Kunst für Europäische Kulturhauptstädte

Nach Pécs und Breslau vertraut auch die Europäische Kulturhauptstadt 2018 bei der zeitgenössischen Kunst auf Know-How aus Dresden

Die zeitgenössischen Kunstpräsentationen im Kulturhauptstadtjahr in Valletta/Malta werden im Wesentlichen von der Dresdner OSTRALE organisiert/OSTRALE führt Anschluss der zeitgenössischen Kunst aus Dresden und Sachsen an überregionale und internationale Diskurse weiter/weitere Stärkung der Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt erhofft.

Während die zeitgenössische Kunst in Teilen der Kulturhauptstadt Dresden oft einen schweren Stand hat, vertrauen Europäische Kulturhauptstädte längst auf das internationale Know-How aus Dresden. Mehr noch: An allen drei Orten, an denen in der Europäischen Kulturhauptstadt Valletta/Malta 2018 zeitgenössische Kunst gezeigt werden wird, soll das Team der OSTRALE Biennale die Präsentationen und Ausstellungen maßgeblich mitgestalten. Derzeit wird mit dem Umbau ehemaliger Lagerhallen sogar ein eigenes Museum dafür geschaffen. Eine erste Ausstellung im Vorfeld wurde am 18. April bereits eröffnet, weitere werden folgen. Die Kulturverantwortlichen in Valletta sprechen bereits vom Beginn einer langjährigen Partnerschaft weit über 2018 hinaus.

Die Direktorin der OSTRALE Biennale Andrea Hilger war gerade in Valletta, um die von ihr kuratierte vierwöchige Ausstellung „Mediatrixism“ von Anne und Martin Müller (Dresden) im Rahmen des VIVA-Festivals zu eröffnen und die Pläne für 2018 weiter zu konkretisieren.

Für das Kulturhauptstadtjahr werden vom OSTRALE-Team derzeit schwerpunktmäßig künstlerische Positionen ausgewählt, die 2016 und 2017 auch auf der OSTRALE selbst gezeigt wurden, ergänzt durch zusätzliche Arbeiten aus Dresden und Sachsen.

Auch in den ehemaligen Europäischen Kulturhauptstädten Pécs (Ungarn, 2010) und Breslau (Polen, 2016) war die OSTRALE bereits mit umfangreichen Präsentationen zeitgenössischer Kunst präsent gewesen. So hatte die OSTRALE 65 künstlerische Positionen aus Dresden und Sachsen in Breslau gezeigt. In den letzten Jahren hatte es insgesamt vierzehn Auslandsprojekte der OSTRALE in neun Ländern gegeben.

Rupert Cefai, Präsident der Fondazzjoni Kreattività für das St James Cavalier, Valletta/Malta:

„Wir freuen uns, bei der Präsentation zeitgenössischer Kunst in Valletta als Europäische Kulturhauptstadt 2018 mit der OSTRALE zusammenarbeiten zu können. Mit unserer Partnerschaft wollen wir die gemeinsamen Stärken der weitreichenden kreativen Expertise und der internationalen Dimension ausbauen, indem wir Projekte von hoher künstlerischer Exzellenz präsentieren, die sowohl kunstinteressierte Menschen, als auch andere anregen. Damit wollen wir die Basis legen für den Ausbau unserer Partnerschaft und gegenseitigen Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.“

Andrea Hilger: „Valletta hat uns aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen mit zahlreichen Auslandsprojekten nicht nur mit offenen Armen empfangen, sondern uns gezielt angesprochen. Wir freuen uns, sowohl Positionen aus ganz Europa als auch Künstler aus Dresden und Sachsen weiter in überregionale und internationale Diskurse der Kunst tragen zu dürfen. Wir hoffen, mit dem weiteren Ausbau der internationalen Vernetzung auch die Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025 zu stärken.“

OSTRALE in Dresden 2017

In Dresden selbst findet die OSTRALE Biennale unter dem Motto „re_form“ dieses Jahr vom 28. Juli bis 1. Oktober statt, nochmals in den unsanierten Futterställen im Ostragehege. Dann wird sie in Dresden erst wieder 2019 stattfinden – sofern in der Kulturhauptstadt ein geeigneter Ort gefunden werden kann.

Text: OstraleTeam

OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst

OSTRALE / Büro, Messering 20, 01067 Dresden, Tel +49 351 653 37 63, post@ostrale.de

www.ostrale.de, OSTRALE: / Ausstellung: Zur Messe 9, D-01067 Dresden, Förderverein: www.ostrale-freunde.de

 

 

 

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