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meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Musik

Premiere „Du meine Seele, Du mein Herz“ – Opernarien und Lieder mit Pfiff & Jazz im Dresdner Friedrichstatt-Palast

26 Sonntag Jan 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik

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Klangreich betörende „EU-Musik“

E- und U-Musik verbinden sich überraschend vielseitig und heiter-augenzwinkernd im Programm „Du meine Seele, Du mein Herz“, bei dem die Opernsängerin Christiane Hossfeld und das Duo „JazzLust Classics“ – Micha Winkler und Silke Krause – zusammen auf der Bühne stehen. Die Premiere war am Freitagabend im Dresdner Friedrichstatt-Palast.

Eine Opernsängerin pfeift auf Wagner und lässt sich auf hemmungslos vermischte Klassik und Jazz ein. Dieses spannend-skurrile und außergewöhnliche musikalische Abenteuer wagen die Sopranistin Prof. Christiane Hossfeld und das Duo “JazzLust Classics“ , das sind Posaunist Micha Winkler und Silke Krause am Klavier und Akkordeon, in ihrem gemeinsamen Programm: „Du meine Seele, Du mein Herz … und ab und zu ein  feiner Scherz“. Die Premiere war am Freitagabend im Dresdner Friedrichstatt-Palast am Wettiner Platz.

Auf die Bühne kam Persönliches und Unpersönliches aus dem Leben und der Feder einer Opernsängerin, heiter-augenzwinkernde Gedichte, Geschichten und
Lieder mit und ohne Pfiff unter Regie von Thomas Schuch. „Ein Brückenschlag zwischen Hochkultur und ambitionierter Off-Kultur“, sagte Posaunist Micha Winkler über diese Uraufführung. „Wir bringen E- und U-Musik zusammen, das ergibt EU-Musik.“

Im rot und nachtblauen Bühnenlicht funkelt ein Kronleuchter über dem eleganten Canapee mit Tischchen. Dort sitzt, lauscht, rezitiert, erzählt und blättert Opernsängnerin Christiane Hossfeld in Partituren. Zunächst als galante Diva, im langen weißen Kleid mit Glitzergürtel und schwarzer Federboa, sang sie auf einem Leuchtpodest mit Sopranstimme gefühlvoll die Arie der „Lauretta“ aus der Oper „Gianni Schicchi“ von Puccini und eine Variation zu „Tannhäuser“ von Wagner. Sie überraschte mit Liedern kess gepfiffen bis zum jazzigen Ohrwurm „Sommertime“ von Gershwin und dem leise berührenden Lied „Send in the Clowns“ von Stephen Sondheim zum Schluss.

Flott, beschwingt und eigenwillig klangspielerisch von Silke Krause und Michael Winkler begleitet, erklingen Opernarien und Musik von Brahms, Bach, Schumann und Mozart zu rau, schrulligen Tuba- und Posaunen- und hellen Trompetenklängen und temporeich übermütigem Klavier- und Akkordeonspiel. Hossfeld erzählt Episoden über ihre sängerischen Anfänge, den wunderbar vielseitigen Herrn Kroll, den sie als Kind bewunderte, über den „perfekten“ Auftritt und einen Opernregisseur, der sich an der Oper rächen und sie quälen will, da das Werk  ihm zu groß war. Sie reimt amüsant über Sinn und Anspruch von Kunst, während Winkler geheimnisvoll-fremdartige Klänge auf dem Didgeridoo spielt. Da schimmern mit der Musik unzählige Regentropfen bei einer Probe im Bayreuther Festspielhaus. Nahe geht auch ihr Abschiedsgedicht für eine schwarze Tasche, die ihr Opernleben rund um die Welt viele Jahre begleitete und nun abgewetzt und verbeult vor ihr steht.

Anfangs zögerlich, steigert sich die Improvisierfreude zwischen Opernsängerin und Jazzmusikern im Laufe des Abends. Mal sirenenhaft, mal betörend tönend, mitwippend, mit den Fingern schnippend, mit Ei- und Bananenrassel und Kochlöffel-Castagnetten und Schlüsseln klappernd, lässt sich Christiane Hossfeld ganz auf dieses musikalische Abenteuer ein. Ein besonderer Abend und gelungenes Experiment. Reichlich Beifall gab es dafür vom Publikum.

Text (lv)

Nächste Vorstellung: 30.1., 19.30 Uhr

http://www.dresdner-friedrichstatt-palast.de

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Im Konzert: Land über & Katharina Johansson in der Dreikönigskirche

23 Donnerstag Jan 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik

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Sphärischer Jazz-Pop trifft Nordische Weite

Zu erleben im Konzert von Land über & Katharina Johansson am 24. Januar, um 20 Uhr in der Dreikönigskirche in Dresden.

Durch eine Tour in Schweden haben wir unser Programm noch mit Liedern von Katharinas Solo-CD ‚White Open‘ ergänzt und sind so noch vielfältiger geworden. Ein Konzertabend mit gefühlvollen, träumerischen bis aufwühlenden Liedern in Deutsch, Englisch, Französisch und Schwedisch erwartet die Gäste.

Dieser Abend beinhaltet die wohlbekannten sphärischen Klänge von Land Über mit Katharinas wunderschönen Melodien und Texten. Zu hören sein werden Rezitationen von u.a. Ringelnatz, Coverversionen von u.a. Sinead O‘Connor bis hin zu der oberhalb des Polarkreises entstandenen Version des schwedischen Weihnachtsliedes ‚Santa Lucia‘, welches wir für das nördlichste Festival Europas arrangiert haben.

Ein Videoeindruck:

https://www.youtube.com/watch?v=L5l6tcADRFA Le petit fleur

oder https://www.youtube.com/watch?v=d3oFr3WOT1I Die Reise der Sonne

Text + Foto: Benni Cellini

Karten gibt es bei www.mzdw.de

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Premiere „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ an den Landesbühnen Sachsen

19 Sonntag Jan 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Du darfst alles!

Von Glanz, Gier und grenzenlosem Vergnügen und wohin das führt, erzählt schillernd bunt und grotesk abgründig die Weill-Brecht-Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Heute am 19.1., um 19 Uhr wieder.

Eine Paradiesstadt soll „Mahagonny“ werden. Mit Freiheit, Genuss im Überfluss und Wohlstand für alle. Ihre Gründer sind eine Frau und zwei Männer auf der Flucht vor den Steuerfahndern. Die Witwe Begbick treibt sie im Rollstuhl zur Eile an. Sie fahren über einen Steg quer durchs Publikum auf die Bühne. Ihr Ziel ist die Goldstadt Alaskas.
Doch sie landen mitten in einer Einöde. Die Flüsse geben das Gold ungern her. Da sie nicht zum Gold kommen, soll das Gold zu ihnen kommen. Sie stellen eine Antenne auf und gründen die Stadt Mahagonny, die mit Showglanz, rauschhaften Getränken und Werbung und sexy Damen bald viele Männer, Arbeiter aus Alaska und Glücksucher anlockt. Sie singen im Chor „Geld macht sinnlich“. Nach einem gewaltigen Taifun, der in der Umgebung alles zerstört und um Mahagonny einen Bogen macht, ergeben sich dessen Bewohner voll und ganz dem Vergnügen als gäbe es kein Morgen. Alle moralischen Ge- und Verbote werden abgeschafft. Der neue Leitspruch in Mahagonny lautet: „Du darfst!“ Alles ist erlaubt.
Doch Jim, einer der Arbeiter aus Alaska, ist nicht glücklich. „Etwas fehlt.“ Die anderen Männer holen ihn zurück. Seifenblasen steigen auf, in übergroßen durchsichtigen Kugeln tanzen verlockend, traumversunken Frauen und Männer in Anzügen zu Klavierklängen. Eine schöne Illusion, die bald zum grotesken Albtraum wird, ist der Traum von der Paradiesstadt, in der man für Geld alles kaufen kann.

Davon erzählt originell, einfalls- und spannungsreich die Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ mit Musik von Kurt Weill und Text von Bertolt Brecht in einer Inszenierung von Manuel Schöbel, dem Intendant der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. 1930 in Leipzig uraufgeführt, hat dieses Musik-Theaterstück fast 90 Jahre nach seiner Entstehung nichts an Brisanz und Aktualität verloren. Die Musik wechselt klangreich funkelnd zwischen dunklen, bizarren, wehmütigen, heiteren, schmissigen Tönen, lyrischen Balladen bis zu operettenhaft parodistischen Liedern. Dafür gab es reichlich Beifall vom Publikum.

Die nächste Aufführung ist am 29.1., 19 Uhr an den Landesbühnen Sachsen Radebeul.

Text (lv)

http://www.landesbuehnen-sachsen.de

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„Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauss an den Landesbühnen Sachsen

04 Samstag Jan 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Ein turbulentes Verkleidungsspiel rund um Amore

Die Operette „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauss ist am 4. Januar, um 19.30 Uhr an den Landesbühnen Sachsen zu erleben.

Die Ankunft des Herzogs von Urbino beim Karneval sorgt in Venedig für Aufregung, denn dieser feine Herr ist als großer Verführer bekannt. Besonders Senator Delacqua muss um die Ehre seiner Frau Barbara fürchten, da der Herzog auf sie ein Auge geworfen hat. So plant der Senator, Barbara sicherheitshalber aus der Stadt bringen zu lassen, doch Barbara hat ihren eigenen Plan: Um sich heimlich mit ihrem Liebhaber, einem charmanten Seeoffizier, treffen zu können, tauscht sie mit ihrer Vertrauten Annina die Kleider: Dass es sich nun bei der verhüllten Frauengestalt, die der herzogliche Leibbarbier Caramello als falscher Gondoliere zu seinem Herrn entführen will, nicht um die Senatorengattin Barbara handelt, sondern um das Fischermädchen Annina, ist Caramello gar nicht recht, denn: An der aufgeweckten Annina ist er selbst interessiert! Was also tun?

Dem Herzog die ersehnte Schäferstunde mit der falschen Barbara durch Störmanöver gründlich verderben! Zum Glück hat Caramello daran nicht allein Interesse …  Verkleidungen und Verwechslungen bestimmen die Handlung fast jeder Operette. Doch in dieser turbulenten venezianischen Nacht setzt zudem der Karneval die übliche gesellschaftliche Ordnung außer Kraft und wirbelt das gesellschaftliche Oben und Unten so gründlich durcheinander, dass von glücklichen Paaren kaum eine Rede sein kann.

Es ist vielmehr die rastlose Jagd aller nach persönlichem Glück, die Strauss zu seinen unsterblichen Melodien inspirierte.

MUSIKALISCHE LEITUNG: Florian Merz / Hans-Peter Preu
INSZENIERUNG: Wolfgang Dosch als Gast aus Wien
Ausstattung: Stefan Wiel
Mimografie: Ralf Herzog

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de 

Weitere Termine:

Fr., 17.1., 19.30 Uhr und Fr., 28.2., 19.30 Uhr, 27.3., 19.30 Uhr im König Albert Theater Bald Elster und Fr., 6.3., 19.30 Uhr, Landesbühnen Sachsen im Stammhaus Radebeul

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Genuss & Romantik pur: Die „Palais-Revue“ im Kurländer Palais

02 Donnerstag Jan 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Tanz

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Foto: Michael Schmidt

Magische Herzensbrecher und verführerische Stimmen

Die neue „Palais Revue – eine magische Dinnershow zum Verlieben“ vereint romantische, zauberhafte, leise und humorvolle Momente und kulinarische Genüsse im Kurländer Palais. Letztmals am 4. Januar um 19.30 Uhr zu erleben!

Ein großes rotes Herz flimmert auf der Bühne. Es zieht alle in seinen Bann, Künstler wie Publikum an diesem Abend. Die Sängerinnen der „Pearlettes“ rennen aufgekratzt umher und fragen Moderator Raschid Daniel Sidgi, wie sie aussehen. Zwei können es kaum erwarten, den „magischen Herzensbrecher“ Milko Bräuer zu sehen, jede will allein mit ihm auftreten. Die dritte gibt sich ganz cool und lästert über das Auftreten der anderen beiden. Angesichts so viel weiblichem Temperament hat es Sidgi nicht leicht. Der gebürtige Deutsch-Sudanese, Schauspieler, Musiker und Autor führt als galant-augenzwinkernder „Botschafter der Liebe“ durch die Show.

Bei der diesjährigen „Palais-Revue – eine magische Dinnershow zum Verlieben“ geht es rund um die Geheimnisse der Liebe vor bezaubernder Kulisse im Kurländer Palais unweit der Dresdner Frauenkirche. Die Sinne werden verwöhnt mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Musik, Zauberei, Humor und Akrobatik und kulinarischen Köstlichkeiten. Da wechseln romantische, zauberhafte, leise und leidenschaftliche, heitere und sinnliche Momente. Da wird ein „Emotionsbeauftragter“ aus dem Publikum ernannt, der zu „O yeah!“-Rufen anstimmt bei besonders starken Szenen. Das geschieht öfters.

Wenn die drei Sängerinnen der „Pearlettes“, die schon letztes Jahr bei der Dinnershow im Kurländer Palais die Zuschauer begeisterten, gefühlreich mit viel Charme und Power und nicht mit ihren Reizen geizend, in raffinierten Kleidern mit Songs von „Ich will keine Schokolade…“ bis zu „You make me feel“ die Zuschauer umgarnen. Die Sängerinnen assistieren abwechselnd auch dem Magier und Illusionist Milko Bräuer, der Dinge verzaubert und verwandelt, erscheinen und verschwinden lässt. Aus einem zerplatzten Luftballon holt er eine Weinflasche, aus dem Nichts zaubert er Rosen und füllt eine Laterne mit Licht. Und wie von Zauberhand schaukelt plötzlich ein kleines, lustiges Wesen mit roter Nase auf seinem Knie, das einer Sängerin einen roten Blumenstrauß überreicht.

Moderator Raschid Daniel Sidgi überrascht mit einer humorvollen Stimm- und Geräuschcollage, ein Mikro an seinen Kopf haltend und singt zur Gitarre den Beatles-Song „All you need is love“. Eine der Sängerinnen gibt ihm Tipps, wie er bei Frauen gut ankommt. „Mit Energie aufladen und auf die Traumfrau zugehen…“

Witzig auch die Szene mit einem Zuschauer-Paar, wie sie sich kennenlernten bis zum ersten Kuss, erfragen Sidgi und die Sängerin und spielen es nach.

Als Höhepunkt der Show schwebt das Akrobatik-Paar Lena & Sven zuerst einzeln und später zu zweit, liebevoll umeinander kreisend an Bändern in luftiger Höhe über den Zuschauern. Zum Schluss regnet es Blumen in farbenprächtiger Fülle und Zauberer Milko Bräuer steht lächelnd dabei. Eine Pearlette-Sängerin offenbart Raschid Daniel Sidgi: „Ich muss dir was sagen!“. Er neugierig: „Ja?“ „Ich hab gar keine Luftballons mehr“, gibt sie ihm zu verstehen. Ein ebenso luftig-leichtes Vergnügen wie die Liebe und ihre Launen ist diese „Palais-Revue“ zum Träumen und Innehalten, die sich zu zweit oder mit mehreren lieben Menschen, Freunden oder Arbeitskollegen genießen lässt.

Die „Palais-Revue – eine magische Dinnershow zum Verlieben“ ist letztmals am
4. Januar, um 19.30 Uhr im Kurländer Palais zu erleben.

http://www.palais-revue.de

Text + Fotos (10) (lv)

Verführerisches Dessert.

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„Dein Herz. Dein Körper. Deine Seele“ – Lesung aus Weihnachtspost berühmter Frauen & Männer in der Galerie Kunst & Eros

24 Dienstag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Kultur, Lebensart, Literatur, Musik

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„Küsse sind unser Gebet“

Romantische, schwärmerische, traurige, komische, nachdenkliche und tröstliche Momente zu Weihnachten, dem Fest der Liebe, vereinte eine Lesung mit Weihnachtspost berühmter Frauen und Männer in der Galerie Kunst & Eros. Die Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ mit Malerei, Grafik und Plastik zeitgenössischer Künstler ist noch bis 18. Januar 2020 zu sehen.

„Ein Fest für alle Menschheit, das lebt und wärmt…“, schrieb die Malerin Paula Modersohn-Becker einst an den befreundeten Dichter Rainer Maria Rilke, der sie an ihre Zeit in der Künstlerkolonie Worpswede erinnerte und von dem sie sich als Künstlerin verstanden fühlte. Sie habe das Gefühl, dass man mit Weihnachten wachsen muss, auf dass jedes Jahr eine weiße Rose die Welt mit Licht und Liebe erfülle. 1907 stirbt sie wenige Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes. „Mein Leben ist ein kurzes, intensives Fest“, notiert sie in einem ihrer letzten Briefe. „Ist es deswegen denn weniger schön, da es kürzer ist?“

Wunderbare Worte und Gedanken, die der „Weihnachtspost berühmter Frauen und Männer“ aus dem gleichnamigen Buch entstammen, waren zu hören in einer Lesung mit dem „Literarischen Quartett“ am Nikolaustag in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden, wo jedes Jahr zum „Erotischen Advent“ Kunst und literarisch-musikalische Programme zum Verweilen und Innehalten im vorweihnachtlichen Trubel einladen. Auf eine ebenso besinnlich, berührende wie kurzweilige Reise in die Weihnachtsstuben und Herzen bekannter Persönlichkeiten aus vergangenen Zeiten nahmen lebhaft vorlesend am Tisch bei Kerzenschein Kristin Rudloff, Solvig Frey, Hans-Jürgen Scholz und Rüdiger Schlögel ihr Publikum mit. Liebevoll mit Glöckchen einläutend, vorher Plätzchen und Pfefferkuchen aus Kästchen verteilend, lauschte man neugierig, schmunzelnd bis ergriffen der Weihnachtspost.

Solvig Frey stellte die Briefe zusammen. Sie erzählen sehr persönlich, offen, schwärmerisch, romantisch, nachdenklich und tröstlich von schönen, sehnsuchtsvollen, traurigen, wehmütigen, bangen, aber auch heiter-komischen Momenten in bewegter Zeit, in der die Briefeschreiber durch verschiedene Umstände, Krieg, Exil, Beruf, Familie oder andere Partner am Weihnachtsabend voneinander getrennt waren.

Da berichtet der französische Philosoph Jean-Paul Sartre in einem Liebesbrief an die Schriftstellerin Simone de Beauvoir, wie er als Marinesoldat in blauer Uniform vor der Mannschaft hingebungsvoll die Arie des Don Camillo aus Bizets Oper „Carmen“ schmettert und sich als Skifahrer versucht. Da freut sich F. Scott Fitzgeralds  Liebste Selda auf das Wiedersehen mit ihm, nicht ohne Eifersüchteleien und bemerkt, dass es „nichts Schöneres als rote, leuchtende Weihnachtskugeln gibt.“ Der große amerikanische Schriftsteller und die Tänzerin galten als das Glamourpaar der 1920er Jahre in der Welt der Schönen und Reichen, der er einen Spiegel vorhält in seinem berühmten Roman „Der große Gatsby“. Die Liebe zur Musik verband zeitlebens die virtuose, europaweit umher reisende Pianistin Clara Wieck und den Komponisten und mittellosen Künstler Robert Schumann, den sie gegen den Widerstand ihres Vaters heiratete. „Küsse sind unser Gebet“, schrieb er in einem Weihnachtsbrief an sie. Der Schauspieler Richard Burton stellt sich lustvoll in Zeilen an die Hollywood-Diva Elizabeth Taylor vor, wie die Tinte hervorsprudelt aus dem Füllfederhalter, seinem Geschenk an sie. Für den Schriftsteller Erich Maria Remarque ist Weihnachten das „ironischste aller Feste“ und „immer mit verdorbenem Magen verbunden“, schreibt er an Marlene Dietrich nach Amerika, die er liebevoll seinen „kleinen Nestvogel“ nennt, die nicht treu sein konnte und der er auch nach der Trennung 1940 weiter schreibt.

Thomas Mann wurde von seinen Kindern „der Zauberer“ genannt. „Es ist doch seltsam, welche Verklärung einfache Dinge erfahren, sie hören auf Ware zu sein, werden Gabe durch die Art des Empfangs und Schenkens“, schreibt der Schriftsteller an seine Tochter Erika und schwelgt in opulenten Erinnerungen an die Weihnachtsfeste der Kindheit in seinem Roman „Die Buddenbrooks“. Während für den Dichter Hans-Christian Andersen „Weihnachten der schönste Märchenabend des Jahres“ ist, an dem alles wunderbar verwandelt scheint, man allein vom Zusammensein mit anderen träumt oder umgekehrt und die Herzen und Sehnsucht überfließen. Ach wär ich doch in der Stube mit all der Pracht und Herrlichkeit, wünscht sich der einsam, draußen im Wald stehende Tannenbaum in einer von Andersens schönsten Weihnachtsgeschichten.

Das „Literarische Quartett“ las die Briefe abwechselnd, dazu die biografischen Hintergründe zu Leben und Werk der Briefeschreiber, am Piano begleitet von Christian Mögel, der mit beschwingten Melodien bekannter Weihnachtslieder wie „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“ variantenreich die Stimmung, Trubel und Vorfreude einfing, augenzwinkernd zwischen leisen, besinnlichen, glockenklaren und turbulenten Klängen. Viel Beifall gab es für diese Herz und Geist gleichermaßen erfreuende Weihnachtslesung.

Die Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ mit Arbeiten von Gudrun Trendafilov, Juan Miguel Restrepol Vales, Leo Lessig, Konstanze Feindt-Eißner, Steffen Fischer, Olaf Stoy und weiteren Gästen sowie neue lust- und liebevoll bemalte Schmuckstücke aus Porzellan der Künstlerin und Galeristin Janett Noack sind noch 18. Januar 2020 zu sehen.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text zur Ausstellung folgt.

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de


Sinnenfroher Kunstgenuss: In aller Vielfalt zu sehen bei Janett Noack in der Galerie Kunst & Eros in Dresden.

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Zauberhaft & beeindruckend & berührend: Der 24. Dresdner Weihnachts-Circus begeistert kleine und große Besucher

22 Sonntag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik

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Protest von Zirkustiergegnern vor der Premiere des 24. Dresdner Weihnachts-Circus. Woher wollen sie wissen, wie es den Tieren geht und ob sie wie behauptet leiden, wenn sie diese noch nie in der Manege erlebten und auch nicht die Gelegenheit nutzen, sich die Tierhaltung näher anzuschauen?! Die Zirkusleute bieten bei jeder Vorstellung eine Tierschau an, wo jeder ihre Gehege und Fütterung sehen kann.

Vom Wunder mit wilden Tieren zu leben

Eine grandiose Mischung aus besonderen Tierdarbietungen, erstklassiger Artistik und Clownerie schwungvoll begleitet vom Zirkusorchester bietet der nunmehr 24. Dresdner Weihnachts-Circus auf dem Volksfestplatz an der Pieschener Allee.

Man stelle sich vor: Seelöwen wiegen fröhlich mit den Köpfen hin und her, angesichts der beschwingten Musik der Zirkusbigband. Außerdem balancieren sie Bälle auf der Nasenspitze, fangen Reifen, robben umher und winken mit den Flossen. Kerzengerade auf Podesten hockend und neugierig umher schauend, wie die Seelöwen das gern auch auf dem Rand ihres Wasserbeckens draußen tun. Ist das nun „Tierquälerei“, wie die vor dem Zirkuszelt protestierenden Zirkustiergegner behaupten? Werden die Tiere dazu gezwungen? Wie sollte das gehen?

Mit lautstarkem Pfeifen, Trommeln und Plakaten standen die selbsternannten „Tierrechtler“ dieses Jahr wieder auf der gegenüberliegenden Straßenseite vor der Premiere des 24. Dresdner Weihnachts-Circus am 18. Dezember. Man hörte den Krach bis ins Zirkuszelt und nicht nur Erwachsene, auch Kinder fanden, dass der Lärm nur die Tiere abschrecke. Überdies wurde die Initiative für ein generelles  Zirkustierhaltungsverbot in deutschen Zirkussen inzwischen vom Bundestag abgelehnt. Es bleibt den Kommunen überlassen, wie sie damit umgehen. In Dresden sind Zirkustiere willkommen, wie der reichliche Beifall am Premierenabend zeigte. Erstmals ist eine Raubtierdarbietung dabei. Ebenso beeindruckend wie berührend agiert Alexander Lacey mit einem Rudel von 13 Löwen und Tigern, die alle aus eigener Zucht stammen, im Manegenkäfig. Er geht vertraut mit ihnen um, sie sitzen um ihn im Kreis wie eine Familie. Mal fordert er die verträumt vor sich hin schauenden Löwen heraus mit einem Fingerschnippen, mal stellen die Raubkatzen sich in einer Reihe vor ihm auf mit verspielt erhobenen Pfoten, geht er auf sie und legt sich zu ihnen und umarmt sie. Wäre nicht der Käfig und ab und zu ein rau donnernder Ruf, man würde glatt vergessen, dass es Raubtiere sind! Stehende Ovationen der Zuschauer gab es für diese wunderbare Darbietung, die den Traum eines angstfreien, harmonischen Miteinanders von Mensch und Tier eindrucksvoll vor Augen führt.

„Nur mit Liebe und Achtung gegenseitig sind diese Leistungen möglich“, sagte Zirkusdirektor Mario Müller-Milano. Für das Programm würden die besten Darbietungen engagiert, die im Vorfeld in puncto Tierschutz genau geprüft werden und alle Richtlinien und Bestimmungen zur Haltung der Tiere erfüllen oder gar übertreffen. Nicht die Dressur stehe im Vordergrund, sondern die Partnerschaft zwischen Tier und Mensch.

39 Vorstellungen gibt es insgesamt bis 5. Januar, fast alle sind schon ausverkauft, verkündete Müller-Milano erfreut. Das seien insgesamt fast 100 000 Besucher.  Außerdem feiert er dieses Jahr das 70-jährige Jubiläum seines Zirkusunternehmens. Mittlerweile eine feste Tradition ist der Weihnachts-Circus, der alljährlich Besucher aller Generationen verzaubert im himmelblauen Chapiteau an der Pieschener Allee. In diesem Jahr lockt ein Programm voller Highlights und besonderer Momente zum Träumen, Staunen, Innehalten und Ergriffensein.

Mehr Text zum Programm folgt.

Text + Fotos (lv)

Vorstellungen sind täglich 15 und 19.30 Uhr, Heiligabend nur 15 Uhr & am 5.1., nur 11 und 15 Uhr. Zusatzvorstellung am 27. und 29.12. um 11 Uhr.

Tickets: 0180/330 2330
http://www.DWC.de

Zum 24. Ökumenischen Gottesdienst in der Manege am 26.12., um 10 Uhr laden die Zirkusleute die Besucher herzlich ein, zu erleben sind auch Ausschnitte aus dem Progamm (Eintritt frei).

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Feurige Musik & Leidenschaft & Comedy: „Mafia Mia – Viva Espana“ im Ostra-Dome

19 Donnerstag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Tanz

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Musik mit Herz & Power: die Band Firebirds. Foto: Claudia Jacquemin

Flamenco, Rock`n`Roll und ansteckende Lebensfreude

Feurig, fesselnd und witzig-frivol entführt die Dinnershow „Mafia Mia – Viva Espana“ das Publikum dieses Jahr mitten ins Herz Andalusiens in der neuen Spielstätte im Ostra-Dome.

Was tut man nicht alles für die Familie! Heiraten für den Boss! Nicht ganz freiwillig, aber voller Abenteuerlust reisen Schlicht und Kümmerling, die Handlanger des Paten in pikanter Mission ins sonnige Spanien. Sie sollen die Herzen zweier lediger Schwestern,  Erbinnen des Osborne-Imperiums, erobern, in das der Pate geschäftlich einsteigen will.
Angespornt von den feurigen Klängen des spanischen Gitarrern-Trios „Olé“ zieht das Komiker-Duo Schlicht und Kümmerling alle Register als komische Eroberer. Doch die zwei sehr zurückgezogen lebenden Damen wollen einfach nicht anbeißen. In schwarzen Kleidern und verhüllt entwischen sie den beiden im Garten des Palazzo immer wieder, wovon witzig-dramatische Videoaufnahmen aus dem Süden Spaniens erzählen. Und die Stimmung ist schon am Kochen, noch vor dem Hauptgang, freut sich der Pate, galant-gerissen verkörpert von Bert Callenbach.

Musikalisch mitreißend und mit viel Humor gewürzt kommt die neue Dinnershow „Mafia Mia – Viva Espana“, Teil 9, auf die Bühne in der funkelnagelneuen Spielstätte im „Ostra-Dome“ in Dresden. Der moderne Zeltbau bietet noch mehr Besuchern als bisher Platz, die an langen, weißgedeckten Tafeln sitzen, mit etwas weniger verwinkelt-individuellem Flair wie im vorherigen Erlwein-Capitol. Gestalterisch ist da sicher noch einiges möglich im neuen Ambiente. Der Pate lässt nichts unversucht und lädt die beiden Senoritas zum Besuch nach Dresden ein. Seine zwei tollpatschigen Leibwächter Schlicht und Kümmerling lassen wieder mal kein Fettnäpfchen aus. Sie überreichen den Damen als Gastgeschenk Schmuck „vom letzten Montag“, eine Anspielung auf den Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe. Da überlegen sie, wie man Frauen am besten bezirzen kann.

Da balanciert, tanzt und jongliert zu zauberhaften Spieluhrklängen anmutig die ukrainische Artistin Iryna Bondarenko. Da parodieren die Babsie Dolls die kunterbunte, heile Barbiepuppenwelt mit blitzschnellen Verwandlungen in ihrem Quick-Change-Show-Akt. Die Musiker des Trios Olé wirbeln temperamentvoll mit ihren Gitarren umher, singen Ohrwürmer wie „Volares“ und „El viva Espana“ und nehmen witzig Latino-Klischees auf die Schippe. Mit ihrer leidenschaftlichen Musik-Comedy sind sie eine ernste Konkurrenz für die Firebirds und Gangbang, die sich revanchieren mit heißem Rock`n`Roll, Boogie, Blues, hinreißendem a cappella-Gesang bis zu Mallorca-Hits und für Stimmung im Saal sorgen. Mit mal samtiger Soulstimme und kraftvollem Rock begeistert die Vollblutsängerin Cheri Addo aus den Niederlanden, die unter ihrem Künstlernamen „Georgina Peach“  in ganz Europa unterwegs ist. Genuss für Ohr und Gaumen gleichermaßen erlebt man mit ihren wunderbaren Swing-und Jazzstandards zu dezenten Klavier- und Saxofonklängen begleitend zum exzellenten Menü.

Abwechselnd zu Flamenco-Rhythmen und rockigen Klängen bezaubern die Tänzerinnen in roten Kleidern und in schwarzen Lackkostümen. Der Pate überrascht mit einem rauchig-gefühlvollen Hit, „Besame mucho“. Der kraftvolle Luftakrobat Mikhail Stepanov, der auch noch in einem Stahlring kunstvoll über die Bühne rollt, wird prompt als Personaltrainer für Schlicht & Kümmerling angeheuert, um sie für den „Ernstfall“ zu stärken. Kümmerling liest Tipps aus einem Ratgeber vor, wie man Frauen erfolgreich näherkommt und Schlicht schreitet überaus komisch zur Tat – vom Kompliment bis zum Rendez-vous – mit einer Zuschauerin, Annalena. Ein Höhepunkt der Show ist der ausdrucksstark, stolz, verführerische Balance-Act auf einem Stuhl des spanischen Akrobaten Antonio Vargas Montiel zu archaischen Klängen in einer spannenden Mischung aus tänzerischen und akrobatischen Bewegungen. Wen soll frau nun mehr bewundern?! Ihn oder den mit vollem Körpereinsatz spielenden Pianisten der Firebirds, der auf dem Bauch auf dem Klavier liegend schwungvoll in die Tasten greift… Auf jeden Fall abwechslungsreich und ansteckende Lebensfreude pur, erfreut die Dinnershow „Mafia Mia – Viva Espana“ besonders an kalten Winterabenden. Noch zu erleben bis 12. Januar 2020.
Aufregend und turbulent verspricht auch die Jubiläums-Dinnershow 10 Jahre Mafia Mia zu werden, die im kommenden Jahr weit ostwärts nach Russland unter dem Motto „Diebesgrüße aus Moskau“ führt (vom 27.11.2020 bis 10.1.2021).

Text + Fotos (9) (lv)

Nächste Termine „Mafia Mia – Viva Espana“:  20., 28. und 31.12., 19.30 Uhr

http://www.mafia-mia.de


Unwiderstehlich komisch: der Pate und die zwei schwer zu erobernden Senoritas. Foto: Michael Schmidt

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Und der Haifisch, der hat Zähne… Die Dreigroschenoper von Brecht & Weill in der Staatsoperette Dresden

13 Freitag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Gentleman und Gauner: Macheath besucht die Spelunken Jenny im Freudenhaus. Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

Leben im Zwielicht

Mit grotesk-abgründigem Humor und den großartig zeitlosen Songs über Glück, Liebe und Doppelmoral kommt die „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill auf die Bühne der Staatsoperette Dresden im Kulturkraftwerk Mitte. Heute, am 13.12. wieder um 19.30 Uhr.

Ein riesiger Kopf, aus dem Flammen lodern, mit weit aufgerissenen Augen und Schlund ragt über der Bühne. Aus dem Inneren tritt wie aus einer Geisterbahn eine illustre Figurenschar hervor. Es ist Jahrmarkt in Soho, wo Armut, billiges Vergnügen, Not und Verbrechen nah beieinander wohnen und man sich Moral nicht leisten kann. Ein Moritatensänger mit Zylinder singt mit tiefer Stimme den Mäckie Messer-Song „Und der Haifisch, der hat Zähne… Die im Dunkeln sieht man nicht.“

Not macht erfinderisch und vor nichts halt. Das zeigt ins Milieu der trostlos abgehängten Vorstädte mit viel grotesk-abgründigem Humor entführend, vor morbider Industriebaukulisse mit Glitzerlichtketten überzogen die Inszenierung „Die Dreigroschenoper“. Das Stück von Bertolt Brecht mit Musik von Kurt Weill nach John Gays „The Beggar´s  Opera, aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Hauptmann, kommt heute, am 13.12., um 19.30 Uhr wieder auf die Bühne der Staatsoperette Dresden im Kulturkraftwerk Mitte. Großartig zeitlos, packend und mitreißend sorgen die düster gefühlreichen Klänge und bekannten Songtexte wie der „Mond über Soho“, „Ein Schiff wird kommen“ und „Soldaten wohnen auf den Kanonen“ oder über das Glück, dem alle nachjagen und nie einholen noch immer abwechselnd für Lachen, Sehnsucht und Gänsehaut in dieser Aufführung unter der musikalischen Leitung von Christian Garbosnik, einfallsreich in Szene gesetzt unter Regie von Sebastian Ritschel. Schön verrucht-schräg auch Kostüme und Tanzszenen (Choreografie: Simon Eichenberger).

Der Bettlerkönig Peachum (Elmar Andree) und seine Frau Celia (Silke Richter), beide ganz in Schwarz gekleidet, wollen auch ein Stück vom Kuchen abhaben. Er schlägt aus dem Elend Kapital, indem er gesunde Menschen wie Krüppel ausstaffiert und betteln schickt. Er stellt die Grundtypen des Elends und die hohe Schule der Bettelkunst vor und hat vor diesem Lug und Trug keine Skrupel. „Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlecht genug und sein Streben nur Selbstbetrug“, singt Peachum ebenso stolz wie schlau-gerissen. Seine Tochter Polly (naiv-romantisch: Olivia Delauré) im adrett hochgeschlossenen Kleid mit Rüschenkragen ist verliebt in Macheath (Marcus Günzel), den Chef einer Bande von Straßenbanditen. Sie fühlt sich von seiner dunkel-geheimnisvollen Ausstrahlung angezogen und weil er vor nichts und niemand Angst hat. Halb Gauner, halb Gentleman und mit seinem weiß geschminkten Gesicht Dracula ähnelnd und zugleich das Maskenhafte, Unbescholtene betonend, tritt Macheath auf und gibt mal den galanten Herzensbrecher und mal den eiskalten Verbrecher.

Seine Bande wirkt wie Clowns, die mit grellfarbigen, spitz abstehenden Frisuren wild, ungelenk umherrennen und die Macheath wie Marionetten barsch dirigiert. Die Hochzeit mit Polly findet in einem Pferdestall mit in der Luft schwebenden Karussell-Pferden statt. Nebenher geht er im Freudenhaus ein und aus. Eine der Prostituierten wird ihn später verraten. Der Polizeichef Tiger Brown (wehleidig: Christian Grygas) ist ein Jugendfreund von Macheath, der ihn warnt vor Razzien, wegschaut und laufen lässt. Als er dann doch ins Gefängnis eingesperrt in einem Käfig steht, steht die Menge neugierig und mitleidig zugleich um den Gauner. Während die im Dunklen, die man nicht sieht, davonkommen. Herzergreifend komisch, wie Macheaths Braut Polly und seine Geliebte Luzy (Julia Danz), die Tochter des Polizeichefs sich um den Eingesperrten streiten und prügeln. Zum Schluss wird der gewiefte Macheath begnadigt von der Königin, in den Adelsstand erhoben und erhält eine Rente bis zum Lebensende, erzählt der Moritatensänger (Andreas Sauerzapf) über die wundersame Rettung des Ganoven. Und gibt parodierend den Rat, das Unrecht nicht zu sehr zu verfolgen, denn in Bälde erfriert es schon selbst, denn es ist kalt… Viel Beifall für eine witzig-doppelbödig über die Welt und die Zustände, die den Menschen machen, nachdenkende Aufführung der „Dreigroschenoper“.

Text (lv)

Nächste Termine: 13.12., 19.30 Uhr

http://www.staatsoperette.de


Wo die Liebe hinfällt: Macheath und seine Braut Polly. Foto: Stephan Floß

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Auszeichnung für das Dresdner Musikprojekt „Erkenne Dich selbst im Fremden“

09 Montag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte

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Musik kennt keine Grenzen: Konzert des Ensembles „Wirbeley“ mit Bassem Hawar am 28. September 2019 in Chemnitz. Fotos: Heike Neubauer-Antoci

Dresdner Musikprojekt erhält Preis der Bundeszentrale für politische Bildung

Das Projekt „Erkenne Dich selbst im Fremden“ der Musikgruppe WIRBELEY wird im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2019“ ausgezeichnet.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt der Bundeszentrale für politische Bildung zeichnet jährlich Projekte aus, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit und für kulturellen Austausch einsetzen. In diesem Jahr wurde u.a. der gemeinnützige Verein Erkenne Dich selbst im Fremden e. V. in Dresden aus 254 eingereichten Vorschlägen mit dem Prädikat „vorbildlich“ ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld von 2 000 Euro.

Das Ensemble WIRBELEY, das seine Arbeit programmatisch unter den Titel „Barrierefreie Volksmusik“ stellt, startete 2018 die Konzert- und Workshopreihe „Erkenne Dich selbst im Fremden“, in der Gastmusiker aus einem fremden Kulturkreis zu einer konzertanten Begegnung mit der Gruppe eingeladen werden. Ziel ist es, eine gemeinsame musikalische Sprache und Vertrautheit zu entwickeln und den Prozess der Annäherung greifbar zu machen. Das Programm richtet sich an ein breites Publikum, das mitunter wenig interkulturelle Vorerfahrung hat. Es fanden mittlerweile 22 Konzerte in Ostdeutschland mit 18 beteiligten Künstlern aus Sizilien, Griechenland, Irak, Brasilien, Syrien, Indien, Iran u. a. statt.

Für das nächste Jahr sind konzertante Begegnungen mit Musikern aus Japan („Die Rückkehr des Samurai mit der Laute“, 28.02.2020), Jamaika und Tschechien geplant sowie ein Ferienprojekt mit Kindern aus sozialen Brennpunkten.

Text + Fotos: Anna Katharina Schumann

mailto:info@erkenne-dich-selbst-im-fremden.de
http://www.erkenne.dich-selbst-im-fremden.de
http://www.wirbeley.de

Weitere Neuigkeiten immer wieder unter:
https://www.facebook.com/wirbeley/

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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