich Menschen des 21. Jahrhunderts orientieren? Welche Entwicklungen und Faktoren bestimmen das soziale und gesellschaftliche Miteinander? Vor welchen Herausforderungen steht die Gegenwartskultur – Musik, Kunst und Architektur?

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich (es gibt nur noch wenige freie Plätze!) – diese kann man online unter http://www.vhs-dresden.de oder telefonisch unter 0351 254400 tätigen.

Mittwoch, 8. März 2017, 19.00 Uhr,
TU Dresden, Hörsaal E11, August-Bebel-Straße 20 in 01219 Dresden

Text: Medienkontor

Weitere Infos: www.vhs-dresden.de

 

 

 

Klazz Brothers & Cuba Percussion: In der Welt des Tango

Leidenschaft trifft Lebensfreude

Klazz Brothers & Cuba Percussion entdecken im Dresdner Salon Brockmann und Knoedler den Tango.

Neues von den „Meistern des Crossover“: Klazz Brothers & Cuba Percussion freuen sich, ihr neues Programm TANGO MEETS CUBA zu präsentieren. Darin machen sie sich auf die Spuren der Altmeister des Tangos, Astor Piazolla und Carlos Gardel. Das Programm startet am 13. März, um 19 Uhr im Dresdner Salon Brockmann und Knoedler im Quartier Frauenkirche. Noch sind wenige Restkarten erhältlich.

Seine Neugier auf andere Kulturen und deren Musiktraditionen hat das Quintett einmal mehr zu einem spannenden Experimentierfeld geführt: Im aktuellen Programm verbindet es Sinnlichkeit und Intensität des Tangos mit der sprühenden Lebensfreude kubanischer Rhythmen und dem Reichtum europäischer Musiktradition.

Die musikalischen Wurzeln Argentiniens und Kubas liegen in europäischer und afrikanischer Musikgeschichte, die über den Atlantik getragen und dort zu traditioneller Musik umgewandelt wurde. Diesen Kreis schließen die Arrangements von Klazz Brothers & Cuba Percussion und erschaffen so eine einzigartige Musiksprache. Es gelingt ihnen, in den neu entstandenen Werken mit dem Erbe der europäischen Klassik eine Musik zu entwickeln, die Klarheit, Stolz und Stärke vereint, Emotion und Toleranz zulässt – und mit Freiheit und Authentizität begeistert.

Bereits in ihren vorigen, gefeierten und mit diversen Preisen dekorierten Programmen, zuletzt CLASSIC MEETS CUBA, sorgten die Musiker für ein Treffen der besonderen Art: Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms und Tschaikowsky trafen auf kubanische Rhythmen und exzellente Jazzimprovisationen. Quincy Jones, der preisgekrönte Jazz-Musiker und einst Produzent von Größen wie Michael Jackson, brachte seine Begeisterung kürzlich auf den Punkt: „Unglaubliche Musiker, eine fantastische Band, eine großartige Show. Ich liebe es.“ Mit ihrem Programm TANGO MEETS CUBA beweist das Ensemble aufs Neue, dass es auch alte Hasen der Musikwelt mit seiner Musik und dem ganz besonderen Crossoversound überraschen kann.

JAZZnoTALK – der Name ist hier in mehrerlei Hinsicht Programm. So besteht jeder der Abende aus einem Konzertteil (noTALK) sowie im Anschluss daran aus einem moderierten Gespräch (TALK) mit dem Künstler des Abends. Zum Ausklang schließt sich eine Artist-Session an – die Sessionband der Dresdner Hochschule für Musik heißt dazu musikalische Gäste willkommen. Auch der Hauptkünstler des Abends wird in der Session noch einmal zu erleben sein.

Die Session steht nach etwa 21 Uhr bei freiem Eintritt auch Gästen offen, die zuvor nicht das Konzert besucht haben.

Nächster Termin JAZZnoTALK:
23.10.17 Gaby Moreno/Marion Fiedler mit “Illusion”

Tango meets Cuba

Das nächste Konzert findet am 28. August im Kulturpalast Dresden statt.

Text: Medienkontor
Foto: Mirko Jörg Kellner

Weitere Infos: www.jazznotalk.de und www.brockmannundknoedler.de

 

Dr. Jekyll & Mr. Hyde: Spannend-emotionsreiches Doppel-Spiel

Das Stück „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ über den ewigen Kampf um das Gute und Dunkle im Menschen hatte am Sonnabend an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul Premiere.

Der Mensch, das Ungeheuer

Von den zwei Seelen in jedem Menschen wusste schon Goethe. Der Arzt und Forscher Jekyll erfindet einen Trank, um das dunkle Begehren und Böse in sich vom Guten zu trennen. Doch sein Doppelgänger reißt ihn immer mehr in einen Strudel aus unbegrenzter Freiheit, Lust, Gewalt und Macht über andere. Davon erzählt das Schauspiel “Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ von David Edgar nach dem Roman von Robert Louis Stevenson, das am Sonnabend an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul Premiere hatte.

Auf die Aufführung stimmt im Foyer eine Ausstellung mit wandlungsreichen Spiegelbildern und Texten von Schülern der 9. Klasse/Künstlerisches Profil vom Gymnasium Coswig ein. Die Geschichte spielt im puritanischen, sittenstrengen England des 19. Jahrhunderts. Nah ans Original hält sich die Inszenierung von Axel Köhler, imposant ausgestattet von Stefan Wiel mit viel Zeitkolorit und Atmosphäre in Bühnenbild und Kostümen. Da wechseln die Eleganz eines Landhauses mit geschäftigem Bahnhofstreiben, Kapelle der Heilsarmee und kühlen Kachelwänden im auf und ab tauchenden Versuchslabor mit allerlei Wundermitteln des Dr. Jekyll.

Mit durchweg großartigen Schauspielern, spannend-emotionsgeladen, gruslig und mit leisem Humor kam das Stück über das Doppelleben des Dr. Jekyll und seiner Schattenseite auf die Bühne. Unheimlich gut verkörpert Moritz Gabriel dessen zwiespältiges Wesen in schnellem Rollenwechsel. Als tagsüber freundlicher, hilfsbereiter Arzt und nachts animalisch getriebener Wüstling mit wild-offenem Haar, Sonnenbrille, schwarzem Umhang und Zylinder. Er täuscht alle, leidet und ringt mit seinem Spiegelbild immer in der Angst, erkannt zu werden als Hyde, als menschliches Ungeheuer. Als Jekyll, der über Hyde immer mehr die Kontrolle verliert und mit ihm verschmilzt, begehrt er zunächst auf gegen Etikette, Heuchelei und Scheinheiligkeit. Er agiert mal spöttisch, höhnisch bis hemmungslos gewaltbereit gegen Straßenkinder mit Bauchläden, arglose Frauen und einen ignoranten Parlamentsabgeordneten.

Nur ungern überlässt Jekylls Schwester, deren Selbstbewusstsein nur Fassade ist (Sophie Lüpfert) ihrem Bruder das Porträt des geliebt-gehassten Vaters und seine medizinischen Aufzeichnungen. Sie fotografiert und glaubt, man könne die Wahrheit im Gesicht eines Menschen wie in einem Spiegel sehen, der einen auch andersherum zeigt. Bruder und Vater ähneln sich sehr in ihren Neigungen. Zuletzt wird sie ihrem Sohn verbieten, die „gefährlichen“ Aufzeichnungen zu lesen als seien Wissen und Forschung schuld an verhängnisvollem menschlichen Verhalten und Handeln. Da wird über das Zusammenwirken von Gehirn, Geist und Seele des Menschen, seine niedere und höhere Hälfte und Instinkte, Verstand, Anstand und Gewissen lebhaft debattiert von Jekyll in gutsituierter, ergrauter Herrenrunde.

Da verschwimmen die Grenzen von Gut und Böse, Wahrheit und Selbsttäuschung, verdrängten Wünschen und Sehnsüchten. Nur so kann Mr. Hyde sein hinterhältiges Spiel mit dem doppelzüngigen Anwalt und besten Freund Utterson (Matthias Henkel), dem entsetzten Arztkollegen Lanyon und dem hasserfüllt über die Schlechtigkeit der Menschen wetternden Pastor (in mehreren Rollen Thomas Förster) treiben. Der Traum von einem neuen Leben im Haus von Dr. Jekyll, der die misshandelte, trotz allem lebenslustige Annie (Cordula Hanns) als Hausmädchen bei sich aufnimmt, wird für sie zum Albtraum. Anrührend komisch, wie sein Diener Poole (Grian Duesberg) ihm trotz der düsteren Verwandlung weiter aufrichtig menschlich begegnet. Fazit: Gutes und Böses im Menschen gehören zusammen und wie stark beides wird, muss immer neu verhandelt werden. Herzlicher Beifall für einen Theaterabend, der einen tief im Inneren berührt und nicht loslässt mit der Frage: Wer man eigentlich wirklich ist.

Foto: Hagen König/Landesbühnen

http://www.landesbuehnen-sachsen.de

Dresdner Kochsternstunden: Schlemmen und Testen für Feinschmecker

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Im Bild: Kochsternstunden-Initiator Clemens Lutz

Titelbild: das Plakat ziert der Zwischengang – Schweinebauch, Aaal-Erbse, Grüner Apfel und Erdnuss – aus dem aktuellen Menü des Logis-Landhotels Rosenschänke, das im letzten Jahr Sieger der Kochsternstunden war. Fotos: Medienkontor/Franziska Märtig

Der Genuss-Wettbewerb „Dresdner Kochsternstunden“ findet in diesem Jahr zum neunten Mal statt. 35 ausgewählte Restaurants stellen sich dem Urteil der „Testesser“ ab heute bis zum 9. April.

Besondere Gaumenfreuden testen und genießen und nebenbei neue Restaurants kennen lernen. Dazu laden die nunmehr neunten „Dresdner Kochsternstunden“ zurzeit ein. Hier kann jeder Restaurantbesucher wieder zum Gourmet-Tester werden. Insgesamt 35 ausgewählte Restaurants in Dresden und der Region stellen sich dem Urteil der „Testesser“ um das köstlichste Menü und den besten Service noch bis 9. April. In diesem Jahr gibt es zudem zwölf neue Restaurants sowie erstmals die Kategorie „eigene Veranstaltung“.

„Jeder Gast wird zum Restauranttester und im Restaurant auch dementsprechend behandelt. Im Anschluss an den Genuss-Wettbewerb können nicht nur die Lokale mit den besten Bewertungen einen Platz auf dem Siegertreppchen gewinnen, sondern auch auf die Menütester selbst warten tolle Gewinne“, sagt der Kochsternstunden-Initiator Clemens Lutz. Sechs neue Teilnehmerrestaurants sind direkt in Dresden: die „Enotria da Miri“, das Restaurant „Moritz“ im Hotel Suitess und das „finesse“ im Stadtzentrum, die “Eventlocation Hafenmeisterei“, das Restaurant „Schloss Eckberg“ und das „Sij Ro“ in der „Genuss-Manu-Faktur“ im Stadtteil Plauen.

Außerdem locken kulinarische Veranstaltungen. “Das sind spezielle, eigens für die Kochsternstunden kreierte Genuss-Events“, so Lutz. Darunter die „Genuss-Lounge“ am 24. März, eine Küchenparty in Wildberg mit Gourmetkoch Mario Pattis. Unter dem Motto „Gemischte Bude“ fusionieren am 24. und 31. März zudem fünf Weinmacher, ein Weinhändler und sechs Weinschmeckereien bei Gräfe`s Wein & Fein in Radebeul.

Außerdem gibt es fünf kulinarische Stadtführungen mit „Tasty Dresden“, die ins Gewürzlädchen „Zaffaran“, das Feinkostlädchen „La Dispensa“ und das Restaurant Lloyds führen (am 24., 30. und 31.3. und 7.4.). Und im „Wohnzimmer im Raskolnikoff“ in der Äußeren Neustadt wird unter dem Motto „13“ eine gewagte Mischung aus ebenso vielen Gerichten aus Dresdens Partnerstädten serviert, teils als Buffet und als Menü, jeweils donnerstags und freitags ab 19 Uhr (sowie nach Vereinbarung für Gruppen ab zwölf Personen). Und wie immer brennt im Wohnzimmer der Kamin und es wird live gekocht.

Die Restauranttester können jeweils fünf Sterne in den sechs Bereichen Geschmack, Ambiente, Service, Preis/Leistung sowie erstmals der Kategorie Getränkebegleitung verteilen. Zusätzlich wird „Dresdens beste Servicekraft“ ermittelt. Die Restaurant-Bewertungen sind ab diesem Jahr nur noch online möglich auf der Webseite www.kss-mobile.de  Das Mitmachen lohnt sich nicht nur in kulinarischer Hinsicht. Unter allen Teilnehmern, die Menüs der Kochsternstunden getestet und bewertet haben, werden 150 exklusive Preise verlost. Als Sonderpreis für mindestens fünf getestete Restaurants winkt dem Gewinner eine zehntägige Traum-Reise nach Vietnam.

Alle Menüs der 35 Restaurants mit Preisen und genauer Speisefolge können im Kochsternstunden-Menüheft nachgelesen werden. Es liegt in Gastroeinrichtungen aus oder kann heruntergeladen werden unter http://www.kochsternstunden.de

Text: (lv)

 

 

Lesung mit Musik: Erinnerung an den geheimnisvollen russischen Poeten Pratajev

Eine kleine, aber feine Lesung mit Musik gibt es am 15.März, um 20:30 Uhr  in der wohl beliebtesten Dresdner Buchhandlung Büchers Best: In ihrem Programm fragen Solvig Frey und Hans Jürgen Scholz, begleitet von Rainer Herbert Herzog an der Gitarre:
„Kennen Sie Pratajev?“
Mit S.W. Pratajew (1902 – 1961) bekommt einer der großen apokryphen russischen Dichter damit das Podium, das ihm gebührt.

Trotz einer geradezu kulthaften Verehrung Pratajews durch die einfache Bevölkerung, in deren Herzen und Hirne er sich, mit freundlicher Einwilligung des Dorfsowjets, so eindringlich einschreiben konnte, drohte ihm, nach seinem mysteriösen Tod während einer Gruftbesichtigung das Vergessen.

Dagegen erfolgreich angekämpft zu haben, ist das Verdienst der Pratajevgesellschaft.e.V., aus deren Reihen herausragende Mitglieder an diesem informativen und poetisch hochwertigen Abend Auszüge aus Pratajevs Werken lesen, den aktuellen Stand der Pratajev-Forschung rekapitulieren und insbesondere auf sein außerliterarisches Wirken als Mineralquellenbesitzer, Hilfszahnarzt und Karussellführer eingehen.

Unter Beteiligung eines Erlenholzgitarristen und Sängers werden die literarischen Schönmalereien hingebungsvoll in russischer Manier begleitet. Achtung: kann Spuren von Knoblauch enthalten.

Na storovje!

Text: Solvig Frey

 

Eine Lebens-Reise: „Garbald in Dresden“ – Romanpremiere von Uta Hauthal im Literaturhaus Villa Augustin

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Titelbild: Buchcover/Ausschnitt

Der Roman „Garbald in Dresden“ von Uta Hauthal, Schriftstellerin und Sängerin, wird gar bald erscheinen im NotSchriften-Verlag Radebeul. Die Premiere findet am 16. März, um 19:30 Uhr, im Literaturhaus Villa Augustin in Dresden statt. Die Berliner Schriftstellerin Tanja Dückers übernimmt die Moderation und eine musikalische Überraschung gibt es auch. (Reservierung erforderlich)

„Hanna Gefrees, eine Frau im Dresden von Heute, setzt sich mit ihrer Lebensschuld auseinander und findet auf diese Weise ganz zu sich selbst; ein Lehrer, Friedrich Lorenz, im Dresden der Weimarer Republik, der Nazi-Zeit, der DDR, zerbricht letztlich an seinen eigenen Wertevorstellungen; die Schriftstellerin Johanna Garbald im schweizerischen Bergell des 19./ Anfang 20. Jahrhunderts folgt ihrem Traum, Poetessa zu werden, ist aber auch Ehefrau und Mutter – in Zeit und Raum liegen die Erzählungen weit voneinander entfernt, doch dann kommt es zu Berührungen, zu Verknüpfungen, die aus den unterschiedlichen Geschichten eine werden lassen …“

Weitere Lesungen im März:

17.3.17, 19 Uhr, Crostigall 14, Wurzen
25.3.17, 18 Uhr, Hofkultur Lohmen, Basteistr. 80
27.3.17, 18:30 Uhr, Bibliothek Dresden-Strehlen

 Soeben erschienen:

Essay „An der Elbe“ in: schreibkraft – das Feuilletonmagazin (Graz)

http://www.utahauthal.de

 

Premiere: Dr. Jekyll & Mr. Hyde an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

Das Schauspiel von  David Edgar nach Robert Louis Stevenson ist am 4. März, um 19 Uhr an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul zu sehen.

Was könnte schrecklicher sein, als das Böse, das in uns selbst wohnt? In seiner 1886 erschienenen Erzählung ging Robert Louis Stevenson dem inneren Zwiespalt und den Abgründen der menschlichen Seele auf den Grund.

Der gütige, menschenfreundliche Dr. Jekyll entwickelt im London des 19. Jahrhunderts einen Trank, der es ihm ermöglicht, einen Teil seines Ichs abzuspalten und in ihm all das auszuleben, was er sich sonst aus moralischen Gründen verbietet. So wird der zynische, sadistische Mr. Hyde zum Leben erweckt, der aggressiv und perfide grausame Verbrechen begeht.

Das Ausleben unterdrückter Lüste verschafft Jekyll das beglückende Gefühl großer Freiheit und er wird abhängig von der Verwandlungsdroge, über die er schon bald die Kontrolle verliert. Trotz des Gegenmittels, das er entwickelt hat, um als Dr. Jekyll menschlich zu handeln und Hydes Taten abzumildern, gewinnt Mr. Hyde die Oberhand und entwickelt in Jekylls Körper ein gefährliches Eigenleben …

Auch in der packenden und schillernden Bühnenbearbeitung David Edgars steht die Problematik der Aufspaltung der Persönlichkeit und des freien Willens im Mittelpunkt, die in den letzten beiden Jahrhunderten Wissenschaftler der Philosophie, Psychologie und Biologie nicht losgelassen hat und heute zu einer zentralen Frage der Hirnforschung geworden ist.

Wie kann ein Miteinander gelingen, das die Bedürfnisse der anderen respektiert, ohne eigene Sehnsüchte zu unterdrücken?

Text: Landesbühnen Sachsen
Foto: Hagen König: Die Titelrolle als Dr. Jekyll & Mr. Hyde spielt Moritz Gabriel
Inszenierung: Axel Köhler
Ausstattung: Stefan Wiel

Besetzung:

Dr. Henry Jekyll / Mr. Hyde Moritz Gabriel
Poole, Sein Butler Grian Duesberg
Gabriel John Utterson, Rechtsanwalt Matthias Henkel
Katherine Urquart, Ihre Mutter Sophie Lüpfert
Annie Loder, Zimmermädchen Cordula Hanns
Dr. Hastie Lanyon / Sir Danvers Carew / Pastor / Polizist Thomas Förster

 Nächste Vorstellungen:

05.03. , 12.03. und 26.03. 2017, 19:00 Uhr und 31.03., 19.30 Uhr Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne · Radebeul

19.03.2017 Sonntag 18:00 Uhr Großenhain Schloss · Großenhain

24.03.2017 Freitag 19:30 Uhr Kulturhaus Freital · Freital

26.03.2017 Sonntag 19:00 Uhr Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne · Radebeul

07.04.2017 Freitag 20:00, und 06.05., 19.30 Uhr Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne · Radebeul

Auskünfte und Kartenverkauf:  Kasse der Landesbühnen Sachsen GmbH ,

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/ 89 54 214 www.landesbuehnen-sachsen.de

 Felsenbühne Rathen, 01824 Kurort Rathen, Amselgrund 17, Kasse: Tel. 035024/ 7770, Fax 035024/ 7735 www.felsenbuehne-rathen.de

 

Fachtagung für Hochsensible: Den eigenen Sinnen trauen in einer Welt voller Reize

Foto: Annett Reichel

Bei einer Fachtagung zum Thema: „Hochsensible Kinder verstehen und begleiten“ tauschen Eltern, Pädagogen und hochsensitive Menschen ihr Wissen und Erfahrungen aus vom 25. bis 28. Mai in Köln (mit Frühbucher-Rabatt für Anmeldung bis 20. März).

Ihre Sinne stehen immer auf Empfang. Die Vielfalt der Wahrnehmungen lässt hochsensible Menschen nicht nur intensiver erleben und fühlen. Die Fülle der Eindrücke will auch verarbeitet werden.
In unser heutigen, schnelllebigen Zeit voller „Reizüberflutung“ in einer zunehmend multimedialen Welt, angefüllt mit Stress, Leistungsdruck und wenig Zeit für Innehalten und Pausen fällt es gerade besonders sensiblen Menschen schwer, mit derartigen Belastungen umzugehen und Grenzen zu setzen. Rund 20 Prozent der Bevölkerung gelten Schätzungen von Fachleuten zufolge als hochsensibel, besonders empfindsam. Oft fühlen sie sich anders, unverstanden von ihrer Umwelt, sind scheu, unsicher oder meiden gar das gesellschaftliche Leben.

Es beginnt bereits in der Schule. In jeder Klasse gibt es sie: Unruhige und zappelige Kinder. Fantasievoll, verträumt und in Gedanken mitunter ganz woanders. Ihre Talente bleiben nicht selten ungesehen. Dabei sind sie oft hochbegabt, wissbegierig, sprachlich gewandt und sehr kreativ. Was brauchen Kinder und Jugendliche von ihren erwachsenen Begleitern, um ihre Talente und Fähigkeiten entspannt entfalten zu können? Wie können Eltern die alltäglichen Höhen und Tiefen mit einem hochsensiblen Kind meistern?

Nach einfühlsamen und innovativen Antworten und Lösungswegen auf diese Fragen sucht für alle Beteiligten eine Fachtagung unter dem Titel: „Hochsensible Kinder verstehen und begleiten“ vom 25. bis 28. Mai 2017 in Köln. Sie wird veranstaltet vom Freien Bildungswerk Rheinland und wendet sich an Eltern, Pädagogen sowie hochsensible junge Leute und Erwachsene und andere Interessierte. Um Wissen und Erfahrungen auszutauschen im Rahmen eines kreativen Bildungsurlaubs im Wonnemonat. Um gemeinsam einzutauchen in die Empfindungswelt hochsensibler Kinder.

Die Tagung findet in einer Schule statt, die Eltern und Schüler selbst mitgebaut haben. Mit Menschen, denen die Gaben hochsensibler Kinder am Herzen liegen, vielen Anregungen und ausreichend Freiraum für jeden. Es gibt biologisch vegetarisches Essen. Einen Park nebenan zum Spazieren und Ausruhen. Im Programm stehen verschiedene Vorträge mit Experten und hochsensiblen Menschen sowie Workshops zur Auswahl als schöpferische Angebote, bei denen die Teilnehmer auch ihre eigene Sensibilität entdecken, erforschen und reflektieren können – bei Malen, Klang und Bewegung und Musizieren mit Musikinstrumenten aus aller Welt. Ein praxisorientierter Workshop für Erzieher und Lehrer beschäftigt sich damit: „Wie kommen Kinder gut zur Ruhe?“ und stellt Achtsamkeits-Übungen für den Klassenraum vor.
Zarina Zimmermann, Prozess-Begleiterin und Feng Shui-Beraterin aus Dresden, hält seit Januar 2015 die Fäden des bundesweiten Vorbereitungskreises zusammen und sorgt mit dafür, dass die Teilnehmer sich aktiv in die Tagung einbringen und untereinander vernetzen können und die Thematik weiterbewegen.

Es gibt einen Frühbucherrabatt (Anmeldung bis 20. März, pro Teilnehmer 320, dann 350 Euro). Ein Team-Ticket kostet 315 Euro pro Teilnehmer (ab drei Personen). Eine Fördermöglichkeit der Teilnahmekosten ist über die bundesweit geltende Bildungsprämie möglich.

Text: (lv)

Weitere Infos unter www.hochsensible-kinder-begleiten.de

Kontakt zum Veranstalter:
Freies Bildungswerk Rheinland, Luxemburger Str. 190, 50937 Köln

Tagungsbüro: Tel.: 0221 – 94 14 9
Email: hochsensibel@fbw-rheinland.de

Ansprechpartnerinnen:
Yvonne Rausch
Barbara Schwartzkopff-Fischer