Ein turbulentes Verkleidungsspiel rund um Amore

Die Operette „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauss ist am 4. Januar, um 19.30 Uhr an den Landesbühnen Sachsen zu erleben.

Die Ankunft des Herzogs von Urbino beim Karneval sorgt in Venedig für Aufregung, denn dieser feine Herr ist als großer Verführer bekannt. Besonders Senator Delacqua muss um die Ehre seiner Frau Barbara fürchten, da der Herzog auf sie ein Auge geworfen hat. So plant der Senator, Barbara sicherheitshalber aus der Stadt bringen zu lassen, doch Barbara hat ihren eigenen Plan: Um sich heimlich mit ihrem Liebhaber, einem charmanten Seeoffizier, treffen zu können, tauscht sie mit ihrer Vertrauten Annina die Kleider: Dass es sich nun bei der verhüllten Frauengestalt, die der herzogliche Leibbarbier Caramello als falscher Gondoliere zu seinem Herrn entführen will, nicht um die Senatorengattin Barbara handelt, sondern um das Fischermädchen Annina, ist Caramello gar nicht recht, denn: An der aufgeweckten Annina ist er selbst interessiert! Was also tun?

Dem Herzog die ersehnte Schäferstunde mit der falschen Barbara durch Störmanöver gründlich verderben! Zum Glück hat Caramello daran nicht allein Interesse …  Verkleidungen und Verwechslungen bestimmen die Handlung fast jeder Operette. Doch in dieser turbulenten venezianischen Nacht setzt zudem der Karneval die übliche gesellschaftliche Ordnung außer Kraft und wirbelt das gesellschaftliche Oben und Unten so gründlich durcheinander, dass von glücklichen Paaren kaum eine Rede sein kann.

Es ist vielmehr die rastlose Jagd aller nach persönlichem Glück, die Strauss zu seinen unsterblichen Melodien inspirierte.

MUSIKALISCHE LEITUNG: Florian Merz / Hans-Peter Preu
INSZENIERUNG: Wolfgang Dosch als Gast aus Wien
Ausstattung: Stefan Wiel
Mimografie: Ralf Herzog

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de 

Weitere Termine:

Fr., 17.1., 19.30 Uhr und Fr., 28.2., 19.30 Uhr, 27.3., 19.30 Uhr im König Albert Theater Bald Elster und Fr., 6.3., 19.30 Uhr, Landesbühnen Sachsen im Stammhaus Radebeul