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Kategorien-Archiv: Lebensart

Sommertheater & Open Air Kino & Gartengeflüster in Dresden & Ausblicke auf die neue Spielzeit

11 Dienstag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Theater

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„Die Legende vom heissen Sommer“. Fotos: Robert Jentzsch

Boulevardtheater Dresden
Heißer Sommer mit viel Theater

Der Theatersommer in Dresden ist in vollem Gange. Das Boulevardtheater gastiert gemeinsam mit anderen Theatern, Veranstaltern und Künstlern in der Freilichtbühne  „Junge Garde“. Der Programmmix aus Comedy, Konzert, Theater und Musical erfreut und hilft den angeschlagenen Bühnen und dem Publikum gleichermaßen. Am 14. August öffnet sich nach corona-bedingt fünfmonatiger Spielpause endlich wieder der Vorhang im Boulevardtheater. Ein bestätigtes Hygienekonzept ermöglicht dem Privattheater den Spielbetrieb bei voller Auslastung im großen Saal mit knapp 500 Plätzen. Losgeht`s mit dem faszinierenden Sandtheater und seiner Reise durch die Geschichte Dresdens (bis Ende August). Ab 1. September kehrt die erfolgreiche Inszenierung „Die Legende vom heißen Sommer“ – ein Stück Osten mit den größten Amiga-Hits auf die Bühne zurück. Außerdem gibt`s ein Wiedersehen mit „Die Fete endet nie“ , dem frivolen P18-Stück „Herr Doktor, die Kanüle klemmt!“ und der
beliebten „Olsenbande“.

http://www.boulevardtheater.de


„Zwei wie Bonnie & Clyde“: Dorothea Kriegl und Christian Kühn. Foto: Chris Gonz

Comödie Dresden
Neustart mit Humor und Leidenschaft

Für Gänsehaut und Gruselspaß sorgt zurzeit “The Addams Family“ in einem Grusical von Andrew Lippa (Regie: Kerstin Polenske), das bereits am Broadway Erfolge feierte, beim Sommer Open Air der Comödie Dresden (noch bis 30. 8.) Vor der morbid-charmanten Kulisse des Elbschlosses Übigau trifft eine herrlich schräge Figurenschar auf sächsische Ahnengeister und nimmt mit viel Humor, Leidenschaft und feuriger Musik Normales und Ungewöhnlich-Aneckendes auf die Schippe. Danach startet mit der Premiere von „Zwei wie Bonnie & Clyde“ mit Dorothea Kriegl und Christian Kühn am 4. September wieder der Spielbetrieb im Haus unter dem Motto “Wir haben Lust(ig)!“ mit einem den Corona-Bedingungen angepassten Herbst- und Winterprogramm, das aktuelle Anforderungen berücksichtigt. Wieder auf die Bühne kommen die Liebeskomödie “Sternstunden“ mit Cosma Shiva Hagen, die Musik-Comedy „Spanisch für Anfängerinnen“ und letztmals die Karaoke-Triologie „Zickenzirkus“, Machos auf Eis“ und „Tussipark“.

http://www.comoedie-dresden.de

Dresdner Friedrichstatt Palast & Comedy Theater Club
Gartengeflüster mit Promis und Lachen für die Gesundheit

Mit einem Open Air-Angebot bereichert auch der Dresdner Friedrichstatt wieder die Kulturszene in der Stadt. “Gartengeflüster – Text miez Musik – von sinnlich bis sinnlos“ heißt die neue Veranstaltungsreihe im idyllischen Hinterhof der Spielstätte am Wettiner Platz. Bekannte Dresdner Künstler und Prominente treffen hier immer mittwochs um 20 Uhr auf das Publikum. Da trifft der Kabarettist auf den Posaunisten, die Moderatorin auf den Combo-Frontmann, der Schauspieler auf die Tasten-Fee. Am 12.8. erzählen und agieren der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, Micha Unger, Kerstin Drechsel, Julia Schmidt & Micha Winkler gemeinsam. Bei weiteren Veranstaltungen dabei sind Gunter Emmerlich, Julia Schmidt & Micha Winkler (19.8.), Dieter Beckert & Gäste mit Feuerschalenliedern (26.8.) und die Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch ist zu Gast bei Thomas Schuch & Micha Winkler am 2.9. Zeitiges Plätze sichern wird empfohlen!

Unter dem Motto „Lachen ist gesund!“ startet auf der anderen Elbseite die neue Spielzeit im Dresdner Comedy & Theater Club am 26.8., um 20 Uhr. Im Auftakt-Programm geht es gewohnt vielfältig zu von kabarettistisch, musikalisch bis komödiantisch mit Matthias Machwerk, Bianka Heuser & Jörg Bretschneider und anderen Künstlern.

www.dresdner-friedrichstatt-palast.de
http://www.comedytheaterclub-dresden.de


„Die Legende von Romeo und Julia“ Foto: Sommertheater Dresden

Sommertheater Dresden im Bärenzwinger
Komisch-dramatische Romanze um Romeo und Julia

Julia kann es kaum erwarten, dass Romeo ihr seine Karotte vor das Näschen hält. Den Alten wollen sie den Kampf ansagen und nebenbei noch die Welt retten und gesund machen. Doch ihre Eltern hassen sich und haben eigene Pläne mit den frisch Verliebten. Vor farbenfroh südlicher Häuserkulisse dreht sich alles um Kohle, Besitz und große Gefühle im Stück „Die Legende von Romeo und Julia“ – ein Shakespeare aus der Renaissance (Buch und Regie: Peter Förster) des diesjährigen Sommertheaters Dresden im urigen Innenhof des Bärenzwingers. Sieben Schauspieler, einige in mehreren Rollen, nehmen witzig-frech, derb gereimt und komisch-dramatisch die romantische Liebesgeschichte, Intrigen und die naseweise Jugend von heute auf die Schippe inklusive Anspielungen zur Corona-Krise. Romeo ist ein schwärmerischer Draufgänger und Tagträumer (Simon Altmann) und die blonde hübsche Julia liebevoll und rebellisch (Sandra Eckhardt). Für jedes Leid ein Mittelchen parat hat der Apotheker (Erik Brünner). Viel Beifall. Gespielt wird täglich außer Montag noch bis 6.9., 20 Uhr.

http://www.Sommertheater-Desden.de

Filmnächte am Elbufer
Sieben Tagen länger Kinohits unterm Sternenhimmel

Das Jubiläum 30 Jahre Filmnächte am Elbufer in Dresden kann wegen der Corona-Einschränkungen zwar nicht groß gefeiert werden. Doch auch wenn das Programm diesmal kleiner ist und die beliebten Konzerthöhepunkte verschoben werden mussten, locken sowohl die einzigartige Kulisse mit Blick auf die barocke Altstadt und eine vielseitige Filmauswahl allabendlich reichlich Fans in das schönste Open-Air-Kino weit und breit. Daher werden die Filmnächte um sieben Tage verlängert bis 30. August. Auf zahlreichen Wunsch von Gästen werden die beiden ausverkauften Filme „Besser Welt als nie“ und „Die Känguru-Chroniken“ noch mal gezeigt am 24. und 25.8. Über die Leinwand flimmert  auch der beliebte Filmklassiker „Spuk unterm Riesenrad, Teil 2“ (26.8.) Wer noch dabeibleiben möchte, kann an dem Abend außerdem die exklusive Filmpreview „Faking Bullshit“ erleben. Zum Abschluss des Filmsommers am Elbufer kann man untern Sternenhimmel eine Komödien-Kurzfilmnacht in Kooperation mit dem Filmfest Dresden genießen (30.8.) Die Filmtickets sind nur online und bargeldlos erhältlich.

http://www.Filmnaechte.de


„Der nackte Wahnsinn“ von Michael Frayn. Foto: Sebastian Hoppe

Staatsschauspiel Dresden
Düsterrock mit Macbeth und eine Visite
auf dem Zauberberg

Auch im Schauspielhaus Dresden hebt sich der Vorhang bald wieder. Vieles musste wegen der Corona-Pandemie überarbeitet und neu gedacht werden. Geplant sind über 30 Premieren im Staatsschauspiel Dresden, darunter sechs Arbeiten der Bürgerbühne. Das Hygiene- und Schutzkonzept sieht Mund-Nasenschutz beim Betreten und Mindestabstand vor. Mit „Searching for Macbeth“ – Shakespeare in Concert, das im März coronabedingt ausfiel, zeigt Christian Friedel nun gemeinsam mit Nadja Stübiger als Lady Macbeth und seiner Band Woods of Birnam am 5.9. eine Vorschau auf die in den Januar 2021 verschobene Inszenierung. Am 12.9. kommt das hochaktuelle Stück „Der Zauberberg. Eine Visite“ nach dem Roman von Thomas Mann, der in einer Klinik für Lungenkranke spielt und Grundfragen des Daseins aufwirft, unter Regie von Daniela Löffner auf die Bühne. Diese Geschichte taucht leitmotivisch auch als Online-Inszenierung von Philipp Grimm und Monique Hamelmann und als Neues Wunschkonzert unter Leitung von Thomas Eisen auf.

http://www.Staatsschauspiel-Dresden.de

Semperoper Dresden
Semper Essenz mit musikalischen Höhepunkten

Liveerlebnisse mit besonderen musikalischen Genüssen locken wieder in der Semperoper Dresden. Unter dem Motto „Semper Essenz“ können die Besucher einen coronabedingt eingeschränkten, aber feinen Ersatzspielplan erleben. Auf die Bühne kommen halbszenische Aufführungen mit musikalischen Höhepunkten aus Opern wie Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ (4.9.), ein Liederabend „Alterssünden“ mit „Rossini für Gourmets“ (6.9.), Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“  (11.9.) und  konzertante Melodien mit Lesung aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“ (12.9.).
“We will dance!“ – mit einer Gala kehrt auch das Semperoper Ballett endlich auf die Bühne zurück (18.9.)  „Fenster aus Jazz“ öffnet im gleichnamigen Programm klangreich der Schlagzeuger Gunter Baby Sommer und begleitet eine Lesung mit Christoph Hein mit dem Titel „Verwirrnis“ (17.9.). Das verspricht ein spannender Abend über aktuelle Befindlichkeiten und Wirrnisse unserer Zeit zu werden.

http://www.semperoper.de

Staatsoperette Dresden
Beschwingt, Pikant und Märchenhaft in die neue Spielzeit

Mit einem Open Air startet die Staatsoperette Dresden im Areal des Kulturkraftwerks Mitte in die neue Spielzeit. „Ich hab` noch einen Koffer in…“ nimmt das Publikum mit auf einen beschwingten Operettenspaziergang von Wien bis New York (vom 25. bis 30.8.) Die neue Intendantin Kathrin Kondaurow hat mit dem Ensemble einen Spielplan entwickelt, der das  Abstandsgebot auf der Bühne berücksichtigt und die Zuschauer gewohnt facettenreich unterhält. Losgeht`s unter dem Motto „Was Pikantes und Spezielles, Kurz: was Sensationelles!“ im Eröffnungskonzert (4.9.) mit dem neuen Chefdirigent Johannes Pell quer durch die Operettengeschichte von „Gräfin Mariza“ über „Weisses Rössl“ nach Paris mit der „Lustigen Witwe“ weiter auf den “Ball im Savoy“. Außerdem gibt es musikalische Kostproben zu den nächsten Premieren wie Joseph Beers „Polnische Hochzeit“ und Otto Nicolais „Weiber von Windsor“. Als erste Premiere wird die Lustspiel-Operette “Märchen im Grand-Hotel“ nach Alfred Savoir mit Musik von Paul Abrahm aufgeführt (26.9.)

http://www.staatsoperette.de

Texte (lv)

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Prosa & Poesie-Nacht beim PalaisSommer: Dresdner Doppelbuch-Premiere mit Ingo Schulze und Volker Sielaff

10 Montag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte

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Die Kraft der Worte

Die Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff stellen ihre neuesten Werke am 12. August, 19.30 Uhr beim PalaisSommer vor. Den vieldiskutierten Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ und den Gedichtband „Barfuß vor Penelope“.

Portraits der Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff
© Gaby Gerster (Ingo Schulze), Amac Garbe (Volker Sielaff)

Die Palais. Prosa und Poesie Nacht ist ein Abend, an dem Prosa und Dichtkunst aufeinandertreffen. Die sommerliche Atmosphäre des Barockgartens am Japanischen Palais verbindet sich mit der Kraft der Worte und öffnet den Raum für Fantasie. Denn unter freiem Himmel und mit Blick auf die malerische Kulisse Dresdens, einer Stadt der sie sich beide eng verbunden sind, – der eine wurde hier geboren und wuchs hier auf, der andere lebt seit vielen Jahren hier – stellen die Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff ihre neuesten Werke vor: Ingo Schulze liest aus seinem viel diskutierten Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ (Fischer Verlag, 2020) und Volker Sielaff aus seinem Gedichtband „Barfuß vor Penelope“ (Verlag Voland & Quist/edition Azur, 2020).

Eine Kooperation zwischen den Städtischen Bibliotheken Dresden und dem Palais Sommer Dresden.

Veranstaltungsort ist der Park am Japanischen Palais, Palaisplatz 11, 01097 Dresden.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Moderation
Odile Vassas, Städtische Bibliotheken Dresden

Palais Sommer Dresden
Programm

Mehr Infos:

https://palaissommer.de/programm/ingo-schulze-und-volker-sielaff-doppelbuchpremiere/

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Veranstaltungen im Literaturhaus Dresden: Nachgeholt wird auch die Lesung von Lukas Bärfuss aus seinem neuen Erzählband „Malinois“ im September

01 Samstag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Bücher brauchen Leser. Schriftsteller kommen gern zu Lesungen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, Anregungen und Feedback zu erhalten. Dazu öffnet das Literaturhaus Dresden in der Villa Augustin am Albertplatz nach der corona-bedingten Pause bald wieder seine Türen.

Hier eine Vorschau

13.8. Michal Hvorecký – „Troll“
Themenreihe „Tatsächlich? Fantastisch!“ (mit Unterstützung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank)

26.8. Mirko Bonné – „Die Widerspenstigkeit“ (ebenfalls innerhalb der Themenreihe „Tatsächlich? Fantastisch!“)

2.9. Michael Wüstefeld – „Gegenwärtige Vergangenheit“
Reihe „Premieren“

22.9. Lukas Bärfuss – „Malinois“ und „Die Krone der Schöpfung“ (Nachholtermin)

29.9. Ilija Trojanow – „Doppelte Spur“
Reihe „Sprache machen Leute“ (in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Thalia Buchhandlung „Haus des Buches“)

Das virtuelle Programm des Erich Kästner Haus für Literatur e.V. steht hier.

Kontakt:

Villa Augustin
Antonstraße 1
01097 Dresden

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Bücher-Sommer: „Was habe ich gelacht“ & „Das Testament des Zauberers Tenor“ von César Aira

30 Donnerstag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Spiel mit der Verwirrung

Am 31. Juli soll ein neues Buch des Argentinier César Aira erscheinen. „Die Wunderheilungen des Doktor Aira“. Lohnt das Lesen? Meine Vorhersage anhand seiner Bände „Das Testament des Zauberers Tenor“ und „Was habe ich gelacht“.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Dem 71-jährigen argentinischen Autor wird das Lob nicht nur hinterhergeworfen, es wird ihm schon wie Blumen vor die Füße gestreut. Einem Schreiber, den die Erwartungen seiner Leser laut seinem Verlag gar nicht interessieren! Das hätte mich stutzig machen sollen. César Aira wird als wahrer Nachfolger Franz Kafkas gehandelt, als einer, dessen Ziel es sei, seine Leser nachhaltig zu verwirren. Ich frage mich nur, zu welchem Zweck.

Band 9 in seiner Bibliothek, 2019 erschienen, erzählt zumindest anfangs spannend und nicht ohne Faszination die Geschichte des Zauberers Tenor, der sich später als Sänger entpuppen wird. Mit flüssiger, ja unterhaltsamer Sprache treibt Aira die Geschichte voran. Auch die Einführung der Figur des „Ewigen Buddhas“ im indischen Pandschab ist originell und sinnfällig. Soll der doch der Erbe des letzten Zaubertricks des inzwischen verstorbenen Tenor werden. Mit aberwitzigen Einfällen und gehörig Schalk in der Schreibfeder lässt uns der Autor am Schicksal des „Ewigen Buddha“ teilhaben, der „einige Verbesserungen an seinem psychischen Getriebe vornehmen“ muss. Selten so gelacht.

Doch so famos César Aira seine Leser in skurrile Schilderungen hineinzieht, so sehr vermeidet er es auch, wichtige Hintergründe verständlich zu machen. Ellenlange Schachtelsätze verbessern das Leseverständnis zudem keinesfalls. In seiner üppigen Darlegung, wie ein junger Schweizer Anwalt damit beauftragt wird, den letzten Willen Tenors in Indien zu überbringen, verwendet er lieber eine Reihe hochsprachliche Ausdrücke. So dass man ein Wörterbuch braucht, um der Geschichte en detail zu folgen.

Das alles lasse ich mir ja gefallen bei dem Genuss trefflicher sprachlicher Einfälle und einer überbordenden Anschaulichkeit. Doch irgendwann ist Schluss mit lustig, wenn sich das Geschehen so gar nicht zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfindet. Warum puzzeln, wenn ich am Ende kein ganzes Bild erblicke? Der dichterische Wert, dem man dem nobelpreisverdächtigen Autor nicht absprechen kann, ist im „Zauberer Tenor“ seine Fähigkeit, unterschiedliche Dinge zusammenzudenken, die erst auf den zweiten Blick eine einleuchtende, verblüffende Symbiose darstellen. Aber der Sinn der ganzen Geschichte erhellte sich mir damit trotzdem nicht. War allein der Weg das Ziel?

Noch weniger von César Airas angeblicher weltliterarischer Größe konnte ich in „Was habe ich gelacht“ finden, Band 8 der Bibliothek und ebenfalls 2019 auf Deutsch erschienen. Hier hält der Argentinier Nabelschau über seine Jugend, die mich so gut wie nicht begeistern kann. Hier lässt Aira einigermaßen sinnlose und wirkungsfreie Erinnerungen vom Stapel – oder ist alles nur ausgedacht? Geschwätziges Geschwafel. „Gut. Ich will mich nicht erklären, das ist eines Gentlemans unwürdig.“ An dieser Stelle hätte ich das Buch schon weglegen sollen. Was will uns der Dichter damit sagen? Ein paar Seiten später kommt`s: „Je unwichtiger ein Ereignis, desto aufwändiger seine Erzählung.“ Alles nur aufgeblasen, diese „banalen Ereignisse der Jugend“. Was soll man denken bei einem Autor, der „mangels echten Talents“ nur schreibt, damit sich überhaupt jemand für ihn interessiert? Es wird bis zum Schluss nicht besser. Geistreich kann ich das nicht nennen.

Kafka habe ich übrigens auch nie (gern) gelesen.

P.S. Die Meinung der Autorin gibt nicht unbedingt diejenige der Inhaberin des Blog meinwortgarten.com wieder. Es darf gern gestritten werden über künstlerische Werke.

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Buntes Puppen & Straßentheater bei der Kasperiade in Radebeul

18 Samstag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Projekte, Tanz

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Geschichten-Abenteuer mit Karl May (Robby Langer)


Zauberer Merlin. Foto: PR            Stadtschnepp


Stelzenzwerge Fotos (3): Claudia Hübschmann

Der Kasper ruft nach Radebeul Ost
Puppenspiel und Straßentheater beim zweiten Teil der Kasperiade

Am 18. und 19. Juli findet in Radebeul Ost der zweite Teil der diesjährigen Kasperiade statt. Die Aufführungen stehen dieses Mal ganz im Zeichen des Kaspers persönlich. Gleich drei Puppenbühnen widmen ihre Stücke dem komischen Helden des traditionellen Puppentheaters. 

Im Rahmen der Radebeuler LebensArt laden Puppenspieler und Straßenkünstler zwischen Radebeuler Kultur-Bahnhof und Hauptstraße große und kleine Besucher zu humorvollen und spannenden Inszenierungen ein. Auf der Hauptstraße / Ecke Wichernstraße stellt Puppenspielerin Cornelia Fritzsche das Wissen ihres Publikums auf die Probe, wenn Kasper und seine Oma allerlei Märchen durcheinander bringen. Bei Laschis Puppentheater im Hof der Grundschule Friedrich Schiller wittert der Räuber Räubersack frisch gebackene Kekse und im Hof des Musikhauses Horn gerät der Kasper aus „Violas Wunderkoffer“ mitten in den Hexenwald. Das Puppentheater Volkmar Funke nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch die tausendjährige Geschichte des Elbtals und erzählt mit einer Mischung aus Puppenspiel und Gesang von Bauern, Rittern und Räubern. Im Hof der Tourist-Information bittet unterdessen die Prinzessin einen Frosch um Hilfe, um ihre Lieblings-Fußballkugel aus dem Brunnen zu holen. Auch Karl May persönlich ist am zweiten Kasperiade-Wochenende wieder auf dem  Karl-May-Hain zu Gast, um von seinen Reisen und Abenteuern zu erzählen.

In der Arena vor dem Kultur-Bahnhof erleben die Besucher Cabaret und Artistik fernab staubiger Zirkus-Klischees. Matthias Romir präsentiert mit Jonglage und Komik visuelle Anekdoten über den ganz normalen Wahnsinn des Alltags, während sich Merlin pantomimisch auf die Suche nach der Natur des Menschen macht.

Schülerinnen und Schüler des MuNo Tanzstudios zeigen am Samstagnachmittag Ausschnitte aus ihrem Showprogramm. Und auch am Samstagabend wird vor dem Bahnhof das Tanzbein geschwungen, wenn die Eastside Linedancer mit ihrer neuesten Linedance-Show zeigen, wie man sich zu echter Country Musik bewegt.

Neben dem bunten Puppen- und Straßentheaterprogramm gibt es für Groß und Klein wieder jede Menge zu erleben. Vor dem Kultur-Bahnhof dreht ein Karussell seine Runden und die Stelzenzwerge flanieren über die Hauptstraße, um den Weg zu den nächsten Vorstellungen zu weisen. In der Paul-Grosse-Passage lädt der Förderverein des Karl-May-Museums in einer Leseecke dazu ein, in den Werken von Karl May zu blättern. Für musikalische Umrahmung sorgen die Gruppen Krambambuli, Ein Gramm Glück und der Radebeuler Stadtschnepp.

Entlang der Hauptstraße entsteht ein gemütlicher Weinboulevard, bei dem sechs regionale Winzer zu dem einen oder anderen Gläschen Wein inmitten von Musik- und Theatergenuss einladen. Die Besucher können sich auf Weine der Weingüter Kastler Friedland, Schabehorn, Schloss Wackerbarth, Martin Schwarz, dem Weinbau Frédéric Fourré und dem Ziegenweingut freuen.

Das Programm findet am Samstag von 13 bis 22 Uhr und am Sonntag von 13 bis 19 Uhr statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Künstler freuen sich jedoch über eine Spende in den Hut.

Aufgrund der Radebeuler LebensArt und der Kasperiade werden am 18./19 Juli Samstag zwischen 11.00 und 23.00 Uhr und Sonntag zwischen 11.00 und 20.00 Uhr Straßensperrungen eingerichtet. Die Sperrung der Hauptstraße von der Gellertstraße bis zur Meißner Straße und der Sidonienstraße zwischen Rewe-Markt und Zufahrt zum Bahnhof erfolgt für den gesamten Straßenverkehr.

Text: Ina Dorn/Kulturamt Radebeul

Mehr Informationen: www.kasperiade-radebeul.de


Puppenspieler Volkmar Funke nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die
Geschichte des Elbtals. Foto: PR

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Pure Spiellust & schräge Klänge: Premiere „Sirene. Die Theaterruine zeigt Stimme“ in der St. Pauli Theaterruine

06 Montag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Theater

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Ist die Liebe noch zu retten? Oder geht es nur um Geld, Macht und Status?!
Mit viel Herz und Power singt und spielt Yvonne Dominik verschiedene Frauenrollen von Katharina, die Widerspenstige bis zum naiv-romantischen Gretchen im Best-of-Programm der St. Pauli Ruine. Fotos: Jens Döring

Ein erfrischend cool-gelassener Held, der seine Träume lebt und seinen Idealen treu bleibt: Rainer Könen bekam für sein parodistisches „Sterbelied“ aus „Siegfried“ einschließlich witzigem Tingeltangel-Chor viel Beifall.

Träume und Abgründe in witzig-schrägen
Szenen und Gesängen

Mit dem Best-of-Programm „Sirene“ startete am Sonnabend die neue Spielzeit unter dem corona-gerechten Motto „Mit Abstand das Beste“ in der St. Pauli Ruine am Königsbrücker Platz im Hechtviertel.

Gretchen wartet ganz kribblig vor Sehnsucht auf ihrer weißen Blütenschaukel auf den einsamen Sinnsucher und erfolgreichen Lebemann Faust. Ein Teufel mit Pelzkappe versucht vergebens böse zu sein und belustigt mit wild rockigen
Gitarrenklängen. Kriemhild kämpft tapfer zwischen Weckerrasseln und Kindergeschrei an der Seite ihres Helden Siegfried, immer ganz oben, immer ganz vorn. Träume und Abgründe, Komik und Tragik liegen nah beieinander in der Aufführung “Sirene. Die Theaterruine zeigt Stimme“.

Das Best-of-Programm mit witzig-schrägen Szenen und Liedern, in denen
viel Herzblut und Leidenschaft aus zwei Jahrzehnten Theaterspiel stecken,
feierte unter Regie von Jörg Berger am Sonnabend Premiere im gut gefüllten Zuschauerraum in dem urigen ehemaligen Kirchengemäuer am Königsbrücker Platz im Hechtviertel. Damit startete zugleich die neue Spielzeit unter dem Motto „Mit Abstand das Beste“. Durch die Corona-Krise fallen zwei Premieren weg. Außerdem habe die Theatergruppe in der Zeit 20 Spieler verloren, so Berger. Daher sind neue Spielfreudige derzeit sehr willkommen in der Theaterruine.

Ebenso stimm- wie abwechlsungsreich, originell und kurzweilig geht es zu in dieser Inszenierung mit Gesängen und Texten aus erfolgreichen Theaterruine-Stücken von A wie Artus bis Z wie Zähmung der Widerspenstigen und immer geht es um die Liebe in allen Facetten. Insgesamt elf Darsteller singen und spielen mit wenigen Requisiten und um so mehr Spielfreude zu mitreißender Musik am Piano von Matthias Krüger. Allen voran Yvonne Dominik, die vielseitig mal mit Sopranstimme, sirenenhaft und kess-ironisch als widerspenstige Katharina, sehnsuchtsvolles Gretchen und Kriemhild im Alltag beeindruckend alle Register zieht.

Da erhält als traurig-verlassene Hermia aus dem „Sommernachtstraum“ Anna Sophie Neumann mit ihrem Lied „Ohne dich“ Bravos, sorgt Karl Michael Weber als hoppla (un)sittsam frivoler Kardinal aus Dario Fos „Der Teufel mit den Titten“ für Lacher und überrascht als cool-gelassener, lebensfroher Held Siegfried Rainer Könen mit dem „Sterbelied“ auf kölsch gesungen. Toll auch Martin Rossmanith mit seinem Loblied auf das Hirn aus dem Musical „Frankenstein“ und Steffi Gerber mit verrucht-rauchiger Stimme als seine Geliebte.

Zu hören sind außerdem Lieder aus den mangels Geld nicht aufgeführten Stücken „Into the woods“ und „Newsies“, mit einem quirligen Rotkäppchen (Kirsti Schüller) und freiheitsliebenden Rapunzel (Anna Sophie Neumann). Abschließender Höhepunkt ist der Auftritt des betörend von Yvonne Dominik geweckten Theatergeistes (berührend: Rainer Leschhorn), der aus der Folie steigt und sich mit seinem grandiosen “Cold-Song“ wehrt gegen den geplanten Abriss des Theaters für ein Parkhaus. Die Szene stammt aus Tankred Dorsts Stück „Purcels Traum von König Artus“, mit dem die St. Pauli Theaterruine 2002 eröffnete, ebenfalls alle Höhen und Tiefen erlebte und immer wieder aufs Neue ihr Publikum verzaubert. Reichlich Beifall vom begeisterten Publikum.

Text (lv)

Nächste Aufführungen von „Sirene“ am 19. und 25.7., 20 Uhr.

http://www.pauliruine.de

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Ausstellung Flora & Fauna in Emaille-Bildern auf Kupfer von Günter Gläser in der Hochschule Meißen

25 Donnerstag Jun 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Die Vernissage am 5. März war mit ca. 80 Gästen trotz der Virus-Angst gut besucht. Das Duo Kratschkowski hat begeisternde Musik über 90 Minuten dargeboten. Ein Bild von den 40 ausgestellten wurde sogar verkauft. Das Echo war ausnahmslos positiv.

Die farbenreiche Fülle des Moments genießen

Leuchtend farbige Malerei auf Kupfer von Günter Gläser, welche eindrucksvoll Landschaften, Flora und Fauna einfängt, zeigt eine Ausstellung der heute seltenen Emaillekunst in der Verwaltungsfachhochschule Meißen noch bis 15. Juli.

Die farbenfrohen Emaillebilder des Radebeuler Künstlers Günter Gläser können seit einer Woche wieder besucht werden in einer Ausstellung der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung in Meißen, Herbert-Böhme-Straße 11 (Haus 1, 1. OG). Er war mit Gästen bereits zwei Mal dort. „Das Virus hat uns alle ziemlich stark mitgenommen, ohne dass es uns unmittelbar erwischt hat“, sagt Günter Gläser. „Vielleicht wird es aber dazu führen, dem Turbokapitalismus mit mehr Menschlichkeit entgegen zu wirken.“

Der reichhaltige Farbenzauber seiner Bilderlandschaften und vielfältige Motive aus Flora und Fauna ziehen den Betrachter sofort in Bann. Sie spiegeln die Schönheit und Fülle, die uns die Natur schenkt und erinnern uns zugleich an ihre Fragilität, Gefährdung und Vergänglichkeit alles Lebendigen.

Wie schnell sich alles von einem Moment zum anderen ändern kann, nichts mehr selbstverständlich ist, das bisherige Leben und die Welt plötzlich aus den Fugen geraten, zeigten uns die letzten Monate mit den gravierenden Einschnitten durch die Corona-Maßnahmen drastisch. Man fiel zunächst in die Leere und hatte viel Zeit, sich darauf zu besinnen, was wirklich zählt im Leben, es buchstäblich mit neuen Augen zu sehen. Nicht in der Angst vor dem was kommt zu verharren, sondern vielmehr die Möglichkeiten des Moments zu sehen. Beispielsweise die Freude darüber, das Werden und Wachsen, Aufblühen in der Natur trotz Corona-Krise zu erleben, noch inniger und intensiver in die Stimmung des Augenblicks einzutauchen und zu genießen. Und daraus Kraft und Halt zu schöpfen für die nächsten Schritte.

Diese Lebensfreude und Zuversicht strahlen mit ihrer leuchtenden Farbigkeit, Ausdrucksvielfalt und Experimentierfreude auch die Emaillebilder von Günter Gläser aus. Die Atmosphäre und Malmotive sind durchlebt und beeinflusst von impressionistischer Malerei, artverwandt mit Monet und van Gogh und angeregt vom spanischen „Maler des Lichts“, Joaquín Soralla. Einfach und klar in der Form, schwelgen seine Natur- und Lebensbilder in der Stimmung des Moments. Seine „Bilder aus dem Ofen“, wie er die farbige Malerei auf Kupfer nennt, halten Erlebtes und Empfundenes fest.

Ein rotes Mohnfeld. Wogender Lavendel. Gesäusel der Gräser und Pollen im Wind, das leise Rauschen der Wellen und der Möwenstreit um einen toten Fisch.
Linien und Formenspiel sind noch bewegter, fließender geworden in den neuen Emaillebildern von Günter Gläser, was gewiss auch mit der unruhigen, wechselvollen Gegenwart zu tun hat. Nunmehr 84-jährig, ist er immer noch voller Ideen und Schaffensfreude, auch wenn die Gesundheit nachlässt, will er noch einige „Auftragswerke“ für seine Familie und Enkelinnen schaffen.

Letztes Jahr erschien ein opulenter Bildband:“Farbimpressionen aus dem Feuer“ von Günter Gläser (NOTschriften Verlag Radebeul) mit zahlreichen Werksabbildungen und ausführlichen Texten zu seinem Schaffen. Ein Exemplar widmete er mir mit den Worten: „Frage dich nicht nach gelebten Jahren, aber erhalte dir die Augenblicke, die du genießt.“

Die Ausstellung mit dem Titel „Brillante Farben aus dem Ofen“ in der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung in Meißen wurde bis 15. Juli verlängert. Dabei sind einige Vorsichtsmaßnahmen wegen Covid-19 zu beachten. Interessenten wird empfohlen, sich direkt an den Künstler zu wenden, um einen gemeinsamen Besuch in der Ausstellung zu vereinbaren.

Text (lv)
Fotos: Jens Kuhbandner, Günter Gläser

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo – Do 8 bis 17 Uhr, Fr 8 bis 15 Uhr

http://www.bilder-aus-dem-ofen.de

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BilderAlbum: Ausstellung „ShutdOWN“ im Lügenmuseum Radebeul

24 Mittwoch Jun 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

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„Atempause“ von Sophie Cau

„Wake up!“ und „The one and only“ von Juliane Vowinckel
„Rot sehen oder nicht sehen?“ von Katrin Süss
„Fundstücke“ von Reinhard Zabka

„Tagebuch“ von Dorota Zabka

„DDR-Karaoke“ von Justus Ehras

„Bilderaltar“ von Klaus Liebscher
 
Zeitreise zurück in die DDR: Installation von Reinhard Zabka, Gründer des Lügenmuseums.

Im Tanzsaal mit bröckligem Charme & Orchester mit besonderem Sound aus Alltagsdingen probt schon auch mal ein Paar zu beschwingten Tangoklängen.

Kochtopf-Karaoke und Träume für die Welt

Bilder, Objekte und Installationen von zehn Künstlern versammelt die Ausstellung „ShutdOWN“ im wieder geöffneten Lügenmuseum in Radebeul.

Vor einer Staffelei mit weißer Leinwand stehen zwei Liegestühle, wo man entspannt sitzen, wundersamen Klängen lauschen und in die Zukunft träumen kann. Da lockt eine Aufschrift: “Dresden 2025. Kulturhauptstadtträumer“ neben einem aufgeklappten Koffer mit bunt bemalten Sonnenbrillen. „Atempause“ heißt diese Installation von Sophie Cau. Sie lädt die Besucher ein, sich Zeit zu nehmen, einfach eine Sonnenbrille aufsetzen und die Welt mal etwas anders betrachten.

Reichlich Gelegenheit dafür bietet die Ausstellung  “shutdOWN“
(übers.: Herunterfahren, Stilllegung) im Lügenmuseum Radebeul im ehemaligen Gasthof Serkowitz, Kötzschenbrodaer Straße 39. Nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen haben zehn Künstler die Initiative ergriffen und die Ausstellung aufgebaut. Zu sehen sind ihre Bilder, Objekte und Installationen zum Träumen, Staunen und Schmunzeln im Tanzsaal im Obergeschoss des Hauses. Überaus witzig ist das wie von Zauberhand allein spielende Orchester, bestehend aus skurrilen Dingen aus DDR-Zeiten, die ausgedient und aussortiert anschaulich Geschichte spiegeln, zusammengetragen von Reinhard Zabka, dem Gründer des Lügenmuseums.

Da hämmern Trommelwirbel vor einem hölzernen Wachturm, streichen Schlegel über eine Zither, umschwirren Kugeln Klangschalen und klingen sacht Glöckchen. Flimmern Farben und blinkt ein Erdball in der Höhe wie ein Alarmlicht über der bizarren Szenerie. Davor dreht sich im Saal mit seinem bröckligen Charme ein Tanzpaar, das gerade dort probte, hingebungsvoll zu beschwingten Tangoklängen für die Besucher der Ausstellungseröffnung am vergangenen Sonntag.

Ein roter Kreis mit fließenden Farbübergängen hängt an der Wand gleich neben dem Eingang. „Rot sehen oder nicht sehen“ nennt Katrin Süss ihr Objekt. „Man weiß heutzutage oft nicht mehr, was ist wahr und was nicht“, sagt sie dazu. Manchmal wisse sie auch nicht, ob sie sich gerade in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft bewege. Zum Nachdenken darüber will sie mit ihrem Werk anregen. Auf einer Stele steht ein kleiner spitzer Turm aus bemaltem Pappmaché von Gabriele Reinemer, der dazu ermuntert: “Wehrt euch“. Juliane Vowinckel malt ihre Träume für die Welt mit Bildtiteln wie: „Wake up!“ und „The one and only“. Eine originelle Soundcollage mit Kochtöpfen, aus denen bei geöffnetem Deckel Reden und Schlager von einst hervor strömen,  braute unter dem Motto: „DDR-Karaoke“ Justus Ehras. Fundstücke aus dem Lößnitzbach und „Lenin´s rote Socke“ zeigt Reinhard Zabka und in bambusbespannten Rahmen hängen tagebuchähnliche Blätter, Tuschezeichnungen und bemaltes Schokoladenpapier von Dorota Zabka. „Gedankenverarbeitungsmaschinen“ nennt sie ihre Zeichenblätter. Die Sammlung wächst weiter.

Einen Bilderaltar mit leeren Rahmen, welche die Betrachter selbst füllen und anschauen können aus verschiedenen Blickwinkeln, stellte Klaus Liebscher zusammen mit Reinhard Zabka wie eine „soziale Skulptur“ aufs Podium. Außerdem ist eine Bilderserie von Abrisshäusern mit dem Aufdruck „Fotografieren verboten“ von Kurt Buchwald und Wolfgang Krause zu sehen. Und ein Erinnerungsraum vom Schaubudensommer voller wunderlicher Dinge, im Gedenken an den letztes Jahr verstorbenen Künstler Lutz Fleischer. Die Ausstellung „ShutdOWN“ ist bis 16. August zu sehen im Lügenmuseum. Dazu gibt es auch ein Video vom Kulturnetzwerk Radebeul live von der Vernissage, bei der die Künstler ihre Arbeiten vorstellten.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Mo – So 13 – 18 Uhr

http://www.luegenmuseum.de

Kunst & Kommunikation in Corona-Zeiten

Die Künstler Katrin Süss und Klaus Liebscher bei einer spontanen Aktion, mit den  Abstandsregeln experimentierend, zur Ausstellungseröffnung „ShutdOWN“ am vergangenen Sonntag im Lügenmuseum. Fotos (lv)

Kunst- und Naturgewächse sprießen reichlich im Garten des Lügenmuseums.

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Ausstellung „ShutdOwn“ im Lügenmuseum Radebeul

19 Freitag Jun 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

≈ Ein Kommentar


Ein Ort zum Wundern, Staunen und Träumen: das Lügenmuseum im ehemaligen Gasthof Serkowitz in Radebeul.


Oase für Kunst- und Naturliebhaber. Im Garten vom Lügenmuseum.


Kunst macht erfinderisch, regt an und stiftet Sinn: Reinhard Zabka, Künstler und Gründer des Lügenmuseums.


Im Wunderreich der Fantasie. Fotos: Lilli Vostry

Kunst gegen Stilllegung

Eine neue Ausstellung mit Arbeiten von zehn Künstlern eröffnet am 21. Juni im Lügenmuseum Radebeul, Kötzschenbrodaer Straße 39. Die Vernissage ist von 17 bis 19 Uhr. Zu sehen ist die Schau bis 16. August.

Das Lügenmuseum, ein familientaugliches Kunstmuseum von hohem Schauwert, ist wieder geöffnet und zeigt eine neue Künstlerausstellung.

Nach den  Lockerungen der durch Corona bedingten Beschränkungen des kulturellen Lebens haben zehn Künstler die Initiative ergriffen und die Ausstellung shutdOWN im Tanzsaal aufgebaut. Sophie Cau, Klaus Liebscher, Katrin Süss, Justus Ehras, Gabriele Reinemer, Juliane Vowinckel, Kurt Buchwald/Wolfgang Krause, Lutz Fleischer, Dorota Zabka und Richard von Gigantikow meinen: Kunst macht kreativ, regt an, stiftet Sinn.

Hintergrund Lügenmuseum in Radebeul:

Die Kultur hat einen hohen Wert in Radebeul. Das Lügenmuseum befindet sich seit 2012 nach einem Beschluss der Radebeuler Stadträte im alten Gasthof Serkowitz. In den letzten acht Jahren wurde im Gasthof Serkowitz ein Kulturzentrum in freier Trägerschaft aufgebaut. Als Teil der freien Kulturszene mit einem spartenübergreifenden Kunst- und Kulturangebot wirkt es nah an den Bürgern.

Das Lügenmuseum beschäftigte sich mit der absurden Maschinerie des Lebens und führt in eine träumende Rezeptionshaltung. Es handelt vom Spiel der Fantasie. Manch einer mag die Kanonenkugeln, auf denen Baron Münchhausen die türkischen Festungen ausgespäht hat, Bilder der Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf, die drei Federn von Winnetou oder das Loch aus der Zauberflöte von Mozart suchen. Andere sind begeistert, endlich Fontanes Wanderschuh gefunden zu haben.

Fakt ist, die Besucher des Lügenmuseums beweisen einen hohen Geschmack, weil sie in der Lage sind, dieses von den sonstigen Angeboten zu unterscheiden. Geschmack beruht auf der Fähigkeit, zu unterscheiden. Freie gemeinnützige Träger sind eine sehr junge Errungenschaft, die erst nach der Friedlichen Revolution wachsen konnten. Das Lügenmuseum transzendiert den Geschmack. Dann gehört das Phänomen zur Alltagskonvention und jeder kennt es.


Text: Juliane Vowinckel
M.A. Kulturgeographin * Künstlerin
Cultural Geographer * Artist
+49 (0)175-4726348
*
Weitere Infos unter:
http://www.luegenmuseum.de

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Mit viel Humor & Herz: Konzert mit den „NotenDealern“ im Dresdner Comedy & Theater Club

16 Dienstag Jun 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik

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Musik mit viel Humor und Herz: Die „NotenDealer“ sind mit ihrem aktuellen Programm am 17. Juni, um 20 Uhr letztmals im Dresdner Comedy & Theater Club zu erleben. Foto: Veranstalter

„Ein Mann kommt selten allein“

Gute Nachrichten: Die NotenDealer dürfen wieder live auf der Bühne stehen und können also ihre wirklich allerletzte Vorstellung von „Ein Mann kommt selten allein“ im Dresdner Comedy & Theater Club präsentieren. Da dort laut  Hygienekonzept nur eine (noch mehr) begrenzte Anzahl von Plätzen besetzt werden dürfen, war die jüngste Vorstellung am 11. Juni ausverkauft.

Aber es gibt für die zweite Ersatzvorstellung am Mittwoch, den 17. Juni 2020 um 20 Uhr noch Karten!
(Hinweis: Die Tickets für ausgefallene Vorstellungen müssen aktiv auf einen Ersatztermin umgebucht werden!)

Weitere Vorstellungen im Juni:

FR 19.06.     20 Uhr         „Früher waren mehr Prinzen“ Tim Gernitz & Carsten Linke
SA 20.06.     20 Uhr         „Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ Ellen Schaller (Ausverkauft)

FR 26.06.     20 Uhr         „Mach Dich frei, wir müssen reden!“ Matthias Machwerk
SA 27.06.     20 Uhr         „Mach Dich frei, wir müssen reden!“ Matthias Machwerk

Alle PROGRAMM-INFORMATIONEN unter https://www.comedytheaterclub-dresden.de/front_content.php?changelang=11&idcat=1292&monat=6&jahr=2020

Man kann  online reservieren; Gutscheine einlösen, mit Reservierungswunsch; die wieder geöffneten Vorverkaufsstellen besuchen oder uns unter 0351–46 44 877 anrufen – wir freuen uns auf Euren Besuch!

Der DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB begann Ende Mai sehr erfolgreich, aber behutsam, mit reduzierter Platzanzahl und einem angemessenen Hygienekonzept mit den Vorstellungen am angestammten Spielort. So sollten u.a. Gäste mit Symptomen die Vorstellungen derzeit bitte nicht besuchen, beim Betreten und Verlassen des Theaterkellers einen Mund-Nasen-Schutz tragen, Abstände eingehalten und die Hände desinfiziert werden. Trotz alledem wird der Spaß nicht zu kurz kommen …

Text: Heike Jack
DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB

Gewölbekeller im Kügelgenhaus
Hauptstraße 13
01097 Dresden
Telefon 0351-46 44 877

www.comedytheaterclub-dresden.de

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Lilli Vostry

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