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Kategorien-Archiv: Lebensart

Vergessene & Unstillbare „JugendTräume“ beim Herbst- und Weinfest Radebeul-Altkötzschenbroda

24 Dienstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart

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Für Träumer & Genießer. Das Theaterkarussel von Georg Traber dreht wieder seine Runden auf dem Dorfanger beim Herbst- und Weinfest Radebeul.

Viel Musik, Theater und zauberhafte Traumgestalten locken wieder im Festgelände auf den Streuobstwiesen von Freitag bis Sonntag. Fotos: Lilli Vostry
*
Radebeul feiert den sächsischen Wein, das internationale Theater und die Visionen der Jugend

 

Vom 27. bis 29. September 2019 verbindet das 29. Herbst- & Weinfest mit XXIV. Internationalem Wandertheaterfestival auf ganz besondere Art Wein- und Kulturgenuss und verwandelt den historischen Dorfanger von Altkötzschenbroda in einen Ort zum Träumen. Schauspieler, Winzer und Musiker feiern gemeinsam mit den Besuchern drei Tage lang ein rauschendes Fest.

Zur Eröffnung am Freitag ziehen die sächsischen Weinhoheiten gemeinsam mit Künstlern und Musikern über den Dorfanger zum Kirchplatz. Nach dem traditionellen Anstich des ersten Fasses Radebeuler Federweißer wird zusammen mit den Besuchern auf ein einzigartiges Festwochenende angestoßen. Etwa 40 Winzerstände bieten in Weindörfern und Weingärten erlesene Weine und frischen Federweißer aus den Anbaugebieten Sachsen und Sachsen-Anhalt. In angeregten Gesprächen erfahren Weinliebhaber von den Winzern persönlich mehr über die heimischen Tropfen.

Unter dem diesjährigen Motto „JugendTräume“ werden drei Tage lang Zukunftshoffnung, junge Liebe und die unstillbare Neugier auf die Welt ins Rampenlicht gestellt. Dabei sind Jung und Alt eingeladen, gemeinsam zu träumen, ihren Visionen nachzujagen und aufgeschobene oder längst vergessene Träume doch noch wahr werden zu lassen. Der Schirmherr des diesjährigen Wandertheaterfestivals ist der junge Schauspieler Jonas Friedrich Leonhardi, der in seinen Kindheitsträumen eigentlich Eismann werden wollte, seine Jugend in Radebeul verbrachte und hier erstmals „ein Flirren von Kunst, Musik und Theater“ spürte. Er spielte am Staatsschauspiel Dresden und ist heute durch zahlreiche Fernseh- und Kinoproduktionen bekannt.

17 Theatergruppen und Künstler aus aller Welt präsentieren ihre spannenden und beeindruckenden Inszenierungen, die von Schauspiel über Clownerie bis hin zu Figuren- und Tanztheater reichen. In Altkötzschenbroda verwandeln sie Straßen, Wiesen und Höfe in Bühnen.

Der sympathische, bucklige Clown Dado aus Kanada, der Gewinner des Publikumspreises 2018, kehrt mit seiner Show „Classic“ nach Radebeul zurück und begeistert die Zuschauer mit seinem skurrilen Wahnsinn und improvisierten Durcheinander. Die französische Compagnie Adhok zeigt in ihrem Tanztheaterstück „Das Nest“ die ungeahnten Herausforderungen junger Menschen, wenn sie das schützende Nest verlassen, sich mit weit ausgebreiteten Flügeln in das große Abenteuer Leben stürzen und sich einen Platz in der Welt erobern. Die Company Chameleon aus Großbritannien bietet auf der Streuobstwiese mit „Of Man And Beast“ einen kraftvollen und sensiblen Blick auf die männliche Gruppendynamik.

Die jungen Künstler von Liebe Knall Yoga All ringen in „Ich bin eine Performance“ um die perfekte Selbstdarstellung und einen Ausweg aus der Selbstbezogenheit. In „Take Off“ trotzen die Akrobaten von der Cie. Tac O Tac allen Widerständen, sogar der Gravitation, und greifen nach den Sternen. Das muskelkraftbetriebene Theaterkarussell von Georg Traber lädt schwungvoll dazu ein, noch einmal die Leichtigkeit der Kindheit zu erleben. Auf der Elbwiese erkunden die Besucher die verworrenen Pfade des „Labyläum“. Zum 20. Mal errichten der Künstler Richard von Gigantikow und sein Team einen Skulpturengarten, in welchem Visionen in spektakuläre Formen umgesetzt werden und sich Antworten auf seltene Fragen finden. Zu diesem besonderen Jubiläum können die Besucher des hölzernen Labyrinths die Skulpturen bewundern, die Radebeuler Schüler im Rahmen eines kreativen Workshops des Lügenmuseums im August gebaut haben.

Internationale Bands locken Jung und Alt mit Rock, Jazz und Bigband-Musik auf die Tanzflächen und laden zum ausgelassenen Feiern ein. España Circo Este aus Italien lassen ihre positive Stimmung auf das Publikum überspringen und die polnische Band Hańba bringt mit ihrer energiegeladenen Bühnen-show Punkrock und Straßenfolk nach Radebeul.

Das Finale Grande am Sonntagabend krönt das Festwochenende. Am nächtlichen Elbufer geht nach der Verleihung des Publikumspreises für die beliebteste Theaterinszenierung das hölzerne Labyrinth bei einem atemberaubenden Feuer-, Musik- und Theaterspektakel in Flammen auf. Vor der feurigen Kulisse endet das diesjährige Fest, aber erinnert die Besucher auch weiterhin daran, dass es fast nie zu spät ist, die eigenen Jugendträume zu verwirklichen.

Mehr Informationen und Tickets unter www.weinfest-radebeul.de www.facebook.com/weinfestradebeul

Das Herbst- und Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival findet jährlich Ende September im historischen Stadtteil Radebeul Altkötzschenbroda statt. Die Komposition aus Weinfest und internationalem Wandertheater ist weltweit einzigartig und lockt jedes Jahr etwa 50.000 Besucher nach Altkötzschenbroda. Das Fest wird von der Stadt Radebeul organisiert.

Text: Sandra Rösler

Amt für Kultur und Tourismus Telefon: 0351 / 83 11 624
Altkötzschenbroda 21, 01445 Radebeul
E-Mail:
pr-feste@radebeul.de , www.weinfest-radebeul.de


Der brennende Skulpturengarten „Paletti LABY musica“ der Künstlergruppe um Richard von Gigantikov beim Finale Grande auf den Elbwiesen. Beim 20. Radebeuler Herbst- & Weinfest mit dem XV. Internationalen Wandertheaterfestival. Foto: André Wirsig

Labyläum feiert 20-jähriges Bestehen

Zum 20. Mal errichten der Künstler Richard von Gigantikow und sein Team einen Skulpturengarten, in dem Visionen in spektakuläre Formen umgesetzt werden und sich Antworten auf seltene Fragen finden. Zu diesem besonderen Jubiläum können die Besucher des hölzernen Labyrinths die Skulpturen bewundern, die Radebeuler Schüler im Rahmen eines kreativen Workshops des Lügenmuseums im August gebaut haben. Internationale Bands locken Jung und Alt mit Rock, Jazz und Bigband-Klängen auf die Tanzflächen und laden zum ausgelassenen Feiern ein. España Circo Este aus Italien lassen ihre positive Stimmung auf das Publikum überspringen und die polnische Band Hańba bringt mit ihrer energiegeladenen Bühnenshow Punkrock und Straßenfolk nach Radebeul. Das Finale Grande am Sonntagabend krönt das Festwochenende. Am nächtlichen Elbufer geht nach der Verleihung des Publikumspreises für die beliebteste Theaterinszenierung das hölzerne Labyrinth bei einem atemberaubenden Feuer, Musik und Theaterspektakel in Flammen auf. Vor der feurigen Kulisse endet das diesjährige Fest, aber erinnert die Besucher auch weiterhin daran, dass es fast nie zu spät ist, die eigenen Jugendträume zu verwirklichen.
Mehr Informationen und Tickets
http://www.weinfest-radebeul.de
http://www.facebook.com/weinfestradebeul
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Seit dieser Woche bauen Richard von Gigantikow, Direktor des Lügenmuseums Radebeul, und sein internationales Künstlerkollektiv das ca. 1000 m² große Labyrinth für das 29. Herbst- und Weinfest Radebeul mit XXIV. Internationalem Wandertheaterfestival auf. Es steht unter dem Motto „JugendTräume“ vom 27. bis 29. September 2019. In diesem Jahr entsteht auf der Elbwiese zum 20. Mal ein hölzernes Paralleluniversum. Um dieses Jubiläum zu feiern, trägt das Labyrinth den Titel „Labyläum“. Richard von Gigantikow und sein Künstlerteam errichten mit unendlichen Visionen den beliebten begehbaren Skulpturengarten, der zum Finale Grande am Sonntagabend in Flammen aufgehen wird.

Als diesjährige Besonderheit sind Skulpturen junger Nachwuchskreativer zu sehen. Im Rahmen des Ferienworkshops „Skulpturen bauen“ haben Schüler im August den kreativen Umgang mit Holz erlernt und Skulpturen zum Thema „(T)raum“ gebaut, die im Labyläum ausgestellt werden.

Ab Freitag ist Gelegenheit, diese einzigartige Baustelle anzusehen.

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BilderAlbum: Erste Klimaschutz-Demo von Fridays for Future in Dresden

24 Dienstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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„Make Love not CO2“

Stand auf einem der vielen Pappschilder im langen, bunten Demonstrationszug der vorwiegend jungen Teilnehmer, auf einem anderen: „Ich hab nicht vor, zum Mars zu zieh`n“ und „Lasst die Erde nicht hängen.“ Vorneweg liefen die Kinder mit einem Spruchband von friday for future: „Wir streiken, bis ihr handelt.“ Hinter ihnen Erwachsene, die sich ihnen erstmals anschlossen bei der großen Klimaschutz-Demo am vergangenen Freitag, zu der die Bewegung weltweit aufrief. In Dresden gingen rund
13 000 Leute generationsübergreifend für den Umweltschutz auf die Straße laut Veranstalter friday for future, in Leipzig 25 000 und in Hamburg 100 000 Menschen. Ingesamt streikten am 20. September 1,4 Millionen Menschen überall im Land für mehr Klimaschutz. Das macht Macht.

Doch es bleibt noch viel zu tun. Siehe dazu den untenstehenden Beitrag der Initiative Campact, welche die Umweltaktivisten unterstützt. Weitere Unterstützung ist gefragt, damit auch die Bundesregierung endlich ernst macht mit einem nachhaltigen Klimaschutzpaket.

Text + Fotos (lv)


Fleißige Müllsammler. Junge Umweltaktivisten zeigen, was sie entlang der Wegstrecke der Demo vom Dresdner Hauptbahnhof bis zum Sächsischen Landtag so alles fanden.

Totalversagen

Die GroKo täuscht beim Klimaschutz: Ihr Gesetzespaket wird das Aufheizen des Planeten kaum bremsen. Wir stellen ihr jetzt ein Ultimatum: Bis zum nächsten Klimastreik am 29. November erwarten wir ein neues Paket – sonst treibt es uns noch vehementer auf die Straße. Bitte unterzeichnen auch Sie jetzt den Eil-Appell!

Klicken Sie hier – und unterzeichnen Sie den Eil-Appell

 

Ein Wechselbad der Gefühle: 1,4 Millionen Menschen streiken überall im Land für mehr Klimaschutz.[1] Die größte Demonstration in der Geschichte dieses Landes. Überall Gänsehaut-Momente, einfach Wahnsinn! Und zeitgleich präsentiert die Regierung ein „Klima-Paket“, das selbst die niedrigsten Erwartungen unterbietet: Klimaschutz im Miniatur-Format.[2]

Union und SPD wollen die Klimakrise mit Geld erschlagen, packen aber die großen Probleme nicht an. Bahntickets machen sie ein paar Euro günstiger – SUVs sollen aber weiter das Klima verpesten. Elektroautos fördert die Regierung – doch für den Strom lässt sie noch bis 2038 Kohlekraftwerke laufen und bremst sogar den Ausbau der Windkraft. Dem CO2-Ausstoß verpasst sie zwar einen Preis – aber auf Discounter-Niveau, so dass er völlig wirkungslos bleibt.

Doch eines ist auch klar: Nach diesem Fest der Proteste, der Million auf den Straßen, kann das nicht das letzte Wort der Regierung sein. Wir setzen Union und SPD jetzt eine letzte Frist – und sagen: Mit Symbolpolitik werdet Ihr uns nicht los. Legt bis zum 29. November – zum Beginn der Weltklimakonferenz und zur Halbzeitbilanz der GroKo – einen Plan vor, der das Kippen des Klimasystems wirklich verhindert.

Viele Hunderttausend Unterschriften unter einem solchen Ultimatum – das kann insbesondere die SPD antreiben. Olaf Scholz und andere führende SPD-Politiker*innen haben erst letzte Woche den Klimaschutz zur Koalitionsfrage erklärt[3]. Merken sie, dass ihr vorgetäuschter Klimaschutz keine Ruhe bringt, müssen sie nachverhandeln. Sonst droht ihnen am 29. November der nächste große Klimastreik – kurz bevor die SPD auf ihrem Parteitag Anfang Dezember die GroKo-Halbzeitbilanz zieht.

Schon am Mittwoch will das Kabinett seine Klimapläne verabschieden. Haben wir mindestens 500.000 Unterschriften unter unserem Eil-Appell, werden wir vor dem Kanzleramt Union und SPD unser Entsetzen verdeutlichen. Mit einer halbierten Erdkugel zeigen wir: Klimaschutz mit halber Kraft nehmen wir nicht hin. Doch unter dieser Botschaft brauchen wir jetzt Ihre Unterschrift. Bitte machen Sie jetzt mit!

 

Viel Wirbel um wenig: Lange tagte ein „Klimakabinett“, die Regierung holte zig Gutachten zum Klimaschutz ein, Kanzlerin Angela Merkel sprach von einer „Menschheitsaufgabe“.[4] Zuletzt verhandelte die Große Koalition sogar die ganze Nacht durch – all das sollte beweisen: Union und SPD nehmen die Klimapolitik endlich ernst. Schließlich ist die unkontrollierte Aufheizung der Atmosphäre seit Monaten für viele Bürger*innen das wichtigste Thema.[5]

Nun legt sich der Staub – und die Regierung hält fast nichts in der Hand. An die Knackpunkte traut sie sich nicht heran:

  • Im Verkehr sind die CO2-Emissionen seit 1990 kaum gesunken. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wird daran jetzt wenig ändern. Seine teuren Förderprogramme sollen verdecken: Diesel und Benziner dürfen unbegrenzt weiterlaufen, ein Ausstiegsdatum fehlt. Und an Tempolimit oder SUV-Schwemme traut sich die Regierung erst gar nicht ran.
  • Bei der Stromerzeugung bleibt es dabei: Der Kohleausstieg kommt erst in 20 Jahren – 2038 soll der letzte Meiler vom Netz gehen. Gleichzeitig würgt die Koalition den Ausbau der Windkraft mit dem neuen Mindestabstand zu Gebäuden weiter ab. Der einzige Lichtblick: Für die Solarenergie fällt endlich der unsinnige Ausbaudeckel.
  • Den CO2-Preis setzt die Regierung mit 10 Euro pro Tonne lächerlich niedrig an. Auf maximal 60 Euro darf er in den nächsten sieben Jahren steigen. Doch selbst dann wirkt er noch nicht – dafür müsste er deutlich höher sein. Weil gleichzeitig die Pendlerpauschale steigt, wird Autofahren zuerst für viele sogar günstiger.
  • Die Koalition fördert mit viel Geld Bahn, Radwege oder Elektroautos. Das ist natürlich gut – bleibt aber so lange absurd, wie noch mehr Geld in Klimakiller fließt. So genießen Diesel oder Flugbenzin auch in Zukunft große Steuervorteile, und die Regierung steckt Milliarden in den Bau neuer Fernstraßen und Autobahnen.[6]

Unterm Strich: ein Sammelsurium an halbgaren Einzelmaßnahmen, geschmückt mit teils ziellosen Fördermilliarden. So versucht die Koalition, den Eindruck zu erwecken, sie schütze endlich konsequent das Klima.

Wir sehen: Die Regierung reagiert auf unsere Proteste – doch gerade jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Wir müssen zeigen: Uns bringt sie so nicht zum Schweigen. Ein bisschen Klimaschutz reicht uns nicht mehr! Lassen Sie die Regierung damit nicht durchkommen – unterzeichnen Sie bitte jetzt unseren Eil-Appell für mehr Klimaschutz.

Unterzeichnen Sie hier den Eil-Appell
Herzliche Grüße
Chris Methmann, Teamleiter Kampagnen
Christoph Bautz, Campact-VorstandPS: Verkehrsminister Scheuer verweigert die Einsicht in seine Klima-Rechnung.[7] Niemand soll nachprüfen können, ob sein Klima-Plan wirklich was bringt. Das allein wirkt verdächtig wie Symbolpolitik. Entzaubern Sie diese Trickserei – und unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell!
Ja, ich will konsequenten Klimaschutz – ich unterzeichne
[1] „1,4 Millionen demonstrieren in Deutschland“, n-tv Online, 20. September 2019
[2] „Mehr Päckchen als Paket“, Spiegel Online, 20. September 2019
[3] „Scholz erklärt Klimapolitik zur Koalitionsfrage“, Spiegel Online, 2. September 2019
[4] „Der Klimaschutz wird Geld kosten“, Welt Online, 11. September 2019
[5] “Klimawandel ist für die meisten Deutschen das größte Problem“, Zeit Online, 19. August 2019
[6] „Klimaschädliche Subventionen abbauen“, klimareporter, 19. September 2019
[7] „Verkehrsministerium verweigert Prüfung seiner Klimaschutzpläne“, Spiegel Online, 13. September 2019
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Neue Romane Dresdner Autoren zu deutscher Geschichte & Gegenwart

19 Donnerstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Auch im Literaturhaus Dresden in der Villa Augustin, Antonstr. 1/Albertplatz  kreist der Veranstaltungsherbst um 30 Jahre Mauerfall. Dazu gibt es zwei Buchvorstellungen und Lesungen. Die Autorin Peggy Mädler stellt dort am 19. September, um 19 Uhr ihren vielbeachteten neuen Roman „Wohn wir gehen“ vor, für den sie 2019 den Fontane-Literaturpreis erhielt. Am 24. September, um 19 Uhr stellt dann der Schriftsteller Jens Wonneberger seinen neuen Roamn „Mission Pflaumenbaum“ vor.  

Peggy Mädler, „Wohin wir gehen“
Do., 19.9., 19 Uhr

Nach dem großen Erfolg ihres ersten, 2011 erschienenen Romans „Legende vom Glück des Menschen“, der sich über die Anmaßung eines politisch verordneten Glücks empört, legt Peggy Mädler ihren zweiten Roman vor.

Almut und Rosa, zwei Mädchen im Böhmen der 1940er Jahre, sind beste Freundinnen. Als Almuts Vater überraschend stirbt und ihre Mutter Selbstmord begeht, nimmt Rosas Mutter, eine deutsche Kommunistin und Antifaschistin, die nach dem Krieg wie alle Deutschen die Tschechoslowakei verlassen muss, beide Mädchen mit nach Brandenburg. Sie teilen Erfahrungen von Verlust und Entwurzelung, aber auch von wachsender Verbundenheit mit dem neugegründeten Staat. Doch mit Dreißig entscheidet sich Rosa abermals für einen Neuanfang: Sie flieht nach Westberlin.

Ein halbes Jahrhundert später hat Almuts Tochter Elli ebenfalls eine beste Freundin, die Dramaturgin Kristine. Und sie ist es schließlich, die sich im Alter um Almut kümmert, als Elli in Basel eine Stelle am Theater hat.

Erfahrungen und Erinnerungen lagern sich wie Sedimente ab. Lebenswege verschlingen sich, es geht immer auch ums Weggehen, Ankommen oder Bleiben, und um den Moment, in dem man sieht, was wirklich zählt.

Die 1976 in Dresden geborene Peggy Mädler schreibt sich in ihrem Roman durch mehrere politische Systeme und Staaten, eng verwoben mit den großen sozialen Verwerfungen der vergangenen hundert Jahre. Sie lebt und arbeitet in Berlin als Autorin und Dramaturgin, ist Mitbegründerin der Künstlerformation Labor für kontrafaktisches Denken.

Moderation: Michael G. Fritz

Jens Wonneberger, „Mission Pflaumenbaum“
Di., 24.9., 19 Uhr

Jens Wonneberger stellt seinen neuen Roman vor: Eine Geschichte über einen Vater, der seine Tochter neu kennenlernt, in einem Dorf im Osten des Landes dreißig Jahre nach der Wende. Wonneberger, einer der produktivsten und erfolgreichsten Dresdner Schriftsteller, liest aus „Mission Pflaumenbaum“. Im Zentrum steht der Bibliothekar Kramer, der seine Tochter besucht, die gemeinsam mit ihrem Mann ein altes Haus mitsamt Obstgarten gekauft hat, der wunderschön ist, wäre da nicht der abgestorbene Pflaumenbaum.

Im Gespräch mit dem alten Rottmann wird er tief in die Dorfgeschichte hineingezogen und mit Argumenten konfrontiert, die er von den Pegida-Demonstrationen zu kennen glaubt. Zudem merkt er, wie wenig er im Grunde von seiner Tochter weiß.

„Mission Pflaumenbaum“ ist Wonnebergers politischster Roman. Es wäre freilich nicht Wonneberger, wenn die Worte nicht kostbar gewebt und von großer Poesie wären. Eine Dorfgeschichte der subtilsten Art!

Wonneberger, geboren 1960 in der Lausitz, lebt in Dresden. Diverse Stipendien und Preise, u.a. 2010 Sächsischer Literaturpreis, 2017 Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds. Zuletzt erschienen die Romane „Goetheallee“, „Himmelreich“ und „Sprich oder stirb“.

Der Abend wird moderiert von dem Dresdner Dichter, Herausgeber und Publizisten Norbert Weiß.

Text: Michael G. Fritz

Das Literaturhaus Dresden stellt jeweils 6 Freikarten zur Verfügung, die Sie (first come first serve) telefonisch oder per E-Mail bestellen können.

————————————————————
Förderverein für das Erich Kästner Museum /
Dresdner Literaturbüro e.V.
Literaturhaus Villa Augustin
Antonstraße 1
01097 Dresden
Tel 0351 / 8045087
http://www.facebook.com/Literaturhaus.Dresden
http://www.literaturhaus-dresden.de

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Erste „Lange Nacht der Volkshochschulen“ als Ort der Begegnung für alle

18 Mittwoch Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte

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Zwischen Geschichte, Weltall und Klettern

Ein Höhepunkt des Herbst- und Wintersemesters ist die erste „Lange Nacht der Volkshochschulen“ am 20. September bundesweit zum 100-jährigen Jubiläum der Bildungseinrichtung. Auch an der VHS in Dresden in der Annenstraße 10 lockt ab 18 Uhr ein vielseitiges Programm.

Die Tage werden langsam kürzer und bis zum goldenen Herbst ist es nicht mehr weit.  Das neue Herbst- und Wintersemester der Volkshochschule Dresden hält viele spannende Programmpunkte zum Ausprobieren, Mitdiskutieren, Üben, Erfahrungen sammeln und Neulernen bereit.

Hoch hinaus geht es in der Reihe „Grundfragen der Zeit“. Am 17. September stellt sich die Volkshochschule die Frage: „Erkundung des Weltraums – wie sehen die aktuellen Höhepunkte und die zukünftigen Entwicklungen der Raumfahrt aus?“ Besonders gespannt dürfen die Besucher dabei auf die Antworten von Thomas Reiter sein. Der frühere Astronaut umrundete in seinen beiden Missionen insgesamt 5.600-mal die Erde an Bord der russischen Raumstation MIR. Ganz im Zeichen wissenschaftlicher Erkenntnis steht auch eine Veranstaltung am 12. Dezember: Der Rektor der Technischen Universität Dresden, Hans Müller-Steinhagen, berichtet über seine Hochschule, die nicht nur Impulsgeberin für wichtige Industrieansiedlungen in Dresden, sondern auch die einzige Exzellenz-Universität in Ostdeutschland ist. In der Reihe „Exzellent. Dresden forscht“ stellt dann der Erziehungswissenschaftler Thomas Köhler am 23. Oktober aktuelle Erkenntnisse zum Thema „Digitale Bildung – Wie lernt man in der Zukunft?“ vor.

Ein Höhepunkt des kommenden Semesters ist die „Lange Nacht der Volkshochschulen“ am 20. September. Unter dem Motto „zusammenleben. zusammenhalten“ feiern die Bildungseinrichtungen bundesweit ihr 100-jähriges Jubiläum. Vor dem Hintergrund ihrer bewegten Entstehungsgeschichte in der Weimarer Republik wollen sie an den Anspruch auf staatlich geförderte Weiterbildung eines Jeden erinnern und ein Zeichen für Offenheit, Vielfalt und Zusammenhalt setzen. Im Gespräch mit Annemarie Müller und Dr. Herbert Wagner nimmt die Volkshochschule am 12. November gleich das nächste historische Ereignis in den Blick: Die Friedliche Revolution von 1989. Zeitzeugen berichten über ihre Erlebnisse, Sorgen und Erfolge der bewegten Zeit vor 30 Jahren.

Zu den beliebten Klassikern des Volkshochschulangebotes gehören auch sportliche Attraktionen. Wahre Wanderfreunde lockt vom 3. bis 6. Oktober eine 100 km lange Erlebniswanderung rund um Dresden. Auf verschiedenen Tagesetappen führt der Weg zu vielfältigen Einblicken in Natur und Kultur der Elbmetropole. Ob das professionelle Klettern eine Männersache ist und welchen Vorurteilen weibliche Alpinistinnen begegnen, erzählt Buchautor Peter Brunnert in seiner humorvollen und kurzweiligen Lesung „Frau und Berg – wir müssen reden!“ am 23. Januar. Neben Sportlern kommen auch Sprachenliebhaber auf ihre Kosten: Unter den 31 Fremdsprachen bietet die Volkshochschule auch Gälisch und Hebräisch an. Zudem kann in Live-Webinaren eine Kaufmännische Weiterbildung absolviert werden. Außerdem bietet das neue Semester vielseitige Ferienprogramme für Schulkinder aller Altersklassen.

Eine Anmeldung ist online über die VHS-Dresden-Webseite, in der Geschäftsstelle Annenstraße 10 (Montag bis Freitag 9 Uhr bis 13 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag 14 Uhr bis 18 Uhr), im Standort Gorbitz (Helbigsdorfer Weg 1, Montag und Dienstag 15 Uhr bis 18 Uhr) und telefonisch unter 0351 254400 möglich.

Weitere Infos: www.vhs-dresden.de

Zusammenleben und zusammenhalten
Volkshochschule Dresden feiert am 20. September Lange Nacht der Volkshochschulen

Mehr als ein Menschenleben ist er her, dass sich die ersten Volkshochschulen in Deutschland gründeten. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges sollten bis dahin ausgeschlossene Bürgerschichten eine bessere Bildung erhalten. Seit 1919 haben sich die überall im Lande entstandenen Volkshochschulen bewährt und sind bis heute ein lebendiger Ort der Begegnung, des Austausches und des gemeinsamen Lernens. Unter dem Motto „zusammenleben. zusammenhalten“ feiern über 400 Bildungseinrichtungen bundesweit am 20. September ab 18 Uhr die erste „Lange Nacht der Volkshochschulen“.

Auf allen Etagen ihres Hauses in der Annenstraße 10 sorgt die Volkshochschule Dresden für ein abwechslungsreiches Programm: Interessierte können mitmachen, probieren, genießen, staunen, feiern und Neues entdecken. Zu Erleben gibt es beispielsweise ein Torwandschießen, neueste Tipps für das Smartphone sowie zur gesunden Ernährung, „Geschichten vom Dach“ und „Sprachen der Welt für die Welt“. Außerdem können die Gäste an einer Führung durch das Haus teilnehmen, die Bibliothek der Weltliteraturen „Prof. Klaus Stiebert“ entdecken, ihr Glück beim Glücksradspiel der Dresdner Bildungsberatung versuchen, dem Geburtstagsständchen des VHS-Chores lauschen und natürlich die Geburtstagstorte verkosten. Für alle 100-Jährigen gibt es gratis Cocktails und gemeinsam können alle Generationen die Gerichte wie vor 100 Jahren verkosten.

Ob „zusammen sprechen“, „zusammen schlau werden“, „zusammen genießen“ oder „zusammen entdecken“: Hinter allen Aktivitäten zur „Langen Nacht der Volkshochschulen“ steckt das Angebot, seinen Mitmenschen zu begegnen. Die Volkshochschule will damit zu ihrem einhundertsten Jubiläum ein deutliches Zeichen für den notwendigen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft setzen.

Der Eintritt ist kostenfrei, es ist keine Voranmeldung notwendig. Es ist zudem möglich, sich an dem Abend für weiterführende Kurse anzumelden.

Text: meeco Communication Services

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Demo zum Klimaschutz weltweit am 20. September auch in Dresden

18 Mittwoch Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte

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Ich bin Clara Mayer, 18 Jahre alt, komme aus Berlin und mache bei „Fridays for Future“ mit. 

Bei meinem ersten Streik fürs Klima waren wir nur ein paar Hundert Leute, kaum jemand hat uns beachtet. Aber beim letzten großen Aktionstag waren wir 300.000 Menschen deutschlandweit. In Berlin war es so voll, überall Leute. Es war krass! Aber es ist auch frustrierend. Denn wir streiken jetzt seit einem halben Jahr. Und die Bundesregierung tut nichts. Sie redet nur. Wir Jugendlichen müssen weiter zuschauen, wie Erwachsene unsere Erde verheizen. Und unsere Zukunft.

Wenn die Regierung auf uns alleine nicht hört, dann müssen jetzt auch die anderen Generationen dabei sein. Deswegen hat Greta Thunberg zum größten Streik der Erde aufgerufen. Am Freitag, den 20. September streiken wir weltweit – und diesmal brauchen wir auch Euch, die Erwachsenen! An diesem Tag entscheidet das Klimakabinett der Regierung über die neuen Klimagesetze.

Überall in Deutschland soll es Demos und Kundgebungen und Aktionen geben. Das schaffen wir nicht allein. Dafür brauchen wir Organisationen wie Campact, die wissen, wie man Erwachsene auf die Straße bringt.

Campact will uns mit Hunderttausenden Plakaten und Flyern unterstützen, mit Videos für den Streiktag und jeder Menge Hilfe bei den Bühnen und Lautsprechern. So könnte das wirklich klappen mit dem größten Streik der Welt! Aber der September ist schon bald, also müssen wir gleich loslegen. Deswegen bitte ich Sie: Unterstützen Sie uns Schüler*innen. Machen Sie mit Ihrer Spende den größten Klimastreik der Welt möglich! Schon 10 Euro sind eine große Hilfe.
Spenden Sie bitte hier für den großen Klimastreik
Ich kann heute leider nicht spenden

Einsatz für Klimaschutzpaket

„Es reicht nicht mehr, dass nur wir jungen Menschen streiken“, sagt Jakob Blasel, 18 Jahre, Aktivist von Fridays for Future. „Alle müssen jetzt mitmachen, denn es geht um die Zukunft unseres Planeten.“ Jakob und seine Mitstreiter*innen wollen etwas historisch Einmaliges erreichen: einen weltweiten Klimastreik mit Millionen Menschen – alle Generationen an Tausenden Orten. Am Freitag nächste Woche, den 20. September. Deshalb setzt Jakob darauf, dass Sie dabei sind: bei Ihnen in Dresden.

„Wenn genug Menschen mitmachen, könnte der 20. September ein Wendepunkt sein,“ sagt Jakob. Zu Recht. Denn selten war Protest so optimal terminiert. Am gleichen Tag entscheidet die Regierung über ihr Klimaschutzpaket. Sie will die wichtigen Fragen knacken: Ob wir ein Klimaschutzgesetz bekommen. Wie schnell der Kohleausstieg geht. Ob ein CO2-Preis kommt – und in welcher Höhe. Sie sehen: Es geht um alles. SPD-Vizekanzler Olaf Scholz hat ambitionierten Klimaschutz gar zur Koalitionsfrage erklärt.[1]

Schon jetzt sind CDU/CSU und SPD in Aufregung. Sie ahnen, dass ihnen die Wähler*innen davonlaufen – weil sie beim Klimaschutz versagen. Protest von Hunderttausenden in allen Ecken Deutschlands: Das zeigt der Koalition – sie muss handeln. Dafür braucht es jetzt Sie. Protestieren Sie nächste Woche Freitag mit!

Überall im Land versammeln sich am Freitag, den 20. September Rentner*innen, Berufstätige und Familien mit ihren Kindern. Schüler*innen, Auszubildende und Student*innen. Manche können sich nur zwei Stunden frei nehmen, schauen während der Mittagspause vorbei. Jeder Mensch, jedes Plakat zählt: Auch bei Ihnen um die Ecke ist was los – machen Sie den Protest stark, kommen Sie vorbei.

Dresden, Hauptbahnhof, 11:55 Uhr

Sagen Sie uns jetzt Bescheid, ob Sie am 20. September dabei sind. Klicken Sie hier:

Ja, ich bin dabei!
Nein, ich kann leider nicht
„Wenn wir jetzt nichts unternehmen, gibt es keine Zukunft für uns“ – Jakob protestiert jeden Freitag für das Klima. Zusammen mit Hunderten Jugendlichen in seiner Stadt und gemeinsam mit Millionen weltweit. Die jungen Menschen haben das Klima-Thema ganz oben auf die politische Agenda gebracht. Doch gehandelt hat die Politik bisher nicht. Dafür müssen wir ran – die Erwachsenen, die Wähler*innen. Beim großen Klimastreik stehen alle Generationen zusammen.

Jakob und seine Mitstreiter*innen sind seit Wochen am Wirbeln: Plakate aufhängen, Lautsprecher anmieten, Schilder malen – es ist viel zu tun. Doch die Jugendlichen sind nicht allein. Umwelt- und Sozialverbände, Gewerkschaften und Menschenrechtsorganisationen rufen am 20. September ihre Mitglieder auf, mitzustreiken. Viele Unternehmen wollen mit der kompletten Belegschaft auf die Straße gehen. Es kann die größte Klimademo werden, die es jemals gegeben hat. Wir haben die Chance, Geschichte zu schreiben.

Jetzt kommt es auf Sie an: Stellen Sie sich an die Seite der jungen Menschen. Gehen Sie am 20. September auf die Straße. Fordern Sie gemeinsam mit Jakob und seinen Mitstreiter*innen von der Regierung: Handelt, bevor es zu spät ist! Klicken Sie hier und sagen Sie uns, ob Sie beim großen Klimastreik in Dresden dabei sind. Können wir auf Sie setzen?

Ja, ich bin dabei!
Nein, ich kann leider nicht
Herzliche Grüße

Matthias Flieder, Campaigner
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Von Tromsø in Norwegen bis Kapstadt in Südafrika, von Tijuana in Mexiko bis Tokio in Japan – weltweit sind am 20. September Millionen auf den Straßen, damit wir beim Klimaschutz im letzten Moment das Ruder noch rumreißen. Sorgen Sie mit dafür, dass auch Dresden bunt und lautstark mit dabei ist!

 

Ja, ich bin dabei!
Nein, ich kann leider nicht
[1] „Scholz erklärt Klimapolitik zur Koalitionsfrage“, Spiegel Online, 2. September 2019
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Ausstellung „Radebeul gewendet“ in der Stadtgalerie

17 Dienstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Blühende Landschaften & Wohlstand für alle nach dem „Gießkannenprinzip“. Installation von Ralf Uhlig.

„Horch & Guck“, Bilderserie von Gerald Risch ; Karikatur von Lutz Richter
„Rosa Bad“ von Wolfgang Smy, „Der Untergang“ (Entwurf) und „Masken“ von
Bärbel Voigt ; „Patriot“ von Wolfgang Smy

„Rosa Leuna“ von Karola Smy    ;  „Neuer Berliner Totentanz“ von Reinhard Zabka


„Punk“ von Gabriele Reinemer   ;       „Der Amnestierte“ von Markus Retzlaff


„o.t.“ von Wolf-Eike Kuntsche

„Was von uns bleibt“ von Reinhard Zabka; „Selbst als Bausoldat“ von Frank Ruschka

„Ab-Wendung“ von Anne-K. Pinkert  ;  „Es kommt selten vor…“ von Bernd Hanke
„Ende der Probefahrt“ von Burkhard Schade ; „Erinnerung“ von Markus Retzlaff ; „Schöne neue Welt“ von Anita Voigt

Schöne neue Welt

Ausbrüche aus der Enge, Träume, Erinnerungen, Verlockungen und Grenzen der Freiheit zeigt die Ausstellung „Radebeul gewendet“ zurzeit in der Stadtgalerie der Lößnitzstadt. Zu sehen sind Arbeiten von 52 Künstlern, die vor und nach 1989 entstanden.

Ein Mann steht auf, befreit sich aus seinem Käfig, breitet die Arme zum Fliegen aus und landet auf der Erde. Die Installation mit Miniaturfiguren aus Zinn und Blei auf einer dunklen Holztafel von Wolf-Eike Kuntsche, „o.t.“ aus dem Jahr 1986 hängt an der Stirnseite im Galerieraum. Gerade entlassen, aber mit starrem Blick und verschränkten Händen sitzt „Der Amnestierte“ in einem grauen Raum, in einem Ölbild von Markus Retzlaff von 1989/90. Eine rote Gestalt leuchtet kopfüber aus dem Nussbaum draußen. Den „Wendehals“ mit Spiegel zur Selbstbetrachtung installierte Dorothee Kuhbandner.

Zu sehen sind die Werke zurzeit in der Ausstellung „Radebeul gewendet“ in der Stadtgalerie Radebeul, Altkötzschenbroda 21 anlässlich des Ereignisses 30 Jahre Friedliche Revolution in Ostdeutschland in diesem Jahr. 52 Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Arbeiten, die vor 1989 und danach entstanden und die Zeit des Umbruchs reflektieren. Die Ausstellung steht in der Tradition der multimedialen Kunstprojekte, welche die bisherige Stadtgaleristin Karin Baum begründete, mit Titeln wie „Radebeul besitzen“ und „Radebeul bei Tag und Nacht“.

In großer Bandbreite der Ausdrucksformen, subjektiv, brüchig und wandlungsreich spiegelt sich die Zeit vor und nach der Wende. Ausbrüche aus der Enge, Träume, Erinnerungen, Illusionen, Verlockungen und Grenzen der Freiheit begegnen dem Betrachter vielgestaltig in Malerei, Grafik, Zeichnungen, Fotografie, Plastik und Installationen. In Wolfgang Smys ironischem Gemälde „Rosa Bad“ von 1985/92 gehen die Figuren mit heroischen Posen buchstäblich baden. Ebenfalls von ihm stammt der „Patriot“ von 2012, der aus rostigen Eisenfundstücken montiert und fahneschwenkend mehr einem wilden Eingeborenen ähnelt. Vielsagend zeichenreich ist Karola Smys Siebdruck „Rosa Leuna“. Schein und Sein von Ideal und Wirklichkeit spiegelt auch die Collage aus Zeitungsausschnitten in Labyrinthform, „Neuer Berliner Totentanz“, 1987/2009 von Reinhard Zabka. In einem Objektkasten mit dem Titel „Was von uns bleibt“ von 1988 sammelte er eine Fülle materieller Überbleibsel wie leere Konservendosen und Mokka-Fixtüten. Frank Ruschka zeigt ein berührend zwiegespaltenes Porträt „Selbst als Bausoldat“ von 1987.

In Claus Weidensdorfers Farblithografie „Am Flugfeld“ von 1988 schaut eine Menschenschlange gebannt durchs Fenster auf das Tor zur Welt. Aus einer Gießkanne voll bunter Aufkleber regnet es Wundermittel zwischen Ausverkauf und Aufbau Ost, blühenden Landschaften und Investruinen auf das durchgestrichene Schild DDR mit offenem Mauergürtel und rotgelbschwarzen Fähnchen. Die Installation stammt von Ralf Uhlig. „Schöne neue Welt“ heißt ein Siebdruck von Anita Voigt von 2008 voller sich in Farbe und Stil übertrumpfender Ich`s.

Menschen im Zug und eine Gestalt, die die Weltkugel in der Hand fragend betrachten, zeigt Peter Grafs Ölbild „Nicht mehr weit bis Catania“ von 2018. Ein Baum kurz vor dem Aufblühen vor halboffener Tür ist im Bild „Nach draußen“, 1990/2000 von Karen Graf zu sehen. Eine südliche Szene mit einem letzten Blick aufs Meer von der fast menschenleeren Terrasse, „Am Ende der Saison“, 2015 von ihr gemalt, lädt zum Träumen ein. Die Ausstellung „Radebeul gewendet“ ist noch bis 20. Oktober zu sehen.

Am 11.10., 19 Uhr gibt es in der Ausstellung eine Lesung und Musik mit den Radebeuler „Schreibenden Senioren“ und am 20.10. eine Sonderführung durch die Galerieleitung. Ein Stück Zeitgeschichte dokumentieren außerdem spannend und reich bebildert zwei Kataloge, die zum 20-jährigen Jubiläum der Stadtgalerie Radebeul erschienen und dort erhältlich sind.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di, Mi., Do und So von 14 – 18 Uhr.

Nach der Vernissage gab es ein Künstlerfest im Garten der Stadtgalerie Radebeul mit viel Musik, Gesprächen & Wein. Klangreich erfreuten Olicìa electronic handmade loopjazz und Jazzuro mit Swing, Bebop und Modern Ära die Besucher.


Den „Wendehals“ mit Spiegel zur Selbstbetrachtung installierte Dorothee Kuhbandner im Nussbaum vor der Stadtgalerie Radebeul.

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Ausstellung Labytopia über den Herbst `89 in der Kreuzkirche Dresden

10 Dienstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Lebensart

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Notstandskreativität & die Macht der Phantasie: Davon erzählen die Ausstellung Labytopia über den Herbst `89 in der Kreuzkirche Dresden und die witzig-absurden Objekte von Reinhard Zabka im Lügenmuseum Radebeul. Fotos: Lilli Vostry

Labytopia – Altäre der Friedlichen Revolution?

Eine Ausstellung in der Kreuzkirche Dresden – 30 Jahre Friedliche Revolution. Eröffnung: 11. September, 18 Uhr. Einführung: Christian Behr, Laudatio: Susanne Altmann. Musikalische Begleitung: Irina Bugataja, Bandoneon, Robert Hennig, Akkordeon.

Labytopia – Altäre der Revolution? in der Kreuzkirche Dresden ist der zweite Teil der mehrteiligen Ausstellungsreihe über den Herbst `89 zu sehen.

Der erste Teil Labystan wurde letztes Wochenende in der Zionskirche Berlin feierlich eröffnet. Die Besucher Labystans passieren vor der Kirchentür einen Schlagbaum und ein Grenzhäuschen und betreten ein fernes Land. Das Gesamtkunstwerk mit 14 beteiligten Künstlern unter der Regie von Reinhard Zabka erinnert an DDR, an Notstandskreativität, an die Macht der Phantasie. Zabka behauptet: „Nicht die akademische sozialistische Malerei und ihre Gegner der Leipziger “Bilder”Ausstellung Point of no return waren revolutionär, revolutionär war Malerei auf Sperrmüll, Installationen und Happenings zur Überwindung des Kunstbegriffs, Aktionen die gesellschaftliche verkrustete Struktur aufbrachen und Verwirrungen als Realitätsbewältigung stifteten.”

Mit der kreativen Kraft von Spiel, Konfrontation und Reibung gelingt es Zabka, ein Protagonist der Prenzlauer Berg Szene, weit besser, in die Köpfe der Besucher hineinzuwirken. Bei komplexen Zusammenhängen ist der spielerische dem objekthaften Ansatz weit überlegen. Besucher erleben beim Wandeln durch die Zionskirche in Berlin und die Kreuzkirche in Dresden etwas von dem Freigeist dieser Zeit und werden automatisch durch ihr bloßes Interesse ein Teil davon.

Weitere Infos:

https://luegenmuseum.de/labystan/

Labytopia – Altäre der Revolution? in der Kreuzkirche Dresden erzählt von den Träumen der Akteure von `89, von den labyrinthischen Ereignissen der Wiedervereinigung, von den Verlusten im Umbruch und koppeln diese Erfahrungen mit dem heutigen Leben zurück. Die Kuratoren Juliane Vowinckel und Reinhard Zabka laden anlässlich des Jubiläums 30 Jahre Friedliche Revolution und unterstützt durch das Förderprogramm „Revolution und Demokratie“ des Freistaates Sachsen zur Ausstellung Labytopia ein. Kann man die Ereignisse des Herbstes auf einem Altar verehren? Künstler standen in den Zeiten der SED-Diktatur unter Beobachtung, konnten nur eingeschränkt arbeiten, erhielten Berufsverbot oder waren inhaftiert. Die eingeladenen künstlerischen Positionen verehren nicht die Asche der Friedlichen Revolution, sondern sie erhalten das innere Feuer.

Künstler: Klaus Liebscher, Angela Hampel und Steffen Fischer, Frank Herrmann, Marion Kahnemann, Karola Smy und Wolfgang Smy, André Wirsig, die in Frankreich geborene Künstlerin Sophie Cau und der junge Künstler Justus Ehras nehmen das prägende Lebensgefühl von `89 auf.

Die Ausstellung Labytopia – Altäre der Revolution? ist vom 12. September bis 24. Oktober 2019 in der Kreuzkirche Dresden zu sehen und ist Besuchern jeglichen Alters und jeglicher Herkunft wärmstens zu empfehlen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

https://luegenmuseum.de/labytopia/

Text: Richard von Gigantikow, Direktor des Lügenmuseums Radebeul
0176 – 99 02 56 52,
info@luegenmuseum.de
Homepage:
luegenmuseum.de  

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Besuch aus Hollywood im Minckwitzschen Weinberghaus Radebeul

22 Donnerstag Aug 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart, Musik

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Einblicke in das schillernde Leben einer Diva

Es ist wieder so weit. Dorothee Kuhbandner lädt wieder zu einer Veranstaltung im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul ein. Am 25. August, um 18 Uhr wird die Hollywood-Diva der Neunziger, Linda Miller (Schauspielerin Annette Richter), direkt aus Kalifornien kommend, das Publikum beehren. Als schillernde Diva und Dame von Welt singt und erzählt sie locker, fröhlich von ihren Erlebnissen und aus ihrem Leben mit allen Licht- und Schattenseiten. Ihr Partner, Herr Kurz Kurz, ist ein entfernter Verwandter des chinesischen Starpianisten Lang Lang (Derek Henderson) und am Piano mit von der Partie.

Die beiden geben Einblicke in Lebenswelten, die so ihres Gleichen suchen und die Zuschauer lauschen den Botschaften vergänglicher Jahre, die im Rausch verfliegen.

Vorher und in der Pause gibt es Wein und Schnittchen zum leiblichen Wohl. Wer dieses nicht verpassen möchte, melde sich bitte rechtzeitig in der Galerie mit Weitblick Radebeul bei Dorothee Kuhbandner (Tel. 0174 – 147 1270) an. Die Plätze im Lusthaus sind begrenzt. 10 Euro kostet der Spaß!

Bis Anfang September ist zudem noch die wunderbare Ausstellung von Katharina Probst in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13, zu besichtigen an den Wochenenden.
Geöffnet: Sa und So. von 14 – 18 Uhr

Text (lv)

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Yoga beim Palais Sommer: 108 Sonnengrüße, Loslassen und Yogaflow für Energie, Lebensfreude und Zufriedenheit

21 Mittwoch Aug 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Projekte

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Wenn alle Sinne fließen

Endlich! Der Yogaflow hat mich wieder! Begonnen hat es mit 108 Sonnengrüßen, die ich ja sehr mag. Aber gleich so viele auf einmal in einer Stunde?! Ja, denn die 108 ist eine besondere Zahl im Yoga. „1-0-8 bedeutet: etwas-nichts-alles“, erklärte Yogalehrerin Claudia Ritschel zur ersten Session beim diesjährigen Yoga im Park im Rahmen des Palais Sommer. Die Sonne versteckt sich noch etwas, der wir mit den 108 Mal Surya Namaskar huldigen. Die Eins stehe für das Göttliche, die Null für Leere und Fülle und die Acht für Ewigkeit, Unendlichkeit. Mit der Bewegungsfolge des Sonnengrußes verbinden wir uns mit Himmel, Erde und uns mit allen Sinnen.

Ich versuche gar nicht erst mitzuzählen, überlasse mich einfach der Schönheit dieses Morgens, atme die frische Sommerluft, genieße den Anblick der hohen alten Bäume auf der Wiese und den Blick in den strahlend blauen Himmel beim Ausführen der Bewegungen. Die erste Hälfte geht leicht und mühelos, ruhig und fließend. Im letzten Drittel nehme ich alle Kraft zusammen, konzentriere mich darauf, im Bewegungsfluss zu bleiben, während die Sonne mit aller Kraft scheint und mir immer wärmer wird.
Bei der Umkehrübung zum Schluss, Schulterstand und die Beine in der Luft, bin ich etwas wacklig. Aber voller Freude und Glück, es geschafft zu haben. 108 Sonnengrüße, d.h. 2196 Einzelbewegungen in einer Stunde! Und hinterher kein Muskelkater, nur fassungsloses Staunen über mich selber.

Die Sonnengrüße begleitete Yogalehrerin Claudia Ritschel mit schönem Gesang und anspornenden Affirmationen, Kraftsätzen wie „Vertrau dir selbst“, „Jetzt bist du in deiner Mitte angekommen“, die die Anstrengung vergessen ließen und Körper und Sinne in Bewegung hielten. „Wenn das Zuviel verschenkt, das zu Wenig verschmerzt und die Irrtümer aufgebraucht sind, kann die Feier des Lebens beginnen“, gab sie uns mit auf den Weg.

„Verzeih um loszulassen“, darum ging es in der Yogastunde mit Dipa Doreen Wolff, nicht weniger intensiv, sanft und kraftvoll. Beim Einatmen das Herz öffnen, Weite, Mitgefühl und Wohlwollen sich ausbreiten lassen und mit jedem Ausatmen loslassen ein Stück, den Kopf, Situationen, Dinge und Menschen, die uns nicht guttun, innerlich vor Augen führen und gehen lassen. Schmerzliche Gefühle und Verhaltensweisen loszulassen, das erfordert Vergeben und Verzeihen, sich und anderen und sich ins Gegenüber hineinversetzen, warum derjenige so gehandelt hat. Sie zeigt uns herzöffnende Übungen, die den Körper dehnen und weiten, um innerlich frei zu werden, mit sich ins Reine zu kommen, zu akzeptieren und annehmen wie es gerade ist und dass es weiter fließen darf. „Lebe und genieße den Moment und dein Leben, egal was für Erfahrungen du gemacht hast“, so der Rat von Doreen Wolff.

Wieder eine kleine Auszeit gegönnt. „Yoga Flow für Energie, Lebensfreude und Zufriedenheit“ mit Anja Hilbert passte haargenau an dem Tag, letzten Dienstag nachmittag. Losgerissen vom Schreibtisch. Raus aus dem Kopf, nichts tun, nur spüren. Ich war zehn Minuten eher da. Drei Musiker probten auf der Bühne, am Cello, Klavier und Schlagzeug, wohl für das Jazzkonzert abends. Herrlich leichte, perlende Klänge. Tolle Einstimmung auf die Yoga-Stunde. In sich horchen. Wie ist der Atem? Kurz oder lang, stockend oder fließend…  An welchen Körperstellen fehlt Energie? Wie geht`s den Schultern, dem Nacken und dem unteren Rücken? Volltreffer. Mein Rücken ist hüftabwärts verspannt, vom vielen Sitzen am Schreibtisch. Gibt ja immer viel zu schreiben… 🙂

Da helfen wieder herzöffnende Übungen, Drehungen und Dehnungen mit dem Oberkörper, halbseitig ein Arm nach oben, Blick gen Himmel und ein Bein aufgestellt und ins Herz atmen. Arme zur Seite und vors Herz gehalten. Wir gehen in die Kobra und ins Brett, in Schräglage. In die Baum-Haltung, auf einem Bein stehend, abwechselnd, das andere stützend und die Hände über dem Kopf wie eine Krone. Ich kipple etwas. Die Bäume schwanken und bewegen sich auch, das ist Lebendigkeit, sagt Anja Hilbert. „Es ist gut so, wie es gerade ist.“ (mein neues Mantra.) Wichtig ist, wie ein Baum verwurzelt, geerdet zu sein.

Wir begeben uns in die Haltung des friedlichen Kriegers I und II, der uns Kraft, Mut und Stärke gibt, lassen unseren Krieger tanzen, indem wir die Arme abwechselnd nach oben und unten zu den Füßen schwingen. Wir recken und strecken uns, bis Augen und Herz von innen leuchten und lächeln.

Wunderbar als Ausklang der „Schmetterling“, bei dem die Knie auf und ab schwingen im Schneidersitz, wir fliegen und mir wird ganz leicht um`s Herz. Eine gute Übung auch, um die Hüften zu dehnen und lockern, um negative Emotionen loszulassen, die sich dort im Körper absetzen, sagt Anja Hilbert. „Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, entscheiden wir, ob wir glücklich, frei und zufrieden sind. Dabei kommt es nicht darauf an, was wir haben, sondern was wir geben.“

Der Sonntagmorgen mit Kundalini Yoga mit Christoph Sieber und Torsten Schubert beginnt mit grau verhangenem Himmel. Vorher regnete es noch. Ich überlege, ob ich hinfahren soll oder nicht. Doch Yoga mit der Kraft der Kundalini ist wie ein Sog.
Als ich ankomme, ist die Wiese voller Menschen. Der Himmel klart auf, Sonne, Wind und Wolken im Wechsel. Wir beginnen mit Atemübungen, die Achtsamkeit und Hingabe stärken. Gib alles, was du kannst, mit ganzer Intensität hinein in die Übungen, sagt der Kundalini Yoga-Lehrer. Intensiv durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen. Um in ein inneres Fließen zu kommen, weich zu werden. Es sind sehr energetische Übungen, die vor allem den Rücken- und Beckenbodenbereich stärken, dem Sitz von Kundalini, der Lebens- und Liebeskraft, und ebenso Balance und Kreativität fördern helfen. Wir gehen in die Katze- und Kuh-Stellung. Reiben im Schneidersitz die Außen- und Innenseiten unserer Handflächen abwechselnd aneinander und schauen mit halb geschlossenen Augen auf unsere Nase und leicht darüber auf das dritte Auge auf der Stirn, das für Intuition steht.

Wir bewegen die Arme leicht über dem Kopf hin und her, ein wogendes, unentwegtes Winken. Nach einer Weile werden die Arme schwer, doch bevor sie sinken, sagt der Yoga-Lehrer: „Nicht aufhören, jetzt gerade weitermachen! Noch etwas schneller, damit der Effekt eintritt und dann wird es immer leichter…. Das ist Kundalini.“ Die Kraft des Willens, durchhalten, sich selbst überwinden. Eine wirksame, körperliche Erfahrung.

Schön kraftvoll auch die Übung, die den Kreislauf des Lebens symbolisiert, der besteht im Erschaffen, Ordnen und Zerstören, Tod. In stetem Wechsel. Dabei halten wir die Arme seitlich vom Körper, die Hände mit den Daumen nach außen kreisen, schwingen, fast wie fliegen… Auch hier wieder kräftezehrend nach einer Weile. Nicht aufhören. Weiter Arme kreisen, in Bewegung, im eigenen Rhythmus bleiben. Dann geht es tatsächlich leichter. Ein schönes Gefühl, wenn Körper und Geist dann ruhig und klar werden und man ganz eins mit sich ist.

Die Energie der Gemeinschaft spüren wir beim gemeinsamen Mantra singen, gesungen, geflüstert wie Liebende und gepfiffen. Auf dem Rücken liegend lauschen wir abschließend den Klängen der Gitarre und des Gongs, mal leise, flirrend und stärker werdend, regt sich zum Flötenspiel Kundalini, bricht aus den grauschweren Wolken immer wieder die Sonne hervor und Licht flutet über mein Gesicht. Dazu ein leicht fächelnder Wind und Blätterrauschen. Einfach zauberhaft.
Im September sind Christoph Sieber und Torsten Schubert auch bei einem Yoga Festival mit dabei. Nähere Infos folgen.

Heute (22.8.) ist “ Biodanza – gemeinsam das Leben tanzen“ mit Ulrike Davies angesagt. 17 Uhr geht`s los. Danach ein Konzert mit der französischschweizerischen Band Carrousel, Sophie Burande und Léonard Gogniat bringen frische, originelle und gefühlreiche Neonchansons mit zu Musik auf Akkordeon, Melodica und Klavier. 20 Uhr ist Beginn beim Palais Sommer. Lieder voller Charme, Poesie und Power – großartige Stimmung herrschte über zwei Stunden auf der Wiese am Palais. Schwelgten und schwebten die Tanzenden durch den Sommerabend mit den wunderbaren Musikern.

Yoga einmal anders. Gemeinsam das Leben tanzen, jeder für sich und alle zusammen in der Bewegung verbunden. Beim Biodanza mit Ulrike Davies schwangen gestern viele voll ansteckender Lebensfreude und Energie auf der Wiese beim Palais Sommer. Bewegung und Begegnung stand dabei im Mittelpunkt. Da standen bei  den Kreistänzen Männer, Frauen und Kinder im Wechsel in der Mitte innen und außen, nahmen den Rhythmus gegenseitig auf, klatschten und spornten die anderen an. Weitaus weniger Männer tanzten und sprangen zu urwüchsigen Trommelklängen und sanfter Salsamusik. Bunt fröhliche, lebenssprudelnde Weiblichkeit wirbelte um so mehr auf dem Platz. Dann tanzten alle gemeinsam im großen Kreis, Hand in Hand und hielten sich, leicht hin und her wiegend einen Moment. Der Kreis geriet wieder in Bewegung. Man fand sich zu zweit, zu viert, acht, sechzehn und mehr Leuten spontan miteinander tanzend, voller Leichtigkeit, Unbeschwertheit und die Kraft der Gemeinschaft erlebend. Weitere Termine stehen unter http://www.biodanza-dresden.de

Morgen, am Samstag vormittag nehme ich mir Zeit für „Yoga und die Fülle des Atems“. Sonntag steht Partner Yoga zu zweit, zu dritt und zu viert im Programm. Dann sind die Yoga Sessions beim Palais Sommer für dieses Jahr schon wieder vorbei. Ich erhalte mir den Yoga Flow, draußen im Freien, weiterhin beim Brombeeren und Holunder pflücken, denn da muss ich mich teils auch ganz schön recken und strecken, denn die größten und saftigsten Früchte hängen bekanntlich immer ganz oben.

Das Festival mit Konzerten, Freilichtkino und Yoga im Park dauert noch bis 26. August.

Text + Fotos (lv)

http://www.palaissommer.de


Ansteckende Lebensfreude, Energie und Verbundenheit beim Biodanza mit Ulrike Davies (re. Foto) beim Palais Sommer gestern nachmittag.

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Verrückte Urlaubserlebnisse: Davon erzählt das Buch „No Risk – No Fun“

14 Mittwoch Aug 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Unterwegs

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Wenn eine eine Reise tut…

dann kann sie was erzählen. Zum Beispiel verrückte Urlaubserlebnisse. Das haben Karin Funke und Kathrin Krüger-Mlaouhia getan – zwei reiselustige Journalistinnen aus Dresden bzw. Großenhain. Was sie in ihrem Büchlein „No Risk – No Fun“ zusammengestellt haben, hat sich alles so zugetragen: der Überfall auf dem Nil in Ägypten, das gefährliche Pferdegetrappel beim Pilgern in Spanien, der Tod im hohen Norden von Norwegen, das Schwimmen mit Piranhas in Brasilien.

Angetrieben von Mut und Neugier gingen Frauen schon immer auf Reisen – allein, mit einem Partner, in Familie, in der Gruppe. Wir wissen von früheren Abenteuerinnen, weil sie ihre Eindrücke und das, was ihnen geschah, aufschrieben oder immerhin weitererzählten. Das hat wohl auch Funke und Krüger-Mlaouhia angetrieben. Sie wollten das Skurrile, das ihnen widerfuhr, für andere nacherlebbar machen und so ins allgemeine Gedächtnis speichern. Dabei kommt ihr Freiheitsdrang auch an die Grenze des Erträglichen. Denn es kann schon mal ans Leben gehen, wie die Geschichte „Gefahr im Wasser“ aus Mallorca zeigt.

Doch Angst machen möchten die beiden Journalistinnen niemandem. Im Gegenteil: Sie wollen mit ihren spannenden Erlebnissen dazu einladen, das Reisen nie aufzugeben. Nicht nur, weil es bildet. Sondern auch, weil der überraschende Ausgang von Geschichten viel nachhaltiger und spannender ist, wenn man ihn selbst erlebt, statt auf dem Sofa vor dem Fernseher. So soll „No risk – no fun“, zu deutsch übrigens „Ohne Risiko kein Spaß“, Reiselust wecken und mit Eigenheiten der beschriebenen Länder bekanntmachen. Damit man vielleicht den 20 gedruckten Geschichten im Urlaubsbüchlein noch weitere eigene hinzufügen kann.

„No risk – no fun“ ist 2019 erschienen im United p.c. Verlag und im Buchhandel für 16,50  Euro erhältlich.

Text: Kathrin Krüger-Mlaouhia

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Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Andrea Wechsler liebt Marathonläufe und Balkan-Geschnetzeltes
  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"
  • Lauschen dem Fluss des Lebens - Ausstellung von Gabriela Schlenz im Kastenmeiers
  • Premiere "Das Geheimnis der Hebamme" auf der Felsenbühne Rathen
  • Atelierbesuch bei Gabriele Reinemer in Radebeul
  • Ausstellung "Überblick - Bilder aus fünf Jahrzehnten" von Peter Pit Müller in der Stadtgalerie Radebeul
  • Spielzeit-Eröffnung im Festspielhaus Hellerau: Uraufführung des Musiktheater-Stücks "Schlachthof 5" nach dem Roman von Kurt Vonnegut
  • Atelierbesuch bei Jochen Fiedler in Cunnersdorf, Sächsische Schweiz
  • Von Monet, van Gogh zu Klimt: Kunst in Bewegung in multimedialer Ausstellung
  • Premiere "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare im Innenhof des Japanischen Palais in Dresden

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

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