Manege frei für Circus Monaco!

Keine Fata Morgana:  Unter strahlend blauem Himmel grasen am Elbufer Kamele, räkeln sich Lamas in der Sonne und blinzelt ein rätselhaftes weißes, gehörntes Tier sanft aus tiefschwarzen Augen die Vorübergehenden an. Sie genießen die Manege in freier Natur, lassen sich von nahem beobachten, verführen zum Träumen und Innehalten und sind in Aktion zu erleben im roten Zelt des Circus Monaco. Die bunte Zirkuswelt mit urwüchsigem Flair, Akrobaten und Clowns lädt noch bis zum 9. Oktober auf dem Platz an der Moritzburger Straße 3 in Dresden-Pieschen ein. Vorstellungen sind täglich um 16 Uhr; Sonntag um 11 und 15 Uhr.
Reservierung und Information: Tel. 0178 – 6539185
http://www.circus-monaco.de
Text + Fotos (lv)

Der Circus Monaco ist wieder da! Mit seinem rot-weißen Kuppelzelt, davor haben das Hörnertier Kaya, Kamele, Lamas und Ponys am Elbufer in Pieschen am alten Standort ihr Zuhause auf Zeit bezogen. Sie grasen im Freigehege und genießen die letzten warmen Sonnenstrahlen. Und lassen sich bewundern von den Leuten, die auf dem Elberadweg vorbei fahren, kurz anhalten und verweilen und sich an ihrem Anblick erfreuen – ein Stück harmonische Mensch-Tier-Natur abseits vom Großstadttrubel. Wie schön.

Der Circus gastiert hier vom 3. bis 14. Oktober. Vorstellungen sind täglich um 16 Uhr, sonntags um 11 Uhr. Fr ist Omitag (Omis haben freien Eintritt in Begleitung eines zahlenden Kindes), Do + Sa Familientag (Erwachsene zahlen Kinderpreise). Am 8., 9. und 10.10. ist spielfrei.

Weitere Infos unter http://www.circus-monaco.de

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Weißes Tier

Auf der Wiese
hinterm Fluss
im Schatten der Türme der Stadt
sitzt ein weiß gehörntes Tier
wie gemeißelt im Gras
gefesselt an die Blicke der Passanten
die rätseln welcher Art es sei
sich weiden am seltsamen Anblick
ohne seine Herde
weit weg
schüttelt das anmutige Tier sein Haupt
in sanften Wellen rudern
gebogene Hörner Zeichen in die Luft
fließt dunkler Sonnenglanz in den Augen
zwischen uns
frisst allen Schmerz auf
fallen unter mattem Wimpernschlag kreisende Fliegen
weiter her über das gesträubte Fell
während hinten im roten Zelt die Musik
ohne das Hörnertier spielt
ein fernes Rauschen
wie lange noch

L.V.
(aus meinem Bilder-Gedicht-Kalender „Augenblicke“ von 2015)

 

Wieder da

Der Clown lacht vom Plakat:
Wir sind wieder in der Stadt
aus dem Unkraut ragt ein rotes Zelt
und bunte Wagen in der Abendsonne
am Flussufer tummeln sich
in der Manege in freier Natur
seelenruhig Kamele Lamas
und auch du bist wieder da
verloren geglaubtes weißes Hörnertier

blinzelst mich an aus tiefschwarzen Augen
die stumm verstehen der Anblick
ferner spitzer Mondsicheln
ist nicht jedem geheuer
während die Vorübergehenden rätseln
welcher Art du bist
höre ich deinen Namen Kaya
steckst den Kopf ins frische Heu
eine schwere Glocke schellt beim Gehen

wie wird es dir diesmal hier ergehen

L.V.
(1.10.2016)

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Letzte Vorstellung

Vor dem roten Zelt auf der Wiese
sammeln die Zirkustiere aufgereiht
wie auf einer Perlenschnur
die letzten Sonnenstrahlen mit
dem Futter ein
ein letzter Blick auf die Türme der Stadt
und das bunte Riesenrad
vor dem Fluss wogende Höcker
und das weiße Hörnertier steht mir noch
einmal gegenüber
ein Pony postiert sich abseits von der leeren Manege
seelenruhig am Elbradweg vor dem Schild Umleitung
ganz allein
Wo werdet Ihr morgen sein

L.V.
(9.10.2016)

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Circus Monaco gastiert zurzeit auf der Festwiese Gorbitz, Wölfnitzer Ring 10 noch bis 30. Oktober. Umgeben von Hochhäusern, Baukränen und vorbeifahrenden Autos fühlen sich die Tiere am Rande der Großstadt auf der grünen Anhöhe wohl, mit frischem Heu und Streicheleinheiten der Besucher.
Vorstellungen: täglich 16 Uhr, So., 11 Uhr. Di und Mi Ruhetage.

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Herbst- und Weinfest Radebeul: Narren, Gaukler & edle Tropfen

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das LABYmaniadscf5559

brasilianische Urban Art dscf5570dscf5625dscf5524dscf5630dscf5838dscf5856

Narren, Wein und Sonnenschein

Über 50.000 Besucher feierten in Radebeul den sächsischen Wein, das Theater und die Heiterkeit.

Zum 26. Herbst- und Weinfest mit XXI. Internationalem Wandertheaterfestival feierten an drei Abenden über 50.000 Besucher ein fröhliches und friedliches Fest.

Unter dem Motto „Narren, Gaukler, Komödianten“ präsentierten 20 Theatergruppen und Künstler humorvolle und eindrucksvolle Inszenierungen. Gewinner des diesjährigen Publikumspreises, der am Sonntag abend verliehen wurde, ist die Gruppe PuntMoc aus Spanien. In GAGSonTRIX begeisterten die Boada Brüder ihr Publikum mit überraschenden Verwandlungen. Durch verrückte Bewegungen und unnachahmliche Mimik wechselten sie von Mensch zu Tier, vom Tier zu purer Energie und von Energie zu schallendem Gelächter.

Unzählige Besucher drängten sich am Samstagabend zum Auftritt des Vorjahressiegers Ennio Marchetto ins Hoftheater. In seinem „Living Paper Cartoon“ verwandelte er sich allein mithilfe von Papier blitzschnell in bekannte Stars. Die Microband aus Italien rauschte in „Classica for Dummies“ in flottem Tempo durch das weite Feld der klassischen Musik. Auf zerlegbaren Instrumenten und Werkzeugen spielten sie die schönsten Melodien aller Zeiten und richteten dabei absolutes Chaos an.

Im Lobbüro nahmen die Festbesucher nur zu gern die Möglichkeit wahr, nach allen Regeln der Kunst gelobt und schulterbeklopft zu werden. Für alle, die keinen freien Termin bei der sympathischen Kleinbehörde erwischten, gab es praktische Anleitungen für Anerkennung im Alltag.

Auf dem Dorfanger sorgte die karnevaleske Band Attentat Fanfare aus Frankreich für Stimmung. In ausgefallenen Kostümen und mit Liebe zur Spontanität vereinten sie Klezmer-Musik mit Folk und Weltmusik zu einem tanzbaren musikalischen Feuerwerk. Auf dem Theaterkarussell brachte Georg Traber Schwung unter die Fahrgäste. Mit purer Muskelkraft trieb er das Karussell zur Livemusik der Bardomaniacs an.

Entspannung und Gemütlichkeit fanden die Besucher in der Lounge auf der Streuobstwiese. Zu gefühlvoller Musik konnten sie inmitten geheimnisvoller Cocons – einer Installation der chilenischen Künstlerin Muriel Cornejo – die Seele baumeln lassen.

Auf der Elbwiese erschuf das Künstlerteam um Richard von Gigantikow das LABYmania. Ein besonderer Gast im diesjährigen Team war der brasilianische Künstler Getulio Damado. Mitten in dem Labyrinth aus Paletten und Abfallholz wurde für ihn eine Galerie errichtet, in der die Flanierenden den Künstler bei der Arbeit beobachten konnten.

Beim Finale Grande am Sonntagabend wird traditionell der Publikumspreis für die beliebteste Theaterinszenierung verliehen. Bei diesem Höhepunkt der Festtage geht das LABYmania eindrucksvoll in Flammen auf. Vor der feurigen Kulisse feiern tausende Besucher zusammen den Abschluss des Festivals.

Text: Ina Dorn
Fotos (lv)

Mehr Informationen:

www.weinfest-radebeul.de

www.facebook.com/weinfestradebeul

Das Herbst- und Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival findet jährlich Ende September im historischen Stadtteil Radebeul Altkötzschenbroda statt. Die Komposition aus Weinfest und internationalem Wandertheater ist weltweit einzigartig und lockt jedes Jahr etwa 50.000 Besucher nach Altkötzschenbroda. Die Stadt Radebeul ist der Veranstalter des Festes.

Veranstalter & Kontakt:                              

Amt für Kultur und Tourismus
Telefon: 0351 / 83 11 624Altkötzschenbroda 21
01445 Radebeul                                            

E-Mail:  pr-feste@radebeul.de

10. Ostrale: rund 25 000 Besucher kamen, doch noch ist die internationale Kunstausstellung nicht gerettet

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Nadine Baldow: „forever“                   Lilith Love: „Threesome“

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Rolf Bier: „Magritte. Versionen“             Syowia Kuyambi

Titelfoto: Christiane Oppermann: „Flugschule“

10. OSTRALE schließt mit rund 25.000 Besuchern.
Wo die internationale Kunstausstellung nächstes Jahr stattfindet, ist noch offen.

Weitere 17.000 sahen zeitgenössische Dresdner Kunst bei „OSTRALE weht ODER“ in Breslau – OSTRALE‘O17 vom 28.07. bis 01.10.2017.

Die 10. internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste OSTRALE in Dresden geht am heutigen Sonntagabend (25. September, 20.00 Uhr) nach fast drei Monaten zu Ende. Die OSTRALE’O16 hat seit Anfang Juli etwa 25.000 Besucher angezogen und ihrem internationalen Publikum ca. 1.000 Werkpräsentationen von ca. 200 Künstlern aus 42 Nationen gezeigt. Sie ist (nach der NordArt und der abc Berlin) die drittgrößte jährlich stattfindende temporäre Ausstellung zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Unter dem Thema „error: X“ hatte die OSTRALE‘O16 auf 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche erneut künstlerische Positionen vereint, die in individuellen subtilen bis offensiv-entlarvenden Ausdrucksweisen historische und aktuelle Verwerfungen des Weltgeschehens reflektieren.

Eine große Rolle spielte auch die Frage nach der Identität von Menschen und neuen Räumen im Zusammenhang mit den Flüchtlings- und Migrationsbewegungen in Vergangenheit und Gegenwart. Die 11. OSTRALE soll vom 28.07.2017 bis zum 01.10.2017 stattfinden – wo, ist jedoch noch unklar. Denn der weitere Fortbestand der OSTRALE ist mit einigen Fragezeichen verbunden. Angesichts der Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt hoffen die Organisatoren, dass sie mit ihrem Bemühen für den Erhalt des Veranstaltungsortes und der OSTRALE selbst Erfolg haben werden. Über den aktuellen Stand der Dinge und über die Zukunft der OSTRALE wollen die Veranstalter in Kürze im Rahmen einer Pressekonferenz Auskunft geben.

OSTRALE-Direktorin Andrea Hilger: „Die diesjährige Jubiläums-OSTRALE war nicht nur künstlerisch und von den Besucherzahlen in Dresden und der Partnerstadt Wroclaw her ein Erfolg. Die OSTRALE verleiht zudem der Wahrnehmung Dresdens eine gerade in diesen Jahren wichtige, weil weltoffenere und modernere Facette. Wir haben viele begeisterte und ermutigende Signale von Künstlern und Kunstinteressierten erhalten und hoffen, unsere erfolgreiche internationale Kunstschau im nächsten Jahr an gleicher Stelle fortführen zu können.“

Die OSTRALE’O16 war begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm aus 20 Veranstaltungen und 10 Workshops. Besonders zu nennen ist beispielsweise die von 17.000 Gästen besuchte Ausstellung zeitgenössischer Arbeiten von 64 Künstlern und Künstlergruppen aus Dresden in Breslau. Der interkulturelle Austausch, seit jeher wichtiges Merkmal der OSTRALE, wurde darüber hinaus mit zahlreichen Projekten wie „Out of OSTRALE“, den „open Hub“ Kooperationen oder dem Artist-in-Residence-Programm realisiert. Auch das neue, zusammen mit dem ukrainischen Partner Kultura Medialna unter Förderung durch das Auswärtige Amt geschaffene OSTRALE-Projekt „CIVIC MEDIA LAB“ in Dnepropetrowsk (Ukraine) dient dem internationalen Dialog.
Die OSTRALE-Macher wollen sich schon bei der Vorbereitung der nächsten Ausstellung noch stärker mit kulturellen Institutionen in Dresden vernetzen, um gemeinsame Potentiale besser ausspielen zu können. Dafür sollen aktuelle Kooperationen, wie die mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden, in Anzahl und Tiefe ausgebaut werden.

Die OSTRALE konnte den Ausstellungsorganisator, Verleger und Künstler Holger Wendland dafür gewinnen, die kommende Ausstellung 2017 (28.07.-01.10.2017) mit zu kuratieren. Er sprach nach einem Besuch der diesjährigen Ausstellung von der 10. OSTRALE als einer der besten und lobte vor allem die übersichtliche Struktur und den professionellen Ausstellungsbau, der gerade vor der Mittelknappheit der OSTRALE erstaunlicherweise an internationales Niveau in dieser Dimension heranreiche.

Die OSTRALE’O16 hatte Besucher aus ganz Deutschland und aus weiteren 25 Nationen, so unter anderem aus Belgien, China, Finnland, Frankreich, Indonesien, Italien, Kuba, Marokko, Niederlande, Österreich, Russland, Schweiz, Südafrika, der Ukraine und den USA. „Mit den Ausgaben der Besucher in der Region entsteht durch die OSTRALE auch ein positiver wirtschaftlicher Effekt, die den vergleichsweise geringen Betrag städtischer Förderung mehr als rechtfertigen dürfte.“, so Andrea Hilger.

Etwa 220 Schulklassen mit ca. 5.500 Schülern haben ebenfalls die diesjährige OSTRALE besucht, die in vielen sächsischen Schulen inzwischen Eingang in den jährlichen Lehr- und Prüfungsplan gefunden hat.

Kuratoren der OSTRALE’O16 waren

Tomasz Wendland / Polen, Direktor der 5. Mediationsbiennale „Fundamental“ Poznan, Kurator der Kooperation zwischen Dresden, Hannover, Poznan

Harro Schmidt / Deutschland, künstlerischer Leiter der Kunsthalle Faust Hannover, Kurator der Kooperation zwischen Dresden, Hannover, Poznan

Syowia Kyambi / Kenia, Kuratorin der Kooperation Nairobi, Dresden, Poznan

Risa Takita / Japan, Kuratorin der Kooperation Dresden, Poznan

Drorit Gur Arie / Israel, Kuratorin der Kooperation Dresden, Poznan und Direktor des Petach Tikva Museum Israel

Andrea Hilger / Deutschland, künstlerische Leiterin OSTRALE Dresden, Kuratorin der Kooperation zwischen Dresden, Hannover, Poznan, Nairobi

Text + Fotos: Ostrale/Pressestelle

KONTAKT:
OSTRALE‘016

OSTRALE / Büro, Messering 20, Frigolanda Kühlhaus, Tel +49 351 653 37 63, post@ostrale.de

http://www.ostrale.de, OSTRALE: / Postanschrift: Messering 8, D-01067 Dresden, Förderverein: http://www.ostrale-freunde.de

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Tobias Blaurock, Plattleite 68, 01324 Dresden, Tel. +49 351 210 98 71, Fax +49 351 2078 15 33, blaurock@team-blaurock.de, http://www.blaurock-markenkommunikation.de

 

 

Spannende Sprachwelten im Hygiene-Museum Dresden

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Neue Sonderausstellung „Sprache. Welt der Worte, Zeichen und Gesten“

Worte können ganze Welten erschaffen. Sie können wie Messer stechen, verletzen oder Wunden heilen. Unsere Sprache und Stimme verrät viel über uns. Über die Macht und Magie der Worte, Sinn und Sinnlichkeit von Sprache und wie wir Menschen zum Sprechen kommen, erzählt die neue Sonderausstellung “Sprache. Welt der Worte, Zeichen und Gesten“ im Hygiene-Museum Dresden (vom 24.9. bis 20.8.2017) in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Näher betrachtet werden die vielen Erscheinungsformen von Sprache in
unserem Leben von der Literatur bis zum Jugendslang.
Zu sehen sind kultur- und wissenschaftshistorische Exponate von der Papyrusrolle über das Buch bis zum Ditgitalset. Außerdem Handschriften von J.W. von Goethe („Der westlich-östliche Diwan“) , Walter Benjamin und Manuskripte von Erich Kästner („Briefe an mich selber“).

Bis hin zu neuen Formen der Kommunikation via Twittern, Chatten… Und der spannenden Frage wie Migration und Globalisierung unsere Sprache verändern. Nachzulesen auch im sehr informativen und schön gestalteten Buch zur Ausstellung: „Sprache – Ein Lesebuch von A bis Z“ (Herausgegeben von Colleen M. Schmitz und Judith Elisabeth Weiss für das Deutsche Hygiene-Museum, Wallstein Verlag, Göttingen 2016, ca. 280 S., 24,90 Euro). Mit umfangreichem Begleitprogramm und Literaturfest „Wir müssen reden“ (vom 6. – 13. November).

Ausführlicher Text zur Ausstellung folgt.

Öffnungszeiten: Di bis So und Feiertage von 10 – 18 Uhr
Anschrift: Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Tel.: (0351) 4846 – 400

Eintritt: Einzelkarte 7/erm. 3 Euro; bis 16 Jahre frei; Familienkarte 11 Euro

http://www.dhmd.de

Es grünt so blau – Neues Zuhause der Blauen Fabrik in der „Grünen Villa“ mit Malerei und Musik unter einem Dach

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Fotos: Holger Knaak/Blaue Fabrik

Blick in die neuen Räume der Künstlervereinigung Blaue Fabrik e.V. in der „Grünen Villa“ im Areal des Alten Leipziger Bahnhofs an der Eisenbahnstraße 1 (hinter dem  Brückenbogen zwischen Hansastraße und Leipziger Straße). In der Eröffnungsausstellung „parablau – to pick“ sind derzeit Arbeiten von zwölf Künstlern des Vereins zu sehen. Als nächstes zeigen unter dem Motto „Berührungen“ zwei renommierte tschechische Fotografen zweier Generationen, Prof. Jindrich Streit und Svatopluk Klesnil, ihre Bilder (Vernissage: 7.10., 19 Uhr)

Innerhalb des Neustadt Art Festivals spielt das „Lutopia Orchestra“ schwungvoll-feurige Rhythm`n` Blues Folk-Polka am 24.9., ab 20 Uhr im Gelände der Blauen Fabrik. Eintritt frei.

Aufeinandertreffen von Farben und Klängen aller Art

Es grünt so blau –  Im neuen Zuhause der „Blauen Fabrik“ in der „Günen Villa“ mit Malerei und Musik unter einem Dach. Farben und Klänge aller Art treffen aufeinander in den Räumen der Künstlervereinigung „Blaue Fabrik“ e.V. Seit Herbst haben im Areal des Alten Leipziger Bahnhofs an der Eisenbahnstraße 1 zwölf Künstler des Vereins ihre Ateliers. Ein Raum steht für Gastkünstler offen. Außerdem nutzen fast 50 Musiker im Haus Probenräume, die inzwischen knapp und teuer sind in Dresden. Sie unterrichten und laden ein zu Sessions.

Gerade sind im Hintergrund dezent Klaviermusik und danach Klarinettentöne zu hören von Tatjana Davis, einer jungen Musikerin. „Meist klingt es schön und manchmal auch schräg, wenn mehrere proben und Jazz-Saxofon und Flamenco-Klänge aus dem Tanzstudio sich mischen“, erzählt Holger Knaak schmunzelnd. Der Historiker und Musikwissenschaftler ist seit 2008 in der „Blauen Fabrik“ dabei und kümmert sich seit 2011 als Geschäftsführer um das Programm und die Finanzen für die Kunstprojekte. Vieles wurde ehrenamtlich hergerichtet in diesem ersten neuen, ganzjährig betriebenen Kulturraum seit längerem. „Wir hoffen, dass die Projektförderung seitens der Stadt für den Verein der Blauen Fabrik auch nächstes Jahr ohne Kürzungen weitergeht“, so Knaak.
Der lichtdurchflutete Kunstraum mit Deckenfenster, erhaltenem Mosaikboden und gläsernem Empfangsschalter mit Garderobe ist auch immer in Bewegung wie früher die Reisenden in dem einstigen Bahnhofsgebäude. Mit jeder Ausstellung verändere sich der Raum und entstehe zwischen den Bildenden Künsten und der Musik ein spannender Dialog, so Knaak. Auf zwei Etagen hängen an den rohputzbelassenen Wänden die Bilder, im Foyer steht ein Klavier.

„Der Anfang war sehr erfreulich. Die erste Ausstellung mit Künstlern der Blauen Fabrik und die Konzerte im Garten sind gut besucht und ermutigen“, so Knaak. Jeden zweiten Donnerstag finden ab 21 Uhr Jazz-Sessions eintrittfrei und andere Musikveranstaltungen statt. Für nächstes Jahr ist zudem eine Kammermusik-Reihe mit Klassik-Raritäten geplant. Der Lichthof eignet sich neben Kunstprojekten auch für Tanzkurse und Workshops.

Hier gibt es auch eine öffentliche Podiumsdiskussion „Zur Zukunft des Alten Leipziger Bahnhofs-Geländes“ am 24. Oktober ab 19 Uhr (auf Ende November verschoben).

Ab 7. Oktober zeigen unter dem Titel „Berührungen“ zwei renommierte tschechische Fotokünstler ihre Arbeiten. Im November stellen Künstler aus St. Petersburg aus und im Dezember eine polnische Künstlerin. Statt der wilden Graffitis in den Sanitärräumen bietet Knaak Sprühkünstlern ganz legal eine Ausstellung an: „Das wäre mal ein cooles Projekt, wo sie einen ganzen Raum gestalten könnten.“ Der Eintritt in den Kunstraum ist frei und zugänglich zu den Veranstaltungen sowie per Klingelknopf des Vereinsbüros der Blauen Fabrik. Es befindet sich im Erdgeschoss des Hauses.

http://www.blauefabrik.de
http://www.parablau.com

Kontakt: info@blauefabrik.de

Neustadt Art Festival: Über 40 Künstler laden an 23 originelle Spielorte ein

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3 Tage voller Kunst für alle mit wackliger Finanzierung. Die Spielorte reichen vom Dachboden über WG ` s, Waldbühne bis zur Blauen Fabrik.

Kurz vor dem Start des Neustadt Art Festivals haben sich im Programm an 23 Orten über 40 Künstler zusammengefunden um über 100 Veranstaltungen aus Kunst, Musik, Theater und Tanz zu präsentieren. Wie die letzten Jahre ist der Eintritt zum Festival frei. „Ganz im Sinne versteckter Freiräume freuen wir uns, dass wir dieses Jahr einen Dachboden und zwei WGs mit dabei haben“, freut sich Jan Kossick, Mitinitiator des Festivals. „Aber auch alte Hasen wie die Waldbühne, die Kita Prießnitzzwerge, die Blaue und die Alte Fabrik und das Stadtteilhaus sind dabei. Neuen Schwung liefern Orte wie das Interrobang‽, die Nikkifaktur und die Ecke Nord. Und natürlich dürfen bekannte Galerien wie das Hole of Fame, die Zeitgalerie und die Galerie kunstgehæuse nicht fehlen.“ „Ein Wermutstropfen dieses Jahr ist die schwierige Finanzierung“, erklärt Carolin Riedel, ebenfalls Organisatorin des Festivals. „Durch ein paar finanzielle Stolpersteine setzen wir dieses Jahr sehr auf unser Crowdfunding [1], das viele Dankeschöns bereit hält, bis Donnerstag läuft und noch ein paar hundert Euro benötigt. Zusätzlich können wir über das Spendenkonto der Projektschmiede gegen Spendenbescheinigung unterstützt werden. [2]“ Den Auftakt bietet die Radiosendung StudioDjango auf coloRadio, die sich am Donnerstag ab 19 Uhr mit dem Festival auseinandersetzt. Als Geheimtip gilt die After-Show-Party in der Blauen Fabrik am Samstag ab 22 Uhr. Wem das gedruckte Programm zu groß und die Webseite zu langsam ist, für den gibt es wie die letzten Jahre das Programm als App [3], die auch ohne Internet funktioniert. [1]

Text: Neustadt Art Festival

https://startnext.com/naf16 [2] Projektschmiede gGmbH, IBAN: DE58 8505 0300 3100 3217 90, Referenz: NAF2016 [3]

http://app.neustadt-art-festival.de
Weitere Informationen: www.neustadt-art-festival.de

Kontakt: Jan Kossick 0173 944 88 95
jan@kultur-sucht-raum.de

Fantastische Bildwelten im Skulpturenlabyrinth Labymania beim Herbst & Weinfest Radebeul

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Getulio Damado, der berühmte Vetreter der Urban Art aus Rio de Janeiro, ist mit seinen fantasievollen Bildwelten in einer eigenen Galerie im Skulpturenlabyrinth LABYmania auf den Elbwiesen zu erleben.

LABYmania zum Weinfest und Wandertheaterfestival 2016 Radebeul 23. – 25. September 2016 auf den Elbwiesen, 25. September, 21 Uhr Feuriges Finale

Zum Weinfest in Radebeul entsteht seit 17 Jahren ein Skulpturengarten und Labyrinth. Spezialgast ist Getulio Damado einer der berühmtesten urbanen ‚artistas naiv‘ aus Rio de Janeiro. Seit 30 Jahren baut er seine Figuren ‚bonecos‘ und funktionalen Objekte im Künstlerort Santa Teresa, wo die gelbe Straßenbahn ‚bonzolandia‘ als Wahrzeichen von Rio fungiert. Diese Straßenbahn war ein Geschenk Portugals (Lissabon).
Getulio Damado ist inzwischen in internationalen Museen, Paris, New York (Sammlung Guggenheim), Basel und Japan vertreten und
durch Filmberichte international bekannt geworden. Er trug als einziger offizieller Vertreter der Künstler aus Rio die Fackel einige hundert Meter zur Olympiade 2016 ins Marcana-Stadion.

Im Labyrinth aus Paletten und Abfallholz mit seiner temporären Ausstellungsarchitektur wurde für Getulio Damado eine eigene Galerien errichtet. Die Besucher des Labyrinths können ihn bei der Arbeit zusehen. In dem Museum ohne Dach gleich am Hundetanzplatz hinterm Deich wird Gegenwartskunst im öffentlichen Raum präsentiert. Wo, wenn nicht hier. Immer wieder: Jetzt oder nie.

Das feurige Finale am 25.9 um 19 Uhr löst alle Mühen auf – ach der Künstler stirbt nicht dafür, ein Stück Kunst zu behalten, sondern dafür, sich das Recht zu bewahren, es verlassen zu können.

Text + Foto: Richard von Gigantikow alias Reinhard Zabka

www.weinfest-radebeul.de

 Reinhard Zabka
Lügenmuseum Radebeul
Kötzschenbrodaer Str. 39
01445 Radebeul / Dresden
+49 176 99 02 56 52
www.luegenmuseum.de

 

Eine LiebesReise – schön und schamlos: „als hätten Seidenraupen Goldfäden gekackt“

Foto: Lilli Vostry

Live-Lese-Session „als hätten Seidenraupen Goldfäden    gekackt“ mit Solvig Frey und Rüdiger Schlögel (Sprecher) und  DJ Veyx mit Musik und Videosequenzen  am 30.9.16, 20:30  Uhr  in der Galerie Kunstkeller auf der Radeberger Str. 15 in Dresden.

Chimo ist 19, Lila 16, als sie sich begegnen. Ihre Sprache ist die der Straße, ihre Annäherung zart und ihre Liebe zerbrechlich.Sie haben kein Heim für das, was sie leben.

Aber Chimo schafft den Worten ein Zuhause. Er lässt sie abends aufs Papier gleiten. Leiht dem Stift die Stimme Lilas. Geht auf die Reise mit ihr in seiner Phantasie. Die ist niemals so hart wie die Wirklichkeit, auf die sie trifft.

Der französische Roman erschien 1996 und ein Jahr später in deutscher Sprache unter dem Titel Chimo „sagt Lila“.  Noch heute rätselt man um die Autorenschaft. Das macht die Geschichte um ein Geheimnis reicher. Und wir haben uns ihrer bedient, um sie nach 20 Jahren auferstehen zu lassen, denn Chimo und Lila könnten wir auch hier und heute noch begegnen. Ein Stück streitbarer Jugendkultur. 

Text: Solvig Frey

Die nächste Vorstellung ist am 30. März, um 20.30 Uhr, im Kunstkeller Dresden, Radeberger Str. 15.

Nächste Vorstellung: 28. April, um 20 Uhr im Theaterhaus Rudi, Fechnerstr. 2a.

Siehe auch die Rezension zur Premiere des Programms im projekttheater, die auf meinwortgarten.com erschien (am 10.März 2016/Literatur)

http://www.solvig-frey.de
http://www.kunstkeller-dresden.de (für Kartenbestellungen)

„Sex? Aber mit Vergnügen!“ – Das Kultstück von Dario Fo und Franca Rame mit Bianka Heuser im Kunstkeller Dresden

 

Mit einer witzigen One-Woman-Show über das Thema Nr. 1 mit Schauspielerin Bianka Heuser beginnt die Herbstspielzeit auf der Mini-Bühne im Kunstkeller Dresden auf der Radeberger Straße 15. Zu sehen am 23. September um 20.30 Uhr. Die nächsten Vorstellungen sind am 21. Oktober und 18. November.

Den Reigen eröffnet die Schauspielerin Bianka Heuser mit ihrem Programm:
„Sex? Aber mit Vergnügen!“ unter Regie von Matthias Nagatis. Das Stück stammt von Nobelpreisträger Dario Fo und seiner Frau Franca Rame, das bereits im Frühjahr im Kunstkeller zu erleben war. Aufgrund des großen Erfolges steht das heitere Kultstück nun erneut im Spielplan des Kunstkellers. Nach dem Tod von Dario Fo vor wenigen Tagen wird der Abend nun auch eine Hommage an diesen ungewöhnlichen Schriftsteller (siehe den Nachruf unter http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016/-10/dario-fo-italienischer-literaturnobelpreistraeger-nachruf)

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber nie zu fragen wagten! Willkommen in der unterhaltsamen Liebesschule – so lautet das Motto des Abends.
Plaudereien aus dem erotischen Nähkästchen über die vermeintlich schönste Sache der Welt, damit Sie mit Ihrem Partner endlich in Harmonie verkehren können.
Zu Fragen wie: Geht Frau beim Liebesakt der Einkaufszettel durch den Kopf: „Oh Schreck, Nutella ist aus?“ Bleiben Eltern sprachlos, wenn die lieben Kleinen fundierte Aufklärung verlangen? Was bedeutet eigentlich das „vordere Gesäß“?  und was einer Vegetarierin der erste Zungenkuss?
Mit viel Humor und Ironie kommen wir dem Kern der Sache näher – delikate Geheimnisse der Liebe werden gelüftet…

Komödiantisch, ernsthaft und verspielt. Ein unterhaltsamer Abend für die Sinne.

Text: Kunstkeller Dresden
Fotos: Veranstalter

Termin: Freitag, 23. Sept., 20.30 Uhr
Eintritt inkl. Ausstellungsbesichtigung „Irrationale Wirklichkeiten“: 10 €; Einlass ab 20 Uhr; Platzreservierung (empfohlen!): http://www.kunstkeller-dresden.de/veranstaltungen.php

Nächste Vorstellung: 10. November. Beginn: 20.30 Uhr – zum unwiderruflich letzten Mal!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbst- und Weinfest Radebeul & Wandertheaterfestival

Das 25. Radebeuler Herbst- und Weinfest mit dem XX. Internationalem Wandertheaterfestival unter dem Motto „Wein und Spiele“ in Altkötzschenbroda, fotografiert am 27. September 2015. Foto: André Wirsig

Titelfoto/André Wirsig: Weingott Bacchus alias Herbert Graedtke.   „Wein und Spiele“ in                           Altkötzschenbroda, fotografiert am 27. September 2015.

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Foto: André Wirsig/Straßenmusiker bei der Eröffnungsparade

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Foto: André Wirsig/Feuriges Finale Grande am Hölzernen Labyrinth auf den             Elbwiesen

Narren, Gaukler und Weingenuss

Drei Abende voller Musik, Theater und Lebensfreude locken beim 26. Herbst- und Weinfest Radebeul-Altkötzschenbroda mit XXI. Internationalem Wandertheaterfestival vom 23. – 25. September 2016.

Vom 23. bis 25. September findet in Radebeul das 26. Herbst- und Weinfest mit XXI. Internationalem Wandertheaterfestival statt. Mit dem Motto „Narren, Gaukler, Komödianten“ halten in unserer aufgewühlten Zeit die Fröhlichkeit und der schöne Schein des Seins Einzug in Altkötzschenbroda. Beim gemeinsamen Lachen und fröhlichen Vergnügen kommen Menschen aus allen Teilen der Welt zusammen und feiern gemeinsam drei Tage lang ein rauschendes Fest.

Zur Eröffnung am Freitag ziehen die sächsischen Weinhoheiten gefolgt von Künstlern, Gauklern und Musikern über den Dorfanger zum Kirchplatz. Nach dem traditionellen Anstich des ersten Fasses Radebeuler Federweißer wird zusammen mit den Besuchern auf ein einzigartiges und weinseliges Festwochenende angestoßen. Über 30 Winzer und Weinbauvereinigungen bieten in Weindörfern und Weingärten frischen Federweißen und erlesene Weine aus den Anbaugebieten Sachsen und SaaleUnstrut an. Beim Winzerstammtisch oder beim angeregten Plausch mit den Winzern erfahren alle Weinliebhaber mehr über den heimischen Rebensaft.

20 Theatergruppen und Solokünstler präsentieren beim Internationalen Wandertheaterfestival beeindruckende und humorvolle Inszenierungen. Die Shows reichen von Comedy, Akrobatik, Tanz und Musik bis hin zu Sprechtheater. Das N.N. Theater aus Deutschland erzählt die Geschichte von Heidi und entführt das Publikum in die scheinbar heile Welt der Berge. Die Elegants aus Spanien verwandeln die Elbwiese mit allen nur denkbaren Facetten der Männlichkeit in einen schillernden Zirkus. Auf dem Dorfanger macht die Großmütter-Bande des österreichischen Theaters Irrwisch mit Hütchen und Handtaschen Randale. Der Gewinner des Publikumspreises 2015, Ennio Marchetto aus Italien, kehrt mit seinem „Living Paper Cartoon“ zurück nach Radebeul und verwandelt sich blitzschnell in bekannte Stars. Schwindelfrei sollten die Fahrgäste des Theaterkarussells sein. Georg Traber dreht das muskelkraftbetriebene Karussell zur Musik der Bardomaniacs, während die Passagiere in einem Café zusammensitzen und beobachten, wie das Festtreiben um sie herum verschwimmt.

Wer Entspannung und einen Ort der inneren Einkehr sucht, ist in der Theater- und Musiklounge auf der Streuobstwiese genau richtig. Inmitten rätselhafter Cocons – einer Installation der chilenischen Künstlerin Muriel Cornejo – lauschen die Festbesucher zauberhaft-geheimnisvollen Melodien und herzerwärmenden Liedern internationaler Musiker. Mit dem LABYmania errichten Richard von Gigantikow und sein Künstlerteam auf der Elbwiese ein hölzernes Labyrinth, in dem die Zeit stillzustehen scheint.

Internationale Bands locken mit schwungvollen Rhythmen auf die Tanzflächen. Für einen energiegeladenen Festauftakt sorgt am Freitagabend die Dresdner Band Stilbruch. Mit Geige, Cello und Schlagzeug erschaffen sie eine neue Art von Klassik. Die Band Attentat Fanfare aus Frankreich entfacht mit guter Laune, ausgefallenen Kostümen und Balkan-Brass ein wahres musikalisches Feuerwerk, bei dem der Funken sofort auf das Publikum überspringt. Les Fils de Teuhpu trotzen allen musikalischen Schranken. Arabische und osteuropäische Melodien vermischen sie mit südamerikanischen Einflüssen zum ultimativen Jazz-Brass-Ska-Swing-Wahnsinn.

Höhepunkt des Festwochenendes ist das Finale Grande am Sonntagabend. Vor tausenden Zuschauern wird der Publikumspreis für die beliebteste Inszenierung des Wandertheaterfestivals verliehen. Bei einem atemberaubenden Feuer-, Musik- und Theaterspektakel geht anschließend das hölzerne Labyrinth eindrucksvoll in Flammen auf.

Text: Kulturamt Radebeul
Mehr Informationen: http://www.weinfest-radebeul.de http://www.facebook.com/weinfestradebeul