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Kategorien-Archiv: Theater

Company – Das Großstadt-Musical aus New York feiert Premiere an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

27 Freitag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Der Traum von Liebe und Freiheit in der modernen Welt

Das Musical Company von Stephen Sondheim, uraufgeführt am Broadway, feiert in der deutschen Fassung von Michael Kunze heute abend, den 27. Oktober, um 19.30 Uhr Premiere in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Die Großstadtkomödie des genialen Musicalkomponisten Stephen Sondheim ermöglicht  einen satirischen Blick hinter die Fassaden von New York. Konfrontiert mit all den Beziehungsgeschichten seiner Freunde stellt sich für den Junggesellen Robert die Frage: Trotz Bindungsangst eine Ehe wagen oder doch lieber frei bleiben?

Das preisgekrönte Musical ≪Company≫ von 1970, ein frühes Werk des überaus erfolgreichen Komponisten Stephen Sondheim, das mit seinen scharfzüngigen Dialogen an die Filme von Woody Allen erinnert, ist eine amerikanische Grosstadtkomödie. Die humorvolle Show mit den bekannten Songs ≪Another Hundred People≫, ≪The Ladies Who Lunch≫ oder der Hymne ≪Being Alive≫ stellt im Zuge der Flower-Power-Bewegung das klassische Ehemodell zur Diskussion und philosophiert augenzwinkernd über die Vor- und Nachteile der freien Liebe:

In Manhatten lebt Robert allein, da er wechselnde Freundinnen einer festen Bindung vorzieht. Zu seinem 35. Geburtstag wird er jedoch von seinen Freunden mit einer Party überrascht, bei der man ihm endlich ≪die Richtige≫ wünscht.

Diese Party bildet den Rahmen des Musicals, das Robert mit den verschiedenen Beziehungsgeschichten seiner Freunde konfrontiert, die bereits verheiratet sind –wenn sie nicht schon wieder in Scheidung leben. Und je nachdem, in welcher Lebenslage sich die Freunde samt Frauen gerade befinden oder mit welcher Lebenslüge sie kämpfen, fallen die Ratschläge für Robert natürlich widersprüchlich aus: Soll er lieber frei bleiben mit viel Zeit für seine Freunde oder trotz Bindungsangst eine Ehe wagen?

EHRLICH GESAGT, WOLLTE ICH ERSTMAL EIN WENIG SPASS HABEN, BEVOR ICH VERPFLICHTUNGEN EINGEHE. (ROBERT)

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung von Hans-Peter Preu. Die Inszenierung und Ausstattung übernahm Sebastian Ritschel und die Choreografie Till Nau. Konzeptionelle Mitarbeit: Ronny Scholz und Dramaturgie: Gisela Zürner.

Text + Foto: LB

 Weitere Termine:

So., 29.10., 19.00 Uhr; Di., 31.10. , 19.00 Uhr; Sb., 4.1.;19.30 Uhr; Do., 9.11., 19.30 Uhr;
Fr., 8.12.,19.30 Uhr; Fr., 15.12.; 20.00 Uhr; Di., 26.12.,19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

 

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Bühne frei für „Fast Forward. Europäisches Festival für junge Regie“ am Staatsschauspiel Dresden

26 Donnerstag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Foto: „Die große Krise“ von helium; Szenografie: Lukas Sander/ Co-production with the: Kaserne Basel

Foto: IT DOES HAPPEN SOMETIMES.
THE CASE OF „THE BALD SOPRANO,
BY EUGÈNE IONESCO“ von  Marilena Katranidou

Foto: Horses von Tom Müller (inspiriert von Patti Smith); Production: Thomas Bernhard Institut für Schauspiel und Regie, Universität Mozarteum Salzburg

Junge Theatermacher aus ganz Europa in Dresden

In acht Aufführungen kommen neue, frische Handschriften und vielfältige Blicke auf die Welt von heute auf die Bühne. Eine internationale Jury zeichnet die beste Inszenierung aus mit Einladung für eine neue Produktion.

Die erste Dresdner Ausgabe von „Fast Forward. Europäisches Festival für junge Regie“ ist vom 2. bis 5. November zu erleben. Mit acht Gastspielen aus Belgien, der Schweiz, Griechenland, der Tschechischen Republik, Bulgarien, Polen und Österreich holt das Staatsschauspiel Dresden erstmals den europäischen Regienachwuchs nach Dresden.

Initiiert vom neuen Intendanten des Staatsschauspiels Dresden Joachim Klement und kuratiert von Barbara Engelhardt, findet diese einmalige Plattform für Nachwuchsförderung im europäischen Theater ab jetzt jährlich am Staatsschauspiel statt.

„Fast Forward ist jedes Jahr voller Überraschungen, weil es uns die kulturelle Vielfalt und Unterschiedlichkeit Europas in den künstlerischen Ansätzen und Themen junger Theaterschaffender aus den jeweiligen Ländern zeigt,  das ist eine große Freude“, so Joachim Klement.

Mit dem Fast-Forward-Preis trägt eine internationale Festival-Jury dafür Sorge,  dass eine*r der Regisseur*innen in der folgenden Spielzeit für eine neue Inszenierung an das Staatsschauspiel Dresden zurückkehrt.

„Ein Grundgedanke von Fast Forward war von Anfang an der Blick über den Tellerrand und die Nachhaltigkeit. Das Festival schafft neue europäische Arbeitsbeziehungen und die Möglichkeit, dass Publikum wie Ensemble des Staatsschauspiels eine*r/m der eingeladenen Regisseur*innen im Rahmen einer neuen Inszenierung in Dresden noch einmal begegnen.“, so Barbara Engelhardt.
Im Rahmenprogramm, das u. a. Studierende verschiedener europäischer Theaterhochschulen nach Dresden einlädt, kooperiert Fast Forward mit dem Studiengang Bühnen- und Kostümbild der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 

 Zwei der acht Festival-Gastspiele werden im Labortheater der HfBK in der Günzstraße gezeigt. Weitere Spielstätten sind neben dem Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden, das zugleich Festivalzentrum ist, Semper Zwei und das Studentenwohnheim in der Borsbergstraße. Gemeinsam mit den Partnern Studentenwerk Dresden, Semper Zwei und HfBK entsteht so ein kompakter innerstädtischer Festival-Parcours.

Die Dresdner Erstausgabe von Fast Forward findet mit maßgeblicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden statt. „Im November, wenn sich junge Theatermacher aus ganz Europa treffen, wird Dresden zu einer großen Bühne für Dialog und Disput, für Ästhetik und Reflexion“ so Andreas Rieger, Unternehmenssprecher der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. „Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Ostsächsischen Sparkasse Dresden ermöglichen gemeinsam, dass dieses wichtige Festival in Dresden Fuß fasst und sich als neues Format des kulturellen Austauschs in unserer Stadt etabliert. Dafür wünschen wir den Machern des Festivals allen erdenklichen Erfolg!“

Text+ Fotos: Staatsschauspiel Dresden

Infos zum Programm unter  www.staatsschauspiel-dresden.de

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Die Leiden des jungen Werther auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus

05 Donnerstag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Foto: Sebastian Hoppe

Vom Abenteuer Liebe

Fünf Männer und eine Frau gehen dem unbegreiflichsten aller Gefühle nach frei nach Goethes Sturm- und Drangklassiker in einer Aufführung der Bürgerbühne im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Es lebt der Mensch, solange er liebt. Von den Verrücktheiten und der Verzweiflung, die dieses Gefühl auslöst, erzählt das Stück „Die Leiden des jungen Werther“ frei nach Goethe. Eine Aufführung mit jungen und nicht mehr jungen Männern, die liebten und litten, heißt es im Untertitel dieser neuen Produktion der Bürgerbühne im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

In der Fassung von Miriam Tscholl und Esther Undisz gehen, ausgehend von Goethes berühmtem Sturm- und Drangklassiker, fünf Darsteller, begleitet von einer Sängerin (tröstend und kraftvoll: Christa Abels) und einem Musiker (Christoph Margraf) mit mal rockigen und bluesigen Gitarrenklängen, auf eine abenteuerliche Reise auf der Suche nach der wahren Liebe. Hinter dem goldgelb wehenden Bühnenvorhang kommt ein rostiger blauer Kleinbus zum Vorschein. Relikt aus glücklicheren Tagen, dessen Tür wechselweise aufgeschoben und zugeknallt wird im Rückblick der Spieler auf Erlebtes, Träume und Enttäuschungen. Blassblau sind auch die Sitzpolster und Anzüge der Männer, die von zumeist verflossenen Lieben erzählen.

Einer der Männer, Hans-Werner Sonntag, war auf Weltreise mit dem Kleinbus. Euphorisch steht er auf dem Autodach, liest Briefe an seine Liebste vor und fragt sich, was jetzt noch kommen soll?! Wenig später ist er am Boden zerstört, da seine Frau inzwischen einen anderen Mann hat und er sich nicht damit abfinden kann. „Wenn es nicht die Lotte ist, dann ist es eben die Liese. Es gibt so viele…“, tröstet Mitspieler Bernd alias Bertolt List ihn. Und zitiert Werther: „Es ist doch gewiss, dass den Menschen in der Welt nichts notwendig macht als die Liebe…“

Wie schön und zugleich schwer es aber ist, dieses faszinierende, unbegreifliche und unerschöpfliche Gefühl für sich zu erkennen, festzuhalten, zu leben und berührend auf die Bühne zu bringen, zeigt die Aufführung ebenso. Es wird leider mehr nebeneinander her als miteinander agiert, mehr vorgelesen und erzählt als gespielt. Da wird in mal überschwänglichen Versen, mal skurril-komisch und ernüchtert nachdenklich das romantische Ideal der einen großen Liebe hinterfragt. Wie weit wir heute gehen für die Liebe, mit Trennung umgehen bis hin zum Thema Freitod. Da wirkt manches etwas aufgesetzt wie der über die Vor- und Nachteile eines Suizids nachdenkende Mann im Rollstuhl (Franjo Geising) und der dazu konträr schillernde, frech-verruchte Adonis im Glitzerkleid (Max Löffler). Herzlicher Beifall vom Publikum.

Nächste Termine:  15.10., 19 Uhr + 19.10., 20 Uhr, Kleines Haus.

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Herbst & Weinfest Radebeul: Feuriges Finale in Labystan & Verleihung des Wandertheaterfestival-Publikumspreises

01 Sonntag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Theater

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Ein bewegender Moment: die Künstler um Richard von Gigantikow übergaben am Sonntag abend ihr selbsterschaffenes Fantasieland Labystan den Flammen, in dem sie drei Tage lang mit den Besuchern feierten, musizierten, tanzten und Ideen sammelten für eine schönere Zukunft für alle. Doch die Ideen leben, einmal entzündet, weiter.

  

Beim feurigen Finale noch einmal versammelt: die Akteure des Internationalen Wandertheaterfestivals. Der begehrte Publikumspreis ging in diesem Jahr vom Vorjahressieger PuntMoc (Spanien) an Circo Ripopolo (Belgien), womit auch ein Wiedersehen beim Wandertheaterfestival 2018 in Radebeul verbunden ist.

Sächsischer Wein und europäische Vielfalt

Zehntausende feierten in Radebeul das Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival.

Etwa 50.000 Besucher aus Nah und Fern kamen am Wochenende zum 27. Herbst- und Weinfest mit XXII. Internationalem Wandertheaterfestival nach Radebeul. Unter dem Motto „Europa, Du Schöne!“ zeigten 14 Theatergruppen aus Europa und Südamerika beeindruckende und humorvolle Inszenierungen. Die Aufführungen waren ausnahmslos sehr gut besucht. Schon lange vor Beginn der Vorstellungen bildeten sich lange Schlangen vor den Bühnen. Auch das regnerische Wetter am Sonntag trübte die Stimmung der Besucher nicht.

Gewinner des diesjährigen Publikumspreises ist die Gruppe Circo Ripopolo aus Belgien. In ihrer Inszenierung „A Rovescio“ ließen sie das Publikum hinter die Kulissen des Zirkus blicken. Gemeinsam mit den Zuschauern entdeckten sie unerwartete Aspekte des Zirkuslebens und kamen sich dabei ungewöhnlich nahe. Auch vor poetischen Abschweifungen wurde nicht zurückgeschreckt.

Besonders begehrt waren die Plätze im Hoftheater. Dort zeigte die Gruppe PuntMoc, Gewinner des Publikumspreises 2016, ihre Siegesinszenierung GAGSonTRIX. Auf dem Dorfanger sorgte das Theater Irrwisch für jede Menge Chaos. Als britische „Bobbies“ und „Grannies“ tauschten und stibitzten sie aus den Reihen des Publikums allerhand Leckereien und Kleidungsstücke und sorgten damit für jede Menge Lacher unter den Zuschauern. Ein Höhepunkt des Wandertheaterfestivals war die Inszenierung „Es war einmal… ein Schwanensee“ des italienischen Oplas Teatros. Auf der Elbwiese verliehen sie am Samstagabend dem Ballettklassiker Schwanensee mit Stelzentanz, eindrucksvollen Kostümen und faszinierenden Wasser- und Feuereffekten ein neues Federkleid.

Die OOZ-Band sorgte am Kuffenhaus innerhalb weniger Takte für ausgelassen tanzende Besuchermassen. Voller Energie und mit unnachahmlicher Spielfreude sorgte die ausgeflippte Brassband auch auf dem Dorfanger für Stimmung.

Ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein waren die Fahrten mit dem Theaterkarussell von Georg Traber. Zur Musik der clownesken Band „The Bombastics“ drehte sich das muskelkraftbetriebene Fahrgeschäft und ließ den Festtrubel rundherum zu einem bunten Schleier verschwimmen.

Auf der Elbwiese erschufen Richard von Gigantikow und sein internationales Künstlerteam in diesem Jahr mit LABYSTAN einen eigenen Fantasiestaat inmitten des Weinfestes. In dem labyrinthischen Pop-up-Land konnten sich die Besucher innerhalb weniger Minuten einbürgern lassen und jedes Wunschamt vom Präsidenten bis zum Chefkritiker bekleiden.

Beim Finale Grande am Sonntagabend wird traditionell der Publikumspreis für die beliebteste Theaterinszenierung verliehen. Bei diesem feurigen Festhöhepunkt geht das hölzerne Labyrinth spektakulär in Flammen auf. Künstler und Besucher feiern vor der flammenden Kulisse gemeinsam den Ausklang des Festwochenendes.

Das Herbst- und Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival findet jährlich Ende September im historischen Stadtteil Radebeul Altkötzschenbroda statt. Die Komposition aus Weinfest und internationalem Wandertheater ist weltweit einzigartig und lockt jedes Jahr etwa 50.000 Besucher nach Altkötzschenbroda. Das Fest wird von der Stadt Radebeul organisiert.

Text &  Kontakt:
Ina Dorn, Amt für Kultur und Tourismus, Altkötzschenbroda 21, 01445 Radebeul
Telefon: 0351 / 83 11 624
http://www.weinfest-radebeul.de

Fotos (lv)

 

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BilderAlbum: Herbst- und Weinfest & Wandertheaterfestival Radebeul

01 Sonntag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Auf der Gartenbank mit..., Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Tanz, Theater

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Bunte Vielfalt und Lebensfreude zwischen Weindorf und Wunderland Labystan

Unter dem Motto „Europa, Du Schöne!“ locken wieder reichlich Kultur- und Naturgenuss pur beim Herbst- und Weinfest und dem Internationalen Wandertheaterfestival auf dem alten Dorfanger, in geöffneten Höfen und auf den Streuobstwiesen in Radebeul-Altkötzschenbroda, das seit Freitag- bis Sonntagabend gefeiert wird. Bei sonnigem Herbstwetter zog es am Sonnabend viele kleine und große Besucher zum Schauen, Umherwandeln und Genießen. Die Weinstände und bunten Theaterzelte waren dicht umlagert und meist bis auf den letzten Platz besetzt. Mancher Spielort erwies sich allerdings als zu klein, stand man umsonst in der Warteschlange am Eingang. Mehr Spielflächen im Freien – mit Straßentheater, Stelzenläufern, Clowns und Musikanten – wie in den vergangenen Jahren wären daher angesichts des wachsenden Besucherzuspruchs für das Wandertheaterfestival angebracht.

Besondere Anziehungskraft hatte das während des Herbst- und Weinfestes auf den Elbwiesen erstandene Fantasieland Labystan, wohin ein Künstlerteam um Richard von Gigantikow kleine und große Besucher einluden. Hier konnten sie fröhlich spielen, toben und tanzen, schauen und im kunstreichen Irrgarten aus Holz umher wandeln und gemütlich entspannen. Außerdem konnten alle Labystan mit ihren Ideen und Träumen füllen, sich als Labystaner mit Urkunde einbürgern lassen und ihre ausgefüllten Fragebögen in der „Reparaturwerk statt Demokratie“ hinterlassen, was für sie kaputt ist und was sie ändern würden als Präsident.

Heute ist der Himmel grau verhangen und regnerisch. Doch echte Labystaner hält das nicht ab. Sie gestalten ihre Welt wie es ihnen gefällt. So mache auch ich mich heute noch einmal auf den Weg in dieses fantastische Wunderland. Auch wenn das Holzlabyrinth heute abend in Flammen aufgeht. Da es Transformation, Verwandlung für Erneuerung braucht und die Wünsche und Träume von Labystan in  den Besuchern weiterleben.

Mit einem großen Feuer- und Theaterspektakel mit viel Musik und der Verleihung des Wanderthheater-Publikumspreises (ab 20 Uhr) auf den Elbwiesen endet heute abend das Herbst- und Weinfest in Radebeul.

Text + Fotos (lv)

  Willkommen im fantastischen Labystan

Musiker Robert Hennig

Zauberhafte Installation „Metamorphose“ von Muriel Cornejo und César Olhagaray (Chile) auf der Streuobstwiese

Traumhaft schön: Maler, Reisender, Faun & Clown Mai Rojas (Costa Rica) mit intensivem Körpertheater voller Poesie, Wildheit, Witz, Zartheit und Kraft

Humorvoller Rollentausch: Wie fühlt es sich an, schöner oder hässlicher als der andere zu sein?

Doch als Gefahr in Gestalt des Jägers droht, der das schönste Tier für den Zoo einfangen will, bleibt „Berta und Girolama“, der Nilpferd- und der Giraffendame nichts anderes übrig als sich zusammenzutun im gleichnamigen, witzig-nachdenklichen Stück des Teatro Paravento (Schweiz) über Identität, Individualismus, krankhaftes Konkurrenzdenken und Miteinander sein im Anderssein.

Kultur & Naturgenuss: Streuobstwiesenäpfel

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Witzige Reise durch die Balladenwelt von Goethe und Schiller in der St. Pauli Theaterruine

25 Montag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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der Musiker und der Mime: Benni Gerlach und Jürgen Stegmann

„Verweile doch – du bist so schön“ in der St. Pauli Theaterruine

Mit viel Witz und Musik bringen Jürgen Stegmann und Benni Gerlach Balladen-Klassiker auf die Bühne. Am Mittwoch, um 19.30 Uhr in der St. Pauli Theaterruine in Dresden.

Ob der verhexte Besen aus dem Zauberlehrling. Oder der von einem todesmutigen Ritter aus dem Raubtierkäfig geholte Handschuh für die schöne und grausame Kunigunde. Diese und viele andere Balladenklassiker von Goethe und Schiller bringen der Schauspieler und Komödiant Jürgen Stegmann und der Cellist Benni Gerlach (auch zu sehen und hören bei „Letzte Instanz“, „Land Über“, „Folkdestille Jena“) in ihrem überaus witzigen, liebevoll-leidenschaftlichen szenischen Spiel auf die Bühne der St. Pauli Theaterruine am 27. September, um 19.30 Uhr. Mit ihrem literarisch-musikalischen Programm „Verweile doch – du bist so schön“ beweisen sie, dass Klassik überhaupt nicht weh tut, sondern sogar Spaß macht. Das Balladenprogramm entstand 2002 als Ergänzung zum Literaturunterricht und feiert nunmehr sein 15jähriges Bühnenjubiläum.

Inzwischen spielen die beiden es auf großen und kleinen Bühnen, bei Feiern und in Unterrichtsräumen. Mancher Zuschauer entdeckt die „alten Schinken“ dadurch neu und junge Leute erleben die Balladen einmal ganz anders als Humor gepaart mit Lebensweisheit.

„Das Tolle und Besondere an diesem Programm ist, dass es sich um wirkliche Klassik handelt. Denn nicht nur die Texte sind immer wieder und nach wie vor gültig, sondern das Publikum wächst nach. Denn immer, wenn eine Deutschlehrerin wieder eine 7. Klasse hat, wird das Programm wieder eingeladen“, erzählt Jürgen Stegmann. So freuen sich die Künstler über eine bereits seit vielen Jahren bestehende Symbiose zwischen Dresdner Schulen und Bibliotheken, so dass die Klassik in literarischer Atmosphäre aufgenommen werden kann. Aber auch über die Landesgrenzen hinaus war das Programm schon erlebbar. Besonderer Höhepunkt waren die Abschlussveranstaltungen des Sächsischen Buchsommers 2015. Aber selbst in Prag und in Pristina wurde die Klassik von Deutschlernwilligen begeistert aufgenommen.

Das Programm ist in Länge und Aufwand mobil und für Schüler ab Klassenstufe 7 geeignet, weil ab diesem Zeitpunkt die Balladen im Unterricht thematisiert werden. Es kann also jederzeit und überallhin eingeladen werden. Jedenfalls – allen literaturbegeisterten Menschen versprechen die beiden Spieler eine unterhaltsame und in dieser Form einmalige (Wieder)Begegnung mit der Deutschen Klassik, denn schließlich handelt es sich um die „alten Schinken“, die jeder mal lernen musste …

Das Programm ist in seiner ganzen abendfüllenden Länge und Schönheit zu erleben am  Mittwoch, dem 27. September 2017, um 19:30  in der Theaterruine St.Pauli Dresden.

Die meisten Balladen entstanden übrigens im literarischen Wettstreit zwischen Goethe und Schiller im sogenannten Balladenjahr 1797 – also 200. Jahrestag
Goethe hätte am 28. August seinen 268. Geburtstag und Schiller am 10. November seinen 258. Geburtstag.

Text (lv)

Foto: privat, Jürgen Stegmann

Weitere Infos gibt es unter http://www.pauliruine.de odee unter http://www.theaterstegradebeul.de

 

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„Europa, Du Schöne“ – Im Spiegel der Künste beim 27. Herbst- und Weinfest & XXII. Internationalen Wandertheaterfestival in Radebeul

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Tanz, Theater

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Das Plakat zum diesjährigen Herbst- und Weinfest in Radebeul-Altkötzschenbroda gestaltete der Grafiker Stefan Voigt.

Im Bild: fröhlich-bunte Gestalten beim Eröffnungs-Festumzug im letzten Jahr.
Fotos: André Wirsig (2)

Weingott Bacchus lockt mit der Schönheit Europas
und ihren vielfältigen Reizen

Vom 29. September bis 1. Oktober findet in Radebeul das 27. Herbst- und Weinfest gemeinsam mit dem XXII. Internationalen Wandertheaterfestival statt. Die einzigartige Kombination aus sächsischen Weinen und Theater aus aller Welt macht die Besonderheit und den unnachahmlichen Charme des Festivals aus. Während Winzer aus der Region köstliche Weine anbieten und zum Genießen einladen, verwandeln Theatergruppen und Solokünstler überall auf dem Festgelände Straßen, Wiesen, Höfe und Plätze in Bühnen und beeindrucken mit humorvollen, artistischen oder zum Nachdenken anregenden Inszenierungen.

Das Fest steht in diesem Jahr unter dem Motto „Europa, Du Schöne“ und nimmt damit Bezug auf den Gründungsmythos unseres Kontinents. Künstler aus ganz Europa zeigen einen Ausschnitt aus der Vielfalt und dem Reichtum unserer Kultur. Erzählt wird vom Entstehungsmythos Europas, nach dem Zeus die gleichnamige phönizische Königstochter in Stiergestalt nach Kreta entführte. Die kulturelle Vielfalt, die sich über die Jahrtausende in Europa entwickelte, ist einzigartig auf der Welt und steht drei Tage lang im Mittelpunkt des Festgeschehens.

15 Theatergruppen und Künstler aus ganz Europa präsentieren ihre eindrucksvollen und humorvollen Inszenierungen, die von Schauspiel über Tanz bis hin zu Comedy und Stelzentheater reichen. Internationale Bands locken mit Brass, Rock, Chansons und Gypsy-Musik auf die Tanzflächen und laden zum ausgelassenen Feiern ein, während Entspannungssuchende inmitten von Kunstinstallationen ihren Tagträumen freien Lauf lassen können.

Vorverkauf für Herbst- und Weinfest Radebeul beginnt

Schon auf vollen Touren läuft der Ticketvorverkauf für das 27. Herbst- und Weinfest mit XXII. Internationalem Wandertheaterfestival Radebeul. Die preisgünstigen Vorverkaufstickets sind als Onlineticket unter http://www.weinfest-radebeul.de sowie als Eintrittsbändchen in der Radebeuler Tourist-Information erhältlich.

Beim Kauf der Eintrittskarten im Vorverkauf erhalten Erwachsene einen Preisvorteil von bis zu 2 € gegenüber dem Tageskassenpreis. Familien sparen bis zu 4 €. Nur im Vorverkauf erhältlich ist das Wochenendticket, das zum Eintritt an allen Festtagen berechtigt. Dieses kostet für Erwachsene 10 €, für Ermäßigte 5 € und für Familien 22 €. In der Radebeuler Tourist-Information fallen keinerlei zusätzliche Gebühren zum Vorverkaufspreis an. Alle anderen Ticketverkäufe gelten zuzüglich der üblichen Vorverkaufsgebühr. Im Ticketpreis inbegriffen ist der Besuch aller Theateraufführungen und Konzerte während der jeweiligen Festtage.

Text: Ina Dorn/PR- und Marketing im Amt für Kultur und Tourismus,
Altkötzschenbroda 21, 01445 Radebeul

Mehr Informationen:

http://www.weinfest-radebeul.de

Programmheft_HuW2017-2

Außerdem beim Herbst- und Weinfest in Radebeul: das Skulpturenlabyrinth Labystan

An der Elbe entsteht dann wieder das Skulpturenlabyrinth LABYSTAN. LABYSTAN ist ein Pop up country, ein Fantasieland, eingebürgert in zwei Minuten und Labystaner werden. Feuriges Finale am 1.Oktober ab 20 Uhr.

Vorankündigung Ausstellungseröffnung: Künstler, ihre Museen und Institutionen
13.10.2017, um 19.30 Uhr, Tanzsaal im Gasthof Serkowitz, Lügenmuseum

Info + Foto: Reinhard Zabka, Lügenmuseum

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Vermag Kunst Sucht vorzubeugen? – Ein deutschlandweit einmaliges Programm zur Prävention

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Projekte, Tanz, Theater

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Das „Kulturjahr Sucht“ präsentiert über 15 Projekte zum Thema Sucht und Suchtprävention von September bis November in Dresden.

Darf man Kunst als Methode der Suchtprävention nutzen? Und kann das funktionieren?
Diesen Fragen geht die Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit der Projektschmiede gemeinnützige GmbH seit Anfang des Jahres unter dem Titel „Kulturjahr Sucht“ nach. Seit Anfang September, können Dresdnerinnen und Dresdner die ersten Ergebnisse der unterschiedlichen künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Thema erleben.

Den Anfang bildet die Wiederaufnahme des Theaterstücks „Welche Droge passt zu mir?“ von Kai Hensel am projekttheater Dresden. Vom 4. bis 9. September inszenierte das Ensemble La Vie unter Regie von René Rothe das provokante, zum Denken anregende Stück. Begleitet von Ärzten und Psychologen der Sächsischen Landes
ärztekammer konnte das Publikum sowohl vor als auch nach der Aufführung Fragen stellen und sich zum Thema Suchtprävention informieren.

Die künstlerische Auseinandersetzung endet aber nicht bei der Darstellenden Kunst. Geplant sind insgesamt 15 Produktionen, darunter eine Ausstellung junger Dresdner Künstler um den „uncanny valley“ Mitbegründer Albrecht Wassersleben. Hinzu kommen eine Tanzperformance der JuWie Dance company zum diesjährigen
DAVE Festival und weitere Tanzperformances von Isaac Spencer und Magdalena Weniger als sogenannte „Interventionen im Öffentlichen Raum“.

Um auf die große Vielfalt der Produktionen rund um das Kulturjahr Sucht aufmerksam zu machen, gibt das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Dresden eine Programmbroschüre heraus. Sie ist ab Mittwoch, 20. September, in den Auslagestellen der Rathäuser und bei allen Veranstaltungen des Kulturjahres Sucht kostenlos erhältlich.

Das Kulturjahr Sucht im Überblick

Die Stadt Dresden geht im Jahr 2017 bei der Suchtprävention neue Wege: Deutschlandweit wird erstmalig mit dem „Kulturjahr Sucht“ die Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und Suchtprävention erschlossen. Das Kulturjahr Sucht bildet den Rahmen für künstlerisch-kulturelle Arbeiten, die sich mit den Risiken des Drogenkonsums auseinandersetzen. Künstler und Kulturschaffende waren dazu eingeladen, Konzepte im Rahmen der Suchtprävention zu entwickeln. Dafür konnten zum 1. März und 1. Juni Projektmittel beantragt werden. Das Gesamtbudget für das Kulturjahr beträgt 200 000 Euro. Die Mittel stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. Bei der Umsetzung ihrer Ideen werden Künstler und Kulturschaffende von der Projektschmiede gemeinnützige GmbH im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden unterstützt.

Weiterführende Informationen unter http://www.dresden.de/kulturjahr-sucht

Text +Kontakt Kulturjahr Sucht:
Josefa Hose, Projektschmiede gGmbH
E-Mail kulturjahr-sucht@projektschmiede.net
Telefon 0351-32015613

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Politischer Poetry Slam im Societaetstheater

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Theater

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„Politik Macht Worte“ 

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk feiert 25-Jähriges Jubiläum mit Slammern im Societaetstheater Dresden.

Am Donnerstag, 14. September feiert das Herbert-Wehner-Bildungswerk aus Dresden seinen 25. Gründungstag mit einem Politischen Poetry Slam. Umrahmt von Musik der Banda Internationale, widmen sich die KünstlerInnen an diesem Abend unter dem Titel „POLITIK MACHT WORTE“ nicht nur Fragen der politischen Gegenwart, sondern auch dem Wirken des Namensgebers des Bildungswerkes Herbert Wehner. Als SlammerInnen mit dabei sind Sabrina Schauer (Hamburg), Piet Weber (Berlin), Franziska Wilhelm (Leipzig), Kaleb Erdmann (Frankfurt) und Friedrich Herrmann (Jena). Moderiert wird der Abend von Kaddi Cutz, Slammerin aus Dresden.

Als Format der politischen Bildung ist diese Form des poetischen Wettstreits eine echte Neuheit. „Wir möchten Menschen für politische Bildung begeistern und gehen dabei gern neue Wege“, so Geschäftsführerin Karin Pritzel.

Der Politische Poetry Slam beginnt um 19 Uhr im Societaetstheater in Dresden, der Eintritt ist frei. Wer teilnehmen möchte, sollte sich unbedingt unter 0351/ 8040220 oder www.wehnerwerk.de anmelden!

Im Sommer gab es anlässlich des 25-jährigen Jubiläums und des 111. Geburtstages von Herbert Wehner bereits eine erste Festveranstaltung.

25 Jahre Bildungswerk 

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk mit Sitz in Dresden ist ein staatlich geförderter Verein, der seit 1992 politische Erwachsenenbildung anbietet. Gegründet am 14. September 1992 in Chemnitz, ist das Bildungswerk seit 1999 in der Kamenzer Straße 12, mitten in der Dresdner Neustadt, zuhause. Mit der Fertigstellung des Herbert-Wehner-Hauses, geplant für 2018, steht dann der Umzug ins Zentrum der Stadt an. Die Idee zum Bau eines Hauses für die politische Bildung, die mit dem Herbert-Wehner-Haus nun umgesetzt wird, entstammt dem Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk. Er wurde 1997 unter anderem von Greta Wehner gegründet.

Bildungswerk heute

Heute führt das Bildungswerk ca. 100 Seminare pro Jahr mit rund 2.000 Teilnehmenden durch. Es ist einer von nur zwei anerkannten Bildungsträgern der Bundeszentrale für politische Bildung in Sachsen und wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium des Innern und die Sächsische Staatskanzlei. Das Team organisiert politische Bildungsfahrten, Seminare und Diskussionsveranstaltungen. Formate wie politisches Geocaching und Stadtteilführungen sind außerdem im Programm. Auch für Beratung und die Moderation von Gruppenprozessen kann man sich an das Bildungswerk wenden.

Philosophie des Bildungswerkes

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk macht politische Erwachsenenbildung für alle mit dem Ziel, das demokratische Verständnis zu stärken. „Wir haben eine breite Palette im Angebot für die rüstige Rentnerin wie für den Punk aus der Neustadt. Keiner geht leer im Kopf nach Hause“, erklärt Geschäftsführerin Karin Pritzel den Ansatz ihrer Arbeit. So unterschiedlich wie die Zielgruppen sind auch die Angebote. „In unseren Seminaren gibt es nicht den Fürstenzug oder das Gewandhaus, dafür treffen wir Oberbürgermeister, Feuerwehrleute und blicken hinter die Kulissen“, so Karin Pritzel. Darüber hinaus engagiert sich der Verein in der Antirassismusarbeit. Ende Juni wird beispielsweise eine Broschüre mit Argumentationshilfen gegen rechte Parolen erscheinen. Auch entsprechende Seminare bieten die Erwachsenenbildner an.

Damit Demokratie zur Selbstverständlichkeit wird, wünscht sich Karin Pritzel ein grundsätzliches Umdenken: „Politische Bildung hat in Sachsen immer noch ein Schmuddel-Image. Wir müssen dahin kommen, dass es selbstverständlich ist, in seiner Freizeit Veranstaltungen der politischen Bildung zu besuchen. Ein erster Schritt wäre, dass die CDU ihre Blockadehaltung gegenüber der Einführung des Weiterbildungsurlaubs aufgibt.„

Text: Katharina Jehring,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V. Kamenzer Straße 12 01099 Dresden   Tel.: 0351-8040220 Fax.: 0351-8040222 E-Mail: jehring@wehnerwerk.de   www.wehnerwerk.de

 

 

 

 

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Endspurt für die Premiere in Merlins Wunderland

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Theater

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Im Bild: die gute Fee Maria (Alice Erk) und Zauberer Merlin (Ron Holzschuh)
Foto: First Class Concept

Kostümprobe bei „Merlin, mein Merlin“

Am 15.September feiert in „Merlins Wunderland“ ein neues Stück Premiere.

Die Proben laufen auf Hochtouren für das neue musikalisch-verrückte Fantastical „Merlin, mein Merlin“, das am Freitag abend, um 19.30 Uhr Premiere feiert im Dresdner Erlebnisrestaurant „Merlins Wunderland.

Zu Wochenbeginn wurde im Kostüm geprobt. Diese stammen vom Dresdner Kostümbildner Michael Wolf, der bereits für verschiedene Hollywood-Produktionen gearbeitet hat. Der Film „Grand Budapest Hotel“ wurde sogar mit einem OSCAR für das beste Kostümbild ausgezeichnet. Inspirationen für die Ausstattung des Fantastical „Merlin, mein Merlin“ holte sich Michael Wolf in Tim Burton-Filmen, bei „Alice im Wunderland“, aber auch in der Biedermeierzeit und aus dem Steampunk. Für die Kostüme verwendete er unter anderem violetten Seidensamt, Leder und Wolle, aber auch ein Hightech-Material, das im Reitsport eingesetzt wird.

Durch die bequeme stretchige Hose bekommt Fee Maria besonders viel Bewegungsfreiheit. Seine Stoffe findet der Designer meist im eigenen Atelier und stockt seinen Bestand oft im „Karstadt“ Dresden auf, deren Stoffabteilung aus seiner Sicht bestens sortiert ist.

Mehr über das neue Stück „Merlin, mein Merlin“, das Menü und zum Ticketverkauf unter www.merlins-wunderland.de

Restaurant-Theater Merlins Wunderland

Tel. 0351/ 421 99 99, Fax 421 99 77; info@merlins.de
Zschonergrundstraße 4, 01157 Dresden

Text: Sabine Mutschke PR- und Marketingberatung
www.mutschke.de

 

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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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