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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Ausstellung „So weit, so nah“ von Mandy Friedrich in der Galerie Himmel

28 Freitag Mai 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Ausstellung | 29. Mai – 17. Juli 2021

Mandy Friedrich – So weit, so nah

Im Kabinett | Horst Leifer – Du sollst den Kitsch riskieren
Die GALERIE HIMMEL präsentiert mit der kommenden Ausstellung „Mandy Friedrich – So weit, so nah“ aktuelle Gemälde der Dresdner Malerin.   Die ungestüme und farbensatte Malerei von Mandy Friedrich (*1977) bewegt sich zwischen einem am Motiv orientierten Realismus und einem formauflösenden malerischen Expressionismus. Figuren und Gegenstände entwickelt sie mit geradezu körperlicher Präsenz aus der Farbmasse heraus. Dank einer spannungsreichen Bildkomposition, einer souveränen Pinselführung und einem betörend lichtdurchfluteten nuancenreichen Kolorismus entstehen eindringliche Bildwelten: Landschaften, Porträts und Stillleben.

Es sind Bilder von malerischer Tiefe und Sensibilität, kraftstrotzend und vital. Eine Malerei, die durch virtuoses Handwerk und genaue Beobachtung brilliert. Ihre Themen findet Mandy Friedrich in der Natur, in Alltag und Geschichte, in Literatur und Musik, in Kunst und Religion. Besonders eindrucksvoll sind ihre Porträts und Landschaften. Neben beglückend Heiterem wohnt der Malerei auch ein melancholischer Ton inne. Leuchtend helle Farben werden von dräuend-dunklen Tönen begleitet, sowohl das Lichte als auch die Verschattungen des Lebens spiegelnd. Malend begibt sich die Künstlerin auf Entdeckungsreise, erzählt von Schönheit und Verfall, von Aufbruch und Innehalten, vom Glück des Moments, von Hoffnung und Zweifel – Augenblicke, in denen die Wirklichkeit hinter den Dingen sichtbar wird.   I

Im Kabinett zeigen wir zeitgleich die Ausstellung „Horst Leifer – Du sollst den Kitsch riskieren“ mit Aquarellen und Zeichnungen des in Dresden und Mecklenburg beheimateten Malers Horst Leifer (1939-2002). Horst Leifer, der in den 1960er Jahren bei Paul Michaelis an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste studierte und hier bis 1993 Oberassistent bei Gerhard Kettner war, schuf mit seinen melancholischen Porträts intensive Menschenbilder. Neben Porträts und Aktdarstellungen entstanden Stillleben und Landschaften. Die Ausstellung vereint herausragende Werke, die zwischen 1975 und 1989 entstanden.  

Die Ausstellungen „Mandy Friedrich – So weit, so nah“ und „Horst Leifer – Du sollst den Kitsch riskieren“ werden am 29. Mai 2021, 10 Uhr, eröffnet. Leider können wir die Ausstellungen nicht feierlich eröffnen. Der Besuch der Ausstellungen ist nur nach Anmeldung per E-Mail oder Telefon sowie unter Einhaltung der Hygienevorschriften, ggf. einem Corona-Negativtest oder Impfnachweis möglich.

Die Galerie ist Montag-Freitag von 10-18 Uhr und Samstag von 10-16 Uhr geöffnet sowie telefonisch erreichbar.  

GALERIE HIMMEL
Obergraben 8
01097 Dresden

Tel. 0351-4843578

email@galerie-himmel.de
www.galerie-himmel.de
Online-ShopGrafikliebhaber.de

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Ostrale in Robotron-Kantine

28 Freitag Mai 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Dresdner Kunstbiennale OSTRALE nach dem Lockdown

Neue Formen der Zusammenarbeit: Robotron-Kantine

Nika Rukavina arbeitet an ihrem Werk „Handbuch für Hausreparaturen für Frauen“ – OSTRALE-Direktorin Andrea Hilger und Team ertüchtigen die Robotron-Kantine für die Zwischennutzung – Die schwedischen Künstler Christoph und Sebastian Mügge vollenden das erste der vor Ort gestalteten Kunstwerke der OSTRALE Biennale.

Bis zum 6. Juni ist die Robotron-Kantine unter Regie des Kunsthauses Dresden Kulisse für künstlerische Interventionen, unter anderem von André Tempel, Ina Weise, Henning Haupt und Stephanie Lüning. Im Innern arbeitet parallel schon seit Wochen das OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst an der kommenden OSTRALE Biennale O21, die am 1. Juli eröffnet werden soll. Soeben haben die Brüder Christoph und Sebastian Mügge an einer Außenwand des Ostmoderne-Pavillons das erste der Kunstwerke vollendet, die vor Ort für die „O21“ geschaffen werden. Gerade hat in Vorbereitung der OSTRALE Biennale auch die Ungarin Nika Rukavina ihre künstlerische Arbeit an der Robotron-Kantine aufgenommen.

„Mit der derzeit leer stehenden Robotron-Kantine bespielen wir im Wechsel eines der letzten Objekte in Dresden, die noch für eine Nutzung für Akteure der zeitgenössischen Kunst verfügbar sind. Wir hoffen, dass wir dieses wunderbar geeignete Objekt für eine dauerhafte Nutzung sichern können“, so Christiane Mennicke-Schwarz, künstlerische Leiterin des Kunsthauses Dresden und Andrea Hilger, Direktorin des OSTRALE Zentrums für zeitgenössische Kunst in einem gemeinsamen Statement.

Bereits seit 11. Mai haben die schwedischen Brüder Mügge (Christoph, geb. 1983 in Bonn und Sebastian, geb. 1981 in Bonn; leben in Schweden) an ihrem detailreichen Werk „Hope for the best but expect the worst“ gearbeitet. Auf 38 x 3 Metern schufen sie dabei Kunst im öffentlichen Raum: Ihre Wandmalerei ist mit Holzkohle, Wandfarbe und Fixiermittel auf die robuste Holzverschalung aufgetragen, mit der das Team der OSTRALE zuvor zerstörte Glasflächen der Robotron-Kantine gesichert hatte. Christoph und Sebastian Mügge werden während der OSTRALE Biennale auch im Klärpark Kaditz der Stadtentwässerung Dresden mit einem Werk vertreten sein. Die dafür vorgesehene skulpturale Komposition „Not a Dog Shelter“ entsteht dort bis 12. Juni, unter anderem mit Haaren aus Dresdner Friseursalons.

Auch Nika Rukavina (*1980 in Kroatien) gastiert derzeit in Dresden, um an der Robotron-Kantine einen Beitrag zur OSTRALE Biennale zu erarbeiten, nämlich ihr Werk „Manual for House Repairs for Women 2018/2021″ (2x10m). Und einige „Reparaturen am Haus“ haben die Mitarbeiter des OSTRALE Zentrums noch zu leisten, bevor sie die leerstehende einstige Kantine wieder für die Öffentlichkeit öffnen können.

Die meisten Kunstwerke, die dann zu sehen sein werden, werden für die OSTRALE Biennale aus insgesamt 34 Ländern, darunter Bangladesh, Togo und Singapur nach Dresden entliehen. Die ersten Kunsttransporter rollen bereits durch Osteuropa.

Zu den Werken:

„Hope for the best but expect the worst“: Ausgehend von einer „Krisenbox“ verbindet diese detailreiche, ortsspezifische Wandzeichnung das Wettrüsten des Kalten Krieges mit zeitgenössischen Phänomen und wirft Fragen auf, wer in den sicheren Hafen aufgenommen werden sollte. Während des Kalten Krieges war die Bedrohung eines nuklearen Angriffs in der Gesellschaft allgegenwärtig und da ein solcher Anschlag verheerende Folgen für die Nahrungsmittelproduktion eines Landes gehabt hätte, wurden strategische Depots für essentielle Grundnahrungsmittel eingerichtet. Das Phänomen lebt in unserer Zeit in der sogenannten „Prepper“-Bewegung weiter, in der Menschen es sich zur Lebensweise gemacht haben, auf mögliche Notfälle vorbereitet zu sein. Die Krisenbox enthält alles, was zum Überleben benötigt wird, wenn die Grundversorgung aufgrund einer Notsituation eingestellt wird.

Manual for House Repairs for Women 2018/2021 ist der Titel des Werkes, das an der Außenwand Richtung Lingnerallee entsteht. „Ich arbeite schon seit Jahren als Handwerkerin, um mein Künstlerbudget aufzubessern. Die meisten Arbeiten, die ich ausführe, sind für meine weiblichen Freunde oder Familienmitglieder, die mich mehrfach gebeten haben, ihnen beizubringen, wie sie die kleinen Reparaturen selbst machen können, also ist dieses Projekt für sie. Es richtet sich in erster Linie an Frauen, nicht weil ein Mann es nicht nutzen kann, sondern wegen all der ‚rosa Werkzeuge‘ (in ‚mädchenhaften‘ Designs mit seltsamen Formen, Pelzen und Glitzer), die speziell für Frauen hergestellt werden und in den meisten Fällen nutzlos sind. Das vorliegende Handbuch kämpft gegen dieses verzerrte Bild der kapitalistischen Ermächtigung von Frauen, das auf seine Weise sagt: ‚Du bist uns gleichgestellt, du kannst es selbst tun, aber die Werkzeuge, die wir dir geben, sind wertlos'“, so Nika Rukavina.

Weblinks:
http://www.ostrale.de
http://www.kunsthausdresden.de

Text: Tobias Blaurock, blaurock markenkommunikation

OSTRALE – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Andrea Hilger, 1. Vorsitzende
Web: http://www.ostrale.de

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Ausstellung „Tiere und Menschen“ zum Gedenken an Hans Grundig in der Galerie Mitte

19 Mittwoch Mai 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Beeindruckende Zeit-Bilder voller Licht und Schatten: Galeristin Karin Weber vor Radierungen von Hans Grundig.

Tiere die wie Menschen agieren und umgekehrt. Hier zwei Esel und Sturköpfe: „Sie sehen nicht – sie hören nicht“, so Grundigs Notiz unter dem Bild, das 1935 entstand.


Eindrucksvolle, schöne und schmerzliche Werkpaare von Lea und Hans Grundig vereint die Ausstellung in der Galerie Mitte. Die Aufnahme zeigt das Künstlerpaar am Tag ihrer Hochzeit im Jahr 1928.

Porträts von Lea und Hans Grundig und ein Doppelporträt von ihr mit ihm.
Titelbild der Ausstellung; ein weißes Pferd galoppiert „in den Abgrund“. Kaltnadelradierung von Hans Grundig von 1937.

Beeindruckende Sinnbilder zwischen Apokalypse
und Hoffnung

Intensiv, kraftvoll, witzig-grotesk und aufrüttelnd sind die Radierungen aus den 30er Jahren zum Gedenken an den 120. Geburtstag von Hans Grundig. Zu sehen sind sie mit Arbeiten seiner Frau Lea aus der Sammlung Maria Heiner in der Ausstellung „Tiere und Menschen“ in der Galerie Mitte in Dresden (noch bis 22. Mai).

Auf den ersten Blick wirkt es wie ein fliegendes Pferd. Doch es flieht mit wehender Mähne durch die Nacht. Auf seinem Rücken halten sich Menschen fest, andere fallen herunter. Das weiße Pferd galoppiert „In den Abgrund“ im gleichnamigen, albtraumhaften Titelbild der Ausstellung „Tiere und Menschen“ von Hans Grundig (1901 – 1958). Zum Gedenken an den 120. Geburtstag dieses großartigen Künstlers, einem Klassiker der sächsischen Kunst, sind derzeit Radierungen der 1930er Jahre von ihm sowie „Werkpaare“ zu gleicher Thematik von Hans und Lea Grundig aus der Sammlung Maria Heiner in der Galerie Mitte, Striesener Straße 49/1. Etage, zu sehen (noch bis 22. Mai).

Die Ausstellungseröffnung musste wegen des verlängerten Lockdown abgesagt werden. Die Sammlung entstand in einem Zeitraum von 50 Jahren, die zuletzt erworbenen Arbeiten “Das weiße Ross“ und „Kampf der Bären und Wölfe“ kamen 2019 aus dem Auktionshaus Griesebach hinzu. Maria Heiner, mittlerweile über 80 Jahre alt, hat sich seit Jahrzehnten mit dem Werk von Hans und Lea Grundig beschäftigt und betreut ihr Werkverzeichnis. Als Medizinstudentin lernte sie die Künstlerin 1962 bei einem Vortrag kennen und war befreundet mit Lea Grundig bis zu ihrem Tod 1977. Ihr Mann Hans Grundig starb bereits 57jährig 1958 an den Folgen en einer Tuberkuloseerkrankung infolge seiner KZ-Gefangenschaft.

“Beide Künstler haben sich entschieden, nicht das Land zu verlassen, sondern sich zur Wehr zu setzen mit ihren Arbeiten, die gegen Manipulation, Armut, Prostitution und Unmenschlichkeit offen Position beziehen“, sagt Galeristin Karin Weber. „Im Grunde war Hans Grundig ein Apokalyptiker und Visionär.“ Damit setzte er sich der Verfolgung durch die Gestapo aus, bekam Mal- und Berufsverbot und galt als „entarteter Künstler“ während des Nationalsozialismus. Seine Radierungen mit vielen Graunuancen und Schattierungen sind beeindruckende Spiegelbilder seiner Zeit, ausdrucksstark, prägnant im Strich und der Darstellung, faszinierend zeitlos und teils erschreckend aktuell. Seine Vorahnungen und das Grauen des Krieges hält Hans Grundig oft in Metaphern, Sinnbildern fest in seinen Arbeiten.

In Form von Tieren, die menschliche Verhaltensweisen zeigen. Da erscheinen Pferde als Verfolgte und Wölfe als Verfolger. Löwen verkörpern den Widerstand und ein Ameisenbär den Schnüffler. Da sitzen Hunde und Wölfe, angepflockt mit Maulkorb und ein Mann mit Pflaster vorm Mund als “Gefangene“. Zwei Esel stoßen die Köpfe gegeneinander. „Sie sehen nicht, sie hören nicht“, notierte Grundig unter dieser Radierung. Da hängen düstere Großstadtszenen neben deftigen Karikaturen, die an George Grosz erinnern. Mädchen auf der Straße. Naive Clowns mit Tuba und ein ausgedienter Soldat mit Leierkasten und Trommel auf dem Rücken. Häufchen hinterlassende Kleinbürger im „Irrgarten“, grotekse „Gesichte (Masken)“ und innige Liebespaare.

Der Ausstellungstitel  ist der Bilderserie “Tiere und Menschen“ aus der Autobiographie „Karneval und Aschermittwoch“ von Hans Grundig entnommen. Außerdem sind feinsinnige und expressive figürliche Arbeiten und Porträts Lea Grundigs von ihrem Mann und ihr sowie ein Doppelporträt des Künstlerpaars zu sehen. Berührend wie sein Werk ist auch die Lebensgeschichte des gebürtigen Dresdners Hans Grundig. Er und Lea lernten sich an der Dresdner Kunstakademie kennen. 1928 heirateten sie. Später ging sie als Jüdin nach Palästina. Nach Kriegsende kam sie zu ihm zurück, als er in der Tuberkuloseheilanstalt war. Später war Hans Grundig der erste Rektor der Dresdner Kunsthochschule und Lea Grundig die erste Professorin.

„Es wäre schön, wenn diese besondere Sammlung Interesse fände und übernommen werden könnte von der Städtischen Galerie für zeitgenössische Kunst im Stadtmuseum oder bei den Neuen Meistern im Albertinum“, hofft Galeristin Karin Weber. Zur Ausstellung „Tiere und Menschen“ in der Galerie Mitte  erschien ein Katalog (12 Euro). Ein Besuch ist mit vorheriger telefonischer Anmeldung unter der Telefonnummer: 0179 – 29 79 552 unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen möglich.

Text + Fotos (lv)

http://www.galerie-mitte.de

„Altes Eisen (Spielmann)“ von Hans Grundig, 1934

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Ausstellung „Schwarzes Band“ von Lars Breuer in der Artbox Dresden

13 Dienstag Apr 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Projekte

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Alles Nichts oder Anfang ?!

Darüber dürfen die Betrachter des Schrift-Bandes von Lars Breuer rätseln. Zu sehen ist die bereits siebente Ausstellung in der Artbox Dresden, aufgrund der aktuellen Corona-Situation muss die Eröffnung entfallen, ab 17. April, 19 Uhr. Gezeigt wird das Werk bis 23. Mai.

Ein schwarzes Band aus kantigen Buchstaben umhüllt die Artbox. Buchstaben, die eigenwillig gebrochen zu Silben und Worten werden und den Satz „NICHTS IST AM ANFANG“ bilden. Der Kölner Künstler Lars Breuer bewegt sich mit der Arbeit und seiner formalistischen Schrift auf Wand und Fenster zwischen abstraktem Bild und Text.

Die Flaneure an der Artboxecke werden aufgefordert, die fragmentarischen Blickwinkel zu erforschen und die Worte zu konstruieren. Beim Entziffern des Schriftbandes sind die Assoziationen vielfältig. Das technische Raster gibt den dynamischen Rahmen vor, aber lässt Raum für die eigene Interpretation: Bildet beispielsweise im umlaufenden Schriftzug das „Nichts“ das Zentrum oder der „Anfang“? Es ergeben sich unweigerlich Anklänge an die biblischen Schöpfungsberichte, wo das Wort im Anfang steht, oder ist hier vielleicht das „Schwarze Band“ die Reminiszenz an die Geschichte der zerstörten Stadt an der Elbe?

Durch das Kunstwerk ergeben sich Konnotationen zum Ort, zur Geschichte oder zur Mystik des Nichts. Der Philosoph Schelling stellt unter anderem fest: „Warum ist nicht nichts, warum ist überhaupt etwas?“ Diese diversen Bedeutungswelten und Zwischenräume streift Lars Breuer mit dem vieldeutigen Werk, das er eigens für die Artbox inszeniert hat. Es lädt zur Deutung ein und öffnet zur Frage – „IST AM ANFANG NICHTS“?
Dr. Michael Wächter (Kunsthistoriker)

Abbildung: OPPOSITION … EKLEKTIZISMUS | Acryl auf Wand | Foto: Carl Brunn 2009


gefördert durch
Amt für Kultur und Denkmalschutz

Artbox Dresden – 24h Ausstellungsraum – Kunstschaufenster | Ecke Hafenstraße / Uferstraße | 01097 Dresden

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Neue Aktionen im „Institut für gute Laune“

08 Donnerstag Apr 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Projekte

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„Wir forschen an einem gut gelaunten Menschen und Wegen dahin.“ Thomas Preibisch, Inhaber des „Instituts für gute Laune“ auf dem Martin-Luther-Platz im Herzen der Dresdner Neustadt. Dort befindet sich auch sein Atelier.

Von der „Freude-Impfung“ bis zu „Kuchen-Konzerten“

Freude an der Kunst und gute Laune weiter verbreiten. Einfallsreich lädt Thomas Preibisch dabei andere Menschen zum Tauschen künstlerischer Talente ein.

Glücklichsein ist eine Kunst. Sich erfreuen können an dem, was man hat und Freude weiter verschenken. Darum dreht sich alles im “Institut für gute Laune der Neuen Symphatischen Moderne“.

„Es ist ein Ort, an dem Forschung und Kunst zu etwas Neuem verschmelzen“, sagt Thomas Preibisch (47), der Inhaber des „Instituts für gute Laune“. Außerdem ist er Kartoffeldruckkünstler, Autor, Liedermacher, Sänger und Radiomoderator. Er forscht über gute Laune und wie man sie weiterverbreitet. “Wenn man schon einmal eine Krise hat, sollte man sie auch nutzen, um etwas positiv zu verändern“, lautet sein Motto. „Wir forschen an einem gut gelaunten Menschen und Wegen dorthin.“ Ein Weg ist die „Freude-Impfung“, empfiehlt er, beispielsweise mit einem Kompliment, Lob oder Geschenk an andere Menschen. Oder man reicht eine „kleine gute Laune“ weiter, ein geldstückgroßes Minikunstwerk aus Pappe, bedruckt mit einer fröhlichbunten Menschenkette.

Manchmal liegt das Glück auch auf der Straße. Wenn Preibisch Cent- oder Euromünzen, auf einer Seite bemalt mit lachenden Gesichtern, einfach draußen „verliert“ und damit die Finder erfreut. “Lebendig wird die gute Laune nur, wenn man sie verschenkt“, so Preibisch. Sein „Institut für gute Laune“ sieht er daher als ein Aktionskunstwerk, das mit den Mitteln der Kunst immer auch an einer zukünftigen Gesellschaft forsche, in der es für jeden stimmt. Wichtige „Mitarbeiter des Instituts“ seien J.W. von Goethe mit seinen Forschungen zu Farbenlehre, Naturgesetzen, Metamorphose und zur Bestimmung des Menschen und Joseph Beuys mit seiner Überzeugung, dass jeder Mensch ein Künstler ist und seiner Idee der sozialen Plastik, die alle verbindet. Diese Ideen werden lebendig gehalten und weiterentwickelt im „Institut für gute Laune“.

Bildnisse von ihnen und anderen großen Dichtern und Denkern zieren die Krone, die Preibisch aufsetzt, wenn er unterwegs ist mit seiner Aktionskunst. Er hat auch eine eigene Währung, die Kartoffelmark, erfunden, die man eintauschen kann durch eigene, kreative Dinge und Talente. Seit 2009 gibt es das “Institut für gute Laune“. Sein Atelier mit eigenem Bild- und Tonstudio befindet sich am Martin-Luther-Platz in der Dresdner Neustadt.

Wie vertreibt er bei sich schlechte Laune? „Indem ich etwas Abstand zu mir nehme, nicht alles zu ernst sehe und über mich selber lachen kann“, sagt Thomas Preibisch. Gute Laune habe er, wenn er das Leben und Probleme wie ein Kind spielerisch betrachtet. Er ist ein humorvoller Mensch und philosophiert gern. Beim Loslassen trüber Gedanken hilft ihm eine Übung: „Sich morgens vor den Spiegel stellen. Mit dem Finger auf sich zeigen und sagen: Das soll ich sein?!“ Dann muss er schon schmunzeln über sein Spiegelbild. Thomas Preibisch ist künstlerischer Autodidakt. Sein Geld verdient er mit Vorträgen und Workshops für Firmen und andere Interessierte zu Teambildung und Kreativität.

Er hat außerdem eine eigene Sendung „Frühstücksradio mit Spaß“ auf Coloradio, immer sonntags um 12 Uhr und seine Youtube-Show „Wunderbares für Wahres“ soll Ende März starten. Sobald der Lockdown es zulässt, will Thomas Preibisch „Kuchen-Konzerte“ im Stadtteilhaus Äußere Neustadt, zugleich Ausstellungsort seines Instituts, jeweils Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr veranstalten. Jeder Zuschauer bringt zwei Stück Kuchen mit, eins für sich selber und eins für den Künstler. Dafür singt und musiziert Thomas Preibisch zur Gitarre und am Klavier, danach wird gemeinsam geschmaust und unterhalten. Backen ist schließlich auch eine Kunst, und weitere Künste und Künstler sind immer gern gesehen im „Institut für gute Laune“.

Text + Fotos (lv)

Mehr Infos zum Künstler Thomas Preibisch unter WWW.fischbild.de

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Weltlügenball per Livestream & Ostern to go mit Überraschungen aus dem Lügenmuseum

31 Mittwoch Mär 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Film, Kultur, Lebensart, Projekte

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Zum Weltlügenball am 1. April gibt es einen Livestream,19 Uhr

https://youtu.be/m-hWa7jsTzk

Danach geht es weiter:
19.50 Uhr, MDR, Außenseiter Spitzenreiter/Spezial, eine Sendung aus dem Lügenmuseum

OSTERN to go – zum Stubenarrest  kommt das Lügenmuseum zu Dir nach Haus.

In dieser Museumsbox kann der Wandel von der Wunderkammer zum Künstlermuseum, vom Kunstwerk als Sammelobjekt zur Sammlung als Kunstwerk erlebt werden. Als Auflagenkunst enthält es eine Collage, eine Skulptur und andere Kunststücke, eine Gebrauchsanweisung, einen Orientierungsstein und ein Mojo. Das Mojo kam ursprünglich aus Afrika nach Amerika als magisches Objekt. Weltweit wurde es bekannt durch Blues-Songs wie: Got My Mojo Working von Ann Cole 1957. Im Mojo ist der Zauber des Lügenmuseums und Sternenstaub, denn die Lüge im Dienste der Wahrheit wäscht den Staub des Alltags von den Sternen.

https://luegenmuseum.de/shop/

Seit dieser Woche ist die neue Website vom Lügenmuseum freigeschaltet. Gefördert vom NEUSTART Sofortprogramm.

Kunstwerk in der Museumsbox             

„Liebe Museumsbesucher, in diesem MUSEUM to go kann der Wandel des Museums von der Wunderkammer zum Künstlermuseum erlebt werden.“ So beginnt ein Brief in einer Museumsbox, die als Museum to go per Post zu seinen Besuchern nach Hause reist.

Künstler eroberten immer wieder neue Formen, sie griffen das als bürgerlicher Fetisch geltende Kunstwerk an, opponierten mit unbrauchbarer Kunst gegen ideologische Kunstausrichtung. Sie erweiterten den Kunstbegriff oder ritten in halsbrecherischem Galopp durch die Moderne hinein in das Künstlermuseum, um fern jeglicher Begrenzungen durch ihr eigenes Paralleluniversum zu schweben. In diesem Museum to go kann nachvollzogen werden, wie aus einem Kunstwerk als Sammelobjekt eine Sammlung als Kunstwerk wird.

Das MUSEUM to go enthält als Auflagenkunst eine Collage, eine Skulptur und andere Kunststücke, eine Gebrauchsanweisung, einen Orientierungsstein auf dem Jakobsweg und ein Mojo. Das Mojo kam ursprünglich aus Afrika nach Amerika als magisches Objekt. Weltweit wurde es bekannt durch viele Blues-Songs wie: Got My Mojo Working von Ann Cole 1957, das oftmals Muddy Waters zugeschrieben wird. Das Mojo enthält den Zauber des Lügenmuseums in Form von Sternenstaub, denn die Lüge im Dienste der Wahrheit wäscht den Staub des Alltags von den Sternen.

Das ganze Leben wird zum Kunstwerk, egal, ob es dadurch besser oder schlechter gerät.

 
Corona ist die ideale Gelegenheit für das Lügenmuseum, sich neu zu erfinden. Mit einer Oster-Edition macht sich eine Milchstraße von Ideen auf den Weg zu seinen Besuchern, direkt nach Hause aufs Sofa. Es führt in die faszinierende Welt von Dingen, die es überhaupt nicht gibt. In der Box finden sich ein Orientierungsstein, ein Lügenmantra, ein Klangobjekt, ein Fragebogen, ein Gästebuch und ein originales Kunstwerk. Das Auspacken begleitet freundlich ein Stück Lebenszeit, regt zum Lachen an und gibt ein bisschen Auftrieb. Eines ist sicher, Kunstobjekte zur eigenen Belustigung steigern sich bei wiederholtem Anblick.
 
Museum to go kann auch als persönliches Orakel genutzt werden: Es gibt Antwort auf jede Frage, die gerade in den Sinn kommt. Es kann auch als Geburtstagsfeier, als Freiflugschein der Fantasie, als Auftakt für eine eigene Kunstsammlung oder als Tankstelle für Lebensinspiration genutzt werden. Zu Ostern ist das Museum to go auch zum Verstecken geeignet.
 

Text + Fotos:

Reinhard Zabka
Lügenmuseum
Kötzschenbrodaer Str. 39
01445 Radebeul / Dresden
+49 176 99 02 56 52
www.luegenmuseum.de 

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Buch-Premiere: Graphic-Novel „Nachtgestalten“ von Jaroslav Rudis & Nicolas Mahler im Literaturhaus Stuttgart

11 Donnerstag Mär 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur

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Von der Tragik der Liebe und dem Wahnsinn des Lebens

„Nachtgestalten“ , die gemeinsame Graphic Novel von Jaroslav Rudiš und Nicolas Mahler feiert am Montag, den 15. März um 19.30 Uhr ihre Online-Premiere im Literaturhaus Stuttgart. Die Moderation übernimmt Andreas Platthaus. 

Am Mittwoch, den 24. März sind Autor und Zeichner im Hamburger Literaturhaus im Rahmen der 9. Hamburger Graphic Novel Tage gemeinsam mit der Zeichnerin Tina Brenneisen um 19 Uhr zu Gast im Livestream „Inhaltliche Vielfalt als Lustprinzip“. Moderiert wird der Abend ebenfalls von Andreas Platthaus. Mehr Informationen dazu hier.

Weitere Lesungstermine findet Ihr hier. 

»„Nachtgestalten“ ist eine Elegie auf das versäumte Leben, nicht nur zu Lockdown-Zeiten.« Welt am Sonntag

In „Nachtgestalten“ lassen sich zwei Freunde in einer Nacht von Bier zu Bier und von Geschichte zu Geschichte treiben und erzählen scharfsinnig, klug und mit subversivem Witz von der Tragik der Liebe, dem Wahnsinn des Lebens sowie den Spuren der Geschichte, die allem zugrunde liegt und nie ganz verschwindet.

Vom tschechischen Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker Jaroslav Rudiš erschien zuletzt der Roman „Winterbergs letzte Reise“, der 2019 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde. Für sein Werk wurde er außerdem mit dem Usedomer Literaturpreis, dem Preis der Literaturhäuser sowie dem Chamisso-Preis/Hellerau ausgezeichnet. Der Zeichner und Illustrator Nicolas Mahler lebt in Wien. Seine Comics und Illustrationen erscheinen unter anderem in Die Zeit, NZZ am Sonntag, FAZ und in der Titanic. Für sein Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Max-und Moritz-Preis als „Bester deutschsprachiger Comic-Künstler“ und mit dem Preis der Literaturhäuser.

Text:
Elsa Antolín
Pressereferentin

Luchterhand Literaturverlag | Neumarkter Straße 28 | 81673 München
Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
www.luchterhand-literaturverlag.de

Auf ein Bier mit Jaroslav Rudiš und Nicolas Mahler

Ein Gespräch über ihre Graphic Novel »Nachtgestalten«

Erst einmal Prost! Wir sitzen mit einem Bier vor
dem Bildschirm. In normalen Zeiten hätten wir
uns in einer Kneipe treffen können.
Was würden Eure Nachtgestalten während des CoronaLockdowns machen?

Rudis: Das würde sie traurig machen aber sie würden
mit Sicherheit Bier kaufen.
Mahler: Oder Wein trinken.
Rudiš: Ja, schrecklich, der Lockdown hat aus mir auch einen Weintrinker gemacht. Es geht vielen Biertrinkern so. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Nachtgestalten mit zwei Flaschen Bier losziehen würden. Oder mit zwei Flaschen Wein. Was meinst du, Nicolas?
Mahler: Ich bin mir nicht so sicher. Ich habe zum Beispiel einen Freund, den kriege ich nicht zum Spaziergehen. Eigentlich will er nur Auto fahren und das ist natürlich mit Alkohol schwierig.
Rudiš: Ja, manchmal ist es schwer. Auch bei den Nachtgestalten würde der Eine mehr unter dem Lockdown leiden und sich in seine Geschichten verkriechen. Der Andere würde all seine Kraft einsetzen, um ihn aus der mit Geschichtsbüchern vollgestopften Wohnung herauszuzerren und ihn auf einen Spaziergang zu überreden.

Wie kam es überhaupt dazu, dass ihr gemeinsam die Graphic Novel herausgebracht habt?
Rudiš: Ich fahre oft über Wien. Wien ist sozusagen mein Umsteigebahnhof. Dort treffe ich mich immer mit Nicolas im „Steman“ oder im „Rüdigerhof“ und wir essen gemeinsam Schnitzel und trinken böhmisches Bier dazu. An einem Abend, nach ungefähr sechs Budweiser vom Fass, haben wir gesagt: Lass uns etwas zusammen machen.

Und war die Idee von den zwei Prager Nachtgestalten von Anfang an da?

Rudiš: Ich hatte tatsächlich mal eine kleine Erzählung mit dem Namen  „Nachtgestalten“ geschrieben, die Nicolas gut fand. Wir haben dann gemeinsam mehrere Geschichten dazu erfunden. Ich bin jemand, der gerne
und viel erzählt, mein Roman „Winterbergs letzte Reise“ ist über 500 Seiten
lang. Gleichzeitig mag ich es sehr, wie reduziert Nicolas‘ Zeichnungen sind.
Daher fand ich es super, dass er meinen Text nahm und radikal kürzte.
Mahler: Ausschlaggebend waren für mich die Dialoge, die ich richtig gut fand.
Mich hat bei den Nachtgestalten auch angesprochen, dass es nur zwei Figuren
sind. Da meine Zeichnungen sehr reduziert sind, ist es für mich am besten,
wenn es einen kleinen Dicken und einen großen Dünnen gibt. Die kann man gut unterscheiden. Bei vier Protagonisten muss ich gleich mit den Frisuren arbeiten. So habe ich gar keine Frisuren gebraucht.

Wie kann man sich eure Zusammenarbeit vorstellen? Was entsteht zuerst – Text oder Zeichnung?

Rudiš: Ich hatte Nicolas mehrere Geschichten mit einem wiederkehrenden Grundgedanken geschickt: Zwei Freunde gehen durch die Prager Nacht von Gasthaus zu Gasthaus und erzählen sich kleine private Geschichten. Dabei kommt immer wieder die ganz große Geschichte zum Vorschein. Nicolas hat ziemlich schnell die ersten Zeichnungen angefertigt und ich dachte: Wow, das hat er wirklich perfekt getroffen!
Kein Theaterstück, kein Roman könnte das so gut einfangen wie eine Graphic Novel mit Nicolas.

Nicolas, du beschäftigst dich oft mit der Welt der Literatur, mit Thomas Bernhard oder Robert Musil. Jaroslav, du hast mit „Alois Nebel“ zusammen mit dem tschechischen Zeichner Jaromír 99 ebenfalls schon eine Graphic Novel herausgebracht. Was reizt euch an der „Symbiose“ von Literatur und Comic?

Mahler: Schwierige Frage… Ich könnte sagen, weil ich selbst so schlecht schreibe.
Rudiš: Und ich kann nicht zeichnen! Wo wir uns treffen ist Wien und die Welt der mitteleuropäischen Literatur, die Nicolas immer wieder in seinen Comics porträtiert. Seine „Alten Meister“ zum Beispiel finde ich großartig! Die Gradwanderung zwischen Groteske und Tragödie, das verbindet uns – und davon leben auch die Nachtgestalten.

Nicolas, kann es sein, dass Jaroslav dein erster lebender Autor ist?

Mahler: Da müsste ich jetzt überlegen…. Nein, Elfriede Jelinek lebt auch noch!
Bei ihr war jedoch der Text schon längst veröffentlicht, und das macht doch
einen Unterschied. Wenn der Schriftsteller sich nicht mehr wehren kann, ist
das natürlich einfacher. Aber wir sind bei den Nachtgestalten so auf einer
gemeinsamen Wellenlänge gewesen, dass keiner irgendetwas durchsetzen
musste, was der andere nicht wollte.

Eure Nachtgestalten sinnieren über die Tragik des Lebens und scheinen sich
über die Absurdität des Daseins gleichzeitig zu amüsieren. Wie wichtig ist
euch Humor?

Rudiš: Humor ist für mich Lebensrettung. Meine Geschichten sind oft traurig,
düster und abgründig, aber letztendlich rettet der Humor die Helden immer
vor dem Untergang.
Mahler: Ich glaube, das ist bei den Allermeisten so. Wenn man Menschen fragt, was sie beim eigenen Partner am meisten schätzten, kommt als Antwort fast immer Humor. Wobei Männer oft damit meinen, dass die Partnerin über ihre Witze lacht. Bei mir ist es so, dass ich im Endeffekt mein Leben damit verdiene, Witze zu machen und Cartoons zu zeichnen. Der Humor ist immer auch das Ziel meiner Arbeit. Nur traurig
ist mir zu wenig. Traurig ist schön und gut, aber am besten ist es, wenn es schön traurig und lustig ist. Dann ist mir die Sache gelungen.

Kneipen, Bier und Selbstmitleid. Ist das besser als Yoga, Achtsamkeit und Selbstoptimierung?

Rudiš: Vielleicht ist das Selbstoptimierung auf böhmische Art.
Mahler: Ja, unsere Nachtgestalten tendieren zur Selbstzerstörung – aber mit Humor! Ich glaube, dieser Zugang ist ziemlich out, oder?
Rudiš: Ja, vielleicht ist es wieder an der Zeit, dass er zurückkommt.
Mahler: Lieber das, als Selbstzerstörung ohne Humor. Selbstzerstörung ohne Humor ist schlimm, da möchte man nicht dabei sein.

Könnten eure Nachtgestalten auch weiblich sein?

Rudiš: Hm, in der Tat waren alle meine Figuren in letzter Zeit männlich… Vielleicht hängt das damit zusammen, dass viele Dialoge aus den Nachtgestalten echt sind. Ich habe sie irgendwo in Gesprächen mit Freunden aufgeschnappt.
Mahler: Mit Frauen sprichst du nicht?
Rudiš: Doch, denen höre ich auch zu! In der „Nationalstraße“ gibt es zum Beispiel eine sehr starke Frauenfigur. Aber vielleicht fällt es mir leichter, über Männer zu schreiben.

Letztendlich ist euer Buch vor allem eine Hommage an die Kneipenkultur und an Männerfreundschaften, oder?

Rudiš: Absolut. Es ist eine Geschichte über eine lange und tiefe Freundschaft. Die beiden stehen zueinander und streiten auch manchmal. Es geht aber auch ums Zuhören. Heute steht der Individualismus sehr im Mittelpunkt: ICH lebe gesund, ICH mache Sport. Aber hier haben wir zwei Freunde, die zuhören.
Mahler: Ja, aber der eine kann sich den Namen der Freundin des anderen
nicht merken.
Rudiš: Das stimmt auch wiederum.

Am Ende des Buches gibt es eine kleine, entlarvende Zeichnung…

Rudiš: Naja, wenn man sich da die Nachtgestalten ansieht, kann man schnell den kleinen Dicken und den großen Dünnen erkennen, diesmal auch mit Frisuren! Irgendwie sind es auch wir, die durch die Geschichte gehen.

Februar 2021. Das Gespräch führten Elsa Antolín und Madlen Reimer, Luchterhand Literaturverlag.

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Comic-Buch „Temple of Refuge“ über die Erlebnisse eines Flüchtlings & den Traum von einer besseren Welt

23 Dienstag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart

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Flüchtlingsunterkunft „Tempelhof“ als Sehnsuchtsort

Bildgewaltige Utopie im Sci-Fi Comic „Temple of Refuge“ nach einer persönlichen Geschichte

Vor fünf Jahren kam der kurdische Iraker Sartep Namiq mit der Hoffnung auf
eine bessere Zukunft in der Notunterkunft am alten Flughafen Tempelhof in Berlin an. Ein Jahr lang lebte er dort mit anderen geflüchteten Menschen in einem Hangar, ohne zu wissen, wie es für ihn weitergehen sollte. Seine persönliche Geschichte wird nun als utopische Science-Fiction-Erzählung nach einer Idee von Cyberpunk-Legende Bruce Sterling und Matthias Zuber sowie gezeichnet von Felix Mertikat („Steam Noir“) in „Temple of Refuge“ erzählt. Egmont spendet den gesamten Erlös des Buches an die
Hilfsorganisation Sea-Watch.

In “Temple of Refuge” wird der Flughafen Tempelhof zum Zentrum der Welt: Der junge Protagonist Sartep ist auf der Suche nach einer besseren Zukunft in der Fremde. Unterwegs zeichnet er auf seinem Smartphone die hoffnungsvollen Träume der Menschen, die ihm begegnen. Doch die Realität in dem Auffanglager vor den Toren eines futuristischen Berlins ist geprägt von Elend, Gewalt und Ablehnung, doch auch von Solidarität und Freundschaft. Als seine Bilder plötzlich Wirklichkeit werden, wird aus dem Slum ein fantastischer neuer Ort, eine neue Gesellschaft, ein besseres Leben für alle.

Der Comic, der komplett ohne Worte auskommt, wurde ermöglicht von der
Berliner Gesellschaft der Neuen Auftraggeber, die Menschen dabei unterstützt, ungewöhnliche Kunstprojekte zu verwirklichen. Sartep Namiq gab den Comic in Auftrag mit dem Wunsch, zu einer anderen Wahrnehmung geflüchteter Menschen beizutragen und ihr Potenzial für eine progressive soziale Veränderung greifbar zu machen.

„Dieses Projekt war die erste Tür für mich, die sich nach meiner Flucht wieder öffnete – etwas, das ich wirklich tun konnte. Danach öffneten sich dann weitere Türen für mich in Berlin. Ich hoffe, dass diese Geschichte die Menschen optimistisch stimmt, zusammenzukommen, ihre eigenen Türen zu öffnen und neue offene Türen für sich selbst zu finden“, so Sartep Namiq über sein Buch.

Die Egmont Comic Collection veröffentlicht nun im Rahmen des Non-Profit Projekts die Hardcover-Version des Comics. Der gesamte Erlös aus dem Verkauf des Albums kommt der Hilfsorganisation Sea-Watch e.V. zugute, die im Mittelmeer geflüchtete Menschen in Seenot rettet.

„Temple of Refuge“ (ISBN: 978-3-7704-0115-4, gebundene Ausgabe, 10,00 Euro [D]) erscheint am 3. März im Handel. Weitere Informationen auf http://www.templeof-refuge.net.

Text: Karoline Westermeyer Benz

Egmont Verlagsgesellschaften mbH

Die Verlage Egmont Ehapa Media GmbH und Egmont Verlagsgesellschaften mbH gehören zu den größten Verlagen für Kinderbücher und Magazine, Comics sowie Corporate Publishing-Titel im deutschsprachigen Raum. Populäre Marken
wie „Asterix“, „Walt Disney Lustiges Taschenbuch“, „Micky Maus-Magazin“, „Wendy“, „POPCORN“, „Mädchen“, „Sailor“

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„Woche des Erinnerns“ – Aktionen im öffentlichen Raum zum 13. Februar

13 Samstag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie, Projekte

≈ Ein Kommentar


Filigraner Turm & Ausblick: Eine Installation am Elbufer gegenüber der Altstadtkulisse. Foto: Heiko Oeft

Geschichte in Bildern, eine Lichtskulptur und wandernde Bojen

WOD – Initiative Weltoffenes Dresden verbindet vielfältige Angebote von Kultureinrichtungen zum Gedenken an die Zerstörung der Stadt in einer „Woche des Erinnerns“ vom 8. – 15. Februar 2021.  Abschließend gibt es ab 19 Uhr eine Fassadenlichtmalerei mit Claudian Reh und fremde Klänge am Societaetstheater.

Aus Anlass des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens im II. Weltkrieg laden die Kultureinrichtungen und -verbände Dresdens im Zusammenschluss #WOD – Initiative Weltoffenes Dresden unter dem gemeinsamen Motto „Morgen = Gestern + Heute“ mit verschiedenen Aktionen im öffentlichen Raum zur gesellschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit den traumatischen Ereignissen vom 13. Februar 1945 ein.

In der „Woche des Erinnerns“ sind die Dresdner Kulturinstitutionen damit auch im Jahr 2021, sechsundsiebzig Jahre nach dem einschneidenden Ereignis, wieder auf der Suche nach zeitgemäßen Formen des Gedenkens.

Wie können wir Erinnerungen an den Krieg angesichts der heutigen Herausforderungen wachhalten? Und wie wollen wir Gedenken heute gestalten?

Auf ganz unterschiedliche Weise werden die vielfältigen Beiträge der Kulturinstitutionen Passant*innen in die persönliche und gesamtgesellschaftliche Vergangenheit und in plurale Formen des Gedenkens und Erinnerns mitnehmen. #WOD lädt ein, das Verhältnis von Geschichte, Gegenwart und Zukunft und die Veränderungen der Formen des Gedenkens in Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren und so die zentralen Plätze der Stadt trotz der schwierigen Pandemielage als Orte des gemeinsamen Dialogs erleben zu können.

Hierfür präsentieren die Kulturinstitutionen mit einer Plakatkunst-Aktion an zwölf Orten des Kulturstadtraums Dresdens und am Standort Radebeul, individuell ausgewählte, großformatige Bildmotive mit zum Teil eigens für die Aktion von Künstlerinnen und Künstlern entworfenen Werken, mit Fotografien und mit Zitaten, die zum Innehalten und Nachdenken auffordern. Zu den ausgewählten Orten gehören u. a. der Theaterplatz, der Neustädter Bahnhof, die Synagoge oder der Altmarkt. Zudem taucht eine interaktive Wanderboje mit individuellen Erinnerungsbotschaften an sieben verschiedenen Orten in der Stadt auf, ein Mann baut einen sechs Meter hohen Turm, eine Lichtskulptur erinnert an den Tag, als die Dresdner Uhren stehenblieben – das gesamte analoge und digitale Programm finden Sie auf der #WOD-Website: weltoffenesdresden.com. Wir freuen uns, wenn Sie mit offenen Augen durch die Stadt gehen!

Besonderheit dieser Aktionen ist der breite Zusammenschluss der vielen unterschiedlichen Kulturinstitutionen aus Dresden und Radebeul, die damit ein besonderes Zeichen setzen.

Text: #WOD – Initiative Weltoffenes Dresden

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Ausstellung „An den Rändern“ von Stefan Voigt in der Stadtgalerie Radebeul

08 Montag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Verlassene Räume voll (un)entdeckter Dinge, Spuren und Möglichkeiten: der Künstler Stefan Voigt in seiner Ausstellung in der Stadtgalerie Radebeul.

Das stille Leben der Dinge

Die Ausstellung „An den Rändern“ von Stefan Voigt
zeigt vielerlei Entdeckungen in verlassenen Räumen.
Zu sehen in einem virtuellen Rundgang durch die Stadtgalerie Radebeul.

Dunkle Flächen mit hellen Farbspritzern, vergilbte, abgeblätterte und frisch weiße Spuren durchziehen die Bildräume. Aus der untersten Leitersprosse wachsen Gerüste scheinbar ins Endlose. Drähte ragen wie Antennen in den Raum, den Linien öffnen, gliedern, weiten und begrenzen und grau gerasterte Flächen markieren die Ein- und Ausgänge. Das am Bildrand oft auftauchende große „B“ lässt sich als Baustelle, Brüche und Balance deuten. In diesem Spannungsfeld verlassener Räume, in denen die Dinge ein stilles, wild wucherndes Eigenleben führen, bewegt sich die derzeitige Ausstellung “An den Rändern“ mit Zeichnung und Malerei von Stefan Voigt in der Stadtgalerie Radebeul.

Der Ausstellungstitel spiele ironisch auch auf die Situation der Künstler an, die oft am Rand im Verborgenen wirken, nicht nur in Corona-Zeiten. In seinen Bildern verbindet Stefan Voigt assoziationsreich Außen- und Innenwelten. Der Betrachter erkundet mit ihm noch unerschlossene Gebiete und Territorien voller Farb- und Formkontraste. Das tragende Element in seinen Papierarbeiten sei die Linie, so Voigt. „Für mich sind es Wirklichkeitsfragmente, Objekte und Dinge auf der Durchreise“, sagt Stefan Voigt über sein Schaffen. Die Ausstellung versammelt vorwiegend abstrakte und einige figürliche Arbeiten, zumeist Zeichnungen und Mischtechniken in Pastelltönen und schwarze Linienumrisse sowie auf alten Buchdeckeln und einer Landkarte von Venedig gezeichnete “Versunkene Städte“ und „Wildnis“ mit archaischer Symbolik regen zum Nachdenken über den Klimawandel an. Die Bildräume wirken mal ruhig, klar, meditativ und luftig weit, mal sperrig und verschlossen. Da treffen feste, starre, ins Leere greifende, sich auflösende, eckige und kreisende Formen aufeinander. Linien verlaufen gerade, schlängelnd, auf und ab, geordnet und verquer.

Da landet man plötzlich im „Niemandsland“, geht auf „Rückzug“, in Schwingung mit der Bilderserie „Seismic“, findet „Zuflucht“, durchquert eine „Passage“ und drehen sich die Räder immerzu unter dem Motto: “Es geht voran“. Stefan Voigt wurde 1961 in Dresden geboren und studierte dort von 1982 bis ´87 an der Hochschule für Bildende Künste und erwarb sein Diplom in Malerei und Grafik bei Professor Gerhard Kettner. Seit 1987 arbeitet Voigt freischaffend als Künstler und wohnt inzwischen in Radebeul. Der Blick aus dem Atelierfenster in einer ehemaligen Schokoladenfabrik auf der Hopfgartenstraße in Dresden-Johannstadt, umgeben von Neubauten und Industriebrachen, sei sehr anregend für sein Schaffen.

Vor allem das Nichtgreifbare der Zwischenräume interessiert ihn und versucht er in seinen Bildern zu fassen, so Voigt. Seine Arbeiten zeigen, wie viel auch noch an den Rändern der Großstadt zu entdecken ist zwischen Verfall, Stillstand und neuer Nutzung. Und dem Umgang mit den Leerräumen.

Da die Bilderschau derzeit corona-bedingt wegen des Lockdowns weiterhin geschlossen ist, lädt ein virtueller Rundgang durch die Ausstellung ein, begleitet von einer Lesung nordischer Gedichte mit Undine Materni und Musik von Tobias Herzz Hallbauer (unter www.radebeul.de/stadtgalerie  aktuell zu sehen). Außerdem kann der Ausstellungskatalog „An den Rändern“ von Stefan Voigt
unter galerie@radebeul.de oder telefonisch unter 0351 8311-600 bestellt
und zum Preis von 5 Euro erworben werden.

Text + Fotos (lv)

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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