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meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Archiv des Autors: Lilli Vostry

In eigener Sache

15 Dienstag Mär 2016

Posted by Lilli Vostry in In eigener Sache

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Worte die beflügeln…

Worte geben Träumen Wurzeln um von ihnen zu erzählen (Lilli Vostry)

… in allen Farben des Lebens – geschrieben und gesprochen abwechslungsreich mit unverwechselbarer Feder. Finde ich für Sie in vielfältiger Form:

* Texte für Leute mit Ideen, über Projekte und Veranstaltungen

* KünstlerPorträts, Katalogtexte, Reden zu Vernissagen

* Presse- und PR-Texte – auch auf diesem Blog

* Ghostwriting/Lebensgeschichten festhalten

Bei Interesse wenden Sie sich gern an mich (Preise auf Anfrage)

Kontakt: Lilli Vostry, Freie Journalistin,

                  Tel.: (0351) 848 75 03

                  e-mail: Lilli-Vostry-Journalistin@gmx.de

 

 

 

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Tanz in den Mai: Mit The Deadlines: Rock’n’Roll, Surf & Sixties Beat der 50er und 60er

15 Dienstag Mär 2016

Posted by Lilli Vostry in Musik

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Schlagwörter

Kultur, Musik

Just beat it!

Die Dresdner Retro-Combo The Deadlines lädt erneut zum schwungvollen Tanz im Stil der 1960er-Jahre. Im Neustädter Retro-Lokal Bautzner Tor pflückt das Quartett einen bunten Blumenstrauß aus den Ohrwürmern unserer Großeltern sowie aus eigenem Liedgut. Der Eintritt in den Mai ist natürlich frei!

Was: Tanz in den Mai mit den Deadlines
Wann: 30. April, 21 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Wo: Bautzner Tor, Dresden
Wieviel: Eintritt frei

Früher war auch nicht alles besser. Nur die Musik!Was waren das für Zeiten, als die Schmalztollen im Rock’n’Roll-Rhythmus zuckten und Surf-Gitarren sich ans Wellenreiten machten, als die Hüften kreisten und der Twist in die Füße fuhr wie nix Gutes.
Diesen Zeiten und ihrem Sound sind die vier Dresdner von The Deadlines auf der Spur. Tagsüber arbeiten sie als Kulturredakteure bei der Sächsischen Zeitung, in ihrer Freizeit frönen sie mit Leidenschaft der Musik.

Ohne Schmalz, aber mit Schmackes knöpfen sie sich den Rock’n’Roll vor von “King” Elvis, Glenn Glenn und Ricky Nelson. Ohne Rettungsweste gehen sie ab auf den Surfbrettern der Beach Boys, der Ventures und der Ostberliner Sputniks. Ohne Hemmungen stoßen sie vor in die Gefilde des Sixties-Beat zur Spencer Davis Group, den Beatles und den Shadows. Und ohne Scham knallen sie auch eigene Songs dazwischen.
Fernab von Folklore und Verkleidung, allein mit ihren Stimmen und Gitarren, lassen Iris Hellmann und Tom Vörös die 50er- und 60er-Jahre wieder lebendig werden. Oliver Reinhard am Bass und Marcus Krämer am Schlagzeug geben den Beat dazu. Da ist alles echt. Und so wird der Name im Handumdrehen Programm: Tanzen bis zur Deadline!

Iris Hellmann (Gesang/Gitarre)
Tom Vörös (Gitarre/Gesang)
Oliver Reinhard (Bass)
Marcus Krämer (Schlagzeug)

Text, Foto und Video: The Deadlines

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Bilder voll gewaltiger Energie

15 Dienstag Mär 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Von Kathrin Krüger-Mlaouhia
In seinem großformatigen Bilderzyklus „Störung“ setzt sich Sebastian Bieler mit der Welt-Entwicklung auseinander.
Fünf Wochen hatte sich der Großenhainer Künstler Sebastian Bieler zurückgezogen. Er arbeitete an seinem neuen Bilderzyklus „Störung“. Fünf Wochen intensives Malen, unter anderem auch in der Siebdruckwerkstatt der Kombi Nünchritz – und herausgekommen sind neun Bilder, mit denen sich der Großenhainer jetzt bei überregionalen Galerien empfehlen will. „Ich habe in den letzten drei Jahren 120 freie Arbeiten geschaffen, die noch keiner gesehen hat“, so Bieler. Sie sind alle galerietauglich – genau wie die großformatigen neuen Werke. Damit möchte der diplomierte Künstler, der von 2000 bis `06 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studierte mit dem Schwerpunkt Malerei und Grafik, den Einstieg in den Kunstmarkt schaffen. Auch wenn er es derzeit selbst noch für aussichtslos hält. Mit „Störung“ trifft er den Zeitgeist auf eine Weise, die wehtut. Denn die Arbeiten Blau-weiß-Blau, Schwarz-Rot-Gold oder Rot-Weiß zeigen beim genauen Hinsehen nicht nur durch Graffiti, mit Acrylfarbe und Sprühlack verfremdete Nationalflaggen wie die deutsche oder türkische. Sie thematisieren „das globale menschliche Versagen in Beziehungsfragen“. „Wir haben alle mehr oder weniger Beziehungsstörungen in uns, die Unzufriedenheit produzieren“, sagt Bieler. Daraus resultiert persönliche und/oder politische Unsicherheit. In seinem Bilderzyklus hat er dafür eine abstrakte Darstellung gefunden. Spitze Zacken und chaotische Formen sehen aus, als wäre da gewaltige Energie hineingefahren.

Farbe als politisches Statement

Sebastian Bieler will sich nicht platt oder simpel ausdrücken, sondern über die Farben. Sie sind sein politisches Statement. Darin verarbeitet er, was an aktuellem Geschehen über ihn hineinbricht. Was er darin an menschlicher Tragik erkennen und nachvollziehen kann – auch aus eigener Leidensgeschichte. „Als Künstler will ich Schmerzen zeigen, auch wenn sie immer wieder abgewehrt werden, weil sie wehtun“, sagt der 35-jährige Großenhainer. Die großflächigen Bilder sind mit Siebdruck, Graffiti und Acrylfarbe hergestellt. Das zuletzt geschaffene Bild – es ist zufällig Italien gewidmet – hat darüber noch drei große chromfarbene Stempel aufgedruckt – die Störung der Störung. „Das war der Höhepunkt meiner konzentrierten Arbeit, der Abschluss einer intuitiven, auch meditativen Zeit.“ Hoffnung gibt es in diesen Bildern noch nicht – vorerst soll der Betrachter die Störungen nur aushalten.

Wieder Kursleiter bei „KreaTiefgang“

Doch Sebastian Bieler hat schon den nächsten Bilderzyklus im Auge: Er wird sich mit den Träumen beschäftigen. Und seine Figur der „Kleinen Leiden“ wieder aufgreifen. Thematisch geht es für ihn mit dem Inhalt der Störungen dabei konsequent weiter. So will er neue Ernsthaftigkeit in sein Werk bringen, will sich ein neues Auftreten als freier Künstler geben. Auftragsarbeiten nimmt er aber weiter an. Auch beim Komplex-Workshop „KreaTiefgang“ über Himmelfahrt wird er wieder als Kursleiter im Albert-Treff dabei sein.

http://www.sebastianbieler.de Bildunterschrift: Sebastian Bieler in seinem Atelier mit den „Störungs- Bildern“. Foto: Anne Hübschmann

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Der schwarze Strich

13 Sonntag Mär 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Luftig-leichte Aktzeichnungen auf der Wäscheleine

Der Grafiker und Sozialarbeiter Edgar Kupfer stellt zurzeit in der Galerie mit Weitblick in Radebeul aus.

Spontan, impulsiv und klar umrissen spiegeln die Bilder den schnellen Zeitstrom, setzen aber zugleich reizvolle Kontraste und laden zum Innehalten ein. Die Ausstellung „Der schwarze Strich – Landschaft & Akt“ stellt Arbeiten des Radebeuler Künstlers Edgar Kupfer vor in der Galerie mit Weitblick auf der Oberen Bergstraße 13 in Radebeul. Passend zum lebhaften Farb- und Formenspiel der Zeichnungen und Grafiken gab es beschwingte und herzerwärmende Akkordeonklänge mit den Musikern Irina Naudszus und Robert Hennig zur Ausstellungseröffnung.  Da strahlt im Titelbild zur Ausstellung das Schloss Schönfeld etwas verwunschen Märchenhaftes aus und ist ein Rückenakt halb im Sprung sitzend in knappen, kantigen Körperkonturen dargestellt. In wenigen, markanten und bewegt fließenden Linien hält Kupfer in seinen schwarzweißen und farbigen Aquatinta-Grafiken in spannendem Wechselspiel von Hell und Dunkel imposante Gebäude, Landstriche und Menschen fest. Das Elbtal mit geschwungener Flussbiegung, die Radebeuler Friedenskirche, alte Bauernhäuser neben Reiseimpressionen aus Italien mit verwinkelten Häusergassen und ihren licht- und schattenreichen Kontrasten. Im oberen Ausstellungsraum sind die Aktzeichnungen wie auf einer Wäscheleine aufgehängt. Da zeigt der Zeichner mit den weiblichen Körperansichten auch ganz verschiedene Emotionen auf den mal luftig-leichten, kraftvoll-energiegeladenen und von feinen Rissen überzogenen Skizzenblättern auf weißem Grund, mit und ohne Interieur aufs Papier geholt mit Bleistift, Zeichenkohle und Aquarellfarben. Edgar Kupfer wurde 1967 in Dresden geboren und ist in Radebeul aufgewachsen. Er begann als Elfjähriger zu zeichnen und orientierte sich an Comics und Buchillustrationen. Später kamen Farbtuschzeichnungen, Collagen und Grafiken hinzu. Von ihm stammen auch die Illustrationen zum Gedichtband „Fragmente dieser Tage“ von Jens Kuhbandner als eine der ersten Veröffentlichungen im Notschriften-Verlag Radebeul, der im Juni sein 20jähriges Bestehen feiert. Viele kennen „Eddi“ aus dem ehemaligen Café Noteingang als rührigen Mitarbeiter in der kulturellen Sozialarbeit. Diese Arbeit setzt Edgar Kupfer nun im 2013 eröffneten NotArt-Kreativraum auf der Kötzschenbrodaer Straße 60 in Radebeul fort. Dort steht eine Druckpresse. Außerdem bietet er Aquarell- und Kunstschmiede-Kurse und  Aktzeichnen an. Die Ausstellung ist noch bis 31. Mai zu sehen. Geöffnet: Sa und So von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung, Tel.: 0174 – 147 12 70

http://www.doro-malerei.de

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Ostern im Lügenmuseum

13 Sonntag Mär 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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In den Osterferien (vom 25.3. – 3.4.) ist das Lügenmuseum im alten Gasthof von Serkowitz in Radebeul, Kötzschenbrodaer Straße 39, täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet.

„Ich habe mir alles selbst erfunden, eine Kindheit, eine Persönlichkeit, Sehnsüchte, Träume, Erinnerungen, um sie erzählen zu können, die Lüge ist immer interessanter als die Wahrheit.“

Eierputzer

Eierputzer, Fuchs putzt Osterei, Objekt im Lügenmuseum

Nach diesem Motto von Federico Fellini wurde das Lügenmuseum 1990 als eine kulturelle Überlebensstrategie im ländlichen Raum eröffnet. Der Gründer Richard von Gigantikow, mit bürgerlichem Namen Reinhard Zabka, ließ sich vor dem Ungehörigen, der Geschmacklosigkeit und dem Skandal leiten, denn der Künstler, der sich davor fürchtet sei nicht viel wert. Mit einem eigenen Museum entzieht sich der Künstler den Mechanismen des Kunstmarktes und behält die Deutungshoheit über seine eigene Geschichte. Heute kann diese ehemals verbotene Kunst, zensierte Objekte und Installationen im Lügenmuseum erlebt werden. Die virtuosen „Lügen“ dieser kunstvollen Wunderkammern waren dabei immer als solche zu erkennen.

Wie Wolken mit der Empfindung der Freiheit, ziehen all` die Ideen und Objekte durch die Geräumigkeit des Lügenmuseums. Das Lügenmuseum ist ein die Phantasie beflügelndes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Der Dresdner Gnadenchor im Lügenmuseum, Video von Anna Mateur

https://youtu.be/5sGdSu7BJak

Text: Richard von Gigantikow

Internationaler Weltlügenball: Das Lügenmuseum feiert am 1. April, ab 19 Uhr den internationalen Weltlügentag.

132 Jahre Lügenmuseum – es wurde der Legende nach 1884 gegründet.

Zum internationalen Weltlügenball ist alle Welt eingeladen.
Da heißt es wieder offenes Haus, offene Bühne und offenes Buffet, die Gäste sind eingeladen etwas mitzubringen.
Angekündigt hat sich die Fensterscheibenperformance „Extrakt des Lebens“ vom Pappschattira Schaukastentheater.
https://pappschattira.com

insel

Auf einer Schatteninsel am goldenen Dreieck in Thailand

Gleichzeitig lädt Richard von Gigantikow zu seiner Geburtstagsparty 66 ein.
In seinen Installationen konnte der Wandel seiner künstlerischen Eroberungen von der Collage, Assemblage, über das Environment zum Künstlermuseum verfolgt werden, vom Kunstwerk als Sammelobjekt zur Sammlung als Kunstwerk. Als Querdenker und Traumverschwender versuchte er mit seinen temporären Interventionen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle „Kunst“ zu operieren. Die virtuosen „Lügen“ seiner kunstvollen Wunderkammern waren dabei immer als solche zu erkennen.  Richard v. Gigantikow

Aktuelle Infos: https://www.facebook.com/reinhard.zabka

Lügenmuseum Radebeul
Kötzschenbrodaer Str. 39
01445 Radebeul / Dresden
+49 176 99 02 56 52
www.luegenmuseum.de

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Theater Junge Generation zieht ins neue Kulturkraftwerk Mitte

13 Sonntag Mär 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Das Theater Junge Generation eröffnet die erste Spielzeit im neuen Haus mit einem Premierenwochenende Mitte Dezember und arbeitet im »Generator«

Es ist soweit: »Licht aus« (UA) lautet der Titel der letzten Premiere im alten Haus auf der Meißner Landstraße am 29. April. Das Theater Junge Generation, das zweitälteste Kinder- und Jugendtheater Deutschlands, verlässt nach 67 Jahren das alte Haus und Nachkriegsprovisorium im Dresdner Westen und bezieht seine neuen Spielstätten im Kraftwerk Mitte im Herzen der Stadt – ein in vielerlei Hinsicht deutschlandweit einzigartiges und besonderes Ereignis.
Parallel zum beginnenden Umzug bietet das  Theater Junge Generation ab dem 20. Mai seinem Publikum einen besonders umfangreichen
Sommertheaterspielplan mit »Robin Hood« (von Ulrich Zaum, Regie: Ronny Jakubaschk) im Zoo Dresden, der Puppentheater-Premiere »Alarm im
Kasperletheater« (von Nils Werner, Regie: Lorenz Seib) und weiteren Inszenierungen im Sonnenhäusel im Großen Garten sowie mit der Premiere »Hans
im Glück« (von Peter Ensikat nach den Brüdern Grimm, Regie: Marc Wortel) als Tour durch acht Dresdner Freibäder. Ferner wird das Theater im Herbst im
Rahmen der entsprechenden Einschränkungen unter anderem mit mobilen Inszenierungen und theaterpädagogischen Angeboten in Kitas und Schulen
unterwegs sein.
Für die erste Spielzeit im Kraftwerk Mitte sind elf Premieren geplant, davon fünf Uraufführungen sowie zwei Deutsche Erstaufführungen. Eröffnet wird das
neue Theater Junge Generation mit den Premieren »Ein Märchen« (DEA, von Blexbolex, Regie: Nils Zapfe, Premiere: 17.12.2016), »The Season« –
Das Familien-Musical (DEA, von Socalled, Regie: Moritz Sostmann, Premiere: 17.12.2016) und »Rübe« (UA, von Ulrich Hub, Regie: Ulrich Hub, Premiere:
18.12.2016).
Mit Inszenierungen der Stücke »Schlamm oder die Katastrophe von Heath Cliff« (UA, von Louis Sacher, Regie: Ronny Jakubaschk), »Der Junge mit
dem Koffer« (von Mike Kenny, Regie: Nis Søgaard), »Auerhaus« (von Bov Bjerg) und »Deportation Cast« (von Björn Bicker, Regie: Kalma Streun) setzt
sich das TJG mit aktuellen gesellschaftsrelevanten Themen und Fragen auseinander. Wichtig ist dem Theater dabei vor allem, dem jungen Publikum
Möglichkeiten zu schaffen, am Diskurs teilhaben und eine eigene Haltung in einer immer komplexer werdenden Welt entwickeln zu können.
Ein, wenn nicht der zentrale Ort der neuen Spielzeit soll der GENERATOR werden, ein Kunstraum zum Experimentieren, in dem die Energie des alten Kraftwerks
die gegenwärtigen Ideen des neuen Theaters befeuern soll. Der GENERATOR als Übertragung der historischen Schaltwarte versteht sich einerseits als
begehbare Installation der TJG-Bühnen- und Kostümbildnerin Grit Dora von Zeschau in Zusammenarbeit mit den Videokünstler Franz Ehrenberg und dem
Klangkünstler Christoph Herrmann. Andererseits wird der GENERATOR unter anderem Schauplatz dreier Uraufführungen werden – Inszenierungen von Ariel
Doron, Ioannis Mandafounis und Joe Parkes, Zielgruppe: ab 16 Jahre. Ferner ist unter dem Titel »I came in like a wrecking ball« ein inszeniertes Partyformat
der freien Gruppe Henrike Iglesias geplant sowie eine Reihe, in der Schau- und PuppenspielerInnen ihre eigenen Konzepte auf der Bühne unter dem Titel
»Tage der Freiheit« umsetzen – die künstlerische Gesamtleitung liegt bei Nils Zapfe, der für die Spielzeit 2016/17 Hausregisseur am TJG ist.

Das Theater Junge Generation befragt und bewegt sich. Dabei möchte es den hohen Ansprüchen, die es, wie auch sein Publikum, an sich stellt,
weiterhin gerecht werden: als zentraler Ort kultureller Bildung, ästhetischer Vielfalt und gesellschaftlichen Diskurses. Es wird an neuer Stelle dezidiert
Räume, Arbeitsweisen und Konzepte öffnen und gleichzeitig ein in der Stadt und weit darüber hinaus möglichst intensiv vernetzter Ort sein, an dem sich
Kinder und Jugendliche wirklich gemeint fühlen. Besonderheiten des Hauses wie das große Puppentheaterensemble, die auf Partizipation zielende
Theaterakademie sowie die anspruchsvollen und fein abgestimmten Angebote für Familien sollen fortgeführt und weiterentwickelt werden.

Text: TJG, Foto: Dorit Günter, „Hans im Glück“, Sommertheater

 

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Erste Blogger-Konferenz auf der Leipziger Buchmesse

13 Sonntag Mär 2016

Posted by Lilli Vostry in Literatur

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Blogger sind eine noch junge Zielgruppe der Verlagsbranche. Aus großer Leidenschaft für Literatur entstehen in Deutschland immer mehr hochwertige Blogs rund um Belletristik, Sachbuch, Comic und Fantasy und begeistern damit Hundertausende Fans. Für Verlage und Autoren sind die meinungsbildenden Medienmacher damit längst ein spannender Partner und Multiplikator geworden. Doch wie gelingt ein erfolgreicher Blog? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit von Verlagen und Bloggern? Und vor welchen Herausforderungen stehen Blogbetreiber? Diese Fragen beantwortet die erste Bloggerkonferenz „buchmesse:blogger sessions 16“ der Leipziger Buchmesse am Sonntag, den 20. März. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Premiere: Leipziger Buchmesse lädt zu Bloggersessions

Fachprogramm richtet sich an Blogger und Neueinsteiger sowie Verlage und Autoren

„Im letzten Jahr haben wir mit unserer Bloggerlounge einen erfolgreichen Grundstein gelegt. Hunderte Blogger nutzten unser Angebot des direkten Austausches mit Verlagen und Autoren“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Mit unseren Bloggersessions möchten wir in diesem Jahr das Angebot ausbauen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Verlagen und Bloggern auf professionelle Füße zu stellen.“ Eröffnet wird die Konferenz mit einer Keynote der erfahrenen Bloggerin und Verlagsleiterin von Edel ebooks Karla Paul. Sie zeigt von 11.15 Uhr bis 12.00 Uhr, wie es gelingt den Blog in der Verlagsbranche zu etablieren und Finanzierungsmöglichkeiten zu sichern.

Vier Sessions zu Rahmenbedingungen und praktischen Angeboten

Im Anschluss an den Eröffnungsvortrag starten vier Sessions, von denen jeweils zwei parallel laufen. Die Rechtsanwälte Rainer Dresen, Justiziar Random House, und Stefan Haupt, Haupt Rechtsanwälte, klären von 12.00 bis 13.00 Uhr über rechtliche Rahmenbedingungen auf. So legt Rainer Dresen dar, was beim Zitieren und der Verwendung von Bildern zu beachten ist. Stefan Haupt berichtet zum aktuellen Stand des Urheberrechts und deren Auswirkungen. Zur gleichen Zeit stellen im parallelen Panel verschiedene Blogger diverse Blogkonzepte vor.

Nach der Mittagspause (13.30 Uhr bis 14.30 Uhr) geht es in großer Diskussionsrunde um die Blogger Relations: Judith Tings (Kirchner Kommunikation), Karina Elm (NetGalley Deutschland), Annette Geduldig (Online PR-Referentin Bastei Lübbe), Tanja Rörsch (mainwunder Buchmarketingagentur) und Anke Henkel (Online Redaktion Carlsen Verlag) zeigen das Wechselspiel von Bloggern und Verlegern auf. Wer noch den Einstieg ins Bloggen sucht, ist im parallel stattfindenen Workshop von Lovelybooks richtig. Experten erklären, warum ein Redaktionsplan notwendig ist und wie Zeitmanagement und Organisation ideal funktionieren. Den Abschluss des Tages bildet eine spannende Podiumsdiskussion: Das Eröffnungsstatement wird nach den Eindrücken des Tages noch einmal erörtert. Es diskutieren Karla Paul, Ute Nöth, Senior Manager Social Influencer Relations im Carlsen Verlag und Leander Wattig, Gründer von Orbanism.

Moderiert werden die Bloggersessions durch Felix Wegener. Der Münchener arbeitet seit 15 Jahre in der Buchbranche, unter anderem in den Bereichen Vertrieb, Presse, Digitales Marketing und Kommunikation. Seit 2014 ist er Geschäftsführer der Agentur Direttissima.

Die „buchmesse:blogger sessions 16“ werden von Lovelybooks, NetGalley & MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH unterstützt.

Raum zum Netzwerken und Fotoaktion

Ab 15.30 Uhr lädt die Bloggerkonferenz zur Happy Hour ein. Bei Snacks und Getränken können sich die Teilnehmer mit Referenten austauschen und Erfahrungen weitergeben. Darüber hinaus findet eine besondere Aktion statt. Fotografin Katrin Duval erstellt kostenfrei Portraits der Blogger, die für die eigenen Blogs verwendet werden dürfen.

Anmeldung für Bloggersessions ab sofort möglich

„buchmesse:blogger sessions 16“ richtet sich an Blogger und jene, die es noch werden wollen sowie Autoren und Verlage. Die Anmeldung ist ab sofort online möglich. Die Konferenz findet am Sonntag, 20. März, 11.00 bis 16.30 Uhr im CCL statt. Die Teilnahme kostet 35 Euro, eine Eintrittskarte für die Leipziger Buchmesse muss zusätzlich erworben werden. Alle Infos sowie Details zum Programm unter www.leipziger-buchmesse.de/bloggersessions.

Netzwerken auf der Leipziger Buchmesse: Bloggerlounge & Bloggerguide

Neben dem Fachprogramm lädt die Leipziger Buchmesse zum täglichen Austausch ein. In der Bloggerlounge in Halle 5 können sich die Meinungsmacher mit Verlagen und Autoren treffen oder miteinander austauschen. Darüber hinaus finden verschiedene Bloggertreffen im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt. Diese und viele weitere praktische Tipps gibt es ab Ende Februar im Bloggerguide unter http://www.leipziger-buchmesse.de/Themen/Neu_Denker/#buchmesseblogger.

Über die Leipziger Buchmesse
Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Die Leipziger Buchmesse 2015 findet vom 12. bis 15. März auf dem Leipziger Messegelände sowie im gesamten Stadtgebiet statt. Es werden rund 2.000 Aussteller, über 235.000 Besucher und mehr als 2.500 Journalisten erwartet. Parallel zur Leipziger Buchmesse findet die 21. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Leipziger Buchmesse im Internet:
http://www.leipziger-buchmesse.de
Leipziger Messe im Internet:
http://www.leipziger-messe.de
Die Leipziger Buchmesse im Social Web:
http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse
https://www.instagram.com/leipzigerbuchmesse

Text: Pressestelle der Leipziger Buchmesse

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als hätten Seidenraupen Goldfäden gekackt

10 Donnerstag Mär 2016

Posted by Lilli Vostry in Literatur

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WinterBlumen 112 (2)

Eine schamlos schöne Reise ins Land der Liebe

Eine Live-Lese-DJ-Session mit Solvig Frey, Rüdiger Schlögel und DJ Veyx

Seit Chimo das Mädchen Lila getroffen hat, ist nichts mehr wie vorher. Er ist 19, sie 16. Sie lockt ihn halb im Scherz und Ernst, direkt und unbefangen in ihren Worten und Wünschen, in das ihnen bislang unbekannte Land der Liebe.
Sie fragt ihn quer bei ihm auf der Fahrradstange sitzend, ob er unter ihr Kleid sehen will. Er stellt sich vor, wenn er ein Insekt zwischen ihren beiden Dingern wäre. Und fasst mit der Hand ins goldgelbe Gras ihrer Scham. Ihr Haar ist weizenblond.

„als hätten Seidenraupen Goldfäden gekackt“, so heißt die Live-Lese-DJ-Session nach dem Roman „Chimo sagt Lila“. Der französische Autor veröffentlichte das Buch unter demPseudonym Chimo in den 1990er Jahren in Paris.  Auf die Bühne kam das intime Tagebuch, das ebenso provoziert wie fasziniert mit seinen offenen, sowohl derb-erotischen als auch poetischen Gefühlsbekundungen in der Sprache der Straße und Jugendlicher, nun in einer Lesung mit Solvig Frey und Rüdiger Schlögel, begleitet von klangreich pulsierenden Sounds von Mario Auerbach aka DJ Veyx im Hintergrund. Die Premiere war im Februar im Projekttheater Dresden. Am Sonnabend war die musikalische Lesung im Club Puschkin zu erleben anlässlich des 20jährigen Bühnenjubiläums von Mario Auerbach alias DJ Veyx mit anschließender Party bis in die Morgenstunden.

Es ist das erste gemeinsame Projekt von Solvig Frey und Rüdiger Schlögel (ehemals Musicaltheater „aquarius“). An zwei Lesepulten stehen eine Frau und ein Mann nebeneinander und geben nur mit ihren Stimmen Lila und Chimo gefühlreich Präsenz, allein und mit dem anderen im Dialog erzählend. Sie fordert ihn spielerisch-lustvoll heraus, bald teilen sie einander immer ungehemmter ihre innersten Wünsche und Fantasien mit, verwischen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität, Spiel und Ernst immer mehr. Zuerst sehen sie sich und ihrer Lust im Spiegel zu, dann soll er sie als zusehender Dritter mit der Videokamera filmen, als würde sich dadurch ihr Verlangen endlos wiederholen. Doch ihre Träume überleben nicht die raue Wirklichkeit.

Die zwei Erzähler bewegen sich nicht von der Stelle, was zunächst recht statisch wirkt und ungewohnt. Doch die Geschichte ist sehr lebendig-bilderreich geschildert und schafft damit spannend und reizvoll eigene Bilder- und Gedankenräume für das zuhörende Publikum. Bei der sprachlichen Gestaltung beriet die beiden Darsteller der bühnenerfahrene Autor Philipp Schaller, der selbst Theaterstücke und Satiren schreibt.

Solvig Frey und Rüdiger Schlögel gelingt es eindrucksvoll, die Figuren und ihre Welt plastisch und nacherlebbar werden zu lassen. Chimo sieht sich als „Aufnahmegerät für das was Lila sagt.“ Das Leben verwandelt sich in ihrem Mund und auf so was hat er Hunger wie ein Floh auf einer Glatze, sagt Chimo. Sie heizt seine Fantasie an. „Lila explodiert in meinem Kopf.“ Die direkt-ungenierte Sprache verlangt ein Einlassen auf beiden Seiten. Jenseits oberflächlicher Klischees und allgegenwärtiger nackter Tatsachen in TV und Werbung vertraut diese Lesung allein auf die Wortkraft, Fantasie und eigene Erfahrungen der Zuhörenden. Eine Aufführung, die unter die Haut geht und sich mit dem eigenen Denken und Fühlen reibt und einen so schnell nicht loslässt. Ein Programm, dem man noch mehr dafür offene Spielstätten und neugierige Zuhörer wünscht.

Nächste Vorstellungen:

16. September, 20 Uhr im Theaterhaus Rudi.
20. Oktober, 20.30 Uhr auf der Mini-Bühne im Kunstkeller Dresden, Radeberger Str. 15

Text + Foto (lv)

Kontakt: http://www.solvig-frey.de

 

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Im Reich der Sinne

10 Donnerstag Mär 2016

Posted by Lilli Vostry in Genießen

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Text folgt

NaturRatten 103NaturRatten 105NaturRatten 128 Lieber Lennart, ich habe Dir eine mail geschrieben, leider kam sie zurück – schickst Du mir bitte die mail-Adresse noch mal? An: lilli-vostry-journalistin@gmx.de Danke.

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Im Reich der Bücher

10 Donnerstag Mär 2016

Posted by Lilli Vostry in Literatur

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Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Die Leipziger Buchmesse 2016 mit dem Lesefest Leipzig liest findet vom 17. bis 20. März auf dem Leipziger Messegelände sowie im gesamten Stadtgebiet statt. Es werden rund 2.000 Aussteller, über 250.000 Besucher und mehr als 2.500 Journalisten erwartet. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 22. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

 

Spiel mit den Codes: Comic Romane als literarische Erzählform

Interview mit Professor Dr. Bernd Dolle-Weinkauff, Institut für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Comics waren im Land der Dichter und Denker lange verpönt oder wurden zumindest belächelt. Mittlerweile gibt es kaum eine Buchhandlung in Deutschland ohne Comics, Manga oder Graphic Novels im Sortiment. Wie erwachsen sind gezeichnete Geschichten heute? Welches erzählerische Potenzial bieten Comic-Romane? Wo steht die deutsche Comic-Szene heute? Diese und weitere Fragen stellten wir Professor Dr. Bernd Dolle-Weinkauff vom Institut für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Frage: Sind Comics und Graphic Novels erwachsen geworden oder hat sich nur die mediale Wahrnehmung verändert?

Das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Tatsächlich erschienen die ersten Comics Ende des 19. Jahrhunderts in verschiedenen nordamerikanischen Tageszeitungen. Sie richteten sich an Erwachsene und einige der ersten, wie Winsor McCays „Little Nemo in Slumberland“ (1905), waren ausgesprochen kunstvoll gestaltet. Bereits aus der Sicht der Zeitgenossen bahnte sich hier etwas Neues und Großes an, das mit der bis dahin erschienenen konventionellen Literatur mindestens mithalten konnte. Erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts folgten dann die Comic-Hefte, in den USA comic books genannt, die auf das junge Publikum zielten und Seriengeschichten präsentierten. Angeführt wurden sie von den Superhelden-Comics, die den Ruf des Comics als Kinder- und Jugendbuch begründeten. Ende der 60er Jahre kamen die ersten französischen und italienischen Comics für Erwachsene in deutscher Übersetzung bei uns auf den Markt. Es sind diese romanhaften Erzählungen in Schrift und Bild, die in der Gegenwart das Bild des ambitionierten Comic für alle Generationen prägen. Spezielle Comic-Hefte für Kinder- und Jugendliche sind dagegen in der Bedeutung in den Hintergrund getreten.

Frage: Wie definieren Sie Graphic Novels im Unterschied zum Comic?

Der Begriff Graphic Novel taucht nicht erstmals bei Will Eisner auf, aber er hat ihn popularisiert. Der berühmte amerikanische Zeichner veröffentlichte 1978 ein Buch mit vier Kurzgeschichten über das Leben der Menschen in der Bronx als ein abgeschlossenes Werk unter dem Titel „A Contract with God. A Graphic Novel“. Die Bezeichnung war eher eine Verlegenheitslösung, es ging gar nicht um eine präzise Beschreibung der Gattung, sondern um das Neue: das abgeschlossene, stilistisch und erzählerisch originelle Werk in Buchform. Comic Book wäre also für Will Eisners Buch passender gewesen, aber so hießen ja schon die Comic-Hefte. Heute benutzen Kritiker, Verleger und Autoren den Begriff Graphic Novel, um einen Comic als ein ambitioniertes Werk kenntlich zu machen und diesem ein Qualitätssiegel zu verleihen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich dann erst, ob es sich um einen Comic-Roman oder eine andere Form von graphischer Literatur handelt.

Frage: Wie unterscheidet sich die literarische Erzählform gezeichneter Geschichten wiederum von einem traditionellen Roman oder von Novellen?

Das Zusammenwirken von Bild und Schrift schafft natürlich Besonderheiten. Die Geschichten operieren simultan mit verbalen und piktoralen Codes, mit Wörtern und mit Bildern. Dies bietet Raum für das Spielen mit den Codes: Mal treibt eher das Bild die Geschichte voran, mal die Schrift. Dabei müssen Schrift und Bild nicht zwangsläufig die gleiche Geschichte erzählen: Interessant wird es ja gerade dann, wenn absichtsvoll Brechungen entstehen, wenn Raum bleibt für unterschiedliche Deutungen, Rätsel, Ironie und dergleichen. In ihrer engen Verzahnung sind jedoch beide Komponenten unverzichtbar für das Verständnis der Erzählung. Über die Visualisierung wird eine Anschaulichkeit und Suggestionskraft erreicht, die in der auf rein sprachliche Mittel beschränkten Literatur nicht möglich ist.

Frage: Was ist das Besondere an der deutschen Comic-Szene?

Deutschland ist seit Jahrzehnten ein Comic-Import-Land. Die meisten hierzulande veröffentlichten Comics liegen als Übersetzung vor. Das hat den Vorteil, dass Leser Anregungen aus aller Welt bekommen und aus einer reichen Auswahl schöpfen können. Insbesondere die Bedeutung der Manga ist seit 20 Jahren gewaltig. Die internationalen Zeichner haben einen dementsprechend großen Einfluss auf deutsche Künstler. Diese müssen sich wiederum dem internationalen Wettbewerb mit seinem hohen Niveau stellen, um mitzuhalten. Das hat zum heute exzellenten Niveau deutscher Zeichner und Autoren beigetragen. Seit 10 bis 15 Jahren erfahren immer mehr Künstler wie etwa Ralf König, Reinhard Kleist, Felix Görmann (Flix), Isabel Kreitz unter anderem auch internationale Anerkennung. Wobei sich für meine Begriffe die jungen Künstler in Deutschland, insbesondere die Mangaka, manchmal zu sehr an internationalen Vorbildern orientieren. Ich würde mir noch mehr Eigenständigkeit von ihren Werken wünschen, das ist oft aber bloß eine Frage der Entwicklung.

Autobiografisches Erzählen liegt weltweit im Trend, es ist geradezu eine typische Begleiterscheinung des Phänomens Graphic Novel. Diesen Trend greifen in Deutschland besonders viele – vor allem junge – Künstler auf. Mit Mitte zwanzig einen Blick zurück auf das Leben zu werfen, ist auf den ersten Blick verwunderlich. Andererseits haben diese Künstler gerade erst die sehr schwierige Übergangszeit der Pubertät und Adoleszenz gemeistert. Sie reflektieren daher diese Phase ihres Lebens und stellen sie in den Mittelpunkt ihres Erzählens.

Frage: Wagen Sie eine Prognose zur Entwicklung der Comic-Szene in Deutschland?

Wir haben in den letzten Jahrzehnten die ersten Grundlagen für eine lebendige deutschsprachige Comic-Szene gelegt, um in Zukunft international eine immer größere Rolle spielen zu können. Es haben sich sowohl Verlage als auch Künstler herauskristallisiert, die zunehmend Beachtung in der Comic-Welt finden. Hinzu kommt die Nachwuchsförderung, wobei es sehr wichtig geworden ist, dass arrivierte Künstlerinnen und Künstler wie Anke Feuchtenberger, ATAK, alias Georg Barber, Hendrik Dorgathen, Ute Helmbold oder Henning Wagenbreth unter anderem an Hochschulen unterrichten, um ihr Wissen und Können weiter zu geben.

Frage: Nicht nur die Comic-Szene fragt sich, wohin die Reise geht. Der gesamte Buchmarkt wünscht sich neue Leser. Gibt es Erkenntnisse, ob jugendliche Fans von Manga, Comics und Graphic Novels über die gezeichneten Geschichten an traditionelle Literatur herangeführt werden?

Das ist schwierig zu beantworten – jedenfalls sind wir in der Kinder- und Jugendliteraturwissenschaft ganz überwiegend der Meinung, dass Literaturangebote aufgrund ihrer ihnen jeweils inne wohnenden Qualität beurteilt werden sollten und nicht danach, ob sie zu anderen Texten, die von anderen vielleicht mehr geschätzt werden, ‚hinführen’. Die noch in der Literaturpädagogik der 50er/60er Jahre sehr verbreitete Vorstellung vom „Hinauflesen“ zur „eigentlichen“ Literatur haben wir weitgehend ad acta gelegt. Ich vermute aber sehr stark, dass die beträchtliche Horizonterweiterung durch die neuen Strömungen des Comic nicht ohne Folgen für die Ausdifferenzierung der Leseinteressen des Publikums bleibt: wer einmal, sei es durch Manga oder Comics, sei es durch Bilderbücher, Filme oder andere Medien, durch die Vielfalt des Angebots ‚infiziert’ wurde, den wird es so schnell nicht wieder los lassen …

Frage: Warum ist Ihre Stelle am Institut für Jugendbuchforschung angesiedelt?

Das hat einen einfachen historischen Hintergrund. Anfang der 60er Jahre richteten sich Comics noch überwiegend an Kinder- und Jugendliche. In dieser Zeit fing das Institut für Jugendbuchforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität an, ein Comic-Archiv aufzubauen. Das Comic-Archiv beherbergt mittlerweile circa 60.000 überwiegend deutschsprachige Comics, Manga und Graphic Novels aus den Jahren 1945 bis heute. Auch als der Trend zum Erwachsenencomic aufkam, haben wir hier keine künstliche Grenze gesetzt, gesammelt wurden und werden Comics für alle Generationen. Die Sammlung ist mit Abstand die umfangreichste wissenschaftliche Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum. Als Kurator dieser Sammlung setze ich mich seit Jahrzehnten mit deren Inhalt wissenschaftlich auseinander. Zu den Sammlungen des Instituts gehört zudem die Bibliothek für Jugendbuchforschung mit rund 200.000 Kinder- und Jugendbüchern vom 16. Jahrhundert bis heute, in deren Bestand sich zahlreiche Bilderbücher und Bildgeschichten, der Vorläufer der Comics also, aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert finden.

Herr Prof. Dolle-Weinkauff, vielen Dank für das Interview.

ComicSalonDW-Copyright Bernd Glasstetter.jpg

Über die Manga-Comic-Con (MCC)
Die zweite Auflage der Manga-Comic-Convention 2015 verzeichnete mehr als 93.000 Besucher. Die MCC findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt und ist von Donnerstag bis Sonntag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr geöffnet. Halle 1 ist Manga, Comics, Games und Cosplay gewidmet, in Halle 2 lädt die Fantasy Leseinsel ein. Buchkunst und Grafik sind in Halle 3 zu finden, die Bereiche Graphic Novel sowie die Independent Verlage in Halle 5.

Text und Fotos: Pressestelle Leipziger Buchmesse

 

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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