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Kategorien-Archiv: Poesie

Porträt Michael Pohlmann: Die Schönheit des Unvollkommenen

06 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Literatur, Poesie

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Der Dresdner Schriftsteller Michael Pohlmann findet Geschichten da, wo andere wegsehen.

„Mein linkes Bein ist wie ein alter Strumpf/ gefüllt mit Sand/die schneller, schneller Tablette/haucht ihm Leben ein“, schreibt Michael Pohlmann in einem seiner Gedichte. „Die Erfahrung, dass die Kraft wie trockener Sand aus den Händen rinnt, die Erfahrung mit Schwäche und Bitten“ sind noch immer ungewohnt für ihn.

Dornröschenstarr. Er sah mit knapp 40 Jahren Mitpatienten in der Klinik, die wie im Märchen von Dornröschen erstarrten. Zwei Jahre lang vermied Michael Pohlmann es, das Wort Parkinson auszusprechen, wollte die schleichende Erkrankung bei sich nicht wahrhaben. Aus seiner Zeit als Krankenpfleger wusste er, was für eine tückische Krankheit das ist, die das zentrale Nervensystem angreift und es dadurch fast unmöglich macht, Bewegungen zu koordinieren. Dennoch versucht er, so gut es geht, mit der Krankheit zu leben, „mit dem Zittern, dem Lahmen des Körpers, mit der Schönheit des Unvollkommenen.“
Dem Sozialarbeiter beim Diakonischen Werk in Dresden war es schwergefallen, seine Arbeit aufzugeben. Bis 1997 hatte er dort die Beratungsstelle der Wohnungslosenhilfe geleitet. Anfangs nur für sich, als Krankheitsbewältigung gedacht, bekam das Schreiben bald eine eigene Dynamik. Als die Schublade voll war, ging Pohlmann mit Gedichten und Prosa zum Verleger Christoph Hille, den er kannte, um dessen Meinung zu hören. Und der druckte den ersten Lyrikband
“Schneetaubenschlag“ im Jahr 2000, auch die drei folgenden mit Gedichten und Erzählungen. Der vierte Band mit dem Titel “Stachelhaut“ ist im Dezember 2005 erschienen.

Randständig. Seine Behinderung mache es ihm oft schwer, nicht in der Schublade der Betroffenheitslyrik zu landen, sagt Michael Pohlmann. Er will unvoreingenommen betrachtet und erst mal gelesen werden. Beispielsweise die Geschichten über Menschen, die weniger Glück haben und am Rande der Gesellschaft leben. Er sei selbst so ein „Randständiger“. In einer Zeit des Jugendlichkeits- und Gesundheitswahns, der immer stärkeren Orientierung auf materielle Werte, empfinde er das noch krasser. „Glücksanspruch wird so hoch gehängt. Man braucht immer Neues, so dass die leisen Töne verloren gehen.“

Würdevoll. Seine Geschichten findet er, der schon als Grabmacher, Fensterputzer, Rangierer, Kirchensteuer-Einnehmer und Bibliothekshelfer in der Deutschen Bücherei in Leipzig gearbeitet hat, da, wo andere wegsehen. Bei seiner Arbeit in einem Leipziger Pflegeheim lernte er Menschen kennen, die „eigentlich ihr ganzes Leben lang gestorben sind, immer in irgendwelchen Einrichtungen am Rand isoliert lebten.“
So wie „Richard, der stumme Diener“, ein kleiner verwachsener Mann, den niemand besuchte und der viele Jahre die Gänge im Heim bohnerte für ein paar Zigaretten. Oder Freiherr von Hoffmann, der äußerlich verschmitzte, feinsinnige alte Sonderling. Ihnen setzt Pohlmann ein Denkmal in seinem Band „Erzählungen über Hoffmann“, er schenkt ihnen Aufmerksamkeit, fragt sich, warum sie so sind und erzählt aus ihrer Lebenswelt mit leisem Humor, manchmal melancholisch und immer würdevoll. Dazu entstand auch ein literarisch-musikalisches Programm von Pohlmanns Texten zusammen mit dem Musiker Martin Lembcke und ein Hörbuch mit dem Schauspieler Albrecht Goette.

Preußisch. Aus dem Erlebten heraus gründete Pohlmann mit Freunden auf einem Bauernhof in Hartroda in Thüringen die erste Wohngemeinschaft von körperbehinderten und nichtbehinderten Menschen in der DDR, wo er drei Jahre lebte und arbeitete. Jetzt lebt er im Augenblick, sagt Michael Pohlmann. Er geht preußisch mit Zeit um, da er krankheitsbedingt ein Drittel des Tages nur liegend verbringen kann. „Die Krankheit lässt mich vieles schärfer sehen und empfinden.“ Auch ohne die Schneller-schneller-Tablette.

Text + Foto (lv)

Visite

Die kleinen Götter vom
anderen Ufer
Kommen zu elft
Sie sprechen Deutsch
Das gestärkte Weiß wirft
meinen Blick zurück
Hänsel zeig Deine Zunge
Mißverstandene Einladung
zum Reden
Einmal ausgefahren formt
sie Worte
Die restlichen Zehn scharren
mit den Füßen
Uhrenvergleich
„Gute Besserung“
Bei „Besserung“ sehe ich
nur noch den Arsch
Des Wünschers
Man entspricht meiner Bitte
nach Erhöhung der
Medikamentendosis
Mein Nachbar sagt dass ich
oft im Schlaf rede

Aus dem Gedichtband
„Schneetaubenschlag“

 

 

 

 

 

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Erotischer Advent in der Galerie Kunst & Eros Dresden

03 Samstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Musik, Poesie

≈ Ein Kommentar

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Janett Noack vor einem ihrer sinnlichen Porzellanwandbilder in ihrer Galerie Kunst & Eros

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Liebevoll bemaltes Porzellan von Janett Noack und Grafiken von Anita Voigt

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Heiter-sinnenfrohe Holzschnitte von Michael Hofmann

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Außerdem sind zarte Akt-Grafiken und ein beschwingter weiblicher Engel (Titelbild) des aus Kolumbien stammenden und jetzt in Dresden lebenden Malers Juan Miguel Restrepo zu sehen.

“Kunst muss immer prickeln“

Verführerische Kunstwerke zu Weihnachten, dem Fest der Liebe von Porzellanmalerin und Galeristin Janett Noack und vielen weiteren Künstlern zeigt zurzeit eine Gruppenausstellung in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden.

Frivol, frech und fantasievoll tummeln sie sich voll himmlischer Lust auf Sternen, Glocken, Kerzenleuchtern und Kettenanhängern aus Porzellan: reizende Damen, Liebespaare und Insekten-Paarungen wie Käfer, Libellen, Schmetterlinge und Schnecken, prangen Herzen und Phallusse.

Mit viel Liebe, Humor und Sinnenfreude und mal apart schwarz-goldenen, filigranen und farbenfreudigen Dekoren mit Szenen aus dem Kamasutra, bemalt die Porzellanmalerin Janett Noack das edle Material. Verführerische Kunstwerke von ihr und rund 20 anderen Künstlern zur Einstimmung auf Weihnachten, das „Fest der Liebe“ versammelt derzeit die Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ in der sachsenweit einzigartigen Galerie Kunst & Eros in der Kunsthandwerkerpassage auf der Hauptstraße 15 (zu sehen bis 28.12.).

Seit 2009 hat Janett Noack dort ihr Atelier mit Galerie, wo sie in der Adventszeit außerdem zu Konzerten und Lesungen einlädt. Zu sehen sind neue grafische Arbeiten, darunter Frauenakte in warmen Farben von Anita Voigt, heiter-stimmungsvolle Paar-Szenen von Michael Hofmann sowie zarte Aktzeichnungen und ein sinnlich-weiblicher Engel mit weiten Schwingen von dem aus Kolumbien stammenden, nun in Dresden lebenden Maler Juan Miguel Restrepo. Eine neue Serie mit schwarz-weiß bemalten Porzellanplatten, auf denen mondhelle Wassernixen schwerelos im dunklen Wellenspiel treiben, zeigt Janett Noack. Einige kleine Porzellanwandbilder sind schon verkauft.

„In allen Arbeiten in der Galerie geht es um die künstlerische Wahrnehmung zum Thema Erotik, die in der Kunst schon immer präsent ist. Die Kunst muss prickeln, der Blick, die Gestik und Mimik… Wir können über viele Reize verführt werden“, sagt Galeristin Janett Noack.
Am 2. Adventswochenende, am 3. und 4. Dezember von 13 bis 18 Uhr, lädt die Galerie Kunst & Eros neben dem Kunstbesuch zu besinnlichem Verweilen und Genießen am Feuer in der Passage bei Glühwein und Gebäck ein.

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Musikalische Lesung mit Gedichten von Eva Strittmatter

Außerdem gibt es eine Lesung am 9.12., um 19.30 Uhr mit Chansons am Klavier und Gedichten von Eva Strittmatter unter dem Titel „Der Schöne hat mir sein Bild gesandt…“, aus dem Spätwerk der bekannten DDR-Dichterin rezitiert und gesungen von Uta Hauthal und begleitet von Musiker Derek Henderson. Karten vorbestellen wird empfohlen aufgrund der begrenzten Platzzahl.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet hat die Galerie Kunst & Eros (Tel.: 0351 – 8024 785):
Mi – Sa von 11 – 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de

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Der Menschenfischer – keltische Märchen mit Frank-Ole Haake in der Galerie mit Weitblick Radebeul

20 Sonntag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Literatur, Poesie

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Märchenerzähler Frank-Ole Haake, neben ihm Galeristin Dorothee Kuhbandner und Zuhörer.

Bilderreiche Geschichten

Der Märchenerzähler und Maler Frank-Ole Haake begeisterte am Sonnabend kleine und große Zuhörer in der „Galerie mit Weitblick“ in Radebeul.

Er hat kein Märchenbuch dabei. Die Geschichten aus alter Zeit kommen zu ihm geflogen. Mit Tönen auf der Rohrflöte und schwirrenden Klängen aus einer Holzspieldose angelockt, beginnt der Märchenzauber. Unter dem Titel „Der Menschenfischer und andere keltische Märchen“ für jung und alt erzählte Frank-Ole Haake am Sonnabend in der „Galerie mit Weitblick“ in Radebeul.

Die Galeristin Dorothee Kuhbandner musste noch zusätzliche Stühle vom Dachboden holen. Bei grau trübem Novemberwetter lauschten drinnen vor den Bilderwänden kleine und große Zuhörer gemütlich bei Tee, Punsch und Gebäck  dem Märchenerzähler. Er trug ein Gewand mit Glöckchen und ein buntes Käppi und erzählte frei aus dem Bauch, lebhaft, heiter-verschmitzt, berührend und leise nachdenklich und ließ wunderreiche Welten und Bilder in den Köpfen der Zuhörenden entstehen. Da mischten sich Zauberhaftes und Reales, Freud und Leid in den Geschichten über Glück, Liebe, Abschiede, Heimat und den richtigen Zeitpunkt zum Loslassen oder Festhalten im Leben. Ein im Wald gefundenes Findelkind erwärmt die Herzen dreier Hirten und erfährt Mitgefühl und Zuwendung in der Fremde.
Ein Mann schwebt mit einer Kuh, die nachts in seinem paradiesischen Garten weidet, vom Duft und den Farben betört zum Mond in einem indischen Märchen. Von Leben und Tod erzählt poetisch „Der Menschenfischer“. „Die Natur und die Tiere spüren es. Doch wie soll die Seele des Menschen wissen, wann es Zeit ist nach Hause zu gehen?“, fragt der Erzähler. In den Märchen stecken nicht nur die Weisheit und Erfahrungen unserer Vorfahren, so Haake, sondern sie halten diese auch lebendig. Sie verzaubern, trösten und laden ein, innezuhalten und das Wundern nicht zu verlernen.

„Das Erzählen lässt die inneren Bilder erwachen“, sagt Frank-Ole Haake. 1995 begann er als Sozialpädagoge in Projekten für Jungs und Männer, organisierte Freizeiten und arbeitete als Antigewalt-Trainer. „Doch Jungen aus dem Brunnen zu ziehen, ist schwierig, so entschloss ich mich präventiv zu arbeiten und erzähle dazu auch Märchen“, so Haake. Seit 2011 ist er freiberuflich als Geschichtenerzähler und malender Bilderzauberer unterwegs mit seinen Märchen der Welt und erzählt seine wundersamen Geschichten in Kindergärten, Schulen ebenso wie in Seniorenheimen und anderen Spielstätten, auch auf Adventmärkten und in seinem Atelier in der Schokofabrik in der Hopfgartenstraße 1a in Dresden.

Mit viel Humor und Herz erzählt Frank-Ole Haake seine Geschichten. Weil es so schön war, ist er am 17. Dezember, um 16 Uhr wieder zu Gast in der Galerie mit Weitblick in Radebeul. Diesmal mit „Märchen vom Glück“.

Erneut zu erleben mit seinen frei aus dem Bauch erzählten Geschichten ist
Frank-Ole Haake passend zum neuen Jahr mit „Märchen vom Anfang“, am 22. Januar, um 17 Uhr in der Galerie mit Weitblick in Radebeul. Scheint seine Lieblingsbühne zu werden vor ebenso fantasiereicher Bilderkulisse.

Märchen und Geschichten zum „Frühlingserwachen“ erzählt Frank-Ole Haake am 9. April um 17 Uhr in der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos und Veranstaltungs-Termine unter http://www.ole-bildermensch.de

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Kontakt: Frank-Ole Haake,
Atelier in der Schokofabrik, Hopfgartenstraße 1a, 01307 Dresden
Tel.: (0351) 4061 455

http://www.ole-bildermensch.de

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BilderAlbum: Ein rundes Jahr

12 Samstag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Poesie, Zwischenmenschliches

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Mit vielen Bildern, Klängen, Theater und Tanz und Leckereien feierten wir das magische neue Lebensjahr in der Mitte des Lebens… Und es reifen bereits viele neue Ideen, Träume und Pläne für meinwortgarten.com Herzlichen Dank dem Musiker Gabriel Jaginiak für sein zauberhaftes Spiel am Akkordeon und Klavier und der wunderbaren und großzügigen Gastgeberin, Karin Weber von der Galerie Mitte, Striesener Str. 49/am Fetscherplatz (2. Etage) in Dresden. Lasst Euch überraschen! Die derzeitige Ausstellung „Zusammenspiel“ mit Arbeiten von Frank Voigt und Dorothee Haller ist noch bis Anfang Dezember zu sehen. Danach locken „Engel Fallen“ mit Arbeiten von Maja Nagel. (Vernissage: 8.12., 19.30 Uhr).

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Ein rundes Jahr

Wir drehen uns
mit den Tönen
mir dreht der Kopf
von der runden Zahl
überrunde sie
tanze mich frei

drehe mich
mit dem Leben weiter
immer weiter
weitet es sich
von Augenblick zu Augenblick

du bist einen Flügelschlag
entfernt
ich trag noch die Schatten
seh neue Farbtöne
weder blau noch einäugig

wohin werden wir uns morgen drehen

L.V.
(12.11.2016)

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Im Bilderreich mit Gastgeberin Karin Weber von der Galerie Mitte

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Malerin Manuela Neumann, Galeriemitarbeiter
Thomas Bawolski und Solvig Frey, freie Autorin und
unterwegs mit musikalisch-literarischen Programmen:
Im Bild re. Journalistin Lilli Vostry und Kunstfan Karsten Piske

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mit Sylvia und Petra vom virtuellen                mit der Redakteurin Kathrin
Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“            Krüger-Mlaouhia von der SZ Großenhain

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Schauspielerin Annette Richter in Aktion…

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Bilder & GedichtAlbum: Verlangen nach Me(h)er

02 Sonntag Okt 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Poesie

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Verlangen nach Me(h)er
(Für D.)

Traumwandler der Meere
schillernd in allen Farben
ziehen ihre Bahnen
hinter Glas ein Augenschmaus
landen sie nicht
auf dem Teller wie ihre Artgenossen

taucht der Blick immer tiefer
mit all den Wunderwesen
in die Gefilde schwereloser Bewegung
endloser Schwerelosigkeit
zwischen Schlinggewächsen
und Korallenriffen
fließendes Verlangen
nach Me(h)er

sehe einen großen blauen Fisch
neben ihm einen kleinen
hin und her schnellen
und denke an das Märchen
vom Fischer und seiner Frau
der alles und nichts gefiel

die Fische stoßen aneinander
und an ihr Gehäuse
du wärst gern ein Fisch
vom Wasser angezogen
doch du willst auch fliegen
sagst du beim Gehen

Text + Fotos (lv)

Die Bilder entstanden im Fischhaus Alberthafen in Dresden.

http://www.fischhaus-alberthafen.de

 

 

 

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Literarische Alphabete im Landhaus: Der syrische Dichter Wahid Nader liest und erzählt über seine zwei Heimaten

04 Sonntag Sept 2016

Posted by Lilli Vostry in Poesie

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In der Lesereihe „Literarische Alphabete“ des Literaturforums im Landhaus (Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Str. 2)  ist am Dienstag, dem 6. September, um 20 Uhr Wahid Nader zu Gast. Ein Dichter aus Syrien, der seit einiger Zeit in Magdeburg lebt, schreibt und übersetzt.
Ein Abend über arabische Poesie und das Leben mit zwei Heimaten. 
Er liest Gedichte und Übersetzungen und spricht über das Leben mit zwei Heimaten. Wahid Nader bezeichnet sowohl die arabische wie auch die deutsche Sprache als seine Heimat, ebenso sind Tartus in Syrien und Magdeburg seine Heimatstädte. Sein Leben spiegelt sich in seinen Gedichten, in denen er Ankunft in einer neuen Heimat, Sehnsucht nach der alten Heimat und Trennung thematisiert. Außerdem schreibt er politische Gedichte, etwa die Verse:

„Bei meiner Entlassung / öffneten sie den Käfig / und verriegelten meinen Mund.“

Wahid Nader wurde 1955 in Syrien geboren. Er studierte zunächst in Homs/Syrien, dann in Magdeburg Chemie, Maschinenbau und Tribotechnik. Er lehrte später u. a. Geschichte der Technik am Institut für Geschichte der arabischen Wissenschaften an der Universität von Aleppo in Syrien. Seit 1995 lebt er als Autor, Übersetzer und Wissenschaftler in Magdeburg. Er schreibt Gedichte in Arabisch und Deutsch. Zuletzt veröffentlichte er die Gedichtbände „Ich weide Sterne auf trunkener Nacht“, und „Verbrennung der Myrte“.

Außerdem übersetzte er Faraj Bayrakdars Gedichtband „Spiegel der Abwesenheit“ aus dem Arabischen. Faraj Bayrakdars war 13 Jahre in einem syrischen Gefängnis inhaftiert, seine Gedichte wurden auf Zigarettenpapier nach draußen geschmuggelt.

Wahid Nader wird sowohl eigene Gedichte lesen als auch seine Übersetzungen von Faraj Bayrakdar vorstellen.

Eine Veranstaltung des Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Arabisch und Deutsch.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.
Eintritt: 7 Euro / 3 Euro. Frei für Jahreskarteninhaber der Museen der Stadt Dresde

Text: Volker Sielaff/Patrick Beck

 


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Bilder & Gedichte vom Meer

01 Donnerstag Sept 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Poesie

≈ Ein Kommentar

 

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Wellen-Spiel

Du bist nicht da
vielleicht ist das unser
letztes Gespräch
sagtest Du
doch Du kannst noch einmal
meine Stimme hören

weit weg
hier ist es schön
den ganzen Tag
die Wellen kommen und gehen
das alte Spiel
warum fällt es
uns so schwer

Du glaubst nicht
wir könnten woanders
anders werden
ineinander fließen

Ich sitze am Meer
sehe die Wellen tanzen
unseren Rhythmus im Blut
die Schreie der Möwen tragen ihn fort

L.V.
(25.08.2016, Ückeritz/Usedom)

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Am Meer

Der Himmel federleicht
weit gespannte Möwenschwingen
der Wind weht
deinen Atem mir ans Ohr
kühl fächelnde Flamme

lasse mich fallen
in die Arme des Meeres
Woge um Woge zerfällt die Schutzhaut
wage mich weiter hinaus
steige auf mit dem Feuervogel
in den Abendhimmel

L.V.
(25.08.2016)

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Kleiner Falter

Den ganzen Tag
versuchte ich ihn zu fassen
hell mit dunklen Tupfen
flog er mir immer voraus

saß auf der Spitze des Sommerflieders
die Flügel im Blau
tauchte in die Blüten
oben auf der Steilküste

und landete abends am Meer
am Ende seiner Reise
vor meinen Füßen
mit aufrechten Flügeln

L.V.
(23.08.2016)

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Sandbär

Was macht ein Bär
am Meer
er liegt am Strand
festgewurzelt
entspannt
mit einem Fuß
schon wieder
im Puderzuckerland

L.V.
(25.08.2016)

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Fund

Eine leere Flasche
steht in einer Sandburg
sie wär`gern mehr –
eine Flaschenpost im Meer
doch das gibt ihr Inhalt
nicht her

vielleicht bringt der Fang
noch Flaschenpfand

L.V.
(25.08.2016)

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Farbwogen
(Für Otto Niemeyer-Holstein)

Im Garten der Bilder
blühen die Farben
in Fülle
im Sonnengeflecht
der alten Obstbäume
umwogend die Boote
im Schilf
selbst der Raureif
glänzt farbtrunken
in der Wintersonne
ein letztes Mal lodert
der Mohn
unter des Malers Pinselschwüngen

L.V.
(22.08.2015)

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Möwenflug zurück

Morgen werde ich fort sein
der Wind setzt die Wolkensegel
die Möwen segeln ein letztes Mal
über mir
drehen Pirouetten in der Luft
fangen gekonnt ihr Futter

Meister im Hoch und Tiefflug
über alle Wellenberge
wirft es mich nicht mehr um
werfe ich mich in den Perlschaum

komme zurück zum Admiral auf Landgang
der auf dem Sommerflieder
von Blüte zu Blüte wogt
und frage mich: Wo schlafen eigentlich Schmetterlinge?

Morgen werde ich fort sein
Sucht mein Sehnen
einen Ort zum Bleiben

L.V.
(22.08.2015)

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Texte + Fotos (lv)

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Sommer-Gedichte: Feuerkäfer und Wilder Mohn

30 Samstag Jul 2016

Posted by Lilli Vostry in Poesie

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Herzballon
(Für D.)

Mit den pfeilschnellen Schwalben
vor dem Fenster
fliegt mein Herzballon hinaus in den Morgen
unzählige Farbsplitter versprengt auf der dünnen Haut
das unbekannte Flugobjekt
nur mir vertraut

verschwindet hinter Häuser-Klippen
im Wolkengrau
sacht umweht zwischen Bäumen
steigt und steigt ins helle Grau-Blau
deiner Augen

über der Trennlinie
deiner und meiner Landkarte
gegenseitig voller weißer Flecken

7.7.2016
(L.V. mit D.)

___________________________

Wilder Mohn

Ich bin wie der wilde Mohn
hinter dem verriegelten Tor
der aus steinigem Brachland
hervorleuchtet
den du nicht siehst und pflücken kannst
ohne über die Mauer zu springen

Ich bin wie ein Kind
das an jeder Ecke stehen bleibt
mit den Augen festhält
was es sieht
nie vergisst
was es verliert

Du legst den Finger
auf die wunde aufgeplatzte Mohnkapsel
voll widerhakender Wünsche
das ist beinahe wie in der Wüste Wasser sehen
und nicht trinken können
das hält keiner aus
sagst du mir
genauso Durstigen

Ich liebe nicht mehr
hinter verschlossenen Türen
seit wir uns umtanzen
vor und zurück stolpern
sehe dich und mich
mit anderen Augen
dein Duft an meinem Kleid
neues Sehnen wach gekitzelt

regt sich in mir
ungeborgen wie der wilde Mohn

10.7.2016
L.V.

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Sommertag am See

Die Sonne zeichnet Gräserschatten
auf meine Haut lose geflochten
unser Netz

im flimmernden Wasser hält
uns nichts mehr
leg ich mich auf deinen Rücken
fangen wir uns auf

eine blaue Libelle landet
auf meinem Körper
nimmt deinen Platz ein
ein Falter schwirrt umher im hohen Gras

schwankend wie du
das Knäuel zu entwirren
dich zu finden in mir
mich in dir

7.8.2016
L.V.

_____________________________

Erfrischend

Regen klopft ans Fenster
Tropfen zerspringen
auf meiner Haut
auf wolkenweiten Laken
löst sich mein Verlangen
nach dir auf

lasse mich fallen
mit den Feuerkäfern auf bemoostem Stein
stolpere über mein Spiegelbild im Wasser
Tropfen für Tropfen sammle ich es ein
koste mich neu
barfuß zwischen Lavendel und Minze

13.7.2015
L.V.

____________________________

Morgenhimmel

Tanzende Luftakrobaten
rosé auf blauem Grund
halten sich kopfüber

auf schmalem Grat über dem Dachfirst
schwingen sie mit den Schwalben
drehen sich ein letztes Mal

im Liebeswalzer mit der Morgenröte
mir bleibt ein Lächeln

23.5.2016
L.V.

__________________________

Alles im Fluss

Die Zeit steht still
ein Angler hält sie
am Haken

mit regloser Miene
wirft er seine Rute aus
vergisst das Getöse

Die Fische im Fluss
nehmen mit den vielen Schiffen
Reißaus

im weißen Schlagschaum
gierig spitzmäuliger Motorhechte
schlagen die Angeln rasselnd an

verfliegt die Zeit
ohne Fang

16.9.2012
L.V.

_________________________

Himmelsleiter

Unvermutet zwischen
grauschweren Gewitterwolken
führt ein perlmuttweißer Steg
lichtgemalte Spur
ausgeworfene Himmelsleiter
hält in die Höhe schnellende Gedankenflüge
nicht auf in unendlicher Weite mit den
torkelnden Lufttänzen übermütiger Schwalben

kaum gewonnen
schon zerronnen
der Lichtstreif hinter
dunklen Wolkenfeldern
versinkt der Blick
in Abendröte

1.9.2012
L.V.

_______________________________

Sommerabend

Ich hatte schon vergessen
wie es ist
Sonne auf der Haut
ungeniertes Kribbeln
Kitzeln und Brennen
winziger gelber Hüpfer
Falter und Käfer
die auf mich fliegen

Meinen Körper umwandeln
zur Landebahn
im frisch geschnittenen Gras
biegsame und pieksende Halme
an empfindlichen Stellen

Gebe ich mich hin
auf der wohligen Deckeninsel
am Rand des Großstadtmeers

umbraust von den weiß aufspritzenden Schweifen
schnittiger Sportboote auf dem Wasser
ungemein betört von einem mit Lavendelduftöl
im schwarzen Fell vorbei jagenden Hund

27.7.2012
L.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schönes bleibt: Gedichte zur Erinnerung

27 Freitag Mai 2016

Posted by Lilli Vostry in Poesie

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Gedichte zum 3. Jahresgedenken an meine Mutter
an ihrem Geburtstag am 27. Mai 2016

FarbHimmel

Die Kerzenflamme malt
Schattenblumen an die Wand
bis sie verglimmt im Farbrausch der Blüten
in Wassergläsern randvoll
aufgereiht vor einem Bild von dir
aus fernen Tagen

als dir mit jedem Pinselstrich Flügel wuchsen
ein Leben lang diese Welt kannte keine Risse
unsre Kinderträume und deine Marotten
überdauern auf Leinwand und Papier
nun stehen Staffelei, Malhocker und Farben
unberührt bei mir im Exil

keiner malt das Weidenherz Rosen und Holunder
verduften unbesehen
während die Schwalben wie Zeichenfedern
hin und her schnellen im farbübersäten Abendhimmel
überbringen sie deine Bilder

8.6.2014

__________________________________________

Wie immer (Ohne Dich)

In der Wohnung nebenan
trällert die Opernsängerin
wie immer
Eine verirrte Amsel
ohne Bühne

deine Stimme weit weg
hör ich immer noch
dein letzter Anruf
keine Zeit wie immer
deine überschäumende Freude

die mir keine Wahl ließ
als dir zuzuhören
der Fluss der Worte
schlängelte unaufhaltsam
hin zu mir
nun ist er versiegt

Du lächelst mich an
auf einem Bild dein Gesicht
schaut aus einer Malwand
als Kopf einer braunen Tigerkatze
meine Katze trautest du dich
nie zu streicheln

glaubtest an deine unbezähmbare
Lebenslust unbeirrbar
ein kleiner Butterstollen noch von Weihnachten
eingepackt mit blauer Schleife von dir
bitterweiß werden die Stücke zerfallen
mir im Mund reiben
mit den Erinnerungen

3.2.2014

_______________________________________

Stille

Wenn die Worte
Lautlos
Widerhallen
In des Tages
Dunkel
Fallen

Das Tosen der Gedanken
Verstummt
Die Tür nach innen
Sich öffnet

Wo die Stille
Mich anstarrt
Wie ein scheues Tier

2013

 

___________________________________

Von mir zu dir

Von mir
Zu Dir
Ist es ein Schritt
Ein Moment
Und eine Ewigkeit
Ein Hin und Zurück
Von mir
Aus
Zu Dir
Ohne Anker

2013

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Neuer Gedichtband von Kerstin Becker: Biestmilch

10 Dienstag Mai 2016

Posted by Lilli Vostry in Poesie

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Leseprobe aus dem Gedichtband „Biestmilch“ von Kerstin Becker, erschienen bei der editionAzur in Dresden. http://www.edition-azur.de

Weltraum

wir scharen uns
im Rücken der Fabrik
zum Mondrakete baun

wir schlagen uns
durch Dorntentakel
Wurzelkrallen Windenwürmer wir
raffen Holz
und ausrangierte Kästen aus Metall

wir stopfen Glas
faserwolle gegen Kosmoskälte
und Sternensplitter in lavede Wände

passt auf
die Fasern gehn beim Atmen in die Lungenblasen
schreit der Heizer aus dem schwarzen Fensterloch

Holunterbeeren sauen unsre Sachen blau
Brennesseln beißen unsre Beine bis zum Bauch
wir steuern unser Schiff mit Schrott
wir fülln mit hohlen Händen Pfützenbrühe
die schillert in den Tank der leckt

wir klotzen unsre Finger kriegen Risse
Motorbrummen mit dem Mund wir ziehen steile
steigende Spiralen in das All
bis wir verschmiert vom Diesseits
abgeschnitten in der Kapsel glühn

 

Eine ausführliche Besprechung zum Gedichtband von Kerstin Becker folgt.

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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