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meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Fotografie

BilderAlbum: Unterwegs in Weimar – Weihnachten mit Goethe und Schiller

15 Donnerstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Lebensart

≈ Ein Kommentar

So vergnügt kann der Umgang mit den Klassikern sein: Vor dem deutschen Nationaltheater mit den Dichtergrößen Goethe und Schiller in Weimar drehen klein und groß auf der Eisbahn fröhlich ihre Runden. Ringsherum locken Weihnachtsbuden, Händler und Musikanten wie überall… Dennoch ist es anders, erhebend, ergreifend schön einerseits, wie nah Historie und Alltag stolz und selbstverständlich zusammengehen. Manches wirkt surreal und filmreif wie die Pferdekutschen vor Goethes Wohnhaus als würden sie mit den Zusteigenden gleich zurück in die Vergangenheit reisen… Abends leuchten Lichterketten über den Köpfen von Goethe und Schiller. Unweit davon in Nähe des Bahnhofs wird einem beklommen angesichts der monumentalen, ebenfalls weihnachtlich geschmückten Bauten, umgeben von einer großen kahlen Fläche, die einst ein Aufmarschplatz in der NS-Zeit war. Dann dieser unglaublich schöne, tiefrot geflammte Abendhimmel. Später auf der Rückfahrt im Zug von Weimar nach Dresden über Leipzig stehen zwei junge Männer mit Spendenbüchsen mit der Aufschrift „Hegida“ vor uns. Auf meine abweisende Bemerkung erklärt einer der Männer, er trägt Bart und rötliches Haar. Das Ganze sei Satire. Die Abkürzung heiße „Hendrik gegen die Isolation des Auerhahns“! Tatsächlich ist so ein Vogel auf der Spendenbüchse abgebildet. Der sei vom Aussterben bedroht und er engagiere sich im Naturschutz. Aber eigentlich sammeln die Jungs für einen Junggesellenabschied, erzählen sie. Wir geben ihnen ein paar Münzen. In dem Moment kommt die Schaffnerin und erklärt, im Zug dürfe nichts verkauft werden. Man werde aber wohl noch freiwillig etwas geben dürfen, wenn jemand darum bittet, erwidere ich. Gegen die laut im Zug grölenden und Hetzparolen rufenden Fußballfans auf der Hinfahrt nach Weimar schritt keiner ein.
Text + Fotos (lv)

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Eisbahn vor dem Nationaltheater.           Schillerhaus

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Goethes Wohnhaus am Frauenplan. Mehr los als am einstigen Wirkungsort des größten deutschen Dichters ist derzeit auf den Weihnachtsmärkten in der Stadt.

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Auf Entdeckungstour durch Weimar mit Zarina Zimmermann, der Nachlassverwalterin des künstlerischen Werkes von Ingo Kuczera.

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Die Galerie Hebecker zeigt zurzeit eine Ausstellung mit Arbeiten auf Papier von Ingo Kuczera und Plastiken von Erik Neukirchner (bis 28. Februar 2017).

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Einblicke in die wechselvolle Weimarer Geschichte gibt`s  im „Weimarhaus“.

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Licht und Schatten liegen nah beieinander. Ehemaliger Aufmarschplatz aus der
NS-Zeit.

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Zwischenstopp auf dem Leipziger Hauptbahnhof mit Weihnachtsmannkapelle.

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Winterfreuden in Dresden – Ausstellungen in den Museen der Stadt

05 Montag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Kulturkalender

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Foto: Grußkarte aus Leubnitz-Neuostra, 1910, Stadtmuseum Dresden
Stadtmuseum Dresden
Wilsdruffer Str. 2 (Eingang Landhausstraße), 01067 Dresden
Telefon: 0351/ 48873-01, Fax 0351/ 48873-03
Internet:
www.stadtmuseum-dresden.de | www.museen-dresden.de
E-Mail: sekretariat@museen-dresden.de
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr, Fr 10 – 19 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro / ermäßigt 4,00 Euro (freitags ab 12 Uhr Eintritt frei, außer feiertags)


bis 8.1.2017
Breslau gestern – Wrocław heute: Kulturhauptstadt Europas 2016
Dresdens polnische Partnerstadt an der Oder kann auf eine wechselvolle Vergangenheit unter verschiedenen Landesherren zurückblicken. Fotos des alten Breslaus zeugen von der einstigen Schönheit genauso wie die aktuellen Ansichten des wiederaufgebauten Wrocławs eine lebendige pulsierende Stadt zeigen. Außerdem stellen wir interessante Menschen von gestern und heute vor, die aus der Odermetropole stammen: Frauen und Männer, die auf sich aufmerksam gemacht haben.
26.11.2016 bis 5.3.2017
Winterfreuden in Dresden
Weihnachten im Landhaus
In der Weihnachtsausstellung blickt das Stadtmuseum zurück auf das beginnende 20. Jahrhundert. Wie vergnügten sich die Dresdner damals während der Wintermonate? Historische Wintermode und Wintersportgeräte von der Käsehitsche
bis zum Holzski erzählen, wie man sich einst bei Schlittschuh-, Ski- und Schlittenfahrt erfreute. Ansichten von Dresdner Tanzhäusern und elegante Abendgarderobe der Zeit lassen den Glanz der winterlichen Ballsaison erahnen, in der man
sich in festlich geschmückten Sälen amüsierte.
Eröffnung: Fr 25.11.2016, 19 Uhr
Pressetermin: Do 24.11.2016, 11 Uhr ____________________________________________________________________________
 
Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung
Wilsdruffer Str. 2 (Eingang Landhausstraße), 01067 Dresden
Telefon: 0351/ 48873-01, Fax 0351/ 48873-03
Internet:
www.galerie-dresden.de | www.-museen-dresden.de
E-Mail: sekretariat@museen-dresden.de
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr, Fr 10 – 19 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro / ermäßigt 4,00 Euro (freitags ab 12 Uhr Eintritt frei, außer feiertags)
bis 8.1.2017
Hubertus Giebe. Schein & Chock
Hubertus Giebe (geb. 1953) gehört zu den wichtigen künstlerischen Stimmen aus Dresden. Im Zentrum seines Œuvres stehen großformatige, expressiv inszenierte Geschichtsbilder. Neben dieser Werkgruppe hat er sich durchgängig auch mit den Themen Landschaft, Porträt, Stillleben und dem weiblichen Akt auseinander gesetzt. Weniger bekannt sind seine plastischen Arbeiten. Für sein Kunstschaffen bildet Hubertus Giebes breites Wissen um die Kunstgeschichte den Referenzrahmen. Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über das malerische und plastische Werk des Künstlers bis in die Gegenwart.
Begleitend dazu erscheint ein umfangreicher Katalog im Sandstein Verlag.bis 8.1.2017, Projektraum Neue Galerie
Jan Brokof. Hans Staden TV
In seiner neu für die Städtische Galerie zusammengestellten Installation „Hans Staden TV“ vereint Jan Brokof (geb. 1977 in Schwedt/Oder) das Medium Video mit skulpturalen Objekten und grafischen Werken wie Fotografien, Zeichnungen und Collagen.
Inhaltlich beschäftigt den Künstler die Verbindung zwischen den Brasilien-Abenteuern des deutschen Landknechts Hans Staden (1525-1579), die dieser 1557 zu einem Roman verarbeitete, und seinen persönlichen Erfahrungen in São Paulo. Mit „Hans Staden TV“ werden Stereotypen aus der Kolonialzeit vorgestellt und deren Weiterleben aufgedeckt.

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Technische Sammlungen Dresden
Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden
Tel.: 0351/ 48872-01, Fax: 0351/48872-03
Internet: www.tsd.de | www.museen-dresden.de
E-Mail: sekretariat-tsd@museen-dresden.de
Öffnungszeiten: Di – Fr 9 – 17 Uhr, Sa + So 10 – 18 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro/ ermäßigt 4,00 Euro (freitags ab 12 Uhr Eintritt frei, außer feiertags)

bis 1.1.2017
Die beste der möglichen Welten. Was uns und die Welt verbindet
Die Ausstellung zeigt verschiedene Perspektiven sowohl der Forschung als auch der zeitgenössischen Kunst darauf, wie sich die Welt im Miteinander organisiert. Es geht um Schwarmintelligenz, um Entropie und Kommunikation, aber auch um Möglichkeitswelten und mögliche Zukünfte.
Warum gibt es alles und nicht nichts? Diese Frage bewegte Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – 1716) bereits vor über 300 Jahren. Die Aktualität des Universalgelehrten und Erfinders des Binärcodes 0 und 1 wird in der Ausstellung auf verschiedene Weise erfahrbar. Zudem werden die fünf nominierten Werke für den Kunst-und Wissenschaftspreis des Dresdner Zentrums der Wissenschaft und Kunst/ DZWK e. V. präsentiert.
Sonderausstellung im Leibnizjahr 2016 in Kooperation mit dem Dresdner Zentrum für Wissenschaft und Kunst

bis 8.1.2017
Maschinen, Menschen, Sensationen.
50 Jahre Technische Sammlungen Dresden

Heute sind die Technische Sammlungen das große Technik- und Wissenschaftsmuseum im Ernemann-Bau: Museum und Science Center unter dem Dach eines beeindruckenden Industriedenkmals. Doch die Geschichte beginnt 1966 auf bescheidenen 300 m² in der Dresdner Neustadt. Mit dem Auftrag gegründet, das damals brandaktuelle Thema Elektronik zu popularisieren, präsentierte das Museum in den Folgejahren ein immer breiter werdendes Spektrum der Informations- und Medientechnik sowie Fotografie und Kinematografie. Es wechselte mehrfach seinen Namen und zog mehrfach um. Ausgewählte Objekte der Museumssammlung erzählen die Geschichte des Hauses, seiner Besucher und der Museumsleute.
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Kraszewski-Museum
Nordstraße 28, 01099 Dresden
Tel. 0351/8044450, Fax 0351/5633476
Internet: www.museen-dresden.de
E-Mail: joanna.magacz@museen-dresden.de  

Öffnungszeiten: Mi – So von 13 bis 18 Uhr
Eintritt: 4,00 Euro / ermäßigt 3,00 Euro (freitags ab 13 Uhr Eintritt frei, außer feiertags)

bis 29.1.2017
Auf der Suche nach neuer Identität.
Wrocław in der Nachkriegszeit
fotografiert von Stefan Arczyński
Die Ausstellung dokumentiert das aus den Ruinen entstehende Breslau – eine Stadt auf der Suche nach einer neuen Identität. Im Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt zeigt das Kraszewski-Museum eine Ausstellung über das Werk des Fotografen Stefan Arczyński anlässlich seines 100. Geburtstages. Stefan Arczyński war der populärste Fotograf und Chronist der Stadt Breslau. Er wurde 1916 in Essen geboren und zog in den 1950er Jahren nach Wrocław. Dort leitete er ein Fotostudio. Er wurde Mitglied des Verbandes Breslauer Kunstfotografen und später Mitglied des Verbandes Polnischer Kunstfotografen. In dieser Zeit dokumentierte er den Wiederaufbau Breslaus.

Termin-Übersicht: 
Caroline Keil (ehemals Schütze)
Öffentlichkeitsarbeit | Marketing | PR | Marketing
Museen der Stadt Dresden | Dresden Municipal Museums

Telefon +49 351 488-7361 | Fax +49 351 488-7303
Wilsdruffer Straße 2 | 01067 Dresden
www.museen-dresden.de | www.facebook.com/MuseenDresden

Breslau gestern – Wrocław heute: Kulturhauptstadt Europas 2016 | bis 8.1.2017 | Stadtmuseum Dresden
Hubertus Giebe. Schein & Chock | 15.10. bis 8.1.2017 | Städtische Galerie Dresden
Die beste der möglichen Welten. Was uns und die Welt verbindet | bis 1.1. 2017 | Technische Sammlungen Dresden

Für die Richtigkeit der Angaben und evt. Änderungen der Veranstalter übernimmt die Redaktion meinwortgarten keine Garantie.

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Hetären und andere Weibereien – eine Kunstkeller-Revue zum Jubiläum

03 Samstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Musik, Theater

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Mit viel Witz, Herz und Humor überraschten mit ihrem Programm „Hetären und andere Weibereien“ – eine Kunstkeller-Revue zum 20-jährigen Jubiläum die drei Musen Kristin Rudloff, Fräulein B.Engel und Solvig Frey, schwungvoll begleitet von Christian Mögel am Piano, den Galeristen Volkmar Fritzsche und seine Gäste. Die Aufführung auf der Minibühne der „Galerie Kunstkeller aktfotoART Dresden“ war sein Geschenk für die vielen gemeinsamen fotokünstlerischen Projekte und Ausstellungen mit seinen Modellen, Männern und Frauen zwischen 18 und 80 Jahren.

Die drei Darstellerinnen erzählten, sangen und spielten solo und gemeinsam und begeisterten ihr Publikum mit geballter weiblicher Power in den Szenen – von Schauspiel über Schattentheater bis Burlesque – und bekannten Chansons von Hollaender bis Knef über die Lust und Tücken der Liebe. Sie ließen keinen Zweifel: „Eine Frau wird erst schön durch die Liebe…“, so ein Liedtitel. Und zeigten sich abwechselnd verliebt, verführerisch, verletzlich, verlassen, teilnahmsvoll mitfühlend und abgeklärt. Sind mal gestresste Karrierefrau mit heimlicher Sehnsucht, mal männerverschlingende Hetäre, käufliche Liebesdame, Expertin in Verführungskunst, mal flippige Partygirls, Vamp und Frau, die sich nach dem Einen zum Ablegen und Ankommen im Meer der Gefühle sehnt. Ein liebevoll-einfallsreiches, vergnügliches Programm, das man gern wiedersieht auf weiteren Spielstätten dieser Stadt oder anderswo.

Die derzeitige „Best oft“-Ausstellung mit Aktfotografie aller Modelle von Volkmar Fritzsche ist noch bis zum 23. Februar 2017 zu sehen im Kunstkeller auf der Radeberger Straße 15.

http://www.kunstkeller-dresden.de

Text + Fotos (lv)

Veranstaltungs-Tipp
„… aus dem Bauch heraus“ – Improvisationen im Schwarzlicht

Die Mini-Bühne im Kunstkeller lädt zum letzten Programm 2016 ein.

Die Tänzerin Una Shamaa (Sao Paulo) lässt sich bei ihren sinnlichen tänzerischen Improvisationen intuitiv vom Charakter vorher nicht festgelegter Musik inspirieren.
Das Publikum beeinflusst die Auswahl von Musiktiteln und die Stimmung des Abends.

Zu erleben am 9. Dezember, um 20.30 Uhr im Kunstkeller.
Einlass ab 20 Uhr. Platzreservierung wird empfohlen.

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Solvig Frey

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Geballte weibliche Power…                       Fräulein B.Engel

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Die drei Musen und Musiker Christian Mögel gratulierten mit ihrer witzig-    gefühlreichen Revue zum Kunstkeller-Jubiläum von Volkmar Fritzsche.

 

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BilderAlbum: Erster Advent bezaubernd anders in der Alten Fabrik in der Neustadt

28 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Genießen, Lebensart, Unterwegs

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Eine Oase zum Träumen und Innehalten vom Alltagstrubel: Am ersten Advent öffnete wieder der so originelle wie urig-zauberhafte kleine Weihnachtsmarkt
im Hof der Alten Fabrik (ehemals Blaue Fabrik) auf der Prießnitzstraße in der Äußeren Neustadt. Hier gibt es viel zu entdecken an kreativen, selbst gestalteten Dingen zur eigenen Freude und für den Gabentisch, außerdem Stände mit Leckereien. Unter einem Baum dreht sich ein Karussell, wo Kinder auf  fliegenden Schwänen und Segelschiffen ins Land der Fantasie reisen können. Zudem erzählt der Märchenerzähler Frank-Ole Haake fantastische Geschichten für kleine und große Besucher. Für vergnüglich heitere Stimmung mit Melodien aus aller Welt sorgen verschiedene Musiker. Hier kommt man zusammen, um mit anderen eine schöne Zeit zu verbringen und genießen und den Zauber der Weihnacht zu erleben.
Es geht freundlich, locker und gelassen zu. Man fühlt sich wie in einer großen Familie, obwohl man die anderen gar nicht kennt, wärmt sich am Feuer und zieht heiter gestimmt weiter. Ein wunderbar entspannender Weihnachtsmarktbummel.

Text und Fotos (lv)

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BilderAlbum: Unterwegs in Dresden – Zeit des Lichts

28 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Unterwegs

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Die Novembersonne strahlt so hell wie selten und taucht die Stadt, dunkle Fassaden und ausgegrabene Altstadtreste am Neumarkt in ein zauberhaftes Licht. Licht und Schatten berühren sich. Der Musenengel auf dem Dach der Kunsthochschule schwebt vor blau weitem Himmel, die Weihnachtsbuden und der Lichterbaum auf dem Striezelmarkt wirken surreal, weit weg. Wären nicht die dunklen Schattenrisse der Bäume und noch buntes Herbstlaub, könnte man meinen es wird nicht Winter sondern Frühling. Doch die vielen Marktbuden und das lebhafte Getümmel zwischen Altmarkt, Schloss, Stallhof und Goldenem Reiter auf der anderen Elbseite demonstriert hartnäckig: Es wird Weihnachten! Komme was da wolle.

Text + Fotos (lv)

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Natürlich nackt und lebensfroh – die Galerie Kunstkeller aktfotoART Dresden feiert 20jähriges Jubiläum

23 Mittwoch Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Lebensart

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Eine „Best-of“-Ausstellung zeigt zurzeit Aktbilder von rund 70 Modellen zwischen 18 und 80 Jahren aus 20 Jahren zeitgenössischer Aktfotokunst von Volkmar Fritzsche, Metallkünstler, Fotograf und Galerist.

Unverhüllt und offenherzig, sinnlich bis witzig-verrucht zeigen sich Frauen, Männer und Paare dem Kameraauge. Sinneslust und Lebensfreude pur strahlen die Aktbilder aus. Die Modelle räkeln sich nackt in der Sonne und im Schnee, planschen im Wasser, steigen auf Kletterfelsen in der Sächsischen Schweiz oder tummeln sich mit Pferden. Sie umgarnen in Netzen, schweben in Seilen, träumen im Garten, im Schaumbad oder betrachten sich vor dem Spiegel. Verführerische Evas und Rubensfrauen, junge, wilde und reife Frauen.

Sie alle sind mit ihren Reizen, bei ihren Lieblingsbeschäftigungen, im Studio oder im Freien fotografiert in der „Best of…“-Ausstellung zu sehen, in der Aktfotografien von rund 70 Modellen zwischen 18 und 80 Jahren versammelt sind (noch bis 23. Februar 2017 zu sehen). Mit dieser Schau und zusammen mit den Beteiligten der Minibühne feiert der Galerist und Fotokünstler Volkmar Fritzsche (75) an diesem Wochenende das 20-jährige Jubiläum seiner Galerie „Kunstkeller aktfoto-ART Dresden“ auf der Radeberger Straße 15 in Dresden.

Es ist die nunmehr 90. Ausstellung seit der Eröffnung des Kunstkellers im November 1996. Darunter 23 eigene Ausstellungen, in denen er aus verschiedensten Blickwinkeln die „Vielfalt der Dinge des Lebens ungeschminkt nackt“ beleuchtete. Zunächst wurde die ehemalige Hausmeisterwohnung als Büro und Ausstellungsort des Verbandes Sächsischer Kunsthandwerker (VSK) genutzt, dessen Gründung- und Vorstandsmitglied Fritzsche war. Als der Verband umzieht, beschließt er die Räume als Galerie weiterzuführen mit einem Novum für Dresden: Kunst in aller Bandbreite – von Malerei über Kleinplastik und Schmuck bis zu Karikaturen – zum Thema Eros auszustellen. Seit 2006 zeigt Fritzsche in seiner Galerie ausschließlich zeitgenössische Aktfotokunst, womit er sich wieder in neues Terrain vorwagte. Es ist bisher die einzige dieser Art weit und breit. Seit Ende der 1990er Jahre hat er sich selbst der künstlerischen Aktfotografie verschrieben und zeigt eigene Bilder neben Arbeiten anderer Fotografen, die bei ihm anfragen für Ausstellungen.

Natürlich nackt, nicht gewollt „erotisch“

„Den Altmeister der ostdeutschen Aktfotografie, Günter Rössler, allerdings habe ich zweimal angesprochen. Er stellte 1997 und 2011 große Teile seines Lebenswerkes im Kunstkeller aus und es war ebenso faszinierend wie bewegend, ihn noch persönlich zu erleben kurz vor seinem Tod“, erzählt Volkmar Fritzsche. Rösslers Aufnahmen strahlen natürliche Nacktheit in großer Ästhetik aus, deswegen betrachte er ihn als künstlerisches Vorbild. „Ich zeige den Menschen, seine Haltung und sein Wesen in aller Natürlichkeit und nackt, aber nicht gewollt ,erotisch`, sondern so normal wie möglich“, erklärt Fritzsche zu seinen Aktbildern. Er sei in der Freikörper-Kultur der DDR aufgewachsen, in der das Nackt-Sein im Freien als Kultur verstanden und gelebt wurde. „Am Strand war Kultur, die Erotik blieb zu Hause“, so Fritzsche.

Er fotografiert vorwiegend Frauen, weil nicht allzu viele Männer geneigt seien, sich als Akt ablichten zu lassen. Gegen den Mainstream holt er sehr oft auch ältere Menschen aufs Bild. „Dabei geht es mir nicht um Schönheit, sondern um Wirklichkeit. Leben ist Entstehen und Vergehen“, so Fritzsche. Ehrliche Bilder vom Älterwerden würden zugunsten jugendlicher Frische anderswo kaum öffentlich gezeigt. Im Kunstkeller zeigen sich auch Modelle jenseits der Lebensmitte reizvoll, freimütig und mit Augenzwinkern.

Mit der Aktfotografie begann Fritzsche nach ersten Performances im Kunstkeller und an anderen Orten, bei denen die Modelle raffinierte Metalldessous auf nackter Haut trugen. Zwölf Kreationen gestaltete er, war er doch bis dahin als Metallkünstler tätig. Den Modellen gefielen die „Erinnerungsfotos“ so gut, dass bald weitere Foto-Shootings und die ersten Ausstellungen folgten, so Fritzsche. Daraus entstanden immer neue fotokünstlerische Projekte und besondere Aufführungen für die Minibühne im Kunstkeller, die von „Klang-Körper-Kunst“ mit sinnlich meditativen Klängen über Farb-Licht-Spiele auf nackter Haut bis zu verführerischen Tanzimprovisationen im Schwarzlicht reichen.

Programme zum Thema Eros auf der Minibühne im Kunstkeller

Zweimal monatlich finden Programme zum Thema Eros jeweils freitags um 20.30 Uhr im Kunstkeller statt. Die Besucher der Aktfoto-Galerie kommen aus allen Altersklassen, so Fritzsche, doch vorrangig ab 30 Jahren aufwärts. Auch allerhand Touristen schauen herein trotz des etwas abgelegenen Standorts am Rande der Äußeren Neustadt. „Die Reaktionen auf die Ausstellungen waren niemals negativ“, so Fritzsche. Vielmehr löse die gezeigte Thematik Lob und Staunen bei den Besuchern aus. Dennoch habe die Aktfotokunst es nicht leicht heutzutage, da das Fotografieren ein Massenphänomen geworden sei. Dadurch werde sie als Kunst bei vielen Menschen nicht mehr wahrgenommen. Inzwischen im Ruhestand, denkt Volkmar Fritzsche noch längst nicht ans Aufhören, sondern geht seiner Profession künstlerischer Aktfotografie weiter mit Leidenschaft und Experimentierfreude nach. Er lebt seit mehr als 25 Jahren in harmonischer Ehe mit seiner Frau und daran habe sich auch nach 17 Jahren aktfotografischen Schaffens nichts geändert.

Sein Resümee zu den 20 Jahren Galerie im Kunstkeller: „Der vertrauensvolle Einblick in die Lebensschicksale vieler Menschen ist mir neben der Fotografie fast gleichrangig wichtig. Es hat meinen eigenen Horizont enorm erweitert, war eine Zeit voller wichtiger Erkenntnisse, Bewegung und spannungsvoller Arbeit. Und der Hoffnung, manchem Menschen gute, bereichernde Impulse vermittelt zu haben.“

Eine Idee für seine nächste Ausstellung im Kunstkeller hat Volkmar Fritzsche auch schon: „Nackt mit Hut“ soll sie heißen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet ist die Galerie im Kunstkeller: Di von 15 – 21.30 Uhr, Mi + Do von 16.30 – 18.30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: 0162 – 682 93 73

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Bilder & GedichtAlbum: Verlangen nach Me(h)er

02 Sonntag Okt 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Poesie

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Verlangen nach Me(h)er
(Für D.)

Traumwandler der Meere
schillernd in allen Farben
ziehen ihre Bahnen
hinter Glas ein Augenschmaus
landen sie nicht
auf dem Teller wie ihre Artgenossen

taucht der Blick immer tiefer
mit all den Wunderwesen
in die Gefilde schwereloser Bewegung
endloser Schwerelosigkeit
zwischen Schlinggewächsen
und Korallenriffen
fließendes Verlangen
nach Me(h)er

sehe einen großen blauen Fisch
neben ihm einen kleinen
hin und her schnellen
und denke an das Märchen
vom Fischer und seiner Frau
der alles und nichts gefiel

die Fische stoßen aneinander
und an ihr Gehäuse
du wärst gern ein Fisch
vom Wasser angezogen
doch du willst auch fliegen
sagst du beim Gehen

Text + Fotos (lv)

Die Bilder entstanden im Fischhaus Alberthafen in Dresden.

http://www.fischhaus-alberthafen.de

 

 

 

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7. Cocktail Night im Neustädter Barockviertel: Über 50 Geschäfte, Cocktails und Erlebnisse

07 Mittwoch Sept 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Fotografie, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik

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Die Galeristen, Designer, Ladenbetreiber und Gastronomen des Neustädter Barockviertels unweit vom Goldenen Reiter in Dresden laden am 8. September  von 18 – 22 Uhr zum Schauen und Genießen ein. Neben einer Vielzahl leckerer Kreationen servieren sie ihren Gästen zur 7. Cocktail Night viele frisch recherchierte alte und neue Geschichten aus den verwinkelten Gassen und der Königstraße. Das verspricht einen rundum inspirierenden Abend in Dresdens ältestem, schmucken Viertel.

Kunsthandwerkerpassage:

  • Kunst & Eros und Goldschmiedewerkstatt Barbara Oehlke:
    Konzert mit Rainer Herzog (Gitarre und Gesang), dazu wird die legendäre Gurkenlegierung kredenzt.

Obergraben

  • Galerie Sybille Nütt:
    Preview der Ausstellung TUSCULANEUM mit gleichnamigem Cocktail
  • Lille Danmark: Latenight Shopping mit einem Dansk Drøm

Königstraße

  •  Leliveld Schuhe:
    Woo Woo Cocktail
  • Prüssing&Köll: Cocktail: der „Rough Rum Rumbler“. Geschüttelt, nicht gerührt vom Barneby aus der Dresdner Neustadt mit karibischer Musik.
  •  Ellen Türke Fotografie und Ramona Krueger Atelier, Galerie und                  Zeichenschule:
    „Die Ausstellung zeigt die Begegnung der Fotografin Ellen Türke und der Künstlerin Ramona Krueger in Form von Bildern in einer ,BRAVO LOVE STORY`. Die Geschichte ihrer Räume: EIN WANDEL. Dabei stehen die Begriffe GEMEINSCHAFT und BEGEGNUNG im Fokus – Ganz nach dem Motto: „Lasst uns etwas Schönes gemeinsam schaffen!“ Doch was ist die Essenz des GEMEINSCHAFTlichen?

Kommt herein auf einen KUNSTCOCKTAIL, erlebt unsere Gemeinschaft und lasst uns gemeinsam begegnen. Wir laden euch ein die Kunst mit einem kühlen Getränk zu genießen. Lasst uns austauschen und einen geselligen Abend schaffen! Der Cocktail wird euch vielleicht fragen: „Ist das Kunst oder kann das weg?“.

Und wenn ihr tatsächlich glaubt, es kann weg… dann dürft ihr Euch gern aus dem KUNSTCOCKTAIL euer Lieblingswerk mitnehmen. Tragt es in die WELT hinaus! Vielleicht beschwingt in leichtem Schritt oder tanzend zur musikalischen …

Wir werden musikalisch unterstützt und präsentieren Euch mit Wohlwollen „MANINA DUO“. Ihr könnt Mana und Thomas Hübel an der Gitarre den ganzen Abend bei uns ERLEBEN.

Abschließend gibt es ein Come Together
um 22 Uhr im Hotel Bülow Palais

Text + Organisation: Contacteur
Rico Krampf, Rähnitzgasse 12, 01097 Dresden, Telefon: +49 173 6993801, contact@contacteur.de, www.contacteur.de

blaurock markenkommunikation . Inh.: Tobias Blaurock, Plattleite 68 . 01324 Dresden . Telefon +49 351 2109871 . Telefax +49 351 20781533
blaurock@team-blaurock.de . www.team-blaurock.de . www.facebook.com/blaurockmarkenkommunikation

Fotonachweis: istockphoto.com/igorr1

 

 

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Bilder & Gedichte vom Meer

01 Donnerstag Sept 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Poesie

≈ Ein Kommentar

 

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Wellen-Spiel

Du bist nicht da
vielleicht ist das unser
letztes Gespräch
sagtest Du
doch Du kannst noch einmal
meine Stimme hören

weit weg
hier ist es schön
den ganzen Tag
die Wellen kommen und gehen
das alte Spiel
warum fällt es
uns so schwer

Du glaubst nicht
wir könnten woanders
anders werden
ineinander fließen

Ich sitze am Meer
sehe die Wellen tanzen
unseren Rhythmus im Blut
die Schreie der Möwen tragen ihn fort

L.V.
(25.08.2016, Ückeritz/Usedom)

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Am Meer

Der Himmel federleicht
weit gespannte Möwenschwingen
der Wind weht
deinen Atem mir ans Ohr
kühl fächelnde Flamme

lasse mich fallen
in die Arme des Meeres
Woge um Woge zerfällt die Schutzhaut
wage mich weiter hinaus
steige auf mit dem Feuervogel
in den Abendhimmel

L.V.
(25.08.2016)

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Kleiner Falter

Den ganzen Tag
versuchte ich ihn zu fassen
hell mit dunklen Tupfen
flog er mir immer voraus

saß auf der Spitze des Sommerflieders
die Flügel im Blau
tauchte in die Blüten
oben auf der Steilküste

und landete abends am Meer
am Ende seiner Reise
vor meinen Füßen
mit aufrechten Flügeln

L.V.
(23.08.2016)

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Sandbär

Was macht ein Bär
am Meer
er liegt am Strand
festgewurzelt
entspannt
mit einem Fuß
schon wieder
im Puderzuckerland

L.V.
(25.08.2016)

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Fund

Eine leere Flasche
steht in einer Sandburg
sie wär`gern mehr –
eine Flaschenpost im Meer
doch das gibt ihr Inhalt
nicht her

vielleicht bringt der Fang
noch Flaschenpfand

L.V.
(25.08.2016)

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Farbwogen
(Für Otto Niemeyer-Holstein)

Im Garten der Bilder
blühen die Farben
in Fülle
im Sonnengeflecht
der alten Obstbäume
umwogend die Boote
im Schilf
selbst der Raureif
glänzt farbtrunken
in der Wintersonne
ein letztes Mal lodert
der Mohn
unter des Malers Pinselschwüngen

L.V.
(22.08.2015)

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Möwenflug zurück

Morgen werde ich fort sein
der Wind setzt die Wolkensegel
die Möwen segeln ein letztes Mal
über mir
drehen Pirouetten in der Luft
fangen gekonnt ihr Futter

Meister im Hoch und Tiefflug
über alle Wellenberge
wirft es mich nicht mehr um
werfe ich mich in den Perlschaum

komme zurück zum Admiral auf Landgang
der auf dem Sommerflieder
von Blüte zu Blüte wogt
und frage mich: Wo schlafen eigentlich Schmetterlinge?

Morgen werde ich fort sein
Sucht mein Sehnen
einen Ort zum Bleiben

L.V.
(22.08.2015)

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Texte + Fotos (lv)

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Multiple Aktfotografien im Kunstkeller: Irreale Wirklichkeiten

20 Samstag Aug 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Kultur

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Ba 8_8171dGeigenhimmel kl.

Die nunmehr 89. Ausstellung in der Galerie im Kunstkeller – aktfotoARTdresden auf der Radeberger Straße zeigt unter dem Titel  „Irreale Wirklichkeiten“ multiple Aktfotografien von Volkmar Fritzsche.

Irreale Wirklichkeiten? Ein Widerspruch in sich? Fotografie gilt als die am stärksten wirklichkeitsnahe Form der Kunst. Mit ihren heutigen technischen Möglichkeiten kann sie den Anspruch an Wahrheit noch verstärken, aber auch zugleich in Frage stellen. Real oder irreal? Ich verschmelze in den Bildern dieser Ausstellung mehrere fotografische Wirklichkeiten zu jeweils einem Bild. Das ist mehr als bloße Spielerei, es ist die Aufforderung, eine Gedankenspirale in Gang zu setzen.

Nacktheit symbolisiert dabei zum einen unser Ausgeliefertsein an die Folgen menschengemachter Geschehnisse, zum anderen Selbstbewusstsein, aber auch die Verlockung, den Sinn der Szenarien zu entschlüsseln. Die Fotografien zeigen heutige Lebenswirklichkeiten auf groteske bis bedrohliche Weise, verblüffen und sind manchmal auch mysteriös, unernst oder satirisch. Die Bildszenen reichen von spielerisch-heiter über zeitkritisch, Geschichten erzählend, teils in morbidem Umfeld, manchmal märchenhaft oder auch surrealistisch.

Wirklichkeit erscheint oft genug irreal und Irreales entpuppt sich als handfeste Realität.

Bildtitel: „Modernes Heiligtum: Mobilfunk“

Die Vernissage ist am Dienstag, 30. Aug., 20 Uhr.
Einführende Worte: Kristin Rudloff
Mit einer Bild-Performance zur multiplen Fotografie

Ausstellungsdauer:  31. Aug. bis 10. Nov. 2016                                                          

Geöffnet:  Di 15 – 21.30; Mi + Do 16.30-18.30 Uhr und nach telefonischer Absprache.
Tel: (0351) 802 70 70           

Blick in die Ausstellung: ab 25. August auf: http://www.kunstkeller-dresden.de/aktuell.htm

galerie@kunstkeller-dresden.de

 Text + Fotos: Volkmar Fritzsche

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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