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Kategorien-Archiv: Theater

Premiere für Parole Kästner! im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden

27 Montag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Fotos: Sebastian Hoppe

Kästners Leben erzählt von einer grandiosen Kinderbande

Mit viel ironischem Witz und Herz blickt die Inszenierung, die gestern abend Premiere im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden hatte, auf Leben und Werk des bekannten Dresdner Schriftstellers und meistübersetzten deutschen Kinderbuchautors und die Stadt seiner Kindheit einst und heute.

Ein halbes Jahrhundert ist es nun her, dass er ein kleiner Junger war. Was ist aus Dresden, der Stadt seines weltberühmten Kindheitsromans geworden? Wie sah Erich Kästner sich selbst als Mensch und Künstler und andere ihn, die „literarische Ikone dieser Stadt“? Das beeindruckend vielschichtige Leben und Werk des Schriftstellers, Drehbuchautors, Lyrikers, Feuilletonisten, Humoristen und Moralisten, Womenizers und großen Kinderseelenkenners holt die spannend-bilderreiche Inszenierung „Parole Kästner!“ auf die Bühne. Die Premiere war am Sonntagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Der Text zu dieser politischen Kästner-Revue entstand während der Probenarbeit, es gibt reichlich Selbstaussagen und bekannte Zitate von ihm wie „Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es“ oder „Das Leben ist immer lebensgefährlich“ und es flossen Auskünfte aus der Kästner-Biografie „Keiner blickt dir hinter das Gesicht“ von Sven Hanuschek in die Aufführung unter Regie von Jan-Christoph Gockel ein. Angeführt von einer quirlig quasselnden Kinderbande tauchen die Zuschauer knapp zwei Stunden in Leben und Werk Erich Kästners ein, gespielt von Matthias Reichwald in grandiosem Zusammenspiel. Die sechs Kinderdarsteller treten wie kleine Erwachsene auf und halten ihnen zugleich den Spiegel vor, zusammen „Auf Erich!“ ihr Idol anstoßend. Mal aufmerksam zuhörend, mal wild durcheinander redend, humorvoll, berührend, beklemmend, eindringlich und nachdenklich blicken sie gemeinsam auf die Geschichte und Gegenwart Dresdens.

Mit der Kinderbande hangelt Reichwald als Kästner mal unbeschwert als großes Kind im Matrosenanzug an der Kletterstange, liest er ihnen anrührend und ein wenig lehrerhaft aus seinen Kinderbüchern vor. Streiten die Eltern unterm Tannenbaum und überbieten sich mit ihren Geschenken, leidet Kästner unter der ewigen Rolle als „Musterknabe“ für seine stets besorgte Mutter. Wie ein Reiseführer, stolz, aber nicht verklärend blickt er mit Ironie und Wehmut auf das alte Dresden, in dem die Kinder unter Leuchtlaternen in zuckersüß opulenten Kostümen barocker Bauwerke (Ausstattung: Sophie du Vinage) umher wandeln, die Zwingerdame und die orientalische Yenidze im schwarzen Kleid und Kopftuch einander umarmen demonstrativ, in einem Seitenhieb auf provinziellen Kleingeist – mit Szenenbeifall vom Publikum. Da wechseln schnelllebiges Großstadtleben zu Songs wie „Sachliche Romanze“ und Textpassagen aus „Fabian“, beschreibt Kästner soziales Elend und vergnügt sich mit wechselnden Damen zu Charleston- und Swingklängen und holen ihn Albträume mit Erinnerungen aus zwei Weltkriegen ein, die Bücherverbrennung auch seiner Werke und spätere Wut, nur still die Faust geballt zu haben. Da fahren Panzer auf der Bühne umher, hängen besitzerlose Schuhe gespenstig an Seilen und stehen die Kinder in braunen Uniformen mit Hitlergruß am Bühnenrand, herrscht minutenlang quälendes Schweigen im Saal und nehmen sie die Arme erst herunter als sie schmerzen.

Am Ende sitzt der alte Kästner einsam da, staubbedeckt Kopf und Anzug und zieht Lebensbilanz, weniger auf die weltverbessernde Wirkung von Literatur als auf menschliche Größe hoffend: „Wer die Menschen ändern will, der beginne bei sich selbst und höre bei sich wieder damit auf…“ Reichlich Beifall für einen lebenssprudelnden Theaterabend mit den unverändert, zeitlos zu Herzen gehenden Texten Kästners.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Premiere – Die Goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt an den Landesbühnen

23 Donnerstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Gans viel Glanz

Das Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm und Musik von Jörg Kandl (ab 5 Jahre) hat am 30. November, um 10 Uhr in den Landesbühnen Sachsen Radebeul Premiere.

Zum Golde drängt doch alles, selbst wenn es nur ein goldiges Federvieh ist. Frei nach den Brüdern Grimm erleben wir die Geschichte vom gutherzigen «Dummling» Klaus (Felix Lydike) , der von seinen Brüdern Kunz (Johannes Krobbach) und Franz ( Grian Duisberg) in der familieneigenen Schusterwerkstatt alle anstehenden Arbeiten zu erledigen hat, während seine Brüder über ihre nahe Zukunft als steinreiche Männer phantasieren.

Aber auch Klaus hat einen Traum: Er fertigt in seiner knappen Freizeit feine schöne Tanzschuhe für ein Mädchen, in welches er sich irgendwann einmal über beide Ohren verlieben wird. Darüber können seine Brüder nur lachen und überhäufen ihn mit weiteren Arbeiten. Doch wie im Märchen üblich, entpuppt sich der vermeintlich Dumme am Ende als der eigentlich Weise. Klaus teilt im Wald mit einer alten Frau, welche eine Hexe ist, seine karge Wegzehrung und entdeckt zur Belohnung dafür eine Goldene Gans unter einem Baumstumpf.

Die Gans ist von magischer Anziehungskraft, so dass Bauern, Wirtstöchter und selbst der Pfarrer an ihr kleben bleiben. Klaus trägt die Goldene Gans mit der gierigen Gesellschaft im Schlepptau ins Schloss, wo die traurige Prinzessin ( Cordula Hanns) darauf wartet, zum Lachen gebracht zu werden. Der König und sein Haushofmeister versprechen als Belohnung dafür, dass die Prinzessin endlich einmal lacht, ein halbes Königreich und eine ganze Prinzessin!

Text: Petra Grubitzsch, LB

Regie: Peter Kube; Ausstattung: Ulrike Kunze

Darsteller:
Klaus – Felix Lydike; Kunz -Johannes Krobbach; Franz – Grian Duesberg; Trude – Sandra Maria Huimann; Käthe – Julia Vincze;  Pfarrer  – Thomas Förster; König – Tom Hantschel; Prinzessin – Cordula Hanns; Haushofmeister – Michael Berndt-Cananá; Alte – Anke Teickner

Premiere war auf der Felsenbühne Rathen am Sonnabend 13. Mai 2017, 16.00 Uhr

Weitere Termine

  1. + 8.12.2017, 10:00 Uhr, LB Radebeul; 2.12.2017, 16:00 Uhr, Freital Kulturhaus

Informationen und Tickets, Kasse der Landesbühnen Sachsen GmbH,  Meißner Str. 152, 01445 Radebeul; Tel. 0351/ 89 54 214, Fax 0351/ 89 54 213, www.landesbuehnen-sachsen.de

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Premiere „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ an den Landesbühnen in Radebeul

21 Dienstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Zeitloser Politthriller über die Mechanismen der Macht

Das Stück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ von Bertolt Brecht, 1941 im finnischen Exil geschrieben, hat am 25. November, um 19 Uhr an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul Premiere.

Am 10. Februar 1898 , fast  genau vor 120 Jahren wurde in Augsburg Bertolt Brecht geboren. In Radebeul steht ab Ende November deshalb das 1958 uraufgeführte Stück vom „Aufhaltsamen Aufstieg des Arturo Ui“ im Spielplan.

Rezession, Inflation und Reformstau lähmen das Land. Nullwachstum ist angesagt. Großunternehmen stehen vor dem Aus. Die Regierung lehnt Finanzspritzen zur Ankurbelung der Wirtschaft ab. Trotz dieser angespannten Lage zeichnen – auf einem Empfang der mittelständischen Industrie – leitende Herren des Karfiol-Trusts den Regierungschef, in Würdigung seiner langjährigen Verdienste, mit der Aktienmehrheit einer Reederei und einem kleinen Haus am See aus. Wenige Tage später dringen Gerüchte von einem Bestechungsskandal ungeahnten Ausmaßes an die Öffentlichkeit. Im Gegenzug der Ehrung sollen Anleihen für den Trust in Millionenhöhe geflossen sein, die in dunklen Kanälen versickerten. Ein unabhängiger Untersuchungsausschuss nimmt die Arbeit auf.

Überraschend ergreift der weitgehend unbekannte Geschäftsmann Arturo Ui die Partei des angeschlagenen Staatsoberhaupts. Ein Hauptbelastungszeuge begeht im Zuge der Ermittlungen Selbstmord, ein anderer wird unmittelbar vor der Aussage erschossen. Mangels weiterer Beweise wird die Untersuchung eingestellt. Der Regierungschef reicht seinem Retter die Hand. So legitimiert, garantiert Ui den Unternehmern gegen ein Schutzgeld immerwährende Sicherheit und den Weg aus der Krise. Da legt ein gesichtsloser Feind die Dockanlagen der Stadt in Schutt und Asche. Arturo schwört Rache, auch den Feinden in den eigenen Reihen. Und er hält Wort. Denn nichts geht über den Glauben und das Vertrauen an ihn und die Sache. Dieser Glaube gibt Arturo auch die Zuversicht, andere Länder von seinem Weg zu überzeugen.

1941, im finnischen Exil, schrieb Brecht diesen Politthriller aller erster Güte, darüber wie Korruption und kriminelle Verquickungen von Wirtschaft, Politik und Medien Menschen an die Macht spülen, die die Welt in Angst und Schrecken versetzen.

Die Inszenierung liegt in den Händen von Peter Kube, die Ausstattung hat Stefan Wiel übernommen.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Darsteller: Giri, Flake – Marcus Staiger ; Clark, Verteidiger – Felix Lydike ; Butcher, Richter –Johannes Krobbach ; Sheet, Bowl, Givola –  Grian Duesberg ; Dogsborough, Ankläger – Tom Hantschel ; Fish, Inna – Luca Lehnert; Dockdaisy, O’Casey, Hook – Julia Vincze ; Ted Ragg, Betty – Sandra Maria Huimann ; Ui –  Michael Berndt-Cananá; Roma – Sebastian Reusse ; Goodwill, Dullfeet –  Michael Heuser ; Schauspieler – Matthias Henkel

Nächste Termine:

26.11.2017, 19:00 Uhr;  30.12.2017, 19:30 Uhr;  5.1. + 13.1.2018, 19.30 Uhr;
26.1., 20 Uhr und  3.3., 19:30 Uhr

Zum Stückautor:

Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Berlin. Von 1917 bis 1918 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften, Medizin und Literatur. Sein Studium musste er allerdings bereits im Jahr 1918 unterbrechen, da er in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt wurde. Bereits während seines Studiums begann Brecht Theaterstücke zu schreiben. Ab 1922 arbeitete er als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Von 1924 bis 1926 war er Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin. 1933 verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, später nach Schweden, Finnland und in die USA. Neben Dramen schrieb Brecht auch Beiträge für mehrere Emigrantenzeitschriften in Prag, Paris und Amsterdam. 1948 kehrte er aus dem Exil nach Berlin zurück, wo er bis zu seinem Tod als Autor und Regisseur tätig war.

Gangsterspektakel in 17 Bildern

Uraufführung: Staatstheater Stuttgart 10.11.1958,  Regie: Peter Palitzsch

SYNOPSE Dieses Theaterstück, 1941 in der Emigration entstanden, zeigt den Aufstieg Hitlers zur Macht bis zum Jahre 1938. Die NS-Großfunktionäre erscheinen als Chicagoer Gangster und reden in den glatten Jamben des deutschen klassischen Dramas. Durch die doppelte Verfremdung werden die Ereignisse jener Jahre erkennbar nicht als schicksalhaftes Verhängnis, sondern als die Konsequenz der herrschenden Verhältnisse: Faschismus ist die noch immer mögliche Fortsetzung der Geschäfte mit anderen Mitteln.

Aus: Suhrkamp Theater  Verlag

Auskünfte und Kartenverkauf:  Kasse der Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/ 89 54 214, Fax 0351/ 89 54 213, www.landesbuehnen-sachsen.de

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„Geschichte einer Tigerin“ an den Landesbühnen

21 Dienstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Die Inszenierung „Geschichte einer Tigerin“, eine Farce von Dario Fo, unter Regie von Susanne Ebert ist wieder am 24. November, um 19.30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen in Radebeul zu sehen.

Es ist die schier unglaubliche Geschichte vom Soldaten – gespielt von Moritz Gabriel -, der, schwer verwundet, von einer Tigerin genährt und wieder aufgepäppelt wird, sich mit ihr und ihrem Jungen in einer Art Patchwork-Familie arrangiert und schließlich wieder in seinem Dorf ankommt. Doch auch hier hilft ihm die Tigerin erneut, sich gegen Feinde von außen und eine selbstgefällige Bürokratie von innen tierisch mutig zu widersetzen. Ein Meisterwerk des komischen Stegreifspiels!

Text: Petra Grubitzsch/LB

„Was Moritz Gabriel in diesem Solo anstellt, ist witzig, kraftvoll und schlichtweg großartig. Wie er ratzfatz zwischen Tiger und Mensch wechselt, brummt, springt, miaut, bibbert.“

Sächsische Zeitung  am 17.11.2016

 

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Preisverleihung beim ersten Fast Forward Festival für junge Regie in Dresden

07 Dienstag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Beste Regie: JEDEN GEST von Wojtek Ziemilski & Wojciech Pustoła, Production: Nowy Teatr Warschau

Publikumspreis: Die große Krise von Helium,
Szenografie: Lukas Sander, Coproduction mit: Kaserne Basel

Starke Bilder und Gesten, wo Sprache versagt

Mit dem Preis für die beste Regie – einer neuen Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden – wurde das Stück „Jeden Gest“ (Eine Geste) von Wojtek Ziemilski & Wojciech Pustola ausgezeichnet.

Am letzten Tag des europäischen Festivals für junge Regie Fast Forward fand am Sonntag abend die Preisverleihung im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden statt. Die Jury kürte „Jeden Gest“ (Eine Geste) von Wojtek Ziemilski & Wojciech Pustoła bei der siebten Ausgabe des Festivals zum Fast Forward Preisträger 2017. Der Preis besteht in einer Regiearbeit am Staatsschauspiel Dresden.

Die Begründung der Jury, der in diesem Jahr Mounia Meiborg, Sanja Mitrović, Tobias Brenk und Joachim Klement angehörten: „Es ist der Regie von Wojtek Ziemilski zu verdanken, dass mit einfachen Theatermitteln starke Bilder entstehen; dass die Tonspur eine eigene Geschichte erzählt; und dass der Abend so zu einer eindrücklichen sinnlichen Erfahrung wird. Die Inszenierung erzählt nicht nur vom Alltag gehörloser Menschen. Auf einer zweiten Ebene spielt sie mit Codes, die im Theater herrschen. Sie thematisiert die Schwierigkeit, den Anderen zu verstehen, die Grenzen von Sprache, und das, was – in egal welcher Sprache – ungesagt bleibt.“

In „Jeden Gest“ berichten vier gehörlose Frauen und Männer von ihrem Umgang mit Kommunikation und Sprache. Was daran ist universell, und was wäre spezifisch anders? Im Gegensatz zur gesprochenen Sprache, die auf Tönen und Lauten basiert, beansprucht die Gebärdensprache den Menschen in seiner Körperlichkeit, sowohl den „Sprechenden“ als auch den „Verstehenden“. Die Inszenierung eröffnet dem Publikum eine Welt der Gehörlosen, in der sich eine markante individuelle und nationale Vielfalt der Sprachen aufzeigen lässt. Der Vorgang der Kommunikation ist hier ein Zusammenspiel aus Gestik, Mimik, Bewegung und Selbstbewusstsein, das man, um es zu begreifen, sehend erfahren muss.

Der Regisseur Wojtek Ziemilski, *1977, hat sich zunächst mit performativen Installationen einen Namen gemacht. Nach einem Studium der Philosophie in Grenoble, der Angewandten Sprachwissenschaft in Warschau und der Regie an der Gulbenkian Foundation in Lissabon setzt er sich heute in Polen vor allem mit dokumentarischen Theaterformen auseinander. In „Eine Geste“ arbeitet er nicht zum ersten Mal mit Laien zusammen.

Publikumspreis geht an „Die große Krise“

Auch in diesem Jahr wurde bei Fast Forward ein Publikumspreis verliehen, bei dem die Besucherinnen und Besucher eingeladen waren, ihren Festival-Favoriten zu küren. Gewinner des Publikumspreises ist die Schweizer Inszenierung „Die große Krise“ von helium x. Das Schweizer Performance-Kollektiv helium x erklärt die Bühne zum Labor für Krisenforschung. Die Krise als Dauerzustand, als Daseinsform, als globale Gegenwart einer Gesellschaft, die sich am Rande des Abgrunds eingerichtet hat.

Mit einfachen Spielmitteln – und einer Materialschlacht, die sich lustvoll am Sortiment der Baumärkte bedient – begibt sich das Kollektiv auf die Suche nach einem adäquaten Zugriff auf das vorherrschende System. Ob Lehman Brothers, wertlose Immobilien, wachsende autoritäre Tendenzen, ein Frühlingsregen auf Grönland, immer mehr Systemreferenzen und Krisen-Symptome finden in Form von Objekten auf der Bühne ihren Platz. Die Performance analysiert das multiple Geflecht und erprobt Ursachen, Dynamiken und Lösungsstrategien. Und weil die Krise in ihrer Krisenhaftigkeit nicht einfach zu fassen ist, geht helium x das Phänomen augenzwinkernd und polyglott auch als Sprach- und Übersetzungskrise an.

„Die große Krise“ ist die zweite Produktion des Performance-Kollektivs, das sich 2015 für „Die große Schlacht“ in Basel um den Regisseur und Autor Philippe Heule gegründet hat. Helium x macht sich nach eigenen Aussagen das Theater als Simulationsraum für Denkmodelle zunutze.

In der laufenden Spielzeit dürfen sich alle Freunde von Fast Forward noch auf die Produktion der Preisträgerinnen des Jahres 2015 freuen. „Sun and Sea“ von Rugilė Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė und Lina Lapelytė unter der Regie von Rugilė Barzdžiukaitė hat am 17. März 2018 in Dresden seine deutschsprachige Erstaufführung.

Mit der Preisverleihung am 5. November endete die erste Dresdner Ausgabe von Fast Forward. Vier Tage und Nächte war das Publikum zu Theater, Künstlergesprächen und Party ins Staatsschauspiel Dresden eingeladen. Insgesamt waren rund 70 junge Theaterschaffende aus sieben europäischen Ländern zu Gast. Das Programm 2017 wurde erneut von Barbara Engelhardt kuratiert.

Im Rahmenprogramm, das u. a. Studierende verschiedener europäischer Theaterhochschulen nach Dresden einlud, kooperierte Fast Forward mit dem Studiengang Bühnen- und Kostümbild der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Zwei der acht Festival-Gastspiele wurden im Labortheater der HfBK in der Güntzstraße gezeigt. Weitere Spielstätten waren neben dem Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden, Semper Zwei und das Studentenwohnheim in der Borsbergstraße. Gemeinsam mit den Partnern Studentenwerk Dresden, Semper Zwei und HfBK entstand so ein kompakter innerstädtischer Festival-Parcours.

Die Dresdner Erstausgabe von Fast Forward fand mit maßgeblicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden statt.

Text + Fotos: Staatsschauspiel Dresden

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

 

 

 

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Internationales Pantomime-Theater-Festival geht neue Wege

05 Sonntag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Theater

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Lebhafte Kunst der Körpersprache: die Mimekünstler Jan Romberg, Projektleiter
des Pantomime-Festivals, Hannah Senft aus Berlin und Arne König aus Dresden.
Foto: Sabine Mutschke

Kunst ohne Worte mit Funk, Futurismus & Co.

Mit neuen Spielarten und Workshops will das Pantomime-Fest vom 9. bis 12. November in Dresden auch Kinder und junge Leute begeistern.

Ralf Herzog und der Mimenstudio Dresden e.V. laden zum bereits 34. Internationalen Pantomime-Theater-Festival in Dresden ein. Hier kann man in sieben Vorstellungen die faszinierende Vielfalt an Spielarten der „Kunst ohne Worte“ erleben, darunter eine Kindervorstellung und die beliebte Improvisationsshow mit allen Festivalteilnehmern zum Abschluss des Festivals.

Das diesjährige Motto lautet „Funk, Futurismus & Co.“ und verdeutlicht die Wege, die sich die Pantomime auch in die Popkultur sucht. Gleichzeitig rücken Kinder und Jugendliche mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit. „Es gibt einen tollen Workshop speziell für Kinder, der schon sehr gut gebucht ist“, erzählt Jan Romberg vom Mimenstudio e.V., der das Festival als Projektleiter betreut. „Außerdem gibt es eine Sonntagsvorstellung für Kinder ab vier Jahre und die Auftakt-Gala auf der Schülerbühne Vitz, die sich für die ganze Familie eignet. Aber auch zur Improvisationsshow laden wir den Nachwuchs herzlich ein. Hier kann er mit entscheiden, was gespielt wird – das macht gerade Kindern einen Riesenspaß.“

Erstmals gibt es eine extra Homepage, auf der die Angebote für Kinder und Familien gebündelt vorgestellt werden. http://www.pantomaniacs.de/kinder/

Künstler aus fünf Ländern zeigen sieben Vorstellungen

Insgesamt stehen von Donnerstag bis Sonntag sieben Vorstellungen auf dem Programm. Spielstätten sind das Theater August und das Stadtteilhaus „Rudi“. Die Künstler kommen aus Kanada, den USA, Polen, der Ukraine und Deutschland. Die Spielarten beinhalten klassische Pantomimetechniken ebenso wie ein „Mime Musical“ mit Livemusik, Slapstick im Rhythmus eines Trickfilm und Clownstheater.

„Moderne Pantomime ist heute die Symbiose verschiedener Genres“, sagt Ralf Herzog, Gründer und Künstlerischer Leiter des Festivals. „Die Technik der Pantomime ist die Basis der darstellenden Künste, und was dabei alles möglich ist, kann man jedes Jahr auf`s Neue beim Pantomimefestival erleben. Hier lernt jeder von jedem. Gemeinsam führen wir die Kunst der Pantomime in die Zukunft, erzählen mit Körpersprache fantasievolle Geschichten, erzeugen Bilder im Kopf und erreichen das Herz der Zuschauer.“

Der Mimenstudio Dresden e.V. bzw. seine Akteure im Ensemble der pantoMimenbühne im AUGUST Theater im Stadtteil Pieschen ist zum 34. Mal Gastgeber für die Kollegen aus aller Welt. Beim Festival sind sie mit ihrer erfolgreichen Inszenierung „Weiber Weiber“ zu erleben. Außerdem leitet Ralf Herzog am Sonntag die legendäre Improvisationsshow zum Abschluss des Festivals.

Spannende Workshops auch für Laien mit Vorerfahrung

Ein wichtiges Anliegen des jährlichen Festivals ist der fachliche Austausch der Mimen, um für die weitere Entwicklung des vielseitigen Genres neue Impulse zu setzen. Daher sind Workshops für Profis und interessierte Laien mit Vorerfahrung fester Bestandteil. Neben drei Workshops für Erwachsene wird erstmals ein Workshop für Kinder angeboten, der durch Izabela Czesniewicz vom renommierten Wroclawer Pantomimetheater geleitet wird. Die Workshops können nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden.

Das Festival hat eine lange Tradition. Das PantomimeTheaterFestival Dresden wurde 1982 von Rainer Petrovski und Ralf Herzog als „Pantomimenwerkstatt“ gegründet und entwickelte sich schnell von einem Treffen der lokalen Szene zu einer international wahrgenommenen Veranstaltung, auf der sich Stars wie Marcel Marceau die Ehre gaben. Damals galt Dresden neben Berlin und Jena als ein Mime-Zentrum der DDR. Im Jahr 1999 wurde der Mimenstudio Dresden e.V. gegründet, der heute das Festival organisiert. Spielstätte des Vereins ist die Mimenbühne, die anfangs im Stadtteilhaus Neustadt zu Hause war und nach einem Brand im Juni 2004 auf die Maternistraße zog. Heute spielt die Mimenbühne im August Theater auf der Bürgerstraße in Pieschen.

Starke Impulse aus Dresden beleben die Szene

Das Pantomimefestival hat sich in den letzten Jahren den Ruf erarbeitet, dass es starke künstlerische Impulse in die Szene sendet und sich verstärkt der Nachwuchsförderung widmet. Aufgrund der begrenzten finanziellen Ausstattung des Festivals lassen sich zwar nicht alle künstlerischen Ambitionen abdecken, dennoch hat das Festival eine große Bedeutung für die Entwicklung des Genres im internationalen Maßstab.

„Durch den intensiven Kontakt der Mimen und die Workshops in Dresden entstehen immer wieder neue Kooperationen und Projekte“, erzählt Jan Romberg. „Beispiele sind das Zusammenspiel der Gruppen MI MINOR aus St. Petersburg und MATINEE aus Jerusalem oder auch die gemeinsamen Vorstellungen von Shinya Morayama aus Japan und Wolfgang Fendt aus dem Allgäu. Sie hatten sich ursprünglich in Dresden kennengelernt.“

Durch Initiativen wie das Dresdner Festival sind die Mimen heute international bestens vernetzt und pflegen regelmäßig den Kontakt. In diesem Jahr hat das Dresdner Festival in Berlin und Poznań „Töchter“ bekommen, im Jahr 2018 sollen weitere Festivalausgründungen in Rom und Barcelona folgen.

Das Dresdner PantomimeTheaterfestival findet vom 9. Bis 12. November statt. Die Tickets für die Vorstellungen sind über die Homepage, unter Tel. 0351/ 32 37 15 28 und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Mehr Informationen findet man unter http://www.pantomimefestival-dresden.de.

Das diesjährige Festival wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, das Amt für Kultur und Denkmalschutz der LH Dresden, die Ostsächsische Sparkasse Dresden, den Bund Deutscher Amateurtheater zusammen mit dem Auswärtigen Amt und das Adam Mickiewicz Institut.
Langjähriger Partner und Unterstützer ist das Autohaus Mellmers,

Text: Sabine Mutschke

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Premiere Dinner for one in der Comödie Dresden

29 Sonntag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Fotos: Robert Jentzsch

Reichlich komisches Verführungsspiel

Das Geheimnis des berühmten „Dinner for one“ mit Miss Sophie, Butler James und ihren abwesenden, gleichwohl für sie gedeckten Gästen ergründet frei nach dem Kult-Fernsehsketch eine Inszenierung in der Comödie Dresden.

Sie sind ein rätselhaft-komisches Paar: Der Butler James, der am festlichen gedeckten Tisch nach immer gleicher Prozedur die Dame des Hauses Miss Sophie bedient, mit ihr auf die vier abwesenden Gäste anstößt und dabei immer wieder über das Tigerkopffell stolpert. Doch warum kommen sie nicht mehr und wieso besteht Miss Sophie dennoch auf dieses seltsame Ritual? Steckt ein Kriminalfall mit Eifersuchtsdrama dahinter? Das Geheimnis von „Dinner for one“ versucht die Komödie von Autor und Regisseur René Heinersdorff nach dem berühmten, alljährlich ausgestrahlten Silvester-Fernsehsketch von Freddie Frinton zu ergründen.

Die Premiere war am Freitagabend in der Comödie Dresden. Der Reporter Björn und die Fotografin Leni gelangen auf der Suche nach einer heißen Story ins altehrwürdige Haus der legendären Miss Sophie, um herauszufinden, was Millionen von Fans bisher nur erahnen konnten. Sie fragen sich, was sich hinter den bekannten zehn Fernsehminuten abgespielt haben könnte. Leni findet stolpernd unter der Treppe alte Briefe und eine ominöse Geburtsurkunde. Das lässt reichlich Raum für Wahrheitsfindung ebenso wie für wilde Spekulationen und pikante Überraschungen, wie es gewesen sein könnte.

Witzig-wandlungsreich, voller Situationskomik, frivoler Dialoge und schwarzem Humor kam die Inszenierung „Dinner for one“ auf die Bühne. Dorothea Kriegl als elegant-raffinierte Miss Sophie und Leni und Christian Kühn in der Rolle als Butler James und weiterer männlicher Verehrer steigern sich von Szene zu Szene und parodieren als Höhepunkt des Abends die Dinner-Zeremonie mit ihrer starren Etikette köstlich absurd und galant-süffisant, ohne den Zauber zu zerstören.

Miss Sophie versteht es den Männern den Kopf zu verdrehen und den schönen Schein zu wahren. Christian Kühn erfüllt als Butler und alter, immer noch verliebter Narr, standhaft das Tigerfell bezwingend, all ihre Wünsche und spielt obendrein seine vier Nebenbuhler  – den zackigen Admiral von Schneider, den kauzigen Exgatten und Erfinder Sir Toby, den zwielichtigen Makler Mr. Winterbottom und den Dandy Pommerey – mit umwerfend komischem Stimm- und Körpereinsatz in flottem Kostüm- und Perückenwechsel, schnellen Auf- und Abgängen, über und unter dem Tisch spielend. Reichlich Applaus für einen vergnüglich sinnenfroh, beschwipsten Abend.

Nächste Vorstellungen: 29.12. bis 14.1.2018

http://www.comoedie-dresden.de

 

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Company – Das Großstadt-Musical aus New York feiert Premiere an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

27 Freitag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Der Traum von Liebe und Freiheit in der modernen Welt

Das Musical Company von Stephen Sondheim, uraufgeführt am Broadway, feiert in der deutschen Fassung von Michael Kunze heute abend, den 27. Oktober, um 19.30 Uhr Premiere in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Die Großstadtkomödie des genialen Musicalkomponisten Stephen Sondheim ermöglicht  einen satirischen Blick hinter die Fassaden von New York. Konfrontiert mit all den Beziehungsgeschichten seiner Freunde stellt sich für den Junggesellen Robert die Frage: Trotz Bindungsangst eine Ehe wagen oder doch lieber frei bleiben?

Das preisgekrönte Musical ≪Company≫ von 1970, ein frühes Werk des überaus erfolgreichen Komponisten Stephen Sondheim, das mit seinen scharfzüngigen Dialogen an die Filme von Woody Allen erinnert, ist eine amerikanische Grosstadtkomödie. Die humorvolle Show mit den bekannten Songs ≪Another Hundred People≫, ≪The Ladies Who Lunch≫ oder der Hymne ≪Being Alive≫ stellt im Zuge der Flower-Power-Bewegung das klassische Ehemodell zur Diskussion und philosophiert augenzwinkernd über die Vor- und Nachteile der freien Liebe:

In Manhatten lebt Robert allein, da er wechselnde Freundinnen einer festen Bindung vorzieht. Zu seinem 35. Geburtstag wird er jedoch von seinen Freunden mit einer Party überrascht, bei der man ihm endlich ≪die Richtige≫ wünscht.

Diese Party bildet den Rahmen des Musicals, das Robert mit den verschiedenen Beziehungsgeschichten seiner Freunde konfrontiert, die bereits verheiratet sind –wenn sie nicht schon wieder in Scheidung leben. Und je nachdem, in welcher Lebenslage sich die Freunde samt Frauen gerade befinden oder mit welcher Lebenslüge sie kämpfen, fallen die Ratschläge für Robert natürlich widersprüchlich aus: Soll er lieber frei bleiben mit viel Zeit für seine Freunde oder trotz Bindungsangst eine Ehe wagen?

EHRLICH GESAGT, WOLLTE ICH ERSTMAL EIN WENIG SPASS HABEN, BEVOR ICH VERPFLICHTUNGEN EINGEHE. (ROBERT)

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung von Hans-Peter Preu. Die Inszenierung und Ausstattung übernahm Sebastian Ritschel und die Choreografie Till Nau. Konzeptionelle Mitarbeit: Ronny Scholz und Dramaturgie: Gisela Zürner.

Text + Foto: LB

 Weitere Termine:

So., 29.10., 19.00 Uhr; Di., 31.10. , 19.00 Uhr; Sb., 4.1.;19.30 Uhr; Do., 9.11., 19.30 Uhr;
Fr., 8.12.,19.30 Uhr; Fr., 15.12.; 20.00 Uhr; Di., 26.12.,19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

 

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Bühne frei für „Fast Forward. Europäisches Festival für junge Regie“ am Staatsschauspiel Dresden

26 Donnerstag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Foto: „Die große Krise“ von helium; Szenografie: Lukas Sander/ Co-production with the: Kaserne Basel

Foto: IT DOES HAPPEN SOMETIMES.
THE CASE OF „THE BALD SOPRANO,
BY EUGÈNE IONESCO“ von  Marilena Katranidou

Foto: Horses von Tom Müller (inspiriert von Patti Smith); Production: Thomas Bernhard Institut für Schauspiel und Regie, Universität Mozarteum Salzburg

Junge Theatermacher aus ganz Europa in Dresden

In acht Aufführungen kommen neue, frische Handschriften und vielfältige Blicke auf die Welt von heute auf die Bühne. Eine internationale Jury zeichnet die beste Inszenierung aus mit Einladung für eine neue Produktion.

Die erste Dresdner Ausgabe von „Fast Forward. Europäisches Festival für junge Regie“ ist vom 2. bis 5. November zu erleben. Mit acht Gastspielen aus Belgien, der Schweiz, Griechenland, der Tschechischen Republik, Bulgarien, Polen und Österreich holt das Staatsschauspiel Dresden erstmals den europäischen Regienachwuchs nach Dresden.

Initiiert vom neuen Intendanten des Staatsschauspiels Dresden Joachim Klement und kuratiert von Barbara Engelhardt, findet diese einmalige Plattform für Nachwuchsförderung im europäischen Theater ab jetzt jährlich am Staatsschauspiel statt.

„Fast Forward ist jedes Jahr voller Überraschungen, weil es uns die kulturelle Vielfalt und Unterschiedlichkeit Europas in den künstlerischen Ansätzen und Themen junger Theaterschaffender aus den jeweiligen Ländern zeigt,  das ist eine große Freude“, so Joachim Klement.

Mit dem Fast-Forward-Preis trägt eine internationale Festival-Jury dafür Sorge,  dass eine*r der Regisseur*innen in der folgenden Spielzeit für eine neue Inszenierung an das Staatsschauspiel Dresden zurückkehrt.

„Ein Grundgedanke von Fast Forward war von Anfang an der Blick über den Tellerrand und die Nachhaltigkeit. Das Festival schafft neue europäische Arbeitsbeziehungen und die Möglichkeit, dass Publikum wie Ensemble des Staatsschauspiels eine*r/m der eingeladenen Regisseur*innen im Rahmen einer neuen Inszenierung in Dresden noch einmal begegnen.“, so Barbara Engelhardt.
Im Rahmenprogramm, das u. a. Studierende verschiedener europäischer Theaterhochschulen nach Dresden einlädt, kooperiert Fast Forward mit dem Studiengang Bühnen- und Kostümbild der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 

 Zwei der acht Festival-Gastspiele werden im Labortheater der HfBK in der Günzstraße gezeigt. Weitere Spielstätten sind neben dem Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden, das zugleich Festivalzentrum ist, Semper Zwei und das Studentenwohnheim in der Borsbergstraße. Gemeinsam mit den Partnern Studentenwerk Dresden, Semper Zwei und HfBK entsteht so ein kompakter innerstädtischer Festival-Parcours.

Die Dresdner Erstausgabe von Fast Forward findet mit maßgeblicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden statt. „Im November, wenn sich junge Theatermacher aus ganz Europa treffen, wird Dresden zu einer großen Bühne für Dialog und Disput, für Ästhetik und Reflexion“ so Andreas Rieger, Unternehmenssprecher der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. „Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Ostsächsischen Sparkasse Dresden ermöglichen gemeinsam, dass dieses wichtige Festival in Dresden Fuß fasst und sich als neues Format des kulturellen Austauschs in unserer Stadt etabliert. Dafür wünschen wir den Machern des Festivals allen erdenklichen Erfolg!“

Text+ Fotos: Staatsschauspiel Dresden

Infos zum Programm unter  www.staatsschauspiel-dresden.de

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Die Leiden des jungen Werther auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus

05 Donnerstag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Foto: Sebastian Hoppe

Vom Abenteuer Liebe

Fünf Männer und eine Frau gehen dem unbegreiflichsten aller Gefühle nach frei nach Goethes Sturm- und Drangklassiker in einer Aufführung der Bürgerbühne im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Es lebt der Mensch, solange er liebt. Von den Verrücktheiten und der Verzweiflung, die dieses Gefühl auslöst, erzählt das Stück „Die Leiden des jungen Werther“ frei nach Goethe. Eine Aufführung mit jungen und nicht mehr jungen Männern, die liebten und litten, heißt es im Untertitel dieser neuen Produktion der Bürgerbühne im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

In der Fassung von Miriam Tscholl und Esther Undisz gehen, ausgehend von Goethes berühmtem Sturm- und Drangklassiker, fünf Darsteller, begleitet von einer Sängerin (tröstend und kraftvoll: Christa Abels) und einem Musiker (Christoph Margraf) mit mal rockigen und bluesigen Gitarrenklängen, auf eine abenteuerliche Reise auf der Suche nach der wahren Liebe. Hinter dem goldgelb wehenden Bühnenvorhang kommt ein rostiger blauer Kleinbus zum Vorschein. Relikt aus glücklicheren Tagen, dessen Tür wechselweise aufgeschoben und zugeknallt wird im Rückblick der Spieler auf Erlebtes, Träume und Enttäuschungen. Blassblau sind auch die Sitzpolster und Anzüge der Männer, die von zumeist verflossenen Lieben erzählen.

Einer der Männer, Hans-Werner Sonntag, war auf Weltreise mit dem Kleinbus. Euphorisch steht er auf dem Autodach, liest Briefe an seine Liebste vor und fragt sich, was jetzt noch kommen soll?! Wenig später ist er am Boden zerstört, da seine Frau inzwischen einen anderen Mann hat und er sich nicht damit abfinden kann. „Wenn es nicht die Lotte ist, dann ist es eben die Liese. Es gibt so viele…“, tröstet Mitspieler Bernd alias Bertolt List ihn. Und zitiert Werther: „Es ist doch gewiss, dass den Menschen in der Welt nichts notwendig macht als die Liebe…“

Wie schön und zugleich schwer es aber ist, dieses faszinierende, unbegreifliche und unerschöpfliche Gefühl für sich zu erkennen, festzuhalten, zu leben und berührend auf die Bühne zu bringen, zeigt die Aufführung ebenso. Es wird leider mehr nebeneinander her als miteinander agiert, mehr vorgelesen und erzählt als gespielt. Da wird in mal überschwänglichen Versen, mal skurril-komisch und ernüchtert nachdenklich das romantische Ideal der einen großen Liebe hinterfragt. Wie weit wir heute gehen für die Liebe, mit Trennung umgehen bis hin zum Thema Freitod. Da wirkt manches etwas aufgesetzt wie der über die Vor- und Nachteile eines Suizids nachdenkende Mann im Rollstuhl (Franjo Geising) und der dazu konträr schillernde, frech-verruchte Adonis im Glitzerkleid (Max Löffler). Herzlicher Beifall vom Publikum.

Nächste Termine:  15.10., 19 Uhr + 19.10., 20 Uhr, Kleines Haus.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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